Lurück zur Scholle. Koman von Ewald Gerhard Seeliger. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Nicht lange daraus trat Doktor Bielschowsky herein. Eben erlvachte der Kranke unter einem neuen Blutsturz. Der Arzt ging sofort an die Arbeit, untersuchte die Wunde, reinigte sie von Knochensplittern und Gewebefasern und suhlte lange nach der Lkugel. Alle größeren Blutgefäße waren unverletzt. Erst als er das Hörrohr zu Hilfe nahm, konnte er ungefähr den Ort bestimmen, wo sie saß. Sie war an der zerschmetterten Rippe nach oben abgelenkt worden und hing irgendwo im Fett des Herzbeutels.' Die veränderten Klappengeräusche hatten ihn endlich auf die rechte Spur gebracht „Die Kugel muß heraus!" konstatierte er. „Und das auf der Stelle!" Der Baron, der unter den sicheren Händen des Arztes zusehends auflebte, lächelte trüb. „Ich muß schneiden!" erklärte der Doktor. „Den jetzigen Zustand hält kein gesundes Herz aus, viel weniger' Ihr krankes." „Schneiden Sie!" meinte der Baron und schloß die Augen. „Die Sache hat leider einen Halen," sprach der Doktor und ordnete sein Besteck. „Ich darf Sie mit diesem Herzen nicht chloroformieren." „Schneiden Sie ohne Chloroform!" murmelte der Baron. Der Doktor traf sofort seine Anordnungen. Ein langer Tisch wurde hereingeschoben, kochendes Wasser bereitgestellt, das Besteck desinfiziert. Dann hob man den Kranken vorsichtig aus dem Bette und legte ihn auf die Tischplatte. Der Gärtnerbursche sprang in den Pferdestall und holte ein paar neue Leinen. Damit schnürte Doktor Bielschowsky den Kranken fest, daß er sich nicht rühren konnte. Das Ende des starken Lederriemens steckte er ihm zwischen die Zähne. „Darauf dürfen Sie beißen!" tröstete er ihn und streifte sich die Aermel auf. „Wenn's gar zu arg wird, denken Sie an irgend eine gleichgültige Sache, zum Beispiel an den Pvthagoräischen Lehrsatz. Sollte das .Herz für ein paar Augenblicke aussetzen, dann ruhig Blut! Es fängt sofort wieder an, wenn die Kugel heraus ist. Ich muß sofort ein- greifen, denn die Kugel senkt sich bei jedem Herzschlag um den Bruchteil eines Millimeters tiefer, bis sie sich durch die Fettschicht durchgearbeitet hat. Das kann schon heute, sicher aber morgen eintreten. Dann drückt die Kugel auf die Vorkammer, deformiert die defekte Herzklappe, und die Mechanik versagt. Dies ist meine Diagnose. Und ich setze sie Ihnen auseinander, weil ich ohne Assistenten arbeite. Sie können daraus ersehen, daß die Sache vorläufig nicht allzu gefährlich ist." Das war eine Notlüge. Am liebsten hätte er Blut geschwitzt. In Wirklichkeit hing das Leben Fritz von Winkelbergs an einem Haar, und Doktor Bielschowsky hatte gar keine Zeit mehr, einen Assistenten herbeizuholen. „Los!" kommandierte der Baron, schloß die Augen und biß auf den Niemen. Der Arzt erweiterte die Wunde durch einen kräftigen Schnitt. Karl Ruppert, der Förster, wandte sich ab und ging hinaus. Moritz Gassel dagegen kämpfte herzhaft gegen die Schwäche an, die auch ihn zu überfallen drohte, und ging dem Doktor mutig zur Hand. Der machte ein möglichst gleichgültiges Gesicht. Ter Kanal des abgelenkten Geschosses lag offen. Jetzt nahm der Arzt die stumpfe Sonde und fühlte nach der Kugel. Seine sichere Hand leitete ihn richtig durch die purpurne Tiefe. Die Diagnose stimmte ganz genau. Zwei Minuten später fiel das Bleistück auf den Fußboden. Fritz von Winkelberg lag da wie tot, nur seine Zähne gruben sich immer tiefer in den Riemen. Das Winkel- bergsche Herz schlug weiter, es hatte nicht einen Augenblick ausges-etzt. Dem Schmerze war es gewachsen. Der Verband wurde erneuert, hermetisch abgedichtet, daß die Lungen wieder ordnungsmäßig arbeiten konnten, und die Riemen wurden gelöst. Der Puls, der schon nahe am Versiegen gewesen war, kräftigte sich allmählich. Als man den Kranken wieder ins Bett legte, öffnete er die Augen, um sie sofort wieder zu schließen. Aber er durfte nicht eher einschlafen, bis er eine kräftige Bouillon genommen hatte. §)öcb dann schlief er auch tief und ruhig, wenn er auch nur mit dem linken Lungenflügel atmete. Der Doktor wusch sich das Blut von den Händen und sank erschöpft auf den Stuhl. Moritz Gassel zeigte chm das Ende des Riemens. Das vier Millimeter starke Leder war glatt durchgebissen. , „Er hat eine Pferdenatur!" sagte der Doktor leise. „Wenn er die nicht hätte, lebte er mit dem Herzen längst nicht mehr. Die wird ihn auch durchbringen." Dalin hob -er die Kugel auf, spülte sie ab und sah sie genauer an. „Das ist eine Büchsenkugel!" konstatierte er verwundert. „Haben Sie eine Ahnung, wer sie abgeschossen hat?" Moritz Gassel verneinte. „Da will ich mir doch den Förster beiseite nehmen!" meinte der Doktor und steckte die Kugel in die Westentasche. ,g2ie bkeiben wohl noch ein wenig hier, bis Ablösung folgt. Möglichst viel schlafen und möglichst wenig sprechen!" ' ' Moritz Gast'el setzte sich und dachte an seine Schulkinder, die mit der schriftlichen Arbeit gewiß schon lange fertig waren. Aber er hielt aus. August Knorreck mußte jeden Augenblick kommen. Der Doktor konnte Karl Ruppert nichts entlocken. Der dachte noch immer an die Rehposten und ließ den Kopf hängen. Wenn die Schießerei herauskam, konnte er mit dem Gericht zu tun bekommen. Denn er hatte nicht aus Notwehr geschossen 446 Als Doktor Bielschowsky tvieder die Treppe hinauf- Peigcn wollte, lief ihm eine Frau aus dem Dorfe nach, die ihn unter Tränen beschlvor, zu ihrem Manne zu kommen, der schwer krank sei. „Wo sehlt's denn?" sdragte er neugierig. „Am Bein, am Arm und an der Seite!" schluchzte sie unter Tränen. „Ach. lieber Doktor, kommen Sie schnell!" „Das ist ja eine recht merkwürdige Krankheit?" meinte er argwöhnisch. „Hat er denn das schon lange?" „Ach, Herr Doktor!" jannnerte sie laut. „Ich glaube, sie haben ihn heut nacht ange-schossen?" ,Mha!" nickte er befriedgit. „Daher also kam die Kugel geflogen." Er holte sein Besteck, fand den Müller ächzend im Bett liegen und schnitt ihm in aller Gemütsruhe dreizehn Rehposten aus Oberschenkel, Hüfte und Schulter. Edle Teile ivaren nicht verletzt. „Herr Doktor, Herr Doktor!" schrie die Frau verzweifelt. „Er wird mir doch nicht sterben!" „Das nicht!" meinte der Doktor grimmig, den: das Schneiden diesmal eine besondere Freude war. „Aber ins Zuchthaus lvird er gesteckt, ivenn Sie nicht besser auf ihn acht geben." Dann versprach er gegen abend wiederzukommen, ging davon, schaute durch die Fenster der evangelischen Schule, wo die Kinder bereits unruhig zu werden begannen, und eilte, Moritz Gassel abzulösen. August Knorrcck war endlich auch gekommen. Er hatte sich auf Thomas Hauschilds Gaul gesetzt und war sofort los- gerttten. Doch das Pferd war nicht mehr in Trab zu bringen, so überanstrengt war es. Kurz nach neun erreichte der Inspektor das Gut, w'nrf einem Knecht die Zügel zu und stieg zum Baron hinauf. Auf dem Hausllur traf er den Förster, der noch immer den Kops hängen ließ. "Wenn's rauskommt, flieg ich rein!" meinte der graue Waldmensch zaghaft, nachdem er dem Inspektor alles erzählt hatte. „Wird schon nichts rauskommen!" tröstete ihn August Knorreck und klopfte an das Arbeitszimmer. . Moritz Gassel öffnete und begrüßte ihn mit einem kräftigen Händedruck. „Gott sei Dank, daß Sie da sind!" flüsterte er. „Bleiben Si^hier, biö der Doktor wiederkommt. Ich muß endlich ln die schule. Er soll schlafen und nicht sprechen!" .. JvP“? Knorreck nickte, stellte den Stock in die Ecke, hing die Mutze darauf und setzte sich auf den Stuhl, von dem aus er den Kranken im Auge behalten konnte. Der rührte sich vorerst mcht. Plötzlich stöhnte er tief und schwer auf. August Knorreck tE ans Bett und beugte sich über ihn. Jetzt schlug Fritz von Winkelberg, der den- forschenden Blick fühlte, die Augen auf und erkannte sofort seinen Inspektor. Da setzte das Winkelbergsche Herz aus. Es konnte die Blutniellen der Freude, die es bestürmten, nicht gleich bewältigen. Dreimal holte der Atem vergeblich an. Dann pochte es plötzlich weiter, aber so heftig und heiß, daß der Baron kein Wort herausbringen konnte. Er faßte August Knorrecks Hand und sah ihn an. „Knorreck!" flüsterte er tonlos. „Was befehlen der Herr Baron?" „Nichts! Gar nichts mehr! Jetzt ist alles gut!" f . ^itz von WiNielberg schloß die müden Augen, und über seine Klassen Lippen lief ein glückliches Lächeln. und ^blicke trat der Arzt ins Krankenzimmer Ä 'Hob August Knorreck ohne weiteres zur Tür hinaus. Tage lang b.'.eb Doktor Bielschowsky in Britzkawe. cv C m r t^ bc - Nachmittag auf eine Stunde herüber- gefahr^n. Im Dorfe net man hin und her, reimte sich Ber- schledenes zusammen, das der Wahrheit nahe kam, und brachte ev als schlimmes Gerücht m Umlauf. Und schon am vierten um übe?d^ der Luschelauer Gendarm bei August Knorreck, um über die Schießerei Erkundigungen einzuziehcii. , „Kommt morgen wieder!" sagte der, um Keit zu ae- äftgft 1 ' er" mit bem B°r°nRücksprache «^'^^?^Emeister begnügte sich damit unb ritt wiede nacl !rusche!au, ohne den verwundeten Müller zu besuche, ttch die^Levitei?^"^ ^giUst. Knorreck und verlas ihm gründ . „Ihr kommt ins Zuchthaus!" drohte er, „wenn Iß 'HHk/as Maul haltet. Der Herr Baron will aus der Sack nick>tv machen, denn hre Lust aufs Wildern wird Euch woh vergangen sein mit dem Denkzettel. Und wenn morgen der Wachtmeister kommen sollte: Es kann mich eine Flinte von selbst losgehen. Merkt Euch das!" Am Abend rückte Frau Knorreck mit den drei Möbelwagen an. Thomas Hauschild leitete den Transport. Als der Gendarm am nächsten Tage wiederkam, schickte ihn der Inspektor zu Christian Reuschel. „Der Herr Baron ist noch viel zu schwach, um sprechen zu können. Geht zunr Mütter. Sagt nur, Ihr kommt vom Schloß, da wird er schon nicht lange zaudern mit der Wahrheit." Der Wachtmeister stiefelte das Torf hinunter und nahm zuersk die Müllerin ins Gebet. Tie aber machte in ihrer Angst und Verwirrung derartige widerspruchsvolle Angaben, daß er nichts damit anfangen konnte. „Laß ihn herein!" rief der Mütter aus dem Nebenzimmer. Der Wachtmeister trat ein, setzte sich an den Tisch und zog sein Notizbuch heraus. Und Christian Reuschel erzählte ihm eine sehr harmlose Geschichte, wie er seine Flinte rn die Ecke gestellt hätte und sie vou selbst losgegangen sei. „Das ist gelogen!" schnauzte ihn der Wachtmeister an. „Wenn Ihr's besser wißt, warum fragt Ihr mich?" meinte der Mütter und drehte sich der Wand zu. „Das geht doch keinem was an, wenn ich im Bett liege!" „Oho!" rief der Gendarm und stand auf. „Daß Ihr Euch nur nicht täuscht. Ter Staatsanwalt wird Euch schon packen!" Dann ritt er zum Torfe hinaus, um beim Förster, lern Glück zu versuchen. Da aber kam er ganz an den Unrechten. Der wußte überhaupt nichts. „Hat denn jemand geklagt?" fragte er neugierig. „Das ist erst die Voruntersuchung!" erklärte der Hüter der Ordnung. „Wo habt Ihr den Baron gefunden?" „Da drüben!" erwiderte der Förster. „Mit einem Schuß rn der Brust. Das kann ich beschwören." „Wer hat den Schuß abgegeben?" „Weiß nicht. Müßt ihn schon selbst fragen, wenn er tvieder gesund ist. Wird wohl ein Unfall gewesen sein. Er ist vielleicht gestolpert, und dabei ist seine Büchse losgegangen!" „Das sieht doch ein Kind, daß das nicht möglich ist!" fuhr der Gendarm aus. „Der Staatsanwalt wird Euch schon die Zunge locker machen." „Ich wart's ab!" erwiderte Karl Ritppert. „Bis dahin halt ich mich an den Spruch: Wo kein Kläger ist, da ist auch kern Richter!" Ter Gendarm mußte die Voruntersuchung einstweilen ernstellen. (Fortsetzung folgt.) Nriegrsrelwimge. Dem Leben nacherzählt von C u r t K ü h n s. . 3 n ^ncr schmalen Talsohle liegt das kleine Karpathendörschen me eingeschachtelt Hohe Bergrücken begrenzen es, und darüber chauen Die schneebedeckten Rücken der Kammhöhen. Einzelne graue verwitterte Gehöfte, die armseligen Wohnsitze einer armseligen' ruthenischen Bevölkerung, liegen an deii Hängen und längs der Bandstraße, die neben der Eisenbahn das Tal durchzieht. Sonst war's wohl einsam in diesem Tale, kaum anderes zu ehen als innige Ochsengespanne, wie sie dort oben hoch an der Berglehne mühsam dw Ackerscholle stürzten, die schweren weißen Stiere gelenkt von einem ruthenischen Bauern in seiner weißgrauen Jacks Mit den roten Borten und Verschnürungen. Jetzt war's anders. Bor dem Bahnhof. au!f dessen wenigen Gleisen Zug neben Zug stand, hielt eine Laftkrastwagenkolonne, daneben lag ein großes Proviantamt: hohe Mieten von Preßstroh türmten sich aus, die Lacke mit Erbsen, Linsen, Hafer häuften sich zu Bergen, Trainkolonnen hielten aus dem Kleeacker, zu einem riesigen Wagen- park zusammengefahren — Kops an Kopf standen die schnaubenden Werde und von dem ^ach des großen Vichstalles am Bahnhof der als Krieaslazarett eingerichtet war, flatterte im kühlen Berq^ wmd die weiße Flagge mit dem Roten Kreuz. >. des Dörfchens, unten in der kleinen Zeltstadt, die leilsetts des Bahnhofs sich aufbante, lag ein Bataillok, dem der schütz der Etam>e anvertrant worden war. Oben aus dem Rucken des nächsten Berges zogen sich die Schützengräben, und man sah zuweilen eine Patrouille die steile Matte hinaussteigen, n, einem, der tiefen Schützcnlöck>er saß ein alter Soldat, kein i! em Kriegsfreiwilliger, grau war das Haar hiV fpff ° f 11 ' $T> mi starke, struppige Schnurrbart, der d e fest gezeichneten Mundwinkel deckte. Sein blaues, trotziges Auge sah wert hinaus m die fernen Berge, deren Schneekuppen 447 int einsctzenden Ab en-licht in bleichen Tönen mehr und mehr verblaßten. Fester heftete der Alte sein klares, scharfes Auge auf die nahen Bergpässe. Tort hinauf warm sie gegangen, seine beiden Zungen, mit denen er, der weit über das pflichtige Alter war, zu den Waffen gegriffen, sich zu den Fahnen gestellt hatte. Wie hatte seine Frau daheim gebeten, ihn beschworen: „Bleib' doch Tu hier, überlaß der Jugend, was der Jugend ist!" Und erregt werdend: „Was willst Du, alter Kerl, da vorn in der Front, he? Bist ihnen schließlich nur zur Last!" Was das anbelangte', wollte er's ihnen schon zeigen! Ter Alte lachte grimmig in seiner- Bart. Ja, sein armes Weib tat ihm leid, herzlich lesid, aber cf konnte ihr nicht helfen, er hatte Sckldatenblut in den Adern, er konnte nicht tatenlos in solchen Zeiten zu Haus sitzen, er wollte mrttun, er fühlte die Kraft in sich. Und — er war seinen beiden! Jungen doch nahe. Nun lwaren diese gegangen, beide zu derselben Patrouille kommandiert, und waren nicht wiedergekommen. Seit 24 Stunden schon harrte man vergebens auf ihre Rückkunft. Einige graue Sck-atten tauchten aus den nächsten Büschen auf und schlichen vorsichtig näher: die Ablösung. Hartlieb nahm sein Gewehr und folgte dem führenden Gefreiten talwärts, wo ihre Feldwache in einem der kleinen Gehöfts Stellung genommen. Der Zug war eben auf dem Hofe angetreten: gassend stand die Bäuerin in ihrem blauen Kattunrock und deck hohen Schaftstiefeln, ein feuerrotes Kopftuch um das pechschwarze Haar geschlungen, in der Haustür. „Eine Patrouille zum Paßsattel!" sagte der Feldwebel. „Freiwillige vor!" Das galt seinen Jungen! Der alte Hartlieb trat vor, mit einem langen, energischen Schritt, als erster. Mit ihm fast der ganze Zug. Der Feldwebel wählte die kräftigsten und strammsten aus. Als er an den alten Hartlieb kam, musterte er ihn kurz und sagte: „Na, — Sie wollen auch mit, natürlich! Ihren guten Willen in Ehren, aber das geben die alten Knochen doch wohl nicht mehr her?" „Herr Feldwebel," erwiderte der Alte sich ausrichtend, „Herz und Knochen sind noch fest genug und-es sind doch meine Junget:!" Der Feldwebel nickte — er war ja selbst Vater. ,>Hartlieb geht mit!" entschied er. Der alte Wehrmann atmete auf und nahm sein Gewehr unter den Arm. Mit langen, langsamen Schrittet: ging es bergauf: mühsam hatten sich die Soldaten erst den richtigen Bergsteigerschritt au- gewöhnt. Sie überschrittet: die Kammhöhe, auf der ihre Vorposten standen, gedeckt durch ekn dichtes Haselnußgebüsch, und stiegen tvieder abwärts durch einen dünn bestandenen Wald, zwischen dessen einzelnen Stäntmen mächtiges Felsgeröll lag. „Es soll mich wundern, ob der Bergrücken jenseits besetzt ist," sagte Vizefeldwebel Hinrichs, der die Patrouille führte. „Die Racker haben sich so still gehalten, daß man denket: sollte, sie bähet: abgebaut." „Wenn das wäre," antwortete der alte Hartlieb, „dann wären meine Jungen zurückgekommen." Der sinkende Tag ging indes in ein dämmerndes Zwielicht über. Man sah unsicher, :u:d der Fuß glitt aus auf dem wilden Gestnn. Trotz der kühlen Bergluft perlte bald der Schweiß aus der Stirne. Wurzelgeflecht zwischen dem Steingeröll, riesige Farne erschwerten btrtt Anstieg; oft mußte man sich unter dem Gezweig r:esiger Wettertannen hindurchwinden, oft die Hände zu Hilfe nehmen beim Uebersteiget: schräger Felsplatten. „Na, gehts noch. Hartlieb?" fragte der Feldwebel, s.'lbft außer Aten, und keuchend. „Es geht noch, Herr Feldwebel!" antwortete der 9llte mit eiserner Miene. An einer kleinen Matte, die als ein grüner Fleck die Stein- wuste unterbrach, machte die Patrouille einet: Augenblick rastend halt. lieber d:e nahen Schneekämme stieg eben der zunehmende 5 .. dm fern gezeichneter Sichel. Mondesglanz überflutete die pule Bergwelt. Die tiefe Stille durchdrang nur von ferne der Schrer einer Eule. . „Wetter! sagte der Feldwebel. Alle atmetet: tiefer und stieget: wieder zu Berg. Den Kamm des vor ihnen liegenden Bergrückens krönte e:ne einzelne Wettertanne, weithin als Landmarke sichtbar. Vom zitternden Mondlicht timflosseu stand sie jetzt da wie ein gigantischer Hüter dieser Bergeinsamkeit. Der Feldwebel machte hinter einem der großen Fclsblöcke halt und spähte scharf durch se:n Glas. Drüben au der Tanne lag lang ausgestreckt eine Gestalt. Ein feindlicher Posten würde sich nicht so offen zeigen. Er spähte schärfer — es war ein Feldgrauer — ke:n Zweifel: der junge Hartlieb! Ein schneller, besorgter Blick Nichte den Alten. Da legte sich e:ne Hand schwer aus seine Schulter der alte Hartl:eb stand hinter ihm. „Da ist er!" sa^e er und deutete mit der Hand hinüber, niemand bemerkte e:ne Betoegnng auf seinen eisernen Zügen. „Wenigstens der e:ne!" ' J .. = dkr Feldwebel. Wieder stieg inan bergwärts, diesmal »ntt geftugelten schritten. Der alte Hartlieb eilte vorwärts >eu:e Dne zittertet: plötzlich — — welcher denn — welcher von fernen Söhnen tvar s denn- ^ Sic erreichten die Kamnihöhe. Ta kttallteu Schüsse. — „Nieder! Umlegen!" — Wie der Wind tvar alles in Deckung. Der alte >Oarttieb tvarf nur einen halben Blick auf den Sohn, der kaum -chrttte vor ihn: lag, schwer, wie in den Boden hineingesunken. Tot. Ken: Zweifel. Es war sein Ernst, der Liebling seiner Mutter. Keine Zeit. Geschosse fegten heran — zu furj! Moos und Erde ftogeu aunvirbelnd hoch. Der Feldtvebel hatte indes die feindliche Stellung entdeckt. Dort hntten lagen sie in Schützenlöchern. Wie Eulen guckten die hohen grauen Baschliks, darunter die dunkeln, schlitzäugigen Mon- golengenchtek-über den Rand der Gruben. Der alte Hartlieb machte langtam letn Gewehr schußfertig — er war mit seiner langsamen Ruhe emer der beiten schützen — legte an — gerade noch Büchsen- l:cht! Krach! Kopfschuß! Das eine Eulengesicht war weg. Die Kammer flog aus und zu. „Den zweiten nehme ich pränumerando!" dachte Hartlieb gr:mm:g und z:elte aufs neue. Zum zweiten Schuß kam er nicht mehr: den Russen, den er aufs Korn genommen, hatte ihm ein Kamerad vor der Nase tveggcknaltt — so ein Racker! „Stopfen!" kam der Befehl. Drüben fiel kein Schuß mehr. Stumm und kalt hockten sie in ihren Schützenlöchern, alle durch den Kops geschossen. Ein paar Mann flohen. Man hörte ihre stolpernden Tritte sich talwärts entfernen und die Steine unter :hren Füßen niederprasseln. . Feldwebel winkte mit der Hand, weiter! Wieder tvarf er e:nen Blick auf Hartlieb, ob er Zurückbleiben tvolle, doch der hatte se:n Gewchr unter dem Arm, schußfertig: er folgte dem Feldwebel auf dem Fuße. Eine kleine Strecke ging's taltoärts, durch Wald, sehr steil. Da schrmmerte schon der Waldrand. Eine kleine Siedlung lag auf der anschließenden Matte, hier und da eine elende Hütte — hinter einer loderte ein Biwakfcuer. Die Streifschar hielt rnne. Wieder beobachtete der Feldwebel durch sein scharfes Glas. „Sie haben Gefangene von uns," sagte er, den Feldstecher absetzend. Gefangene! Der alte Hartlieb horchte auf, alle seine Nerven waren gespannt. tMktte&cI übersah die Lage: nichts rührte sich, drüben d:e Posten schtenen zu schlafet;: von dem Gefecht hatte man hier anjchemend nichts gehört. „Wir wollen sie überrennen!" sagte der Feldwebel leise, mit verhaltener Stimme. „Marsch! marsch!" In aufgelöster Ordnung ging der Zug über die kleine Lichtung und im Marsch! Marsch! gerade auf das Biwakfeucr los. Rings aufspringende, aufschreckendc Gestalten — erbarmungslos fuhren die blanken Bajonette dazwischen, Schüsse knallten — dann setzten die Feinde in langen Sprüngen davon — überall huschten s:e w:e graue Schatten im schimmernden Mondlicht über die beschneiten Matten. Ein wohlgezieltes Verfolgungsfeuer streckte noch manchen :n den feuchten Grund. Der chte Hartlieb schlug die Kammer seines Gewehrs zu und legte b:c Sicherung fest. Er wandte sich zu den Gefangenen, die nun bcfrett waren und lachend und weinend ihren sie befreienden Kameraden die Hände drückten. .„Ist Fritz hier?" fragte er, seine Stimme klang rauh, trocken vor mnerer Erregung. „IHier. Vater!" antwortete eine Stimme. Der alte Hartlieb wandte sich um — in seinem Herzen jubelte es auf, doch keine Miene zuckte in seinem Gesicht — niemand sah d:e Träne, die in seinem Auge glänzte. „Junge!" rief er, seine Stimme hatte von ihren: rauhen Klang n:chts cmgebüßt, „fangen hast du dich lassen?" „Vater," sagte der Sohn, „zwölf Stunden waren sie hinter uns her, nachdem Ernst oben an der Tanne . . ." Er brach ab — der Vater winkte heftig mit der Hand, fortzufahren —, „eine ganze Kompagnie stark," erzählte Fritz tveiter. „Immer höher mußten wir in d:e Berge, ein paar verwu:tt»ete Kameraden zogen uttti trugen wir mit, konnten sie doch nicht liegen lasse»!. Schließlich war's aus mit unseren Kräften." Der Alte sagte nichts mehr. Stumm zog er den Sohn an seine Brust. Ter Feldwebel hatte ittttes das Tal überblickt. Weiter untett in der Talsohle lag ein kleines Doirf, von dem bleichet: MondliiA übergossen. Wie eit: aufgestörter Bienensckiwarm stürzten dort d:e Russen aus allen Häusern. .., „Kehrt marsch!" befahl der Feldwebel. Der Mond versteckte sich hmter aufz:chendem Gewölk; im Schutze der Dunkelheit gelang cs der Streifschar, den Wald zu erreichen. Wieder ging es bergauf mit hastenden Tritten. Der Feldwebel trieb zur Eile: es bestand die Gefahr, abge^ sckmttten zu werden. „Vater," sagte Fritz „ich Habs hier so am Herzen, sie haben uns zu toll ge;agt, — ich kann nicht mehr mit!" „Wirf dein Koppel ab — Kragen auf, daß du Lust bekommst," raunte der Vater, „so! komm!" Er faßte den Sohn um die Schulter und schleppte ihn bergWArts. Die anderen hatten den Kamm indes glücklich erreicht. Der alte .Hartlieb tvar zurückgeblieben, zu schwer hing ihm der Sohn an: Arme. Jetzt erreichte er die einsame Tanne, wo sein Ernst lag Da sank plötzlich um, — ohne einen Laut knickte er in sich » zusammen, fcxirttteb blieb stehen, ein milder Blick flog zurück in den Berglvald, in dem bereits die Tritte der Verfolger hallten tüxutlieb neigte sich zu seinem zweiten ^sohn, er lag kalt, stumm — Herzschlag. Da sah er den ersten Verfolger auftauchen — den Kolben an die Wange: Noch nie hatte fcartlieb so blitzschnell angelegt. 5 Schüsse krachten durch den Bergwald, 5 Feinde stürzten in den-sich blutig färbenden Schnee. ... Auch von der Kammhöhe erhielten bie Angreifer letzt ein vernichtendes Feuer — und sie machten kehrt, verschwanden zwi- fd>en den hohen Stämmen der Tannen. Der alte Lwrtlieb lehnte sein Gewehr an die Tanne, vorsichtig, daß sich das Korn nicht bestoße. „Jetzt kommt die letzte Pflicht!" sagte er leise, und die ersten Tränen rollten in seinen Bart, und nne ein Krampf schüttelte es seinen Körper. Als der Morgen graute, ein kalter, trüber Wintermorgen mit Nebel und Rauhreif, zog die kleine Schar ab. Unter der Tanne aber wölbte sich ein Hügel für beide Söhne, ein deutsches Sot4 datengrab. _ vermischtes. * Die Namen der Nelke. Ein Gewürz sowohl als eine Blume führen in unserer Sprache de»» Namen Nelke, der so viel wie „Nägelchen' bedeutet und dessen Entstehung an der Hand alter Wortsormen, wie negelkin, neilikin, ueilkin in s. leicht nach- zugehen ist. Um feiner Form willen erhielt ihn das Gewürz, al» es m ferner Zeit aiiS lernen Landen -i» uns kain. Als ivir dann fpäter auch Bekanntschaft machten mit der anS den sonnigen Mittelmeerländern stammenden Blume, erinnerte ihre — noch häufig ungefüllte — Blüte sowohl in der Form alS im Dufte an die Gewürznelke. Darum gab man ihr auch den gleichen Namen. „Nägele' oder .Nägel:' heißt man die Blumen heute noch in manchen Gegenden und dementsprechend auch in manchem Volkslied. Aber anch der Name „©ra^blum«' kommt — z. B. in Franken — vor. Tiefe alte Bezeichnung erhielt die Pflanze einst wegen ihrer langen, schmalen, tzalmartigen LanbbläUer. Von „Graßdlmnen oder Negelin* lautet die Ueberschrist eines Kapitels im „Kreriter-Buch" eines berühmten Botanikers des 16. Jahrhiinderts. Und ältere Schriftsteller drücken, wie Kronfeld in seiner „Geschichte der Garten- nelke' schreibt, „naiv ihre Verwuiidernng darüber ans, daß daS Gras so schön bliche". Eine»i stolzen Namen, den der ^Götterblume^ führte die Nelke ini Altertum: Griecheii und Römer schätzten sie hoch, und Ovid erzählt von ihrer Entstehung daS folgende: Durch Schalmeienklang verscheuchte ein Schäier einst der Diana daS Wild. Zur Strafe riß die enttäuschte Jägerin dein Unglücklichen die Auge,i aus und schleuderte sie von sich. Aber der schrecklichen Tat auf dem Fuße folgte die Reue, und darum ließ die Göttin anS den armen Augen des Schäfers wenigstens freundliche Blumen emporsprießen. Diese trugen in ihren Blütensternen das Bild eines menschlichen Auges angedentet . . . An diese Entstehungsgeschichte erinnert übrigens noch der Name, den unsere Feinde im Wellen der Nelke gaben: oeillet könnte man mik„Aenglein' oder .Augenblume' übersetzen. * „Tommy A t k i n s ' Der bekannte Spitzname Tommy Atkins, der dem eng ischen Soldaten seit langem anhastet, bildete von jeher den Gegenstand vielfacher Erörterung in der englischen Presse. Seit Ausbruch des Krieges hat sich daS Interesse sür die „Tommy Atkins' natürlich erheblich gesteigert, und da man doch nicht gern die Herkunft seiner Nationalhelden in undurchdringliches Dunkel gehüllt sehen will, so sucht man aukS neue den wahren Ursprung ihres volkstümlichen Namens zu ergründen. Nach dem im .Eornhitl Magazine' mitgeteilten Ergebnis neuerer Studien neigt man jetzt immer mehr zu der Ansicht, daß es sich hier um keine fiktive Bezeichnung handelt, sondern daß der heutige englische Soldat in der Persönlichkeit des Thomas Atkins einen Vorfahren von Fleisch und Blut verehren darf. Vor einigen Jahren behauptete bereits Lord Dillon in einem kurzen Artikel, daß er den richtigen AtkinS in eineni Soldaten des 5. Jiisantene-Regiments entdeckt habe, dessen Dienste und Schicksale in einem amtlichen Dokument, das ans dein Januar 1830 stammt, aufgezählt sind. Dieser sogen. Thomas Atkins hatte als 17jähriger Bursche als aktiver Soldat, nachdem er 1806 eingeschrieben ivorden war, an den damaligen Kriegen teilgenommen, und er war in der Schlacht von Waterloo verwundet worden. Er ließ sich 1829, als er den Grad eines Feldwebels hatte, pensionieren. Lord Dillon behauptet nun, daß der von ihm bezeichnete Soldat der wahre Thomas Atkins ist. Andere Forscher dagegen suchen wieder für einen anderen Thomas AtkinS eine Lanze zu brechen. Oberst Newham Da,vis glaubt den wirklichen Thomas Atkins in einem Soldaten der Kompagnie deS 33. Grenadierregiments „Herzog von Wellington' wiederznerkennen, und fügt hinzu, daß der Herzog Wellington selbst im Jahre 1843 eines TageS diesen Soldaten gewählt hatte, als er jemand suchte, "Ni em neues Listensormular aiis-nsüllei:, in dem die Rechnungen der Soldaten vermerkt wurden. Ein anderer Thomas Atkins wieder soll Füsilier gewesen sein. Auf Tatsachen gestützt, sucht man zu beweisen, daß die neuen Listen für Militärrechnungei,. die Thomas Atkins viel Loh eintrugen, der von Oberst Davis angegebenen Epoche bereits vorauSgingen. Sicher ist, daß man den Nainen von Thomas Atkins zum ersten Male als Unterschrift eines 446 — einfachen Soldaten unter der amtlichen Liste für Coldatenrechmmgen fand. Es scheint, daß Thomas Atkins zur Zeit Georgs III. lebte, Rechnnngen zu schreiben verstand und sicher, was ziemlich selten der Fall war, eine gute Bildung besaß. Tie Soldaten konnten da- inals im allgemeinen ivedcr lesen noch schreiben, und die Zahlmeister benutzten ihre Unkenntnis, um sie zu betrügen. Thomas Atkins ivnrde deshalb schnell für seine Kameraden ein Gegenstand der Bewiinderung, für die Zahlmeister »vnrde er seiner arithmetischen Kenntnisse ivegen ein Schrecken. Sogar einige Ossiziere betrachteten ihn mit Mißtrauen. Aber der Kanonier Atlms bewies nicht nur mit der Feder, sonder»i a»lch ans dem Schiachtseide seine Tüchtigkeit Als der beste Beweis seiner erstaunlichen Fähigkeiten gilt ein Buch, in dem er seine monatlichen Einnahmen und Ausgaben vermerkte, — eine Tatsache, die für einen englischen Soldaten so ungewöhnlich gewesen sein muß, daß sie mehr als alle andern dazu beitrug, den Namen des Thomas AtkinS unsterblich zu machen. vüchertisch. — Die klingende Schelle. Roman von Feltr Salten. Verlag Ullstein L Eo, Berlin-Wien. 3 Mk. — Die Hauptgestalt des neuen Romans von Felix Salten ist der junge, reiche Georg Erbacher, ein verwöhnter Genießer, der nichts lennt als die schrankenlose Entfaltung seiner Persönlichkeit. Kalt, hoffärtni, leer ist seine Seele; gefühllos opfert er fremde? Glück, bis alles um ihn zerstört ist und das künstliche Gebäude seines Egoismus jäh zusammen bricht. Das Bewußtsein schwerer Schuld überwälttgt ihn. erschüttert beugt er sich den Gesetzen der menschlichen Gemeinschaft: er weiß ans einmal, waS menschliches Schicksal ist. Angst und Hoffnung, Sehnsucht und Freude, Schmerz und Mitleid. DaS Problem einer Zeitivende ist in diesen, mit geistvoller Schärfe und nicht ohne Ironie herausgearbeiteten Eharakter dargestellt. Voll dichterischer Feinheit ist der Roman in seinen bald tragisch-dnnkicn, bald srühlingshellen und sanft verklingenden Stimmungen. Tie liebliche Anmut der Gärten iind Hügel um Wien verleiht den Landschastsbildern den süßen, zarten Ton Schnbert'scher Melodie». Vo»l^ dieser Schönheit ist die sprachliche Form des Werkes, daS den Erzähler Salten auf der Höhe seines Schaffens zeigt. — Griebe nS Reiseführer. (Verlag von Albert Gold- schmidt, Berlin W. 9b,) Band 112. Friedrichroda und 11 mgeb it n g. 4. Auflage. Mit 2 Karten. (80 Pfg.j — Den gründlich dnrchgesehenen Abschnitten über Unterkunft, Verpflegung und Verkehrswesen schließt sich ein Kapitel über das Knrleben in gesundheitlicher und gesellschaftlicher Hinsicht an. Besonders er- ivähnt sei hierbei, daß die sür Feldzngsteilnehmer in Frage komnienden Ermäßigungen — z. B. bei den Hotelpreisen — dtirch entsprechenden Vermerk hervorgeboben ivurden. — Band 143. Oberhos und Umgebung. 3. Auflage. Mit 2 Karten und einem Panorama. (80 Pig.) Neil eingesügt ,vnrde in der diesjährigen Auflage ein besonderes Kapitel, das eine erschöpfende Darstellung der mustergültigen Anlagen für AnSübnng des Wintersports gibt, fo daß der kleine Führer für Sommer- ivie Winter- freunde OberhosS ein gleichbeliebter Berater fein wird. ttönigspromenade. Man darf die einzelnen Wörter und Silben nur in der Weise miteinander verbinden, daß man — nne der König ans dein Schachbrett — stets von einem Feld an« ans ein benachbartes übergeht. stern ge a ften den von ber ,nei am ten gott st.rn die ivtrd gra schel lä men das für das de ge nicht läßt krum trifft gel iver me den ten Auflösung in nächster Nummer. Auslösung des Diamant-Rätsels in voriger Nummer: A t b Stamm Italien Fritz S e b n Gchrlftleitnng: A„g. Goetz. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UnirersilälS-Bnch- und Steindruckere», R. Lsnge, Gießen.