* g 1 W 8 Zweites Blatt Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die„Siezener Famistenblätter“ werden dem „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das „kreisblatt für den Kreis Sießen“ zweimal wöchentlich. Die„Landwirtschaftlichen zeit⸗ fragen“ erscheinen monatlich zweimal. 165. Jahrgang ießener Anzeiger General⸗Anzeiger für Oberhessen Landwirtschaftlche Ausblicke. Eine ganze Reihe von Zuschriften sowohl aus Kreisen der Landwirte wie auch aus Kreisen der Verzehrer be⸗ weisen dem Verfasser, daß seine Vorschläge bezüglich des Sommerweizenbaues und teils auch des Napsbaues einen ewissen Beifall gefunden haben. Bei den Landwirten cheint jedoch vielsach das Bedenken zu bestehen, daß mit ir Einschränkung oder Aufgabe des Rübenbaues auch die e besonders mit Herbst⸗ und Winterfutter das Rindvieh ungenügend oder schwierig werde, wes⸗ halb sie von einer Aufgabe des Rübenbaues nichts hören wollen.— Der Verfasser war sich dieser Tatsache wohl bewußt, als er die früheren Ratschläge erteilte. Er hat daher auch folgendes empfohlen: 1. Einschränkung des Rübenbaues um mindestens die Hälfte( ¼. Anbau von Sommerweizen auf ¼ der seitherigen Rübenbaufläche =„ Aunfüheung von Sommerraps oder Sommerrübsen auf ½ der seither mit Rüben bebauten Fläche, so daß man nun für die Futtergewinnung noch 2 der früher mit Nüben bestellten Fläche übrig bleibt. Der Verwendung dieser Fläche sollen in allererster Linie diese Zeilen gelten. — Als Ersatz für Rübenblätter und Köpfe sowie für Schnitzel ist vor allem für Winter⸗ und Herbstfutter zu sorgen. Dies geschieht am einfachsten durch Vermehrung des Runkelrüben⸗(Dickwurz⸗ Baues oder aber durch Anbau von Futtermöhren. Die hierzu benötigte 10 0 ist durch⸗ aus nicht so groß, wie viele Landwirte meinen, voraus- gesetzt, daß eine zweckentsprechende Verwendung stattfindet. 7 5 wir an, der Ertrag der Zuckerrübe an Köpfen und ttern sei 80—120 Zentner pro Morgen und der Ertrag der Runkeln 300—400 Zentner Knollen, so können wir auf je 3—4 Morgen Rüben 1 Morgen Runkeln als Futterersatz rechnen. Wird im Herbste aber die Runkelrübe, so lange es noch nicht gefroren hat, mit dem Kraut verfüttert, so kann auf ca. 5—6 Morgen Zuckerrüben 1 Morgen Runkeln als Krautersatz gerechnet werden.— Ueberall dort, wo es sich neben der Rindviehfütterung um Schweinefütterung han- delt, verdienen die Möhren eine ganz besondere Berücksich⸗ tigung. Ihr Ertrag reicht zwar in vielen Fällen nicht an den der Runkeln heran, doch haben sie einen beträchtlich höheren Nährstoffgehalt als diese und sind besonders in der Schweinehaltung und Schweinemast als Ersatzmittel für Kartoffeln recht gut zu verwenden, weshalb sie in der heutigen Kriegszeit ganz besondere Beachtung verdienen. Gelingt es doch einer dem Verfasser nahestehenden größeren Schweinezucht unter Verfütterung von 8—10 Pfd. gedämpf⸗ ter Möhren, /½% Pfd. Fischmehl und 1—2 Pfd. Trocken⸗ schnitzel pro Kopf in der Zeit von 9—11 Monaten Schweine von 200—220 Pfd. Lebendgewicht zu erzeugen. Manchem Landwirte erscheint der Möhrenbau un⸗ bequem, da die Möhrensamen bei der Saat gewisse Schwie⸗ rigkeiten bereiten und die jungen Pflanzen nur sehr lang⸗ sam auflaufen.— Diesen beiden Uebeln kann jedoch be⸗ Vannte werden, dem ersten durch Bezug von abgeriebener 0 dem— durch Beimengung von ca. 10—12 Pfd. Hafer zum Möhrensamen pro Morgen.— Der Hafer läuft . auf und zeigt die Drillreihen, so daß zwischen diesen mit der Hand oder Pferdehacke der Acker sauber gehalten werden kann. Die Drillsaat, zu der ca. 4—5 Pfd. Saatgut pro Morgen notwendig sind, erfolgt am besten auf 30—40 Zentimeter Reihenweite. Die Bearbeitung be⸗ ginnt, sobald die Markierfrucht(am besten Hafer oder Gerste) aufgelaufen ist, und besteht aus flachem Hacken, um eine Ueberwucherung durch Unkraut zu verhüten. Sie wird zirka r... ² v 3 2 Sreitag, 10. Sebruar 10s 7 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen 5 R. Lange, Schristleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul- straße 7. Geschäftsstelle u. Verlag: S851, Schrift⸗ leitung: 112. Adresse für Drahtnachrichten Anzeiger Gießen. zwei⸗ bis dreimal wiederholt und die kleinen etwa vier bis fünf Zentimeter hohen Pflänzchen auf eine Entfernung von 13—15 Zentimeter in der Reihe vereinzelt. Ein An- häufeln der Möhren erfolgt nicht, da die Möhre das Aus⸗ dembodenwachsen liebt. 1 Die Düngung der Möhre kann dieselbe sein wie die der Runkelrübe, doch ist frische Stallmistdüngung nicht so zuträglich für die Möhre. Sehr gut hat sich die Verwendung von 1—1½ Zentnern Guano als Düngung der Möhren be— währt. Die Ernte erfolgt etwa zur Zeit der Runkelernte und zwar mit der Grabgabel; die Aufbewahrung kann geschehen wie die der Runkeln entweder im Keller oder aber am besten in der Miete. Wie aus dem vorigen hervorgeht, wird durch den An— bau von Winterfutter unser bei Einschränkung des Rüben⸗ baues frei werdendes Gelände nicht ganz in Anspruch ge⸗ nommen und das ist gut, denn auf diese Weise kann für den Anbau von Hülsenfrüchten und von Frühjahrsfutter noch eine gewisse Bodenfläche verfügbar gemacht werden.— Als Hülsenfrüchte lommen Erbsen, Wicken und Puffbohnen bzw. Saubohnen, als Frühjahrsfutter Spörgel oder weißer Senf in Betracht. Da Erbsen als Saatgut nur in sehr ge⸗ ringer Menge zur Verfügung stehen und sehr teuer sind, so dürften zur Zeit wohl die Wicken den Vorzug verdienen. Ihr Anbau kann sowohl im frühen Frühjahr als auch im Laufe des Vorsommers erfolgen, wobei es sich empfiehlt, Hafer oder ah ne als Stützpflanze mit einzusähen, da die Wicken selbst kaum aufrechte Stengel haben und beim Lagern leicht faulen. Die Saat ist am besten Drillsaat, auf ca. 22— 30 Zentimeter Reihenweite; an Saatgut sind zirka 60—70 Pfd. pro Morgen erforderlich; denen noch zirka 10 Pfd. Hafer pro Morgen beigemischt werden. Der Ertrag stellt sich auf ca. 6—10 Zentner Samen pro Morgen. Diese sind als Futtermittel in geschrotenem Zustande sowohl für Milchvieh(in Höchstgaben von 1—2 Pfd. pro Kopf und Tag) wie auch für Mastvieh, besonders Schweine(in Höchstgaben von ½ 1 Pfd. pro Tag und Kopf) ein äußerst wertvolles Futter, ebenso sind die Abfälle, die Hülsen und Blätter, als Spreu sehr wertvoll, sie stehen gutem Kleeheu im Futter⸗ werte nicht nach und sind wie dieses 2 verwenden. Das Wickenstroh ist gutes Futterstroh und steht in seinem Futter⸗ werte etwa mittlerem Wiesenheu gleich. Der Wickenbau ist mit Rücksicht auf diese Tatsachen für den kommenden Som- mer ganz besonders zu empfehlen, da er eine Stütze jeder Viehhaltung und besonders der Milchwirtschaft ist.— Dort, wo auf größeren Kornertrag gewartet wird, wo dagegen Stroh und Spreu mit Rücksicht auf vorhandene Heuvorräte weniger Bedeutung haben, ist der Anbau von Puffbohnen, Pferdebohnen am Platze.— Die Pferdebohne, Puffbohne, Saubohne gedeiht auf allen besseren Böden meist gut.— Sandige und flachgründige Böden sind für ihre Kultur ungeeignet.— Die Saat sei zeitig, am besten Drillsaat auf ca. 2535 Zentimeter Reihenweite.— Die Saatgutmengen schwanken je nach der Samengröße zwischen ca. 1—1½ tr. pro Morgen. Die Pflege besteht aus zweimaligem Hacken und leichtem Anhäufeln. Der gesährlichste Feind der Sau⸗ bohne sind die Blattläuse(Schmierläuse), die aber bei mög⸗ lichst früher Saat weniger aufzutreten scheinen. Als Düngung der Pferdebohne kommt Stallmist, der möglichst schon im Herbste eingepflügt worden ist oder aber eine kräftige Kaliphosphatdüngung lentsprechend etwa 3 Ztr. Thomasmehl und 1 Ztr. 40 prozentiges Kalisalz) in Betracht. Steht Guano zur Verfügung, so leistet eine Beidüngung mit ½ ftr. pro Morgen gute Dienste. Ist dies nicht der Fall, so lann eine leichte Ueberdüngung mit Jauche neben mineralischem Dünger Verwendung finden. Sind auf dem Wie die„Allotria“ Wilhelm Busch huldigte. Es war im Vorfrühling des Jahres 1874— so 575 Eduard Daelen in dem jüngsten Hefte der Seemannschen Monatsschrift ⸗Meister der Farbe“—, als in dem bekannten Münchener Künst⸗ lerpereine„Allotria“ eines Abends die Nachricht eintraf:„Heute abend kommt Wilhelm Busch!“ Das gab eine plötzliche Aufregung. Sogleich hieß es:„Dem fampsen Knopp zu Ehren muß eine Ovation in dramatischer Aufführung dargebracht werden.“ Der Vorschlag fand alsbald allgemeine h und im Hand⸗ umd hatte wabenmajer, der berühmte Vergnügungsrat und segenheitsdichter der„Allotria“, ein paar„Versche à la Busch“ improvisiert. Nun ging es an eine eifrige Durchsuchung der riesi Kostümporräte. Gerade kurz vorher war ein ulkiges stüc„Die zwölf Arbeiten des Herkules“ aufgeführt wor⸗ den, worin die plympischen Götter die Hauptrolle spielten. Also wurde kurzerhand entschieden, daß sie auch zur Ehrung Meister Buschs das Ihrige tun sollten. Während die bereitungen in vollem Gange waren, erschien Busch in Lenbachs Begleitung und ließ sich am runden Tisch im Kreise seiner näheren Freunde Gedon, W. Diez, F. August Kaulbach, Pieglhein, Böcklin, Rudolf Seitz u. a. nieder. Noch herrschte im übrigen Raum eine feierliche Stille, die man sonst nicht gewohnt war. Plötzlich klopfte es, energisch Einlaß begehrend, ans Fenster. Die am Herrentische sahen erstaunt auf, und stehe da! durch das Fenster herein drängte oder vielmehr kugelte sich eine seltsame Gesellschaft; wie es schien, kam der ganze Olymp Griechenlands daher, geführt von dem ge⸗ faugelten Götterboten Merkur, dann Jupiter und Juno im Voll⸗ bewußtsein erhabener Würde, Pluto und Proserpina furchtbar 1 ich, Vulkan und Veuus mit ihrem Hausfreunde, dem galanten] Sa Mars, ferner Apollon, Bacchus, Hebe, Amor und wie die Un⸗ sterblichen alle heißen, in langem, karriert feierlichen 3— Mit stürmischer Heiterkeit wurde namentlich die robuste Frau Venus empfangen, welche Läwerenz, der Diezschüler mit einem sehr geringen Aufwande von Kostüm, aber um so mehr von un⸗ vergleichlicher Tapsigkeit darstellte, mit Mars kokettierend, der in der antikisiert zugestutzten Uniform eines Kavallerieleutnants von dem rotlockigen Bildhauer Rümann unübertrefflich gegeben wurde. Doch der urdrollige Effekt dieses klassischen Paares wurde noch überboten von der ihm folgenden grotesken Erscheinung des Amor, welcher mit seiner kolossal umfangreichen Kugelgestalt und kindlich naiven Schalkhaftigkeit Schwabenmajer auf das aller⸗ würdigste gerecht zu werden verstand. Er mußte eine ganze Weile warten, bis der allgemeine Jubel sich so weit beruhigte, daß er eine lustige Begrüßungsreimerei zum Vortrage bringen konnte. Dann schoß er los mit seiner fetten, quäkigen Stimme:„Es drang zum hohen Olymp empor Ein mächtiger Lärm an unser Ohr.“ I Allotria“ Laut klang es von der„„Heil! unser Wilhelm Busch ist da! Den gerne wir längst schon hier begrüßten, Den König, den größten aller Humoristen!“ Dann wurden die bekanntesten Figuren aus den Buschschen Hauptwerken besungen und in lau⸗ nigster Weise mit den auftretenden Gestalten aus Olymp ver⸗ knüpft. Die 9 + schloß mit den Worten:„Blast alle mit obligatem Tusch Ein brausend Hoch auf Wilhelm Busch!“ Das wurde denn auch mit begeisterter Zustimmung ausgeführt, das enge Lokal dröhnte von dem allgemeinen Beifallsjubel. Busch offensichtlich von der gelungenen Improvisation auf das 1. 55 3 11 Ein neues Salvarsanpräparat. Unser ärztlicher Mitarbeiter schreibt uns: Die dauernden Be⸗ mühungen, die Mängel, die dem Salvarsan anhaften, zu ver⸗ bessern, gewisse Schönheitsfehler auszutilgen, haben zu einem neuen Präparate geführt, das in Gestalt des Salvarsannatriums seit längerer Zeit in Krankenanstalten durchgeprüft wurde, und über das nun in der Münch. Medizin. Wochenschr. aus der Feder der beiden bekannten Salvarsanforscher Prof. Wechselmann in Berlin und Dr. George L. Dreyfus von der Medizinischen Klinik in Frankfurt die ersten Mitteilungen vorliegen. 5 wird noch erinnerlich sein, daß die W des Salvarsans für die praktische Anwendung kompliziertes exaktes Arbeiten wie peinlichste Destillierung und Sterilisierung des zu benutzenden Wassers, völlige Unangreifbarkeit und Keimfreiheit der verwen⸗ deten Glasgeräte erforderte. Einige Mißerfolge und Zufälle, die anfangs in der Hitze der sich damals entspinnenden Diskussion dem lvarsan zugeschrieben wurden, erwiesen sich als durch Fehler in der Vorbereitung oder willkürliche Abweichungen von der Vor⸗ schrift veranlaßt. Diese Zwischenfälle bewogen Prof. Ehrlich, ein neues Salvarsanpräparat, das sog. Neosalvarsan, herzu⸗ stellen, das wegen seiner leichten Löslichkeit und der dadurch be⸗ dingten Vereinfachung der Anwendungsweise bald die Sympathien der Praktiker an sich zog. In der Tat wurden die übeln Zufälle bei dem neuen Präparate seltener, aber man glaubte zu beobachten, daß die Wirkung in ihrer Stärke hinter der des Altsalvarsans zurückblieb Ehrlich ist nun in seinem neuesten Salvarsanpräparat auf das Altsalvarsan zurückgegangen. Es ist durch Alkalisierung des Salvarsans mit Natrium gelungen, ein im Gegensatz zum Altsalvarsan leicht lösliches Präparat darzustellen, das dennoch die intensive Wirkung dieses besitzt. Das Sal varsannatrium ent⸗ hält wie seine Vorgänger 20 Proz. Arsen. 0,3 Gr. von ihm ent⸗ sprechen 0,2 Gr. Altsolvarsan. Die Zubereitung und Lösung ist gegen früher erheblich vereinfacht. Eine sorgfältige Doppeldestil⸗ ation und Sterilisierung des Wassers ist natürlich nach wie vor nötig, aber die Apparatur ist gegen früher beschränkt. Nach dem Vorschlage von Dreyfus bedient man sich zweckmäßigerweise eines Destillationsapparates aus Bergkristall, da dieses gegen das Arsen sich indifferent verhält. Die Einspritzung erfolgt am besten in die Muskulatur oder in die Vene. Prüfungen des Prof. Wechselmann und Dr. Dreyfus, die sich über mehr als ein Jahr hinzogen und dort mehr als 12 000 Injektionen ausmachten, erwiesen die Wirksamkeit und Ungefährlichkeit des Mittels. Sicher ist, da fast immer jede erhebliche Reaktion nach der Einspritzung ausbleibt, 4 Universitäts- Buch- und Steindruckerei.* Gießen. 1 —ñ 3 Felde, das die Bohnen tragen soll, Hülsenfrüchte während längerer Zeit nicht gebaut worden, so tut eine Impfung des Saatgutes mit Wurzelbalterien gute Dienste. Man kann zu diesem Zwecke entweder die Nitraginkulturen für Pferde- bohnen von A. Kühn, Agrikulturwerke, Wesseling bei Bonn, oder die Azotogonkulturen von Humann& Teisler in Dohna in Sachsen verwenden, beide Stoffe leisten nach Erfahrungen des Verfassers recht gutes und sichern die Kulturen dort, wo sie ohne sichtbaren Grund öfters mißraten. Das Impf⸗ verfahren selbst ist einfach und verhältnismäßig billig, ge⸗ naue Vorschriften sind jedem Präparate beigegeben.— Der 2 Ertrag der Ackerbohne, deren Ernte stattfindet wenn die 2 untersten Hülsen schwarz werden, schwanlt je nach Kultur, Düngung und Entwicklung in weiten Grenzen. Im all⸗ gemeinen wird man bei uns in Hessen mit Mittelerträgen von 10—12 Zentnern pro„ Heltar zufrieden sein müssen, und diese Erträge sind auch als guter wirtschaftlicher Er⸗ folg anzusehen, denn die Samen der Ackerbohnen sind einer der wertvollsten selbsterzeugten Futterstoffe, die in Stärke 2 von 2—3 Pfd. pro Tag an Milchvieh, in Stärke von ½ bis J Pfd an Mastschweine pro Kopf und Tag Verwendung finden können und die in den kommenden Jahren aller Wahrscheinlichleit nach das einzige sicher zu habende Kraftfutter des Landwirts und Milchwirts darstellen.— Man wird mir ent⸗ egenhalten, daß die hier Flächen nur klein seien und daß sie für die Futterversorgung zum Anbau vorgeschlagenen 0 unserer Viehbestände eigentlich kaum in Betracht kämen. Diese Einwände sind bis zu einem gewissen Grade berech⸗ ligt, allein eine weitergehende Vermehrung der Anbaufläche vorzunehmen, dürfte schon mit Rücksicht auf die meist recht beschränkten Saatgutmengen einfach unmöglich sein, und 2 * außerdem ist es notwendig, daß unsere praktischen Land⸗ wirte in diesen ihnen fremden Kulturen zunächst ihre Er⸗ 5 fahrungen sammeln und auf Grund dieser Ersahrungen dann den Anbau vermehren. Eine gute Erfahrung regt dabei viel mehr an als Hunderte von Vorschriften, Vermahnungen und Verordnungen und eine schlechte Erfahrung schreckt mehr ab als tausend Warnungen.— 1 Neben Hülsenfrüchten, und soweit die Wicken in Betracht kommen, auch vor diesen kann dann in beschränktem Um⸗ fange ein raschwüchsiges und auch ergiebiges Grünfutter für den Frühjahrsbedarf angebaut werden. Weißer Senf, der gegen Spätfröste unempfindlich ist und schon Anfang bis Mitte März breitwürfig in das noch feuchte Land ausgesät und leicht eingeeggt werden kann, so wie auf leichteren, mehr sandigen Böden der ganz ebenso wie der Senf kulti⸗ vierte Spörgel sind für diese Zwecke eingehend zu emp⸗ fehlen und zwar sowohl als Futter für das Milchvieh wie auch als Futter für die Schweine. 1 Gerade der letzte Punkt wird von unseren Landwirten vielfach noch viel zu wenig gewürdigt und die Landwirte um die Erhaltung der Zucht⸗ und Mastschweine⸗ bestände ist mit Rückficht auf diese hoffentlich bald zu er⸗ wartenden Grünfutterpflanzen nicht ganz gerechtfertigt. Das Schwein frißt Grünfutterpflanzen sehr gerne und nutzt das Futter, wenn es in kleineren Gaben und in geschnitte⸗ 1 nem Zustande verabreicht wird, sehr gut aus.— Es sollte daher jeder Landwirt, der einen größeren Schweinebestand hat, gerade mit Rücksicht auf diesen eine solche Fläche rasch wachsenden Frühjährsfutters anbauen.— Später und lan 2 samer in der Entwicklung ist der Mais, der als Grünmais 5 Kleeberger. und dann den Patienten nach Hause schicken darf. Die geht also ohne die gefürchtete Berufs störun niker alsbald diese Ergebnisse zu bestätigen imstande sind. * amüsanten„Federzeichnungen von Paris“, in denen das„Journal lebteste Platz des Montmartre? Man unterschied in der schwarzen äußere Boulevard verlor sich in tiefen Schweigen. Die Menge, gleich von Leuten umringt, die dieses seltene Gefährt für sich er⸗ zu Fuß den Heimweg an, wie man es in der Provinz macht. Die Nacht war so milde und alles so ruhig, daß man sich erst Zeiten nicht zehn Schritt gegangen wären, bewegten sich langsanr durch die Straßen, indem sie ungeschickt ihre Kleider hoben. Sie gingen mit einer widerwilligen Vorsicht und waren in ihre Mäntel gehüllt wie in Säcke. Und manchmal, wenn diese dunklen die weißen Reiherfedern in ihren Frisuren wie eine helle Wolke und erschienen ungeheuer groß. An den in tiefer Nacht liegenden Bürgersteigen entlang waren die Kästen, in denen man den Kehricht sammelt, mit einer selbstverständlichen Schamlosigkeit aufgestellt. Die Straßen wie die Menschen machten keine Toilette mehr, und vor jeder Tür sah man so die unappetitlichen Ueberreste des Ta⸗ ges. Wenn die Lumpensammler Psychologen sind, dann können sie sich damit vergnügen, die Geschichte der Tage aus dem ab⸗ zulesen, was hier übrig bleibt. Konservenbüchsen, zerbrochene Töpfe, Stroh, alte Zeitungen. Manchmal stieß man mit dem Gang. Ein paar junge Leute lachten. Dann war alles wieder still, schweigend. Eine junge Frau, vor einem Modengeschäft stehend, in dessen Schaufenster tiefes Dunkel nichts erkennen läßt, suchte mit schwermütigem Blick die Finsternis zu durchdringen, in der sich ungewiß ein paar Hüte abzeichneten. Ganz hinten kriechen noch ein paar Schatten. Plötzlich ein erhelltes Fenster. Der Zufall hatte mich das letzte Abendessen von Paris entdecken las⸗ sen. In einer Pastetenbäckerci, deren Türen fest geschlossen sind, ist noch ein Fenster offen, und wer sich nicht davor scheut, auf der Straße zu essen, kann hier noch etwas zum Nachtmahl bekom⸗ men. Etwa ein Dutzend Gäste haben sich vor dem Fenster versam⸗ melt, stehen beieinander und kauen. Sind es Lebemänner? Sind es Straßenkehrer? Das Menu ist einfach; man hat ihnen ein Gas Misch herau' gereicht, ein Brötchen, eine Apfelsine, ein Bis⸗ kuit. Das sind unsere Orgien. Aber man schläft danach besser. Wir wissen garnicht, wie hygienisch der Krieg für die ist, die nicht daß das Salvarsannatrium zur ambulanten Behandlung ge⸗ daran teilnehmen! 8 Angst der die aus dem Theater kam, zögerte, tastete sich suchend vorwärts und 3 teilte sich endlich nach drei oder vier verschiedenen Richtungen. Hier und da erschien in der Ferne eine Droschke, und sie war so⸗ obern wollten. Aber der weitaus größte Teil der Besucher trat ja wohl allenthalben bei uns in Hessen zum Anbau kommt und daher hier nur erwähnt zu werden braucht. 1 — Des Parisers Heimkehr am Abend. In den 1 des Dsbats“ die Veränderungen im Leben der„Sonnenstadt“ durch den Krieg stimmungsvo.l festhält, lesen wir folgende Schil⸗ derung der„abendlichen Heimkehr“:„War das wirklich der be⸗ Nacht kaum einen ungewissen Halbkreis düsterer Fassaden. Der 8 darauf besinnen mußte, es sei jetzt 11 Uhr abends und nicht 4 Uhr morgens, wie man unwillkürlich annahm. Damen, die in anderen Fuß an eine Zinkbüchse, die einen dumpfen Ton gab wie ein eignet ist, d. h. daß es der Arzt in der Sprechstunde benutzen fann 5 Behandlung 5 f l g vor sich.— Es ist zu erwarten, daß auch die Veröffentlichungen anderer Kli⸗. Schatten in dem Dämmerschein einer Laterne auftauchten, glänzten 3 5 K Statt jeder besonderen Anzeige. In der Winterschlacht in Masuren fiel nach fünf siegreichen Gefechtstagen an der Spitze seiner Kompagnie unser lieber Bruder, Schwager und Neffe Oberleutnant Alfred Wolf Ritter des Eisernen Kreuzes Inhaber der hessischen Tapferkeitsmedaille im Alter von 27 Jahren. Am 9. September 1914 an der Marne schwer verwundet, zog er nach seiner Genesung zum zweitenmal ins Feld und fand am 13. Februar 1915 den Soldatentod. Hauptmann R. Wolf, Inf.-Rgt.„Kaiser Wilhelm“(2. Gr. Hess.) Nr. 116 und Frau Sophie, geb. Emmelius Kriegsgerichtsrat C. Wolf, 5. Kavallerie-Division und Frau Anny, geb. Wittmer. Giessen(Marburger Strasse 15), Februar 1915. Todes⸗Anzeige. Heute morgen 6 ũ Uhr verschied nach kurzer Krankheit mein lieber Mann, unser! guter Vater, Urgroßvater, Großvater und Schwiegervater e eee a mit 2 Betten, nicht zu weit vom Baonhof zum 1. März Intelligenter Kaufmann, 2 Jahre, militärfrei, in gr. o f— Näh. Walltorstr. 12. Kautgesuche 4 12 2 Drehbänke 0 4155185 Revolverbänke neu oder gebraucht, zu kaufen gesucht. Offerten an Julius Rund, Franklurt a. M., Goethe- straße 10, mit aus führl. Angaben bevorzugt. 3 Drehbänke gebraucht, 200 bis 300 mm Spitzenhöhe, gegen sofortige Lasse zu kaufen gesucht. enhy Karl Dillmann, Maschinenfabrik, 7 Höchst am Main. Zable höchste Presse für alte künstliche Gebisse fürs Stück bis 10 Mark. Nur Montag 22. Febr., v. 9—1 u. 3—6 Uhr Hotel Prinz Carl. Verschiedenes Verloren 1 silbernes Portemonnaie mit Inbalt. Gegen gute Be⸗ Schlafzimmer Lagerbelr. in ungekünd. Stell. lohnung abzugeben in Korresp. u. Kalkulat. erf, ub ann Gießen, Buchsttorg. r 1 45 7* uchführg.,, sucht va telle aesucht. 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Seck. des Gietzener Anzeigers.(“. 8 Ubr, die Die Landsturmpfli S. Mlettenbe mer, fe, Amtliche Bekanntmachungen der Streng solide, ehrliche, flei⸗“ Stadt Gießen. 2 2 Die Musterung und Aushebung der in der Statd erkäuferin Gießen wobnbaften unausgebildeten Landsturmpflich⸗ für Haus: u. Klichenger. ꝛc. tigen der Jahrgänge 1884 bis einschließlich 1875 findet am gesucht. Schrifll. Angebote 20, 2. und 2. Jebruar 1915 5 ee in d. Turnhalle d. Stadtkuabenschule(Nord⸗Anl. 8) . Februar 1915, vormittags 8 Uhr, die in den 9 1880 bis anche lich 1884 earn en, 2. Februar 191 vormittags 8 Uhr, die in den 2 1876 bis einschließlich 1879 geborenen Landsturmpflichtigen, 28 See den 23. Februar 1915, vormittags in Jahre 1875 geborenen Landsturm⸗ pflichtigen. Die in Frage kommenden unausgebildeten Landsturm⸗ pflichtigen werden hiermit aufgefordert, sich an den vor⸗ genannten Tagen rechtzeitig in dem Musterungs lokale ein⸗ zufinden. Besondere ie ergeben nicht. Diese [Bekanntmacnun chf ilt vielmehr ale W ligen baben in ordentlichem uge und reinlich an Körper zu erscheinen. Die von den rsatzbehörden erteilten Landsturmscheine oder Er⸗ satzreserve⸗Pässe sind mitzubringen. 2 Wer durch Krankheit oder körperliche Gebrechen am Schneider sucht sofort zur Erscheinen im Musterungslokale verhindert ist, hat mir —— Verschiedene Aushilfe 1—2 küchtiae ben ein 8 tes ärztliches n einzusenden. Nan 4 4 818.— 15 11 5 185 nien und be mit Balkon, 2 Man mmer, Rergst 15 7 7 unabkömmlich bezeichneten Beamten und standigen Ar⸗ Hodenkammer mit a schöne„ Näh mäd ch en beiter sind von der versönlichen Gestellung im Musterungs⸗ em behör pr. 1. April evtl. fruher init Pferdestall, Burschen⸗ zu vermieten. 920 Naheres Stephanstraße 31. vermieten. Näheres 1.3. Wohnung Sel⸗ Mädchen, oder Witwe. 3. termine befreit; es genügt die Einsendung der Unabkömm⸗ zimmer ete. per 1. April zu E. Frack, west- Anlage 641. l lichkeitsbescheinigungen, er sich der Gestellung entzieht, wird mit Freiheits- Frankfurter Straße 30. Für Hausbalt mit 2 Kind.] strase von sechs Monaten bis zu fünf Jahren bestraft, es i— w oberb. Landst. zu Anfang] kann auch im Falle der Tauglichkeit sofortige Einstellung mmer. NDL Zimmer der zuverläfsig, Alteres als unsicherer Landsturmoflichtiger erfolgen. 0. f i. Jebruar 1915. tersweg, Her ver sof zu] ITI Möblierte Immer zu Jinterstützung d. Haus fr. ges. Gie en, den 11. Je 5 f verm. Näh. Bismarckstr. 20 1 vermieten. N Schr. Ang. m. Lohnanspr. u. Der Oberbürgermeister oder im Laden Seltersweg sg. Bahnhosstraße 45. 1606 a. den Gieß. Anz. erb. Keller. 13755 2 gebr. Betten dean en 1 es Verkehrs mit Mehl. ach 8 4 42 4 52* der Bundesrats verordnung vom 2. Januar ds. Js. n Händler und Handels- mühlen monatlich Mehl N 22 Hälfte der vom 1. bis 15. Januar 1915 von ihnen käuflich gelieferten i veräußern und Bäcker und Konditoren täglich Mehl in einer Mehlmenge, die drei Vierteilen ihres durchschnitt⸗ 2—„ vom 1. bis 15. Januar entspricht, verbacken ür den Bezirk der Stadt Gießen wird hiermit an 3 daß über die Abgabe und über das Verbacken des Mehls von den Meblhändlern, Bäckern und Kon⸗ ditoren vom 1. ds. its. ab Nachweis gefübrt wird. Den Mehlhändlern gleichzuachten sind Konsumgeschäfte und 33 die sich— wenn auch nur zu Unter⸗ stlitzungszwecken und an ihre Mitglieder— mit der Ab gabe von Mehl besassen. Zur Nachweisung verpflichtet sind auch die mit Hotels, Gast⸗ und Schankwirtschaften und sonstigen Gewerbebetrieben verbundenen 5 Bäcker, die ie en Mehl verkaufen, haben trennte Verzeichnisse zu dudren. Die Verzeichnisse stets genau auf dem laufenden zu halten und der Veborde auf Verlangen zur Einsicht vorzulegen. Mühlen, Bäcker, Konditoren, Händler usw., die von den Befsugnissen des 8 4 Gebrauch machen, haben die ein ⸗ 2 Veränderungen ihrer Bestände jeweils am 10. und 20. jeden Monats, erstmalig am 10. ds. Bite. bierher anzuzeigen. Vordrucke für diese Anzeigen sind im Stadthaus, Gartenstraße 2— Zimmer Nr. 9— — Wer diese Anzeigen nicht erstattet, macht sich strafbar. Gießen, den 9. Jebruar 1915. Der Safe Ke 1600 R Die Beratungen für dle* Monat Januar 5 e ee untergebrachten Mannschaften de Landsturm Infanterie Ersatz Bataillons Gießen werden bezablt an die Empfangs berechtigten, deren Namen anfangen mit: A—H am Montag, den 2. Februar 1915 J—P am Dienstag, den B. Februar 1915 R—2z am Mittwoch, den 24. Februar 1915 jedesmal von 8—12 Uhr 1 und 3—6 Uhr nach ⸗ mittags. Die Zahlstelle ist im Stadthaus, Garten Kate 2 Zimmer Nr. 2. 1601 Für die Beschaffung von Sanstdtsbunden sind weier eingegangen: Bei der Bank für Handel und JIndu Nieder lassung Gießen von: Pfarker Schwabe 10 Kom · merzienrat Noll 50 Mk. Frau Ranft Wwe. 5 Mk., L. Kattrein 10 Mk., Pfarrer Schwabe 5 Mk., 8 Senner 10—2 Pfaxrer Broß 2 Mk. Konrgd Died. M gbeutel 5 Mk., NN. 2 Mk., NN., 2 Mk., Karl Lotz*. ahlmeister Becker 10 Mk., Frl. Naß—ͤ 5 Mk., B. Bie rau 5,., Frau Fritz Adami 5 Mk., aumeister Benk 5 Mk., Behrens, Friedelhausen 105 M. P. ag 10 Bf 3 Mk., Frl. C. Emmellus 10 Mk. Frl. M.„Emmelius 1 Karl Haberkorn 3 Mt., NN. 5 Mt, Frau Professor Dr. Opst 4 Mk., NN. 1 Mk., Dr. Sie jert 10 Mk. Pfarrer Schwabe 4 Mk., Frl. Kärchen v. Röder 10 Mk., Marie v. Röder 10 Mt. M. Kaum W, Ne 5 Sig, Hie enden ae korn io Mk., 9 Schwabe J Mk. Nentamtmann Weimar 3 Mk., Dr. Schmiot, Hungen 20 Mi., Sanitätsrat Dr. Schliepbake 10 Mr. A Major Goebel⸗ Scholz 5 Mk., Karl Becker 3 Mk., E. A. 5 Mt., Firma Tribus& Sund⸗ eim 20 Mk., Marre Schwabe 3 Mk. Wilhelm Moos Wwe., Lollar 5 Mk. Chr. a. Gustav Müller 10 Pik, Jdg Tbar 5 Mt, 2 Mk. 200 g, Trasher i 2. Barthel 1 I Mr, Pr Platz Seen 1 bn gamen 08 t Frl. E. Lend Schotten 3 Mk., zusammen 403 Bee e 1 n von: Heinrich e Avotbe 20 Mk., Geh. Rat Prof. Dr. Strahl 50 185 Fränlein „„ Tasche 10 Mk.,— A. 58. 2 5 Mk., Frau Löhr Friebel e. 135 Mk. Hauptmann Moeller 20 Mk., Professor Senne 10 Mt., Fr. Or. Sattler milie Karl und Fritz Reiber 10 Mk. Familie Rube 5 Mk. e 88 30 Per, Land⸗ 1 Bücking 50 Frau rofessor Engel b. Profeffor Dr. Engel 19 5 k., Fräulein Henny Wei⸗ gandt 10 Mk., A. Voigt 3 Mk., Günther 3 Mk. Fräulein Marie Hauck 20 Ik, Generalleutnant Klingelböffer 2) Mk., Ungenannt 1 Mt., Geheimrat Naumann 10 Mk., Unge⸗ nannt 4 Mk. Hermine 1 10 Mk., 0 trat Wiener 5 Mk., N N. 100 Mik, Frau Kirch 20 Mk. d ⸗ gerichtsdirektor Wiener 3 2 Mit., B Baronin von Rabenau 15 Mk., Prof. Messer u. Frau 40 Mk., ge v. 9 l 6 Mk., Jobs. Schmücker 10 Mk., Irl. Mat 1 Freifrau von Schilling 10 Mk., Frau 1 wa 5 Ml. Geb. Schulrat Dr. Störiko 4 Mk., Frau G ie 3.25 Mk., Aktuar Bübner 3 Mk., Frau Dr. Stuhl und 35 . elius 30 Mk., l. 10 Mk. Nit. en tte et., Frau Th. Heß 10 Mk., G. Katz 5 Mk., Frau Dr. 10 r Mk., Frl. R A 3 Mk. Projessor 1 N. B. 10 Mk., Ungenannt 2 Mk. Joh.——. 5 5 . 82 1 9 3** ingnzrat! 8 di 5 e„We S. 2 Pl. H. M. 3 Mk. Frau Dr. 2 1 At 1 Gelddach 5 Mk., Lokomotiv Nn 8 8 3 Mk., Dr. H. Hirt 5 Mk., Skankasse H. K. Mk. K. R. 10 Mk. Direktor Grles⸗ bauer 90 Nr. 5 155 chwinn 5 Mk. Jans Faber 20 Mk., Martha Rust 2 Mt., rau G. Eger 5 Mk., Frau Prosessor 3 Zöppritz 5 Mk.,* 6 3 2 tin v. Froben 20 Mk., rl. Haggenmüller 2 G. at einxich hring, 115 50 Mk., rl. Behaghel 3 Mk., De Mk., Freund 2 415 255 Rob. Müller 225 2 3 Ju mu 9090 orn*„ 5 1 9 Direktor Ae Deicbelbeim Mk., Mich loeutsche Credit⸗ N 2 Mk. eee 1002,60 Mark. ei der Geschäftsstelle des Gießener 9 Sa 5 Mk., A. 1 Witwe 5 Mk., Glasermei K 5 Mk., N. N. 3 Mk., Pro 105 Siebeck 5 L. F. 5 Mk., Frl. iche 0 100 Mk.,. Gel 9 20 Mk.,* Weidi A. Karnbach g 5 Mk., 8 E. 8 ner 3 Mk. Prosessor 8 30 2 Kth. H. 5 Mk., R.. asch 10 Wer 2 10 Otto Schmidt 10 Ak Professor art Gail 50 Mk., Ungenannt 3 Mk., 1 ann 10 Mt., R.& S. 5 Mk. Ungenannt 10 Mk. Beige 5 neter Krenzien 5 Mk., Frl. Paletta 3 Mk., J. W. 5 k., Jrau Hofmann 191 ende Hen derp Argen 1 pt⸗ mann Wolf 10 Mk., C Bend 1 Friseur Stier k, erer Hie e bahn n Acht. Hanstein 5 Mk. W., Frau L. Hahn Wüwe 1 Mk., Ungenannt 1 Mk., ec 5 10 Mk., 3 4 Mk., We 77 Mt., D. P. 10 Mk., rl. H. Döring 5 Mk., B. H. 1 M eg u e von der Gemeinde„L 107 0 Nie. Frl. Georal 2 Wik, 5 5 10 Mk., 7 Decker 10 Mt. Lina Se Ungenannt 2 Mk. Klasse IVa Mt., Frau Mosler 5 Mk., eine Klasse der böberen Mädchenschule 30 Mk. Frau Wahl 1 Mk., 1 2. Mk., M. Neizert, Arnsburg 2 Mk., Montags kranzchen schwarz⸗weiß⸗rot 15 Mk., Frau K. Em⸗ melius 10 Mk., r 2. se der höheren Mädchenschule 85 Mk. burg 2 5 M oetz 20 Mk. Ernst Thörner, Arns⸗ burg 2 Mt., 3 720,30 Mar Vel der Neri nene, der Oberbessischen Volks. Fall Wilbelm Schimmel, Kinzenbacher Mühle 3 Mk., Julius Pebrens, en 10 Mk. 5 1 Seuling, Alten⸗Buseck 5 Mt, J. Arnold 3 Mk., 17 gelungener Klapiertransvort 2 Mk. A. Gold scmüdt 3 Mk., 14 3 Mk. A. Nabneseld J Mk. 1 Zimmer 10 Mk., K. 0,50 Mk., zusammen 42,50 Mit berzlichem Dank für diese 4 wird um weitere Zuwendungen gebeten. 11608 Holzpersteigerung im Gießener Stabtwald. (Jorstwartei Gießen III. Forstwart Geisel-Gießen). ontag, den 22. Februar 1915, vormittags 9½ Übr beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Gießen in den Distrikten Klingelfluß, 1 2 A ebe Strauch und Eulenseld(Abl. 102 105, 100, 110) ver steigert: 103 1 90 cen Rei banden(Sparrenholz) mit 139,77 Festm. 1 ere e en Festm. rn⸗Knüvpe 70 4 tefern-Relsig 35 Wellen Fichten⸗Reisig 1 15 3— Stockholz „ iger e usammenkun auf der Licher an 5. Sch else 58 8 *