Jön von Werth. Roman aus dem Dreißigjährigen Kriage von Franz Herwig. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Jan fand Jose Maria im Gespräch mit dem Abbe de Saint Cyran, im Gespräch über die Gewalt des Papstes, die ihrer Meinung nach dadurch behindert würde, daß er sich bald diesem, bald jenem König in die Arme werfen inüsse. Diesen durch äußere Umstände bestimmten Wechsel der Politik des Papstes beklagten sie laut. Jan verehrte den französischen Geistlichen über die Maßen, heute aber wäre es ihm lieber gewesen, wenn er bald gegangen wäre. Als er sich endlich mit seinem gütigen Lächeln empfahl, hatte bei Jan die Erregung sich so aufgestaut, daß er Jbse Maria mit einer Sturzflut leidenschaftlicher Worte übergoß und den zögernden Freund nicht eher freigab, bis er ihm gelobt hatte, nach Corbeil zu reiten und sich dort ein wenig umzusehen, was er als Geistlicher, ohne anfzufallen, tun könne. Der Abbe ritt nun oft hinüber, mit Erlaubnis des Kommandanten von Vincennes; was er in Corbeil wirkte, verriet er Jan nicht. Uebrigens hatte dieser nichts dagegen, zuweilen ganze Tage allein zu sein, denn neuerdings fanden die vornehmen Pariser Damen an einer beson- derert Nachmittagsbelustigung Gefallen: sie kamen nach Vin- cennes und besuchten Jan. In der Tat, sie besuchten Jan. Es begann zum guten Ton zu gehören, mit Herrn von Werth ein Stündchen zu verplaudern, und wenn sie zuerst schüchtern waren, vielleicht auch sogar ein wenig Angst vor dem berühmten Kriegsmann zeigten, so wurden sie doch bald zutraulich und fanden altes, was Jan tat, hübsch, sogar das Rauchen. Da war es gut, daß Jos6 Maria nicht zugegen war; der hatte dann eine geradezu verdaininte Art zu lächeln, die Jan nicht wenig anfbrachte. Er war lieber ungestört, gänzlich ungestört mit den Damen. Er erzählte ihnen Dinge, die sie mit süßem Gruseln erfüllten, und wenn die Wirklichkeit, die er erlebt hatte, tlicht ausreichte, nun wohl: wozu war er ein rheinischer Jung, dem das Fabulieren im Blute steckte? Nickten sich die Damen dabei hochrot und begeistert zu, so nahm er befriedigt einen herzhaften Schluck. Wenn er dann gar die bebänderte Laute nahm, sich auf die Tischkante setzte, ein Bein hochgezogen und mit seiner Hellen Stimme, die im Laufe der Jahre nur in den höheren Lagen etwas angerostet war, ein Reiter- und Schelmenlied sang, klatschten ihm zier1ick)e weiße Damenhände Beifall, und sein Ruhm wurde laut in ganz Paris. Es gab eine regelrechte Mode „Jan de Werth". Wer dieser Mode huldigte, durste sich sogar der Notwendigkeit nicht entziehen, mit spitzem Munde „Zackerbombennndflöh" zu sagen, und wenn die Damen auch nicht genrde Pfeife rauchten, so schmlpften sie doch aus winzigen goldenen Döschen mit Emailledeckeln, schnupf ten, denn sie gaben Jan recht, der sagte: Tabak sei Tabah Das, was die Damen an Jan nickst nachmachen fomttert zum Beispiel die Art, den Schnurrbart zu tragen, mußte,, wohl oder übel die Herren Gemahls nachmachen, und st. sah man die Kavaliere herumlaufen, den Schnurrbart gestutzt „ä la Jan de Werth". Und immer gab es üppige Essen und reizende Feste, bei denen der kleine Jan der Kirchturm war, um den die Tauben und Falken, die Dohlen und Sperlinge kreisten. - Kein Wunder, daß Jan unter diesen Umständen in sonniger Heiterkeit strahlte, das; ein gewisses Lebcnssattes, Mürrisches, Jähzorniges, das in letzter Zeit ihm angeflogen war, abstänbtc wie die Asche, wenn Aschermittwoch vorbei. Es paßte Jan auch so gar nicht, daß Jose Maria eines Morgens zu ihm sagte: „Höre, Jan, ich denke, wir machen einen kleinen Spazierritt von fünf, sechs Stunden." Dein! gerade heute war ein Maskenfest angesagt im .Bincenner Wäldchen, und Jan hatte der Marquise de Rossignol und der Frau de Guebriant, und wenn er sich recht entsann, auch der Frau de Gassion versprochen, zu foimiieit. „Die Erlaubnis vom Kommandanten habe ich für dich ansgewirkt," sagte der Abb6. „Aber wohin, und weshalb gerade heute?" „Komm und frage nicht." Jos6 Maria sah ungewöhnlich ernst aus, und Jan kannte den Freund zu gut, uni nickst zu wissen, daß dann auch etwas Ernstech im Gange lvar. „Uebrigens," setzte der Abbe hinzu, „wird es dir guttun, einmal dem heiteren, leeren Geplapper der Pariser Damen ein wenig zu entsliehen imb dem bitteren Leben in die Augen zu sehen." Sie ritten in schlankem Trabe um die Mauern von Paris und die Seine auswärts, immer durch ein weites, besonntes Land, aus dem die Weizenernte im Sommerwinde lvogte. Es war lange her, daß Jan solche blühende Felder gesehen hatte. Daheun in Deutschland, lieber Gott, da wuchs und stand das Unkraut aus zerstampften Breiten, lind lvo hier Helle Bauernhäuser lustig rauchten, dampften dort schlvarze Ruinen, aus denen verwilderte Hunde mit bösem Gebell flohen. „Hier könnte eine ganze Armee sechs Wochen lagern und litte nicht Not," sagte Jan und lachte. „Kannst dein scheußliches Metier nicht vergessen?" „Doch. So sehr vergessen, daß ich Lust hätte, abzusteigen und inici) eine Stunde oder zwei auf den Hang zu strecken. — Uebrigens, wohin reiten wir?" „Die Seine hinauf!" „Tie Seine hinaus, Jose Maria ?" Jan blinzelte. „Doch nicht nach — nach einem gewissen Schloß?" „Nein." „Aber es ist die Richtllilg nach Corbeil, wenn ich nicht ganz ttntauglich für einen Soldaten bin." 234 „Wir reiten auch nach Corbeil. Nach der Stadt Corbeil." Werden,ja sehen, was es gibt, dachte Jan und kitzelte seine Stute ein wenig mit den Sporeil. Es ging in ruhigem, befreiendem Galopp durch die Felder. Dann tauchten dicht an dem silbcrgrauen Strom die Türme der Stadt auf. Jan spähte nach links, aber ein gewisses Schloß, das er suchte, war wohl durch jene Hügellehne verdeckt. Gott ja, als er hier einmal nachts ritt, da lvußte er auch nicht, was ihm bevorstand — daß er ©riet sehen würde — Griet. Die arme Griet. „Aus dem Weg, ihr Hamster!" schrie er wütend und jagte in einen Trupp Bauern hinein. „So etwas lebt," knurrte er, „und sie —!" Es war eine nette, saubere Stadt, dieses Corbeil. Alle Häuser standen in Reih' und Glied, weiß und rosa, und keins war zerschossen und schwarz. „So," sagte Jose Maria und hielt. „Wir wollen unsere Pferde einstellen, denn in den nächsten zwei Stunden brauchen wir sie nicht." „Ein guter, kühler Trunk würde mir nicht schadeil," meinte Jan und stieg ab. „So gerade aus dem Keller in einer Tonkanlle! — Holla," ries er plötzlich, „was ist das?" Er sah gerade über sich ein neues Wirtshausschild, frisch in Gold und Blau und Rot gemalt. Ta sprengte ein dicker Gaul mit gebogenem Hals und einem Schweif, der wie ein Wimpel flatterte, und auf dem Gaul saß ein großmächtiger Kavalier mit feuerrotem Gesicht, kohlschwarzen Augen, groß wie Wagenräder, und einem Schnauzbart, der wie eine Feuersbrnnst leuchtete. Und der Reiter hatte Zwischen den Zähnen einen krummen Säbel uild in jeder Faust eine ellenlange Pistole. Ueber dem Bilde stand in verschnörkelten Buchstaben zu lesen: „Au Jean de Werth". „holla," sagte Jan noch einmal und stieß den Abb6 in die Seite. „Sieh dort." Jos6 Maria verzog keine Miene. „Sollte man den Kerl nicht aufhängen, Jose Maria, daß er eine so greuliche Kreatur aus inir gemacht hat?" „Ich finde, er hat dich gut getroffen, Jan. Von den Augen abgesehen. Besonders die Gesichtsfarbe ist, wenn ich sie so vergleiche, erstaunlich natürlich." Der Krug war noch halb voll, als sich ein dumpfes Glockengeläut eintönig und langsam über die Stadt zu schwingen begann. Der Abbs stand auf. Er sagte feierlich: „Mein lieber Jan, komm. Ich weiß hier eine alte Kirche, Saint-Spire, in die wollen wir gehen und zusammen beten. Komm!" Die Sache begann rätselhaft zu werden. Beten? „Wenn es einem Christenmenschen nicht übel stände, würde ich sagen, daß ich gerade jetzt wenig Lust zum Beten habe." „Du wirst beten, glaube mir," sagte der Abb6 nachdrücklich. Der eintönige Glockenklang kam von Saint-Spire. Sie traten ein. Die düsteren gotischen Schisse waren leer. Josä Maria führte Jan in eine Seitenkapelle, da sah Jan die Platten des Fußbodens fortgenommcn; eine Gruft gähnte. Ueber Jan stürzten schwere Gedanken. Er packte des Freundes Arm und raunte: -,Was geschieht hier? Sprich! Was —" „Die Gruft wartet aus einen Bewohner, Jan." Er ^og in mit sich in das Mittelschiff. „Und für die Seele jenes armen Toten, Jan, wollen wir beten." Jan packte ihn an beiden Schultern. „Jos6 Maria? Du? Rede! Was soll das alles! Treibst du ein ruchlos Spiel mit mir? Jener Tote — du — ist eS ein Weib? Ist es — ?" -,Nein. Ihr Gatte." Jan ließ die Arme sinken und stöhnte befreit auf. Dann rieb er sich die Hände und sagte: „Ein rücksichtsvoller Kavalier, der Herr Jussac. Abzugehen ! Er war ein häßlicher alter Kerl im Leben aber nun er tot ist — wohlan!" Er kniete nieder. „Siehst du," flüsterte der Abb6, „ich wußte es." „Und ich werde sie sehen?" Der Freund nickte nur. Als vom Eingang her das Geräusch von Schritten laut wurde, begann Jans Herz zu klopfen. Die Orgel begann m brummen. Schwer und taktmäßig dröhnte der Schritt der Träaer. denen die Bohre mit dem toten Jussac auf den Schultern schwankte. Sie gingen an den Freunden vorüber. Und in dem Gefolge von zwölf, vierzehn Personen ;ing Eine, ttef verschleiert, aber aufrecht: Marie-Anne. Jan ah von der Seite die zarte Linie ihres Profils. Er mußte ich bezwingen, sonst wäre er aufgesprungen. Die dumpfen Klänge der Totengebete schollen aus der Kapelle. Die Glocke läutete noch immer. Endlich hörte man den schweren Schlag der Grabplatte. Gebet und Glocke schwieg. Und nun kam das Trauergesolge zurück. Merkwürdig viele Kavaliere, die nach Offizieren aussahen! Sie gingen in weitem Abstand vor Marie-Anne, die am Arme einer grauhaarigen Dame schritt. Jan sah jetzt ihr Gesicht. Es war ruhig und kühl. Ein weher Zug lag um ihren Mund', aber der schien nicht von dem Leid um Herrn von Jussac gezogen zu sein, den hatten Jahre gegraben. Ihre Augen waren leblos und verschleiert. In Jan kam' ein großes Mitleid empor, wie er sie so daherkommen sah, so —-i seltsam, so abgestorben gleichsam. Mitleid und noch etwas anderes, dessen Bedeutung er jetzt noch nicht ahnte. Er begann unruhig zu werden. Jose Maria bemerkte es und sagte: „Vorsicht, Jan!" „Ich halt's nicht atls!" „Denk an sie. Sie wird beobachtet." Aber plötzlich, gerade, als Marie-Anne drei Schritte von ihm -entfernt war, erhob er sich, so, als wäre sein Gebet eben beendet, erhob sich und machte Front, als wollte er sie vorüberlassen. Da sah sie ihn. Ihre Augen taten sich auf, wie Wetterleuchten in dunkler Nacht. Ihre Hände wuroen emporgezogen wie von fremder Gewalt, und um ihren Mund blüh-te ein zögerndes Lächeln auf, das Jan die Augen feuchtete. Dann neigte sie fast unmerklich den Kopf und war vorbei. Jan stand noch lange und schluckte an seiner Erregung. Und als sie wieder auf dem freien Platz standen in der Hellen, lebendigen Sonne, preßte er Jos6 Marias Arm an sich und sagte: „Herzbruder! Alter Herzbruder! Ich bin kein Philosoph. Llber wer mir sagt, daß das Leben e.in Dreck ist, den will ich mit so guten Gründen abführen, wie meine Klinge je gesprochen hat. — Sag', wachsen nicht Flügel auf meinem Rücken? Nein? Mir ist's, als könnte ich geradeswegs davonfliegen." Jos6 Maria sagte lächelnd: „Uebrigens würde mir ein guter, kühler Trunk nicht schaden. Weißt du, so gerade aus dem Keller in einer Twnkanne!" ,Lmmer mit deinen irdischen Genüssen!" „Muß wohl, da du davonfliegen willst." Er klopfte ihn aus das wohlgerundete Bäuchlein. „Uebrigens nimm dich in acht, daß du damit nicht an der Turmspitze hängen bleibst!" , j (Fortsetzung folgt.) Ludwig Nüdling. Wenn sich mancher Leser sagen muß, daß ihm der Träger dieses Namens bezw. der Name selbst noch nicht begegnet sind, dann ist es nicht allein des Lesers, sondern zum Teil auch Nüdlings eigene Schuld: Ter Dichter Ludwig Nüdling, eine der vielseitigsten und tiefsten Erscheinungen in der katholisch n Literaten- welt, hat bisheran fast alles das unterlassen, was die Mitwelt von einem Poeten, den sie beachten und schätzen will, leider gemeinhin erwartet: Er hat keine Reklame gemacht. Seine Lieder, verstreut auf losen Blättern, sind in alle Winde gegangen, undi im Buchhandel geben nur ein paar schmale Bändck)en von hem «rcich- quellenden Schaffen dieses echt deutschen Tichtergemüts Kunde. „Ich singe, wie der Vogel singt.. ." und „Das Lied, das aus der Kehle dringt, ist Lohn, der reichlich lohnet." Das Goethesche Charakteristikum des Sängers paßt in dieser Beziehung genau auf Nüdlings Sängertum. „Frag' auch den Reif, warum er fiel, frag' jeden Stern, warum er sinkt" — so antwortet er in seinem Tagebuch auf die Frage nach den Ursachen und Quellen seines Dichtens. Nüdling ist in Gießen gleichwohl nicht ganz fremd. Mehrmals hat er in hiesigen Lazaretten den Verwundeten mit Proben seiner Kunst und seines Bottragstalents eine wertvolle Stunde geschenkt; und jüngst noch hatte in Frankfurt sein txitriotisches Märcheir- ~ 285 — spiel: „Der Kampf mit dem Riesen" in einer großen Veranstaltung oeS Fürsorgevereins einen schönen Erfolg. Nüdlings Lyrik — seine Dichtkunst ist vornehmlich lyrischer Art — ist in seiner Entwicklung mit voller Klarheit begründet. Betreut von einer über alles geliebten Mutter von feiner Her-ens- dildung, wuchs der Knabe in einem stillen Rhöndorf fern der großen Welt auf. Wahrer Beruf und der Wunsch seiner Eltern bestimmten ihn zum geistlichen Stande. In diesen zwei Sätzen kann man fast alle Wurzeln seines dichterischen Schaffens finden: Heimatlicher von süß-verschwiegenem Reiz, die in ihrer Innigkeit an Claudius oder Mörike mahnen, sind ihm gelungen, die mit wenig Worten und in schlichten, wahren Bildern Höchsten Stim- mungsgehalt malen. Ein Beispiel dafür: Und irgend woher ein Lied! Schon wieder versunken ein sonniger Tag. Im Schatten des tiefsten Tales lag Auf der Lauetr die Sommernacht. Und ein früher Stern zog auf Wacht. Mein geschwätziges Dörfchen ward stiller und still, Wie ein müdes Kind, das schlafen will. Ueber einsamen Gärten lag Rosendust . . . Und irgend woher ein Lied in der Lust- Ein Lied, das ich kannte, ein Lied, das ich sang- Wer weiß, wann das lvar? . . . Schon laug — schon lang! Ich schloß meine Augen und lauschte verwirrt Dem Lied, das sich wieder zu mir verirrt.- Ich träumte . . . Und hoch durch das Abendrot Fuhr meiner Kindheit verschollenes Boot. Die Dichterblumen, mit denen Nüdling das Andenken seiner Mutter umkränzt, atmen den Dust und den Frieden ruhevoller fonnenbeschienener Dorfgärten, wo neben dunklern Buchsbaum stohe Malven und köstlicher Goldlack blühen. Die leise Melancholie, die aus des Dichters ganzein Wesen klingt und namentlich in einer Äeinen Sammlung „Aus einsamen Stunden" dumpfere Saiten anschlägt, erscheint hier durch die Erinnerung an die Lichtgestalt der Toten zu reinerem Gefühl verklärt: ein unendlich zarter wehmütiger Humor mischt sich bisweilen in die einfachen, herzbewegenden Worte. Und so rvill er verstanden sein, wenn er von seiner Mutter singt: Und wenn der Regen aus den Wolken rinnt. Dann weinst du wohl um mich, dein armes Kind, Das nun so einsam und verlassen ist, Seit du ins Sternenland gepilgert bist. Dann sprengt die Sehnsucht meine Seele schier- Doch ach, ich weiß nicht Weg, nicht Steg zu dir . . . Ein Sternenmeer wogt zwischen dir und mir. und wenn er in der Art des wohlmeinenden, sich selbst und di« andern verstehenden Alters von dem alten Lehnstuhl spricht, an den die gelähmte Mutter manch langes Jahr gefesselt war: Nun ist sie tot. Tie Hände sind erkaltet. Die sie mir segnend dort aufs Haupt gelegt. — kch bitt nur eins, so lang das Herz euch schlägt, >aß ihr den Lehnstuhl mir in Ehren haltet! Bon eindringlicher Bildkraft und unmittelbarer, weil ungesuchter Wirkung sind einzelne Naturgedichte. „Gewitter" scheint uns zu dem Besten gezählt werden zu dürfen, was diesem herausfordernden Thema dichterisch nachgesagt werden kann: .... Tie Schwalbe nur schießt scheu und bang Imj Zickzackstug das Haus entlang. Schier totenstill stehn Strauch und Baum Ms wagten sie zu atmen kaum. Es zittern die Zagen, es schweigt der Spott: Es kommt ein Gewitter — bewalst' uns Gott. Das ist höchste Wahrhaftigkeit und Kraft mit einfachsten Mitteln. Innerhalb dieser kurzen Würdigung ist es nicht möglich, auf all die vielseitigen Gebiete einzugehn, auf denen der Dichter sein echtes, gemütstiefes Können erprobt hat. Nur soviel sei noch gesagt, daß namentlich auch unsere Kinderdichtung Nüdling Vieles und Reiches dankt, und — als Zeichen seiner Vielseitigkeit — daß er in vielen unserer ersten Zeitschriften mit Poeffie- und Prosabeiträgen aller Art vertreten ist. Wie Nüdling selbst sein Schaffen charakterisiert — kurz und erschöpfend, fein und gehaltvoll, wie seine ganze Art — das sei zum Schlüsse noch angeführt: Was mir der Wechsel der Tage beschied. Das ward in meiner Seele zum Lied. Ost stng ich mir Regen und Sonnenschein Ganz heimlich in meinem Herzen ein Und ließ sie als Lied dann tvieder frei Mit einem Tröpstein Herzblut dabei. Tie Beschäftigung mit der reinen, kristallklaren Kunst des anspruchslosen Poeten im Priestergewand verdient eS. von manck>em zum Gegenstand der einen oder anderen stillen Einkehrstunde gemacht zu werden. £ Grau und Feldgrau. Auch Farben haben ihre Schicksale. Welch einen warmen Ton der Liebe, des Stolzes, der Verehrung hat plötzlich das Grau bekommen! Wie überstrahlt heute diese stille und bescheidene Farbe all die Pracht des Hellen Mau, des feurigen Rot, des lichten (öelb, jener bunten Fanfaren, die einst Schmuck und Schönheit des Kriegers ausmachten! Ein A)sct>enbrödel der Fcrrbenwelt hat der Krieg emporgeboben und mit einer unvergänglichen Gloriole des Ruhmes uuikleidet. Dies schlichte Feldgrau ist zum Symbol des gewaltigsten Völkerringeus geworden, zum Sinnbild all des stillen Heldentums, zum Mbild dieser Schlachten, die sich auf einem leeren Schlachtfeld fast in Unsichtbarkeit vollziehen, zum Abbild dieser Kriegführung, die den Soldaten in Gräben zwingt und seine höchste Tatkraft in eine ungeheure Nervenprobe legt. Bei allen Völkern ist das Grau, diese trübe Mischung zweier Farbenverneinungen, des Schwarz und Weiß, lauge mit einem Fluch belegt gewesen. Grau war ja die Dämmerung, die im ungewissen Zwielicht Tag und Nacht scheidet, grau das öde weite Meer, grau der Himmel des Winters und grau die Erde, wenn Tod und Verwesung sie überfallen haben. Wie Schillers Drache war alles „gekleidet in ein scheußlich Grau," was Schrecken und Furcht einflößte. Grau nennt Goethe die unfruchtbare leblose Theorie im Gegensatz zu den goldenen Früchten an, grünen Baum des Lebens. Welch eine traurige Sippschaft von Worten nimmt von dieser Farbe ihren Ausgang: gräulich, grausam, gruselig, Greis, gräßlich, Grauen. Graus, Gram und grämlich, Grimm und grimmig und »vie viel Anderes! Ward die Lust des Daseins gleich gesetzt mit dem Farbenprangen des Frühlings und Sommers, so wollten auch frohe, reiche, gesunde Menschen in bunter Kleidung einhergehen. Im Mtertum ist,Grau bezeichnenderweise die Farbe, die dem Sklaven zukommt. Ter freie Mann hüllte sich selbst in höchster Trauer nicht in diesen widerwärtigen Ton. Und so blieb es iüt Mittelalter und Renaissance. Tie ritterliche Gesellschaft freute sich an kräftigen Farben, an bunten Stickereien und lebhaft gemusterten! Stoffen. Wie schwelgen in starken stolzen Farben die Maler der Renaissance, ein stiaffael und Tizian, und diese Orgie der Farben- freudiakeit steigert sich zum Bacchanal in den Bildern des Rubens, wird festgehalten i.n ‘bem leuchtenden Blau und Rot der Hofmaler Ludwigs XIV. Nur was arm und elend war, was in erzwungener oder steiwilliger Niedrigkeit lebte, das brachte unwillkürlich die dunkle Dumpfheit seiner Gefühle in gebrochenen, unscheinbaren, schmutzigen Farbtönen zum Ausdruck. Und bald wurde Grau die Leidfarbe derer, die der Welt und ihren Freuden für immer entsagt hatten, der Mönche und Nonnen. Tie grauen Brüder, die grauen Schwestern, sie verliehen der Farbe »vohl eine Stimmung des Mitleides und der Barmherzigkeit. 2lber daß Grau stolzen Lebensmut, kriegerische Kraft, hohen Srnn ansdrücken könnte, das wäre keinem Menschen des Mittelalters und der Renaissance in den Sinn gekommen. In England legen im 17. Jahrhundert im Gegensatz zu den üppigen Kreisen des Adels die Puritaner graue Kleidung an: die „Frommen" und „Heiligen" Cromivells, die mit dem Schrvert in der einen und mit dein Gebetbuch in der anderen Hand die i" Samt und Seide gekleideten Kavaliere bekämpften, wählten zu iV *■ Uniform die unscheinbarste und bescheidenste aller Farben. Mit den Puritanern und Quäkern ging das Grau nach Amerika; es rvurde die Farbe der Pietisten und war so stets religiös betont. In der Malerei hatte die Farbe sich allerdings unterdessen einen bedeutenden Platz erobert, indem sie in der kühlen Palette der Holländer als Gegensatz zu allem Farbenprunk auftritt. 9lber tvenn das Grau, wie es um die Mitte des 19. Jahrhunderts geschah, aus der Kunst ins Leben hinüber griff und zur Modefarbe wurde, nxmn es sich in Kleidung und Einrichtung allzu sehr bemerkbar machte, dann sind immer Männer aufgetreten, die auf den Widersinn dies- Erscheinung hinwicsen, und so hat Jakob von Falke noch in den 80er Jahren des '19. Jahrhunderts einen gel-arnischten Protest gegen die Verwendung dieses „Farbenungetüms" erhoben. Da kam der Weltkrieg, und er schrieb das Feldgrau auf sein Panier. Zum' erstenmal in der Farbengeschichte erhielt diese nüchterne Farbe einen warmen Ilnterton des Gefühls, ward sie verwoben mit dem Höchsten, was Menschentum kennt, mit todeskühuer Tapferkeit, mit herrlichem Opfermut. Feldgrau ist heute das sckwnste Kleid des Mannes, schöner als alle gleißende Pracht des Ritterttuns. als all der bunte Glanz früherer Uniformen, und unsere Maler lvissen — man denke an Liebcrmanns letzte Porttäts — dieser Farbe eine lichte Frisch und zarte Heiterkeit abzugewinnen, die man nie inr Grau vermutet. Der Feldgraue ist der Held unserer Zeit, der Liebling der Frauenwelt: feldgrau ist das einende Band, das sie atte umschlingt, die Verteidiger des Vaterlandes, vom Kaiser und inzler bis zum einfachen Soldaten. Etwas Ehnvürdiges hat die Farbe erhalten, die den Krieger gleichsam zu einem Stück der Natur macht, lhnr eine Schutzfärbung verleiht Nne Vögeln und anderen Tieren. Unsere Lyriker feiern in diesen grauen Männern die Söhne einer neuen großen Zeit, die »vie die Drachensaal des Jason dem Heimatsboden entwachsen scheinen, um in ihm daS Heiligste zu schützen. So ist das Grau von dem alten Fluche erlöst, ist im Feldgrau §ur Losung einer gewaltigen Epocl?e geworden, und auf ewig wird diese stille Farbe mit unfern Tagen verknüpft sein, deren geheimste und weihevollste Stimmung sic in einem ganz neuen unvcrgäiiglick-en Sinnbild ausdrückt. Zn Nacht und Schnee an der Akne. Eine packeitde Milderung von einein zurückgeschlagenen frani zSsischen Sturmangriff in Nacht und Schnee an der Aisne cntr- wirst „ein Berichterstatter in der französischen Front" in der bei der Deutscksen Verlags-Anstalt in Stuttgart erscheinenden Zeitschrift „lieber Land und Moor". Bor dem Ort Attichh gelangt er in die Schützengräben der Franzosen und wird dem Kommandanten des 161. französischen Infanterieregiments vorgeftellt, das hier liegt. Die Franzosen schnarck>en in ihren Unterständen: es ist bitterkalt: Mond und Nebel weben geisterhafte Stimmungen durch die Dunkelheit. „Plötzlich, was ist das, wird die Ruhe noch un- heimlicher? Was geht in der tiefen Schwärze vor sich, in der Schwärze, die mysteriös vor uns liegt? Ohren und Augen schärfen sich, und nichts vermögen sie zu erkennen. Ein kurzer Hauch streicht über unsere Köpfe, danu wieder StilVe. Alles Sein konzentriert sich von neuem im Auge und im Ohr. Aber vergebens. Der Puls jagt wie eine anstürmeude Truppe durch Nacht und Nebel. Plötzlich knackt es im nahen Wäldchen. wie das Aufschlagen eures Nachtvogels. Dann wieder Stille, Stille die die Nerven tötet. Dew Wald bat aber die Nacht und der Nebel noch im Arm, den Wald, der in Waffen starrt . . . Eine Wolke deutscher Flintenschüsse faucht über unsere Köpfe. Die Grabemvache antwortet und pufft ihre blauen Bohnen ins Dunkel der Finsternis. Im Hallo ertvachenr die Schläfer in ihren Kasematten und stürzen zu ihren Waffen. Welch Durcheincnwer! Soldaten tauchen ihre Bajonette in ein Gefäß vergifteten Fettes, wie es bei den Franzosen in Friedens- wie Kriegszeiten üblich ist, daun setzen sie noch einmal die Kognakoder Branntweinflasche an beu Mund, um sich Mut anzutrinkeu, denn »ohne Rausch ist auch der tapferste Franzose ein Waschlappen. Die Salven tönen herüber und hinüber." Die tapfern Feldgrauen sind kaum 20 Meter entfernt: ihre Sigeln fauchen den Franzosen um. die Ohren, die das Feuer fieberhaft erwidern. Plötzlich hört das Schießen auf deutscher Seite auf. „Ermüdet sinken die Mannschaften hin, die Kehle trocken, die Hände an den heißen Flintenläufen verbrannt: die Finger zittern und die 2lngen tränen. Ein jammernswerter Anblick! Wie Säue stürzen sie sich auf die mit * zweifelhaftem Wasser gefüllten Behälter und leeren sie aus. Der Typhuskrankheit, die in den französischen Schützengräben so arg grassiert, wird dadurch noch Vorschub geleistet." Rasch müssen sie sich aufs neue bereit macken, denn man erwartet eineil zweiten Ansturm der Deutschen vor Tagesgrauen. „Die Franzosen haben sich nicht getäuscht. Bon neuem beginnen über unfern Köpfen deutsche Kugeln zu pfeifen, und das Geknatter kommt von Minute zu Minute immer näher. Diesmal schleick>en sie sich nicht lautlos mehr l>eran. sondern mit dem kräftigen Gesang: „Deutschland, Deutschland über alles!" stürmen sie uns entgegen. Hell und fest klingt der Trouipetenschall, der im Wald sein Echo wiederfindet:. Ruhig und ernst erwarten die Franzosen den deutschen Ansturm. Ab und zu heben einige deir Kops über die Ecdbrüstung, um zft sehen, ob sie bald komrnen, aber meist bezahlen sie das mit ihrem Leben. Plötzlich gibt es einen hellen Schein am nächtlichen Himmel und die französische Feuerliuie ist in Sonnenhelle getaucht. Das tut den Franzosen nicht gut, wenn ihre heimtückischen schwarzen Augen vom glanzvollen Strahl eines deutschen Scheinwerfers getroffen, werden. Sie sind geblendet und sollen jetzt noch kämpfen?" Ter französische Oberst meint, dem Feinde zuvorkommen zu müssen und bestehlt seinerseits den Angriff. „Der Mäjor eilt noch einmal durch die Reihen, erteilt kurze Befehle: „Nicht schießen? Bei jedem Halt sich auf den Boden werfen. Nach jedem Geschoßregen auf und vorwärts, gegen die Maschinengewehre zuerst? Mut, meine Kinder, und euren Mund halten bis zum Wald." Die Krankenträger haben nun auch den letzten Verwundeten.aus dem Graben gebracht. Und mit einem Male steh das Regiment dem Sensenmann gegenüber, der Wirklichkeit des Todes. Darüber denken sie nicht nach, dazu läßt die Phantasie keinen Raum mehr. „Nicht mehr feuern! Vorwärts mit dem Bajonett! Für Frankreich!" ruft der Major. Die Gesichter der Franzosen sind blaß, verzerrt. Wie Teufel rennen sie, durch Schnaps betrunken »jeder französische Soldat erhält täglich 1 Liter Rotwein und >/s Liter Branntwein, Kognak oder Rum) der feldgrauen Menschennmuer entgegen. „Ihnen voran der schmächtige Oberst. Sie alle rennen das tolle Rennen des Sieges! Das gewohnte Summen der Kugeln über unfern Köpfen: die Feldgrauen schießen zu hoch. .Hier und da krepieren einige Granaten, und dann setzt das rhythmische, aber schreckliche Ta-ka-ta-ka der Maschinengewehre ein. Tie Franzosen liegen platt aus dem Bauch und versuchen w-eiterkriechend an den Feind heranzukommen. Aber vergebens! Die Reihen lichten sich bedenklich, mancher strauchelt und mancher bleibt stumm liegen. Was für ein Hagel von deutschen Kugeln! Und welch schrecklicher,, höllischer Granatentanz in der Nachtluft! Immer wieder fahren sie dahin und säen dort und da den unerbittlichen Tod. Kriechend und schießend winden sich die Franzosen über den blutigen Schnee, über bereits erkaltete Kameraden. Da plötzlich schweigt das Feuer. Deutsche Trompeten blasen zum Sturm. „Auf! Marsch! Marsch! Marsch! bricht es mit Hurra.und Hoch aus dem dunkeln Wald hervor. Voran ein Hauptmaun, dann zehn, hundert, tausend Feldgraue. — „Hurra!" — „Sprung! Auf! Marsch! Marsch!" Nichts vermag den deutschen Ansturm zu brechen. Ein furchtbarer Nahkampf 8 ft' beginnt. Mann aegen Mann ermorden Küchen, Wehklagen und Röcheln. „Zurück! Zurü- liehend der Rest der Franzosen. Mutige Bajonette du ihre Leiber, Getvehrkolben prasseln wie Keulenschläge über Köpfe. In Blitzeseile vollenden deutsche Bajonette ihr, blutiges ein Häuflein Rothosen auf" Attichy zu. Ein donnerndes „Dürra Werk. Blaß vor Aufregung und Wut, ol »hnmächtig im Zorn j Ein donnerndes der Kaiser" fliegt aus dem eroberten Graben wie rauschende Wv- gm zu uns hinüber." vüchertisch. ft. Wieland, e i n e d e u t s ch e W o ch e n f ch r t f t. ES Ist nicht in letzter* Linie beweiskräftig für die ungebrochene Kraft deutschen Handelns und Denkens, wenn mitten im Kriege die Gründung einer neuen Zeitschrift erfolgt, die alles das auf ihr Programm gesetzt hat, waS unsere Feinde unS um die Wette ab- zustreiten und Hera bz»,setzen sich mühen: die Pflege von Kunst, Kultur und Menschentum. „Wenn tu den Jahren vor dein Kriege Kunst und Literatur oft seltsame, dem Volksbewußtsein fremde Wege gegangen sind," so heißt es in dem Vorspruch, den der Verlag der erste»! Nummer des Unternehmens voranschickt, „ringt jetzt wieder in Dichter- unb in Bildwerken daS lebendige Einpfinden der Nation nach seinem stärksten, reinen Ausdruck. Tiefer neuen deutschen Kunst soll „Wieland" dienen .... Er soll der Sprecher der künstlerischen Kultur des deutschen Reiches werden, daS aus Not und Kampf neu geordnet und gestählt zu neuein Lebe»» erstehe«» will." — Eine Ausgabe, des Schiveißes der Edlen »vohl »vert. Unter den Na,neu, die sich unter dieser Alifgabe zufammenfmden, sind solche, die die Gewähr für ein hohes Maß deS Gelingens geben. Wir lesen Angela Jank, Behre»»s, Lieber m an n, Orlik, Kreis, Pankok, weiterhin Bahr, v. Bode, D e h m e l, Hanpt mann, Hesse, Kerr. Die Ausstattung deS uns vorliegenden ersten Heftes — acht Seiten Großformat — ist textlich und bildnerisch hervorrage»ld. Gerhart Hanptinann schrieb als Vorivort ein kraftvolles, ivuchtigeS Gedicht-Programm: Wieland. Ter Einzelpreis deS Heftes des für alle Volksschichten bestimmten Werkes ist 30 Pfg., der Vierteljahrs-AbonneinentSprets 3,60 Mk. Aiit Bruno Paul als Herausgeber erfcheir,t die Zeitschrift in» Verlage von Julius Bard, Berlin W. 15, Bis 6 Monate nach dem Frieden gehört der Reinertrag dein Roten Kreuz. — ..D e r K a i s e r in Feldgrau." Ernstes und Heiteres. Johannes Baun» Verlag, Berlin W. 30. Preis broschiert Mk. 3,—.) Von den Tagen, die der Mobilmachung vorausginqen, bis zu der» letzten großen Ereignissen »intsaßt das außerordentlich übersichtltch angelegte und fesselnd geschriebene Btlch alle Phasen aus dem feldgrauen Leben unseres Kaisers. ES zeigt den Monarchen im Haupt- quartier und in» Schützengraben. bei feilten Söhiten und bei beu Söhnen seines Volkes, bei den Verwundeten imb bet dem Tischlein deck dich unserer Trtipoen, bei der „Gulaschkanone". — E i n farbiges H i n d e >t b u r g b i l d. Im Aufträge des GroßherzogS von Oldenburg sind im Hauptquartier Ost vom Meislerphotographen Perscheid die Züge HindenburgS mitten auS feinem Wirken heraus auf die Platte gebannt ivorden. Der Deutsche Verein iür Sanitätshunde, 511 dessen Besten die Ausnahme bestiinnit »vurde, gibt nach dieser vorzüglich gelungenen Aufnahme ein schönes farbiges D indenburgbild heraus. (Kunstverlagsanstalt Gerhard Stalling in Oldenburg i. Gr. Preis Mk. 3.—). In feinem Viersarbenkunsldruck hergestellt, ist das Blatt von einer imposanten Wirkung. (Format 48: 60,5 Zentimeter.) 5kat Ausgabe. Mittelhand tourniert mit folgenden Karten: Sie ivendet Pique-Dame und findet noch Eoenr-Aß. DaS Spiel verlältft für Mittelhand so ungünstig, daß sie schwarz »vird. —- Wie ging das zlt? Auflösung in nächster Nummer. Auslösung des Kreuzrätsels in voriger Nummer r v A S ft g t c e a Dach shund A g e s i 1 a 0 b S t a h 1 w e r k u a e n 0 r d b k Kchristleitnng: Äug. Goeh. - Rotationsdruck tmd Verlag der Brühl'schen Uuiversitäls-Bl,ch- und Cleindrnckerei, R. Longe. Gießen.