Jan von Werth. Koman aus dem Dreißigjährigen Kriegs von Franz Herwig. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) , k ßwMidj kam Jan an die Fortezza. Von deren Wällen und Durmen blitzte es noch mutig. Aber ringsum in einem gewaltigen Kreise standen die kaiserlichen Geschütze, und die Wirkung ihrer Kugeln war so stark, daß man sah, wie dis JJtauern langsam zerfielen wie Erdwälle im Wolkenbruch. Jan faiid sein Regiment uiib seinen General Aldringhen. c * "Werth," rief der, „du hrrugst das Maul, daß der Rapp' fast draustritt. Sei vergnügt. Reischach ist tot. Kriegst sein Regiment, Herr Oberst." >,Wosür? Weil mir ein Verräter in die Arme lief?' „Und diese sechs Monate vor Mantua rechnest du füi Nichts?" „Lappalien. Sagt, stürmen wir?" Der General nahm sein Roß fester in die Hand, eine )oombe schlug zehn Schritt vor ihin ein. , . -Stürmen, Oberst? — Ma — no. Glaub's nicht. Steck! die Maria, Duchessa di Rethel, drin. Gravida nepote della Maesta Ja Imperatrice Leonora." Jan wurde bleich. „Sei froh, Werth, daß es ein Ende hat." „Habe ich Urlaub?" m ,,Gern" — der General lachte — „halt dich zu bei der Beute." Der neue Oberst winkte seine Reiter davon. Die rasselten los. Es ging ans Plündern, wer weiß, wie lang. Freiheit lebt: „ _ Han ritt langsam zu Galeazzos Quartier zurück. Mai ließ ihn ein. Vor einer mächtigen, bemalten Holztür, die ei: Gesuns von poliertem numidischen Marmor krönte, stau! eine Wache. Da mußten Goldstücke springen, denn der Gene ral hatte verboten —! Schon gut, schon gut. Jan drehte der Dürknebel mit einem Ruck herum und blickte gerade in die er staunten Augen Durantes, der in einem Lehnstuhl saß De: Franzose machte einen Versuch aufzustehn und sah sich rasck um — vielleicht nach einer Waffe. Aber Jan winkte mit bei Hand, schleifte einen Stuhl herbei, ließ sich rittlings daraul und legte das Kinn auf die Lehne. „Guten Tag, Herr Durante," sagte er. „Ich bin Gefangener des —" "Za," sagte Jan und klappte den Mund auf und zu. „Außerdem bin ich verivundet!" -ose " ^ CiUt id) miU worden? Ich bin kein Fran- Durante lächelte höhnisch und sagte: „Also wollt Ihr mir einen Krankenbesuch machen?" ,^Ja, und ein wenig mit Euch plaudern." Er kniff die Augen zu. „Den Damen geht es hoffentlich gut?" „Den Damen? Ich denke, wir kennen nur eine Dame und em Kammerkätzchen?" „Da irrt Ihr, mein Herr. Eine Dame ist die Gräfin ^-paure, die andere ist die Verlobte des Obersten Werth." „Ah so." „Beliebt es Euch, meine höfliche Frage zu beantworten?" ,Hhr begreift, daß ich mich erst jetzt der — anderen Dame mehr widmen kann, nachdem ich weiß, daß sie Eure Verlobte ist. Was die Gräfin Spaure betrisst, so schrieb mir der Herr Kardinal, wenn ich mich nicht täusche, daß sie beabsichtige, den Herrn Jussac §u heiraten." Durante lächelte. „Emen Herrn von altem Adel, trotz seiner achtundsiebzig Jahre noch recht rüstig, wenn er auch ohne Vermögen ist." Jan klopfte mit den Hackeii auf. „Erstaunt Euch das?" fuhr Durante fort. „Man hat Exempel, daß junge Damen gerade an alten Herren Gefallen finden, von denen die Matronen in den Salons erzählen, ein wie galanter Kavalier er in seiner Jugend gewesen. Und zudem wird sie nicht ewig im Kloster leben wollen, denn ich hoffe, Ihr wißt Wrang Kind! aus. Regt „Zaaervomvenundslöh!" schrie Jan und „Verkuppeln an einen Wüstling — das arme sich denn in Eurer Brust der Ekel nicht'?" „Aber verzeiht, vielleicht entschließe ich mich noch, si zu heiraten." „Wie?" „Und ^hr mußt zugeben, daß ich nicht aussehe wie ein Wüstling." Er klopfte mit dem Knöchel auf die Sessellehne Ein Soldat trat ein. „Du kennst den Befehl des Generals, Niemand zu mir zu lassen!" „Kerl, hinaus!" rief Jan und fuhr auf den Soldaten los. Herr Durante, Ihr müßt Euch schon darein fchicken, daß ich so lange mit Euch spreche, wie mir gefällig ist. Ich habe eine Frage: „Gibt es nichts, was Euch veranlassen könnte, die Damen, von denen wir sprechen, srei- zulasten — nach Holland hin?" „Nein. Ich verfüge nicht über sie." „Ihr könnt es. Also antwortet." „Ich habe keine Antwort." „Gut. Ihr erinnert Euch, daß ich leidlich gewandt mit dem Degen bin (Durantes Gesicht rötete sich), Ihr erinnert Euch auch, daß wir zwei einen gewissen Handel miteinander noch nicht abgeschlossen haben. Nun gut. Ich will auf meine Rechte verzichten, aber gebt die Damen frei. Versteht Ihr? Ich verzichte." „Aber nicht ich." „Dann wißt —" Jan trat dicht vor seinen Feind. „>zhr braucht mir nichts mehr zu sagen", unterbrach ihn Durante. „Wünscht Ihr fonft noch etwas?" „Ja- Eure Gefangenschaft wird eines Tages ein Ende haben. 05cbt mir Euer Wort als Kavalier, daß Ihr an diesem Tage mich benachrichtigt und eine Woche ans mich wartet.'' „Kavaliersparole!" ' „Ich danke Euch." A , Und Jan machte kehrt und wars die Tür hinter sich zu. Um die Fortezza donnerten noch die Kanonen. Gerade reefit fi). In» stieg in dcn Sattel. Iefit stürmen künnc-n! Seine Wut toben lassen! Schreien, schießen, stechen! Marie- Anne heiratet einen Wüstling — oder einen Schurken. Eine herrliche Welt! Was geht's dich an, wen Marie-Anne heiratet. „Nichts," zischte Jan grimmig, „nichts!" Woher aber der Schmerz in der Brust, der würgende Ekel in der Kehle. Frag' nicht, Jan. „ , ^ Um ihn tobte die Soldateska. Das Heer hatte wie ein wüster, sch in ii Pi ge r Strom die niedergeworsene Stadt überschwemmt Ganze Kompagnien, betrunken und blntdurstig, taumelten in die Häuseir und wieder heraus. Weh dem Menschen, der sich noch iiicht zum Tabernakel geflüchtet hatte Man forderte und fragte nicht mehr. Zerschliig und zerfetzte Leiber und Vorhänge, Polster und Gemälde. Mit Aexten zerhieb man marmorne Treppen und Kamine, nur um Aachen zu hären, Splitterii uiid Brechen. Flammen liebte man besonders. In jeder Gasse brannte es. Unter funkensprühenden Tüchern lagen Soldaten mit offenen Mäulern um eine Weintonne, die man gefunden hatte. Ihr wüstes Gelächter begrub zusammenstürzendes Gelxilk. Andere schütteten ihre Pulverhärner zivischen die Oelsässer in den alten Gewölben aus und warfen brennende Lunten aus den glitzernden schwarzen Hausen; die Soldaten wurden gesotten wie Fische. Eine Dirne, die sich zu früh den wahnsinnigen Kriegern genähert hatte, zwang man, nackt im Kreise zu galoppieren, wie ein Pferd zu lvieherri, indessen die Spitzen von Kürassierdegen sie anseuerten. Sie brach zusammen und man ließ sie Mutbcbccft im Schmutz liegen. lieber dein allen lag eine wütende Junisonne mit ihrem glänzenden Leib nub preßte die Wolken von Pulverqualm, Branddamps, Blutdunst, die ausstieaen, wieder in die Stadt hinein. Diese Wolken hatten einen fürchterlichen, betäubenden Geruch, der berauschte. Jan fand einige seiner Leute und hörte von ihnen, daß die Fortezza übergeben sei. Sie zeigten Hände voll Goldstücke und schlugen aus ihre Taschen, die von Gold- und Silbergeräten gebauscht ivaren. Einer hatte das Staatskleid irgend einer vornehmen Tome llber seine schmutzige Uniform gezogen; alles jubelte über seine Tänze. 05ott, weshalb sollte ich's nicht nehmen? dachte Jan. In einer Seitengasse stand ein düsteres Haus mit zwei Reihen f iotischer Fenstern. Es schien von den Plünderern noch ver- chont. Aber als er hineinkam, fand er Truhe und Schränke zerschlagen: aus dem oberen Stockwerk drang Lärm. Jan stieg hinauf und sah zwei Kerle ein sich windendes Weib sest- halten. Der dabeistand, war Bolini. Jan packte ihn beim Genick und stieß ihn zu Boden. Seine Wut brach los. „Zackerbombenundflöh! Du Verräter! Räudiger Hund! Du, in Mantua? Ich will dir deinen Judaslohn in den Hals stopfen, daß du erstickst!" Bolini überschlug sich wie eine Katze und stand wieder ausrecl)t, die Hand am Degen. „Ich bin Soldat — wie Ihr!" „Mantua verraten, und noch plündern Helsen? Hinaus!" -^Jch diene in Eurem Regiment; der General hat es mir zugestanden. Ich habe Euch emporgebracht! Und Ihr?" -,^Jn meinem Regiment ? Du, in meinem ehrlichen Regiment? Fort oder — zum Fenster hinaus!" „Ihr habt kein Recht —" Jan packte ihn, schleifte ihn zur Tür und warf ihn diö Treppe hinunter. Seine zwei Kerle stolperten ihm nach. Inmitten des Zimmers saß auf dem Fußboden^ ein schönes, blasses Mädchen, das vor sich hinstarrte und von tränenlosem Weinen geschüttelt wurde. „Sucht meine Mannschaft zusammen", rief Jan. „Posten vor das Tor. Hier ist metn Quartier. Und Wein schafft her!" Seine Soldaten rasselten davon. ,Jhr mögt mir glauben, edle Dame, das Plündern ist mir vergangen, seit ich mit so Dreckskerlen Kompagnie machen muß. Saubere Zeiten, und ich möchte nicht, daß mein Mädchen an Eurer Stelle wäre. Ich hoffe zwar, sie würde m solchem Falle ein ivenig klüger sein und rechtzeitig in die Kirche flüchten. Aber der liebe Gott hat nicht alle gleichmäßig bedacht. Als ich in Holland diente, hatte ich einen Kerl im Kornett, der war so dumm, daß er den Krieg als einen guten Scherz ansah. Als er sich in einem Gefecht den Feinden gegenüber sah. lachte er sie an, beim et glaubte nicht, daß es Ernst wäre. Sie haben ihn totgeschossen wegen seiner Dummheit, womit ich Euch nur ein Exempel erzählen wollte. Aber steht auf, ich bitte Euch. Hier ist ein Sessel. Wenn auch letzt dieses Haus mir gehört, so erlaube ich Euch gern, vorläufig hier zu wohnen. Ich bin gegen Damen mein Lebtag höflich gewesen. Also steht auf." . Aber die Dame schrie auf, als er sie anfasfen wollte. „Was wollt Ihr von mir?" „Mein Fräulein," rief Jan, „ich bin der Oberst Jan de Werth, Zackerbombenundflöh, und Ihr steht unter meinem Schutz." ^ Und er packte sie und setzte sie auf einen Stuhl. „Habt Ihr den Bolini erstochen?" fragte sie heiser und mit vorgeneigtem Kopf. „Meinen Degen mit solchem Blut beschmutzen —? „Dann hängt ihn auf. Er ist der größte Schuft von ganz Mantua." Ihre Worte zischten und pfiffen wie Kugeln. „Er hat mir nachgestellt, schon immer. Einmal hat er sich in meinem Hause versteckt. Ich habe ihn geschlagen. Heute kommt er: „Ich habe Mantua erobert!" schreit er. Und bringt seine Häscher mit. Ich konnte mich nicht mehr wehren. Ihr habt mich gerettet. Dank! Dank!" Sie glitt von ihrem Sitz und lag auf den Knien, die Hände gefaltet und das bleiche, erregte Antlitz erhoben, die Lippen weit geöffnet, auf denen noch das Blut der zornigen Scham stand. Jan stand auf, und sein Gesicht rötete sich. „Oh," sagte er, „ich bitte, erhebt Euch." In der Tjür stand der Wachtmeister Schulte, in beiden Fäusten die Henkel einer kupfernen Conca, in der roter Wein schwankte. „Schulte," rief Jan, „hier ist mein Quartier." Der Wachtmeister, der kaum aus den Beinen ftehen konnte, lachte so gewaltig, daß er den Wein verschüttete. „Hahaha, hohoho!" „Setz' hin. Schaff' Becher her! Weißt du, wo General Aldringhen quartiert?" „Im Schloß. Hahaha. Habe ich dir nichts gesagt — hohoho — daß der Krieg ein wacker, luftig Geschäft ist? Freilich, schöne Dame, habe ich ihm das gesagt. Aber er ist mir ans Leben gegangen. Mit scharfem Stahle, mit grausamer Klinge, wie's im Liede heißt, hat er mich bedrängt und in mein Ohr ein Loch gemacht. Hahaha! Trinkt, schöne Jungfrau!" ,Jch werde dir das Ohr ganz abschneiden. Fort! Und sag's jedem, die Dame steht unter meinem Schutz!" „Ja, Herzensoberst, sie steht unter deinem Schutz. Freilich unter deinem Schutz. Hahaha! Alles Scherz, Herr Oberst. Wachtmeister Schulte pariert Order." Und er stand wie ein Rohr im Wind, glücklich lachend, Hand am Helm. Im Hinairsschwanken ballte er: „Du wirst noch Oberst, habe ich ihm gesagt, und er ist's geworden. Eine Seele von einem Oberst. In Stücke bauen lassen wir uns für ihn. Willst du Widerpart halten?" schrie er einen Dragoner an, der ihm aus der Treppe begegnete, und krakeelte mit ihm davor:. Jan eriuhr, daß die Dame eine Waise war und sich vermessen hatte, ihr Erbe zu behcurpten. Jan versprach sich schöne Abende mit ihr am Kcrmßn, denn sie gefiel ihm. Vielleicht war sie ihm ein wenig zu sebr Glut. Die geringste Handlurrg von ihr dampfte von Leidenschaft. Aber wie er ihr sein Herz ausschüttete und von fernen zwei anderen Schützlingen und von Durante erzählte, von Du- rante — da hatte sie Mer diesen eine schreckliche Flut zorniger Worte ergossen, in der Durante, Bolini, diese zwei Namen, immer wieder austauchten. ,Ja," sagte Jan, „und Bolini soll in meinem Regiment dienen. Vielleicht soll ich noch mit Durante in einem Bett schlafen." Und er verabschiedete sich mit vielen Kratzfüßen von der Dame und ritt nach dem Reggiopalast, wo Aldringhen quartieren sollte. _ (Fortsetzung folßU Die wunderbare Errettung des (Befreiten Michael Huberle. Von Kurt Küchler. Die Gesuchte von der wunderbaren Errettung nreines Freundes, des Gefreiten Michael Huberte, die ich hier erzählen will, klingt ein wenig unalaubhast. Ich bin sogar darauf gefaßt, daß eS manchen geben wirb, der es sich am Schluß energisch verbitte^ 18Y — mit solchen Märchen belästigt zu werden. Aber ganz abgesehen davon, daß sich diese Geschichte nach durchaus gültigen phvstkaltschen Gesetzen abspielt, bitte ich doch, freundlichst, zu bedenken, datz in dem uferlosen Gewoge der Kriegsereignisse sich Tag um Tag die allermerkwürdigsten, unerwartctften und verbUtffendstcn Geichey- nisse vollziehen, und daß der einzelne Dinge erlebt, von dmen er im beschaulichen Frieden nicht zu träumen wagte. Und endlich soll man sich Vorhalten, das; die Launen des Schicksals, die guten und die bösen, Wendungen hervorzaubern können, weit überraschender, als sie die begrenzte Phantasie des menschlichen Gehirns zu ersinnen vermag. Kurzum . . . das 2lbenteuerliche und alle Verwogenheiten des Zufalls sind lvieder in die Welt eingezoaen und was oft wie eine luftig erfundene. Münchhausiade klingt, ist nichts weiter als ein ganz natürliches Bruchteilchen des ungeheuerlich verzweigten und scheinbar verwirrten kriegerischen Lebens. Und auf die Gefahr hin, daß nach dieser ettvas bochsahrenden Einleitung meine Geschichte ilnbedeutend erscheint, will ich nun von den Taten der wunderbaren Errettung des Gefreiten Michael Huberte aus den Händen der Franzosen erzählen. Michael Huberle war Gefreiter in der 5. Kompagnie eines Jägerbataillons, daö in vorgeschobener Stellung im wunderschönen Hügelland der Chamvagnc dicht vorm Feinde lag. Es war die Zeit, wo der Herbst alles Land mit flammendem Rot und braunem Gold und herrlich flackerndem Gelb verschwenderisch überschüttete, eine Zeit, in der man mit glühend genießenden Augen durch den prangenden Farbenjubel der Natur hätte schreiten können, lveun nicht die heulenden Schrapnells und die krachenden Granaten und die hunderttausend Gewehrschüsse alle Freude der Seele in Angst und Todesnot gewandelt hätten. Zerwühlt war alles Ackerland, zerknickt die Weinreben auf den Hügeln, verängstet und verzweifelt hockten die Bauern in den Kellern ihrer zerschossenen Häuser und viel hundert Schützengräben furchten sich durch Aecker und Wiesen. Schon viele Wochen lang lagen Deutsche und Franzosen einander gegenüber Die Artillerie brüllte, das Gewehrfeuer bellte, aber Feind und Freund blieben in den Gräben und hinter den gedeckten Stellungen und eS kam zu keinem Angriff. , ^ Eines Tages beim Appell am frühen Morgen ... die Sonne schien so fröhlich, als sei der köstlichste Friede in der Welt . . . trat per Hauptmann vor seine 5. Kompagnie. Freiwillige sollten vor. Tie Batterien der Franzosen waren so gut verdeckt und so unauffindbar eingebaut, baß die Stellungen von einem kühnen Jäger erkundet werden sollten. Es war ein gefährliches Ding. Viele traten vor, aber der Gefreite Michael Huberte war der erste, der vor dem Hauptmann stand. Mit pfiffigem Lächeln machte sich Michael Huberte an die Vorbereitungen zu seinem Spaziergang ins feindliche Lager. Er verschwand in ein Bauernhaus und als er^nach einer halben Stunde aus der Stalltür wieder heraus kam, erkannten ihn die Kameraden nicht. Tenn aus Michael Huberte war ein altes, verhutzeltes, vornüber gebeugtes französisches Bauernweib geworden, in ausgefranz- tem roten Rock und schwarzem Kragenmantel mit Kapuze, mit verblaßten roten Moosröschen bedruckt, alles von ehrwürdigem Alter und sehr zweifelhafter Sauberkeit. In der rechten Hand hielt Michael Huberte einen Stock und mit der linken führte er an einer kurzen Leine eine Kuh, eine entsetzlich abgemagerte, aus traurigen Augen blöd starrende Kuh, der die rotbunte Haut schlaff auf den Knochen laa. Es war ein erbarmungswürdiger Anblick, lächerlich und tragisch zugleich. Das alte Weiblein war unglaublich echt, bis auf die Falten des schmerzlich und jammervoll verzogenen Gesichts, bis auf das quäkende und gequetschte Französisch .... verblüffend genau die Stimme eines traurigen, verstörten, einfältigen alten Weibes. Und wenn einer in der Kompagnie war, der es noch nicht wußte . . . nun sah er es mit leibhaftigen Klugen, daß Michael Huberte im Privatberus ein fabell-after Schauspieler war. Von irgend einem kleinen, versteckten Provtnz- theater freilich nur. aber doch ein verblüffeirdes Talent. Und es erwies sich hier wiederum!, daß kein Talent für den Krieg ungenützt zu bleiben braucht. „Kerl! Mensch! Huberle!" schrie der Feldwebel, nachdem Hu- berle sich *u erkennen gegeben hatte. „So wollen Sie los? Ohne Waffen? Himmel Herrgott!" Huberle lächelte und schob einen Schlitz an der Site des roten Rockes auseinander. Da blitzte weiß und blank das Sitengewehr. „Na dann in Gottes Namen!" Michael Huberle, das verhutzelte alte Franzosenweiblein mit mageren Kuh an der Site, zog los. Aus weiter: Umwegen, er die Gräben der Infanterie nach Möglichkeit umgehen wollte, schob er sich langsam an die feindlichen SteUungen heran. Es auerte nicht lange, da wurde er von einer französischen Patrouille, ie mit den Köpfen auS dem Ende eines Grabens hervorlugte, angerufen. Es waren 6 oder 6 Mann. Unerschrocken ging Huberle auf die Franzosen loS, zog die widerstrebende Kuh hinter sich ber, schwatzte schon von weitem allerlei jammervolles Zeug und zeigte greinend auf das magere Vteb. Ach die Preußen! Ach die Barbaren! Der Mann als Franktireur torgeschossen. Hab und Gut verbrannt, selber halb tot geprügelt, nur die Kuh, die war übrig, geblieben, zwei Liter Milch gab daS alte Vieb nur noch täglich, ßüch, der Jammer! Und daS alte Weiblein heulte und schluchzte so erbarmungswürdig, daß den mitleidigen Franzosen das Herz unterm blauen Soldatenrock schmolz, und Huberle hörte einen von ihnen, einen zarten kleinen Kerl mit einem blassen seinen Mädchengesicht, noch weinen, als er schon längst weiter trottete und stch heimlich grinsend nach den feindlichen Stellungen umsah. Die Soune stürzte golden vom Himmel, in herrlicher Klarheit lag das schöne Land . . . Teufel auch, wenn es bei solchem Wetter nicht gelang, die Batteriestellungen der Franzosen bis ins Kleinste zu ermüden. Und wer sollte einem verhungernden alten Weiblciu und einer zähen Knochenkuh, deren dicke Tlugen tn trauriger Sanftmut glänzten, etwas zu Leide tun? Mit einemmal, Huberle war längst hinter den französischen Jnfanteriegräben, tauchte ein ganzes Rudel roter Hosen vor ihm auf. Lachend und durcheinandersclftvatzend umringten sie ihn und klopften tvohlwollend auf die knochigen Hinterviertel der Kuh. „Hallo, Großmutter, was für eine herrliche Kuh! Der haben wohl die verdammten Boches Milch und Blut zugleich abgezapft!" „Ah, das ist was für unfern Suppenkessel! Aber eh das Fletsch gar ist. ist der ganze Krieg aus!" i „Oder ist die Zvuh für Monsieur Joffre bestimmt? Der hat genug zu kauen, Großmutter?" und sie hielten sich die Siten vor Lachen. Das Weiblein greinte und erzählte aufs Neue die wehleidige Geschichte und dabei wanderten die Augen umher, so stink sie konnten. Da war ja, wundervoll und geradezu künstlerisch mit Tannenzweigen und Birkengesträuch eingedeckt, eine dieser verstuchten Batterien, die ihre glühenden Eisenwglzen so unauffindbar und so verderblich zu den Deutschen hinüberschickten. „Zähes Fleisch ist besser als gar kein Fleisch!" schrie ein junger Kanonier und riß heftig am Strick. „Gib deine alte Kuh her, du alte Kuh!" \ Wieherndes Gelächter stob zum Himmel. Lachend lief der Kanonier mit der Kuh davon. Die andern rannten ihm nach. Einer stieß mit dem Fuß nach den Schenkeln des Tieres. so luftig, daß die Kuh vor Schmerz aufbrüllte und mit den Hinterbeinen hoch tn die Lust schlug. Inzwischen notierte dalaut heulende Weiblein unter dem Tuch, mit dem sie die Tränen abwischte, die Stellung der Batterie. Dann lief sie eilig lstnter den Sldaten her, flehte und schluchzte und bat bei allen Heiligen, ihr doch nickst die Kuh zu rauben, den ermseligen Rest ihrer ganzen Habe. O, die verdammten Preußen... die Barbaren... die Bockes ... sie hatten alles verbrannt, zerschlagen, getötet.. . nur die Kuh... die alte Zbuh! Aber die Franzosen hatten ihre Freude an der alten Kuh und an der Frau, die so gottsjämmerlich heulte. Das mußten sie alle sehen, die Leute an den Geschützen hinter den kunstvoll hergerichteten Laubvorhängen. Und fo kam die Alte, der das Herz vor Freude im Leibe hüpfte, von Batterie zu Batterie und fand Zeit genug, unbemerkt die Stellungen einzuzeichnen. Und schließlich gab man ihr die Kuh, der die Zunge weit aus dem Maule hing und deren verquollene Augen vor Angst und Blödigkeit trieften, zurück und trieb sie beide lachend davon. ,Zauf hin, Großmutter . . . zapf dir selber die Milch ab und koch dir selber ein Süppchen auf die alten Knochen!" Da aber schrie plötzlrch einer der Franzosen laut und heU, daß es wie ein Blitz durch die Luft fuhr: „Spion! Spion!" Das alte Mütterlein, sie stand gerade vor einer schmalen Kate mit stachem Dach, drehte sich um und stavrte entsetzt, mit weit aufgerissenen Augen vor sich hrn. Ta lag, zwei Meter entfernt, blitzend in der herrlichen Sonne, das blanke, deutsch Seitengewehr, das sich vom Riemen gelöst hatte, lag auf dem grünen Boden und funkelte und lachte und versprühte weiße Blitze. Ter Franzose hatt edas Messer aus dem Kleiderschlitz fallen sehen . . . kein Zweifel. „Spion? Spion!" Schreiend, durcheinanderlärmend wie ein Rudel Spatzen, die Fäuste erhoben, einer das blanke Sitengewehr bedrohlich schwingend, umringten die Franzosen den armen Michael Huberle, der vor Schreck so völlig aus der Rolle gefallen tvar, haß er sein Weibtum vergaß und den Feinden mit seinem gewaltigen Organ auf deutsch entgegenbrüllte: „Was wollt ihr!? He, was wollt ihr denn, ihr Hunde, ihr Feiglinge!" Trolftmd sclsttttelte er die Faust, die den Srick hielt. Tre Kuh stand mit gesenktem Kopf und ließ die Katastrophe ergeben über sich ergehen. Michael Huberle gab sich verloren. Sieben, acht Franzosen gegen einen wehrlosen Teutschen . . . das war zu viel. Wütend rissen die Kerls an Rock und Kragenmantel und Kapuze, zerrten an seinen Armen und fauchten und bellten ihn wie verrückt an: ^Spion? Spion! Elender Spion!" Wie Geschrei von hundert wittenden Krähen hackte es auf ihn nieder. Da geschah das Unerwartete, Ungeheuerliche, Unfaßliche. Ein Heulen kam von fernher, anschvellend wie grimmiges Windwüten . . . eine Granate fIo(j von den Deutschen herüber, unbarmherzig näherkommend wie cm hungriger Geier. Tie Lust bebte und ächzte ... es war unverkennbar: die jaulende, schreckliche Eisenwalze hatte es auf den Mick>ael Huberle, die alte Kuh und die roten Hosen abgesehen. Tie Franzosen schauten erschrocken auf, schrien und warfen sich 188 auf die Erde. Die magere Kuh hob schwerfällig den Kopf, streckte den HalS und brüllte ihre jammervolle Angst in die aufgestörta Atmosphäre. Michael Huberte stand in Schreck erstarrt und sah die Bilder seines Lebens, die guten und die schlimmen, in atemlosem Wirbel vor seiner dem Tod verkauften Seele vorüber- sUeben . . . wie das immer ist, wenn die erschrockene Seele weiß, rn zwei Sekunden kommt das bittere Ende. . Michael Huberte sah noch, wie die Granate auf die Erde schlug, w^ eine Wolke von Steinen, Eisenhagel und Dampf aus der Erde wre aus einem Döllenkrater herausbrach und sich vor die goldene Sonne legte, dann spürte er einen gewaltigen Schlag vor die Sttrn . . . und dann war alles schwarz und still. Als er nach ein paar Minuten die Augen wieder aufmachte, saß er auf einem Misthaufen jenseits der Kate, in zerfetzten Weiber- Nerdern, einen abgerissenen Strick in der Dand. Aus dem rechten Arm blutete eS ein wenig, anr-iinken Oberschenkel spürte er einen dumpfen Schmerz wie von einer Quetschung . . . weiter war ihm nrchts geschehen. Der ungeheure Luftdruck der geplatzten Granate hatte rhn hochgehoben, wie einen Federball über das Dach der Kate getragen und sorgsam auf den weichen Misthaufen niedergesetzt « . U «!Ä, auf v ber ""deren Seite lagen die Franzosen und die Kuh, alles still und tot. Michael Duberle überlegte den sonderbaren Fall nicht lange, sondern machte, daß er davon kam. Die feindlichen Batterien waren erkundet mrd nngezeichnet und noch am selben Tage brachten die deutschen Geschütze eine Stellung nach der anderen zum Schweigen. Wenn er aber die Geschichte seiner wunderbaren Errettung aus den Danden der Franzosen erzählt, dann sieht er bei sämtlichen .5? 5. Kompagnie nur , lachende Gesichter. Sie alle halten dre Erzählung von dem unfreiwüliaen Dopser über die Kate für einen großartigen Schwindel. Aber ich weiß, daß Michael Huberte Z"h7Lntsliebender Mensch ist, weiß ferner, daß die Launen Schicksals unberechenbar sind in Güte und Zorn . . warum lmtc ub mernem Freunde Michael Huberte nicht glauben? der nichts hatte wechseln können dann wären wir eben weiter- U"d tnuinphiereud fügt er hinzu: .Ich we.ß noch ein Dabakgeschast, das au, bat. in der Avenue Victor Hugo 1' m-Srfw» L öfa A c k-""nt der Name Landsknecht? Eine und^Kühnh-tt tt? ^"tlchen Kriegsgeschichte voll Männlichkeit h.ms* M lst mit dem Namen der deutschen Landsknechte ver. bunderu dle um dte Wende des Mittelalters zur Neuzeit die denen Ä 1 “ npm unb so manchem groyen Herrn seine Stege er- kamviteu. Ein buntes Bild dieses deutschen Landsk.-echtSgeiste« beschworen die trefflichen Lieder der Landsknechte heran', die soeben ciL ^!' cbf 7 < 11 einer schönen Ausgabe gesammelt stnd. xjn einem Nachwort erläutert der Herausgeber. Dr. F. A Hümcb auch den vielumstrittenen Nanren ^Landsknechte". den man trüber sogar von der eigentümlichen Waffe die er Krieger, der Pike oder Lanze, abieitete. Damit bat natürlich der Name nicht« zu tuiu iwSt c8 ersten Achte au tauchte, ist unbekannt: daS ftilheste bisher ermittelte Zeugm« stammt auS dem Jahre 1476 und ! .* ln der.Chron'que de Lorraine-, wo von einer Anzahl „aven- r' irier ® ans q ue “ etz “ dte Nede ist, dte der Hauptmann Rudolf Harnescher an-uhrte. An dieser Llelle ergibt sich, daß der Lands- " 5 U"'unglich einen Knecht bedeutete, der -dem Lande dient", ohne Rücksicht aut leine Herkunft. Er,t nachträglich wu.de durch die Verordnung Maximilians l. von J495 der Name dahin au»- gedelitet. daß er die deutschen Söldner bezeichnete, die aus den in, Reiche angeworben wurden. Der internationale «Ne,Staufer wurde dadurch zum deutschen Landsknecht. Vermischtes. - 1 ,I * L e ,? Nachidroschke. In einem wehmütig, komischen Bilde halt der Plauderer des .Journal deS Dsbats- der Skizzen von dem Aart« be, KriegAzett entwirst. fesiie Heimfahrt in einer Nachtdroschke lest: Man hat üch bet einem Besuch ver'pätet und die letzte Untergrundbahn versäumt Wir sind zwei, der eme wohnt auf dem Montmartre, der andere nahe a.n Montparnaffe - wir befinden uns »n einer Allee de« Bo,«. Alles ist tieiste« Schweigen und grenzenlose Einsamkeit. Da börl man vlötzlich in der »rerne ein leise« Raffeln; es wächst an. wird rhythmischer- ein müder Huifchlag klopft auf dem Asphalt, und dte Laternen eine« Wagen« tauchen aus aus der Dunkelheit, t^ott sei Dank eine Droschke. Sie ist alt, sehr alt: auch der Lenker ist ein betagter ^tn Pferd von so durchsichtiger Schmächtigkeit, daß es sicherlich bereits mehrere Regutütionen als untauglich für den *!-? ""brauchbar zum Schlachten zurückgew.esen haben. ^t)as Gefährt ist gluckttcherneife leer, und wir veranlaffen es ohne «roße -blühe zum palten. Schüchtern bringen w,r unsere Bitte an. D?.oer Reihe nach b.S an d,e beiden Berge ,u fahren, dte das . te J großen Stadt begrenzen. Der Kutscher in seinem Pelz macht das wütendste Gesicht von der Well, und da« Pferd strei t un« mit einem so ahnungsvollen Blick, dag man fast glauben möchte, es habe verstanden, worum eS sich handelt, und frage nun uorwurfSooll: »Und das verlangen Sie von mir, meine Herren f Doch der wackere Roffelenker willigt ein und wir be- steigen da« Gelahrt. Alleen folgen auf Alleen: sie sind von e.ner *$?**•< u, * b ,no " 'urchtet. daß sie überhaupt nicht auf. Ta« Pferd setzt vorsichtig Fuß um Fuß aus dem schmutzigen Psta ter. der alte Kasten rattert dte eintönige Musik zu diesem langsamen Trott: er seu'zt und stöhnt in seinen Fuge.l. Wir werden durch und durch gerüttelt und sind doch an diese Art der Fortbewegung gar nicht mehr gewöhnt aus jenen glücklicheren Zeilen da man nur in, Auto fuhr. Ohne dte dunklen Schattenspiele d?e ^ v-r den trüben Fensterscheiben leicht hin und her bewegen wurde man glauben, man hätte eine Panne gehabt und säße in einer unbeweglichen Droschke, deren Kutscher in einen liefen schlaf komm/ta"auch totes Pferd vor.espannt ist. Aber schließlich J ' die Schnecke weiter, und so gelangen wir m.t viel Geduld in die Stadt. Ja. Wunder des Wunder«, wir kommen lmt° r «5 Wohnung des einen, und nun muß der andere Ta ei?ne^/^Elterfahrt zurücklegen. Alles scheint gut ,u geben. 20 %rn»ra J^ 1 "«? entdeckt, daß man nur noch einen 20-Francs-schein bet sich hat Die Frage, ob er .vechseln könne mn ! ^ l, ! ,ctier i n4< e'nem so entschlossenen Nein zurück ai« ob ff'L'l"' e,nc " 1000.FrancS-Lchein hinhielte. Wie sollte ev tvnh Wnt § Tage verdient haben! 'Aber der guie Mann hat^noch^ *off ^ a - rIei1 «! e lo® ,r ii fabren ö" einem Tabakgelchäst; daS har noch offen. .Was? Um dreiv,eitel Zwölf?- n.« Ä Und nun geht die Re.se wi'eder lo« Getränke verichentt " «och offen. weil e« keine alkoholischen Di« Kiiche im Kriege. ~, rj , . (Nachdruck dringend erwünscht.) 't Sauerkraut, (Jede Fischart,) U/> Pfd, M. U/r Pfd^ Sauerkraut, V« Liter Milch, l Ei, 40 Gramm Meyl, Salz, 40 Gramm Fett, Fischreste und Sauerkraut wer» Sstt ausgestrichene Auslaufform ringe» schichtet, Milch, Mehl, Salz und Ei gut verrührt und dar» gelb gegacken Auslauf wird 20 Minuten im Brawfen vllchertlsch. Gemälde moderner Meister in farbiger Wiedergabe 12 Jahrgang 1915 , Inhalt des Fe» ^ Werke von dem Altmeister Ludwig flW: 20 e ,,11 ayeT Bauer, Bauernstube. Trauben essender Tfcnun Bmic™- "rädchen. Hessische Landschaft. Spaziergang SLe) Abon^ mentspreis des Heftes 2 Mart. BeUag Lon'^L Seemann ch — Kunst wart. Erstes März he ft. Kriea«auSaab- ö'.'."' halben Preis. tDerlag von Georg D. W. Eallwen ^llinttwn 2 'h 6 ^4 f,) s TQ§ ii' eft eta P ,,e i eln ^kdtcht von Fridolin pofer «Amfel, du FriedenssLiigern,-. Es folgen die arößeren Bröc?-r Stapel, Ter Kampf gegen Manchester. Paul Just..« Bruickmann -j-. Paul Marsop. Oeffentliche Unter- hattungsmuük Deutschland. Gerhard Lchielderup, Wir Skandinavier für Deutschland. Die ^Losen Blätter" geben eine Probe or^r ben Deutschen in Rußland spielenden Roman der ^ranceS KülpeS Kinder der Liebe". Aus der Rund chau beben wir hervor, ttrtu, BonuS, SchöpfungSzeiten. Ezard Nidden Zwe, stille Bücher. Adolf Deutenberg. «Preußengeist-. Avenarius' Kreuze für Feidaraber. Christian Ewald von Kleist. Die Be- für Ostpreube.l. Guten Tag, AyeShal ffi?' derlei lagen bringen die farbige Wiedergabe einer «V., von Albert Windtsch, ferner ein Dutzend Beispiele von schlicote» Kreuzen sur ,^eldgraber nach Entwürsen ans der Kgl. Kunuakadem.e von Breslan. AlS Notenbeilagen sind die mstge'geben"E" Klopstockfcher BaierlandSlieder von Gluck Gleichklang-Rätsel. Manchem nur komm' ich gelegen, Vielen mache ich Verdruß Svend' ich dem einen reichen Segen, Biet' ich dem andern keinen Gruß. Deut' mich anders, muß ich nennen Eiiu-n Fluß iin Bayerland. Willst du noch dte Mündung kennen, Wand're nach der Donau Strand. Auflösung in nächster Nummer. p A U | L A D R A U R A N L A N G