Das Paradies der Erde. Roman van Ada von G e r s d o r f f. (Nachdruck verboten.) (3'OrtKUtiitq.) Bald war ich fix nnd fettig. Hub jo wmrdette ich denn auf dem öden Feldwege, den ich eben noch in wüster Pace hinuntergerast war, Langsam dahin. friedlich den sckloueu Abeudtzimruvl betrachtend, aber die reine Todesangst im Herzen, sie nicht mebr anzntreffen. Wie sie daherstbritt, hob sie ihr Kleid sorgsam doch, leise mit der schwere-, Silberkerte klingend, die sie um den Hals trng. Ihr Lächeln und ihr Mick sagten mehr afc> genug. um mich der Not* Wendigkeit zu. entheben, meinen Mendspaziergang, nach de»u ich kaum >n Hause qmvesen sein konnte, irgendwie vernünftig zu begründen, was ja doch mnnöglirlr ginvesen wäre. — Ich sagte also gar nichts; nicht einmal die schickliche ©r* tnndigllirg nach ihrem Befinden, ihrer knrzlichen Reise, brachte ich über die Livpen. Einen Schritt vor ihr blieb ich stehen, wir sahen uns an, und da zuckte ihre Hand, von der sie den Handschuh halb abgestreift hatte, und ich zog ihn ihr vollends ab und nahm die attasweickw schmale Hand in meine graste Reiter !""st. in der ich sie auch behielt. So kehrten wir zusammen um und sagten immer noch nichts Jfber in der tiefen feierlichen Albend stille um nns her horte eines 00m andern deutlich das schwere Atemholen. das fast wie ein Seufzen klang und doch Seligkeit war. Einnral, toährend der stumme» Sekunde. u»o wir beide nach Worten suchten, sahen wir uns blitzsctmeU an mtfr lächelten. Ich begann mich endlich \\t fassen „Sie waren tauge verreist, gnädiges Fräulein ?" ,^ch sagte „gnädiges Fräulein^', wie ich zu Fräulein von .^allwein und zu Fräulein von Granstedt und zu jedem Mädchen der ersten Gesellschaft sage. Ich mochte den sehen, dem diesen, wunderbaren Geschöpf gegenüber der Standesunterschied zum Bewußtsein gekommen wäre! „Ja, ich habe mich tir Berlin in einem Geschäft vorgestellt." sagte sie. mit ihrem schönen Trqan und dem pro- noncierten polnischen R. „Cie haben hoffentlich nicht gefallen und sind nicht engagiert?" sagte ich in einem beklommenen Versuch zu scherzen. „O doch," antwortete sie. „aber erst zum Januar." „Gott sei Dank!" entfuhr es mir, „ich — ich dachte schon. Sie müßten sofort hin Also bleiben Sie noch fast vierzehn Tage hier?" „Ja. Das ist schön, auch-für Vater. Wir sehen uns dann wieder viele Monate nicht. Urlaub gibt s dort erst nach eitlem ganzen Jahr der Arbeit." muß schwer für Ihren alten Vater sein, Sie so ganz fortgeben zu müssen. Sie sind doch fern einziges K'iub. Und er ist nwlst schon an die Siebzig heran?" „Ja. Gr bat sehr spät geheiratet und hat meine Mutter st'hr geliel't Aber sie ivar aus besserem Stande als er und liebte den Luxus nnd alles, waü viel Geld kostete Vater konnte es ihr nie versagen, und taim kamen Utt glncksfälle Er besaß früher in Posen ein großes Geschäft, das eine Zertlaug sehr gnt ging — Wie er dann so herunterkam. das hat ec mir nie sagen wollen. Als er hier her ging, ließ er mich bei einer Familie zuristk. -wo ich erzogen wurde Vor bald zehn Jahren." „Lieber Gott! So lange hat er nun schon ganz allein hier gehaust?" „Ja. Acht Jahre." „So sind Sie erst achtzehn ?" „Eden achtzehn. Ich weist, ich sehe alter aus ,Us «ch bin. Das macht das Leben," sagte sie mit einem großen traurigen Blick. der mich tief bewegte. „Dann müssen diese Tage, die Sie Ihrem Vater jetzt schenken können, ekne große Freude für ihn sein." „Freude?" wiederholte sie nach einem kleinen Zögern „Vater steht es gar nicht gern. daß ich l-ange hier in Zww- titsch bin." „Warmn denn nicht?" fragte ich erstaunt „Ach. Sie ioerden lachen! Wegen des Militärs —" „Iä. da mnß ich ivirklich lachen." Ich tat es auch, ob- wolst etwas erzwungen, denn begreifen konnte ich das allenfalls „Wir sind doch keine gannibalon." Was für ein dunkler ernster Blick das war, mit dem sie schnell den me inen traf, als ich mich bei diesen Worten zu ihr niederbeugte Sie fragte mich dann atterhund. auch nach meinem Beruf, meiner Neigung dafür. Da konnte ich ihr allerdings sagen, daß er meines Lebens Freude, Hoffnung und Inhalt sei. * Als dann der Basar zur Sprache kam, fetzte sie mich durch ihre Menschenkenntnis und scharfe, schnell erfassende Beobachtungsgabe luahrhaft in Erstaunen. Auf nfetire Frage.. ,vte ihr unsere Damen gefallen hätten, antwortete sie. „G-c» waren ausnahmslos wirkliche vornehme Damen und alle verstanden es gleich gnt. sich zu beherrschen. Dev schönen Frau von Behingslötven fiel das wohl am jckuoer sten. Die ist entweder sehr kraut oder sehr unglücklich, vielleicht beides oder eins durch das andre.. . Die große königliche Frau im schwarzen Seidentleide mit den dicken silbernschimmerndeu .'»öpfen über dem Scheitel (Gräfin Wietersberg nannte man sie) ist wundervoll Man könnte vor ihr hinknien nnd ihre iveißen .Hände küssen und fick um ihren Segen bitten. Ich glaube, sie konnte oder sie durfte nicht lieben, als sie jung war, und nun ist dogs alles still in ihr gestorben und sie scheint so sehr an das Entsagen gewöhnt zu sein, daß sie das bei alten edlen Frauen für selbstverständlich hält und nicht begreifen würde, daß es Frauen gibt, die diese Einsicht nicht teilen nnd doch gut sein Urnen .... — KO - ..Am besten hat mir persönlich em kleines Fräulein gefallen, eigentlich noch ein Backfifchchen, gar nicht hübsch und ein bißchen drollig und ungraziös. ein echtes deutsches kleines Landnrädchcn, um das sich niemand au lämutcrn scheint, und das auch Don niemand so recht verstandet wird Sie hat etwas knabenhaft .Wildes .und Selbständiges, es liegt Natürlichkeit und Charakter darin. Die gibt und ergibt sich nicht so leicht und wird ech glaube ich, einmal schwer haben. Der Empfehlungsbrief, den Gott-und Natur zuweilen in eines Menschen Besicht schreibet!, fehlt den; Fräulein Lil'ii von Kallwein Wenn sie diesen hätte oder statt dessen die Klugheit und Raffiniertheit mancher Menschen, so würde sie eine Herrscherin werden. Sie kam oft zu mir und sprach mit mir. und in ihrer Unterhaltung lag viel Natürlichkeit uiib ehrliche Offenheit. Ich glaube, sie ist sich noch nie so recht bewußt geworden, daß sie einen, von vielen andern beneideten Borzug hat — eine sehr reiche Erbin zu sein. Sie nstrd gewiß bald heiraten, aber ich fürchte, es wird kein Mann sein, der sie zu behandeln» weiß." Wir standen vor dein Hause Wladzio Korrolewskis. Die ernste Wendung des Gesprächs hatte alles Gezwungene Livischen uns, alles rein Persönliche entfernt, und als be schau liche Natur freute ich mich darüber und fühlte mich leichter und freier. Ter Wert Tatianas wurde durch ihre Denkart, ihr so objektiv offenbartes Gefühlsleben noch erhöht. Es tvar in jeder Beziehung etwas Außergewöhnliches, was Gottes Güte mir in diesem Wesen zugeführt hatte. Gestern aegen Abend ging ich hinüber. Als Vorwand diente ein kleines Figürchen von Bronze, das ich am Basarabend von Tatiana erstanden hatte, um mir vom alten Korrolewski erklären zu lassen, was dieses etwas seltsame Gebilde eiaentlich darstellen sollte. Wer mir vor vier Wochen gesagt hätte, daß ich schüchtern nach einen! Vorwand suchen würde, nur um die alte Antiquitätenbude betreten zu dürfen! Ehe ich amg, stand ich erst eine längere We,le vor dem Spiegel und betrachtete inich eingehender lvie ;e vorher, prüfte meinen Haarschnitt, mein Bärtchen, und überlegte, ob ich ihr besser in Uniform oder in Zivil gefallen würde. Letzteres wäre für einen Besuch be^ dem alten Rarrtätenkrämer vorzuziehen gewesen, aber ich verfügte nur über ein etwas schofles Räuberzivil mit Jagdhut. Da man hier nie in Zivil zu gehen pflegte, so blieb ich in der Uniform, in der ich meiner Herzenskönigin auch besser ge- sallen tviirde, denn Zivilisten hat sie schon genug gesehen, aber Uniform und solch schneidige, vornehme wie unsre wohl selten. Hoffentlich! . Ich wartete eine ganze Weile, ob der Alte nicht endlich seine grüne „Studierlampe" anstecken würde. Aber als das mcht geschah, verlor ich die Geduld und machte den kleinen Katzensprung über die dunkle Straße, die von der trübe brennenden Laterne nur recht mäßig erhellt wurde. Einen Moment zögerte ich drüben an der alten wackligen Tür, vor dem Gedanken bangend, sie könnten beide nicht zu Hause sei», viel leicht verreist — irgendwohin. Tann hatte ich vierundzwanzig Stunden ganz unnötig gewartet. Und in vierundzwanzig S kann d;e Welt untergehen! Aber ich hatte Glück. Unmensch liches Glück!... Er, der Alte, war nicht zu Hause, ' ie ;, ^ötianö, mar ba. Sie öffnete mir und sagte: „Ach. , und schloß die Tür hinter mir ab. Es mag nicht Jjf Vorkommen, daß einen Menschen ein Schauer von Wonne übeilauft, wenn er emgeschlossen, regelrecht eingesperrl ist! „Vater ist nicht zu Haus." erklärte sie, „er befindet sich auswärts, um cmige antike Gegenstände ans einem Nachlaß zu erwerben und hat mir streng besohlen, während seiner Ab wesenhett immer die Tür znznschließen. Es kommt doch aller- Ui Gesmdel durch die Stadt, besonders an Werktagen wie heute, und her aus dem Flur steht und hängt so manch wertvoller Gegenstand. Da braucht einer nur zuzugreisen." x . . \°l ux & "icht umhin, mit einer gewissen Begeisterung Vrakttsche Vorsicht des verständigen Vaters zu loben. Biel- leicht aber hatte er nicht gemeint, hinter dem Diebe die Tür zu ichlietzen. k stverständ!ich stolperte ich über meinen Pallasch und d.v s^^?blnahe an bie Wand, als ich ihr den Vortritt Liirch die schniale Tur lassen wollte. i6r i" das Hinterstübchen mit den ver- ,/ohlen Uhnenbildern und den gebrochenen Wappenstühlerr ausgestorbenen polnischen Geschlechts. Ans dem Tische stand eine ^ampe mit einem Schirm von roten Glasperlen und eingeprehteii. einst frischen Heckenrosen, em kleiner dampfender Kupferkessel. von deinem rötliches Flimmer« ausging, und daneben eine braune Teekanne mit Tasse. Auch einen goldgeränderten Briefbogen mit einem- angefangenen Brief bemerkte ich, den sie in eine kleine Ledermappe mit einem halbvenvischtdu Wappenbilde schob Ich hätte so gern die Handschrift betrachte! . Sehr geistreich mag ich nicht aus- gescheit haben, wie ich so hcrumspähle, als tväre ich am Ende doch eilt beutegieriger Dieb, der sich schnell über die stehlens- lverten Schätze orientieren ivollte. — Hub fie fragte mich mit ihrer sanften fremdartigen Altstimme: „Wünschten Sie Vater zu sprechen? Bringen Sie ibm etwas? Ich sehe. Sie haben ein Päckchen bei sich - Vielleicht kann ich es be sorge n?" Hub ich stammelte etwas wie: „Das wäre möglich, Frön lein Korrolewski - " Und wir wußtcri doch alle beide, wie wir uns am Basarabend angesehen hatten -und was alles wir uns mit den Augen gesagt hatten, als ich sie in meinen Armen, fest, fest an meiner Brust hielt, und lvie wir uns vor gestern ans dem einsamen Landtneg bei den Händen gehabt lind beide fest verschlungen eine Weile so gegangen waren. Und nun dieses Zeremoniell, über das jeder, der in einen Backfisch verliebt ist, gelacht haben würde. „Bitte, wollen Sie sich nicht setzen?" Ich setzte mich und dachte endlich daran, die Mütze abznnehmen, wie jeder gebildete Mensch, wenn er in ein fremdes Zimmer tritt. „Wollten Sie dem Vater etwas zum Kauf anbieten? — Ach, das ist ja wohl die Figur, die Sie mir ans dein Basar abkauften. Sie möchten wohl ettvas andres dafür?" „3—«, oder eigentlich nein, sondern ich wollte Ihren Herrn Vater nur fragen, was sie vorstellt." „Vielleicht kann ick Ihnen das auch sagen," erwiderte sie und drehte die Figur um, auf deren Bode.n- släche eine Nummer eingekritzelt war, worauf sie nach einem schmalen länglichen Geschäftsbuche griff. Während sie, neben mir stehend, die Zahlenreihen Seite für Seite von oben nach unten überflog, brannten ans ihrem berückend schönen Gesicht so dunkekglühende Rosen, daß der tiefe Purpur unmöglich von dein Schinnner des roten Perlenschirmes der Lampe allein herrühren konnte. Sie hatte wieder das schwarze glatte Kleid an mit der Silberkette, und die Formen ihrer Gestalt, die es umschloß, reizten mich fast zum Wahnsinn. Endlich blickte sie aus dem alten abgegrissenen Buche auf. „Die Figur ist die Nachbildung eines mexikanischen Götzen," sagte sie und sah zu niir nieder aus ihren großen, zärtlich heißen Augen, über die wie ein Schleier die langen schwarzen Wimpern sich bogen. In ihrem Blick lag der Ausdruck eines sanften Berwunderns, wie vielleicht ein edles Wrlb in das Auge des Jägers sieht, der es tödlich ge troffen hat. Und da kanr alles, was ich zu sägen hatte, zu sagen vermochte, in einem einzigen schweren tiefen Seufzer über meine brennenden Lippen; ich stand ans und taumelte ein wenig, so daß ich mich am Tisch halten mußte, dabet streifte ich ihre Schulter lind ihren Arm und stützte meine Hand gerade auf ihre Hand, mit der sie das Buch auf den Tisch legte. Was geschah doch? Und wie kam es? Sagten wir etwas, oder sagte cs jemand anders neben oder über ums? War es ettvas Neues, ivas wir beide noch niM wußten — oder etwas Altes, Uraltes und allen Menschen Bekanntes? — 1 Sie lag an meiner Brust — und ich beugte mich am. ganzen Leibe zitternd, hinab — unb pflückte die heiße, rote, duftende Rose von dem schönsten Mädchenmnnde. .,2^1 will Tatiana Korrolewski heiraten. Gatt selbst will ev. Er, der fte ichus und mich schuf, er kann uns um' ft,reinander geschassen haben! Ich will Tatiana heiraten. Wie ich es ansangen soll, weiß ich noch nicht. Aber Gott muß es wissen. Er tarnt uns nicht zusammengesührt haben, nur um ilns wieder zu trennen. Ich lege unser ganzes Lebensglück, ich lege mein .Herz und Tatianas Herz vertrauensvoll in seine Hände — ' (Fortsetzung folgt.) 51 Die Rustenqloäe. Von P ä ük R ö s c n h a y n AlS ble deutschen -Infanteristen das saubere ostprenßische Tors verließen, Mclr der dicke NntcrosWer Kaludrigkett die Abschieds- lkwk. „Kinder'' sagte er. „in einer halben Stunde liegen »vir in unserem Schützengraben. Da werden wir wahrscheinlich mit stiller Wedmut an Euren Klops denken, und die Dränen werden uns in den Augen schimmern, wenn wir nns Eurer dolden Eisbeine erinnern. Habt vielen Dank. Und verlasst Euch ans uns. wenns Euch mal schlecht gebt Adieu. Kinder." Und unter dem Tücher- schwenken der Zurnckbteübcnden marschierte die .Kompagnie hinaus nach Nord osten. ins freie Feld, in den Kampf. Die Jugend begleitete die AnszLebenden noch , ein Stückchen, bis zur Dorfgrenze, wo die Heide anffng. Dann verhallte der Gesang der Soldaten allmählich in der Ferne, und nur hie und da trug der Wind ein Paar Töne herüber. „Muß i denn, muß « denn..." Im stillen Kämmerlein aber trocknete sich manches Marjellchen heimlich die Augen „Die Russen kommen'" Wie eine Stassetlenbotschast lief die Kunde von vyau-3 zu Haus. Durchs ganze Don. Der alte Briefträger, der aus dem nahen Städtchen seinen Bestellgang täglich einmal hierher machte, hatte die Meldung gebracht. Er selbst haue die Feinde zwar mdn gesehen, denn er hatte sich sehr beeilt, um den Ändringenden zuvorzukommen.' Nnd lvas das 'Schlimmste war: es sollten Kosaken inn. — Zuerst dachte man au Flucht. Dann kam der Bürgermeister und redete den Leuten gut zu. Fliehen? Hier im Norden das Schlachtfeld. hinten, rechts, links — wer wußte das — die Kosaken! Nein 7 " da war es schon das beste, man blieb zu .Hause. Da Hatte Man doch ein Dach über dem Kopf und Brot im Schrank. Sie würden erneit nicht gleich umbringen. „Das laßt mich nur machen, Kinder. Ihr wißt: ich spreche ein bißchen russisch. Auf alle Falle bringt Eure Kostbarkeiten in Sicherheit." Daraus begann cm lebhaftes Arbeiten mit Hacke und Spaten, nnd eine Stunde spater lag manches Zwanzigmarkstück unter Schweinetrögen, Wagenschuppen, Milthaufen und anderen landwirtschaftlichen Gegenständen. Dann trat eine große Stille ein. Schon atmete alles erleichtert aus: vielleicht, daß die Kosaken einen anderen Weg cmgeschlagen hatten... Der Abend kam. Der Mond stieg silbern heraus nnd beleuchtete cme weite friedliche Ebene. Da, plötzlich, ein Ton wie Pferde- getrappcl. Die Einwohner rissen die Fenster aus : Eine Schwadron Kosaken ritt lärmend ein. Bor dem Gemeindehause stieg der Kosakenobcrft voni Pferde. In demütiger Haltung kam schon der Bürgermeister hervor und begann eine Rede auf russisch: „Herr Oberst. .. unser bescheidenes Dorf..." , ." • -■ Schon gutt. schon» gutt," unterbrach ihn der Oberst, „keine Reddensarrtten. Wenn Herr!" Und sporenklirrend schob UZ stnne mächtige Figur ins Zimmer, wo die Frau Bürgermeisterin gleich daraus eigenhändig eine mächtige Schüssel voll Suppe präsentierte. Und zur selben Zeit war in aUcii andern Häusern des Dorfes nn allgemeines Schlingen nnd Schmatzen. „Serr gutt." sagte der Oberst anerkennend und schob seinen er 11 -,. y ' wnnmiHuiw uiiu (einen AeUei' zurück. „Serr gutt. Nun sage mir noch eins. Herr Bürgermeister: smd deutsche Soldaten oa'?" „Nein, Herr Oberst," beeilte sich der Bürgermeister zu erwidern. „Und waren auch keine da'?" „Nein," war die zögernde Antwort. . ^Duwgst. Herr Bürgermeister! Habbe ich ersarrcn, es io orten deutsche Soldaten hirr, was sind abgezogen errst heute srrüh! Du, hörre, ich merrkc. du konspirrist mit ihnen!... Michael MichaelowUlch," wandte er sich au seinen Adjutanten, „laß soforrt Ordre gebben, das Dorf zu umstellen. Keiner von diesen verbuchten Bauern dars hinaus. Geh. Michael Michaelowitsch." Und dann wandte er sich an den zitternden Gemcindevorstand: „Du. Dkrr Blirgermeister, läßt jetzt gleich austrommeln: kein Birraer dieses.Dorrses dars bis morgen früh zehn Uhr den Haus verr- lassen ? Oder, er wird soforrt tottgeschvssen. Wer ein Signal gibt, vielleicht vom Hausdach, wird totgeschossen. Jbberhaupt, es wird alle-,' tottgeschvssen." Damit erhob er sich. „Komm mit, Herr Bcrrgermeister, werde ich rrevisieren gehn!" Damit schnallte er skinen Sabel um und klirrte an der Seite des Bürgermeisters auf die nächtliche Dorfstraße hinaus. Ain östlichen Himmel stand ein roter Feuerschein. Irgendwo mochte ein Dorf brennen. Ein verwehtes Geräusch wie fernes Gewehrgeknatter, untermischt vom dumpfen Grollen einer fernen Kanonade', flatterte herüber. Dje Beiden waren ungefähr an der Dorfgrenze angelanat, als nn russischer Zuru, ihnen Halt befahl: „Stvj". Der Lauf eines Kosakengewchrs blitzte auf Aber schon im gleichen Moment mochte der Kosak seinen Vorgesetzten erkannt haben: er parierte sein Pferd nnd ritt davon. . ’nö Dorf," sagte der Oberst. Sie gingen mit Hallen den Schritten durch die duuNe Dorfstraße in der Richtung nach ben Marktp ab, vorüber an den dunNcn Häusern, hinter deren blinden Scheiben der Bürgermeister das Pochen der geängftigten Herzen zu hören glaubte. Plötzlick) beuietc der Oberst mit einem Fluch aus ein Haus an der anderen Seite. Aus dem erleuchteten Erdgeschoß drang der heisere Gesang betrunkener Männer. Der Obern stürmte auf das Haus zu undpochte mit dem Säbel an die Scheiben, daß sie klirrend zersprangen. „Wollt Ihr ruhig sein. Schweinehunde " schrie er ans rusissch. Der Gesang verstummte im Nu. und im nächsten Augenblick erlosch das Licht. Die Straße führte sanft bergan. Dort oben lag auf einem Hügel das Torftirchlein. Die beiden schritten daraus zu. Ter Oberst blickte hinauf und nickte: Dorr umkreiste eine Kosaken- abreitung in regelmäßigen Abständen das Gotteshaus Ter Oberst winkte den wachhabenden Offizier herbei. „Daß mir keiner van den Bauern die Kirche betritt!" herrschte er ihn an. „Bet Todesstrafe! Die Halunken möchten natürlich an den Glockenzug heran und um Hitse läuten!" Dann ließ, er sich, nach Hause führen nnd begab sich zur Ruhe. Es mochte in diesem Dörfchen kaum einen Deutschen geben, der in dieser Nacht die Augen znlat. Selbst als die Kosaken längst in den tiefen Schlaf der Trunkenheit gefallen waren, da drängten sich noch angstvolle Gesichter an die Scheiben und starrten mit brennenden Augen hinaus aus die dunkle Straße. Dort drüben, kaum eine halbe Stunde weit... dort lasten die deutschen Freunde. Wenn man ihnen eine Nachricht sclstcken könnte, einen Boten, einen Hilferuf — sie würden kommen jene der Wtrbelncknd und die verhaßte fremde Brnr davonjagen. Es gab keine Möglichkeit. Der bloße Versuch war der- sichere Tod. Denn eine dichte Postenkette sperrte dieses Dorf von der Welt ab. und kein Mäuschen konnte bindurchschlüpsen.... Ja, wenn einer lfineindringen könjntc in die Kirche nnd die Glocken läuten! Die würben hinüberschallen zu den deutschen Brüdern und ihnen Kunde geben von dem Unglück', das dieses arme Dorf betroffen hatte. Aber auch das hatttm die abgefeimten Strauchdiebe unmöglich gemacht. Die Kirche ivar dickst bewacht, der Glockenstrang nnerreichbar. Ja, der bloße Gedanke war Heller Wahnwitz^. .. lieber die Dorfstraße bewegte sich eine schattenha tc G.stalt. Vor dein Hanse des Bürgermeister — dem Heim des .Konimandanten — machte sie Halt. Eine Hand »vurde erhoben: eine Frage an den Posten. Ter lachte nnd wies nur dem Daumen nach rückwärts. „Der Oberfft schläft!" Der andere lachte ebenfalls und trollte sich- Auf den Zehenspitzen ging er langsam an den Häusern entlang. Bor dem ersten blieb er einen Augenblick stehen und rat einen Pfiff. Ta tvnrde es lebendig. Ter Kosak ging weiter. Hans für Haus, und pfiff. Ta kamen sie ans den Häusern, die Kosaken und rotteten sich zusammen. Einer hinter dem andern. Sämtlich bewaffnet. Beim Hanse des Torfarztes fingen sie an. Ter Wirtschafterin blieb der Schrei in der Kehle stecken angefichts der vielen Männer mit den blitzenden Revolvern. Tie stürzten die Treppe hinauf.' mit Beute beladen kehrten sie bald zurück. Nnd dann ging es weiter. Fast lautlos wälzte sich di« Schar vorwärts. Ab nnd zu ein unterdrückter Sckirei. Das Knacken eines Hahnes, das Klirren einer Fenstersck'eibe. Eiliges Getrappel auf Treppen und Höfen, leise Flücl'e, das Rücken von Möbelstücken. Poltern, Trampeln, Schleifen und Zerren von Gegenständen und Körpern. Dazwischen flehende und bittende Laute. Dann Stille. Unheimliche Stille. Die Kosaken bei der Kirche waren abgesessen nnd schauten neiderfüllt hinunter aus das Treiben ihrer Kameraden, an dem sie nichr teilnehmen konnten. Denn die Angst vor dem Obersten lähnrte selbst die Gierigsten. Bleich, mir gerungenen Händen, standen die Effnoolmer inmitten ihrer ausgeraubten Zimmer nnd schauten hilflos und verzweifelt aus das Bild der Verwüstung. Waren sie denn ganz verlassen? Gab es niemanden, der ihnen zu Hilfe kam? Ahnte niemand etwas von ihrem Unglück'? Da — plötzlich — ein seltsamer, wohlbekannter nnd doch atemrairbender Ton: durch die stille der Nacht drang das Läuten der Kirchenglocken. Machtvoll schwollen die Klänge an, brackjen dann seltsam plötzlich wieder ab, setzten wieder ein, verstummten aus einmal, begannen mit einem Ruck aufs neue und verhallten in langem Crescendo. Im nächsten Augenblick wurde es laut auf der Straße. Flüche, Kvmmandornfc. Halbangekleidet kam der Oberst aus seinem Rappen herangesprenat, hinter ihm Offiziere. In rasendem Tempo ging es hinaus auf den Berg,, zur Zlirä-e, von deren Turm noch immer die Glocken in seltsamem Rhythmus läuteten. „Hundesohn, "herrschte der Oberst den ersten Kpsaken an, ausstt sich vor Zorn, „wer lautet da die Zßirchenglocke?" Der Kosak, der totenbleich im Kirchenportal stand, bekreuzigte Nch und stammelte: „Wir wissen es nicht, Herr Oberst. .Kein Mensch ist in der Kirche!" „Du lügst, du Schuft!" „Sv wahr ich Gott liebe," beteuerte der Kvsak, an allen Gliedern zitternd. „Meine Kameraden lverden es bezeugen. Wu haben alle Türen bewacht. Kein Mensch ist hineingedrungen." Der Oberst stteß mit einem Tritt die Tür ans, die krachend znrückflvg, und stürzte in die MiniK „Licht her!" Die Offiziere föchte u ihm auf dem Flche. Er raunte bis in die entgegengefkGte Ecke, in der der Gsockenstreng herniederhing. Mit einem Fluch fufor er zurück. Dort storchen zwei Kosakeupferde und kanten gemächlich am Glockenseil. Die hungrigen Tiere mochten in dem armseligen Tau immerhin eine begehrenswerte Nahrung erblickt lmben. Mit ein paar Schlägen trieb der Oberst die Pferde hinaus. ..Wem gehören diese Pferde'?" Die beiden Kosaken traten mit schlotternden Knien vor. „Ihr Hunde! Ihr elenden..Er konnte den Satz nicht vollenden. Aus der Ferne kam in diesen, Augenblick ein langgezogener Ton: Das Angrisfs- signal der Deutschen. „Verflucht'." Mit einem Satz svrang der berst ans sein Pferd und jagte die Dorfstrastc hinunter. Die Offiziere in rasender Flucht hinterdrein. Im Nu war die Dori- straße übersät mit tausenden von bestohlenen Gegenständen, die die Flehenden dcr ...Konfektionär" berichtet, gl ostartig: drei Tage und Abende wionnelte der prächtig ausgestoltcie Ballmat des Hotels von einer el-egauteu Meng,-, in der auch die Herrenwelt zahlreich vertreten war. ES ist Nun im Hinblick am unsere deutsche Modeulstwegung nrckü ohne Interesse, einen Blick auf das M o d e- p r o g r a m m für den Frühling zu werben, wie es sich m dieser Schau darstellte. Danach »oerden die bevorzugten Swfte Schneiderstoff lfrüher Eovercloth^. Gab.rrdine und Sersch ^Sergej m allen Sandfarben sein. Die Röcke ketinm zu ihrer alte,'. Welte zurück. Tie halblangen Jacken sind sehr lose, sollen nüt fortschreitender Jahreszeit kürzer werden und siü> der bekaunren Eton-For»n annabe:n. Kragen werden stoch »vie niedrig gebraucht, meist aber lmrten hoch und vorn z-n entern winzigen V-förmigen Ausschnitt erniedrigt. Gürtel spielen eine hervorragende Rolle und sitzen sowohl im Tacktenschlust. wie. auch oberhalb. Aermel smd lang und eng und im Schneiderstil gehalten, also eingesetzt. I'il ganzen wird die Modelmu' der Ameritauerm ckn kourmenden Jahr nach eneer Zufannnenfassung in denk erfvälrnten Fackblatte „zur Höbe streben". Die tleckien Hüte sitzen hoch auf der Haartracht, diele selbst ist schnial und hock». straft au den Schtäien. aber hoch im Aufbau Dazu pahl die üüinale Schulterlinie, der Mllitärisch geschnntefre Kragen, der kiurpp eingesetzte Aermei. und erst der untere Teil des .Rockes bringt das erfordert ich ck Gegenqetvrcktl der Weite Es sckteint die Neigung zur Empire- lune vorzuherrschen vermischtes. E1« m e », f c <» it Hit 5 der Zensor. Elemenceau. dem emst allmächtiaen französischen Ministerpräsidenten. bat der Zensor nbel mitgefpielt. Sein Blatt „L'Hvmme Libre^ wurde, al« er es nach der Flucht der fran-öfischen Regierung nach Bordeanr in Toulouse weiter erscheine», liest auf eine ganze Woche verboten. Es erlebte dann seine Wiederauferstehung als „Cfiomme Enchatns". anS den, freie,» Menschen* war »der genestelte Mensch" ge-' worden. Diese Fesselung tritt nun n, Eüunenceaus Zeitung recht deukllch i», die Erscheinung. Jüngst erschien sic mit zwei lailgen leeren Seilten, da wo sonst der Leitartckel de« Herausgebers stand. Selbst der Titel seines An'sotzcS war gestrichen und nur die llnterschrift »George Eleinenceäu" übrig geblreben, nno darunter stand noch verloren in den, leeren Rann, -G. C." wah, scheinlrch der '?l>»sang zu einer Nachschrift. Clemencean bat stell legt jo zu hellen gesucht, dast er iedem Parlamend^.nitalied einen Abzug seine« unterdrückten Artikels -„gestellt hat. Der Aufsatz enthält eins scharfe strickt der verschiedenen Zweige der sran-ö- sischen Heeresverwaltung. *Das Sanatoriuin an der Front. Dle neue Form des Stellungskrieges, wie sie sich jetzt aus den Schlachtfeldern in Nordsrankreich üerauSgebildet hat, stellt an den Soldaten gang neue Anforderungen und verlangt auch eine neue Pflege feiner erschöpften strafte. Für die Trupven. die in den Schützengräben lange Zeit de», feindlichen Kugelregen und den Unbilden de» Wetters auögcsetzt waren, hat man auf englischer Seite in der Näh« des HauptguarnerS geradezu Sanatorien eingerichtet, die sich nach emer Schilderung des offiziellen englischen Kriegsberichterstatter«, des bekannten »Augenzeugen", vorirefslich bewähren. Der ermüdete Soldat, der von der Front konrnck, ist etwa in dem Zustande eines Rekonvaleszenten, der Rlche und Kräftigung braucht. Zu diesem Zwecke hat man in, englischen Hauptquartier ern großes Gebäude, eine frühere Jutefabrtk, eingerichtet, die zur Aufnahme von 1000 ermüdete Soldaten dient. Hier fmden keine Bertonudeter, und Kranken Verpsiegung, sondern nur die „Ovier des Schützengrabens", die mit ihren Nerven zu Ende find, an körperlicher Erschöpfung oder an Rheumatismus leide»». Die Vente erhalten zunächst, wenn sie in dies Sanatorin»rk an der Front foimuen, ein hElstes Dampfbad, woft'ir „»mästende Anlagen extra eingebaut »vorder» sind. Ihre stleider »verde», timen abgenornme»» und gereinigt oder auch verulchtet, und dann führt n,a»r sie in einen der großen Schlaifäle, in denen Reihe an Reibe saubere Betten flehen. Hirr können fie liege., und ruhen, bis sie sich wieder gekräftigt fühlen. Diese vollnändige Veränderung der Lebensführung soll wahre Wunde», verrichte», und die Soldaten sind gewöhnllch schon nach wenlgen Tage», ,v,eder so weil, um ihren Dienst antreten zu können. Sie werden aber nicht sofort wieder in die Schützengräben geschickt, sondern sie erhalten zunächst noch leichtere Beschäftigung. vüchertlsch. — 'Reue F r a », e n k l e , d u n g und Frauenkultue. Orga»! de« Deutschen Verbandes für Neue Frauenkleidung und Fraue-ckultur. Schrntleitnng: Clara Sander. Else WirmmghauS. beide »n Köln. Verlag der G. Braun'schen Hofbuchdruckerei in Karlsruhe. Jährlich 10 Hefte m Hoch-Quart n,it zahlreichen Ab. bildimgen und Zeichnungen aus stunstdruckpapier, sowie Schnitt- mnsterbogen. — Die BesestigungSkunst auf dem heutige" Sch lach Nelde gewinnt, seitden» nckr de», Krieg im kühne» Ansturn, in das Feinde la»»d getragen l»ave», unmer mehr a" Bedeutlmg. Wahrend in früheren Jahrhunderten Scharen von Soldaten und an'steiacnden Staubwolken das Schlachtfeld vo» weitem verrieten, liegt es heute lea: und ode, scheinbar von allen, Menschliche,» verlassen. Einzig der Flieger vermag hier und dort d»e Geschützstelltinge», des Feindes erkunden. Selbst n, der von langer Land vorbereueten Verte,oigl,ngüstellung ist mchts n»e«>r zu sehen von den Verschanz»,„gen. Ilm ein möglichst geringes Ziel zu bieten, gräbt sich auch die Iniar»terie mit Vorliebe u» den Boden ein. lieber alle diese Sveralionen verösie»»tl»cht Bongo illuslr»erte K,ieg3geschichte .Der Krieg 1 0 1 4 /1 & in Wort nndBtl d*. von der soeben die 8. und 9. Lteferuiig erschiene», tDentscbeS Ver- lage-bmiS Bong & Eo., Berlin W. 57), einen aufschluftreichen und fesiel»rden A»»statz ans der ->eder deS berstlentnantS H. FrobeniuL. Auch diesen L»efer»mgen sind wiederum z,ve» dovpelje'tige farbige Kuu'tbcilagcr» betgegeben, die von de»n Sch1achteun»aler Proiestoc Anton Hossman»» und vor» den, Martnemater Professor E. Saitz- mann lzerrl'ihren. LrgättsUttqskätjei. E.. K.. pf. l. tz . s. d. e W.. t; . a . K. ä . zl. n u .. . i. K . o T. &. < . ei.. r, d.. n. ch. k. mp. t, . i. R . h . .. d . hr' d . v . n. Auslösung in nächster Nunrnier. Auslösnug der Skat An»gäbe in voriger Nummer r Abkürzungen: tr — Treff, p Pique, c — Coeur, ear — Earreau trB — Trefi-Bube. pA = Pigue-Ass, cl> = Eoerrr-Dame „sw. Mittelhand drückt pZ und cZ Vorhand erhielt pB, carB, tr9, tr7. pA. p7, cD, cT, carl), car8, Hinterhand de», Rest. Svielaaua 1) V. vl> M. cA £v. c8 = -f- 14 2) M. trA H. trl> V. tr7 = 4- 14 M. erhält seiner in tr -j- 14, vat -f 26 c -j- 4 = -j- 46 Jii den Skat »varen getagt --- -s- 20 Alithm Sa. — -j- 94. Bei vorliegende, startenverteilnng hätte Mckleiband da» Grand gleichfalls gewönne»», »vobei d,e Gegner möglicher,veise auch «och im Schneider gebt eben wären. Achriftleitnllg: Ang. Goetz. - Rotati^»sdruck und Verlag der Brühl'schen UniverfitätS-Buch- und Steindruckeret, R. Lange, Gletztn.