Samstag, den 3. Zulk P© Aulerhaltmgsblall Mm /ReßmerAn)eigK' li§eukm!Anzeiger). Zurück zur Schotte. öiomsn von Ewald Gerhard Seeliger. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Mutter rührte unter Tränen die Hände bis kurz vo' «».»«acht. Sedwm half, aber ihre Arme waren kraftlos ^"Sknb.licke tank sie ans den Stuhl und starrte wortlos vo^ »lUt hin. Liie konnte es noch immer nicht begreifeu, daß fit von ihrer veimat und von dem. den sie liebte, scheide!! muszte. Fortwährend rannen ihre Tränen, und es war ei, tlleS, trostloses. Weinen. Die Mutter schaffte heftig nnt sprach ihr Mut ein ^ ^ ^ufzte sie und setzte sich müde auf den des gefüllten Koffers, weil er sich nicht gutwillig schließen wollte. „Du mußt fort. Du lveißt, wie Vater ist. ES gwt ein Unglück, wenn du nicht parierst." Hedwigs Tränen rannen stärker, sie schlug die Hände vors vi)e|i(i)t. „Sei doch gut!" tröstete sie die Mutter und strich ihr übers Haar. Ich kann's ja verstehen, daß du dich in ihn verliebt hast. Es ist eben ein koalier." [jrt ,^ber tvenn er mich doch vielleicht heiraten lvitt'" schluchzte Hedwig auf. „Hat er dir S versprochen?" forschte die Mutter eifrig ü Hkdwlg schüttelte den Kopf. „Aber es wär doch mög- „Na und?" fragte die Mutter. „Dann kann er'S ja noch immer tun. Du läufst sa doch nicht aus der Welt. Sei nur still, ich »vill'S schon Herauskriegen." „Und vergiß die minder nicht!" mahnte Hedwig und ^^rren „Günther ißt morgens zn-ei Teller Mltcwuppe, und Cäcilie kaut manchmal au den Nägeln." Erstmals sich die Mutter alle Einzelheiten der Erziehung genau enigeprügt l-atte, gingen die beiden zur Ruhe. XX. Punkt vier Uhr morgens tveckte August Knorreck. Die Mutter lies in die Küche, um das Frühstück zu richten. Hed- lvlg erschien niit rotgeloeinten Augen Sie hatte die ganze Naclit keinen Schlaf finden können. Uebermüdet und zerschlagen hing sie auf dem Stuhle, sprach kein Wort und fröstelte zutveilen. .... -Hede!" mahnte sie der Vater. „Hier hast du Geld. Du suhrst die Kasse. Sparsam wirft du schon sein. Und halt mir» den Hugo stramm, daß er nicht wieder das Lumpen anfangt. Und schreib fleißig. l>örst du?" Hedwig steckte das Geld mechanisch in die Tasche und nickte. Als tue Mutter den Kaffee brachte, aß sie ein paar Bmeh, obgleich ihr ein schmerMrftes Würgen in der Kehle ap. Doch sw weinte nicht mehr. Die Mutter dagegen wischte sich fortwährend l-eimlich über die Augen August Knorreck trieb Hugo, der sich endlich aus den Federn geschält hatte, iwch eininal zur Eile an und ging über den Hof. nach dem 2vagen zu sehen. „Hede!" schluchzte die Mutter und küßte sie. „Sei nur gilt, meine Hede! Ich ivill schon alles ivieder in Ordnung bringen. Lange hält » Vater ja doch nicht aus ohlie dich. In ein paar Wochen bist du wieder da. Ich loerde .schon dafür sorgen. Paß nur auf Hugo auf, daß er fich nicht er- lältet. Und lvenn er Geld braucht, dann schreib nur an mich!" Da ratterte der leichte Korbwagen vor die Tür, und Hugo setzte sich an den .Kaffeetisch. Seine Laune war sehr schlecht, denn er hatte noch lange nicht ausgeschlafen. Auch verbrannte er sich die Zunge an dem heißen Kaffee, als er ihn eilig hinnnterstürzen ivollte. Draußen lvurden jetzt die beiden .H off er anfgeladen „Los geht s," kommandierte August Knorreck, als er ivieder hereintrat. ... Hugo griff noch einmal tief in die väterliche Zigarren- liste, schwang sich auf den Wagen und steckte fich einen Gliiumstengel an Hedivig nahrn Abschied von Vater und Mutter und fetzte sich an Hugos Seite. Der .Knecht, der auf dem Vordersitz hockte, hob die Peitsck>e „Glückliche Reise!" ries der Vater und drückte Hedwig noch einmal die Hand Die Mutter weinte schnell noch ein paar Tränen. Die Pferde zogen an, und Hugo lüstete vornehm den Hut Die Eltern sckxinteil dem Wagen nach. Auch Thomas Haufchild, der sich zum Abschied eingefnnden hatte, blieb vor der Haustür stehen. Als der Wagen bei dem Herrenhaus vorbeiroltte, wies Hugo auf die geschloffenen Fensterläden. „Da schlafen sie noch alle!" knurrte er ärgerlich. Hedwig antwortete nicht, wandte den Kopf ab und sah nach Osten hinüber, ivo sich eben der Horizont mit glühe ,\* dem Rot bedeckte. Im scharfen Trab ging'S das Dorf hinaus. Hugo verspürte ein menschliches Rühren, warf die Zigarre fort, denn sie schmeckte ihm nicht, weil er sich die Zunge verbrannt lsatte, und legte leinen Arm um Hedwigs Taille. v a „Weißt du, Hede!" -meinte er gutmütig „Es ist doch besser so. Geheiratet hätte er dich doch nicht. Und für eine Liedfchaft bist du ^wirklich viel zu sck>ade Ich hätte ihn schließlich fordern müssen!" Sie schauderte zusammen. „ES wär mir nichts anderes übrig geblieben!" fuhr er fort. „Ich hab euch gestern auch im Parke getroffen Und ich hätte ihn heute zur Rede stelten müssen. Und so eine Schießerei ist immer dumm. Wenn ivir auch beide in die Lust schießen svürden, so eine Kugel hat man nicht in der Geivalt. Sie geht meistens dahin, ivo sie nicht sott. Na, und um den Baron lvär's wahrhaftig schade und um mich chließtich auch. Besser schon so." . Hedwig erwiderte nichts. Langsam mahlten sich die Wagenräder durch den weißen Saud einen Hügel hinauf Oben stand schon der Wald und wartete ans sie. 5mao drehte sich um, Äi 406 — „Von hier aus kannst du das Schloß' zum letztenmal sehen!" meinte er und rührte Hedwig an den Arm. Aber sie rührte sich nicht und schaute sich nicht Um. Gleich darauf lenkte der Kriecht in den Wald hinein. Die Pferde sielen wieder in Trab. Bis an diese Waldecke hatte August Knorreck den Wagen verfolgt. Regungslos hatte er den beiden nachgesehen, ohne tnit der Wimper zu zucken. Frau Knorreck, die neben ihm stand, holte tief Atem. „Nun sind sie fort!" sprach sie und wischte sich die letzte Träne ab. „Und ich Hab dir's gleich gesagt. Ein Mädel und ein Witwer zusammen, das paßt sich nicht. Das gibt immer was!" „Diesmal hast du recht gehabt!" sagte August Knorreck und horchte nach den Ställen hinüber, woher sich dumpfes Gebrüll meldete. „Kümmre dich um das Vieh und dann mach, daß du hinüberkommst. Hedwig war, immer schon um halb sieben drüben." „Wenn er mich aber nach ihr fragt?" August Knorreck sah seine Frau groß an. „Das wäre das erste Mal, daß du nicht weißt, was du sagen sollst!" wies er sie rurecht. „Wenn du dir einen Kuppelpelz verdienen willst, dann verrat's nur, wo sie ist!" Darnit schritt er ins Haus zurück. Drinnen traf er Thomas Hauschild, der sich, um eine Verlegenheit zu bemänteln, eben die dritte Tasse Kaffee einschenkte. Der Inspektor nahm einen Kognak. „Das Heu muß noch einmal gewendet werden!" sagte er und stellte die Flasche wieder hinter den Sekretär. „Schicken Sie fünf Leute vom Vorwerk nach der Teichecke und drei auf die Altsorger Wiesen. Die tibrigen müssen den Graben bei der Schwedenschanze schlämmen." „Da bleiben nur drei übrig!" toarf Thomas Hauschild ein. „Die andern bring ich hin vom Dominium," gab der Inspektor zurück. „Kann aber neune werden, ehe ich komme. Sagen Sie den Leuten, sie sollen sich sputen, daß wir noch diese Woche fertig werden. Es gibt da auch eine Masse K'rebse. Die sollen in die Küche geliefert werden. Daß die Leute keine auf die Seite bringen!" Der Gehilfe nickte und'wollte gehen. Mer "August Knorreck hatte noch etwas auf dem Herzen und rief il)n noch einmal an. Thomas Hauschild machte im Türrahmen kehrt und wartete. „Was ich noch sagen wollte!" sprach August Knorreck langsam und suchte nach Worten. „Was Sie da gestern im Park gesehen haben, das ist turnt aus und vorbei. Das war eine Kinderei! Wenn Sie's im Dorf herumbringen, dann ist das Ihr eigener Schaden." „Ich erzähl schon nichts!" meinte Thomas Hauschild und setzte sich die Mütze fester. „Und wenn sie übers Jahr wiederkommt," fuhr der Inspektor fort, ,chann mögt ihr meinethalben Verlobung feiern. Ich Hab nichts dagegen. Soll mich freuen, wenn Sie bei ihr den Herrn Baron ausstechen können!" _ "dra!" rief Thomas Hauschild und freute sich so, daß ihnt do 3 Blut in die runden Backen stieg. „Wenn Sie mir sie doch^"' dann trau ich mir's schon zu. Ihnen folgt Fünf Minuten später ritt er im englischen Trab über den Hof nach dem Vorwerk hinunter. Bei Sebaldus Pohl . an * Fenster dicht verhängt. Moritz Gassel aber stand schon rn setnem Garten tv>r den Bienen und rechnete mrs, welck>es Volk heute schwärmen würde. Denn kaum ein Schultag verlres jetzt ohne diese Störung. VorbeWtzen"' ^ Dassel!" schrie Thomas Hauschild im „Guten Morgen!" gab Moritz Gassel zurück, über bic augergewohnltche Freundlichkeit des Gehilren und Neben buhlers verwuttdert. Hauschild parierte seinen Gaul und kam zu. rück. Jetzt konnte ihm das Schutmeisterlein nicht mehr ir die Quere kommen! Moritz Gassel trat an den Zaun Dunkelrot preßte sich eben die dtcke Sonne zwischen zwe Waldecken am Horizont. „ftrcmlein Hedlvig ist heute morgett abgereist!" sagt, der Gehilfe. Moritz Gassel untvillkürlich. „Met weshalb denn?" ' „Weiß nicht!" lächelte Thotnas Hauschild verschmitzt. ,Lmgo ist auch fort." „Wohin denn!" „Weiß nicht!" irrwiderte Thomas Häuschitd. DaS wußte er wirklich nicht! „Und so Hals icher Kopf?" fragte Moritz Gassel, der ein ungewöhnliches Interesse au dieser Angelegenheit nahm. ,>Ast sie mit Hugo gefahren? Wann kommt sie wieder?" „Uebers Jahr!" antwortete der Gehilfe und lächelte überlegen. „Eher kaum. Und dann gibt's eine Verlobung!" „So?" entfuhr es Moritz Gassel. der aufs tiefste er- chvak. Sein Herz würde plötzlich blutleer, seine Kttie wattdien. Er mußte sich am Zaun festhalten. „Also deshalb ist ie abgereist?" würgte er sich heraus. „Kamt man's wissen?" grinste Thomas Hcurschild, der sich an der Verwirrung des Nebenbuhlers weidete. „Lassen Sie sich die Zeit nicht lang werden." Damit riß er den Gaul herunt und sauste im Galopp das Dorf hinunter. Moritz Gassel schaute ihm lange nach, dann stieß er einen schweren Seufzer aus, oer int ticffteu Winkel seines Herzens gesessen hatte, und ging in die Schul- stube. um Aufsatzheste zu korrigieren. Um diese Zeit erwachte Fritz von Winkelberg atls einem unruhigen Halbschlaf, der ihn mit bösen Traumbildern gequält hatte. Der Wagen, mit dem Hugo und Hedwig um halb fünf nach Zdurotschin gefahren waren, hatte ih)t wohl geweckt, aber er war wieder eingeschlafen. Langsam fand er sich in die Wirklichkeit zurück. Da dachte er att Hedwig, und mit einem Schlag sielen die schweren Gedanken vott ihw ab. Er stieß die rkäben zurück, daß der Glanz der Morgen-' sonne das Zimmer fiUlte, erfrischte sich am quellkühlen Wasser und fuhr schnell in die Kleider. Dazwischen horchte er nach dem Kindet^immer hinüber. Da meldeten sich plötzlich leichte Tritte, und in der Tür erschien Cäcilie im Nacht- henrdchen. Den kleinen Günther schleppte sie an der .Hand hinter sich her. „Papa!" rief sie schüchtern und ließ die Mundwinkel hängen. „Tante Hedwig ist nicht gekommen!" „Tante Hedwig!" wiederholte der kleine Britder und machte ein Gesicht, als wollte er weinen. Fritz von Winkelberg erschrak, und sein Herz begann sofort unruhig zu werden. Mer er jaßte sich schnell wieder, trug die Kinder in ihre Bettchen zurück, deckte sie warm zu urtd beendete schleunigst seine Toilette. „Dieser Dickkopf!" murmelte er vor sich hin, und dachte dabei att August Kuorreck. „Na, ich lverd ihn schott klein kriegen!" Dann versuchte er bei den Kindern Hedwigs Stelle zu vertreten. Das war nicht leicht, und die vielen ungewohnten Handgriffe ermüdeten ihn bald. Aber Cäcilie trieb ihn imnter wieder an. Endlich war der kleine Günther fertig gewaschett und angezogen. „Jetzt komm ich dran!" rief Cäcilie und klatschte vor Freude in die Hände. Mer Fritz von Mnkelberg setzte sich erst einmal hin und holte Atem. „Sag mal, Kind!" meinte er halb verzweifelt. „Könntest du dich nicht selbst anziehen. Groß genug bist du eigetttlich dazu. Ich Hab Mädchen gesehen, die noch kleiner waren als du, und die schon ihren jüngeren Brüderchen halfett." Cäcilie schmollte ein wenig und versuchte ihr Glück allein. „Warum komntt Tattte Hedwig nicht?" rief sie unglücklich, als sie lvieder ihren Strumpf nicht finden kottnte. „Ja!" antwortete der Baron. „Ich weiß es nicht. Vielleicht bin ich selber schuld daran!" „Hast du etwa mit ihr gescholten!" stellte ihu Cäcilie hestig zur Rede. „Nein, mein Kindl" lächelte er, zog sie an sich und gab ihr einen Kuß. „Gerade das Gegenteil." Cäcilie schaute ihn siagend an, sie verstand ihn nicht. (Fortsetzung folgt.) Christian Mchtegott Geliert. Lu seinem 200. Gebitrtstage (4. Juli). Bon Peter Hamecher. «Ls Friedrich d. <&v fm: Jahre 1760 in et auch den Professor Geliert vor sich komplett enthalt im Jahre 1757 hatte er den Professor Öetmia weckte, ließ U Bei seinem f Gottsched empfang gen, und dieser hatte dem König seine Uebersetzung der Iphigenie des Racine vvrgäesen. Geliert mußte eine seiner Fabeln hersagen. Mit Gottsched war Friedrich sehr tvenig zufrieden gelvesen. Er behauptete, er habe kern Wort seiner Ueberießung verstanden, trotz- detm er das Original zur Land gehabt habe. Gellerts Fabel aber fand seinen Beifall: „Das ist recht schön; er hat etwas so Eou- lantes in seinen Versen, das verstehe ich alles," und er vat den Dichter, öfters wiederzukommen und ihm seine Dichtungen vor- -ulesen. Ter Eindruck, den Gellert auf den König gemacht, roar ein bedeutender. „Das ist ein ganz anderer Mann als Gottsched," meinte er, als ihn der Dichter verlassen, und bei Tafel nannte er ihn den vernünftigsten unter den deutschen Gelehrten." Ja! eine Ode, die Friedrich $ Jahre vorher an Gottsched als an den Begründer des literarischen Ruhmes Deutschlands gerichtet, und die der eitle Geschmacksdiktator schleunigst der O Öffentlichkeit übergeben hatte, erhielt jetzt die Ueberschrift „An Sieur Gellert". Zu Garre aber äußerte Friedrich später: „Gellert ist der einzige deutsche Dichter, der zur Nachwelt gelangen wrtd. Er hat zwar nur in einer kleinen Gattung, aber in dieser mit Glück gearbeitet." Gellest ist der Dichter der Aufpäruna. dxs VernunftHzeitalters. In ihm srnd gewisse Tendenzen jener Geistesrichtung rN seltei Reinheit ausgeprägt und in eine Form gebracht, die das Le' Aste mit Witz und Ämniut verbindet. Das nahm den König ihn ein. In der Tat ist Gellen gegeniijter Gottsched tri; deutender Entschritt vom ni< ^ .als Formalistischen zu einer ^oejrs. die einen größeren Gehalt hät. Ex führte die Trchtuugen aus den Akademien wieder ins Leben zurück, und dadurch wurde er qucy der erste deutsche Dichter, der wieder starker auf das Leben wirkte. Friedrichs Bewunderung ist, temporär gefaßt, durchs berechtigt. Wrr freilich finden den Abstand von Gottsched zu Gellert nrcht to ssroß wie den von Gellert zu Uopstgft. Gellerts Dichtung ist, lote die seines Lehrers, Berstandpspoesie und es mangelt ihr dgs eigentliche dichterische Erlebnis. Ihr Gehalt ist »oxniger ein poetisch, als moralisch bedeutender, und nur ein Zeitalter, das eigen so verkehrten Begriff von der Poesie hatte wie die .Aufklärung, fottnie sie so höch stellen, daß sie bepn Erzeuger den Ruhm eintragen, konnte, den er lveit über seinen Tjod hinaus geiroß. Wer^n wir ihm heute aerecht werden wollen, müssen wir ihn durchaus historisch fassen als der in seiner Art vollendete Ausdruck seiner Zeit, Heren Begriff vom Dichterischen wie deren Geist er ganz rein verkörpert. Es war die Zeit der moralischen Wochenschriften, der Wärter für Witz und Verstand, in der Gellert groß wurde. Es war die Zeit der Vernunft. Tie dlbsicht seines Dichtens ist die moralische Besserung und Msklärnng; die Erziehung zur Sittlichkeit durch Belehrung. Er ivill „in cinenr leicht zu behaltenden Ausdrucke gute Wahrheiten sagen und edle Empfindungen rege machen." Für diese lehrhafte dlbsicht war die Fabel, aus der die moralisch Nutzanwendung hjwausspringt, die gegebene Form, und Gellert hat in dieser Form sein Bestes geleistet. Sein Wunsch Nach Verständlichkeit und Unterhaltsamkeit wurde zu schöner Klarheit und reizvoller, launischer Belvegtheit des Älüsdruckes. Daß er seine Stoffe aus dem Leben der Gegenwart, das er satirisch beleuchtet, nahm, erhöhte vre Wirkung. Seine Fabeln waren das gelesenste Lreblinasbuch ihrer Zeit. Noch heute sind sie es. die feinen Namen tragen und halten, wenn »vir auch ihren Wert anders einschätzen als die Zeitgenossen und ihre Moral uns hausbacken, mittelmäßig erscheint. Jedenfalls konnte Gellerts lehrhafte Absicht hier in einer Art zur Geltung kommen, die dichterisclxm Reiz hat. Wenn wir an Geliert denken, so denken wir an den Fabeldichter. Seine Lustspiel« sind ganz belanglos. Sein Roman „Das Leben der schwedischen Gräfin v G." ilt ein tolles Gemisch, aus den Ingredienzien deH alten Abenteurerromans und des moralischen Romans der Eng^ länoer. Seine Lehrgedichte sind trocken :md schwunglos. Und seine aeinlichcn Fieder sind durchaus unpoetisch. Sie kommen nicht aus dem Herzen, sondern aus dem Verstände. Gellert ist nicht religiös aus innerer Erlebnis, sondern aus Vernunft. ^ie beste Wirkung, die von Gellert ausging, ist denn auch die ftttliche. Das Dichterische ist bei ihm nur ein Lockmittel, um die Menschen leichter zum Guten zu überreden. Und nicht nur als Dichter suchte er jene Wirkung zu erreichen, sondern auch als Lehrer und als Mensch durch die Vorbildlichkeit seines Wandels. Die sittliche Bildung der Menschen war der Gedanke, der sein ganzes Lebenswerk erfüllt. Als Professor in Leipzig hielt er Vorlesungen über Dichtkunst und Beredsamkeit. „Diese Arbeiten schienen zlvar besonders nur die Aufklärung und Verschönerung des Verstandes zmu Endzweck zu haben," sagt einer seiner Biographen: „allein er wutzte sie und Hünen Umgang mit den Studierenden so cinzuriclsten, daß er dadurch zur Besserung ihres Herzens und zur Bildung ihrer Sitten ebensoviel als zur Beförderung nützlicher Kenntnisse beitrug." Seine Moral entbehrt der Größe. Sft ist die Moral des Mittelmaßes, des vorsichtigen Durchschnitts. Genies der Sittlichkeit hat Gellert schwerlich gebildet. Was er lehrte, ist eine prak tische Vernunftsmoral aut christlicher Grundlage. Aber Gellert hat durch Lehre und Beispiel einen bedeutenden Einfluß aus die sitt- ttche Entwicklung seiner Zeit ar^geübt. Das „Vernünftige" seiner «ehre enftprach der allgemeinen Geistesrichtung, und seine Schriften waren, um mit Goethe zu reden, „das Fundament der deutschen, sittlichen Kultur." Und dieser Einfluß Gellerts reichte mit. Ms ine Preußen Leipzig besetzten, kamen die Offtziere in seine Vorlesung. Wie er gcwisserinaßen das Geivsissen der Studenten war» kann man in Goethes „Wahrheit und Dichtung" nachleftn. Aus allen Gauen wandten sich Menschen an ihn, um ihn in allen möglichen Lebenslagen um Rat und Beistand anzugehen. Nichts aber zeigt so gut die Bedeutung seines Wirkens, wie dies ein paar von seinen Biographen überlieferte Anekdoten tun. Da kam eines Tages ein Offizier zu ihm, der durch seine Schriften zu einem neuen Lebenswandel geführt worden war, und als er sich von den: Dichter verabschiedete, drückte er ihm zum Dank ein großes Geldgeschenk in die Hand. Ein alter preußischer Feldtvebel, der in seine Heimat zurückkehren ivill, sucht vorher den Mann auf, dessen Mahnungen ihn so oft vom Bösen abgehalten. Die schurutzige Magd eines Karlsbader Postmeiihers küßt ihm die Hand, als sie hört, daß er der sei, der die „schönen Büchcv" geschrieben. Ein Bauer fährt ihm in einem Winter eine FulM Holz vor's Haus aus Dankoarkei! für das Vergnügen, das ihn die Gedichte des Herrn Professors bereüet. Nicht wenig wurde die Wirkung von Gellerts Einfluß durch deu Eindruck der Persönlichkeit befördert. Er lebte genau nach seinen Worten. Sein Lebenswandel war von größter Reinheit und Einfachheit. Es ist rührend zu lesen, wie er alle Ehren und all« Vennehrung seiner Güter ablehnte. Die sächsische Regierung mußte ihm die Professur geradezu auszwingen und ebenso ein Ehrengehalt, das frei geworden war. Verehrer schickten ihm oft große Geldsummen: aber er verwandte sie nur zur Wohltätigkeit. Und mit seinen Pflichten nahm, er es genau, trotzdem Krankheit ihm ihre Jnnehaltuna oft erschwerte und seine Tag« oft verdDerte. Die Erfüllung seiner religiösen Pflichten trieb er bis zur Selbst- quälerei. Gellert Iwrde geAren aiN 4. Juli 1715 zu Hainichen bei Freiberg in Sachsen. Seine literarische Laufbahn begann er in den Bremer „Beiträgen zum Vergnügen des Verstandes und Witzes", die sein^ Freunde Gärtner, Cramer, Schlegel, Rabener usw., ehemalige Schüler Gottscheds, herausgegeben. 1744 begann seine Lehrtätigkeit an der Universität Leipzig nrir einer Mhandlung über die r^abel. Den meisten Beifall fanden seine moralischen Vorlesungen, die nach seinem Tode als Büch erschienen. Langes Leiden, das er mit großer Geduld ertrug, hatte seiner: Körper geschwächt. Er starb am 18. Dezember 1769. Setten hat ein Dichter solchen Einfluß auf die Menschen ausgeübt wie er. „Noch 30 Jahre nach Gellerts Tode wäre es eine Art Hochverrat gewesen, gegen ihn etwas Ungünstiges vorzubringen,^ sagt ein späterer Literarhistoriker. Aus einem javanischen Harem. ..MrS. Eva Gauthier, eine Nichte des kanadischen Premierministers, die kürzlich von einem längeren Aufenthalt aus den Snndainseln heimgekehrt ist, teilt im »New Bork American" einige Beobachtungen über das Leben und Treiben im Harem eines javanischen Sultans mit. Ihren: Wunsch, einen solchen kennen zu lernen, stellten sich zunächst unüberwindlich scheinende Hindernisse entgegen. Das Fürwort der holländischen Regierung ebnete ihr jedoch den Weg, und eines Morgens erschien sie mit einer eingeborenen Begleiter!,: vor den: »Palast" der dunkelhäuttgen Majestät. Ein malaiischer Diener öffnete ihr und ließ sie einen weiten Hof durchqueren, während aus der Nähe das Plätschern badender Menschen herübertönte; dann führte er sie in ein langes, weißes, schmuckloses, im Hintergründe liegendes Gebäude, wo in einem ziemlich kahlen Raume eine ganze Lckar junger Frauen sich aushielt, zierliche bronzeiarbene und dunkeläugige Geschöpfe, in eng anliegenden, mit bunten einheimischen Batikmustern geschmückten Kleidern, die den weißen Gast zurückhaltend und fast feindselig musterten. Sie gehörten zu den 400 Frauen des Herrschers, die mit Ausnahme von drei aus edlem Geblüt stammenden Haupt- gemahllnueu im Alter von 10 bis 12 Jahren durch besondere Agenten den: Sultan geliefert werden und mit 25 bis 80 Jahren bereits verblüht sind und für alte Mütterchen gelten. Bei wiederholten: Besuche tauten die Schönen inbeffcn aus, Ihre Abneigung gegen die Weiße schwand, sie sangen und tanzten vor ihr. Ihre musikalischen Darbietungen waren eintönig und schienen im ersten Augenblick, da sie sich nur in Werteltönen bewegten, ziemlich un- melodisch; bet längeren: Zuhören wirkten sie indessen mit suggestiver Kraft. Als sie geendet hatten, baten sie MrS. Gauthier, ihrerseits ein Lied zu singen; eine Arie aus »Margarethe" gefiel ihnen aber nicht, und Melodien aus italienischen Opern sagten ihnen ebenso wenig zu. Erst ein Lied von Tebussy fand ihren Beftall, gefiel ihnen nun aber auch derartig, daß eS wiederholt werden mußte. Die Tänze, die sie dafür zun: Besten gaben, erinnerten an siamesische Ballette und zeichneten sich durch seltsame Stilisierung der Bewegungen aus. WaS die Eintracht im Haren: anbelangt, so berichtet MrS. Ganthier, daß von Eifersucht oder gar Untreue nicht die Rede sein könne. Tie javanische Frau hat von Liebe und ähnlichen Regungen gar keine Ahnung, sie strebt nur nach Macht und Einfluß. Der Sultan lebt hauptsächlich mit seinen drei Hauptgemahlinnen und kennt seine Nebensranen meistens gar nicht ; er hält sie n:ehr, weil das zun: guten Ton gehört und weil er gleichzeitig durch Abtretung einer Frau treue Untertanen belohnen und sie zu weiteren Diensten anspornen kann. Nur selten soll eS Vorkommen, daß eine Hanptgemahltn verstoßen wird; da« geschieht nur. wenn sie ihren: Gebieter nach einer besttmnften Zeit keinen Sohn geschenkt hat. Sie wird dann durch diejenige Redensrau er. 408 seht, die dem Sultan zuerst den erwünschten Erben zur Welt bringt Natürlich kommt eS bet dieser GeisteSrichtnng der Javanerin im Harem viel seltener zu LiebeS»,trtgnen al« -u politischen Nmlriebe»^ die dadurch ermöglicht werden, daß die Haremssiaurn als e,»e?lrt von KabinettSkuricren zwischen dein Sultan »mb Din» ist er gebraucht werden. Ta diese ihnen ansgetragenen Botschaften mimMui) zu überbr^ngen sind, liegt eS auf der Hand» das; die Haremsfrauen den Minister oft in oer Hand haben und Um z. B. durch Ueber brtngung falscher Nachrichten jederzeit stürzen können. vermischte». * Die S ch n h f l i ck e r i n als M t l l i o n ä r i»». Eine amüsante Hochstapeleigeschichte hat sich kürzlich in New 4)ork ereignet, wo ein kleines Arbeitermädel die Lebemänner de- Broad »vayS zivei Monate lang an der Nase hermngeführt hat und als angebliche MillionärStochte» eure vielumworbene Grobe dieser Gesellschaft zu »verden verslaud. Ihre Ellern inarcn bescheidene Schuhardeiter irgendivo in» Osten Neiv Ports. Maria Te-montnt fand aber, als sie heranwnch-, keinen Gefallen mehr nn der ärm- lichen Umgebung und schlug ihrer Mutter vor, Kinoschansi'ie'.erin z»» »verden. Darüber veruneinigte sie sich mit ihr und verschwand spurlos. Nicht lange daran! erschien in den groben Werkstätten der Filmfabriken eine elegant gekleidete Dame, die — nur an- Lailger,veile selbstverständlich — in irgend einem Film die Hauptrolle spielen wollte, woz»» ihre Erscheinung sie dnrchan« zu berechtige» schien. Tie anshorci)enden Herren erfuhren bald aus ihren» Munde, daß sie eine reiche Koffeepflanze»tochUr a».S Brasilie»i sei. In der Tat sprach sie mir gebrochen Englisch und »»iischle allerlei spanische Brocken in die Unterhaltung. Sie kan» gerades,vcgS von San Franci-co. Bon ihren Elter»» lebte nur noch die Mutter, mit der sie sich überivorlen hatte; Mnttmg »rollte durchaus nicht dulde»»» das; sie den Mann tb»ec Wahl heirate, da er als einfacher Millionär »hr keine passende Partie erschien. Tie alte nette Fra»», dre stets in ra»»sche»»den schwarzen Seidenkleide»'»» »»nd einen» unermeßlich te»,ren Svitzenlnnhang ging, war eben nun mal so sehr aus ihr dla»»eS Blut und ihren »inern»esilichen Besitz stolz. Man beeilte sich, den Launen der reichen exotischen Tome entgegenzn- kommen, die Filmmaneger rissen sich um sie und drangen ihr daS Geld beinahe gewaltfan» nuf, »m» sie sich vor de» Konkurrenz zu der emge »angenen Spiel- sichern, obivohl sie beinahe keiner Verpflichtungen nachkau». Mau führte sie in die elegante Welt des Broadwa»)S ein. »mb sie entzückte die Etan»,»»gälte der vornehme«» Lokale. EincS Tages allerdnzgS erlebten ihre Beivn.»derer ein unangenehmes kleines Intermezzo. Ein Detektiv »vollte sie unter den» Verdachte, in einen» Hotel einen Koffer mit Kleidern und Echlnncksacheu gestohlen zu haben, verhaften. Aber angesichts der «vahrhalt königlichen Entrüstung, die aus den Augen der beleidigten Millistnärin blitzte, machte er Kehrt. Nach einer Reihe »veile»er Feste stand sie aber »vteder vor den, Richter unter einen» ähnlichen Verdacht. Aber e« gelang ihr, den Glauben des Gerichtshofes gleichfalls durch ihre Schönheit zu gewinnen. Alles lag in Bewunde- r»mg der Millionenerbi.» zu Füßen und sie uahu» eine Wohnung un besten Viertel der Stadt. Als sie aber zun» dritten Male wegen Diebstahls von Kleidern vor Gericht gestellt wurde, gelang es endlich, die gestohlenen Kleiber bei ihr zu finden und sie »vnrde "verführt. Die Mutter der Millionärin erschien vor Gericht al - Zeugin, nicht in den» kostbaren Uinhang. sondern als Schuh arbeiterin a»»S dem Osten Ren» VorkS in einen» grauivolleueu Kopftuch und die Lebewelt sah mit Staunen, »vie e? tu Wirklichkeit um o»e Herrin jener Millionenbefitztüiner stand, die ihnen so wunderbare kleine Geschichten von den Bällen ihres Vetters, de« S'illio- närS, in reizend gebrochenem Spanisch-Amerikanisch zu erzählen wußte, die ste natürlich alle in Treu und Glaule hingeuommen hatten. ' Ein Mi ne.» werfe r vor vier Jahrhunderten. ES war i.n Ma> des Jahres , 500 , als die Westsriesen, die damals »uiter sächsische» Oberhoheit standen, sich gegen ihren Regenten den Verzog Heinrich vo,»Lachsen, ansleb,»teu. weil dieser die »hu» durch vcr. tragSn.äbige Bereinba»ungen zustehenden Schatzungen rücksichtslos erweiterte »»»»d das Land nach Kräften a»»Sz»»sangeu versuchte. -Herzog Heinrich ,var daher gezwungen, gegen d,e Friesen zu Felde l“ t'ehen, und es gelang ihn» auch, sie in schiveren Kämpfen im ul, ,500 vollständig zu besiegen. Lediglich daS befestigte Groniu-en bekanntlich -n der Maßnahme veranlaßte, für jedes erbeutete Stück -i er leistete- den Sachsen nach »vie vor hartnäckigsten Widerstand. Herzog zog deshalb seine gesamte HeercS-nacht vor der Feste z»». mn»men, »nn ste zu belagern. Wie die Ehronisten »nelden wurde t»e Stadt tagelang in heftigster Weise beschossen, und bei dieser Gelegenheit ,v»rd auch ei.^r Vorrichtung Erwähnung getan die ?e», Belagerern eitrig benutzt wurde und mit d rei, H,l!e e« • ; oaluti war. mit lautem Knall platzende und Brände vernr- Machende G amben eine gewisse Strecke weit zu s blenden,. Eine ?br-'"k bfldi.ettw die,.; 5>rie„»g,„>t nl; „uirmue irie i"sseri (neue kurze -uchsen) .de man tumelear noempt' und die imstande waren .vnir in de Stadt to iverpen. um deborgeten Voiiä! l ,L V b,[ n, i l '!'' ‘ f'rf) hin nt|o ojmibnr um rum, J ouamn der I cutc tm Schiltzengrabenkamvs verwendeten ,1114)1 eien Muren,verte», deren Gefährlichkeit unsere und ge- Heeresleitung dieser „»örderiichen Waffe eine Prä,nie von 750 Mk. anSzusehen. F\ e iJ 0ltm ln, ^ en " 1,0,1 n ""° dazumal waren ohne Zweifel er heblich Harn,loser. Jedenfalls haben sie die Festung Groningen "'cht zu , all z,i bringen vorn,acht. ... V o l i»» ha.lt! Ein Erlaß de» Kaiieri«» Katharina von Rußland (1762 1795, die zibelfellos eine der bedeutendsten Persönlichkeiten ivar, die aus de»» Throne Rußlands ,e gesessen babon, an die Führer der Besatznngstr,.vpen in Polen batte folgende»» ^..ortlant: „Den Offizieren wird .S streng verboten, silberne Lössel „nd Gabeln zu stehlen, Servietten zun» Nasenwischen z»l gebrauchen, die Polinnen unzart anz»,fassen, da diese schmerzliche ■ rtr en l ’* rlt, l e ‘' * Angesichts der Aufführung russischer Offiziere m Ostpreußen «vare eine Erneuerung dieser Kadinettsordre »vohl augezeigt gewesen. vüchertlsch. "® Q, m englische Gesicht. (Verlag Ullstein & Go., 'OEUl")- ~ Bon seher, und schon z»l einer Zeit, da ein Krieg ^outven Deutschland und England »,„denkbar schien, Hai der britische ^otrscharakte» de»ltsche Betrachte» angezogen, und doch hat er ""'"er wieder ein Gefühl der Fren»d!»eit in ihnen hinterlaffe». -r.»e b,e,e Beziehungen zu erklären sind, das zeigen in den» soeben ciRWNtnin zweiten Band der neuen Uttsielnfchen Bücherreihe ^" u n d v ö l k e x* sechs deutsche Forscher von Ruh deren ou« ft'!' 11 . uw 4M silier nnlsaffendell Studie über England« Kultur, ^.irtschast und staatliche Macht vereiiien. ,Da« englische Gesicht' ist der Gesamttitel des auf der Umschlagseite mit den» Bilde des ronooner 'West.ninster.PalasteS, in den» das Parlament tagt, ge- fchmnclten Buches. Mit den» cnglifdjen Volksleben beschäftigt sich ver Dozent an der Berliner Unioersiät Pro- Max Frischeisen, .iomer, »nt den» englischen Reicht»»»,» und seine,» Quellen Pros Zastro.v. der bekannte Dozent der Berliner Handelshochschule, mit jjeitatoii und L»tte in England der Greifs»valder Theologe Prof. Freiherr von der Goltz, mit den» englischen Welther»schastSanspruch 'st o l o!, (Gieße««, mit England als Beschützer kleiner Prcif. Ngtio ei» Dr Beit ValentinsPrivatdozent in Freiburg, mit Eng- lano als Hüter und Vergewaltiger des Volke»rechts Pro!. Franz von «szl, der hervorragende Berliner Rechtsgelehrte. Wer über »en Anwau ,i"d die Ersn ntternng drr englischen Welt,nacht, »ver über einen der grüßten Zusa.nmenhänge der e»,rop.»,schen Politik r elehr.nlg sucht, den, »vird hier i» reizvoller Farn» erschöpfender An schlnß geboten. . ~ Neuerscheinungen von R e k l a n» S Universal- B bl.othek. Nr. 5 61-63. DaS Buch vom Fürsten Bis in 0 r et. Bon George vesekiel. Ne», heraus.»egeden und durch eme Ueber sicht der »weiteren Leb „Sereignisse Bismarekö, so wie durch eine Stammtafel seine» Nachkommen ergänzt von Dr. Mar Mendhenn. 2. Band. Mit BiSmarcks Bildnis. (^9V S) Ii» Si-tiieii 1 Ma»k - Nr. 5761. 5765. KriegSgesetze des ... ' "Uch E''.Reich e S. ErgLnznugShe-t. Äbgefchl offen am l 1 i Ul»). TextallSgabe mit knrzen ?ln,nerk»lngen und Sachregister. Herausgegeben von Karl Vannier. (1 4 H 6.) In Vc»nen 80 Pig. - Mi,-. 5768. Au, verlorenem «offen. Eine ivahre Geschichte. Bon Johannes van De,vall. ( 1 17 6) — Nr. o7b7 SophoniSbe. Tragödie in sin»! Au singen. Von E.nanuel Geibel. (79 6.) - Nr. 6768. Krieg-novellen i Vetlcaoew von Fritz v. Briefen, Fan (Frank Ea» sie,,), CUc Poster. Albert K. Krueger, Fr. W. v. Oesltren. M. ProSkaner, M. Zeumer. (93 S.) - Nr. 5769. Brettspiele für Einen. Gesammelt von Otto Eato. (88 S.j — Nr. 5;70. 0 e ft, r lei cf, H cd e 6 R t i e o 3t a 9 e b u d). «on Rnd Manlaun. 1. Band. (95 S.) daß Sitatenrätse!. AuS jeden» der folgenden Zitate ist sich ein nenes Zitat ergibt: ]. Der Umaang mit Frauen ist das S. DaS ist die schivere yiot der Zelt -si Ein offne« Herz zeigt eme offne Stirn. 4. Wer Vieles bringt, »vird Planche,,, et,va« bringen. 5. Was vergangen, kehrt nicht »nieder. ein Wort z,i nehmen, so Element guter Sitten. 6. Welch', eine Wendung durch Gottes Fügung. 7. Der Worte find genug ge»vechselt. 8. Leicht »vird ein kleines Feuer ansgetreten. Auslösung in nächster Nummer. Auslösung de- Nösselsprungs in voriger Nummeri Da« Buch des Lebens ist daS größte B»,ch, Man schließt und öffnet'« nicht nach seiner Wahl DaS Schönste Des Unglücks Alan «vnnscht drin — man liest e« nicht zweimal ke te zeigt sich osi genug. Schon hat de- Tode« Blatt das Blatt, drauf unsre Liebe stand, man «n de» Hand. «christleitung: Aug. Goetz. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäis-Buch- und Steindrnckerei. R. Longe. Gießen. _