Bas Paradies der Lrdr. Ronmn von Ada von G e r s d o r f f. (Nachdruck verbaten.) (Fortsetzung.) Ich stand am Fenster in meiner dunklen Stube und starrte ans die dunkle Gasse hinaus. Ter Wind spielte mit dem alten Schilde drüben, daß es klang wie fernes Hämmern, als würde irgendwo etwas zugenagelt. Die verbogene Laterne an der Ecke lies; den Wind ein, der die sich 1 vehrende Flamme Niederdrücken wollte, und ein roter Streifen zitterte auf dem Teppich in meiner Stube, auf Balers und Kaiser Friedrichs Bild und auf den blanken Pistolentäufen an der Wand über dem Sofa... Ich stellte mich davor. Da streifte etwas meine Hand und siel zu Boden. Ah der graue Brief. — Mechanisch zündete ich ein Streichholz an und besah die Adresse miß dem geschäftlichen Aufdruck. Aber die Handschrift das mußte die ihrige sein. Ich riß das Kuvert ans. Es war eine Zeile... ich las sie bei dem verlöschenden Flammchen des Streichholzes: „Vergib mir und vergiß mich. Es kann nicht sein. Es war ein Traum... ein Traum im Paradiese. Tertiana." Ich ließ das Blatt zur Erde fallen. Sekundenlang stand ich starr aufgereckt mit geballten Händen und ungehaltenem Atem, als sei dieser rasende Schmerz ein wildes Tier, das mir die Pranken in die Brust geschlagen hatte dann stürzte ich taumelnd lang über das Sofa und wühlte, inein Gesicht in die Kissen, bis alles sich löste und eine dumpfe schwere Müdigkeit über mich kam. Februar. Vier Wochen sind vergangen. Ich tue Frontdienst. BrenckenII ist Adjutant bei dem neuen Kom- mandenr. Für mich lvar das auch kein Dienst, zü viel Stuben sitzen. Ich reite meine Pferde und andrer Leute Pferde je tückischer und schwieriger, je lieber. Der neue Kommandeur ist unverheiratet, Streber sehr gut angeschrieben oben Brencken, der von Natur faul ist, stöhut. —» Ich habe, au Tante Lalli nicht geschrieben. Sie hat nur auch nicht geschrieben. Am Ersten kam die Zulage von ihrem Banklnrnse direkt, ohne Begleitschreiben von ihr, was sonst immer dabei war, mit Ermahnungen, Ratschlägen und so weiter. Ja, es ist ans! Ich lveiß glicht, ob ich ein schlappeg Kerl bin, dein es an Kraft und Schneidigkeit fehlt, um fest- zuhalten, lvas er besaß, das liebste Frauenherz, das er sich im Sturm genommen unb gewonnen, mit oder ohne Recht. Oder ob er es nicht sesthalten will. Vielleicht beides, gleich unbegreiflich für manch andern. Aber ich verzichte ans so eine Art Hindernisrennen mit dem da in Posen, den; Doktor, „dem freien, selbständigen Mann", den sie vor mir, kurz vor mir geliebt... ltub geküßt... Ah — ekelhaft? Mir steig b es bis an die. Lippen und würgt mich im Hals — ich muß den Kragen anfretßen itnb stürze im Zimmer umher und werfe mich auf hie (Häule — immer einen nach dem andern ohne Panse und rase durchs Gelände. Hilst nicht immer das Reiten. Manchmal wird's noch schlimmer, wenn das Blut wie toll durch alle Adern schießt. Müde wird man wohl, aber ruhig nicht. Und das ist furchtbar! Wenn man halb totgehetzt ins Bett fällt und der müde Körper liegt da wie ein Stein — und nun geht's los im Geist, im Gemüt — ein wahrer Hexensabbat.... Schreien könnt' ich manchmal! Wenn ich sie hier hätte... hier in Zwielitsch in meinen Armen! Gott gnade ihr! Ihr „Traum im Paradiese" könnte ein furchtbares Ende nehmen! Und dann eine von den blanken koketten Dingern da von der Wand reißen und — die. liebe Seele hat Ruh' im „Paradiese". — Aber Hinfahrt» zu dem Doktor: „Hier! Sie oder ich — * der Ueberlebende ist der Sieger?" Rein, diese Rolle liegt mir nicht. Wenn sie geschrieben hätte: „Komm zu mir, ich gehöre dir? Rette mich vor dem andern?" Sie hätte nicht vergebens gerufen? Aber nichts als dieses erbärmliche: „Agien. Es war' zu schön gewesen, es hat nicht sollen sein. Ich nehme meinen Doktor — das ist sicherer, reeller!" Nein, für mich ist von solch einer Frau nichts mehr zu wollen! Ich muß an meinen lieben, teuren Kommandeur denken, an jenen furchtbaren Morgen, wo er von dem Recht auf ein geliebtes Weib sprach, das man sich mit bewassneter Hand zurücknimmt, und an das stolze Lächeln, mit dem er sagte: „Ich verzichte." «Ich auch! Aber in ganz andern: Sinne? Ich habe meine Wohnung gekündigt. Das Gegenüber ging über meine Nerven. Ich bin zunächst ins „Eldorado" gezogen. In meinem Stall sind Ratten und fressen meinen Pferden das Futter weg, da begreift jeder, daß ich so plötzlich losgehe Zwielitsch. den 2. März. Zum zweitenmal nur das kalte (öcld, kein Wort dabei von Tante Lalli? Sie ist ja ebenso steisnackig nnd stolz ivie ich. Aber sie ist alt und ich bin iung, und ich habe ihr so viel zu danken — alles,, was mein Leben bis jetzt schon und leben Elvert machte. Es ist doch eine große Sache um eine kluge und vornehme Frau — da mag man kommen in Freud' oder Leid... man findet ein Echo aus das, was man meint. Ich habe Urlaub genoinmen aus vierzehn Tage nach Berlin. Ich bin wirklich ruhiger. Und der Ortswechsel wird nur auch gut tun, überhaupt Berlin. In meinem alten Regiment will ich auch gern mal ivieder verkehren. Ich reise l-ente abend. Meine Pferde sind bei Meier gut aufgehoben. Und Brencken II., unser bester Reiter im Regiment, will Apollo in spezielle Sbhut nehmen und bewegen. Soll mir Postkarten schicken. Ich habe ihm alle adressiert, er braucht bloß zu schreibet-: „Pferde gesund." Hoffentlich nichts andres! — Berlin, den 1b. März. Tante Lalli und ich sind versöhnt!jJch freue mich so von Herzen, daß ich hergekommen bin nnd ihr alles, alles erzählt habe. Und welche nage- wohnte Wohltat für mich war das Aussprechen'. Das einzige Herz, was mir auf Erden so treu gehört, zu versöhnen, ist mir leicht und ganz gelungen. Es waren 78 schöne, tiefernste Stunden der Aussprache und des gegenseitigen Verstehens. Biel enger als früher haben sich unsere Herzen verbunden.... Sie war weicher, liebevoller, als es sonst in ihrer Art lag, und ich war reiser und ernster geworden. Wie es alten Leuten oft mit dem Nachwuchs ergeht, mochte sie sonst noch immer in dem Mann den kleinen ver wähnten Jungen wiedererkennen, was ihr etwas Ueberlege nes, Sarkastisches gab — dieser Zug war jetzt ganz aus ihrem Wesen verschwunden. Von unfern Toten haben wir viel ge sprochen. — B erlitt, d e u 2 0. M ä r z. Wie ahnungslos legte ich, nachdem ich diesen Satz niedergeschrieben, das Buch beiseite! Wie frisch und helläugig blickte Tante Lalli mich an, und nichts, gar nichts schien die Möglichkeit anzudeuten, das; sie selbst nur allzubald zu den Toten gehören sollte, von denen wir uns zuletzt noch so viel zu erzählen wußten. Ich bin noch ganz betäubt, ganz fassungslos. . . . Wie ein Blitzstrahl aus heiterem Himmel schlug es ins Hans. Es gibt Menschen, die man sich gar nicht tot denken kann. Ich glaubte ganz deutlich Tantes Stimme, ihren Schritt im Nebenzimmer zu hören, als müsse sie durch die große Tür ihres Schlafzimmers in ihrem grauen weichen Seioentleide hereintreten, mit den runzligen, leicht geröteten Bäckchen, wie sie immer von ihrem Nachmittagsschläfchen so rosig angehaucht zum Kaffee erschien. In dem lleberraschenden, dem Plötzlichen zeigt sich der Tod in seiner ganzen entsetzlichen Tücke. Heute früh zehn Uhr zwanzig Minuten ist meine liebe Tante Lalli, meine treue zweite Mutter, in meinen Armen gestorben Ein Schlaganfall. Den 25. März. Ich habe sie zur letzten Ruhe geleitet llnd sitze nun allein, ganz vereinsamt in ihrer großen bunten Wohnstube, an ihrem alten Schreibtisch, den sie von ihrem Vater, meinem Großonkel, noch geerbt hat. Und ich will ihn mm selbst benutzen. Ihr Sterben war nicht leicht.... Was es ihr so erschwerte, schien der Wunsch zu sein, zu sprechen, mir noch etwas zu sagen. Nichts, nichts von ihren Blicken, ihren stummen Zeichen vermochte ich zu deuten. Auch jetzt beim Ordnen ihrer Schreibsachen habe ich nichts gesunden, was mich aus eine Spur ihres letzten dringenden Wunsches leiten könnte. Vielleicht ergibt es sich noch aus lhrem Testament. Justizrat Klinghammer hat sich gleich nach dein Begräbnis mit dem Ersuchen an mich gewendet, mich noch heute sprechen zu können. Das hätte doch wirklich Zert gehabt bis später. Ich bleibe ja hier, bis alles geordnet ist. Ich kann mir denke,!, daß sie eine Menge Legate und dergleichen bestunint hat. Freut mich, wenn andere Menschen auch etwas von ihren, Reichtum haben sollen, selbst wenn es viel ist. Für mich bleibt noch genug. Wie seltsam gleichgültig ich gegen den Gedanken bin, jetzt ein reicher Mann zu sein, „ein freier Mann, ein selbständiger Mann"! Gott se, dank, daß ich den Entschluß faßte, zu ihr zu reisen. Wre leicht^ hatte ich es ohne jede böse Msicht verschieben tonnen! Nur wenige Tage — und es war zu spät, für ewig zu spat. Tie alte Johanne, die mit ihr jung gelvesen und alt geworden ist, war ,norgens sieben Uhr aus dem Schlaf geklingelt worden. ' ’ 1 ? ie r vl cf sofort, die schwere Erkrankung erkennend. Ms der Arzt kam, war alles vorüber. Nun bin ich der letzte Rehn-Trach. Wenn ich hier mit der Erbschaftsregulierung fertig bin, gedenke ich Betzingslöwens aufznsnchen. Sie sind in San Remo horte ich Ihr soll es gut gehen — gesundheitlich. Mer be, dem Oberst hat sich irgend ein organisches Leiden eingestellt. Eine schlechte Farbe hatte er immer * Der Justizrat war bei mir. Ob ich Tante Lallis Testament gesunden hätte, war seine erste Frage. Ans dem Gericht sei kems deponiert. Wir haben daraufhin den Schreibtisch be« alten Sekretär in ihrer Schlafstube, Kassetten, Truhen 1 fj?k® er .öt/ was Papiere enthalten konnte, durchsucht, doch nichts gefunden. Wir ließen sogar einen Fach- mann rufen, der den Schreibtisch und den Sekretär ans Ge- yermfacher und doppelte Böden untersuchte, aber keine Spur eines letzten Willens, eines Testamentes fand sich. Der ^ustizrat nahm die Sache sehr ernst, meu, ia u a P Ade nicht so wichtig, ob ein Testa- dackup m J! K?*uV ie ' Überhaupt kems gemacht*hat. Sie nnh LÄr hatte ja noch Zeit, sie war so kerngesund die Rehnschen Frauen sind sonst alle uralt geworden," d?? wÄ.?^^bount vom suchen und wehmütig bewegt durch die vielen Erinnerungen au ineiue lieben guten Eltern, auf die w,r dabei gestoßen waren. „Tantes Dienstleute und- einige ihrer Bekannten hier werde ich in ihrem Sinne schon bedenken. Es tut mir nur herzlich leid, daß ich nickst lveiß, lvein sie sonst etlva, vielleicht wohltätigen Anstalten, etwas zuwenden wollte. Aber ich glaube selbst, sie hat eben kein Testament geniacht, weil sie sich nicht dazu entschließen konnte. Ihr Universalerbe bin ich ja doch." „Sind Sie dessen ganz sicher?" fragte der Justizrat nach einer Pause. „Unbedingt," sagte ich überrascht. „Wie kommen Sie auf diese Frage, Herr Justizrat?" „Ihre verstorbene Tante hatte einen Bruder — Edmund von Rehn." „Der vor dreißig Jahren ins Ausland ging ilnd von dein sich meine Tante losgesagt hat." „Gestorben ist er aber nicht?" „Nein. Im Gegenteil. Ich habe vor einigen Wochen sogar ein Lebenszeichen von ihm gehabt." Die alte Johanna, die als Bertrauensperson zugegen war, fiel mir bestätigend ins Wort, daß auch die Tante vor kurzem von ihin gehört, sogar eineii Brief von ihm erhalten habe. „Damals sprach sie sehr ernsthaft vom Testamentmachen," fügte Johanna hinzu. Ich konnte mir denken warum. „Die überraschende Gewißheit, daß der Totgeglaubte noch am Leben sei," saats ich, „mochte ihr eine dringende Mahnung gelvesen sein, mir die Erbschaft testamentarisch zu sichern und alle Ansprüche des unwürdigen Bruders ausznschließen. Nun sind mir ihre verzweifelten Anstrengungen, mir in ihren letzteil Augenblicken noch etwas zu sagen, nicht mehr rätselhaft, wenn ich annehme, daß es zu jener Vorsichtsmaßregel, durch die sie mich hat schützen wollen, nicht gekommen ist." "2a," sagte der Justizrat mit gefurchter Stirn, „dann ist ev sehr fraglich, ob Sie überhailpt als Erbe in Betracht kommen können. Ich habe zu Ihrer Tante nur rein geschäftliche Beziehungen gehabt, dabei handelte es sich um die Anlage ihrer Kapitalien und so weiter, aber nie um Testa- rnentsangelegenheitett. Ihr energischer Charakter und ihre praktische Ausfassung in allen geschäftlichen Fragen ließen mich vermuten, daß eine letztwillige Verfügung über ihre Hinterlassenschaft gesetzlich festgelegt sei. Es kommt aber durckiaus nicht so selten vor, wie man allgemein glaubt, daß Personen, die rm Leben sehr weitschauend und fürsorglich waren, aber eines plötzlichen Todes starben, zum Erstaunen der Hinterbliebenen kein Testament gemacht haben " Wir sprachen noch längere Zeit hierüber. Ich erinnerte mich an viele kleine Züge von Tante Lalli, die mich mehr und mehr darauf brachten, daß sie wirklich kein Testament gemacht, vielleicht es immer wieder ausgeschoben habe im Gefühl ihrer Gesundheit und Frische. Die natürliche Scheu vieler alten Leute, wenn sie ein gewisses Alter überschritten haben, nicht gern an den Tod zu denken, hatte sie in be- deutendem Maße geteilt. Trotz allem vernünftigen Ernst ihres Wesens, war sie auch iiicht ganz frei von Aberglauben gewesen. Der Justizrat meinte znstimmend.- es gäbe m dem Gefüge jedes Charakters, auch des festesten, irgend- ivie eme Lucke ivo er gleichsam sich selbst uiitreu wurde, und es wäre oft auf die schlaue Erforschung solcher Lücken zu schieben, wenn zuweilen ganz minderwertige Menschen einen überlegenen Charakter an einem Fädchen zu lenke,t verstanden haben. (Fortsetzung folgt.) Lin Traum. Skizze von F r i e d r i ch T h i e m e ,, • ber hereinbrcchcndrn Nacht hüllte» das Ile.ne belgische, Dürschen cm, als eine Abteilung deutscher Husaren gleich crner Windsbraut daherfegte imb im Nu davon Besitz ergriff Die Trnppe ivar »,cht zahlreich, aber das Dorf war von seinen Bewohnern ,ast verlasle», und Feinde standen sicherem Erk „de ÄÄ" 1 ^»brluhcr Whe, Gatt cs-doch auch nur. bis zum nächsten Morgen hier zu rasten und aul das Regiment zu warten, das nur wenige Sttmden entfernt lag. Alle Vorsichtsmaßregeln welche schmerzliche Erfahrung in diesem Lande des tückischen Verrats unseren Soldaten gelehrt, wurden getroffen. Der Führer deö «L Se x* n ™V a " M , C f - eil L c Mannschaften in alle Sä„R P' ?»V>" ,cn b \, Waffen abzusordern und vor allen Dingen »ach den Männern Umschau zu halte». Erst dann bezogen die Leute ihre Quartiere. ; Unteroffizier Gottwald Kirsch hatte mii zwei anderen Feldgrauen, dem Reservisten Mühldors und seinem Burschen Flechser, m einem nicht nmmsehnlicheii Bonernhänschen n li lllc anderen Personen männlichen GescUechts lvaren reine Kinder. Die Frau hatte ihn als den Vorgesetzten in der einzigen Stube cmquartiert, die hierfür geeignet schien; es war ihr und ihres ..lanncs eigenes Schlafgelaß, wie das große zweischläfrige Bett m der Ecke bezeugte. Kirsch unterwarf außerdem die Stube, bevor 55.NA Niederlegte, eurer eingehenden Untersuchung. Ter im ersten ^oMverr belegene Raum war nicht groß und enthielt außer dem Bett nur noch erneu alten, mit Kleidern vollgestopften Schrank, euren drerbemrgen Tisch und zwei hölzerne Stühle. Die einzige von innen verriegelbar. Das Fenster führte in den Vor hinab. per schrank stand an der denr Bett gegenüberliegenden Wand, der Unteroffizier durchforschte ihn genau, es war niemand dann »crftcrft Sogar unter das Bett blickte er, der Neine eiserne vfen konnte ebenfalls niemand verbergen. Kirsch warf seine Sachen und einen der ivtrihlc, seinen Mantel hänqtc er in der an einen Nagel, seinen Karabiner und neben^da- Ie9tc c - c m Armesbercitschaft ans den Stuhl «eben da» Bett. Dann wart er sich todmüde in die üppigen Federn. Zum Verständnis des Folge,rden müssen wir die Situation durch ermge Angaben erläutern.- Das Schlafgemach des Unteroffi- jKf* Fenstern nach der Hausfront. Daneben befand Äi^°^?"^^bcheu, ur dem die Frau selber mit den Kindern Jsä. gegenüber befand sich die Tür. auf der linken dicht an der Wand ftand der Schrank, der zwischen sich uitb «4rf2« d f2? l K emei1 ^aleu Raum ließ. Dort hing der Mantel Kirschs, der den eng.m Spalt fast ausfüllte. Das Bett stand denr Schranke gerade gegenüber an der anderen Seitenwand wenigen Mmuten fest eingeschlafen. Zwar hatte WprfWM&Vf ^ ei !2 lia I ubei ‘ d,e Ereignisse der letzten Tage x zu geben. Er hatte grausige Bilder gesehen, wie sie sonst nur der Kamps zwischen Wilden und Barbaren zeitigt Wie blutdürstige Teufel hatten die belgischen Wallonen die Wchm Soldaten aus dem Hinterhalt überfallen, nicht nur ^^ ^londerri Frauen, sogar Wider hatten sich beteiligt. Zum Glück überwältigte rhu die Erschöpfung, die seine Gedanken schon verwirrte, bevor sie rhm recht zum Bewußtsein kamen. .. f totenstille herrschte in der Stube, nur unterbrochen von den tiefen, regelmäßigen Atemzügen des Schläfers. Er hatte sich zeitig niedergelegt. Vom Kirchturm des Torfes schlug die alte, rostige Uhr ^?rer unangenehmen, heisernen Stimme erst zehn, dann elf Uhr Mletzt Mitternacht. So still wie in dem Stübchen war es auch im Das war die rechte Zeit für den Traumgott. Unsichtbar, I^eunlich st,eg er herab, seine wundersamen Bilder über den müden Schläfer ausstreuend. gute und böse, freundliche und schreckliche durcheinaiider, wie s,e die Geisterhand den, nie sich erschöpfenden Füllhorn entnahm. Da zauberte das Bild der Heimat, dort das- lenige der Geliebten em verNärtes Lächeln auf die Lippen, dort ächzte und stöhnte der Träumer in gualooller Pein u,id rang und kaniptte mit chrchtbaren Schatten. Der Unterofsizier gehörte heute zu der letzteren Gruppe. Zu mächtig hatten die Eiiidrücke der letzten Tage aus ihn emgewirkt. Die Gestalt des armen Teufels ^/L vor chm auf. den er gestern erblickt; er trat ihm entgegen und streckte die blutüberströmten Arme nach ihm aus — noch schlimmer- m nnem Augenblick »var er selber der Mann, ein Haufen toild- schreiender Männer und Werber drang aus ihn ein, ungestüm, tapfer setzte er sich zur Wehr; aber die Menge war zu groß .slck) überwältigt, zu Boden geworfen, Hände und Füße b'Ken sie ihm fest, auf seine Brust warfen sie sich, daß er zu ersticken drohte. Eine der Fünen zuckte den blitzenden Dolch über Da wachte er ans, mühsam Atem holend, über und über in Schlveiß gebadet! Es geht uns allen seltsam nach solchem Traum. Erst befinden wir uns noch völlig im Bann der fiirchterlicheu Vision, langsam nur reifet sich der Geist aus der Verwirrung los. Dann entringt sich ein tiefer Atemzug der gequälten Brust: Gott sei es ^war nur ein Traum! Aber lauge noch vermögen wir nullt abzuschütteln. Der Tapferste ftihlt eine unbestimmte furcht und zieht schaudernd die Decke über den Kopf Unheimliche Nacht, unheimliche Situation! Auch wer sonst u'Lt enipfindsam ist, glaubt doch Geräusche zu vernehmen. Vorsichtig lüftet er das Ohr und lauscht. So auch unser Unteroffizier. Auch er glaubte ettvas zu hören aber die Aufregung ist eine trugenfche Vermittlerin. Es war nur die Nachwirkung des schrecklichen Traumes, die ihn betörte... Vielleicht hörte er sein eigenes Blut in den Ohren rauschen ... Nein, doch nicht! Das Geräusch war Wirklichkeit, und kam aus der Gegend, wo der große Schrank stand. Nun war unser Unteroffizier kein Manu, der leicht Zitter- sedern auffteckte. Mit einem Ruck hob er den Kopf aus den rc( f* c das L)hr der Richtung entgegen und spannte seine Gehörnerven zu äußerster Tätigkeit, während seine scl>arfen Augen das valbdunkel des Raumes zu durchdringen versuchten. Aber das ungewisse Licht, das der Mond durch die Fenster warf, war nicht Klarheit zu verschaffen. Es füllte im Gegenteil oas Zimmer mit allerhand beweglichen Schatten und Gestalten. u Aber das Geräusch glaubte er, wenn auch durch Pausen unterbrochen, deutlich zu vernehmen. Sein erster Griff war nach denr Karabiner; erst als er diesen vand fühlte, glitt er, den letzten Rest von Erschlaffung und Schlaf runkenhett absckKttelud. leise und hastig aus dem Bett und schlüpfte in seine Beinkleider. ni.ä ^'^uke war. zur Tür hinaus zu springen und aus dem. Hcnrsc auf die Straße zu fliehen, um seine Kameraden zu ^ ba i tc . cr ouch schon getan, da hielt ihn der Gedanke zurnck, daß doch vielleicht alles nur Einbildung Win chm sei, entstanden durch den grauenvollen Traum und die Erzahlun^n, die im Regiment herumgingen. und daß er möglicherweise rm Begriff stehe, sich im höchsten Grade lächerlich zu machen. b" Stube war niemand, das sta»rd fest. Auch den Schrank hatte er auf das sorgfältigste durchsucht, es hätte ihm keine Maus ""d das Geräusch- Befand sich nicht auf der ^0 der schrank stand, noch ein anderes Gelaß, und war es tblcht denkbar, daß die dann schlaserrden Personen ihre Anwesenheit und vielleicht Schlaflosigkeit durch Geräusch kundgaben? Venimtlich schlief dort die Frau mit den Kiudenl. Ein Kind üinnte krank geworden sein und die Mutter auf den knarrenden T-ielen hm und her gehen. den Fußspitzen schlich der Unteroffizier an den Schrank heran und legte sem Ohr an die Tür. Eine Zeitlang blieb alles still, dann unterschied er deutlich wieder einen knarrenden Ton. Kein Zwersel, der Laut drcurg aus der anstoßenden Sttibe zu ihm, fast sckren es gar, als kanch er aus dem Innern des Schrankes; denn an der Wand neben dem Schranke selber lauschte, ward das Geräusch, als es wieder veruehnchar wurde, dumpfer und leiser, r a ^ ir '$ ,botte zum Glück die Schranktür, als er darin Nack>- wamng hielt, nicht wieder zugeischlossen. Sie war nur angelehnt So i^rmochte er sie unhörbar zu öffnen. Tami stellte er. immer m der Rechten, mir der linken Hand eine Lücke Klechem her. indem er solche rechts und links zur >chob Ta traf plötzlich ern matter Lickftschimmer sein Auge Was bedeutet das? . » . Der Unteroffizier war sich sofort über den Ursprung klar drang durch einen ganz schmalen Spalt in drr Rückwand des Schrankes. Wenn das aber, möglich war, so nmßte die Rückwand uir- Mittelbar Mit der anstoßenden Stube in Verbnrdimg stehen, in der das Licht doch allem brennen konnte. Ta nun nicht anzunehmen war, daß hier em Stück der Wand fehlte und der Schrank die Stelle derselben ersetzte, so verdeckte derselbe offenbar eine Tür, durch welche sem Schlamemach mit dem Nachbarrmim in Verbindung stand. Und diese Tür war geöffnet wordeii! Zu ivelchem Zlveck? Das konnte kaum zsveifelhaft sein Der Laufckser erkannte deutlich, daß jemand an der Hinteren Lvand des Klei^rspiudes arbeitete, so sehr er sich auch bemühte, jedes Geräusch dabn zu vermeiden. Sogar leises Geftüster glaubte er nnmal zu vernehmen. Ganz geunß hatte man cs auf einen Ucbcrfall abqeselsen Es war weder der erste, noch würde es der letzte sein. Die Schurken versuchten, geräuschlos die Bretter der Rückwand zu entfernen, um durch diese Oeffiiung zu ihm hereinzudringen. Sie hofften ihn natürlich m festem Schlaf zu finden, und das »oäre ohne den grausigen Traum auch sicher der Fall gesyeseu. Kirsch erftcute sich m der Regel eines gesunden Schlafes, und da morgen früh keme dienstlichen Rücksichten dem eutgcgeustanden, hätte er ohne das pemliche Alpdiücken ohne Zweifel bis in den lichten Morgen geschlaseu. ' Rasch trat er zurück, griff noch feinen Säbel aus und eilte auf den Zehen nach der Tür. Der Riegel ,var noch vorgeschoben, er zog ihn leise zurück. Trotzdein gelang es ihm nicht, zu öffnen „Die Halunken haben von außen zugeschlvssen." sagte er sich bestürzt. Jetzt blieb ihm nichts anderes übrig, als zum Fenster lünaus nach L)ilfe zu schreien. Ob man es freilich hören würdet Oder wenigstens rechtzeitig hören? . Schon drehte seine Hand den Wirbel des einen Fensters, da durchftlhr den tapferen Deutschen plötzlich ein anderer Gedanke Sobald er seine Stimme erschallen ließ, würden die meuchel- mordenschen Buben sicher die Flucht ergreifen dann entgingen sie der verdienten Strafe, lind seine Wirtin, bie cfeKbc Verräterin, ivußte dann natürlich von nichts? Nein, so leichten Kaufes sollten sie mcht davonkommen. ^>re wollten ihn überrumpeln, nun gedachte er sie zu überrumpeln. Hastig trat er zu denr Bett, ballte seinen Waffenrock nut dem alten Tepprch, der ans dem Boden lag. zu einen! länalrchen Bunvet zuscnmnen, und legte dies so rn bo*3 MU hrneur. das; es au'.'sah, als läg»e ein Mensch darin. Das Kopsftssen stülpte ec etwas auf, so daß es den 'iCnfd^ein gawcnm, als verdecke es den KoPf des Schläfers. Dann schlick, er nach dem Schrank zurück und verbarg sich in der Ecke Mischen diesem und der Außenwand nmter semem dort hängenden langen Mantel. Glücklickterwerse trug er dunkle Strümpfe, so würde man seine Füße in der halben Finsternis nicht bemerken können. Lickt durften die Meuchelmörder nickt mrtbnn- gen, und überhaupt war kaum anzunehmen^ daß sie sich erst lange mit Nachforschungen ansbalten würden. Sie glaubten sich tyre» Opfers sicher, und würden so schiiett wie möglich auf das Lager znstnrzen, mn ihn zu ermorden, bevor er auch nur richtig wach Während er stunrm und starr hinter' dem Mantel stand, hörte er, wie sie arbeiteten und flüsterten. Endlich schien die Entfernung eines Teiles der Rückwand des Schrankes gelungen; denn er vernahm, wie jemand leise, ganz leise in den Schrank hr neinkletterte. Der Unteroffizier hatte die Tür lvilcker an ged rückt — wahrscheinlich würde der Bube sich freuen, wenn er sie unverschlossen fand. Obgleich die Oeffnung eines so simplen Schlosses von inneu mittels einer Zange nur das Werk einer Minute feilt konnte. Zwischen denr Mantel und der Wand 'hindurchlugend. Gemente der Soldat jetzt, wie die Schranktür vorsichtig zurückgebogen ward. Da sie nach der von ihm abgewandten Seite ausgürg, erblickte er im Zwielicht den dunklen Schotten eines lauschend vorgestreckterrKopses. Kirsch hielt den Atem an, sich nicht zu verraten. Ter Späher suchte pl erkunden, ob das Opfer auch wirklich in festem -schlas liege Zwar hörte er keine Atemzüge des Schläfers, aber still ivar und blieb es unter der Bettdecke, unter der die Gestalt des Lchlafenden sich deutlich abhob. Damit schien der Spion znfriedeu. Leise, unhörbar stieg er vollends aus dem Sckrank. ihm folgten noch zwei andere Gestalten. Der Unteroffizier erkannte genau, daß es sich um zlvei Männer und eine Frcnt handle. Jedenfalls waren mindestens die Männer bewaffnet, doch konnte der Kriegsmann natürlich nicht wahrnehmen, was für Waffen sie bei sich führten. Wie er erwartet^fiel es den Dreien nicht ein, sich umzudrehen; deshalb schob er den Mantel zur Seite rmd hob den Karabiner schußbereit empor. Aus den Zehen schlichen die beiden Männer, die sich ebenso wie die Frau ihrer Schuhe entledigt hatten, dem Bvtt zu. Sobald sie davor standen, holten auch beide zu lvuchtigem Schlage aus. Zwei mächtige Axthicbe fausten ans das Kissen nieder und wütende Stint- men brüllten: „Stirb, deutscher .Hund!" Tie Frau war jetzt mit einem Sprunge an ihrer Seite, im selben Augenblick aber auch schon der Unteroffizier dicht hinter ihnen. Und bevor sie sich noch von denr Erstaune» darüber, daß ihre Hiebe offertbar nur weiche Kissen getroffen hatten, zu erholen vernwchten, krachten schnell hintereinander zwei Schüsse. Zwei Schmerzensruse ertönten fast gleichzeitig, einer der Männer brach sofort zuscnnmen. der andere hielt sich stöhnend am Bettrand. Die Frau kreischte aus und flüchtete nach denr Schrcncke zurück. VCbex der Unteroffizier vertrat ihr entschlossen den Weg. „Halt — hiergeblieben, Bestie?" donnerte er sie an, „ober ou bist eine Leiche!" Zitternd gehorchte die Frau und fing laut an zu schluchzen. .Linrde Licht an ?" befahl ihr der Soldat. Sie wandte sich dem Tisch zu und entzündete die darauf stehende Kerze. Beim Schein des Lichts erblickte sie derr in seinem Blute mn Boden liegenden Mann und warf sich in wildem Schmerz aus ihn nieder. „Jagnes, o mein Jaaues, du bist tot?" Das tvar freilich noch nicht der Fall; doch waren die beiden Unholde schwer, ja, offenbar tödlich verwundet, ledensalls unfähig, ihm selber noch zu schaden. Kirsch riß das Fenster aus und feuerte einen Schuß iit die Luft ab. Nicht lange, so ward es auf der Dorfstraße lebendig. Aus den Nachbarhäusern stürzten die Kameraden. von denen die meisten angekleidet auf Matratzen oder Stroh genächtigt hatten. Im Nu schlugen sie die Tür des Hauses rin. die Stimme des Unteroffiziers leitete sie nad> dem rechten Orte Der Schlüssel steckte draußen im Schloß, einen Augenblick, und sie drangen in die Stube. Wie Kirsch vermutet hatte, rvar die Frau in der Tat die verräterische Wirtin des jungen Mannes. Der Verwundete, den sie Jaaues genannt hatte, lvar ihr Mann, der sich mit anderen Männern des Dorfes beim Herannahen des Rcilertrupps im Walde verborgen hatte. Abends war er heimlich zurückgckebrt und lmtte mit seinem schändlichen Weibe den tenslischen Plan, den schlafenden Soldaten zu überfallen und zu ermorden, verabredet Ein Nachbar sollte dein Paare die gräßliche Tat ausführen helfen. Die Kameraden Kirschs machten kurzen Prozeß mit den beiden Mordbuben eine Kugel vor den Kopf eines jeden, und beide hatten geendet. Die Frau, die ihre Unschuld behauptete, wurde gebunden und ab- geführt, die beiden Kinder übergab man am anderen Morgen dem Bürgermeister des Dorfes. Der Unteroffizier erzählte mit Genugtuung, n>tf er durch einen Traum aus wahrhaft umnberbare Weise gerettet worden. „So fürchterlich und aufregend dieser Traum auch war. ' fügte er frohlockend hinzu, „es war doch der schönste meines Lebens!" _ vermischtes. • Pferdelazarette. Zum Sanitälswesen eines modernen Riefenheeres gekört nicht nur die Versorgung erkrankter uu» verwundeter Menschen, sondern oueö die Pferde verlangen einen ans- gedehnten Sanitätsdienst und die Anlage besonderer Lazarette. Len Tiere», freilich, bei denen »vichtige Organe verletzt oder gar Knochen zerschmettert sind, ist nicht zn helfen; die vielen Pferde ledoch, ote leicht verivnndet, durch die Anstrengungen erschöpst oder gelabmt sind, »verdei» zweetniäßlger Behandlung znge'ührt. Ein Mtlarbetter des „Malin* war jüngst in dem Pferdelazarelt der 4. Ar »nee und beschreibt nun dessei, Einrichtung. Es kann 2200 P»erde ansnehnien; außer den Stallungen für so viele kranke Heide steht ein Gelände von 11 000 Hektar zur Verfügung, aui den» d,e Genesenden sich tummeln können. Die Mehrzahl der Patienten »ft nicht eigentlich krank, sondern n»»r vollständig ausgepumpt; £ in V derte von Werden sind infolge der Entbehrungen, namentlichourcv häufigen Wassermangel, z»» Haut und Knochen geworden. Wetter werden den» Pferdelazarelt Hunderte von Pferden zngefrrhrt, die durch den Catteldrnck oder sonstige Gdchirreimvi knnqen t\* wnndungen davongetragen haben, deren Behandlung anssichtsvoll ist, und schließlich auch leicht verwundete Tie Pserdeärzte nehmen nicht nur Overationen vor, sondern verordnen auch diätetische Kuren, warme Bäder, Lichtbäder u»ld Luftbäder. ^Wenn ein Heilerfolg ausgeschlossen erscheint, wird das erkraiikte Plerd sch»nerzlos getötet; die Heilerfolge solleii aber »echt bedeutend feut, und 00 v. H. der zugefühiten Pferde iverden, wie es heißt, wieder dieiisltanglich. Die Küche im Kriege. (Nachdruck bringend erwünscht.» Gemüsesuppe mit Reis; Man schmort Zwiebeln, schneidet an Gemüse klein, was man nur hat: Sellerie, Mohrrüben, Lauch, Wirsing, Bohnen, Rüben, auch Erbsen. Wenn alles halb weich ist, tut mau Reis daran. Getrocknete grüne Bohnen mit 5)a nun elfte isch und Kartoffeln. Mengen und Zubereitung wie bei den getrockneten Mohrrüben. vüchertisch. — ,Aus deutschem Süden' ist eine Flugblattsolge be ,rannt, deren erstes Heft zu de,n niedrigen Preise von 25 Pfg. so- eben in» Berlage von Rentz & Jtta, Konstanz, erscheint. An denr Unternehme,r ist eine sehr große Zahl der besten Schriftsteller SüdoentschlandS und Oesterreichs beteiligt. Der Inhalt der Blätter besteht a»ls Aussätzen, Erzählungen ,»nd Gedichten, die der Krieg gezeitigt hat. lieber^ die Absicht der Blatter orientieren an» bellen einige Sähe aus deru an die Leser c ccxd teten Schlußwort des Herausgebers Walter Ierven. Es heißt da: .Einen Niederschlag der süddeutschen Ctiinmung »vollen diese Blätter widerspiegeln. Ohne viele Worte: sie werden ebemowohl die geistige »md künstlerische Etgenart des beutfetjen Südeirs — wozu in geistigem Sinne auch das angre,»zende Oesterreich gekört — ausdrückerr, als auch jene gervaltige Erhebt,na, jeiies heilige Znsa»nmengehörigkeitsge>nhl, das seit denr letzten Julitage des verflossenen Jahres stärker denn je in nnS er« stand und bestehen Meißen möge." Arilhrnogriph. 123456789 eine Körperscl>ait. 2 10 7 Haiisgerät. 8 7 G 5 G oströmischer Feldherr. 4 7 8 2 Nebenfluß der Donati. 5 7 4 5 ein Planet 0 8 5 4 sieht >na»l aller»vegeli. 7 5 6 5 4 8 eine Zicroslanze. 8 9 10 .5 3 Stadt in Griechenland. 9 10 5 7 5 6 5 weiblicher Borna,ne. 10 8 3 4 Teil des »nenschlichen Körpers. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung der Verwandlui»gs-s)lufgabe in voriger Rümmer: Lwrst. Eden, Bader. Astern. Sund, Leiter, bleich, Ablaß, Radel, Brand, Bra»lt, Ceder, »nahlen. Sebastian Ba cb. Schdftlertiiirc: Ang. Goch - Rolalwi sdrucl und Verlag der Brühl's.ben Nnirerstäls-Buch- und Steindrnckere'r, R. Longe, Gießen.