9lt. 148 87. Dezember meisblatt w den Me 1918 S-haliS - Neberficht: Wahlen iür die v-rsaflanggedende Volkskammer der Republik H-fle». — Wahlen rnr Nationalveilammlnno - Rückgang der Bekle.dungSbestände. - sch„Ioer!ann»,irstraie,n - Anzahl,n,g der GehallSbezüge. - Schulschluss wegen Deniobilmächung. — ErwerbSlokensurforge. — Zuckerverbrauchsregelnng. - Drenitnachrichten. Bekanntmachung betreffend die Wahlen zur verfassunggebenden Volkskammer der Republik Hessen. Mit Rücksicht darauf, daß die Wahlen zur verfassunggebenden 'Leussckien Nationalversammlung auf Sonntag den 19. Januar 1919 vvrverlegt worden sind, haben wir die Wahlen zur ver-° fajfnnggebende n Volkskammer der Republik ves,en von Sonntau den 19. Januar 1919 auf Sonntag, den 2 6. Januar 1919 versck-oben Darm stad t, den 23. Dezember 1919. Staatsnimisterinm. Ulrich. An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Bürger- mrlstereien der Landgemeinden des Kreises. I?. S eit rur verfassunggebenden Volkskammer der Republik Hessen. Si^bie in der Zcü vom 20. Januar bis ^schließlich 26 Januar 1L99 geborenen Deutschen männlichen! Geschlechts, die m Hessen loohnen und nach Mt 5 rbrnntfl vom 3. d. M. vom Stimmrec^ nicht aus- fmi>, üon Amts wegen nachträglich in die Wählerlisten -uUunechnbchl. E Die Burgerm ei freien werden hierbei nochmals davwuf hm ge wiesen, daß nach Aibschluß der Wählerliste (12. Januar raLVrLPP Nachtrage M'r noch auf Grund des Art. 11 der «adlverorirrung »u/ä; ,'xj s nd. iuI ^ ft Sugehenden Wahlnmschläge mit dem Ans- ^ iS2 Renten Sdaatswappens sind zunächst für die Wahlen. KaJÄfC’SSÄ 1 *“ ^naldersammlung am Greben, den 25. Dezember 1918. Kreisamt Gießen. Ä. B.: Welck er. Bekanntmachung betEend die Einreichung von Wahl Vorschlägen für die Wahlen, zur verfassunggebenden Volkslammer der Republik Hessen. b*r &C sut verfassunggebenden Volkskammer ^3 auf Sonntag den 26. Januar 1919 verlegt ^ ^^.?ch die Fri'it zur Einreichung von W a b I - Vorschlägen sikr diese Wahlen bis Mittwoch den 6 »uar 1919 und die Frist zur E r k l är u ngü ber d e V e r - Wtjtbtabmmg bcr Verordnung über di- Wahlen lur v-riassunak VL Änil Wmnu-Iü), 'sof-rit er nichllns' rum^lö^Jaimar^d ^J^alacn^I ^armstadt, den 23. Dezember 1918. Der Landes,vahlkommissar _ gez.: Dr. Nei dh a y r t 8ett ' : bttfammhmg. äUt ^'Eunggeb-nd-n ätschen National. ÄP 1 ™ o^nn Äft 9 ?ö tZchüdungei. u..er die Einsprachen gegm die Richtigkeit ^ der Währerliiteu haben, sofern die Ennnerungeni ^ r KP üv: Lrr Buraerineiperer als begründet erkannt "-erden ^tSr-arüberorbimno vom 30. September 1918, Reichs- Gefeöbl. S. 1353), durch den K'reisansschuß zu erfolgen. Diese Ent- müssen spätestens Montag den 13. Januar abn-dH «PsBermrttlung der betreffenden Bürgermeisterei den Veteulqten bc.anritqemacht ,ein. Bei den Berichtignnge.l der Wählerlisten lind die Grund« Streichungen oder Nachträge am Rande der Lifte in der Spatte „Benierkimgen" unter Angabe des Datums der Berichti- R 9 pan der Bürgermeisterei kurz zu ternierkcu. Etroaige Belea- der Wählerliste beizufügm (vgl. das m Ä tom ^ ^°^ber 1918 abgedruckt. Gießen, den 25. Dezernber 1918. Kreisamt Gießen. I. V.: W e l ck e r. Bekanntmachung betresfend di- Emreichrnig v^n Wahl vor schlagen ,ür di- Wahlen 2 & r dnttschen Naircrnalvcrsammlung. fr 11 ^und des d 12 der Wahlverorönurig für die Wahlen vor SS^^ttwsra r. m DGWWK^.A'.'WMr beach?^: ^ nmcI>U71(J b€r Wahlvorfchläge ist das Folgende zu „hjft eurem Wahlvorschlag dürfen nicht mehr als 9 Bewerber KSÄLLL. ttJ*“ «•iwwVsäS «*. S »Ä SäftÄSfetiS , 4 V?T Wahldorschlas ist «nznsck.li-s«,: «WSSS & *5KÄf Sifaj-A"ä> nommen worden sind. ^ ^ ftÄVSPjgfeJB " ^««--- >» SÄ & ä 3 SS£S jSS taSÄSSB *BS äsScf^Ä “ - Um. jSäfSÄTÄ ^bu,chen ben Vorschlägen gegenüber ßl/fhr Äh 0 ^ den anderen Wahl, schNjtlrch erklärt werderi. Jeder Walrtv^schs^'^Ä^ gegenüber die oerspSt-t m*t eutimrf^ 1 wck«/uich!^K«u ^lorderniss«, W-MÄVLkk Wal-lwnnnissar ftlr do, Äta i n ^fÄ raClUn4n ' Wahllommissar M den W-HNreiS H-sf«, S°».l 0r. Naibüart. i 4 Bekanntinachung. MrSMg aus der Verfügung des Kriegsmini,terlumS vom 7. 12 18 Der starke Rückgang der Beklcidungsbestände in l.-tzter Zeit hat ßiur vollständigen Entleerung der Kammern geführt. Cs wird deshalb aürgeväxnet: toUlkürliä-e Ausgabe neuer Bekleidungs- und Ausrüstung-- stücke an Mannschaften unterbleibt. P. Daß dem Verkauf von Bekleidungs- und Ausrüstungsstücken durch Soldaten rn imd an Kaserneil, auf den Straßen, Bahnhöfen usw. gesteuert wrrd. S.Widcrvechtlich veräußerte «verkaufte, verschenkte) Bckleidungs- und vlusrüstungsstücke den Trupperrbeständen wieder zugeführt werden. Ter Bestand an Bekleidungs- und Ausrüsturrgs stücken ist keines^ ^gs grast, dar; leder Mann bei seiner Entlassrmg unt neuen ausgestatlet werden kann. Es muß daher jeder bei ler MMasfung mrt crirenr Anzug vorlieb nehmen, der nach der bis- ^ eCl1111 9 uls garnison brauchbar angesehen nmrde . 7^" Unn r lu i r sEit stattftnden, als es sich mm unbrauchbare Bekleidungsstücke handelt. Ter Bedarf an bürgerlichen Entlassungsanzügen geht in die r™ 11 und tan daher ent nach imd nacf> bereitgestellt werden. ist aoer erivrderlrch, daß alle Bekleidungsämter ihre Arbeit F2, 1 M^^luuen und daß rhneir ausgetrageiie Stücke zugeftihrt wer- ^n. Werden Berlerdnngs- und Ausrüstungsstücke an die bürg rliche Bevölkerung verkauit, so fehlen den Bekleidrurgsämterir die Stoffe, michsen ncn ^ ie bürgerlichen Entlassungsanzüge gefertigt werden ^lassungsanzüge, die zunächst mrsgegebeir wewen müssen, fallen dazu dienen, dem Entlassenen den Ilebcrgang kr den bürgerlichen,Berur zu erleicksterir. Sie werden ihnen daher zum Verkam sofern zum eigenen Gebrauch überlassen. ? ™htan\dy Bekleidungsstücke verkau t, beweist damit, ^Elchen Stücken hat. Er entzieht sie durc6 ^rkaur den Bedürftigen und drnr später zur Ent- lul'-* UU /?2 ' er .schadet daher der Allgemeinheit, dem Ber- bie bei Ausbruch des Krieges oder bei ihrer Einziehung zum veere rm Deutschen Reiche Mwohnt haben. Ausländsdeutsche, die ernen inländischen Wohnort nrckzt haben, sind von der Gemeinde « unterstützen m der sie sich bei Eintritt der Er- wer'bslosrg-kert aufhalten." 3. Hinter ß 9 wird als § 9 a svlgerche Vorschrift eingefügt: - ^ ..Ausländische Zivilpersonen, dercen durch die Mttitärbe^ tthlslwber, ern nüändisckier' Aus-entl-altsort zugewiesan worden ist,, wird die Fürsorge an diesem Aufertthaltsorte nicht über den Zeitpimkt hinaus gewährt, zu dem ihrren durch den De mobile maclMngsst)inmissar Gelegenheit zur Heimreise gegeben wird. Tre Fürsorge tan von bcm Demobilmachung-- svmm mar derart geregelt werden, daß dem Erwerbslosen und Verpflegung von seinem bisherigen Arbeitgeber Nach Mistg^be des während des Arbeitsiverhältnisses Ueblicheu als ^aclileistmigen gewährt rverden. In diesem Falle hat die Gemeinde oder der Gemeind-everband dem Leistenden eine bei fefä'ufcfcenfre Vergütung im Rahmen ihrer son- strgen Fu^ftorge Außvendrurg zu gervähreir. * Lehrerinnen weftergebcuc. soweit der Gießen, hen 18. Dezember 1918. Die K^eissclmlkommission. _ I. B.: W e l cke r. Schulschlich VcMn, Deinobilm-ick>u„q " ' ™ n dm OberburgcrmcMr zu Gt-k-n. di- Bürgelm-lstercirn ,, . und Schulvorstand- des Kreises. durch Inanspruchnahme der Schulsäle für Evlguartierungszwecke der Untn-richt gmrz odrw tawei^ ans- r-* rV“ bei Serri.i a -rling des Lnmrttem.Dorfg dre Sck-ulsttle >ofort für ihre eiaentlicüe" Be- Üblich gelüftet und gerekuigt ,r!erd« Wkz-nrT eim .^ un 3 tit bauauf »u sehen, baß die Fußböden Holstein Waffer, dein Lysol zuaesetzl ist' rbgem°schen m» d,e Wälche tüchtig abgekchrt lverbn * ' Gießen, den 19. Dezember 1918. D e Kre is schu l konnn ission. _ I.B.: Welcker. rLZervrsirung r s^%i?ÄBSa. , rÄBss&8se Zlenderungei, voi-genornmen: wvgenLe ^ 8 5 Ms. 1 «NtlMt.fiolgende Zusätze: 3. § 17 Satz 2 erhält folgende Fassung: ^r^V e oder die von ihr bezeichnet« ^^auu besttmmen daß für emhertliche Wirtsck)astsgebiete der gjrtdje mm chr feftzu,etzende Ortslohn zu gelten hat." DEndfns ch tritt Mil dem Ta«e ihrer Berlin, den 3. Dezember 1918. Reichsamt für die wirtschaftliche Teinobilmachung. K o e t hl. J die Bürgenneistcreren der Landgemeinden des Kreises. Auf Vorstehe7ü>e Berord7mn.g weisen wir besonder- hin. Gresten. den 18. Dezember 1918. Kreisamt Gießen. Z B - L o n r •» r rn a n n Betr.: Zuckerverbrauchsregelung. ~ «n die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. ^ ^^Emachung vom 15. 1918 lKr.-Bl. Nr. 5) wird bcdinntgxgebrn, daß für den Monat Teyber 1918 - 750 x Zucker^ a.ch den 'Koch chw Lllf?u^ eutfallcm Dazu komm«, 250 g Zucker als Restmeuge für den ^tomit November gemäß Bckaunchiachuug von, 16. November 1918 Gi-Hcner Anzmger von, 19. Noveucher 1918, so daß für den Monat Dezember 1918 ' 1 B T 0OT insgesamt 1000 x Zucker ausgegeben werden. 9 - n ® B ""™ «uf die Zuckermarke 90 91, 92 und 93 je 2o0 g --- 1000 S Zucker für den Monat 4>zenrber bezogen wer- ^^^L^c.r^?-^^^^brigü:iten auf der Eisenbahn .oird ^ m l Qlid > lein, sämtlich .Aeinhändlev äxtsatsff &ä »Är.STÄT «•- M( Sillhjfcit iw Zuckermorkeu 90, 91, 92 und 93 wird deshalb b^ zum 20. Januar 1919 ausgedehnt. Mtt Maus des 20- verlieren diese Marken ihre Gültigkeit Wir beauftragen Sie diese Verfügung sofovt' ovtsüblich be- tantzumachen und die .Kleinhändler entsprechend zu bedeuten. Gießen, den 16. Tezenrber 1916. Kreisamt Gießen. _I D.: Dr. S iegert. DicnftnaeÄrichteu deö zrreiöamrs Gießen. m us von Ruttershausen wurde als Polizeidrener dieser Gemcmde eÄich verpflichtet. cv ' ^ c *J! x - ' a ? l H- von Staufenberg tourde als Rechner Meier Gemeinde eidlich verpflichtet. * Nacl-dem durch Beschluß der provisorischen Nationalversamm- U* Mterreichlsck>-uugarisck>en Bertr«ungsbe''öri>ut l71 ^-4 ar 5f >c , 22 weiteres ihre onniftioiteit auch als Bcvoll- ^ ^utsch^sterrccchischen Staates weiter zu versehen ftirck a M (^mcraltasulat in Frank- wrd ö 2 il .Ctaatsmrnisterüim nucrfnnnt c -/ L n Verrichtung tamlarischer Tienstgeichäste in ' ^ssen zugelasftn iPorbc.^VSS ist'mäW auch oxx,u t n:. ^lÄ^llä-e Verhcmdlmrgen, besonders über dic^Sjclx des lär Kiiegsteilnehwer eines kväln:end Oesterl5ck»s>md Rohstosiversorgwig Deutsch de^KrregK. mrt oe:n Deuten RE «fntte sfi I *"***** ^ Zwilling,runddruck »er Brüh,',»«. Unw.-Vu" und S.°indru-k-H «.Lauge. S.-ß-^