$an uon Werth. Roman ans fcvent Dreißigjährigen Kriege von Franz Herwig. (Nachdruck verboten.) 1. Kapitel. .. „Zum blauen Hecht". ^Uchn und unerwartet wie ein Freiheitsheld zog der suuge Fruhltug mit siegssgewissem Lächeln im Jahre 1622 den Rhem herunter. Schon in den ersten Märztageu stand ^bllblaue Standarte stolz über dem grauen Köln, und als d,e^ Sonne sich senkte, begannen warme Winde ru J ucken, die noch mehr der Tage frischen Glanzes verhießen. -La traten die Stubenhocker vor die Haustilr und blinzelten nnt wintertrüben Augen in die gesegnete Lllft und reckten sich, als wären sie von langem Schlafe erwacht Dre Spatzen schrren. Und um die Türme von St. Gereon, Groß ^aukt Martin und zumal um die verwitterten Baugerüste des Domes schossen die Dohlen lute trunken, indes vre ^hnmie des Rheines, der eilig und groß gelbe Fluten am Werft hinwälzte, durch die Gassen tönte. ICVf t ^° f r der Schenke „Zum blauen Hecht" stand mit einem mrkebusier des Kurfürsten ein kleiner Kerl von so ztvanzig Jahren mit ein wenig trummeu Beinen, den jungen Schnurrbart keck in die .Höhe gedreht. Gr hatte die Hände hinter das kurze Leder der Küfer gesteckt und sah mit seinen kleinen zwinkernden Augen einer weißen Wolke nach, die, geballt und von der Sonne beschienen, über die Straße Am Bollwerk von Westen her zay Ter Arkebusier strich mit der Zunge über seinen mächtigen gelben Schnauzbart, au dem noch ein paar Tropfen Wein hingen, und sagte dann: „Es ist das Regiment Sturmius. Dragoner-Musketiere Stramme Kerls mit eisernen Gesichtern." „Jan!" rief eine scharfe weibliche Stimme aus der Tiefe des .Hauses. — „So Kerls, sag' ich dir," fuhr der Soldat fort, „springen dir vom Gaul. Zack, zack, krachen die Ladstöcke, und Perrumm! sag ich dir, spucken sie Feuer und ein fünf- himdert schwarze Kugeln spucken sie, so groß wie Kastanien. Werden dem „groote Moriz" brav in die Suppe spucken " „Jan!" Der Kleine trat von einem Bein auf das andere und fragte: „Und hier kommen sie vorbei?" „Hebers Bollwerk, ja. Das erstemal, daß der Kurfürst den Durchzug ertaubt. Aber seit Tilly bei Gießen die blutige Affäre viktoriös bestand, ist er gut kaiserlich. Und die Spanier stehen ja auch in Flandern." „Und wohin reiten sie?" Der Soldat schupfte die Schultern. „Weiß nicht. Auf Jülich zu, wie man sagt." „Jan! Jan!" Aber diesmal trat eine Frau, breit und statiös wie ein Brabauter Roß, in die Haustür. Und Jan verschwand in den! schwarzen Schlund, aus dem es kräftig nach gutem Wein roch. Der Arkebusier wartete noch einen Augenblick, dann schritt er gewichtig quer über die Gasse. Donnerte es bei heiterem Himmel? Es brummelte da irgendwo. Vielleicht rollten sie Fässer unten am Werft über die Bohlen. Aber plötzlich kam mit 'dem Wind ein herzhaft Schmettern daher, als wenn die Stadtmnsitanten bei offenem Fenster im Gürzenich bliesen. Und jetzt kam in das Brummeln Takt! Der Arkebusier,' der in einem Torweg mit zwei schwarzäugigen .Mädchen gelacht hatte, trat in me Mitte der Gasse und rief mit seiner rauhen Krieger- stimme: „Sie kommen!" Hy b Iba schoß der kleine Jan auch schon aus seiner Schenke heraus. Die Dragoner kommen! Hach, da bogen sie iit das Bollwerk ein. „Materdeis!" kreischten die Mädchen, aber der Arkebusier hielt sie bei ihren runden Armen fest. In einer breiten, protzigen Linie ritten zwanzig Schritt voraus vier lange Kerle. Dann kamen die 'Trompeter, die das neue Lied vom Winterkönig schmetterten, bei dessen Klang jeder gute Katholik lachte. Acht Mann schlugen nrit spielend tanzenden Schlägeln die kleinen Kesselpauken: die Gäule warfen die Köpfe. Einer tänzelte. Fünfzig Schritt hinterher ritt ans einen: großen, brandroten Gaul der Oberst Sturmius mit grauem Knebelbart, und hinter ihm polterten an die fünfhundert Dragoner, in zehn Kornetts geteilt, stolz unter ihren flachen Eisenhelmen hervorschauend, in gelben Kolletts und himmelblauen Hosen und Strümpfen, die schweren, braunen Schuhe breit in den Bügeln, lieber der rechten Schulter hing die Muskete, deren Lauf in der Sonne blitzte, und ein langes Rapier schlug Yen Gäulen bei jedem Schritt an die Weichen. So zogen sie mit selbstbewußtem Lärm dahin, und der kleine^Jan hatte, was er nicht oft tat, die Hände hinter dem Schurzleder hervorgenommen und fingerte gedankenvoll und unruhig an seinem Hosenboden herum. Aber nun kam der Troß. Wie das schnatterte und juchte von Weibern! Sie liefen in Reih' und Glied, Arm in Arm, indes schmutzige Bälge an ihren Röcken sich nachziehen ließen. Andere saßen auf großen zweirädrigen Karren, in deren Gabel ein abgetriebenes Normannenpferd ging. Auch lange Leiterwagen auf niedrigen Rädern ratterten daher. Hunde mit heraushängenden Zungen schleppten geflickte Karren nach sich, aus deren schmutzigen Planen ab und zu ein Kind seinen verwahrlosten Kopf steckte. Und dicht an Jan vorbei strich eine sechzehnjährige Dirne mit bloßen Füßen und flammenden Augen und sengend roten Lippen im braunen Gesicht. An ihrer Brust hockte ein Asse uno sah mit seinem Greisengesicht an den Giebelhäusern empor. Sie strich dicht an Jan hin, der einen Schritt zurücktrat, und sah ihm lachend in die kleinen zwinkernden Aeuglein. 110 „Kong, komm mit!" ries sie, und als er lächelte: „?or- chetto mio!" Sie machte ausgelassen mit geblähten Backen den Takt der Dragonerpaukeu nach: „Terumm tutn Lumtumtum, terumtum rttntmel rummel tmntumtum." Aus einem Fenster lehnte die Wirtin „Zum blauen Hecht" ihren gewaltigen Körper und schrie herunter: „Sieh das Taternmensch nicht an, Jan; die Landstörzerin behext dich!" Das Mädchen drehte sich um und schnitt der Wirtin gräßliche Gesichter zu, der Äffe kreischte, und Jan trat in die Haustür zurück. Jetzt hatte er die Hände wieder hinter dem Schurzleder, aber sie waren geballt. Ein Weilchen stand er noch. — Sie reiten nach Jülich zu. Und kommen vielleicht in mein Dorf. Und dann ins Land Flandern und Brabant. Jeden Morgen, wenn die Sonne ansgeht, rufen frisch die Trompeten, und die Rosse schnauben. — Er dachte so weiter; dann ging er ins Haus. An der Theke nahm er gedankenvoll die Tonkanne und aoß langsam den gelben Wein in den böhmischen Humpen. Er sah den Perlen zu, die magisch funkelnd nnsstiegen wie Geister des Lebens, und trank langsam aus. „Zackerbombenundflöh," knurrte er vor sich hin. „Und dann kommen sie an den ,groote Mörizh und runter vom Gaul, Und zack, zack, krachen die Ladstöcke. Und Perrumm — !" Die Wendeltreppe knarrte. Frau Josepha Schmitz, die Wirtin, kaut herunter. Ihre volle Stimme zitterte. „Jan, du guter Junge." Und als sie die Arme ausbreitete, schloß Jatt die Angen, wie jemand, der ins Wasser springen will, und folgte dem Druck der Arme, die ihn an die stolze, gebieterische Brust zogen. Die Hausklinget schrie Zeter und Mord. Das Paar fuhr auseinander. Es war Snmstag, und die ersten Gäste kamen. Da schwenkte Jan schon die Kannen in: kupfernen Zuber, und Frau Schmitz ließ sich gewichtig auf der Wirtsbank nieder, die für zwei Raum bot und in dem kurzen Gang zwischen Trinkstube und Schenkraum stand. Es dämmerte. Die Tranlanrpen wurden angesteckt, mtb ihre Flämmchen zitterten in: Dabaksqnalm. Die Klingel zeterte unaufhörlich wie ein keifendes Weib. Die hierher kamen, waren rechte Bürger von einigem Gewicht. Josepha hielt darauf. Es war ein langsam schwerfälliges Gespräch über die unsicheren Zeiten. Die Klagen tropften endlos aus den bärtigen Mäutern der .Herren Bürger, und nur e i n Lob wußten sie, das ihres Herrn Kurfürsten, der so meisterfein verstand, in dem politischen See zu lavieren, der jedem fromme und vieldeutige Reden schenkte, und m&tn jemand, der Kaiser oder der Körrig von Frankreich, der „groote Moriz" oder Karl von Lothringen, die Katze anr Schwanz fassen nwllte, so griff er in die Luft. Solchen Herrn — oh, den mochten sie leiden. Daß es ben Gewerken gut gehe, daß feine Einquartierung kam oder — hebe dich weg, Satan —! gar feindlich Kriegs Volk, dafür sorgte der hohe geistliche Herr, und int übrigen war Gott ein guter Mann. Als Jan einntal dttrch den Gang lies, eine volle Kanne in der mächtigen Küserfanst, hielt ihn Frau Josepha an und ffob den Zeigefinger. „Bergiß die Beichte nicht, Jan. Und geh zu den Jesuiten und wenn Pater Andreas da ist, damt geh ztt dem." Jan brummelte ein „Ja". Die Beichte freilich, die hatte er vergessen. Er hatte int Tabaksqnalnt Pulvergewölk gerochen; wentt Herr Opderbecke, der ttoch der Lebhafteste ivar, auf den Tisch schlug, war's ein Musketenschuß, und wenn ein Lastwagen vont Werft her am „Blauen Hecht" vorüberrumpelte, haltert fern die Kartaunen gebrummt. Aber nun wttrde er rvach. Es dauerte nicht zwei Minuten, da hatte er das Leder abgelegt und die Kappe ans dent blonden Haar. Zahlte beit Zoll fürs Freipassieren in Gestalt eines Kusses aus dett vollert Mund der Frau Josepha ttttd tvar draußen. Vom Rhein her rvehte es kühl. Der Himmel lvar ttoch- ein wenig! hell, aber die Sterne begannen schon zögernd zu ölinken. Jan ging mit schnellen, ans greifen den Schritten in das Gewirr der Gäßchen hinein, die die Minoritenkirche wie ein Spinttettgewebe umschlossen. Jtt ihr waren die Jesuiten, bis zur Fertigstellung ihrer tteuen Kirche in der Marzellengasse, vorläufig zu Gaste. Hier und da schimnterte vor einem Heiligenbild in der Mauernische ein Lämpchen die Schenken hatten Laternen über der Haustür, uttd wentt ein vorttehmer Herr oder gar eine reiche Büigerstochter daherkam, schwankte ihnen ein Windlicht voraus. Das war ein behagltches, etwas geheimnisvolles Spiel von matt leuchtenden Flämmchen. Mer so recht hell tvar es nicht. Ueberall waren tiefe Schatten, die sich verschoben, und Menschen verschwandett darin, ohne daß man wußte, wo sie blieben. Bor Jan gingen zwei .Herren in schwarzen Mänteln. Jan holte sie ein, und sofort uttterbrachen sie ihr Gespräch und sahen ihn an. In dem Wunsche, den Kavalieren, wie es sich zietnte, anszuweichen, stolperte Jan über einen Stein und ranttte nnfanft an die Schulter des einen. Jan zog die Kappe. „Par le mort bleu!" schrie ihn der Kavalier an. „Lümmel, kannst du mich, tticht sehen?" Jan erwiderte geretzt: „Ohne Zweifel tticht, da ihr fein Stern seid!" „Monsü Durante!" sagte der aitdere Kavalier mah- nettd und hielt die Hand fest, die nach dem Degett griff. „Mach', daß du sortkommp!" rief er Jan zu. Der sagte spöttisch: „Da der Weg frei ist, geh ich von selbst." Es flogen ihnt ttoch ein paar französische Flüche nach, die ihm aber nicht tveh taten, da er sie tticht verstand. „Hach," ntachte Jan, als er schotr weit voraus war, „wenn ich diese französischett Lassen sehe, kocht mir das Blut. Dürft' ich nur den Degett tragen! Zackerbomben- undslöh!" Aber da staub der Giebel der Minoritettkirche, und seilte quadratischen Fenster schintmerten rötlich warm. Dicht vor ihnt schlüpfte ein Mädchen unter dem schweren Leder- Vorhang dttrch, ein wohlgebautes, zierliches Mädchen, soviel sich in dem nnsicherett Licht erkennen ließ. Und die Hand, die fünf Schritte vor den Augen Jans einen Attgenblick auf dem dttnkleit Vorhang gelegen hatte, tvar von aristokratischer Süße gewesett. Einen Augenblick dttrchlief es ihn freudig: Griet? War das Griet? Schnell hinterher. Aber sie war schott hinter dem ersten Pfeiler verschwuuden. Der bronzene Riesenengel, der da über beitt Weihwasserbecken schwebte, lächelte süßlich, halb schadenfroh, halb verheißungsvoll. Und als Jatt um den Pfeiler bog, sah er feine holde Kleine gerade in einem Betstuhl niederknien. Jan liebte diese kleinen Abenteuer, die tut Halbdunkel der Kirchen sich anspannen, wo ein zarter Rachgeruch von Weihrauch die Sinne beflügelte und die Ahnung von der Nähe Gottes allzu dreiste Keckheit verbot. Er stemmte also die Hand mit der Kappe ttttteruehmuttgslnstig in die Seite und spielte mit der anderit an seinem Schnurrbärtchen. So schob er sich ait- dent Betstuhl der Schönen vorbei ttnb machte schott tut voraus verliebte Augen. Aber plötzlich blieb er stehen: ja, eö lvar also doch die Griet, von der er tticht wußte, wer sie tvar und wohitt sie gehörte, mit der er ttichts gewechselt hatte als ein paar eilige Worte att einer Straßen-- eefe, in einem finsteren Hanstor. Sofort fniete er neben ihr nieder tvie es sich gehörte; tticht ganz dicht, sondern so, daß eine ehrbare Person zwischen ihnen knien konitte, und da sah er aus ihren so rund und fein geschwungenen Wang-eir Spuren von Trättett. Kannte er da stumm bleiben? „Griet", flüsterte er. „O Jan," sagte das Mädchen und sah ihn mit einem schnellen Blick an. Aber schon richtete sie ihre Augen tvieder aus den Altar, und er, allerdings ein wenig später, ntachte es ihr nach. „Gutett Abend, kleitie Griet", flüsterte er weiter. „Weshalb tveinst dit?" Sie seufzte. „O Griet, sprich doch." „Frag' mich nicht, guter Jatt." (Fortsetzung folgt.) „3000 Rubel!" Skizze von Martin P r o s k a u e r > Berlin-. Timosej Sudajesf, der Schreiber ans dem' Proviantamt, zog seinen Uniformrock zurecht, setzte die Mütze auf und sagte zu dem kleinen, dicken Getreide Hän dler, der ihn zur Tür begleitete: „Tu weißt, Paschka, Bruderherz, ich tu dir gern einen Gefallen; aber diesmal geht es nicht. Der neue Oberst ist zu streng, er nimmt wirklich ttichts!" Und fassungslos fragte Pawel Semjonow, der GetreidehändlerL „Wirklich, er nimmt nichts, gar nichts?" 111 xMchtS," bekräftigte der Schreiber, ,^itcbt einmal viel!" und dabei schüttelte er den Kopf, um! dom Freunde seine Anteilnahme und sogleich die Zwecklosigkeit weiterer Unterhaltungen über diesen Gegenstand anzndcuten. Dann ging er seiner Wege. Pawel Semjonow schloß die Tür seines Kontors und setzte sich in tiefem Nachdenken vor das Schreibpnlt. Noch einmal nahm er die Haserlieferungsvorschrift, für die auch er sein Gebot abgegeben hatte, in die .Hand. Freilich, 3000 Pud Daser waren keine Kleinigkeit. Der Glückliche, der den Aüstrag von der Intendantur bekam, hatte für ein paar Jahre ausgesorgt. Mer wie sollte man darauf rechnen, selbst so glücklich zu werden, wenn der maßgebende Herr, der neue Oberst, nichts nahm? — — Lange blieb der ehrenwerte Kaufmann Pawel Semjonow vor seinem Tisch sitzen und sttitzte den Kopf in die Hände, bis er einen Entschluß faßte. Wenigstens eine Probe wollte er machen. Freund Timofej, der Schreiber-, hatte zwar abgeraten, aber — vielleicht nahm der Oberst doch! Er ging au den Geldschrank und össnete ihn: ,,Mer vorsichtig, Herzchen, vorsichtig," brummte er vor sich hin, ,.nimmt er, ist es sehr schön — nimmt er nicht, muß man vorsichtig sein!" Dann zählte er aus dem Schrank dreißig glatte neue Hunderi- rubelscheine ab und tat das Geld in einen sauberen großen weißen Briefumschlag nrit dem Aufdruck der Firnra: Pawel S. Semjonow, Getreide u. Kommissionen en gros". Was „en gros" war, »vußte Herr Pawel Semjonow allerdings selbst nicht, aber der Drucker hatte es hinzugefugt, und es nahm sich sehr gut aus. — ^hm zog er den Pelz an, nahm dein inhaltreichen Umschlag in die .Hand und ging geradenwegs die Straßen entlang zu dem großen grauen Gebäude, in der die Intendantur des Armeekorps untergebracht war. Ein paar Rubelstücke an den postenstehenden Soldaten halfen nach, und bald stand er im Zinrmer des Oberst, der hinter einem flachen großen Tisch saß und eifrig schrieb. Pawel Semjonow brachte sein Anliegen vor. „Wegen der Haserlieferung?" sagte der Oberst gleichmütig. „Da mußt du eben dein Angebot einrerchen wie alle andern auch!" „Zu dienen. Euer Hochwohlgeboren," sagte Semjonow; „das habe ich natürlich schon getan, wenn Euer Gnaden gestatten. Mer ich wollte Euer Gnaden selbst auf meinen Hafer auftnerksam machen. So einen Hafer haben Euer Gnaden noch nicht gesehenl" „Na ja, und was soll's?" fragte der Oberst ungeduldig. „Wenn Euer Hochwohlgeboren die Güte hätten, sich zu überzeugen," sagte der dicke Getreidehändler und drehte den weißen, Briefumschlag in den Händen, „mein Hafer ist . . „Das gibt's nicht, Dummkopf," unterbrach ihn der Oberst, „der beste Hafer loird gewählt, und damit Schluß!" „Ergebensten Tank, Euer Gnaden," dienerte Semjonow: „dann bin ich schon beruhigt, denn mein Hafer ist bestimmt der beste!" — Er legte den Brief auf das Pult, nahm seine Pelzmütze, während der Oberst schon längst weiterschrieb, und stolperte zur Tür hinaus. Dann lief er die Treppe hinunter auf die Straße und rannte aus Leibeskräften weiter, bis er im nächsten Polizeibureau verschwand. — -— Als die Uhr zwölf schlug, hörte der Oberst mit seiner Arbeit auf und erhob sich. Da fiel sein Blick aus einen großen Brief, der einsam, wie vergessen, auf der Tischkantc lag. Er griff danach, riß ihn ans und fand darin 3000 Rubel in Papiergeld. Erstaunt drehte er das Bündel Scheine in seinen Händen, da sah er den Firmenaufdruck: „Pawel S. Semjonow, Getreide- u. Kommissionen en gros." Ter Oberst warf das Geld auf den Tisch: „Na warte, du verdammter Kerl," knurrte er, „das also verschaffte mir die Ehre — diese Frechheit werde ich dir eintränken!" Er ging an das Telephon und rief den Borsitzenden des Kriegsgerichts an. Und da seit .Kriegsbeginn das Standrecht in der Stadt erklärt war, ging das Verhängnis einen schnellen Weg. Eine Stunde spater saß der Kaufmann Semjonow in der Zelle des Militärgefängnisses: und wiederum zwei Stunden später trat er, von Gendarmen geführt, in den kleinen Gerichtssaal, wo auf erhöhten Sitzen die Kriegsgerichtsrätc mit finsteren Minen saßen. Zur Seite stand der Oberst aus der Intendantur. Aus die Rede des Anklägers hin, die beit Getreidehändler, Kaufmann 2. Gilde Pawel Semjonow der versuchten Bestechung beschuldigte, machte der Angeklagte ein harmlos erstauntes, ja gekränktes Gesicht. „Ich, Euer Exzellenz," sagte er entrüstet, „ich hätte einen Offizier, einen Beamten unseres Zaren — den Gott schützen möge — bestechen wollen? — Niemals!" Der Militärrichter fuhr ihn an: „Angeklagter, wollen Sie etwa leugnen, daß Sie die Absicht hatten, den Herrn Oberst hier zu bestechen?" Semjonow machte in unendlichem Erstannen den Mund weit auf: „Ich — ich," stotterte er, „ich schwöre bei allen Heiligen!, nie hätte ich das gewagt!" Ter Richter wandte sich an den Oberst: „Herr Oberst, wollen Sic die Güte haben und dem Angeklagten selbst den Beweis vorlegen, bannt er ein sieht, daß sein srechcS Leugnen nichts hilft!" — Der Oberst zog einen weißen Brief aus der Tasche, dem' tt langsam ein Bltndel Rubelscheine entnahm. Pawel Semjanow stieß einen Freudenschrei aus: „Gott sei gelobt. Euer Gnaden, das ist j!q (mein Geld, mein geliebtes Geld? Euer Hochwohlgeboren selber haben geruht, mein Geld zu finden!" „Ja," sagte der Oberst, „du frecher Kerl, auf meinem Schrcib- tisch!" Semjanow schlug sich mit der .Hand vor den Kopf, daß es knallte: „Ich Esel, ich alter Narr," schrie er, „überall habe ich das Geld gesucht, jedes Eckchen in meinem Hause habe ich umgekehrt nach meinen verschwundenen dreitausend Rubeln, zur Polizei bin ich gelaufen, und dabei habe ich cs der Euer Gnaden vergessen!" — Die Richter sahen sich unsicher und erstaunt an. „Angeklagter, ist das wahr?" fragte der Vorsitzende. „So wahr mir Gott Helfe und ich ein rechtgläubiger Russe bin," antwortete Pawel S. Semjonow feierlich und schlug das Kreuz. Ter Vorsitzende erhob sich. „Sie wollen der Polizei den Verlust gemeldet haben? Wo denn?" — „In meinem Bezirk, Euer Exzellenz," sagte der Getreide- Händler-, „ans das Amt in der Proknßknaja bin ich wie ein Verrückter gelaufen und Hab' den Verlust angczeigt — so tvahr ich rechtgläubig bin!" — Der Richter winkte einem der Gendarmen, der zur Tür ging und bald mit dem Bescheid wiederkam, der Herr Polizeikommissar ließe sagen, daß heute früh der Kaufmann Semjonow erschienen sei und das Verschwinden von 3000 Rubel Papiergeld! in einem weißen Brief ordnungsgemäß zu Protokoll gegeben habe. Die Richter steckten die Köpfe zusammen, dann erklärte der Vorsitzende den Angeklagten für sreigesprochen. Zu dem Oberst gewendet sagte er: „Darf ich um das Geld bitten, Herr Oberst, damit ich es dem Kaufmann Semjonow hier aushändigcn kann/" Der Oberst überreichte den Umschlag dem Vorsitzenden, der ein Protokoll diktierte und Pawel Semjonow zum Unterschreiben an den Tisch rief. Dann gab er ihm den Umschlag mit dem Geld Und sagte freundlich: „Herr Kaufmann Semjonow, Sie können gehen!" — Und Pawel S. Semjonow ging unter tiefen Verbeugungen, zur Tür, die krachend hinter ihm ins Schloß fiel.- Aus der Atraße blieb der Getreidehändler stehen, nahm die Pelzmütze ab und kratzte sich den Kops: „Da habe ich mich gut aus der Schlinge gezogen," dachte er zufriedeu, „und sogar mein schönes Geld habe ich geckettet!" Mit stillem Schmunzeln suchte er in den Taschen des Pelzrocks, bis er in der Innentasche den Brief fand. Er zog ihn heraus und ließ, halb unbewußt zählend, die Huudertrubelscheine durch die Finger gleiten. Plötzlich blieb er stehen, riß die Augen auf, stierte auf den Weg, den gekommen war, und dann aui! die Fenster des Gerichtsgebäudcs, hinter denen er eben noch gestanden hatte. Wieder und wieder zählte er das Geld in seinen Händen, schüttelte den Kops und sah sich um. Dann durchwüUte er die Taschen - aber alles Zählen unb Suchen hals nichts. Denn statt der dreitausend Rubel, die er heute früh aus dem Geldschrank genommen hatte, hielt er nur noch zehn Hunderttubelscheine in der Hand!- Ein neues Brot. Von den 650 Millionen Zentnern Brotgetreide, die jährlich in Deutschland in die Mühlen zur Mehlbercitung wandern, geben durch den Mehlprozeß ungefähr 25 Prozent für die menschliche Nahrung verloren: das ist die ansehnliche Menge von mehr als 160 Millionen Zentner. Bekanntlich nennt man diese^Nehlabsällc Kleie. Die Bestandteile der Kleie sind Zellulose, Stärke, Fett lund K l e b e r e i lv e i ß (Ale u r o n . Währeud das Vieh Zellulose im Darm zu verdauen, zu resorbieren und auszuuutzen imstande ist — wesl-alb ja auch die Kleie ein beliebtes Viehsul- ter ist .— , vermag der menschliche Darm mit der Zellulose wenig anzufaugen. Der weitaus größte Teil bleibt unverdaut, und anderseits schädigt sogar die Anwesenheit von Kleie die Ausnutzung der Kohlehydrate im Brote. Trotzdem hat. man aus wisseusciwft- lichen Rücksichten schon lange gewissen Brotsvrten mehr oder weniger Kiele zugesetzt. Ter topische Vertreter des Kleiebrotes ist das sog. Kommißbrot. Man hat nun vielfach Versuche gemacht,'die Kleie auszuschließen und so der menschlichen Verdauung zugänglich zu machen. Dies kann dadurch erreicht werden, daß man die Kleie sein vermahlt. Mein auch die modernsten Hockmühleu können die Kleie nicht fein genug vermahlen, um sie völlig resorptionsfähig zu Machen. Nach möglichst feiner Vermahlung lvurden nur % des Eiweiß und J / 4 Kohlehydrate infl. der Zellulose ansgenutzt. Immerhin hat man sich bei diesen mangelhaften Ergebnissen nicht beruhigt, sondern nach neuen Mitteln und Wegen gesucht. Das antreibende Moment dabei war der Verlust an Eiweißstossen für die menschliche^Nahrnng. Fast das gesamte Eilveiß des Getreides sitzt in der Schalenhaut oeö Korns, eingeschlossen in Waben anS Zellulose. (Verwenden wir die Kleie alS Biehfutttw, so entledige» wir uns eines äußerst wert- 112 vollen Nahrungsmittels.) Verschiedene „Vollkornbrot e", b. h. Brote, zn deren Herstellung das volle Korn mtb nicht nur das kohlehydrathaltigc Ausgemahlene verwendet wird, sind bereits mit mehr oder weniger Erfolg in den Handel gebracht worden^ Neuerdings hat der bekannte Ernahrungsphysiologe N. Zuntz auf ein nach einem eigentünrlichen „nassen" Verfahren hergestell- teö Vollkornbrot aufmerksam gemacht, dessen reicher Kleiegehalt außerordentlich verdaulich ist. Das wesentliche an dem neuen Brote ist, daß von den Zellulosehülsen der Körner nur wenig, etwa 3—5 Prozent, auf nassem Wege entfernt werden. Stoffwechsel versuche ergaben, daß das Eiweiß aus den Waben heraus von der Tarinwand ausgenommen wurde, während die Waben leer ansge- ttoßen wurden. Die Ausnutzung war in, allgemeinen recht groß: sre wuchs mit der Gewöhnung an die Kleie beträchtlich. Auch von der Dauer des Aufenthaltes im 'Darme hängt die Größe der Ausnutzung ab: sie ist umso größer, je länger der Brotbrei im Darm verweilt. Schließlich verdient noch hervorgehoben zu werden, daß eine allmähliche Gewöhnung an die neue Brotart ohne plötzliche Uebergänge zu empfehlen ist, da der Organisnrus sich erst anpas- sen muß. Emen weiteren Vorteil gewährt das Vollkornbrot gegenüber den reinen Mehlbroten dadurch, daß es infolge der Mitverwendung der Hülsen die in ihrer vitalen Wichtigkeit vor ganz kurzem ^entbccfteu Vitamine enthält. Es sind dies stickstoffhaltige Substanzen, die nrart zwar in reinem Zustande bisher nicht hat Herstellen können, deren Bedeutung man aber aus beit Störunge", die ihr Fehlen der Nahrung verursacht, abschätzen kann. So ist z. B. die B e r i b e r i als eine Krankheit festgestellt worden, die durch dauernden Genuß enthülsten Reises — dem die in der Hülse enthaltenen Vitamine fehlen — entsteht. Es wäre durchaus zn wünschen, wenn die allgemeine Einführung eines solchen Brotes gelänge, da durch dieses nicht nur eine Erhöhung deö Nährwertes, sondern auch eine Ersparnis an Brotgetreide gewährleistet würde. Was dies im jetzigen Augenblicke KU bedeuten hätte, braucht nicht erst auseinandergesetzt zu werden. vermischtes. * Was die uordeuropäischen Meere an Fischen ,1 re fern, der Ernährung unseres Volkes spielen die Fische letzt auch eme größere Rolle als im Frieden, und dabei ist es erfreulich, daß der Scefrschfaug Deut sch lcntds in den letzten Jahren sehr zugcnomnren hat. ^.rotz dieser in den letzten Jahrzehnten gemachten Fortschritte steht unser Zand, wie die ,.llmschan" nach einem, Aufsatz der Zeitschrift der Gesellschaft für Erdkunde mit- teilt, in Bezug auf die Ertragsmenge erst au vierter Stelle. An erster Stelle stehen Großbritannien und Irland mit einem Ertraa Am 1166 Millionen Klgr. oder 45 Proz. des gesamten Ertrages Dann folgt Norwegen mit 582 Mill. Klgr. gleich 23 Proz., Frank- Klgr gleich 9 Proz. und Deutschland mit ^ Jp® M'lt. Klgr. gleich) 6 Proz. der Ertragsmenge. Da im letzten Jahre der Vervrauch an Seefischen im Deutschen Reich die Menge S Klgr erreicht haben dürfte, so wurden etiva Sn-Vv %* r - vonr Ausland bezogen. Die Niederlande sind mit 167 Mül. Klgr., Schweden mit 119 Mill., Dänemark mit 43, Rußlcrnd mit 38 und Belgien mit 11 MAL. Klgr. beteiligt. Zieht man den Ertrags wert dieser Fischmengen in Betracht, so betragt er tu Großbritannien 235 Mill. Mark oder 47 Pro; der zweiter Stelle steht in dieser Hinsicht Frankreich *-r l * 9 oW - 10 Proz., wahrend Norwegen, obwohl cs über 20 mal ,o viel Fische fängt als Frankreich, für diese Fische nur ^)2 Mrlt. .Mark oder Ich Proz. der Gesamtsumme erhält. Es InVrtfnL itl , öei ‘ Hauptsache um gering- Deutschland erzielt einen Ertragswert von k * ü l odee , Proz. -per Ertrag i|t in den kalten Gewässern s^r bedeutend; -re norwegischen Fischdampfer, die bis ins Eismeer fahren, erzieteu hier und au der norwegischen Miste 313 Mill. '!! P\ )d -c'r cm J£ l J raö ' der dem von deutschen, uiederlän- E Fischern überhaupt gefangeuen gleichkommt. 0ü wichtigste Fanggebiet t)t die Nordsee mit einer Ertrags- 2„ w » 1H8 Ml. die so viel betriiqt, wie de aller nordeiirovanchen Meere zusammen. Deutschland ist an dem Mll Klgr beteilig!, während cAn n£f2 £Li c Mrlt. Klgr. fangt. Dieser geringe Ertrag der wird aber durch dte gefangenen Fischarten ausgewogen, denn oabrend in den kalten Gewässern der Kabeljau überwiegt steht L E Vvrdergtuud: ^beträgt in ,? s'Vnr, ^i l - der Oftsee werden auch eilte große Menge Ä «feSr. ,etfl ,Cn 8C a " 3e "' f ° *■ d Stint. Fsnnder. Die Küche im Kriege. (Nachdruck dringend erwünscht.) B r o t s u p p e. 5 Pf. altes Brot, 1 Eßlöffel fein qefrfmtt- tene, Snlppengrün 2 Eßlöffel Fett, Vs Zkmebel, 1 Vs Liter ^ a J&' drot wird geschnitten. Das Suppengrün ^.^A^beln werden sein geschnitten, im Fett gedünstet, c ann da^ Brot gerostet, und lauwarm aufgogossen, gesalzen, zngedeckt g^kochd Di« Suppe nUri> durchgestrichen und kann so StunVn ai>een ^ xt tt,erben - Lubereitungszeit 1 bis 'A/Nt ° i« e t. V. Pfund Schweinefleisch oder Rind- tci>ch. 2/. Pfd. geschalte Kartoffeln. 3 mittlere Mohrrüben. ^ Stück Seltene, Imtttelgroße Zwiebel, etwas Petersilien- grnn, o Eßlöffel Fett ober 100 Gramm Mark, V, Liter Fleisch- brnhe oder Wasser, Salz, Pfeffer, Paprika. Das Fleisch wird vorbe rettet, in Würfel geschnitten, die Kartoffeln in Scheiben, das Suppengrün in feine Würfelchen oder ebenfalls in • ßn ‘ Einen gut verschließbaren Topf legt oder N/ßt man l»S Fett, gibt eine Lage Kartoffeln darauf, dann Fletsch und Suppengrün, Salz und Pfeffer. Mail fährt mit dem Etnschichten fort und legt als oberste Bedeckung Kar- JfJra greßt Fleischbrühe oder Wasser über und locht das Ptchelsteuier stark ait, dann wird es bei mäßiger Hitze fertig gedampft. Oeffnen des Tiegels ist zu vermeide,!. Kochzeit IVs bts 2 Stunden. Für Kochkiste V* Stunde Ankochzeit, 2 bis 4 Stunden Garzeit. vüchertisch. »y O7. Sv e n H e d i n E in Volk ln Waffe n*. 192 Seiten, 62 3lbbtlbiuiq e n (2b Photographien, 6 Zeichnungen). Feldpost. cutSgäbe 1 Mk. Leipzig, F. 2,. Brockhaus. Der berühmte Forscher schildert darin ^die größten Eindrücke seines Lebens", wie er ste an der deutschen Westfront, als Gast im Hauptquartier des Kaisers, ans den bliitgetrankten Lchlachlieldern, in den Schützengräben und Biwaks, ln den um, nuferen Feldgranen besetzten Gebieten Belgiens und Frankreicl S im September und Oktober vorigen IatzreS erlebt hat. Dieses Buch Hedins ist ein Hohes Lied auf den deutschen Idealismus, ans deutsche Tapierleit und Menschlichkeit, ans deutsche -pattrait und deutsnre Ueberlegenheit — zugleich eme Jubel- Ouvertüre zum Siege unserer gerechten Cache, von dem kein Deutscher felsenfester überzeugt sein kann als dieser Schwede. Es Ül den deutschen Soldaten gewidmet: es soll ste er- Irenen und erheben, es soll Ihnen ins Feld gesandt werden und in Ruhepausen des Kampfes, selbst in den Sch», tz.-n graben bet jedem innerer Velde,t die Flamme patriotischer Begeisterung immer aufs neue entfachen. Es soll von reden, Angehörigen eines deutschen Krieger- gelesen werden und ihn stolz machen aus die unvergleichlichen Leistungen unseres Heeres. , ^ ^ ^ *1) l es w ig - Ho l st e i n ls ch e r K u n st k a l e n d e 19 15. Heransgegeben von Direktor Dr. Ernst Sauermann-. Flensburg. 5. Jahrgang. Mit farbigem Umschlag und Kalendarium- Zeichnungen von Job. Holtz-Berlm. Litera,sicher Teil mit etwa 100 Abbildungen und als Beilagen zwei graphische Arbeiten schleL- wig-holsteinischer Künstler. Preis 3 Mk. Timm Krüger. Charlotte von Krogh znm Gedächtnis. Schloß Bülk. August Wilckens. Schleswig-Holsteinische Graphiker. Das Rathaus in Schleswig- Holstein. Das Alt-Flensburger Haus. — Auf d>e Kriegszeit weisen sowohl das Umschlaqbild ,vie die höchst beachtenswerte Kupier- druckbeilage, eine Originalradierung von Professor Aler Eckener- Stuttgart. ~ A n der F v o n t. Anekdoten und Begebenheiten au§ dem Weltkriege. HerauSgegeben von Dr. I. K. Rntislav. Mit Bildbetgaben. Leipzig. Hesse & Becker Verlag. 240 Setten. — Das Auch enthält eine Fülle von Anekdoten, Feldpostbriefen und Berichten aus den, Weltkriege und ist vorzugsiveüe dem Humor gewidmet. Dabei sind auch unsere österreichischen Waffenbrüder nicht vergessen. Dtehrere ausgezeichnete Karikaturen ans bekannten Witzblättern und eine 'Reihe von Ortgtnalaufnahmen erhöhen den Wert des Buches. Uön?gspromenave. A/an darf die einzelnen Wörter und Silben nur in der Weise miteinander verbinden, daß mau — w,e der König aus den, Schach- vom in tet glei al den auch leid der be a lein stets lei nicht weit fei de der geh. das dann die freu ne rum wa auch Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Silbenrätsels in voriger Nummer r ^.dler — Neunauae — Tecracotten — Ober — Narbonne —