Kreisblatt rar den ttrcts ©leaen. Nr. 113 12. September 1916 Bekanntmachung. 85 et r : Ausnahme von dem Verbote von Mitteilung^ über Preise von Werkpapieren usw. Vom 29. August 1916. Ans Grund des' 8 1 Ms. 3 der Bekanntmachung, betreffend Verbot von Mitteilungen über Preise von WertpapreiM usw., vmn 25. Februar 1915 (Reichs-Gesetzbl. Hl wird folgendes sind bis auf weiteres Mitteilungen, von Personen und Anstalten, die Bankiergeschäfte gewerbsmäßig betrüben, an ihre Kunden über Verkaufspreise, die für ausländische Wertpapiere aus Grund der im Ausland notierten Kurse tni Inland -u erzielen sind. Berlin, den 29. August 1916. Der Stellvertreter des Reichskanzlers vr. Hel fferich. Bekanntmachung m betreffend Aenderung der Vevordnungjeii über dre RegMng des Msatzes von Erzeugnissen der Kartoffeltromrerer und^der Kartoftel- stärkefabrikatioir. Vom 31. 9tuguft 1916. -Ter Bundes rat hat auf Grund des 8 3 des Gesetzes über die Ermächtigung des Bundesrats zu wirtschaftlichen Masznshmen usw vom 4. August 1914 (Reichs-Gesetzbl. S. 327) folgende Verordnung^ erlassen ^ Verordnungen über die Regelung des Absatzes von Erzeugnissen der Kardoffeltrocknerer und der ^rtostel- stärkefabrikation vom 16. September 19Io, vom 25 Noveinber 1915 Und vom 24. Februar 1916 (Reichs-Gesetzbl. 1915 >-). o85, c/8, 1916 S. 119 tanben wie folgt geändert: .. 1. Der 8 1 Absatz 1 Satz 1 erhält dre Faffmig: Wer in einem gewerblichen oder landwtrtschastlichen Betrieb Erzeugnisse der Kartoffeltrockncrei hcrstellt oder durch andere Herstellen läßt (Trockner., ist verpflichtet, seine gesamten Erzeugnisse einschließlich der Bestände an die Tvockenkartotfel-Verwer- tuugs Gesellschaft m. b. §). in Berlin zu liefern. 2. Als 8 2 wird folgende Vorschrift cingefugt: Tie Vorschriften im 8 l Absatz 1 gelten nicht 1. für Erzeugnisse oder Bestände, die zur Verwendung iw eigenen Wittschaftsbetriebe des Herstellers, bei Genossenschaften oder Gesellschaften im Wirtschaftsbetrieb ihrer Mitglieder erforderlich sind: * - . cc „ x 2 für Erzeugnisse, die mit Genehmigung der ^rockenkartossel- Verlvertnngs -Gesellschaft tu Lohn hergestellt sind Jedoch unterliegen der Liefernng^'pslicht nach § 1 bie Mengen, die infolge eines Verftitterungsverbotes nach 3 5 der Verordnung über die Kartoffelversorgung vom 26. *jum 1916 (Reichs-Gesetzbl. S. 590) tnt eigenen »Betriebe nicht verwendet werden können. 3 Der 8 6 erhält die Fassung: , , Erzeugnisse der Karwfseltrocknerei i,n rornne dressr Verordnung sind alle Erzeugnisse, die entstehen, wenn ftmben Kar- toffelii, allein oder in Mischung« mit anderen ^tosten der gröbere Teil ihres natürlichen Wassergehalts entzogen wrrd^ 4 Im 8 7 Absatz 1 werden die Worte „bis zum 30. L>ep- tember 1916" gesttiäMi. . 5 Ter § 10 ivrrd gestrichen. . G Als 8 11 lvird folgende Vorschrift emgefügt: Kartoffeln fotote Erzeugnisse der Kart°ffeltwckner« und der Karwsselstärkefabrikation dürfen zur Verstellung »WtKidgr ©t* Zeugnisse, wie insbesondere Dextrin, Glnkow, löslicher starke, imr »nt Einwilligung der Trockenrartoffel-Verwertungs-Gesoll- schuft verwendet iverden. 1^ iüe die Herstellung von Erzeugnissen, die der Lieferungs- v,lutst tiach 88 1 oder 7 unterliegen; . _ . *2 für die Herstellung vbn Erzeugnissen des Brennerei-, Hefe- vder Bäckereigewerbes. . Ter Reichskanzler kann die Vorschrift im Absatz 1 auf tue Herstellung der im Absatz 2 Nr. 2 genannten Erzeugnisse ausdehnen. ^ .. 7 Ter 8 45 erhält folgende Fällung. rtf .... , _ r Mit Gefängnis bis zu einem Jahre nnd Niit Geld,träfe bis zu zehntausend Mark oder mit einer dieser Strafen wird bestraft. 1 v>er deii Vorschriften in den §§ 1, < oder den nach § < Ms. 2 erlassenen Bestimmungen znwiderhandelt: - 2 n>er die nach 8 3 von ihm erforderte Auskunft mnerl-alb der gesetzten Frist nicht erteilt oder wisnmtlick unvollständige oder unrichtige Angaben macht: 3. wer der Vorschrift des 8 11 zütmderhandelt. 4 iver wissentliche Erzeugnisse, d;e dem Erböte des §11 zu- lvider lwrgestellt sind, in seinem Gdiverbebetnebe verwendet, w'rftrnft, feilhält oder sonst in den Verkelw bringt. lieb er steigt in deii Fällen der Nrn. 1, 3 der Wert der Menge, auf die sich die strafbare Handlung bezieht, den Bett^g E fünftausend Mark, so kann die Geldstrafe bis auf das Toppelte des Wertes erhöht werden. 8. Ter 8 46 wird gestrichen. ^ t _ .. _ . - f Artikel II Ter 8 10 der Bevotdnung über die Karwftel- versorgung vom 26. Juni 1916 (Reichs-Gesetzbl. S. 590) tritt auster^ Kraft^ m ^ Reichskanzler wird ermächtigt, den Wortlaut der Verordnung Über die Regelung des Matzes von Erzeugnissen der Karboffeltvocknerei und der Kattoffelstarckesabrikattow vom 16. Septenrber 1915 (Reichs-Gesetzbl. Eo. 585),er ftch ans bei» Aendernngen durch die Verarmungen vom 2o. ^vvember 1915 (Reichs-Gesetzbl. S. 778), vom 24. Februar 1916 (Rerchs- Gesetzbl. S. 119) und durch diese Dewrdnrmg e^t. mkort- lausender Nummernfolge der Paragraphen durch das Reichs-Gesetze blatt begannt zu machen. ^ « Artikel IV. Diese Vevordmmg tritt Mit dem Tage der Verkündung in Kraft. Ter Reichskanzler bestimmt den Zeitpunkt des ?lutzcrkrafttretens. Berlin, den 31. August 1916. Ter Stellvertreter des Reichskanzlers. _ Dr. Helfferich. _ Bekanntmachung über die Bestätigung von Schecks durch die Reichsbanr. Vom 31 Alugüst 1916. Tor Bundesrat hat auf Grund des 3 ^ des Gesetzes über die Ermächtigung des Bundesrats zü Maßnahmen usw. vom 4. August 1914 (Reichs-Gesetzblatt S. 327) folgende Verordnung erlassen: ^ . . , , . - .. ^ Artikel 1. Versieht die Retchsbank erneti auf jie ge- annmeu Scheck mit einem Beftättgmrgsvermeine, so >mrd sie hierdurch dem Inhaber zür Einlösung verpflichtet; für die Ecnlösung haftet sie auch dem Astssteller und dein Jiidofsan^N. Die Verpflichtung aus der Bestätigung erlischt, wenn der Scheck nicht innerhalb der Borlegungsfrist ß 11 des Scheckgesetzes vom 11. März 1908 — Reichs-Gesetzbl. S. 71 —) rur Zahlung vor- gelegt wird. Hinsichtlich des Nachweises der Vorlegung finden dt Vorschriften des 8 46 der Scheckgesetzes Anwetchmtb- . Der Anspruch aus der Bestätigung verzahrt in zwei Zähren vom Maus der Borlegungsfrist cm . ^ Für einen bestätigten Scheck, auf dem eine Unterschrift ^ säl/säft ist, gelten die Borschrcftetn dos § ^3, für gerichtliche Geltendnmchuug von Ansprüchen auf Grund der Bestätigung die Vorschriften des 8 28 des Scheckgesetzes erttsprechend. Die Reichsbank ist nur nach vorheriger Deckung beftlgt, Schecks unt einem Bestätigimgsvermerke zu versehen Artikel 2. Die Bestätignna begründet nicht bxe Verpflichtung zur Entrichtung des Wechselstenkpels oder einer tandesgefetz- lichen^AbMlw. ^ ^.fe Verordnung tritt mit dem Tage der Ver- kundmig bestimmt den Zeitpunkt des Außerkrafttretens ^ Berlin, den 31. August 1916. Der Reichskanzler. ig: Li s c o._ _ In Vertretung Bekanntmachung lüfrer baä Awszerkrafttrcten der'Brkünntmllchzing, bid d«k mit Mehl, vam 27.Jnli t91° lReichs-Gesehbl. S. 477). Vom 4. September 1916. . Aus Grund der Bekanntmachung libee dte Grrtchtuna emes Kriegseimähritugsamts vom 22. Mai 1916 (Rnchs-Gesetzbl. S. 402) wird bestinmtt. ^^„^machung, betreffend den Handelmit Mchl, vom 27. Juli 1915 (Reichs-Gesetzbl. S. 477) tritt hiermtt außer Kraft. j? Berlin, den 4 . September 1916. Der Präsident des Krtegsernahrungsamtes. vonBatocki. ___— Bekanntmachung. x.Tsrj'StäS&Vi »- «TrKÄKSSLL!-,» 3 , Krieg^grseMchast für Sx '' fft,fch^^S^s.bann der Kvmmimalver- Verfügung stehende Lebeg.S^tel^usg^ °" f * lbnt i! > m 3 »r ewl*rte,^‘rif f l u ^ iri " I!f ‘ ,on Reisch ®d©ümfdSttften und sonstig" Setrie^e /,f K uS ®eö.B«rien), SW iiää äf« ttS? ** »*«ä«®»&MÄ'Tfea uerfcre.er. ^^blbettrael"^aVhJe'i-** f< Ü w f bi«' selbst, aber du« WuSYlfeuftff der &?%(,«# lÄfe 9 ®’* 11 « Verbrauch trn eigenen -Äonshalt gewinn? b Fletschwaren znm (SSrfcvnTi™ -■ Herjoiien, die für den eigenen Verbrauch gen- infam Mwnnx m l^ werden ebenfalls als SelbstversorgA angÄA fcÄÄiS?!'? ausschließlich 'ähnliche Anstalten, die Schweine !n' r - r u ? ur Versorgung der von ihnen nt verküMoendnr miau nü' ft ^ Genehmigung des Kommunalverbandes. Die ^eneb- Migung hat Zur Voraussetzung, daß der Selbstverloraer hoi T irr in ferner Wirtschaft mindestens sechs»R& fet Die & U «lr 1 x2 m9 N^l zu erteilen, wenn durch die HauSscklacktuna der Fleischvorrat des Selbstversorgers die chm zustW? Wchk ME »*'“ - «?ÄÄt Hausschlachtungen von Kälbern bis zu sechs Wochen hmr liÄ“? Duhuem sind bau . Stünu,umalu rbaub' an lujeigeu Ä^ttpffÄÄÄSSSfiS ‘KSl¥r»ÖS MW^LrMLM fJSt&SSSFffigfö saLV* 1 f > Fleisch-karten eilten hat L^ttÄ '?slei schwarten nach nähererRegeluna de^ r ^ ^ äbÄ«*ä» ÄÄörÄ-Mte gewicht ist amt.ichfestzüffen"l ® ^ , das ohne unterliegt ber Berbwuch-reael „ '' tauglich be unbeu >ch>ch- Matzgabe Selbstversorger ist es „ach ten Behörben^'önnm^aiwrbnm b ba^^,° b sg bic ?°u 'liucn bestimm- ?lusnal:me von Wt,d und Älmm? ^ und Mischivareii, mit oder grössere!, K-zirke nnr^ c !5 Koimnunalberbanb fuhrt tverben dürfen ^ dehörbticher Genehm,gnnK ansge- ten ^hörb-m'er^assn?t^^u?bbbri«! ober ^>5 »on ihnen hcstimm- forberlichen Best ntII kiV r ^ ruit!l bwr '- r Verordnung er- Komnumatvelbanb E^' - 6j|him,Ini ' '«^r Berbanb als bis in zehntäu sm^MaA'öb^mkt'ei^er U^Str >s^,Ä \h^ X ^ e 1. wer entgegen de» Vorschriften im !- LÄr5^ ^^esIrast: » xjmatäMiWr&i" " 3. wer ohne die nach 8 9 crfm’Sprn i ö J bc ^handelt, 4. ^’«Ämn C , U rä6t! 8m ' 8 d, ' C ßauä ' WmMunakverbatch'zu n " den dige oder unrichtige A„Lm mackft ^""'ch unvollstW. . wer deri ans Grmid der LZ 2 3 L 4 Ästs p «o ir v 10 in «ÄX §§8 ' °' ' 0 die strafbare Hendkimg b'»"? Reisch n"i> FleiMvareN. ans die sich °d sie dem Wte7Len L nV°^'^' °l'i'e Unterschied Vorschriften ~L5LL^Ngsan.t kann AuÄ,ahnten von den von ihnen ^b?stimufte 8 n'SEM. b f^gÄK^'tralhehörben und bke m rtr i ’jSrAvgzw; Jssr* ml ^ efe Ätwbmm « tritt init den? 2.bffil916 in Behörden rmsge^hene oder änderest tT rf,r 1 yj i ,ctjcrie i ( ££r ?§ ®er e Ä?^ Bl a?Ä ^. 1 D, v-lfferich. .. Bekanntmachung E ^gestaltung der Reischkarte und die Festsetzung der Berdrm-chshüchsKnSnge an Reisch und FleisMmren Vom 21. August 1916. ddr §ß 5, 6 der Verordnung über die Regelung ^ird^/tMürt-^^ "E 21 August 1916 (Reichs-Gesetzbl. S. 041® w«l-L ®t e r JH«fd>farte besteht aus einer Stammkarte und aua- MschEte 1e in’tt* 1 ^biWmarken) Die Vollkarte enthält 40 WmiW.rj t( ? 0 ^»e SßSodje, bie Mnderkarte enthält 20 SIH- eU J e Die Reischkarte.ist nach den Mustern lauch holzhaltigem-, von dem 1 Quadratmeter m g iw (Rf° J?® 3 “ 1 /oll, in beliebiger Farbe hcrzustülcn karte^ hnd wifzudrucken: das Wort „Reichsilcisck,- und das Hoheitszeichen des Bundesstaats der t^r K°mtnunalverbandes.,die «eit der Gültigkeit Nanr-ns ^L* w t&r J f * «in Raum für die Eintragung- deÄ vorzusehen^ bezugsberechtigten oder des HauShaltungsvorstandZ '/ «iKudrucken: die Worte ..Fleischmarke verLs iue'S^SL^ndesstaals ^ ^mmunal- len könn^on^Eralbtc ©tammfarte und die Abschnitte noch nnt weiterem Ausdruck zu versehen sind. ' ^ ^ »xä.« % ÄK ÄfÄtTJf «Ä te Ä“SÄ fc ” «**»«« SV'Ä in^rAf^ 11 je 25 Gramm Schlachtviehfleisch mit eilige- Duhuer (Hähne und Hennenl srnd nnt einem in Kraft. ^okanntniachung tritt nrü dem 2. Oktober 1916 Berlin, den 21. August 1916. ^er Präsident des KriegsernährungsamtK. ss | ™ Bom 2. Oktober 1916 sind aufgehoben - ll ll Nvtschlachtnngen und n Anrechnung ISIhdLuMmchnng über Fleischver-iorgn.^ vom 8. Avrll »8^1916; ba ' Bekanntmachung gleichen Betreffs 2 Mad^Cm 1 28^» 7 Ä faet l Verkehr mit WUd und Ge. o s!ü 9€l S 3 ? * % rif ^16 und vom 10. Mai 1916- 8 Jwll l^^machung Wer Fleischversorgung ' vom 4 ' 14. Ä n mf lmS ' fct * efM> Dousschlachtungen. vom -r. armstadt, den 6. September 1916. Großherzogliches Ministerium des Innern v. Domberg k. von Batocki 0f or y Bekanntmachung aitt Ausführung der Verordnung über die Regelung des ^leisckv- verbrauchs vom 21. August 1916 (^4^9941)^ Dorn 6. September 1916. §1. Kvmmuualverbände sind die Kreise »A-HLLSSs LLL-««.» # 'SKsää rr am, L- ndtmmmrt des Grvtzh. KreiSamts gestatt " NnMicher Ge- °der wmdnnen lasstn'mill^lÄ ^^ansschlachtung vornehmen 0 ?5 r J tc «ÄmSÄK a ^.5^Äae>mcht des *u schlackNenden Stückes Vieh- ^ LL r&v ft isäsä^ «Sä SS'Ä* -- — WÄNLLMLVS L"L7L"T"z.x.,?L--» SpSS« LsZESLALM«« zu einem von dessen Di.rÜonti ^ ^ en J Kommunalverband neTmtctt. Dnn «J Ser .^ u übei- bnt gleichen Bedingungen überlass, "nter schlachtuug vorgesehen sind Auck, ^ die Dans- «NS «w«as ^ etr: ^r?ff U r n ?f b 2 mit Brotgetreide und Mehl- stier- Brotzusatzkarteu ftn.- werdende Mütter. An die Großh. Bürgermeist-reien der Landgemeinden m, < < oes Kreises. Brotzusatzkartrn gsvährt. Anträgc si/ch bd der Mehlv^Idlim^E L^.rs.^.ZL's-rL5' ssr-K Gießen, den 9. Septencher 1916 Gwßberzogliches Kreisämt Gießen. __ ^ V.L a n g e r m a n n. _ Verordnung ®" w int Jahre 1916 . Auf Gruud der Berorduuug des Bundesrats über 'KrieoKmnk- ^^?^^^^ 5 rung der Bolkscrnährung vom 22 Wai 1916 (Nerchs-Ge^l S. 401) wird folgende Verordnung erl£: § 1. der Zeit vom 20. September bis 5 ri»* rt - 55 ^ ^ der auf Grund der Ver-ordnung betreff oZckmöungen im Jahre 1916, vom 21^Juni19?6 ?rs 47 ‘ vorgenominmen Erntevorschästnngen statt- Sä® sag S‘iää ®~k» «ffiÄ »ssaafÄÄ « i.ÄÄÄa“ - «-> feilte. ^ r> 1916, ernannten sachverständigen oder Berttauens- »-ZAML!. ’s'eataÄ,«” ' ^bMtuchungen von dem Ergebnis diu Erntevor-sMunn- §WSN?«LS0K«WL' ^ . ^urst'schnittshektarerträge ftlr die einzelnen ^o-,iser 1916 ernzusendeu 8 6. Betriebsinhaber oder Stellvertreter von Betrrebsrnha- bern, die vorsätzlich Mgaben, zu denen sie aus Grund bres^^Ber- ockmmg oder der nach 8 5 erlassenen Besttminungenverpslrchtetz sind, nicht oder wissentlich utrrtchtrg oder unvollstandrg ItachM, oder die den nach 8 3 getroffenen Anordnungen E Nachkommen, werden mit Gefängnis bis zu entern' Jahre und tritt Geldstrafe bw M zehn lattsend Mark oder mit einer dreser Strafen bestraft 8 7. Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündung in Kraft. Berlin, den 27. August 1916. Der Stellvertreter des Reichskanzlers. Di*. Helfferich. *) Die ivduster sind hier tricht abgedruckt Bekanntmachung Über die Nachprüfung der ErntevorsclKtzungen tut Jahre 191b. Vom 8. September 1916. Auf Grund der Vevordmmg des Bundesrats vom 27 Anaust 1916 über die Nachprüftmg der Erntevorschätzungen nn Jahre 191b (Reims-Gesetzbl. S. 975 ff.) wird das Folgende bestürmt. L 1 Als Landessammelstelle im Loinne des 8 4 Abi atz 4 der P ■ . _ < . ..t vl ^ (KL «. ... C. Tv Q n ni t r ft 1 w f 1 8 L. Dir Zusamnrensrellung der durch 8 2 der Bunt^sratS- vewwnnng weiter vorgeichriebenen Erntrschätzamaien der pülsSv- früchte erfolgt durch die Gvoßh. Zentralstelle für die LandesstzrkftlL Dar m st ad t, den 8. Septentber 1916. Großherzvgliches Ministerium des Innern. I. V.: Schliephake.__ Bekanntmachung. Betr r Rechtsmittel gegen die Ge meindesteuer Veranlagung für 1916. Auf Grnnd der Artikel 46 und 50 des Gemeinden mlagen- gesetzes vom 8. Juli 191t hat Gwßh. Ministerium der Fruanzen, Mteiltmg für Steuerwesen, die Frist, innerhalb deren Rechtsmittel gegen die Gemeindesteuerveranlagnng für 1916 bet der erstatt In- stattz anhängig gemacht werden können, Kr dre nachbenannten Gemeinden bis %n den dabei genannten Ternmten emschlrehltch Mlsgenominen von der Fristerstreckung sind diejenigen Rechtsmittel, die das für die staatliche Veranlagung beretts rechtskräftig fest gestellte Entkommen -um Gegenstand haben. Dies wird hiermit zur öffentlichen Kenntrtis gebracht rünber'g, den 9. September 1916. * Gvoßherzogliches Finanzamt Grünbecg. Wenzel. *) Das Muster ist hier nicht abgedruckt. 647 »O W MV Zentralstelle die Landesstatistik bestimmt rmd erntächttgt, dtr zur Durchführung der Nachprüfung erforderlichen Anordnungen zu treften Derselben liegt auch die Anfertigung und Bersettdung der für die Nachprüfung, erforderlichen Formulare ob. 9 , 8 2 Zuständige Behörde nn snnne von § 3 Absatz 2 der Verordnung ist in Städten der Oberbürgermeister bezw. Bürge enteister, tu Landgenreinden die Gvoßh. Bürgermetjteret. 8 3. Untere Verwaltungsbehörde tm ^tnue von 8 4 Absatz 1 Und Inständige Verwaltungsbehörde im sinne von § 4 Absatz l der Bundesratsverordnung ist das Kreisamt. T ärmst ad t, den 8. September 1916. Großherzogliches Ministerium des Innern. I. V.: Sckiliephake. __ Bekanntmachung über Ernteschätzungen. Vom 31. August 1916. Der Bundesrat hat auf Grnud des 8 3 des Gesetzes über die Ermächtigung des Bundesrats zu ivirtsthaftlichen Maßnahmen usw. vom 4 Aum-st1914 (Reichs-Gesetzbl. S. 327) folgende Verordnung erlassen. r i c der Verordnung, betreffend die Erntevorschätzungen im Jahre 1916, vom 21. Juni 1916 (Reichs-Gesetzbl. k ‘ für die Zeit vom 1 bis 25. September 1916 angeordnete Erntevorschätzung für K a r t o f s e l n, Zuckerrüben und Futterrüben — Runkelrüben, Kohlrüben iBodenkohlrabr, Wrukcnh Wasserruben Herdstrüben, Stapel rüden (Turnips), Möl^m (Kawtten) - ist nt der Zeit vom 20. September bis 5. Oktober 191 vorzunehmen. Die im 4 5 c der Vewrdnung vom 21 wrgeschriebene Zusantnrenstellung der Ergebnisse i)t dem Kaiserlichen Stattstischen Amte bts zum Io. Oktober 1916 ernzusendeit. 8 2 Gleichzeitig mit der Vorschützung nach 8 1 fft eine Ernte- schätumg der Hülsenfrüchte (Erbsen, Linsen und Bohnen, letztere getrennt nach Eßbolmen - Stangen- Buschbohnen -Acke^ Smr- bidlnien nach dem anliegenden Muster*) vorzimehmen^ Dre Ergebnisse sind von der unteren Verwaltungsbehörde zusammenKu-. stellen Sie sind dem Kaiserlichen Statistischen Amte zugleich mft der Zusammenstellung nach 8 1 einMsenden 8 3. Die Landeszentraldehördeit erlassen dte Besttmmungen zur Ausführung dreser Verordnung ^ ... . 8 ^ Diese Verordnung trttt mit dem Tage der Verkündung in ^Berlin, den 31. August 1916. Ter Stellvertreter des Reichskanzlers. Dr. H elfferi ch. Letzter Tag der Frist Beltershain, Clinrbach, Grimberg, Reinhardshain 16 September. Bersnck, Queckborn, StocklMisen 17. September. Allertshausen, Harbach, Hattenrod. Lauter. Lindenstrnth. Odenhausen, Ruddtngs- Hausen, Stangenrod, Weickartshain, Winnerod 18. September. Allendorf a. d. Lda., Lumda 19. Septembev Beuern Gobelnrod. Reiskirchen 20. Septeinber. Geilshausen, Groszetr-Buseck, KAel- bach ^1. September. Londorf 23. September. Weitershatn 24. September. .Saasen 25. September. Feldpolizeiliche Anordnung. e t r.: Feldschutz.. Atuf Grnud der Arttkel 36 :unb 43 des Feldstrafgesetzes vom 13 Juli 1904 wird nach Anhörung des Geuteinderats mit Genehmigung Großh. Kreisnmts Gießen vom 29. August 1916 für die Feldgemarlung der Unterzeichneten Gemeinden angeordnet, daß sämtliche 'bepflanzte Grundstücke (offene und enrgesrtedtgte) von abends 9 l /o Ubr bis morgens 5 Uhr geschlossen sind und deren) Betreten allen Verfonen, auch den Etgentnmern, verboten ist. Ausgenonrmen sind nur Flächett, die als Hausgärten dienen und mit einem Wohnhaus unmittelbar verbunden sind. Zuwiderhandlungen tuenden mit Geldstrafe bis zu 60 Mark oder mit Haft bis zu 14 Tagen bestraft. . Diese Anord-mtng tritt am 10. September ds. Js. tn Kraft. K e s s e l b a ch, den 6. Seplentber 1916. Groß herzogliche Bürgermeisterei Kisselbach. «so» Schwalb Londorf, den 8. September 1916. Großherzogliche Bürgermeisterei Londorf. 6 ö 04 Aumann. Möchentl. Ueberficht derTodersö8e i. d.stadt Gietzrn. 34. Woche. Dout 27. August bis 2. September 1913. Einwohnerzahl: angenontmen zn 33100 (inkl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 23,56 °/».. Nach Abzug von 7 Ortsfremden: 12,56 °/oo- Kinder tm 1. Lebens-- vom 2. biS « ) Es starben an Zus. Erwachsene Altersschwäche 1 1 Lungentuberkulose 2 (1) 1 Tuberkulose anderer Organe 1 (1) 1 (1) anderen Krankheiten des 2(1) 2(1) Nervensystems anderen Krankheiten der Der • 2(2) daunngsorgane 3(3) Vlinddarmenlzündung 1 0) — Krebs 4 4 unbekannter Ursache 1 — Summa: 15(7) 11 (4) jabr ~ (0 16 . Jahr Bekanntmachung über Ernteschätzungen. Vom 8. September 1916. Ans Grmrd der Verordnung des Bundesrats über Ernte- schätznngcn vom 31. August 1916 (Reichs-Gesetzbl. S. 989) wird das Folgende bestimmt: ^ t 8 1 Für die Durchfülirung der Bundesratsverordnung gelteit die Vorschriften unserer Bekanntmachung, die Erntevorscistitzungsni itn Jahre 1916 RNreffeud, vom 28. Juni 1916 mit der Maßgabe, bafCbie durch bereit § 2c vorgeschriebeuen Erl>ebungen ebensalls in der Zeit vom 20. September bis 5. Oktober 1916 vorztt- nchnten sind. __ _ Rotationsdruck der B» n h l'fchen Univ.-Bvch- und Steindrnckerei. R. Lange, Gießen. 1 (1) 3 (2) A n m.: Die in Mamnterit gesetzten Ziffern geben an, wie DteC der Todesfälle in der betreffeitden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Beröffentlichmtg deS Großh. Kreisgefundlieitsamts Gießen. Dr. W a l g e r, Med.-Rat.