Turück zur Lcholle. Roman von Ewald Gerhard Seeliger. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) K'ur- vor dem Borwert überholte ihn der alte Abra- t)OC bcr ehrwürdigen Hupferdroschke höflich me ^uye, denn er dachte an seine dreizehn Kinder, utitt lenrfe eine Blertelstunde später ins Torf ein und an der evangeUfchen schule vorbei, wo sich Moritz Gassel eben abmuhte, seinen Kindlein die Rechenkunst beizubringen. Alle Jahrgänge waren vertreten, denn es ivar eine emklassige ‘ r* ö * er verschiedenen Abteilungen wurde hier die Zahlentunst gleichzeitig traktiert. Während die Kleinsten sich §/ l ^ IenrQ1ITn bis zwanzig herumtummelten, tren- s zu das vierte Abteilung die zusammengesetzte Regeldetri.und alle vrer Abteilungen verlangten gleichzeitig von ihrem Lehrer ver-orgt, beaufsichtigt, ermahnt, gelobt und getadelt zu werden. Und da Moritz Gassel ein Mensch war, der keiner Fliege geschweige denn einem Kinde ein Leid antun konnte, so ging es sehr lebhaft zu in dieser denkwürdigen Rechenstunde. Die Kinder der Regeldetriabteilung hoben alle Augenblicke die Tafeln, sprangen von ihren Plätzen, die mittleren Abteilungen knufften sich inzwischen, und die Kleinsten stahlen mit den Augen, was irgend zu stehlen lvar. Moritz Gassel, der gerade mit der Einmaleinsabteilung mündlich rechnete stellte die Aufgaben, hörte die Resultate halb im Traume und dachte dabei darüber nach, lvie er diese unruhige, zwei- undsiebziglöpfigc Menge zum Stillsitzen bringen könnte Ta hielt die Hupferdroschle vor der Schule an, und der Kreioschiilinspektor stieg aus. Der Kutscher fuhr ins Gasthaus und labte sich und die Pferde. Moritz Gassel ermahnte die Kinder noch einmal sehr dringend zur Ruhe und empfing den Lchulrat an der Türe. „Guten Morgen!" ries er, als er hereintrat, und reichte Moritz Gassel die Hand. • „Guten Morgen, Herr Schulrat!" antworteten die Kinder im Chorus, denen das von Moritz Gajfels Vorgängern eingeprägt wordeü war. Dann setzte sich der Gestrenge auf das Katheder und verlangte die Listen und Pläne. Er inachte ein sehr bärbeißiges Gesicht, und die Kinder verhielten sich mäuschenstill. Tie Kopflaus die Schiefertafeln gesenkt, wagten sie kaum, mit dem ^tift zu kratzen. Schulrat Hupfers Steckenpferd, gleichsam das pädagogische Barometer, woran er den Stand der Schule festsetzte waren die Listen; fand er die in schönster Ordnung, lvar seine Laune befriedigend. Und „befriedigend" war dann auch sem Lieblingswort. Deshalb auch meldete er sich voru.uu,ic uit zivtnie nvreiiung schon verzweifelte An aungen, hinter die Geheimnisse des Hciiien Einmaleil rommciT, heftete die dritte ihre Aufmerksamkeit aus Resolvieren und Reduzieren der Sortenaräk?,, fcrtrip her an. Moritz Gassels Listen aber waren nicht ganz in Ordnung. Im Fortschrittsbuch fehlte die Eintragullg der letzten Woche, und in der Absenteiiliste mußte man die Antvesen- heitspunkte der letzten drei Tage vermissen. Schulrat Hupfers Miene verfinsterte sich zusehends. Das lvar ihm noch nicht vorgekommen! Eine solche Nachlässigkeit, zumal bei einem jungen Lehrer, bewies eine abgrundtiefe Gewissenlosigkeit. Gegen diesen beklagenswerten Mangel mußten sofort behördlick>e Maßnahmen getroffen werden! Dann vertiefte sich der Gestrenge in die Hefte der Schüler, worin die Diktate und Aufsätze niedergelegt worden waren. Auch hier war ein schaleres Manko. An der vorgeschriebenen Zahl der Arbeiten fehlte etwa ein halbes Dutzend. Auch die Korrekturen ließen zu wünschen übrig, denn in einer Arbeit war ein „daß" stehen geblieben, wo ein „das" hingehörte. Da schlug es zehn Uhr vorn Kirchturm, und die Kinder wurden plötzlich unruhig. Schulrat Hupfer blickte mißbilligend auf. c „Es ist jetzt Frühstückspause!" erklärte Moritz Gassel. „Lassen Sre die Kinder aus den Hof hinaus!" befahl der Gewaltige. Mit lautem Geschrei, ohne Ordnung und Mäßigung, stürmten die Kinder zur Tür und drängten sich ins Freie. Draußen sprangen sie herum, jagten sich und freuten sich der kurzen Freiheit. Schulrat Hupfer nickte grimmig Er hatte so etwas Aehnliches erwartet. Die Disziplin dieser Schule lvar unter aller Kritik. Er winkte Moritz Gassel heran und lvies aus die schlecht geführten Listen. „Ich wollte das Fehlende eben in dieser Pause nachtragen," entschuldigte sich Moritz Gassel. „So!" polterte der Schulrat heftig. „Also die Pausen benutzen Sie zu solck-en Arbeiten. Da haben Sie draußen Aufsicht zu führen!" Moritz Gassel senkte beschämt den Kopf. „Sie keimen doch den Paragraphen der Haftpflicht," fuhr der Gestrenge fort, „Sie wissen doch, daß man Bie sofort verantwortlich machen kann, wenn einem Kinde bei diesem Herumtoben etwas passiert. Ueberhaupt ist die Disziplin sehr schlecht. Die Kinder haben im Kreise herumzugehen. Oder wollen Sie die Verantwortung übernehmen, wenn einer der Jungen da draußen, sehen Sie nur, wie sie übereinander herfallen und sich prügeln, den Arm bricht?" „Ja!" sprach Moritz Gassel fest und sah dem Kreisschulinspektor unverwandt ins Auge. „Ich bin der Meinung, daß inan den Kindern die wenigen Minuten der Erholung nicht vergällen soll." „So!" erwiderte der Schulrat verblüfft. „Aber Ihre Meinung ist hier nicht maßgebend. Sie haben sich nach den Verfügungen der Behörde zu richten. Merten Sie sich das! Weshalb fehlen die Diktate?" „Ich habe die vorgeschriebene Anzahl »ansertigen lassen!" „Und ich sage Ihnen," polterte der Gewaltige, „ich sage Ihnen, daß sechs Stück fehlen." 330 Das ist nicht meine Schuld!" verteidia-te sich Moritz Kassel. „Ich bin erst seit Dezember aus dieser Stelle Es fehlen sechs!" konstatierte der Schulrat mit erhobener Stimme. „Und wenn Ihr Vorgänger, der sich leider der Verantwortung entzogen hat, die notige Anzahl nicht aufgebracht hat, dann haben Sie das Versäumte nachzuholen. Leuchtet Ihnen das nicht ein?" „Nein!" sprach Moritz Gassel, den diese Ungerechtigkeit empörte. . „ , ’ . - _ „Sie scheinen überhaupt ein sehr renitenter Herr zu sein!" polterte der Schulrat wieder los. Jetzt war er wirklich ärgerlich geworden, weil er die Unhaltbarkeit seiner Forderung einsah. „Wissen Sie nicht, wer ich bin? Ich bitte mir den schuldigen Respekt aus!" „Den habe ich nicht außer acht gelassen!" „Nun gut!" sprach der Kreisschulinspektor und beruhigte sich etwas. „Ich warne Sie, sich Ihren Vorgänger zum Vorbild zu nehmen. Sie wissen doch, wo dieser bedauernswerte Mensch geendet hat. Im letzten Grunde hat ihn seine Pflichtvergessenheit in den Tod getrieben." „Nein!" tvidersprach Moritz Gassel. „Es waren andere Ursachen!" „So?" ries der Schulrat erstaunt. „Lne scheinen Ja alles besser zu wissen." „Ich weiß nur," versetzte Moritz Gassel bescheiden, „daß man hier im Dorf noch heute gut über ihn spricht." „Das ist nicht maßgebend!" fiel ihm der Kreisschulinspektor ins Wort. „Maßgebend allein ist das Urteil der Behörde. Auch für Sie! Was die Leute hier im Dorf über Sie denken, ist ganz gleichgültig. Und ich mochte Ihnen dringend raten, sich lieber den Anordnungen der Behörde zu unterwerfen, als um den Beifall der Kinder und Eltern zu buhlen. Rufen Sie die Kinder herein." Und die Prüfung begann. Zuerst ließ der Schulrat seine altbewährte Aufgabe „111 : 3" aus die zweite Rechenabteilung los. Und es kam weder Stimme noch Antwort. Die Kinder beherrschten zur Not den Zahlenraum von 1—100. Moritz Gassel glaubte, den Schulrat darauf aufmerksqm machen zu müssen. Doch der ließ sich die schöne Aufgabe nicht verleiden. Er hielt sie vielmehr für einen besonders gescheiten Pädagogengrisf. Mit Hilfe der beiden oberen Abteilungen wurde sie endlich gelöst. Dann nNtßte Moritz Gassel ein paar Aufgaben stellen. Der Schulrat schrieb daraufhin ins Protokoll, das vor ihm lag, die inhaltsschweren Worte: „Im Rechnen sind die Leitungen kaum genügend." Aehnliche Urteile wurden im Verlaus der Prüfung über die anderen Fächer gefällt. „Von den drei schlesischen Kriegen haben die Kinder eine sehr unvollkommene Vorstellung. Tie Kenntnis von den fremden Erdteilen ist durchaus ungenügend. Die religiösen Me- morierstosse müssen besser eingeprägt werden. In der Naturgeschichte wußten die Kinder sehr wenig zur Beschreibung des Vogel Strauß vorzubringen. Dagegen zeigten sie viel Interesse und gutes Verständnis bei einer Besprechung der Honigbiene. Hierbei sind mehr Kenntnisse vermittelt worden, als der Rahmen der einklassigen Volksschule zuläßt. Ter mündliche und schriftliche Ausdruck der Kinder bedarf noch sehr der Uebung, um den Anforderungen zu genügen." Nur im Turnen und im Gesang schwang sich der Schulrat zu einem uneingeschränkten „Befriedigend" aus. Um elf Uhr schloß er das Protokoll mit den Sätzen: „Dem Lehrer mangelt es noch an der nötigen Geschicklich- keit. Außerdem wird beantragt, die Schule in eine Halbtagsschule zu verwandeln, da die Schülerzahl bereits über siebzig gestiegen ist." Tann entließ er die Kinder. „Im ganzen ist die Schule sehr zurück!" sprach er, als ihm Moritz Gassel in den Mantel geholfen hatte. „Doch Ihre Schuld ist das nicht. Ich bin zu der Ueberzeugung gekommen, daß Sie einigermaßen gearbeitet haben. Es hat hier in den letzten Jahren ein starker Wechsel im Lehramt stattgesunden. Ich hoffe, daß das nun aufhören wird. Wann gedenken Sie Ihre zweite Prüfung zu machen?" „In zwei Jahren." „Nun gut!" fuhr der Schulrat gnädiger fort. „Ich werde nächstes Jahr noch einmal zu Ihnen kommen. Hoffentlich geben Sie mir daun Gelegenheit, Ihnen ein besseres Protokoll zu schreiben. Denn mit dem da fallen Sie ohne Gnade und Barmherzigkeit durch. Also setzen Sie sich dahinter! Besonders die Disziplin muß besser werden. Auf dem Gehorsam beruht der ganze preußische Staat. Nehmen Sie den Stock! Schade um jeden Schlag, der daneben geht!" „Ich habe keinen Stock!" erwiderte Moritz Gassel schlicht. „Was?" rief der Schulrat überrascht. „Sie haben keinen Stock! Womit schlagen Sie denn die Kinder?"- „Ueberhaupt nicht!" versetzte Moritz Gassel ruhig. „So!" polterte der gute Hupfer los. „Das ist auch so eine voii den modernen Humanitätsduseleien. Die Behörde gestattet den Stock, also muß er angewandt werden. Er gehört zum Inventar! Sie werden einen anschasfen. Er ist nötig gegen die Faulheit und gegen den Ungehorsam. Es gibt kein aiideres Mittel dagegen. Sie werden Wunder erleben. Nehmen Sie sich an Herrn Pohl ein Beispiel. Geben Sie auch viel häusliche Arbeiten?" „Nein!" antwortete Moritz Gassel. „Ich bring es nicht übers Herz." „Was?" rief der Schulrat, als hätte er nicht recht gehört. „Herz?" „Ich bin im Prinzip gegen die Hausarbeiten!" erklärte Moritz Gassel, ohne sich einschüchtern zu lassen. „Entweder die Schule vermag das Ziel, das ihr gesteckt ist, in dev Schulzeit zu erreichen, oder dieses Ziel muß zurückgesteckt „Dacht ich mir's doch!" sprach der Kreisschulinspektor triumphierend. „Sie sind auch einer von den sogenannten Idealisten, die man jetzt aus den Seminaren züchtet. Die Wirtlichkeit ist ganz anders. Die Verfügungen der Behörde sind unfehlbar. Das Ziel muß erreicht werden mit allen Mitteln. Die Schule ist kein Vergnügungsort für die Kinder, sondern ein Arbeitsraum. Im Hause sollen die Kinder nur an die Schule denken. An nichts anderes! Daher werden Sie Hausaufgaben geben, nicht zu wenig! Je mehr, desto besser! Tie Schule ist eine Vorbereitungsanstalt für das Leben. Also Arbeit, Arbeit und nochmals Arbeit!" Moritz Gassel erwiderte nichts. Das ist die alte Auffassung, dachte er still bei sich. Durch diese Praxis wird den Menschen die Jugend verbittert, daß sie als Erwachsene nur noch mit Ekel und Abscheu an das pauä zurückdenken, wo man sie geknechtet hat, und an die „Schulmeister", die ihnen mit unverdaulichem Wissenskram das Hirn gemartert haben! „Zunächst," fuhr der Schulrat fort, „sorgen Sie dafür, daß Sie Ihr Patron beruft. Er muß bei der Regierung Ihre provisorische Anstellung beantragen, und ich werde die Sache befürworten." Als er zum Hut griff und gehen wollte, fiel sein Blick noch einmal auf die vertrackten Listen. Sie werden sofort die Eintragungen vervollständigen!" befahl er und reichte Moritz Gassel die Hand. „Ich finde es allerdings sonderbar, daß Sie es nicht vorher getan haben, wo Sie doch wußten, daß ich heute kommen würde!" „Das wußte ich nicht!" rechtfertigte sich Moritz Gassel. „So?" rief der Kreisschulinspektor überrascht. „Hat Ihnen Herr Pohl das nicht mitgeteilt?" Moritz Gassel schüttelte den Kopf und dachte an die Karte, die Sebaldus Pohl am Samstag so hastig vom Tische genommen hatte. „Wie kommt das?" forschte der Schulrat argwöhnisch. „Halten Sie keine gute Nachbarschaft mit ihm?" „O doch!" gab Moritz Gassel zurück. „Er wird es vergessen haben." „Vergessen?" polterte der Kreisschulinspektor grimmig. „Das wäre denn doch etwas stark! Haben Sie ihn irgendwie gekränkt? Eine kleine Meinungsverschiedenheit vielleicht?" „Nicht das Geringste!" antwortete Moritz Gassel aufrichtig. „Es ist gut!" sprach der Schulrat, strich sich über den struppigen Schnurrbart und reichte Moritz Gassel, dem Schwergeprüften, an der Tür noch einmal die Hand. „Auf Wiedersehen übers Jahr!" Daun schritt er gewichtig über den Platz und trat nach zwei Minuten in die katholische Schulstube, wo Sebaldusi Pohl schon auf ihn wartete und ihn mit einem tiefen^, geschmeidigen Bückling empfing. Tie Asten waren in Ordnung und mit außerordend- licher Sorgfalt geführt worden. Bei der Prüfungsaufgabe „111 : 3" hoben sich alle Finger wie aus einen Ruck. Der Schulrat war reichlich befriedigt und schrieb in das Protokoll: „Im Rechnen wurden die Resultate schnell und richtig gebracht. Die Beteiligung voll seiten der Kinder war eine sehr rege." (Fortsetzung folgt.) Gberjäger Albrecht. Skizze bon Martin Proskauer. Im Torfe Badouilles hinter dem breiten bewaldeten Bergrücken steckte das Jägerbataillon, klammerte sich sozusagen an die halbzerschossenen Mauern der Häuser, hielt dem Feuer aus den weittragenden Geschützen der Franzosen stand und schickte unverdrossen. seine Schlcichpatrouillen den Berghang heraus. Heute schien bei den Feinden der Teufel los zu sein. Granaten vom schwersten Kaliber krachten in das Dorf, und , vor dem Torfrand platzten die.Schrapnells. Wollten die Kerle einen Angriff wagen, das Bataillon erst mürbe machen? . ^ „Meldung an die Brigade?" befahl der Major. Eure Stunde später zog ein Eindecker, die schwarzen Kreuze aus den Flügeln, von Osten her über Badouilles aus die französischen Stellungen zu. Gleich daraus hämmerte das Telephon, das zur Brigade führte uiid das. täglich zerschossen, täglich von den Jägern geflickt wurde Der Major nahm den Hörer, machte ein ernstes Gesicht. Tie Offiziere in der Bataillonssttrbe rasselten hoch, als er eintrat: „Meine Herren- Befehl von der Brigade: Unser Bataillon stößt sofort über den .^erg vor, um unter allen Umständen^Einblick tn die Bewegungen des Feindes zu erhalten. Es ist eine Stellung auf dem Hügelrücken zu erreichen, die nach Erfolg wieder geräumt werden kann!" Die Offiziere hoben die Hände an die Tschakos: „Zu Befehl?" Sie hatten verstanden. Das Bataillon trat an; die helle Sonne schien lrohttcb wärmend über die zerschossenen Häuser, als die Jäger losrücktem Zwei Stunden später samntelte sich das Bataillon, keuchend, mit verzerrten, beschmutzten Gesichtern, zerfetzten Uniformen, auf halbem Weg zwischen Dorf und Bergrücken. Der Mafor kroch z'tvischen den Leuten durch — fast alle Offiziere gefallen — vorwärts, die Feldwebel und Stellvertreter an ihren Platze Wieder sprangen, krochen, liefen die Jäger den Hang heraus, zum zweitenmal in die Höffe pfeifender Gewehrkugeln, platzender Schrapnells, wirbelnder zackiger Eisenstücke, brechender. -teste und mußten zurück — bis an den Dorfrand zurück? Etwa zweihundert Meter unter der Höhe des Bergrückens — io lwch hatte das Bataillon der Sturm geführt — lag zwischen toten Jägern und Franzosen der Oberjäger Albrecht vom Telegraphen- Dctachcment des Bataillons, stöhnte und versuchte, sich auf den Rücken zu wälzen. Endlich gelang es ihm. Er ruhte eine kleine Weile aus, dann richtete er sich langsam auf. Hinter chm Itteg der Hügel an, über ihn fort sausten hoch über den Bäuinen bie feindlichen Granaten, und unten vom Fuß des Hügels fna(lt€ das Peitschen der Gewehrkugeln. Er horchte hin. Das war sein Bataillon, das dort unten, fast schon im Dorfe, gegen die Höhe feuert» über die der Feind vorzustürmen nicht wagte, wie es schien. , Rechts neben ihm klatschte es im Holz, zersplitterte Rmde slog ihm um den Kopf. Der Oberjäger legte sich wieder hin. Er hatte keine Lust, sich vom eigenen Bataillon hier totschießen zu lassen. So kroch er langsam die Höhe herauf, sich schräg hinter einem gestürzten Baum haltend und gegen die Kugeln von unten beschützt. Gleichzeitig spürte er ein stechendes, eiskaltes Schmerzgefühl un Oberschenkel, das sofort einem rasenden Brennen wich. Er tastete an sich herum Du saß im Oberscheukel ein Schuß: im Rücken mußte auch einer stecken, seiner blutbefleckten Hand nach zu urteilen. Er riß die Verbandpäckchen heraus und legte sich die Streifen, so gut es ging, auf die Wunde. Dann ließ das Schmerzgefühl nach, und er sah sich um. _ . # Rings um ihn lagen Tote, Nichts als Tote. mutzten ja hier den Franzosen auch geradezu in die Spieße laufen. Ja, das half liichts, dachte er, schade nur, daß es umsonst war? Die Jäger waren doch svieder zurückgegangen. Wo warm denn eigentlich die Franzosen? Wieder kroch er ein Stück, ruhte, kroch und zog sich an Stämmen und abgebrochenen Aesten höher. Endlich lag er, erschöpft keuchend, aus einer kleinen Felsplattej uiid sah auf die jäh abstürzende andere Bergseite herunter. Rasch hob er das Fernglas an die Augen. Da wimmelte es von Franzosen? Dort hinten war eine breite Chaussee, schivarz von Truppen. Und dort Geschütze-Wagen, Train- und alles in Marschkolonne? t Er starrte durch das Glas, bis ihm cm Schmerzgefühl den Arm herilnterriß. Dann sah er nach dem Dorf. Dort schienen Verstärkungen anzukommen. Jetzt knatterte über ihm der deutsche Eindecker, der plötzlich wieder da war, senkte sich, schoß hoch und fing an, in kleinen Rußstreifen seine Signale anzupufsen. Aber sckwn standen weiße geballte Wolken um ihn — aus dem Walde dort au der Chaussee krachte es — der Oberjäger sah hin und verstand, woher das Geschützfeuer gekommen war, das sie im Dorfe so zu gedeckt hatte — er lvollte nach dem Eindecker sehen/ — ein Rarichstteiseu — ein weißer, steil durch die Luft iiach unten rasender Punkt — und aus war es! Albrecht ließ das Glas von den Augen. Der Aevoplan war in das Gebüsch mitten in die feindlichen Stellungen gestürzt. Die brauchten nicht zu rennen, »Vas da lag, lief und slog nie mehr. Wo blieben die Jäger? Wieviele mochten lioch leben — von seiner Kompagnie, vom Bataillon? Er sah angestrengt nach Badouilles zu. Dort hinten, auf der kleinen Erdwelle vor den: Dorf, blinkte etwas. Was mochte das sein? Jetzt sah er es deutlich durch das Glas. Da stand ein Heliograph, vermutlich mit einer Kavallerieabteilung vorgeschickt und gab seine Zeichm. Tie galten wohl dem Flieger — der sah keine Signale mehr! Immer noch zuckten die Lichtblitze aus dem Heliographen, dann hörten sie auf. Ta hatte der Oberjäaer Albrecht eine Idee. Er griff nach den Tornisterriemen, schnallte ab und wühlte m seinem Gepäck. Ta tvar ja sein kleiner Taschenspiegel. „Geck" hatten ihn die Kameraden lachend genannt, wenn er sich in der Garnison so oft spiegelte — vielleicht nutzte der Spiegel jetzt etwas. Er kroch noch weiter auf die Felsplatte, so reclü mitten in die Frühjahrssonne, die warm und friedlich auf die Zerstörung ringsum schien. * Bei Badouilles stand der Wachtmeister der Kavallerie-Tele- graphen-Abteilung neben dem Unteroffizier, der den Heliographen bediente und sagte: „Aus — futsch! Pack' ein. Raschle, der Aeroplan ist doch weg, der liegt längst drüben bei den Herren Franzosen!" Ter Unteroffizier zog die Spiegel vom Gestell, während der Wachtmeister durch seinen Feldstecher das Gelände absuchte. „Eklige Gegend", sagte er, ,chie werden noch solange schießen, bis sie uns treffen. Wenn nur unsere Artillerie uns bald ein bißchen Lust machte — halt — was ist das?" Er gab dem Unteroffizier das Fernglas. „Raschle, was ist das dort oben — zwischen den Stämmen gradaus — aus der Höhe?" Raschle stierte hin. . w . „Da toiu wohl — hol' mich der Teufel — da will einer signalisieren !" „Richtig", brummte der Wachtmeister, „das schien Mir auch so! Was wird das wieder für eine stanzösische Verrätern sein, die die Kerle ausgeheckl haben? Los, schnell die Spiegel 'raus, Paschke!" Er schraubte die Spiegel fest und sah durch das Rohr. „Raschle", sagte er aufgeregt, „da redet einer deutsch! Einfach) das Morse-Alphabet! Da, lang — kurz — kurz, lang — kurz — kurz — das heißt doch dringend!" Er riß den Meldeblock heraus und schrieb. Daun sprang er auf. „Hier Raschle, los auf's Pferd und mit drei Kreuzen zum Stab geritten, verstanden! Und bring' Bescheid mit!" Hinter dem Dorf hielt der Brigadestab. Der General riß den Umschlag aus, den ihm der herangaloppierende Unteroffizier brachte. „Meldung von Kav.-Tel.-Abtg. 23. Bon Höhe hinter Badouilles meldet soeben ein Oberjäger Albrecht, angeblich 3/98, daß er verwundet dort oben liegt. Hat französische Truppenbewegungen beobachtet. Erbitte Instruktion. Lindemann, Wachtmeister. Ter General ries den Adjutanten. . . . ..Hier, lesen Sie! Ob da eine Falle vorbereitet wird? Holen Sie sofort einen Ofstzier der 3. Kompagnie vom Jägerbataillon dort aus dem Dorf. Der Mann aus d?m Berge soll die Namen seines Feldwebels und seines Hauptmanns nennen. Wollen 'mal sehen, ob er's weiß!" Eine Viertelstunde raste der Adjutant heran, gleichzeitig knatterte ein Motorfahrer her, der hinter sich auf dem Rad einen Jager- Bizeseldwebel stehen hatte. ^ , „Von der dritten Kompagnie?" stagte der General. „Zu Befehl!" „Warum kommt kein Offizier?" „Die dritte hat keine Osffziere mehr!" „So? — Kennen Sie den Oberjäger Albrecht? „Zu Befehl, von der dritten!" „Zuverlässiger Mensch?" . ^ „Ein sehr guter Soldat, seit dem letzten Sturm heute mittag wird er vermißt, er ist wohl gefallen." ^ ~ „Wie heißen Feldwebel und Hauptmann der dritten Kom- ^^,Hauptmann von Quistner und Feldwebel Schulz, beide gefallen!" Der Adjutant nickte. „Stimmt! Dieselben Namen signalisierte der Mann von der .Höhe aus." , „ . . Der General drückte die Mütze fester ins Gesicht. ^,Dann los — kommen Sie, wir wollen selbst zum Heliographen !" ^ - In eine Erdgrube gedrückt, hockten die Stabsoffiziere aus Steinen, beugten sich über die Zettel, die der Wachtmeister am) Heliographen ausschrieb. Dann knatterten die Motorsahrer, ritten die Meldereiter am Dorf vorbei ins Weite. Die Spiegel des Heliographen zuckten und blitzten. Oben am Waldrand aus der Hölie blitzte es nricbcr. „Franzosen werfen auf ihrer Bergseite Schützengräben aus", meldeten die Lichtblitze von oben. „Feuer aus dem Walde schtvelgt seit zehn Minuten." Wieder war ein Zettel geschrieben. „Batterien aus deni Walde fahren tn nördlicher Richtung ab. Truppenbewegungen nördlich dauern fort. Hinter der Chaussee. Die Meldung brach ab. Auf dem Hügel ivar nichts zu sehen, so sehr auch der Heliograph zuckte und blinkerte. Da — endlich — lvar es wieder. . Ohnmachtsanfall —- infolge BlutverluN. — bin 382 durch zwei Schüsse verwundet, — werde aber aus-alten, hinter Chaussee — werden Scheinbatterien ausgestellt." Der General beugte sich über die Meldung: „Wahrhaftig, ein Umgehungsversuch! Sie wollen uns von Norden umfassen, während wir hier den Hauptstoß envarten. Das haben sie freilich nicht gedacht, daß von dort oben einer in ihre Karten guckt!" Ein neuer Zettel flog vom Meldeblock des Wachtmeisters herunter: „Schützengraben nur in 2 Linien beseht. — Ganz dünne Schützenketten. — Bin anscheinend entdeckt, da nach mir geschossen wird." „Wachtmeister," schrie der General, „telegraphieren Sie sofort, der Mann soll aufhören, er soll »vea kriechen, sich rette,:. Wir werden ihn holen lassen, wenn es dunkel »vird!" , Die Spiegel am Heliographen strahlten ihre Lichtbüschel aus. Wieder kam eine Meldung: „Bin zu schloach, um mich zu l>eivegen. — Sehe eben Artillerie- Kolonnen. — Richtung Norden, — gegenüberliegende Stellung nur noch schlvach besetzt, da alles abrückt. — Bin..." — Und es brach ab. Der Heliograph unten arbeitete, rief, fragte. Oben am Fals Plateau blieb alles still. „Wachtmeister, versuchen Sie es nochmal!" — Die Spiegel riefen »weder: „Lang — kurz— kurz — lang —kein Blitzen ant,»ortete. Am andern Morgen trat der Adjutant zum General und machte eine Meldung. Dann gingen die beiden Offiziere in das Dorf, in ein Haus, »vo auf einem umgestürzten Bett eine (Sfeffaft lag. im graugrünen Rock, den Tschrko aitf der Brust, in dev rechten Hand umkrampft einen Neinen geschliffenen Tasclwnspiegcl. Die wer Jäger, die die Nacht hindurch den Oberjäger Albröcht vom Hügel heruntergeschleppt hatten, traten zur Seite und stan den stramm. Der General sah in das »veiße schmale Gesicht des Mannes, dann lwb er die Hand an die Mütze und salutierte den toten Oberiager Albrecht. vermischtes. — Der französische Krieg gegen das deutsche B:e r. Die Franzosen haben »weder etwas gefunden, was sie endgültig auS Frankreich verbannen »vollen. Obwohl es gar nicht mit der „deutschen Kultur" zusammenhängt, gegen die sie andauernd zu Felde ziehen, sondern mit ihrem Gaumen, dem sie nicht gern etwas entziehen, so sieat doch der Patriotismus — wenigstens vor- läuNg: und der „Bock", wie sie ein Glas deutsckres Bier bezeichnen, soll nun auch nach den: Kriege nicht inehr in Frankreich seinen Anzug halten dürfen. Eine Abord,»u»:g hat den Vorsitzenden der Brauer,nnung, Herrn Karcher, aufgesucht, um über dieses wichtige Probien: mit ihm Rücksprache zu nehmen, und Herr Karck)er lxrt die b:ernfr:gen französischen Patrioten mit den folgenden erireu- l:chen statrst: scheu Mitteilungen überrascht. Tie Fabrikation und derBerbrauch des Bieres in Frankreich schwankte nach seinen An- l, e . nach der Temperatur und den Jahren z»vischen 16 bis 18 Mrllwnen Hektolitern. 1914 betrua der Verbrauch 16 950 000 Hektouter. Davon sind aber nur 105 009 Hektoliter mi* Deulsch- ltinb gekommen, aber natürlich wiegten sich die französischen Bier- tnnker :n dem schönen Glauben, daß sie immer Münchener Bier djerr tranken. Diese Illusion ist nun zer- stört. Das Münchener" war :n der Regel französisches Fabrikat, m kJ"?* ^ bec Vorsitzende der Brauerinnuug, ^^?^.^^"^slsche Bier bisher unterschätzt worden. Man sollte ^ ** n französischen Brauereien seit der E»,tdtckung Pasteurs ,n wlssenschaftlicher ^ziehung in den verschiedenen An,vendungen des Kalteverfahrens große Fortschritte ge- macht wo^en sind Auch haben die Brauer vor 20 Jahren die ^Ä^.^^^bhabt, eine Bvausckmle zu errichten, die der Uui- ^^^?^?ro!essor Petit leitet. Das französische Publikum soll von ab immer daran denken, daß das französische Brauwesen aut gewappnet ist und durch die Erfahrung praktische Methoden erworben hat, die es berechtigen, das deutsche Bier endgültig zu ^banncli ^ie einzig dasteh?nde Qualität seiner Erzeugnisse die .Überlegenheit des französischen Bieres haben genügt, duws hohe Ziel zu erreichen. Tie jetzt im Kriege getroffenen Maß- werden ausschlaggebend sein, in den französischen Wrrt- s »atten wird man kein deutsches Bier mehr schäuinen sehen, und deni s^o^bräu" w,rd,so für alle Zeiten in Frankreich d^r Tode" stoß verhetzt. Auch daß das Bier durch den Transport sehr leidet betonte .Herr Kärcher. und die guten belgischen Freunde k>;i rbet» §wÄ eUÖ - en “I genannt, daß sie in den wenigen belgi-ckum $5 n V l(ftt de« herrlichen Geschmack ihres über die ch 5?.'«wfNen Erzeugnisses wiederfinden. U»rd dabei ist e--> doch werd^iemd?»^. soweit^achParis, wie von München. Deshalb v#inl-fr 1 * 3 tS5.Ä C Wirklichen r^lnichinecker einem Bier, das nicht tlans- zng geben^ ^ Unb bflb ° l " od) ""kionales Erzeugnis ist. den Bor- ^ " ulen luir uns Franzo 1«»!^ I., dieser For- ceruug giplelt ein Vorschlag, den EharleS R ich et in der ,Revue ' des D«ux Mondes" »nacht, um der Entvölkerung Frankreichs ent- gegeuzuwirk-n. Rur eine radikale und dabet sehr einfache Maßregel könne dem Uebel entgegemvirken: man müsse bet jeder Genu^ für de,. Neugeborene»^ d. h. für seine Ellen,, eine Summe aussetzeu, die verhindert, daß dieser Familie,,zuwachs eine Last wird. Bor allem darf diese Prämie nicht klein sein, denn eine ?Eringe Summe wurde dem Spattrieb nicht abhelsen, der alle ^an-ösischen Familien beherrscht. Mau kann nicht mit 50 oder auch 600 Frc«. eine so eingewurrelte Gewohnheit abändern. Eine Prämie von 1000 FreS. würde wichet als das mindeste erscheinen. Be,er aber w»irde nach seiner Meinung die Wirkung sein, wenn d.e e Summe nicht sofort ganz auögezahlt wird.- man sollte viel- mehr nach der Geburt 250 Jrrs, wenn das Find am Leben bleibt im folgenden Jahre »vieder 250 Frcs., ,venn eS vier Jahre alt wtrv, die dritte Rate und die vierte in seinem 10. Lebensjahre auS- Parlament und die Regierung diese Maßregel emsuhren, die unbedingt nötig scheint, so prophezeit Richet ein ganz erstaunliches Wachstum der französischen Bevölkerung: in 30 Jahren soll Frankreich dann 90 Millionen Einwohner zählen! cu » ^ \ v Bazillus des HaarergranenS und seine B e ' a ,n p f »i n g. Ter berühmte Bakteriologe Aletschmkoff hat, wie man sich erinnern wird, in verschiedenen Mitteilungen än die französische Akademie her Medizin versichert, daß er die Mikroben gefunden habe, ivelche den Farbstoff des Haarpigments auszehren und dadurch das Ergrauen herbeiführen. In Rücksicht auf ihre Eigenart hat er sie Chroniophagen, Farbfresser, getauft. Ta bei Abiotung dieser Farbfresser auch das Ergranen der Haare auf. Horen muß, hat er die Probe auf daS Exempel gemacht und das gewünschte Ergebnis tatsächlich erreicht, indem er die Mikroben mittels eines heißen Eisens einer Temperatur von 60 Grad auS- setzte. Nun ist ein amerikanischer Professor auS Cleveland, der sich mit den Erscheinungen des menschlichen AlternS beschäftigt, mit der Mitteilung an d,e Oeffentlichkeit getreten, daß er einen kleinen elek- trischen Apparat erfunden habe, der, dein Kopfe genähert, eine allmählich biS zu 60 Grad ansteigende Wärme erzeuge, die genügt, um alle in den Haaren schmarotzenden Chromophagen zn töten Er versichert, daß durch dies Verfahren daS Ergrauen der Haare nicht nur in frühen Fallen, sondern auch bei Leuten im vorge» ruckten Alter rückgängig gemacht iverde. Der Apparat ähnelt einer Haube und soll bereits nach fünf- bis sechsuialiger Anwendung wirken. vüchertisch. Neuerscheinungen aus N e k l a m 8 Universal- Bibliothek. Nr. 5751. Unsere feldgrauen Helden. AuS Tagebüchern unb Briese,,. II. Die Blitzten el. Nach Auf- reichuungen deS OberjägerS K. bearbeitet von Robert Heymaun (79 S.). — Nr. 5752. Tie e i n s n m e n B r ü d e r. Eine sentimentale Komödie in drei Aufzügen. Von Erich Oesterbeld. Bühnen- einrichtung. (94 S.). - Nr. 5753. M u s i k e r - B i o g r a p h i e n. 33. Baud.- Robert V o l k m a n n. Von HanS Volkmann. Mit Robert BolkmamiS Bildnis. (96 S.). — Nr. 5754. Aus dem roßen Kriege. Von Heinz Welten. Erzähl«»,gen. (91 S.). — r. 5755. P h i l o t a s. Ein Trauerspiel von ^ otth. Ephr. Lessina n ] « S, !\ ” 6756 * Sch,veizerische Kranken- unb Unfallversicherung. Bundesgesetz von: 13. Juni 1911. HerauSgegebeu, cingelecket und mit einem Cachrcatsler versehen von Dr. Walther Stüber. (72 S). In Leinen 60 Pfg. — Nr. 5757. Hohe Fahrt! Bilder und Lkizzen aus de»,,' Seekrieg.^ Von Wilhelm Schreiner. Mit Buchschinuck vom Brrfasser .101 S.). In Leinen 60 Pf., in Leder mit Goldschnitt Mk. 1 35. Nr. 5759—60. Da 9 Buch vom Fürsten BiSknarck. Von George Hesekiel. Neu herausgegeben und durch e-ue Uebersicht der weiteren Lebeusereignisje BiSinarcks sowie durch e.ue Stammtafel seiner Nachkommen ergänzt von Dr. Max Mendhetm. 1. Band Mit Bismarcks Bildnis. <319 S.). In Leinen 1 Mk. _!_I ttreuzrätsel. In die Felder nebenstehender Figur sind die Buchstaben aana, cccc, eeee, hh k k k k k k. 11 1 1 1 1 I I, oo 000. PP, rr, 8 8 8, tttt, a derart einzutragen, daß die senkrechten und ivagerechten Reihen gleichlautend folgendes ergeben: 1. Königin dcö Alteitums. ?. Deutschen Dichter. 3. Dient zur ?lnsbe,vahruna von l>ie1d u>,d Schinuck. Auflösung in nächster Nmnmer. Auflösung des Versteckrätsels in voriger Nummer: Wer sich grün macht, den fteyfcu die Zicgeu SAriftlcituiig: Boc.j. - «o.aiio.,«l*nid .mb Seifna bet »rüUf 4 «n lUMÜä.^ «. Lang..