3% * u. 4 gmeites Platt 105. Jahrgang mittwoch, 24. Februar 1015 Erscheint taglich mit Ausnahme des Sonntags. 0 2 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts- Buch- und Steindruckerei. Die„Sletzener Famillenblätter“ werden dem R. Lange, Gießen. Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das 1 1 ee 5 8 95 Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul⸗ „Kreisblatt für den Kreis Gießen“ zweimal 5 5 i straße 7. Geschäftsstelle u. Verlag: 51, Schrist⸗ wöchentlich. Die„ktandwirtschaftlichen Zett⸗ raße 7. Ge. —— Beeneral⸗Anzeiger für Oberhessen * scheiden sind. Immerhin ergibt sich durch das Zusammen-[Gründen— die Schuld für den herrschenden Zustand außer⸗ Das tote Lex.. der hier. Ziffern, daß der Gesamtdauer⸗ bat des Bäckergewerbes festzustellen. Die Einsendungen sere Dreiverbandgegner ündi„verlust unserer Gegner nahezu 4½ Mill. beträgt. Das sind lauten: J 5 2. Dünne bis Bieberilü tuen ant e e e ungeheure Verluste, welche die Stoßkraft unserer Feinde Die 3 2 dom 23, d. M. Nr. 54. E Barbarenhorden“, ist eingetroffen. Am Schlusse den ver⸗ entscheidend beeinflussen, das sind unersetzliche Verluste, die daß 175 1175 furt 170—— pfündige Roggenbrot r. 8 gangenen Jahres betrug die Anzahl der in deutschen Ge- schon allein hinreichen, um uns die Sicherheit des Sieges Anhalt bett 1 Hieser Hoöchst e Fre 81 12 5 8 5 fangenenlagern untergebrachten Russen bereits 300 809, und[über unsere Gegner, die uns an Zahl überlegen waren, zu 0 b Recht ift de galjz Irkf. te. Nr. 54. S. f 5 3 650 fer sogar nur 65 Pfg. Mit Recht ist deshalb in der gestrigen Nummer einschließlich der noch unterwegs befindlichen wurde die sichern. des G. A. über die unerschwinglich hohen Brotpreise in Gießen Anzahl der russischen Gefangenen auf 320000 beziffert. 8 g 555 land gellagt worden. Daß an diesen die Mehlhändler und Müller allein Im Laufe 5. Februar wurden nach unserer, Die Getreidezufuhr für Eng and. i„ 5 8 daz mn 5 N auf Grund der General tabsberichte erfolgten Zählung rund Der Londoner„Daily Telegraph“ veröffentlicht über[die ich in Gießen wohne, habe ich gefunden, unsere er 15,000 gefangen genommen, wozu jetzt das Heer von über diese Lebensfrage für unsere 1 erg Preisechöhteng Keie dollagt, aiich ener. Nebger— inbezug auf 5 a Freiserhe i erzweif 2 ichkeit mi 300 000 Mann masurischen Angedenkens gekommen ist. Gutachten einer angesehenen Firma, Bathgate& Co. In Sli een Jagen, des g n Essen— Macht zusammen rund 435 000 als Bestand der russischen der uschrift heißt es:„Der Schlüssel der Situation ist die gar grausam geeilt hat“(Die Bereitwilligkeit zum Preisabschla, Invasion in Deutschland. Allein auch in der Donau- Möglicher Getreide von Rußland zu erlangen. Die] dürfte dem Feilen dieses Herrn entsprechen. Es ist dringen monarch ie hat man die Russen gastfreundlich aufgenom- Dardanellen mogen bald geöffnet werden oder nicht, es gibt notwendig, daß unsere Behörden dafür sorgen, daß die Preise men. Nach unserer Rechnung, die freilich dadurch erschwerts andere Wege, den gewünschten Ersatz zu erlangen, den Ruß- für die unentbehrlichsten Nahrungsmittel— Brot, Kartoffel— wird, daß vielsach die Angaben über die gefangenen Russen land gern an die Alliierten ausführen möchte. Wir haben nicht auf eine Höhe getrieben werden, die dem Bemittelten wehe und Serben nicht getrennt wurden, beläuft sich die Anzahl bereits in einem vorigen Bericht gesagt, daß man im Früh- brneden Wenig- und Unbemittelten aber in die äußerste Not der in der Donaumonarchie befindlichen gefangenen Rufsen jahr versuchen würde, Weizen in großen Mengen von Ruß- bringen müssen. 5 Ein Familienvater. auf rund 190 000 Mann. Das ergäbe mithin für Deutsch⸗ land zu verschiffen, und es ist bekannt, daß Frankreich Die zweite Zuschrift lautet: land und Oesterreich⸗Ungarn zusammen etwa 625 000 umfangreiche Einkäufe gemacht hat in Rußland. In ge⸗ n Frankfurt ist der Höchstpreis für Brot auf 74 Pfg. fest⸗ 5 Gefangene. wissem Maßstabe wird wahrscheinlich Archangel benutzt wer⸗gesetzt worden; wenn es möglich ist, in der Großstadt das Brot„o ch größer als die Zahl der Gefangenen ist das tote den, obschon es kein guter Hafen für derartige Verschiffun⸗[Eillig“ absugeben, muß es auchbeiuns in Gießen gehen. Heer, das sich selbstverständlich nur chätzungsweise be⸗ gen Rist. Die beschränkten Möglichteiten diefes Hafens] So u g 2 8 r elde ger zend Feen ge Bulle die Alaß, berge: dahrend ver eisfteken Zeit werben bunch af aleschlesleh an we degen Laneren gan, dea, Kaen er eie f alse gewiß keine pessimistische Quelle, die Anzahl der ge⸗ von der uu r Regierung für die Einfuhr von Kriegs⸗ 0 pft und. 1 Russen auf 540 000 angegeben. Rechnet man dazu material und Vorräten in Anspruch genommen. Die Route dabei sehr schlecht weg, weil sich manche Leute einbilden, diese ie mehr als 100 000„Masuren“ und die sonstigen tell⸗ über Petrograd, Finnland und Bergen ist besser, aber die] Bäckerei, die wohl zum größten Teil das Brot für die minderbemit⸗ weise sehr starken Verluste in den seitdem verflossenen Ausfuhr über eine nördliche Route ist schwierig und kost⸗ telte Bevölkerung liefert, könne etwas„verschenken“ Man ist der 45. 800 000 fiche lich nicht e 1 7 2 80* spielig weil sie am weitesten von den Korndistrikten ent⸗— 75 daß sich die Bäckermeister oder alle, die sich mit der Her⸗ mi icherlich ni u hoch greifen. Die Anza f 1 0 ind, ist N N. etzt ordentl 0 e 8 a b 5 ile ste af fi ee. 9 unzutreffender, als diese Einbildung. Jedenfalls haben fache der Gefallenen angenommen, was 2400000 ergeben] meer, denn es ist möglich, das Getreide durch Rumänien, der Fall in. in Kubigen Zeiten„mehr abgeworfen“, als es jetzt würde. Bei den ungünstigen sanitären Verhältnissen in„ 0„„[der Fall ist.— Aber al le müssen eben Opfer bringen in solch ren oder zu Wasser von den Häfen des Schwarzen Meeres, nach sschwerer Zeit, und wenn der Brotpreis 80 Pfg. im K. Rußland rechnet man, daß nur etwa die Hälfte der Verwun⸗ der Donau und Galatz zu senden. Von da kann es in Fluß⸗ verein 78 Pfg.. J6 deingen die Seen e deten wieder diensttauglich wird, so daß sich ein Dauer⸗ fal eugen von fast 2000 Tonnen nach der serbischen Grenze] noch Opfer genug. Der Verdienst ist angesichts der unerhört hohen verlust an Verwundeten von 1 200 000 Mann ergeben würde, 5 dort 12 Bahn nach Salonikt baförbest* Mehlpreise zurzeit ein ganz geringer: 2 manchen Fallen with 95 wozu noch, gering gerechnet, ein Verlust von 100000 Mann Aber solange die endgültigen Arrangements für diese Route] einem solchen überhaupt keine Rede mehr fein. Der Schreiber dieses an Kranken Enten aged aer verir st an Ge⸗ nicht vollendet sind, ist es vielleicht nötig, über das Weiße 5 5 davon ab, mit vielen Zahlen zu operieren; auch Zahlen und fangenen, Gefallenen, Verwundeten und Kranken würde Meer und Skandinavien oder selbst über Sibirien und den] Verechn rf I 0 nicht sestzusellender Verluste bei den win en fel nung der Paeitie zu derschffen Ruland lönn S allen wahrend guter emerge Berge geiz: wen Genen nicht festzustellenden Verluste bei den Kämpfen im Kaufasus] des Restes der Saison 30 Millionen Quarter Weizen ab⸗ die daß in en und in Persien auf mindestens 2 800 000. geben, und die Möglichkeit einer solchen Zufuhr würde die uns in Gießen billiger ist, als z B. in Frankfurt. Hier in a Die Anzahl der in deutschen Gefangenenlagern befind⸗ Preise schnell sinken machen.“— Eine andere Autorität, der] Gießen verlangt die Behörde, daß das 4⸗Pfund⸗Brot, auch—— lichen dhe Zissers en betrug Ende Dezember v. J. 217 364, Direktor der Far⸗Castern Trading Company(Handelsgesell⸗] 1.2 Tage alt ist, immer noch vol le 4 Pfund wiegt.(Bekanntlich und diese Ziffer hat sich seitdem nach unseren ungefähren schaft des sernen Ostens) wendet sich gegen die Einfuhr aus] geht das Brot während des Backprozesses ca. ½ und ein.) Wie Berechnungen auf etwa 270000 erhöht. Die Anzahl der Wladiwostok.“ Nur zwei Kargos Weizen sind kürzlich von fe i 0 ist di fallenen Franzosen wurde zu Beginn des Jahres von Wladiwostock eingeführt worden, und sie befanden sich in so. aich kane se schade te 87; Bund, und dann if die sranzesischen Blättern auf mindestens 300 000 angegeben, schlechter Kondition, daß man kein Mehl aus ihnen machen[lich letztere als sehr gerecht halte. Unser Gießener Brot ist also man dürfte sie heute mit 400 000 schwerlich zu hoch ein⸗ konnte. Und dabei war es mands urischer Weizen, der viel] ca. ½ Pfund schwe rer als das Frankfurter? das halbe Pfund schätzen. Da man in Frankreich, ebenso wie bei uns, die An⸗ trockener ist als der sibirische. Sibirischer Weizen würde in macht aber 9 Pfg. aus; d ü 5 5 ichti zahl der Verwundeten auf das Dreieinhalb sache der Gefalle⸗ a unbrauchbarem tande ankomme i 4⸗Pfund⸗Brot 83 Pfg. kosten. Mithin ist der hiesi e Preis imme ng chb Zuft mmen. würde im 0 9 hiesige Preis immer nen schätzt.[o würde das etwa 1.400 000 Verwundete er⸗ Juli anlangen. Infolge der schrecklichen Kälte, die er durch- noch— Konusumverein sogar 5 Pfg.) niedriger als in Frank⸗ n, von en etwa annähernd zwei Drittel(bei uns macht, enthält er 18 bis 30 Proz. Feuchtigkeit. Wenn er furt.— Meiner Ueberzeugung nach tragen nicht die Brot⸗ 3 bis 76 Proz.) wieder dienstfähig werden sollen. Mithin] dann die tropischen Regionen und den Suezkanal passiert, broduzenten Schuld daran, sondern es ist das Ergebnis einer 5 1 sich ein Dauerverlust an ndeten von etwa wird er als Nahrungsmittel unbrauchbar 6b ist— Frolpreisen solnen. aße er überhaupt Wen 000. Da man hierzu gegen 80 000 durch Krankheit derselbe Weizen, der von Archangel zu uns— 92 525 1 7 n doch tenogschäfte 725 dienstuntauglich Gewordene rechnen muß, so würde mithin selbst nur eine Reise von 7 Tagen von dort ist mitunter einiger Mehlbarone“ le sich. Väckerezen un der Gesamtdauerverlust 1 210 000 betragen. 5 zuviel. Die Idee, den Weizen 25 Land auf der nur ein⸗ würse machen lassen und ste sowie die gauge Bevölkerung haben 3 255 Verluste unserer anderen egner lassen sich nur gleisigen sibirischen Bahn zu transportieren, wird als ganz] darunter zu leiden. Die angeführten Tatsachen rechtfertigen voll⸗ schpde⸗ da einigermaßen greifbare Ziffern fehlen. Die An⸗ undurchführbar bezeichnet. Das Mittel, die Situation bez] kommen die eingetretene Preiserhöhung sowohl des Brotes als auch ahl der gefangenen Belgier beträgt etwa 40 000, die der in des Weizens zu entspannen, ist, 20 oder 30 der—— der Brötchen. Einsender dieses ist kein Bäckermeister, auch kein land internierten nicht viel weniger; die 90 allenen] Dampfer für den Transport von Argentinien frei zu Beauftragter derselben, aber einer, der die Verhältnisse kennt und e 8 2 D 87 — E * — 5 85 8 — 59 E 2 5 8 E 2. 8 2 8 8 E 3 Es 2 . 8 S 8 S 2 3 5 * 7 3. * 1 8 e Belgier werden auf nahezu 40000 geschätzt. falls 25 demzufolge denselben auch Rechnung trägt, obwohl er auch nur Feen Kelamtb luft ug 1 130000. Lee idem Geldbeutel verfügt. 2 Mann einzufe— etzen. Was die Serben betri ft, so— der g ö. Eingesandt. 3 5 r 725— 8 Aar Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel“ Sendet Euren Lieben 7 2. 8 Heizmaterial ins Feld 0 i 5 0 5 3 ö 1sse übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei] damit sie sich jederzeit beiße Getränke oder Spei i 0 3 stens 150 000 bemessen werden. Die britischen Verluste Verantwortung.) Die seit einigen Monaten* Handel besendliche Matetee 1 wurden von der„Times fie sic 5 895 auf 84 000 Die Brotpreise. Brenngestell ist nach zahlreichen Briesen von Offgseren und Mann⸗ 0 U Mann beziffert. Um wieviel sie eitdem erhoht haben, Wir erhalten zwei Zuschriften, die die Erhöhn schaften ein dringendes Bedürfnis für die Truppen. Ein Feldpostbrief l 5 3. a haltet ü 5 0 ng der] mi 1 50 i darüber weiß man nichts Sicheres; aber es ist fre ich, ob Brotpreise in Gießen unter recht Wschiedenen Ge⸗ 14 Pag Jef Ag Aemand Jolle pte kleine Ange der britische Dauerverlust die 100 600 schon viel übersteigt, sichtspunkten behandeln. Während die erste einem in weiten scheuen semnen Nngehörtgen die Weblin akobe keiten. Dan verlange da die lieben Engländer in Bezug auf die Mitübernahme der Freisen perbreiteten Mißtrauen dem Väckerstand gegenüber in allen einschaalgen danch dive an den Fabrikanten Wmasse. We Triegslasten ia ihren Bunbesgenossen gegenüber sehr be⸗] Ausdruck gibt, ist die zweite bemüht,— wie uns scheint, mit Geseidant Wer elke, en Bag Sießzener Stadttheater. mal gen Lustspiel die Rohheit der Sprache die tollsten Bocsprünge] 88 1 Blumenspende anerkannter— reizvoller Gewandtheit glauben zu 5 machte, dann trifft Kotzebue die Hauptschuld. Justatten kam es machen, daß auch ein Krähwinkler Kind in fünf W i dan ob. 5 chen, daß auch ein ochen in 5 8—— Nr N N 75 seiner Verteidigung der Stimme der Natur gegen die] Nesidenz die primitivsten Empfindungen in spitzfindi eee a ustspiel von ugu otzebue. nstlichen* der 3 keineswegs, daß er es ver⸗ kleiden lernen kann; aus dem langweiligen Gesellen— konnte 5 Man freut sich immer herzlich, wenn der alte Onkel aus der 1 550.„ lich. 4— 5 75 verehrungswürdigen auch Ferdinand Steinhofer keine erheblichen Wirkungen her⸗ Provinz auf zwei, drei Tage mit der blumengestickten Reisetasche es— rli 15 12 en. 5 ie besseren seiner Possen auspressen. Franz Bochum fand in dem Vize Kirchen⸗Vorsteher auf Besuch kommt; er bringt einen gitten Schuß mit von der be⸗ Hand esch.— be Ausbeute 1 und fortfahren, in der Staax das geeignete Objekt für seine Mittel Im ganzen wollte l scheidenen Behaglichkeit eines noch nicht ganz ausgestorbenen Bie⸗——. 5 3 er 10 1 1 8 mag man dem das befreiende, auf jeden 11 5 pfeifende Lustspiellachen nicht so f dermeiertums? zieht er sein Schnupftuch, dann gibts einen feinen Besuch kam, di Ha f. An nkel, der auf kurzen recht auflommen, weil sich das Publikum die Frage nicht ganz 75 Duft im Zimmer wie nach Großmutters Kommode, wo noch— 1 ie Hand schü 1 ihm lachend nachwinken, beantworten konnte, ob man sich gestern oben auf der Bühne in 4 Lavendel zwichen dem Leinen lag. Man lächelt wohlwollend zu wenn er wieder in seine Juruckgezegenbelt abdampft. Sein Mit⸗ Zipfelnte⸗ Schlafrock und Bänderhaube behaglich fühle 5 des Aaeben altfränkischen Scherzen; mit einer gewis gemütlichen n— 5 betrachte man N 5 271 5 ö Ueberlegenheit, weil wir doch etzt alles viel besser wissen als u sendern im Sinne eiter bemalten.. der altmodische Besuch: man ist aufmerksam und dienstbeflissen, 3 3 3 Glasscheiben stellt.— Dier Nachruf einer Mutter Ein herrliches Zeug⸗ 1 aber das rechte Verwandtschaftsgefühl will sich nicht einstellen.. e 2 altväterisch⸗ 15 lie zerhrochen ist, nis für die Kraft und Größe der Empfindung, mit der deutf, J Der Abstand, den die Zeit zwischen uns und den Onkel gelegt hat,. erz isch⸗gemütlich sein möchte. Mütter in diesem Kriege dem Vaterland ihr Liebstes hingeben, 5 2 1 553* die 1 macht, ach, so kritisch. Kotzebue ist ein Man war im Stadttheater rn abend mit Eifer bietet ein Gedicht, das in dem demnächst erscheinenden neuesten sol den Naehe ehseReis wer allem darin zu suchen ice ge bestrebt. die etwas aßgestandene Kost möglichst schmackhaft Krie sgedicht⸗Band der von Eugen Diederichs in Jena heraus- a * ächelnden 19 5 zwischen ihm und uns gefunden haben. zu servieren. Walter Tworkows ki hatte zu diesem Zweck gegebenen Date Bücher für Feldpost„Sieg oder Tod, veröffentlich 5 3— nicht, durfte man dem Modernen schwerlich mit] zwei recht ansprechende szenische Rahmen aufgebaut, in wird Als Verfasserin dieser Verse, die in der Reinheit ihres Ge⸗* 9 12 men; denn man ist heute keineswegs mehr so bereit⸗ deren ersterem allerdings ein moderner Möbelmagazinteppich] fühls und ihrer Form geradezu klassisch anmuten, wird Frau Ober- 5 N 1 ofen sich von diesem Meister verdrehter Senti⸗ einen kleinen Anachronismus bildete. Um einen Kytzebue] postschaffner Trau se aus Königsberg genannt; sie weiht das Ge⸗ 8 5 ität und possenhaften Clownspässen(die in gewissen seiner] heute noch nach. auf feste Füße zu stellen. dicht ihrem Sohne Kurt Krause, der als Soldat des 3. Garde⸗ l fücke ein franzosisches Borstadtpublikum mit ihren Abgeschmackt⸗ dazu gehört sich eine nicht reichlich genug zu bemessende Dosis regimen ee zu Juß am 17. Januar in Frankreich fiel: 5 — 1 daf he seben müßten). die Wahrheit geigen zu Stil denn seine Späße dürfen nicht nur als solche, sondern Mein Junge fiel in der Schlacht, a assen. Ue Dramendichter Totebue braucht nicht viel ge⸗ müssen auch als Erscheinungen einer überwundenen Epoche gewertet n seiner Jugend Reinheit und Pracht. 1 Lat 8 weil 3 unsere Bühne gestern mit einem seiner werden. Das erfordert ein Ueber⸗dem⸗Thema⸗Stehn, dem man ge⸗ ie Kugel hat ihm die Stirn zerschnitten, 3—— rtete. Was 3 Ruhm begründete, ist die Ver⸗ stern abend nicht restlos genügen konnte. So wacker z. B Jo- Dann hat er noch drei Minuten gelitten, Sie 4 1 der Natur gegen Bildung, panne, Doe scher feinen Bürgermeister sprechen und Arme schwen⸗ Bis sie ihn haben f an 77055 55 5 5 7 1 wird die verborgene Tugend ken ließ, so a darf sich dieser leinhirnige Stadtgewaltige von n fremder Erde begraben. 5 85 55 en. 2 tur verkannt und dann durch den Forderunzen routiniertester Lustspielbeweglichkeit entfernen. n Blut ist so kostbar, so gut und treu, 0 — 1—.—.— 5 e des Schicksals tet. Das namentlich auch von dem Inspektors⸗Substituten Sper⸗ Das macht gewiß Deutschland von Feinden frei, 3— 2 e äglich vor dem Büttel weint, ling, Maximilian Heß denn doch wohl auf eine etwas leichte Dus muß dem Siege zu Gute kommen, Publik des— füh leg 1 die Pflicht davon; und das Achsel nahm. Mit Kratzfüßen und Kopfstimme sind die komischen Aber mir hat's meinen einzigen Jungen genommen. 55 15 2 f 10 nzen 1 5 820 800 und vor⸗ und nachher] Wirkungen der Rolle kaum gänzlich erschöpst. Der Geist des Stücks Warte, mein Junge, ich komme bald 1 50 8 pad wirtschaft Beifall. Aber wir haben wurde der Natur der Sache nach sowohl als auch unter der For⸗ Ju dir in den heiligen Todeswald, e„ g u 1 bur ai gehe, da kann man mit] derung literarischen Stils am besten getroffen, wenn Auguste Wo Winde um Fahnentucher wehn. 5 au lt en sagen, 1 9 ssen ein edeutsames Talent ent⸗ Frenzel als(reichlich jugendliche) Großmutter und Else Jüng⸗ Wo Eichen zu euren Häupten steh'n. bie hat, 8 7 4 3—. fiel. In der Erfindung[ting und Anna Stettner als gesinnungstüchtige Klalschbaßen Dort leg ich mich hin, a g 2 2— en, 8 to 5 Wirrwarr von Mi ver⸗ mit bemerkenswerter Zungengewandtheit und viel eigenem Humor Veil ich, mein Kind, deine Mutter bin. lic. Prelich. Chorefterisif and, Mahrheit ber Sikrattner find fügt, fön F. Lesceen: Ankener ale aun ind das leber du dale Sack— . i 0„ spitzz e, ne Miniaturverhältnisse angewandt 2- nie und nirgends hieb⸗ und stichfest; und wenn in dem da⸗ wird. Wil engerdt bemühte sich mit— 18 eine—— Zentral⸗Depot für Liebesgaben, Berlin W. 50. Sondersammlung zur Bekämpfung der Uugezieferplage im Osten. Mitbürger! Helft die Läuseplage bekämpfen! Unsere Truppen, namentlich im Osten, leiden unsagbar unter der Ungezieserplage. Durch die Mitteilung des Berliner Polizeibrasidenten und den Aussatz des Berliner n für Haut⸗ und Haarkrankheiten, Dr. med. Dreum Nr. 7; des Bexliner Tageblgits, sind weite Kreise der Bevölkerung auf die großen Gesabren hinge⸗ wiesen worden, welche die Läuseplage für die Verseuchung des Heimatgebietes und des Heeres durch Flecktyvpbus bedeutet. s Zentral⸗Depot für Liebesgaben, Berlin W. 50, bat bereits große Mengen Bekämpfungsmittel binaus⸗ esandt; trotzdem mehren sich täglich die Bitten unsexer oldaten, sie von der Läuseplage zu befreien. Lieber wollen unsere Soldaten Hunger, Durst und Schmerzen, als das unerträgliche Jucken erleiden. Eine systematische Uebersendung geeigneter Mittel durch das Zentral⸗Depot soll nun schleunigst nach Anwei⸗ su des Kriegs ministeriumd in der Weise in die Wege geleitet werden, daß alle im Osten stehenden Truppenteile genügend damit versorgt werden. Die Beschaffung dieser Bekämpfungsmittel verursacht bei der großen Anzahl unserer im Osten stehenden Sol⸗ daten erhebliche Unkosten, und da der freiwilligen Kran⸗ kenvflege keine 17 Geldmittel zur Verfügung steben werden alle deutschen Bürger gebeten, mitzuhelfen. Wenn jeder, der in diesen schweren Kriegszeiten am heimatlichen Herd bleiben konnte, nur einen Betrag von wenigstens M. 1.— spendet, können wir unseren tapferen Kriegern Erlöfung von der Ungezieferplage bringen. Helft alle! Gebt schnell! Eile tut not! Unsere Geschäftsstelle ist gern bereit. Beträge für das Zentral⸗Devot für Liebesgaben, Berlin W. 50, entgegen⸗ zunehmen und öfsentlich darüber zu quittieren. Lieferungsvergebung. Für die Großh. chirurgische Univ.⸗Klinik und die Univ.-Klinik für Ohren⸗, Nasen⸗ und Hals⸗ kranke in Gießen sollen für das Etalsjahr 1915 auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung ver⸗ geben werden: 1 Die Lieferung von 1. Back-, 2. Fleisch⸗, 3. Kolonial⸗ und Spezerei⸗ waren, 4. Milch, 5. Butter, 6. Eier, 7. Bier, 8. Schreibmaterialien, 9. Verbrauchsgegenstände, 10. Besen⸗ und Bürstenwaren, 11. Glas⸗ und Porzellanwgren, 12. Scheuertücher, 13. Seife und Soda, 14. Bohnerwichse, 15. Gips und 16. Eis. b) Die Abgabe von Knochen und Lumpen. 2 Die Lieferungsbedingungen liegen vom 25. If. Mts. ab zwischen 2 bis 5 Uhr nachmittags auf dem Verwaltungsbureau offen. Angebote, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift 1 5.1 sind bis zum Eröffnungstermin, Frritag, den 5. März 1915, vormittags 11 Uhr, einzureichen. 3 Proben der unter a) 3 und 7 bis 14 bezeichneten N h pp. sind den Angeboten beizufügen. 5 Der Zuschlag wird innerhalb 14 Tagen nach dem Eröffnungstermin erteilt. Gießen, den 23. Februar 1915. Großh. Direktionen der chirurgischen Univ.⸗Klinik und der Inebb- Alia für Ohren⸗, Nasen⸗ und Halskranke. Poppert. Leutert. 1778 B Bekanntmachung. Der vom Gemeinderat durchberatene Vor⸗ anschlag der Gemeinde Lauter für 1915 liegt vom 286. Februar 1915 ab eine Woche lang auf dem Bureau des Gr. Beigeordneten offen. Einwendungen können während dieser Zeit mündlich oder schriftlich 8 n e werden. Es werden Umlagen erhoben, zu denen auch die Ausmärker beizutragen haben. Lauter, den 22. Februar 1915. Großh. Bürgermeisterei Lauter. J. V.: Pitz, Beigeordneter. Holzversteigerun Ffreitas, den 26. Februar d. J., im Fürstlich Braun ⸗ fels schen Forstrevier Hungen, Distrikt Gambacher 1* Gemarkung Gambach. Anfang 11 Uhr am * ach-Lang⸗Gönser Weg, am Gambacher Feld. Es kommen zur Versteigerung: 2 Fichtenstämme mit 1,20 Fstm. 2 Kiesernstamme mit 068 Fstm. 40 Eichenstämme mit 15,70 Fstm., Durchm. v. 18—46 Ztm. 2 Rm. Eichen⸗ und 96 Nm. Buchen⸗ Schelter 64 Rm. Eichen⸗ und 8 Rm. Buchen⸗Prügel 5600 Rm. Eichen⸗ und 4570 Rm. Buchen⸗Reiser⸗Wellen 18 Rm. Eichen⸗ und 48 Rm. Buchen ⸗Stockholz. Montag, den 1. März d. J., im Distrikt Dletrichs⸗ berg bel Villingen. Vormittaas 10 Uhr am Villinger— Ulfaer Weg, Eingang um Wald. Rm. Buchen⸗Scheiter, 448 Rm. Buchen⸗Stamm⸗ prügel, 70 Rm. Eichen⸗Prügel, 3 Fichten⸗Prügel, 614 8 Bu n . Fürstliche Rentkam mer Graunlele- Bilanz am gl. Dez. 1914 4 — 1774 Aktiva. Passiva. 2 Warenvorrat 4344 65 Aufgenommene Kassenvorrat 2681.27] Kapitalien 1800.— Diebitoren 2840.57 Guthaben der 5 5 Mitglieder 1376.— Neservefonds 1426.45 Betriebsrücklage 1382.35 Verlustkonto 543.64 Reingewinn 3341.03 9869.47 869.47 Die Mitgliederzahl betrug Ende 1913. 145 Holzverstei erung. Montag, den 1. Mär Js., von ½11 Uhr vor⸗ mittags ab, werden aus den EAN Huppß, versteigert: b) Brennholz: Sch 2. Kl.; Knüppel Rm.: 19 69 J. Kl., 30 Eiche 2. Kl., 7 Erle 2. Nl, 2. Kl, 21 Lärche 1. Kl. 3 Mir. lang), 1 Lärche 2. Kl. 4.5 Fichte 2 Kl., Kuüppelreisig Rin. 18 Eiche; gewöbn⸗ liches Reisig Nm.: 1278 Buche, 924 Eiche, 162 Erle, 10 91.005 tn Schichtbaufen); Stöcke Ri.; 40 Buche Kl., 3 Buche 2 Kl. 7 Eiche 1. Kl., 4 Fichte 2 2. Kl. Die Versteigerung findet im Saale des Gaftwixts Sann zu Langd statt, weshalb man das Holz vorher einsehen wolle. Blau unterstrichene Nummern kommen nicht zum Ausgehot. Nähere Auskunft erteilt der Großh. Jorstwart Frank zu Langd. Eichelsdorf, 21. Februar 1915. Großb. Obegteaseren Eichelsdorf. Walter. Bau- und Nußholz Vall auf Submission in dem Hattenröder Gemeindewald. 1 Kiefer 2. Kl., 40-49 om Durchm.= 0,61 Fstm. S„% e, eee, 285„ 4. 29 15,28 41 5.„ unter 25„ 0 216,74 8 11 ichtens.„ 30-39„ 121 21„ 4„ 529 1410,42 11 unter 25„ 214,69„ 329 Ficheenderbft, 8—12„ 223,37 Die Gebote sind nach Sortiment und Klassen getrennt zu halten und schriftlich und verschlossen, mit passender Aufschrift versehen, bis zum Freitag, den 26. Februar, nachm. 1½ uhr, auf Großh. Bürgermeisterei einzureichen. Der Kaufpreis ist pro Festmeter anzugeben. Die Er— öffnung erfolgt an demselben Tage, nachm. 2 Uhr, im hiesigen Rathaus, wozu die Interessenten ein— geladen sind. Hattenrod, den 19. Februar 1915. Großh. Bürgermeisterei Hattenrod. Rock. 1651 Holzversteigerung. Montag, den 1. März, werden in dem Langsdorfer Gemeindewald versteigert: 250 Rm. Buchen⸗Scheitholz, 10 Rm. Hain⸗ buchen⸗Rundscheit, 52,5 Rm. Eichen⸗Scheitholz, 200 Rm Buchen⸗ und Hainbuchen-Knüppel, 180 Rm. Eichen Knüppel, 47 Rm. Kiefern-, Lärchen⸗ und Fichten⸗Knüppel, 30 Rm. Kiefern⸗ und Fichten⸗Stöcke, 12,8 Rm. Eichen-Rollen von 2,50 Meter Länge, 99 Rm. Fichtenstangen (Nutzreisig). Zusammenkunft vormittags 9½ Uhr am Waldeingang der Kreisstraße Langsdorf—Nieder⸗ Bessingen. Langsdorf, am 22. Februar 1915. Großh. Se U Holzsubmission. In den en der Gemeinde Ettings⸗ 16 soll nachverzeichnetes Holz auf dem Sub⸗ 1 vergeben werden: 1 Stück Eichen 3. Kl. von 40 Ztm. Durch⸗ messer= 1,37 Fstm. Stück Eichen 4. Kl. von 30— 39 Ztm. Durch⸗ messer= 2,91 Fstm. Stück Eichen 5. Kl. von 25—29 Ztm. Durch⸗ messer= 4,50 Fstm. 1757 4 Stück Eichen 6. Kl. unter 25 Ztm. Durch⸗ Stück Buchen 2. 2 von 50 Ztm. messer= 1,66 Stück Buchen 3. 140 N 40—49 Ztm. Durch⸗ 3 Stück Buchen 4. Kl. von 30—39 Ztm. Durch⸗ messer= 2,34 Fstm. 1 Stück giefern 2. Kl. von 40— 49 Ztm. Durch⸗ 57 Stück Kiefern 3. Kl. von 30—39 Ztm. messer= 50,00 Fstm. tm. Durch⸗ messer= 166,66 Fstm. 19 Stück Fichten 3. Kl. von 30— 39 Ztm. Durch⸗ messer= 23,38 Fstm. Durch⸗ messer= 67,73 Fstm. 149 Stück Fichten 5a. Kl. von 20—24 Ztm. 525 Stück Fichten 5b. Kl. unter 20 Ztm. Durch⸗ messer= 143,81 Fstm. Die Angebote sind getrennt pro Festmeter nach Sortiment und Klassen mit der Aufschrift„Holz⸗ submission“ bis spätestens Freitag, den 26. Fe⸗ neten Bürgermeisterei einzureichen, wo alsdann die Eröffnung der Offerten erfolgt. Das Holz ist 1 gefällt und wird auf Verlangen von Forer Keil Bürgermeisterei offen und werden bei der Eröffnung bekannt gegeben. Es wird bemerkt, daß nur klassenweis die messer= 8,06 Fstm. Durch⸗ messer= 4,43 Fsim. messer= 1,88 Fstm. Durch⸗ 233 Stück Kiefern 4. Kl. von 25—29 8 71 Stück Fichten 4. Kl. von 25—29 Ztm. Durch⸗ messer 85,08 Fstm. 1553 Stück Fichten⸗Derbstangen= 287,22 Fstm. bruar, nachmittags 2 Uhr, bei der unterzeich⸗ vorgezeigt. Nähere Bedingungen liegen auf der Submission erfolgt, abteilungsweise wird nicht 6 u. 10 und Hegwald 9, 10 und 11 der Forstwartei Langd a) Nunbols: 6 Rm. Eschennutzknüppel 2 u. 4 Mtr. lang). iter Rm. 237 Buche 1. Kl., 9 Buche 72¹„Bucbe 1. Kl, 43 Buche 111 2 Aspe aulas der Mäd- 15 kunde Provinz Oberhessen Sitz Bad- Nauheim 5 hat zu vergeben Waffenröcke für Fusstruppen, Mäntel für Berittene, fteithosen mit Stoffbesatz und Hosen für Fusstruppen. Schneider Niederlage:„Gasthaus zum Adler“, Hauptstrasse 46. 1788 l t 427 Freien ag. 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