Mittwoch, den 1 . )ull TP^c r j). ,a.ü ll. i±js» o.L'_cnf:A.a^ Lurück zur SchsUr. Nomen von Ewald Ger Herd Seeliger. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) „Sind Sie nun mürbe, mein lieber Knorreck!" lachte der Baron und i'lopste ihn auf die Schulter. „Sehen Sie einmal, Sie richten mit Ihrem Dickschädel nichts aus. Werfen Sie mir wirklich den Kram vor die Füße, datnn wirtschafte ich mit Thomas Hauschild weiter. Hedwig kommt her. Ich finde sie schon. Sie hat in Zdurotschin dasselbe Billett wie Hugo gelöst, und zwar nach Halle. Wir umchen .Hochzeit. Ihre Einwilligung ist dazu nicht nötig. Und dann werden Sie schon ganz von selbst wiederkoinmen." August Knorreck knüllte mit der rechten Hand seine Mütze zusammen. „Also, wie stehen wir?" rief Fritz von Winkelberg und schlug ihn auf die Schulter. „Wie der Herr Baron befehlen!" sagte der Inspektor und ging. Fritz von Winkelberg atmete erleichtert auf und schrieb einen Brief nacfi Halle. Als August Knorreck die Haustür erreicht hatte, durch die er über fünfundzwanzig Jahre gegangen war, mußte er sich an den Pfosten halten. Sein Gang war unsicher und tappend. Frau Knorreck öffnete die Tür. „August!" schrie sie auf, als sie ihn taumeln sah. „Was ist dir!" „Nichts!" sagte er ruhig und raffte sich zusammen. „Es war so ein kleiner Schwiudelanfall. Wir ziehen monjeit nach Zdurotschin. Der Herr Baron hat mir gekündigt." Frau Knorreck entfiel vor Schreck der Leuchter. Das Licht erlosch. „Ruf Thomas!" befahl er mit fester Stimme. „Er muß ein Telegramm nach Luschelau bringen. Der alte Abraham muß morgen Herkommen." Zehn Minuten später sprengte der Gehilfe in voller Karriere in die Nacht hinein. XXI. August Knorreck schlief diese Nacht nicht. Zuerst holte er seine Wirtschaftsbücher heran und begann zu rechnen. Frau Knorreck, die sich noch immer nicht zu fassen wußte, saß zusammengesunken auf dem Stuhl hinter dem Ofen und schluchzte leise in ihre Schürze. „Was soll das?" rief August Knorreck barsch. „Das hilft nichts. Hol dir zwei Mägde und pack die Sachen. Morgen früh ziehen wir. Es bleibt dabei. Hör auf zu laineru- tieren." „August!" stöhnte sie. „Wovon sollen wir leben? Wir haben doch nichts als dein Gehalt!" „Ein Jahr halten wir's aus!" wies er sie zurecht. „Und für das Weitere wird der Herrgott sorgen. Jst's hier mit Britzkawe ganz und gar aus, dann such ich mir eine andere Stellung!" „Du bist doch ein alter Mann!" rief sie. „Gib doch nach! Dich nimmt doch keiner mehr als Inspektor." „Das wollen wir erst mal sehen. Ich nehm's mit jedem Jungen auf." Da wußte sie, daß nichts gegen ihn und seinen Starrsinn auszurichten war. Sic ging langsam hinaus und holte sich ein paar Mägde, um -das Geschirr und die Wäsche einzupacken. Eine halbe Stunde später hörte sie Augu.st Knorreck im Schlafzimmer herumhantieren. Alle Hoffnung aber hatte sie noch nicht verloren. Sie konnte nicht glauben, daß sie der Baron ziehen lassen würde. Der Inspektor aber rechnete, schloß die Zahlenreihen ab, überblickte den Inhalt der Kasse und machte einen Ruudgang durch die Ställe. Dann kam Thomas Hauschild zurück. Dem übergab er die Bücher und die Kasse, prägte ihm die Arbeiten für die nächsten Wochen ein und ließ ihn nicht eher los, bis er alles vom Herzen herunter hatte. Da schlug es Mitternacht. „Wenn Sie was nicht wissen," sagte August Knorreck und stand auf, „dann kommen Sie zu mir. Ich wohne in Zdurotschin. Halten Sie die Ohren steif, daß nichts versäumt wird. Ich werd hin und wieder selbst zum Rechten sehen kommen. Wenn Sie nicht aufpassen, ist unsere Freundschaft aus. Daun mögen Sie selbst sehen, wie Sie mit Hedwig zurechtkommen." Thomas Hauschild versprach hs ihm in die Hand und legte sich schlafen, denn er war übermüdet. August Knorreck aber nahm Stock und Mütze und ging mit starken, langsamen Schritten durch die Felder. Matt nur schimmerte die Mondsichel durch die unbeweglichen Wolkenschleier der Nacht. August Knorreck brauchte kein Licht. Er kannte in der Gemarkung Britzkawe jeden Stein. Links und rechts streckten sich die dünnen, zähen Halme des Roggens in die Höhe. Sie leuchteten schon gelblich. Acht Tage noch, daun siel der erste Sensenwurf. Er hob die Hand und ließ die Halme durch die Finger gleiten. Eine Äehre blieb darin hängen. Sie war voll und schwer und strotzte von Körnern. Das war seine Arbeit, seine treue Arbeit seit fünfundzwanzig Jahren.. Und das sollte jetzt plötzlich ein Ende haben! Gesenkten .Hauptes schritt er weiter, durch den fetten, raschelnden Weizen, durch die flüsternde Gerste, die der sanfte Nachtwiud furchte, durch die dunklen Kartoffelfelder und an beit schnurgeraden Rüben furchen entlang. Drei Stunden wanderte er, sprang über Gräben, strich am Waldrande entlang, umkreiste fast die ganze Ge-' markung bis nach Altsorge hinunter, luandte sich endlich und machte sich auf den Rückweg, als im Osten gerade der erste Morgenschimmer erwachte. Auf der Schwedenschanze, von deren freier Höhe man das ganze Dorf und den grüßten Teil der Gemarkung übersehen konnte, machte er halt. Lauge ließ er seinen Blick in die Runde schweifen und nahm Ab- 414 schied von dem Boden, der ihm durch fünfundzwanzig Fahre harter Arbeit seine Heimat geworden lv-ar. Da fiel drüben an der hohen Ecke des Südreviers ein lauter Schuß. August Kuorreck sah sogar die Flamme des Pulvers aufleuchten. Zuerst dachte er an den Förster, dann au Moritz Gassel, der oa einen Rehbock zur Strecke gebracht haben konnte. Aber er verwarf diesen Gedanken bald und schöpfte Verdacht. Die beiden hatten es nicht nötig, sich in der Rächt, wo alles schlief, auf den Anstand hinauszustehleu. Eine halbe Stunde später klopfte August Kuorreck mit seinem Stocke an die Fensterläden des Försterhau sc s. Kar' Ruppert steckte den struppigen Kopf heraus, wies die Hunde, die fürchterlich lärmten, zur Ruhe utib fragte, was los sei. „Da drüben ist eben ein Schuß gefallen!" sagte der Inspektor und wies mit dein Stocke nach dem Südrevier. „Za!" knirschte der Förster leise. „Ich kveiß schon. Es wildert einer. Aber ich krieg ihn noch. Er muß erst sicher werden!" „Wer ist's?" „Ich Hab den Reuschel im Verdacht." „Da seht Euch vor!" warnte August Kuorreck. „Der hat eine sichere Hand!" „Keine Sorge!" knurrte der Förster. „Der läuft mir schon mal vor die Flinte. Dann kann er sich seine Knochen im Schnnpstüchel nach Hause tragen." „Lebt lvohl!" sagte der Inspektor und reichte ihm die Hand. „Wollt Ihr nicht reinkommen? Was seid Ihr denn schon so zeitig ans den Beinen?" „Ich wollte bloß Adieu sagen!" meinte August Kuorreck. „Der Herr Baron hat mir gestern gekündigt. Ich zieh nach Zdurotschiu." Dem Förster blieb vor Schreck der Mund ofsenstehen. „Gekündigt!" stotterte er endlich. „Ja, warum denn?" August Kuorreck hob die Schultern und ließ sie fallen. „Das sind die neuen Herren!" knirschte der alte Waldmann. „Da wird mir's wohl auch bald an den Kragen gehen!" „Nein!" sagte August Kuorreck. „Da ist keine Gefahr. Dals war eine rein persönliche Sache." Damit wandte er sich. Der Förster schüttelte den Kopf, sah ihm nach und schloß dann das Fenster., Als August Kuorreck wieder auf dein Gutshof eintraf, erglühte der Lasten dunklen Sonnenfeuer. Er ließ drei Leiterwagen anspannen und vor seine Tür fahren. Tann wurden die Möbelstücke einzeln herausgetragen und ausgeladen. Ta viele Hände Zugriffen, verlief die Arbeit schnell und ohne Stocken. Die Dienstleute steckten die Köpfe zu- sannncn und flüsterten leise miteinander. August Kuorreck sprach kein unnötiges Wort, prüfte sorgsam, ob jedes Möbel auch ordentlich festgeschnürt war, und schickte seine Frau, noch emiiial in die St ille, um ba* Vieh zu versehen und das Melken zu beaufsichtigen. Die Möbel aus Thomas Hau- schnds Giebelstube, die. mit zum Knorreckschen Haushalt gehörten, wurden nicht heruntergetragen. August kuorreck neß sie da, weil Thoinas Hauschild darum bat. „Lange dauert's ja nicht!" meinte der Gehilfe. „Sie werden ja doch bald wiederkommen!" Darauf gab ihm der Inspektor keine Antwort. 4 lohlich rollte ein leichtes Wägelchen in den Gutshof. Das lutu der aite Abraham. Ms er oie vollgepackteu Leiter- wagen erblickte, begann er sofort zu schreien und mit den Händen durch die Lust zu schlagen. August Kuorreck beruhigte ihii, so gut cs ging, schleppte ihn in eine der leer- geräumten Stuben und legte ihm mit kurzen Worten dar was vorgefalleu ioar. ' r . "![ meschugge, und Sie sind meschugge!" rief der alte Abraham voll echter Verzweiflung. „Sie sind alle beide verrückt und meschugge!" es aU§/ " mnnte bcr Inspektor ernst. „Aber „Nu?" fragte der alte Abraham mit fliegender Stimme. „Warum wollen ^ne nicht, daß er sie heiratet?" . l^il ich nicht will", sprach August Kuorreck fest, „daß gcT;t^ Ctr ^ nr0H ^ter einmal mit seinen Kindern betteln , , "Sie haben recht!" schrie der alte Abraham. „Sie haben ganz recht. Er muß eine Partie machen, sonst geschieht «3riÄc U ntdS Ä"‘ rt U " 8lÜCf 9ef ^' er kam. Und eilig stob der alte Abraham zum Baron. Fritz von Winkelberg war eben aufgestanden und sah mrt Ingrimm, daß August Kiiorreck Ernst machte. Da schoß der alte Abraham zu ihm herein. „Herr Baron!" rief er atemlos. „Sie werden doch den Herrn Kuorreck nicht fortschicken. Das gibt ein Unglück. Das muß ein Unglück geben. Sie müssen die Kündigung zurücknehmen! Was wollen Sie ohne Inspektor inachen!" „Geben Sie sich keine Mühe, Herr Abraham," erwiderte Fritz von Winkelberg und unterdrückte mühsam seine Aufregung. „Ich schicke Herrn Kuorreck nicht weg, er geht von selbst. Ich verliere ihn nicht gern. Das lveiß er!" Geben Sie ihm ein gutes Wort!" rief der alte Abraham. „Ein einziges, gutes Wörtchen, und er bleibt. Er wartet nur drauf. Er will bleiben. Es ist der tüchtigste Inspektor im ganzen Kreise." Ich weiß es!" sprach der Baron ruhig. „Aber kein Mensch ist unersetzlich." ^ „Herr Baron!" schrie der alte Abraham in höchster Seelcnangst. „Sie können doch nicht das Fräuleinchen heiraten. Sie müssen eine Partie machen, eine feine Partie." Fritz von Winkelberg drehte ihm den Rücken. Aber der alte Abraham ließ sich nicht so leicht verblüffen. „Herr Baron!" rief er und unterstützte seine Arguinente durch die lebhaftesten Handbewegungen, die ihm zu Gebote standen. „Herr Baron, der Herr Kuorweck ist im Recht, ganz im Recht. Das ist kein Kündigungsgrnnd. Er hat's im Kontrakt. Er ist vollständig im Recht!" „Ich auch!" sagte Fritz von Winkelberg trocken. „Aber er ist besser im Recht!" trumpfte der alte Abraham auf. „Erfpareu Sie sich Ihre Vermittlung," sprach der Baron und wandte sich lvieder um. „Ich gebe nicht nach. Es sieht auch viel schlimmer aus, als es ist. Herr Kuorreck wird in vier Wochen wieder hier sein. Ganz von selbst wird er ankommen, wenn ich erst sein Schwiegersohn bin." „Er kommt nicht, Herr Baron!" verschwur sich der alte Abraham. „Ich kenn ihn besser. Er kommt nicht, wenn ihn nicht bitten." „Dann mag er bleiben!" rief Fritz von .Winkelberg ärgerlich. „Und ich werde ihm beweisen, daß ich Manns genug bin, mein Gut selbst zu bewirtschaften. Das können Sre ihm meinethalben sagen!" Damit ließ er den alten Abraham allein. Ansgeregt zappelte der wieder über den .Hos zurück. August Kuorreck nahm ihn beiseite. Ohne zu fragen, las er in Abrahams Gesicht, daß ?r nichts ausgerichter hatte. „Sie sind beide verrückt und meschugge!" stöhnte er und wußte nicht aus noch ein. Er sank aus den letzteil Stuhl und ließ die Arme hängen. . „Ihr werdet aufpachen, Abraham," sprach August Kuorreck, „daß dieses Jahr gute Preise geinacht werden. Und aus die Versicherungen gebt acht, daß sie nicht ablanfen." xcx alte Abraham hörte nur mit halbem Ohre hin „Sie müssen nachgeben, Herr Kuorreck!" ries er und sprang aus. ,,L>ie müssen! Er hat Sie doch ganz iil der Hand! Was sperren Sie sich lange. Es hat ja doch keinen Zweck." „Das ist meine Sorge!" erwiderte der Inspektor und richtete sich stramm ans; eben trat Thomas Hauschild herein. „Ich muß das wieder in Ordnung bringen, ich muß das lmeder ganz in Ordnung bringen," murmelte der alte Abraham vor sich hin und ließ den Kopf hängen „Das geht nicht, das geht ans keinen Fall nicht." „Ra!" meinte Thomas .Hauschild und kani näher Ich will auch mein Möglichstes tun, daß sich die Sache wieder ziisamnienzieht." (Fortsetzung folgt.) ucr anoere zruyimg. Von Rudolf M i ch a e l. Huxton, der englische Oberleutnant, lchilte aus den breiten weiven Fenstern l^s Lazaretts und schaute zu beiden Seiten der Ltratze hinunter. In seinen scharfen Augen war Neugierde. Durch die kippen blies er eine leichte, frivole Melciüe. Es schien ihm £“L f J u l ” liefen Tagen, als er zuerst wieder auiüehcn tJÜhIV u .war von »rehreren Schüssen getroffen. Einer hatte die Lunge ge,trecht. So lvar er in deursche Hände gekommen. ~ AHc ^trotze lag im blochen Sonnenlicht des Frühlings Tie Sowie tat wohl nach den langen, kargen Monaten der Entbehrung in Flandern. „Die Lazarette sind gar nicht schlecht". 0 415 — hatte er schon mehrere Male lachend »u seinen Kameraden gesagt, dre mit ihm im Saal lagon. Mer so-, Me er es sprach, klang es höhnisch. Er benutzte feine Kenntnis oer deutschen Sprach gern dazu, statt zu danken, mit seinen! leichten Spott den Großmütigen zu spielen. Aber er fühlte dabei nicht, tvie arniselig das nxu. i Mit zwei anderen englischen Offiziere^ und zwei russischen Hanptleuten lag er zusammen. Aber die sprachen nur wenig miteinander, wie kleine Kinder, denen die Mütter verboten haben, zusammen zu spielen. Ihre gemeinsamen Interessen waren wohl nur Schlafen, Essen und Rauchen, die Engländer ihre Pfeifen, die Runen ihre unentbehrlicl>en Zigaretten. Duxton horchte auf, denn die Straße herunter kam der dumpfe Schall von Militärmusik. Und einige Minuten später brachen die Töne hell um die Ecke. Das lvaren ansrückende Truppen, ein Transport, der zum Bahnhof ging. Schioer klappte der Schritt der tausend Füße. Zu beiden Seiten auf den Fußsteigen drängten sich die Mütter und Mnder. Lachend unter Tränen. Tie Kleinsten von den Meinen marschierten mit im Takt und fühlten nicht den Ernst der Stunde. An den Gewehrläufen nickten Blumen. .An den neuen grauen Mcken steckte frisches Laub. Duxton empfaird die Kraft des Bildes. Er zog sich etwas vom Fenster zurück, aber er wandte den Blick nicht ab. Da trat die Schwester neben ihn, schaute eine Weile hinaus und sagte dann nachdenklich und stolch: „Unsere Soldaten!" Er erschrak ein wenig, loeil er sie nicht gehört hatte. „Ja, Soldaten," antwortete er kurz, als wolle er den Stotz der Schwester dämpfen. Sie sah ihn fragend an. Er fuhr fort, nne wenn er jedes. Wort erwägte: „Frauen wissen nichts, verstehen nicksts von den Soldaten." „?lber von den Söhnen," antwortete sie rasch. „Unsere Soldaten sind Gatten und Sühne. Darum fühlen wir Stolz und Trauer, Herr Huxton." Er wandte sich, ab und bat den einen russischen Hauptmann UN! eine Zigarette, der sich gerade eine neue anzündete. Dann blies er den blauen Ranch in dichten Wolken zwischen sich und die Scknvester. Schwester Hilde tat, als fühle sie seine Ungezogenheit nicht, ging die Reihe der Betten entlang und glättete ruhig Decken und Kissen. „Herr Duxton, toenn Sie mögen, dürfen Sie heute Nach- mittan ein bißchen draußen im Park spazieren gehen. Der Arzt erlaubt es Ihnen." Damit wollte die Schwester ihre eigene Unruhe glätten. Ter Oberleutnant nickte und lächelte. „Ja, Schwester Hilde, Sie sind gut. Die beste Schwester von den dentßhen." Schwester Hilde lag es auf der Zunge, noch etwas zu erwidern. Aber die Antrvort erstickte ihr im Mund. Sie ging rasch hinaus und warf die Tür laut zu. Die Offiziere lachten. Aber vielleicht wußte kaum einer, war uni. So,wester Hilde ging in ihr Zimmer, stand vor dem Spiegel und ordnete ihr Haar. Auf der Konrmode stand das klcirre schmale Bild eines deutscl-cn Offiziers. Quer über die Uniform ein Gruß geschrieben in eckigen, harten Zügen. Ihr Herz wurde bang, die Augen matt. Sie Mußte schlucken, um sich zu beherrschen. Sie hatte ihm ihre ganze Liebe mitgegeben. Er war mit Freude sortgegangcn, damals, im ersten Feuer der Begeisterung. Run hatte er seit drei Wock-en nicht mehr geschrieben. Und in Polen waren schwere Tage. Aber sie kam nicht dazu, ihren bangen Gedanken freien Lauf 8ll lasten, ^ie wurde unten gerufen, einer anderen Schwester zu helfen. Ta war sie Meder fest lvie vorher. An: Nachmittag durften die verlvundcten fremden Offiziere im Park spaz:ercn gehen. Der Parck lag am Rande des kleinen Städtchens und grenzte bart an das Feld. Ueber Busch und Acker sah das Auge einen hellen Frühling liegen. So zart war das Licht, so weich der bunte Schimmer der Bäume, als wolle der Frühling m:t besonderem Bedacht alle Not und allen Lärm da draußen vergessen machen. In der: duschen kreischten und hüpften die Spatzen wie eine Schar wilder Kinder. Ueber den Birken lag ein rötlich gelber Lästerer, den der kleine, leichte Wind vergeblich fottzuiml-en suchte. d«nz oben, rn der blassen Höh..- strebten zwei Störche dem deutschen Neste zu. Oberleutnant Huxton ging allein, die Schwester folgte ihm nach einigen Schritten. Bor der hohen Eisentür stand der Posten Huxton ging einen schmalen Weg zur Seite und wandte sich dem anderen Ende des Gartens zu. Er ging mit kurzen, hastigen Schritten. Aber er suhlte doch, wie schwach er war. Tie Brust arbeitete noch nicht genug. Ta ließ er nach, so daß 'Schwester Hilde ihn einholte. „Herr Huxton, Sie sollen sich aber schonen. Tos soll eine Erholung fern." Ter Oberleutnant lachte spöttisch. „Eine Erholung für die Gefangenschaft? Wozu? Sagen Sie doch, wozu?" ,^)err Huxton, Sie sind ungezogen und undankbar," Er faßte ihren Arm, um sich zu stützen. Seine Schritte wurden noch langsamer. Sie standen am Rande des Parks und sahen über den Acker hin. Hinter der jungen Wintersaat waren ein paar Pflüge und Eggen an der Arbeit. .Tie wurden von russischen Gefangenen geführt. „Schade um das schöne Land!" sagte Huxton, und seine Worte klangen seltsam ehrlich, „Aber wir rverden es doch verbrennen." ^etzt fühlte sie es, er wollte ihr wehtun, ihrem Stolz, ihrem Herzen, das so ganz an diesen Menschen und Saaten hing. „Ha, brennen!" lachte sie. „Ja freilich, es brennt, von unse- ren Herzen . Und Sie werden nichts mehr dagegen tun können, mem lieber Oberleutnant!" sagte sie übertrieben höflich. Und er war verletzt. Man sab es an seinem Gesicht, über das ein Zerren und Zucken ging. L>re empfand em wenig Befriedigung, tapfer gewesen zu sein. Sie gingen weiter. Sie wollte ans Uebcrmut ein Lied trällern, ein Lied, das ihn ärgern mußte;. Aber sie nahm sich noch zu-" samnren. „Und schade auch uni die hübschen, deutschen Frauen," fuhr " dann fort, „die so leiden müssen/' Dabei preßte er ihren Arm fest in den seinen und ließ seine Augen nicht von ihrem Gesicht Sie wurde rot. Dann machte sie sich hastig frei von ihm, so daß er einen Augenblick wankte. Ihre Worte kamen hart und gepreßt heraus. '.'Nicht schade, Herr Oberleutnant! Nein! Sondern Gottsei- dank! Was haben Sie für eine Meinung von deutschen Frauen? Sie! Oh, wir können leiden! Da soll an unserm Leid England zerschellen!" Sie lachte bitter. Und ihr Atem ging schwer. Der englische Offizier schwieg peinlich. Dann plötzlich strich sich Schwester Hilde mit der Hand durch'- Haar, als käme ihr Besinnung. Sie starrte eine Weile geradeaus, dann sagte sie ioeich: „Sie haben sich einen Augenblick vergessen. Herr Huxton. Kommen Sie, es wird kühl. Ihre Brust ist noch schwach. Sie müssen wieder liegen." Sie nahm seinen Arm. Er ließ sich willig führen. Aber dann verzog er den Mjund zu einem Lächeln und meinte: „Verliebtheit!" Sie sah ihn cm, bang und voll. Und ging doch wieder mit ihm uiid führte ihn in den Saal. Er fühlte sich recht schwach „Sie müssen sich schonen", sagte sie. . Als sie dann in ihrem Zimmer stand, konnte sie ihre Tränen nicht mehr zurückhalten. Aufrecht stand sie da und barg ihr Gesicht tm Taschentuch. Sie trug einen .Haß im Herzen gegen diesen englischen Offizier, daß sic sich selbst fürchtete. Sie ärgerte sich, daß sie ihm nicht niehr gesagt batte. Denn er war schlecht zu ihr gewesen. Er war kein Offizier. Hundert GedanktM tiefen ihr durch das erregte Gehirn. Trüber vergaß sie die Tränen. An demselben Abend mürben noch kranke Offiziere eingeliefert. Schwester Hilde bekam drei Russen zu den andern, in denselben Saal. Sie kamen aus den letzten Kämpfen. Sie konnte aber noch mcht erfahren, woher. Sie sorgte für die Drei wie für ihre Kinder und kam erst spät zur Nachtruhe. Am andern Morgen »oar sie wieder voller Eifer, als wolle sie sich selbst betäul>en, nicht zum Nachdenken kommen, etivas vergessen. Die neuen Offiziere erzählten von dem, was sie zuletzt gesehen und erlebt hatten. Schioester Hilde lehnte am Bettpfosten und horchte und verstand doch nichts. Sie bat den einen rnffifd>en Lemnant, einen Studenten, er möge dock) deutsch erzählen, wenn er könne. Und der erzählte jhr. Sie faß auf dem Rand seines Bettes. i „Wir hatten die . Füsiliere gegen uns. Die Preußen agem eln tapferes Regiment." Schivester Hildes Äugen wurden größer, als könne sie sehen, was- er sagte. s Tie . . . Füsiliere? Das war ja sein Regiment! Ja, ein gutes Regiment! „Warum erzählen Pie nicht tveiter. Herr Leuttrant?" fragte sre l)astig. „Aber ich erzähle doch Schwester!" Sie^ hatte ganz überhört, daß er weiter sprach. ,?Wir haben das -Regiment kaput gemacht", fuhr der junge - Offizier fort, und in seiner Stimme war Stolz und Trauer zu- gleich. Cie schwieg und starrte ihn an. „Sie werden blaß, Schu*ester", sagte der Russe. „Hab' ich Ihnen weh getan?" Scknvester Hilde stand auf und biß die Zähne in die Lippen. „Sie haben das Regiment vernichtet? Sagten Sie das Herr Leutnant? Dann waren Sie tapfer. Wirklich, Sie waren es." Wieder sckiwieg sie einen Augenblick. „Aber ich kann es noch nicht fassen. Das ist zu schwer. Doch es muß wohl ivahr sein. Ja, — ich glaube, Sie lügen nicht." Langsam wandte sie sich vorn Bett ab. „Danke schön, Herr Leuttrant." Ihre .Hände lösten sich vom Bettrand und während sie sich 416 zum Gehen wandte, ging ihr Blick au Huxton vorbei, der zugehört hatte und seine Pfeife lässig rauchte. Da stieg ein heiles Gefühl in ihr aus, ein Haß: „Du, nur du, hast ihn mir getötet!" Huxton hatte der letzte Spaziergang sehr geschadet. Er bekam Fieber und mußte liegen bleiben. Den ganzen Tag hatte Schtvester Hilde an seinem Lager zu tun. Wer sie arbeitete tvie emfe. Träumende. Die Hände schafften, als könnten sie nicht anders. Und sie sah keinen offen an. So ging es drei Tage, da stland es mit dem cngliffchÄr Oberleutnant sehr schlimm. Schwester Hilde mußte die ganze Nackst an seinem Bett wachen. Der Kranke wühlte unruhig in den Kissen und Decken. Sie zwang ihn zur Ruhe, kühlte ihm die Stirn und hielt Ujm die Hände. Der Kranke ivachte mitten in der Nacht auf. Seine Augen waren blank und groß rme irre Sterne. „Schwester Hilde, hauchte er mit trockener Stimme. Sie strich ihm über die Stirn und gab ihm zu trinken. Dann schlief er »nieder. Sie wachte die gairtze Nacht. Mer sie konnte, nicht denken vor lauter Gedanken. Am anderen Morgen brachte ihr die Post ein kleines Päckchen aus dem Felde. Sie öffnete es ohne Neugierde. Seine Uhr ivar drin und sein Eisernes Kreuz. Sie legte beides zu seinen Briefen) in ihren Schrank, iveinte nicht, sondern ging still hinein zu dem/ kranken Offizier, für ihn zu sorgen. Sie mußte laufen und arbeiten wie eine Magd, sie rvollte nicht Nachdenken. So ging es noch zwei Tage, daun drückte ihr der Stabsarzt die Hand. „Schwester, Sie haben ihn durchgekriegt. Er ist unser Feind. Aber mein Gott, jetzt doch nur unser Kranker." Das sollte ein Lob sein. Sie hätte es als Schmerz empfinden müssen. Aber sie hatte noch nicht innpre Ruhe genug, um sich das klar machen zu können. Ms es Huxton besser ging, suchte sie seinen Blick zu meiden, Sie hatte kein Bedürfnis, ihm irgend etwas zu sagen. Er war still und bat sie nur um das Nötigste. Nur der junge, russische Leutnant, der Student, schien zu ahnen, wie weh er ihr mit seiner Erzählung getan. Er suchte gut zu ihr zu sein. Sie fühlte es dankbar. Wer ste sprach sich nicht aus. Huxton kam gelegentlich mit dem Russen in ein kurzes Gespräch „Was halten Sie von Schwester Hilde, Herr Oberleutnant?" fragte der Russe. Huxton zuckte die Achsel. „Ich möchte, wir hätten viele Frauen, wie diese Deutsche es ist- Solche Frauen machen ein Volk stark und halten es jung. Glauben Sie es mir, mein lieber Oberleutnant. Glauben Sies mir!"— - vermischtes. • D i e Heu bowle. Bald wird die Heuernte in vollem Gange fein und draußen vor den Stadttoren wird der kostlicke Wohlgeruch frischen HeueS die Flur erfüllen. Er ist allgemein bekannt und beliebt. aber die wenigsten wissen, daß er in sehr naher Verwandtschaft mit dem Dufte des Waldmeisters fleht und daß man die geschätzte Maibowle aus — GraS bereiten kann. Es gibt nämlich eine Grasart, die sich durch ihren angenehmen Geruch vor allen anderen auszeichnet, d. i. Anthoxauthnm odoratum, das gelbe Ruchgras. Die grünen Blättchen, welche die kleinen Blüten umgeben, sind mit kleinen gelben Pünktchen übersprengt, die wahrscheinlich Träger deS Geruches sind. Der macht sich, während das Gras lebt, kaum bemerkbar, sondern entwickelt sich erst, wenn es ge- sch,litten ist. Schon seit alten Zeiten mischen die Bauern das GraS unter den Rauchtabak, und auch bet der Bereitung von Schnupftabak wird eS benutzt. Nun hat schon 1846 Bleibtreu in Bonn nachgewiesen, daß der Ntechstosf im Rnchgrase derselbe ist wie der in den Tonkabohnen, da« sogenannte Cumarin, das 1820 Vogel auS ihnen hergestellt batte. Cumarin sindet sich nun auch in den Blättern von Angraecum fragrans, das ans Mauritius als Aufgnß- getränk bemiht wird, in den Blüten des geineinen Steinklee und endlich in, Waldmepier, asperuta odorata. Bleibtreu stellte nun seinerzeit Cumarin ans Ruchgras her und setzte dainit eine Bowle an, die von sachverständigen Personen der Bonner Universität sehr gut befunden wurde. Seitdem hat man noch ab und zu Versuche gemacht, aus Gras Cuinarin und Maitrank herzustellen, hat dann aber leider das sehr enckache Veriahren nicht mehr geül t. Vielleicht lebt es jetzt, wo man alles, was der heimische Boden liefert, gründlich anSznnntzen strebt, wieder auf. 'Fische im Herrenhaus. DaS preußische Herrenhaus - geht gern seine eigenen Wege und macht es nicht immer so, wie andere Leute es gern haben möchten. DaS preußische Abgeordnetenhaus wollte gern das Fischereigesetz verabschieden, eine um- fangreiche, bedeutsame Vorlage, und ,nan verlangte von der preußischen PnirSka,inner, daß sie in wenigen Tagen dieses Gesetz erledigen sollte. Da sagten aber diese Herren : »Nein, bloß keine Ueber- stürznng 1* und lehnten eine solche Hetzarbeit mit Ueberstunden olntt ab. Nun ist tie Vorlage gescheitert. Diese Fischerei-Tragi- koinödle erinnert an daS erste Fischereigesetz in Preußen, das im Jahre 1374 den, Landtage vorlag. Tan,als war daS Herrenhaus in wesentlich freundlicherer Stinnnung, und ein lustiger Kopf unter den hohen Herren sorgte dafür, daß in die Kon,Mission für dieses Fischereigesetz nur Herren mit dazu geeigneten Namen kamen. So geschah es denn, daß in diesen, Ausschuß ein Herr Fischer saß, ein Fürst Salin, ein Herr v. Ploeh, ein Tr. Hecht nsw. Wenn man sich bei der nächsten Beratung de; Fischereigesetzes, das sicherlich dein nächsten Landtag wieder vorgelegt wird, denselben Scherz leisten wollte, so könnte n,an in die Kommission von 1915 oder 1916 wieder folgende Herren hineinwählen: Dr. Fischer, v. Ploetz, Fürst zu Salm-Horstinar, Altgras zu Salm-Peifserschetdt, Fürst zu Salm-Salm und Graf zu Troste-Bischering. vüchertisch. — Zuversicht. Bon Hou st o tewart Chamber- lain, München, F. Bruckmann A.-G. Preis 5Ö Pfg. Unter den zahllosen Schriften zum Kriege' und über den Krieg ist wohl keine, die allseitigere Zustimmung gefunden hat wie Chamberlains „Kriegsaufsätze", die dem Verfasser das Eiserne Kreuz eintrngeu. Ein Weltweiser, der die ganze Bildung unserer Zeit in sich auf-> genommen hat und der wie kaum ein zweiter die internationalen Verl-ältnisse überschaut, findet hier goldene Worte, um bei jedem einzelnen von uns das Vertrauen in unsere gerechte Sachte und in unsere Kraft zu stählen. — Als ein wirklicher Schatz erweist sich namentlich für unsere tapferen Feldgrauen, die ihr Leben in, Dienste des Vaterlandes dransetzen, „Kürschners Bücherschatz-, die bekannte Sammlung illustrierter Romane und Novellen (He,»nanu H i l l g e r Verlag, Berlin-Leipzig). Ungezählte Exemplare der bekannten rotbraunen Hefte wandern wöchentlich und täglich ins Feld, in die Schützengräben, in die Quartiere iin Feindeslande, aus die Kriegsschiffe und in die Lazarette. In nicht wenigen Aufforderungen zur Abf.-ndung von Liebesgaben iverden gerade die Bände von „Kürschners Bücher- schatz* an erster Stelle genannt. Die Feldgrauen erhalten hier snr den erstaunlich billigen Preis vo>, 20 Psg. einer, gebestetcn ,md beschnittenen, also vollkorninen leseferligen Band mit gutem, deutlichem und großen Druck. Zn diesen äußeren Vorzügen gesellt sich der gediegene und fesselnde Inhalt. In jeder Woche wird ein i,euer Band ansgegeben; die neueste Erscheilnmg — Nr. 1014 — stellt eine ausgezeichnete Erzählung ans der,, Thüringer Volksleben voi, E. Krickeberg „Trotzige Liebes dar. Auch dieses Werk wird sicher ans der, Beifall der zahlreichen Freu>,de von „Kürschners Bnscherschatz* soivohl in den Kreisen der Feldgraues als auch über diese hinaus zu rechnen haben. — Bürgers Gedichte. Kritisch dlirchgesehene und erläuterte Ausgabe, heransgegeben voi, Tr. Ernst ConsenlinS, mit zwei Bildnissen Bürgers in Tie!- und Kunstdruck, zlvei Handschristen- vrobei, und 18 Notenbeilagen. Bongs Goldene Kl.,ssiker-Blbliolhek. TelltscheS Perlagshaus Bong & Co., Berlin W 57. In zwei Leinenbänden 5 Mk. — Bürgers Gedichte werden hier in einer bisher noch nicht erreichten Vollständigkeit geboten durch die Aufnahme vieler in Zeitschriften und Mnsen-Almanache» nsiv. zerstreuter Gedichte. Eine umfangreiche Lebensbeschreibung, die zugleich die ivirtschastlichen und literarischen Zustände der Zeit berücksichtigt, zeigt dank der Fülle des handschriftlichen und noch unbenutzten Materials, das dem Herausgeber zur Verfügung stand, ein ergreifendes Bild von de», verworrenen Leben deS Dichters. Tie umfangreichen Amnerkungen vereinigen das gesainte wissen- schafliiche Material und bringen nicht nur Worterklärungen und sachliche Erläuterungen zu einzelnen Versen, solider», sie berichte», über die Entstehungsgeschichte jedes Gedichtes, weisen die Quellen nach, gebe», Aufschluß über alle vorhai,denen Drucke und Verschiedenheiten des Textes, zeigen daS Fortleben der Gedichte in Nachahmungen und Parodien, fuhren Stimmen der Zeitgenossen in Briefen und Besprechungen a», — kurz, die LebenSgeschichle eines jede», einzelnen Gedichtes in literarischen, Zusammenhang. Einen besonderen Reiz dürsten der Ausgabe die Kon,Positionen aus den Mnsen-Almanachen verleihen, die erst in Faksimiledrücken, daiii» in den modernei, Violinschlüssel übertragen, beigegeben sind. Zun, erstell Riale iverden hier einer Ausgabe von Bürgers Gedichten die Musiknotei» beige'ngt. - Diamanträtsel. In die Felder nebenstehender Figur sind die Buchstaben a a a a b b b de eeeghiinnnrrrrr z derart einzutragen, daß die ivagerechten Reihen folgendes bedeuten: 1. Einen Buchstaben. 2. Geschenk der Erde. 3. Felsengrnppe der sächs. Schweiz. 4. Eine Halbinsel. 5. Stadt ii» Schlesien. 6. Ein Tier. 7. Einen Buchstaben. Die senkrechte und wagreckste Mittelreihe ergeben das Gleiche, Auslösung in nächster Nummer. Auslösung des Arithmogriphs in voriger Nummer: Erde — lieber — Bee — Hera - Erdbeere — Beer — Eber Xecb - Erdbeben. Schristlestnna: Ang. Goetz. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversitätS-Buch- und Steindruckerei. N. Lange. Gießen