Samstag, fcn 26 )unk Lurück zur Scholle. Roman von Ewald Gerhard Seeliger. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Seit Weihnachten ging Fritz von Winkelberg Hedwig geflissentlich aus dem Wege. Und auch sie scheute seine Gegenwart. Er zog sich sogar von seinen Kindern zurück und besuchte sie erst am Abend, wenn sie in ihren Bettchen lagen. So kämpfte er ehrlich gegen eine Leidenschaft an. deren stetes Wachstum ihn beunruhigte und die er für verwerflich hielt. Hatte er ein Recht auf diese Liebe! Durfte er, der gealterte Mann, diese aufblühende, makellose Jugend und Güte an sich ketten? Und er kämpfte ehrlich, bis der Frühling kam. Da nämlich fing der kleine Günther an zu kränkeln. Plötzlich nahm das Fieber schnell zu, und Hedwig saß die ganze Nacht anr Bettchen und wachte. Am Morgen ritt Thomas Hauschild im Galopp nach Zdurotfchin, um Doktor Bielschowsky zu holen. Zwei Stunden später war er da. Er untersuchte den. kleinen Baron sorgfältig. Fritz von Winkelberg stand schweratmend dabei. „Was ist's?" fragte er angstvoll. „Eitle Lungenentzündung!" erwiderte der Arzt und steckte das Hörrohr weg. „Außerdem hat er das Winkelbergsche Herz. Aber ich hoffe, wir bringen ihn durch." „Also Lebensgefahr?" rief der Baron erschreckt. „Wir sind immer in Lebensgefahr!" gab der Doktor trocken zurück. „Und Sie mit Ihrem Herzen besonders." Dann schrieb er das Rezept, mit dem Thomas Hauschild fünf Minuten später zum Hoftore hinaussprengte. Der Arzt blieb bis zum nächsten Abend da, und Hedwig überwachte alle seine Handgriffe. Dann übernahm sie die Pflege. Der kleine Günther wimmerte. Schwach hing sein Köpfchen auf die Schulter, und nur selten öffnete er öie Augen. Fritz von Winkelberg verbrachte vier schlaflose Nächte. Ruhelos irrte er in seinem Zimmer auf und ab. und stets, wenn er in die Kinderstube trat, traf er Hedwig, die stumm neben dem Bettchen saß und keine Erschöpfung zu kennen schien. Am fünften Tage erklärte der Arzt den Kleinen außer Gefahr. Der Baroll wollte ihm dankeil. „Bedanken Si^sich bei Fräulein Knorreck!" sprach Doktor Bielschowsky. „Ohne deren Hilfe wären wir nicht, wo wir sind!" „Hedwig?" ries Fritz von Winkelberg und streckte ihr beide Hände entgegen. Aber sie fiel in den Stuhl zurück und brach in lautes Schluchzen aus. „Gehen Sie!" drängte ihn der Doktor. „Sie ist überanstrengt!" XVIII. Als das Schuljahr seinem Ende' elltgegen ging, meldete sich Moritz Gassel zur zweiten Lehrerprüfung. Er verfaßte ein respektvolles Bewerbungsschreiben und sandte es an die Direktion des Seminars, wo er seine pädagogische Ausbildung empfangen hatte. Aus dem vorgeschriebenen Instanzenwege erhielt der Sulitscher Kreisschulinspektor Doktor Schrill Kenntnis von dem Unterfangen, und sofort nahm er sich vor, so bald als möglich nach Britzkawe zu fahren, um Moritz Gassel, dessen Namen er sich von der Jagdscheinasfäckt her genau gemerkt hatte, aufs eingehendste zu revidieren. Von seinem Urteil hing es vornehmlich ab, ob Moritz Gassel die Prüfung bestehen und zur festen Anstellung zugelassen werden durfte. Doktor Schrill hielt sich für sehr wichtig, und er war es auch, wenigstens für die Lehrer des Kreises. Mancher Federzug von ihm war ein Schicksalsstrich. Er war noch reichlich jung, kaum vierzig Jahre alt, und hatte es in der kurzen Zeit seines Wirkens schon fertig gebracht, den ganzen Kreis mit feinen, unsichtbaren Spionierfäden zu überziehen, eine Praxis, die der alte Schulrat Hupfer, der in Breslau seine Pension verzehrte, niemals geübt hatte, weil er sie verachtete. Zuträger fanden sich zahlreich unter den Untergeordneten. Doktor Schrill hatte einen hochachtbaren Charakter, denn er war Reserveleutnant, war der festen Ueberzeugung, daß seine Maßnahmen zum Wohle der Schule und der Lehrer getroffen wurden, und hielt das Spioniersystem für segensreich und außerordentlich erziehlich, um die hohen Tugenden der Aufrichtigkeit und des Pflichtgefühls zu kräftigen. Auch war es unter den augenblicklichen Verhältnissen unumgänglich notwendig. Denn von seinem Vorgänger und dessen Verwaltungspraxis hatte Doktor Schrill keine hohe Meinung. Im tiefsten Grunde seines Herzens hielt er den alten Schulrat Hupfer für einen Troddel, der schon vor Jahren zuKr Absägen reif gewesen war. Wohin Doktor Schrill kam, überall fand er Unordnung und Unregelmäßigkeiten. Seine Protokolle, die er an die Regierung sandte, unterschieden sich von denen des alten Hupfers wie Nacht und Tag. Doch da oben kannte man diese Gepflogenheit der neuen Aufsichtsbeamten, alles Vorhandene für minderwertig zu halten und erst im Laufe der Jahre zu anerkennenderen Urteilen hinauszusteigen, um dadurch ihre eigene Kraft und bessernde Tätigkeit in ein helles Licht zu setzen, und man griff nur ein, wenn eS gar zu arg wurde. Dann wurde ein Schulrat geschickt. Für einen solchen Kontrolleur schwärmte Doktor Schrill nicht allzusehr, und er trieb es daher nicht zu arg, sprach hier und da, so schwer's ihm auch wurde, ein bedingtes Lob aus, besonders bei den Lehrern, die ihm den Stofs zu seinen Geheimakten lieferten, und hielt sich so den unbequemen Negierungsrat vom Halse. Und wie konnte Doktor Schrill revidieren! Er erschien und verschwand, ohne sich an die Gesetze der Regelmäßigkeit zu binden. Bei einem Lehrer revidierte er an drei Tagen hintereinander. Die schöne Zeit der Hupser- schen Anmeldekarten war vorüber. Die Kinder lauerten vor- — 390 fli Mid) auf die Prüfungsaufgabe „111:3". Bald zu Wagen, bald Lu Rad, bald zu Fuß tauchte Doktor Schritt in oen verschiedensten Ecken des großen, langgestreckten Kreises auf und schreckte seine Untergebenen mit seinen scharfen Prüfungsprotokollen. Besonders im Frühjahr, trt den jagdlichen Schonzeiten, war seine Laune hervorragend gefährlich. Dann schrieb er selten etwas anderes als „ungenügend". Als er die Nachricht empfing, daß Moritz Gassel zur Prüfung schreiten wollte, griff er in das Fach seines Geheimaktenschrankes mit dem Buchstaben ,,G". In der Mappe, auf der „Moritz Gassel" stand, hatte sich im Lause des Jahres allerhand Material angesammelt. Da war die Jagdscheinaffäre, in der das Landratsamt anders entschieden hatte. Dann lagen seitenlange Berichte über Moritz Gassels amtliches Leben. Sein Verhalten im Lehrerverein, der Inhalt des revolutionären Vortrages, die Beleidigung seines Kollegen Sebaldus Pohl, der Verkehr mit dem Baron von Winkelberg, die weiten Svaziergänge mit den Schulkindern, wobei die größeren Mädchen mit Vorliebe mitgingen, der ftir einen Lehrer erniedrigende Gemüsehandel, die Bienen, bie schon zwei Schulkinder ans der katholischen Schute arg zerstochen hatten, die Teilnahme an der Wahlversammlung, für* alles, was Moritz Gassel in Britzkäwe Sträfliches getan hatte und noch tat, war mit einer Schrift, die ver- zweifelte Aehnlichkeit mit Sebaldus Pohls Händzügen hatte, auf diesen Blättern verzeichnet. . Doktor Schrill studierte das Material sorgfältig und bestellte seinen Wagen arft morgen früh sechseinhalb Uhr. Schon eine Stunde früher stand an diesem Tage Moritz Gajjel nt seinem Garten, revidierte einige seiner zwanzig Btenenvolker, die er mit flüssigem Zucker gefüttert hatte, nahm die leeren Gefäße heraus und ging in die Sck)ulstube Hier machte er schnell einige Korrekturen für das gestrige Dtttat der Mittelstufe, vervollständigte die Listen und war wohlgemut und guter Dinge. In vier Tagen gab's Oster- ferictt! Dann sperrte er die Haustür auf und setzte sich in seinem Wohnzinnner hinter die pädagogischen Lehrbücher um sich zur Prüfung zu stärken. Bis zum Beginn des Unterrichts hatte er noch eine volle Stunde. Die wollte er aus- nutzen. Schon in den drei Seminarjahren hatte er sich vergeblich nnt dem trockenen theoretischen Wissenskram her- umgeplaat Welch ein trostloses Gebiet, diese Geschichte der Pädagogik! ^->ie beichte von Sokrates bis Pestalozzi, hatte so ^^^^^^bendes an sich und wirkte auf Moritz Gassel direkt abschreckend. Ueberall fand er das für einen Lehrer be- schämeyve Resultat, daß, die Menschhett immer und zu allen Zetten das Bestreben gehabt hatte, sich nicht schulmeistern M lassen. Deshalb hatte Sokrates dett Giftbecher trinken müssen, und deshalb mußte Pestalozzi arm, verlassen unb ^vachlet sterben. Das wäret: Tatsachen, die ftir Moritz Gassel durchaus nichts Begeisterndes hatten. Und mit der pädagogischen Psychologe stand es noch schlititnter. Das Leben der ^ele war ein Rätsel, das man nicht mit spitz- Begriffen und ausgeklügelten Definitionen lösen Ä f ] ve l kam es einzig auf das pädagogische Geftiht an, Ä-w Liebe zum Heranwachsenden Geschlecht. Wo die nicht JE*-, Walles Wissen nichts. Moritz Gassel ging sogar noch einen Schrttt Wetter. Er empfand dieses tote, pädagogische ^.-I^'n^^W ^^ochtnis überlud und zur Ueberhebung gefährlich. Alle die schönen päd^ äÜ fäte ' ^ie man aus dieser Wissenschaft für die ul ' 1€lne ” Ps^Lerling wert! Was halsen /schule zu etner Strafanstalt machten'? Es gab überhaupt kerne allgemeinen pädagogischen Gesetze' Und Morrtz Gassel stützte die Stirm in bie W, schloß bic tilgen und träumte. Die Kitlder begannen sich im Schnl- ztmtner zu versammeln, schwatzten und lachten und lärmttn .Äorttz Gassel hörte nichts. Er ließ seine Gedanten in die Zukunft schweifen, wo es keine Schule mehr geben, wo jeder Bater der Lehrer seiner Kinder sein und jedes Seelchen fidt ttrth-be 8 *™" 9 U ” b ^aschnürung zur Freiheit entwickeln ^kettg wnck)s der Lärm der Kinder. Moritz Gassel störte das nicht, es war ihm eine liebe Musik. Und er sann weiter. ^ Wissen von der Sache war noch lange nicht die, ^ E'^.Wie noch keiner ein Dichter ward, der dig ^.^Urgeschichte mit heißem Bemühen studierte und die toiLJl m C l£ au - be !! Ungern herzäblen konnte, so ward U!l^ v Geister tti der Schule durcy die Kettntnis dev MbaLoMchen Geschichte und der psychologischen Systeme, von denen eins dem andern widersprach. Weshalb legte man in der zweiten Lehrerprüfung gerade darauf den Hauptwert. Und was hatte das Wissen um diese Dinge und das wissenschaftliche Schwatzen darüber für einen Zweck? Warum hielt man sich ilicht an b[te praktische Geschicklichkeit! Schlesien ^g doch in Preußen und nicht in China! Denn nur im Machen und im Können, nicht im Missen ruht die wahre Schulmeisterschaft. Jetzt schlich es achtmal vom Turme, doch Moritz Gassel wer horte es. Plötzlich verstummten die Kinder, als wäre ein ürchterliches Schreckgespenst unter sie getreten. Moritz Gas- £,*, horchte auf und war mit ein paar langen Sätzetl itn Schulztmmer. Auf den: Katheder stand Doktor Schrill und hatte die Uhr in der Hand. Moritz Gassel kannte ihn schon von der Kreislehrerkonferenz, grüßte höflich ilnd wollte den Unterricht beginnen. „Sie haben sich um fünf Minuten verspätet!" konsta^ tterte der Gestrenge. , Moritz Gassel zog seine Uhr und steckte sie wieder ein. „Es ist erst zwei Minuten üöer acht!" ,'Warum liegen Ihre Listen nicht im Schubfach?" „Werl sie im Schrank liegen!" erwiderte Moritz Gassel sehr ruhig. ' " „Sie haben im Schubfach zu liegen!" schnauzte Doktor Schrill, den Moritz Gassels Unbekümmertheit aus dem Häuschen brachte. Äl" f™9 te cr zurück. „Das wußte ich nicht. Herr . '-'rfi 6 Wu nicht zu entschuldigen!" fuhr ihm Doktor Dchrrll in die Parade. „Nehmen Sie eine mrständiaere Haltung an." „Tics iit meine Haltung!" sprach Moritz Gassel, ohne sie zu verändern. . . "dnngen Sie Hefte und Listen her! Eine neue Stahl- feder! Schließen Sre das Fenster! Beschäftigen Sie die Rinder emstiveilen schriftlich!" Ties alles wurde in einem rauhen, unfreundlichen Kommandoton her-msgestoßen. Moritz Gassel dachte sich sein Teil, stlhrte die Befehle aus, ohne fiel) zu überhasten, und schwieg. Tann verlangte der Revisor die schriftlichen Arbeiten, ah denen er leider nichts anszusetzen fand. Da niußten denn zwei kleine, rote Stzritzerchen herhalten, die Moritz Gassel delm Korrigieren auK der Feder gehupft waren. Moritz Gassel konnte sich eines Lächelns nicht erwehren, begnügte ach aber im übrigen mit der innerlichen Opposition. Dieser Mann, der da saß und mit Eifer nach tadelnswerten Möglichkeiten berunlschnüfselte, war ihm durchaus unsympathisch. , dann,begann die Prüfung. In der Religion verlangte Doktor Schritt die Erklärung des Satzes von der christlichen Rechtfertigung allein durch den Glauben. Moritz Gassel bemühte sich redlich, ein paar Bibelsprüche und Beweissätze ans den Kindern heranszulocken. Doch das dauerte dem Gc- strengen zu tauge, er griff selbst ein, stellte ein paar tief- sinnige Fragen theologischer Spekulation und wurde wild, als rhn die Kinder nicht verstanden. Er schnauzte sie an, stach nnt seinem langen Zeigefinger nach ihnen und verschüchterte sie bmnen zwei Minuten so sehr, daß sie sich nicht mehr zu rühren wagten. Jetzt durfte sie Moritz Gassel im Lesetl vor- fuhreu. Bet dem gernigsten Lesefehler, den Moritz Gassel durchgeheu ließ, fuhr der, Kreisschulinspektor in die Höhe als hatte ihn eine Hornisse gestochen. Bald schnauzte er die K-nder an, bald den Lehrer. Moritz Gassel hielt an sich den» es kochte rn ihm vor Grnnm. Endlich, nach dreiviertel Stun- den, batte sich Doktor Schrill davon überzeugt, daß sich die Schute m einem geradezu verwahrlosten Zustande befand £ mb l r nach Hause gejagt und der Kreisschul- lnspettor verfaßte das Protokoll. Das war nicht von schlechten Eltern, denn es hatte Hörner, Klauen und Zähne Dann bekam Moritz Gassel noch einen halbstündlichen Segen rn dem scharfen, schnauzigcn Kommandoton. (Fortsetzung folgt.) . ..«ein seliger Tod ist in der Welt, als wer fürm gefitö erschlagen — Bon Clara Blüthgen (Berlin). .. . Hub wenn auch die Massenbcgeisteruna, der Ranscb bifKr rmerhöN großen Zeit mit fort,echt, tuen» „um noch so S on OÜ'hender Vaterlandsliebe und der Selmsuckut seine Kraft der gerechten Sache zu opfern, — etzi eigenes GefW bleibt’3 doch, sich so freiwillig zu melden- E das hinter sich zu werfen, was ernem das Leben so reich macht, weil reicher als andern-— _ ^berufungsorder ist da. Noch ein paar Tage, dann heim es, drele Werkstatt zu verlassen, Abschied nehmen von allem, . - S^mme von einem zloanziajähngen Künstlerschaffen bedeutet. Borausirchtlich ein Abschied für immer. Wenn man fällt, werden andere mit diesen Plastiken aufräumen. sie verschleudere Gipsmodelle »perden brüchig loerden. Kerfallen, niemand wird Uch darum kürnmern, fte in Marino r oder Bronze ausführen zu lassen. Dieser mächtige Tonkloß, irr dem iwch die Modelliere Holzer eingespielt lvie Pfeile sitzen, wird vertrocknen, ohne dal das Gebilde daraus entsteht, mit dem eine sehnsüchtige Künstler- phantalre srch so lange getrageii. Und emsi gibt es, was Wimmer als Tod: verstümmelt werden. Dre rechte Hand kann zu einer breiigen Masse zerschossen werden. stumpf, der nach der Operation geblieben, wird kein Modellierholz fuhren können---. Warum hat inan sich eigentlich freüvillig gemeldet, nachdem man aus den Jahren heraus ist, uw man vermutlich noch Mi die N^n«r modellreren durften." - „Sie haben davon ge- Hort? - „G.aubcn Sie daß ich aus dem Monde lebe? Ich lese boch, Zerttmgen Ueberall fand ich die Abbildung." — „Und sie ge,allt Ihnen? — Ich wußte keines Ihrer Werke, das mir so restlos gefallen hatte. —- „oo sehr, daß Sie auch das Original U seh-n wünschen? Bis übermorgeii steht der Abguß noch bei mir. Wollen Sie nur die Gunst erweisen, ihn anzusehen?" — Ich Ä" rT "? d} ^ nen auch «nnt tadellosen m sfr - ~ ^ .bedeuten wir Frauen überhaupt noch, wenn die Männer sogar Kaffee koch«: können!" —„Darüber »vollen wir uns nwrgen unterhalten, »penn Sie kommen. Haben Sie die gute Tante noch, die damals, vor zehn Jahren, Sie vor mir behütete? frm? Ja? Nun, ich wollte nur sag«n, daß ich bei schätz^uo ihrer -»veisellos achtbaren Ergeirschasten ntcht mtgekn aus fte verzichten würde." — „Ich werde etwas anderes ju meiiioai ©■a>ut>e mitixiiym/' — „Nicht doch — nein — ich verzichte, /imilert ete übrigens, daß ick» einmal riesig in Sie verliebt »oar?" „Ich ivußde es, aber vch habe ss vergessen. Es ist so langher'." Ardchchtnis rst besser. Aber wo sind Äe, gnädige Frau? So ohne Abschied fort — alle Wetter." . Elu Tag rann sehr lang sein, »veUN nupr keine Lust hat, etloas U. arbeiten, weil s bei dein Zustande, mit dem einen Fup noch im ertelter, nnt dein andern schon int Soloatenksben- nicht inehr veriohiit. Doppelt lang aber, wenn man jemand erwartet. .Da ordnet man allerlei in der Werkstatt, trifft allerlei Verengen, die man als einen „letzten Willen" bezeichnen könnte: da kau ft man Reitstiefel und Reitgamasclien und frischt mr Tatt«r- sall alte Reiterrunste auf, upt bei beit Langfuhrscken Dragonerp bod» turnt ganz nnvorbercrtet cinzntreten. Man nimmt em ^n'blbad und sucht eigerrhändig den feinsten Kuck-en und die ubersch»m'irutickchlen Rosensttäufte aus, die man in dem behaglichen Wohnzimmer verteilt. Man greift hocket setbst zur Meßkanne, um dre Palmen in dem üalienisch angel-auchien Irrten, der langgestteckt auf das Ateliergcbäude zufuhrt, nockmrT ab- ^o^usen — Und als endlich zur festgesetzten Zeit die Dingel! vör^ ^ nian, daß das .Herz ebenso jugendlich klopft, lute Als der Bildhauer die Tür des kleiueu Vorramues öffnete, nanreu vor dem rotblühenden Busch von Py?rhu8 japonicus drei n€me, weitzgekleidete Gestalten, zlver kleine Mädck>en zur Seile, «-^^^ößerer Knabe in der Mitte. Sie standen gegen das Dicht, Ltchtkanten liefen an den feinen Gliedern hernieder, die dlondeir Flatterhaare unter den roten Hütchen flirrten, als seien dünne ^-adckM von der Sonne zu den Köpfen gesponnen. Alle drei hrelten srch an deii Händen und sahen den großen Mann vor sich ohne Lchen, in fröhlicher Erwartung an. Er berrgte sich zrr der Gruppe nieder, ungewiß, was er daraus machen sollte sprach ein paar freundliche Worts, ft'ihlte die blut- warmen Kinderbändchen in seiyer großen Hand. Und da trat hinter einem zur Pyramide perschnittenerr Buck)^- bauur eine vierte werße Gestalt hertzor, mädchenhaft schlank und mit deniselben Hellen Blpndhaar spie die Kürder. „«nch Sie es, Bettmar" fragte er mit einen! jugendlichen Frcudeerschrccken: „Ich kann's nickt glaicken — eben weil Sie so ganz dieselbe geblieben sind, wie Vor diesen zehn Jahren." „Ich bin s, Josef, und sch bringe Ihnen das Beste, was ich habe, wernc Kinder. Nlcht zu meinem Schutze, wie ich sagte, sondern hoffentlich zu Ihrer Freude. Sie waren ja immer kinder- —- ich erinnere mich, daß Sie an kernüm Krnde vorüber-i gehen konnten, ohne ihm das Haar zu streicheln." ^.Kommen Sie herein und bringen Sie mir mit Ihren Dreren den Segen üsser meine Schwelle in ernster Stunde. Ww wollsn pic Jhreit Kmdern (nt Bilde zeigen, damit sie sehen, daß ihre schöne MMter sett z^hn Jahren unverändert geblieben isd^ Sie nickte, schob dw Kmdsst vor srch her und betrat den Raum, der auch für sie eme Schatzsainmer der Erimrerrmgen war. gehirebew? Hier hrng ich doch früher „Ja, wo bin ich denn jvu.*. t/ui« iu; uuu^ iiumn —, sagte fte in ehrlicher Eirttäulchung mit einenr Blick arrf die Wand, wo em duiiNes Viereck in dem ausgeblWnen Grrinde zeigte, daß hrer ftRher eine Bildplatte aehangen. ''Sie nnd avanciert, in wein Wohrrzimmer. Darf ich bitten —" Ein kleiner Wmtergarten voll Palmen und blühender PMreln Myrte m daS Wobnzunmer — in seiner Wperm Gediegenheit daS Ruhezrmmer e^nes einsamei; Mannes. Ein serdener Gebetsteppich deckte ern Poitament, darühcr lstng das iveiße Mudchenrelich der. Lurenrand drrrch einen Kranz pnrpirrroter Rosen verdeckt. „Mer das ist ja — daß ist — " Sie tv-nrde rot und sah rhn unsrcher an, spie ein junges Mädchen. „Ja, das ist — ein Altar mit einem Heiligenbilde, vor dem man betet, bevckr man iß den Kanrps zieht." , Er hatte erwartet, sie werde erschrecken, aber sie sah ihn aus lerrchtcnden Augen an mtd faßte seine bc'iden Hände. .. .-,2ie gehen? Sie haben sich freiwillig gemetdcl? O, das rst »ck,ön^ von Ihnen, das freut mim mehr, als ich sagen kann. Helfen Sie wehren und siegen, und kommen Sie nicht ohne das Erlerne K-rcuz zurück." „Und Sie fnrcklten nichts für mich, Bettina? Ist das Glerck>- gülligkeit oder Fatalismus?" „Der Glaribe an eine Vorsehilng, und dazu der unerschiittcr- liche Glmibe, daß das, was Sie Vorhaben, grrt ist. Sehen Sie. ich war eine Soldatenfrark, aber doch nur halb, eine Soldattnsrartz in Friedenszetten. Ich lmbc meinen Mann sehr lieb gel-adt, wie er mich^ — doch, ich muß Ihnen das sageir — und ich habe ihm nur das eine vorzmverfen gehabt, ivas er sich selbst rwrwarf. daß er in seinem Bett an einem elenden Typhus starb. Hätten Sie's gehört, »nie seine Phantasien sich immer um das eine drehten,; den Tod auf dem Schiachtfelde, in edelster Begeisterung und Lebensvcrgessenheit. Wissen Sie, was seine letzten Worte »varen? Jnr Delirium des Fiebers fing er air zu singen, daS alte Soldalett-> lied: Kein seliger Tod ist in der Welt, als nur fürm Feind er- schlagen, auf grüner Heid' im sre'M Feld-Wmrc ih m dieser 392 Tod. den er sicl» ersehnte, geworden — keiner hätte vor mir „ein groß' Wehklagen Horen" sotten. _ , , tT Ihre Wangen brannten, sie war schon und erhaben anzusel^en. wie eine göttlich Inspirierte. Der Bildhauer hob, svrtgenssen von ihren Worten, ihre Hände, die noch immer seine hielten, an seine Brmst. Sie sind eine Heilige und zugleich die stärkste Frau, die ich kenne', Bettina. Unb Sie verspreäZen mir, daß es auch um mich kein „groß' Wehklagen" geben sott, toenn ich — — Das verspreche ick) Aber ich fühle es: Sie iverden unversehrt wiederkommen. Sankt Micl>ael, den Sie einmal modellierten, wird Sie schützen." . . ' Und wenn ich ivieder komme, Bettina, was dann ? Sie sah sich nach ihren Kindern um, ob die nicht eben zwischen den Bildwerken nud Kunstaeräten Unsug anriästeten. Die aber waren artig dabei, Ztvei Plüsrlrrssen nnd eine japanische Puppe, wie sic sür die Modellkinder hier bereit lagen, zu zärtlicher Gruppe in einem Sessel zu vereinen ; . „Ich habe dir mitgebracht, was mir das Liebste ist. Du wirst sie sehr lieb haben müssen, und es wird dir nicht schlver werden." sagte sie einfach. Er hob die Hand wie zum Schwur, dann beugte er sich zu ihr nieder. , _ „Segne mich für meinen Weg, Liebste/ Da küßte sie itm auf die Stirn, dann aus die Augen und zuletzt aus den Mund. Und sie hielten sich fest in den Armen, zwei stolze und selige Leute. __ vermischtes. • Die St rieo 8 f o metcn. Auch Im Laufe des letzten Jahres sind am Hrmmel wieder jene merkwürdigen Vchiveiisteme aulgelaucht» dle ein alter Volksglaube von jeher mit de»»» Eintritt irdischer Katastrophe,», besonders mit dem Kriege in Zusammen- hang gebracht hat. Diese Kometen sind den Astronomen nur zum Teil unerwartet gekommen. Man erwartete schon die Wiederkehr des sogenannten Enckeschen Kometen. Aber dieser verspätete sich oder wurde zu spät — es war am 39. September 19 >4 — all Sternchen 14. Größe in Hambura-Bergedort wieder entdeckt. Der Enckesche Körnet ist zum ersten Male 1786 gesehen worden, aber erst 1818 stellte der Astronom Encke seine Identität fest und berechnete seine Umlaufs,eit in elliptischer Bahn um die Sonne mit 3'/, Jahren. Er hat damit von allen die Sonne umkreisenden Kometen die kürzeste Umlcmfszeil. Tiefe hat sich übrigens in den letzten Jahren entgegen den Berechnungen EnckeS verkürzt. Der Komet bewegt sich außerordentlich schnell. Für Berlin stand er im November in, Zenith. Am 87. Oktober war er der Erde an» nächsten. Neben diesem erivarteten Gast sind aber auch mehrere unerwartete Kon»eten am Himmel erschienen. So »var schon a»n 16. Mai 1914. wie Adolf Pa eh in der .Natur" berichtet, ein Komet von ZiatinSky entdeckt »vordem Nach sechs Wochen erschien ein neuer koinetartiger Stern in» Bilde des Schuhe,», der von der Sternwarte in Pulkowa gesichtet »vurde. Er besaß die Helligkeit eines Sternes von 12,5 Größe. Er trägt nach seinen» Entdecker den Namen Neujmin. Als dritter fei der Kritjinger Komet 1914 a noch erwähnt, besten Helligkeit außerordentlich gering ist. Einige Tage, bevor der Enckesche Koinet wieder ausgeiunden »vurde. erfolgte die Entdeckung eines neuen Kometen in A»nertka durch den Astronoinen Campbell. Das Äestir»» »var anfangs sogar mit bloßem Auge sichtbar Tie Bezeichnung ist Koinet Campbell 1914 e. Ter erste Komet dieses Jahres, Komet I91b & Mellijh, »vurde iu Cambridge Mast, entdeckt. Er »var von 1V. Größe und erreicht »in Juni sein Maximum mit der 4. Größenklasse. Jedoch schon Ende Mai ist er unserem Auge entschwunden und nach Süden ab- gewandert. Der eigentliche Kriegvkoinet aber »st schon in» Dezember 1913 von Delavan entdeckt worden. DaS Eigenartige mar, daß inan ihn, bevor er in die Nähe der Sonne gekommen war, entdeckt hatte. Seine Helligkeit betrug die eines Steines 10. Größe, ' wuchs jedoch so. daß er Juli und August 1914 sür gute Augen ohne optische Hilfsmittel sichtbar »var. Er bestand auS einem sehr scharf ausgeprägten Kern, der von einer dichten, schwefelformiqen Nebelhülle umgeben war. Zn Anfang de« JahreS 191b verschwand er. Es wird vicllelcht möglich fein, ihn noch 6—7 Jahre lang zu beobachten, womit natürlich nicht gesagt ist, daß auch der Krieg so lange dauern muß. • Der schlesische Krieger und da« vlattdeutsche Buch. Ein Hamburgischer Kaufmann teilt der niederdeutschen Vereinigung „Quickborn" in Hamburg das folgende drollige Kriegs- erlebnis mit: »Für einen weihnachtlichen LiebeSgadentransport nach dein Osten, bet den» speziell norddeutsche Truppenteile bedacht iverden sollten, hatte auch ich einige Pakete beigesteuert und jede,n ein Quickbornbuch beigelegt. Durchs irgendwelche Umstände sind nun zwei dieser Pakete damals an ein schlesische? La»»dwehr-Regi- inent gelangt, nnd als ich von einen» der Empsängsr eine» Dank für das »Büchel" („Holstenart" von Joh. Htnr. Fehrs) erhielt, da hielt »ch da« fiir die Ausgeburt eines grimmigen Humors, der ergaben ist über die Anre>npel»mgen deS Schicksals. Nun wird aber dieser »Büchelbesitze»" verwundet, und der Zufall »vill, daß er hie»her »»iS Lazarett V(Navigationsschule) kommt, »vo ich ihn auf' suchte. Er heißt Schastrauek, Emanuel, ist Schlosser und stainint auS jener südöstlichen Ecke »mseres Vaterlandes, deren Orte »vir nicht mehr aussprechen können. Auf meine schüchterne Frage nach den» Buche sagte Schastrauek ganz treuherzig: „Ich Habs sreiltch nicht verstehen können, aber einige Gtatzer (!) sind in der Koin- pagnie gewese»». die haben gesagt, das sei genau ihre Sprache, und sie haben mir's übersetzt." Daß das niederdeutsche Sprachemvsinden viel »veiter südlich geht als die. sogenannte plattdeutsche Sprachgrenze, lst ja eine bekannte Tatsache (ich hatte z. B. einen Freund, der au« Arnstadt gebürtig, ule in niederdeutschen Gebieten ansässig gewesen »var, und dennoch mit Vorliebe Plattdeutsche« las und verstand), aber daß Leute von der österreichischen Grenze darin ihr Heiinattdiom wiederzuerkennen glaiiben, ist dock» bemerkenswert und ein Zeichen für die starke Lebenskraft unserer Muttersprache." "Käse als Munition. Während ei,»es Krieges der argentinischen Republik mit dein Nachbarstaats Montevideo, al« sich der berühinte Kon»modore Eon in» Dienste Montevideos und Adrniral Brown als Verteidiger von Buenos Aires gegenüber standen, ereignete sich ein drolliger Vorfall. Während eincs Gefecht« hatten beide Parteien ihren Vorrat an Munition verbraucht. Ein Le»»1»iant meldete dem Kommodore, eS sei fein einziger cd)n& mehr an Bord und der Feind »veiche immer noch nicht. Pulver fei freilich noch genug da. Da erinnerten sich beide Herren, daß sie zum Frühstück holländische»» K,»gelkäse erhalten batte»», der durch die lange Lagerung so hart geworden 'var, daß man ihn weder hatte schneiden noch beißen könneii. Solche Kugeln waren noch einige Dutzend im Vorrat. Mai» vers»»chte, und sie paßte»» in einen Achtzehnpfünder hinein. Nun >nurde damit geschossen. Eine Käse- Granate traf dicht neben den» Admiral Brown den Hauptmast, zerstob in viele kleine Stücke und jagte den Befehlshaber in die Flucht. Ein zweiter Schuß tötete zwei Menschen. So folgte Sch»,ß aus Schuß; die Segel wurden zerrisien, Ver>vüst»l>»gen angestellt. und Admiral Brown mußte sich schließlich zurückziehen. da er die Beschießung nicht erividern konnte. Vielleicht gibt diese Reminiszenz dem MnnitionSminister in England, Lloyd George, einen wertvollen Fingerzeig. Tie holländischen Käsesabnkaiiten streiken nicht, nnd wenn amerikanische Granaten nicht gegen die Neutralität verstoßen, »verden eS die Edamer Käse auch nicht. vüchertlsch. — .Die Varusschlacht". Schauspiel in 5 Akten von Adolf Römheld. Verlag W. Häitel & Co. Nachs. Leipzig Preis: drosch. Mk. 3.—, geb. Mk. 4.—. Ter Verfastcr wagte sich hier an eine hohe A»»sgnlie, die er glänzend löste. Sprache, Charaktere und Handlung verraten den echten Dramatiker. WaS das Werk de»» Geschichtsforscher nnd jede», Freunde der heimatlichen Ge schichte besonders wertvoll ,nacht, ist alißerde,»» die Vorrede, in der Römheld nnf Grund von Forschungen, die er an Ort und Stelle in Gießens Umgebung vornahm, ganz neue Momente über diese- große Zeitereignis bringt und c« zu einem Geschrchtsiverk im ivahren Sinne des Worte- stempelt. — „Die Stimme der 42er" nnd andere Meisterschöpsungen de« Karlsruher Künstler- Ha,»4 Schroedter nebst einer stimmungsvollen Abhandlung über dessen Schaffen a»,S der Feder Gorch FockS bringt das Jnnihest der »Bühne und Welt", Monatsschrift iür daS deutsche Kunst- unb Geistesleben, herai,-gegeben von Wilhelm Kiefer. Zeichnet sich schon der Bildcrteil ganz hervorragend auS, so bietet der literarische nicht 'minder Wertvolles, lieber „Tie Tragrk der Hohe,lzollern" spricht darin Ulrich v. Wila- „» o w i tz - AI o e l l e n d o r f. Außerde»»» finden ,v»r in den» Helte folgende Beiträge: Gadnelle D'Annunzio (Wilhelm Kiefer); Hermann Krumm (Adolf Barte IS): Aval»»,, (I. Stolzi»»g); Dichter und Manierist, eine zeitgemäße Abrechnung von Ernst Adolf G reiner; Germanisch-dichterisct e Monumentalknnst (Paul Schulze-Berqhos): Theaterprovinzen (Friedrich L i e,» h a r d); Die Sorge um die deutsche Opernbühne (Walter D a h S); Toten- klage um einen Helden (Richard Schau k a l). — Da« Hest ist durch jede Buchhandlung, durch die Post oder d»irch de>» Verlag zu beziehen. Der Preis für daS Einzelheit beträgt 60 Pig., für bei» HalbjahrSbezng 3,59 Vtark. — Verlag von »Bühne nnd Well" MonatSschrist für daS deutsche Kunst- und Geisteslebe,», Han»burg 36, Logogrwtz- Schreibst d»»'S »nit „b". läuft drüber mancherlei. Wählst du dafür ein „d", geht'S nicht so leicht entzwei, Schreibst d»,'S mit bist du eS selbst sogar. — DeS Rätsels Deutung ist dir »vohl schon klar? Auslösung in nächster Num»ner. Auslösung des Rösselsprungs in voriger Nummer: Kanin daß wir spielten auf der Väter Knien. Wird bald das Grab der Almen uns umgeben . . . Den Wotkenschatter». die in» Strome ziehir, Den» Hauch an» Spiegel gleichet unser Leben. Petösi. Schristleitung: Aug. Goetz. - Rotationsdruck nnd Perlag der Brnht'schen U»»iversitälS-Bnch- und Steindnickere», R. Longe, Gieße»»-.