, Jan von Werth. Dtontan aus dem Dreißigjährigen KoieM von Franz Herwig. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Von der Fortezza kam der Zug des abziehenden Herzogs Carlo von Mantua mit der Besatzung der Fortezza und seiner Familie. Dem winzigen Haufen der tapferen Verteidiger war zugestanden worden, in Ehren zu kapitulieren. Sie zogen finster dahin, mit fliegenden Fahnen, Ober- und Untergewehr, ftugcfit im Mund, brennenden Lunten, nur ohne Geschütz. Sie umschlossen die verhängten Kaleschen, in denen Maria Gonzaga mit ihren Kindern fuhr, indessen der Herzog mit seinem Sohn und Pompes Strozzi gelassen hinritt, in gleichgültigem Gespräch, eisern lächelnd, als wenn die Greuel der Verwüstung umher nicht bis zu seiner Hohe reichten. Jan senkte den Degen. Der Herzog sah ihn erstaunt an und griff verbindlich an seinen Federhut. Dann durchschritt Jan die endlose Flucht der Gemächer des Reggiopalastes. Hier wütete die geordnete Plünderung, ruhiger, aber desto schrecklicher. Die flanbrifcf>en Teppiche waren von den Minden gerissen, die Gemälde mit dem Degen aus ihren Rahmen geschnitten und zusammengerollt. Man hatte die Marmorstatuen aus ihren Nischen gehoben. Einige waren gestürzt und zerschlagen. Ihre leuchtenden Glieder lagen auf dem zerschmetterten Mosaik des Fußbodens; lächelnde Köpfe von Göttinnen waren bis in die Ecken gerollt. Des Herzogs kostbare Steinsammlung lag in Haufen umher. Wo es blitzte, griffen Soldatenhande zu, warfen die Smaragde, Amethyste, Rrrbine und Diamanten in Truhen. Zwei Herren in schwarzen Habiten Machten dabei. Jan fand Aldringhen in einem hallenden Saal, breitbeinig im Lehnstuhl inmitten einer glänzenden Versammlung von Göttern, die an die Wände gemalt waren. In einem Nebenzimmer, dessen Tonnengewölbe in Ultramarin und Gold schimmerte, saß inmitten hoher Berge von Folianten Jos6 Maria. wr „Ich bitte um die Gnade —" sagte Jan, als er vor dem General stand. „Komm, Oberst, setz' dich zu mir!" „— um die Gnade, ein anderes Regiment befehlen zu dürfen, als das, in dem Bolini dient." „Verdirb mir die Laune nicht, Werth. Order ist Order." „Ich spreche nur für Bolini. Dieser wackere Staats- dlrnec scheint von schwacher Gesundheit zu sein. Er wird nicht vrel vertragen: es ist besser, wenn er zu einem anderen Obersten kommt." „Wenn er auf der Strecke bleibt, tut er mir einen Drenst." „Wirklich?" „Ohne Zweifel. — Herr Abb6, hier ist Hans." Jose Maria rührte sich nicht von seinen Büchern. Er winkte gnädig mit der Hand. „Sieh da, der Jan. Und heil und wohl, wie ich sehe, Gott sei gelobt! Aber ich bin beschäftigt." „Höre, Werth," sagte Aldringhen und stieß Jan vertraulich in die Seite, „er würde — aber trink doch — er würde einen tüchtigen Abt abgeben. Iß bei mir, Werth. Hast du brav Beute gemacht? Die Bücher sind für meinen Bruder, den Bischof, aber dein Freund — hört Ihr, Herr Abbö? — kann sich aussuchen, was ihm gefällt." „Seht, Exzellenz," sagte Jos6 Maria und kam langsam herein, vor sich einen aufgeschlagenen Band, „seht Exzellenz, und auch du, Jan, sieh, obgleich du von solchen Dingen wenig verstehst, hier ist ein „Plautus"; man muß wissen, daß zur Zeit der erlauchten Herzogin Jsabella d'Este dieses herzhaften Römers Komödien in den Palastgärten auf^eführt wurden. Und hier sind Bemerkungen, zierlich geschrieben, ich denke, von der Hand der Fürstin selbst, Bemerkungen für die Spieler. — Dort drüben ist ihr Zimmer, das Zimmer dieser himmlischen Frau. Dort hat sie mit ihrem Steinschneider gesessen, der Anichini hieß, und zwischen ihren weißen Fingern hielt sie eins jener kleinen Kunstwerke, deren Symbol sie selbst ersann. Und wenn sie aufblickte, sah sie in ihre Gärten, über den barkenbedeckten Mincio." „Schenk' ein. Jan, ich bin durstig," sagte Aldringhen. „Vielleicht war auch Beata Osanna bei ihr," fuhr Jos6 Maria fort, die Augen ins Leere gerichtet, „jene kluge und große Nonne. Und Mantegna hat sie gekannt." Er seufzte. „Und den heiteren, lebensfrohen Pico della Mirandola hat sie gekannt, den wilden Valentino und den Calandra — übrigens ein Sckiriststeller, Jan, den du nicht lesen darfst." Er setzte sich. „Das alles hatten die Menschen jener Zeit. Und was haben sie heute? Mord, Brand, Gier." Aldringhen lachte. „Eure Fastenpredigt kommt zu spät." „Versteht man heute noch, sich recht zu unterhalten?" „Wollt Ihr bessere Unterhaltung, als mit wackeren Genossen den Becher aufstoßen?" „Nein," sagte Jose Maria ernüchtert und trank. Jan sah von sich nieder und schwieg. „Lichter herein!" rief der General, „und laßt uns fröhlich sein."—- Am dritten Tage nach der Einnahme von Mantua, marschierten, als die Kirchen der Stadt aus ihren bronzenen Mündern Mittag riefen, sechsunddreißig Trornmler durch die Gassen. An jeder Ecke schlugen sie einen sechsfachen Wirbel, und ein Herold verkündete mit schallender Stimme das Ende der Plündcrungsfreiheit. Wer von diesem Augenblicke an noch beim Plündern betroffen würde, Offizier oder Soldat, sollte gehängt werden. Dieses Geschick traf nur wenige. Das Heer war satt. Es lag dick und faul wie ein vollgefressenes Raubtier und verdaute. Aber erst viel später kam der Befehl des Kaisers Ferdi- 190 V nand, Mantua und das mantuanische Gebiet zu räumen. Gonzagas Verwandtschaft hatte wohl in Wien wacker gearbc,- tet, oder irgendwelche dunklen Mächte waren am Werke gewesen, denn das Ende aller dieser mühevollen und blutigen Kämpfe, dieser Pest, dieser Plünderung war, das; der Herzog nun doch mit Mantua belehnt wurde. Er kam sofort ans seiner Zuflucht Gouo heraus und ritt erhobenen Kopses gerade in das zurückflutende Heer hinein, als regierender Herr mit allen Zeichen kriegerischer Ehren begrüßt. An ihm vorbei rollten auch die zweihundertsicbenundachtzig Lastwagen voll mantuanischer Beute. Er sah über sie hinweg. Jan führte das letzte Regiment. Er hockte mißmutig und grübcliid auf seinem Gaul. . „Hör', Jose Maria," sagte er, „kann jemand, der sein Vaterland verrät, selig werden?" „Wenn er bereut und wieder gutmacht —" „Aber wenn er in seinen Sünden dahinfährt?" „Daiili steht seine Sache schlecht. Immerhin — Gott ist barmherzig." Jan rief den Wachtmeister Schulte zu sich heran und sprach leise mit ihm. Schulte rutschte im Sattel hin und her, als wäre ihm ein wenig unbehaglich. „Ist Order?" „Ja," sagte Jan. „Order muß pariert werden." Er ritt im schlaiiken Trabe am Regiment entlang zurück, bis zum letzten Kornett, vor dem Bolini ritt. „Order von; Obristen: das zwölfte Kornett bleibt eine Viertelstunde halten." Das Kornett hielt. Schulte drängte sich zwischen die Dragoner. Wo er sprach, hellten finstere Gesichter sich auf. — „Kornett marsch," schrie Bolini und ritt voran. Die Dragoner schwenkten plötzlich ohne Kommando in Linie, der Wachtmeister zog den Degen. „Was gibt's?" rief Bolini und nahm sein Pferd herum. Da hoben sich hundert Musketen, Schulte ries: „Feuer!", und in einem krachenden Wetter von Kugeln stürzte Bolini, zusammen mit seinein Gaul. Jan hörte die Schüsse. Er drehte sich im Sattel herum und schrie: „Dragoner-Musketiers! Der Verräter Bolini ist tot. Regiment ist wieder ehrlich!" Und die Soldaten riesen mit ihren rauhen Stimmen: „Vivat, Jan de Werth! Vivat!" Als Jan vor Aldrinahen hielt und seine Meldung machte: „Der Rittmeister Bolini —hielt sich der General die Obren zu und rief: „Schweig mir von dem! Ju zehn Tagen sind wir in Wien, ich nehme dich in mein Quartier." Joss Maria ritt, als er von dem Geschehenen hörte, zurück Die Soldaten hatten den Toten schon vergraben und einen Steinhaufen über die Stätte getürmt. Der Abbs murmelte: „Jan hätte mir seine Absicht sagen sollen. Einen Menschen ohne Absolution in den Tod zu schicken." Er stieg ab. suchte zwei Hölzer, und da er nichts hatte, womit er sie zum Kreuz binden konnte, nahm er seine Feldbinde. Das Kreitz steckte er zwischen die Steine, kniete nieder und betete für die arme Seele des Gerichteten. Der Gaul schnoberte an dem Zkreuz und blies in die Fransen der Seidenbinde. „. . . . und das ewige Licht leuchte ihm. Amen." * Jan wartete auf die ersehnte Nachricht von Durante, der in Mantua zurückgeblieben war. bei Galeazzo, der dem Herzog als Geisel für den vollzogenen Frieden gestellt war. Während des Marsches kam keine Nachricht. Auch in Wien vergingen noch drei Wochen. Dann hielt Jan eines Abends einen schmalen Streifen Papier in der Hand und las: „Dem Herrn Obristen Werth. Zu wissen, daß ich nach Paris abaereist bin. Aber es steht dem Herrn Obristen frei, mir dorthin zu folgen. Durante." „Was gibt es?" fragte Joss Maria, als Jan mit den Zähnen knirschte. „Ich werde ihm folgen, so wahr ich Jan heiße, Zacker- bombenundflE" 8. Kapitel. Nördlinaen! Viktoria! Dort, wo Pont Neus zu seinen graziösen Sprüngen über den rechten Seinearm ansetzt, ging in das Innere der Insel eine Gasse, die „Zun; Himmelreich" hieß. Wer in diese Gasse einoog, der mochte denken, daß er wirklich aus der rechten Straße zum Himmlreich ginge. Denn sie war eng, gewunden und schlecht gepflastert, gerade so, wie es in der Heiligen Schrift steht, und daß man an einem MuttergotteSvild in einer Nisck)e, an den duftenden Läden von Wachsziehern und Wcihrauchhändlerinnen vorbeikam, an dem Nonnenkloster „Zur Auferstehung", von dem nur eine schwere Eichentür mit einem Guckloch und hoch oben in schwindelnder Höhe einige vergitterte Fenster zu sehen waren, an einem Gewölbe mit Heiligenfiguren und Kruzifixen, über dem in großen Buchstaben „Zum heiligen Alphonsus" geschrieben stand: das alles mochte zu einer richtigen Himmelreichstraße gehören. Aber wer in Vertrauen und gutem Glauben weiterging, stand plötzlich vor einem gewaltigen und finsteren Torbogen, und das Haus, zu dem er gehörte, ein verlassenes und zerfallenes Haus schloß die Gasse ab. Unter dem Torbogen hausten Bettler und Bettlerinnen, Hunde und Katzen, und wer nicht eine offene Hand hatte, mußte vor geworfenen Knüppeln, lästerlichen Schimpsreden, und dem Gekläff räudiger Köter eiligst umkehren, indem er in seinen Gedanken erwog, daß. w5e es so oft im Leben vorkommt, er auf dein richtigen Wege zum Himmelreich zu sein meinte und in eine Sackgasse geraten war. Nur dem Aufmerksamen öffnete sich nach zwanzig Schritten zurück links ein spaltbreites Gäßchen, das geradeswcgs auf Notre-Dame zurücksührte, so daß, wenn man zugibt, daß die Mutterkirche von Frankreich wenigstens ein Vorhos zum Himmel ist, die Gasse ihren Namen doch nicht ganz zu Unrecht führte. Diese Gasse warsehr still. Nur klang zu allen Tageszeiten in ihr das Geläut von Notre-Dame, von der heiligen Kapelle und vom Auserstehungskloster, dessen winziges Kirchlein jenseits der schwarzen und kalten Gassensrönt lag, in einem reizenden, schattigen Garten, der sich bis zum Seinearm herabzog. Auf der Wassermauer saßen noch zwei reizende Pavillons, und die Nonnen, die abends für ein Plauderstündchen an den Fenstern dieser Pavillons Kolloauium hielten, blickten über den flutenden Strom hinweg auf die Nordstadt von Paris, über schmale Giebelhäuser auf die ragenden Dächer und Kamine des Hotels de Sens, Clisson, und mehr rechts des Hotels S6vigu6, in Baumwipsel gebettet. Dieses freundlichen Blickes erfreuten sich die Nonnen an jedem Tatze, eine Stunde vor Sonnenuntergang bis zum Ave-Maria-Läuten, und es gab manche unter ihnen, die in ihrem guten Herzen jene zwei bedauerten, die drüben hoch über der Gasse zlvei winzige Zellen bewohnten, mit Eisenstäben vor den Fenstern, und die in den acht Monaten ihres Lebens im Kloster noch keinen Fuß in den Garten oder gar auf die schmalen Steinstufen zu den Pavillons gesetzt hatten. Aber was hals das Bedauern? Der Herr Kardinal Richelieu hatte besohlen — nun also, er mußte seine Gründe haben. Wer wußte überhaupt etwas Sicheres über die zwei? Eigentlich niemand. Sie wurden dreimal des Tages von zwei alten Nommen durch einen verdeckten Gang in die Kapelle geführt, in der sie ihren verschlossenen Betstuhl hatten. Man ahnte also ihre Gegenwart nur. Einmal allerdings, als die große Kastanie blühte und mit ihren ae- schwungenen, kerzenbedeckten Zweigen im Maiwinde an die hohen Kapellenfenster geklopft hatte, war mitten in die Stille der Wandlung ein haltloses kindliches Weinen aus dem Betstuhl gedrungen, 2lbcr dann hatte die Orgel ein- gesetzt, und man hatte nur noch diese Stimme gehört. Jene zwei aber, die das hilflose Mitleid der Nonnen erregten, waren Marie-Anne und Griet. (Fortsetzung folgt.) Der Waldbach. Nach den Aufzeichnungen eines Gefallenen erzählt. Don H. A l. S t e l z m a n n. » Zweimal hatte sich eine Woche vollendet. Und noch immer lagen wir in den kühlen nassen Abgrüwven des Schützengraben-. Drei große Gräben bildeten die drei Seilen eines unregelmäßigen Fünfeckes. Die beiden übrigen waren noch vom Feind besetzt, der recht zäh standhielt. Das Gelände tvar recht uneben, dicht bewaldet und von einein stattlichen Back>e durchströmt. j>er zog in breiter Bahn durch die Waldungen in einer Art Schneise und bot — 191 jjln .^rteS Schußfeld, wenn «S jemand wagte, dort Wasser -U Nur um die erste und die -weite Mittagsstunde, wenn die Sonne den Wald vergoldete, war strengste Waffenruhe. war d,e Wasserpause: Freund und Feind holten sich dann Wasser, wir Unten, die Gegner mehr oben am Bach, oft nur einige hundert Meter voneinaiider getrennt. Je ein Schützengraben des FerndeL und der Unsrigen lagen auf dem aiideren Bachuser. Endlich war cS uns geglückt, die letzte Annäherung mrd Vorbereitung zum Sturm zu trefsen. Im Schatten der Nacht und der Bcnime nxrren die beideii äußersten Enden der dem Feinde am nächsten liegen/, den-Gräben über eine Hügelkuppe so gezogen morden, dah sie fast rechtwinklig von beherrschender Löhe aus die feindlichen Gräben bestreichen konnten. Doch waren den Tag vorher sehr starke Reserven in denr unglaublich dichten Wald im Rücken des Feindes zusammeiigezogen worden. Die Flügelhänge wimmelten davon. Eine Bestürmung von vorne, vom Bache hügelan. war fast unmöglich. Unglaubliche Drahtverl-aue und Flatterminen hinderten jeden Zugang. Den Morgen über hatte eben aufgesahrene Artillerie hinter unseren Berghängen vorgearbeitet. Immer in den prachtvollen Wald hinein, m dem sich der Feind eurgebissen hatte wie eine hartnäckige Meute. Da kam uns die willkommene Meldung: Ter Gegner ist halb umgangen. Neue Infanterie ist eingetrosfen und greift gm Nachmittag von hinten an. über den Waldhügel kommend, und treibt den Feind aus dem Wald und den Gräben hinaus in seine eigenen Minen und über den Bach auf unsere Gräben dort und in unter Frontfeuer hineiir. Herrlich! Unsere Hoffnung aus Unterstützuiig war nicht zu Schanden geworden und eine freie fröhliche Jagd auf den zähen Feind stand in Aussicht! Schul ich st lauerten nur aus die Stunde, hunderte Augen und ilupackende Hände, hunderte Gewehr!äufe und blitzende Bajonette und die Maschinengewehre, die gedeckt und gesickiert in den neu geschaffenen Endpunkten der Gräben der Arbeit harrten. Ein prachtvoller Tag, voll der Herbe und der Süßigkeit des späten Herbstes. Ruhe und Heiterkeit zitterte in der Lust, unter dem stahlsarbenen Gewölbe des Himmels. Rot wie Blut und golden hing's an den Bäumen herab. Es war, als ob die Erde das, schwergeprüfte Land versöhnen wolle mit der ganzen verschwende- rischen Pracht eines letzten Glanzes. Wie unruhig war es aber in uns! Augen und Nerven zitterten vor Erreguirg. Wir bohrten uns mit dem Blick hinein in den verhängnisvollen Wald und stierten gierig nach roten und blauen Tuchsetzen, nach dein Glühen feindlicher Augen. Scknvang nicht auch von drüben der Hatz m unsere Höhlen und fegte durch unsere Reihen hinaus und hinab? Du? Tu! Zwei Augenpaare hatten sich festgebissen und heiß jagten die Kugeln von hüben und drüben. Doch blieb's bei uns nur vereinzelt mit den Schüssen. Mehr knatterte, knackte und prasselte es in den hinteren Teilen des Waldes hinter den feindlichen Gräben. Ich blickte aus und sah eine große Herrlichkeit. Sonne und Erde schenkten sich wie zwei Schwestern, was sie Liebes hatten. Gold und Glanz sckstmmerten über die Bäume im Purpurgewand Mit weichen Händen wurden die Tore der Seele geöffnet, und weit, weit träumten sie versonnen sich aus. Ist's Wirklichkeit? Kurz ehe das grimmige Morden anhob, traten zwei Rehe aus dem Waldesdunkel von drüben in den freien Raum zwischen Graben und Waldrand und äugten suck>end himinter. Mit unwiderstehlicher Gewalt zieht mein Inneres heimwärts. Kampf und Tod und Tränen und Not sinken unter, tief unter des Bewußtseins Schwelle. Es raunt der Bach, klingt der Wald, singt die Wiese ihr Morgenlled mir zu, und am Wicsenbord liege ich still in wartender GLnlld, ob die Rehe austreten und äsen. O Heimat! Bist du da, mich zu umgarnen, hier im fernen Land? O Heimat, o Erde! Das Paar steht noch. Allgemach ver- schweben seine Umrisse, wie die Flieger, wenn sie früh am Morgen wie mit Geierflügeln in die Lüste sich erheben. Hah! Mir zur Seite wird furchckbar deutlich das Rasseln und Prasseln. Es stutzen die Tiere, und jäh wie ein elektrischer Funken stieben sie zur Seite in den Busch zurück, wo auch ihrer das tödliche Blei wartet. Weg ist das Sinnen und Träumen, weggepeitstht von dem Feind, der aus dem Walde bricht und den Tod in die Mitte ninrmt zwischen uns und ihnen. Da, die Unsrigen müssen durch sein durch den Wald. Unbeschreiblich heftig wirst sich der Feind vor den Waldrand den Kameraden entgegen. Zum letzten Stoß setzen seine ruckweise abgegebenen Salven ein. Da heben unsere Salven an, einfach hinein in die hinausgewirbelten roten, blauen Knäuel. Zum Sturm! Es rasseln die Trommeln, platzen die Hurra! Die Wut, die Verzweiflung fängt an zu sieden beim Feind. In den Gräben bricht er aus Mer wohin? Vorne die eigenen Verhaue und Minen, im Rücken der nahende Gegner. Tack, — tack, tack — tack — rack —rack — rack — rack. Die Maschinengewehre sind in Tätigkeit. Die Rothosen flüchten in den Graben zurück, werden aber von den nachstürzenden Ihrigen in drangvoller Enge zusammengepreßt urrd eingekeilt. Rack — knack — tack — tack — es ist das Maschinengewehr vom jenseitigen Bachufer. Das goldene Licht, der weiche blutfarbige Teppich am Boden breiten bit Stirne auS und nehmen die ersten Toten auf. Mit blutiger Peitsche treibt's da weiter aus dem Wald. ES ist der Tod, der uns zürnst und rvinkt und schreit. Mehr, mehr Franzosenblut! Und es rieselt das Mut in das Scharlachkleid des Hangs. Es hebt sich schwingend auf und ab in der Luft vom Regen der Geschosse. Die Spitzkugeln sausen van dem Hang und dem Tal, von den Gräben und über den Bach. Das Wasser trägt das Blattgold leise und zart auf der schimmernden Fläche. Wie Blutflecken schauen die vielen müden Blätter drein. Es ist, als ob der Bach den Todesopfern zuliebe sich geschmückt habe, daß sie sich hineinbctten. , . c _., Da, das Maschinengeniehr von drüben hat die feindlichen Gräben dort mürbe gemacht. In fliehender Flut wogt es über den Bach auf die Kameraden zu, die den einzigen Skisweg noch erstreben, an dem Wasser die Schneise entlang über die brennend« Kuppe hinwegzuslüchken. Nur heraus aus dem fürchterlichen Kesseltreiben! Doch — o Graus! Sie verfangen sich in den eigenen Drahtverhauen und drängen einige auf die eigenen Flatterminen hin. an denen sie so ängstlich vorbei wollen. Wie starkes Raketen- aeräusch fliegt cs auf, hier, da, "vorn, hinten, dann auf einmal zusammen. Menschenklumpen fliegen hock) und klatschen schlver nieder. Ganze Züge fliegen in vie Luft, und bald ist's ein Wall, verkettet mit Blut und Tränen. Das Leben bleibt, fliegt die rettende Gasse hinauf, am Wasser entlang. Ta — entsetzlich — fliegt's auch von der Höhe hier herab. Tie äußeren Ketten der durch den Wald treibenden Unsrigen sind's. Nun ist der Todesring geschlossen. Sprung aus! Marsch, marsch! Heraus aus denr Grabenloch, ihnen den Rest zu geben mit Kolben und Stahl! Fast unerklinrmbar wird die Wegsperre vor uns. Tack — tack —tack — tack — zschsch — bum! z-schscb — bum!.. Schon rötet sich der Bach und flutet über Franzosenleick,n Noch stehen die Augen der Toten auf und trinken in sich hinein dre Schöne des scheidenden Tages. Die Sonne spendet das letzte Gold, und Sonnengold in Augen und Seelen, so fielen sie nieder in di« lohende Pracht. Mitleid haben die Bäume, Mitleid der Bach. Der Wind fährt aus und schüttelt die Blätter und Wellen, daß sie wie goldene Flocken kommen und die bergende Hülle legen über den unsäglick>en Jammer, der hier ausgerungen . . . Zwei Bataillone sind nicht mehr. Das dritte wirst alles lveg, läßt ab von der wahnwitzigen Flucht den Bachweg hinauf und kniet vor der Leichenmauer oben, flehentlich die Hände hebend. Tie Trompete bläßt: Das Ganze halt! Nun begegnen sich die Kameraden, die von oben, die vom Wald und dre aus den Gräben. Dach will kein frohes Wort über die Lippen. Zu grausig ist die Ernte, die wir eingebracht, und manck)er Helm löst srch vom Kopfe, die Majestät des Todes zu begrüßen . , . Bismarck-Anekdoten. In Stuttgart erscheint bei denr Verleger Robert Lutz eine rasch sich eriveiternde, schon auf 18 Bände angewachsene Anekdoten- Bibliothek, deren erster Band eine Samnllung von Bismarck-Anekdoten*) enthält. Aus dieser Fülle heilerer kleiner Bismarck-Erinnerungen, die für jeden Deutschen von großen! Interesse sind und uns den Kanzler nrenschlich nahe rücken, bringen wir nachstehende Auszüge mit Erlaubnis des Verlegers -um Abdrucks und wünsck>en, daß recht Viele nach dem netten Büchlein selbst greisen werden. Eine historische Depesche. Während des Einzuges der Truppen in Berlin rm Jahre 1671 trat ein hock>ernster Moment ein, dessen Tragweite von folgen- sckiwerer Bedeutung sein konnte. Bor dein Standbilde Blücherhatte der Kaiser seinen Platz genommen. Tie Truppen defilierten, unter diesen auch Fürst Bismarck. Als dieser in die Nähe des Kaisers kam. ritt er heran und machte eine kurze Meldung, die ebenso kurz erledigt wurde. Darauf ritt der Kanzler unter das Gefolge, ivelches hinter dem Kaiser Stellung genommen hatte, und rückte, sich umsehend. unruhig im Sattel hin und her. Ein Bekannter näherte sich ihm und fragte: „Durchlaucht wünschen? „Bleistift und Papier!" Ein in der Nähe stehender Schutzmann diente damit. Ter Fürst legte das erhaltene Blatt Papier auf den rechten Schenkel und schrieb einige Worte darauf, dann sagte er, das Papier in die Höhe haltend: „Eine Depesche! Wer befördern?" „Ich," erwiderte der Frager. „Tanke," sagte der Fürst. „Sie dürfen sie auch lesen." Diese lautete: An den deutschen Vorpostenkommandeur vor Paris. „Wenn die stanzösischen Vorposten weiter vergeben, greifen Sie an." Mitten aus dem Truppen- einzugs-Jubel gingen diese inhaltsschweren Worte hinaus nach Frankreich, um im gegebenen Falle den Krieg wieder auszunehmen. Aber der Geschicklichkeit des damaligen Militärbevollmächtigten Grafen von Waldersee war es zu danken, daß die französischen Vorposten, welche die Demarkationslinie nicht respektiert hatten, zurückgezogen wurden. So nabe lag damals der Krieg wieder, ohne daß das jubelnde Volk und Militär eine Ahnung davon hatten. *) Preis M. 2.50 geh., M. 3.50 in Lwd. geh. Bereits 8 Auflagen. Bismarck und der Berliner. Fürst Bismarck arbeitete einst auch beim Stadtgericht in Berlin. Eines Tages nun hatte er einen Berliner zu vernehmen, welcher durch Unverfrorenheit die Geduld Bismarck- so erschöpfte, daß dieser plötzlich aufsprang und jeneni zurief: „Heer, menagieren Sie sich, oder ich werfe Sie hinaus!" Der anwesende Gerichtsrat, als Chef Bismarc^, klopfte diesem, seinem erbosten Auskultator. freundlich auf die Schulter und sagte beruhigend, doch wohl auch im verweisenden Sinne: „Herr Auskultator, das Hinauslverfen ist meine Sache!" Daraufhin wurde die Vernehmung fortgesetzt, eS dauerte aber nicht lange, so geriet Bismlrrck über die Dreistigkeit seines Jnkulpaten abermals in die Hitze, erhob sich erregt vom Stuhle und donnerte jenen mit den Worten an: „Herr, menagieren Sie sich endlich, oder ich lasse Sie durch den Hern: Stadtgerichtsrat hinauswerfen!" Gegen die sckiarfe Logik Bismarcks konnte auch sein Vorgesetzter nichts einwenden. Exzellen -haben doch angefangen! Beiseiner Rückkehr vom Kriegsschauplatz im Jahre 1866 ward König Wilhelm auch in Görlitz ein feierlicher Empfang bereitet. Junge Damen überreichten ihm und ebenso auch den Prinzen Lorbeerkränze. Auch Bismarck sollte einen solchen Kranz haben. Der aber meinte ru der schönen Spenderin: „Nein, mein gnädiges Fräulein, ich verdiene diese Ehre nicht. Ich bin nicht Kombattant gewesen und habe an den Siegen keinen Anteil!" — Im ersten Augenblick tvurde das junge Mädchen durch diesen Einwand völlig aus dem Text gebracht. Sie rvußte sich jedoch zu helfen. „Aber Ew. Exzellen-z haben doch den Krieg angefangen," versetzte sie, und lachend nahm nun Bismarck den Kranz. C h a r a k t e r i st i s ch. Bismarck erzählt: Bei Königgrätz hatte ich nur noch eine emsige Zigarre in der Tasche, und die hütete ich während der ganzen Schlacht wie ein Geizl-als seinen Schatz. Ich gönnte sie mir augenblicklich selbst noch nicht. Dtit blühenden Farben malte ich mir die wonnige Stunde auS. in der ich sie nach der Schlacht in Sieges ruhe rauchen wollte. Aber ich hatte mich verrechnet. Ich sah einen armen verwundeten Dragoner. Hilflos lag er da, beide Arme waren ihm zerschmettert, und er tviminerte nach einer Erquickung. ich suchte in allen Taschen nad), fand aber nur Gelb, und r»s nützte ihm nichts. Doch halt, ich hatte ja noch eine kostbare Zigarre! Die rauchte ich ihm an und steckte sie ihm zwisckwn dre Zähere. DaS dankbare Lächeln des Unglücklichen hätte man sehen sollen. „So köstlich hat Mir noch keine Zigarre geschmeckt, als diese, die ich — nicht rauäfte!" Stammbuchver s e. Eine Dame erbat sich von Mtöltke und von Bismarck einige Worte für ihr Album. Der grosse Schlachtendenker schrieb kurz: „Lüge vergeht, Wahrheit besteht! von Mollke, Feldmarschall." , llnb der große Staatslenker schrieb darunter: » „Wohl weiß ich, daß in jener Welt * " Die Wahrheit stets den Sieg behält. Doch gegen Lüge diese- Leben- 1 ' — Kämpft selbst ein Feldinar schall vergeben-. ' von Bismarck, Reichskanzler." Sechsundsechzig. . Es wird erzählt, daß König Wilhelm den Fürsten BiSMarck berm Beginn deS französischen Krieges gefragt habe: „Was machen wir nun mit Frankreich?" „Wir spielen mit ihn: Sechsundsechzig", soll dessen lavonllche Antwort gewesen sein. ^ Ich bin auch Schuster. ^ von Blunventhal kaufte Graf Bismarck im Jahre 1667 dre Güter Varzin. Däussow, Puddiaer, Misdow, Cho- mrtz mtt Cl-arlottenthal. Die nächstgelogene Eiserrbahnstation der Berlm-Danzrger Bahn ist Schlawe. Bei Bismarcks erster Ankunft frort ereignete sich der nachsteheirde höchst komisckie Zwischenfall. Kaum aus dem Zuge gestiegen, erregte Bismarcks stattliche Erscheinung die Auftnerksanckert der Passanten deS Bahnsteigs, Bürgern des Städtchens die zuin Zeitvertreib dem Bahnverkehr zuschauten. Nachdem sich Blsnmrck auf einer Bank nieder-gelassen und sich seine Zigarre angezündet hatte, konnte ein wißbegieriger Sastawene« Schuh rnacher seine Neugiett>e nicht länger zügÄn. Der brave Fuß- beNerdungskünstler näherte sich schüchtern dem Frencken, setzte sich auf das Ende der Bank und rückte leise näher Mit der Frager "fi e kommen wohl von Berlin?" „So ist's. Wer sind Sie?" „Zch bm der Sämhnrack)er Th. von hier — und mit wem Hab' ich die Ehre?" Ick) bin auch Schuster!" „Schuster, ei der Tau- 2V *** baben Sie aewiß große Kundschaft in Berlin? „Ich danke, es geht!" Doch bevor rwch der Schuster leine Neugier weiter beftiedigen konnte, erschien ein Postbemntev rrl. ^ fremden ehrerbietiast: „Exzellenz ftnben die Extrapost bereit. — Ganz bestürzt über seine Dreistigkeit einem SJäSk N^über ivollte sich der ehrsame Pechkünstler ge- zunnndst entschuldigen, doch der Fremde ließ ihn nicht zu Worte kommen, klopfte ihm vertraulich auf die Schulter uiid sagte: „Wenn fr! f S? lTn ^ ,0 besuchen Sie mich in meiner Werkstatt, Wilhelmstraße Nr. 76. Auf Wiedersehen!^ Beinahe nicht wieder erkannt. . „ Bismarck reifte 1871 zu den Verhandlungen über den definitiven Frieden nach Frankflirt a. M. in Zivilkleidern. Als er in dem von ftüher her ihm schon bekannten Gasthofe abstieg, er- laubte sich der Oberkellner die Bemerkung, daß er Se. Durchlaucht beinahe nicht wieder erkannt habe. „Ja, mein Lieber," entgegn«« der große Staatsmann, „den Herren Franzosen ist es ähnlich er«? gangen tme Ihnen. Die haben uns auch erst erkannt, als wir die Umform anhatten!" -r- Die ägyptische Frage. cnr. ^lsmarck wurde einst von einem, gern das große Wort führenden und gegenüber dem Reichskanzler etwas zudringlichen Industriellen gefragt: „Nun, Durchlaucht, wie wird es jetzt mit der ägyptischen Frage?" Sehr ruhig antwortete ihm der Fürst Mit semer „wurstigen" Miene: „Das weiß ich nicht, Herr Kommerzienrat, ick habe heute die Zeitungen noch nicht gelesen." _ „Niemal s." Als Fürst Bismarck nach der Ablehnung seines ylbschieds- gesuches, die von seiten Kaiser Wilhelms I. mit dem bekannten) ?borte: „Nienials" erfolgte, wieder Audienz bei dem Kaiser hatte, äußerte sich .dreier, veranlaßt durch das durch Kränklichkeit und, Mer mottvierte Abschiedsgesuch, tvürtlich dahin: „Ich bin viel üUer als Sie und reite sogar noch." Worauf Bismarck erwiderte: &y \ Malestat, der Reiter hält es immer länger aus als das Pferd." . , In Fried richsruh. Bismarck begegnete eines Tages unverhofft mehreren jungen Damen im Parke von Friedrichsruh in dem Augenblicke, als sie Blatter abpflückten, um sich damit zu schmücken. „Aber meine Damen, redete er die Ueberraschten an, „wenn jeder Besucher nur ern Blatt aus dem Garten mitnehmen wollte, würden hier bald Nicht mehr Blätter übrig bleiben als Haare auf meinem Kopfe." B i S - M a r k. Gelegentlich der Prägung von Zweimarkstücken machte ein Witz- Lunchen Vorschlag, diese doch mit der Bezeichnung „Bis-Mark (bis, lateinisch zweimal) einzuführcn. Die Vorteil! dieser Beriennung würden in einer alle Parteien befriedigercken Weise bestehen. Denn die Nationalliberalen Hütten dann Bismarck m der Tasche, die Sozialisten sähen ihn geschlagen, die Ultra- Montanen könnten ihn nach Belieben wechseln und die Polen ver* lubeln. -- Der Bismarcksche Einfluß würde somit auch nach de- Fursteii Rücktritt noch maßgebend sein. , Die Küche im Kriege. (Nachdruck dringend erwünscht.) Salzheringkoteletten. 1 Salzhering, 125 Gr. gekochte Kartoffeln, 60 Gr. Speck. 1 Ei, 1 Messerspitze gehackte Zwiebel. Der 24 Stunden entwässerte, gehäutete, entgrätete Lerina wird recht fein gehackt. Die gekochten Kartoffeln streicht man durch ein Sieb, gibt das ganze Ei, den fein gehackten Speck, die Zwiebel und zuletzt das Heringsfleisch dazu, vermischt es gut und formt Koteletten davon, welche man in geriebenem Brot wendet und in Fett hellbraun brät. Man reicht die Koteletts zu Gemüsesalat oder grünen Bohnen. _ vüchertisch. ^ — Die „Nationale Rundschau", Zeitschrift für deutsches Geistesleben, (Herausgeber: M. Rogge, Verlag: Georg Gornitzka, Buchhandlung, Berlin-Wilmersdorf. Motzsttaße 49) brmgl ut ihvern vorliegenden 4. Heft imcderiim eine red>t Zlück- lidje ZusanimensteNung verschiedener Beürage aus Federn hervorragender Persönlichkeiten. Eine „Umschau über die Nation" leitet, wie in den bisherigen Heften, die bereits erfreulichen Mklang gefunden haben, die Artikelsolge fesselnd ein. Generalmajor z. D. von Hnmerdinger bringt sodann einen sehr belehrenderi Aufsatz Ker die „Französische Feldartillerie", während der ausgez-eickmete Balkankenner Generalmajor z. T. Janke eine Schilderung des man- ^ukgrischen Kriegsschauplatzes gibt. Ein prächtiges StiminungS- bUd „Wiesbaden in Kriegszeiten" von Bertha Freiftau von ykauen- ein Original-Feldpostbrief eines Leutnants z. S. auf M. S. „Gnersenan" fließen fick) an. Ein Zeitgedicht von Kvrl Erasnms Klnnert und „Theater- und Bücherrundschau" vervollständigen den reichen Inhalt dieses 5)eftes. ^ Geographisches verschiebrätsel. Spanien — Basel - Berlin — Indien — Nizza — Wien — Paris -- Teplitz — Bayern Vorstehende Namen sollen derart untereinander geschoben werden, daß eine Buchstabenreihe, von oben nach unten geleserk den Namen einer italienischen Insel ergibt. (Ausl, in nächst. Nr.) Auflösung des GleichklangrätselS in voriger Nummer r Der R egen. 8chr,„l-ituna- Aug. ®oelj. - Rotationsdruck und Verleg der Brühl',chen Universit^S-Buch- und R, Lang,, »lefc«*“