ft«. 17 10. Februar 1018 Kreisblatt für *> Kreis Gichen. JuhaltS-Nebcvsicht: Lehrerversanunluna. - Verteilung oott BaumwoUnähsäden ufw. — Prüsrmg für das Lehrmnl.-GemeindevLehivatzf tu Stanstnberg. — Verkehr mit Brennholz. — Juwelen- und Goldwocho. — Dachpappe. — Grubenbahn. — Kriegsgefangene. — Quecken« wurzeln. — Hebammen - Nachmusterung. — Landsturm I. Ansqebots. - Herstellung von Grieß usw. — Feidbereiinguiig GetlS- Hansen. - Tiensjnachrichten. B e tr.: Lehret versamnchmg. An die Schulvorständi- des Kreises. Freitag drar 22. 2. 191.8, iwmittaflp^ 9 Uhr, soll (tue genrenchttne Bmamnilung bt’t Lehrer der BeziAe Grünberg, Hungen, L«l) und Gießett-Laud tnt Schul Hause der StadtmädrlMschule Echillerstraßc) -u Gießar mit der folgenden Tagesvrdnung statt- rinden, l.Di« Einheitsschnle; Berichterflatber: Hatrptlehrer Bach-Gwßen- Lnrden; 3. Mittekkmgcn des Kreisschulinspektms. Wir enrpfehlau, den Lchvern von Bvrstzkhetchenr uni gehend Kemrtttw «n gebert. Gießen, den 16. Februar 1918. Großherzogliche Kreisschulkonuuission Gießen. _ Dr. Usinae r. ftetr.: Mnieittmg uou Baunttvolln ähs.rden und Leinennähzwirn. An die Grotzh. Bürgermcistereien der Landgemeinden des Kreises. Sie iiwAfai die Personen, Betriebe und Aushalten, die Bounr- kEnähfäden und Lemennäh^wirn a) gelverbsinäßig unmittelbar an die Berbrancher gegen Entgelt veräußern, b) rn ihnen hierzu übergebene Gegenstände gctrerstsmäßig gegen Vergütrmg für andere verarbeiten (z. B. Flickschneider), c) gewerbsmäßig firr Herstellung Gegen, tündcn. verarbeiten (b- B. Maßschneider), sofern in dcnunter d und 6 genannten Bevarbeitungsbettreden am 1. Dezember 1917 inckt mehr als 15 Arbeiter dauernd versicherrmg-spflichtig beschäftigt waren, 0 ) Anstalten mit Insassen (z. B. Kranketrmrstalten. Gefängnisse) nebst den bei diesen vorhandenen Vorräten ermitteln, in eine Liste nach unten folgendem Muster ein tragen und diese Liste bis spätestens 25. Februar d. I. an uns einsenden . Betriebe, die gleichzeitig Kleinhandel und Vcrarbeittmg umfassen, sind, folveit sie in bem Verarbei tti ngsbetriebe am 1. Te« Kmfreu 1917 nrehr als 15 Arbeiter dauernd versicherMigsi vslnWlg b^üläNigten (gemischt Betriebe gnoheu UmfaugS) ?ntr für ihren Kletnliandelsvetrieb als Bedarfstellen auz-usehen. Gießen, beit 15. Februar 1918. Großherzoatiches Kreisamt Gießen, dr. Ustnger. Muster. Gemeinde Ord.- Nr. Fatnilienuanten oder Firtua Vornamen Gewerbebetrieb Vorräte _ Untersch ritt. Äetanntmachung Vttveffend die P^lstma für das Lehranit an den Volksschulen, hie dre Lchlußprüfurrg von Krieg-steil nehinertl. il-achdeni die beiden Wmiucnr her Landstände der Regieruim° vorlait-e in obigenl Betreff vom 17. Januar 1918 -ugchimm haben, kann ans dir' nml, Artikel 31 des VEsck-UgesAes fü $!* Ä y l . m 2. *& r . Schluhprüfmig vonre!ck)ssiebene ztveijährig Schultätigkett dre KrtegsdianstA-nl bis zu einem Jahre angerechm werden, ivas tvir hierinit zu Keindtttis der in Frag« kommende! Bchulamtsasptränten bringen. Darmstadt, derr 1. Februar 1918. Großherzogliches Ministerium des Innern. Abteilung für SchnlangelegenHeiden Süffert. B e t r.: Wie oben. -—. An die Schulvorstände des Kreises. M , ^Mehlen Ihnen, die Jnleresseiittn von vo-rstrheude Bemmttmachung zu bedeuten. ' Gieße n, der, 6. Februar 1916. Großhcrzoglichc Kreisschulkvnimissivn Gießen. __ Dr. Uf t n qer. _ Bekanntmachung. veIr.: Gemeindevichwage «t Staufercherg. mt Gcnchmiguna d^ Großh. MrnisteriunrK des Innern vor 89* ■jwntnr 1918 -u Nr, Mi. d I. 1596 und unter Hußttnnnrng bei Kreisansschuffeö wird die Saßang bete. die Benußung der Feiltest-, mafvielMage der Genreiude Staufenberg vvnr 3. Juni 1893 in H8 5 l!>ch 6 sokg-endermaßen geändert: 85. Gebührentarif. 1. Für Kleinbich, als' SchNkerne, Schafe, Kälber itfiu. von jdKtttt Stück 2ü Pf. 2. J^ür Grvßvieh, tvie Ochsen, Kühe, Müder usto. für jcdeg Stück 30 Pf. 3. Für jeden an de reit zur BettvieguNg kommenden Gegenstand, als Flucht, Kartoffeln, Obst, Steinkohlen nstv. dis Nr 3 Ztr. 30 Pf., srir jeden tveikeren Itü. 4 Pf. e » §«, . Die Hälfte der WiegegeLühren verbleibt dein WLea«n-eister. Die Bestimmung §6 B (Ortsfretnde) füllt weg. Die Aeitdernng tritt am 1. März l. I. in Kraft. ' j Gießen, den 6. Febnrar 1916. Grvßherzvqlichcs KreiSaint Gießen. Dr. Ustnger. Bekanntmachung über deir Verkehr nnt Bremrholz. Vont 31. Jännar 1916. Auf Grund der Verordnung des Buudesrats Liber die Erricht ttNtg von Preis Prüflings stellen und die Bersvrgungsvegettmg vom 25. September 1915 und vom 4. Mventber 1915 (Iieichsgrschbs. S. 607. 728) nnrd augeordnet, Ivas folgt: 8 1. Die Ausfuhr von Brennholz- au§ dem Gros;her wgtnnr ist imr mit staatlicher Genehnngung zulässig. Aus der Bahu darf Brennh-olz nur mtt Frachtbriefen qwM* geführt werden, die voin Gr-oßh. Ministerium der Fiimnseu, Abteilung für Forst, mtb Kameralverroalttmg, abgestemt>elt sind und den Mseirder. den Empfänger, die Bersandtstatiai-ir, die stimmungssbatwn und den Bestinrinung^ort enthalten. Auf anderen Fahrzeugen (auch zu Besser) darf Brennholz nur mit Beförderuugöseinen artsg-Flihrt tvevden, die von bet Großh. -Obersörst-erei ausgestellt werdcM, aus deren Bezirk daS Holz abgefahren wird. Die Besckxüue hüibeir dir k'sär-t dcrte Breunholzmeuge, den Msender, den Empfänger, d.u 'Ast-, gangsort und den Bestimmrrugsiort zu enthalten. Statt durch bo-t sonderen Besörderuugsschein kann die MsftchrerlaubniS mich durch! Bescheinigung ans dein Mstchrschein erteilt iverdeiu 8 2. Die gleichen Borscbnften gelten sstr das Brennholz, cxrs ut den Sägeiverken beim SclM'Lden. von dt-nstholz geivounm wird. 8 9. Znwiderhandlimgen argen diese Belanntmachnug lixndm mit Gefängnis bis zu sechs Mvnalen oder mit Geldstrafe bis zu 1500 Mark bestraft. . 8 4^ Diese Verordnung tritt mit dem Tage ihrer Verkündigung m Kraft. ,i . Darmstadt, btit 31. Januar 1918. Großherzogliches Ministerium des Innern, v. H o m b t r ö f. «ii den Oberbttrgeri,leister zu Gießen, die Grösst). Bürger- mcistereien der Landgemeinden des Kreises, Großh. Polizei-. amt Gichen und die Grotzh. Gendarmerie des Kreises. Vorstehende B«vcnmttnachnng ist vrtSÜAich zu veröshuttlicheirL Zuwibcrhartdlungen sind zur Anzeige vu bringen. Die künftig geltende Ro Holz, tnelck>es für die arrsrcich Herzog tunts benStigt wird, di> ^ entzogen wird. Um ho mehr mich erwartet tverden, l«'ß von a!I«tz hessischen Waldbesibern, insDAmchere von bai Gentarnden alles verfügbare Brennholltz m«h> wirklich dazu venoenbet vA\% ein« angemesscive Vcrsorgnua der Bevölkn^rng mit Brennstoff dnrck»UM fülw Nvtrorud:gkeit der Mlieferung vm: Gold- und Edelsttinschmnck zu behandeln iväre. Verständnis zu wecken. Gießen, den 16. F^brrmr 11)18 . Großherzogliche Kreisschulkommission Gießen, vr. U s i n g e r. An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Auf Anwrisima der Kriegs-Rohstoff-Abteilung des Kriegs- müMerirnns soll ststgefteilt werden, wieviel Streichmasse zur Unterhaltung der mit Dachpappe gedeckter Dächer im Jahre 1918 ettoa erforderlich sein »trieb, damü die. dafür benötigten Mengen bereit gestellt werde»: kdmren. Als Unterlage dafür »vollen Lrie etwa durch eine kurzfristige Aufforderung an die Eigentümer zur Mckdmrg, durch ortsübt tickte Bekanntmachung fest stell«:, wie grast die Jläche der mit Dachpappe gedeckten Dächer in Ihrem Bezirk tmgesähr ist. Tie Feststellung ist möglichst zu beWennigen, w daß bis zum 05. Februar 1918 das Ergebnis hierher mitgeteilt werden kann. Gießen, den 16. Februar 1919. Gros-Herzogliches Kreisamt Gießen. I)r. U s i n a er Bekariurmachring. Vetr.: La^idespolizeilich? Abnahme der Grul'eirbahn für die Gewerkschaft Giesterrer Brmmsteinbergiverke, vornurls Feinte zu Meß«:, von den: Haß'scheu Gleis an der Main- Weser-Bahn bei Groß«: Linda u bis zur Landesgrenze. Nachdem die rubr. Mlage fertiggestellt ist, ftnbet deren 1 andespolizeiliche Älbnah,:re an Ort und Stelle am Donnerstag, den »8. Februar, nach:nittags 2 Uhr 40 Minuten (Treffpunkt Bahnhof GroßenÄinde-n) stxrtt. Ettvaige Einsprüche wegen der planmäßigen Ansftthnnrg deS Projekts find von den Beteiligten im Tennül vorzubringeiv. Gießen, den 9. Februar 1918. Großherzogliches Kr ei Samt Gießen. I. B : Lan germann. Bekanntmachung. Betr.: Belohiruirg aus Anlaß der Wiederergreiftmg geflüchteter Kriegsgefang« ver. Den uachgenaintten KrvkSangehvris«: ist aus Anlaß der Aie- derergreiftmg von entivnheiwn Kriegsgefang«ren wegen der dabei von ihnen bewiesenen Umsicht n»rd Energie und der durch die Wiederergreiftmg dem Paterlaird geleisteten Dienste eine Ehrenurkunde vom stellvertrete! rden Wienern! ko mmandv zurr kaum wvi> t>cn: Landwirt Wilhelm Weis in Oppcnivod, Hauptstöße. Lmidnürt Ludwig Baiser II. rn Oppenrod, Hauptstraße. Gießen, den 9. Februar 1918. Großher:ogliches Kreisantt Gießen. _ _ I B,: Langer rn a n n. Betr.: QuecketNvNrzcln. An die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Unter Bezugnahme auf eine vorn K riegsnmristeriun: ergangene Auftvrdenmg beauftragen wir Sic, bei der bevorfte Herren Früh- tahrsbestellung die Landivirte auf das Einsam mein von Quecken aufmerksam zu machen. Damit wir über die Airssichten einer Belieferung unterrichtet find, wollen Sie bis »nur 1. 3. 18. berichterr, vb mrd in welchen: Matze Aussichten ans die Gewimnarg twt Qneckeu wurzeln der Lnndftnrmpflichtige:' erfolgen. Die Pflick)tigen Hader: in vrdeirtlichem Anzüge mü> reüüick- am Körper zu erscheine!:. Die vor: den Erfatzbel>örden erteilten Mnsts- rungsaüsl^'ise sind mitzubringcn. Wer Brille rstrer Kueifcr trägt, hat diese im Ternriir mitzubringe:: und auf Verlangen bei der Untersuchung vorzuzeigen. Wer durch Krankheit ober körperlich: Gebrechen am Erschein«: in: Mtsterrmgslokal verhindert ish hat lr-oglaubigteS ärztliches ZeugnrS bei der Büraerndeifterei fernes Wohnort- abzugeben. Gieß cit, den 18. Februar 1918. Der Zivilvorsitzende der Ersatzkonimission des Kb'ckses Gießen. __ I. V.: D em m erde. _ Bekarirrtrnachrrng. Betr.: ^tufruf 6er jüngsten JahrcSklaisr dos nichtgedienten Laschsturms I. Aufgebots (Geburtsjahr 1901). Nach den Bestinnnungey der Wehrordmrng rtterbeu alle bit deutsche Reichs angeh ürig keit besitzetch«: nvünnlichen Personen mit dem volleicheten 17. Lebensjahre lvehrpftichtig. Ich fordere daher alle in Betracht kommenden Wehrpflichtigeiü aus, sich bei der Bsirgermersterei ihretz Aufenthaltsortes zur Land-- sturnr rolle anzumelden. Wer bis zum 28. dS. MitS. 17 Jahre alt »mrd, hat sich am 15. März, im- nach dieser Zeit 17 Jahre alt tvird, an: 15. des