f weites Blatt Etrscheinl täglich mit Ausnahme des Sonntags. 8 15. 1 1 Die„Gießener Famillenblätter“ werden dem „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Ureis Gießen“ zweimal wöche mich. Die„Landwirtschaftlichen Seit⸗ fragen“ erscheinen monatlich zweimal. General⸗Anzeiger fü — N 3* 165. Jahrgang . Gießener Anzeiger ür Oberhessen * — 1 Die deutsche Verwaltung in Russisch⸗polen. a Die Errichtung einer deutschen Zivilverwaltung in Russisch⸗Polen ruft eine ganze Reihe schwieriger politischer 1 5 und wirtschaftlicher Probleme auf den Plan. Schon 5 die Ernennung des ehemalic en hannoverschen Regierungs- pPräsidenten und. späteren ultrakonservativen Abgeordneten v Brandenstein zum Verwaltungschef des besetzten Ge⸗ bietes hat manchen Streitpunkt hervortreten lassen. Zur Beruhigung solcher Sorgen mag aber dienen, daß Herr v. Brandenstein auch im Urteil seiner früheren innerpoli⸗ tischen Gegner ein hervorragender und bewährter Verwal⸗ tungsfachmann, ein außerordentlich geschickter Organisator it, und darauf, nur darauf kommt es vorläufig an. Politit wird jetzt, solange noch die Kriegsfurie über das alte Polen dahinbraust, nicht getrieben. Die allzukühnen Hoffnungen, die man zu Beginn des Krieges bezüglich Polens hegte, sind ja nicht erfüllt worden. Die erwartete Erhebung der polnischen Bevölkerung blieb aus. Als die österreichisch— ungarischen Generale in den Augusttagen zum ersten Male die russische Grenze überschritten, eröffneten ihre Aufrufe die Aussicht auf Befreiung Polens vom russischen Joche. Der begeisterte Zuzug junger Polen zum österreichischen Heer berechtigte zu dieser Hoffnung. Ebenso die anfängliche Widerstandslosigkeit des russischen Heeres. Aber dann warf Rußland alle nur verfügbaren Armeekorps nach Polen hinein. Die Stimmung schlug um. Die Polen wagten den Aufstand nicht. Rechts der Weichsel befinden sie sich ja noch heute so fest in den Krallen des russiscken Adlers, daß jeder Versuch des Abfalls als Wahnsinn erschiene. Aber auch im Linksweichsellande wissen die Polen nur zu gut, daß jede Beteiligung an politischen Umwälzungsbewegun⸗ gen als schwerster Hochverrat bestraft werden würde, wenn die alten Machthaber auch nur 8 wieder lämen. 4 Damit muß die neue deutsche Zivilverwaltung rechnen. Wir sind lediglich auf die Kraft unserer Waffen ange⸗ wiesen. Wir können uns heute mit den bisher russischen 5 Polen nicht in politische Gespräche darüber einlässen, ob ssie ein Pufferstaat oder ein„Reichsland“ oder ein Schutz- gebiet werden wollen, ob das allgemeine gleiche Wahlrecht die Grundlage ihres Staates werden könne, ob sie mit den Litauern oder besser diese mit den Letten zu einem ge⸗ sonderten deutsch⸗esthnisch⸗litauisch⸗lettischen Staatengebilde vereinigt werden sollen, und was der knifflichen völkischen f Gesichtspunkte mehr sind. Wir können, wie die Dinge jetzt nlaoch liegen, nur eines: den bisher russifizierten Polen klar und klarer machen, daß sie geographisch wie wirtschaftlich * 7 4 2 übrigen entfallen auf die Polen 74 1 ben, liegt deutlich zutage. e 2 haben sie Kohlen- und Eisenbergbau, die Hüttenindustrie und die Spinnerei, in Warschau die Metallbearbeitung, den Maschinenbau und die Zuckerfabrikation zu vorbildlicher Blüte In der polnischen Land⸗ und Forstwirt⸗ schaft, in Handel, Gewerbe und Industrie sind gewaltige Schätze 2 der Russe heben. Glauben die Polen wirklich noch, daß ihnen dazu verhilft? Nur durch deutsches Kapi⸗ tal und deutsche Unternehmungslust hat das polnische Aus dem Leben Anton von Werners. Auton von Werner, dem greisen soeben verschiedenen Mei⸗ „ war vom Schicksal die hohe Aufgabe zuerteilt worden, ie große Zeit der Eini ae und der Reichsgründung im Bilde zu verewigen, und dieses Amt hat er in zahllosen Wer⸗ den, in der Darstellung der Hauptszenen und der führenden Heldengestalten, mit seiner starken Begabung und dem hin⸗ gebendsten Eifer erfüllt. Der Sohn des Tischlermeisters aus 6 kurt a. O., der Stubenmalerlehrling, der auf den Höhen . Menschheit mit Königen und Prinzen, mit den höchsten Sdaatsmännern und den Fürsten des Geeistes freundsckaftlich ver⸗ llehren durfte, hatte schon durch diesen„Roman seines Lebens“ ein pollgültiges Zeugnis abgelegt für die sieghafte Kraft seiner Persönlichkeit, die ihn alle Hemmnisse überwinden ließ. Frei⸗ lich aber lag ihm auch das Preußische und das Soldatische im Blute, denn er entstammte einer preußischen Adelsfamilie, und alle seine Vorfahren waren Offiziere gewesen bis auf feinen ..— 1 N15 110 N kriegen zum Ti hatte greifen müssen. Der schwä — S iFling, der ihm am 9. Mai 1843 geboren wurde, ssenbarte frühzeitig einen wahren Feuergeist und fing schon dritten Lebensjahre an, ganze Bücher vollzuzeichnen. Die e durchflog der rastlose Knabe und zeigte neben seiner stleriscken auch eine hohe musikalische Begabung, die ihm cks ganze Leben das Cello zu einem Lieblingsgefährten Aber die harte Notwendigkeit zwang ihn, zu einem tubenmaler in die Lehre zu gehen, und beim Farben⸗ üben, beim gesundheitsgefährlichen Bleiweißbeuteln, beim Schlev⸗ Leitern und Farbkübel mußte er eine schwere Zeit „bis schließlich auch im Stubenmalen sein Talent ang er schon als Lehrling, als der kleinste und Arbeiten der Gesellen leitete. Mit 16 Jahren durfte Berliner Akademie studieren, aber sem Ehrgeiz war 5 auf die Dekorationsmalerei gerichtet: den Ge⸗ anken, e rklicker Künstler zu werden, wagte er noch nicht fen, und erst als er eine Anzahl Arbeiten an den von hockberehrten Maler Adolf Schrödter in Karlsruhe ge⸗ hatte, wurde er durch dessen Lob und Ermunterung dazu t, den Pfad der„hohen Kunst“ emporzuklimmen. Als geniale Illustrator des deutschen Lieblingsdichters Scheffel * vor Paris“ zu malen. Nun durfte er Deutschen Reiches stehen, dessen Geburt r verherrlicht hat, und Verkehr mit den Herben der Zeit. Diese 0 haben seine Laufbahn und den Gehalt seiner immer bestimmt und ihn zum malerischen Herold ilhelms und seiner Paladine gemacht. 0 Durch eine Petition der Berliner Künstler wurde der jugend⸗ liche Meister 1875 als Direktor an die Spitze der Berliner kademie berufen, gerade, als er an dem Riesenwerk seines Wirtschaftsleben in den letzten Jahren einen so starken Aufschwung genommen. Und diese Entwicklung wird durch die Befreiung Polens aus der russischen Gefangenschaft eine ungeheure und ungeahnte Höhe erreichen. Damit werden aber auch unsere preußischen Ost⸗ provinzen eine wirtschaftliche Neu- und Wiedergeburt erleben. Denn hatten früher die deutsche und die russische Schutzzollpolitil den Ostmarken durch die Verschließung ihres natürlichen Hinterlandes, eben Russisch-Polens, das wirtschaftliche Vorwärtskommen erschwert, so eröffnen sich jetzt dem Handel und der Industrie Ostdeutschlands ganz neue Aussichten. Die alten deutschen Hansastädte an der Ostsee gehen einer großen Zeit entgegen und eine neue Aera deutscher Wirtschaftspolitik im Osten hebt an. Die Polen aber werden es nicht bereuen, zu dieser Entwick— lung beizeiten die Hand gereicht zu haben. Schon jetzt, der neuen deutschen Kriegsverwaltung gegenüber, bietet sich manche Gelegenheit. Kriegsbriefe aus dem Osten. Von unserem zum Ostheere entsandten Kriegsberichterstatter (Unberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.) Stimmungen in der russischen Armee. Haß gegen England. Armee⸗Oberkommando 8, 5. Jan. Mir sind in der letzten Zeit ein paar Vorfälle bekannt geworden, die ein eigenartiges Streiflicht auf die Stimmun⸗ gen in der russischen Armee, besonders im Offizierkorps, werfen. Zwei Beispiele möchte ich hier weitergeben, weil sie vielleicht als Anzeichen gedeutet werden könnten, doch möchte ich dabei betonen, daß diese Anzeichen und Einzelerscheinun⸗ gen— so interessant sie auch alsMeilenzeiger auf einem Wege, den das russische Heer und die russische Volksstimmung mög⸗ licherweise einschlagen—, daß also diese Beispiele keineswegs zu allgemeinen Schlüssen vorläufig verführen dürfen. Die russische Fähigkeit, in einer gewissen Unordnung doch Ziele zu erreichen, trotz Volksstimmung, trotz aller Disziplinlosigkeit doch den letzten Zusammenbruch zu ver⸗ meiden, ist im Frieden schon außerordentlich gut ausgebildet, sie hat im Kriege oft zu für uns überraschenden Resultaten 1 weil wir den deutschen Maßstab an Zustände und Erscheinungen in der russischen Armee anlegten, die eben im Grunde schließlich nur russisch waren und deren Ausbleiben höchstens hätte verwundern können. Ich entsinne mich in diesem Zusammenhang des Vorwurfes der Feigheit, den man dem russischen Offizier machte, weil er nicht an der Spitze seiner Truppen stürmte. Nun ist es einfach russische Dienst⸗ vorschrift, am Flügel in der Reihe vorzugehen, eine Dienst— vorschrift, die übrigens Kriegserfahrung für sich hat. Man kann nicht annehmen, daß der russische Offizier dem unseren gleicht— das wäre auch peinlich genug für unsere Ueber⸗ legenheit gewesen, die ja nicht auf der Zahl beruht—, aber er tut nach seiner Tradition und nach seiner Vorbildung im allgemeinen seine Schuldigkeit. In der Front wird das jetzt auch überall anerkannt. Die Anschauungen in der Feuerlinie und mehrere Meilen hinter ihr sind übrigens meistens ver— schieden, aber für die Beurteilung scheint mir die Ansicht der vordersten Linie maßgebend zu sein. Im Vorfelde von hatte man dem Gegner eine Waffenruhe bewilligt, um die beim letzten Angriff gefallenen Russen, die zu Tausenden zwischen den Stellungen umher⸗ Müller, welcher damals der eigentliche Regent der Akademie war, und ersuchte ihn, die Schlüssel zu nehmen und mit mir die Räume der Akademie zu besichtigen.„Aha,“ rief der joviale Herr etwas überrascht,„ich merke schon, man munkelt ja so was..., ich ließ ihn nicht weiter kommen, sondern wurde energisch. Das war meine feierliche Einführung als Akademie⸗ direktor.“ Der neugebackene Direktor sah noch so jung aus, daß bei seiner Antrittsrede ein Gast fragte:„Warum läßt denn der Direktor seinen Sohn für sich reden?“ Und als ihm ein. andermal Prof. Michael einen Kunstfreund ins Atelier führte, sagte dieser mit wohlwollender Herablassung:„Na, junger Freund, das muß Ihnen doch eine rechte Freude sein, so an dem Werk Ihres Meisters mitarbeiten zu dürfen,“ worauf Michael in höchster Verlegenheit stotterte:„Aber das ist ja der Herr Direktor.“ 1 Werner, den die Modernen später so heftig als rückständig und veraltet bekämpft haben, galt in den 7er Jahren selbst als„Umstürzler“, und Mommsen begrüßte ihn mit den scharfen Worten:„So, Sie sind also der Mann, der hier ber uns alles umstürzen will?“„Stürzen Sie nicht um, bauen Sie auf!“ riefen ihm die Kollegen von der Akademie eindring⸗ lich zu. Trotz des„revolutionären Naturalismus“, dessen man ihn damals anklagte, wufte aber Werner doch mit seinen hohen Auftraggebern gut auszukommen, denn eine tiefe Verehrung für den greisen Kaiser, den großen Kanzler, für den Kron⸗ prinzen Friedrich, für Moltke und die anderen Helden ließ ihn stets den rechten Weg und das rechte Wort finden. Der Kaiser z. B. verlangte mit seinem tiefen Sinn für Gerechtig⸗ keit, daß keiner von den verdienstvollen Generalen auf den großen Repräsentationswerken übergangen werde, und gab ge⸗ naue Anweisungen über die Uniformen. Wenn aber der Künst⸗ ler seinen Anordnungen nicht in allem folgen konnte, so meinte er wohl auch in seiner großartigen Bescheidenheit:„Ich habe Ihnen nur erklären wollen, wie ich es von meinem militärischen Standpunkt aus ansehe. Der künstlerische, das ist Ihre Sache, das müssen Sie besser wissen als ich.“. 5 Auch an humorvollen Bemerkungen ließ es der Kaiser nicht fehlen.„Sagen Sie mal,“ meinte er vor einer allegorischen weiblichen Gestalt,„Sie kennen doch Baden? Das Land meines Schwiegersohnes ist doch ein so reiches Land. Warum haben Sie die Badenia eigentlich hier so dürftig bekleidet, sie hat ja nicht mal Strümpfe an?“ Worauf Werner entgegnete:„Diese Damen tragen in der Regel keine Strümpfe. Euer Majestät.“ Während die meisten hohen Herrschaften den Maler bereitwilligst Porträtsitzungen gewährten, ist ihm dies nur ber einem sehr schwierig geworden, beim Fürsten Bismarck. Die ent⸗ scheidende Stelle, die er auf dem großen Gemälde der Kaiser⸗ proklamation einnimmt, verlangte genaues Studium. Werner hatte ihn ja in dem großen Augenblick selbst flüchtig skizzieren können; aber bei der Ausarbeitung des Werkes hatte der Kanz⸗ ler für Sitzungen keine Zeit, und der Maler konnte ihn nur gelegentlich, wenn er bei ihm zur Tafel geladen war, zeichnen. „Damit war aber,“ erzählt Werner,„für mein Bild immer noch nicht viel zu machen. Der Ablieferungstermin am 80. Ge⸗ burtstag Kaiser Wilhelms rückte immer näher, und ich wurde immer dringender. Die Frau Fürstin versprach ihr Möglichstes 5 8 die Siegessäule arbeitete. Sein Eintritt ins neue in 2 Jahre gewirkt, vollzog sich auf höchst Weise ging,“ so erzählt er selbst,„zum Kastellan „Sckhopenhauer⸗Jahrbuches“. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts- Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul ⸗ straße 7. Geschästsstelle u. Verlag: S 51, Schrist⸗ leitung: 112. Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. lagen, zu begraben. Die Vereinbarungen waren wie üb⸗ lich unter der Flagge des Roten Kreuzes geführt worden, die russischen Soldaten verließen ihre Laufgräben und be⸗ gannen mit Schaufel und Pionieraxt ihr Werk. Die Offi⸗ ziere, die sie beaufsichtigen sollten, kamen derweile— die N Arbeit dauerte ein paar Stunden in die deuts 1 Schützengräben, wo sie als Gäste betrachtet wurden. Man lam ins Gespräch, das die meisten Russen fließend deutsch führen lonnten, und da äußerte sich eine geradezu haß⸗ artige Abneigung bei den russischen Offi⸗ zieren gegen England. Sie müßten Englands we⸗ gen ihr Blut vergießen, ihre Familien lassen, ihr Gut ver⸗ 8 lieren. In allen Variationen wurde dem Gedanken Aus⸗ druck gegeben, daß der eigentliche Feind des Frie⸗ dens und der Deutschen und Russen England undimmer wieder England wäre. Eine Anzahl der Gäste wollte übrigens, nachdem die Frist abgelaufen war, auf das Recht der Rückkehr nach den russischen Linien durchaus verzichten. Da aber das Abkommen unter dem 1 Schutz des Roten Kreuzes getroffen war, konnte selbstver⸗ ständlich an die indirekt angebotene Gefangen⸗ nahme nicht gedacht werden, so daß sich schließlich die merlwürdige Lage ergab, daß die russischen Offi⸗ ziere und Mannschaften, die sichergebenwoll⸗ 9 ten, mit höflicher Gewalt zu ihren Linien zurückgeschickt werden mußten. 133 Es ist sehr interessant, daß ungefähr zu der gleichen Zeit, da die russischen Ossiziere diese vernichtenden Urteile über den englischen Bundesgenossen fällten, eine große War⸗ 0 schauer Zeitung sich mit einem Ausspruch des Grafen 17 1 Witte, ehemaligen russischen Reichskanzlers, beschäftigte, der in ganz anderer Form zu demselben Ergebnis kam, wie die Herren im Schützengraben. Bei der eiligen Flucht von N Lasdehnen hatten die Russen in den Quartieren allerlek Dinge und Sächelchen, viele Briese und Zeitungen zurück⸗ gelassen. Neben einem Uhrmacherladen, in einer Stube, die verhältnismäßig gut in Ordnung war, fand ich neben nied⸗ lichen Liebesbriefen eines russischen Offiziers auch die sozu⸗ sagen neueste Warschauer Zeitung. Man glossierte da den kleinen Aussatz, den Graf Witte für das Sammelbuch:„Die militärische Macht Rußlands“ geschrieben hatte. Der Aufsatz hält die Entwickelung des Militarismus für den Frieden fördernd. Graf Witte meint, daß der 55 jetzige Konflikt bei einem Dreibund: Deutschland, Nuß 2 land, Frankreich, hätte vermieden werden können. Schließ⸗ 2 lich führt der fähigste und eifrigste Minister Rußlands der es vom kleinen Eisenbahnbeamten bis zum allmächtigen Reichskanzler gebracht hatte— aus, daß er es verstünde, daß Frankreich und England Krieg führten, für Rußland wäre es unverständlich. Rußland würde vielleicht ganz gern die Dardanellen besitzen wollen,— aber das würen Zukunftsträume. England würde allein den größ«⸗ 1 ten Vorteil vom Kriege haben. So wie sie lägen, ließen sich die Dinge nun nicht 19 5 ändern,— pfli 1 digst fügt dann Witte dazu, daß diese nun einmal geschaff; 1 Lage zur Zertrümmerung Deutschlands führen müsse. Na- türlich. Sonst dürfte der Aufsatz auch kaum in dem E schen Buche stehen. Sehr wichtig ist der Schlußsatz 25 kleinen Arbeit: Je später der Krieg begonnen worden wäre, 75 desto vorteilhafter wäre er für Rußland gewesen. N Der russischäpolnische Offizier hatte die Stellen, die sich gegen England richteten und den Schluß satz mit Bleistift dick angestrichen. Die mit Waffen⸗ aus dem Atelier hinunter und sehe, wie sich aus dem vor der Tür haltenden Wagen der Arm der Frau Fürstin heraus⸗ streckt— die beiden mächtigen Kürassierstiefel ihres hohen Ge⸗ mahls mir entgegenreichend. Das war alles...“ Ein ander⸗ mal hinderte der„Reichshund“ Tyras den Meister, als er glück⸗ lich eine Porträtsitzung erhalten hatte:„Ich bin gewohnt, mit dem Malstock zu arbeiten. Als der Fürst, gefolgt von dem 5 Reickshunde, eintrat und den Stock in meiner Hand bemerkte, rief er mir zu:„Um Gottes willen, legen Sie den Stock weg Tyras springt Ihnen sonst an die Kehle!“ Recht angenehm für einen harmlosen Porträtmaler!“ 1 * 1 E. — Geheimrat Deussens 70. Geburtstag. Der Vertreter der Philosophie an der Kieler Universität, Geh. Rat Prof. Dr. Paul Deussen, begeht am 7. Januar seinen 70. Ge⸗ burtstag. Sein Geburtsort ist Oberdreis, Kr. Neuwied. Von 1869 5 bis 1872 war er Gymnasiallehrer in Minden und Marburg, dann bis 1800 Erzieher in russischen Familien in Genf, Aachen und Terny(Gouvernement Charkow), während er in dieser Zeit an der Genfer Universität Philosophie und Sanskrit und an der Tech nischen Hochschule zu Aachen Philosophie dozierte. Im Jahre 1881 trat Deussen in den Lehrkörper der Berliner Universität ein, wurde Michagelis 1887 Extraordinarius daselbst und folgte 1889 einem Rufe als Ordinarius nach Kiel. Der Gelehrte 5 ist Begründer der Schopenhauer⸗Gesellschaft und Herausgeber des 0 Professor Deussen nimmt unter den 1 deutschen Phllosophen der Gegenwart insofern eine Sonderstellung ein, als sein Lebenswerk einem sonst wenig bearbeiteten Spezial⸗ gebiete seiner Wissenschaft gilt. Das ist die indische lo⸗ sophie, der Deussen seit dem Jahre 1873, um seine eigenen rte zu gebrauchen,„35 Jahre hindurch die beste Kraft jedes Jahres und jedes Tages“ gewidmet hat. Im Jahre 1908 war die Reihe der Werke, in denen er Geschichte und System der indi⸗ schen Philosophie auf Grund umfassendster Kenntnis der Origi⸗ nalschriften darstellte, Deussens„Mission für Indien“ abgeschlof⸗ sen. In einer feierlichen Sitzung von Veda⸗Lehrern und Schü⸗ lern im Jahre 1893 unweit Kalkutta wurde Deussen feierlich vor aller Augen mit der heiligen Opferschnur umgürtet, eine Ehrung, die sonst wohl kaum je einem Europäer zuteil geworden ist. Von der Schönheit des schlichten Ausdrucks spricht der Kunstwart im ersten Januarheft:„Ab und zu ruht mein Auge aus auf dem schönen Wort„Gefallen“. Auch wenn noch dabei steht„fürs Vaterland“, verdirbt es mir nichts. Denn das kann man sagen, ohne dem Leser eine prahlerische Beurteilung aufzudrängen. Wie lauter Gotteswunder klingen diese Worte ins Herz:„Gefallen fürs Vaterland“, und noch schöner das einfache„Gefallen“. Schwer und doch trost⸗ voll, wie eine klare Pflicht, wie ein durchschautes Schick⸗ sal. Es gibt nichts, das mehr erschüttern und erheben zugleich kann. Wenn aber ringsum mit bengalischeemm Feuer die„Helden“ beleuchtet werden, zieht es mein Herz; zu den„Gefallenen“, und mir ist es, als liebte ich sie. Als forderten sie es, und als forderten sie es mit Recht. Wä end ich bei den„Helden“ und immer und immer wieder„Helden“ denke: sie haben ihren Ruhm gedruckt. Aber sie sind in Wirk⸗ lichkeit zu gut dazu, als daß man ihnen das antun müßte zu tun. Endlich— drei oder vier Tage vor dem letzten Ter⸗ min— wird mir die Fürstin Bismarck gemeldet, ich stürze Sie nennen sich nicht untereinander„Helden“. Man frage in 5 den Schützengräben nach: sie lachen darüber.“ 1 4 1 1 3 3000 Mark ergeben! kant“, die von ihrer Soldatenlöhnung lein opfern, damit unsere schimmernde Vriefkasten der Redaktion. Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Wiessener FJteisch⸗ und Brotpreise am 4. Januar 1915. Schlachtviehpreise Hut ab vor unseren Helden von der„ Bater⸗ willig und gern ein Scherf⸗ Wehr weiter gerüstet bleibt stücken der flüchtenden russischen Infanterie bedeckte Straße nach der Grenze tat das Ihrige, die Schlußaus führungen des großen russischen Politikers zu bejahen Rolf Brandt, Kriegsberichterstatter Zleischpreise m Gie zen DO. K., 1018 und andere. Wir tenen zum wiederholten wd trank furt a. N. Dermischtes. Male mit, daß wir die Anfragen nach Gewinnen in der Gewerde⸗ „ Das unerwartete Wiedersehen. Aus Emden] Aus siellungslotterie wegen trer großen Anzahl nicht beantworten wird uns geschrieben: Eine wohl einzig dastehende Ueberraschung] können. Gewinnlisten vertreibt die Firma Buchacker, Gietzen, Ochsen 50 Ka. 8„ Kg. 86—98.. wurde den hier untergebrachten Verwundeten anläß einer Weih⸗[Wenuen Vue. 1 55— 09 2 nachtsbescherung zuteil, welche die hiesige Bürger cha Aft den Krie S—ů— 1 15 Kg. Schlachtg.w. 22** 8 gern bereitete. Infolge der außerordentlichen Gebefreudigkeit, die UAirchliche Nachrichten Schweine„„— 3 0. 80 1 zu dem 3 len Kreisen der Stadt den Tac zu dem genannten Zweck in allen Kreisen der Stadt an den Tag——— 1 2 Israentische Religionsgemeinde. gelegt wurde, waren so erhebliche Mittel aufgebracht worden, daß Sottesdienst in der Synagoge(Sud- Anlage). es nicht allein möglich war, die Verwundeten mit praktischen Weizen 100 Kg. 00.00 00.00 Pit. Weiß rot 2 Ag. 88. Gegenständen zu beschenken, sondern ihnen noch eine ganz be⸗ Samst a den 9. Januar 15 Roe 100 4g. 00.0 00.00 Mt. Schwarzbrot 2 dd. 64 sondere Freude zu machen. Als nämlich die Feier vor sich ging, 3 KW besbigt n* l 4— waren die Krieger nicht wenig erstaunt und überrascht, ihre An⸗ or g 3. gehörigen vor sich zu sehen, denen es die Opferwil.igteit der Aach mittag e: 3.30 lier. Meteorologische Beobachtungen der Station Flehen 5.35 br. Cabbataus gan; Ember ermöglicht hatte, zum Teil aus weiter Ferne zu dem Feste 0——— herbeizueilen. Das gab ein leuchtend frohes Wiedersehen zwischen Israelitische Reliaionsgesellschaft. + 3 12 21 155 Eltern und Söhnen, Gatten und Gattinnen, Verlobten und Lie⸗ Gottesoienst. 5 Jan. 2 8 2 23 3 benden. Und es waten nicht wenige unter den tapferen Kriegs- Sabbat tei an 9. Januar 1918: 85 323 35 33 2 2 1 Welter mannen, denen ob dieser sinnigen und unerwarteten Weihnachts itaa abend 4.20 Uhr. 1 6 22 7 8 2 2* freude das Herz weich wurde und in deren Augen das Kerzenlicht amstag vormittu 8.30 tor. 3 E E des Christbaums einen feuchten 1 ließ. a—.—— 3 4 Uhr. f * 3000 Nationa ende aus dem usgang 3.3 Uhr. 1 Sch u N!— 4 49 err Wir teilten— Morgens 7.00,—— 4.00 fer. 6 55 1 1 2 ee 2 vor einigen Tagen mit, daß das Hanseatenregiment Nr. 75(Bre 5—— 24 7 *„Kriegs zeitung,“ zur Beteiligung an einer National- Märtte. 14*.— 6,5 99 S8E 2 10[ Regen pende für eine„ECErsatz Emden“ aufgefordert worden sei. ch. Bingen, 6. Jan. arttoreise. Weizen Mk. 27,50, ö Diese Aufforderung:„Kameraden vom Regiment„Bremen“, kommt] Korn Ml. 23,50, Gerste Mk. 24,25, Hafer Ik. 223 deu Mk. 0,0, herbei und gebt jeder Euer Scherflein, spendet 1 Teilchen Euxer] Stroh Mk. 0,00, Kartosseln Mt.%, Erbsen Mik. 0%, Linsen Höchste e am 5. bis 6. Januar 1915 6.5 C. Lohnung,“ hat einen ber raschenden Erfolg gehabt. Wie] Nit. 00,50, Nobnen Mk. 00,0, Weißmehl Mk. 4%, Roggenmehl Niedrigste„ 2„ nämlich von einem Angehörigen des braven Regiments mit-] Mt. 37,00; alles für 100 Klgr. Bunter 1 Klgr. Mk. 2,30, Milch Miederschlag: 8 m. 1 Liter 21 ig., Eier 10 Stück Mk. 1.25. geteilt wird, hat die Sammlung bis jetzt einen Betrag von Über Fritz Nowack Mintor-nterzeuge, Kamelhaar-Artixel ens, Militar-Austüstungen 20 Prozent Rabatt Günstige Einkaufs- Gelegenheit für. Liebesgaben Vernmetungen Sud-Anlage 11 schöne 8⸗Zimmer⸗Wohn. Bad, Gas und Elektrisch, mit reichlich. Zubehör v. 1. April zu vermiet. Näh. Zimmer 114] Ludwiastraße 27 l. schöne 6-Zimmerwohn. mit allem Zubehör, Gas, elektr. Licht und Gartenanteil ver pril zu vermieten. Näheres Parterre. S Zimmer Crednerstraße 14 hübsche 5. im.⸗Wobuung nebst behör, Gartenanteil ꝛc. per sosort zu vermieten. E Näheres Hofmannstr. 14. Wob nung. II. Etage, von 5 Zimmer nebst Bad mit Zubehör Keplerstraße 11 vn. sofort zu vermiesen. 54 Abermann& Kling. Dien Kt russe 68 5. Aimmerwobn. mit Bad v. J. April zu verm. 176 Nah. Alleestraße 28 und 81. Schöne 5 Zimmerwohn. mit allem Zubehör per 1. April zu vermieten. 1149 Goethestr. 68. Näh. Part. Eimmer Schöne 4. Tümmervohn.!. Etage u vermieten. Näh. Bleich⸗ straße 16, L. Huhn. 21 Schöne 1 immerwobn. mit Bades. f. Mädchenk. usw. per 1. April zu vermieten 72 Näheres Nord Aulage 7 p, nächst der Wen Anlage. i Löberstraße 15, schöne Mansarden wohn. 1 Zim. zum 1. April zu vermieten. Ls Zimmer- Eine große 3. Zimmer⸗ Wobnung u. sof. zu verm. Sehkler, Licher Str. 9. 28 h Schöne 3. Zimmer- wohnung mit Zubebör zu vermieten. Zu erfragen Licher Straße 21 part. 2 Zimmer 75 eptl. mit Sch. 2-3. Wohn. Stallung an rub. Leute zu verm. Näb Kaiser⸗Allee 1. gimner⸗Vohnung z verm. 88 Schillerstr. 23. Verschiedene one. kleines au eune u. mit großem Garten Lats zu vermieten. Näheres Neuen Bäue 26. E Stod. 227 r. Trockenbod., Off 3—4 Zimmer Wohnung, 3. Stock, an rubige Familie ver 1. April zu vermieten Sehrt, Hofmannstraße 7. A. Marsarben Wohnung mit Korridor usw. an ruhige Leute sof. zu vermieten. 231 Keine sterwea, so⸗ wie kleine Wohn. Hunds⸗ gasse 6 zu vermieten.(87 Näheres Asterweg 46. LEden u dgl. Stallung, 2g. evtl. 1 schöner Wobuung bill. zu 22 Rüter, Kal er-Allee 1. A Mietgesuche 7 mit Küchen⸗ Möbl. Wohn. benutzung— 3 Zimmer mit 4—5 Betten— für Familie, 5 Z Personengesucht. Schristli Angebote mit Preisangabe u. An a. d. Geßener Anzeig. Stesseffängehotz Platz vertreter 5 Verk. eines kokurrenzlosen] Nabrungsgrtik. an Geschaste überall gesucht. Muller, Dort- mund, Brüder weg 34. 281 Zur Aushilfe auf unbestimmte u wird eine in der— führung be wanderte tüchtige Kraft sosort 4 4 Schriftliche erten mit Gebaltsanspr. ind bis 10. d. M. im Bureau d. Konsumvereins Gießen u. Unmg. einzureichen. 236 le siae Großbandlung sucht sofort ausbilfswesse Aedkgen Jungen fan für Meise und Kontor. Schriftliche Angebote mit Ge baltsansprüchen unt. A an den Gießener Anzeiger 0 En süchtlger Schlosser Vorarbeiter) am liebsten verheiratet, gesucht von Friedrich Krogmann Geldschrank⸗Fabrik. 4 Tächt. Eisenbreher, Schlosser u. Schmiede „ dauernde Beschäftigung bei gut. Verdienst gesucht. Henschelksahn, Cassel Lokomotipfabrit. hy Lehrling zu Ostern gesucht. 077 Lentral- D. e. Schulstr. Sonnenstraße 6. 1 Ian CARL. amen N — 5 n eeeenaeden Anfertigung nach Mag Lager fertiger Herren-, Damen- u. Kinder- Sjefel · Winterschuhe in Kamelhaar u. Tuch Alleinverkauf der so beliebten Kinderstiefel anarke„Petto⸗ emen ünenm mmm BERG · GlESSEN Schuhwarengschäft Mäàusburg Nr. 4 Reparaturen werden prompt ausgeführt Lal ummummummmmumummmdanme Aud! 1 Mehrere tüchtige bei höchstem Lohn per sofort gesucht. Friedrich Schlosser U. Dreher 204 Hollmann Präzisionstugellagerfabrik in Wetzlar. 0% Tachtige, zupexlälsiae Heitungeperläufer -gesucht. Walltorstr. 21. Bühnenarbeiter gesucht. 070 Zu melden im Bureau des Stadttheaters. Kutscher gesucht 207] Hoflobnkutsch, Hubn. Fräulein bereits im Bankfach tätig ae; wesen, für ein biesiges Bank⸗ 21 sosort zu engagieren esucht. Schriftl. Angeb. unt. D g. d. lezener Anzeig. Für I. Februar 128 Stütze nicht unter 2 g. 2 Gut empf. Hessin bevorz Di- rektox USwald, Licher Stix. 1063. Tüchtiges, sauberes Madchen für Küchen und Hausarbeit um 1. Februar gesucht. rau Rechtaanwalt Dr, Kan, Lie bigstraße 17 Il. Vorzust. zw g u. 9 Uhr abds. 5 Brar., sauber. Mädchen zum 15. Februar ges. Näher. 2 erfragen in der Geschäfts · elle des ienener Anzeigers. Stessengesuche Aelterer Kaufmann sucht Beschaft. im G Büch. e en usw. Schriftl. Angebote unter 062 an d. Gießener Anzeig. erb. Petar Kaufmann smilifär⸗ el, verf. in Sienograpble u. 2 sucht ver sofpyt Stellg. Schrüil. Angeb. u.(4 an d. 5 Anzeiger erb. Vebschiegenes Eypothek. Ak. 6000.— von Selb geber auf schönes Anwesen in 15 Lage von puünkflichem inszablex gesucht. S 2 ngebote unter 04 2 Gietzener Anzeiger erb Hermes Lehr-Institut West-Anl. 51 Bahnhofstr. 40 Beginn neuer Handels- kurse 928 Stenographle, Maschinen- schreiben, Burhführung. Schönschreiben usw. Anmeldungen täglich. ebungskontor 4. Erlang, d. nötig. Sicher- Kest u. Celbständigk. in d. praktisch, Kontorarbest. Zum Hausplätten empfiehlt sich 11 Linde, Weserstraße A Nachhülfe in allen Fächern erhalten Schüler höherer Schulen. Ostern 18 und 11 erreichten von 65 Nachhülfeschuül. 42 ihr Ziel Ver- setzung icssener Paelagog un E Bleichstr. 6 2 Auschlu wllnscht g. Mann aus nachw. auter 1 an ebensolchen, evtl. Student, oder Studie zenden, 2 wecks Geselligkenn. Schrift. che Angebote unter 206 an den Gießener Anzeiger. Ein Wüwer, epgl, Anfang vierziger Jahren, größerer Landwirt, mochte sich mit einem ält. Fraul. oder auch Witwe verbeiraten, etwas Vermögen erwuns et. Schristliche Angebo e unt. 301 an den Gießener An zeig 2 verlor. Schw. Stola 2 n] Goethestr.—Seltersweg 08 Abzugeben Bleichstr. 29 p. 1 weiß, rote Flecke, Terrier, zugelaufen. 078 Schlachthof. Au Gesichts- ausschlag, Pickel, Mitessex, Flechten ver⸗ schwinden meist sehr schnell, wenn man den Schaum von Zucker'e Patent-Medi- zinal-Seife iin drei Stär- ken, à 50 Pf. MN. 1.— u. N. 1.50) abds eintrockn laßt. Schaum erst morgens abwaschen u. mit Zuckoch- Creme% und 75 Pf.) nachstreichen. Groß⸗ artige Wirkung, v. Tausenden bestäligt. Zu haben in der Univers.⸗ Avolbeke,* Avotbeke, bei Aug. C. Seibel, W. Kilbinger, O. Schaaf. E. Karn, Eryst Noll u. W. Schrader, Drog,, Otto l Kreuzpl. 141 81 Lagar Dormann Giessen Neustadt 11 Tel. 165 Lsenwaren,Baus-u Hdebengerale empfiehlt fer Kartoffeldamp Kartoffelkocher Kartoffelkörbe Kartoffelquetschen Kartoffelschaufeln Kartoffelwäscher usw. us. 271 Ja. Tascheulampen für unsere Krieger in allen Preislagen. Ia. hellste Sparbirnen l. Dauer⸗Batterien Carl Schunck, langjäbrig. Milinartieserant mit Kriegslieserungen für die Truppenteile bettaut Sohirmseide für Militär-Westen garantiert wasserdicht in vielen Qualitäten. Auf Wunsch wird nach Jertigstellg. nochmals geg. Wass. imprägniert. Schirmfabrik Levi. „nur berücksichtigt werden, insofern die Höhere und Erweiterte Nübgershnle zu Gießen. Die n der Mädchen, die von des kommenden Schuljahres ab unsere Schule be⸗ suchen sollen, werden Donnerstag, den 14. und Freitag, den 15. Januar, von 9½ bis 1 Uhr im Schulhause, Nord Anlage 14, entge nommen, und zwar Donuerstag für die Höhere, Freitag für die Erweiterte Mädchenschule. Vor⸗ zulegen sind Geburtsurtunde, Impfschein oder Wiederimpfschein und bei Kindern, die aus einer anderen Schule kommen, ein Abgangs⸗ zeugnis. Mädchen, die erst schulpflichtig werden, sind bei der Anmeldung vorzustellen. Schülerinnen, die früher schon in unserer Schule waren und wieder eintreten sollen, sind ebenfalls anzumelden. Anmeldungen nach der festgesetzten 2 können Klassen nicht schon vollzählig sind. Gießen, den 23. Dezember 1914. Großh. Direktion. Dr. Störiko. Zuschneide⸗ Lehranstalt Kaiser- Allee 14 a. ie perschiedenen Kurse im M Kae 2 Ich den und amen Garderobe— a0 11. Jauuar 1915. Aumeldungzen nehme jederzeit entgegen. Lina„Peter — 2 222222 222 Ceschäfts-Bücher jeder Art Extra- Anfertigungen in kürzester Zeit · Lose Blätter- Bucher Anerkannt bestes System · Broschure kostenlos- Alleinige Niederlage von Edler& Krische in Hannover bei Ernst Balser Fernspr. 615 Mausburg begr. 1787 999 9ç—9 9 2 25 „ r stheumalismus-, Ischias nehmen 46 a 2 Petrin abietten Name gesetzlich geschützt nerkannt bestes R„da vollständig n lich, obne 8 wirkend.— 2 in Mr NB. Fatenten und H le 11, mittags Uhr.