Samttag. den 50. Januar aüü Das Paradies der Lrde. Noman von Ada v o n G e r s d o r s f. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Ich mußte mir Gewalt antun, um nicht laut aufzuschreien, denn zwei heiße weiche Händchen umklammerten mich und der Himmel öffnete sich und in rosigem Licht stiegen alle Freudenengel auf rosenumkränz- ten Leitern hernieder und wie Sphärenmusik der Seligen tönte es in mein wonnedurchbebtes Herz: „O Gott, ich habe mich ja so geängstigt, ich warte ja schon so lauge. Du kamst und kamst gar nicht wieder — und ich mußte dich doch sehen! Gott sei Dank, daß dir da bist —" Ich hatte sie! Ich hielt sie in meinen Armen, an meinem jubelnden Herzen! Ich hatte sie an meiner! Lippen und trank des Himmels höchste Seligkeit schon auf Erden mit wilden unersättlichen Zügen. Ich hatte sie! Tatiana, Ta- tiana! Und dann rasch, rasch und leise in meine Tür. Allein mit ihr! Allein aus Erden mit ihr! Sie saß aus dem Platz, wo Poncalet vorher gesessen! Das süße blühende Leben strahlte mich dort an, von wo mich soeben noch der bleiche bittere Tod gegrüßt hatte. Alles um Liebe! Sprechen konnte ich überhaupt nicht... kein Freudenruf, kein Dankeswort. Der Verdurstende, der ganz unverhofft in glühendem Wüstensande eine sprudelnde Quelle erblickt, der jubelt auch nicht und dankt nicht, sondern er stürzt bloß hin und trinkt sich satt. Und das tat ich! Ich lag zu ihren Füßen, und ihre Arme umschlangen meinen Hals und ihre roten himmlischen Lippen hingen an den meinigen... Tatiana — Tatiana! — Dann saß ich neben ihr, meine Stirn an ihrer Schulter, die so warm durch das Kleid mich berührte, und wenn sie sich in tiefem Atemzuge hob und senkte, dann hob und senkte sich meine Stirn mit — ganz regelmäßig. Allmählich vertobte der Kampf, das Blut schoß nicht mehr wie ein Wildbach durch meine Adern, sondern floß wieder ebenmäßig, wenn auch noch heiß genug, die jagenden Pulse beruhigten sich, die Gedanken, die wie in einem Siedekessel umhergewirbelt waren, ordneten sich wieder. „Tatiana, wie war es möglich, daß du kamst? fragte ich. Auch sie war ganz still gewesen und hatte sich nicht gerührt, als ich an ihrer Schulter lag, nur leise, leise hatte sie ab und zu mein Haar geküßt. „Frage lieber, wie war es möglich, daß ich nicht gekommen wäre? Sage, wie konntest du nur fortgehen, statt zu warten, bis ich kam, die ganze Nacht zu warten. Du mußtest doch wissen, daß ich kommen würde, kommen mußte. Oh, du weißt gar nicht, was Lieben ist," flüsterte sie mit zärtlichem Vorwurf. Die Lampe hatte ich auf den Schreibtisch gestellt. Wir saßen in ihrem grünlichen Dämmerlicht. Die Uhr tickte und tickte und der Regen tropfte und tropfte wie vor einer Stunde, als Poncalet mir gesagt hatte, daß er für das Weib, das er liebte, sterben wolle, und des Todes dunkle Schattenslügel schirmten und dämpften ernst mahnend die brennende Sehnsuchtsglut unserer jungen Herzen. Sie sagte mir, daß sie ihren Vater nicht habe hindern können, statt ihrer um die bestimmte Stunde zu mir zu gehen. Es sei ja auch gleichgültig gewesen, ob der Vater zu mir oder ob ich zu ihrem Vater gekommen wäre, um über die Gestaltung unsrer Zukunft zu sprechen. Als sie. hinter der Gardine stehend, den Vater heimkehren sah, hatte sie gleich herüberkommen wollen. Schon befand sie sich am .Hinterpförtchen, um die Straße hinauf und hinab zu spähen, ob nicht etwa jemand käme, der sie beobachten könne. Da sah sie den großen Offizier auf meine Tür zukommen. In Sehnsucht und Angst wartete sie nun, bis sie zu Hause den Vater rufen hörte, der sie in ihrer Kammer glaubte. Sie eilte ins Haus, um seinen Argwohn nicht zu erwecken, denn slonst würde er sie noch heute von Zwiclitsch fortschicken, in irgendeine Pension, um sie meiner Nähe zu entrücken. „Er vertraut dir und glaubt alles Gute und Edle von dir," sagte sie eifrig, „aber er ist zu klug,, er hat es an sich selbst erfahren, was die Liebe vermag und wie hinfällig alle guten Vorsätze werden und wie sie gleich Seifenblasen unter dem heißen Hauch der Liebe zerplatzen. Als ich inich endlich wieder hinaus gewagt hatte, denn sprechen mußte ich dich, nun erst recht, sah ich dich nach dem Kloster hinuntergehen. Aber deine Lampe brannte weiter. Also wolltest du bald zurückkehren, dachte ich, und stellte mich in die dunkle Ecke unter der Treppe in deinem Flur, um zu warten, bis du endlich kamst." Während sie sprach, hatte ich mich aufgerichtet und hörte ihr in immer ernster werdendem Sinnen zu. Drückend legte sich mir der Gedanke aufs Herz, daß ich dem alten Manne mein Wort gegeben hatte, seine Tochter so lange zu meiden, bis ich vor'aller Welt als ihr Verlobter austreten konnte. Mer ich hatte ja doch keinen Versuch gemacht, sie zu sprechen. Ich nwr ausgegangen und als sie mir bei meiner Rückkunft so überraschend im dunklen Flur entgegentrat, hätte wohl niemand von mir verlangt, daß ich sie kalt zurückw-eifen sollte, selbst der Alte nicht, dem ja die überwältigende Macht der Liebe, nach seinem eigenen Geständnis, nichts Unbekanntes war. Er konnte also nicht behaupten, daß ich ihm mein Wort gebrochen habe. Aber vergessen habe ich das gegebene Wort freilich: denn jetzt saß sie bei mir und ich hielt sie in den Armen! und war ganz außerstande, sie fortzuschicken und zu sagen: Bitte, geh und verlaß mich, ich habe versprochen... Doch diese Grübeleien verflüchtigten sich in alle Winde, als sie ihre Händchen um inein gesenktes Gesicht leate und in neckischer Zärtlichkeit meine Lippen mit ihren zierlichen Fingern berührte. „Warum bist du denn aus einmal so still, Harry?". Wie reizend mein Name klang mit diesem fremdartigen Akzent. „Woritber denkst du so ernsthaft nachr" fragte sie, ihre seidige Haarfülle gegen mein Gesicht drückend. „O Geliebte, nur immer über das Eine, .Höchste denke ich nach — über unsre Liebe, unsre Zukunft, über die großen Schwierigkeiten, die fast uuüberstciglich schienen, wenn ich dich nicht so namenlos liebte.. „Weißt du, welche von allen Schwierigkeiten die unüber- steiglichste ist?" sagte sie, während die weiche, zärtliche Stimme buntler wurde — „daß du daneben noch eine andre große Liebe hast, die älter ist. Jetzt fühlst du diese nicht so! Das ist, »vie wenn man zwei Wunden hat, von denen die größere die kleinere vergessen macht, bis sie zu brennen aushört: daun säugt die andre au, die zuerst nicht beachtet wurde." „Tatiana?" rief ich erschrocken, „»vas redest du da? Ich — ich sollte neben dir eine andre Liebe haben! Eins ältere noch? Ich habe nie, nie eine gehabt. Denn »venn ich liebe, Tatiana, dann liebe ich so, wie ich dich liebe, vom ersten Sehen an mit allem, »vas ich bin und habe, was in (mir war und ist und sein wird an Krast und Glut und Treue. Diese oder keine, keine je im Leben? Diese für immer! Diese ganz, ganz allein? Denn so kann ein Mann nur einnial im Leben lieben. Solche Liebe verzehrt alles andre in ihm." ,/OH — vH. nicht so? Bitte? Bitte? Das ist gefährlich, das ist Sünde, das ist ein Unglück für dich und für mich," flüsterte sie angstvoll, die Hand abwesend aus meinen Lippen, und die großen schwarzen Augensterne hatten etwas Düsteres, Warnendes bekommen und das ganze Gesicht erschien plötzlich herber und reifer. Einen Moment lang sehen wir uns beide an, als wolle das eine in das tiefste Innere des andern dringen, um das Stückchen Heimlichkeit zu erkennen, das im Grunde des Herzens sich vor dem scharfen Auge der Liebe bang zu verbergen suchte. „Sag, welche Liebe meintest du neben der zu dir, Tatiana?" fragte ich, meine Stimme dämpfend, in ruhigem, fast scherzendem Ton. „Die Liebe zu deinem Berus, Harry." Als ich schwieg, fuhr sic mit immer leiser werdender Stimme fort: „Die ist älter, die ist so alt wie du selbst: dieser Liebe kannst bu dich gar nicht so ohne weiteres entaußern, wie du glaubst." „Nun, vielleicht — wer weiß," stammelte ich ein wenig unsicher — „Berufssoldat kann ich nicht bleiben," fügte ich fest hinzu, ,chas siehst du ein, so wenig wie meine Seele auch nur im Traum daran denkt, dich aufzugeben. Soll ich für solch Glück, für solch lebenslange Seligkeit gar kein Opfer bringen wollen, gar keinen Kamps kämpfen, um dich mir als Stegespreis zu erobern, wie ihn kein Mann sich herrlicher wünschen kann?" Da legte sie ihre Hand aus mein Haar wie einst Wanda Wietersberg und sagte mit einem Ton, der säst etwas Mütterliches hatte und etwas Bekümmertes dabei: „Du träumst ... du bist nicht ganz wach^ Harry ... Sieh, das Leben ist laug und ändert sich in jeder Stunde, nichts bleibt, wie es heut ist, und die Liebe wird auch anders." ,/O du feine, achtzehnjährige Weisheit," sagte ich bewegt und umschloß mein Glück mit beiden Armen, „welch ein beneidenswerter Mann bin ich! Aber das mußt' ich ja, als ich dich sah, deine ernste nachdenklick)e Seele las ich. ja gleich in deinen Auaen. Nun aber laß das Denken und Ueberlegen mir. Du hast mich gewarnt und mir das lange, ernste Leben mit dir fast drohend vorgehalten, nun laß das alles und liebe mich nur, liebe mich nur das ganze, lange, ernste Leben lang... das andre ist meine Sache. Morgen reise ich auf ein vaar Tage fort, zti meiner lieben, guten, zweiten Mutter, die treu und liebevoll für mich gesorgt hat, als ich auf der Welt zurückgeblieben war. Daö ist die einzige nahe Verwandte meines Vaters. Die wird uns helfen, denn sie hat mich lieb wie eine wirkliche Mutter. Um etlva nur aus Grundsatz nein zu sagen und keinen andern Wunsch und Willen neben dem ihren gelten zu lassen, ut Ne viel zu klug und einsichtsvoll. Und um eines Menschen Muck bltnb zerstören zu wollen, weil sie es vielleicht nicht r! ö" zu edel. Ihre Bedingungen wird sie wohl stellen, aber in die muß man sich dann eben fügen, und mit ihrer Meinung wird sie nicht znrnckhalten, die muß man widerlegen. Bor allen Dingen muß sie dich von Geist und Gemüt näher kennen lernen, muß dich sprechen hören, wie du eben mit mir gesprochen hast, mein Leben, mein Weib! Das wollen wir dann schon machen." „Ja — ist sie denn in der Lage, zu helfen? Ich meine, kann sie so viel Geld hergeben, wie du brauchst, das heißt wie »vir beide brauchen werden?" fragte sie schüchtern, mit den kleinen Händchen nachdenklich an de»» zlüopsen meiner Unisornr spielend. „Und ob!" rief ick» fröhlich, die liebe .Ha»»d gefangen nehmend und die zierlichen F-inger mit Mssen bedeckend. „Tante Lalli ist schrver reich. Ich glaube nicht, daß sie Millionen hat, aber Hunderttause»»de hat sie sicher ans der Bank, llnd ich bin ja schließlich doch ihr Erbe, und für ihre eigenen Bedürfnisse braucht sie schließlich doch nicht viel. Da gibt sie mir eben einen Teil meines künftigen^ Besitzes voraus, jetzt, »vo ich ihn so nötig brauche »vie vielleicht nie mehr sonst i»u Leben. Sie »vill nur mein Glück und hat »nir noch nie einen Wunsch abgeschlagen.. „Vielleicht hast du noch nie einen so — so großen Wunsch gehabt, Harry," sagte sie ernsthaft. Eben hcirte ich Bobbys Iagdsprimge vorn Hinteren Flur her und Meiers sch»vere Schritte. X:r war nun »vohl mit Füttern und allem Wichtigen im Stall fertig und wollte sich nach mir umsehen. Ich hatte ihn für gelvöhnlich vo»» dem Autlopfen an der Tür dispensiert. Oessnete diese sich nicht, »oenn er auf die Klinke drückte, so »nachte er kehrt, um später wiederzukomlueu. So geschah es auch jetzt. „Mein Ok>tt, ich vergesse alles... es »vill je»na»»d zu. dir?" rief Tatiana erschrocken, sich aus meinen Armen windend. ,La," sagte ich, „du »nutzt nun wohl gehen. Hofse»»tlich hat dich dein Vater nicht vermißt." „Er fragt nie nach mir, wenn ich einrnal in meine Kaminer gegangen bin. Und we»»n doch, ja, dam» muß man eben die passende Antwort zu geben »vissen, wenn Eitern nach Dingen fragen, die sie eigentlich nichts airgehn», denn man ist doch kein Kind mehr, sondern ein nur sich selbst Rechenschaft schuldender Mensch." Ich brauchte ihr weder Tuch noch Mantel umzugeben. Sie »var, wie sie ging und stand, ii» ihren» schwarzen hübschen Tuchkleide gekommen. — Hinter dem „Paradies der Erde" schloß sich die Psorte. (Fortsetzung folgt.) Ztricknachmittag. ^ Ein Berliner Bild. Von Felicitas Leo. Eine Parkvilla unter den Kiefern des Grnnelvnldes. Wie aus schwarzem Papier gesctmitten stehen die schlantei» Stämme vor dem ge.brolen win erlist)«! Äbendhilmnel. Aus der duntlen Maije des Hanfes strahlen hell die gastlichen Fenster. Von der o»»enen Sau. en Vorhalle leuchtet eine Bogenlampe den langen Garlcnlveg hinunter, die Torflügel an der Straße stehen erwartungsvoll vssen, und schon strömen die Gäste hinein — Damen — nur Damen! Ein Damenln? Ein sive o'clock mit Toileckensclian, Flirt und Tango? Ueberslüssige Frage? Der- gleistwn gibt's nicht mehr! Schon der Name ist verpönt! Diese Damer». die ba so eilig und zielbewusst ins Haus streben, einen mehr oder iveniger elegant«» Beutel am Arm, wollen keine Toiletten bewtmdcrn oder beivundern lassen, sie wollen »oeder slirtei» noch tanzen — sie wollen ganz einfach tätig sein und Gutes tun — es ist ein Slricknachmittag. zu den» sie pilgern. Stristnachmittag! Das Wort, das noch vor ein paar Monaten altmodi.ch kleinstädtisch angemutet hätte, hat jetzt einen zeitgemäßen nnd bedeumngSvo.le,» Klang bekomme,». Es ist so etwas wie ein Sch.achtrnf im Kleinen — die hier zur »vollenen Fahne schtvören, streiten mit in den Reihen der Kämpferinnen die gegen die Wirtschaft ichen Folgen des Krieges zu Ftlde ziehen. Es m soziale Arbeit ganz origineller Art. die hier geleistet tvird. Der Neuling, der unvorbereitet hereintrstt, merkt zunächst davon nichts. T-as äußere Bild scheint deu. die augenscheinlich das Amt einer Ztcysiererin ver»valtet, bringt vollends eine fremdartige Note m das gesellschaftliche Bild. Bezahlt man hier seinen Eintritt? Ja, wirk.ich? Wer- diesen allwöchentlich, jedt'smal in einem andern Hanse stattfmdendeu Strick,iachinittagen belwohiien wtlk, zahlt einen beftirmntett nwnaMchen Mindestbeitrag oder mich mehr — es gibt keine obere Grenze. Bon den gesannnelten Beträgen werden die Künstler und Künstlerinnen honoriert, die sich an diesen Stunden vor den strickenden Damen hören lassen — Künstler und Künstlerinnen — Musiker und Schauspieler und anders denen der Krieg die Erlverbsmöglichkeit abgeschnitten oder beschränkt und sie in eine bedrängte Lage gebracht hat. Diesen gebildeten und schwerbetroffenen Menschen, unter denen sich solche mit Namen von bestem Klang befinden, soll kein kränkendes Almosen, sondern Beschäftigung und Verdienstmög- lichkeit geboten werden — das ist Sinn und Zlveck dieser Stricknachmittage, die sich in diesem Kriegswinter in Berlin und vielen andern Städten eingebürgert haben, und die nebenbei noch eine Unmenge Warmgestrickteo für „die da draußen'" entstehet! lassen. Eine echt weibliche Erfindung, in der Wannherzigkeit, praktischer Sinn und soziales Verständnis aufs glücklichste -nsammengewirkt haben. Man schlägt die verschiedensten Fliegen mit.einer Klappe, intern man für die Erwärmung der tapferen Truppen sorgt, die Kunst fördert, sie genießt und zugleich das Unausrottbare gesellige Bedürfnis der Frau befriedigt, das der Krieg ioohl beeinträchtigen, aber nicht vertilgen konnte. Sehr schnell hat sich denn auch die Idee ans kleinen Ansängen heraus iu ungeahnter Bedeutung entwickelt. Zentralstellen bildeten sich, die die Meldungen der Künstler sichteten, bei Bildung neuen Strickkreise Rat erteilten und für eine gerechte Verteilung der Vortragenden, die zugleich den individuellen Bedürfnissen der einzelner Kreise entsprach, Sorge trugen. Es fehlt weder an Frauen, die gern bereit lind, tem guten Zn eck Zeit und etwas Geld zu opfern, noch an solchen Glücklichgestellten, die ihre schönen Räume den strickenden Scharen öffnen. 9lnch die großen Franen- klubs tun jetzt das.Gleiche. Jnteß dem Neuling dies erklärt wurde, sind wir in den Mufiksaal eingetrcten, einem wundervollen harmonischen Raum von gedämpftem Farbenreiz, die strenglinige und stilreine Schöpfung eines feinsinnigen Architekten, und sehen uns nach einem freien Plätzcten um, das kaum noch zu finden. Dieser und die anstoßenden Räume sind schon dicht gefüllt — zwanglos, um runde gemütliche Tische vereinigt, sitzt ,. Ganz-Berlin" und strickt? Jung und alt, dick und dünn, schön und minder schön läßt die Nadeln klappern — würdevolle Exzellenzen neben kleinen niedlichen Unbekannten und den Frauen von Finanzgrößen — bekannte Künstlernamen werden uns zugestüstert! Frau F., Frau S. ? — eine ganz große Schriftstellerin, eine Hofschanspielerin und eine der entzückendsten Tänzerinnen stricken am gleichen Tisch, als haben sie nie elivas anderes gekannt. Malerinnen sind da. bie jede andere Farbe als das Feldgrau eines Soldatenschals verschworen zu haben scheinen. Eine vielgenannte Sängerin hat die künstlerische Leitung übernommen, tritt jetzt, beifällig begrüßt, an den Flügel und bittet um Gehör für eine junge Kollegin. Ein sympathisches blondes Mädchen in einem schmucklosen Kleidchen verneigt sich ein wenig verlegen und beginnt:. „Du bist Orplid, mein Land, das ferne leuchtet. . Bei den oft gehörten, wunderbaren Tönen werden die klappernden Nadeln stiller — Krieg und Kriegsgesckirei versinken — die Sehnsucht nach Elysium, nach dein Land des Friedens und der Schönheit, die aus diesem Lied aller Lieder strömt, findet ein Echo in bewegten und aufgewühlten Herzen. Als der letzte Ton verklingt, ist es ganz still, bis dann der Beifall um so stärker einsetzt. Dankbar läckjelnd empfindet die junge Mnsllerin den Strom von Verständnis und Sympathie, der ihr entgegenflutet. Jemand kennt sie und erzählt flüsternd, daß sie filr diesen Winter für eine Reihe von Konzertreisen engagiert war ... die besten Hoffnungen hatte . . . auch die sind nun vom Krieg zerstört . . . wie so vieles andere . . . Die Sängerin wird von einer Geigenspielerin abgelöst. Tann folgt eine kleine Panse. Ter Neuling wartet umvillkürlich aus das Hereinrollen des Teeivagens mit all seinem süßen und pikantere Zubehör — aber nichts dergleichen geschieht, niemand kredenzt den gewohnten, duftenden Trank. Am Stricknachmittag gibt cs nur künstlerische, keine nrateriellen Genüsse. Das ist bei der Begründung dieser Veranstaltungen ausdrücklich zur Bedingung gemacht: die Wirtinnen sollen n u r die Räume bergeben und weiter keine Kosten oder Unbequemlichkeiten haben. Diese sehr verständige Vorschrift wird streng innegehalten, und ebenso streng hält man sich an die zweite Vorschrift, die jeden Toilettenlnrns verbietet. Keine Mode- schan von raschelnden, extravaganten Seidenkleidern mit oder ohne Schlitz — keine Reiherhüte! Einfach dunkel gekleidet, oder in Straßenrock und Muse, deuten diese Damen schon äußerlich an, baß es sich hier nicht nur ein ModevergnÜgen hantelt. Die Hüte find klein und unauffällig, wie nran sie zu morgendlichen Besor- gnngsgängen trägt — das, was nran im vielgeliebten Ostpreußen ..einen Lmn'hut" nennt. Und merkwürdig: das Bild ist tror>dem nicht unerfreulich: so paradox es klingt: mie viel besser sich unsere Damen heute anzuziehen verstehen als früher. das sieht man hier. Iva sie sich einmal gar nicht „angezogen" haben, vielleicht am besten. Während wir Toiletten sind int trieben, hat ein junger Mann, von der liebenswürdigen Leiterin als „feldgrauer Schauspieler" eingefübrt, den Vortragsplatz eingenommen, und wirklich schmückt den leichtverwundeten Zurückgekehrten das feldgraue Gewand, tem alle Herzen zn fliegen Auch wenn er weniger gut läse als er liest, kvi'lrde ihm dies Kleid und die Wahl seines Programms den Beifall sichern. Denn natürlich liest er K'riegHsyrjk — einige der vielen, ans der Begeisterung der Stunde geborenen, mehr teer weniger schwungvollen und zündenden oder rührenden, in jedem Fall aber ehrlich empfirndenen Poesien — wie sie letzt in nie dagewe euer Fülle geschrieben, veröffentlicht, komponiert, gesungen und detla- miert werderr. So fließen zwei Stunden im Fluge dahin. Als sieben Sck)läge der schönen alten Standuhr zum Ausbruch mahnen, packt man mit Bedauern seinen Strumpf zusammen, der ein erfreuliches Stück gewachsen ist. Man nickt seinen Bekannterr zu, drückt der Wirtin die Hand, sagt den Künstlern ein paar freundliche Worte, freut sich im Durchschreiten der Halle über die niedlichen Kinder des Hauses, die, artig auf den Treppenstufen sitzend, gleichfalls gestrickt und zugehört haben, und versucht an die Garderobe zu gelangen, wo ein Gedränge herrscht wie nach einem wirklichen Konzert. Endlich löst sich das Chaos, in glücklichem Besitz von Mantel, Muff und Hut treten wir aus tem gastlichen Hanse und erleben eine wundervolle Ueberraschung: es hat geschneit.. . Endlich? Der Park hat sich in einen silberglänzenden Märchenwald verwandelt, in dem jedes Aestchen überzuckert ist. Hoch oben scheint der runte Mond durch zerrissene Wolken auf die weiße Pracht. Es lockt zu einer nächtlichen Winterwandernng. Der Strom der Gäste verliert sich schnell — nur ans der Ferne tönt noch ern: Ans Wiedersehen über acht Tage! Dann Stille — wunderbare, tiefste Stille-gibt es so etwas me tfxieg? Er erscheint fremd und unwahrscheinlich. hier in Frau Holles Zauberreich. Wir schauen zurück. Der Mond steht über dem slerlen Dach des Hauses — die Lichter in den Fenstern erlöschen erns nach tem andern. Der Stricknachmittag ist zu Ende. Der Dichter der „pa menb!ätter" lindes „Eichenlaubes". (Zum 100. Geburtstag von Gerok.) Palmenblatt und Eichenlaub, die beiten Symbole, di« er ziveten seiner berühmtesten Gedichtsammlungen zum Titel gab, kann inan überhaupt als Sinnbild und Wappen über Leben und Dichten Karl Geroks stellen, an testen 100. Geburtstag uns der 30. Januar erinnert. Dieser erfolgreichste religiöse Dichter, den Deutschland im 19. Jahrhundert besessen hat, führte ja nicht nur das heilige Zeichen des Friedens in seinem Schilde, sondern als glühender Patriot zugleich auch das Zeichen deutschen Wesens, das Eichenblatt. „Eichenlaub"" hat er das erste Buch seiner vaterländischen Gedichte genannt, das er 1870 veröfsen"ichte. Der Kdneg um Deutschlands Einheit, die Siege unserer W..,,en begeisterten den schwäbischen Geistlichen so stark, daß er feine bis dahin nur frommen und zarten Tönen geweihte Leier aus einen helleren kräftigeren Ton stimmte, in dem sich tem Orgelklang des Dankes an Gott der jubelnde Posaunenton der freute am Vaterland harmonisch gesellte. Neben Geibel uird Frerligrath steht so Gerok als der beste Kriegsdichter jener großen Zeit vor 44 Jahren, unv die zahlreichen Lieder, in denen er die großen Ereignisse von der Kriegserklärung bis zum Siegesfeste b^leitete und die er dann 1671 in einem Bande „Deutsche Ostern"" sammelte, sind weit ins Volk gedrungen, haben ihren Ehrenplatz in vaterländischem An- tologien und Lesebüchern und lassen uns heute Geroks Muse, diese fromme, züchtig in Schleier gehüllte Jungfrau, der doch auch der freundliche Scherz und das begeisterte Pathos nicht fehlten, im Lichte einer neuen Jugend erscteinen. Ms einem stillen und friedlichen Leben^ einem echt schwäbischen Idyll voll tüchtigen Wirkens und leiier Schlvermnt, sind die poetischen Blumen entsprossen, die Gerok unermüdlich zu schlichter! aninntigen Sträußen gebunden, mochten sie nun „Pfingstrosen"" heißen oder „Blumen und Sterne"" oder wie sein Schwanengesang „Der letzte Strauß". In seinen schönen, das Leben und Weden ter Heimat so zart mis- sangenten und darftellenten „Jngenderinnnngen"" hat er Elternhaus, Schulzeit und Studienjahre in kulturgeschichtlich wertvollen Bildern geschiltert. In eincrn Pfarrhaus rvard er anr 30. Januar 1815 geboren zu Vaihingen a. d. Enz, ter Vater Diakonus. nachher Prälat und Generalinperintendent. die Mutter eine Pfarrerstockster. Schon in tem vorzüglichen Schüler des Stuttgarter Gymnasinins regte sich die Liebe zur Dichtung: daneben zeichnete und malle er mit Talent. Der Inbegriff alles irdiscl-en Glücks ersclficn ihm schon damals ein trautes Fainilienleben zu sein, wie er es in den Dickstungen seiner Lieblingspoeten, Paul Gerhardts. Matthias Claudius und seines schwäbischen Vorgängers Altert Knapp ausgedrückt fand. Als ein „still erzogenes Haussöhncl>en" kam er im Herbst 1839 aus die Tübinger Universität: D. F. Strauß und F. Th. Bischer waren seine Lehrer, Schleiermacher sein Führer in die Welt des Christentums. Bald hatte er es zum Vikar gebracht, und die Welt lag im goldigen Sonnensrieten vor ihm. bis ter jähe Tod eines jungen Mädckx'ns, dessen Anblick ilpn süte Hoffnungen erweckt hatte, einen Sckrattenschleier ter Melancholie über den Glanz legte. Aus solctem Seelenfrieden, gepaart mit Sckiwer- mut, sind finne schönsten und erlebtesten Lieder entstanden. Sie traten 1857 in den „Palmenblättern'" an die Oeffentlichkcit, die ihm. einen ungewöhnlich großen Erfolg brachten und ihn mit einem Schlage auf oie Höhe deS RnlMes hoben. Auch in seinem Beruf stieg er immer höher, wurde 1868 Oberkonsistorialrat, Prälat und Oberlwsprediger und verbreitete nun duvcl) die Wärme seiner Persönlichkeit und die ideale Kraft seines Wirkens überall Liebe und Trost, bis er am 14. Januar 1890 nach einem weihe- vvotlen Abschied von den Seinen die Seele aushauchte. „Natürliche Würde umgab seine äußere Erscheinung, weihevolle Hoheit seine pri elterlichen Handlungen," so schildert ihn Rudolf Kraust in seiner Schwäbischen Literaturgeschichte. „Als ernster Mahner, als liebreicher Tröster nahte er seinen Beichtkindern. Und wie verstand er beim Konsrnnandenunterricht^ die Herzen der Jugend au fassen, für das Göttliche im Menschen zu begeistern und zu werben! Doch die höchste Pflicht und das teuerste Vorrecht seines Berufes erblickte er iu der Predigt, der er zeitlebens ungemeine Sorgfalt -nwandte. Er, der gefeierte Redner, betrat nie ohne püuftlicte schriftliche Vorbereitung die Kanzel. Seine Predigten tvareu strenge logisch durchdachte und gegliederte Kunstwerke, durch die tadellose Klarheit ihrer Anlage und Ausführung für jedermann verständlich, durch die Weite und Freiheit ihres Horizontes für jedermann anziehend. Da stand kein strenger Sittenrichter, kein donnernder Buhprediger. vielmehr ein liebevoller Verkündiger des Evangeliums der Liebe. Die vollendete Schönheit der Form, der poetische Hauch, der sich über die Darstellung ausbreitete, gewährte Kennern noch einen besonderen ästhetischen Genug." Seine dichterische Begabung. die rucht groß genug war, um sich iu machtvollen Werken zu entladen, tvar doch so echt und rein, daß sie fein ganzes Wesen und Weben durchstrahlte und in- seinen Predigten. Vorträgen und Aufsätzen nicht minder zum Ausdruck kam als iu seinen Gedichten. Leicht und mühelos formten sich ihm die tvohllautenden Verse, und auf seinen abendlichen Spaziergängen über die Höhen Stuttgarts pflegte er im Kopse seine Lieder zu entwerfen. Es ist in seiner reichen Produktion auch viel Unbedeutendes entstanden. Doch seine schönsten Strophen haben den vollen und lauteren Klang einer echten Dichterseele, und so ist das schöne Denkmal Adolf Donndorfs, das ihm an der Stuttgarter Schloßkirche errichtet wurde, nicht nur ein sichtbares Zeugnis der Verehrung, die ihm Tausende seiner Psarrkinder über das Grab hinaus bewahrten, sondern auch eine Huldigung für den Dichter, der der Poesie des christlichen Hauses und des deutschen Wesens so manch dauerndes Lied getveiht. _ Permifcbtc#« * W i e der Advokat zum Schlächter wurde. Von einem Glanzstück der französischen Mobilmachung erzählt Pierre Mille im „Temps", indem er ein lustiges Erlebnis, das er jüngst hatte, mitteilt. Er trifft auf der Straße einen Soldaten ztveiter Klasse in einer abgerissenen uird beschmutzten Uniform, der ihm sehr bekannt vorkommt. Richtig! Das ist ein alter Studienfreund und bedeutender Rechtsgelehrter. der als angesehener Advokat in Paris wirkte. Außerdem gehört er bereits dem zweiten Aufgebot der Territorialarmee an und ist in einem Alter, in dem man im Falle eines Krieges eigentlich nur noch nach Maßgabe seines Berufes verivendet tverden soll. Wie kommt der Mann in die Uniform? Mille spricht ihn an und begrüßt ihn mit den Worten: „Du hast dich also freiwillig gemeldet? Das ist aber schön und großherzig von dir." „Ich?" antwortet der andere in einem friedlichen und traurigen Ton. „Durchaus nicht. Ich bekam aber eine Gestellungsordre, daß ich mich am dritten oder vierten Tage der Mobilmachung melden müßte. Ich glaubte, man würde mich als Kriegsgerichtsrat anstellen wollen; aber auch wenn man mich noch ein paar Wochen ausgebildet unb dann zur Front geschickt hätte, wäre ich zufrieden gewesen. Aber was geschah? Man schickte mich nach Billette ins Schlachthaus. Ein Hauptmann nahm dort meinen Paß, schlug in einem großen Register nach und fragte: „Dubourg, Louis Amedee, Klaffe 88, 256, 5. Kompagnie. Sind Sie dieser Dubourg?... Führen Sie den Mann nach der Kal- daunenmack-erei." Und so wurde ich Kaldaunenmacher, wenn du maus dagegen Haft. Das Schlachtl-aus liegt bekanntlich vom Justizpalast ziemlich weit entfernt, und ich hatte bisher versäumt, diese Sehenswürdigkeit kennen zu lernan'. Meine Arbeit wurde mir daher nicht leicht, denn ich hatte von der richtigen Herstellung der Kaldaunen keine Ahnung. Ich gab mir die größte Mühe, aber der Sergeant schnauzte mich furchtbar an, und eines Tages sagte er zu mir: „In was für einem Schweinestall hast du eigentlich bisher gearbeitet, mein Junge?" Diese Ungerechtigkeit empörte mich, und ich wagte zu erwidern: „Ich habe niemals in einem Schweinestall yearbeitet. Herr Sergeant." „Na. was hast du denn dann als Zivrlist getrieben?" schrie er nun wütend. „Eine anständige Wurst hast du sicher nie gemacht." „Allerdings nicht," antwortete ich mrt möglichster Sanftmut. „Ich bin immer Advokat gewesen." Die andern Schlächter-Soldaten hatten mich schon vorher mit meinem Advokatenberuf nicht schlecht geuzt. Dem Sergeanten aber ivar es zu viel, daß ich auch ihm gegenüber so etlvas zu behaupten wagte. „Das ist eine unverschämte Lüge," saate er. „Nur Schlächter von Beruf sind zu Militärdiensten nach dem Schlachthaus abkommandiert worden." Man studierte mm meinen Militär paß und meine Papiere, und da stand denn zu lesen: „Magister der schönen Wissenschaften und Künste, gute Kenntnisse der Muslk, Doktor beider Rechte, Schwimmer, hat bei der Revision des Code Tripier nritgearbeitet." (Tripier hasten auf französisch die Kaldaunenmacher: es ist aber auch zugleich der Name eines großen Rechtsgelehrten, der ein noch heute maßgebendes Gesetz- buch verfaßt hat.» , Tripier! Da haben wir- ja," ries der Sergeant. „Was willst du driiu eigentlich?" Ich konnte noch so viel antworten, daß das keine Kaldaunen, sondern ein Gesetzbuch sei. Mau schenkte mir keinen Glauben., ilnd so mache ich denn lveiter iXoü dannen und habe es darin ziemlich weit gebracht. Wenn du mal nach dem Kriege zu mir kommst, will ich dir von mir eigenhändig verfertigte Fleischwaren vorsetzen." * Die Tango-Gefahr tu Paris. Kann der Tailgo wieder zu neuem Leben erwachen? Diele Frage wirft ein Pariser Blatt mit sorgenvoller Mieite aut und lenft die Äuimerlsamkeit ans traurige Anzeichen, die das nicht liiiinögtich erscheinen laßen. ES gibt einen kleinen Teesäal in der Nabe der Rue de la Paix, ivo eme der wenigen Kapellen, die noch in Paris existieren, ver- sührertsche Tangoinelodien ertönen läßt. Zwar hat bisher noch nleinand z»l tanzen ge,vagt, aber der Moralist lveift aui das ^ tanzen in den Augen, ani das rhythmische Wieaen der lttlieeer bet den Teetrinkern und besonders den ^eelrinkertnneii h»n und meint, daß die (ttefabv der Wiederkehr der Tanao-Teuche sehr groß sei. wenn man nicht streng verbiete, noch irgeiidivelche Tangoinelodien zu spielen. Die Küche im Kriege. (Nachdruck dringend erwünscht.) Graupensuppe: Man schneidet Sellerie, Lauch, Mohrrüben, auch etwas Wirsing imb weiße Rüben, alles recht sein, schmort eine seingeschnittene Zwiebel in Butter, bis sie durchsichtig ist, und kocht dann alles mit Graupen zusammen lan-gjam weich. Entweder rührt man nachher das Gan^e durch und tut, wenn man will, noch ein Eigelb daran, oder nmu läßt das ganze Gemüse darin. S t e ck r n b e n nt 1 1 Kartoffeln und Schweinebauch. 1 kleitte Stockrübe oder 00 Gramm getrocknete Steckrüben, 3 Pfund Kartosseln, V, Pfund Schweinebauch, Salz, Pfeffer. Die Steckrübe wird geschält, in Streifen oder Würfel geschnitten, gewaschen, in kochendes Salzwasser geschüttet, mit dem Fleisch, Gewürz und Kartoffeln langsam gargekocht. (Etlva für 4 Personen berechnet.) Rätselhafte Inschrift. Ter Wanderer findet an der Felswand eine Anzahl Söud^ staben entgegraben. Was mögen die Zeichen wohl bedeuten? Auslösung des magischen Dreiecks in voriger Nummert A L Ci E N LEAR G A D E R N Schristle.tnng: Ang. Goch. - Rotationsdruck tnid Verlag der Brnlü'scben Universitäts-Buch- und CEeindrnckerei, N. Longe, Gießen.