n Der Sießener Anzei erscheint täglich,— Sonntags.— Beilagen: viermal wöchentlich Gießener Familienblätter; zweunal wöchentl. Kreis⸗ blatt für den Kreis Gießen (Dienstag und Aran e wir iche Zeitfragen Fernsprech-Anschlüsse: für die Schristleitung 112 Verlag, Geschäftsstelled l Adresse für Drahtnach- richten: Anzeiger Glezen. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags 9 Uhr. Es wird allen in Stadt und Land Meidung schwerer Bestrafung untersagt, vathaushaltungen zu veräußern oder son Das Groß. Polizeiamt Gießen, die Großh. Bürgermeistereien der Land Kreises werden hiermit beauftragt, den Befolg der gestellter Zuwiderhandlungen sofort Anzeige Erstes Blatt Gießener Anzei General⸗Anzeiger für Oberhessen Rotationsdruck und verlag der Brühl'schen Univ.⸗Buch⸗ und Steindruckerei R. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Die Sicherung der Volfsernährung. Gießen, den 26. Januar 1915. (WTB Großes Hauptquartier, lich.) Westlicher Kriegsschaupl (Amt Gegend kdmpfe vor eini loren. hrend gestern nördlich nur Artillerieka Die französischen An wurden sämtlich abgeschla für die Franzosen sehr französischen Gefangene Oestlicher Kriegss Artilleriekampf auf der binnen und nördlich. Der gezwungen, einzelne Stellu zu rüumen. Nordöstlich vo Angriffe unter schweren schlagen. 0 Im nördlichen Polen keine Pilica ereignete f ngen e Was wir vor einig 5 ist eingetroffen: iche Maßnahmen ange 7 8 sollen. Der Zwan schaftsleben eingeführt wird, wirken; im Ge Gefühl der Be wissen, daß wir können, daß unsere mit Vertra Vorräte reichen, weil fortan nichts mehr vergeudet werden kann. Niemand wird dur digt. Die 9 ler, Müller, kulation und ist eine schaffen und vaterländisch charakterlose Konkurrenz mag. Alle au über V in der Heimat Zurückgebliebenen Soldaten geworden sind, die ch die gesetzli Bäcker usw., f 6 einzufügen haben und denen ihre werden. Die Bestimmungen sind lassen gerechte Ausn 1 offen und sind Es bedarf wohl keiner großen 15 hegen, daß Hoch und Nie nd, mit gleicher Freudigke Anordnungen Folge leisten um die prompte Durchführun wir das Hochgefühl, das de Schlacht gleichkommt. it un und g zu 5 Mit Spannung haben wir den Beri Admiralität über die Seeschlacht Er ist inzwischen 2 die Engländer es ab u haben. Wir vertr ärung, daß die Sache sich doch serer Torpedoboote litten hatte, durch zwe Auch ein deutsches t den Untergang 5 eines noch zweienglisch lichen Schiffe lassen Gefechtsentfernung, Betracht kommen, von Masten, 3 werden können allem auch au werden darf. ö f Menschenverluste * (WT B.) B schloß heute e E mit Brotgetreide und Fleischvorräten. 6 hl, sowie Mit Beginn des von Nieuport und von Ppern fanden A statt. Südwestlich von Berry au Bac ging uns ein en Tagen den Franzosen entrissener Graben ver— mpf stattfand, kam es fanteriegefechten, die noch andauern. Im Argonnerwalde nördlich von von Taul lebhafte Artillerietätigkeit. griffe auf Hartmannsweilerkopf gen. Die Kämpfe im Walde sind verlustreich; nicht weniger als 400 französische Jäger wurden tot aufgefunden. Die Zahl der n erhöht sich. chauplatz: In Ostpreußen Front von Lötzen, östlich von Gum⸗ Feind wurde durch unser Feuer n Gumbinnen wurden feindliche Verluften für die Russen abge⸗ ich nichts Wesentl Oberste Heeresleitung. en Tagen als bevorstehend erachtet der deut rdnet, die uns die fan genteil, es tritt eine Beruh reiung in allen Volksschich uen in die Zukunft schauen leiche Behandlung für a beseitigt schädigend fgeregten Erörterungen erschwendung oder Genußsucht vers men und Berücksichtigung besonderer praktisch schnell durchführbar. Worte mehr, um die Zuversicht drig, jung und alt, Stadt und r Freude über eine gewonnene etroffen und wir ersehen daraus, daß eugnen, gleichfalls ein Schiff verloren auen unserer deutschen amtlichen Er⸗ hat danach einen der englischen lreuzer, als er unter dem deutschen Feuer schon i Torpedoschüsse zum Sinken Luftschiff, das sich in der Näh feindlichen Kreuzers einwandfrei estellt. Es besteht sogar die begründete e Torpedobootszerstörer untergegangen sind. Ernstliche Beschädigungender seind⸗ ich deutscherseits infolge der großen namentlich soweit nicht feststellen, erstörung von Schornstei „ so daß auf weitere Ve. 8 erlin, 25. Jan. Der Bunde n über die 25. Januar. atz: In der rtillerie- des Lagers von Chalons heute dort auch zu In⸗ Verdun und nördlich südöstlich von Gumbinnen Veränderung. Oestlich der iches. * sche Bundesrat hat gesetz⸗ Volksernährung der damit in unser Wirt- n nirgends beunruhigend sigung und ein ten ein. Wir an Lebensmitteln aus- chen Anordnungen geschä⸗ lle, Landwirte, Händ⸗ ungesunde Spe⸗ enugtuung dem recht⸗ Gesinnten, da keine einzuwirken ver⸗ und Beschwerden chwinden, weil wir mit einem Male ebenfalls sich in den Organismus Rationen zugewiesen klar und wohldurchdacht, d Festigkeit den gesetzlichen alles daransetzen werden, beschleunigen. Dabei haben * cht der englischen in der Nordsee erwartet. anders verhält. Eines un⸗ Schlacht⸗ stark ge⸗ gebracht. e befand, Annahme, daß Menschenverluste in 3. B. das Umfallen nen, hat beobachtet rletzungen und vor ohne weiteres geschlossen aber srat be⸗ ie Regelung des Verkehrs über Sicherstellungen von bis zum 1. Februar l. Is. stwie abzugeben. 105. Jahrgang Bekanntmachung. mit Mehl Handel Treibenden, Mehl(Weizen-, vorstehenden Anordnun zu erstatten. g nachdr schlagnahme der Roggen, sowie Weize mehl ein. Zur Dur zeigepflicht v Vorräte von Weizen und u., Roggen Hafer⸗ und Gersten⸗ chführung der Beschlagnahme ist die An⸗ orgesehen. Für die Regelung des Ver⸗ brauchs wird eine Reichsverteilungsstelle errichtet. Die Ab⸗ gabe von Weizenmehl, Roggenmehl, Hafermehl und Gersten⸗ mehl im geschäftlichen Verkehr ist bom 26. bis 31. Januar boten. Bezüglich der Fleischvorräte wird den Städten und größeren Landgemeinden die Verpflichtung auferlegt, Vorrat an Dauerware zu beschaffen. Dazu verbreitet das Wolff-Bureau noch folgende Notiz: Durch die Presse geht ein Artikel der„Frankfurter Zeitung“, in welchem behauptet wird, das Vorgehen der Regierung in der Frage der Volksernährung sei durch Differenzen zwischen dem Reichsamt des Innern und dem. preußischen Handelsministerium verzögert worden. Die Behauptung ist unrichtig. Sowohl in der Frage der Höchstpreise wie in den andern Fragen der Volksernährung haben die verantwortlichen Leiter der genannten beiden Zentralbehörden von Anfang an in vollster Uebereinstimmung gearbeitet und tun es auch jetzt. Die bevorstehenden wichtigen Beschlüsse auf diesem Gebiet wer⸗ den das Ergebnis des vertrauensvollen Zusammenarbeitens der Reichs leitung und der preußischen Staatsregierung erkennen lassen. Berlin, 25. Jan.(WTB.) Das Staatsministerium er⸗ läßt folgende Bekanntmachung, betr. die Beschlagnahme des Brotgetreides: Durch Beschluß des Bundesrates vom heutigen Tage ist die Beschlagnahme aller Brotgetreide⸗ und Mehl⸗ vorräte für das gesamte Reichsgebiet angeordnet wor⸗ den. Im Privat besitz verbleiben außer kleineren Mengen unter einem Doppelzentner und außer Saatgut nur solche Vor⸗ räte, die in den landwirtschaftlichen Betrieben zur Ernährung der in ihnen beschäftigten Personen erforderlich sind. Das gesamte Brotmehl wird auf die Kommunalverbände nach dem Verhältnis der zu versorgenden Bevölkerung verteilt werden; die Kommunal- verbände werden den Verkauf der ihnen überwiesenen Vorräte an ihre zu versorgenden Einwohner so regeln, daß jedermann eine entsprechende Menge von Brot und Mehl erwerben kann und daß andererseits die Vorräte bis zur nächsten Ernte im Hochsommer voll ausreichen. In der ersten Uebergangszeit werden sich Un r egelmäßigkerten in der Brotversorgung naturgemäß nicht ganz dermerden lassen, sie werden aber bald und sicher überwunden werden. Daß die angeordnete Maßnahme weit tiefer in das wirtschaft⸗ liche Leben unseres Volkes eingreift als die anderen bisher von dem Bundesrat während des Krieges getroffenen wirtschaftlichen Anordnungen, unterliegt keinem Zweifel. Sie ist aber geboten, um eine ausreichende und gleichmäßige Ernährung unseres Volkes mit Brotgetreide bis zum Erdrutsch der neuen Ernte sicher zu stellen, und ist damit eine staatliche und nationale Lebensnot⸗ wendigkeit. Die bisherigen Maßnahmen haben sich nicht als ausreichend erwiesen, einen sparsamen Gebrauch unserer an sich zwar durchaus ausreichenden, aber doch immerhin beschränkten Brotgetreidevorräte zu gewährleisten. Insbesondere vermochten sie nicht die Verfütterung des Brotgetreides wirksam zu verhindern. Zur Erreichung des Zieles blieben nur zwei Wege: entweder eine ganz außerordentliche Erhöhung der Preise des Bortgetreides, deren starken Druck den Verbrauch eingeschränkt und namentlich die Verfütterung ausgeschlossen hätte, oder die Beschlagnahme aller Vorräte an Brotgetreide und ihre Vertei- lung an Kommunalverbände nach dem Verhältnis der zu ernäh⸗ renden Bevölkerung. Um dem deutschen Volke in der Kriegs⸗ zeit eine weitgehende Verteuerung des Brotes zu ersparen, ent⸗ schiedeng sich die Bundesregierungen für den zweiten Weg. Die getroffene Maßnahme gibt uns die Sicherheit, daß der Plan unserer Feinde, Deutschland auszuhungern, vereitelt ist; sie gewährleistet uns ausreichende Broternährung bis zur nächsten Ernte, sie macht unser Land auch in diesem wirtschaftlichen Kampfe unbesiegt. Die unbedingt notwendige, genaue und zuverlässige Ausfüh⸗ rung der Verordnung des Bundesrats wird an die Staats- und Kommunalbehörden, insbesondere auch an die bewährten Or- gane unserer Selbstverwaltung große Anforderungen stellen. Wir hegen das Vertrauen zu den Behörden aller Verwaltungen und zu jedem einzelnen Beamten, daß sie sich, auch soweit sie nicht vermöge ihres Amtes zur Mitwirkung be⸗ rufen sind, mit allen Kräften für die Durchführung der großen Aufgabe einsetzen und der Bevölkerung mit Rat und Tat zur Seite stehen werden. Der willigen Mitarbeit aller Kreise unseres Volkes und seiner wirtschaftlichen Organisationen sind wir ge⸗ wiß. Jeder Einzelne wird sich vor Augen halten, daß die ge⸗ wissenhafteste Befolgung der Anordnungen Über die Angabe seiner Vorräte, über das unbedingte Unterlassen jeder Verfütterung von Brotgetreide usw. ernste heilige Pflicht gegen das aterland ist, deren Verletzung ihm ganz abge sehen von den ehrenrührigen Gefängnisstrasen— schwere sittliche Schuld aufbürden würde. Demgegenüber muß jede Rücksicht auf die Lebensgewohnheiten und persön⸗ lichen Interessen zurückstehen. Der vaterländische Geist, der feste Wille zum Siege, die sich in unserem Volke in dieser ge⸗ waltigen Zeit in so erhebender Größe offenbaren, geben uns die Gewißheit, daß jeder Mann und jede Frau im engeren und wei— 1. Februar tritt die Be⸗ iusbesondere auch allen Konsumvpereinen, hiermit bel gemeinden sowie die Großh. Gendarmerie des I . Dienstag, 26. Januar 1015 Bezugspreis: monatl. 75 Pf., viertel⸗ jährl. Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl 65 Pf.; durch die Post Mk. 2.— viertel⸗ jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausw. 20 Pf.— Haupt- schristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Ge⸗ richtssaal: Otto Braun; für den Anzeigenteil: H. Druckerei: Schulstr. 7. Beck, sämtlich in Gießen. — Roggen⸗, Hafer⸗ und Ger stenmehl) an Pri- ücklichst zu überwachen und in Fällen fest⸗ 1 Großh. Kreisamt Gießen. Dr. Usinger. der Walstatt, so wollen und werden auch wir Daheimgebliebenen zu unserem Teil den großen Kampf um des Reiches Bestand und Ehre siegreich durchhalten. Berlin, 25. Januar 1915. Staatsministerium: v. Bethmann Hollweg, Delbrück, von Tir⸗ pitz, Beseler, v. Breitenbach, Sydow, von Trott zu Solz, Freiherr von Schorlemer, Dr. Lentze, v. Loebell, Kühn, v. Jagow, Wild v. Hohenborn. Berlin, 26. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Eine Sonderaus⸗ a gabe des Reichsanzeigers veröffentlicht die Bekanntmachungen über die Regelung des Verkehrs mit Brotgetreide und Mehl, über die Sicherungen der Fleischvorräte sowie die Ausführungs⸗ anweisung zu der Verordnung des Bundesrats über die Regelung des Verkehrs mit Brotgetreide. Aus den Bestimmungen ist noch folgendes hervorzuheben: Getreide und Mehl werden mit Beginn des 1. Februar für den Kommunalverband beschlagnahmt, in dessen Bezirk sie sich befinden. Mehlvorräte, die sich auf dem Transport befinden, sind für den Kommunalverband beschlag⸗ nahmt, in dessen Bezirk sie nach beendetem Transport abge⸗ liefert werden. Angefangene Transporte dürfen beendet werden. Trotz der Beschlagnahme dürfen 1. Unternehmer landwirtschaft⸗ licher Betriebe zur Ernährung von Angehörigen ihrer Wirt⸗ schaft auf den Kopf und den Monat neun Kilogramm Brot⸗ getreide und zur Frühjahrsbestellung das erforderliche Saatgut verwenden, statt eines Kilogramms Brotgetreide können 800 Gramm Mehl' verwendet werden. 2. Unternehmer land⸗ wirtschaftlicher Betriebe und Händler dürfen Saatgetreide für Saatzwecke liefern, das nachweislich aus landwirtschaftlichen Betrie⸗ ben stammt, die sich in den letzten zwei Jahren mit dem Verkauf von Saatgetreide befaßten. Anderes Saatgetreide darf nur mit Ge⸗ nehmigung der zuständigen Behörde für Saatzwecke geliefert wer⸗ den. Ferner dürfen Händler und Handelsmühlen monatlich Mehl bis zur Hälfte der vom 1. bis einschließlich 15. Januar 1915 käuf⸗ lich gelieferten Mehlmenge veräußern. Bäcker und Kondi⸗ toren dürfen täglich Mehl in einer Menge, welche drei Vier⸗ teilen des durchschnittlichen Tagesverbrauchs vom 1. bis einschli lich 15. Januar 1915 entspricht, verbacken. Die Beschränkung a. d Menge gilt auch soweit sie beschlagnahmefreies Mehl verwenden. Im Falle der Enteignung hat der Erwerber für die überlassenen Vorräte einen angemessenen Preis zu zahlen. Soweit anzeige⸗ pflichtige Vorräte nicht angezeigt worden sind, wird für sie kein Preis bezahlt. In besonderen Fällen kann die höhere Verwaltungs⸗ behörde Ausnahmen zulassen. Bei Gegenständen, für die keine Höchstpreise festgesetzt sind, tritt an Stelle des Höchstpreises der Durchschnittspreis, der in der Zeit vom 1. bis einschließlich 15. Ja⸗ nuar 1915 an dem maßgebenden Marktorte gezahlt worden ist. Ist ein Durchschnittspreis nicht zu ermitteln, so sind die tatsäch⸗ lich gemachten Aufwendungen zu berücksichtigen. Bei unausge⸗ droschenem Getreide erstrecken sich die Beschlagnahme und die 7 Enteignung auch auf den Halm. 2 Aus den Bestimmungen über die ist hervorzuheben: Kommunalverbände Regelung ihres Verbrauches Verbrauchsregelung und Gemeinden, denen die 9 übertragen ist, können zu diesem Zweck insbesondere 4) auordnen, daß nur Einheitsbrote bereite werden dürfen, b) das Bereiten von Kuchen verbieten oder ein⸗ schränken, c) das Durchmahlen des Getreides auch in solchen Mühlen gestatten, die das gesetzliche Ausmahlverhältnis nicht erreichen, aber wenigstens bis zu 75 vom Hundert durchmahlen können. In diesen Fällen sind sie befugt, das Ausmahlver⸗ hältnis entsprechend festzusetzen, d) die Abgabe und die Entnahme von Brot und Mehl auf bestimmte Mengen, Abgabestellen und 2 Zeiten sowie in anderer Weise beschränken, e) Händlern, Bäckern und Konditoren die Abgabe von Brot und Mehl außerhalb des Bezirkes ihrer gewerblichen Niederlassung verbieten oder be⸗ schränken. ** * Bericht der englischen Admiralität über die Seeschlacht in der Nordsee. (WTB.) London, 25. Jan. Meldung des Bureaus: Die Admiralität berichtet vom 24. Heute früh bemerkte ein en glisches bestehend aus Schlachtkreuzern und leichten dem Befehl des Vizeadmirals Beatty und einer Flottille von Torpedobootszerstörern unter dem Befehl von Kommo⸗ dore Tyrrwhitt vier deutsche Schlachttreuzer, mehrere leichte Kreuzer und eine Anzahl Zerstörer, die westlichen Kurs verfolgten und sich offenbar nach der englischen Küste begeben wollten. Der Feind kehrte sofort um, als er unsere Schiffe erblickte, wurde aber verfolgt. Um 9½ Uhr kamen die Schlachtkreuzer„Lion“,„Tige? „Princeß Royal“,„New Zeeland“ und„Indo⸗ mitable“ in ein Gefecht mit den deutschen Kreuzern Derfflinger“,„Seydlitz“,„Moltle“ und„Blücher“ der be⸗ Zwei andere deutsche 3 „2 reits vorher aus der Feuerlinie kam. Schlachtkreuzer wurden ernstlich beschädigt, konnten jedoch die Fahrt fortsetzen und ein Gebiet erreichen, wo die An⸗ wesenheit von deutschen Unterseebooten und Minen eine weitere Verfolgung unmöglich machte. Hein englisches Schiff ist verloren gegangen. Die Reuterschen Januar: Geschwader, Kreuzern, unter teren Vaterland auch hier gern und opferfreudig ihre Schuldig⸗ keit tun werden. Wie unsere todesntutigen Trunpben draußen auf Verluste an Menschen sind leicht. Der„Lion“, der die Schlachtlinie anführte, hatte nur 11 Verwundete, feinen In Galizien und an der Front Jasliska bis südöstlich der Eisenbahn Ujorod-Sambor nahmen die Oesterreicher am 22. und 23. Januar die Offensive, be⸗ sonders in der Gegend von Jasliska heftig auf, wo der Feind unsere Stellungen mit Artillerie beschoß und Abteilungen, die bei mehr als eine Division Infanterie betrugen, mit Unterstützung von Artillerie einsetzte. Dennoch fügte unser Feuer dem Feinde große Verluste bei und hielt sein Vorrücken auf. In der Buko⸗ ze bei Walaputna, 20 Werst westlich Kimpolung, rposten den ganzen Tag im Kampf mit der Verlusten zurückzuziehen. Toten. Von der Besatzung des Kreuzers„ 885 Köpfe stark war, sind 123 Mann geret 5 Die Besatzung des„Blücher“. London, 25. Jan.(WTS. Nichtamtlich.) Meldung des 50 Mann der Besatzung des Panzer⸗ von denen 23 Mann verwundet waren, wurden heute morgen in Leith gelandet. Die Ver⸗ wundeten wurden in ein Lazarett übergeführt, die anderen nach Schloß Edinburgh gebracht. Vorsichtsmaßregeln für die Londoner Schulen. Berlin, 25. Jan.(Priv.⸗Tel.) Wie die„B. 3.“ aus erdam meldet, hat der Magistrat von London allen Schulen für den Fall von L Verhaltungsmaßregeln gegeben, den Fenstern entfernt und mehrere demselben Stockwerk bleiben sollen. E vorüber ist, dürfen die Kinder die Schulen verlassen. Englische Flieger. London, 25. Jan.(WTB. des Reuterschen Bureaus: Die Adn a britische Flieger besuchten am Samstag Zeebrügge. Bei dem vorhergehenden Aufklärungsfluge wurde ein Flie⸗ ger von sieben deutschen Flugzeugen umzingelt, entkam aber, wenn auch leicht verwun Flug fort und löste seine Aufgabe. 1 VBerduntlung in Le Havre. Le Havre, 24. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Der Mili— ouverneur hat angeordnet, daß die Innenbeleuch— tung der Privathäuser in Le Havre und in den um⸗ liegenden Gemeinden während der Nachtstunden von außen aus nicht sichtbar sein darf und daß die Beleuchtung der öffentlichen Gebäude, der Werkstätten und Gastlokale auf ein Mindestmaß beschränkt und die Schaufenster verhängt wer— rr kreuzers„Blücher“, — nur 4,54 Pro wina an der Gren daß gleichwohl standen unsere Vo österreichischen Artillerie. Die Kämpfe im Kaukasus. Konstantinopel, 25. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Der Generalstab teilt mit: Infolge Unwetters kamen die militäri⸗ en Operationen auf beiden Stillstan d. Der Feind, den wir zurückwarfen und zum Befestigung neuer P üftschiffangriffenssch die Kinder von Abteilungen nicht in rst wenn jede Gefahr Seiten im Kaukasus zum an einem Teile unserer Front n Rückzuge zwangen, beschäftigt sich mit der ositionen, die er halten könnte. Konstantinopel, 25. Jan. Den Blättern zufolge sind zur Kaukasusarmee welche die Kälte besser vertragen. Ein rusfischer Schlauberger. „25. Jan,(WTB. Nichtamtlich.) Der Agent des Finanzministeriums Rafalowitsch macht den für die internationale Verrechnung chen Rußland, England und Frankreich le Geldeinheit zu schaffen, rrieren dürfe und den Verbündeten e Möglichkeit geben würde, ihre Solidarität in Richtung zu zeigen. Jedes der drei Länder soll 0 en Franken Reichsschatzf Zinsfuß herausgeben, die erst im L Jahren nach Beendigung des Krieg Staat bekäme die gleiche Menge dies (WTB. Nichtamtlich.) Verstärkung der russischen sibirische Truppen eingetroffen, Nichtamtlich.) Meldung tiralität teilt mit: Zwei et. Er setzte seinen eine interna die nicht mit Gold konku Regierungen die ökonomischer 600 Million rung des Wiede Ortschaften in der Verordnung über die cheine mit niedrigem aufe von fünf bis zehn es getilgt werden. Jeder er Reichsschatzscheine und banken würden darauf Kredit geben. Jeder Staat ö cheine seinen Angehörigen gegen eigene Valula nach seinem Belieben festgesetzten Nach Beendigung des banken miteinander. der drei Staaten zu dem außerordentlich niedrigen Kurs Frankreich und En russische Kredite in Bedingungen verkaufen. Krieges verrechnen die drei Reichs Unbenutzte Scheine werden von jedem Der Grundgedanke ist, der russischen Valuta in gland aufzuhelfen und ohne Geldexport Frankreich und England zu erschließen. Der Luftangriff auf Dünkirchen. Zondon, 25. Jan.(WB. des Reuterschen Bureaus. Die Ad deutschen Luftangriff auf Dünkirchen und sagt: Es wurde kein besonderer Schaden angerichtet. Eine Bombe fiel vor das amerikanische Konsulat und zertrümmerte alle Fenster un Nichtamtlich.) Meldung miralität bestätigt den 4 rückgenommen. Der amtliche französische Bericht. Paris, 25. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht vom 24. Januar 3 Uhr nachmittags. Nieuport⸗Lombartzyde bereitete der hießung der von uns eroberten neuen griff vor, den er nicht ausführen konnte, denn unsere Artillerie eute die Infanterieansammlungen, welche sich mit aufge⸗ N Bajonett zum Sturm anschickten. eriekämpfe veränderlicher Intensität. Bei Butoire, nahe Ver⸗ elles, zwang unsere Artillerie den Feind, die vorgeschobenen ützengräben zu räumen. Im Aisnetal i deutsche Geschütze chweigen, sie zwangen ferner feindliche Flieger, Kehrt zu machen, die Schanzarbeiten bei Soupir und Heurtebise. rry-au- Bac, Höhe 108, eroberte unsere Infanterie einen „ Zwischen der Aisne und den Argonnen, schnitten Prunay, Souain, Perthes, Beaussjour, Mas⸗ . sur Tourbe unterhält unsere Artillerig ein wirksames Feuer auf die feindlichen Schanz⸗ Argonnen im tet St. Hubert dauert der Insanteriekampf in einem welcher mehreremal ge⸗ der Maas und den Vogesen verhinderte alle Operationen.— Im El saß, im Ge⸗ ilerkopfes, rückten wir auf unserer Rechten welche das Gelände bietet, vor. Eine Auertennung für die Feldpost. (WTB. Nichtamtlich.) Wie wir Armeeoberkommando der 6. Armee unter Armeebefehl erlassen: Weihnachts- und Neujahrspostverlehrs gibt E Armee-Postdirektor und sämtlichen Beamten Armee meine Anerkennung ttreue und stille Arbeit zu sagen. Beginn des Feldzuges außerordentliche Schwie⸗ sch den hatte, hat gezeigt, daß fie allen zu stellenden Anforderungen 1 besonderen verdient auch ihre freiwillige Teil⸗ rbeitung des Paketverkehrs Anerkennung. Der Rupprecht, Kronprinz von Bayern. Badische Auszeichnungen. he, 25. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Wie de „hat der Großherzog dem Kron⸗Gesch hern das Großkreuz des Militärischen enstordens verliehen.— Dem Gene⸗ Stein, beauftr In dem Gebiet von ind durch heftige llung einen An⸗ Berlin, 25. Jan. hören, hat das dem 5. Januar folgenden Die Erledigung des mir Gelegenheit, dem der Feld post im und meinen Dank für die Pflicht Die Feldpost, die bei rigkeiten zu überwin billigerweise recht wird. nahme an der Oberbefehlshaber. Um Ypern Ar⸗ zerstörten unsere erien mehrere nördlich Ville „Staatsanzeige prinzen von Ba Karl⸗Friedrich-Verdi ralleutnant v. des 14. Reserve⸗Armeekorps, verlieh Großkreuz mit Schwertern des Ord Löwen und dem Prinzen Alfred zu Löwen à la suite der Armee das des Ordens Bertholds J. Schwere Niederlage der Engländer in Sü dwestafrita. Berlin, 25. Jan.(WTB. Amtlich.) Eine amtliche Meldung des Gouverneurs von Deut stätigt die Niederlage der Engländer am 25. September v. J. Dana rung des Oberstleutnants v. drei senglische Schwadr vernichtet worden. 15 O Oberst Grant und 200 chobenen S fort, i zen, verloren und endlich seit 48 S mit der Führu⸗ 3 er Großherzog d m Zähringer — 2 2 5 stein, Major e en, itterkre it Schwe Steinbach nahm der Feind durch einen Angriff, welcher Ritterkreus mit 2 Uffholz ausging und durch eine heftige Beschießung vorbereitet etnen unserer Schützengr in heftigem Gegen⸗ 11 Uhr abends: Heftige ebeke durch die Deutschen. Herenbag, aber kein Infan⸗ ge Granaten fielen auf Arras. Gewehrfeuer tadt. Im Gebiete von Albert schleuderte der ind zahlreiche Bomben auf Boiselle, aber unsere Artillerie ing ihn. das Feuer einzustellen. Ziemlich lebhaftes Gewehr⸗ den Argonnen nahmen die Kämpfe 4 Gebiet des Four de Paris ein Ende. Wir behaupteten alle unsere Stellungen außer 50 Meter Schützengraben, welche vom 5 durch große Bomben zerstört wurden.— Im Elsaß ampf im Gebiet von Uffholz und Hartmanns⸗ of an, wo wir längs des von den Deutschen errichteten htverhaus stehen. Londoner Reise des französischen Kriegsministers. „25. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Der fran⸗ Kriegsminister Millerand, der zu einer Konfe⸗ s mit dem englischen Kriegsminister Kitchener hierher gekommen war, ist nach Frankreich zurückgekehrt. Er besuchte auch Asquith, ff wieder erobert wurde. Amtlicher Bericht vom 24. Januar, sch⸗Südwestafrika be⸗ bei Sandfontein ch sind in dem unter Füh⸗ Heydebreck geführten Gefecht onen von unseren Truppen ffiziere, darunter ihr Führer Mann wurden gefangen und zwei Geschütze erbeutet. Verluste auf unserer Seite: 2 Offiziere und 12 Mann gefallen, 25 Mann verwundet. en Berichterstattung aus Pre⸗ r waren demgegenüber die Ver- afrikaner auf nur 35 Gefangene an⸗ des Gebietes nördlich Züll wehrfeu Schloß bei Carnoy.— In Nach der amtlichen engli toria von Anfang Oktobe luste der vereinigten Engländer und Sü 15 Tote, 41 Verwundete, 7 Vermißte und gegeben worden. Der Heilige Krieg in Marokto. Konstantinopel, 24. Jan.(WTB. Nichtamtl. i⸗Efktiar“ veröffentlicht von dem ma du! Malik den dritten Brief, Darulbeida) hier eingetroffen ist. In dem vom (14. Dezember) datierten Briefe schreibt Abdul als Emir von Marokko unterzeichnete, tägigem Kampf gelun terung habe die maro und lebhafter Rührung empfangen. Die en gefüllt gewesen, osen hätten versucht, a Munitions⸗Depots zu verbre i. Den Marolkanern sei reiche Beute bwohl sie gegen die Franzosen in hätten, seien ihre Verluste unbed Franzosen 3500 Mann an Toten sowie zahlreiche Verwundete verloren hätten. Unter beuteten Kriegsmaterial hätten sich mehrere neun Geschütze, darunter drei gro alle in kriegstüchtigem Zustande, au zwei Sanitätsabteilungen befunden. Die Bevölkerung eroberten Gebiete schließe sich den unter Abdul Streitkräften an. Nach der Einnahme von Fez Moschee mit großem Gepränge die Verlesung gefunden, in dem im Namen des Sultans Heilige Krieg verkündet wird. Abdul isterte Ansprache gehalten, in der er sagte, da eiligen Krieg verkündet habe, daran teilzunehmen. Die Marokkaner sollten kämpfen, Land den Franzosen wieder zu entreißen, Weise bemächtigt hätten. Tetuan, 25. Jan. ce Havas“. Der Feind g rifsene spanische Kolonn ote, darunter einen Leutnant, und 15 —— s dem Re Günstige Verkehrseinnahmen der preußischen Staatsbahnen. WTB. Nichtamtlich.) Die Verkehrseinnah⸗ . atseisenbahnen zeigen eine weitere liche Steigerung. Von den Einnahmen des Vorj jenigen aus den Militärtrausporten eingegangen: im Personenverkehr 1914 im August 56,51 erte heute der lo Lond lich wird er sich 3 ndon rokkanischen Häuptling Ab- der aus Casablan ca wurde vom Könige empfangen, rey, Lloyd George, Churchill und Schneefall in England. Berlin, 25. Jan. Wie man nach dem Berliner T. Am m aus englischen Blättern erfahren d überhaupt in ganz 26. Mu harrem bdul Malik, der sich es sei ihm na en, Fez einzunehmen. kanischen Krieger mit England in den letzten Infolge der Rekrutierungen chwierigkeiten die zur Bes itskräfte beschafft werden ochen viel Schnee ätten nur unter großen ung der Schneemassen notwendigen die ein Dankgebet verrichteten. Die uf der Flucht die Lebensmittel⸗ und hnen aber nicht gelungen 5 in die Hände gefallen. einer Ebene zu kämpfen gehabt gewesen, während die Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht. ien, 25. verlautbart: 25. Doch genug des nzen nicht so pessimi Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird Januar. In Polen und Galizien keine anisse, nur an der Nida hat lebhafter f stattgefunden. Die zur Wiedergewinnung berten Stellungen im oberen Ungtale und ten russischen Gegenangriffe wur⸗ en. Ein Versuch des Gegners, bei gen, mißlang vollkommen. Der Feind dam zurück. Die Kämp achten uns in den Karpathen 10 Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: v. Höfer, Feldmarschalleutnant. (WTB. Nichtamtlich.) [Franz Zoseph ist gestern abend mit G deutschen Großen Hauptquartier hierher zu Der amtliche russische Bericht. (WTB Nichtamtlich.) Bericht des Auf dem rechten Üfer der unteren el fanden am 23. Januar unbedeutende nt von dem Marktflecken Radzanowo b uf dem linken Weichselufer herrscht verhält n der Gegend von Borzymow und Gunimi, wo sich die chen bald durch einen offenen Angriff, bald mit ape unseren Stellungen zu nähern versuchten. Sie wur⸗ urch unser Feuer aufgehalten und gezwungen, sich unter N Maschinengewehre, e mit beträchtlichem Kaliber, erdem eine Menge sentlichen Erei Geschütztamy der von uns ero bei Wezerszallas eingese ailowo durchzudrin g sich über Zielonaw Malik kämpfenden habe in der großen des Fetwas statt⸗ und des Kalifen der Malik habe eine be⸗ der Kalif den hätten alle Gläubigen die e der letzten zwei Gefangene die sich dessen ungerechter B. Nichtamtlich.) Meldung der riff eine auf der Erkundung be⸗ Die Spanier hatten zehn Wien, 25. Jan. delte sich um — erteidiger des Vaterl durrm an den Nesusten Fier o hatte ex doch schon verschied allener Kameraden zu stehen 1 Zusammenstöße is zur Weichsel nismäßig Ruhe, Berlin, 25. Jan. men der Preußischen Sta i i ied St. R. zahres sind ein⸗ Friedhose si 4 12. Dezember im hiesig 1 5 d September 49,59 Prozen 75,36 Present, Dezember rüber 95 Prozent der gkeits schließlich doch noch in den S. 1. obe nach dem alten Reim: ien wir wachen, müssen Schildwach' stehn, Patrouille gehn! Er tut das um so lieber, als er weiß, da Ernst Ludwi ein Förderer al andes t, Okt 8,12 Prozent;: im Güterverkeh im August I. 5 Prozent, September 68,73, Oktober 81,4 und im Dezember 95,44 Prozent. Die Za e im Monat Dezember war der des Vo men aus den Militärtrausporten stellten ersonen verkehr auf nur 5,78 Prozent, im 5 t. Umso erstaunlicher und erfreulicher ist es, e ausschlaggebenden Einnahmen aus dem Güter⸗ vorjährigen Einnahmen erreichten, Zeichen für das starte eben in unserem Vaterlande trotz des schweren so fast normal waren. Es ist weltlchs ftliche 2 Der König von Württemberg an der Front. (WTB. Nichtamtlich.) Der hat sich heute früh 8 Uhr in Be⸗ tanten von Starkloff, des Kriegs⸗ sowie seines Leibarztes auf den begeben. Der König wird heute zurückkehren. 1 i (Priv.⸗Tel.) Die am 2. Februar de werden sich mit der ie⸗ ahlen in Zeiten des Krieges, mit der Ver⸗ dauer des Gesetzes über die Grund-, ner sowie mit einem 7. Nachtrag zu ür die Finanzperiode 1. April 1913 bis 1. April Staats-Anzeiger“ berichtet, zu beschäftigen haben. 25. Jan. . ürttemberg gleitung des Generaladju ministers von Marchtaler, westlichen Kriegsschauplatz abend um 10 Ühr wieder Stuttgart, 25. Jan. zusammentrekenden Landstän bung von Gemeindewe längerung der Gülti Gebäude- und Gewerbeste em Finanzgesetz 915, wie der„ * Berlin, 25. Jan.(WTS. Nichtamtlich.) Im f anzeiger“ ist heute die königliche Verordnung betreffend die Fö raufbaues der durch den Krieg zerstörten Provinz Ostpreußen und die königliche l f Abkürzung der Schonzeit Rehwild, Fasanenhennen und Hasen verb fentlicht Braunschweig, 25. Jan.(WTB. Nicht das Befinden des E ausgegeben: Nach dem gestrigen Fieberanfall ist te die 2 ratur wieder gestiegen, ein neuer Herd als Ursache ist nicht nach⸗ ——ę— ä3¼?!— Aus Stadt und Cand. N Gießen, 26. Januar 1915. Der Gießener Landsturm in Feindesland. rbprinzen wurde freundlichen Leser werden die Au nimmt, wieviel des ansteckenden G wetzen eht ihr jetzt ein Vierteljahr, Benzin ist überhaupt nix da. Wollt ihr nun gar recht bald nach Hause, müßt ihr den Posten an⸗ in sei endlich mal vergessen, nennt hier den Posten Oberhessen.— Mit all euren großen Gaben kommt ihr chützengraben. Dort könnt ihr toben nach Belieben, hoffentlich werden wir nicht alle aufgerieben Heute an dem Silvestertag denk ich an das alte denk an das vergangene Glück. Ach was wird mir bringen das neue Jahr an Freud“ und Leiden mit!— Nachdem ich diesen Vers gerochen, ist mir bald mein Herz gebrochen.— Euer R nicht fein, schenk mir doch mal Kognak ein.— Mein N laß das Versemachen, übe dich in andern Sachen. Du fällst doch vom Pegasus und du hast dann viel Verdruß, fällst wohl auf die Nase gar zum Gaudium der Landsturmschar.— Weltgeschichte braucht man fürwahr, finden und wird die„Wa kümmert euch denn dieses Dichten, ihr von Haß und Neid er⸗ regte Menschen. Denn au. Landstürmern keine Kameradschaft nicht. 2 0 dieses ganze Neidergeschlecht fegten mit einer großen Mistgabel — 1 2 7 L le gibt's keine Rache ni i 1 für manchen wär's besser, er wär? g blieben bei seinen Lieben?— Du darfst ruhig dichten, es sei! Doch Kritik zu üben steht uns frei. Du kannst machen, doch darfst du uns nicht wehren eid, nur aus Freud'. 5 Streit(und kann's doch nicht lassen), nicht nur weil heit(möcht' an mir nur hassen (und sie gern andern zuweiseh. Weise(zeig' meine ig, 1 1 1 en freilich te dieser aus aufrich⸗ Gruß erfreuen. Die unerbittliche Kugel schmerzlich empfundene Lücke in die Reihen ssen. War auch der Gießener Le 5 gottlob nicht unmittelbar beteiligt, tlich Gelegenheit, an Gräbern ge⸗ und ihnen die letzten Ehren zu er⸗ weisen. Wie etwa allmonatlich fand auch am 11. Januar auf dem ein gemeinsamer Feldgottesdienst bei⸗ gleich seierliche Einsegnung aller seit de en Etappen-Lazarett ihren Wunden es gleich. Die im ember für weibliches amtlich.) Ueber heute die Dempe⸗ Di in, d dir und beide un. Sch E Laß diesen in der 1— * alte Jahr und A dite 5 t größere Dichter. Hoffent⸗ es Elgg Uindern i Kriege spricht hei cueß — 1 1 ichten nach Be⸗ Ha immerdar Verse n wir lachen, nicht preise 5 käse, t der m ganz leise), mi man. in Worte mischt(dabei aber doch im Trüben fischt). Ich trau die ganze Bande nischt(diesesmal erreichst du nischt). 5 ausamen Spiels! Der tisch veranlagt, wie es nach man. prüche scheinen könnte. Er steht noch immer seinen Mann und ich willig an der Lösung der ihm gewordenen harten Gedulds⸗ andre Leute schlafen, dann ein, mir miß 5 auch Großherzog obwohl vor allem ein Fürst des 5 Güter wahrer Kultur, seine im Streite auf Tod und Leben stehenden Landeskinder ins Feld begleitet hat, und daß seine Gattin die Verwaltung der Regierungs, und sich überdies in der Sorge für das Wohl der, Kranken erschöpft. Kein Wunder also, wenn die 1 träglich eingetroffene Weihnachtsgabe des fürstlichen Paares an alle wehrhaften Hessensöhne überall ungeteilte Freude erregte. Es han⸗ ein und seiner beiden Söhne wohlgetroffenes, nach Photographie künstlerisch hergestelltes lierten Unterschrift:„1914. Wei raden. Ernst L Nicht alle Hinausgez tigem Herzen gekommene schälte versteht Bild mit der faksimi⸗ grüße an die Kriegskame⸗ 1 en 1 9 U 3 9* 1 e e statt. Es* daran alle 1 hier upp 2000 und Formationen teil. Als Trauer ⸗ de er oberhessische Landsturm einen Offizier ⸗Stell⸗ teter und drei Gruppen stellen, desgleichen die Musik und zei träger. Die würdige Feier schloß mit den üblichen drei Sal⸗ en über das gemeinsame Grab der auf dem Wege zur Heimat segengebliebenen hinweg. Daun rückte der Laudsturm wieder ihm zugewiesenen Posten und Wachen, und als lautes is, nimmer vom Wege der Pflicht und Ehre zu weichen, rauste durch die aufhorchenden. 1 Stadt von der vorausmarschierenden Bataillonsmusik angestimmte an O Deutschland, hoch in n * * Hessische Vermißten vermittlung. Ueber 00 Angehörige von vermißten Kriegern, davon die meisten damen, die trotz aller Mühe von den Kämpfern bis jetzt einerlei Nachricht erhalten konnten, hatten sich unter dem Zorsitz des Rechnungsrates a. D. Schupp gestern nach— nittag im Kaisersaal in Darmstadt eingefunden, um zu eraten, welche Wege einzuschlagen seien, um der quälenden lngewißheit ein Ende zu bereiten. Der Vorsitzende berichtete ber die bis jetzt erfolgten vorbereitenden Schritte und teilte nit, daß sich bis heute über 1200 Personen gemeldet haben, ie um das Schicksal ihrer Angehörigen besorgt sind. Nach r längeren Aussprache wurden dann eine Reihe von Vor- en angenommen, die in der Hauptsache folgendes ent— : Der vorbereitende Ausschuß wird in einen defini— umgewandelt. In jedem hessischen Kreise ist ein Ver uens mann 1 wählen, der die Vermißten seines Be- s aufstellt und diese Liste an den Haupt⸗Ausschuß Darm- tadt einliefert. Dieser läßt das gesamte Material in einer ste alphabetisch sowie nach Zeit des Vermißtseins, Datum id Ort der Schlacht usw. geordnet drucken und allen maß⸗ ebenden Personen, Abgeordneten, Konsulaten, Kardinälen d anderen Geistlichen mit der Aufforderung um Beihilfe u Aufklärung zugehen. Nach den weiter angenommenen zntschließungen sollen das auswärtige Amt, das Kriegsmini⸗ terium usw. ersucht werden, durch die Vermittlung neutraler Staaten unter Androhung von Gegenmaßregeln dafür zu gen, daß der Schriftverkehr unserer gefangenen Krieger im sand erleichtert werde. Auf dem gleichen Wege soll die ellung von Listen der gefangenen Deutschen veranlaßt . n. re Angestelltenversicherung und Kriegs⸗ eilnehmer. Die Angehörigen der vor dem Eintritt in den Kriegsdienst nach dem Versicherungsgesetz für An⸗ jestellte versicherten Personen erhalten im Falle des Todes ee keine Hinterbliebenenrente, weil 5 Leistungen von der Erfüllung einer Wartezeit von Beitragsmonaten abhängig sind. Diese Wartezeit ist, vor— ausgesetzt, daß sie nicht durch Einzahlung einer entsprechen⸗ den Prämienreserve abgekürzt wird, frühestens Ende 1917 abgelaufen. Entgegen den Bestimmungen der Reichsver— icherungsordnung, die eine Rückerstattung von Beiträgen us der Invaliobenversicherung nicht mehr kennt, bestimmt 5 des Versicherungsgesetzes für Angestellte, daß der Witwe bezw. den hinterbliebenen Kindern unter 18 Jahren in Anspruch auf Erstattung der Hälfte der Beiträge beim Tode eines Versicherten innerhalb der ersten 15 Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes zusteht, sofern nicht etwa dereits ein Anspruch auf Leistungen nach dem Gesetz gel- end gemacht worden ist. Bei der freiwilligen Versicherung verden sogar/ der Beiträge erstattet. Der Antr uf Erstattung der Beiträge ist beim Rentenausschu Zerlin der Angestelltenversicherung in Berlin-Wil⸗ nersdorf, Nikolsburger Platz 2, zu stellen und dabei ine standesamtliche Sterbeurkunde, standesamtliche Heirats— ürkunde und die Versicherungskarte der Angestellten⸗ gexsicherung vorzulegen. Wird der Antrag von den hinter- Aiebenen Kindern unter 18 Jahren gestellt, so sind außer Heiratsurkunde und Versicherungskarte die standesamt— liche Sterbeurkunde beider Eltern sowie Geburtsurkunden 0 pfangsberechtigten Kinder einzusenden. Der Anspruch auf Rückerstattung ist innerhalb eines Jahres nach dem des Versicherten geltend zu machen. Die Gemeinnützige Rechtsberatungsstelle es Evang. Arbeitervereins Gießen, Hinter der West⸗Anlage 11 p., ist zur Stellung derartiger Anträge ' Kaminbrand. Gestern abend 840 Uhr wurde ein minbrand Johannesstraße 15 auf der Feuerwache gemeldet. Feuerwehr entsandte einen Radfahrer; weitere Maßnahmen en nicht nötig. » Für Anschlüssean das Ortsfernsprechnetz in eßen, die nicht weiter als 5 Klm. von der Vermittelungsstelle ernt sind, werden vom 1. April 1915 ab erhoben entweder chgebühren in Höhe von 160 Mk., oder eine Grundgebühr 75 Mk. und eine Gesprächsgebühr von 5 Pfg. für ein G50 äch, destens 20 Mk. jährlich. Die Teilnehmer, welche an Stelle r seitherigen Pauschgebühr die Grundgebühr und Gesprächs⸗ ebühren zahlen wollen, müssen dies dem Kaiserlichen Tele⸗ phenamt in Gießen bis Ende Februar schriftlich mitteilen. Sie alten dann zum 1. April andere 4 ee— Die Teilnehmer sind auch berechtigt, ihre Anschlüsse zum 1. April zu ündigen. Die Kündigung ist bis Ende Februar schriftlich bei em genannten Telegraphenamt anzubringen. 2 Leihweise Abgabe trächtiger Stuten zus dem Militärdepot durch Vermittlung der ndwirtschaftskammer. Die Landwirtschaftskam⸗ ner schreibt uns:„Infolge der Bekauntmachungem der Groß⸗ herzoglichen Kreisämter wegen Abgabe von Militär⸗ 3 L oferden sind bis jetzt bei der Landwirtschaftskammer egen 600 Anmeldungen bezw. Anträge auf Ausstel⸗ ing solcher Ueberlassungsscheine gestellt worden. Berück⸗ lichtigt konnten bis jetzt etwas über 100 Landwirte werden. Da die Landwirtschaftskammer die fraglichen Ausweise in Reihenfolge stel ren eus daran sesthält, so ist es begreiflich, daß die seht anmeldenden Landwirte entweder gar nicht oder erst nach Monaten 1 werden können. Um bei den Land- wirten nicht Hoffnungen zu erwecken, die wohl kaum erfüllt werden können, machen wir sie hierauf aufmerksam und fehlen, sich auf andere Weise Zugtiere zu beschaffen. erer Ansicht nach haben die jetzt anmeldenden Landwirte e Aussicht auf leihweise Ueberlassung von trächtigen ten und die Anmeldung ist daher zwecklos.“ Kreis Wetzlar. OKrofdorf. 25. Jan. Die neue Schule, die Dampf⸗ heizung und Badeeinrichtung besitzt, ist nunmehr sertiggestellt. 1 Hessen⸗Nassau. h. Frankfurt a. M., 25. Jan. Die Verwertung er Küchenab fälle aus Frankfurts Haushaltungen zu Futterzwecken ist nunmehr, da der Magistrat sich ablehnend verhielt, organisiert worden. Es war der„Natio⸗ nale Frauendienst“, der sofort, als die Stadtver⸗ tung zurücktrat, einen Aufruf an die hiesigen Frauen eß und diesen heute eine Anleitung, wie gesammelt rden soll, in die Wohnung schickte. Und was ein weiser nicht fertig brachte, den tapferen Frauen gelang's im andumdrehen. Denn von nächster Woche an schon werden er Anmeldungen ausstellt und streng⸗ die Küchenabfälle von den Landwirten aus Frankfurts Um- gebung kostenlos dreimal wöchentlich an den Haustüren abgeholt. Die Anmeldungen der hiesigen Haushaltungen zur Abholung ihrer Küchenabfälle laufen bereits in großer Fülle ein. 455 s. Aus Nassau, 25. Jan. Der Zustrom ueuer Spar- einlagen bei der Nass. Sparkasse ist so start, daß sich die Spareinlagen in der ersten Hälfte des Januar um nicht weniger als 1,6 Millionen Mark vermehrt haben. Im Vorjahre betrug die Zunahme in der gleichen Zeit nur 339 00) Mark. h. Bebra, 25. Jan. Vom 1. Mai d. J. ab wird die Eisenbahn verbindung von Frankfurt nach Thüringen durch die Eröffnung der neuen Um- gehungsbahn bei Bebra eine weitere nicht unwesent⸗ liche Verkürzung erfahren. Die Umgehungsbahn zweigt öst⸗ lich Bebra von der Station Ronshausen lan der Thüringer Bahn) ab und führt in südwestlicher Richtung nach der Station Blantenhain in die Frankfurter Linie ein, berührt demnach Bebra gar nicht. Bei dem in diesem Dreieck liegen den Dorfe Weiterode führt die neue Teilstrecke über eine hohe Brücke; auch für die Fulda wird hier ein neues Bett geschaffen. Vom 1. Mai ab fällt der Aufenthalt in Bebra für die Fernzüge zwischen Frankfurt und Berlin fort. Die Zeitersparnis beträgt dann einschließlich der Fahrt durch den Distelrasentunnel 30 Minuten, etwa 12 Kilometer. die Streckenkürzung Im felde erwarten unsere Angehörigen den regelmäßigen eingang des heimat⸗ blattes. Um einc Unterbrechung in der Zustellung zu vermeiden, wolle man den feldpost⸗Beꝛug tles Siebener Anzeigers für februar schon jetzt erneuern Alle Postamter nehmen die Bestellung entgegen. der monatliche Bezug be⸗ trägt Mk. 1,07 einschließlich der Um⸗ schlag⸗ oebühr. Außerdem vermittelt dit Bestellungen wie bisher auch dic Geschäftsstelle des Gicßener Anzeigers Gerichts aal. Der Koffertransport nach Holland. — Köln, 22. Jau. Eine eigenartige Erpressungs⸗ geschichte beschäftigte die hiesige Strafkammer. Unter Anklage stand ein Fremdenssihrer, der sich während der Mobilmachungstage mit dem Transport von Koffern und anderen Gütern nach Hollaud saßte. Naturgemäß herrschten während dieser Zeit außergewöhn— che Verhältnisse, so daß manche Reisende sroh waren, wenn sie, auch um teueres Geld, überhaupt in den Besitz ibrer Reiseeffekten kamen. Der Angeklagte erhielt nun eines Tages von einem Reisenden den Austrag, sechs Koffer, die auf dem Hauptbahnhof lagerten, herauszusuchen und nach Holland zu schaffen. Der An- geklagte führte diesen Austrag auch aus, der Reisende war aber nicht wenig erstaunt, als er dafür den Betrag von 2500 Mark zahlen sollte. Nach längeren Verhandlungen ermäßigte der An— geklagte seine Forderung auf 1200 Mk., drohte aber zugleich, die Koffer nicht herauszugeben, wenn er den Vetrag nicht bekomme. Hierin wurde das Moment der versuchten Erpressung erblickt und Anklage erhoben. In der Verhandlung behauptete der Angeklagte, daß schon das Heraussuchen der Koffer auf dem Bahnhof mit viel Arbeit verbunden gewesen sei. Zum Transport der Koffer nach Holland babe er ein Automobil mieten müssen, da die Eisenbahnen vom Militär beschlagnahmt gewesen seien. Ein Portier bestätigte dem Angeklagten als Sachverständiger, daß eine Reise nach Holland unter solchen Umständen mit Automobil wohl auf 800 Mark zu stehen komme. Bei dieser Sachlage sah das Gericht eine Schuld des Angeklagten nicht für vorliegend an und sprach ihn frei. —ä— Eingesandt. 115 Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Zum Theaterbesuch. Voll Hochschätzung für das Entgegenkommen unserer Theater- leitung gegenüber unseren braven Verwundeten und voller Freude über den Erfolg, den man in jeder Vorstellung den strahleuden Gesichtern unserer Krieger ansieht, möchte ich mir doch eine be⸗ scheidene Kritik erlauben. Es ist keine kleinkiche Bequemlichkeit, wenn an die Soldaten die Bitte ergeht, an ernsten Abenden, wie z. B. bei der Vorstellung von Johannisfeuer, sich dem Charakter der Handlung etwas mehr anzupassen und nicht so geräuschvoll und heiter an der unrechten Stelle zu sein, wie es vorgestern durch Zivilisten wiederholt störend gerügt werden mußte. Auch das Auswickeln der mitgebrachten Liebesgaben kann in den Pausen geschehen. Im voraus Dank für den erwarteten Erfolg dieser wohl- gemeinten und hoffentlich von niemand mißverstandenen Bitte. Ein Theaterfreund. — Märkte. Gießen, 26. Jan. Marktbericht. Auf dein hentigen Wochenmarkte kostete: Butter das Pfund 1,00—1,15 Mk.; Hühner⸗ eier 1 Stück 13—14 Pfa., 2 Stück 00 Pig. Enteneier 1 St. 0 Pig. 2 St. 00 Pig.; Gänseeier 1 St. 0-0 Pfg., 2 St. 00 Pfg.: Käse das Stück 7—8 Pig. Käsematte 2 Stück 6—0 Pfg. Tauben das Paar 1,00—1,40 Mk., Hühner das Stück 1.002,50 Mk., Hahnen das Stick 100— 2,50 Mk., Enten das Stück 2,50—8,00 Mk., Gänse das Pid. 70—80 Pia.; Welsche 4—5 Mk.; Ochsenfleisch das Bd. 90—98 Pfg., Rindfleisch das Pfund 90— 94 Pfg., Kuhfleisch 80—90 Pfg., Schweine; fleisch das Pfund 20— 106 Pig, Kalbfleisch das Bid. 76— 80 Pig., Hammelfleisch das Pfund 70—90 Pig; Kartoffeln 100 Kilo 7,00— Mt., Weißkraut das Stück 10—20 Pig. Zwiebeln der Zte 12,00—15,00 Mt.: Milch das Liter 22 Pfg.: Aepfel der Zentner 15—20 Mt.; Birnen das Pfund 12—15 Pfg., Niüsse 100 Stück 40— 0 Pfg.— Marktzeit von 8 bis 2 Uhr. 1% Frauffurt a. M., 6. Jan. Heu- und Strohmarkt. Mau notteite Hen 4,0 4,50 Mt. Stroh(Kornlangstroh) 0.00 bis 0 Mk., Wirrsiroh 000—0,00 Mark. Alles je 50 Kilo. Die usuhren waren aus dem Obertaunuskreis und den Kreisen Hanau, riedberg und Dieburg. % ˙ܹ¹A11ͤ dd ͥ-⁰! ̃ ͤͤuͤ.l FC. Wiesbaden. Viehhof- Marktbericht vom 25. Jan. Auftrieb: Rinder 295(Ochsen 70, Bullen 36, Kühe und Färsen 189), Kälber 364, Schase 99, Schweine 914. Marktverlauf: Rinder schleppend, geringer Ueberstand, Kälber, Schase und Schweine rege, bei Schweinen geringer Ueberstand. Preise für 100 Pf Lebend⸗ Schlacht ⸗ 4 Ochsen. gewicht. Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlacht ⸗ wertes im Alter von 4—7 Jahren 53—56 91—101 Die noch nicht ges pen 4 2(ungejochte). 50-54 88—94 1 Bullen. Vollfleischige, ausgew. höchsten Schlachtw. 14—48 79—86 Färsen. Kühe. Vollfleischige, ausgemästete Järsen höchsten Schlachtwertes 50-54 8796 Voll fleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren 40-46 75—82 Wenig gut entwickelte Färseen. 44—48 88—92 Kälber. L eee 60—00 100—00 Mittlere Mast- und beste Saugkälber. 53-55 90—91 Geringere Mast- und gute Saugkälber 40—483 7881 Geringe Saugkälber 35—40 59—65 Schafe. Mastlämmer und Masthammel 46,00—00%0 94-00 Weide mastschase: Schweine. Vollfleischige Schweine von 80 bis 100 kg ehen„ 638. 80—83 Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgew. 62—63 78 80 Vollfleischige Schweine von 100 bis 120 kg Lebend gewicht o 80-83 —————— Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. 8. 2 223 2 2 Jan. 38 2 8 2 2 23 3 32 SS SS S SA Wetter *—* 3 8— 2 2 8 * S 8388 1 2⁵ 736,5- 03 44 95 ä NNE 2 10 25„37,0 103 3,9 84 NNE 2 10 26. 36,7 05 3,7 77 NNE 10 ö ö 0 ö 24. bis 25. Januar 1915 + 28 7 C. 1915—— 0,86“ Höchste Temperatur am Niedrigste 4 4„„ 5 Niederschlag:„O mm. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Mittwoch, den 27. Januar 19151 Bedent mei trocken, nordöstliche Winde. Temperatur wenig Letzte Nachrichten. Die Aufgabe von Warschau in russischem Lichte. Budapest, 26. Jau. Wie„Pesti Hirlap“ sich aus Bukarest drahten läßt, ist die russische Presse mit dem Entschluß des russischen Generalstabs, Warschau bis zum letzten Blutstropfen zu verteidigen, einverstanden. So schreibt der militärische Mitarbeiter der Moskauer„Russije Wjedomosti“: f g N 5 Wir können uns in diesem Kriege nicht auf den schon histo⸗ risch gewordenen siegreichen Rückzug verlassen, obzwar sich diesmal stärkere Stützvunkte in unserem Rücken befinden. Auch der Winter ist kein Hindernis mehr. Denn in unserer Zeit kann man mit Hilfe der Technik auch elementare Hindernisse endgültig be⸗ seitigen. Darin sind wir unseren Feinden gegenüber allerdings arg im Nachteil. Wenn wir jedoch Warschau aufgeben und auf unsere nächste Verteidigungslinie Brest⸗Lizowsk zurückfallen, so wird das ganze Gebiet zu einer großen deutsch⸗österreichischen Festungs⸗ anlage werden, die uns zwingt, Galizien und die Bukowina — möglichst rasch aufzugeben, wobei es mehr als zweifelhaft erscheint, ob wir imstande sein würden, unsere zurückflutenden Truppen auch nur mit dem Allernötigsten an Munition und Lebensmitteln zu versehen. Kurz und gut ein Verlust Warschaus würde für Rußland den Verlust des ganzen Feldzuges bedeuten. Die Verbündeten in Kielce. Wien, 26. Januar. Der in Krakau erscheinende „Naprzod“ meldet: Die auf der Linie Czenstochau— Wlosto⸗ wo befindlichen Verbündeten sind in Kielee eingerückt, Eine Luftwache für die französische Kammer. WTB.) Lyon, 26. Jan. Nichtamtlich.)„Nouvelliste“ meldet aus Paris: Zum Schutze der Deputiertenkammer gegen einen Ueberfall durch deutsche Flieger wurde ange⸗ ordnet, daß an den Sitzungstagen sechs französische Fliege“ das Kammergebäude ständig überfliegen sollen. Der französische Tagesbericht. a WTB.) Paris, 26. Jan. Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht vom 25. Januar, 3 Uhr nachmittags. In Belgien sind wir östlich von St. Georges leicht vorgerückt. Auf der übrigen Front fanden Artilleriekämpfe statt. Zwischen der Lys und der Oise zeitweilig ausfetzende Beschießung. Auf der Front an der Aisne ist nichts zu melden, außer von Berry au Bac, wo feindliche Gegenangriffe gestern früh abgeschlagen wurden. Die umstrittenen Schützengräben blieben also in unseren Händen. In der Champagne zerstörten wir mehrere deutsche Schanzarbeiten und Unterstände. In den Ar⸗ gonnen wurde sehr lebhaftes Gewehrfeuer durch wirksames Feuer unserer Batterien angehalten. An der Maas wurde die Zerstörung der Brücke von St. Etienne durch unsere Artillerie beendet. In Lothringen bei Embermenil überraschten wir eine bayerische. teilung und nahmen sie gefangen. In den Vogesen und im Elfe dichter Nebel. Vom russischen Parlament. WTB. Petersburg, 26. Jan. Nichtamtlich) Durch kaiserlichen Ukas ist die Duma auf den 9. Februar und der Reichsrat auf den 30. Januar einberufen worden. Aus Rumänien. Rom, 26. Jan. Der„Popolo Romano“ berichtet: Die ver⸗ zweifelten Anstrengungen der Kriegspartei, der Tace Jonescu, Istrati, Filepescu und Diamandy letztere beiden sind zurzeit in Italien tätig) angehören, wollen die Welt glauben machen, daß die Mehrheit im Lande hinter ihnen stände und diese den Krieg wolle. Die rumänische Regierung wolle aber ihrerseits von einer Unterstützung der Kriegshetzer nichts wissen. Man dürfe jener gesunden rumänischen Politik vertrauen, die von jeher Rumänien gegenüber den anderen Balkaustaaten auszeichnete. Die rumänische Neutralität würde erst in Fällen aufgegeben werden, die bisher nicht eingetreten sind. Die Stellung Bulgariens. Sofia, 26. Jan. Heute hielt der deutsche Sozialist ar ⸗ vos eine Rede, in welcher er sagte, der deutsch⸗russische Krieg sei ein Kampf zwischen der deutschen Sozialdemokratie und dem russischen Zarismus. Die Eroberung von Konstantinopel sei eine Gesahr für Bplgarten, Infolgedessen müsse Bulgarien mit Deutsch⸗ land gehen. Die Versammlung war meist von Sozialisten besucht. 1 5 N Konzert- Verein An 2b. Desagber 1044%ür8ð8kñ Sonntag, den 31. Januar, abends 5 Uhr, in Russisch-Polen unser lieber Sohn und Bruder in der neuen Aula zum Besten der Hinterbliebenen Werner Schulte gefallener Qiehener Kriegsfrejwilliger im Res.-Inf-Regt. Mr. 222, 3. Komp. i Frau Elly Ney- van Hoogstraten e e ee (Klavier) seine Liebe zu Volk und Reich mit dem Tode. Fräulein klecwig Rode 0 Pfarrer Otto Schulte 5 Alt) u. Frau Auguste, geb. Weber Am Klavier: Professor Trautmann. Reinhold Schulte, Kriegsfreiw. in der Kompagnie seines Bruders, 2. Zt. verwundet im Lazarett zu Glauchau Erna Schulte. Grossen-Linden, den 23. Januar 1915. Bach-d' Albert, Passacaglia und Fuge C-moll; Brahms, vier Balladen; Beet- hoven-Seiss, Deutsche Tänze; Schubert— Tausig, Militärmarsch. Lieder v. Brahms und Schubert. Der Ibach-Flügel ist aus dem Pianofortelager Geb rtstag von August Förster. 8. M. des Deutschen Kaisers Wilhelm ll. Beileidsbesuche dankend verbeten. 8560 Eintrittskarten: 1. Platz M. 3.—, 2. Platz M Gemeinschaftl. Kirchgang Mittwoch, den 27, Januar, 2— ä—— M. 2.—, 3. Platz M. 1.—, vormiktans 101 Uhr. Zusammenkunft 10 Ubr an der 4. Platz M. 0.50, sämtlich numeriert, Studenten- Stadtkirche. Die Mitglieder der Hassia-Vereine Gießen karten M. 1.—(für den zweiten Platz, soweit werden gebeten, zahlreich teilzunehmen. 8650 verfügbar, gültig), für Schüler und Militar vom J. A. der Vorstände der Hassia⸗Vereine Gießen Feldwebel abwärts 30 Pfg., sind in der Musi- 5 8 kalienhandlung von Ernst Challier, Tel. 671 und abends an der Kasse zu haben. Offnung des Saales 4½ Uhr. + + 12 Licht- Spiel— Haus Das nächste Konzert findet am Sonntag, den mine 111 14. Februar statt. 781 Feinde ringsum Großes Kriegsdrama in 3 Akten. Hervorragendes Leitgemälde aus der Gegenwart. Die Tochter des Toreros L. Bernbardt, I. Vorsitzender des Artillerievereins. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie für die zahlreichen Kranzspenden bei dem uns so sehr schwer betroffenen Verluste unseres lieben guten Sohnes Wilhelm sagen wir allen auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Besonderen Dank dem Eisenbahnverein Londorf, Turn- . feine Spirituosen in —— . 1 1 verein Allendorf a. d. Lda. für das letzte Geleit, sowie 8 5 2 dem Vorstand des Eisenbahnvereins, Herrn Weber, für Mit unseren Truppen an der Front Felgpost Packung seins trobtzeiche Auzpfache an Grbe Originalaufnahmen vom Kriegsschauplatz. Vorratis in den einschlagigen Qeschaften- Landauer& Macholl, Heilbronn. Um einen Kuss von Nini Frzulein doktor f athdbraug Jaaa Trap Humoreske. von den Kriegsschauplätzen empfehle mein Der Herr mit starker Lunge bee z w kllflüddshat ütl. Sugar Feldpostschachtelns. 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Das Grahambrot wird 3 8 8 Der vom Gemeinderat durchberatene Vor⸗ 8 1 1 5 19 backen und Lind dis Resteflun en siidng fe. in der fürstlichen Oberförsterei Lich. anschlag der Gemeinde Lumda für 1915 Rj. liegt] Srl Senanek Bahnheratr. backen und sind die Bestellungen rechtzeitig Montag den 2. Tebruar. vormittags 9, ubr, im vom 29. Januar 1915 ab eine Woche lang auf[ Hs Distrikt Meilbach: Scheier Rm. 701 Buchen 2 Werlscheit), f* 5 Eichen, 2 Nadelholz. Knüppel hun. 184 Buchen, 10 Cichen, unserem Bureau offen. Es werden Umlagen er ärmeöichen in den Verteilungsstellen abzugeben. 858 Der Vorstand. Assssfffsssssssssssssssssf 2 umme; lz Neil, 1 72. 12770 Duden 1780 e l hoben, zu denen auch die Ausmärker beizutragen 1 Schunck, Bahnholltr. 53. Oppenheimer ro flasche Al..— 2883 abelgelz, dichten Banat f Fun gen. baben. 25 1915——— . Dertitangen. 0,8 Fstm, 100 Meisstangen— 004 tm. Lumda, den 25. Januar 1915. 5 Oppenheimer Goldberg I Hasche MI. 1.20 Die Zusammenkunft ist auf der Kreisstraße Lich— Großh. Bürgermeisterei Lumda. 0 5 F Hattenrod, wo sie vom Vizinalweg Burkhardsfelden— Schultheiß 862 0 vorzüglicher Weißwein e p 1 Nieder⸗Bessingen gekreuzt wird. 170 2 4 Nensgs bene N 5 rankfurter Straße 11 1 8 1 A. Austerlitz S Tach, 368 Holzversteigerung. Verpachtung von Ackerland. ee de e, i* bende 8 Uhr Montag, den 1. Februar 1. Je. werden in den Das ca. 17000 qm große Gelände auf der 3 5 —ů—ů— i 0. f:. 8 3% 10.Dienstag-Abonn.⸗Vorstell) agd⸗ Verpachtung. e g ge v. al Sauen Arsch, oberhalb ber genen Ohren Besssbat eee 9 f g 5 Dien: A—. Alter: soll in einzelnen Losen zum Anbau von Körner⸗] Nenbeit: Neuheit! 2 2 5 2 22 4,. 2 il istbi 2 „Samstag, den 30. Januar l. J. nachmittags 00 ace J del) ice Knürvek: Auch, frucht, gartoffeln oder Gemüse meistbietend verpachtet Grüne Ostern 3 Uhr, soll die der Gemeinde Steinbach zustehende 1 Hainbuche, 13 Eiche, 1 Aspe, 8 Fichte; Knüppel, werden. Lageplan und Bedingungen sind auf 5 J Jagd in 2 Bezirke auf dem hiesigen Rathaus auff xeisig: 2, Fichte; Reisig, aewöbulich: 410 Buche, unserem Amte, Stephanstraße 18, einzusehen. Ver⸗ Scheuer eee 1 5 79545. 8 32 Eiche; Stöcke: 113 Buche, 3 Eiche. 5 Heinr. be weitere 6 Jahre Mfentlich verpachtet werden. Zusammenkunft vorm.% Uhr auf der Hermann- pachtungstermin: Donnerstag, den 4. Februar, Ende gegen 11 Ubr. 5 Steinbach, am 20. Januar 1915. Gel v Langebüchen und Beginn daselbst bel 89005 2 Uhr, an Ort und Stelle. See enten g ee zroßh. Bür isterei Stei elt Nr. i 5 ts Großh Bürgermeisterei Steinbach.. Grünberg am 23. Januar 1915 Gießen, den 25. Januar 1915.. N Krämer. 771 Großherzogliche Oberförsterei Grünberg. Großh. Hochbauamt Gießen. 56 B IU Rur bulde Petite 0 1