Sao Paradies der Erde. Roman von Ada von G e r s d o v f f. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Poncalet ist tot. Wie der von mir beauftragte Kriminal- kommissar nach monatelangen Recherchen von authentischer Seite erfuhr, hatte sich der Graf einer Abteilung russischer Regierungstrnppen angeschlossen, die gegen aufrührerische Kaukasusvölker geschickt worden war. Tort ist er bei einem nächtlichen Gefecht gefallen. Er hatte für den Fall seines Todes einen ihr« befreundeten russischen Offizier mit der Todesmeldung beauftragt, und diese ist wenige Tage nach dem Tode Oberst Behingslöwens an die unglückliche Frau gelangt. Sie ist nach England abgereist und hält sich dort bei entfernten Verwandten auf. Ich habe sie nicht mehr etroffen. Meinen Brief hat sie nicht beantwortet. Ich orte aber, das; ihr Lnngenleiden sich sehr gebessert habe, obwohl ich glaube, der Tod wäre eine Erlösung auch für sie gewesen. Vielleicht sehe ich sie nun doch noch einmal wieder. Auch mit Gräfin Wanda habe ich zwei oder drei Briese gewechselt. Die ihrigen waren aber innner nur kurz und etwas zurückhaltend, als fehlte ihr irgendwie die Unbefangenheit. Das darf nicht so bleiben. Ich will und kann diese Frau nicht verlieren und werde nicht ruhen, mir ihre Sympathie, ihre alte Freundschaft aufs neue zu erkämpfen, wenn ich sie mir unbewußt verscherzt haben sollte. Silliasdors, Juli. Ich habe einen Brief aus Südamerika eryalten von der „Hacienda Grassenberg". Ich hatte dem Leutnant vor einigen Wochen geschrieben, ihm meine Verhältnisse, meine Ideen und Hoffnungen dar- gelegt, mich auf die Empfehlung Baron Kallweins berufend, und hatte ihn um seine Ansicht gebeten, ob sich mir dort wohl Aussichten für die Zukunft öffnen könnten. Die Antwort war außerordentlich liebenswürdig, ja sogar herzlich kameradschaftlich. Er freue sich geradezu über meinen Plan und erwarte mich auf direktem Wege auf seiner ausgedehnten meilengroßen Farm. Tr gäbe es für mich ein kolossales Arbeitsfeld. Er hat viele Hunderte von Arbeitern, zumeist eingewanderte Landsleute, die er allen andern als tüchtige Landarbeiter vorziehe, besonders loenu sie frisch, noch unverdorben ans ihrer Heimat kämen. Der Deutsche würde selten besser durch amerikanische Einflüsse in großen Städten, wohl aber streife er nur 511 leicht seine guten, spezifisch deutschen Eigenschaften ab, um dafür die Fehler der Amerikaner anznnehmen. Aber unmittelbar vom Answan- dererschisf weg engagiert, wie er das durch seine Agenten, bewirken lasse, behalte der deutsche Arbeiter seine Vorzüge. Schon lange fehle ihm eine geeignete Persönlichkeit als Inspektor, der sich Vertrauen und Respekt bei der bunt zusammengewürfelten Menge 51t verschaffen wisse. Nach meinem Briefe und seinen eingehenden .Erkundigungen über mich schiene ich ihm der Mann zu fein, nach dem er schon lange vergeblich fahnde, denn er würde sehr glücklich sein, in seinem Inspektor auck einen Gesellschafter für sein persönlich sehr einsames Leben zu bekommen, da er seit einem Jahre Witwer und ohne Kinder sei. Besonders würde ihn noch dabei freuen, zugleich dem Kameraden die helfende Hand zu reichen. Er bot mir sofort ein Gehalt, das mein Jahreseinkommen als Leutnant samt Tante Lallis Zuschüssen weit iiberstiog. — Ich solle nur keine Zeit verlieren mit dem Weiterstudieren an einer deutschen landwirtschaftlichen .Hochschule, sondern mich sobald als möglich aus den Weg machen. Die Praxis sei unter allen Umständen dem theoretischen Studium vorzuziehen. Ich werde reisen, sobald ich hier meine Privatange- legeuheiten, die nicht sehr umfangreich sind, abgewickelt habe. Eigentlich sind das nur Zwei Abschiedsbesuche: Regenwalde uitb Groß-Runow. lind reiten wird man ja da auf dem meileugroßeu Besitze wohl dürfen und sogar müssen. Famose Pferde givt's sicherlich, sogar wilde. Werde mir eins einsangen und zähmen. Donnerwetter! Das wäre was für mich! Ich habe nach Groß-Rnnow und Regenwalde geschrieben und mich für Mitte August, nach der Ernte, angemeldet. S i l l i g s 0 0 r s, A u g u st. Ein Brief von Gräfin Wanda! Baronin Kallwein ist mit den: Pferde gestürzt und hat sich einen Bruch des linken Oberschenkels zugezogen, und seine Tochter Lilli har sich verlobt? — Mit Breucken II, über den sie mich vor Jahr ltub Tag aus der ersten Jagd iu Groß-Runow fragte: „Finden Sie Herrn von Breucken nicht auch reizend?" Ich habe ihn nie reizend gefunden. Aber Mädchen haben ihren eigenen Geschmack. Und ein hübscher Kerl ist er ja mit seinem langen blonden Schnurrbart und bou leuchtenden, tiefblauen Äugen. Ist schon so einer, der sich, wenn er's daraus anlegt, so ein ganz junges Mädelherz im ersten Sturme erobert. So schnell hat dies kleine heiße .Herz mich vergessen und beit „Rechten" gefunden, dem es jubelnd zusliegt, nachdem ich es nur „erweckt" habe, wie Gräfin Wanda dainals sagte, hinzufügend: „Möge es der Rechte sein." Hoffen nur es, aber — ich glaube es nicht. Ob der Vater darüber sehr erfreut ist? Dem hat die Kleine, seine Einzige, wohl ihr Glück einfach über den Kopf weggenommen. Was will er am Ende machen? Krank liegt er dazu auch noch, und überdies ist sie jetzt um ein ganzes Jahr älter, beinah Achtzehn, das macht in dieser Altersstufe bei den Mädchen viel aus! Brenckens Ideal war sie früher nicht. Aber das große Vermögen hat seine Reize, koeun er auch selbst ein reicher Junge ist. Hatte die größte Zulage im ganzen Regiment. Konnte sic in Zwielitsch gar nicht anders vertun als mit dein Jeu. Muß die Kleine also aus Liebe heiraten. * R e g e n walde, A u g u st. Ich habe meine Hütte iu Silligsdorf abgebrochen und eilten Briej an Graffenbcrg geschickt, daß ich iu zirka acht Tagen von Hamburg ans ab- 94 — dampfen mib ihm die Heit meiner Ankunft in New ?)ork noch mittels Kabel anzeigen würde. Ich wollte natürlich zuerst nach Groß-Runow, bekam aber noch einen Brief von Gräfin Wanda, daß die Heilung des etwas komplizierten Bruches in der Behandlung des alten Landarztes keine günstigen Fortschritte bei dem Baron mache. Es scheine sich um einen Knochensplitter zu handeln, der ans operativem Wege entfernt werden müsse, was bei dem Wter des Patienten trotz seiner großen Lebenskraft immerhin eine ernste Sache sei. Ans keinen Fall würde das Bein feine frühere Beweglichkeit wiedererhalten, und da wäre cs gut, wenn der Baron in seinem künstiaen Schwiegersöhne eine Stütze zur Seite habe. Leiter aber wünsck>e Herr von Brencken nicht, den Dienst zu verlassen, wohl aber Zwielitsch, um in eine größere Garnison zu kommen, lieber kurz ooer lang würde sich dennoch die Notwendigkeit l)erausstellen, daß er Groß-Runow übernähme. Mit Lilli würde sie den Baron zur Stadt begleiten, nach acht Tagen aber, gleich nach der Operation, wieder nach Regenwalde zurückkehren, wo Lilli zunächst bleiben würde. Ich solle noch ein Telegramm erwarten, daß sie sich wieder in Regenwalde befinde. Das Telegramm ist soeben gekommen: alles gut verlausen. Es geht dem Patienten vortrefflich und ich bin willkommen in Regenwalde. Es war ein lvunderbarer Augustabend. Prachtvolle Farben am Himmel, im Walde fast schon ein leiser Hauch von jenseits der Grenze, wo das Wachsen und Blühen der Jugend in der Natur aufhört und der Abstieg sacht beginnt, das Vergehen, Altern, Sterben. — Biele Felder stehen schon in Stoppeln. Aus dem prachtvollen Walde sckMien oie weißen Wunden der gezeichneten Bäume hervor, die. nach der Errite fallen sollen. Hie und da fällt ein herbstlicher Flecken Braun, Gelb- Rot auf, noch sehr verfrüht, aber doch eine Anmeldung: Ich komine so sick-er, wie nur das Scheiden von allem Schönen auf Erden kommt. Und wie ich durch den Wald fuhr, mußte ich immer denkend Deutscher Wald... mein deutscher Laubwald! Bald seh' ich dich nicht mehr, sehe eine fremdartige Baum- und Pflanzenwelt, fremdartiges Wild, fremdartige Menschen. — Vielleicht ebenso gut, ebenso schön — aber die Heimat? — Die Heimat ist es nicht! Mir tvar es auf einmal, als werde alles um mich her- trüber, glanzloser, als sähe ich es nur durch einen grauen Spinnn ebschleier, und ich fühlte ein dumpfes, heißes Weh, daß ich ineine Augen einen Moment schließen mußte, um nichts mehr zu sehen, bis wir aus dem Walde, dem geliebten deutschen Laubwalde heraus waren. — Da lag das .Haus von Groß Runow, seitwärts am Rege nach Regenwa de, von dem Hintergründe dunkler Eichen- und Lindenkroneu hob es sich freundlich ab, ein sicheres, festes, Jahrhunderte altes Heim seinem Geschlecht. Oh, ferne Wunderwelt, in die ich ziehe, kennst du auch solch stille, festbegründete Heimat- ltziuser, über deren Schnelle schon Urgroßvater und Großvater als Knaben gesprungen sind, dessen schützendes Dach sich schon über den Häuptern so vieler gütiger edler Frauen gleichen Namens wölbte? Mir tvar's, als befiel mich jetzt schon Heimweh, dieses unverständliche Weh, wenn man inmitten der Heimat lebt und wirkt, vielleicht auch leidet und sich sorgt in allerlei Not und Drangsal, denen man in der Fremde zu entgehen denkt. Ach, Not und Sorge, Drangsal und Leid, das alles packen wir doch mit in den Koffer und drüben holen wir es wieder heraus. Nur anders sieht es dort aus unter dem fremden Himmel. — Und aus dieser Fahrt durch den abendlichen Wald fiel sacht und leise vom Baum meines Lebens hier ein Blatt, da ein Blatt, verfrüht noch, aber doch eine Mahnung dein ernster und reifer gewordenen Herzen: Ich komme, komme so sicher, wie alles Scheiden kommt vom Schönen und Liebgewordenen aus Erden. Es gibt Stunden — ich habe sie schon zweimal erlebt wo man so klar und deutlich das (Gefühl hat, daß unser Leben eine scharfe Kurve nimmt, in einen neuen Weg biegt, den alten weit im Rücken lassend. — Wie ein stummes, wehmütiges Zeichen erschien mir die Reihe der verhangenen Fenster des Ruuower Hauses und einen Moment die große dunkle Haustür, fest verschlossen, als solle der .Herr des Hauses nicht wiederkehren. Und dort lag Zwielitsch, „das Paradies der Erde", verborgen vom Gebüsch des Schießstandes — dort der ab- aebrochene ruinenhaste Turm des Klosters — und dort schrägüber, hinter dem Rathausidach mit seinen! hohen Giebel und den leuchtendroten Flecken der letzten Ausbesserung j mußte meine alte Wohimng liegen. Wer wohl jetzt da wohnte und hinübersah nach der Rarttätenbude mit dem Schilde: Wladzio Korrolewski? — Ach. das war wohl gar nicht mehr da. Wie heißt es doch in dem Liede? Vorüber, ihr Schafe, vorüber — Dem Schäfer ist gar so weh . . Und nun Regemvalde. Beide Gräfinnen standen auf der Terrasse. Der Empfang war herzlich. Jetzt sitze ich wieder in dem alten Zimmer von damals und schreibe und ordne meine Eindrücke. Es tut mir zu leid, daß ich das in Silligsdors unterließ. Die große Lücke berührt mich unangenehm, wenn ich mich in Stimmungen, Wünsche, Gedankengänge zurückversetzen will und das Tagebuch zeigt mir nur leere Blätter. Tatsachen sind am Ende das wenigste bei so einem Buch, die vergißt man ohnebin nicht. Aber all das Kleine und Kleinste, der Uranfang, die geheime Wurzel, woraus das größte hervorgeht, das ist lehrreich und läßt den Denkenden Ursache und Wirkung in ihren Zusammenhängen erkennen. — Die Nacht ist sommerlich warn!. Mein Fenster steht weit offen und ich sitze dickt davor und schreibe. Der Schein meiner Lampe fällt gelb aus die stillen schwarzen Bäume aus dem Rasenrondell und den mädchenhaft seinen Oberkörper der Diana. Es ist ein hübscher Anblick. Abends haben wir wieder aus der Plattform nach den! Park zu gesessen. Die frischgebackene Braut war erfreulicherweise nicht dabei. Ich habe sie noch gar nicht in ihrem Lievessrühling gesehen. Sie war nach Groß-Runow gefahren, um da irgend etwas zu besorgen, was ihr Vater nach- geschickt haben wollte. So saß ich mit den Gräfinnen allein. Ich fragte etwas eingehender nach der Verlobung Lilli Kallweins, was mir vorher bei Tisch, Auge in Auge mit Gräfin Wanda, aus einem mir selbst nicht klaren Grunde ein bißchen peinlich gewesen wäre. — Meine Vermutung, daß die Sacke ziemlich rasch gekommen sein müsse, bejahte sie. Alle Welt wäre überrascht gewesen. Nach dem roßen Urlaub im Frühling, den Brencken in Italien verrucht habe, sei er viel öfter nach Groß-Runow gekommen wie sonst. Die Kleine habe sich anfänglich äußerst ablehnend verhalten, sei geradezu kindisch unartig g'gen ihn gewesen, wie das so ihre Art war. bis sie sich endlich doch von seiner sichtlichen Liebe überwunden gesuhlt habe. Er war wohl der erste, der ihr solche Gefühle entgegenbrachte und sie ernst nahm. In so heißem Sonnenschein siel dann endlich die grüne Blatthälle von der Knospe. ^.Sie hat sich also zum Vorteil verändert urtter dem Einfuisse der Liebe?" fragte ich „Verändert — wohl..." sagte Gräfin Wanda zögernd, „aber nicht unter dem Einfluß ihrer Brautschaft. Ob sich daraus viel Vorteilhaftes entwickelt, muß sich erst zeigen. Sie wissen ja, Herr von Brenckens Art ist etwas laut, stürmisch, temperamentvoll, sein Wüsteres glänzend und blendend. Wer ob.nicht etwas mehr stille Innigkeit, ernst- liebevoll-s Niederbeugen zu dem halben Kinde — ich möchte nicht hinzusügen, etwas mehr Tcefe, denn die mag er ja. noch verbergen — besser für sie wäre? Nun, Sie »verden sie ja morgen sehen als junge Braut." „Ten Eindruck macht sie wohl gar nicht?" fragte ich lächelnd. „Nein." „Ich kann' sie mir auch absolut nicht in diesem zarten Zustande weiblick)en Erblühens denken," meinte ich lachend. „Hat sich denn Brencken ihrer Reitkunst etwas angenommen ?" „Ach, sie ist auf kein Pferd mehr zu bekommen.' Sie sagt, sie fürchte sich und habe sich immer gefürchtet, habe es nur nicht gestehen wollen. Brencken hat ihr dann das Fahren beibringen wollen. Ws Äava.leristensrau müsse sie mit Pferden umgehen können. Aber auch da widersetzte sie s!ch. Sie fürchte sich vor Pferden und damit gut. Viel hat der böse Sturz ihres Vaters, den sie mit angesehen hat, dazu bergetragen. Da hat sie tagelang gezittert, geschluchzt und man dachte schon, sie könnte davon hysterisch werden Wenn Brencken Mut und Schneid an seiner Frau bewundern will, dann konnnt er nicht ans seine Kosten." „Jedenfalls," meinte ich, „ist sie nicht nur unter dem Ecnsluß ihres Bräutigams, sondern sie hat auch das Glück dem Ihrigen, Gräfin, nicht fernzustehen." Sie antwortete nicht gleich und im klaren Wendlicht sah !ch ein rasches schmerzliches Zucken in ihrem Gesicht. Tann sagte sie: „Nun, ich habe wenigstens vor einiger !t versucht, sie mehr an mich zu ziehen, recht nah 96 — und sie sträubte sich auch nicht, sondern war oft vier, manchmal tagelana. Nach oer Berloomrg änderte sich das. Sie wurde verschlossen gegen mich, beinah trotzig. Der Einfluß der Liebe aus sie muß ein total andrer, jedenfalls stärkerer als der meine sein. Wenn ich ihre Mutter wäre —- ich wünschte da manches anders... dieses stürmische, säst brutale Hrneinreißen in die Mysterien der Leidenschaft —" Sie brach ab. ,F)H," rief ich, höchst peinlich berü-hrt, ..ist das seine Art, aus dem Kinde ein Weib zu machen?" Sie zurkte die Achseln. „Ich glaube es bemerkt zu haben," sagte sie und wechselte das Thema unserer Unterhaltung. Ein wenig neugierig bin ich nun doch fast aus das Brautpaar. — Herr von Brencken wird ebenfalls hier erwartet, weil Runow doch jetzt leer ist. Gr hält sich augenblicklich bei seinem Vater in Posen aus. (Fortsetzung folgt.) Die beiden Kapitäne. Bon Rudolf Michael. Schon seit dem frühen Morgen lag das Unterseeboot auf Vorposten. Tie Nordsee sang unermüolich ein heiseres, wütendes Lied. Das Boot warrdte sich in leichten Bogen hin mrd her, so daß die unmutigen Wellen bald von Steuerbord, bald von Backbord über das niedrige Panzerdeck fuhren. Helgoland, der dunNe gedrungene Felsen, lag versteckt in leichten, herbstlichen Nebeln. Es war alles farblos grau. In dem kurzen, gepanzerten Turm zeigte sich dann und wann der Kapitän. Tie Augen kniff er zusammen, denn der harte Wind schnitt ins Gesiäst, zerrte am Mantel und an dein hoch geschlagenen ' Kragen und blies weiter. Blies so scharf, daß die Wellen bisweilen hoch aufspritzten vor Schmerz. Nun sah die Sonne für eine Weile noch einmal durch den grauen Spätnaclnnitlag. Und die tausend Wellen zitterten und quollen wie fließendes, blutrotes Kupfer. Die See war sck>ön, groß und schön. Rings um das Boot quirlte das kupferne Wasser, als siede es über einem unsichtbaren Feuer. Aber der Blick des Kapitäns hing in der Ferne. Bald versckqvand er ivieder unter Teck, prüfte das Periskop und gab tonlos den Befehl zu halber Fahrt. Tie Maschine knatterte eine Weile aufgeregt nach der langen Ruhe. Tann schnob das Boot gegen die tanzende See an. Ein Obermatrose stand oben am Ausguck. Tie Heizer vor ihren Hebeln und Griffen an der Glut des Ofens. Der Kapitän ivar über sein Fahrtbuch gebeugt. Bevor er am nächsten Morgen abgelöst wurde, wollte er noch einen Streiszug machen, und die Dämmerung und die Dunkelheit sollten ihn sck-ützen. Keiner sprach ein Wort; es war eine starke Stille in dem engeir Schiffsraum. Einer sah imr dann und wann in die Mlgen des andereit und las darin denselben Mut, dieselbe Hoffnung. Da schrillte das Sprachrohr. Der Kapitän stand am Hörer. „Weit vor Backbord ein Wrack!" Der Kapitän stieg hinauf und sah durch das Glas. Ein Mast, ein Balken, mehr war noch nicht zu sehen. Das Boot cnrderte den Kurs und stampfte darauf zu. Und schließlich war es klar und deutlich. Der schwarze Leib eines Torpedobootes, vom Wasser gegen eine Sandbank geworfen. Die Wellen gingen breit und schwer darüber himveg. Nur die Spitze des Mastes sah heraus und daran das verworrene Gestänge der drahtlosen Telegraphie. Und hinten, hinten flatterte noch die Flagge. Dicht über dem Wasser, schwer von der Feuchtigkeit klatschte sie mit Hellen Schlägen. Ihrem Schiffe iroch im Tode treu. Ter Kapitän war seltsam beioegt. Dies Boot hatte der Feind vor "rst zwei Monaten im Nebel hier in den Grund geschossen. Ties kleine, tapfere Boot. Er sah es noch im Geiste vor sich, wie es im graueirden Morgen aus dem Hafen flitzte, schwarz und. kahl, die weißliche Flagge am Heck der einzige Schmuck. Dieselbe Flagge, die hier im Winde klatsctüe, lebendig wie am ersten Tage. Nun lag der Schisfsleib müde, zerrissen unter den Wellen. Und drinnen der Freund, der Kapitän. Zwei Tage vor der letzten Ausfahrt des Torpedobootes war es gewesen, ba halten die beiden Kapitäne das erste „Tu" einander gesagt. Tas lmtte nicht weich und lieb geklungen wie im Frieden, wenn der Wein darüberfließt, sondern hart und trotzig, wie eine stählerne Trosse, die am Anker knirscht. Nun dachte der Kapitän des toten Freundes mrd fühlte: „Tu freier und starker Mensch . . Tas Unterseeboot ftrhr in leichten Wendungen die UnfallsteUe ab, um die slatterirde Fahne cinzuziehen. Tas Heck des Torpedoo- bootes staird fast senkrecht in die Höhe. Die dünne, dunkle Wand war Zerfetzt, und das Wasser rollte unablässig in den Leib des Schrffes hrnerm Tann gurgelte cs und stöhnte es in dem wirren Loch, das der ^Lchuß gerissen hatte. Jü diesem Augenblick stürzte sich eine volle Woge hinein und zerrte wütend an dem Körper des Schiffes. Und da — trieb eine Leiche heraus. — Ter Obermutrose sah es. Aber der in dunkelblaues Tuch gekleidete Tote war nur schwer zu erkennen und im Auge zu behalten bei der unruhigen See. Der Kapitän befahl zwei weitere Matrosen an Teck. Das Unterseeboot stemmte sich gegen die Flut und legte sich mit der Breitseite vor das gesunkene Schiff, so daß die Wellen nun in doppelten Sprüngen über Wrack und Boot fuhren. Nach einer halben Stunde schwerer, kalter Arbeit hatte man den Toten gefischt. Nun lag er da auf dein nassen Deck des Unterseebootes. Der andere, der tote Kapitän. Der Freund. Die Matrosen bissen die Zähne aufeinander und trugen ihren toten Kameraden unter Teck. Sie zogen ihm das schioere, feuchte Zeug vom eisigen Körper und kleideten ihn in eine alte Jacke. So lag er da, der tote Kommandant, und fühlte nicht mehr die erlösende Wärme, die von der Maschine her durch den engen Raum ging. Sein Gesicht war häßlich geworden, aber der Tod macht niemanden scUn. Indessen lag das Boot schwer auf der Seite unter der Wucht der Wellen, ganz nahe an dem Wrack des Torpedobootes. Der Kapitän grift mit jäher Hand hinüber und riß die Fahne vom Stock. Dann wendete das Boot sich ab und stam'pfte mit befreiter Kraft der dämmernden See zu. Der Kapitän kam mit hastigen Schritten unter das Deck, warf das nasse Flaggentuch zur Seite und stand stumm vor dem toten Freunde, der auf einer Bank an der Schiffswand lag. Die Hände des tapferen Kapitäns fügten sich ineimurder. Auch er fühlte die wohlige Wärme des Raumes nicht. Ml sein Sinnen und Fühlen war nur bei diesem ernsten Toten. Er begriff auch nicht das Wunder dieses Zufalls, daß er den toten Freund hatte bergen können, daß er ihm, den er nur zwei kurze Tage als seinen Freund empfunden hatte, diese letzte Liebe nun erweisen durfte. Er fühlte überhaupt nicht Trauer und nicht Freude. Wenige Minuten verharrte der Kapitän in dieser Andacht. Dann nahm er das nasse Flaggentuch, trocknete es an der beißen Maschinenwand und breitete es dem toten Freunde über die Brust. Und plötzlich war es so feierlich in dem engen -und kahlen Schiffsraum wie in einer Kirche mit Gesang und Orgel. Man hörte nur von draußen die Wellen hart gegen das Boot sich werfen und drinneu in trotzigem Takt die Maschine stampfen. Und diese eintönigen Geräusch waren wie Musik. Dann riß sich der Kapitän mit einem Ruck zusammen, wandte sich um und gab seinen Leuten einige Befehle. Die Fahrt ging weiter im Schutze der Nacht, immer tiefer auf die See hinauf. Der Kapitän rückte sich einen Stuhl neben den toten Freund und ließ sich milde darauf nieder. Er war voll wunderlicher Gedanken und mußte sich erst eine Weile Ruhe gönneir. Er empfand etwas Dumpfes wie Rache, mit Haß und Stolz gemischt. War er es nicht auch dem toten Freunde schuldig? Mußte er nicht auch das Leben dieses guten und starken Mannes rächen mit allen Mitteln, die er anwenden konnte? Für eine Weile wollte er es nicht fassen, daß der Freund so füll und ungerächt von ihm gegangen war. Durfte er sich dann noch Freund nennen? Aber nein! Das ging nicht? Der Kapitän blickte mit klaren Augen vor sich hin. Er hatte keine Zeit für Rache und für Freundschaft. Er durfte sie gar nicht haben. Er hatte etwas, das stand dagegen wie eine eiserne Wand. Seine Pflicht. Seine kurze. klare Pflicht. Der Kapitän stand auf und sah auf das bleiche Angesicht des Toten nieder. Seine Lippen beivcgten sich in unverständlichen Worten. Und der Tote schien ihm Freiheit und Kraft zu geben. Denn fast heiter wandte der Kapitän sich um, dehnte sich und schritt schnell ivieder nach oben, um den Matrosen dort zu befragen. Kein Mondschein ivar. Nur Nacht. Auch das Wasser sah man nicht. Man hörte es nur, aber es klang nun frisch und lebendig. Der Kapitän prüfte den Kompaß und die anderen Apparate. Und plötzlich l-atte er einen Entschluß. Er nmßte kaum woher. Er sprang hinunter in den Maschinenranm und rief auch von den Torpedorohren die Matrosen zu sich. Die standen nun alle still, wie Säulen vor ihm. * / Der Kapitän atmete tief und ivarf den Kops zurück. „Kameraden! Wir wollen vorwärts bis zum Morgen! — Ich denke, nur werden sie fassen, irgendwo. — Ihr wißt, ums ich euch damit sagen will! — Wer irgendwelche Bedenken hat. sott vortreten." Die Matrosen standen unbeweglich uub starrten ihren Kapitän an. Leblos. > „Ich danke euch!" Alle Worte des Kapitäns ivaren liart, grausam beinahe. Mer seine Leute hatten ihn verstandet!. Er lvandte sich stumm von ihnen und ging. Und ging hinein zu dem Toten, faßte die beiden starren Hände und küßte sie lange. Das Boot ivühlte in dem Wasser, als sei es voll neuer Kraft. Jeder einzelne stand an seinem engen, ammviesenen Platz und ermüdete nicht. Keiner fühlte es. daß dieses Schiff einen Toten mit sich führte. Hier war kein Gedanke an Grab und Nacht Nur Leben. Es war. als zittre der Geist des toten 'Kommandanten in dem Schiff und begeistere seine treuen Kameraden. So ging es die ganze Nacht. Es geschah nichts. Alle warteten stumm. — ( ' Der dämmernde Morgen schivebte über der .sec und goß Lrcht aus unsichtbaren Händen. Da zeigten sich. Schattenbildern gleich. Schiffe in der Ferne. „Feind — Steuerbord voraus!" Dresc Worte liefen von Mann zu Mann. Unten an den beiden Torpedorohren standen die Matrosen. Der eine an den Griffen, der andere vorm Sprachrohr. Unbeweglich. „Wie spät'?" raunt dieser. Und der andere erwidern „Sechs!" säst unwillig über diese Störung. In dem breiten Rohr liegt der glitzernde Torpedo und lauert. 9kun kommt der Befehl zum Tauchen. Da wissen alle, das; es zum Aeußersten geht. Die Luken werden geschlossen. Der Ober' matrosc steht nun am Periskop und während das Boot sich tiefer in das Wasser hineinbohrt, späht er in dem schmalen Glas nach dem Feind in der Ferne. » Der Kapitän wendet einen Augenblick den Kops. Sein Blick geht über den Toten hin Der liegt still und ahnt nicht dielSchwere dieser Stunde. Das Boot verlangsamt seine Fahrt. Nur die schmale, graue Röhre des Periskops sieht noch aus dem Wasser, und die spritzenden Wellen gehen darüber hinweg. Die Kreuzer des Feindes werden klarer und deutlicher in dem Bilde. Aber das Boot wühlt sich immer näher. Nun stoppt die Maschine noch mehr, mfo aus dem Rohr fährt zitternd der Torpedo. Lechzend wie ein losgelassenes Tier. Ter Kapitän beobachtet seinen Lauf im Periskop. Ein scharf gekräuselter Streifen im Wasser zeigt die Bahn, die er läuft. Immer fevner ist er, immer weiter. Jetzt must er dort sein. Man hört ihn nicht anfschlagcn. Man wartet atemlos. Minuten, die wie Stunden sind. Da legt sich plötzlich der feindliche Kreuzer zur Seite, und das eben noch stolze Schiff wird kläglich und unbeholfen. Der Kapitän spricht durch das Sprachrohr nach unten: „Treffer!" Aber keine Freude zittert in ihnen. Immer noch stumm. Das zweite Geschoß liegt bereit. Das Boot wendet sich zur Seite und fährt in großem Bogen die Front der drei fremden Schiffe ab. Die beiden anderen Kreuzer eilen den sinkenden zu Hilfe. Da «ertönt unten im Torpedo raun; wieder ein Zercben und durch das Sprachrohr die Stimme des Kapitäns: „Los?" Das zweite Geschoß wühlt sich seine Bahn. „Treffer!" Ta werden die Augen des Kapitäns glänzender und größer. Aber er rührt sich nicht. I Die Heizer knien schweiß- rmd rußbedcckt vor der keuchenden Maschine. Aus die halbnackten, klotzigen Gestalten wirft das Feuer einen rötlichen Schein. Keiner wagt ein Wort. Sie wissen nichts. Der dritte Schuß saust zitternd aus dem Rohr. Und »nieder schallt nach kurzer Pause das eintönige Wort: „Treffer!" durch Vas Sprachrohr hinuitter. Den.Kapitän packt einen Augenblick ein großes, tiefes Gefühl, das wie Stolz und Trotz und Freude ist. Aber er bleibt still. Auch auf de»» Tote»» schaut er nicht zurück. In den Herzraum schallt das Konrmando: „Bolle Kraft!" Tie aber »lüften »licht, ob es Sieg ist oder Untergang. Das Boot wendet sich in hartem Kreise zurück. Die Maschine gibt alle Krait her, die in ihr ist. Man hört das Wasser an den Wänden des Bootes entlang rauschen, pfeifen. Und wahreird das stielende Boot schnaubt wie ein verfolgtes Tier, sieht der Kapitän im Periskop an jener Stelle einen Wirr- ivarr von Booten und Menschen. Der veririchtete Feind. ^.ange, lange Zeit geht die Fahrt so. Alle Gemüter liegen noch in eisernen Ketten. Weder Freude »»och Furcht geht um. Da kommt das Kommando zum Auftauchei». Alle atmen tiefer, strecken die Arme und reiben die Augen »vie nach einem langen Schlaf. Der Kapitän tritt hinunter in den Torpedorauln und klopft den Dreien ans die Schulter: „Ihr seid brav!" U»»d die ge- mciju» diese drei kargen Worte »vie ein übergroßes Glück. U»»d im Herzraum steht der Kapitän. „Drei von denen sind iiuüfccr!" sagt er grimmig. Mehr mag er nicht. Tann druckt er eu Heizern die schmutzigen, öligen Hände. Und er lacht dabei. Ater dies Lachen ist nicht weich »vie sonst, sondern laut und voll Grimm. Dan«i geht der Kapitän »nieder zurück. Und plötzlich gedenkt '* des Toten. Der liegt »innrer /.och da, unberührt, dieselbe fahle B ä>se im Gesicht. " a ' Kapitän kniet zur Seite seines toten Freundes »rieder und legt sein Gesicht auf das Fahnentuch. Er schwankt zivischen Trauer und Freude. Aber ein tiefes, seliges Gefühl der Genugtuung ist in ihm. „Du bist nicht umsonst gestorben, du Lieber!" murmeln seine Lippen. Dann wendet er sich »vieder zu seinen Leuten und gönnt ihnen nnd sich ein scharfes, volles Glas, um die starren; Glieder wieder zu belebe,». Und das Boot zittert l)eimwärtö. — Ein Jubel war im Hasen ohnegleichen, als das kleiuc, fast lunscheinbarc Heldcnboot einfuhr. Tausend winzige, bunte Flagge»! grüßten, als sei Feiertag. Am Abend stand die kleine Mannsck»aft an Bord vor dem Admiral, der jedem ein schlichtes, dunkles Kreuz an die Brust steckte. Das war von Eisen. Darnach schlich der Kapitän wieder hinunter zu dem toten Freunde. Er sah ihn lange mit tiefer Inbrunst an. Tann nahm er das Kreuz von seinem Rock und legte es dem Toten auf die fahnengedeckte Brust. Und »vährend er neben ihm niederkniete, gnoll seine Seele über von Dank. Die Küchc im Kriege. (Nachdruck dringend erwünscht.) Mohrrüben Suppe: Eine gute Portion Mohrrüben »nid Sellerie werden zu gleichen Teilen in seine Scheiben geschnitten nnd mit Zw»ebel eine halbe Stunde lang in Butter oder Pflanzenfett gedämpft. Dann gibt »nan kochendes Wasser daran, kocht es weich und rührt es durch. Dann tut man groben Gries in die Brühe und zuletzt etwas Soja. Will man eine feine Suppe daraus »nachen, so rührt man noch ein Eigelb und etlvas süßen Rahm daran. Man kann durch HinMsügen von Eigelb oder von Sahne die meisten Suppen noch nahrlstifter und wohlschmeckender machen. Aber auch ohne diese Zutaten sind diese Stippen sehr sättigend nnd nahrhaft und werden in Südfrankreich von mancher Familie als einziges Mittagsgericht genossen. Schweinefleisch mit Sauerkraut. V, Pfund Schweinefleisch, 1 kleine Zwiebel, Pfeffer und Salz, 1 Prise Kümmel, V* Liter Wasser, 1 kleiner Kops Weißkohl oder 7 l> mittlerer Größe, 2 1 /, Psd Kartoffeln, Essig. Das gewaschene Fleisch wird in Stücke geschnitten, der Weißkohl in Streifen gehobelt, die geschälten Kartoffeln in Scheiben geschnitten, alles jchichtwerse in eine»! Tops gelegt, 7« Liter Wasser beigegeben und offen V. Stunde angekocht. Dann enttveder in die Kochkiste gestellt ober aus dein Herd fertig gedämpft. '_ vilchertisch. — Kriegsnummer 27 der „I i l u st r t e»t e n Z e i t u n g* (Verlag I. I. Weber, Leipzigs — In der vorliegenden Nummer wird vor allem der Tätigkeit der österreichisch-ungarischen Arrnee breiterer Rarmr geividmet. Den Unrsckrlag schmückt ein Viersarben- bild mrt zwei nngarstchen Honvedsoldaten und die erste Titelseite eine gute Pholo/rapbre Kaiser Franz Josephs mit dem älteien Sohne des Thronfolgers. Richard Astmcmn gibt nr emenr packenden doppelseitigen Bilde eine Darstellung der Erstürmung von Petrtkau durch das k. u. f. Jickanlerie - Regiment Wilhelm I., wahrend W. Garste einen Nachtangriff gegen die Russen bei Nen-Sandec (Galizien) vor Angeu iührt und C. F. Bar,er ein kühnes Reiterstückchen zweier ungarischer Husaren in einer stotten Zeichming les> gehalten hat. Ctatlhalrereirat Dr. Prinz Eduard von und zr, Liechtenstein unterrichtet in ckneur rutercssanleir Arst'al; über „Die Kriegs'ürsorge in Oesterreichs. Einen besonderen Schmuck erhält die Nummer wieder durch eine vierseitige Osssetbeilage mit flott hnrgeworleuen Bleisti tskizzen des Son^erzci Huers Pro'csjor Hans v. Hayek von den Kriegsschauplätzen in Flandern rmd Nord- sraukreich. Von große,n Jnieresse ist ferner eine Doppelse.te mit Bildern zum Siege der Sachsen bei Eraonue. Außerdem enthalt bte‘ Nummer wie immer eine große Anzahl kleinerer Streubilder, die über die Vorgänge aus den verschiedensten Kriegsschauplätzen unterrichten. — Preis des Heltes 1 Mk., Vierteljahrs Abonnement 9 Mark. Mag'rjchez Zahleriquadrat. In die Felder nebenstehenden Quadrats sollen die Ziffern 3 15 27 38 viernral derart eingetragen werden, dast die Sunrnre der Zahlen in jeder der senkrechten, wagerechten nnd Diagonalreihen stets 83 beträgt. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Logogriphs in voriger Nummer: Soda, Sofa. ^chnstleitnirg: Aiig. Goctz. Rotationsdruck nnd Verlag der Arühl'schen Universitäts-Buch- und Cteindrnckerci. R. Lange, Gießen.