§ÜN15tag, Otn 19. )UN1 Lurück zur Scholle. Roman von Ewald Gerhard Seeliger. . (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Weihnachten rückte heran, ohne daß im Befinden der Baronin eine Besserung erngetreten wäre. Aber sie fühlte sich auch nicht kränker. Und Fritz von Winkelbera faßte wieder etwas Hoffnung Auch Doktor Bielschowsky, der jede Woche nur noch einmal nach Britzkawe kam, wurde wiedar rnutrger. Tie schlimme Zeit war überstanden. Er versprach für eine Wärterin und für eine Amme zu sorgen, wünschte vergnügte Feiertage und fuhr wieder ab. Aber das Vergnügen blieb aus. Am Abend ließ sich Karl Ruppert, der lange, graue Förster, bei dem Herrn Baron melden und wurde auch vorgelassen. Er 'machte die Meldung, daß im Südrevier größere Holz- diebstähle vorgekommen seien, und bezeichnete auch den mit yramen, den er deshalb in Verdacht hatte. Es war ein kleiner Häusler aus Umsorge. „Haben Sie Beweise?" fragte Fritz von Winkelberg. Der Förster schüttelte den Kopf. „Wie können Sie dann den Mann verdächtigen!" wies ihn der Baron zurecht, ohne chm weiter weh tun zu wollen. „Er hat ein paar Stangen gestohlen! Was liegt daran? Erwirb ^ine warme Stube haben wollen. Der Wald ist so schlecht, daß er kein Fallholz gibt. Da ist es doch ganz a> klcirlich, daß man ein paar Stangen abschneidet." „Ja!" stotterte der Förster verblüfft. „Wenn der Herr Baron so denken!" „Es kommt auf ein paar Stangen nicht an!" „Wie der Herr Baron befehlen!" erwiderte der starrsinnige Grünrock, dem aber die armseligen Stangen, die er selbst gepflanzt hatte, näher am Herzen standen. „Ich mein halt, wenn mir der Herr Baron das nicht verübelt: wilh ich mein halt, daß es nicht dabei bleiben wird!" „Abivarten!" rief Fritz von Winkelberg und winkte ab. Und es blieb nicht bei den Stangen. Drei Tage vov dem Weihnachtsfest entdeckte August Knorreck, daß unten an der Chaussee wohl an die zweihundert zehnjährige Fichten stämmchen abgeschnitten und entfernt worden waren. Wohin sie den Weg genommen hatten, war nicht herauszusinden, denn der Diebstahl lvrir in der Nacht ausgeführt worden. Es waren vor der Weihnachtszeit viele Waggons mit Christ- bäunuhrn nach Breslau und Posen verfrachtet worden. Die Altsorger wollten nichts bemerkt haben. „Bepflanzen Sie den Fleck frisch!" befahl Fritz von Winkelberg, dem es widerstrebte, den Diebstahl zur Anzeige zit bringen, und der alte Förster zog wieder unverrichteter Sache ab, nicht ohne auf der Treppe mehrmals unwirsch in den grauen Bart zu brummen. „Wenn es nur dabei bleibt!" Auch August Knorreck versuchte in dieser Sache vergeblich sein Glück. „Wir werden den Schuldigen doch nicht finden!" wies ihn der Baron ab. „Ich bin augenblicklich außerston das Fieber eingestellt. Die Kranke begann zu plsantasieren, kranchfartig und wild, als wollte sie sich an das Leben klammern, das ihr zu entschlüpfen drohte. Doktor Biel- sschowsky ließ die Hände ruhen und sah den Baron an. .Da faßte sich Fritz von Winkelberg aufs Herz, schrrxinkte in sein Zimmer und schlug ohnmächtig zu Boden. Eine Stunde später hatten Cäcilie und ihr kleines Brüderlein keine Mutter mehr. Hedwig brachte das Mädchen, das heftig weinte, ins Inspektorhaus, legte es zu Bett und sang es in den Schlaf Am Abend des dritten Tages wurde Malvine von Winkelberg durch den weißen Schnee des Parkes zur Gruft getragen. Nur der Baron schritt hinter dem Sarge her. Lange saß er einsam in der Grabkapelle. Tann ließ er die Toten und kehrte zum Leben zurück. Aber er schritt gesenkten Hauptes daher. Das Leid hatte seine Schläfen ge bleicht und um seine Augen scharfe Falten gegraben. XVI. Doch das Winkelbergsche Herz hielt stand. Es war stärker als der Gram. Allmählich erholte sich der Baron. Seins Liebe übertrug sich auf die beiden Kinder, die Hebung unter ihre Obhut genommen hatte. Dem: die Wärterin ging nach fintoen W^n fort, weil sie sich in Zdürotschiir verpflicht und die Amme mußte man auch bald entlassen, kcll sie unbrauchbar wurde. August Knorreck fand es ganz ln Ordnung, daß Hedwig die Pflege der Baroneß und des kleinen Barons, der den Namen Günther erhielt, weiter überwachte. So hatte sie etwas m tun, und man sparte außerdem einen Dienstboten, auf die doch kein Verlaß war. Auch Frau Knorreck fand daran nichts auszusetzen. Nur als Hedwig durch eine kleine Erkältung Cäciliens gezwungen wurde, eine Nacht im Herrenhaus zu verbringen, legte die Mutter Protest ein. „Es paßt sich nicht!" behauptete sie energisch. „Was werden die Leute sagen!" „Was paßt sich nicht?" gab der Inspektor zurück. „Daß Hedwig mit dem Baron unter einem Dache schläst!" ereiferte sich die Mutter. „Traust du deiner Tochter was Schlechtes zu?" „Aber die Leute!" „Die Leute können mir den Buckel langrutschen!" Frau Knorreck schlug in ratloser Verzweiflung die Hände Zusammen. „Das sind Redensarten!" fuhr August Knorreck ärgerlich fort. „Entweder deine Tochter ist ein anständig ges Mädel, dann braucht sie keinen Aufpasser. Oder sie ist es nicht, und dann hilft das Aufpassen nichts. Punktum! Laß die Leute reden, wenn sie nichts Gescheiteres zu tun haben!" „Aber denk doch," rief Frau Knorreck, säst zu Tränen gerührt, „Hedwig muß sich doch mal verheiraten!" „Muß?" fragte er zweifelnd. „Das ist ihre Sache. Dummheit, immer gleich das Schlimmste zu denken! .Und wenn sie einer nicht mag, weil sie an zwei unmündigen/ Waisen wie eine Mutter getan hat, dann ist er sie nicht wert." Dabei dachte er an Thomas Hauschild. „Sie ist doch nur ein schwaches Mädchen!" „Das ist sie nicht!" rief August K'norreck überzeugt. „Wosiir ist sie meine Tochter. Und unser Herr Baron ist ein Kavalier." „Eben deswegen!" trumpfte die Mutter aus und holte ihr Taschentuch hervor, um es an die Augen zu drücken. „Du bist blind. Und was du Hedwig zuviel gibst, läßt du den armen Hugo entgelten." „Fängst du mir schon wieder damit an!" schalt August Knorreck ungehalten und stand auf. „Das ist kein Mädel, sondern ein Junge, und dem muß man die Zügel ein bissel straffer anziehen. Und hat's nicht gut getan? Jetzt merkt er wenigstens, wie es ist, wenn man sich selbst sein Brot verdienen muß." „Aber er ist doch unter die Zeitungsschreiber gegangen!" warf Frau Knorreck ein und vergoß nun wirklich eins Träne. „Und wir wissen nicht einmal, bei welcher Zeitung er schreibt. Wenn er nun bei den Ichrecklichen Sozialdemokraten sitzt!" „Unsinn!" wies der Vater diese grundlose Annahme von sich. „Das Jahr ist ja bald herum. Und wenn er Juli nach Hause kommt, will ich ihm schon den Kopf zurechtfetzen. geduw?" Corres ergab sich in ihr Schicksal und seufzte Bald darauf sollte der kleine Baron getauft werden * ^ "K e ? wünschen der Herr Baron als Taufpaten zr laden?" fragte August Knorreck. _.. Fritz von Winkelberg den Kops in bu Hände. Er hatte niemand, den er zum Gevatter bitten konnte Seit der Wahl hatte sich sein Verhältnis zu den benachbarten feudalen Grundbesitzern noch verschlechtert Plötzlich lächelte er verächtlich. „Was meinen Sie zu meiner lieben Stiefmutter?" fragte er sarkastisch. August Knorreck stand regungslos. „Machen Sie einen besseren Vorschlag!" lenkte de, Baron ein. „Ich habe an Doktor Bielschowsky gedacht" „Gut!" stimmte ihm Fritz von Winkelberg bei. .Genügt einer?" " „Wenn der Herr Baron mit mir vorlieb nehmen wollten!" schlug August Knorreck vor. „Bravo!" ries der Baron und drückte seinem Inspektor dre Hand. Und wenn Doktor Bielschowsky absogen soNte. bitten Sie Herrn Gasfel in meinem Namen." Das erübrigte sich, denn Doktor Bielschowsky sagte Kn. Mehr Schwierigkeiten waren bei dein Pastor in Luschelau m überwinden, der verstimmt war, daß inan ihn nicht beim Begräbnis der Baronin zygezogen hatte. Doch Mgust Knorreck lvußte ihn zu versöhnen, und die Handlung wurde im Britzkawer Herrenhause vollzogeii. Hedwig trug dcii Täufling, der mit seinen klaren, hellblauen Augen scholl verständig um sich blickte. Danil verging der letzte, graue Winterschnee. Wieder wühlten die Pflüge den braunen Boden um. Die Frühjahrsbestellung begann. Tie beiden Karpfenteiche wurden mit einsömmeriger Brnt besetzt, die der alte Abraham iil Fässern von Grabosnitze herüberbrachte. Karl Ruppert, der Förster, bepflanzte die kahle Stelle bei Altsorge im Südrevier, wo im Dezember die Fichten gestohlen worden waren, mit kleinen Zöglingen seiner Baumschule. Hinter dein Schweinestall wurde ein Saugattcr angelegt, und der Pferdestall auf dem Vorwerk mußte neu eingedeckt werden. An all diesen Arbeiten nahm Friß von Winkelberg regen Anteil. Mit Aufgang der Sonne schon war er auf den Beinen, schritt^ meist an August Knorrecks Seite, über die Felder, beaufsichtigte die Arbeiter und sand in dieser ununterbrochenen ermüdenden Tätigkeit das Vergessen seines Schmerzes. Er wurde ein Landwirt, wie August Knorreck einer »var, bewegte sich fast nur im Freien, trotzte dem rauhen Märzwind und den Aprilschauern, und seine Gesundheit kräftigte sich zusehends. Und allmählich kam wieder das stille Lachen tit seine Augen. Der Gedanke an den Tod, der das Glück von seiner Seite gerissen hatte, verlor den Schrecken und die Verzweiflung. In ihren Kindern, in seinen Kindern, fand er die Verstorbene wieder. Und er wollte leben! Wirken und schaffen rvollte er fiir sie und Britzkawe halten fiir seinen Sohn. Thomas Hauschild hatte den Winter gut überstanden. Das Glück im Spiel, das er bei Franz Wiegelt und chei Dtcdeck in Zdurotschin abwechselnd versuchte, war ihm treu geblieben. Sein Reitpferd hatte er bezahlen können. Oesters als vorigen Winter sprang er vor dem Hotel zur Sonns aus dem Sattel, um sich mit feinen Spielgeselten eine Nacht um die Ohren zu schlagen. Selten sah ihn: ein weibliches Auge mit Bewunderung nach. Hier wirkte noch zu stark Karl Zdurotschins Testament. Sogar die drei niedlichen Töchter des Oberförsters Kochalke waren unter die Haube ge kommen. Deshalb auch tvar der diesjährige Fastnachtsball schlankweg ausgefallen. Trotzdem hatte Thomas Hauschild den Winter gut überstanden. Uni so unfreundlicher ließ sich für ihn das Frühjaho an. Pelagia Dubin, mit der er zuweilen zusammentraf, doch nur in später Nachtstunde, um nichst erkannt zu werden war plötzlich spröde geworden. Sie hielt cs am Abend mit Daniel Zpuppack, der sich vorsichtig drückte, sobald der Herr- Assistent aus dem Plane erschien. Doch Thomas Hauschild wußte ihm für diese Aufmerksamkeit keinen Dank. Er fühlte deutlich, daß Pelagias Sprödigkeit eng mit Daniel Zpuppack Aisammenhing, und nahm sich den Polack besonders aufs Korn, um ihn von Britzkawe wegzubringen. Doch Daniel Zpuppack ließ sich nichts zuschulden kommen, war rührig wie ein Ohrwurm und fleißig wie eine Biene, daß es sogar! August Knorreck auffiel. Mer er bemerkte auch, daß Thomas Hauschild eine Pike auf ihn hatte. (Fortsetzung folgt.) _ ^ " Zur pflege des Keimatjinnes. Von A. B o ß l e r. '" , - ^ _ Ein großer gewaltiger Zug geht durch unsere Zeit. Wie bunt- farbige Blüten bricht es auf, hier und dort, langsamer und schneller, überall in deutsck-en Landen der herrliche Gedanke eines Sich- Selbstbesinnens des deutschen Mannes auf seine in ihrer Eigenart dastehende deutsche Heimat. Gleichsam über Nacht sind die Begriffe Hei mal schütz und Denkmalpflege die wegweisenden Fackelzcichen geworden. Viel ist ja schon von Männern und Frauen geschehen, denen es an rechter Einsicht und zäher Kraft nicht mangelte, um das Deutsche in unserem Lande rvirklich heimisch und allgemeingültig zu machen. In Geschichts- und Altertums- Vereinen, Hnmatvereinen für Kunst- und Wohlfahrtspflege, Ver- saiönerungsvereinen, in Vereinen mr Pflege der Heiniatkunst ist M den letzter: Jahren eine rührige Tätigkeit entfaltet worden, aber die entaegenwirkenden Kräfte sind imnrer noch zu stark, als daß eine allgemeine das ganze Volk ergreifende Bewegung entfteTjert konnte. Was Mt von unseren Vätern ererbt, nnr »vollen es in Ehreir halten; aber nicht nur das, auch mehren und vervolh» 976 kommnen wollen ttnr diese Schätze. Nicht einzelnen zum Genießen, zur Freude, nein, zum Jungbrunnen der Gesundung der deutschen Volksseele sott unser Streben führen. Die Erkenntnis muß jeder einzelne gewinnen, daß das Straßen-, Dorf- und Landsckzaftsbild ein kunst- und kulturgeschichtliches Erbteil ist, das durch aufdringliche, unschöne Neubauten ebenso verdorben werden kann wie durch Beseitigung wesentlicher charakteristischer Teile des Vorhandenen. Kein Gedanke daran, die berechtigten Forderungen der neuzeitlichen Perkehrsentwicklung den Schrullen der modernen Heimatschutzlern zu opfern. Die Freunde des Heimatschutzes sind ja auch moderne Menschen und nicht so töricht, sich der Erkenntnis zu verschließen, daß sich die Zeiten ändern und wir mit ihnen. Was mau im Namen verständnisvollen Heimatschutzes fordert, ist im wesentlichien zweierlei: einmal, daß man alte Schönheiten nicht unüberlegt beseitige, wenn sie sich ebensogut erhalten ließen, und zweitens, daß man, tvenn ettvas Neues an ihre Stelle gesetzt werden muß. man Bedacht darauf nehme, das Neue der .Umgebung in charakteristischen Formen anzupassen. Wenn es ivahr ist, daß auf der Heimatliebe sich die Vaterlandsliebe a u s b a lt t, dann ist die innige Pflege ersterer eine heilige Pflicht jedes BaterlandsfreundeS. Wie aber wird dieser Pflicht genügt? 1. Dadurch, daß man die Stammeseigentümlichkeit in Bauart, Sprache. Sitten und Gebräuchen erhält. 2 Daß man diese Eigenart als historisch begründet und darum als etwas Wertvolles anerkennt. 3. Daß man das Erbe der Väter als ein teueres Bermäckünis übernehmen und in verständigem, liebevollem Sinne weiterpflegen lehrt. Leider hat man es vielfach verlernt, die trauten Pfade zu wandeln, die durch die heimatlichen Gefilde führen und hat fremde Wege ausgesucht, bei deren Betreten inan jene innige, harmonische Stimmung einbüßt, die nur da entstehen kann, wo der Mensch als ein zu der Umgebung gehöriger Teil sich fühlt. Daher kommt es auch, daß mail das eigenartig Schöne, das Charakteristische einer Gegend oft nicht sieht und nicht begreift. Wie wäre es sonst möglich, daß man bei der Feldbereinignna jedes Naturdenkmal, jede Hecke, ja ganze Baumgruppen gleichsam vom Boden wegrasiert ! Ms Beispiel ganz in unserer Nähe nenne ich nur den auf diese Art ganz und gar nüchtern, öde lind einsam gewordenen H e ß l e r an der Lahn zwischen Klein-Linde n U n d Heu ch e l- heim. Kein Spaziergänger mehr, selbst Vögel wie Storch, Elster, Wiedehopf und (Äsvogel habeil sich verzogen und können für unsere Gegend als ausgestorben betrachtet werden. Und tvenn nun gar noch das Verbindungsgeleise der Köln-Mindener- mit der Main-Weserbahn fertiggestellt ist, dann ist weiter der schöne freie Blick ins liebliche Lahntal, durch einen hohen Thrhndanttn genommen, das so freundlich im Tal grüßende Allendörfer Wäldchen wird abgehoben und als Aufsüllungsgrund verschleppt werden, und der einsam' daherziehenden Landstraße wird wieder ein Stück Poesie genonlmen. Der Gesamteindrnck Klein-Lindens leidet schwer unter dieser im Bau begriffenen Linienführung und wird nie wieder gut zu machen sein. Festungsartig voll Bahndämmen «äugeschlossen wollen wir doch nicht in einen Dornröschenschlaf verfallen und auf den befreienden Kuß des Prinzen warten, sondern erst recht darüber wachen, daß uns die Zukunft nicht noch mehr einengt und damit Liebe zur. Heimat verleidet. Die Bahlr schafft wohl Leben und Betrieb, aber niemals eine Idylle. Gerade in unserem Heimatland werden folcfrc Gelvaltakte besonders schmerzlich empfunden. Hessen ist nun einmal das Land per altdeutschen Erinnerungen und waldumrauschter Bauerndörfer. , Es scheint, als habe der tiefgewurzelte Eindruck dieser Erinnerungen die Dörfer und den Bauer an einem von alters hergebrachten lckerbaubetriebe geschichtlich festhalten wollen. Tenn in den ma- lerischeli Fachlverkhäusern, die von einer sorgsam gepflegten, örtlichen .Ueberlieseruilg von Gau zu Gau verschieden gebildet sind, ist der Ackerbau allein der Gebieter der wirtschaftlichen Verhältnisse, denn sich neuerdings die Industrie zugesellt hat. Tie Dörfer unserer engeren Heimat präsentieren sich meist als Straßen- unb Haufendörfer. Sie sind gerne in den Tälern oder auf flachen Erhebungen angelegt: die Häuser drällgen sich zusammen, so daß die Höfe eng werden, die VerbinidlMgSwvge vielfach über den Hof des Nachbarn führen. Die Vorliebe für den Baum ilinerbalb des Torfes, die malerische Wassermühle am Eingang, die Dorflinde, der Zieh und Leierbrllnueu und ein Kranz wohlangelegtcr Gärten, sie alte treten charakteristisch in das Dorfbild ein. Tie Wohnungen mit ihrer Einrichtullg, die Häuser, die Gerätschaften, die Landschaft mit ihren Ruinen und sonstigen Denkmalen der Vergangenheit, Mit ihrer Pflanzen- und Tierwelt sind der Rahnlen, in dem sich das ganze Volksleben abspielt, und empfangen ihren Wert durch ihre enge Verknüpfung mit dem Denken, Fühlen und Handeln des Volkes; »vor sie schützt, will 'dadurch zugleich dem Leben, das dieser Rahmen einschließt, seinen Wert und seine Eigenart bewahren. Die alte Dorflinde mit ihrer weitausladenden Lanbkrone soll in erster Linie nicht deshalb geschützt werden, damit der Städter ans seinem Ausflug einen wohltuenden Eindruck mehr empfängt, sie verdient Schutz um der Menschen willen, die um sie herum wohnen, die unter ihrem Schatten Kühlung finden, die unter ihren Zwergen tanzen und spielen, deren Lied von ihr singt und der-en Sage von rhr erzählt. Wer einen solchen Baum fällt, der zerstört nrcht bloß einen Gegenstand des wohlgefälligen Genusses, sondern er vernichtet auch ein gutes Stück Volksleben; er zerstört einen Wert, der sich in Zahlen nicht berechnen läßt; er lockert das Band, das den Einzelnen an sein Geschlecht, an seine Heimat, an «'ein Volk knüpft und heilige Erinnerungen, indem er einen ehrwürdigen Zeugen der heimatlichen Vergangenheit, der zu Generationen geredet hat, zum Verstummen zwingt. Und so handelt es sick auch bei dem SchuUe der Volkskunst zunächst nicht darum, Bauernmöbel und Gerätschaften in die Wohnungen und Museen der Städrc zu versetzen, damit sie dort mit und ohne Verständnis angestaunt ivcr- den, sondern es gckt, sie möglichst denen zu erhalten, zu d ren Lebenskreis sie gehören. Geradeso ist es um den Schutz der heim: tchen Tierwelt bestellt. Wenn im Landschaftsbild alles Buschwerk, iede Hecke, jeder Baum! schonungslos entfernt wird, dann ist ein großer Teil unserer gefiederten Freunde und Helfer aus der Vogelwelt vor die entscheidende Frage gestellt: entroeber ausznwandern, oder elend umkommen. Betreten wir ein Dorf, das weltfern der städtischen Kulturzone wert entrückt rst, so fällt uns zunächst eine gewisse Einheitlickikeit beim Hausbari auf, die bedingt ist durch bestimmte Bauordnungen von ehemals, durch Beschränkung in der htzahl der Werkzeuge, durch Benutzung selbsterzeugter oder von der Heimat dargebotener Materialien (krumme Hölzer beim Fachwerkbau) und nicht zum wenigsten durch eine gewisse Kontrolle, die beim festlichen Bauheben von der ganzen Dorfgemeinde geübt wurde. Hierzu kommt noch der Umstand, daß die meisten Handwerker ihre Arbeit nicht zu Hause in ihrer Werkstatt fertig lieferten, sondern als Kostgänger beim Bauherrn die Zimmer- und Schreinerarbeit in dessen Behausung und unter dessen stetiger Aufsicht anfertigten, so daß ein Sprung in eine neue Formemvelt so gut wie unmöglich war. Wie prächtig stellt sich doch das so entstandene schmucke .Fachwerkgebäude dar mit den geschnitzten Balken, den verzierten Läden, dem überdachten Einfahrtstore, an welches sich ein mit zierlich aus- gestattetem Oberteil versehenes Seitenpsörtchen anschließt! Oberhessen ist das Land des Holzbaues, da erwächst uns die Pflicht, die altehrwürdigen Zeugen, die uns einen Blick in die Holzbaukunst des Mittelalters eröffnen, auf das sorgfältigste zu erhalten. Ein weiteres Erkennungszeichen unserer oberhessischen Dörfer sind nicht die schnurgeraden, sondern die winkeligen und krummen Straßen, in denen die Häuser gleichsam aus der Reihe hervor- treten, als wollten sic dem Ankömmling einen freundlichen Gruß bieten. Wie einförmig, geschmackwidrig und häßlich wirken die jn den letzten Jahrzehnten angelegten, schnurgercchen Straßen unserer Dörfer mit ihren stillosen Backsteinkasten (ein tragisches Beispiel dazu die Ludwigsstraße in Heuchelheim und Gießen) neben den alten krummen Gassen mit ihren trauten, bunten Fachwerkgiebeln! Und wenn dann mich iwch aus weißem Gefache Inschriften angebracht sind, die von der Erbauung des Hauses .in freier oder gebundener Rede berichten, in einem Bibelspruch oder Gesangbuchvers von dem frommen Sinne und Gottvertrauen des Bewohners Zeugnis ablegen. oder alte Bauernweisheit in sinnigen Reimen wider- spiegeln, die Neider und Spötter zurückweisen, gelegentlich auch einmal in origineller Form dem Vorübergehenden ein Scherzwort zurufen '— dann verdient ein solches Haus, daß man mit wohlgefälligem Blick einen Augenblick vor ihm Halt macht. Mit demselben Recht, wie das Volk an beu alten Haus namen. festhält, soll man auch auf die Erhaltung der herkömmlichen Straßennamen Bedacht haben. Solche alte Namen haben ihre Eigenart und Bedeutung. Sie sind verwachsen mit dem Ort. zu dem sie gehören. Und nicht nur das, sie haben auch Wert als geschichtliche Urkunden. Bei Benennung neuer Straßen sind in erster Linie die alten Flur- und Gewannamen zu berücksichtigen. Die letzten Zeugen geschichtlicher Erinnerungen, wie Maucr- refte, Türme, Reste ehemaliger Befestigungen, die schon seit Jahrhunderten als solche ihrem Zwecke nicht mehr dienen, besonders aber diejenigen, welche mehr oder lveniger zerstört sind, müssen die Kennzeichen der Jahrhunderte an sich tragen, die über sie hingegangen sind, müssen auch äußerlich zu erkennen geben, daß sie heutzutage nicht mehr zur Verteidigung benutzt werden, daß sie nur als 'Zeugen einer älterer: Kultur bestehen bleiben und die Spuren der Vergangenheit an sich tragen. Ganz besonders gilt dies bei Wiederherstellung der alten >tir- chen um die Erhaltung des Baustiles, besonders des charakreristt- schenKirchturmes — oft das einzige Wahrzeichen des Torfes. Wo übertünchte Wandgemälde frei gelegt iverden können, da gilt es, sie von sachverständiger Hand wieder aufzufrischen und zu erneuern, und wenn es auch gerade keine künstlerisch vollendete Darstellungen sind, dann ist es vielleicht eine alte Bauernkunst, die in ihrer Art ebenfalls unserer Schonung und Erhaltung verdient. Mit den alten Glocken im Kirchturm soll nuut nicht so ftieW mütterlich umgehen und sie nicht gleich zum alten Eisen werfen, weil sie dem einen oder andern rvenig harmonisch ins Obr Hin* gen. Die Glocken sind den Dorfbewohnern einmal alte Bekannte, denen inan auch eine Schwäche gerne verleiht. Wie reich ist oft der Sagenkranz, der sich um sie schlingt! Da wird die Glocke zum beseelten Wesen; man liebt und versteht ihre Sprache, man läßt sich von ihr rühren, belvegen, erheben, erschrecken, begeistern, trösten und meistern. Unsere alten Dorsfriedhöse verdienen ebenso unserer Sorge und Pflege. Ist einer außer Gebrauch gesetzt, dann pflanze man Bäume daraus, Halle die Wege sauber und suche bü* Ganze gärtnerisch zu gestalten. Aber nur dann wirb eine Gemeinde ihrm 376 f ölten Friedhof noch pflegen, lvenn der im Gebrauch besmdluhv lernen wüsten, verwilderten Eindruck macht. Durch den Frred- doi wird mancher, der in die Stctdt verbog, allein noch an daS Dorf geburrden. Tausend Fäden verknüpfen so Stadt und Land. Wenn einer aus der Stadt die alte Heiiuat triebet aufsucht, er geht auch auf den Friedhof. Sehet darum zu, daß der Gast nicht durch verwahrloste Gräber abgestoßen wird, sondern sorgt, daß durck die Pflege der Ruhestatt euerer Toten das veimatgefühl der Lebenden geweckt und gepflegt werde. Uni> dock, wie dft wird die Heimat vergessen, verkannt, ja verspottet und verlwkmt. Wie viele sind dem Zuge der Zeit, der Flucht nach den großen Städten gefolgt, um das Glück zu erjagen, das man daheim nicht sah. oder nicht sehen wollte. Betört ist mancher sortgezoqen, und einsam ist er draußen gestorben. Mancher kehrt auch wieder heim; aber er ist hier fremd geioorden. Er hat andere Anschauungen gewonnen, die laxe Lebensauffassung der Großstadt hat ihn gefangen genommen. Tie Folge davon ist der falsche Ehrgeiz, die Stadt und das Städtische nachahmen zu wollen, wobei natürlich meistens das herausgesucht wird, was auf das platte Land nicht paßt. So sahen wie dann als erstes äutzeres Anzeichen dafür, auch in den abgelegenen Gegenden, die althergebrachte Trackl immer mehr verschwinden. Man schämt su- der Kleider, ivelche die Voreltern mit Stolz getragen haben und damit ist der Anfang gemacht, daß man sich überhaupt schämt, von- pilatten Land zu sein. Hier gilt es emzusetzen und hier müssen alle Kräfte zusammenorbeiten, wenn Abhilfe geschaffen werden soll. Man braucht die Hauptaufgabe nicht etwa in dem Bestreben, die alten Trachten wieder einzuführen oder wieder zu beleben, zu sehen, das wäre kurzsichtig, ganz abgesehen davon, daß eS hierzu meistens zu spät ist. Rein, die Bekämpfung der Auf^ fafsung, welche durch das Bersä>winden der Tracht äußerlich gekennzeichnet wird, darauf kommt es an. Es gilt, alle Kräfte zusammenzufassen, um auf dem platten Lande den Stolz aus das Ererbte und von den Vätern Ueberkommene wieder aufleben zu lassen und zu stärken. Wir müssen die Meinung hi na usz ul ca gen suchen, daß das olatte Land seine Lebensauffassrmg und seine Eigenart der Großstadt gegenüber nichts Minderwertiges, sondern etwas Gleichberechtigte-, im vaterländischen Interesse Erhaltenswerte- ist. (Schluß folgt.) vermischtes. • Der Seuchenhahn in Rußland. Tie gefangenen Rüsten haben den Flecktnphus mltgebracht, und den deutschen Aerzten ist es gelungen, die sehr gefährliche Epidenile zu bekänrpfen und auf ihre Herde zu beschränken. Ta- geschah bestich mit a- deren Mitteln, als man ste in Rußland anzuwenden pflegt. Tore wird jetzt »überall ani den Dörfer,i der Seuchenhahn an- esteckt. Ta die russischen Bauern, die ja noch zumeist in der lacht des tiefsten Aberglaubens stecken, die Erfahrung gemacht habe», daß die »varinere Jahreszeit besonders günstig der Verbreitung der Cholera, Pest und anderer epidemischer Krankheiten ist, so suchen ste stch in ihrer Weile davor zu schützen, indem sie bei Beginn der warmen Tage folgenden Brauch a„-führen. Tie Weiber schleppen um Mittag auf jedem Ende deS Torfes einen Hauken von Wirtschaktsabgänqen zusanimen und stecken beide Hügel um Mitternacht in Vrand Zu dem einen Feuer ziehen die jungen Mädchen m weißen Kleidern oder in weißen Heniden und mit löse fliegendeii Haaren einen ^«<1; eine Jungfrau trägt etn Heiligenbild hmtenan Zur zweiten Brandstelle am entgegengesetsten Ende der Torfftraße tragen die alten Frauen, schwarz gekleidet, einen schwarzen Hahn und führen ihn dreimal herrrm. Tann ergreift eine Alle den Hahn und läuft damit zum Feuer der Mädchen am anderen Torfende, indes der ganze Hause da- Geschrei ertönen läßt: »Sttrb, stirb, verschwinde, schwarze Seuche \ a Tann ziehen die FrRiren den Pflug dreimal rund um die Torfgrenze, und alle sind überzeugt, daß diese Grenze nunmehr nicht vom Tode mehr über- schritten wird. Charakterisiert stch im allgemeinen dieser abergläubische Brauch als ein Abköinmling der alten heidnischen Tier- opier, so scheust doch auch die Erfahrung dabei mitqewirkt zu l aven. daß die Verbrennung des wirtschaftlichen HaiisunraleS der Verbreitung der Seuchen Abbruch tut. * Tolstoi über die russischen Kriegsberichte. Tre naioe Methode, ,rach welcher das russische Volk gegenwärtig über den wahre,: Stand des Kneges hinweggctäuscht wird, gehört zu den^nerkwurdigslen strategischen Traditionen der russischen Generäle. Schon Tolstoi »veiß davon zu erzählen. Bekanntlich hat er als Leutnant der Artillerie den russisch türli'cher'. Krieg milgemocht. « t. August 1855 hat er an der Schlacht an, »Schwarz lüßchcn' icilgenoinmen, kam aber mit seiner Bergbatterie gar nichl zum wirklichen Kample. Nach dein Falle Sewastopols erhält Tolstoi Ne Wliiston, als Kurier nach Petersburg zu reisen. Vor der Llb- reije word^ihm noch die Pflicht zuteil, den Bericht über die letzte - -sc e; Feldzuges zu schreiben Er berichtete später darüber (in * nmne Worte zum Romane „Krieg ,l,id Friede ,\‘)i .Nach dem , uoii Sewastopol sandte mir der Koi,una»,dant der Artillerie, Krüchanowsk!, die Berichte der Artillerieosi ziere von sänstlichcn Bastionen ei», und bat mich, ich möchte aus ihnen allen (es waren ihrer »nehr als zwanzig) eine», einzigen Bericht zusanimenstellen. Ich bedauere, daß ich diese Berichte nicht abgeschrieben habe, dal iväre daS beste Beispiel geivesen jener naiven, unvermeidlichen Kilegslüge, aus der dann die Schlachtbeschreibungeu zusammen- gesetzt werde«. Ich vermute, daß viele von den Kameraden. d»e dainalS diese Berichte verfaßten, Mm Lesen dieser Zeilen lachen in der Erinnerung daran, wie sie aus Besehl der öbrtgkeit daS schrieben. waS sie gar nicht wissen konnten.- Tolstoi sprach schon damals von .naiven Kriegslügeu*. Wie würde er heute die russischen Kriegsberichte bezeichnen, die trotz der sichersten Beweise ihre- Lügensystems an ihrer Tradition lesihalten? Süchertlsch. — Wilhelm K l e m m, Gloria! Kriegsgedichte auS dem Feld. Mit 18 Vollbildern nach Original-Holzschnitten von Professor Walter Klemm. Preis in Pappband 4 Mark. Verlag von Albert Langei^ München. — Wilhelm Klernm ist unter unseren jungen Lyrikern ivohl der, dem unsere große Zeit am meisten geschenkt hat zur edeln Rene. Tenn reis und edel sind diese Gedichte; hier ist die Modernität der Form künstlerisch gemeistert, — eS klebt iilcht inehr die kleinste Schlacke »netttönerischer- Pose daran. Wilhelm Klemm hat nicht nur de', Krieg »draußen erlebt-, er hat ihn vor allen, innerlich erlebt, mit einem starken und feinfühligen, andächtigen Herzen, ihn durchlebt bis in die Tiefen seiner Begeiste- rungen, seines Entsetzens und seiner großen fragenden Müdigkeit, die dennoch anshält, daure es noch so lange. . . Der Verlag rechnete es sich zur Ehrenpflicht, dieses Buch auch äußerlich auS der Menge hervorzuheben. Er geivann dazu in einem Namensvetter des TichterS, Professor Walter Klemm, dem berühmten Graphiker, eine gleichivcrtige Kraft. Seine 18 Holzschnitte zu den Gedichten passen sich diesen in den, groß Phantasievollen ihrer Art z,l einem treu harmonischen Bunde an. wie man ihn selten findet, ohne dabei jedoch pedantisch ängstlich zu »illustriere«-. Tie übriae Ausstattung ist von schlichter Vornehmheit; und so entstand ein wunde, schönes ruck rm Verhältnis z» den. Gebotenen dabei sehr billiges zeitgemäßes Geschenkwerk für Le»lte von Geschmack. — Die »Fliege,»den Blätter- gelten seit länger denn 70 Jahren als älteste und hervorragende Vertreter echten deutschen HtiMorS. lieber den ganz.« Erdkreis verbreitet, sind ste überall beliebt wegen ihrer Haltung, die alles irgendwie Verletzende auS- scheldet. Einwandfrei wie ihr Text sind aber auch ihre reichen ,lnd schönen Bilder, die dem Stifte erstklassiger Künstler elltstammen. Die Verlagsbuchhandlung Bra»ln & Schneider, München, stellt uns den letzten Halbjahrband zu, und wir ersehen daraus, daß besondere Auimelkjainkett in den »Fliegenden Blättern" jetzt ihre Beiträge a»ls dem Kriegsleben erwecken, das in patriotischer, gemütvoller und humoristischer Weise z»ir Darstellung gelangt, getreu die tiefen Leiden und die erhebende« Freuder, dieser gewaltigen Zeit widerspiegelnd (Preis für das Biertejahr (13 Nummern) Mk. 3,50.) _ / Rösselsprung. ! ich Kelch noch ihn ivar ln Balsam er schnei Bliye mein dem schnell holt'S blick ich die habe ivenn nicht gen ließ säumt lein wer ler trü« .s. leben ein laß Augen- sein Zeit i°> unb keiner Faß Tröpf- ver- ist feig Stunde daS ge- schnell der du 3-«sn. Freuden eilten Schick- vorüber nicht Glück kein des das schlag auS- Tage». kostet wo sagst Auslösung in nächster Nummer. Auslösung des Silbenrätsels in voriger Nummerr Armenien — Itoffmi — Neapel — Obelisk — Lnömiee — Oelawarv — Home© . Arnold Boeckltn. Schristleitung: Aua. Goetz - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversitätS-Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen