Duchene tglich mit Ausnahme des Sonntags. 5 Die„Sdepener Famsllenblütter“ werben dem .„Anzeiger“ utermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den kreis Gießen“ zweimal wöthentnch. Die„Tandwirtschastlichen zeit⸗ fragen“ erschemen. monatlich gwermal. Von hessischer Tapferkeit. Reichstags abgeordneter Dr. Werner übersendet uns die Abschrift eines aus Rußland an ihn gelangten Briefes und bittet uns, dem Leserkreise unserer Zeitung davon Kennt⸗ Znis zu geben. Pabiamice bei Lodz, den 25. 12. 14. .„Lieber Doktor! A1 bin in Russisch⸗Poten, das einem einzigen Schlachtfeld Schritt für Schritt haben die Deutschen die Russen von un⸗ seren Grenzen zurückdrängen müssen. Ende Oktober mußten wir vor— Halt machen, um der Massenbewegung der Russen aus e entgegenzutreten und der Umgehung vorzu—⸗ gen. Die sen haben von Norden bis Süden(an unserer Grenze den Bogen ausfüllend) starke Massen vorgeschoben. Ihre Infanterie kämpft stets aus Löchern; jeder Soldat gräbt sich so⸗ sort ein Loch und kämpft dann aus gedeckter Stellung. Fürchter⸗ liche Kämpfe haben hier überall stattgefunden. Unsere Wackeren aber haben Heldenhaftes geleistet. Nun zum Grund meines Schreibens. Ich besuchte die Umgegend hier, die ein einziges Schlachtfeld ist. wohne bei einem Mann, dessen Schwiegervater Heinemann, aus Wymislow bei Pabiamice, auch mit den Seinen hier weilt. Mit ihm war ich in seinem Heimatsdorf, das eine deutsche Ansiedlung ist. Die Urgroßväter sind einmal hier eingewan⸗ dert; das jetzige Geschlecht weiß allerdings nicht, woher in Deutsch⸗ land die Vorfahren kamen, aber ihre deutsche Gefin nung haben sie hochgehalten. Mit dem Alten war ich nun auf seiner Geschäftsstelle. die nur noch ein Schutthaufen ist. Und da erfuhr ich denn aus e des alten Mannes folgendes über die Schlacht, die dort 9 5 Die Russen 8 alle Gehöfte und die Zwischenräume stark be⸗ setzt. Die Deutschen standen in Markowka(„Hochwald“ nennen es die Deutschen, deren Vorfahren einst(1703) von jenseits des Rheins gekommen sein sollen), und die weite Ebene zwischen bei⸗ den Dörfern bildete den verschanzten Russen ein gutes Schußfeld gegen die von Markowka her vorgehenden Deutschen. Daher konnte jeder Ansturm über die Ebene nur mit unzähligen Opfern enden. Von Wymislow aus liegt Markowka nach Osten. Ungefähr 500 Schritt hinter dem Grundstück des Heinemann steht eine ein⸗ same Tanne, ziemlich hoch, mit breiten Zweigen, von ferne mehr wie eine Eiche aussehend Während des Kampfes beobachteten zwei Söhne des Heinemann, die sich in einem stark verdeckten Erdloch auf ihrem Gehöft ein, graben hatten, daß sich 8—10 Deutsche an die einsame Tanne geschlichen hatten und von dort aus die Russen dem Heinemannschen Grundstück beschossen und auch zum Teil In der Nacht waren die Braven vorgekrochen über ein Feld von ungefähr 1 Rute Größe und in Deckung der ne, rechts davon, von„Hochwald“ her, hatten sie sich einige Löcher gegraben. Die Russen haben dann, als sie die Tollkühnen gewahrten, ein mörderisches Feuer auf diese eröffnet; die Tanne zeigt die Spuren des wütenden Bleihagels. Ein Grab birgt jetzt 3 Mann, rechts davon auf dem Feld. 1 Das ein liegende ausgerissene Blatt lag jetzt allein in einem der Schützenlöcher. Die anderen Gefallenen sind unweit davon in einem gemein⸗ samen Grabe beerdigt. Schreibe an die Angehörigen, damit sie wissen, daß ihre Lieben auf dem Grund und Boden eines deut⸗ 1 schen Mannes liegen(Wildemann heißt der Besitzer des Landes dort); ich bedauere, daß die Gefallenen nicht auf dem nicht weit davon liegenden evangelischen Friedhof beerdigt wurden. Die braven Hessenstarben den Heldentod. Viele, viele Gräber sah ich. Doch dieses Buch interessiert Dich und unsere Freunde in Hessen, darum nahm ich's an mich. Veranlasse bitte, das weitere. Der junge Reinhold Heinemann hat am 13. Dezember die Braven mitbeerdigt; ein Leutnant hat die Namen auf⸗ geschrieben.“. N 5 Soweit der Brief. Das darin mehrfach genannte Buch 5 ist ein„Feldgesangbuch für evangelische Mannschaften“. 9 mutziger silbriger Himmel nieder, der kaum höher zu sein scheint * eine graue Zimmerdecke. Im Norden strecken ein paar Bäume izkre nackten Zweige in die Oede hinein und malen einen schwarzen Fleck auf die Leindwand von Grau und Weiß Daß ist die Schlacht⸗ llandschaft. Hinter den Bäumen da fließt die Bzura. Vor uns dehnt sich die Ebene, flach und leer: hie und da schwarze Punkte, 5 einzelne Gehöfte, während im Süden die Straße nach Kalisch läuft, 1 von einer langen Linie lautloser Bäume eingefaßt. Im Westen 0 liegt Sochaczew, ein dunkles Gewirr von Häusermassen nahe an 65 dem Wege, der zum Fluß sich hinzieht. Durch diese Landschaft kriechen hie und da Gestalten. Es sind müde Reiter, deren kleine . Pferdchen 1 E die Nase tief auf den Boden hängen lassen. Auch die Kanoniere an der Batterie zur Rechten sind müde, und nur selten bört man die dumpf dröhnende Stimme ihrer Geschütze Hinter dem Horizont im Norden rollte wie Donnerhallen der vielstimmige 95 von en; aus der Baumgruppe kommt ein anderes Ge⸗ sch. Pop, pop, nop, popaaaaun— es ist der Ton des Gewehr⸗ 1. Das knattert schon den ganzen Morgen, aber ich kann mir g aussehen, ohne einen Soldaten zu erblicken. ff der . 45 sind mir 2 worden, aber das ist der Kniff der S ö sie ihre Gräben fast unkenntlich anlegen. Stunde auf Stunde antwortet so Kanone auf Kanone über die Ufer der Bzura. Granate an Granate wühlt sich in den weichen Boden. Die Gewehre knattern unaufhörlich. Gewinnen wir? Verlieren wir? Es scheint, daß die Den ihre Granaten schlagen uns nach S genden Stra treifen, der jetzt hm errungen hat. Kahle braune Bäume recken sich am . ießener General⸗Anzeiger für Gberhessen andern denen bs. Jahrgan zeiger Mittwoch, 6. Januar 1915 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts- Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Schristleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul⸗ straße 7. Geschäftsstelle u. Verlag: S851, Schrist⸗ leitung: 112. Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Giepen. Darin stehen folgende Namen: Julius Karl Klingel- höfer, Eibelshausen, Dillkr.: Familie Hofmann, Klein⸗Linden, Kirchstraße; Philipp Horst, Nieder⸗ Gemünden, Kreis Alsfeld; Georg Bayer, Gießen, Frankfurter Straße 101; Heinrich Grün, Lollar; Hein⸗ rich Bergen, Allendorf a. d. Lumda: Adam Eiden⸗ müller, Vilbel, Hessen; August Heppner, Stein- brücken, Dillkreis. Alle diese Namen sind von einer nicht ungewandten Hand mit Tintenstift aufgeschrieben worden. Wie viele von den Genannten die Erde deckt, konnte ich noch nicht erfahren: jedenfalls aber ist Heinrich Grün aus Lollar gefallen; ich konnte seinen trauernden alten Eltern das aus seinem Kriegstagebuch gerissene Blatt, das seinen Namen trägt und im Schützengraben lag, als letztes schmerzliches Exinnerungs— zeichen übergeben. Wem aber gehört das Feld⸗ gesangbuch? Wie mir die Eltern des gefallenen Grün mitteilten, bedeuten die Namen in dem Buch eine treue Kameradschaft im Leben und(nun wohl auch) im Tode. Es wäre mir daher lieb, wenn ich den Angehörigen des Eigen— tümers das regenzerwaschene, teure Andenken übermitteln könnte. Hoffentlich gelange ich auf diesem Wege zu entspre— chender Nachricht. Dr. Werner. Wieder vor Warschau. Ein militärischer Mitarbeiter schreibt uns: Erinnert man sich noch der Oktobertage vor Warschau? Es war kurz nach dem Falle von Antwerpen. Die Russen unternahmen auf der Linie Jwangorod— Warschau mit etwa acht Armeekorps einen Vorstoß über die Weichsel. Die Vor⸗ bereitungen für jenen Angriff waren von langer Hand ge⸗ troffen, sonst hätte der Weichselübergang nicht so schnell von⸗ statten gehen können. Da außer in Warschau und Iwan⸗ gorod keine festen Brücken vorhanden sind, mußten für einen großen Teil der heranfahrenden„Dampfwalze“ erst Brücken geschlagen werden. Aber die russische Kriegführung hatte sich wieder einmal verrechnet. Unsere braven, herr⸗ lichen Truppen warfen den Vorstoß auf der ganzen Linie unter schweren Verlusten für die Russen zurück. Und dann ging es in Eilmärschen gegen Warschau. Die russische Füh⸗ rung war lange Zeit im unklaren über die Absichten der Verbündeten. Nun erst erkannte sie die Gefahr, die War⸗ schau drohte. Ueber achtzig Infanteriedivisionen wurden jetzt von den Russen zwischen Nowogeorgijewsk und den] kam Karpathen bereitgestellt. ßland schwächte sein gegen Ost⸗ preußen verwendetes Truppenkontingent zugunsten einer über Warschau zu führenden Offensiwe und zog aus Galizien etwa zwanzig Divifionen nach dem Raume Warschau Iwangorod. Gegen eine solch ungeheure Ueberzahl mußte der deutsche Vormarsch ei werden. Wohl mancher siegesfrohe Landwehrmann da gebrummt und im Stillen mit den„Oberen“ gehadert. Aber die„elastische Methode“ Hindenb war nur A wache Der gro Enderfolg stand auf dem Spiel. Man durfte sich vor War⸗ schau nicht einkesseln lassen. Also vorläufig zurück. Nur vorläufig. Auf anderen Wegen hat sich das zähe, unber⸗ windliche Ostheer Deutschlands wieder gegen Warschau vor⸗ searbeitet. Ueber die Bzura und Rawla ging es unter 7 5 heißen Kämpfen. Schon ringen unsere Feldgrauen östlich dieser Flüsse mit der russischen Hauptmacht. Die ganze, in mehreren Linien ausgebaute Stellung der Russen scheint bereits von den Deutschen überrannt zu sein. Denn sonst hätten wir nicht den überaus wichtigen, am stärksten besestigten Ort Borzymow in Besitz. Auch östlich der Stadt Rawa sind unsere Truppen vovangegangen und damit hat sich unsere breite Kampffront so weit nach Osten vorge⸗ schoben, daß den Russen bald nichts anderes übrig bleiben wird, als sich auf den Mittelpunkt ihrer polnischen Kriegs⸗ bühne zurückzuziehen. Von dem genannten Ort Borzymow bis an die Außenwerke Warschau sind es nur 48 Kilometer. Jede Stunde kann neue Meldungen bringen, daß diese Raumspanne sich verringert. Ufer empor. Kaum 400 Schritte sind wir von den deutschen Schützengräben entfernt. Das ist uns doch zu ungemütlich, und wir kehren wieder um. Wieder geht es durch das zerschossene Sochaczew; wir fahren zurück zu dem Hauptquartier der ersten Armee, unaufhörlich begleitet vom Kanonendonner, der den Grund⸗ ton in diesem einförmigen Schlachtenbild abgibt. Eine Patrouille mongolischer Kavallerie reitet vorüber. Sie tragen schäbige schwarze Papas, die russische Bezeichnung für ihre hohen Hüte, und lange purpurrote Mäntel, die der einzige Farbenton in dieser grauen Landschaft sind. Um das Hauptquartier stehen einige Automobile; es sind aber viel zu wenig, um bei dem Transport der Truppen mitzusprechen. Die Soldaten werden zumeist auf leichten Wagen transportiert, die vielfach von vier Pferden gezogen werden. Die halben Räder versinken im Schmutz. Enblose Reihen von sibirischen Ponnys bedecken alle Straßen und suchen mühsam ihren Weg. Große Schwierigkeiten bereitet das Ausheben der Schützengräben. Die Stiche der Spaten und die Schläge der Hacken kommen sehr leicht durch die Oberfläche des Bodens, aber lockern nur um wenige Zoll die gefrorenen Unterschichten. Das ist eine der härtesten Aufgaben. die der Winter dem Soldaten stellt. Es ist jetzt fast unmöglich. tiefere Gräben in der ganzen Front auszuheben, als solche, in denen man gerade knien kann. Die sibirischen Ponnys scheuen vor un⸗ serm Auto; sie sind an so etwas noch nicht gewöhnt. In der Feuerlinie sind gerade Leute mit dan Anlegen eines Feld⸗ telephons beschäftigt: sie führen die Drähte in der Richtung nach ge Süden. Es ist ein Beweis, daß die Schlacht nach dieser Richtung sich hinzieht. Ueberall sieht man die hohen Stangen der Telephon⸗ anlagen herausragen. Anstelle der hin und her galoppierenden Ordonnanzen sind jetzt diese langen Linien Kupferdraht getreten. die zu jedem Winkel der Front führen. Nicht nur an den Ar⸗ tilleriestellungen findet man Telephon, sondern sogar an den vor⸗ geschobensten Schützengräben, und öfters trägt der Kupferdraht einen dringlichen Ruf um Verstärkungen in einer Spanne Zeit fort, in der eine Ordonnanz noch nicht einmal ihr Pferd satteln könnte. Das Feuer der deutschen Kanonen ist unerträglich. Die Nacht bricht dunkler und dunkler herein. Jeder hat genug für diesen Tagg * 9 ee eee lee der deu isten, Kar mark, rch se 7 Taferl Nungekrittker in Wien viel zum Erfolg Rich. Wagners beigetragen und ihm an der 8 in frũher Zeit eine treue Gemeinde gesammelt, zu der Peter Cornelius, Karl Tau⸗ sig, Heinrich Porges und andere zählten. Wagner selbst hat Gold⸗ mark aber nur ein einziges Mal gesehen. Als er eines Tages den Ring entlang ging, sah er zwei Männer auf e er l von der eine wie ein Betrunkener aus vollem se vor sich hin⸗ ße] mäßig gehaltenes kurzes Vorwort beigegeben Der deutsche Vormarsch wird sich zuerst mit Nowo⸗ georgijewsk herumschlagen müssen, das der Festung War⸗ schau vorgelagert ist. Nowogeorgijewsk liegt an der Ein⸗ mündung des Narew⸗Bug in die Weichsel und soll die beiden über den Bug führenden Brücken(hiervon eine Eisenbahnbrücke) schützen. Kein anderer als Napoleon I. hat im Jahre 1807 diesen Flügelstützvunkt bauen lassen. Die alte Zitadelle am rechten Weichselufer ist gerade gegen⸗ über der Narew⸗Bug⸗Mündung gelegen, während zum un⸗ mittelbaren Schutz der beiden Brücken eine Befesti dient, die auf der vom Narew⸗Bug und der Weichsel ge⸗ bildeten Landzunge bei Nowydwor angelegt ist. Mitte der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts erhielt die Festung einen Gürtel von 8 vorgeschobenen selbständigen Werken, die im Durchschnitt etwa 7 Kilometer von der Kernbefestigung entfernt liegen. In den letzten Jahren ist ein neuer, weit hinausgeschobener Fortsgürtel angelegt worden, der den modernsten Anforderungen entsprechen soll. Aber was man davon zu halten hat, zeigen die Ueber⸗ raschungen unseres 42-Zentimeter-Geschützes im Westen. Man hat sich nun in Warschau, offenbar unter dem waltigen Eindruck jener Ueberraschungen bemüht, den Be⸗ festigungen durch ausgedehnte Erdarbeiten rings um die ganze Stadt nachzuhelsen. Und man hat natürlich auch alles getan, um die Besatzung in die nötige„Sieger⸗ stimmung“ zu bringen. Bei dem wohl auch in Polen herrschenden überaus schlechten Wetter wird das Vordringen der deutschen Trup⸗ pen mit den schwersten Strapazen verknüpft sein. Aber der Preis ist hoch. Es winkt ein Erfolg, der in kurzer Frist auf dem östlichen Kriegsschauplatz die große endgül⸗ tige Entscheidung bringen dürfte. Unterrichtete Stim⸗ men berichten Seltsames, für deutsche Ohren Erfreuliches: Durch die russische Armee gehe ein Flüstern und Raunen. Sie wollen nicht weiterkämpfen! Nur bis zu Neujahr, ihrem russischen Neujahr, soll der unbeliebte Krieg dauern. Ist bis dahin der Sieg nicht errungen, dann ergeben sich die Regimenter des Zaren kolonnenweise. Nun, zum russi⸗ schen Neujahr hoffen unsere Feldgrauen vor Warschau so⸗ weit zu sein, daß der Russe an keinen Sieg mehr denkt. * ä Die wirtschaftliche Lage in hessen. Seit einer Reihe von Jahren erscheint in Hessen ein„Wirt⸗ schaftlich⸗Statistisches Jahrbuch“, das gemeinsam von den Handels mern des Landes, der Landwirtschaftskammer und der Hand⸗ werkskammer herausgegeben wird. Es ist auch diesmal wieder pünktlich beim Jahreswechsel zur Ausgabe gelangt, so daß man Gelegenheit hat, bei einem Rückblick auf das verflossene J die darin enthaltenen Ergebnisse in Betracht zu ziehen und auf Grund der vielen umfassenden statistischen Ermittelungen sich ein klares Bild über die wirtschaftliche Lage der hauptsächlichsten Erwerbs⸗ weige im Großherzogtum zu machen. Was das Studium dieses ehr sorgfältig 1 Materials einigermaßen er⸗ schwert, ist der Umstand, Werke nur ein ganz geschäfts⸗ 5 wurde. wahrend es doch für den Ma Bearbeiter kaum schwer halten dürfte, dir statistischen Ergebnisse auch in einer kurzen übersichtlichen Gesamt⸗ darstellung der breiten Oeffentlichkeit vor Augen zu führen. Be⸗ merkenswert aus der Einleitung ist, daß die im vorigen Jahr⸗ gang ausgedrückte Hoffnung, auch über die neuen Gemeindesteuern und deren Wirkung jetzt nähere Uebersichten geben zu können, fi nicht erfüllt hat, da das Finanzministerium bei der— Arbeitsbelastung der Finanzämter im 5* davon Ab⸗ stand nehmen mußte, eine eingehende statistische Ex hebung darüber anzuordnen. Auch die zugesagte kurze Uebersicht über die Ergebnisse der Gemeindebesteuerung und des Wehrbeitrags konnte noch nicht 5 werden; man hofft, sie demnächst als Nachtrag liefern zu nnen. Von allgemeinem Interesse ist in dem neuen Jahrbuch zu⸗ nächst die Uebersicht über die drei großen wirtschaftlichen Orga⸗ nisationen selber. Wir ersehen da, daß die sieben hessischen Han⸗ delskammern bei einer Einwohnerzahl von 1 282 051 Köpfen im Jahre 1913 über 81 147 Gewerbesteuerpflichtige mit einem Steuerkapital von 9 533 428 Mark verfügten Im Jahre 1908 waren im Großherzogtum 80 817 Steuerpflichtige mit einem Steuerkapital von 8 973 502 Mark vorhanden, im Jahre 1910 sang. Es war Wagner, der einem Freunde vorführte, wie der Chor im zweiten Akt des Lohengrin bei der Aufführung in der Hofburg hätte genommen werden müssen. Wagners Freund erkannte Gold⸗ mark, stellte ihn Wagner vor, und alle drei gingen in die Wohnung des Meisters, der fortfuhr, sich bitter über die widerlichen Verhält⸗ nisse, die Schikanen der Direktoren und seine Geldnot zu beklagen. Goldmark war sichtlich gerührt und meinte:„Aber Meister, finden Sie denn nicht Befriedigung im Bewußtsein der Unsterblichkeit?“ Da fuhr Wagner zornig auf:„Kommen Sie mir nur damit nicht! Auch Cherubini tröstete man mit der Unsterblichkeit, als er auf dem Sterbebette lag und durchaus nicht sterben wollte. Da rief er„Un⸗ sterblichkeit! Ich bitte Sie, machen Sie keine schlechten Witze!“ Ueber Goldmarks Stellung zu Mozart und Beethoven hatte er in einem kurzen Aphorismus sein Bekenntnis niedergelegt:„Die Musik Mozarts ist der hehrste Ausdruck veredelster Menschlichkeit. Die Musik Beethovens der hehrste Ausdruck einer Gottähnlichkeit.“ Bei seinem hohen Idealismus hat der Komponist der„Königin von Saba“ trotz großer Erfolge doch ständig mit Geldsorgen zu kämpfen gehabt. Als er noch einfacher Geiger in Wien war, erhielt 1 den Besuch seines Vaters aus Ungarn. Während sie fich in Karls dürftiger Mansardenstube unterhielten, erschien ein junger Mann, mit dem sich der Sohn eindringlich im Flüster⸗ tone unterhielt. Als sich der junge Mann nach mehrfachem Zögern wieder entfernt hatte, meinte der alte Goldmark:„Ich habe alles hört und bin sehr betrübt, daß du ein solch leichtsinniges Lehen in Wien führst. Du hast Schulden, die dich sehr drücken müssen. Ich habe ja selbst nichts, aber ich will dir wenn ich es kann, aus 85 weise helfen. Was bist du dem Manne schuldig?““—„Zwei Kreuzer!“ antwortete wahrheitsgetreu der. leichtsinnige Sohm. Und in Gmunden, wo Goldmark, als Freund der Natur und des ländlichen Stillebens, seit Jahren eine Villa besaß und in der freien frischen Luft der Berge seine geistigen Kräfte jung 1 hatte er vor noch nicht langer Zeit folgendes Erlebnis, das er f mehrfach erzählte. Sein Freund, der Cellist David Popper, beglei⸗ tete ihn von einem Spaziergang nach Hause und als sie vor der Gartenpforte Goldmarks standen, meinte er:„Du Karl, wenn dünn nicht mehr sein wirst, wird an dieser Villa eine Tafel angebracht“ „Aber David, laß mich mit solchen Sachen in Ruh.“—„Willst du mich nicht zu Ende sprechen lassen, 2 Goldmark unterbrach ihn: du weißt ja gar nicht, was ich sagen wollte!“—„Nun 9“ „Also. 5 mit folgender Inschrift:„Diese mieten oder zu verkaufen!“! 3 Berlin, 5. Jan.(Priv.⸗Tel.) Die„Voss. Zeitung“ meldet: Richard Dehmel, der bei Ausbruch des Krieges freiwillig als Gemeiner in die Armee eingetreten ist, erwarb sich im Westen vor dem Feind das Eiserne Kreuz. Dehmel wurde kürzlich zum Vizefeldwebel befördert.. 1 Villa ist sofort zu ver⸗ * * A r man 81 740 Steuerpfsi mit 9 335 443 Mark; die Am meisten von ihnen findet man zu jeder Tagesstunde] tots— Ja, und wir haben es alle und 0 E Bflichtigen bat also 191 um rund 600 abgenommen, por dem Kriegspresseauartier. Am Schloßtor, das sie für] große vor ihnen gehabt. Das r Kavital pagegen um rund 200000 Mark und seit 1908 gewöhnlich nicht durchschreiten dürfen, haben sie ihre regel⸗ heute sagen“ 560 000 Mark sich vermehrt. Tie Zahl der zur Handel s⸗ berechtigten Firmen stieg von 8068 im Jahre 1508 auf 9540 im Jahre 1913, Gewerbesteuerkapital resp. der Steuer⸗ wert, der 1908 sich auf 4913 364 Mark belief, stellte sich 1913 infolge der geänderten Steuergesetzgebung bei Berechnung des erblichen Anlage⸗ und Betriebskapitals auf 119 604 340 Mart, also nahezu 1½ Milliarde. Davon entfallen auf die Handelskammer Darmstabt mit 2273 Firmen 262 486 800 Mark, auf Offenbach bei 1392 Firmen 250 376 300 mäßigen Spielplätze. Da fällt immer etwas ab; die Ordon⸗ Und dann fief sie mit ihrer Puppe schnell hinaus, als nanzen der Kriegsberichterstatter sind lauter herzensgute] wenn sie nicht ganz sicher wäre, ob es trotz alledem recht Kerle, die ihr„Broud“ gern mit den darbenden Franzosen⸗ war, dem Landesseinde ein so großes Geheimnis vreis⸗ kindern teilen. Und wenn einmal ein besonderer Bedarf ent⸗ zugeben. steht, wenn eines von den Kindern einen warmen Winter⸗ W. Scheuer mann, Kriegsberichterstatter. mantel braucht oder die Mutter nicht weiß, woher sie das]———— Mittagessen nehmen soll, dann wird diese brennende soziale Bũ Frage des Oertchens durch eine Sammlung unter den Kriegs⸗ Der Kampf in deutscher Vilderkunst. In Fart, auf Vießen bei 1067„Firmen 93219 000 Mark, auf) berichterstattern mit einer leider sonst nicht erreichbaren Ein⸗] Tausenden von Krie ark, Gießen bei 2 1 24 0 gsbildern. die einzelne Kampsszenen mit mehr 2 bei r nn fachheit gelöst. oder weniger Wahrscheinlichteit, mehr oder weniger künstlerisch start Unter diesen kleinen Franzosen darf ich mich rühmen, wiedergeben, versucht man den Dabeimgebliebenen die Größe und eine Beliebtheit zu besitzen, die, wenn wir miteinander die Jurchtbarkeit des kriegerischen Geschebens zu verdeutlichen. In Weltgeschichte zu bestimmen hätten, zu einer dauernden] diesen geschilderten Einzelauitritten mag der persönliche Maunss⸗ B* 8— mut sichtbar zum Ausdruck kommen, aber der allein ist es nicht, Verständigung zwischen den beiden größten Hulturvöskern was das Wesentliche der Kampfgesinnung in—— Mitteleuropas führen würde. Wenn ich nach langer Fahrt unserem heiligen Kriege bestimmt. Mit allerhand Epi 0 4. Ob 15. 7 in das Kriegsgebiet nach dem Dauptquartter zurückkehre] die Kunst 9 nur 3 am Wesen des R hessen entfallen. Die höͤchste Zahl der 3 2 und die Zinnen unseres Schlosses von weitem sehe, dann geben Beiwerk, nicht Gehalt. Nun hat der Kunst wart ein Kreis Friedberg auf, nämlich 9093, dann 5 5 eßen mit— freue ich mich immer schon auf den Eurpfang am Parktor. Sammelwerk bildender Kunst über Kampf und Krieg derausgegeben, M— 1 4—*—* 8 Da stehen immer fünfzehm, zwanzig Kinder und jubeln, wenn betitelt: Der Kampf in deutscher Bilderkunst(Kunstwart- Verlag — aber 5600 Nagtecher z ien 1 sie mein Auto sehen. Der Monsieur Guillaume ist zurück!— 1——„„ Die Zahl der selbständigen Handwerksbetriebe, die zur Hes⸗— D Guillaume“ ernannt, Derausgeber Ferdinand Avenarius mit der Auswahl der Werke sischen Pandwerkskammer gehören, ist unsern wirtschaft⸗ N. 1 g 8 dt, 15 5 lichen Verhältnissen entsprechend natürlich viel geringer. Es sind Diese Freundschaft hat für beide Teile hre Vorzüge.„„*— Stand vom Jahre 1914 in, Hessen 14— 1 Um von mir zu sprechen: Wenn wir z. B. zur notwendigen 20 Blatter im Zormat 27: 38% Zune in.—— Eriebe vorhanden, wovon auf 3 10800, auf 3 Unterbrechung unserer Kriegstost Fische brauchen, so habe] Techniten, nach Werten erster deuischer Meister. In der Berößent F don laub ich nur„ 4 Kindern ein Wort zu sagen und in ein lichung ordnen sich die Ilge ben Glätter in mäcdtigem Kresse an rend also* Provinz 8 bie— 8+ 1 um baar Augenblicken ist der vierzehnjährige Antoine herbei⸗ dem kraftvollsten Gesamtbilde der Erbebung, das wir der deulschen —̃—— gaht der Hanzwwerkebersiebe n Hehett, der in den Fischvassern der Luchbarschalt Bescheid ee dauken. Der Sildersolge sind erläuternde Tezte vor, sen kaum die Hälfte gegenüber Starkenburg. Von— 1 5— alle ergiebigen Löcher zeigt, 000 Betrieben gehören den freien und Zwangsinnungen, enen„Al. lehen. N— eee nie nee and den Orts ererkevereinen mind] Oder wenn ich auf die Kaninchenjagd gehen will, so a Eingesandt. 200 als Mitalieder an: die übrigen 28 000 sind nichtkor⸗ ergibt sich die Schwierigkeit, daß der dem Nriegspresse⸗— Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel porterte Mitglieber der Handwerkskammer. Im hessischen Hand- quartier aus freiem Enkschluß zugeordnete Hund„Ripp⸗ nimmt die Redaktign dem Publikum gegenüber keinerlei werf bestanden 1913 3163 Lebelinge„und 2tornttersehsen die leder ein Forterrier ist Ein Foxterrier, belastet mil allen 8 vorgeschriehene Prüfung von den 807 neugeprüften Meistern] Vorzügen und Nachteilen sei R Die Quartiergelder für die schlesische Einquarti e Srtenbeng, 216 auf Bßerbegten zap 215 Vorzügen Mellen feiner Rasse und außerdem mit Ewürdi 15 Die maßgebenden Stellen würden sich den Dank Bieler er⸗ auf Rheinhessen* 5 a1 r frareosischen 8„Ripp der sich werben, wenn sie die baldige Auszahlung der Quartler⸗ Auf Veranlassung der Regierung hat im Jahre 1913 eine hoffentlich nicht Ripe schreibt. Jedenfalls ist der als gelder für den Kriegsbesusch aus Schlesten veranlassen Erbebung über die landwirlschaftliche Boden ⸗Jagdgehilse unschätzbare Herumtreiber niemals zu finden, wollten. Mancher dend Bemittelte ist gezwungen, mit diesen enutzung nach Kulturarten und über den landwirtschaftlichen[ wenn man ihn braucht, wie alle Foxe. Da gebe ich nur die] Geldern zu rechnen, und für Viele, die die jungen Leute z 10 Anbau im allgemeinen stattgefunden; die Ergebnisse sind in zahl⸗] Parole„Ripp holen“ an meine kleinen Freunde aus. Durch] Tage und länger in Quartier hatten, kommen doch recht betra Tabellen dargestellt und mit einem Mabblig his auf das eine unbegreifliche drahtlose Telegraphie wissen sie jeder⸗liche Auslagen in Frage. Eine Hausfrau. Jahr 1849 versehen. Besonders bemerkenswert ist hierbei die t, wo sich„Ripp“ gerade unnütz macht und fünf Minuten außerordentliche Steigerung der Ernteergebnisse in 2 den le 25 Jahren Nach einem Vergleich der wichtigsten Durch⸗ 8 in den fünf Jahren 1881—85 mit denen in den Jahren 1906— 10 ergibt sich, daß die Erträge für Weizen um 58,9 Proz., für Ro um 50,7 Proz., für Gerste um 44, 4 Proz., Hafer um 69,2 Proz., für Kartoffeln um 21,1 Proz., für 2 2 um 52,6 272 fir 8 47,7 Proz. und ir Wiesenheu um 31,8 Proz. gestiegen sind.. f Eines der interessantesten Kapitel des Jahrbuches bilden die statistischen Angaben über die Einkommen⸗ und Ver⸗ „I 7* 4. 15 4 9 3 i in en stellt sich au 2 7 onen, en ver⸗ 35 10 Gesamteinkommen 683 318550 Mark beträgt. Die b. i 51 076 300 Mark und auf Worms bei 939 Firmen 41 374 540 Mark. b Ueber die Landwirtschafts kammer erfahren wir aus dem Jahrbuch nur die Zahl der Verbandsangehörigen. Sie stellen sich für 1913 auf 98 347 Mitglieder, wovon 30 318 auf Starkenburg, 34 742 auf Oberhessen und 33 287 auf Rhein⸗ ter kommt er, jaulend vor Jagdleidenschaft, unter dem Standesamts nachrichten. Jubel der Kinderschar durchs Parktor getrabt. Friedberg. 0 Die Anführerin in der ganzen Gesellschaft ist meine Aufgebote: Dezember 29. Wilhelm Cornelius, Land- besondere Freundin Virginie. Sie ist ein sehr kleines Mäd-] wirt in 4 zurzeit in Weilburg im Vereinslazarett, mit chen von acht Jahren, aber sie hält alle im uge, die Emma Henriette Börner, Schneiderin in Odersbach. lletnen wie die älteren, die wilden Buben wie die unge⸗“ IN Dezember 24. Wülbelm Arzt. Lehrer ogenen Mädel. Es gibt Kinder, die zum Herrschen ge⸗ Eu* 3.. in debe boncheneen⸗ llescei sich Birgit ger enk. Gießen. e Elhedehe Wagner in Nie e schieden durchzusetzen. Wahrscheinlich hat sie das von ihrem Geborene: Dezember 23. Dem—.— Philipp Karl verstorbenen Vater geerbt, der Schullehrer in der Gemeinde Sulzmann ein Sohn, Helmut Heinrich. war. Selbst die große dreizehnjährige Ernestine, die mich Sterbefälle: Dezember 25. Anna Katharina etha jeden Tag frag ob ich noch nicht wisse, wo ihr Vater] Bayer, geb. Gräber, Witwe, 57 Jahre alt.— 26. Karl — der als Musiker 1 Linienregiment in den 1 8 8 8 e 4 in e gezogen ist, o cheiden 5 1reriini* 0 usen v. d. 25 8 hre— Lina in„ mandiert st, folgt bef wenn Bininie dom 1 r alt.— Juliane Simon, Putzmacherin, 61 Jahre alt.— Infolge unferer besonderen Vertrauensverhältnisse 29. Otto Ludwig e gcc er chen lane: e e W n ene belegtes eujahr eine 3 daß sie aber keine bekommen dorf, mit Winna 6 Elnartspansen.— Justap Bender, at 2 f die Nutte im Diege nichts verdient Da Fiezerzer den dane 2 G e e Ober-Besst hat es sich gefügt, als ob edle Seelen ihre richtigen— Wilhelm Pornet. Nele von Wetterfeld, mit Lina Wensel Ahnungen hätten, daß mir eine Dame in Deutschland, die] von Langsdorf. in diesem Kriege ihren Gatten verloren hat, in einer Liebes⸗ Geborene: Dem Arbeiter Johannes Heinz eine Tochter, * ste eine schöne Fender. geen 1 9 95 Erna. ie einem armen Franzosen enken. o viel„ rp andere gute Menschen haben mir 1 gesandt, Kirchliche Nachrichten für die kämpfenden Soldaten und für darbende Kinder im Evangelische Gemeinde. Feindeslande, daß ich eine oße Kinderbescherung im Heute abend 8 Uhr: Kriegsbetstunde in der Johanneskirche. Kriegspressequartier ausrichten— Zu Weihnachten war Pfarrer Aus feld. ich an der Front, an Neujahr, wo hier nach romanischem—::....wy—T—::w.. Brauche die„Etrennes“ verteilt werben, hatte ich beruflich Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. 70 Steuerzahler der 2. Abteilung(Einkommen bis 2600 Mk. ringen im ganzen 5 738 922 Mark Steuern auf, die 42 17 Steuerzahler der 1. Abteilung(Einkommen über 2600 Mk.) da⸗ — 0 das Doppelte, nämlich 10 031056 Mark, so daß sich 4 1 7 von*r—— ergibt. Die Vermögenssteuer ist für mit a 41777 wovon auf Darmstadt 633 629 Mark, auf 1 75 Mark, auf Offenbach mit Bürgel 323 127 Mark, au rms 224732 Mark, auf Gießen 164 704 Mark entfallen. Das Gesamterträgnis aus der Einkommen- und Vermögenssteuer stellt 1 Mainz mit Kastel, Kostheim und Mombach auf 3 086 782 rk, für Darmstadt auf 2 798 530 Mark, für Offenbach mit Bür⸗ gel 2 246 280 Mk., Worms mit Vororten 1 321 286 Mk. Gießen mit Schiffenberg 785.853 Mark, Bingen 252 299 Mark, ed⸗ berg mit 88 233 282 Mark, Bensheim 194025 Mark, 139 083 Mark, Bad⸗Nauheim 230 303 Mark. Interessant auch die Angaben über die einzelnen Steuerpflichtigen. t einem Einkommen von 500 Mark find 42 380 Personen, mit 600 bis 750 Mark rund 100 000 Personen, mit 900—1100 Mark 110 900 Personen, mit 13001700 Mark 84000 Personen, und mit 2000— 2300 Mark Mindesteinkommen 23 600 Personen her⸗ angezogen, In der ersten Ahteilung zahlen von einem Einkom- zu tun. So mußte das kleine Fest auf heute abend ver⸗ 2 2 e 5 E e g e Feen. erde dene ig ene nis wee prennen Pepnte de. fe ff 5 8 2„ ru onen, a ersonen,. NA 28122 E 22 bis 8000 Mark 3100 Personen, bis 10 000 Mark 1800 Personen. vereinbart. Sieben Auer aus der Nachbarschaft, die keine 323 53 33 83 3 8335 Belles Ein Einkommen von 20 000.—25 000 Mart Nhat 275 Personen. ⸗Strennes“ bekommen hatten, und fie selbst als achte. Die 18 88 8 3 3 56725 bie 80 800 Mart 208 Personen, bis 40 000 Mark 203 Personen.; Sabots“, die Holzschuhe, wurden unten an der Treppe 8* een Personen, bis 60 000 Mark 93 onen. 2 t, und ganz leise ging es hinauf. Da stand aus e e e a e dee a g. 8 f 1 4 N senerp ein deen 1 Seas olle derne 40 Jurte Per- baßear dee mir eine kieße Hand gebrochen und als Weih- e. f e 2 f 8 e 10 i suristische Per⸗ nachts ickt' a 6. 7745 49 5, 91 W 2 sene r ese ld bee e 8.—— 9 9g en 8 8 Chrom zit 8 4 50 in, 0* e erglei üheren 1 Staun Wunder! Das Steuerbeträge mit den jetzigen, die eine weisellose erbesserung der hatten die kleinen Franzosenkinder noch nie gesehen!. allgemeinen 45 sesthellen. Die Zahl d Dann mußten sie das Lied singen, welches sie rennen,—— am 2 bis 48—— 2 8 0. e 450 300 we Jen 241 J00l. bahegen fe die wenngleich under Weihnachten ihnen fremd it: Miederschlag: 7e n·... N 700 von 44 90 ien Jaber 1880„O beau sapin, roi des forsts.“ rich Pur„ Ferislcden“,„Gerichtssaal. Vermesce 3 631 Personen, im Jahre 1914, bei Einkommen von„Sing mit, Helene, du kannst das Lied auch,“ so hielt„ B.: Au Goe tg. 1 e e e e d. 2 au N 1 i den J 88 auf 3729, dei 8000.—12 000 ben 1248 auf[rdehgrund, vas sich schüchtern versteckt hatte. Amtlicher Teil. 2929 und 7 3 2 von 1131 auf*. n. o in etzten Jahren eine gartz Vermehrung der mittleren und höheren Einkommen statt⸗ — zum Teil mehr als Verdrei Die Zahl der Ein⸗ menssenerpflichtigen überhaupt bat ich seit 1880 st ver⸗ doppelt(209 366 gegen 402 340). Es kamen 1890 1 f. 1000 Danach habe ich ihnen— die deutschen Soldaten zuhause fi Tannenbaum und das Weihnachtsfe„Bekanntmachung. dann hat jedes von den achten sein Päckchen bekommen, Leb⸗[Betre Aufnahme in die Militär-Vordereitings-Anstalt Weil kuchen. Springerle und anderes Gebäck, Katzenzungen aus 1. 8 die mindestens das 16. Gertweiler, und 2 einen Apfel und ein paar Nüsse.„M'ci baben, am der Ei jedoch nicht älter 1 7 Einwohner 211 steuerpflichtige Personen, 1914 01 Per- m'seu,“ sagten selbst die Kleinsten, machten einen arti a denen mi erwarten i be ene dest Seen 150 f b lee ei cen ig md, Jagen mit die Halden. Nn be ehre Efie n e FEETT1TTTTTTTTCTCTCß0öC0 T 0 n g i 5 5 gibt es allerha ige] des iches in die Milt itunes alen N von 27 Millionen im Jahre 1800 auf 683 Mil⸗ Dinge zu schauen, die man nie zu sehen kriegt. Die Bboto⸗ Anstalt elle? Jahre 1914, das Vermö von 4167 Millionen im — 1901 auf 5107 Millionen. f den Kopf der Bevölkerung en 1890 277 Mark, 1914 512 Mark, während das Vermögen von 3687 Mark auf 3828 Mark pro Kopf gewachsen ist. raphenapparate, die Schreibmaschine und ganz besonders Sie 8 ae 3 n 1 mit dem kleinen 7 Aber Vir⸗ 1. Den ecken— A. Tn ke den Nutze, ang lee ag 8 wider die e abots. Da rief träglichen Anmeldungen an später noch zu bestimmenden Zeit⸗ die ich vorher nicht hatte zeigen wollen, um den übrigen daß bunten j axgtli i . 3 2 12 3 5.— 12 1 die Beger 1—— e 2 a ann. i i breche wahrnehmbaren 3 en 8 me enen ge keben Das ß 125 Ene Pelfing auf Schuldt finber derber Eufnahmg nig das beme strahlte. att. Dunn war ich allein und hörte draußen auf dem kies⸗ Erlittene leichte Strafen schließen die Annahme nicht aus. 0 3.„ber die t Senner der Fegebe, b. 8 me lber geen, e e def mice Wernstrflicht ons ö g eilten, um Diejenigen Freiwilligen, it vollendetem 17 Lebens * Unteroffigzi Virginies Geheimnis. „Großes Hauptquartier, 2. Jan. Bevor ich die hübsche kleine Geschiche erzähle, die ich — erlebt habe, muß ich meinen Lesern mitteilen, wer irginie ist. Meine Freundin Virginie. Die Geschichte ist ganz unkriegerisch. den verschvunden waren hig sind können auf ihren Wunsch einer Der Ort, wo sich das Kriegspressequartier befindet, ist Da pochte es lei 5 5 teroffizier Schule überwiesen oder bis zur erlangten Felddienst⸗ in Frankreich wahrscheinlich eine Sehenswürdigkeit— Virginie trat noch 2 5— 1— der Anstalt belassen werden. Andernfalls würde ihre en, notwendig sein. 5 a ' i„ n soweit si 1 ic Zerbe 5 E i 2 te au„in eine Ihnen etwas egal Wer in Kinderaugen Jen N izierschule, soweit sie sich I befin⸗ seiner zahllosen Kinder. Es gibt hier eine Familie mit sechs, eine mit zehn und segar eine mit elf Kindern. Sehr viel weniger als ein halbes Dutzend können auch die anderen Familien nicht haben. Denn es wimmelt an; Str i' ürdigt den, in eine Unteroffizierschule unter den für diese Schule vorge⸗ 25 8 dert zlönen bene de——— 4 h eines großen Geheimnisses gewürdigt—— Semen werben auf den Bezirkskommandos einzusehen sonders blonden, mi nen offenen Locken, aber un⸗„Monsi Gulllaumte, 6 3„aufgenommen N XVIII A m elaublich ungewaschenen Gesichtern. a damen, 2 hier gesagt, daß die Beat e Kader. Gk. Hegel der In— 15 Vermistungen 7 Zimmer 3⸗Zimmer⸗W. m. Balkon 3.1. April. Krofd. Str. 24. Eine aroßse 3⸗Zimmer⸗ Wohnung v. sof. zu verm. Schäfer, Licher Str. 9. 23 Tan dgrasenstraße 8 Ecke Ost⸗Anlage sind zwei Zimm. Wobnungen mit Bad, Parterre u. 1. Elage, v. 1. April zu vermieten. 8 Näheres Löberstrasse 8. Us mmer Ludwigstraße 19 elegante 6. Zim. ⸗Wohn. der Neuzeit entspr. eingericht. sof. od. spät. z. verm. Frau A. Petri Ww., Neuen Baue 29 I. 2 Schöne b⸗Zimmer⸗Wohn. mit allem Zubehör p. 1. April entl. auch früher zu vermiet. 4¹¹ Ludwigstraße 31 p. egenüber W- Anlage 14 ven gebäude, 1. 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Los II. Maschinenhaus Los III. Hochbehälter aus Stampfbeton Los IV. Rohrnetz(Rohrgräben, Rohrlieferungen aus Guß⸗, Schmiedeeisen⸗ oder Stahl⸗ röhren und Rohrverlegungsarbeiten). Zeichnungen, Arbeusbeschreibungen und Be— dingungen liegen während der Dienststunden auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten, Regierungs⸗ gebäude, Landgraf⸗Philipp⸗Platz 3, Zimmer Nr. 22 zur Einsicht offen. Die Angebote, deren Unterlagen gegen Erstattung der Herstellungskosten abgegeben werden, sind mit entsprechender Aufschrift versehen, verschlossen und postfrei bis Dienstag, den 26. Januar 1915, vormittags 11 Uhr, bei dem Unterzeichneten ein⸗ zureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 30. Dezember 1914. Der Großh. Kreisbauinspektor. Hechler, Baurat. 200 Guarzitfeld Findling oder Bank, von großem Werk zu kaufen gesucht. Ausführl. Angebote unter Df. H. 308 an Rudolf Mosse. Duisburg. 2378⁸8 Nachstehend wird das Gesetz, betreffend Höchstpreise in seiner Neufassung nebst Ausführungsbestimmungen bekannt gemacht. Gießen, den 4. Januar 1915. l Der Oberbürgermeister Keller. Bekanntmachung der Fassung des Höchstpreisgesetzes vom 17. Dez. 1914. Auf Grund des Artikel 5 der Bekanntmachung vom 17. Dezember 1914(Reichsgesetzbl. S. 510, über eine Aenderung des Gesetzes, betreffend Höchstpreise, vom 4. August 1914(Reichsgesetzbl. S. 339) und dex Bekannt⸗ machung über Höchstpreise vom B. Oktober 1914 Meichs⸗ esetzbl. S. 458, wird die Fassung des Gesetzes, betreffend öchstpreise, nachstehend bekannt gemacht. Berlin, den 17. Dezember 1014. Der Stellvertreter des Reichskanzlers gestb bettefend bibi in J. Augf 101 . die Dauer des gegenwärtigen Krieges können für Gegenstände des täglichen Bedarfs, insbesondere für Nahrungs- und Futtermittel aller Art sowie für rohe Naturerzeugnisse, Heiz⸗ und Leuchtstoffe Höchstpreise fest⸗ gesetzt werden. Der Bundesrat kann bestimmen, daß auch für andere Gegenstände Höchstpreise sestgesetzt werden. 82 Das Elgentum an Gegenständen, für die Oöchstwreise esetzt find, kann durch 1 zuständigen ehörde einer von ihr bezeichneten son auf deren Antrag übertragen werden. Die Anordnung ist an den Besitzer der Gegenstände zu richten; sie ist nicht auf die einem Landwirt zur Fortführung seiner Wirtschaft erfor⸗ derlichen Vorräte zu erstrecken. Das Eigentum geht über, sobald die Anordnung dem Besitzer zugeht. Der Anordnung hat eine Aufforderung der zuständi Behörde zur Ueberlassung voraus zu gehen. Pie f= Bau der Wasserleitung für die Gemeinde Allerts⸗ tri sorderung bat die Wirkung, daß Verfügungen über die von ihr betroffenen Gegenstände nichtig sind den rechts⸗ geschästlichen Verfügungen stehen Verfügungen gleich, die im Wege der Zwangsvollstreckung oder Arrestvollgtehun erfolgen. Die Landeszentralbehörde, in deren Bezir sich die Gegenstände befinden, kann bestimmte Personen ermächtigen, eine solche Aufforderung zu erlassen; die von einer hiernach ermächtigten Person exlassene Aufforderung wird unwirksam, wenn sie nicht binnen einer Woche, nach⸗ dem sie den von ihr betrossenen zugegangen ist, durch Erlaß der Bebörde bestätigt wird. Der von der Anordnung Betroffene ist verpflichtet, die Gegenstände bis zum Ablauf einer von der Behörde in der Anordnung— bestimmenden Frist zu verwahren. Die . kann eine Vergütung für die Berwabrung fest⸗ etzen. Der Uebernahmepreis wird unter Berücksichttgung des Höchstyreises, sowie der Güte und Verwertbarkeit der Gegenstände von der Höheren Verwaltungs bebörde nach Anbörung von Sachverständigen endgültig festgesetzt. Handelt es sich um Gegenstände, deren Höchstpreis sich zu bestimmten Zeitpunkten ändert, so ist der z. Zt. der An⸗ ordnung geltende Höchstpreis zu berücksichtigen. Bezieht sich die Anordnung auf Erzeugnisse eines Grundstücks, so werden diese von der Haftung von Hypo⸗ theken, Grundschulden und Rentenschulden frei, sowelt sie nicht vor der Aufforderung(Abs. 2) zugunsten des Gläu⸗ bigers in Beschlag genssufef worden sind. Soweit für Getreide Höchstpreise festgesetzt sind, kann die Anordnung(§ 2 Abf. 1) getroffen werden, bevor das Getreide ausgedroschen ist. Das Eigentum an dem Ge⸗ treide gebt in diesem Falle auf die von der Bebörde bezeichnete Person über, sobald das Getreide ausgedroschen ist. Bis zu diesem Zeitpunkt erstrecken sich die Wirkungen der Aufforderung auch auf den Halm. Die Behörde kann bestimmen, daß das Getreide von dem von der Anordnung Betroffenen mit den Mitteln seines landwirtschaftlichen Betriebs binnen einer zu bestimmenden Frist ausgedroschen wird. Kommt der Verpflichtete dem Verlangen nicht nach, so kann die Behörde die geforderten Handlungen auf seine Kosten durch einen Dritten vornepymen lassen; der Verpflichtete bat die Vornahme in seinen Wirtschafts⸗ räumen und mit den Mitteln seines Betriebs zu gestatten. 8 4. „Die zuständige Behörde kann den Besiter von Gegen ⸗ ständen, für die Höchstpreise sesigesetzt find, auffordern, die Gegenstände zu den 2 4 zu ver⸗ kaufen. Weigert sich ein Besiber, der Aufforderung nach ⸗ zukommen, so kann Nee Behörde die Gegenstände übernehmen und auf Rechnung und Kosten des Besitzers zu den festgesetzten Höchstpretsen verkaufen, soweit sie nicht für dessen eigenen Bedarf nötig sind. 8 5. Der Bundesrat setzt die Höchstpreise fest. Soweit er sie nicht sestgesetzt hat, können die Landeszentralbehörden eee—— von ihnen bestimmten Behörden Höchstpreise estsetzen. Die Landeszentralbebörden oder die von ihnen be⸗ stimmten Bebördenerlassen die erforderlichen Anordnungen und Ausführungsbetimmungen. 8 6. Mit Gefängnis bis zu 1 Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 10 000 Mk. wird bestrast: * dert— nach 81 festgesetzten Höchstpreise über; reitet; 2. wer einen anderen zum Abschluß eines Bertrages auffordert, durch den die Höchstpreise überschritten werden, oder sich zu einem solchen Vertrag erbietet: wer einen Gegenstand, der von einer Aufforderung (S 2, 3) betroffen ist, bei Seite schafft, beschädigt oder zerstört; wer der Aufforderung der zuständigen Behörde zum Verkaufe von Gegenständen, für die Höchst⸗ vreise— 9 sind(s 4%, nicht nachkommt; 5. wer Vorräte an Gegenständen, für die Höchstyreise sestgesetzt sind, den zuständigen Beamten gegen⸗ über verheimlicht; 6. wer den nach 8 5 erlassenen Aus führungsbe⸗ stimmungen e e 8 7. Der Bundesrat wird ächtigt, den Zeitpunkt — zu* dieses Gesetz wieder außer Kraft 3. 4. 8 8. Dieses Gesetz tritt mit dem Tage seiner Verkündung in Kraft. Bekanntmachung. Betr. Die Ausfübrung des 9 über 1 vom 4. August 1914, in der Fassung der Bekannt⸗ 8 vom 17. Dezember 1914(Reichsgesetzlatt Vom W. Dezember 1914. Zur Ausführung des Gesetzes, betreffend Höchstpreise, vom 4. August 1914 in der Fassung der„ vom 17. Dezember 1914(Reichsgesetzblatt S. 516) w folgendes bestimmt: 1 1. ur e von Höchstpreisen, soweit sie der Bundesrat nicht sestgesetzt bat, sind die Großh. Kreis⸗ ämter, in den Städten von über 20 000 Einwohnern die Oberbürgermeister zuständig. Die Festsetzung erfolgt nach Anhörung eee 8 Die Höchstyreise sind den örtlichen Verhältnissen an ⸗ upassen. Bei ihrer Jestsetzung ist nicht nur das Interesse der verbrauchenden Bevölkerung an solchen a berücksichtigen, welche ihr den Ankauf des täglichen darses ermöglichen, sondern es ist auch der infolge der besonderen Umstände schwierigen Lage der Produzenten und Händler gebührend 2 1 zu tragen. Aendern sich die Voraus setzungen unter denen die Höchstpreise festgesetzt worden sind, so können sie durch die 5 Behörde(8) abgeändert oder aufgehoben werden. 84. Die festgesetzten Höchstpreise, deren Veränderung oder Aufhebung, find durch die 1 Behörde ß i) im Ameperking ungsblatt und ortsüblich bekannt zu machen. Die Verkäufer von Waren. für die Höchstpreise fest⸗ gesetzt sind, haben die Preise mit Angabe der Menge (Zabl, Maß, Gewicht), auf die sich die Preise beziehen, durch einen sichtbaren Anschlag an der Verkaufsstelle zur enpeser knfchlag in kopenfret uit ben volsse lden eser a ostenfre em vo Stempel zu versehen und täglich während der Verkaufs- zeit 5 5 Bei der Berkaufsstelle ist, wenn sich die. 8 auf das Gewicht der Waren beziehen, eine age mit geeichten Gewichten aufzustellen und ihre Be ⸗ nutzung zum Nachwlegen der verkauften Waren zu gestatten. Die Polizeibehörden 55 darüber zu wachen, daß die sestgesetzten Höchstyreise 27 überschritten werden. Im Sinne des Gesetzes sind: a) zuständige Behörden, die Großh. Kreisämter und in Städten von über 20000 Einwohnern die Oberbürgermelster; b)— erwaltungsbebörden die Großh. Kreis⸗ er. 8 75 Die Zentralstelle zur Beschaffung der Heeres ver; pflegung als Beauftragte des Königlich⸗Breußischen Kriegs ⸗ ministeriums(Reichsmilitärfiskus] zu Berlin wird gemäß 2 Abf. 2 des Gesetzes ermächtigt, die Besitzer vor oggen, Weizen, Gerste oder Hafer aufzufordern, ihn bestimmte Mengen auch an ungedroschenem Getreide, daz ich im Großberzogtume Hessen befindet, zu überlassen e Zentralstelle wird durch jeden ihrer Geschäftsführer Oekonomierat Burkhardt und Bankdirektor Hartmann vertreten. 88. Die Bekanntmachung vom 10. November 1914, be⸗ treffend die F des Gesetzes über Höchstpreise vom 4. August 1914, in der Fassung der Bekanntmachung vom W. Oklober 1914, wird aufgehoben. Darmstadt, den W. Dezember 1914. Großherzogliches Ministerium des Innern von Hombergk. 88 Jas Ausverkal Hdd Heleatend herabgeset e Paige auf: Kinder-, Mädchen-, Damen-Mäntel Jackenkleider, Röcke, Blusen, schwarze Kleider, Kleiderstoffe, Seidenstoffe, Sammete eserhoh& Costa“ rcunlat . l Kaufmännischer Verein Gießen. Wir laden unsere verehrl. Mitglieder hierdurch zu einer außerordentlichen Haupt⸗Versammlung auf Samstag, den 16. Januar 1915, abends 9 Uhr, in das Metropol, Plockstraße, höflichst ein und bitten um zahlreiches Erscheinen. Tagesordnung: Rechnungs⸗Ablage 1913/14. Der Vorstand. Hotel Prinz Carl Morgen Donnerstag abend Lobes dehachles Metropol Plockstr. 5„ Plockstr. 5 “Donnerstag, den 7. Jan. Metzelsuppe 26g Teppiche, Gardinen Morgens Wellfleisch mit Kraut. Uulon-Thealer Seltersweg 81. IIIA Ab f der grosse chlager: U Leberaal in Teindeszand Spannendes Krxlegs- drama in 2 Akten. Der Ueberfall in Fein- desland übertrifft alles bis jetzt Dagewesene und kann mit Recht als Monopolschlager allerersten aun bezeichnet werden. Ferner: Ile Beusslen lulnahnen im Jäluerkrieg u. a.: Bayr. Fuss artillerie in Feuerstellung, eine qurch die F nglünder gesprengte Brücke bel Wernrik, Völkerrechts verletzung durch — Anger, Beerdigung gefallener Keule 71 elde usw. Allexfeinste holländische große 52 Pf., großmittel 45 Pf. kleinmittel 40 Pf. per Pfd. la. grosser Cabliau, kopflos Angel⸗ Schellfische im Ausschnitt per Pfd. 55 Pf. 11966 sind blutfrisch heute eingetrossen bet Georg Wallenfels Marktpl. 21. nächst d. Engel⸗ apotheke Telephon 16. R 1 Radikal- Lãusetod 1 Feldgrauæ fr Kleider und Körper 4 Hassenertikel J g Vertreter., Verdienst f Alex Dupke. chem. Laborat., Berlin 4 Dun r r 2 Potsdamer Str. 115. b ö Fur* Ds chimseide für Militar-Westen garanttert wasserdicht in vielen Qualitäten. Auf Wunsch wird nach Fertigstellg. nochmals geg. Wass. imprägniert. Schirmfabrik Levi. 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