. 2 während der Kriegsmonate Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die„Sießener Familienblätter“ werden dem „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Mreis Sießen“ zweimal wöchentlich. Die„Landwirtschaftlichen Zeit⸗ fragen“ erscheinen monatlich zweimal. 6 jeßener Anzei 165. Jahrgang eneral⸗Anzeiger für Gberhessen Samstag, 16. Januar 1015 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts- Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul⸗ straße 7. Geschästsstelle u. Verlag: 51, Schrist⸗ leitung: S112. Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. ger Die Genossenschaften während der Ariegsmonate 1014. Der große Weltkrieg ist bisher wohl die schwerste Be lastungsprobe für das deutsche Genosfenschuftswesen, 0 es auch schon mehrere Kriege erlebt hat. In den früheren Kriegen aber hatte das Genossenschaftswesen nicht entfernt die wirtschaftliche Bedeutung wie heute und dann hat der jetzige Krieg ja viel weittragendere wirtschaftliche Folgen als einer seiner Vorgänger. Die deutschen Genossenschaften untfassen 5¼ Millionen Mitglieder und arbeiten mit einem Kapital von 6 Milliarden Mark. Die Haltung der Genossen⸗ ö ind der ieg ate ist daher gewiß nicht ——. 1 für die wirtschaftliche En ung 3 55 Gen bringen in Nr. 1 von 1915 eine Darstellung Tätigkeit der dem Allgemeinen deutschen Genossen⸗ 2 and angehörigen Genossenschaften in dieser Zeit, viel Interessantes bietet. Dem Allgemeinen deutschen Genossenschaftsverband gehören an rund 1600 Genossenschaf⸗ ten mit 1100 000 Mitgliedern. Das Betriebskapital dieser F beläuft sich auf mehr als 1¼ Milliarden Der Geschäftsbetrieb vieler Genossenschaften wurde da— durch erschwert, daß eine große Anzahl Vorstands⸗ und F r 5 1 Fahne gefolgt sind i einer Prozentsatz hat bereits den Tod dem Felde der Ehre gefunden. e 815 Genossenschaften haben bisher für Kriegs- d wecke 565000 Mark aufgewendet— ein Zeichen pati tischer Gesinnung der Genossenschaften und gleichzeitig er⸗ heblicher finanzieller Leistungsfühigkeit. Die meisten Ge⸗ nossenschaften werden erst in den Generalversammlungen über die Zuwendungen beschließen lassen. Sehr eingehend wird berichtet über die Beschlüsse, di aus Anlaß des Krieges mit e die Geschefteflhrung gefaßt wurden Die Beschlüsse bezogen sich bei den Kredite genossenschaften vor allem auf die Kreditgewähr und auf den Sparkassenverkehr. Es wird einmütig festgestellt daß, nachdem die ersten Augusttage überwunden waren, das Publikum sich ruhig verhalten hat. Auch wo Beschrän⸗ kungen im Sparkassenverkehr stattfanden, wurden diese ohne Schwierigkeiten durchgeführt. Im wesentlichen sind die Ge⸗ nossenschaften nur Angstabhebungen entgegengetreten. Sehr bald machte sich bei den Genossenschaften eine starke Geld⸗ flüssigteit bemerkbar und es konnte das Kreditgeschäft in vollem Umfange weiter betrieben werden. Besondere Aner⸗ keunung wird gezollt der Unterstützung, die die Genossen⸗ schaften bei der Genossenschaftsabteilung der Dresdner Bank —— haben. 3 wird es als ein Zeichen der Li— 77 e eee Len en Fee henden Kriegsanleihe übernommen hatten. Den im Felde stehenden Schuldnern gegenüber hatte man durchweg Nachsicht walten lassen. Ter Zinsfuß für Kredit wurde nur in wenigen Fällen erhöht— auch im Sparkassenverkehr trat die Zins⸗ erhöhung nur wenig hervor. In zahlreichen Fällen haben die Kreditgenossenschaften ihren Mitgliedern die Beteiligung an Heereslieferungen ermöglicht. Verschiedene Kredit⸗ nossenschaften berichten, daß Kreditgesuche wenig ge— tellt sind. 5 0 In den weitaus meisten Fällen wird mitgeteilt, daß größere Verluste wahrscheinlich nicht eintreten werden— es ist aber eine Beschränkung der Dividende zur Bildung von Kriegsreserven in Aussicht genommen. Die Handwerkergenossenschaften haben oft Schwierigkeiten in der Wechaffün Rohmaterialien ge⸗ Habt. Im übrigen sind sie von dem Krieg sehr verschieden betroffen, je nachdem es sich um Handwerker handelte, die für die Kriegsindustrie in Betracht kommen oder solche, die mehr in Luxusbranchen tätig sind.— Bei der Inan⸗ spruchnahme der Lieferantenkredite hat es eile Schwierigkeiten gegeben. Es hat sich gezeigt, we es für die Genossenschaften ist, unabhängig vom Liefe⸗ ranten⸗Kredit sich zu halten. Sehr beachtenswert ist, daß die berichtenden Genossenschaften in keinem Fall höhere Warenkredite als in normalen Zeiten hatten. Leider ist es nur sehr che dazu gekommen, daß die Genossenschaften als solche sich an Submissionen beteiligten. Die Konsumvereine haben ausnahmsweise 5 Vestreben gehabt, ihre Mitglieder möglichst billig 2 Lebensmitteln zu versorgen. Vielfach sind sie sehr entschieden dem Verlangen der Mitglieder nach Verproviantierung auf lange Zeit hinaus entgegengetreten. Die Eindeckung des Be⸗ darfs hat vielfach Schwierigkeiten bereitet. Als ein besonders erfreuliches Zeichen darf es betrachtet werden, daß nur in ganz seltenen Fällen Warenkredit eingeführt ist. Ver⸗ schiedene Genossenschaften wissen sogar zu berichten, daß sie strenger noch als gewöhnlich an der Barzahlung festhalten. i e Betriebseinrichtungen namentlich der sroßen Konsumvereine wurden vielfach den Militä 6 ee fach den Militärbehörden Für die Baugenossenschaften war die größ Sorge der Eingang der Mieten— hier sind. scheinend große Verluste zu erwarten. Recht erheblich ist die Zahl der Genossenschaften, die Mietsstundungen be— willigen mußten und die Vereinbarungen mit den Mietern über die zu zahlende Miete getroffen haben. Natürlich ist es auch vielfach zur Einschränkung der Bautätigkeit ge⸗ kommen. Die Zahl der Wohnungen, die infolge des Krieges leer geworden sind, ist nicht groß. Das hängt freilich wohl wesentlich auch mit der Gesetzgebung zusammen. Die Frage ob sich bei der Barzahlung der Hypothekzinsen Schwierig⸗ keiten ergeben werden, wird im allgemeinen von den Ge⸗ nossenschaften sehr zurückhaltend beantwortet. Der Anwalt Dr. Crüger schließt die? e mit den Worten: 5 e 5 e „Die Schulze⸗Delitzschen Genossenschaften haben ihrem Altmeister Ehre gemacht. Sie haben 1 paß 9 5 Erbe hoch gehalten haben. Die Annahme ist gewiß berech⸗ tigt, daß die Schulze-Delitzschen Genossenschaften auch weiterhin während des Krieges ihre Aufgabe erfüllen, daß die Verwaltungen mit Umsicht und Energie das Schiff der Genossenschaften richtig zu steuern verstehen werden.“ Verlusftliste. ele d ement Nr. 116, Darmstadt, Gießen, Friedberg. Wloclawec am 3., CEmiszew vom 6. bis 11. f in 3. Kom pag ute.. Stesttr- G Vfw. Jakob Magel, Steinbach, low.— Utffz. Würbitz, schuw.— 1 lum Philipp Hinkel, Holzhausen, low.— Utff. Friedrich Hunkel, Sprendlingen, tot.— Utff. Hieronymus Krack, Sannerz, schwv. — Utff. Christian Mussel, Eichloch, tot.— Utff. Friedrich Hoh⸗ mann, Bonames, low.— ÜUtff. Joseph Pappert, Nieder-Eschhach, tot.— Utff. August Martin Filz, Ober⸗Erlenbach, low.— Utff. Konrad Bender, Södel, low.— Nes. Jakob Goldenberg, Kestrich, low.— Res. Walter Liebemann, Sonneberg, low.— Res. Philipp Draeker, Sprendlingen, low.— Res. Adam Gettmann, Bre ch. low.— Gefr. Heinrich Pfeifer, Eberbach, low.— Res. Josef Herle, Bürstadt, low.— Res. Adolf Klinkel, Gießen, low.— Res. Ludwig Reith, Cobingen, low.— Res. Philipp Bohland, Pfungstadt, low.— Gefr. Johannes Fritz. Offenbach, low.— Res. Wilhelm Luft, Sprendlingen, low.— Res. Heinrich Schlapp, Sprendlingen, low.— Res. Anton Reinhardt, Eberstadt, tot— Res. Aug. Hähnel, Saar⸗Union, verm.— Res. Christian Glanz, Büdingen, verm.— Gefr. Wilhelm Otto, Rückingen, tot. Res. Wilhelm Ohlschläger, Reichenbach, low.— Res. Johannes Wolf, Bodenheim, tot.— Res. Georg Schneider, Kostheim, verm. — Ref. Karl Schwaab, Daunenfels, tot.— Res. Peter Horle, Neuhausen, low.— Res. Wilhelm Jul. Friedrich, Eichloch, lvw.— Aus dem Uriegstagebuch eines Regimentsarztes. I. Tremblois. haben verschiedene Stimmen in der Presse sich anerkennend über die Handhabung unseres Sanitäts⸗ dienstes im Felde vernehmen lassen. Auf Grund meiner persönlichen Erlebnisse schließe ich mich diesen an. g 0 Unser Sanitätspersonal, voran die Aerzte, leisten an Uner⸗ schrockenheit und ruhiger Pflichterfüllung selbst unter den auf⸗ regendsten äußeren Umständen durchweg Hervorragendes. So hatte— bei der Ueberschreitung der französischen Grenze in der sich daran anschließenden Schlacht bei.... Gelegenheit, einige Verbandplätze nacheinander aufzusuchen und hier Einblicke zu tun. Und das kam so: Wir hatten am 24. 8. von der Grenz⸗ schlucht her auf steiler Höhe ein Hochtal erklommen, durch welches eine gute, beiderseits von hohen Hecken eingefaßte Straße hinzog. Da sich auf derselben ein einwandfreier Laufbrunnen bei einigen Häusern vorfand, war ich, um meinen Fuchs zu tränken, etwas zurück, als plötzlich vorne Infanteriefeuer aufflackerte, dem sich bald auch das Brüllen französischer Feldgeschütze beigesellte. Unsere Mu⸗ nitionskolonne und die Protzen hielten auf der im Feuerbereich liegenden Straße, die Leute lagen hinter den Fahrzeugen. Ich suchte und sand etwas weiter vorn und seitwärts an einem Wiesen⸗ tal eine zum Verbandplatz geeignete Stelle, hie und da auf meinem Gang von einigen abgeirrten Schrapnellkugeln begrüßt. Da gerade, als die Arbeiten zur Herrichtung des Truppeu⸗ verbandplatzes, Wasserholen, Klarmachen des reauirierten Leiter⸗ wagens usw., im besten Zuge waren, und ich mich, ermüdet von dem langen Ritt und der großen Hitze, im Schatten eines aus Weizengarben aufgeschichteten Hausens auf einen Augenblick nieder⸗ gesetzt hatte, kommt einer meiner 8 dung auf mich zu. Ein Meldereiter steht, das prustende Pferd am Zügel, in der Nähe. Die an den Regimentsarzt gerichtete Mel⸗ dung gab die Lage eines Truppenverbandplatzes nach der, Karte an. Gleichzeitig vernahm ich, daß eine unserer Batterien Verluste ha Verwundeten aufzusuchen, bestieg mein Pferd Seit Beginn des Krieges bandplatz zu führen. Ees war mir ohne weiteres klar, daß ich den Verbandblatz nicht erreichen werde. Es war nämlich nur möglich, die erwähnte Straße zu benutzen, welche vom feindlichen Schrapnellfeuer bestrichen war und zwar an einer zu passierenden Stelle etwa solchergestalt, daß man an ein tüchtiges Hagelwetter denken mußte Ts ich Abteilungsärzte mit einer Mel⸗ be. 8 75 Ich ersuchte also den Abteilungsarzt, mir zu folgen, um seine und ritt ab, geleitet von dem Meldereiter, welcher sich erboten hatte, mich zum Ver⸗ 8 meinem Meldereiter ein:„Na denn mal los!“ zurief, lächelds er ein resigniertes Lächeln und sagte:„Da vorne gilt's!“ Wir setzten unsren Pferden die Sporen ein, neigten den Oberkörper stark nach rechts von den Pferdehälsen vor und sausten im ventre à terre dahin. Etwa 500 Meter vorwärts zog rechts eine Wald⸗ ecke an die Chaussee heran; die Bläfter des gemischten jungen Laubwaldes hingen staubgrau und zerfetzt und waren von durch⸗ fliegenden Geschossen bewegt. Auf der Straße spritzten überall kleine Staubwölkchen auf. Kein Mensch war weit und breit zu sehen. Nur der Höllenlärm der Schlacht tobte und ein Surren war in der Luft wie von einem Bienenschwarm. Links seitwärts und vor uns waren bewaldete Erhebungen. Die Straße führte auf ein französisches Zollhaus. Auch hier waren auffällige Spuren der Feuerwirkung. Dachziegel her⸗ unterfallend, Fenster geborsten, Verputz durchlöchert, dahinter und seitlich, Deckung durch die Mauern und hinter den Gäulen zu⸗ sammengekauert suchend Burschen, Meldereiter, Pferdehalter, tätig nur Sanitätsmannschaften. Selbst die Pferde standen mit gesenkten Köpfen, wie Schutz suchend, eng aneinandergedrängt. Der Weg, den ich gewiesen wurde, führte im spitzen Winkel rechts von der Sttaße ab, so daß ich(der Meldereiter war am Zollhaus geblieben), nochmals durch das feindliche Strichfeuer mußte, das aber mittlerweile schwächer geworden war. Die Straße führte hier durch Wald und war ungefähr alle 50 Schritt von Krankenträgern mit besetzten Tragbahren beschritten. Einen Kilo⸗ meter vom Zollhaus traf ich am Wege einen Verbandplat der Infanterie, an welchem ein guter Bekannter als Regimentsarzt wirkte, Verwundete lagen da, 2 tote Pferde dahinter. Der Unter⸗ arzt war gefallen. 4 0 Nach weiteren 2 Kilometern traf ich auf einen Hauptverband⸗ platz in einem zweiten belgischen Zollhaus, der ziemlich friedlich, weil im Tal gelegen, war. Hier erfuhr ich, daß ich zu der mit uns kämpfenden Division geraten war. Also kehrt und den Weg wieder zurück. Auf halbem Wege begegnet mir mein Abteilungs⸗ arzt und schließt sich an. 8 ö Alles dies hatte sich in höchstens 10 Minuten abgewickelt. Wir ritten nun ein etwas langsameres Tempo zurück und fanden schließlich den Truppenverbandplatz in dem erst erwähnten fran⸗ zösischen Zollhaus. 5 Ich fand beim Eintritt zwei Kollegen vor, welche mir er⸗ klärten, der Verbandplatz sei nicht zu halten, da das Zollhaus im feindlichen Feuerbereich liege und fortwährend Granaten herein⸗ schlugen. Die Verwundeten würden auf dem Tisch durch Granat⸗ 5 neuverletzt. Der Zustand des Zimmers und das Aeußere Hauses bestätigten diese Angaben. 5 Der ältere Kollege, ein Bataillonsarzt, erzählte mir auf Befragen, daß er auch der Reserve angehöre und vier K habe und daß er seinem Sohn den lateinischen Spruch hinter⸗ lassen habe:„Ex orlare aliquis nostris ex ossibus ultor.“ Ich suchte dann noch ein in der Nähe liegendes Haferfeld ab, Brensbach, er 0„ 15 8 5 l. Jakob Brednich, Nordheim, low.— Res. Johann Freitag, Worms, low.— Res. Alfred Minkmar, Eckstedt, verm.— Gefr. Friedrich Förster, Lindenfels, low Res. Gustav N Pagun, low. 7 Res. Jakob Kornmann, Rodenstein, 5 Res. Daniel Müller, Eberstadt, low.— Res. Karl Gringel, Wah⸗ len, low.— Res. Max Ratz, Mockrau, verm.— Res. Adam Klinger, Kirch-Beorfurth, verm.— Res. Heinrich Merz Köd⸗ dingen, low. 5 Res. Georg Baumgärtner, Darmstadt, 40 4. Res. Johann Buchheimer, Darmstadt, low.— Res. Hch. Döring Dirlammen, verm— Res. Josef Töringer, Kötzing, lot.— Nes. Gust. Ad. Eichner, Nieder Lauterstein, tot.— Res“ Valentin Feldmann. Griesheim, tot.— Res. Franz Fertig, Amorbach low. —. Res. Friedrich Hartmann, Lampertheim, low.— Res Peter Heiser, Kastel, low.— Gefr. Simon Schloß, Darmstadt, 9 5— Kes. Heinrich Schneider, Offenbach, low.— Res. Karl Schmidt, Lengfels, tot.— Res. Karl Zerr, Fladungen, verm.— Res. Georg Zimmer, Roßdorf, tot.— Gefr. Ludwig Climpner Mel⸗ sungen, low.— Res. Heinrich Fink, Langen, low.— Ref. Karl Bechstein. Offenbach, low.— Res. Otto Sittner, Usenborn, low. e Res. Peter Dresch, Darmstadt, low.— Gefr. Jakob Böttiger, Pfungstadt, low.— Einf.⸗Freiw. Bernhard Nolte, Erwitzen, verm. „ Res. Karl Schäfer, Lennep, low.— Res. Otto Haase, Wickerau, low.— Res. Arthur Strutz, Gelsenkirchen, verm.— Nes. Karl Heyse, Golbritz, verm.— Res. Franz Reitelmann, Dorsten, verm. J., Res. Wilhelm. Thürmer, Herten, low.— Res. Valentin Bolz, 1— Res. Wilhelm Rempe, Recklinghausen, verm. 82 1 Lauren; Kufuert, Buschhausen, tot.— Einj.⸗Freiw. Heinr Vöthe, Salzkotten, tot.— Reservist Joseph Wilhelm Drossert, 8 vermißt.— Reservist Franz Wittmer, Kunzen⸗ 8 1 Res. Bernhard Bellendorf, Kirchhellen, verm.— Res⸗ Friedrich Gutowski, Lütgen⸗Dortmund, verm.— Res. Fritz Vollmann. Herne, verm.— Res. Gustav Ruwe, Dorsten, low.— 9 August Bäumer, Homberg-Effenberg, tot.“— Res. Valentin udkowiak, Läsgen, tot.— Reservist Otto Eiser, Borsdorf, leichtberw. Reservist Julius Eiser, Unter⸗Widdersheim, vernt. D. Reservist Karl Philipp Wenzel, Klein⸗Karben, tot.— Res Heinrich Steuernagel, Lanzenhain, low.— Gefr. August Schrö⸗ 775 Holzhausen, verm.— Res. Friedrich Fauerbach, Büdesheim, 5 850 Res. Otto Lutter, Bleichenbach, low.— Gefr. Adolf n— Res. Gustav Emmrich, Fauerbach, low.— 915 Dior Dietrich, Orlerhausen, low.— Res. Anton Schmidt, F— Res. Karl Rentzel, Kefenrod, low.— Res⸗ 3 er Ldiederspahn, Hain-Gründau, verm.— Res. Ferdinand agelschmidt, Bindsachsen, lvw.— Res. Kilian Manger, Thulba 1 5 1 Karl Steinmetz, Niedereschbach, low.— Gefr. maß en Niederdiefenbach, low.— Gefr. Friedrich Carl, Bell⸗ 5 0 I. Kom p.: Lt. d. Res. Hermann Schott, Darmsta 2 Jeldw. Ludwig Jung, Klein-Linden, 1 Vfw. 999. 4905 Ruhl, Grebenhain, tot.— Sergt. Paul Doppleb, Ufhoven, schyw. . Uffz, Philipp Schnecko, Oppenheim, schop.— Uffz. Heinrich Sars, Lehrbach, schow.— Uffz. Ernst Kuhl, Gießen, low.— Uffz, Heinrich Wingefeld, Bobenhausen, low.— Uffz. Heinrich Becker Bersrod, tot.— Uffz, Heinrich Fabel, Münsterappel, schow.— Uffz. August Müller, Schenklengsdorf, schyw.— Uffz. Otto Dill⸗ mann, Hopfmanusseld, low.— ÜUffz. Ernst Koch, Alsfeld, tot.— Ae. Johann Lukas, 8 Scherer II., Darmstadt, tot.— Wehrm. bach a. M., tot.— Wehrm. Richard Jenrich, Wehrm. Jakob Bechtel, Offenbach a. M., tot. 5 0 Rsesnizok, Goschutz, low.— Gefr. Adam Bogner, Gimbsheim, low.— Gefr. Peter Braun, Heimersheim, low.— Musk. Joses — Wehrm. Georg Mich. Peter Krämer, Wahlen, low.— Res. Nik. Friedr. Sattler, Reiskirchen, low. Musk. Johann Overhoff, Hamm, low.— Gefr. Georg Schöpfel, s. Philipp Bockard, Darmstadt, low. Albrecht, Kaiserslautern, low.— — Wehrm. Karl Fie⸗ Jak, Val. Eiche. Charlottenhof, tot.— — Musk. Fran: vermißt. Wehrm mißt.— Reservist Franz L ab, in dem Verwundete liegen sollten, überzeugte mich aber, daß dieselben nicht mehr dalagen. Mittlerweile war es dunkel geworden, und da mein Pferd mehrfach in von Granaten auf⸗ gewühlte Löcher trat, die Schlacht beendet war und auf der Straße große Heeresteile sich vorüberwälzten, suchte und fand ich den Anschluß an meinen Regimentsstab und ritt durch doppelte sich stauende Marschtolonnen mit ihm durch den nächtlichen Wald, in welchem bereits die Sanitätskompagnie die Verwun⸗ deten beim Schein ihrer Laternen aufzusuchen begonnen hatte II. Die Protze. ö Um ¼10 Uhr abends langten wir an unserem Biwaksplatz platz an. Zuvor hatten wir unsere Pferde aus einem Draht zu befreien, in welchen sie mehrere Beine verwickelt hatten. Glücklicherweise war's nicht der in Belgien allgemeine Stacheldraht. Es war eine finstere Nacht. Der Himmel war wolkenver⸗ hangen, ein starter kalter Wind wehte. Wir hatten den Wald durckritten und vor dentselben ein Haserseld bezogen. Lichter und Feuer durften wegen der Nähe des Feindes nicht entzündet werden. Einen matten Schein gewahrte man gen Süden, das vou der auf die abziehenden Franzosen seuernden Artillerie in Brand geschossene Tremblois. Schwaches Infanteriefeuer und einzelne Scküsse waren verschiedentlich noch zu hören, manchmal in, nahen Walde voraus. Plötzlich gewahre ich einen Insanteristen, der ärztliche Hilfe für auf dem jenseitigen Felde ziemlich weitab gen zu liegende Schwerverwundete unserer Schwesterdivision sucht. Ich erbitte und erhalte die Erlaubnis des Kommandeurs und begleite die beiden Infanteristen(ein zweiter hatte gewartet Die Waffen schußbereit, hie und da einmal die elektrische Taschen⸗ lampe aufleuchten lassend, überschreiten wir das Feld und nähern uns dem jenseitigen Waldrand.. Mittlerweike war auch der zuständige Truppenarzt eingetroffen, weshalb ich mich eben auf den Rückweg begeben wollte, als sich ein Kanonier zu mir gesellte und sich in unverfälschtem sächsi⸗ schen Dialekt an mich wandte. Er gab an, daß sich ein Verwundeter der Batterie im Walde befand. Ferner sei noch eine Protze mit 2 Pferden und drei ledige Pferde irgendwo vorhanden. Sie wüßten nun nicht, wohin sie sich wenden sollten, sie als Kanoniere tönnten auck mit dem Fahren nicht umgehen. Mittlerweile zog auf der in unserem Infanterie vorbei, die um Geschütze ohne besondere Bewachung bleiben konnten. lich machen, damit sie leicht zu finden waren, und ging mit den Gimbs hein fond chad Gimbsyeimz'stos Scha fehr. Rücken liegenden Straße Biwak bezog, so daß die Erst jetzt wurde ich übrigens gewahr, daß das weitausgedehntg Feld von französischen Blindgängern wimmelte. Ich ließ die nok brauchbaren Geschütze durch in die Mündung gesteckte Zweige keunt⸗ * Res. Karl Berting, Musk Heinrich Seim, Akkendorf, verm.— WMehrur (fers haufen, verm Wehrm. Paul Moss. Sossen Wehrm Wilhelm Büttner, Wünnenkurg, tot.— ehrm. Peter Kopp, Winterkasten, schww.— Wehrm. Martin Schüler, Trank⸗ jurt a. M.⸗Oberrad, schww.— Wehrm. Heinrich Schmitt, Sand⸗ berg, lv. Wehrm. Karl Salomon, Neu-Isenburg, low.— Wehrm. Adam Joseph Jung I., Dietesheim, low.— Gesr. Heinrich Luh, Großen⸗-Linden, schww— Res. Georg Jäger, Pfungstadt, schwo.— Gefr. Wilhelm Dörr, Langsdorf, schww.— Wehrm. Philip Lohr, Langen, low.— Musk. Gustav Tutas, Gelsenkirchen, verm.— Musk. Hermann Bohlmann, Neidenburg, verm.— Res Johann Löbau, Janken, verm.— Musk. Konrad Schütte, Büren, verm.— Wehrm. Philivp Karl Schollenberger, Traisa, low.— Wehrm, August Schmitt, Harheim, low— Wehrm. Heinrich Wolff III., Arheilgen, tot.— Wehrm. Wilh. Friedrich Leiter mann, Neu-Isenburg, tot.— Wehrm. Johann Taniel Altstadt. Neu-Isenburg tot. Gefr. Friedrich Wembacher, Pfungstadt, tot Wehrm. Georg Knöll, Darmstadt, tot.— Musk. Valentin Geisel, Oberhausen, tot.— Gefr. Karl Faust, Frankfurt a. M., tot.— Res, Koncad Maukner, Unterlaimbach, tot.— Wehrm. Otto Weil, Ermenrod, tot.— Wehrm. Heinrich Schäfer, Greben⸗ hain, tot Wehrm. Franz Karl Lenhart, Gernsheim, tot.— Wehrm. Johann Euler, St. Wendel, tot.— Wehrm. Heinrich Röhrsheim, Crumbach, tot.— Wehrm. Johannes Wicke, Kirch⸗ bauma, tot.— Wehrm Ludwig Bitz Kaiserslautern, tot.— Res. Eduard Frank, Schwalbach, tot.— Wehrm* tot.— Wehrm. Wilhelm Ferber, Westerwiehe, low— Gefr. Theodor Gerlach. Stockheim, low.— Res. Wilhelm Köllner, Pätzig, low.— Musk. Georg Hagenhof, Delbrück, low.— Musk. August Seewald, Men⸗ gede, low.— Gefr.— d Erzhausen, schow.— Wehrm. Jakob, gen. Christian Maus, Offenbach a. M., schvw.— Res. Hriedrich Fischer, Darmstadt, schw.— Gefr Ludwig Spahr, Lich, schyw.— Edstm. Wilhelm Fauerbach, Westhosen, schvw.— Ers.⸗ ziel. Hugo Hillert, Amöneburg, schw— Res. Otto Brück, Nieder⸗ Bessungen, low.— Wehrm. Georg Müller, Grebenau, schow.— Wohrm. Wilh. Hildebrandt, Wölfersheim, low.— Res. Heinrich Schwarzenberger, Schwelle, verm.— Res. Wilhelm Reisemeyer, Schwelle, verm.— Musk, Johann Bungaxten, Altenessen, verm. Musk. Joseph Borock, Ligota, verm.— Res. Sczygiel, verm.— Res. Szevaniak, verm.— Gefr. Regehr, verm.— Wehrm. Cle⸗ mens Ferdinand, Wamel, verm.— Wehrm Georg Martin Lenz. Gießen, verm.— Wehrm. Jakob Maurer, Worms, verm.— Gefr. Heinrich Mees, Griesheim, verm.— Wehrm Heinrich Möller, Heblos, verm.— Ers.⸗Res. Paul Krieger, Wehrendorf, verm.— Nusk. Heinrich Verstege, Recklinghausen, verm— Musk. Paul Baston, Redultau, verm.— Musk. Fröhlich, Nesselroͤden, verm. „ Res. Alfred Houpert, Metz, verm.— Musk. Johann Kerber, Mechern, verm.— Muck. Nikolaus Klein, Limbach, verm.— Wehrm. Peter Klesen, Bardenbach, verm— Musk. Alfons Leb⸗ lang, Hülzweiler, verm.— Musk. Joseph Modlinski, Groß⸗Salcza. verm. Musk. Georg Piehler, Berga, verm.— Musk. Joseph Sosnowski, Paulshof, verm.— Res. Klaudius Weiße, Buschborn, vermißt. Musketier Matthias Well, Huttersdorf, vermißt. Musk. Brzewosny, verm.— Gefr. Reimann, vermißt.— kriegsfr. Schönfeld verm.— Res. Zimmer verm.— Kriegsfr. Kubern verm.— Wehrm. Franzen verm.— Musk. Emil Raben⸗ schlag, Solingen, schow.— Musk. Fran; Ilsen, Delbrück, low.— Ers, Res, Joh. Phil Heinr. Henninger, Darmstadt, low.— Musk. Jofef Woösterfeld. Bergheim, verm.— Musk. Andreas Winter, Neuenheerse, verm.— Musk. Anton Schmidt, Pömbsen, verm.— Salz, schow.— Gefr. Bernhard Müller, Nieder⸗ Wehrm. Heinrich Roth, Lich, schow.— Wehrmt. Robert Keller, Melbach, verm.— Wehrm. Philipp Spieß J., Pfungstadt, low.— Wehrm. Otto Willa, Ruppertsburg, schvw.— Res. Karl Altmeier J., Hülzweiler, schow.— Gefr. Johann Göttert, Offenbach g. M., schyw.— Wehrm. Wilhelm Schmitt, Westhosen, schyw.— Wehrm. Hilma Rottenbach, Kloster Veilsdorf, schow.— Jefr, Lucian Brandenbourg, Rombach, schow.— Wehrm. Karl Seelig, Bechtheim, low.— Wehrm. Friedrich Schneider II., Groß⸗ Rechtenbach, verm.— Wehrm. Georg Euler, Gießen, verm.— Ramstadt, low.— Res. Anton Welz, Bulmke, schuw.— Res. Gustav Tomes, Bären- rund, schow.— Res. Heinrich Adelmann, Kaichen, verm.— Res. Johann Peter Dorn, Oppenheim, verm.— Res. Wolter, Ivw. Res. Karl Seibert, Offenbach a. M. verm.— Res. Friedrich Schaubach, Nieder⸗Florstadt, low— Res. Franz Brinkmann, Werl, low.— Mes. Christ. Henrich I., Großen- inden, Iluw.— Nel. Amon Arnold, Burkhardsselden, verm.— Res. Johannes Klingel höffer, derm Res. Theodor Euler I., Offenbach a M. Ivw.— Cbristoph Kelsch, Heußenfeld, low.— Res Wilhelm Medenba Daubringen, low.— Res. Georg Flach, Düdelsbeim low.— Res. Wilh. Stange, Londorf, low.— Res. Philipp Wirth, Oberschmitten, low.— Res. Karl Schulz, Wolf, low.— Res. Kirchhoff, low.— es. Bernardy, Esch, Daun i. Pr., low.— Res. Ewers, Haumee, 3— vw.— Res. Karl Hof. Gedern, low.— Res. Voos, low.— Res. Theodor Dokter, Oster⸗ jeld, verm.— Res. Adolf Kolk, Malga i. Ostpr., low.— Res. Grafenkamp, low.— Res. Heinrich Büchner, Hildesheim, verm. Res. Wilh. Kellerberg, Nieder⸗Wenigern, low.— Res. Thöne, verm. . Res. Friedr. Schüßler, Gelsenkirchen, verm.—. Res. Albert Kohlmepyer, Lippstadt, low— Res. Karl Schmidt, Rösberts, tot. Res. Wilh. Waltermann, Bartrup, verm.— Res. Heinrich Fleisch⸗ hauer, Haarhausen, schow.— Res. Franz Mohr, Rotthausen, verm. Res Drymeier, tot.— Res. August Döring, Frischborn, low.— Gefr. Lok, 7— Gefr. List, verm.— Gefr. Horst, verm.— Gefr. Schulz, verm.— Gefr. Prinz, low.— Gefr. Kaub, low I Gefr. Guthoff, verm.— Gefr. Steinhaus, verm.— Gefr Mautes verm.— Res. Ernst Jäger, Gelnhaar, low.— Res. Heinrich Politsch, Usenborn, low.— Res. Alonsius Heinr. Boden⸗ röder, Rockenberg, tot.— Res. Franz Vogt, Gießen, low.— Res. Wilhelm Margolf, Rüddingshausen, leichtverw. Reservist Heinrich Hofmann, Fauerbach, low.— Res. Franz Knecht, Mein⸗ alingen a. M., verm.— Res. Heinrich Keller, Meppen, low.— Res. Vanbellen, low.— Res. Johannes Helfenbein, Frischborn, low.— Res. Heinrich Wilhelms, Natzungen, low.— Res. Kaspareck, low.— Res. Heinrich Bleißner II., Hameln, verm.— Res. Martin Bartsch, Zbuky, low.— Res. Rehermann, low.— Res. Heinri List, Frischborn, schow— Res. Witkewitz, tot.— Gefr. Heinri Joh. Marburger, Vilbel, schow.— Res. Christian Leinberger, Wünschenmoos, tot.— Ref. Friedrich Weisel, Laubach, low.— Res. Rudolf Wingefeld, Eckartsborn, low. Res. Daum, low.— Res. Heinrich Gröb, Geilshausen, low.— Res. Franz Merget, Zell⸗ hausen, low.— Res. Friedrich Kalkhake, Oppendorf, low.— Res. Hans Schaller, Hof, tot.— Res. Heinr. Ludw. Phil. Geis, Usenborn, schow.— Res. Heinrich Müller, Maulbach, low.— Res. Karl Siegfried, Gelsenkirchen, verm.— Res. Thomas Jeschke, Niersdorf, verm.— Res. Joh. Barzewski, Bentschen, low. Res. Bär, low— Res. Andreas Karl, Ober⸗Moos, schvw.— Res. Johgun Niloleisick, Olsheim, low.— Res. Hoffmann, tot. . Res. Anton Albert, Elfersberg, low.— Gefr. Riebel, low.— Res. Landowski, low.— Res. Peter Hoffmann, Confeld, tot.— Res. Peter Felters, Fell, tot.— Res. Wilhelm Mohn, Himbach, opfgarten, Sgt. Max Klug, Pribbernow, kot.— Uffz. Simon Oppenheimer, Fränkisch-Crumbach, tot.— Osfz. Jatob Kurtz, Wörrstadt, w.— Uffz. Hugo Maurer, Heuchelheim, low.— Uffz. d. Res. Friedrich von bestem Gesundheitszustand ist. Dies für Getreide wie für Kartoffeln. Eine si man in der Verwendung von anerkanntem 2 von solchen +. 8 unterzogen ist. Eine derartige Einrichtung a wirtschaft in der seit 10 Jahren bestehenden Saatbaustellen-⸗ organisation der Landwirtschafts kammer. da alle in jahrelangem Karxtoffelsorten erhalten. Die von der Landwtrtst e ausgegebene Saatliste, die nur anerkannte Saaten enthält, wirt Mainzlar, verm.— Res. Georg Wettner, Bockenberg, low.— jedermann auf Verlangen zugesandt und jede gewünschte Auskunft Res. Gustav Berger, Pogewon Rußland, verm.— Ref., Joseff erteilt. Bestellungen auf dieses Saataut nimmt eben die Portlick, Haatsch, verm.— Res. Karl Koslowski, Königsgut,] Landwirtschaftskammer in Darmstadt entgegen, solange Vorrat vorhanden ist. konfirmierten weiblichen Jugend der A gemeinde gemeinsam. jeder Gemeinde erbeten. Missions⸗Versammlung und Besprech über„Die der Krieg.“ Misstonar Gsell. en Jes 58 1 8 L 5 de de — e Feunde 1 Jane schafts klammer her ⸗ Spielplan des Gießener Stadttheaters 8 Direktion: Hermann Steingoetter. Res. Oskar Röthig, Witt i. Pr., low.— Res. Brecker, Ivw. Sonntag, den 17. Januar, nachmittags 3% Uhr, bei Volks“ —Res. Trewiniel, low.— Res. Moldhaupt, tot.— Res. Matth.] preisen:„Der Schlagbaum.“ Ende nach 6 Ur. Abends 7% Uhr, . Nef. dei kleinen Dreien?„Wie ein im Mal.“ Ende 10% Hör. Dienstag, den 19. Januar, abends 5 Uhr(9. Dienstag- Adonnements⸗ Vorstellung), bei gewöbnlichen Ureisen(ermäßigt):„ 8 in 4 Atten von Hermann Sudermann. 0% Ubr. Abonnements- Vorstell „Weh dem, der lügt.“ 28. stellung: 21. Januar, nachmittags 3½ Uhr, bei kleinen nisseuer.“ En de nach Freitag den 22. Januar, abends 8 Uhr f — gewöhnlichen Preisen 25 85 0 de gegen 11 Uhr. Samstag, N nachmittags 3½¼ Uhr, bei Volkspreisen: Schüler-Vor⸗ „Wallensteins Tod.“ Ende nach 6** Sonntag, den reisen: s ich noch im Flügeltleide.“ Ende nach 6 Uhr. Abend! 798 bei klemen Preisen:„Johannisteuer.“ Ende nach 10 Uhr. Kirchliche Nachrichten 1 Gemeinde. 7 Sonntag den 17. Januar, 2. nach Epiphaniat. Gottesdien In der Stad Vormittags 9¼ Uhr; Professot D. Schian. Vormittags 11 Uhr! Mititargottesdtenst. Vlarret S d wa be. Nachmittags 2 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Vfarrer Sch wa be. Abends 5 Uhr: Pf sistent mann. Sonntag, der 17. 5 2 4 übe: Vereinigung der U ierten männlͤ der Ma de— * 5 1— 8 saal: Frauenmissionsverein. Dienstag, 19. Januar, abends 8 Uhr: Vereinigung der Donnerstag, den 21. Januar, abends 8 Uhr: Misstons-Ver⸗ sammlung.(Siehe 2 J n der Vormittags 9¼ Uhr: Pfarrer Taste Vormittags 11: Kinderki die ormittag Uhr: kirche für ae Veiche and deiütgel Abendsaaht dür die Sules. und go te un ma* 8 5 Anmeldungen vorher bei dem 5— Abends 7½ Ubr: Veremigung der konfirmierten männlichen low.— Res. Wilhelm Rühl, Feldkrücken, low. Jugend der Luk, meinde. 6. 73 mpagnie. Sl Siu, 8— b Al 9—5 hr: Versammlung und Bibelbesprechung im tot.— Vfw. Hermann Wei„Büdingen, w.— Sgt Milt den 20. Jen, d 8 ute: Behrens, Meldorf, tot.— Sgt. Heinrich Weiß, Gießen, low.— och,— Ira Donnerstag, den 21. Januar, abends 8 Uhr, im 1 und Pot Stebban Wrobel, Jarotschin, verm.— Musk. Wilhelm in⸗Oi.— Uffz. d. Res. Herm. Heil, Ober⸗ 3 Lucza, Bottrop, schyw.— Musk. Hermann Brauner, Gladbeck, Molen, 3 8 N Win*—— eren d te Nüend V. Doßatöbencdke. der e ien geg Loe Senor Bap eg. E.— Nef Bild. Nas, Miel. Mir dae, eee, eesgell ggf Wei leg und Manner berein .— Ers⸗Nes. Rudolf Wan Bahnstiege, Sichink⸗ Fischer, Ober⸗Lais, lyw.— Musk K W—4 eee 8) » Wehrm. Peter Appd, Mülheim a. Bessungen, verm. schw.— Ref. Heinrich Effer, B300f WW— 5— Sonntag, den 17. Januar, abend s Uhr: Vortrag und Be⸗ ,. f Len delle, Baedeburg kf en agreed ach] Kleinenbrenen, loc,— Ref. Heorg Hofmann I. amg, Dienstag, den 10. Hannat, abends 8 Uhr: Bibelstunde. ebe, len umsade tot. gef, Josef Bernhard, Goldbach, Josef] Peter Wilbelnr weder(Dienstgrad nicht angegeben, Nieren. Dennerktag, den 14, Januör, abends, Leseadend. . es. Paul Wittig, Bieber 11 90 nnn Goldbach, low. Iwid.— Klöpper Dienstgrad nicht angegeben) low.— gles. Johann Samstag, den 23. Januar, abends 8% Uhr; Aeltere Abtellung. Jatob Heiser, Bürstaß, tot. Nee. Friedrich el F Wed, Josevd Engelmann, ines, low,— Ref bil. Faulstich Beuern. e(lets willkommen. Abendrot„ode wand Joch an. Gia leren weh, Tw.. Mu dachte, Torka, Pelsggtirchen, lc.— gie Far s r ei. eite Lebranstelten. Leonhard Götz, Michelstadt, tot 5 bow.— Res.] Scharmafet, Wobnfeld, ivw. Ref Otto as, Schwickerthausen, Für die tüngere Abteilung jeden Mittwoch von 6—7 Uhr, für II. Bataillon* 4 85* Georg 8 Nierstein, tot.— Rel. Gustav Bach,* 32 7 Samstag von 6—7 Uhr im Johannessanl 2 N Lais, low.— Res. Ludwig Lenz, Klein⸗Li 2 mädchen 0 0* 444 aan ich Lt. d. R. Karl Eckhard, low.— Vize-] Res. Josef Sporkmann, Ostenlaub,—* Aceerg. Jeden Dienstag von 6—7 de an 8 aal. 1„Robert Wust, Landsberg, low.— Vizefeldw. Schlicht, low.] Bad⸗Nauheim, low.— Res. August Schmidt, Schwarz, low.— verein für mädchen. „Nagel, Gießen, tot. RNusen meldete lledigen Pferde hatte er mittlexweile, an f. Sruben und Löchern rechtzeitig zur Seite 4 haben sich wesentlich gehoben. Auch die Blutarmut ist . zu machen. 1 u haben in den Apotheken. I Unteroff. Karl Roth, Obbornhofen, tot.— Unteroff. Heinrich Konrad Henrich, Gelnhaar, Roßlar, schow.— Iinteroff. Unteroff. verm.— Richard Vogel, Unteroff. Karl Gerlach, Heldenbergen, schow.— Unteroff. Jakob Schneider, * i nieren(die Jufantexisten waren mittle une Suche an rist. rweile zurückgeblieben dem jenseitigen Waldrand entlang. Ba Ringen sich zunächst der Verwundete, die ihm übergebenen igen e 4. einer Aufft g zweifelnd, laufen lassen. Es gelang uns, auch sie— und eingugangen. Meine Blendlaterne entdeckte zum Schluß auch noch die Protze, deren Bespannung in einem Haferfeld weidete Nane wir den Verwundeten au 0 f herzter Kanonier in den Sattel und fuhr los, ode wenigstens, während ich! meine Laterne auf e Ser lende le Aber Sporen und Peitsche, die auch ich in ausgiebiger Welse bei den beiden tüchtigen Pferden versuchte, waren nicht imstande, die Karre in Gang zu bringen. Immer drehte das Gespann nach kurzer Jeit links ab und zun Kreise herum, dabei in einem der⸗ artigen Tempo, daß man im Dunkeln und bei dem unebenen, von durchzogenen* seine liebe Not hatte, 1 zu springen. Wie sich später herausstellte⸗ tte das Sattelpferd ein Auge eingebsiß ich im 8 e 3 9 gebüüßt, weshalb es sich im 0 Ich schickte schließlich den einen der beiden Ke i g ledigen Pferden zum Biwaksplat mei nente iges ung ede 21 meines Regimentsstabs und begab unser Kommandeur, * geladen, schwang sich ein be⸗] Do um einen Fahrer zu bolen. Diesen gab mir] Kich iser Komm nachdem ich 1— Fedperhalt geschupert be. Teidwilliast in Gestalt seines eigenen Burschen mi 5 Ober⸗Bessingen, low— Gefr 8 Alten⸗Buseck, tot.— Ref. Karl Mom feld, low.— Ers.-Res. Christian Gunkel, Dre Raneht I. Musk. Ludwig Hermstrüver, Gütersloh, low. Res. Heinrich Eisfeller, Großfelden, tot.— Tamb. Heinrich Winkler, Petter⸗ weil. Jow. Ref Moritz Ackermann, Wieder⸗Wollstadt. low.— Res. Adolf Pitz, Gießen, tot.— Ref. August Reinemer, Glas- 1 lum.— Gef. d. Ref Georg Wißner, Lauter, low.— N—.— e Nen* f dt, low.— Musk. Bor „ rsum, low.— Res. Heinrich Hökl, Griesheim Res, August Golumbeck Pinot, tot. e 1 Wohn⸗ w. ch 2 Senntganachng lag von 2 pr helm ö low Heinri i(An- dach.. 2 Bähr Rohr⸗ e, Gesang, Spiele, Bibliothek). Uhr ab Diezstr. 15 P. ch, tot.— Res. ams„Partinn, low.— Res, V—— tot.— Res. Ja ei ch, Leihgestern, tot.— Res. Wilh. Kirch: Sonntag vormittags 8 Oppenrod, tot.— Res. Wilhelm Heim, Langen, 1— Sonntag, 8— r 2 rs.-Res. Fritz Büttel, Eberstadt, lvw.— Gefr. d. Res. Heinrich] Kirchberg: Mittwoch, den 205 Janu 1 1 Hülsten, Altenrode, low.— Res. Ludwig Leus, Klein-Linden, low. Kriegsbeistunde.—* f Schl. aner brend. J, r e ua See Fer adonsche Geelbse 9 ler, nd, low.— Ers.⸗Res. Adam Stefan, 1 5 pertheim, schuw.— Ers⸗Res. Heinr. Hamann, Hesse ö 1 8 Gefr. d. Res. Ludwig Wilhelm Rauft, Beuern, tot.— Res. Walter“ Gottesd Schneider. Elberfeld, w.— Res, Friedrich Wübelm Mommn Sung Ade den u Danua g: arm andern. Res Friedrich Kneip, Ottweiler, low— ef. mechmutege um 5 he und a um s uge Gelegenhelt Georg Eifer Schwarz id— Ein-Frehp Bernhard Scerbcum, Arbe Großrecken, vw.— Ref. Wilh. Vogt, Löhscheid, tot— Res. Karl] Sonntag, den 17 Januar, 2. Sonntag na Gptpbante: Tolle, Nienstadt, ww.. Jef 55 Michart, Lindhorst, low. Vormittags von 8% Ußr an: Gel* 2 I Res, Herm. Tutenhaupt, Waldhof low.— ef. Franz Batalonh, 0 um 7 lie: Die erte 0. Suden beg tot,. de Konrad Jackl. Schwart, to.— e.: m g Her: Austellung der l femmes um 11. Messe „ mit 5 1 Nachmittags um 5% ddt: Christenlehre: darauf Verberschese einde 4 Dienstag und Freitag abend um 7½ Uhr i nean, diasoorn done: dient. In Lich um 9 Uhr. Mageetoloossch Beobachtungen der Sin Fscher 2 12— die Folge eines in Oelsnitz a. E. schreibt:„Ich litt seit ungefä 1 2 erven- uud Körperschwäche und funlte mich 8 Leciferrin kostet Mk. 3.— die Flasche. n Nerven- und I schlechten oder N Blutzustandes, deshalb ist es infolge einer schweren richtig, darauf zu Lungen- von 6 Flaschen Lee Nicht nur mein Ieh kann Ihr Leeiferrin jedem Ahnlich Kranken aufs Wärmste ten, von derselben Wirkung wie das flüssige. Wo nicht erhältlich. wende man sieh an örperschwäche in dem Kü und Rippenfellentzundung, reren 4 Tera zum grössten Teil beseitigt und werde jch die Kur noch einige Neat, nommen, sondern auch meine empfehlen. N ebene hereinzubringen. Es war 1 l 1 1 n e Schmidk. Treismünzen⸗ 75— Als ed en... g,. 2— 8 Da die Protze einen großen Sack Hafer und e Gestorben infolge Krankheit: 3 2 2 22— 5 2 3 einen gre odas M ˖ 8 f 1 n sogar Pferde und Menschen an“ desem dend Men, getunter w. Kom p. Res. Karl Kistner, Fechenhetnt em 8 5 25 35 4 5 4 8 Wetter 2 800 lerdtnadan man im Felde nicht jeden Abend haben kann 1 115 8 8 82 S* 5 allerdings hatte einen Verwundeten anzusehen N SAR yMRhy yx 8* 8 f— 2 3 un ug ede 1 1 offenbar starke Schmer⸗ candwirtschaft. 7 2. 5 te, ich leider zum zu spät. Mein der Magen mußte fich 2 Saatliste der Landwirt 15 27 ruhigen, den eine witze eng a beedas drop herzog um dessen. Men DEN 15. 8 420 27 90 75 Wow 3 13. einige Tage vorher verstauchten Knie, das con die Smack en Seren ede 4 0 204 1 22 2 R 0— a „ e ies. i 1* ü 5 schlecht, rn Maden Mengen dr— 5— so 9 Jelderwirischaft 8 del. in ö ö 3 aun mich erzeben zu können. Wie 8 nuten brauchte, diesem Jahre im Interesse einer ausreichenden g des ste Temperatur f 8 Wilertegeserhte ber..-gahen ihm ann den U und die] deutschen Volkes kein Landwirt verseblen wollen, alles zu tun, um falle am 14. bis 18. Januae l0le= 88. 0. 5 88 t Rest. eine möglichst gute Ernte im deutschen Vaterlande zu sichern. Niederschlag: 3.6 9 14.. 16. 1015 7,0. l Voraussetzung bierzu ift, daß neben einer guten Vorbereitung und 5 8 0 g 73 ——— 4 3 in gutem Zustand zirkuliert. 4 8, an Blutarmut, Ape deeget* am meinen Körper noch wid zabe industrie g. u. 5. 1 Praakturt* nem als Feldpostbrief alenus chemleel—