Jan von Werth. Noman aus dem Dreißigjährigen Zkriags von Franz Herwig. (Nachdruck verboten.) (Schluß.) „Krau Marie-Anne," sagte Jos« Maria tonlos, „Ihr müßt nach Böhmen." „Was ist geschehen? Man hat geschossen." „Man darf gelassen sagen, daß alles verloren ist." Marie-Anne schrie aus: „lind mein Kan?" „Wird sich rechtzeitig iit Sicherheit gebracht haben." „Ih, wißt Nichts von ihm ?" „Nein, nur daß seine Regimenter sich zum Kurfürsten geschlagen haben." „Seine Regimenter? Ihn verlassen?" „Da habt Ihr die hundssottische menschliche Kreatur! Macht Euch bereit, ich bitte Euch Die Soldaten hier sind aufgeregt: man weiß nicht, was geschieht." Marie-Anne sagte entschlossen: „Ohne Jan gehe ich nicht. Er hat mir geschrieben, hier solle ich ans ihn warten. Und hier warte ich auf ihn. Würde ein schönes Gesicht ziehe«, der Jan, wenn in dem allgemeinen Abfall auch sein Weib. ausrisse " „Das ist Eigensinn - verzecht, in solchen Fülleu heißt es selbständig handeln. Vielleicht ist Jan längst über die Grenze — und wartet ans Euch." „Meint Ihr? Ihr wollt mich in Sicherheit haben, aber ich warte auf Jan. Und sagt nichts mehr dagegen." Ans ihrem Reise sack «ahm sie ^o.'i Pistolen und legte sie auf den Tisch. Dauu setzte sie sich an das F-enster und wartete. In der Stadt war ausgelassener Jubel. Aus den Lagern strömte alles in die Gassen und betrank sich. Jin „Letzten Heller" war unsinniges Geschrei und Gejohle. Die dreißig Taler waren ausgezahlt: sie wurden verpraßt bis — aus den letzten Heller. Erst als es völlig Nacht war, hatten die Soldaten sich heiser gebrüllt und von Sinnen getrunken. Marie Anne halte ihren Fensterplatz nicht verlassen. Als der Lärm uach- Ueß. war sie ein wenig eürgeschlmnmert. Bon einem Geräusch aufgefchreckt, fuhr sie empor; sie sah das Zimmer voll Menschen und sprang aus, nach ben Pistolen greifend. Da sagte eine ach! so bekannte Stimme: „Willst dir die zehntausend Taler verdienen?" und Jan nahm sie in seine Arme. Sie konnte es nicht fassen. „Du hier? Mein Jan?" „Das Vieh hat nicht einmal Wachen vor der Stadt. Niemand hat uns aufgehalden. Hier sind Freunde — die letzten." Es waren an die vierzehn Offiziere von verschiedenen Regimentern, die sich aus der Flucht vor ihren Soldaten Jan angeschlossen hatten. Der Oberst Fleckenstein trat vor: „Exzellenz — der Herr Abbe versichert, die Brücke ser frei. Nehmt meinen Rat nicht krumm — aber wir müssen aufbrechen." „Laßt die Gäule zwei Stunden verschnaufen," sagte Jan. „Die Kreutzischen Dragoner sind hinter uns. In zlvei Stunden sind wir alle tot oder in Eisen. Aber wie's Euch beliebt." „Tann also vorwärts," sagte Jan müde. „Komm, Marie-Anne." Als er in den Sattel stieg, sah er sich um. Sein Blick fiel ans das Wirtshausschiid. Er lachte laut und bitter. „Mein Jan," sagte Marie-Anne „Sieh dort: „Zum letzten Keller!" Das Eiefchut verhöhnt mich." Jan fröstelte, denn vom Flusse her wehte es kalt. „Fertig?" ries er zurück. „Dann vorwärts." Der traurige Trupp trabte an und vertteß Bayern. — Sie ritten, jo schnell die Pferde laufen tonnten, durch die Nacht. Gegen Morgen tauchten sie in den Wäldern unter. Bei der ersten Rast war man schon in der tiefsten Einöde. Weiter! Der Kamm des Gebirges wurde erklommen. Die zweite Nacht kam; man lagerte zwischen den Tannen. Morgen würde man im kaiserlichen Feldlager sein, das in der Gegend von Pisek zusammen gezogen war. Jose Maria fand keinen Schlaf. Er hatte Sorge um Jan. Der hatte während der Flucht nicht zwei Worte ae- sprochen. Ob Jan des gitten Empfangs beim Kaiser wirklich so sickier war? . Der Abbö ging leise dorthin, wo Jan lag. Er btugstt sich über ihn und sah in seine offenen Augen. „Du schläfst nicht, Jan?" „Schlafen?" stieß der höhnisch heraus. „Komm," sagte Josä Maria, „ich muß mit dir reden." Jan deckte den Mantel sorgsam über MarieAnne. die mit gelösten Gliedern schlief, und folgte. lieber ihnen war ein Heller Julihimmel, überschüttet mit Sternen. In den Spitzen der Tannen hing der Biertel- mond. Es waren seltsam unwirkliche Geräusche in dieser Nacht. Auch mußte irgend,vo ein Bach sein, der dumpf rauschte. Zuweilen atmete der Nachtwind, und die schwarzen Wipfel regten sich. Jan fühlte, wie seine nagende Bitterkeit nachließ Er umarmte Jose Maria und lag bange an seiner Brust. „Sieh, Herzbrnder," sagte er dann leise, „nun liegt der Jan im Dreck." „Niemand liegt im Dreck, als der sich selbst hineinlegt. Mcht das quält mich." „Rehe!" 268 „Jan, in der Morgenfrühe sind wir im kaiserlichen Feldlager. Hast du bedacht, was der Kaiser tun wird?" Jan suchte in seinem Gesicht zu lesen. „Nun," sagte er zögernd, „er wird sagen: „Grüß, Gott, Werth."" „Meinst du?" „Zackerbombenund—, was kriecht dir im Hirn? Jos6 Maria, deine Gedanken sind giftig! Hat nicht der Kaiser mich gerufen? Hat er nicht gesagt: „Werth, kommt zu mir?"" „Ja — Werth — und deine dreizehntausend Mann. Aber du kommst allein?" „Ist nicht meine Schuld." „Danack fragen die großen Herren nicht. Jan — noch ist es Zeit. Ich glaube an niemand mehr. Ich habe gesehen, wie alles von dir abfiel. Es waren viele darunter, die an deiner Brust gelegen. Und sie sielen ab. Wie wird ein Fürst harrdeln, der nur nach Zweck und Nutzen fragen muß? Höre — laß uns einen andern Weg nehmen. Wir kommen unbehelligt davon. Sind wir erst über den Main, so sind wir ganz in Sicherheit. Geh! nach Flandern — Hort stehen die braven Holländer noch immer gegen Frankreich. Sie werden dich mit offenen Armen aufnehmen. Ich bitte dich, höre aus meine Worte! Du hast nicht lange Zeit. Entschließe dich. Morgen ist es- zu spat!" „Jose Maria!" „Fahre nicht auf! Ferdinand steht allein — er braucht einen Fürsprecher bei Frankreich und Schweden. Er kann einen Fürsprecher in Maximilian haben, der jetzt in Paris alles vermag — wenn er dich nach München schickt. Ich sehe die Dinge kühl an. Tu du's auch." „Ferdinand sollte mich festnehmen lassen? Ferdinand? Der letzte Ritter! Nun wohl, wenn Ferdinand so an mir handeln will — nun wohl, dann tu' er's. Ich Hab' dann keine Lust mehr zum Leben. — Aber sei ruhig — deine Sorge um mich läßt dich schwarz sehen. Ich glaube an den Kaiser." „Und ich habe dich gewarnt!" „Torheit! Jos6 Maria! Ferdinand sollte — ? Ach geh. Ich nehme Gift im Vertrauen auf ihn!" Er schlug den Abb6 herzhaft auf die Schulter. Dann weckte er sein Weib mit einem Kusse, und als sie ihn schlaftrunken anblinzelte, setzte er seine gehöhlten Hände an den Mund und ahmte das Signal „Aussitzen" nach, „Herren und Freunde," rief er munter, „in den Sattel! Ich verspüre ein Verlangen, unserm ritterlichen Kaiser die Hand zu küssen! Aufsitzen!" — Es war noch früh am Morgen, als sie in der Ferne das Lager der kaiserlichen Soldaten erblickten. Man sah Regiment nach Regiment das Lager verlassen; ungeheure Staubwolken begleiteten ihren Zug. „Sie rückten ab," rief Jan. „Vorwärts!" Sie ritten im Galopp die lange, geneigte Ebene abwärts. Sie hörten jetzt die munteren Marschklänge der Feldmusik. Jenseits eines Flüßchens stießen sie aus Troß- knechte; die tviesen ihnen das Quartier des Kaisers. Jan gab seinem Pferd die Sporen und jagte voraus. Auf einer flachen Huaelkuppe sah er das kaiserliche Banner im Morgen- unnd sich blähen. Das Herz begann ihm zu schlagen. Er erblickte eine Gruppe von Pferden, einzelne Kavaliere traten aus den Zelten. Und dort — der große, schlanke Mann, der da dem Rappen den Hals klopfte, war das nicht — ? Der Kaiser! Er setzte einen Fuß in den Bügel, da schienen ihn einme Herren auf den einzelnen Retter aufmerksam zu machen, der da hugelan jagte, in der Ferne von einem tteinen Trupp gefolgt. Der Kaiser zog den Fuß aus dem Bügel und legte die rechte Hcnid über die Augen, denn die Morgensonne blendete. Jan sah seine Züge jetzt ganz deutlich, er glaubte Erstaunen und Freude auf ihnen zu lesen. Jetzt ließ Ferdinand die Hand sinken und machte schnell einige Schritte nach dem Rande des Hügels. Jan parierte den Gaul, sprana ab, Zügel über ben Arm, Hut herunter, und da nef der Kaiser: „Werth! Er ist es!" des ^ai[er| UÖte ^nie und faßte die ausgestreckte Hand ^,<"^^bstät!" sagte er, und Tränen würgten in seiner Kehle, „das ist alles, was ich bringe!" c Pt 1 Ferdinand zog ihn an seine Brust und küßte ihil aus beide Wangen. „Grüß Gott, lieber Werth! Waffenbruder von Nörd- lingeu! Seid Ihr glücklich entivischt? Gott sei gelobt, daß er Euch beschützte! Ist das Euer Gemahl'?" rief er denn Marie-Anne war mit den Offizieren herangekommen. Er eilte auf sie zu und hob sie aus dem Sattel. „Willkommen in Christi Namen! Und weint nicht, edle Frau. Nun de rWerth gerettet, ist alles gut! Sporck! Gebt mir die Hand. Werth kommt! Gebt Exzellenz ein Pferd von mir! Es ist Truppenschau. Ich werd' Euch dem Heer vorstellen, kommt — Herr Feldmarschall!" „Majestät, womit habe ich verdient, daß ich — der ich ohne Heer —?" „Papperlapapp, Werth ist mir mehr wert als alle bayrischen Regimenter!" „Majestät, als die Truppen mir nicht folgten, habe ich den Glauben an die Soldaten verloren. Wie soll ich zu den Regimentern Eurer Majestät — ?" „Werth, das sind österreichische Stammtruppen, kein Söldnergesindel! Joseph" sagte er zu seinem Vetter, dem Erzherzog, „geh und laß die Truppen antreten!" Und Jan ritt durch das Lager, an der Seite seines' Kaisers, so wie er von der Flucht kam, zerrissen und beschmutzt. „Werth," sagte Ferdinand, „Ihr müßt schon erlauben, daß ich meine Soldaten kommandiere. Aber meine und meines Landes Hoffnung steht bei Euch. Sporck soll Generalleutnant werden. Habe das Vertrauen zu euch beiden, daß ihr mir die Frarrzosen stille macht. Die Schweden sind's schon. Also — den Franzosen an die Kehle! Und dann ist Friede. Diese eine Aufgabe habt ihr noch zu lösen, und dann sollt ihr Ruhe haben!" Sie ritten ein in das ungeheure Viereck der paradierenden Truppen. Die Nachricht von der Ankunft Jans mußte schon bekannt sein. Die Regimenter waren unruhig; man sah, wie sie nur mit Mühe Linie hielten. Mitten auf dem Platze hielt der Kaiser an. Er zog den Degen und stand in den Bügeln hock. Uno mit seiner tönenden Stimme, die bis ins letzte Glied orange ries er: „Soldaten! Hier präsentier' ich euch den Generalissimus, den Grafen Jan von Werth! Soldaten! Attention r Vivat Jan von Werth! Das war kein Geschrei, kein Gebrüll — sondern die Erde donnerte und bebte. „Vivat Jan von Werth! Vivat Jan von Werth!" Die Fahnen flatterten, von markigen Händen geschüttelt, die Musketen kreisten im Schwünge, aus den gereckten Denen blitzten die Stahlhelme in der flimmernden Sonne. Und in dem Toben der sechzehnlausend Soldaten, in dem Donnern der Heerpauken und dem Schmettern der Feldmusiken zog der Kaiser seinen Feldmarschall Jan an die Brust, und Jan preßte mit der Linken die Hand seines Weibes, und es war ihm, als ob das Glück ihn packe und erhöbe und schweben ließe, und er schloß die Augen Und wünschte: Jetzt möcht' ich sterben! 15. Kapitel. Sonnenuntergang. Es war fünf Jahre später, ein milder Herbsttag. Längst war Friede. Vor dem Portal des Schlosses Benatek stieg der Kaiser Ferdinand der Dritte in den Sattel. Neben ihm stand der Schloßherr — Jan von Werth. Ist das Werth? dachte der Kaiser. Dieser gebeugte Mann, der, kaum fünfzig Jahre alt, wie em Greis aussieht? „Alter, lieber Werth, ich komme bald wieder. Dann vedeii wir wieder von alten Zeiten." „Können nur noch davon schwätzen, ja." , "Abr seid unzufrieden? Kann ich Euch einen Dienst leisten? Gefallt Euch Benatek nicht? Das blühende Land, die Arbeit des Friedens, das Glück des Volkes? Friedlicher Herdrauch und Glockengeläut?" . äst schön. Bin ich's nicht gewohnt und fühle — dreißig Kriegchahre zehrten nicht so an mir wie drei Friedensfahrt." „Ihr möchtet, ich sollte Euretwegen wieder Krieg anfangen!" „Regt sich der Türke nicht?" „Den schreckt Euer Namen." „Weiß schon — bin ich tot, gibt es Krieg." „Schämt Euch, Ihr, ein Mann auf der Höhe des Lebens, vedet vom Sterben!" Jan trat dicht an das Pferd des Kaisers. bodj bei der letzten Affäre eine Kugel getroffen. Kaiserlicher Herr! Aber im Bette sterben? Nachts - oft, fühle ich, daß die Kraft mir fortrinnt wie Heidesand 26 $ tn der Faust. Dann spring ich -us und getz in die frethe, wehende Gotteslust und warte auf den Tod. Nur nicht rm Bette sterben! Der Kaiser schwieg eine Weile. „Besucht mich in Wien. Werth. Will Euch schon auf. heitern. Uno lebt wohl indessen, alter Freund." Er reichte Jan die Hand. Nach zehn Schritten wen dete er sich um, Jan stand noch da, gebeugt, und sah ihm nach. Da winkte Ferdinand noch einmal zurück und murmelte vor sich hin: „Ist mir so, als hätt' ich ihn zum letztenmal gesehen." Im Parke, da, wo man einen weiten Blick über die Gefilde Böhmens hatte, bis an die blauen Wände des Jser- i lebirges, in der lauen Septembersonne des sinkenden Tages, aß Marie-Anne mit Joss Maria. An Jos6 Marias Knie wängten sich zwei Kinder, ein vierjähriges Mädel mit blanken, schwarzen Augen und ein weißblonder Bub von zwei Jahren mit den zwinkernden Aeuglem des Schenkknechts Jan. ,^Joss Maria," sagte Marie-Anne, „Ihr müßt ihnen nicht allen Willen tun. Sie sind schon so, daß sie weinen, wenn Ihr sie einmal nicht zu Bett bringt." „Laßt mir doch die Kinder — die Friedenskinder. Sie sollen früh merken, daß ich chr Freund bin." „Unser aller Freund. Hätte ich Euch nicht, wie sollt' ich meinen Jan meistern können? Ihr steht mir bei in meinen Soraen." „Und Ihr, Marie-Anne, schenkt mir mehr — einen edlen Gegenstand der Liebe." .Merktet Ihr, wie der Kaiser bestürzt war, als er Jan sah? Er drückte mir die Hand — wie einer Witwe." Es war eine schwere Pause. Jos6 Maria nahm die Kin r aus seine Knie und leitete ihre Händchen um den Hals r weinenden Mutter. „Wir wollen Zusammenhalten, wir vier, was auch kommt." sagte er leise. Marie-Anne küßte die Kinder und sab den Abb6 lange an. Plötzlich deutete sie nach dem Schlosse hinüber. Dort ging Jan, schwerfällig, mit geneigtem Gesicht. Langsam trat er an die Mauerbrüstung. Man sah sein schwerfälliges Ge- Mt sich erheben — dorthin, wo über Stoppelfeldern und Weinbergen, über Dörfern und Flüssen, über schwarzen Tannenwäldern die Sonne sich aus den Kamm der Berge neigte. Jetzt berührte chr Rand die Höhen, ihre glühende Scherbe sank. Um sie war ein mildes Leuchten reiner und sanfter Farben. Jan stand noch immer und schaute. Die Sonne war untergegangen. Da nickte er mehreremal langsam vor sich hin und wendete sich und schwankte rns Haus. Marketender im Zelde. > Bon Georg Buß. Ä /■ „Was? Der Blitz! « Das ist ia die Gustel von Blasewitz." So 'ne.Sutzl, wie die aus Blasewitz, und deren Schwester- »nd, das niedliche Schelm engesickst, sucht man heute bei unseren Regimentern vergebens. Dtaickatenderrnnen werden in unseren Heeren nicht mehr ge- bulttt. nur noch solche männlichen Geschlechts, und diesen tritt. Mrsch auf die Finger gesehen. Jedes Bataillon darf sich von einen, Marketender begleiten lassen, aber nur von einem solchen, der ein S LeuniuntHengnrs aufzuweisen und seiner militärischen Timst, genügt hat. Auch must er, bevor ihm die Erlaubnis zur üenderei de, dem gewählten Truvstenteil erteilt wird, eine a:i,ie aller derzeingen Waren unter genauer Angabe der Preise ein- rmlzen, mit denen er zu handeln gedenkt. Sorglich wird die ein- £° u b ^3nftt t i> a ntur geprüft und. wenn nötig, auf bas rechte Mast zurückgeftibrt, Dre Preise sind vom Marketender K "°Adcr festgesetzten Norm innezuhftlten, der Msschank alko- yoltschcr Getränke wrrd nicht geduldet, die Qualität der Waren, besonders der Lebensmittel, unterliegt scharfer Kontrolle, und dm Marketender selbst untersteht den Militärgesetzen und der Disziplinargewalt des Befehlshabers des Truppenkörpers, dem er zu- gewiesen ist. Wie streng auch die Bestimmungen sind, so finden sich doch tfeute genug, bte in Hoffnung auf outen Verdienst das Marketendern in einem Feldzug wagen. Ihr Hoffen ist selten getäuscht worden, denn der Soldat ist gern bereit, seinem Magen trotz reichlicher Krregsverpfleguna noch einige andere schmackhafte Zugeständnisse zu machen und für sie tiefer als gewöhnlich in den Gelder ru greifen. Selbst die vorzüglichen Leistungen der jetzt zu Ruhm und Ansehen gelangten Gulaschkanonen haben nicht vermocht, die braven Krtegsmänner dem Marketender zu entfremden — er ist wnen als Spender gewisser „TeMaieffen", die der: Reiz des Felddaseins erhöhen, noch immer eine schätzenswerte und teure Persönlichkeit. Allerdings wäre manchem KckegSmann eine Marketenderin wie die Gustel von Dlaisewitz und deren Schwesterkind lieber, doch höhere Gewalten haben in der Zulassung solcher zungen- und geschästsgewandten Damen ein Haar gefunden und scharfsinnig erkannt, daß die früher geübte Galanterie nicht mehr am Platze ist. Im preußischen Heer ist man noch Jahrzehnte nach den Befreiungskriegen gegen die Marketenderinnen ziemlich nachsichtig genesen. Sowaden und deren Ehefrauen konnten, laut Reskirpt vom 29. Februar 1632, gleich jedem anderen Gen erbetreiben den Marketenderei oder Biktualienhandel treiben, gleichviel, ob sie innerhalb oder außerhalb der Kaserne wohnten. Wohnten sie innerhalb der Kaserne, so mußten sie an Stelle des polizeilichen Qualifikationsattestes die Erlaubnis des Mililärbefehlshabers, dem die Handhabung der Polizei in der Kaserne zuftand, beibringen. Allerdings hatten die Marketenderinnen in den Kasernen zwei Taler Gewerbesteuer zu enttichten — ein Obolus, zu dem die Damen sich nur ungern bequemten. Der Zulaß zu den Lagern und Biwaks der Truppen hing schon damals von einem Erlaubnisscheine der Intendantur des zuständigen Armeekorps ab — war die Person einwandfrei, so erhielt sie den Schein. Allmählich«, wurden aber die Marketenderinnen auf den Index gesetzt. Das Reglement vom 7. Mai 1875 gestattete nur noch! dm Ehefrauen der Marketender, den Gatten ins Feld zu begleiten. Es war dabei festgesetzt, daß die Marketender aus dem Beurlaubtenstande und der Landwehr zu wählen und schon im Frieden zu bestimmen seien. Auch wurden ihnen Verpflegung, Löhnung und Rattonen zuaebillrgt. Aus allem geht hervor, daß die peinliche Sorgfalt unserer Heeresverivaltung sich> auch auf das Marketenderwesen erstreckt und ihm gewisse althergebrachte Auswüchse zum Bestell der Truppen genommen hat. Ein leichtes Lebm ist dem Marketender nicht beschieden. Sind die Truppen nt langen Märschen gezwungen, so hat der Marketender seine liebe Not, ihnen mit seinem ein- oder zweispänniaenj Planwagen zu folgen. Die Gäule, die er vorgespannt hat, sind gerade keine Prachtexemplare, und der Wagen ist auch nicht einer der stärksten Sorte. Natürlich großes Lamento, wenn aus bat fürchterlich mitgenommenen Wegen ein Gaul stürzt und ein RÄ> bricht, oder wenn große Kolonnen daS Borwärtskommen erschweren. Wer da nicht findig ist, kann zusehen, wo er bleibt — in Feindesland eine heikle Geschichte. Noch schlimmer steht es um ihn bei einem Rückzüge, der unter denl hartnäckigen Nachdrängen deS Feindes erfolgte. Goethe hat einen solchen meisterlick) geschildert in der „Campagne in Frankreich 1792". ES war der Rückzug der deutschen Truppen nach der unglücklichen Kanonade von Balmy. Die Fuhrwerkskolonnen suchten nach Möglichkeit die Entfernung znffchen sich und dem Feinde zu vergrößern. Ein toller Wirrwarr entstand, in dem liegen blieb, was nicht mehr fortkonnte. Sorge lagerte auf allen Gesichtern. Zu Goethe Und seinen Gefährten hatte sich, gelockt durch das hochftammende Wachtfeuer, eine alte Marketenderin gesellt. Ihr Wagen mußte irgendwo niedergebrochm fern, denn ihre Habe bestand nur noch in einigen Bündeln, die sie unter dm Armen trug. „Nach Gruß und Erwärmung hob sie zuvörderst Friedrich den Großen in den Hinrmel und pries den Siebenjährigen Krieg, dem sie als Kind wollte beigewohnl haben." Dann begann sie zu schimpfen über die Fürsten und Heerführer, die daran schuld seien, daß eine brave Marketenderin ihren Handel nicht treiben könne. „Man konnte sich", fährt Goethe fort, „an ihrer Art, die Sachen zu betrachten, gar wohl erlustigen und sich für einen Augenblick zerstreuen." Auch spielten fid> groteske Szenen ab. Nur ein Beispiel: „Zwei alte Marketenderinnen", sck^rerbt Goethe, „hatten mehrere seidene Weiberröcke buntscheckig um Hüfte und Brust übereinander gebunden, den obersten aber um den Hals und oben darüber noch ein .Halb mäntelchen. In diesem Ornat stolzierten sie gar komisch einher und behaupteten, durch Kauf und Tausch sich diese Maskerade gewonnen zu haben." Der Rückzug hatte eben eine Atmosphäre geschaffen, die mit Tollheit geradezu geladen war. Daß es mit der Marketenderei bei solcher Katastrophe und noch dazu in den Händen solcher Weiber übel bestellt war, liegt auf der Hand. Dem Marketender ergeht es am besten bei lang sich hinziehenden Positionskämpfen und Belagerungen. Er kann alsdann im Quartterdorf seines Truppenteils die Rößlein getrost aus- spannen, den ganzen Kram vom Wagen schaffen und suh genüsser- maßen als Ladcnbesitzer häuslich nicherlasscn, denn ein passendes Geschäftslokal in einer leer stehenden Behausung ich schnell gefunden. Seine Sorge hat sich einzig auf die Ergänzung des Warerv- bestandes zu ttchten. Ist die Umgegend reich und eine größer« Etappenstation in der Nähe, so wjird es ihm ziemlich leicht sein, neue Ware zu beschaffen, andernfalls hat er mit Schwierigkeiten zu kämpfen, zumal wenn ihn bestellte Sendungen aus der Heimat aus irgendwelchen Gründen nicht erreichen oder infolge langen Lagcrns auf der Bahn sehr verspätet und gar in verdorbenem Zustande eintreffen. Während der Zernierung von Paris im Feldzüge 1870/71 finb alle Marketender wohlhabende Leute geworden. Ihr Geschäft stand auf der Höhe vom 21. September 1870, dem Tage der Einschließung, bis zum 29. Januar 1871, dem Tage, an dem die orts von unseren Truppen besetzt lourden. Und auch nach dey «esetzung der Forts haben sie noch manchen guten Batzen verdient. 260 Der BKarfeiendrv unseres Bataillons hatte seinem Laben in dem von Einwohnern verlassenen Quartierdorfe mtt fr sachkundiger Mannschaften „den feinsten Schliff" verliehen — ^ fehlte nicht der Ladentisch, das Regal, nicht ein Sammelsurium von Tonnen und Säcken und an der erneu Wand nicht der elegische Spruch: , Borgen macht Sorgen" und an der andern Waich die zarte Mah^ nung: „gable niemals übtu Jahr, sondern immer blank urw bar", höchste Noten seiner Delikatessen waren ansänglich Rvll- mopse und Dauerwürste Die angeblich feinste Qualität dle,ev Wunfte hieh Bene-Salami, ein Name, dessen bezaubernder Woht- klang den» Käufer jeden Gedanken a^Hottehüh iunwegtegtt Erfreulicher,veise wurde später die Beno-salam» entthront durch einen vorzüglichen Fromagr de Brie. . Rahmkäse in runder Tortenform aus der unfern von Paris gelegenen ehemaligen Grafschaft ,'dne-Franea»fe' genießt stiwrr seit Meusckenalter wohlverdiektten Viuf. In MeauL, vierzig Kilometer östlich von Paris, findet allwöchentlich ein Haupnnarkt m Brie käse statt. Ter Wsatz an solchem Markttage beträgt gegen zweitausend Dutzend Käse. Das Dutzend zwischen vierzig und hundert Frank. Hauptabnehmer sind die Pariser Gasttvirte und Hotelbesitzer Damals gehörte Meaux zu unseren Etappenstationen. Marketender ließen sich daher die Gelegenheit nicht entgehen. Fro- inage de Brie aus Meaux herbeizuholen. Als gewandte Mchlimsten verwandelten sie ihn in pures Gold — sie zerlegten so eine Käsetorte von etwa vierzig Zentimeter Durchmesser in mindestens mer- mrdzrvanzrg Teile und berechneten iedes Teil mit fünfzig Pfeumy. Und der brave K-rieaSmaun, froh die Eintönigkeit fernes kulinarischen Daseins,nial rüc kurze Zeit unterbrechen zu können, zahlte den Preis. , . . . . , r _ Das Geschlecht der Marketender tst uralt und wird nremalS aussterben. Marketender begleiteten schon die griechischen Helden gen Troja, die Mannschaften deS Xerophon während der Anabasttl und die Legionen Eäsars nach Gallien und die des Drusus, Trberrud und Barus nach Germanien. Aber ihre Mütezeit gehört dem Mittelalter und der Renaissance an. Zogen die Landsknechte, gefolgt von Weib und Kind, ins Feld, dann waren die Marketender für die Beschaffung von dtahrungs- und Genußmitteln rwttvendrge Vermittler. Tempi passati — aber ein gewisser Wert ist dem Marketendenvesen mich heute noch geblieben. Vermiete*» * Wälder, die der Krieg ,nordet. Schon vor dem Kriege war Frankreich ein rvaldarme» Land; wo der Krieg getobt hat, sind die französischen Wälder jetzt derartig verwüstet, daß «ach dem Urteile von Fachleuten drei volle Jahrzehnte kaum ini- stände fein werden, die geschlagenen Wunden zu heilen. Freund und Ferild haben sich vor der gleichen unerbittlichen Notwendigkeit gesehen, ganze Wälder niederznlegen, um das unbedingt nötige Bau- und Brennholz zu beschaffen oder ein freies Schußfeld für ihre Geschütze zu bekommen. Ein im Felde stehender fr »nzösi scher Architekt, Jean Paul Alaux, hat nun der „American Forestry' seine Erfahrungen über die Wälder mitqeteilt, die der Krieg gemordet hat. Begibt man sich von PanS auS znr Schlachtlront, so trifft man unmtltelbar vor den Toren der Hauptstadt die Spuren de» Krieges in den Wäldern. Al« im August und September die Deutschen sich der Hauptstadt näherten, mußten die Franzoien selbst ganze Wälder nieder-leger», die dem Feinde als Aufenthalt hätten dienen können. Der Wald von Montmorency hat ans diese Weise schwer gelitten, die Wälder von DincenneS haben nicht so starken Schaden genonrmen. Weiter nördlich Kt e» aber viel schliminer. Ter Wald von Bouvtgnu bei Arras und der Wald von Berthon- val mußten wochenlang immer neue- Holz hergeben. Durch die Regengüsse waren alle Pfade vollkommen ungangbar geworden, »md tun die Geschütze und den Munitionsnachschub befördern zu können, muhten Bohleuwege angelegt werden. Eine einzige Bohlenlage erwies sich als zu schwach, und so wurde eine zweite und schließlich anch eine dritte darüber gelegt. Ebenso gewaltige Holz- utengen sntd für Unterstände und Wohnungen verbraucht worden, ferner zum Heizen, t,nd so sind beispielsweise der Wald von Vitri- inout und der Wald von Neufchäteau in der Nähe de« Forts Bourlemeut vollständig abgeschlagen. Im Walde von Ehampe- no»ix sind alle Bäume in Meterhöhe abgejchnitteu, im Walde von Meaux, aus der Hochsiäche von Arnance vor Nancy, im Walde von Ersvie bei dlrancourt und in vielen andereit Wäldern steten überhaupt fast keiue Bämne rnehr. In» Walde von La Haye sind Bäuure und Ilnterholz vollständig verbraucht. Tagei»» tagaus sah der ^lrchitekt die Soldaten zum Holzfällen auSziehen und mit schweren Lasten wiederkommen. Hierbei handelte es sich nur um die Wälder, die absichtlich niedergelegt wurden. Es kommen noch die ungezählten Bätune hinzu, die der Artillerie oder anch den Maschinengewehren zun» Opfer geiallen sind. Gegen da» Niederschlagen ganzer Waldungen durch die Truppen hat sich d»e sranzo- siscte Walüverivaltung gewandt, aber Alaux meint selbst, eS sei schwer, ihre Vorschrtsten durchzusetzen. Unter den Wäldern im Kampfgebiete ist wohl keiner ganz unverletzt davon gekorninen; die schönen Waldungen von Chantilly und Compi^gne haben wegen ihrer Lage den geringsten Schaden erlitten. * Sonderbare F»ldposibrieke. Traunen im Felde fehlt es mitunter an Schreibpapier. Die Freunde tn der Heimat verlangen recht oft ein briefliche« Lebenszeichen, aber sie vergeffen meist ganz, Briefbogen und Umschläge mttzuschicke»». So gehen denn oft recht merkwürdige Krtegsbrtefe au» dein Felde hetrnwärtS. Dickes Packpapier ist schon ostrnals -u der Ehre gekommen, als Feldpostkarte z»l dienen. Die neuesten und zeitgemäßesten Postkarten auS dem Felde aber bestehen aus — Birkenrinde. Sauber wird jo ein Stück Ha»lt der Birke abgeschält, eil» rventg getrocknet und — eine eigenartige, gelblich,veiße Feldpostkarte ist fertig. Auch mancher Zigarrenkistendeckel hat schon den gleichen Dienst verrtchlen müssen. Künstler fleben aus diese AushUsskarten ein blaues Veilchen auS den Argonneu, ein Eseublatt aus Belgien oder ein Kiefernzweiglein a»»S Polen. Manche feindliche Kanzlet hat ihre amtlichen Briefbogen mtt schönem Vordruck hergeben müffen. Da schreibt der Kanonier Schulze stolz aus dicken» Papier, da» der belgische E»senbahi»m»nrster oder ein anderer seiner Minister kollegen z»» benutzen ^pflegte. Ern paar recht sonderbare Feldpostbriefe kamen aus detz Gegend von» dftrkanal. Dort hatte »vahrscheinlich eil» belgischer Philosoph sein Hein» mtt verkrachten algerischen Aktien tapeziert. Teni» unsere Feldgraue»» benutzten etiitge dieser prächtigen biinten Aktien stücke, die freilich längst keine Zinsen mehr abwarsen. auf ihrer schönen »veißen Rück- se»te als Briefpapier. Man muß sich alles zu nutze »»»achen. Daß Malifchetten m»d Bieruntersähe als Drucksache schon oft voll den fleißigen Briefträgern ansgetragen »vorden sind, war auch in Friedenszeiten bereits bekaniit. Ein Feldqra»»er in Polen aber schoß den Vogel ab. Er schrieb einen recht dicker» Gruß a»» die liebe Gattin auf einen ersparten, grau,veißen Zehnmarkschein nnd steckte ihn in einen schon etivas feldgrauen Briefumschlag. Und der kostspielige Feldpostbrief ist richtig zu Hause anyelangt. Die teure Ehegattin aber möchte ihn des darauf besindllchen Gruße» wegen am liebsten gar nicht auSgeben. vachertifch. — Reliefkarte vor, Warschau und Urngebung (Reliefkarten von den KciegSschallplätzen, Nr. 20). Preis 26 Pfg. Franckh'sche VerlagSha»»dlnng, Stuttgart. - „Der Leutnant erzählt'. Geschichten au- dem Weltkriege 1914/15. Leipzig, Hesse & Becker Verlag. 1 Mark. - Der Land enthält ernste und hcitere KriegSerzählungen a»»S der Feder bekautter und beliebter Schriftsteller. Vertreten sind: Wilhelm ArminiuS, Älrth»»r Babillotte, HanS Friedrich Blunck, Waldemar BonselS, Paul Burg, Earl Busse, Elisabeth Dauthcndey. Liesbet Dill. Rudol» Greriiz, Georg Hirschseld, Hern»ann Horn, Kurt Küchler, Kurt Marten», Fritz von Ostini, Richard Rieß und Peter Scher. — Deutschland sei »v ach! Vaterländische Gedichte von Ernst v. Wildenbruch, gesaniu»elt von Maria v. Wildenbruch. XV »lnd 169 Se ten Oktav. Verlag von G. Grote. Berlm. — Wilhelm Tilthey hat Ernst v. Wildendrnch oft gemahnt, seine vaterländischen Gedrehte zi» famir»eln und in einem Bande vereint herauS- zugeben: imnier hat der Dichter dem Philosophen geantwoitet: .Noch »licht, ich habe ,»och allerlei 51 t sagen". Nach dein Tode der beiden Männer karnen Jahre in Deutschland, da sprach mm» »licht vom Vaterlands, es luurbe totgeschwiegen. In dieser schrecklichen Zeit wäre es mir, so schreibt tue Herausgeber»», in einer Vorrede, wie eti» Frevel an Wildenbriich erschienen, diese Gedichte in einer Ausgabe m DiltheyS Sinne erscheinen zu lassen: an arme Vögel hätten sie mich gemahnt, die sich tm Dunkel verflattern mußten. Das ift nun vorbei — überstanden — und ins Morgenrot des verjüngten Vaterlandes fenbe ich sie nun au», ihnen des Freundes Rede am Sarge WildenbruchS zun» Geleite gebend. Silbenrätsel. d, da, dort, en, frei, frey, gen, har, hl, Ir, Ion, ui, 1110, net, nl, nl, nk, nol, 0, 0, ph, rat, re, sch, Bi, lät, tho, u, an», ver, Ylo. AuS vorstehenden Silbe»» und B»»chstaben solle»» nenn Wörter gebildet und derart untereina»»der geletzt »verden, daß die Anfangs- buchslaben, von oben nach »»»»tet», und d le Endbuchstabe»» vor» unten nach oben aelese»», ein Sprich,vorl ergeben. ES bedeuten aber die einzelnen Wörter lolgeirdeS: 1. Eine UnterrichtSal»stall. 2 . Geschichtlich bekannten Ort. 3. Stadt in Westlalei». 4. Stron» in Vorderasien. 5. vlützlichen Gegenstand. 6 . Ein Musiki,»strulnent. 7. Nordanierikailischen Freistaat. 8 . Mittelhochdeutschen Dichter. 9. Französischen Staatsmann. Auflösung in nächster Nummer. A»iflösung deS Logogriphs in voriger Nummer: Kehle. Kühle, Kohle. Schrtftleititiig: Aug. Goetz - Rotalion»dr»»ck und Verlag der Brühl'schen UniversitätS-B»»ch- und Steindr»lckerei. R. Lgnge, Gießen.