Jan von Werth. No man aus dem Dreißigjährigen Kriege von Franz Herwig. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) „M-ulier, mulier, dacht' ich's doch? Nimm die Jungfer mrt. Sagtest du nicht, es sei deine Schwester? Mir ist es so. Vom Standpunkt der Moral also ist nichts dagegen zu sagen, daß sie mitgeht." a 0 „O Jose Maria, wenn das möglich wäre!" „Wann, sagtest du, daß du sie treffen solltest?" „Morgen abend lim dieselbe Stunde." „Dann frage sie frisch. Sagt sie nein — nun wohl, dann erinnere dich, daß das französische Weib die Kiwne der Schöpfung ist. Vielleicht fiirdest du auch in Paris Verwandte. Und nun geh. Es ist spät und ich will noch ein paar Seiten La BoSthie lesen. Laß den Krug stehen — ich muß mir zuweilen die Lippen anseuchten, daß ich die Gewohnheit habe, laut zu lesen. Uebrigens die einzige Art, die Feinheiten der Sprache recht würdigen zu können. — Eine geruhsame Nacht, Jan." Jan nahm das Lämpchen auf. Aber er stellte es zögernd noch einmal hin, nahm mit einer gewissen Feierlichkett einen der spanischen Degen von der Wand und besah ihn liebevoll von allen Seiten. „Es ist kein Rostfleck daran," sagte er. «,'Hobe ich dir nicht gesagt," env-iderte der Abbe und schlug einen Folioband auf, „daß Hundefett den Stahl am besten in Stand hält? Hundefett mit zehn Tropfen guten Oeles auf einen Tiegel?" „Gute Nacht, Jos6 Maria." Aber der antwortete nicht mehr. Jan kroch vorsichtig die Leiter herab und Sing aus den Zehenspitzen über den »vinzigen, quadratischen Hof. Aber die Hausstiege knarrte, als er darüberaing, und oben auf den Flur fiel plötzlich ein langes Drereck Licht. Da stand Frau Josepha im Nachtgewand und sagte: „Eine schöne Zeit für einen braven Burschen, ins Bett zu gehen, meiner Treu. Ich sage gewiß nichts gegen die Geistlichkeit. Aber dieser saubere Herr ?lbb6 lel)rt dich nichts weiter als Raufen und Saufen. Saufen besonders, widersprich nicht, du schwankst ja. Und deinetwegen kann ich hier einsam sterben. Denn ich habe heute abend wieder eine so schwere Angst. Immer wenn ich so allein bin, überfällt mich dre. Komm herein, wir wollen noch zusammen den Ro en- kranz beten. Vielleicht wird mir dann besser." 2. Kapitel. Der Walfisch. Je näher am nächsten Tage die Stunde rückte, da Jan ferne Griet sehen sollte, begann sich ihm das Herz in der Brust zu klemmen. Er wüßte schließlich, um Frau Josepha zu entkommen, keine andere Möglichkeit, als l)eimlich zu verschwinden, mochte sie auch zetern hinterher. Denn dann würde er, zuversichtlich hoffte er das, Griet im Arm gehabt haben und was nach diesem Entzücken konunen konnte — < nun, das würde man leicht tragen. — Aber als er schließlich leise hinter der Tonbank hervorgiug lind schon nach der Türe griff, klang es hinter ihm: ,,Jan? Jan! wohin gehst du?!" „Ich?" machte er bestürzt, „oh — ich soll — zum Pater Andreas kommen. Er trug es mir aus, gestern, in der Beichte." Ei, dachte Frau Josepha, pfeift es also? Die Melodie gefällt wir! Und sie sagte, indem sie liebevoll auf ihn herunter sah: „Geh nur Jan, Pater Andreas ist ein gescheiter Manu. Dem kannst du folgen." Jan entwischte und auf der Gasse murmelte er: O ich will meinem Pater Andreas schon brav folgen, meinen: gescheiten Pater im geblümten Seidenmieder! Als er eilig um die Ecke gegenüber der Minoritenkirche biegen wollte, rief es aus einem gähnenden Torschlund leise und eindringlich. „Jan! Jan!" Er fuhr herum und da streckten sich chm Griets Händchen entgegen, die in seinen harten Fäusten zuckten wie zwei gefangene Vögelchen. „Komm schnell," flüsterte sie, und zog ihn an der fensterlosen Seitenwand der Kirche entlang, dann eilig in ein Gäßcheu, ging ein anderes im spitzen Winkel zurück, eine feuchte, glitschige Treppe zwischen schwarzen Giebeln herab und blieb dann im Dunkel zweier mächtiger Kastanien stehen. Sie atmete aus. „Gott und der heiligen Mutter Dank!" Dann zog sie Jan zu sich und küßte ihn mitten auf den Mund in voller Herzlichkeit. „Lieber guter Jung, daß du gekominen bist!" Jan legte seinen rechten Arm rund um ihre Brust, und fragte: „Verfolgt dich jemand, Poppengriet? Sag's mir." „O schweige Jan. Niemand darf wissen, daß ich mit dir gesprochen. Sie bringen mich sonst um." „Wer denn, wer denn, sprich — und — !" Er preßte sie an sich, daß sie ausstöhnte. „Die zwei, Jan, die der Walfisch geschickt hat, uns zu holen." „Der Walfisch, wer ist das?" „Pscht, Jan, leise -. Der Kardinal von Richelieu." „Der Kardinal? Und lveshalb heißt er der Walfisch?" „Weil der Walfisch alle die kleinen Fische verschlingt." „Und die zwei, die dich verfolgen," ein Gedanke 'blitzte in ihm aus. „Zwei sagst du? In schwarzen Mänteln? Franzosen? Durante heißt der eine?" Griet hatte zu jeder Frage eifrig geitickt. 118 — „Hach!" stöhnte Jan — „Die Schurken! Zackerbomben- undslöh!" „Jan, guter Jan, als ich zum zweitenmal dich gesehn, und du hinter mir gingst und „süßes Fräulein" zu mir sagtest und so treuherzig stehen bliebst, als ich lächelnd bat, mir nicht zu folgen — o Jan, damals sagte ich z»u meiner geliebten Marie-Anne: „Herzchen, einen sah ich heute, der war gut, ich sübl's, Herzchen/. — Und damals schon liebt' ich dich. Denn du mußt wissen, sie hält alle Männer für Verräter und Henker." Da es Jan von diesen Worten ein wenig unklar im Kops wurde, benutzte er die Zeit, da sie sprach, ihre Händchen abwechselnd zu küssen. Jetzt hob er ihren Kops am Kinn zu sich empor und sagte: „Ich liebte dich vom ersten Blick an!" „Und deine Liebe kann Proben bestehen?" „Jede. Was soll ich tun. Sprich und beginne von vorn, und langsam, denn wie Jos6 Maria behauptet, habe ich einen dicken Schädel." „Joss Maria? Wer ist das?" „Mein Freund, mein Herzbruder." „Ist er furchtlos?" „Jose Maria ? O ich sage dir, er sticht dir so Stöcker sechs ab und ruft dann: das nächste halbe Dutzend!" Griet schmiegte sich an, als wäre sein Schutz jetzt noch eins so mächtig geworden und lachte: „O das ist herrlich, vielleicht wird noch alles gut. Und nun komm und höre." Und indessen sie langsam weiter gingen, sie in seinem Arm, im Schatten der Häuser und Gartenmauern, über Gassen fort, an deren geneigtem Ende im spitzbogigen Sie war als Kind von Köln nach Paris gekommen, war bei vornehmen Damen Kammerzofe getvesen und war schließlich m die Dienste der Gräflich Spaureschen Familie gekommen, deren einzige Tochter Marie-Anne sich an sie wie eine jüngere Schivester angeschlossen hatte. Und wie süß war die kleine Marie-Anne! Erst vor kurzem fünfzehn Jahr geworden, binsenschlank und klug. „O Jan, wie süß und gut sie ist." Eine Französin? dachte er. Pah. Und die Spaures hatten sich in eine Verschwörung eingelassen. Sie, die Griet, verstand von der häßlichen Politik nichts, aber so viel wußte sie doch, daß der junge König, seine leibliche Mutter, die Königin Maria, eingekerkert hatte, aus Drängen des Walfischs, dem sie feindlich gesinnt war. Monsieur, des Königs Bruder, die Spaures und andere Aristokraten hatten beschlossen, die Königin zu befreien mrd den Kardinal zu ermorden, denn aus keine andere Weise konnte er unschädlich gemacht werden. Das Komplott wurde entdeckt; Monsieur vermochte zu fliehen, die Spaures aber kamen beide aus das Schafott. Marie-Anne, die Waise — , wie jämmerlich sie weinte, die Kleine, als die Särge ihrer Eltern von den Schergen des boshaften Wal- sischs nachts aus den Los des Hotel Spaure gestellt wurden —' Marie-Anne bekam den Walfisch zum Vormund und da sie über große Reichtümer dereinst zu verfügen hat, beschloß er, sie einer seiner Kreaturen zu vermählen. Marie-Anne wußte, was ihr bevorstand; die Königin Maria riet ihr zur Flucht, gab ihr Briefe an den Kurfürst von Köln und den Grasen Moritz von Oranien, und die Flucht glückte „Wir kamen hierher. Aber der Kurfürst empfing »ms nicht. Er ließ ihr sagen, daß sie sich nicht aus ihrem Hause rühren solle und eines Tages hinterbrachte man uns, daß der fürchterliche Walfisch auf sein Recht als Vormund bestanden und den Kurfürst aufgesordert hatte, das Kind herauszugeben. Zugleich schickte er die zwei — du weißt —" „Ha, die zwei! Den einen erkenne ich wieder. Eine Laterne schien gerade in sein Gesicht!" „Und die zwei bewachen uns aus Schritt und Tritt. Wenn ich das Haus verließ — ich sah immer ihren finsteren Schatten und nachts hörte ich schleifende Mäntel schleppen über den Gang vor unserer Tür. Und gestern, Jan, gestern hat der Kurfürst uns den Unholden preisgegeben. Wir sollen bereit sein, nach Paris abzureisen, Jan — ! Geradewegs in den Rachen des Walfischs und wer weiß, was Marie-Anne bestimmt ist. Sie ist nicht die erste Jungfrau, die in diesen Zeiten unter Henkershänden stirbt, llnd ich — Kan der Durante — einmal flüsterte er mir ins Ohr — Worte — ! Aber ich verlasse Marie Anne nicht. Mit hundert Schwüren haben wir uns Treue gelobt. Mag ich zugrunde gehen, aber sie verlasse ich nicht bis zuletzt!" Und Griet brach in Weinen aus. Vor Jan war der Vorhang von einer erstaunlichen Welt fortgerissen. Er gewahrte Fürsten und Könige, die miteinander stritten, nicht anders als Seildreher und Rheinschisfer, nur mit weniger Mut und Ehrlichkeit. Er sah verbannte Mütter und verfolgte Waisen und sein empfindsames Herz schwoll von Mitleid. Aber er — der kleine Jan —, was konnte er tun? Einstweilen nichts als der Griet den Arm drücken, was er freilich herzhaft besorgte. Endlich aber kam ihm ein Gedanke. „Wenn man den Durante umbrächte und seinen Kumpan dazu?" „Und vom Kursürst als Mörder gehängt würde? — Nein, Jan. Es gibt eine Rettung für uns und die heißt Flucht, Flucht nach Holland. Und wenn du mich liebst, guter Jan, daun hilfst du uns." Jan strahlte breit, seine Brust hob sich. „Oh," sagte er, „wenn es das ist. Helsen will ich. Sage mir, wie." „Höre mich an." Aber ehe sie begann, hatte sie sich, nach alter Gewohnheit sozusagen, umgedreht und am Ende der Gasse einen Schatten gewahrt, der jetzt plötzlich verschwand. Sie zuckte zusammen und raunte erschreckt: l,,'Jan, Jan, — mir ist — sie find wieder hinter nns'. Vorhin l)atteu sie mich verloren. Jan, o Jan." Aber Jan ließ sie plötzlich stehen und fies so schnell eine Füße ihn trugen, die Gasse zurück. Sein Schnurrbart träubte sich wie bei einem Kater; aber als er an die Ecke kam, war weder Mensch noch Schatten zu sehen. „Nieinand war hinter uns," sagte er, als er wieder bei Griet war, die am ganzen Leibe zitterte. Er beruhigte sie vorerst ein wenig und als sie sich endlich schlveratmend von ihm losmachte und das Busentuch glatt strich, rieb er sich die Hände und rief: „Nun weiter mit unserem Geschäft." „Höre also. Eine Bauernfrau, die uns Hühner und Milch verkauft, will uns ihren Karren lassen, der mit einem Esel bespannt ist. Da sie immer des Nachts zurückfährt^ kömmt sie durchs Tor. Sie bringt uns auf die Landstraße nach Zons. Von da kommen wir leicht über den Rhein und nach Holland. Und dein Freund? Würde der mit dir gehen? Ja? Dann müßt ihr morgen um Mitternacht an unsernl Garten sein. Denn daö Haus liegt ties in einem dichten Garten und eine Mauer ist herum. Durante nimmt jeden Abend die Schlüssel an sich, aber wir können leicht aus dem Fenster, und an einer Stelle der Mauer stehtj schräg ein Birnbaum. Du erkennst die Stelle, denn aus der Gassenseite ist ein großes schwarzes Kreuz gemalt, weil dort einmal jemand erstochen wurde. Dort müßtet ihr stehen. Von dem Baum sind wir leicht auf der Mauer und ihr müßt uns Herunterhelsen." „Du kannst in meine Arme springen und Jose Maria kann die Kleine besorgen." „O Jan, wenn es möglich wäre — daß — ; o wie sehr würde ich dir dankbar sein!" Sie wollte noch mehr sagen, aber ans ihren Lippen lag plötzlich ein festes Siegel, das sich gar nicht ivieder lösen zu wollen schien. (Fortsetzung folgt.) 3n letzter Stunde. Bon Max Schievelkarnp. Graf Behlen verhielt den Gaul und hob beit rechten Arm seinen Ulanen zur Vorsicht mahnend. Noch wenige Schritte, dann hielt die Osfizierspatronillc. Ter Füller suchte mit dem Feldstecher das Gelcnrde ab, das sich int Morgennebel weithin fahl und grau erstreckte, wie ein wogendes Meer, unendlich, unübersehbar. Leise klirrte ein Bügel gegen die Lanze: der Braune des Oberleutnants senkte tief den Kops und schnob in den Morgen, daß weißer Dampf aus den bebenden Nüstern aufstieg; ein scharfer Ruck in die Kandare brachte ihn zur Ruhe. Tie Reiter horchten in den Morgen hinaus. Wie eherne Statuen saßen sie, wie verwachsen mit ihren Pferden, bemüht, auch das gerrngste Geräusch zu vermeiden. Von lveither klang im Winde verwehend das Wiehern eines Pferdes herüber. Enger le.sten sich die Schenkel der Reiter an, fester umklammerten die Hände die Lanzen, und schärfer bohrten sich die Blicke unter der granüber-- zogenen Czapka in den Nebel. 119 Ein Hund jaulte in der Ferne ans, dann lvar es wieder still. ---Gras Behlen gab einen .leisen Befehl, und alle «glitten aus den Sätteln und führteil die Gäule langsam und vorsichtig' durch den Chausseegraben in die Eichen schouung links von der Chaussee. Ter Unteroffizier stellte einen Doppelposten aus. Jeder Mann durch ein Gebüsch gedeckt, den Karabiner schuhfertig im Arm. So warteten sie, dah die Nebelwand sich lichten sollte. Nach der Karte muhte etwa zweihundert Meter nach vorwärts ein gröberes Tors liegen, das schon durch russische Truppen besetzt sein konnte. Ein Herangehen bei dem starken Nebel aber konnte die Offizierspatrouille, die eine bedeutsame Aufgabe zu lösen hatte- in die Gavalt des Feindes bringen und so die Erreichung ihres Zweckes möglich machen- Also hieb es warten, in fiebernder Ungeduld warten, bis das Gelände übersehen werden konnte. Eine Viertelstunde verging. Gras Behlen blickte ans die llhr. Tie Nebelwand rückte und rührte sich nicht. „Na, dann nicht!" meinte der Oberleutnant. „Tann muh es auch so gehen!" Er orientierte sich iwch einmal aus der Karte; dann teilte er den Trupp in zwei Teile und gab seine Anordnungen. Wieder ein leises Kommando. Die Leute sahen im Sattel und lenkten aus die Chaussee zurück. Tann trabte der Braune des Oberleutnants an und drei andere Gäule folgten. Der Rest formierte sich und ritt unter der Führung des Unteroffiziers im Schritt nach. Nach wenigen Minuten tauchten die ersten Häuser des Dorfes schemenhaft, verschwommen aus dem Nebelmeer auf. Gras Behlen setzte denl Braunen die Sporen ein und preschte, gefolgt von seinen drei Ulanen, in die Dorsstraße, vorbei an den winzigen Häusern, vorwärts, was das Leder halten wollte. Wütendes Hundegekläff begleitete das Klappern der Hufe, sonst blieb alles ruhig. Am Dorfausgang wartete man aus den Rest der Abteilung, der auch im Galopp das Dorf passierte und nun ging cs vorwärts mit allen Vorsichtsmaßregeln, wie sie im vom Feinde besetzten Gebiete erforderlich waren. Bald schloß sich die Nebelwand hinter dem letzten oer grauen Reiter, bald verhallte das letzte Kläffen der anfgeftörten Hunde. „2lh!" Ter Knecht stöhnte auf unter dein Truck der Faust, die sich um seinen Hals legte. Er starrte entsetzt in das bärtige Gesicht des Kosaken, der ihm wie aus der Erde gctvachsen gegenüberftand. Er hatte sie gesucht die Mordbrenner des Zaren, und nun er sic gefunden, kroch ihm hündische Furcht in das Gebein. „Guter Freund!" gurgelte er hervor und brach dann in die Knie. T^r Russe versetzte ihm einen Fußtritt und band ihm dann die Arme mit einem Strick zusammen. „Ms deutsches Schwein!" Und er stich ihn vor sich her bis sie in das Bereich des Büvakseuers kamen. Dunkle Gestalten hockten und lagen umher, die Klepper am über den %m gestreiften Zaum haltend. Sie schliefen oder starrten vor sich hin, teilnahmslos, stumpf. Ter Offizier am Feuer blickte auf. „Wo ist? — Spion? — aushängen?" und er wies nrit der Rechten liber die Schulter ans den Wald, dessen Bäume gespcnstcrhaft ihre Aeste durch den Nebel reckten. „Du baumelst in einer Minute, mein Bürschchen. Wir werden dir das Spionieren austreihen!" meinte der Leutnant gelassen in gutem Deutsch. „Erbarmen, Herr General! Ich bin kein Spion, ich bin gut Freund! Ich habe die Kosaken gesucht, um sie zu sichren!" „Du lügst. Hallunke!" „Ich schwör bei alleni, was mir heilig ist. Herr Offizier! Ich tvill Sie führen in deutsches Torf, reich und groß, tvo was zu holen ist!" Ein scharfer Blick traf den Verräter. Der .Kosakenoffizier zog seine Pistole uns dem Futteral und hielt ihre Mündung ans den Zitternden gerichtet. „Los, führe uns. aber das merke dir, spielst du ein falsches Spiel, hast du ausgelcbt! Dann martern wir dich zu Tode du, tvir rösten und braten dich, du Hund, bcu ich verachte?" Und er spich ihm in das fahle, zuckende Gesicht. Ein Befehl! Im Nu sahen die Kosaken zu Pferde und rangierten sich in Marschkolonnen. Zwei von bru Steppenreitcrn fesselten dem Verräter die Hände aus den Rücken, und banden ihn mit schmierigen Lederriemen an, so dah er zwischen ihren Pferden taufen muhte. Dann ging es in kurzem Trab vorwärts. Es setzte Fuhstühe uird Knuteuhicbe, wenn der Gefesselte nicht mit den Pferden Schritt halten konnte. Ter Knecht bih die Zähne zusammen. Er wollte nichts fühlen. Was lvaren ihm körperliche Schmerzen, was Denrütigungen! Seine Rache sollte befriedigt werden? Der unsagbare Hah, der in ihm loderte, der ihn verzehrte wie srcsscirdes Feuer, der ihn nachts nicht schlafen lies; und tags Über ruhelos hin- und herjagte, dieser Hah sollte wüten dürfen, sich ausrasen dürfen, wie sie die Reiter des Zaren in Feindesland übten. Er, der fremde Knecht, der sich widerspruchslos hatte ducken müssen, er würde Herr sein über die, die ihn bis jetzt beherrscht. Er würde das deutsche Mädchen, dessen Peitsche ihn für ein ver wegeues Mort gezüchtigt, erbeben sehen in Augst und Not. Er wollte ihren Stolz brechen, sie in den Schnmtz zerren. Er würbe die Kosaken gut führen, und wenn er daun frei war unb Mord und Brand durch das Dorf rasten, dann sollte seine Stunde schlagen, die er seit jenem Mgenblick herbeigesehnt, da die scharfe Reitgerte ttmi zischend über die frechen Augen fuhr. „Vorwärts — Bursche!" Ein Kolbenstoh ins Kreuz versetzte rhiu einen Augenblick den -Atem. Er achtete dessen nicht. Er sah das blonde Haar, sah die strahlenden Augen, sah die Gestalt, die rhu bezaubert hatten, bis die tolle Leidenschaft für die Tochter seines Herrn sich in keck zudringlichen Worten Lust gemacht hatte. . ..vorwärts — Lump!" Er fühlte den Fuhstotz nicht. Mechanisch lies er den wohlbekannten Waldpsad zwiscl)en den Pferden. Bor seinen Augen stand das Mädchen in seiner deutschen Schönheit und Anmut.- „Halt — halt!" Heiser und rauh, abgehackt kam es heraus. „Da — da vorn?" Er bemühte sich, mit dem Kopf die Richtung zu weisen. Ein Pfiff — die Gäule standen regungslos. „Sind Feinde im Dorf?" — ' „Nein, Herr Offizier." „Ist das Nest trotz deiner Behauptung besetzt, gibts eine Kugel vor den Schädel, merk dir das mein Sohn'!." Der Offizier hob die Rechte und rin kurzen Galopp ging es in Reihen zu zlveien auf das Dorf zu. Born kaum den Boden mit den Füßen berührend, halb geschleppt von den Kosaken, rannte mit versagendem Atem der Verräter seiner Stunde entgegen. Die .Hunde in den Gehöften schlugen an, wild und lärmend, hrer und da klirrte ein Fenster auf und wieder zu, denn in demselben Augenblick klatschte eine Kugel gegen die Mauer oder splitterte die Scheibe in Trümmer. „Wo wohnt der Bürgermeister?" Der Verräter »nies den Offizier zum Gemeindevorsteher, der eben, ein Weihes Tuch schwenkend, vor der Tür seines Hauses stand Ter Offizier svinkte ab. „Gut — gut! Haben Sie deutsche Soldaten verborgen?" „Nein, Herr Kapitain!" „Sie bleiben als Geisel bei mir. Geschieht meinen Leuten das geringste zu Leide, werden Sie an die Mauer gestellt und erschossen. Verstanden? — Zeigen Sie mir, wo der Pfarrer und noch ein angesehener Mann wohnen. Der Mann wies nach dem Herrenhaus. „Ta drüben unser Gutsherr, der ist ja der angesehendste Mann hier." „Folgen Sie!" Der Offizier ritt auf den Gutshof „Laßt mich 'los jetzt — ich l>abe Euch ehrlich geführt!" Der Knecht stand vor einem llnteroffizier der Kosaken. Der grinste und schüttelte den Kopf. „Ich will Euch Schnaps zeigen — Wodka!" Der Russe grinste und verstand; er schnitt die Lederfessel durch und folgte dem Verräter in das Dorfwirtshalls, wohin ein großer Trupp folgte. Sie brachen in das Haus wie Räuber ein; sie schlugen alles in Stücke und leerten die Flaschen gierig.' Ta klirrte die Scheibe, von einer verirrten Kosakenkugel zertrümmert, und der Unteroffizier sank mit einem Aufschrei zu Boden. „Das waren die Deutschen!" Der Knecht hatte es gerufen, gellend und hell, und der Sinn ging den russischen Rettern aus. Sie drängten zur Tür hinaus; sie rissen die Fliitten von der Schulter und feuerten ivüteud, blindlings in .Häuser und schleu- derteu den Brand in die Gebäude. Zelluloidstreifen ftanimtcn auf und legten den zündenden Funken an die Wohnungen, lodernden Brand entfesselnd. Dos Knattern des Gewehrieuers, .das Httsegeschrei der Frauen und Kinder, das Wlttgeheul der russischen Bestien misck> len sich zu einem schauerlichen Chaos. Und durch das Gewirr setzte in laugen Sätzen der Knecht nach bau Gattshof. Seine Stunde ivar gekommen. Unter der breitästigeu Linde vor dem Herrenhause tagen der Gutsherr und der Gemeindevorsteher in ihrem Blute. Der Kosak hatte sie zn Begum des Tumultes im Torfe ohne wetteres erschossen; dann war er mit seiner Begleitung in die Wohnung gedrungen. Auch hier züngelte die blutrote Flamme gierig empor, während die Feinde raubten und plünderten. Ter Knecht ja.fte die Treppe hinaus in den ersten Stock, wo er die Tockp ter seines erschlagenen Herrn vermutete. Er- klopfte au Ihre Zim- mcclür: „Machen Sic auf, Fräulein, ich will Sie retten!" Der Schlüssel wurde herumgedreht, und vor ifjm stand das deutsche Mädchen, das er liebte und haßte bis zum Walprsinn. kalt und blaß, rührend in ihnr Schönheit. Und selbst in der heimtückischen Bestie wurde ein besseres Gefühl wach. Er zauderte — der Augenblick überwältigte iyn. Nur aus Sekunden! Es galt ja, feine Stunde auszunutzen. Und er riß die Wehrlose an sich mrd preßte seinen Mund aus ihre Lippen Da polterten Tritte die Treppe herauf. Der Kosakenossizier stürmte durch die offen geblielnme Tür herein und schlug den Frechen nieder. Und nun trat an die Stelle des Knechtes der Russe. Aber Eva von Manchall Initte ihre Fassung zurückgewonnen. Sie wehrte sich, fest entschlossen, elier zu sterben als die Schmach zu erdulden. Während sie miteinander rangen, wurde draußen das Schießen heftiger. Lautes Schreien tönte ins Zimmer hinein. „Die Deut scheu!" — „Die Deutschen!" Der Kosak lieh einen ?lugenbtick von dem Mädchen ab und lauschte; dann stieß er einen Fluch aus. feuerte die Pistole gegen sein Opfer ab und stürzte hinaus. Er kam nicht weit! Im Hausflur brach er, von einer Kugel des Grasen Behlen getroffen, zusammen. Der Ulan stürzte wei ter die Treppe hinaus, und fand Eva von Marschalk. über der Leiche des verräterischen Knechtes ziisamnuRgesniiken. Ifiö - Sie lebte, nur ein Unbedeutender Streifschuß au der linken Hand hatte sic getroffen. Und als sie die Augen ausschlug, und die deutsche Umform erkamite, als sie die Augen des sorgsam um sie bemühten Offiziers in tiefem Mitleid und in sttller Be- wmrderung auf ficf> gerichtet sah, da faltete sie die Hände in an dächtigem Darrt für die Rettung in letzter Stunde. Draußen verl>allte langsam das Gewehrfeuer, das den fliehen den Kosaken nachgesandt wurde. Aus den Häusern aber loderte der Brand gegen den klaren Oktoberhirmnel aufschlagcnd. Schwarzer Rauch lag irr dicken Schivaden über dem Dorfe, das noch vor einer Stunde eine Stätte des Friedens gewesen und ausgebrannte Mauern reckten ihre traurigen Reste gen Himmel. vermischte». • Etwas von der alten E r d s ,v rr r st. Hindenburg hat den Ausspruch getan, daß in dein fetzigen Kriege die gesünderen Nerven siegen würden. Und die Franzosen haben 1870/71 behauptet, daß wir durch unsere Erbswurst und unser Sauerkraut gesiegt hätten. Beide haben recht: denn die gesünderen Nerven kann man auf die Dauer nur bei demfenigen Heere erwarten, dem die üeffereu und ergiebigeren Nährstoffe zugeführt werden. Und solch einen Nährstoff stellte die alte deutsche Erbswurst von 1870 in der Tat dar.^ Sie enthielt Erbsenmehl, Ntndersett. mageren Speck und Gewürze. Die Wurstmasse wurde in natürliche Därme oder in Hüllen aus wasserdichtem Papier gepreßt. Zn ihrer Herstellung war in Berlin eine eigene Fabrik errichtet, die bet einer Tagesleistung von 100 000 Portionen im ganzen etwa 40 Millionen Portionen geliefert hat. Später wurde die Erbswurst auch in der Militärkonservenfabrik in Mainz hergestellt. Ihr Erfinder war der Berliner Koch Grünberg, und es »nutz ihm nachgerühmt werden, daß die Mischung ihrer Bestandteile eine glückliche war. Hundert Teile enthielten 16 Teile Eiweiß, 30 Teile Fett, 12 Teile Stärke, 13,2 Teile Gewürz einschließlich Salz und 28,6 Teile Waffer. Sie wurde in Supperüorm oder im ganzen gekocht als Wurst genoffen. Um ihre Einführung bei der Truppe hat sich der damalige Intendant der zweiten Armee, Engelhard, verdient ge,nacht. Die Erbswurst war jahrelang haltbar, und wir dürfen in ihr die erste für Maffenernährrnrg brauchbare Konserve verehren. In der Folge wurde sie dann durch den Aufschwung der Konservensabrikation in Blechbüchsen fast ganz verdrängt. Tie Vervollkommnung der Transportmittel hat auch diese heute wieder in den Hintergrund treten lassen und die „Gulaschkanone" ist an die Stelle der Erbswurst getreten. Möge sie ihren Zweck ebenso erfüllen, wie es 1870 die anfaiigs so vielfach versoöttelte Erbswurst getan hat, dann darf unS um den AuSgang des Krieges nicht bange fein. * Eine A u S st e l l u n g m i t einem Eintrittspreise von 1000 Mark. Eine in den Modekreisen der ganzen Welt sehr bekannte Persönlichkeit ist Lady Tuff Gordon, die sich ganz der höheren iveiblichen Schneiderkunst geivtdmel und für den Vertrieb ihrer Modefchöpfungen eine Firma »Lucile Ltd", gegründet hat, die in Paris, London und Nerv Port vertreten ist. Diese Firnra hat nun kürzlich in Neiv York eine Frühjahrsmoden-Aus- slellung veranstaltet, die als ein Ereignis für die Fachkreise und für die allerzahlungSfähigsten Gesellschaftsschichteil aufgemacht wurde. Der Eintrittspreis der Ausstellung betrug nämlich die Kleinigkeit von 250 Dollar« oder rund 1 >00 Mark. Dafür war aber au den beiden letzten Tagen der Ausstellung das Abzeichnen und selbst das Abmessen der einzelnen Modelle gestattet. Tie Ausstellung sand in eleganten RSu,nen der 5. Avenue statt und hatte gleich am ersten Tage sehr zahlreiche» Besuch. Auch war da mancherlei zii sehen, was nicht alltäglich genannt werden kann. Unter anderen, z. B. die Vorboten einer neue» Krinollnenmode, wie sie sich jedesmal hervorwagen, wenn die Röcke, wie jetzt, weiter werden. Auch gab e» da ein Kleid, das schon um seines vielversprechenden NamenS wegen Interesse erregte, denn die Lady halte Ihn, den Namen »Rück' näher. Schatz", mit auf den Weg gegeben. Die Küche im Kriege. (Nachdruck dringend erwünscht.) Hafergrütze. 200 Gramm Hafergrütze, 1 Ltr. Maaer- mrlch, 1 Ltr. Wasser, Salz, 20 Gramm Fett, zum Bestreuen Zucker und Zimt. Man setzt die Grütze mit kaltem Wasser und Salz aufs Feuer, läLt sie langsam 2 Stunden kochen und gießt nach und nach die Milch dazu. Mit Milch essen. Porree-Kartoffeln: Porree wird gewaschen, geputzt und fern geschnitten und in Butter gedämpft. Dann werden die Kartofselscheiben wie vorher hineinqetan und rochen noch einmal mit der Tunke auf. vüchertisch. - Nationale Würde betitelt .Bühne und Welt' in ihrer r e ne Auseinandersetzung des Berliner Musik- schrntstellers Walter Dahms init G e o rg Hartman n, dem Direktor des Deutschen Oper»,Hauses in Charlotteiiburg. — Dahn,» hatte in seiner Eigenschaft als Musikreserent der Zeitschrift die Auf- Mhrung der französischen Oper »FraDiavolo" als eine »namenlose Dreistigkeit" und eine .nationale Würdelosigkeit" bezeichnet. Direktor Hartmann hat sich daraufhin beleidigt gesuhlt und dem Musik- lcyriststeller Dahms unter Androhung der Beleidigungsklage ,Ge- legenheit gegeben, sich in angemeffei,er Weise zu entschuldigen". ^iese Erklärung, in der Walter Dahms von seiner Kritik nicht» zurück,„mmt, hat er zu einer Abrechnung mit der,, Geiste deS gegenwärtigen Theaterbetriebes auSgestaltet. Die ganze Angelegenheit, me hier mit den, Abdruck des Briefwechsels in die Oeffentlichkeit kommt, wirst ein seltsaines Licht auf die Theaterziistände in Delltsch- lanv. — Scharf gebt in, selben Heft Ernst Adolf Grein er mit dein ^.heatergeiste der Gegenwart mit seiner Abhandlung über »Die Ohnmacht deS Literatentums' in» Gericht. Besondere Er- wahnuna verdterit noch eine ausgezeichnete, gewissenhafte und scharf- slnniqe Abhandlung über „DaS Theater in, Kulturleben der Gegenwart , sodann eine Betrachtung über »Die neue Schaubühne' von A^x. von Gleichen-Rußwurm; auch Robert Walters Kennzeichnung des Irei, Shaw ist nicht ohne allgemeines Interesse. — Zwei Nekrologe auf die Dichter Karl Engelhard und Alfred Walter Heymel beschließen neben Beiträgen von Max Bittrich, Hern,arm Burte, Wilhelm Kiefer, Adalbert LuntowSki und Paul Schulze- Berghof das wiederum zeitgeinäß inhaltsreiche Hell. — Der Bilder- leu briitnt Szenenentwürse von Ernst Hahn. — Zu beziehen durch jede Buchhandlung^ durch die Post und durch den Verlag (Verlag von ..Buhne und Welt". G. m. b. H.. Harnburg 36 ). Preis 60 Psg. da» Heft, 3,50 Mk. während des Krieges die Halbjahrsfolge. — Die beiden neuen Hefte — 17 und 18 — der K r i e g s z e i t f ch r i f t „Der Völkerkrieg' (Verlag von Jul. Stuttgart), die den östlichen Kriegsschauplatz vor, ullttte September bis Ende Oktober behandeln, reiben sich den vorhergehenden an Reichtum des Inhalts und Gediegenheit der Darstellung würdig an. Ein einleitender Aufsatz unterrichtet über die russischen Befestigungen tn den deutsch-russischen Grenzländern, oani, werden die Kämpfe in Ostpreußen, wie gewöhnlich an der Hand von Augenzeugenberichtei,. dargestellt: die kurze Belagerung von Oso,vice, die zweite russische Offensive gegen Ostpreußen, die nn Gouvernement Suwalki zun, Stehen kam, mit der Nebenaktion gegen Lyck. Sehr reizvoll schildert der Kriegsberichterstatter v. Koschutzky die tapfere Grenz,vacht im äußersten Nordosten, im sogenannten Entenschnabel. Den Mittelpunkt deS ganzen Ab- fchnttteS bildet das erste Vorgehen der vereinigten deutschen und osterreich,fch-nngarischen Armeen gegen Warschau und Jwangorod. Hierbei >vi,d auch die strategische Bedeutung Russisch-Polens eingehend erörtert. Besonders interessant ist die Schilderung der mneren Zustände in Warschau während der Annäherung der deutschen Truppen, die Beschreibung deü Eindruckes der Luftflotten- angriffe und ein Bericht des amerikanischen Korrespondenten Mc. Eullagh, der die Kämpfe auf russischer Seite miterlebt hat. Bon allen FestungSbelagerungen dieses Krieges bietet vielleicht keine so viel fesselnde, fast möchte man sagen romantische Einzelheiten, wie die von PrzemySl. Auch die alischließenden Kämpfe in Galizien oen Karpathen und der Bukowina gewinnen in der Darstellung deS .VolkerkriegS' mehr Farbe und Unmittelbarkeit als in den meist ziemlich knappen Berichten der, deutschen Tageszeitungen. Lehr hübsch ist die Würdigung des Obersten Fischer, der die Bukowina damals ans den Händen der Russen befreite: sie stammt aus der Feder des bekannten Schriftstellers Fr. Nowak. Zahl- ^lche Berichte zeugen von der innereii Geschlofferiheit der öfter« re,chtsch-ungarischen Armee. Deii polnische,» Legionen sind eln ctgener, aufschlußreicher Artikel und verschiedene der auch dieses -vcal vorzüglich ansgewählten Bilder geividmet. Der Inhalt des ganzen Abschnite» wird an» Schluß »n einem (verspätet in der Presse erschienen) von leitender militärischer Stelle gegebenen Ge- lanitbericht nochinals zlisaminengesaßt. Dann beginnt ein neuer Abschnitt über den Seekrieg, der im folgende«, Heft abgeschlossen werden soll. ^ " ES Kartei,: wird 51at Aufgabe. ZwangSramsch gespielt. Vorhand erhält folgend V + + + + + ♦ ch V ♦ ch 1 crc> Q Q C> cp c? Q Q Q Q Q 6 c> O 0 V o ❖ Vorhand sängt den Ran,sch mit über 100 Augen. — Wie saßen die Karten und ivie war der Spielgang? — Auflösung in nächster Nummer. Auslösung des Logogriphs in voriger Nummer: Linie, Linde. Schn'tle.tnng: Anq. Goeb - Rotaliousdruck und Verlag der Brühl'sch^n NuirersitätS-Buch- und Steindruckere!, R. Lange. Gießen.