Donnerstag, den 29. Juli nfrcfogiv-gVtlf Zurück zur Scholle. KomLnr von Ewald Gerhard Seeliger. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Schweren Herzens machte der Förster am Schmiede- |? un ^* e ljrt und ging heim. Ehe aber August Knorreck die schmiede erreicht hatte, hörte er ein leichtes Wägelchen über den Dorfplatz klappern. Den Ton kannte er viel zu gut, um nicht zu wissen, daß der alte Abraham wieder einmal in Britzkawe gewesen war und nach Hause wollte. „Herr Knorreck!" rief er schon von weitem, hielt das Pferdchen an und sprang herunter. „Da kommen Sie endlich. Wir haben drei Stunden auf Sie gewartet. Ter Bartenstein und der Levisohn find eben da rausgefahren." Dabei zeigte er nach der Chaussee hinunter. „sie haben gleich die ganze Erbschaft eingetlagt. Sie wollen sich ans Inventar halten. Zwei Leute vom Gericht waren auch schon da." „Das Inventar gehört zum Majorat!" behauptete der Inspektor. „Und wenn der Herr Baron danials gegen seine Stiefmutter geklagt hätte, wäre sie sicher verurteilt worden." „Und warum hat er nicht geklagt?" „Er wollte nicht?" „Was heißt das?" erwiderte der alte Abraham ungläubig. „Es wird wohl doch einen Haken gehabt haben. Aber jetzt wird ja ausgemacht werden, ob das Inventar mlt in die Masse gehört. Es sind doch auch Vorräte da." „Biel nicht?" „Es wird schwer halten für den Bartenstein und den Levlsohn!" meinte der alte Abraham. „Sie stehen nicht gut. Sie haben heute die Hände gerungen und geschrien, als wären sie schon machulle." „Was meint Ihr, werden sie's aushalten?" „Kriegen sie das Inventar nicht, werden sie vierzig Perzent dreien, und es kommt vielleicht zum Vergleich. Was lassen sie sich mit Britzkawe ein. Ihre Schuld? So ein Majorat ist immer eine faule Sache. Es ist eine schlechte Einrichtung, die gegen das Gesetz ist. Der Sohn erbt das Gut, aber für die Schulden haftet er nicht, die fern Vater gemacht hat. Ist das vielleicht recht?" „Bartenstein und Levisohn haben gewußt, daß sie leicht alles verlieren konnten!" „Und wenn schon! Recht ist's doch nicht. So ein Majorat ist einfach ein Betrug, den die Regierung konzessioniert Wenn wir kleinen Leute was aus die Seite bringen, was zur Masse gehört, gleich kommt der Staatsanwalt mit dem Paragraphen vom betrügerischen Bankerott. Aber für die großen Herren gilt das nicht. Ist's etwa nicht so?" „So mag's wohl sein!" erwiderte August Knorreck trocken. „Aber man kann auch anderer Meinung sein." „Sie sind'sl" bestätigte ihm der alte Abraham. „Wofür sind Sie denn Gutsinspektor? Aber ein Unrecht bleibt's doch, das mit dem Majorat!" Dann klapperte er mit seinem Wägelchen nach Guhre hinüber. Der Inspektor schritt, in tiefe Gedanken versunken, über den Hof und durch die Ställe und stieg endlich zu seinem toten Herrn hinauf. Er ruhte schon im starken Eichensarge, umgeben von einem dichten Kranz dunkel- grüner Blattgewächse und Tannenzweige, die Hände aus der Brust zusammengelegt, das Gesicht steinern und wachsbleich. August Knorreck blieb mit gesenktem Haupte am Fußende stehen, faltete die Hände und sprach halblaut ein Vaterunser. Das war der zweite Herr von Winkelberg, den er begraben mußte! Dann schritt er langsam durch die Räume, rückte hier und da ein verschobenes Möbelstück zurecht und bemerkte dabei an den Schlössern des Schreibtisches und am Geldschrank die Siegel des Gerichts. Als er nach Hause kam, fand er Hedwig schon «im Stuhl sitzen. Sie hob die Äugen, als er eintrat. Ta sah er, daß sie sich aufgerafft hatte und den Schmerz besiegen wollte. Die Kinder waren bei ihr. Cäeilie schmiegte sich dicht an sie und schluchzte still in ihr Taschentuch. Günther dagegen zankte sich mit Waldmann herunt, weil er sich nicht am Schwanz ziehen lassen wollte. Der Inspektor wies den Hund hinaus und nickte Hedwig zu. Die zog die schluchzende Eäcilie an sich und flüsterte ihr Trost zu. „Tante Hedwig!" rief der kleine Günther eifersüchtig. „Tante Hedwig, mich auch lieb haben!" Da lächelte sie schmerzlich und drückte ihn an sich. Und er wurde ganz still. Am nächsten Abend kam Hugo aus Halle. Er sah aus wie ein Kandidat -der Theologie und sprach auch so. Um Hedwig aufzurichten, kargte er nicht mit dem Tröste, den er aus der lauteren Quelle des christlichen Glaubens schöpfte. Am nächsten Mittag wurde Fritz von Winkelberg in die Gruft seiner Väter getragen. Die benachbarten Herrschaften, von denen er sich bei Lebzeiten verfolgt glaubte, gaben ihm die letzte Ehre. Vollzählig erschienen sie, legten Kranzspenden nieder und hörten die Predigt an, die der Pastor an der offenen Gruft hielt. Moritz Gaffel sang mit seinen Schulkindern eine Motette. August Knorreck stand mit den beiden Kindern am Fußende des Sarges und ließ sie nicht los. Neben ihm hielt Hedwig, die sieh auf Hugos Arm stützte. Glanzlos und matt blickten ihre Augen und hatten leine Tränen. Die Nebenlinie derer von Winkelberg uhu zahlreich Vertreten, geführt von der verwitweten Freifrau von Winkelberg, der Stiefmutter des Toten. Ihr Trauerkranz um der größte, der auf dem ßpxge lag. Fritz von Win-. 462 Telfccrg konnte sich dagegen nicht mehr wehren. Alles stand schweigend und regungslos und hörte auf die trostreichen Worte des Geistlichen, der die hohen Eigenschaften des Verblichenen pries und die Schwächen milde verschwieg, ßu dein engen Raume war alles schwarz bis ans die weißen Schleifen der Kränze und die grüne Uniform des Försters. Ter stand neben August Knorreck, und die Tränen rollten ihm in den grauen Bart. Der Inspektor war ans härterem Holtz und lämpste siegreich gegen die Schwäche, die ihn zu übermannen drohte. Die beiden Türen standen weit offen, denn draußen hatten sich die Tienstleute und die Dorfbewohner versammelt. Auch Sebaldus Pohl war da. Er stand arn linken Türflügel und machte sein altes, verkniffenes Gesicht. Doktor Bielschowsky hatte im letzten Augenblick absagen lassen, weil er nicht abkommen konnte, ebenso waren Bartenstein und Levisohn nicht erschienen. Dafür aber hielt dicht neben Moritz Gassel der alte Abraham im schwarzen, abgeschabten Rocke den altmodischen Zplinderhut in der Hand. Christian Renjchel aber stand draußen vor der Parkpforte und wagte sich nicht herein. Als die Motette verklungen war, stimmten die Kinder den Choral: Jesus, meine Zuversicht an. Ter Prediger warf drei Hände voll Erde auf den Sarg und trat zurück. Tann ging er zu August Knorreck, der die beiden Kinder leinen Augenbuck von der Hand gelassen hatte, und gab ihnen ein paar tröstende Worte. Ccicilie verstand ihn und weinte hastiger, doch der kleine Günther, der das ernste Schauspiel nicht begriffen hatte, schaute den schwarzen Mann mit großen, verwunderten Augen an und drängte sich furchtsam an seinen Beschützer. Alle die Grafen und Barone der Nachbarschaft taten wie der Pastor getan hatte, warfen drei Hände voll Erde aus den Sarg und drückten den beiden Kindern die Händchen. Die Gräfinnen und die Baroninnen, die weniger zahlreich waren, küßten die beiden Kinder auf Stirn und Wangen. August Knorreck rührte sich nicht, duldete es und dankte im Namen der Kleinen. Schon begannen die Dicustleute und die Bauern in daZ klei. e Erbbegräbnis hereinzudrängen, um ihrem Herrn Baron den letzten Abschied zu geben, da erkannte Karl Rupperl die verwitwete Freifrau von Winkelberg, die sich bis jetzt im Hintergründe gehalten hatte, und er dachlp sofort an das Testament. Er wußte die Worte nicht mehr genau, aber den Sinn halle er um so treuer ersaßt. Schon wollte er sich zu August Knorreck wenden, um es ihm ins Ohr zu flüstern, was Fritz von Winkelberg über über seine Stiefmutter bestimmt hatte, da war es schon zu spät. Sie rauschte seidenknilternd heran und steuerte graden Wegs auf die Kinder zu. Da wußte sich der Förster keinen anderen Rat und stellte firf) mit seiner hohen, wuchtigen Figur schützend vor die Kleinen. Die Baronin hielt an und wollte ihn mit einem ihrer Blicke zerschmettern. Doch Karl Rupperl wich nicht von der Stelle. Er war ein rauher Naturmensch und wußte nichts von den feineren Umgangsformen. Anglist Knorreck hätte die Sache ohne Aufsehen aus der Welt geschafft, wenn er darum gewußt hätte. „Gehen Sie mir aus dem Wege!" zischte die Baronin. „Nein!" polterte Karl Ruppert los und trat noch einen Schritt nach vorn. „Das ist gegen das Testament. Der Herr Baron hat befohlen, daß Sie nicht mit den Kindern zusam-- menkommen dürfen!" „Das ist ja empörend!" rief sie entrüstet. „Meine Enkelkinder!" „Das ist mir gleich!" stieß der Förster heraus und bekam vor Wut einen roten Kops. „Sic dürfen sich hier auf dem Gute überhaupt nicht sehen lassen. So steht's im Testament!" „Nun!" zischte sie, wütend, indem sie ihre Schleppe raffte. „Wir werden ja sehen!" Dann rauschte sie stolz hinaus. „Ist das wahr?" fragte August Knorreck und ließ die Kinder von Hedwig und seiner Frau sortbringen. Moritz Gassel, der den Auftritt init angesehen hatte, bestätigte es. „Ich kann's beschwören!" ries der Förster laut, daß es von der gewölbten Decke des Mausoleums dumpf und schwer widerhallte, wie eine Stimme ans einer andern Welt. Am nächsten Morgen schickte August Knorreck die beiden Sämaschinen auf die Felder, um die Wintersaat in die Erde zu bringen. Ter alte Abraham Ijalf mit Bargeld aus, denn mm begann ein neues Kvnto. Acht Tage später kam es zur Verhandlung wegen der Erbschaft. Das Testameitt wurde verlesen, und von keiner Seite angefochten. Augusk. Knorreck wurde Vormund und Gntsverwalter. Einer der adeligen Nachbarn übernahm die Gegenvormundschast. Die Klage, die Bartcnstein und Levisohn wegen des Inventars angestrengt hatten, wurde in zwei Instanzen kostenpflichtig abgewiesen. Nur der persönliche Besitz des Verstorbenen und die Vorräte wurden ifjncn zugesprochen. Das war sehr wenig. Der alte Abraham zahlte es ihnen aus. Voller Verzweiflung lamen sie noch, einmal nach Britz- kawe, um mit August Knorreck Rücksprache zu nehmen. Sic hatten sich schon beruhigt, rangen nicht mehr die .Hände und schrien nicht verzweifelt, sondern blieben auf dem Boden der Möglichkeit und suchten zu retten, was noch zu retten war. Sie trafen den Inspektor nicht zu Hause und warteten bei Franz Wiegelt aus ihn. Da fand sie der alte Abraham und sprach ihnen sein Bedauern aus. Doch sie wollten nichts von ihm wissen. „Hinterher tann jeder klug reden!" seufzte der gute Bartenstein, der in den letzten Wochen viel von seinem Phlegma und seiner Wohlbeleibtheit verloren hatte. „Was wollen Sie eigentlich von uns!" schnauzte ihn der lebhafte Levisohn an, der an Schilankheit und Nervosität zugenommen hatte. „Ich hält ein Plänchen!" meinte der alte Abraham listig. „Lassen Sie uns in Frieden mit Ihren Plänchen!" schrie ihn der wilde Levisohn an. „Sie haben uns damals in die Patsche reingeritten. Wenn Sie uns nicht ungelogen Phätten mit dem Goi aus Krotoschin, säßen wir jetzt nicht drin." „Sie täuschen sich Herr Levisohn!" erwiderte der alte Abraham. „Sie täuschen sich schwer. Aber ich hat ein Planchen, ein gutes Plänchen. Wenn Sie wollen, reit ich Sie wieder raus!" „Wir werden nicht wollen?" sprach der gute Bartenstein, der noch einige Hoffnung hatte. „Schön!" lächelte der alte Abraham. „Bleiben Sie hier, ich tomin im Augenblick wieder." Damit stob er schnell zur Tür hinaus, schob sich durch die kleine Parktür und pirschte sich ans Inspektorhaus. August Knorreeck kam grade vom Felde und hieß den alten Abrak/am näher treten. „Lie werden doch pleite machen, der Bartenstein und der Levisohn." „Soll mir leid tun!" erwiderte der Inspektor. „Sie könnend eben nicht aushalten achtzehn Jahre!" meinte der alte Abraham und zwinkerte verschmitzt mit den Aeuglein. „Und dann ist's ja noch die große Frage, ob der junge Baron zahlt." „Gar nichts ist die Frage!" wies ihn der Jnspettov zurück. „Wieso?" lächelte der alte Abrahanl schlau. „So ein Satz im Testament ist doch kein Wechselchen, das man ein- llagen kann?" „Die Schrift ist so gut lvie ein Wechsel!" ries August Knorreck fest. „Dafür will ich sorgen!" „Und wenn Sie nun sterben, Herr Knorreck?" „Da wird ein anderer da sein, der den jungen Herrn Baron an seine erste Pflicht mahnt." „Und wenn er's trotzdem nicht tut?" „Er wird's tun!" sprach August Knorreck, im Innersten überzeugt. „Das steht so fest wie das Evangelium. Unter den Herren von Winkelberg war noch niemals ein Lump." „ Das ist ein Wort!" rief der alte Abraham und stand ans. „Geben Sie mir darauf die .Hand. Ich werd Sie in achtzehn Jahren daran erinnern." Und August Knorreck schlug ohne Besinnen ein. In diesem Augenblick sah der alte Abraham die beiden Sulitscher Großtaufleute über den Hof tommen und drückte sich durch die Hintertür. Er hakte im Dorf noch ein paar kleine Geschäftchen abzuwickeln. Unterdessen schmiedete er weiter an seinem seinen Plänchen. (Fortsetzung folgt.) 468 Der Einzige. Bon F. S. Bon vier Geschwistern das einzige überlebende Kind, war der schlanke, braunlockiae Knabe mit den leuchtenden Blauaugen, die so sieghaft in die Welt hineinblitzten, das Glück und die Freude seiner Eltern. Seine sprudelnde Lebensfreude und sein kluges, gewecktes Wesen machten ihn zum Liebling der Lehrer, trotzdem' er cs mit den Pflichten der Schule gegenüber nicht sonderlich genau nahm. Ten Kameraden war er der vielbegehrte Freund, besonders die schwachen schätzten in «ihm den ritterlichen Beschützer und allezeit liebenswürdigen Helfer. Von allen geliebt und verwöhnt, weckte aber die unbekümmerte Sorglosigkeit seines Taseins in ihm die Neigung zu bedenklichem Leichtsinn. Tazu kam noch der Hang zu einer Ungebundenheit, die jede wilde, tolle Laune sofort in die Tat umsetzte. , . Ter Vater, ein höherer Beamter von straffer Disziplin und ausgeprägtestem Pflichtbewusttsein, steuerte diesen elementarer! Trieben energisch entgegen, aber verkehrte mütterliche Zärtlichkeit suchte die Strenge abzuschwächen und tröstete sich damit, daß der reifende Verstand auch die ernstere Lebensauffassung mit sich brin- en werde. Ms die leichtsinnigen Streiche des Heranwachsenden ed^ohliche Formen annahmen, die die strengsten Maßnahmen forderten, glaubte der Jüngling, mit den falschen Ehrbegriffen dev Heranwachsenden Flegeljahre, in jammernder Reue und Geständnissen Feigheit zu erblicken und verbohrte sich in eine verstockte Heimlichkeit. Mler Trotz vernwchte ihn freilich nur ftir Stunden über das Bewußtsein hinwegzutragen, daß er unrecht handelte, tausendfach unrecht, an den ahnungslosen Eltern und nicht zuletzt Mi sich selbst, und doch fand er nicht die Kfraft, seinen verderblichen Neigungen Zügel anzulegen. Ms Organisator einer verbotenen Schülerverbindung, die in ihrem abenteuerlichen Aufbau verzweifelt einer besseren Räuberbande glich, drohte ihm bei der Entdeckung sogar die Relegation, und nur dem ganzen Einfluß seines sozial hochstehenden Vaters hatte er es zu verdanken, daß er auf der Schule bleiben durfte. Tie Folge dieses Ereignisses war eine unnachsichtige Strenge, die oft nicht frei von ungerechten Härten war und zu schweren Konflikten zwischen Vater und Sohn führte. So begrüßten denn alle Beteiligten das Maturum als eine Erlösung, da mit der Berufswahl der schwer zu Lenkende unter andere Disziplin kam. Seine nicht unbedeutenden Fähigkeiten wiesen auf den Weg des Studiums, aber ihn schüttelte ein Grauen bei deni Gedanken, sich jahrelang hinter Büchern vergraben zu sollen, während da draußen das blühende, lachende Leben lockte und winkte. "Tas Studentenleben hätte ihm in seinen Auswüclsten schon zugesagt, wenn nicht dahinter die Examina mit ihrer Fülle an ernster Arbeit gedroht. Dem leidenschaftlichen Wunsche, Offizier zu werden, setzte der Vater ein entschiedenes Veto entgegen, denn er sah im Geiste die Konftikte voraus, die dem Disziplinlosen in diesem Berufe drohten. Auch begriff er nicht, was den Jüngling daran reizen konnte, den Friedenssoldaten zu spielen, jahraus, jahrein Rekruten_ zu drillen und nach fingierten Feinden mit Platzpatronen zu schießen. Er glaubte daher dem eigentlichen Grurche für diese Wahl am nächsten zu kommen, wenn er sie in den glänzenden Neußerlich- keiten dieses bevorzugten Standes suchte. So kam denn eigentlich nur noch der Handelsstand in Frage, aber lachend wehrte der Uebermütige diese Zumutung ab, schalt die Vertreter dieses Standes „Heringsbändiger" und „Kaffeebarone", indes der Vater in der Arbeit des Großkaufmanns etwas Stolzes, Interessantes sah und die mächtigen Handelsherren in ihrer souveränen Unabhängigkeit den Fürsten gleichstellte. Seine begeisterten Schilderungen von den ausgedehnten übereeischen Beziehungen solch großer Handelshäuser mit ihren mannigfaltigen Betrieben sprachen schließlich die Abenteuerlust des Schwankenden an und er gab nach, freilich unter dem innern Vorbehalt, nach Beendigung seiner Lehrzeit seiner Militärpflicht zu genügen und dann dem Vater dennoch die Einwilligung filr die militärische Laufbahn a^uringen. Er kam nun in ein großes Handelshaus an einem bedeutenden Hafenplat; in die Lehre. Das neue Leben, das sich ihm erschloß, nahm sein Interesse gefangen und seine Briefe an die glücklichen Eltern atmeten Freude und Zufriedenheit mit seinem Berufe. Es war ausgemacht worden, daß er während seiner Lehrzeit nicht in seine Vaterstadt zurückkehren sollte, um ihn den alten Einflüssen fern zu halten. Das schien sich als richtig zu erweisen und schon glaubten die Eltern ihn über den Berg, als das Ende seiner Ausbildungszeit herankam. Seine Berichte lourden knapper, fahriger, sprachen von vielen! Nebensächlichen und wenig von seinem eigentlichen Lebenszwecke und endigten meist mit der dringenden Bitte um Geld. Obgleich befremdet und beunruhigt, willfahrten ihm die Eltern anfänglich, als aber die Forderungen immer dringlicher und größer wurden, verlangten sie Rechenschaft über diese großen Mehrausgaben. Dann kam ein schwarzer, düsterer Unglückstag. der mit scharfen Schwerthieben unbarmherzig das Leben zwischen Eltern und Sohn ailseinanderschlug. Bleich, mit schlotternden Gliedern kam der Unerwartete ins Elternhaus zurück mit dem vernichtenden Geständnisse, daß er in schlechte Gesellschaft geraten und von dieser verführt, sich an der ihm anvertrauten Portokasse vergriffen habe. Ws nach der Entdeckung der Veruntreuung drohend die geöffneten Gefängnispforten nach ihm gähnten, suchte er sein Heil in der Flucht nach Haufe. Mit angstgeweiteten Augen, von Entsetzen halb gelähmt, starrten die Eltern den völlig Gebrochenen wie einen Fremden, nicht zu ihnen Gehörenden an, so unfaßbar lvar ihnen der Schimpf, den er ihnen angetan. In seinem Lebensmark getrosten, eilte der Vater an den Ort des Verbrechens, um das Schlimmste von seinem Hause abzuwehren. Wieder gelang es seinem Einflüsse, den Schuldigen der gerechten Strafe zu entziehen. Mit einer für den wenig Begüterten empfindlich hohen, freiwillig gespendeten Summe für Wohlfahrtszwecke dankte er für das Entgegenkommen. Daß er aber sein stolz getragenes Haupt in Tenmt und Scham zu der Bitte um Schonung seines hochanaesehenen, makellosen Namens hatte beugen müssen, gab ihm die Kraft zu einem einschneidenden Entschlüsse. Mit einem großen Teile seines Vermögens gab er den: Entgleisten Mittel und Wege an die Hand, sich in Amerika ein neues Leben zu begründen. „Versuche." so sprach er mit vor Gram und Erregung brüchiger Stimme, „dir drüben auf den Trümmern deiner (§hre ein neues Dasein aufzubauen. Den Weg, den geduldige Liebe und Fürsorge dir geebnet, hat dein bodenloser Leichtsinn, der selbst vor dem Verbrechen nicht Halt machte, dir verrammelt, nun mag das Schicksal dir die Richtung geben. Hüte dich aber, so fuhr er mit erhobener Stimme fort, den makellos ererbten, von dir so schmählich geschändeten Namen noch weiter zu verunglimpfen. Ich fluche dir nicht, aber das Tischtuch zwischen uns ist zerschnitten." Wie vom Blitze gefällt stürzte der bitter Bereuende zu den Füßen der Eltern nieder: „Erbarmen," flehte er, „Vater vergib —" Donnernd unterbrach ihn der Empörte: .schweig Unseliger, ein Verbrecher darf mich nicht Vater nennen — ich habe keinen Sohn mehr — geh." Hoch aufgereckt deutete er gebietend auf die Tür. Wie auch die Gattin ihn mit tödlicher Angst umklammerte und für den Sohn flehte, er blieb unerbittlich. Taumelnd, mit entgeisterten! Antlitz erhob sich der Gerichtete, mit einenr letzten, unsäglich wehen Blicke umschloß er noch einmal die Gestalten der geliebten Eltern, dann wankte er über die Schwelle des Elternhauses, das seine Pforten für immer hinter ihm schloß. Ob auch das jammernde Mutterherz sich au der eisernen Energie des Gatten wund rieb, er blieb taub für ihr Flehen, und die schneidende Härte, mit der er sie zurückwies, ließ sie instinktiv einen Seelenschmerz ahnen, an dessen Größe sie mit keinem Hauch mehr zu rühren wagte. (Schluß folgt.) Vermischtes. * Ter Branntwein in der Daube. „Ter Branntwein in der Daube: ein Roman aus dem modernen amerikanischen Geschäftsleben": so könnte man etwa die Geschichte der Angelegenheit betiteln, die jetzt durch einen Rechtsspruch zum Abschlüsse gekommen ist: und es gehört keine außergewöhnliche Phantasie dazu, um einen Roman nach Jules Verneschem Muster daraus zu machen. Die Geschichte ist folgeirde: Irgendwann und irgenowo la.n i. oen Vereinigten Staaten ein anstelliger Kops auf den Gedanken, aus den Fässern, in denen Branntwein aufbewahrt worden war, den von den Dauben eingesogenen Brauutivein herauszuziehen. Das Geschäft begann im allerkleinsten Maßstabe. aber beinahe über Nacht erwies es sich als eine wahre GoldgueÜe, deren Erttäge die wildesten Träume der Begründer des Unternehmens übertrafen. Alle Teilhaber wurden in unglaublich kurzer Zeit zu reichen Leuten. Der Grund dieses Riesenaufsclnvuuges lag in der Tatsack)e. daß die Regierung sich um dieses lumpige Geschäftchen anfangs nicht weiter bekümmert und verabsäumt hatte, von dem auf diese Weise gewonnenen Branntwein die sonst allgemein giUlige Steuer von 1,10 Dollars für die Gallone zu erheben. Die Brenner des Daubenbranntweins hatten also völlig freie Hand. Sie gründeten Gesellschaften, ersannen neue Verfahren und bauten Patentmaschi- nen, die die EKwinnung des Branntweins Mis dem 'Daubenholze möglichst gründlich und zweckmäßig besorgten. In Chikago, Philadelphia, New Orleans und anderen Städten entstanden Gesellschaften. die im ganzen über ein Kapital von mehr als 1 Million Dollars verfügten. In Ehikago hatte die Gesellsck>aft große Fabriken und beschäftigte viele Menschen. Ein Dampf- und Kvn- densierungsverfahren wurde benutzt, um den Branntwein aus dem Holze zu gewinnen. Die einzige Schwierigkeit bei diesem feinen Geschäfte war die Besck>afsung einer hinlänglichen Menge von Daubenhölzern. Ein sck>arser Wettben>erb um Tonnen entstand, die alsbald im Preise stiegen. Trockene Tonnen gingen auf 50 Cents hinauf, aber eine gut vollgesogene Tonne war nicht mehr unter 80 Cents oder einem Dollar zu haben. Dennoch lohnte sich die Sache: konnte man doch aus jeder Tonne 1 bis 2 Gallonen, Branntwein gewinnen! In Chikaao wurde die durchschnittliche Mouatsansbeute auf 4000 bis 6000 Gallonen Branntn>ein ge schätzt. Der so gewonnene Branntwein wurde übrigens nicht als .Trinkbranntwein verkauft, sondern zu Korn oder zu medizinischen 484 Zwecken verarbeitet. Jetzt würbe aber die Regierung munter. Sckwn Präsident Taft richtete aus die Daubenbrenner seine wohlwollende Aufmerksamkeit und das Ergebnis,einer amtlichen Untersuchung war, daß man auch ihren Branntwein mit der allgemeinen Abgabe von 1,10 Dollars für die Gallone belegte. Das war ein Blitz aus heiterem Himmel. Die Daubenmillionäre setzten Hölle tund Himmel in Bewegung, um sich der rötlichen Schlinge zu entziehen. Sie erhoben Einspruch, wiesen auf den drohenden Ruin dieser ganzen jungen Industrie hin, sickerten sich die besten Sachwalter und erhoben, als schließlich kein anderes Mittel fruchten wollte, beim Bezirksgerichte in Chikago Klage gegen den gegenwärtigen Sekretär im Finanzministerium, William Mc Adoo, den ^-chivregersohn den Präsidenten Wilson, als den Urheber der Besteuerung. Der Hauptgrund, den die Daubenleute für ihre Sache beibrachten, »var, daß die Steuer für den von ihnen gewonnenen Branntwein schon einmal, nämlich von den früheren Brennern, bezahlt worden sei. Nun hat Richter Landis soeben das Schluß- urteil verkündet: es lautet im Sinne der Regierung — die Steuer von dem Daubenbranntwein muß bezahlt werden. Damit hat dieser Industrie die Grabglocke geläutet. Sie hat es nur auf ein Alter von 10 bis 12 Jahren gebracht, aber in dieser kurzen Zeit eine Menge Menschen zu reichen Leuten gemacht. * Ein Idyll der Wüste. Nur wenige Orte gibt e§ beute in der weilen Welt, die vom Lärm des Krieges oder wenigstens von den Kampsberichten nichts wissen und ihre friedliche Unberührtheit in jeder Beziehung völlig unverändert zu bewahren vermochten. Eines dieser seltenen Idylle, die vergessenen Inseln Im Treiben des Weltkrieges gleichen, liegt ln der Sahara in Gestalt einer uralten Klostersestung aus der Zeit der Byzantiner. Der äg»)ptische Sonderberichterstatter der „Times" schildert einen Besuch des Klosters von Nitria, dessen Bewohnern der Weltkrieg selbst jetzt noch ein Begriff ohne Inhalt, ein Schall ohne Bedeutung ist: „Ein rätselhaftes, gleich einer Ruine verlassenes Gebäude erhebt sich in der Wüste, mit ungeheuren rauhen, geflickten Mauern — eine recht- winkelige Festung. Das Tor ist schmal und sorgfältig verschlossen. Ein Klingelzug hängt über die Blauer herab. Ich'ziehe an der Schnur — eine lange Stille, und endlich öffnet ein barfüßiger Mönch mit Mühe die mehrfach verriegelte Tür. Ich weise ein Einvsehlungsschreiben des Patriarchen vor und werde eingelassen. Die Mönche begrüßen mich voll Freude. Ein Novize wäscht meine Hände, ein anderer bringt mir ein Glas mit rosenrotem Zucker- waffer. dann wird süßer Kaffee herumgeceicht. Ter Abt, ein gut aussehender Manu mit offenem Gesicht und schwarzem Bart, ist freundlich und redselig. Das Kloster birgt nur 18 Mönche und mit den jcrftrent wohnenden Eremiten leben im ganzen 150 dieser heiligen Mariner in dem weiten Wüsieureiche. Im vierten Jahrhundert gab eS hier über 100 Kloster und mehr als 7000 Mönche und Nonnen. Tie seltsamsten Eremiten lebten hier — Männer, die jahrelang betend ans hohen Säulen knieten. Frauen, die sich ans Kreuz banden, Heilige, die die Tiere der Wildnis zähmten. Es wurde ein vornehmer Brauch, sich noch Nitria zurückzuziehen und der Welt zu entsagen. Au» den Höhlen und Zellen der Heiligen wurden Klöster, Gold und Silber wurden in die geweihten Bauten gebracht. Hier entstand eine eigene Kunst, berühmte Künstler mallen die Mauern. Alle diese Tempel der Wüste waren mit byzantinischen Fresken bedeckt. Aber dann kanten die Sarazenen: sie mordeten die Priester, schleppten die Schätze fort, vernichteten die Altäre und zerstörten die Mauern. Biele Jahre später siedelte ein neue» Geschlecht — meist zum Ehristentum übcrgctretene Araber — sich wieder hier au. Sie bauten neu aus der Verwüstung auf nud errichteten ringsum befestigte Mauern mit hohen Zugbrücken. Und diese Festung ist geblieben ... bis -um heutigen Tag. „Mount beschäftigen Sie sich den ganzen Tag?* fragte ich den Abt. »Wir deten, lesen und singen/ antwortete er. „Was ist Ihre Meinung über den Krieg?- „Der Krieg berührt uns nicht. Möge man kommen und uns töten, da» ist einerlei. Aber wir beten täglich zu Gott, daß er ein Ende mache . . ." „Was »vollen Sie tun, ivenn Arabertruppen kommen?" .Wenn sie auf uns schießen, ,verden wir ihnen Brot hinabwerfen. Das ,vtrd unsere Antwort sein. . „Erhalten Sie oft Besuch?' „Sehr selten." „Ko,um« auch russische Pilger hierher?' „Ja. auch Russen beten h er.' „Sind Sie damit zufrieden, hier draußen in der Sahara zu leben während die gewaltigsten Ereignisse die Welt erschüttern? In England sind wir so beschäftigt, daß es für jedermann unmöglich tst, tn eine Stille ivie diele zu eutfommett, selbst wenn mau es noch so gerne wollte." Der Abt antwortete: „Der eine sucht Geld, das ist sein Weg; der andere tut seine Pflicht und sät und pflügt. Aber, so meine ich: es ist Raum genug für jedermann in dieser Welt . . .* r • * 55 ® \ Korsett als Ba „ ngu t. Ter größte Korsett- Händler Hollands stößt in dem bekannten Fachblait „Der Konfektionär" einen ergreifenden Klageruf darüber all», wie schwer eS ihm wcrde, jenen angeblich unentbehrlichen Teil der weiblichen Kletdung und Schönheit au» dein gelobten Korsettlande zu beziehen. «umfuhr von Korsetten an» Frankreich nach neutralen Ländern ,U nämlich - man höre und staune! — verboten. Sie wird nur m dem Falle bewilligt, wenn die Ware für den niederländischen Einstihrtrust bestimmt ist. Das Korsett wird also als Banngut bc* handelt, an dessen Bezug die Deutschen verhindert werden müssen. Vielleicht haben die Franzosen auch nicht einmal so unrecht, denn dem Verlauten nach haben die französischen Korsetts schon tn manchen Fällen als — Sprengstoff gewirkt. Was den Humor dieser ganzen Sache vervollständigt, ist der Umstand, daß die deutschen Korsetierzeuger ihre Reisenden nach wie vor fleißig nach Holland schicke«», und daß der erwähnte Korsetthändler, der bisher iu»mer nuS Frankreich bezog, sich jetzt »vohl lieber a»> die deutsche Ware halten »vird, die er ohne die Umstände erhalten kann, die die klugen Franzosen mit den» Bezüge ihrer Korsetts zu verbinden für nötig gehalten haben. .. * Amerikanischer Humor. TaS Schiff der Arbste. »Johnny", sagte der Lehrer, „was ist ein Dromedar?' „Ern Ka,»»el mit z»vei Masten." (Ehristian Register.) — Ein langes Leben. Ter berühmte Dichter Walter Scott »ourde a»»f einer Wanderung durch Irland von einer Bettlerin angesprochen. Da er ii» der Tasche feine kleinere Münze als einen Schnling fand, gab er diesen der Frau mit den Worten: „Wenn ~J C mich »vieder treffen, »verden Sie »nir herausgeben." „Das »vill rch tun, Herr," erwiderte die Bettlerin, „und Gott schenke Ihne»» ern langes Leben bis dahin!" (Los Angeles Times.) — Seine , J ö U e r * schottischer „Hochländer" hatte während de» Gefechts das Pech, daß ihn» der Kops fortgeschossen wurde. Ein Kamerad teilte dies einem anderen Hochländer mit, der ängstlich fragte: „Wo ist der Kopf? Er hatte gerade meine Pfeife geraucht l" (Tit-BitS.) Süchertisch. ~ »Der BLlkerkrieg." Als im November und Dezeinber die täglichen Berichte au» den» Hauptquartier in ihrer gcdr»mgeuen, scharf umrissenen Form die Käiiipse in Po lei» skizzierten, da wußten nnr ivohl, daß eine der großer» Enlscheidilnge»» des Weltkriegs sich m gewaltigen Ereignisse»» vollzog. Wer aber heute die Hekte 32 und 33 der wohlbekannte»» Veröffentlichung „Der Völkerkrieg" (Verlag Julius Hoffman»» tn Stuttgart) zur Haud nimmt und dar- tn jene reichen und verwickelte»» Vorgänge, nach ihren Grundlinie»» angeordnet, in ihren Uebergängen und Rückwirkungen deutlich gemacht, überblickt: auf de»» »virken sie wie ein gesetzn»äßig geba»»tes, gegliedertes Drama, worin riesige Kräfte in Wirkung und Gegenwirkung sich entlade»» und den Zuschauer mit mwergleichlicher Wr»cht erschüttern. Zuerst die r»»ssische>» Millione»»lieere aus ihren» breite»» Anmarsch geger» Deutschland, bann der weit schwächere Verteidiger, der »n klug berechnetem und kühn durchgeführte,»» Angriff de,» Riesen zu werfen e»»lsch!offen ist: »»»»Versehens stürzt er sich ihm ii» die Flanke, umfaßt ihr» mit flinken» Arm bei Lodz, entwindet sich der gefährliche»» feindlichen 1ln»klan»n»er»»»»g in eine»»» Durchbruch von bei* 'p'^oser Kühnheit und setzt den» Gegner zu, bis dieser, ermattet und zerschlagen, nn Vorfeld von Warschau einen letzten Halt gewinnt. Packende Einzelschildernngen der Kämpfe bei Lodz, Loivicz, an der . ä"^a und der Rawka und bei Hu»»»ir» führe»» »n»s mitten hinein tn d»e Wirklichkeit des Kriegs, in seine wechselvollen Ereignisse und grellen Stimmungen. Wie ein sva»»nendes Abe,»teuer liest sich die Schilderung de» D»»rchbruchs bei Brzezmy: aber das gute Gelingen ergötzt nicht nur, es erhebt »ins innerlich als ein Sieg des Krall» bewußtsein» und der li>»beugsa,ne»» Euischosseuheit über die tückischen Machte deS Mißgeschicks. — In Heft 33 fesseln besonders die Augen- blicksbilder aus den» bedrohten Warscha»», »"-der de»»» der Scharten des Schicksals Rußlands liegt, und eine sehr eingehende Schilderung der Schlacht be» Liinanowa, die für i,unter z»l den ersten Rnhmes- talen des österreichischen Heeres zähle»» »vird. — Es folgt noch die chronologische Uebersicht über die Kämpfe in Galiziei» und in den Karpathen bis Ende Februar. Rösselsprung. fen sen dir du l'g lich liegt kartnst of lei ge aus das rvirkst Hof # frei srLH kräs gen und Heu MtN ein stern du nicht mor klar der Auflösung in nächster Nummer. Aiiflösltng des Städterälsels ii» voriger Nummer! «ildapest — Kreuznach -- Wien — Arnsberg — Jfetlohn — Wiesbsden — FraulftRrt: Breslau. Schrtstleitung: Aug. Goetz. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schcn UniversitälS-Duch- und Ct-indruckcrci. R. Lange, Gießen