Zurück zur Scholle. Roman von Ewald Gerhard Seeliger. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Unterdessen hatte Franz Wiegelt das Pferdchen vor den Korbwagen gespannt. Doch die beiden großen Kaufleute aus Sulitsch hatten noch keine Zeit, nach Hause zu fahren. Sre zogen wieder ihre Notizbücher heraus und finden an zu rechnen. Höflich verabschiedete sich der alte Abraham. „Werden wir's machen können?" stöhnte der behäbige Bartenstein. „Auf zehn Jahre sind es achteinviertel Perzent!" las der andere aus seinen langen Rechenaufgaben heraus. „Hundert Perzent hätten wir machen können," seufzte der runde Bartenstein, „wenn uns der Friedländer nicht in die Quere gekommen wäre." „Der Schlag soll ihn treffen!" rief der schlanke Levi- sohn und klappte das Buch zu. Als der alte Abraham in den Gutshof einbog, prallte er fast mit dein Baron zusammen, der init August Knorreck einen Gang durch das Dorf machen wollte. „Abraham!" ries Fritz von Winkelberg heiter. „Wie in aller Welt haben Sie das arrgestellt?" „Geschäftsgeheimnis!" lachte der alte Abraham. „Wie ist es nun mit dem Vieh, Herr Baron? Soll ich Offerte machen?" „Na, Knorreck?" fragte Fritz von Winkelberg seinen Inspektor. „Wenn der Herr Baron damit einverstanden sind!" sagte der. „Der Herr Inspektor ist ein Antisemit!" behauptete der alte Abraham unverfroren. „Aber ich toerd ihm beweisen, daß es auch ehrliche Jüdden gibt!" Damit zog er die Mütze, schulterte seine Tasche und strebte nach Luschelau. Vorsichtig fühlte er nach dem Zwanzigmarkstück. Die Reise hatte sich gelohnt. Morgen wollte er in Adelnau sein, nm Dienstleute zu mieten. Als August Knorreck am Abend ins Zimmer trat, traf er Hedwig. „Na, wie stehts?" fragte sie den Vater. „Geben sie das Geld?" „Ja!" nickte er grimmig. „Aber Jud bleibt Jud! Wenn wir's von einem Christenmenschen kriegen könnten, wär mir wohler." Hedwig senkte den Kopf und dachte nach, doch sie fand keinen. Dann deckte sie den Tisch. VI. Drei Tage später konnte August Knorreck dem Baron das ganze Verzeichnis des Inventars vorlegen. Schweigend Überlys er es. //Soll i ch frflg alle s. hMllen?" fragte dann^ „Wenn der Herr Baron mich nach Breslau schicken wollten, dann schlage ich noch Prozente heraus." „Aber freilich!" lachte Fritz von Winkelberg arglos. „Das ist nur recht und billig. Warum sollen Sie nicht auch daran verdienen!" „Der Herr Baron haben mich mißverstanden," sprach August Knorreck und wurde rot. „Ich wollte die Prozente für den Herrn Baron herausschlagen." Fritz von Winkelberg schwieg. Ohne es zu wollen, hatte er August Knorreck gekränkt. Doch ein Wort der Verzeihung wollte ihm nicht über die Lippen. „Wann wollen Sie fahren?" „Wenn der Herr Baron befehlen, noch heute!" Wozu? Morgen ist Silvester. DaS wäre doch ein verlorner Tag. Feiern Sie das Fest in Britzkawe und reisen Sie nach Neujahr." Damit gab sich der Inspektor zufrieden. Am Mittag gingen sie das Dorf hinunter, um das Vorwerk Niederbrikkawe, das eine halbe Stunde entfernt hinter der ersten Ecke des Südreviers lag, zu besichtigen. Die Sonn« schien warm, und an den Grabenrändern schmolz der Schnee. Auf dem Platze vor der Kirche lärmten die Kinder, die noch immer Ferien hatten, und warfen sich mit Schneebällen. Franz Wiegelt, der drüben unter der roten Laterne stand, rückte an der Mütze. Langsam schritten sie den niedriges Kirchhofzaun entlang, hinter dem auf verfallenen Gräbern verwitterte Holzkreuze ragten, und kamen an die katholische Schule. Das war ein langgestrecktes, zusammengedrückteÄ Haus, in dessen schmalen Vorgärtchen sestverpackte Rosenbäumchen standen. „Der alte Adelt ist tot?" fragte der Baron. „Jawohl!" antwortete der Inspektor und wies zum Friedhof hinüber. „Der liegt schon seit acht Jahren da drüben." „Und lvie heißt der Nachfolger?" „Sebaldus Pohl. Er stammt Mts der Grafschaft Glatz." „Weshalb betonen Sie das?" „Weil er nicht paßt in die Gegend. Das ist einer, der den Katholischen herauslehrt. Mir gefällt er nicht. Er hat so eine Art, die Augen zu verdrehen, als wollte er allen Heiligen die Zehen avbeißen. Solche Leute finb mir in der Seele zuwider. Me sie mit ihrem Herrgott heucheln, so halten fies auch mit den Menschen!" „Vorurteile, mein lieber Knorreck, nichts als Vorurteile !" „Durchaus nicht, Herr Baron!" verteidigte sich der Inspektor. „Der alte Adelt war auch katholisch. Mit dem war auszukommen. Das war ein grader, aufrechter Kerl. Sogar wenn der Pfarrer kam, nahm er kein Blatt vor den Mund. .Ader der da drüben: Herr Pfarrer hinten, Herr Pfarrer vorn!" „Weshalb sollte er gerade schlechter sein? Sein Bedürfnis nach dein Jenseits ist eben größer!" ich bin der Meinung," antrvortete August Knorreck, 294 ohne bt n schuldigen Respekt aus den Augen zu lassen, „daß man einem Menschen, der immer an den Himmel denkt, nicht einen so verantwortungsvollen Platz hier auf Erden geben darf!" „Hin!" sagte der Baron und blieb stehen, „-rue mögen recht haben!" „Solange der alte Adelt die Schule hatte, wählte ganz Britzkawe konservativ. Und vor vier Jahren hatten wir schon dreizehn Zentrumsstimmen." „Lieber Knorreck," lachte Fritz von Winkelberg und legte ihm die Hand auf die Schulter, „Sie haben nicht nur Vorurteile, sondern auch Ideale. Das ist selten, aber unpraktisch. Die ganze Politik ist nichts als ein Geschäft. Und es ist doch so gleichgültig, wer das Geschäft macht. Und wenn hier in Britzkawe nächstens dreizehn sozialdemokratische Stimmen abgegeben werden, ich lasse mir darüber keine grauen Haare wachsen. Jeder wählt schließlich den, der ihm am meisten verspricht. Und darin leisten alle politischen Parteien gleichviel." August Knorreck schwieg wohl, ließ aber nicht von seinen Vorurteilen und Idealen. Aus der Schmiede, an der sie dann vorbeikamen, klang Blasebalggestöhn und froher Hammerschlag. Gleich dahinter lag das kleine Gewese Fürchwgott Fritschers. Das Hoftor hing schief in den Angeln, der Stall hatte ein Dach voller Scharten, das Fachrverk der Scheune war durchlöchert, die Fenster des Wohnhauses waren notdürftig mit Papier verklebt, der Putz war überall von den Wänden gefallen, und das ganze Gehöft zeigte den Zustand der gröbsten Vernachlässigung. Es lag da wie ausgestorben. Fritz von Winkelberg schaute sich fragend um. „Er wird bald fertig sein!" meinte der Inspektor mitleidig. „Die Frau liegt schon seit sechs Jahren fest. Jetzt hat sich's ihr noch auf die Lunge geschlagen. Glaub's kaum, daß sie den Winter übersteht. Und Fürchtegott Fritscher war vorher ein Mann, an dem man seine Freude haben konnte. Ein Unglück bleibt selten allein. Jetzt sängt's mit seiner Mutter auch an. Die hat chm noch ein bissel geholfen. Aber die alten Füße wollen nicht mehr. Ehe das Frühjahr da ist, legt sie sich auch hin." „Und er?" „Sitzt hinter der Flasche und läßt den Kopf hängen." „Weshalb verkauft er die Klitsche nicht?" ,Lab's ihm schon oft geraten. Er hat da unten zwölf Morgen, die schneiden mitten durch unseren besten Rüben- sleck. Aber er will nicht. *ttm keinen Preis. Das ist einer, der fest am Boden klebt. Nimmt man ihm den, dann weiß er nicht wohin. Die Fritschers sitzen auf der Wirtschaft schon an die dreihundert Jahre. Aber er wird sich nicht halten können. Auch wenn er sich wieder verheiratet. Kinder sind nicht da, aber wer nimmt so einen, der von der Flasche nicht loskonnnt. Wenn ihm das Wasser bis an den Hals steht, wird er sich aufhängen. Ich Hab einen solchen Fall schon erlebt." Schweigend gingen sie weiter. Die kleinen Bauernhöfe, die links und rechts der Straße lagen, waren sauber und gut gehalten. Hier und da grüßte jemand den „gnädigen Herrn". Fritz von Winkelberg gab jeden Gruß höflich zurück. „Wer wohnt da?" fragte er und deutete auf ein neues, Zweistöckiges Haus, das sich aus der rechten Seite protzig rn die Reihe der tzostore gedrängt hatte. „Christian Reuschel, der Windmüller, ein unruhiger Kopf. Ist aus dem Trebnitzer Kreis eingewandert und hat dem alten Tapperl die Mühle abgekauft. Geht in keine Kirche und führt in der Gemeinde das große Wort." „Und die andern lassen sich's gefallen?" „Sie haben alle Angst vor ihm." Gleich daraus machte die Straße eine scharfe Biegung, und sie standen vor einem kantigen, nüchternen Rohbau. Fritz von Winkelberg entfuhr ein Laut der Mißbilligung. „Das ist die evangelische Schule," erklärte der Inspektor, „es ist ein Regierungsbau." „Ein ganz abscheulicher Kasten!" lächelte der Baron verächtlich. „Er verhunzt das ganze Dorf. Wer hatte vor Herrn Gassel die Stelle inne?" „Der Herr Baron werden sich gewiß noch an den alten Spätlich erinnern. Der hat noch ein ganzes Jahr in dem neuen Schulhaus gewohnt, konnte sich aber nicht einleben und ließ sich pensionieren. Jetzt ist er in Sulitsch. Nachher hatten wir vier oder fünf junge Leute als Vertreter hier. Einer gab immer dem andern die Klinke in die Hand. Der letzte blieb etwa ein Jahr hier. Felix Winter hieß er. Hatte schon dreimal die zweite Lehrerprüfung nicht bestanden. Und als sie ihn zum vierten Male durchfallen ließen, nahni er sich die Sache so zu Herzen, daß er sich drüben im Teiche bei der Schwedenschanze ertränkte. Und war sonst ein sehr tüchtiger Lehrer. Nur wenn er einen Vorgesetztem sah, war nichts mit ihm anzufangen." „Und Herr Gassel? Was halten Sie von dem?" „Macht einen ganz propern Eindruck. Muß sich aber noch die Hörner ablaufen. Wär schon zu wünschen, daß er hier bleibt. Daß der ewige Wechsel einmal ein Ende nimmt. Die Kinder mögen ihn gern. Der Herr Baron können leicht etwas für ihn tun." „Das will ich auch," sprach Fritz von Winkelberg und wandte sich zum Gehen. Plötzlich hörten sie laute, schallende Hammerschläge, die von der Hinterseite der Schule kamen. Der Baron bog durch die Gartenpforte, und August Knorreck folgte ihm. Trotz der Schneedecke, die über den Beeten lag, sah man doch, daß dieser schöne große Garten schon seit Jahren keine Pflege genossen hatte. Die Beerensträucher waren verwildert, der Zaun war an vielen Stellen durchlöchert, die jungen Obstbäume zeigten Wildsraß, und die alten waren längst reif für die Axt. Moritz Gassel aber saß aus einem leichten Balkengerüst mitten im Garten, drei Meter hoch über der Erde, und schwang seinen Hammer. Er bemerkte die beiden nicht sofort. „Was machen Sie da?" lachte der Baron. Moritz Gassel suhr erschrocken herum, zog die Mütze und wollte herunterspringen. „Bleiben Sie nur oben!" ries Fritz von Winkelberg! gutgelaunt. „Ich will nicht stören. Soll das ein Galgen werden?" „Ein Bienenschuppen!" erklärte Moritz Gassel. „So groß?" lachte der Baron. „Wo haben Sie denn die Bienen?" „Ich werde im Frühjahr einen Schwarm kaufen. In fünf Jahren habe ich dann fünfundzwanzig Völker." „Aber Sie wissen ja noch gar nicht, ob Sie hier bleiben!" warf August Knorreck ein. „Wenn ich darüber Nachdenken sollte," rief Moritz Gassel, „dann käme ich überhaupt nicht zürn Arbeiten. Hier fehlen Bienen ini Torfe. Die Biene ist zur Pflanzenbefruch^ tung unumgänglich notwendig. Es gibt hier überhaupt so viel zu tun!" • „Was denn?" fragte Fritz von Winkelberg neugierig. „Sehen Sie sich, bitte, den Garten an. Ist es nicht ein wahrer Jammer, ein gutes Stück Land so trostlos verkommen zu lassen? Daran ist die hlohe Regierung in Breslau schuld, Abteilung für Kirchen- und Schulwesen. Da ich dieser Schuld nicht teiLhaftig werden will, deshalb muß ich arbeiten. Die großen Bäume kommen weg, und die kleinen auch. Die haben Ihre Hasen angefressen, Herr Baron! Die Beerensträucher stehen aus den besten Plätzen. Fort damit? Sie gehören in die Ecken und an die Zäune, lvo man nichts anderes pflanzen kann. Dort drüben werde ich Gemüse ziehen, beste Qualität. Den Samen habe ich mir schon aus Erfurt kommen lassen. Neben der Pumpe mache ich drei Mistbeete. Da drüben an die Stallwand kommt Zwergobst, an die Nachbarscheune ein Pfirsichspalier. Und da hinten, lvo früher Kartoffeln standen, eine wahre Schande für diesen Boden, lege ich eine Spargelvlantage an. Kartoffeln kann man da hinter den Zaun aus den Schulacker stecken!" „Sie reden ja wie ein Agrarier!" rief der Baron belustigt. (Fortsetzung folgt.) Die Wünschelrute. Kriegshumoreske von Max Karl Böttcher -Chemnitz. Gestern war der neue Nachschub gekommen, Ersatzreservisten. Männer mittleren Alters, prächtiges Material, 27 Mann für die Kompagnie. Unteroffizier Band war mit einem Gefreiten nach dem kleinen Bahnhof y. gesandt worden, auf welchem der Transport eintraf, und von da sollten die Kriegsneulinge der Kompagine zugeführt werden. Band, Karl Traugott Band, Malergehilfe aus Gelenau bei Thuin im Erzgebirge in Sachsen, war der trefflichste Korporal, den man sich denken konnte: mutig, flink, anstellig, sorgend für seine Leute, nur mit der deutschen Sprache lagi er beständig rn Fehde — und er hörte sich doch so gern sprechen, der gute Band^ Als er zur Kompagnie kam, fragte ihn der HauptmianN, ob er! ein militärisches Spezialfach besonders beherrsche, soll heißen, ob er besonders tüchtig sei im Exerzieren oder als Patromllenführer oder Entsernungsschätzer, Wachthabender usw. Und Band antwortete: „Nu, Herr .Hauptmann — was ich bin, ich bin een ganz vorzüglicher Inschtruktör!" „Was sind Sie?" „Ein ganz vorzüglicher Inschtruktör! Inschtruktör ist meine Stärke, da nehm ich's mit jedem ofs! Ich inschtruiere über alles: Gefecht. Felddienst, Heereseinteilung, Vorposten, Requirieren, Schießdienst — ja!" Und seine Kunst als Inschtruktör" zeigte Karl Traugott Band bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit. Er instruierte, tvenn man Quartier bezogen hatte, wenn man Schützengräben aushob, wenn man Vorposten ausstellte, ja, sogar im Gefecht, bei einem Sturmangriff ließ er sein bekanntes: Mal herhören! ertönen und während man mit eingezogenen Köpfen in voller Deckung lag und das Maschinengewehrfeuer über sich hinbrausen ließ, instruierte der Wackere über die einzelnen Tätigkeiten des Schüßen, wenn das Kommando „Sprung" erfol-gt. Uno alles in seiner drastischdrolligen Werse, mit Kasernenhofblüten durchsetzt. — Und jetzt stand er am Bahnhof zu y. und zählte seine 27 neuen, eben aus der Heimat angekommenen Kameraden ab. Und iwch ehe sie abmarschierten, begann er mit der Instruktion: „Mal her- bören! Also ich, was ich bin — ich bch deb Unteroffizier Karl Traugott Band aus Gelenau bei Thum im Erzgebirge in Sachsen! Ist jemand von dort wo wer?" Es war niemand von dort wo wer. „Js ganz egal! Ganz egal! Also ihr gehört von heute ab zur 4. Kompagnie des y. Reserveregimentes, und ich bin euer Korporal. Und jetzt marschieren wir 22 Kilometer — und nu los!" Und er bildete eine kleine Spitze in der Stärke einer halben Gruppe und löste Verbindungsleute los und instruierte dabei über Kriegsmarsch und Reisemarsch, und als sie nach 12 Kilometern das erstemal einen größeren Halt machten, begann der Wackere schon wieder mit Instruktion. „Mal herhören!" Und die Mannschaften, die links der Gewehre ausgetreten waren und im Straßengraben lwckten, lauschten, was ihnen der neue Korporal schon wieder Wichtiges mitzuteilen hätte. Und er begann: „Mir ham jetzt Kvieg, richtigen Krieg, also keen Manöver, das wißt ihr wohl?" Und sie wußten es alle. Und nun kam eine tiefsinnige, inhaltschwere Frage: „Was ist eegentlich Krieg, — Sie da mit der gelehrten Vissage?" Ein langer, hagerer Reservist mit einem ernsten, klugen Gesicht setzte sich stramm und definierte: „Krieg, ist das Austräger,' von Streitigkeiten zweier Völker mit der Waffe." „Blech! Großes Blech! Gelehrtes Blech! Tenn erschtens wird im Krieg überhaupt nischt ausgetragen, verstanden? Das machen bekanntlich derheeme die Semmeljungen und Zeitungstveiber — und zweetens kann von zwei Völkern in diesem Kriege überhaupt ferne Rede sein, — he? Da kommen Sie aus der Heimat und wissen nicht mal, daß sich mindestens een halbes Dutzend Völker da herumbalgen und überhaupt! Ta wird so'n gelehrter Quatsch hergesabbert — und 's ist nischt — absolut nischt! Sie, der daneben sitzt, — was meenen Sie, daß man unter Krieg versteht?" Der Nachbar war der Landlvehrmann Ferdinand Täglich aus Bellendorf in Pommern. Er blieb nicht behaglich sitzen auf die Frage des Korporals, sondern schnellte in die Höhe und stand nun wie eine preußische Säule aus dem Brandenburger Tor. Ein blendender Strahl von Intelligenz machte sein Gesicht trotz der Ma- muthdimensionen geradezu schön, und zweifellos: Ferdinand Täglich hatte eine Antwort auf seines Korporals Frage: Was ist überhaupt Krieg? — gefunden. Ter Gedanke war da, das Hirn arbeitete wie ein achtzigpferdiaer Motor eines Rennwagens, wenn dieser die Brennerstraße erlteigt. Ter Gedanke rutschte vom Gehirn herunter, die Zunge fiwg ihn auf und formte ihn in Worte und der Unterkiefer klappte nach unten und die Antwort fiel heraus, prompt und treffend: „Krieg ist überhaupt — ja überhaupt, wenn der Frieden alle ist." Der Korporal ivar verblüfft, lvar vollständig überwältigt von der Wucht dieses Gedankens. Prompte Logik verblüffte ihn stets, aber er faßte sich bald wieder und erkannte, daß er seine Frage zu allgemein gefaßt hatte, deshalb stellte er sie präzser: „Gut so, — aber ich meene, Krieg, wie wird denn das gemacht?" Und wieder krachte Ferdinand Täglichs Hirnschale, so revoltierten drin die Moleküle. — Ha, das Morgenrot der Weisheit leuckstete »nieder von seiner lehren Stirn, er glühte »oie ein Jn- telligenzhaufen und sprach: „Krieg wird so gemacht: Erscht kriegen »oir feldgraues Zeug und scharfe Patronen und von meiner Kleenen Munden off die Knarre, dann gebts off den Bahnhof, da gibts belegte Stulle und Kaffee, bloß keen Schnaps nich, dann gehtS nach Frankreich und off jeden Waisen steht: jeder Stoß een Fran zos! und dann gehts in den Schlitzengraben, da wird geschlafen und gegessen und dann wird Hurra geschricn und dann aber mit destt Kolben losgekracht und dann hali'n mer gesiegt!" — In eckst kindlicher Weise hatte sich filmartig das „Kriegmacl)«n im Hirn des braven Täglich abgerollt, nach seinen leiblichen und geistigen Bedürfnissen geordnet: Abschiednehmen, Essen, Schlafen, Hürraschreien, Dreinhauen und Siegen, alles pro patria! Unteroffizier Bands Auyen glänzten. Das war eine Erklä- rung, — kurz, bündig, sachlrch! — „Sie kriegen bestimmt mal das Eiserne!", sagte er lobend und dann sah er strafend den „Gelehrten" an und sagte: „Wie heißen Sie?" „Strottheim." „Was sind Sie?" „Hydrotekt, Herr Unteroffizier." Band schnappte nach Verständnis, aber dann ging ein Leuchten der Erkenntnis über sein stachelbartumrahmres Angesicht und er fragte: „Was kriegen Sie da für'n Pfund?" Jetzt schnappte der Hydrotekt nach Erkenntnis und beide schauten sich an, als habe der andere mindestens sieben Köpfe, dann lächelten beide, dann lachten beide, immer mehr, immer herzlicher — und der Friede war hergestellt. — Als sie abends endlich im Quartier eintrafen, einem zerschossenen. von den Einwohnern verlassenen Dorfe, rief Unteroffizier Bond den Landwehrmann Schippke beifeite. Schippke war das Universalgenie der Kompagnie, ein Alleswisser und Alleskönner. „Sie Schippke, wissen Sie vielleicht, was ein Hydrotekt ist?" „Hydrotekt! — Hydrotekt — ach, das wees ich ganz genau. Ein Hydrotekt ist eener, daß wenn man keen Wasser off'n Ballon l)at, tut der Hydrotekt welches herzaubern." „Herzaubern? Sie, Verehrtester, verknacken läßt sich der Unteroffizier Band nicht." „Aber Herr Unteroffizier! Es ist wirklich so. Ta hab'n die Kerle, was die Hydrotekten sind, so'ne lange Rute, die ist vorn! wie eene Gabel und da gehen sie über die Wiese spazieren und da schwitzen sie so lange, bis die Rute wippt, — und da ist Wasser in der Erbe." — Da entstand in Unteroffizier Karl Traugott Band ein königlicher Gedanke. Wenn der Hydrotekt mit seiner Rute Wasser findet, warum dann nicht auch Bier oder Wein, von »oelchen edlen Getränken doch sicher die ausgerissenen Bewohner manch Gebind vergraben haben mochten. Er mußte diesen fürstlichen Gedanken mit Schippke besprechen, und er fand den Wackeren, wie er ein Huhn, das er Gott weiß wo aufgogabelt hatte, schmorte. „Schippke. haben Sie vorhin wirklich keenen Unsinn geschwatzt?" „Ich? Wieso, warum, weshalb, Herr Unteroffizier?" „Mit dem Wasserfritzcn?" „Ach, von verwegen der Wünschelrute?" „Wünschelrute heißt das Zauberding? Ta kann man frch wohl wünschen, was man will und der Kerl findet es?" Schippke, der Schlaue, wollte erst lachen, aber da er ern Schalk war, der gar zu gern auf.Kosten anderer und zur Untere Haltung der Gesamtheit einen Spaß in Szene setzte, lachte er nicht/ sondern machte ein ganz ernstes, nachdenkliches Gesicht. „Hm, ein Fässel Hosbräu — das wär nicht übel. Herr Unteroffizier. was?" reizte er den wackeren Band. Den guten Korporal, der nun feit sechs Wochen nichts als mittelmäßig gutes Wasser und dünnen Kaffee geschluckt, juckte der Gaumen. „Hofbräu, — Potztausend! — He, Schippke. wollen Src das nicht mal in die Hand nehmen. Sprechen Sie uml mit dem Hydrotekten, er solle mal seine Wünschelrute tanzen lassen." „Wird besorgt, Herr Unteroffizier, und wenn ick mich nicht ganz irre, gilts (eut nacht, ehe wir wieoer in den Schützengraben einrücken, ein paar Maß echtes, he?" Und Schippke pürschte sich geschickt zu Strottheim, dem Hydrotekten, und sagte vertraulich zu ihm: „Hm, Kamerad, hast du Lust, einen Spaß mitzumachen?" „Es kommt darauf an!" „Ich meine mit Hilfe deiner Wünschelrute?" „Ausgeschlossen! Für Witze ist mir meine Wissenschaft zu ernst." „Blech! Um die Kameraden bei guter Laune zu erhalten, tft keene Wissenschaft zu ernst, verstanden. — Unser Korporal Band denkt, du kannst mit deiner Wünschelrute ooch Bier oder Wein aus dem Boden zaubern und nun ..." ^ „Ich verstehe! Und ich mache den Spaß mit, d. h. ich, über- nehme aber keene Verantwortung, iwim oic Sacl>e fckstef geht und der Korporal grob wird!" „Das laß nur meine Sorge sein. Besorg dir eine Rute und ich mache das andere, und in zwei Stunden, also Punkt zehn Uhr. trittst du mit deiner Rute an und dann gehl der Jux los. Um zwölf Uhr nachts müssen wir doch bekanntlich wieder marschbereit sein, in die Stellung einzurücken." Und Schippte trollte sich z^m Marketender, bei dein er auch rühmlichst bekannt war. — „Servus, Mann mit der fahrbaren Futterkantine!" begrüßte er den Marketender. Sagen Sie mal verehrtcster Kriegskoofmich, — da hatte doch vor ellickien Tagen irgend jemand aus der Heimat ein Faß Münchner als Liebesgabe geschickt, leider Gottes für bas andere Bataillon. Ist das Faß noch da?" ..Selbstmurmelnd, alter Gauner, willst wohl wieder einen Kapitalwitz andrehen, was?" „Hm, vielleicht. Wollen Sie mir das Faß mal ofs zn>ee Stunden pumpen?" „Es hängt unterm Wagen, — aber wiederbringen, sonst roochts!" 296 Und Schippke löste das leere Faß und rollte es im Schweiße seines Angesichts über Acker und Stoppel und begann dann im Dose des Quartierg-utes eine geheimnisvolle Arbeit. Tann rollte er das Zaß tvi-eder aus dem Hpfe und grub mit seinem Neinen Spaten in den zerstörten Garten des Dauses ein tiefes Loch, versenkte das Faß und schüttete das Loch wieder zu. — Unterdessen, hatte der Dvdwtekt Strottheini im naben Busch eine Daselruta geschnitten und meldete sich dann bei Schippke Ter' batte aber noch etwas Wichtiges im Keller zu verrichten, ehe der Spaß beginnen konnte. Als geschickter Requirierer hatte er in der Tat rwch eine Flasche Kognak in einer verlassenen Ecke des Speisd- kämmerchcns im Bauerngute gefunden, war mit ihr in den Keller geschlüpft und hatte auch dort geheimnisvoll und eitrig gearbeitet. Nun flüsterte er mit Strottheini. — „Also wir machen die Sache so. Sie gehen mit der Wünschelrute langsam vor. machen aber zur Bedingung, daß nur ganz schivaches Licht bei der go- beimnisvollen Sache angezüsdet rverden darf. Ich bin inuner an Ihrer Seite, und tvenn ich huste, lassen Sie die Rute zappeln, dann gibts was, verstanden'?" Und nun holten sie den wackeren Band. Gr hatte es nicht übers Herz gebracht, Leutnant B. von der nächtlichen Zauberei zu verständigen und hatte ihn eingeladen, mitzugeben. Leutnant B-, der selbst sehr gern einmal herzlich lackste und viel Sinn für Spaß und Witz hatte, ahnte natürlich sofort, daß man den guten Band wieder einmal gründlich verknacken wollte, aber er hütete sich, ilw zu lvarnen und markierte den Harmlosen und Begierigen! Andere Unteroffiziere schlossen sich mit an und nun trat auch der Wünschelrutenmann selcht aus den Plan. Man betrachtete mit Interesse die geheimnisvolle Gerte und Schippte machte den Erklärer und gab die Verhaltungsmaßregeln. — „Also nicht reden! bei der ganzen Sache, Herrsck)aften, sonst wird die Rute säxm!" Den guten Band überlief ein heilig Gruseln. Bon einer scheuen Rute hatte er noch nie etivos gehört, und er wünschte nur. daß alle die Herren fernes Kegelklubs in Gelcnau dabei sein und ihn bn dreier geheimnisvollen Mission in seiner ganzen Glorie bewundern könnten. „Wir suchen zuerst mal den Keller ab Wenn •t Ä e schlagt, gibts Schnaps, schlägt sie nach oben, gtbts Wasser, schläft sie nach unten, Bier." „Und wenn ftc nach rechts sÄäigt?"' fragte der Wissens- begierige Band. „Tann gibts — Ijm — Buttermilch, ja, ja Buttermilch," log der freche Schippke, der beinahe aus einen Augenblick verlegen gewesen wäre. - , 11nun nwin ' einer Geister pro Zession gleich, mit düsterem schweigen und nur von einem Lichtlein beleuchtet, in den Keller. Strottherm Mit der Rute vor dem Leibe, die Gabel krampfhaft! umfaßt, voraus. Im langen Gang des Kellers zuckte die Rute urcht, aber als mau in den z»veiten Raum eintrat, siel den schlim- SchlPPke nn Düsten an und gleich begann die Rute zu zappeln und gebärdete sich wie toll. , & fäfaq nach links!" schrie Band außer sich und mußte eS frch gesallni lassen, daß ihn Schippke, zwar ganz unmilitärisch und eigentlich hart strafbar, in die Seite fnuffte: „Nicht so laut. Derr Unterofnzrer, sie wird sonst scheu!" Und Strottheim, dem jetzt die -Lache spaß machte, ließ in der Tat die Rute scheu werden, o. y. ,ie hrng ganz matt herunter und schlug ganz matt und müde. „Da haben wir den Salat!" flüsterte Sck-ippke ärgerlich und «nd l>atte bittere Reue. Aber nach geraumer Weile erholte sich dte Wünschelrute wieder und fing wieder mächtig an zu zappeln, und unverkennbar nach links. „Das ist Schnaps!" flüsterte Band jetzt ganz verklärt. Und Schippke klopfte mit dem Griff seines Seitengewehrs die Mauer ab, und siehe da, es klang hohl. Mit Hilfe schnell hecbeigeholteir Werkzeuges brach Schippke die Mauer aus und schlank und lieblich stieg eine Kognakslasche aus der Oefsnung. Band uird, es sei gesagt mancher andere auch, waren sprachlos. Schippke händigte dem Korporal die Flasche ein und man zog nun weiter durch den Keller. Aber die Rute blieb tot und still. „Hier wird nischt mit deni Bier!" sagte endlich Schippke. Wir wollerr mal nach dem Dose und Garten geheir!" Und der Zug wallte aus dem Keller über den Dos. Dort schlug die Rute ganz bedenklich nach oben. „Wasser!" sagte verächtlich Untere Offizier Band und man ging weiter. Jetzt kam man in den Garten, und siehe da, hier führte die geheimnisvolle Gerte einen tvahren Indianertanz auf, und immer nach unten schlug sie und peitschte fast den Boden und der arme Strottheini konnte sie kaum bändigen. „Das ist Bier!" schrie schippke und zerrte feinen Spaten vom Gurt und die anderen halfen mit, und in wenigen Augenblicken stieß nran auf ein hartes, rundes Etwa-, das sich, als man hinleuchtete, als ein Faß entpuppte. Mit Jupp und hoi ward es gehoben und untersucht. „Das ist Dosbräu, ich ivette eine Tekate Löhnung!" jubilierte Band, und in der Tat zeigte das Faß das Signum der weltbekannten Münckiener Biermarke Aus ^^«niinet nebenan wurden ein Bierstecher und Gläser herbe»- geschaist, Strottheim aber galt als der Deld des Tages. Man stieß den Stecher in den Spund, aber da schrie schippke: „Halt, Licku aus: Wünschelrutenbier darf nur im Finstern angestock>en lverden, sonst schmeckt es schal!" Und im Finstern füllte man die Gläser. Und im Finstern drückten sich Schippke und Strottheim still beiseite, llud als sie an der Dausecke verschwanden, hörten sie ein Schimpfen uno Fluchen, und das Wort Wasser schallte in die Nacht hinaus. Nur die Kognakslasche vermochte den erzürnten Korporal zu besänftigen. An die Wünscl^elrute aber glaubte seitdem Band nicht mehr. Ter eigentliche Leidtragende aber war der Leutnant B. Da man unmittelbar nach der Entdeckung des Bierfasses abrücken mußte, die stacht aber so glücklich gekämpft wurde, daß man weit, wert vordrang und der Feind böse zurückging, so wurde auch Etappe und Reserve verlegt. Und nach zwei Tagen kam eine Meldung vonseiten des Regimentes: Ter Marketender Flaschenkork des ersten Bataillons hat der vierten Konrpagnie ein leeres 50-Liter- Faß geliehen und bittet um Rückgabe des Gefäßes bezw. um Zahlung des Betrages von h Mark. Ter Kompagnieführer hat sich sofort zu äußern bezw. den Betrag zu erlegen. Und um die Sache aus^der Welt zu schassen, zahlte Leutnant B. das Faß. Seitdem muß Schippke, wenn er wieder Späße entriert, eru ein Versprechen niederlegen, daß dem Konrpagnieführer keine Kosten erwachsen. Vüchertlsch. — Die Heste 25 n n b 26 der KriegSzeitschrift -Der Völkerkrieg* (Verlag von Julius Hofsrnann in Stuttgart) setzen die Schilderung des Stellungskrieges tat Westen fort, und zwar behandeln sie, die lang gedehnte Front sehr geschickt in einzelne Abschnitte zerlegend, das Kainvfgebiet von Arras bis Bel- sort. Von einem Nachtgeiechl an der Aisne gibt der amerikanische Korrespondent Dr. M.ix R. Funke aus eigener Anschauung ein packendes Bild, das um so mehr fesselt, als es von der Gegenseite a»ls beobachtet und die psychologisch grundverschiedene Kainpses- wctse der beiden Völker ineisterbast kontrastiert ist. Der folge»,de Briek, in den» Lentnai t d. Res. Dr. Fritz Zeidler den Sturm a»»f Vailln erzählt, gehört zu den Feldpostbriese»», i>» denen uicht d»e Person des Schreibers und sein Anteil an beit Ereignissen, sondern diese selbst »in Mittelpunkt stehen. Besonders lebendig Und anschaulich sind die Argo»»»»enkämpfe dargesiellt, denen aiict) die meisten der vorzüglich reproduzierten photographische»» Aufnahmen gewidmet sind. Der Artikel „Weihnachten auf dern westlichen Kriegsschnnplatz* zeigt, »vie ties die Liebe zu diesen» Fest, und da- »nit die Liebe zum Frieden überhaupt, in de»»tschen Herzen wurzelt. Um den Leser a»»ch mit der Aufsassnna des Gegners bekannt zu »»»ache»», ist de»»» Abschnitt eine crmtltche französische Gesamtdarstellung angeschlossen. Wie stets bei,»» „Völkerkr,eg* sind auch diesen Heften »vieder ganz vortreffliche und lehereiche Bilder bei- gegebe»», die dauernden Wert behalte»» iverden. — T i e Geschichte vom General Dindenburg. Lustig bargestellt und gereimt von Arpad Schmidhammer. Mit 12 farbigen Bildern lBuchformat 21x27 Zentimeter), gebunden I Mark. Verlag von Jos. Scholz in Mainz. — Nun leiben auch die Kleinen ihren „Dindenburg". Es ist ein netter Gedanke, der diesem Bilderbuch zugründe liegt. Mit wenigen Worten, mehr in den 12 großen farbigen Bildern »vird hier dem Kinde das, waS wir Dindenburg verdanken, vorgeführt. Wie, das zeigen vielleicht die e»nleitenden Verse am besten: „Das war der General Dindenbnra, der halt' es längst gesehn, Daß man bei den Masurenseen nicht überall kann gehn, Und hat sich klug dabei gedacht, kommt da einmal ein So ist es klar, daß er rm Sumpf aleich stecken bleiben muß. Tas hat er sich fein ausnotiert und ging in Ruhestand Und dachte sich, gehts einmal los so bin ich bei der Dand. Und richtig, als der Russe kam, da schickt ihm Majestät Ei»» Bricflein, daß man Dindenburg jetzt nötig haben tat'. Ter nahm gleich feinen Ludendorff und seinen Landwehrmann Und ließ die frechen Russenkerls schön sachtemang heran , , t Zkat-Ausgade. Mittelhand sagt mit folgender Karte Grand an: Da« Spiel geht verloren. Wie saßen die Karten der Gegner und »vie wurde gefviell? Auflösung in nächster Nummer. Auslösung der Königs Promenade in voriger Nummert Nur den» Ernst, de»» ke»»e Mühe bleichet, Rauscht der Wahrheit tief versteckter Born: N»»r des MeiselS fch,verein Schlag erivetchet Sich des Mar,»»orS sprödes Kor»». Schiller. Schrtftleitung: Aug. Goetz. - Rotationsdruck uud Verlag der BrÜhl'schen UniversitätS-Buch- und Steindruckerei. R Lgnge, Gifß»^