irr. 306 Erstes Blatt Der to it b tn«r Xwjftfe« täglich, außer Sonntags. - Beilagen: Stche«erFamiiiendlitter; K i e s 1 1 c n ftr l<» Kreis Gieße». 8ejH0$prei$: rnonaU. Äik.1.35, vierteljährlich Mk. 4.05^ durch «dhole- u. Zweigstellen mouail. Alk. 1.25; durch die Post Mk. 4.05 Vierteljahrs. ausichl. Bestellg. ^erniprech - Älnschliisse: fü v die Lcbriltlei1uiig1I2 Berlaa.Gelchäilssle'leLI Anschrlltsiir Drabknach richren Anzeiger Siehe». 168. Jahrgang vienstag, 3h Dezember ‘W Postscheckkonto: Frankfurt a.M. U680 eneral-Anzeiger für Oberhessen Banfvertehr: Gewerbedank Gießen ZwilllngrrunSdruck u.v-rlag: Srühl'sche Univ.-Vuch- u. Steindruckerei N. Lange. Schriftlrltung, EeschUtsstelle ».Druckerei: Schulstr. 7. ^-.uaqme oon Anzeige» f. die Tage-Utlmrner dick zum Nachminaq vorher ohnejedeBerdmdltcl-lett Leilenpretse: für örtliche Anzeigen 25 lll., für aus,v artig» 30 Bk., für Reklamen Mk.1.-„ebsl20'/.Teue- rungszus blag;Platjvor- schrifk 20 % Aufschlag, Hauptichr. lj^iler: Äug. Eoeg. B e ran tw örtlich kür Politik: Aug. Eoetz; für den übrigen Teil: Dt. Remholo Zenz; für den Anzeigenteil: H. Bert; sämtlich in Gießen. Jahreswechsel! Gichen, 31. Dez'. Die Ulvcke schlägt dem neuen Jalhre; es ist nicht mehr die Glocke des Aufiftchrs. Seit gestern wissen ivir, daß das Sckfffs der Reichs reg icrung vom 'dem Riff des Partei kraleels ar-vck) effmml lvSaekommen ist nub langsam wieder segelt. Freilich, das sHihnvcrffer ist noch von vielen .Klippen und Spitzem gefährdet. Dreht dns Glück sein^ Kugel lvieder um, so ist nach dern schönen Säfillerivorte ans den Wellen alles Welle und auf dein Meere kein Eigen turn — was der vrtlwdoxe Glaube an das kommunistische Manifest von Marx und Errgels ja bekanntlich „auch auf der Erde, so fest sie ruht ans den ewigen alten Säulen", schleunigst herbei führen möchte. Mit welch anderen Gefühlen tummelte sich bei den vergangenen Sonn tagsknnd gedungen das Berliner Volk aus den Straßen und Plätzen, als' es i6i Friedens- Seiten solches am Ende des Jahres gewohnt war. Da standen die langen und dichten Reihen der Neugierigen, die die Staatskaroffen znm Schlosse fallen sehen wollten, die ihr Ärdge weideten ari Galatrachten und höfischm Prunk, und ein paar SckMpleute gelten alles in Schach. In der Silvesternacht aber flutete eine in Lebenslust überschäumende Menschenwoge durch die Hauptstraßen itnd mit gleicher ling-ebnudenheit, ledig aller Sorgen, auch über die Schwelle des Jahres. Heute ist jeder Volksgenosse, vorn wahlfähigen Alber an und noch darunter, ein Demonstrant, das heißt, er trägt eine Last. Das Sorgenjahr 1918 scheint kein Ende nehmen zu wollen; seine drückeirden Bürden geben uns nicht frei. Wir können dankbar sein, wenn das Jahr 1919 uns mitleidig empfängt und uns an der .Hand führt, damit wir nicht strauchelnd niedersallen. Ein großes, stolzes Volk in Not und Elend, der Verzweiflung nahe — wir müssen es uns iinnrer wieder bildhaft vor Augen stellerr, denn sonst besiegt uns ein apathisches Vergessen, arrs denr wir rrns nicht mehr anfzn- rassen.vermögen. Die neue Volksregierurrg der Mchrheits- soziatisten verbucht es mit eindringlichen Äugriffen aus die Fassungskraft des Ohrs: „Uns die Arbeit, Euch allen aber die Mitarbeit' Wir glauben an Euch, wir kommen durch!" Der „Vorwärts" hat es uns noch einmal recht deutlich gemacht, woran es lag, daß wir zuletzt so in den Sumpf hu^n geklommen sind; er schrieb: „Die Regierung konnte rn der alten Zusammensetzung mit dm brennenden Fragen srch nickft ernstlich genug besck>ästigen, noeil sie der Partei- kr^eel ständig in Anspruch nahm." Wir müssen also aus diesem Parteikrakeel heraus! Mit mrderen Wörtern wir au narkbe P^rteisor^ri'ugen denken, sondern an die Einheit und Einigkeit des Volkes vor dem Ferrrde, vor den Unterhändlern, die jetzt mit uns der, Frie den alten wird. Das mit dem Attftmf veroifentlichte Programm ist im gänzen gutznheißen; wir stellen uic darauf bezüglichen Sätze hier nochmals fest: Innern gilt es die Nationalversammlung vorzu- beretten und ihre ungestörte Tagnng sicherzustellen, fiir die Erfahrung erniAch Sorge zu tragen, die Sozialisierung l in des Räte-Kongresses in die Hattd zu nelmien ore Knegsgewimte in der schärfsten Form zu erfassen, Arbeit zu saiaifen, dre Arbeitslosen 51t unterstützen, die Hinterbliebene nsursor ge srck)erM stellen, die Bolkswehr mit allen Mitteln zu fordern und die Entwafftrung Unbefugter ourch zusetzen; nach au ßen den Frieden so schnell und so günstig ^Lhr? ld> W* U ^ Cen ' bie Vertretung der deutsclxm ^epudlir im Auslande mit nenm von neuem Geiste beseelten Männern zu besetzen." Das Erinnern ist an der Schwelle des neuen 5Vaf>re« ^ l^'erige Sache. Sonst n«ar das SuclM; and Ordnen am Ende des Jahres eine höchstens von etwas Wehmn! beträufelte Arbeit hente überfällt uns beim Uebersliegcn je des Jahres ein nagender Schmvw. Das sieg verheißende Frichjahr, der wetterschwüle, bange Schlachten sEmer, der alle Abgründe ösf.rende .Herbst urrü der mi: Mtseren rtchinrnchen Waffen so schmählich und trostlos aus- ^um-ende Wmter! Wrr rvaren sonst geivohnt, aus dem Vergaibge-nen^zu lernen, aber die schwere Kette der Erei.r das Ia I S - ^ ld} 6-egerrwärtig kaum belvegew das wrr vor uns haben, reicht viel weiter zuruck und ruft uns mahneiid zu: 5>ör auf Mit deineni Gram zu spielen, der wie ein Geier brr am Leben frißt." Verworreiie Wege liegen hinter uns weil irrende Führer uns leiteten, uns nicht leuchtet^ dc/Wabrb^!.^^ °^i 11115 ber tagende Schein bex Wahrheit und wir suhlen den Stecken und Stab oes Herrii, der uns rm Tale tröstet. Denn von Untergang Ver- Huugern, sollte man nicht allzuviel sprechen. Wenn wir durch bitteres Leid hindurch müssen, so bleibt doch imserm großen Volke noch eine auch innerhalb unserer Grenzen argwanende, heilende und ennunternde Zukunft. Vor al?em wollen wir das nutzlose Gehabe des Bettlers verbannen m^raMäiü den Konferenzsaal geht. Wilson svrach von der „nroralgaien Strömung, die durch die Welt aebt" und zu erL^^ndigkeit „den Sn/n fiir BerpfFtungL U lt aSt f ; f er hinzu, wird das, was wir jetzt ausrichter,, nicht von Dauer fern. Wir Deutsche niack>en ftüner C ^ber“Gm' b | e Berpslichtungen, die LSilson als Z?}!{ re * ocr uns gegeiUlber überncnnttien wird, wird die Zukunft lehren." In die Rheinisch Westfälische Repilblik sollte bekannllich auch Hesseii einbezogen »oerden, imd da kann man es versteheii, daß die „Kölir. Votksztg." den neuen Plan „Groß- Öesten" nicht inrt großer Symvilhie begrüßt uud Prof. Sommer- „etwas oberflächliche Polernik" vvrl-ält. Znimkrhin schreibt das Blatt, wenn auch die Meinungen über die Art frei Zuscunmen- Icftimg ethrwlogisch und volkswirtschaftlich zusammengehöriger und lebenskräftiger Staatsgebilde lwch auoeinmrdergmgen, so zwinge doch die gegeiiwürtige px'litische Lac,c in Deutschland, sowie der t,' ft 1 r Ytn llnvfVr mr fV-t .t M^tov VV1,U / ,,0 I* \J L x 5 Ult n/vuiii aovuvau.i vom letzten Samstag die neuen Probleme und erftärt, das alle Preußen sei dahin, uiw maii tönne den günstigen Augenblick nichl vorül>erg t)en lassen, olm« an die Stelle dos Historisch-m möglichst das Znieckiiiäßige zu setzen. Das Blatt hebt hcriwr, die Einl>eit inch Geschlossen Hut des Teittscherl Reiches und seines Volkes müsse rschttiNggebeuO bleiben, es sei zweckmätzig, die ern^lneii Gaue zu Neiä)sProvinzen zu machen, und das Reich werde kräftig sein, weinl die Zahl dieser Umerstaaten nicht gc-ring sei. Von diesem Ltandpimktc aus weist die „Frairff. Ztg." tne Teilung in vier Reftubliten zurück, mährend sie sich zu dem Gedarrten „Groß- Hcssen" noch nicht g-^iußert Hai. Eine interessante Erörterniig ber territorialen GlnBernng Deutschlands har iit den letzten Tagen auch die „Deutsche Allgem. Zeitung', das Organ her Reichsregierirng, angestellt. Zuerl't er lä>iar am 21. Dez. eine Warnmrg der stdeichsregiecung, an der kcrritvrialsr Gliederung jetzt .schon etwas zu ändern, darübea: habe die NationalversarrMllung zu bestießen. Jridessen veröffentlichte das Malt einen Tag später einen Aufsatz des Geh. Leg.rtions- rvlcs Nadolny. der L>ariegte, baß auch der Oberpräsident der Provinz Ostpreilßen, v. Bar-nki, anerkenne, Preußen sei in einzelne Kultur- und Wirtill»a:s „ilyn frei und schnell in die Lat umzu letzen, wo er au stritt, denn er bedeutet in Wal>rhnt die Fvrteirtwicklnng der -deutsck>en Geschichte, die 9Leugeburt des deutschen Rercl>s." Der verseht zwischen rechts- und linksrheinischen Gebieten. i- 20.. 'Tez. (W'TB.) Die Dnitsche Waffenstillstands- konnnisfton tellt mit: In der Frage der Erlcichiterung des Per- ^ 11 on Ver kehrs zwischen dem links- und rechtsrheinisckrcn Ge- chet wahrend.der Vorbc-r^lirng urid Dnrchft'ihrnng der Wahlen 121 J [ a tloualversa m ml ung T>att€ das Ol^rkommandv Nt A lliierten aus das deulsckL Ersuchen hin bestinrmt, daß Nm im Zusanrnreiu^ng mrt den Wähler zwischen den links- und rechts- rl-eunsch.m Gebieten mit Arrs'.rahne Elsaß Lothringens verkel/vm- '*%> Lositz eines DasfiergesüchS der orchr.nrgs- fttaßrgen dcntsck)en Vernmltuirgc>bel>ör-den siird, die Einreise im lK'!- landv gewahrt werden kamt. Auf den von der Waffertstillstarrds- toinmistron übermittelten Vor'scI'lag der deutschen Regiermrg l-at .P 1 drc Erteilung der Passiererlaubnis zu beschleunigen. Od'j -^bcrkonlinando der LtlInerten folgende Ergäriznngsbestim- mimgen getroftcn: Tic prchnmgsuiämge denlsckn- MTN^irini.vs ^borde welche berechtigt ist Passierscheine auszustellen. ist das R e r ch s at de s In n e r 11 in Berlin, Wilhelmstraße 71 m wird den a lneften Anyren empfohlen, sich in N-r Geneh' mrgung dieser Paistergcstlckn' großzügig zu zeigen. Passier 'chune können Ins 22. Januar gülttg sein, iveim die alliierten! .Irinoen leine besonderen Unznträglichkeiten dann erblicken Um Zeitverlnste zu vermeiden, (ist es air.mbvacht, die Pasiiersch-iii-e nnt dem' Bftum Ns Ortskonimairdanten des Ortes versehen zu laßen, an denen die Inhaber der Passiersckierne den Zug verlassen. Von der neuen Reichsregierung. geichehen kann, um zu ordiren. zu helfen, zu retten, das muß ge-- sck-ehen. Wir loollen nicht revolutionäre Redensarten, wir wollen revolutionäre Taten." Der Streik in Oberschlesien. Oppeln, 29. Dez. Der Streik in Oberschlesien hat weiter uni sich gegriffen. Wie wir von zuständiger Seite erfahren, str'itleu von insgesamt 63 Steinkohlengruben gestern bereits 12. Daß der Streik nicht organisiert ist beweist der Umswnd, daß über die Forderungen unter den Arbeitern vollbommene Unvarl-eit lierrschte. Aus her Tubensko-Grube wurden beff'piLlsweise außer dem Wäh'mchlsg.TsckLnk von 800 Mark die sofortige Beschaffung von Lebensmitteln zu Friedenspreisen und die unverzügliche Ent- laliung verschiedener Beamten.gefordert. Auf der Donnerinaccck- Hütte-01 rube nnrd außer dem Weiprächtsg?schenk van den r-ffa- mierten Soldaten die s-osvrtigc Auszahlursg einer Kleiderentssl-ädi- gung van 250 Mark verlmtgl. — In .Li Pi ne versuchte die auf» geb.'tzte Menge, die Grubemvache zu überwältigen, so daß eine tlvonipags i.' bnbeigerusen werden nrusche. Es !äm zu einer Sä. ?ße- rei. durch die sctchießlich die Ausständigen vertrieben wur>>en. Gestern abend stürmten Bergarbeiter das BeNv.rlftcrrgsgeb. 2 ude der fiskalischen Bergrnsp^tron in Bielschowitz und mischwindelten den veranftvorllichcn Direktor Oberbergrat Schich wlis schwerste, als er die Forderimgen der Arbeiter nicht sofort erfüllen wollte. Gnesen in den Händen der Polen. Berlin, 30. Dez. Wie dem „Tag" in später Nachtstunde gemeldet wird, ist mich G n e s e n in die Hand der aufrührerischen Polen gefallen. Das in der Stadt stcheride 12. Tra> gonerregiment irrö das 49. Infanterie-Regrment wurden über-, r uni pell und ergaben sich. Hierzu wird dem „Vonvärts" noch gemeldet, daß bei StaU M'.Tzyce eine polirischc Abteilung die Gren^ überschritt Tie Deutschst machten von der Waffe Gebrauch Tie Polen zvgcn Ver-^ stärkungm heran und die Deutschen micßten flüch.en. >seitdem ist auck) mit Skalmier^yce jede Verbindung abgebrvck>en. Ter polnische Putsch in Posen begann, nachdem deutsche Sol» daten Ententesahnen entfernt hatten, die an polnisck)«i Häusern mll> Ge chäfren hwausg-steckt waren. Die Deutsck-en wurden darauf vo?i deii Polen beschossen, die, mit polnischen Llbzeichen versehen, beranrückttgt. Tie polnische G-g^naktion scheint gründlich or- ga:ttierr worden zu senr. Tie Ph)!en verfügen massenhaft über Waffen. Ter- Ba yn ho \ Posen wurde vmi polnischen Ä)ldateu ?r wltnsck?er Uniform besetzt, von d-en Deutschen nieder erobert, Ichlt-Ülrch aber doch nfteder von polnischer llebermacht ge-lomms^ Tabei gab es zahlreiche Opfer. Wilson in London. m ^ndon, 3G Dez. (WB.) Havas. In seiner Rede tn ba GuildhaNJuhrte Wrlion weiter aus, Nch bei den Besprechungen nnt den ^taatslenkern der gemeinsame Grundgedanke zum Ausdruck g.'kommen sei, Garantien für den Bestand des Frie- den s zu schaffen, lieber Einzelheiten sei niche diskutiert Nvrdev, da ne Seine BÄx-utung hättonst wenn hinter ihnsi rrid^t ein anenter Rat der Mächte stehe, um sie aufiechchuechchten. Zu B?gum des stneg^-s habe man den GcvanLn an einen Völkerbund mit emem gewissen Mitleid betrachtet. Er sei zu den akademischen Erorter-ungen gezählt worden, die man wohl überdenken, aber niemals verwirklick-en könne. Jetzt seien die Sta ttiglul» Polens l>at Deutschland einen unabhängigen iwlnifdrn otaat nach den W,1son»ck>en Punkten angenommen Wilson bat einen Frieden vorgezeichnet, auf Grimd dessen die Polen llnen .ftugang zur ^>ee betommen können, obre zu einer bnualen di-.ch Niwts belvcpiigtcn und auch von Wilson abgelehnten Amnion zu greisen. Wenn die Welt glauben sollte, his wehrlose Deutsch. ‘■Ür-r *l‘ :iI5C - IC ^ ^rstuckclt ,verben. so mag vorübergedend an- gesnbts unserer Machtloiigkeit der Siegesrausch sich hgriedieen ^E_,Dcn«r alvr nicht. Nur neue ZMe.ie würden die Fol« ftm. Glaubt mau -daß man einen Nruerl,offen Zustand ,,'ch dauernde Ruh m Europa erreicht. n»enn Teutschland zerfleischt am Bode,, lie^ft? Ern nattonal zerrissenes und geteiltes Deutsch and ist die größte O^esahr für den Völkerbund Das N'mm* und geschlossen aber ist di e beste Bürg, ch ft für die Haltbarkeit des VolbnchnnNs.Tam .Völkerbund droht aber nxU eme zw eite groß e G e f a h r: die Regelung des S ch a d e n - cisatzes Frmizosift.ie und englisch Blätter ührbieten sich ,n warchnhsten ForNrniMm. die sie an des deutschen Vol^ K.dl!'Ngs1'mno^„ tmd Arhitskraff sblllen. Mehrere hrrderl Mm-k n^hm als Nis Minimum Hs Schhnersa.n>s NNW kündigt, ^ah, vergißt man drülwn wie vielfach l>ei nns M.m N'r ^ck^Nmersatzsrage hreits eine prinnvielle standigima znnschu1 Deutschand rund den ^liierten her'll n subrt worden,st. Dn- «Staatssekretär wies stchn» durch Ansiibru-a kcnnimn'N-n Stellen aus den einzelnen KiNlNv-'eu^g^ Wilsons daß über die Fra^ Hw Entschädigung, di. ! -o.ft'ch N - ^71 der von Tenlschland angrr-. :vtcn be^lts eure grundsäzuich Sima.-.-r ^55 ^E^^ullt sei Er fuhr hum fort: Präsibem Wistm ii also hc ^ die der lioBm, tewtrdtn, jnrM «tber der AuÄegiUvg, dUe vre Miierteu über die ^rcüjrii der Mecv? nrüßifcftfen. Diese Aus- iegims ist nxKsj offen. Endgültig abge schloffen aber ist die Frage des Sck»'.denersötzoS. Hin diesem ststen Abkommen zwischen Deutsch land Wffsvn und den Mliirrtm ka-un niemand mehr rütteln. 4^äsidenr Wilson ist «auch nicht nach Europa gekommen, um die !Fra^ des Sckiiadenersatzes Zu regeln sondern, wie er in seiner v^tsänaft vom 4. Dezember 1918 deutlich sagt, um dafür zu fargeu, daß man unfcce Ideale nicht falsch mrslegl u:ck> daß mau sein möglichstes ttce z-u ihrer Verw:rttichi:ng. Es darf als feststehend angesehen yverden. daß mrseve Kriogs-geftmgeirei: Kirr Leistung des Schaden Versatzes micht 1>erpflichtct meiden könuen, da in dem Wa.fs?nstillstandsabkomnum von den Wliierten bereits tzugesagt worden ist, daß die Frage der Rückkehr wrserer .Kriegs- er die Budget- Hwöltfel fest, daß die Regierung sich in der auswärtigen Politik bemüht Hobe, das Eirw-eruehmm zwisck-en den Alliierten, das Mm Siege geführt habe .aufrechtzuerhalten. Er sei ein Anhänger der Oefsentl ich keil der geschloffenen Abmachulgen und desVölkcr- dwrdes, an dessen Berwirklichmrg er arl^eiten würde. „Wir wollen keine Annexionspolilif," sagte er. „behalten uns al»ei Voile Freiheit vor hinsichtlich der Grenzen Elsaß- Lothringen-, da es sich hier nicht um ehre Annexion, sondern um die Wahrung des Rechts mrd der Gerechtigkeit, sowie um die Zukunft Elsaß-Lochringeus handelt." (Beifall.) Mit einer armrchi st i scheu Betvegung, die mein aa: der Oberfläche l-aste, als in drc Tiefe gehe versuche Demschland nur die Trümmer seiner Macht zu retten. Wir müssen uns alle Entschädigungen. Garantien und Wiedergutmachungen sichern, ohne die der Sieg der Alliierten nur trügerisch wäre. (Lebhafter Beifall.) Das Deutsch laiid von morgen kann nicht mehr das Dentschlmü) von gestern sein. (Beifall.) Wir müssen gegen die Wiederkehr seiner 2lnqrisfu gesichert fest." Bern, 29. Dar. (WTB.) Ans den Erklärungen Bazins Verdienen noch fvlgerrde Punkte hervvrgehobeu zu wewen: Bazin erklärte, er sclfneide die Frage der siluftigen Beziehungen mit der tertschen Republik an. A:ff allen Bänken mit Ausnahme der' linteil erhob sich bei dreien Worten stürmischer Protest. Bazm fuhr fort, diese Frage müsse m einigen Tagen seitens der FrüKeits^- konferenz angeschlitten wert»«: . Die Kauuirer muffe also ihre Ansicht zum Ausdruck bringen. In Elsaß-Lothringen zeigten sich gewisse Kreise sehr beunruhigt über die Beziehungen, die Frankreich mit einem Feftrde haben werde, der den Krieg in so ivenig ritteil Woise geführt habe. Bei dieser: Worten brach einmütiger Pttest aus. Bazin fuhr fort: Diese .Kreise wollen mäü, daß gegen Frankreich derselbe Protest erhoben werden könnte, der prgm Teutschbuü» «50 Jahre lang ertpben worden ist. Kein tiniigrv Deutscher darf gegen seinen Willen amvektiert lverden. Es handelt sich hier um 'Annektierung oder Nicht- dnnektierung des linken ,Rheinufers Bon An^ frtefrtenrrtg wolle er nichts wissen. Er lasse nur dir Schleifung der Festm^en » und die Neutralisiemag des Veb«tes zu. (Zuruf aus dem Zentrum: Mr haben ja gr sehen, Uwfän daS in Belgien geführt hat!) Der Vorsitzende dos Anß.-n- tn^cltuffos der Kammer, Franklin Bouillon, griff hier ein und erklärte, bezüglich des linken RheinuferS entsvreff-e das crwh der, Beschlüssen des Außenausschiffses. (Bon reclits und vom Zentrum wird greufat: Aber nicht hiusiffstsich des Saarbockcms!) Der Depu> tterre de la Hayo erklärte: Der Außenausschuß hat das Saarbecke, einmütig gefordert. Man hat die Frage von einem Plebiszit abhängig gemacht. Bazin erwiderte: Jawohl, aber die beiden Sozialisten des Ausschusses haben sich gegen die Annektierung gestemmt. Nach diesen Aussübrimgen flaute dam: das Interesse nur noch aus, als Bach: die Notwenidigß-it eines Bölkerlmndes betonte. Wilson wolle einen sobchn, erklärte er 9ü:S dem Zentrum rief man: Aber ohne die Deutschen! Als Bazin erklärte, der Bölkerlnnid müsse verwirklicht werbe,:, wurde khm von rechts zngeruse::: Aber erst, wenn die Destischen bezahlt haben! Eiinge Zitate W-ilsm^ wurden von der Kanrmer pnt eisigem Schweigen ausgenommen. Nur die Sozialisten klatschten. Lchlüchlick erklärte Bazin, kein Volk dür"'e für L>«ndl:mgen vermrSoortlich gemaä^ werden, für die es nüht veirrntn»ortl:ch sei Pvoblt mister auf der Liukrm. Wir batten den Bölkecklieg. Es Dolkskiiä-ar mit offei:rechitlichem Charakter (Recht der Besteuerung der Mitglieder entsprecl-wch den staatlichen Besteirerungs-Grund- sähen) erhalten bleiben. Wir fernen das amerikanische System, das die Kirck^en nur als freie Privatvereim (?:ltcn läßt, ab. 5^ Wir fiorben: im Interesse der Auftechteilwltui^ der Kirchen als Bolkskiräie:: fltr jeden BolkSg-n>ossen, der sich als Mitglied Eer Kircl^lgcmeiusck.aft bezeichnet, das Recht, ohne weiteres als deren vollberechtigtes Mitglied m:erkannt zu werden und d.:m:t auch das Recht der Teilnahme an der freien Wahl der kirchlichen Organe, die von keiner ander:: Bedingung als einer noch feilLu- ietzer:den Altersskufe abl-ängig sein darf. , Re^4m:g der finanz-iellen Fragen soll vom Staat gemäß den chm obliegenden Vei-pslichtungei: im Sinne entgegen- stommer:den Wolchvvlle:^ belxmdelt wcrden, iin der Erwäoung, Wie. viel er semcrseits .den Kirchen bisher mrf fmar^iellem Gebiet zu danken schabt hat (Uebenmhme von Kircl-en- mrd Klostermtt, knclülclje, dem Staat zu Dute vomn:e::de Liebestätigkeit mit allen chnen Zuxn^m). Die ftnanzielle iPasis der Kiräieu darf bei der Ablöchug :,: faiter Weise geschmälert löerbnt. ( Wir fordern die Deibeholtung des Religionsunterrichts in den staall:ckien Schiffer: (d. h. meines Unterrichts, der von staatlich vorgebffdeteu und M«restellten Lehrer:: lgegebei: toird), unter Beim-lg-ung alles GewissenNvanges. Wir ^rl-ebm: diese Forderung gerade :m Interesse des Staates :nrd in Uebereinstimmung mit der u.d-mwrrgmrdm: Mehrheit der dentsff>en Lehrersffmft. Wir treden eu: für drc Erhaltung .der theologischen Fakultäte:: an den Uni- verl: aten als staatliffZer, von ben Kirchen rechtlich unabhängiger, prok-l'ch mit ttyuen m iFühlrmg uid) Ar beit sgem e inscha ft stehender AiffialteNk r «—>——» Aus dem Aefche. Reichskonfercnz des Spartakusbundes. De» lWTB.) Wie die B. Z. a. M." meldet, ^ ^^N^.konferenz des Spartakusbundes heute statt. Es dur^r: 80 bis 100 Bertreter amoeselw sein Dr Meher, ehemaliger BorrvärtS R<-datteur, eröffnet die Bersamnfflinq mrt (iM fiiip Ueberblick über die Eveig-.usse der letzten Woche, chm schreßt ftch cm Referat Dr. Karl Liebknechts an Eine Re)olm:on fordert auf, unter Lösung der Beziehungen zu den mweren Parteren rm* neue Partei zu gründen, die den Namen Mhren solu Revolut:o:iär-koinmm:istischc Arbeiterpartei D^mtsch- lwW4 — Sp.:rtakuslmnd. Liebknecht erklärt, daß es den ehrlichen Sozialisten mcht mehr möglich sei, mit der unabhängigen svz,ab- demokratffche:: Partei im-iter zusammen zu arbeiten. Liebk-uchis Resolutton rmrrde eu:sttmm:g angenommen mit dem Zusatz, daß de: habe: Kommun:stäsck-e Arbeiterpurte: Deutschlands — Spirtakusbmw. Zum Schluß erklärte der Vor- ntzende. da ß^ Mitgi nber der rufftschm So-ojels m:wiffe::d seien: Gewese Rade k werde dre Versammlung im Namen der russischm ^vn^ts begrützen. Radek richte an die Versammlung eine An- Da» Ende de» Streik» im «uhrgebiet. (L-/A.) In den gestern zu allen in Frage fomnmitxn Orten abg.chffteuen Versauunlungen der streikenden Bergleute wurve befffstossen, heute die Arbeit wieder aufzunehmen. tzn^ß ein Völkersriede kommen. Ich verlwwe das von unff-rw: Re- M-erung und verlange auch von ihr, daß ßie bei den Friedens- verhMwluugen auf die Gewalt verzichtet, die das VeiLerben unserer Feinde loar. VerzichtPrinzFriedrich ffarlSaufdcnThron Finnsand». « H/^'ngfors, 30 Dc^ (WB.) Prin^ Friedrich Karl hat durch Vermtttlung der ftnnländrschen Gesandtschaft in Berim nntgetellt, daß er endgültig auf die Kwne Finnlands verzichtet. * Eine Welhnachtsansprache de» Papste». *ro 26 In seiner am 24. Dezember gehaltenen -^?V^Esan spräche sagte der Papst, er fürchte, daß rn den Herzen der Meiffchei: verhängiffsvolle Reste alten Grolls yrnterlgnen würden, ungernnbe Keime der Z-.oietracht, der RackL- und ungvoßmnmer Repressalien Die Sarge um die Er^iehmw ^r Knider, der Lffmtz und die weise Leitung der Arbeiter, geeignete RattMape und Auffo^enmg an die beffercmstellten Kreise, einen gs-tn: G-brauch chrer Rerchtümer und ilwes Einflusses zu machen s? - m ^ ,T f V l i Felder aus denen künftig vor allem seine väterliche Ftmarge ftch zu betätige: l)aben i:>erde. . ^ . 28 lWB.) 5Mbimg der Agei:ce Havas Nach S f erc ^ H vom Papst mit einer besonderen BaKdwn be: Wilson bowkstvagt. Er fall b.n ihm die Neuiraliläl ^Klneaes rechtfertigen, auf die mens.ch-n- T^mNufrn Werke zugwtm: der Geran^ne:: imb Deputierten SÄÄiteS SÄT 9 ^ 3Jläfibentett •"* ^"g Ofe Stellung der deutschen demokratischen Partei zur Trennung von «irche und Staat. . __ _ m Gießen, 29. Dez. Aus krn^m twi fc; Professor Bvusset im Gießener fi ‘ ,b W««*« ***** ,x>n dar Weaftf« des landeshcrrkichen Remm-rnts. in der eirse Z.isammenhami von Suuü und Kirche im wesentllä^,: UfgrfitM war, ift nne Nervord:mng des Verst'iltnisses *° n Staat und Drche rme unbebingfte Notwerchigkeit geuvrdm. . baß diese Neuortmuw, nicht im (Rist des ftanzosffchen Trennm^aejetzcs erfolgt, d. h. im Zeichen des Kamp- .^ rfl, 5 ; n . f ur * ^rche, sondern in sirchenfre:lndliff^m ^bm, b:e der Würde der Kirchn: irnd ihrer Bw E^lnng für das deutsche Volksleben Rechmmg trägt UIA~hS7 X l H^ fdKn toWbtb* Gesetzgebung, die sich in ,oeit- beKkn. lns jetzt vorliegender: BKfrVrt EN»e-ttt mD mtt langzahrigen Fristen der Ueberleüung ' £ mz ktberfl m erster Linie, daß die deutschen rfß Aus £tabt und (and. Gießen, den 31. Dezember 1918. Gültige Lebensmittelmarke« für die 1. Woche vom 30. Dezember 1918 bis 5. Januar 1919. Brot (2250 Gramm Brot oder 1680 Gramm Mehl): Brot pro Klg. . 45 SSWjwbKmne&I prn Klg., , . « 66 Krankenbrot pro Klg. . . . ^ , 64 I Er^k^rotbäck«: Kvnttnnverein. Abgabestekleu: Astern«, Blerchstra he. Neuen Bäue und Schulzenst»:«e. Butter: 40 Gramm zu 44 Pf. Fleisch: Wochenabschnitt 1 . Metzger für Freuche: Schreiner, SelterAveg. l<&yr für Urimrbet: TiäuLiuS, SelterswM. «f.flrtoffelE: 9b ruiii 7 Pfund zum Preise txm 56 Pf. Nährmittel: Markei Januar 1919. S>i* Nährmittel für Januar 1919 sind noch nicht eiu- gettoften. Nähere Bekanntmachung erfolgt noch. AtlS^^gene: Geisse, Seltersweg. Urlauber: Gans, Dammstraße. Zucker: Marke 1 Januar 1919. l? r . 1919 ist noch nicht chis«n>ffcm. ^Icahere Bekannttnachimg erfolgt noch Zlrgezogene: Schlierbach, Frankfurter Straße, ltrlauber: Klu:gelmcyer Ludioigstraße 56. Lcbensmillel: Mark, 13 «(weil 2 Psunü SrnicW. Seife: Marken für Januar 1919. ^eitl25 Gramm Ml. Sefsenpillver zum Preise v. 15 Pf und oO Gramm KA.-Seife zum Preise voi: 20 Pf Gem ui e: Lladt. Obst- wff» Gemüseverkiurssstelle, Turnff-auS am KjTiino. Weißkraut, Kohlraben, Rote und Gelbe Rüben zu dar Tagcsprersen. . d a ck c,, v o n K r a n k e ir b r o t Mr den Mono! « $ uach A-niden Bac^rn übrntrag'n: NDrden: S. Katz, Neustadt, A.Terl< Neusüveg. W. voelters. F-ranffi.rter Str. e ® e Ü e = n t 0 r ^ n - e Demnächst gelarte entspricht dem bis- yer üolul?en Muster, wie es durch die BcSanntmaffmi^ zur Ab- ^ TngSbestimnwngen zur Verordnung über m es'P ^ o r \ Safenpulver und anderen fetthaltigen Waschuntteln vom, 17. ^un: 1918 (Rcjch^Gesetzbl S 661) vor- geschneben :ft. Gegenüber anders lautende,: Mitteilungen wird davmif hmgeunesen,. daß eine Aendcouug des Musters der Seifen-- Harte demrrach nicht erfolgt. O AW 1 - Januar 1894 übernahm Derr Alfred Töpelmann aus Leidig die 1832 ne- gantbctc d.mterj,Ie verlleh.'ne Tttel des Universilntsbnchhändlees ,vnr ein bafinr, wie enge Bc»ieltnngen er »wischen dieser tvubte. Langsamer gedieh der »>«ir mrf# un- vetrachtlrche, aber ivoch ke:n bestimmtes Gesicht zeigende Derlaa M BW fest Umrissen: wisse.rfchaWrf^Wagd- !md allorri-nlvlffche Siprackivmsseiffckiast srnd seine Hauptgebiete Naml'aftes geleistet Ut. — uprff 190o wurde die ,maus,ve:ch>tich gttvordene Loslösung des offeisen La^nGeschäfts vollzogen mrd dieses seinem neuen Käufer gern: Trmst Segler, überantwortet. Jetzt erst ivar die Balm sre: für eure erttschrede ne re .Verlagstätigkeit. Ter Verlag wurde unter dem Namen des Besitzers fortgeführt. Vier Jahre Krieg fc 11 ^^lsck>a,tsics>en Verlag ßl»:>ere Zeiten gebracht. Trotz- den: hat. Wie mx hören, ein bei Kriegsausbruch gerakx- Mittel erforderndes wissenschaftlick^s Unternehmen: die Herausgabe des Hebräischen Ventaleuchs der Ua^rtarneT durch den Ineflgen Extraordii^rrffrs Professor Dr ^§Ä^^Ä^kührt und den letzte:: Teil dieses großen Wlwkes der ff^hrten-Welt als würdigen Abschluß der ers^ch25 Jahre seiner Verl eg ert äl: akei t soeben vor legen können. ? Q^iiK*[i a l e c' 27 - b - Mts, vormittags »wischen 7 8 Uhr wurde aus dem Stall in der Wirtschaft „Zim: Rhemlschen Hof" dahier ein OfftzierS^Reitpserd (siftsidfuchs) mtt der Nr. 3245 enttvendat. — In der yäacht zum 30 d. Mts wurde :u der KiuderktimI dalsier ein ea 160 Pfund schwer-es Schwein entwendet. Ein weiteres noch in dein verschlossenen Statt untergebrack)tes Schwein wäre ebenfalls bei: Dieben rn dre.Hände gefallen, wenn nicht ein von einem Ansaana ^prückkehrendes Dienstnüidchen sie gestört hätte. ^Anstatt' aber sofort die Polizei von dem Vorgang zu benachrichttgen damtt die Verfolgung der Diebe aufgenommen werden konnte, erhielt sie erst am nächsten Tage Kenntnis. Sachdienliche Mitteilung nimmt die hiesige Kriminalpolizei ertt* gegen. ** Ermittelter Dieb. Der hiesigen Polizei ist es gelimgen, den Dieb zu ermitteln, der in letzter Zeit einen Einbruchsdiebstahl in einem hi-?sigen Lazarett beging, so daß die entwendete Wäsche, 33 Damast-Bettbezüge und 14 leinene Bettücher, den: Eigenttimer wieder zuaeführt werden Ikonnte. Als Dieb ikormnt eine Milidärperson in Frage. . ** Einlösung des Lagergeldes. Das tm Besitze der VerkauMellen. Kantruen imö Arbeitgeber best.Gliche Kriegs- M augeuen-Papiergeld des XVIII. A.-K. Lim im Moimt Jammr l»e: der Bank,belle des Gefarlgeuenlasers Vmgetauscht werven. Näheres s:el-c Bekauntmaffurng. Lichtstörun g. Gestern abend gegen 8 Uhr versagte der Lrchfftrom. wodurch der größte Teil der Eüuoohrurschast 'in die grösste Verlegenhttl gefetzt wurde, da sie weder über Petroleum rmch Kerzen verfügt. Nach Erkundigmrgen beim Skädt. Eleklrizi- tatswerk :>t die Störung auf einen Maschmerchesekt zurückzu- ru dauerte brs heute morgei: 1 / 2 6 Uhr. o? ' 8u . r Frauenversammlung der Dcutsch-mrtionaler Bolrsparte: am Sonntag abend ist ruu-fantt^^n, daß auch Frl B:ruba:im und Herr Beck-Lold, Weichensteller 1. Klasse, ,ick an der Ausiprachie beteiligten. r J^^ öe iHVöcrungen. Die PserLeverstechwtrw der 9Lachnchtenersatzabte:lung XVIII. A. K. gehen bald *u Ende Verengerungen sii:den in dieser Woche in der alten Kaserne in' Gießen statt mn Donnerstag, den 2., Freitag, den 3. und Samstag, den 4. Januar. "k^!?^^^?litLr-Streichkonzert der Ga» Liebigsh ö l^ stal! ^lahrSbage nachmiturgsl 4'/- Uhr, auf der . ** f n r 1«W eifj-Li cht spielr, SrltrrSwk-g 81. Jett- egen Gel^rts Ge,ch:chte, der bekarmte Roman vm: Georg Herr- mmm. sur den F:lm bearbeite: von Richard OÄoald. gelangt ab Bciprogiamn? zur Uraufführung. Außerdem ein gutes Kreis Büdingen. > . ^ ?7id da, 29 Dez. Infolge eiirer Streifbewegung tztus dem Wvltershnmer Brxmirkohlenbergwerk war am Freitag die ^»tr onff:eferung durch die oberhessische Ueberbrndzerrttale unter- lytotyn Dve dem Werk arvgeschloffenen Betriebe mußten teil» we:se fe:ern Ter Friedberger .^)ber lösche Anzeiger" konnte! aus diesem Grunde am Frrttag nicht en'ck-eilun. , 4- 0 r t e n b e r g, 30. Dez. Gestern mrä-mittag 2 Uchr fand :m Ga,s»ms zur Po,t eme fcl/v zahlreich besuchte Wählerver- sammlung der Tenvokratischei: Pnrtei statt, m der Professor dürrer Weidner das Programm der Tenwkratstffxm Patte: enttinrftfieu. In der freien Aussprache, die allerdings auf fünf Minuten für jeden Minrer beschränkt wurde Ipraff-en Pfarrer Ka.ha:-Orwicberg und Lehrer Kmusck^Ber'gheim. Kreis Alsfeld. Np. Flensungen. 29. Dez. Em Soldat von den hier ein- Mwrtterten Trup:>en putzte rs aus den Schulen sowie gegen jete 5:e twltfettmubenrn geschüÄlickxm Rechte der Kirche schmä- kntic Maß::ahn:e aus und bekräftigte ihre 'Tr-eue zur Kirche durch de:: Gelang des Lutherliedes. — tzlbeuds fmrd im Bnnwirtshaus ruv Frauerwermmmlmia statt, in welcher Äj*rfjefrr Beesen-' Ü: eyer einen i&mrag lMt über Wa^rvcht \rrt> Wahlpflicht der ÖroBt — Sämckiche Versanrmluugen n>rmr überaus fKrrf besucht. “ Friedbe rg. 29. T^z. Die feil mehreren Jahren unbesetzte Vürgermeisterstelle soll nunmehr durch Beschluß der St.ü>t- vecorimetenversammlung ausgescknneben werben. Das Anfangs- gehalt wurde auf 6000 Mk. festgesetzt. Der A- u. S.-Rat hat gegen den Beschluß Einspruch erhoben, da er der Stadtverordireten- versammlung im H:i:blick auf die bevorstx'hende Umgestaltung der politisckF-n r^erhiiltnisse das Recht abspricht, derartige Maßimhner zu treffen. Tie Vorgesetzte Behörde wurde als Richterin angeruftn Krrls Fr!rdß:rff. -an. AnZ der Welte rau. 31. Dez. Nach eintägigem Aussetzen der Arbeit auf der Ueberlaudz-entrale Wölfersheim sft:d die Differenzen der Lohnfrage beigelegt worden. Es ist zroischeit Werksleitung :md Arbeitern zu einer En:igr:ng gekommen. Starkenburg und Rhcinhcssen. ---- D a r m st a d t, 28. Dez. Vom Städffschen Gaswerk wird nir ge e lt: I folge A s ei ns ro: Er a kohle au - dm im Str.ik beftudlick-ei: Nuhrgebieie kann Gas nur noch zu Beleuchtung^- .stoecken abgegeben werden. Von Sonntag den 29. d. M. ab muß deshalb die Gassperre auf folgende Stunden ausgedehnt verden: von morgens 7 2 9 Uhr bis nachmittags l / 2 5 Uhr m:d von abends V,11 Uhr bis morgens 5 Uhr. Gas^rbrauch uiöhrrnd der Sperr- stm:den hat ohne »veiteres Gaserttziehung unter Fvcttmhiue des Gasmessers zur Folge. — ' Mrchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst am Dienstag den 31. Dezember (Silvester). In der Stadtkirche. Tlbds. 6 : Pwf. D. Schi an. — I» der Johanneskirche. Abds. 8 : Psr. Ausseld. — Lollar Wds. 8 . Gotlesdimft am Miwvoch deir 1. Iaanrar (Neuiahr 1919). In der Stadt kirche. 9'/s: Psr Malu: 5: Psr.-Ass. Schäfer. — In der Johannesk:rche. 9 Vr: Pfr. BeäMsh^imer^ 5: Psr. Ausseld. — Kir chberg. Vorm 10. — Mainzlar. Nachm. IV 2 - — Taubringen. Nacknn. 1*/r- Nathoiische Gemeinde. 6 V 2 : Beichtgel.; 7: Hl. Messe; 8: Aust. d. hl. Kvmm.; 9: Hoch cmtt m'. P/red.; 11: Hl. Messe nt Prcid.; oV^: And. nt. Segen Freitag, 7 : Segensmesse. Samstag, naffM. 5 u. abds. 8: Beiclst. gelegenh. — Diaspora-Gottesd. am l. Jan. : Grü:rberg 9Vz. Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften der 1. Abteilung 5. Garde-Feldartillerie-Regts sprechen den Bewohnern von Langd, ihren liebenswürdigen Quartierwirten in der Zeit vom 9. bis 30. Dezember, aufrichtigsten Dank aus für die überaus freundliche, zuvorkommende Aufnahme und glänzende Bewirtung. Die Zeit in Langd wird uns ewig unvergeßlich sein. Mackensen Hauptmann und Abteilungsführer. Am dem Heeresdienst entlassen, nehme ich meine Praxis in vollem Umfange wieder auf. Sprechstunden werktags: vorm. 8-9 Uhr nachm. 2-3 Uhr Dr. Sclläffer, Seltersweg 38 Telephon 606. IWW Nehme ab 2. Januar meine Berufstätigkeit wieder auf. Dr. Reinowa!d Facharzt f2r Ohren-, Nasen-, Halskrankheiten Gießen, Liebigstraße 32. Spoitti«finden: Wechentiglich von 10-1 Uhr vormltt, 3-5 Uhr nachmittags. Ae* dem Felde turuefc, feabe Ich meinen Verketlttenbetrieb wieder atrf- («noffimea. Annahme aller in meinem Fach ror ko mm enden Reparaturen und Schleifereien. r':r - r Gote and taubere Ausführung. ——>-'.7- A. Betz Messerschmiedemeister Neuen Biue 5. Stahlwaren W ihren d unseres Aufenthaltes InRod heim au f EL L ENA Ni GE SQTeT| Hiesiger älterer Gesang- verein nicht einen tüchtigen Dirigenten. Schrisil.Angeb. m. Honorarangabe alsbald unter 10236 an den Gtetzener Anzeiger erbeten. Aeliere, tatkräftige Persönlichkeit zur Rührung des Haushaltes in hiesige,n Geschäftshaus einzelner Herr, gesucht. Schrift!. Angebote u. 10128 an den Gietz. Anzeiger erbet. Mechaniker, Elektriker, Schlosser, Dreher, Monletirerc., welche iiuBerus vorwärts streben, verlangen kostenlos die Broschüre ..Vor asno Wsg" von lag. F. CukuH, Brems n, Berdener Str.83. «« Schmied Schlosser welche a. landwirtschaftlichen Maschine» gearb., i. dauernde Beschäftigung gesucht. IV1. Rosenthal, 10220 Liebigstr. 13. VERMIETUNGEN Ludwigstr. 46 schöue S-Bimmer Wob- i; ra «a »a »ernteten. 09836 Stmmer^X' abzugebev 00067 Gottl Vrt»z Carl. (Hifsl küL 3ii«ft au verm. 8 i» erfr. im Uni- vsrsita?a-C«[< nachm. 2-L *», Leeres Zimmer zu verm. 10234_As terweg 4 O. Gut möbl. 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Anz Lrrie-itl., ehrl. KSdlsieit für sofort gesucht. 09193 Wetferhahn. Frankfurter Strafte 9. Weg. Berbeiratung meines jetzigen AtädchenS suche ich zum 1 . Diärz oder früher gewandtes Hausmädchen. Zbüchtn vorhanden. Zu tneid. von 12—2 und 6—8 bet Frau K. Banninger, _Ost-Anlage 10 . ,«40 Zuverlasnges erfahrenes Ülttilchen in gutes Haus gesucht. Nur tüchtige Diädchen wollen sich melden. Angebote uwt. 09176 an de n Gieftener Anzeiger. SauiatüDtfjcn {,X über 1 _Ludtvigttratze 10ÜI. Tüchtiges, ehrliches Hausmädchen bei hohem Lohn und guter Behandlung sucht 09186 lü. Krause,Bergw.-Besitzer. INoilbarg, Lahn, Odersbacher Weg 2 .— Bermtltler erbeten. LiNtsmäd-heii^g^L^ gesucht l 10 * 1 ) Noonstr. 33 ll. Ordcntl.Mädchen tagsüber gesucht oder eine Pnufrau für einige Stunden vorm. Zu ertragen i. d. Geschäftsstelle des Gietz. Anz._[09227 Ein tüchtiges, solides Mädchen sofort gesucht. 10232 Aliccstr. 31 u nterster Stock. FltißizkS §auSmä?tÄett gesuchi. 10256 Hotel P rinz Carl. 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Gesangverein ^Gemütlichkeit, NeujahrStag 4 Uhr: Znioenhooi! mll Familie tm Vereinslokal »Zum Löwen". 10247 v or Voftand. h U i/litr|lieder - VersammJung an Samstag den!. Januar 1914 afesaäs 8 Dtr im Vereins- lokal lSchivkavatz). Tages-Ordunng: 1. Begrützung der heimge- kehrten .Krieger. 2. Bericht und RechnnneS ablage. 3. Dtrigentenfrage. 4. Verschiedenes. Mil Rücksicht ans die Wichtig keil der TageS-Ordnnng wird um vollzähliges Etscheinen der Ehrenmitglieder, sowie passiven und aktiven Mitglieder dringend gebeten. 10237 Der Vorstand. ö.Gfl.Z.-V.d.E.-B.v.Gießocu.ü. Zu der am 12. Januar slattstndenden Hauptversammlung können Anträge bis zun, 5. Januar beim I. Vorfftzett- den schriftlich cingereichl werde«. (IE) DerBorjttmL. Danksagung Herzlichen, tiefempfundenen Dank für die vielen Beweise wohltuender Teilnahme bei dem frühen Heimgange unseres lieben Entschlafenen, des Betriebsführers Jakob Zeiler. Besonderen Dank der Schwester Ria für die treue, aufopfernde Pflege des Verstorbenen während seiner Krankheit, für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Siebeck am Grabe, für den ehrenden Nachruf und die Kranzspende der Direktion der Gewerkschaft „Luse und Ilsdorf« durch Herrn Leutnant d. R. Münker, Gießen, sowie für die überaus zahlreichen Kranzniederlegungen der Beamten und Arbeiter der Gewerkschaft und der benachbarten Gruben, des Gruben- und Fabrikbeamten-Verbandes, des Kriegervereins Stockhausen, des V. H. C., Zweigverein Mücke, und der Jagdfreunde des Verstorbenen. Innigen Dank auch für die Zeichen echter Kameradschaft am Grabe des Verstorbenen durch die in Stockhausen einquartierte A. V. M. 110. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Lina Zeiler geb. Jockei und Kinder. Stockhausen, den 27. Dezember 1918. 10238D Zreitag den 3. Januar 8 1 /* Uhr abends im Stadttheater. Redner: Herr Mjtöiuinialt Nsj, TeligensiM Herr RechtslilMlt SchMr, Wilberg. Wahlberechtigte Frauen und Männer aller Bekenntnisse sind eingeladen, die Katholiken dringend ausgefordert, zu erscheinen. Die Gietzerier Organisation der Zentrnmspartei. Nachruf. In dem Kampfe fürs Vaterland wurden uns folgende Mitglieder entrissen: Karl Häuser IV. gestorben am 9. November 1914, Kart Phitipp vermiet seit 17. September 1914, Otto Burger gestorben am 11. August 1915, Ludwig Häuser gefallen am 2. Oktober 1915, Sinrl Burger vernicht seit 23. Oktober 1917, Louis Walbott gestorben am 29. Oktober 1917, Philipp Mohr gefallen am 23. Oktober 1918, Otto Häuser gefallen ain 25. März 1918. Möge unfern gefallenen Kriegern die fremde Erde leicht werden. Ihr Andenken werden wir stets in Ehren halten. Gesangverein „Eintracht", Steinberg. Der Vorstand. Stetnberg, den 31. Dezember 1918. Bekanntmachung deS Kriegsgefangenenlagers (Sieben betr. Einlösung ^ ^ ^ des Lagergeldes. w Das im Defitze der Verkaufsstellen, Kantinen und ?s?.^aeber befindliche Kriegsgefangenen Pavtergeld des XVIII. A. K. kann im Monat Januar 1919 bei der Bank freue des Gefangenenlagers umgetauschi werden. Die Besitzer von Gesangenengeld werden dringend gebeten, das Lagergeld in eingeschriebenem Brief oder Wertbrief an die Bankftelle des Gefangenenlagers zu 'enden und gleichzeltig ihre Postschsckkonto-Nr. od. ihr Bank konto anzugeben, damit die Neberwci'ung auf bargeld- losem Wege erfolgt. Um Rückfragen zu vermeiden, sind auf alle Fälle die Bescheinigungen der Inspektion der KnegSgesangenen- Ia ö f c * ^ -K ' Frankfurt a. betzufügen, dl,rch welche den betreuenden Stellen die Genehmigung von Verkaufsstellen etngeraumk wurden. Die Lagerkommandantur. Bekanntmachung. DaS Backen von Kraukeubrot für den Monat Januar 1919 ist nachstehenden Bäckern übertragen worden: S. Katz, Neustadt. A. Deibel, Skenenweg. _ W. Hoelters, Fr nkfurter Strahe. Gteben, den 60. Dezember 1918. 102826 Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelnmt). Der Plan über die Herstellung einer unterirdischen Telegraphenliiile an der Landftrahe von Gtehen nach Wieseck liegt bei dem Telegravbenami in (Sieben und bei dem-Postamt m Wieseck (Kr. Giehen» von beute ab vier Wochen aus. 10209 D Darmstadt, 31. Dezember 1918. _Ober-Postdirekiion. Kchmjleiznmß Der gloiil Sitjjtn. Montag den c,. Januar 1919, vormittags 9 /, Uhr beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Giebcn nn Bezirk des Forstwartö Arft ,Fernewald» versteigert: 72 Stück Elchen-Derbstaugeu mit 3,93 Festm. Inhalt • an Deichseln und Langwieden geeignet» 731 Fichten-Derbstangen mit 57,65 Festm. 6,6 Rm. Eichen-Nutzschett (2,20 Mtr. lang, Svalier- pfosten» 1060 Wellen Eichen Reisig 100 „ Ficht en-Reistg 26,4 Nni. Eichenitockbolz 8,0 „ Kieserm'tockholz 11,8 „ Fichtenstockholz. Die Zusammenkunft ist aus der KreiSstrahe Annerod- Sleinbach an der StrangSiviese. Gieben, den 30. Dezember 1918. 102546 Ter Oberbürgermeister. J.B.: Grünewald. -- ,^'np fehle mein reichhaltiges Lager in Kcncln, Uesselgeftellen. Gesen und Herden oller Fabrikate, Vezimalwagen, Lmoille-ttoch- geschirren, Haus- n. Küchengeräten aller Art. Billigste Bczngöauelle. Spezialgeschäft W.Dürbeck Nachf. Klknshnrs 5. (10046) DlesfttraOe 6. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer teuren Entschlafenen sagen wir aus diesem Wege herzlichen Dank. Schwan <£. Schwan Familie Lieg IMS A. Silberiragel. Spar- u. Vorfchchverein Alten-llufeck C. G. m. u. H. Mittwoch, de» 8. Januar 1919 abends 8 Uhr findet eine anjjcmliriiflifije Ccmul-VechMlW bei Theodor Krämer statt. Zahlreiches Erscheinen der Mitglieder erwünscht. Tages-Ordnung: Umwandlung in beschränkte Haftpflicht. Der Borstand: 10273 Ferd. Schwalb Theodor Krämer Direktor. Rechner. Vsre'a für Fraiiensfirarscht Donnerstag den 2. Januar abends 8 Ubr Im ^»otcl Groftberzog von Hessen Frauen-Versammiung. Herr Dr. Honigmann: Die politischen Parteien. Aussprache. 10239v Mädchen u. Frauen aller Stände sind herzlich willkommen (Merger WrdeverßjernllgSvereill Grüuberg. Die ordentliche Mitsiliederbersammlung findet Sonntag den 5. Januar nachmittags 3 Ubr im Gasthaufe „Zur Pinn" statt. Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht. 2. Rechnnngsablage. 3. Vorstands- wähl. 4. Festsetzung: Grenze der Höchstoersicherungs- suuimen der Pferde. 5. Eereinsangelegenheiien. 10246V Grimberg, den 28. Dezember 1918. Der Direktor: Schäfer. Frauengruppe denfcutsshen demokratischen Partei. Äus vielfachen Wunsch Wiederholung der beiden Reden Don Iran Marie Bonsset nnt» Herrn Professor Eck. am Mittwoch den 1. Januar 1919 8 1 /* Uhr im Saale des Hotels „Groscherzog von Hessen". Areie 10278 V Männer u. Frauen aller Stände sind herzl. willkommen. Wer erteilt einem Ichon etwas alreren Fiingen (jründ!.Rsr,!i{sciireii)ünlGrriG!it7 An geb. mit Preis unter 09133 an den Giefi. Anz. erbeten. Wer ert. jg. Frünl. abds. v. 3 0. 6 Uhr Unterricht i. d.deut- scheu Schrift? ' christl.Ang. 1 , . lu25 i a n d.Giebener An ze ig. JagdyeieyenheTt sucht Forstrelor. Scbreosk, Lt. L 3„ _Eo!el SsfaiUa. Privut- 09084 Tarrzii literricht erteilt zu jeder Tageszeit Tanzlehrer CH. Bäutte Sclnff cuber ger W cg5 8 v. rdöSirsTanzschuIs! Prävat-Unterricbt, einzeln sowie in größeren Partien.^erteilt zu jeder Tasreszeit Marktplatz -iL.sr Q' 23. 11 1. St. Unter Joseph Herz, Bankgeschäft Giessen, Neuen Baue 23 Eröffnung laufender Rechnungen — Annahme von Depcsiteneinlagen —Scheckverkehr- Ankauf und Verkauf von soliden Anlagepapieren, fremden Noten und Geldsorten lOOllD BT IST Ausführung sämtlicher bankmäßigen Geschäfte! \§m Wahlbureau befindet sich im Hotel Kobel, Liebigstrasse 9, Telephon 4SI 25-80 000 Muk auf erste Hypothek, nur gnteS Obiekt, sofort ausznleihen Angebote unter 09157 an den Glich. Anzeiger. 15 900 Mk. gegen gute Sicherheit aus» zu leihen. Schrifi l. Angebote n nter 09173 an d. Gich . Anz. Schüler höherer Lebrau» statt sucht sofort Pension Schrfftl. 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Kling, Vßlkiügsiratze 2 oder in der Geschäftsstelle Hospiz Ernst Lndrvig, Wctzlattt SBfgll Unleroilljier vom Regt. 116 möchte zwecks Heirat mit jüllg. graalem in Verkehr treten. Angebote unter 10277 an den Giegener Anzeiger erbeten. Telcvbon Nr. 888. 10286O am Donnerstag den 2.. Freitag den 8. und Samstag den 4. Januar in Stessen alte Kaserne). Beginn täglich 9 Uhr vorm. Die pser-ekommission. 10275V Oüngepsfreuer „Trinmp h“ für alle Düngerarten unter anderem, auch besonders für Kalkstickstoff bestens geeignet. In allen Gröben sofort lieferbar. bjf« Nchleferotoln, V,fch, SlaHclilnenfabrlk. Fernsprecher 17. Rübenschneider Häckselmaschinen Viehfutterdämpfer Kartoffelquetschen I Strohschneider PutzmUhlen, Trieure Düngerstreuer für alle I>nnj?arten Ackergeräte jed.Art Jauchefässer Jauchepumpen Dezimalwaagen sowie alle anderen Geräte für die liandwirtMchafi empfiehlt BUS- ^osenthal MeblßitraUe 13. (9619c) FernNprcchor 77. RpnJJPSitMrPri Worden in meiner Werkstfltte ■ iu|ja< CUUI Cll fachgemäß u. prompt ausgeführt Am Amtsgericht BraunsclS kommt am 7. Januar 1919 vormittags 19 llbr das Reftanrant Voehme gröstter Saal am Platz, Kegelbahn, grober Obst- und Gemüsegarten, Gesamt-Grundfläche zirka V* Hektar ich p Wmf. Für strebsame, tüchtige WirtSleute gute Existenz. Reflektanten wollen sich vorher mit unS in Verbindung fetzen. 1027488 Brauerei Wahl, Brauufels (Lahn). Der verehrlichen Einwohnerschaft Gietzens und Umgegend zur gefl. Kenntnis, daß ich Sonnenftraste 31 eine Herreii- unD TmkiischiieiSerei eröffnet habe, und halte ich mich bei allen in mein Fach einschlagenden Slrbeiten bestens empfohlen. rcarl Nikel früher Zuschneider bei Marcus Dauer. Junger Metzger mit etwas Vermögen sucht Bekamusch. mit junger Dame pcifS sriücrcr Beirut. Einheirat in Metzgerei mit Wtrtsch. in Gienen od. Umgebung bevorzugt. 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Guter Velourbut fite Herrn (FriedenSw.» gegen Piilttär- mamel einzutauschen. Wo? sagt der Gieb.Anzeig. (0 >219 Vri'loren. Am 2. Feiertag zwischen 11 und 1 Uhr mittags ivnrde eine schwarze Lcdcrtafche mit lila Futter und einem silb. Rosetikranz verloren. Gegen gute Belolntung ab- zu geben Krc uzpl. 14. 091S8 Muss in mein. Laden lieg, ge bl leb. Friedrich Georg, Bln u teugesch^ C elterSweg 41 Auf der Fahrt von Frank' fnrt nachGieficn amSamS- tag eine Bricitaiche mit Fnbalt verl. Abzug, geg. hohe ^iel. bei 7lulius Vommrrolicim, Frankfurt a. M.. Prediger- strage Oil. 09231 Hr.3£6 Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) Dienstag. 3t. Dezember (9(8 W TT 3T~ I — Mr>fin' —um ii—ii uniniinwrMiii ■iipiiii id Mj ^mwM MaB waarMeii"iriMr' ■ i mmb,. - „ M — Ans Stadt nrrd Land. Gießen, den 31. Dezember 1918. ** Amtliche Personal:: a chri chten. Am 24. d. M. wurde der Kanzleigelülse bei dem Gen-eralstaatsannmlt Friedrich Schell zu Darmstadt zarm Kanzleigehilfen der dem Erbschas's- steueramt crnauut. — Ernauitt tm?rde am 18. Dezeinber der 'Anwärter für das landwirtfcha, llicl)e Lehrfach Dr. Leoirhard Schul Qis Heppenhüin a. B. mit Wirkung vom 1. Jcnmar 1919 au zum Lalchu-irtsck)afisiehrer an der LandivirtschastfictM Wiuterschulc zu Heppenhem: a. B. ^ ** Aus dem M il i t ä r w o cheubla t t. Ritter v. Marx, Lt bei der Ers.-Esk. des Drag.-Regt. Nr. 24, auf sein Gesuch um Verabschiodimg zu den Reserveoffizieren d. Regts. üb-ergefüh-rt. v Lavergne Pcguilhen, Hauptmann z. D. und BezirksoffizieL beim Landlvehrbezirk Morins, der Mschied mit seiner Pension bewilligt, zugleich bei den Offizieren der Garde-Landlochr 1. Ausgeb. des 4. Garde-Feldart -Reg!s. migeftellt. Koch, Lt. d. Res. 'Mannheim), beim 2. Lcrndst.-Juf.-Ers.-Batl. Tarmstadt (XVIIl. 36), der Abschied mit der gesetzlichen Pension und der Erlaubnis zum Tragen der Uifiform der Reserveoffiziere des Füs.-Regts. Nr. 90 beivilligt. vr. Hefter, St.- u. Bat.-Arzt d. 2. Bat. Jnf.-Regts Nr. 118. bisher b. Fest.-Laz. Mainz d. Ab sch. mit d. gesetzl. Pens, bewilligt. ** Alle Empfänger vau laufenden Militär- Versorgungsgebühruissen R erijatet für Januar nochmals freu Betrag i,hrer Rente einschließlich des Rentenzuschlages als einntülige Teuerungszulage ausgezahlt. ?llle Empfänger van R-Rentei: wollen sich daher am 3. Januar an den bekannten Zahlstellen des Postamts in der Bahühofftrastc oder bei.den Post- agentuven der Landorte zur Empstmgimhme der Teuerungszulage etnfiudcn. ** T i^ Frauen und dieDemokratie. Tie öfferrtliche Wablerversaminlung, zu der gestern abend im Hotel GroUierzog die Frauengruppe der Deutschen demokratischer Partei eingeladen hatte, war so überaus zahlreich besucht, dag schon vor 8 Uhr der Saal dicht besetzt war Der Nebensaal wird geöffnet, der Haus gang füllt sich, die Tvepp^wird besetzt, auf der Straße sammelt sich die Menge. Ta versag! das elektrische Licht. Es wirb eine Parallelversammlung im Hotpe der Deittschen dxmottatischen Partei. Frau Professor B o u s s e t sprach ?ru>: über die Frauen u?:d die Demokratie. Ankuüpfe?:d au die Freiheitsbestrebungm des Jahres 1848, entrollte sie in beredter Weise ein Bild der Arbeit und des Strebe?:s der deutschen Frauen um die rechtliche, soziale und politische Gleichstellung der Frau n:it dem Mann. Kmrservafivv und diationatliüerale hüben immer die Frauen so oder? m gen abgeleh?:t mit dein Wette: „Die Frau gehört ins Harrst Die Konservafiven be- so?tders hätten iin preußische?: Herrenhaus, toie im Abgeordneten- l-aus alle berechtigten Wülffche der Frauenvereine auf Betätigu::g iin öffentlichen Leben zurückgelviesen, selbst Fvanenvereine hätten sich dagegen ausgesprochen. Nur die Sozialdemokratie habe die jBevechligung der Wünsche anerkamtt und die Erfüllung versprochen. Auch die Demokraten haben die Gleichiberechfig?u:g der Frau mit dem Manne erstrebt, von den Nationalliberaleu mir der Prinz von Schönaich-Carolath. der nun auch zu den Denw- Waten übergegangen sei. (Die Frauen seien aber ge ge:: eine! Klassenherrschaft, und daher sei ihr Platz im Verein der Deuficl'en idenwkvotischen Partei und nicht bei der Sozialdemokratie. Des weiteren spricht sich die Rediverin für die Einheitsschule airs, ft: der alle Kinder etwa 6 Jahie lang gemeinsam, in kleineres *nuHf> ß^*frf>ftn Sor schule unterrichtet mrb erzogen toerden sollten; der Religionsunterricht nrüsse bei einer Trennung von Kirche und Staat jedenfalls weiter in der Schule erteilt werden. Die Frauen seien ihrer friedlichen :rnd frickferfigen Gesinnung nach für den Völkermord Mp die Schiedsgerichte, damit ein zukünftiger Krieg für iurmer vermieden und ausgeschlossen sei. Herr Professor Dr. Eck k?:üpste . in seinen begeisternden Darlegungen an das Wort Goethes irT Hermann und Dorothea an: „Dienen lerne beizeiten das Weib nach ihrer Bestimmung; denn durch Dienen allein gelangt sie endlich zum Herrschen, zu der verdienten O^lvall.die doch ihr iin Hause gehöret." Im Zeitalter der Naturtmssenschasten und der Technik, »vo -das Haus die vielen Bedarfsartikel des tägliche:: Lebens nicht mehr selbst herstelle, haben sich in der Frauenwelt zwei große Gruppen gebildet, die Frauen und Mädchen aus dem Arbeierstande gehen zur Jiwnstrie und n: die Fabriken, wo sie Gelegenheit haben, inehr Geld zu ver- die?:en als bei der häuslichen Arbeit, wo sie auch Gelegeich e st haben, sich politisch zu unterrichten, um sich für das öfsentlUxe Leben vor zu bereiten; die Töchter der gebildeten Stände ioählen Berufe, die fr?"il)er nur den Märnrern zugänglich waren, ?:nd cmp- sfi:den dabei ebenfalls das Bedürftns, sich politisch zu betäfige::. ?m? so der Allgemeinheit zu dienen. Die Fraue?:ftage müsse rechtlich durch Gesetze geregelt lverden, darum müßten die Frauen jetzt, nachdem sie das akfive und passive Wahlrecht erhalten Alben, sich an der Geseygebnng beteilige?:. Ihr Platz sei im neuen Staat bei der Demokratie, die seit 1848 die Itechte der Frau stets vertrete??) habe. Eine solche Umwälzung wie die heurige sei in der Geschichte noch nienials dageiriesen, die Parteien rechts seien ?:ur not- gcdruuge?: für die Rechte der Frau imb für den Volksstaat, eine solche Revolution sei nicht ganz of>ite Gewalt zu machen, man dürfe trotz der bedanerfiche?: Ausschreitungen in Berlin die Liebe zum Volk nicht a:w den? Herzen verlieren, das Volk müsse seine Geschicke selbst leiten, und dabei mitzunnrken seien die Frauen jetzt berufen und in vorzüglick-er Weise auch geeignet. Mit einem narn:e?? Appell an die Frauen, die mit größter Aufmerksamkeit auch die sein Redner gefolgt tvaren, zur tätigen Mitarbeit bei den Wahlen schloß die Vorsitzende die Versammluinr, nachdem sie noch einige geschäftliche Mitteilungen gemacht hatte. — In der Nebe??- versa?nmlung i?n Hotel Schütz sprach zuerst Herr Prof. Dr. Bonsset, der das Programm der Deutschen demokratischen Partei entwickelte; sodann hielt mich hier unter lebhafter Zustim- ?nung Frau Prof. Bousset ihren Vortrag über die Frauen und die Demokratie. — Vielfack)em Wunsch entsprechend ivird die Versa?n?nlung im Hotel Großherzog am Mittwoch den 1. Jan??ar, abends 8V4 Uhr, mit Frau M. Bousset und Herr?: Prof. Eck als Redner noch einmal stattffiwen. (Siebe Allzeige!) ** Handwerkervcrsammlung. Am letzten Freitag fand im Gewerbehaus ^.ihier eine stark besuchte Handn'-wker-' Versammlung statt,-die sich mit dem Zusa?n'menschluß des Ha?:d°- werks, der Errichtung einer Zentralgeschäfts,telle sowie der Stellungnahme .zu wichtigen Tagesfragen beschäffigte. Nach einem einleiteirden Referat des Vorsitzenden des Ortsgeroerbevereins Prof. Dr. Kraus?nüller fand eine rege Aussprache statt, ii: welcher die Nottoendigkeit betont wurde, das Haivdnoerk noch mehr wie seither zusa?nmenziuschließen. Es wurde eine aus sieben Perso?:en bestehende Kominisjion gewählt, die sich weiter mit der An-- gelegenheit beschäftigen soll. ** Po st verkehr mit bei: besetz ten Gebieten. Neu- jahrsglücknmnschkarten nach dem bejetzten Gebiete einschließlich der Brückenköpfe Köln, Mainz und Koblenz, dürfen nicht versandt werden. ** Einschränkung de r^ Bierabgabe. Wie m:s mitgeteilt wird, ist infolge oes Trnpaond?:rchmarsches eine Em- schränkung der Bierabgabe an die Wirte ?wfig geworde?:. Die geringe Gerstenabgabe macht es den Brauereien unmöglich, die geforderte-,? Viermengen herzustelle?:; ei?:e uneingeschränkte Abgabe nmrde bald eine bstwlose Zeit zur Folge haben. ** Eiurei chung der Reichs m 0 na t sm eldeka r t en für nreld-epfflichtige V e r b r a u che r von Kohle, Koks ??nd Briketts in: Dazeniber '1918. Mt NÄsicht auf den durch die Schwierig- keiten: des Postlva ketverkehrs erl>eölich verzögerte?: Eingang der Reichsnroi:atsnuldekarteu für Tez.ember lnn den Wirtschastsstellen usw. hat der Reichskorunfissar fi'ir die Kohlenverteil?lng. die Meldeftist in: Tez-nnber ausnahmsweise u?n 10 Tage verläirgert. Tie Meldepflicht gilt «m Sim:e des § 1 Ziffer 1 der Bekaintt- mackmug vom 6. NovelNber 1918 (Neichsanzeiger Nr. 272) als ,Mnktlick)" erfüllt, wenn der Verbrauckier den Betfiminunge?: dieser Bekanufinachung bis zu??: 15. Dezeinber nachge ko Minen fft. Lingc'arzSt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redattwn dem Publikum gegenüber keinerlei LeramworLung.) Gießen. 30. Dezember 1918. Herrenlose Pferde. Schon seft einiger Zeit wird beobachtet, daß herrenlose Pferde im Wali^ umherirven. So sah ich a?:ch gestern am alten Anmröder Weg wieder zwer solch arme Tiere, gairz durchnäßt, matt und abgemagert: das eine hatte ein sehr dick angeschwollenes Bein, so daß es sich kaum fortbewege?: konnte. Kann für diese armen, bejammernswerten Geschöpfe, die alle Mühsale des Krieges mft- aenracht haben, keine Unterchinft und Flitter beschafft iverden? Die tranken T:ere müßten auf schnellfte Art getötet werden, nicht fbäfc fie langsam und gualvoll zugrunde gehen müssen. Hier müßte doch wirklich bald Abhilfe gesck-affen wnden. H. D. Bissige Hunde. Seit efiriger Zeit treilren zivei deutsche Schäferhirnde ihr Un- wesei: i?: der Näh? der städfi'chen Bleichen a?:f dem Inrplatz, indem sie jeden Passanten anfalle:: wrd auf das gefährlichste belästigen. Wiederholt wurde?: ahiningslos da hingel)e-.che Kinder von diesen' Bestien m:gesallen und übel zugerichwt, so daß das Passieren dieser Strecke für Kiitder eine Gefahr bedeurtet. Es wäre gn der Zeit, wenn hier die Polizei oinschreiten würde und sich, dieser Sache annähnre. X. Letzte Nachrichten. Da? Steuerprogramm der neuen Regierung. Berlin, 30. Dez. (WB.) Der Weltkrieg hat dem deutschen Volke iru.g7l)eurc Laste?: auferlegt. Sie können nur getragen iverden, wenn sie gerecht verteilt werde?r Deshalb sind Vermögen und Einkommen in jeder Form erheblich schärfer als bisher heranznziehen. Ein durchgirifender Ausbau,der direkten Steueri§ n:uß die Grundlage des neuen Steuerwesens bilde:: und ungesäumt: in Angriff geiro?ume?r werden. Zu diese in Zweck hat der Rat derVolksbeauftragten im Eiuvernehinen mit emStaatssekretär des R e i ch s s ch a tz a m t s folgendes beschl- s e :: 1. Zimächst: solle:: die Kriegsgewinne e?.> gezogen werden Und zwar in Form 1. einer außerordentliche?: p.'fiegsabgaüo für das Rechrmugsjahr 1919, loodurch sich die durch Grfetz vom 26. Juli 1918 eingeführte Abgabe vom Mehreinkommc?: und vvur Bernwgen bei Einzelpersonen auf ein weiteres Jahr erstreckt undt die Erhebung der Abgabe von dein Mehrgewinn der Gerckschasien für das fü?:fte Krieg.geschäftsjahr fortgesetzt wrd, nachdem durch Verordnung vom 15.9öol>.?nber 1918 bereits die Bilou?^ ei?rer Kriegssteuerrücklage in Höhe von 80 Prozent der MehrgewinnL gegenüber bisher 60 Prozent vor ge schrieben lovrden ist: 2. ei: rer außerordentlichen Abgabe vom Vermögenszuwachs, ivodurch die wüb'vend der gefaulte?: Tauer des Krieges entstandene Var-; mögensver'mehrung dergestalt erfaßt ?oerde?: soll, daß sie unter Sclionnirg kleiner Beträge in vollem Umfange wieder der Allge- meinhfit zugesührt wird. Tie bereits ans Grn?rd des Kifiegsfeeuer- gesetzes von: 21. Juni 1916 g^ahlte Steuer wrd a?r gere chnet. 2. Von dein nach Einziehüng der Kriegsge,vi>ii:e verblicbeeren; Vernröge?: soll eine gros-e allgemeine Vern:ögensabgabe erhöbe?: werden, die :?:, starker Progresfim: ansteigen, ledoch die Gre?:zeu der v-olksrvirtschafilichen Leistungsfähgkeit nicht überschreite::, Familiensta?ch,, Alter, Erlverbssäh'gkeit ?rnd stcuerpflich- tiges Einkoinmen berücksichtigen, zum mineesten in der Art ihrer Erhebung den verschiedenen Gattungen der Vermöge?:sanlage Rechnung tragen wird. Tie 'Veranlagung muß an einein bestiinmtent Stichtag erfolgen; u?n jedoch die hiermit verbundenen unvermeide lichen Zusällig-keitei: miszngleichen, insbesondere das sich iwch ?ui- trägficb, bilde??de ueue Verinöge?: :?: entsprechender Weist zu belasten, soll i?n Anschluß an die Vermögensabgabe der Ausbau der Besitz st euer erfolgen. 3. Die h o Heu E: u k 0 m m e n sollen stärker belastet werden, indem die Ncichseinkomn:>e?:steuer rmt loeiter gefiährter Progression mrirdestensb für diese Einckommensteuerstufen eingefüh. t wird. 4. Tie einzelne?: Einkommensquelle:: sollen in er- weibertem Umfang der Besteuerung erschlossen und dem Reiche zugänglich gemacht werden. Eine K a p i t a l e r t r a g s st c n e r soll die Erträgnisse des Kapitals lCoupo?:s, Dividenden, Hypothekenzinsen ^ usw.), eine B e t r i e b s e rt r a g s st e u e r. die eineit gewisse?: Mindestbetrag übersteigenden Geioinne geschäftlicher Un- ternehmnngen erfassen. 5. Die Erbschaftssteuer soll unter Wfiterführung der Progression stark erhöht werden; sie soll mrf Mkömmlinge und El>egat!en ausgedehnt lverden. Für die Höhe des Abgabesatzes- soll nicht nur der Betrag der Erbschrft, sondern auch die Ver» mögn'slage der Erben berücksichfigt werden. 6. Eine besondere Borord??ung soll dafür sorgen, daß die zu erlassenden Gesetze auch wirksam, gleichmäßig und gerecht a n s-v geführt werde??. Die Bera??'lag:mg soll überall in die Hände f i n an z te chui s ch besonders vorgebildeter Personen gelegt werden. Sviveit nicht schon die neu zu belebende Steuermoral zu einer wahvheitsgemäßeu Einschätzung führt, soll sie durch staatliche Zwangsmittel unbedingt gesichert werden. Tie El:twürse zu 1 tEinziehung der Kriegsqe.-vinnch sind bereits Terfi^geistellt: ihre Veröffentlichung ist angeordnet. Amch di' übngen ^Nastnak/meu 7nrd in Airgriff geno-"n:en imb 'jiffleir io schnell wie möglich z:?m 'Abschluß gebrächt we^e?:. Tie Reichsregierung: Ebert, Scheidemann. Staatssekretär des Rcichsschatzamts Schiff er. Forderungen der süddeutschen Staaten. Stuttgart, 30. Dez. ?(WDB.) In verschiedenen AuK- spvack^en der Regierungen von Bayern, Württemberg, Dadenr? und Hessen, die <:m 27. und 28. Dezeinber in Stuttgart statte gefunden haben, ist einmüfig beschlossen worden, küuffig gemein^ sam hinznwirkeu «xxtf: 1. Neueinrichtung des Deutschen Reiches! ans bundesstaatlicher Grundlage, 2. Schaffung einer aktivussähigen Reichsregierring :md einer 'Nationalversammlung. 3. . schleunigste Herbeiführung des Friedens (für das Deutsche Reich. Stuttgart, 30. Dez. (WTB.) Tie am 27. Dezember in! Stuttgart versammelten Vertreter (der Regierungen der süddeutschen Staaten -Bayern, Württemberg, Baden und Hessen, siichi dahin übereingekommen, in den Fragen des Lebensmittel-- bezuges aus dem Auslande ein gemeinsames Vorgehen anzusttel>en. Sie Müssen im Interesse ihrer Bevölkerung verlangen, daß .ihnen .Gelegenheit gegeben wird, an heu bevorstehenden Verhandlungen i?n:t Amerika von Anfang an durch eiire gemeinschaftliche Vertretung innerhalb des Reiches teilzunchmen :?nd durch ihre eigenen Einrichtu!:gei^ au der Einftihr von Lebensmitteln, Rohstoffen nsw., sobald eine solche inöglich ist, nach noch zu treffende?: Vereiicharungen unmittelbar beteiligt zu werden. Sie erklären, daß die Vorgänge im Ruhrkohlengebiek die .schwersten .Beftirchtungen für die K 0 h l e n v e r s 0 r g u n gl und damit die W-eiterführung des Wirtschaftslebens Süddcntt'ch« lands be: ihren Regierungen ertveckeu. Sie halten es daher fi'ir unerläßliche Pflicht der Reichs- und preußischen Regierung, dort alsbald fi'ir die Wiederherstellung geordneter Zustände zu sorgen, imd ersuchen die Reichsregicrung, über die ergriffenen Maßnahmen die süddeutschen Regierungen sofort zu unterricht^:. As wiikiiittiMk Abenlkütt dts Scmi Kalahüd Jencs. Romen von A. H. Adams. (Nack^druck verboten.) (42 (Fortsetzung.) „O ja, das Ende wird kommen — bald genug; dasselbe Ende für uns alle," fügte sie ernsthaft hinzu. „Es ist kein Zweifel, daß das Ende kommen wird." „Fräuleiir Sibyl," sagte er, iirdem er sich vo-rberrgte, „was haben Sie? Gaai^ gewiß könnten Sie mir so viel Vertrauen schenken, es mir zu sagen." Sie schaute ihn wieder in ihrer halb erstaunten, er- wag-eiwen Art an. „Fa." sagte sie endlich, indem sie ihre schlanke Ha::d erhob u?td sie achtlos ins Wasser fallen liest. Vo?r ihren Finger:: zog ein silberner Streif wie ein Strom voi: Phosphorlicht sachte dahin. „Ja, ich kann es Ihnen sagen. Sie sind die einzige Person auf der ga?:zen Wett, der ich es sagen kann. Wer Sie dürfen es Ihrer Frau nicht erzähle?:." Galahad versprach es voll Eifer. Er rückte um einen Sitz näher heran. „Ja?" ermutigte er sie sauft. ,/Jch must^sterben," brachte sie kalt l)eraus. „Das müssen wir alle," sagte er, gezwungen lachend, obgleich ihm eine eisige Furcht ans .Herz kroch. Sie war ihm immer so zerbrechlich, so zart erschienen. „Aber sehe bald — in einer Woche spätestens." „Sie 7 4 stammelte er schreckensb.eich. obgleich sein Herz chn sagte, daß es gerade dies war, was er tvährend dev E riken Zeit zu hören gefürchtet hatte. „Gie — müssen -tbe?:!" sagte er mit einem Ausdruck des Entsetzens in u Augen. erschien ihm so ftrrchltbxrr, so bchammernswert, so sinnlos. Er weigerte sich es in sich anfzunehrnen. „Ach nein," sagte er, um das schreckliche Schweigei: zu dvechen,. ,.9tein. das ist eine törichte, krankhafte Einbildung voi: Ihnen, Sibyl. Wie tonnen Sie so ettoas sagen? Sie sind cheute abend aufgeregt. Das ist undenkbar, undenkbar .." Jämmerlich brach er ab. Er war ihrem traurigen^ überzeugten Blicke begegnet. Es schi-ei: ihm, al^s ob- sie ans ihn schaute mit dem großen, unbewegten Mitleiden eines weisen Engels, der sich ivundert über die Blindheit eines sterblichen Wesens. In ihr >oar jei:e schreckliche Geüvistheit, die jenseits aller Furcht steht. „O ja," sagte sie, mehr im: seine Zweifel zu beri:higen, als um ihn aufznklären. „Ich weiß es. Vor zlvei Wochen wurde:: mir gerade noch drei Wochen zu leben gegeben — drei 'Wochen höchstens! Und zwei davon sind verftossen. Zwei davor: sind schon tot." „Aber das ist ja irnfinnig. Wie köinren Sie das so sicher (wisse:: ?"• Doch während er sprach, fühlte er sich beinahe krank im Gefühl der Gewißheit. „Hören Sie," sagte sie, sich nach! vorn beugend ivnb ihre nasse, toeiche Hartd, die nicht bluten loollte, empor- ziehend. Und dann in der Einsamkeit a::f dem Wasser, unter dem Schweigen des Hinnnels berichtete sie ihn:. „Ich weiß nicht, wie es am fing, nur, daß ich mich ganz wohl fühlle his bor ungefähr einem Jahre. Da boganr: ich abzumagern und blaß zu werden und ftihlte mich manchmal sehr milde. Aber das ging lange Zeit so weiter, ehe wir dara:: dachien, daß es etwas Erilsthaftes sein könnte. Dcrnn schickte Vater zu ei?:e?n Arzt. Der Arzt kam, untersuchte mich, gab mir Arznei und sagte mir, daß ich mich nicht auf- regei: solle, anrh nicht ausgehen, iroch mich ernrüden. Ich mußte nahrhafte Speisen m mir nehmen und in: Freien schlafen. Er empfahl eine Seereise, aber Vater loollte mich danials nicht fortlassen, ur:d ich tväre a:tch nicht gegangen. Ich wollte ihn nicht verlassen, er hat niemaiw als mich Aber die Sclfioäche nahm zu, und manchnal war ich so müde, daß ich Igezwn:rgen war, mehrere Tage lang zu Bett zu bleiben. U:ü> dann kam der Arzt regelmäßig, und es kam mir vor, als ob er ernst ansjsä'hv, und Vater wurde zärtlich gegen mich Ma?:chunal t?xtr er sehr streng zu mir gewesen — 0 , ich weiß, er liebte mich immer — aber als ich krank wurde, 'war er ein ganz andrer Vater! Er verzichtete sogar auf sein Golfspiel, tmr, um bei mir im Garten unsres alten Hauses sitzen zu können und mir etwas vorzulesen. Oder, wenn ich zu krai:k tvar, um aufsteben zu können, pflegte er hereiidkvmnwn und mir von der großen Reise um die ganze Welt zu erzählen, die er mit mir machen wo'le, sobald ich gesuifi) sei . . . lind jetzt — " Mit einem krampfhaften Zusammenfahren suchte sie sich zu fassen, so daß Galahad in: Gri?nm über die Grausamkeit des Lebens hätte aufschreien mögen. „Dann kam ihm de:- Gedanke, daß unser altes Hans zu geräuschvoll für mich sei und der Garten nicht abgeschlossen genug — so ka::fte er dies Haus — nur für mich Und ich konnte während all der Zeit nicht verstehen, warum er sich plötzlich so verändert hatte, es war, als könne er es, pichl ertragen, tvenn ich nicht unter seinen Angen war. Mutter erzählte mir, kurz ehe sie starb, daß er sich immer einen Sohn gewünscht habe und daß er sehr enttäuscht gewesen sei, weil ich ein Mädchen war. Aber das gilt nur für die Oberftäche seines Wesens, im tiefsten Jmrern l>at er mich immer geliebt; nur scheute er firi) immer davor, es zip zeige::. O, diese letzten wenigen Wochen halien mir seine Liebe gezeigt. Vielleicht würde ich sie in Wahrheit nie erfahren haben, wenn es nicht — destveg-en gewesen wäre. Er war so hart toegen Horaee. Er sagte mir sehr streng, daß ich für die Liebe noch zu jung sei, es sei nur ei?:e kindische Verble::di:ng, die vorübergel-en würde. Deshalb verbot er ?nir, mit ihm zusannnenznkonnnen. Zlls ob ich es nicht besser gewußt hätte! Ich war erwachsen in dem Augenblick, als Horaee mich küßte. So kam mir Vater da- n:als entsetzlich vor. Aber es lvar nur seine Liebe zu mir. Ich bekam es ssxiter heraus, daß er mit dem Doktor gesprocl)«?: hatte über das, toas er so leichthin mti) halb im Spaße meine „Liebesgeschichte" nam:te. Der Doktor war plötzlich sel)r ernst geworden. Er sagte, daß ich vor aller: Dinge?: vor jeglicl)er Auslegung behütet lverden müsse; er könne es nicht aus sich Trehmeu, mich irger:deine EKffahr laufen zu lassen. Als ob ich Horaee aufgegebei: hätte, urkd meint es mein Tod ge- wefeu wäre!" Ulw Galahad verstand den plötzlich llndenschaftlich gewordenen Klanc, in ihrer Sttmme. Für sie war, wie er sab, die Liebe wirklrch das Leben. (Fottsctzm:g folgt.) Statt Karten Else Klotz Heinrich Schwarz Verlobte Gießen, 1 . Januar 1919 Gustel Möhl Gustav Schmidt Verlobte Gießen, Silvester 1919. Gießen Liesel Nagel geb. Jung August Knodt Verlobte Silvester 1918 Löhnberg Gießen Statt Karten Eretel Pfaff Heinrich Pfeil Verlobte Silvester 1918 Siegen Statt Karten Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen Carola Nuppel Robert Schäfer Gießen Silvester 1918. Hann.-Münden Meinen Freunden und Bekannten nebst meiner werten Kundschaft von Giessen und Umgegend wünsche ich einfrohesneussJahr! Jakob Heimes, Schuhmachermstr. ZI Allen Verwandten. Freunden und Bekannten sowie meiner werten Kundschaft von Gießen und Umgebung zum Jahreswechsel die herzlichsten Glückwünsche! Ludwig Wagner, Schtthmachernreister, Gießen. Weserstraße 17. Cafe Amend Silvester and Neujahr KONZERT 7795 09210 Meinen werten Gauen, freunden und Belanttlen sowie meinen werien Kollegen und meiner werten Nachbarschaft wünscht ein gutes neues Jahr August Guntrum Solmier €»of, Babnliofstiafie 31. as Meinen werten Gästen, Freunden und e $ Bekannten wünsche ich hiermit ein 8 ZksMsMrrßWlltzesNechhr! Franz Rathenow und Frau, Gasthaus zur Deutschen Eiche, Kl.-Linden. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten und werten Kundschaft wünsche ein glückseliges nerresJahr Frau Hermann Oßwald Ww. 10267 Wieseck. Statt Karten Mariechen Walter Georg Dahmer Verlobte Gießen, Neujahr 1919. ötalt Karten Luise Müller Wilhelm Eckhardt Verlobte Lang-Göns, Neujahr 1919. Käthe Römer Martin Weigand Verlobte Allendorf a. d. Lumda Mainz a. Nh. Neujahr 1919 ‘t' Allen Gästen und werter Kundschaft sendet fe« die herzlichsten jSfa Glück- und Segenswünsche A zum Jahreswechsel! D Familie Ludwig Haas W Metzgerei und Wirtschaft W »2«8 Wieseck. Alicestraße 9. M 2$ m m Schwarz-Weiß-Ltchtspiele _Seltersweg: 81 ( 10844 a Ab honte, 81. Dezember, bis Inkl. Freilag, 3. Jan., Uraufführung des gewaltigen Kunst-Fü.nwerkes , JrifEkH Selisrls Miti“ ?f r berühmte Roman von Ge«r K Herr mann für den F 1 1 n bearbeitet von Itieh. Oswald tt . .... " Teil in 4 großen Akten Unter Mit Wirkung von nur erstklass. Künstlern. Der II. Teil betitelt == i^efiriefte iakofoy - - ist in Vorbereitung und erscheint demnächst. Aasserdem »och das glanze nde Beiprogramm. Unsem werten Besuchern viel Glück zum neuen Jahr! An die Studenten des besetzten"u, neutralen Gebietes! v. 6. Hermes. Qießsn, Babaholstrafls 68. Fernsprecher KW7. Bekannt träte h. gewissen- dsiie Änsbildnng in allen HaadelsSÄcfcara. Ha'blabrs- s. Jahresklnss. Höh. Bande s a-ik asso. Begine der nenaa Bars« aa 7. Jan ar 1319. Anmeldungen täglich. Prospekte frei. I 93ß7 zwecks Austausches von Nachrichten u. dergl. am Freitag den 3. Januar 8 h. c. t. im Tasthos „Hindenburg" einfinden zu wollen. I. A.: Jung. Bei dem Scheide« »on dem »ns lieb gewordenen N o d h e i m a. d. Bieber ist es unser innigster Wunsch, den gastfreundlichen Quarltergedern für die »arm- herzige Aufnahme herzlichen Dank und Lebewohl zu sagen. Unvergessen werden uns stets die Weih, nachtstage 1918 bleiben. Es waren unsere besten Huartiere im ganzen Kriege. Mit einem donnernden Prosit Neujahr Glück und Segen! danken aufrichttg die Offiziere, Unteroffiziere und Mann- schäften des Stabes der 10. Ref.-Division. Rodheim a. d Bieber., den 31. Dezember 1918. * 09136 Musik-Unterricht (Klauier • Violine • Orgel • Harmonium) nnr S Jf£ hmrc I s I dicn ? entlassen, habe ich meinen Unterricht m vollem Umfange wieder ausgenommen Ulbert Haften, SNSS"" »silcr-NUcc 35 Waage« aller Art werden eichfähig hergestellt, wwie geeichte wnnge« und Ketten- «aasen empfiehlt Karl Schmidt, Rcu cnweg 42. Btsmarckstraste 14 II Immobilien, 09244 Verwaltungen, Wohn.-Bermittlq. llanMiUi ton Frl. Wan. Slld-A M in C p 7 I102Ü1J ^ Üntcrricht^m Schneidern und Anfertigung vouU^clic- ^ Buntstickereien, Hielt, N hiffchenarbeit, Klöppeln und allen neuen Handarbeiten. Beginn des Unterrichts: Montag tüoa 6. Jan. 1919 . .Der verehr,en Einwohnerschaft von (Yrosten Linden Utyz. u. Mannschaften der ;>eruivrech- ^^EhtugdcsTctachementS^tobbe für die überaus herz- liche Auinahme und freundliche Bewirtung, die tlinen *5 r oer!edlen 11 Tage zuteil neiuovben ist. Ganz besonders gilt uriser Dank denen, die dazu bei- getragen haben, uns emen frohen Heil. Abend zu bereiten Grosten-Ltnden werden wir nie vergessen »io Qllz., Ptf -. n, Ka-msch. d. Pornspr.-Abt d. BeUsh . Stobbe! Zum Jahreswechsel wünsche ich meiner verehr! Kundschaft ein irmfno nlfmlrHnlinn ...... I„U I Edgar Borrmann Eisenhandlung. 10383 Allen Quartiergebern der Kabenauer Str., lUöferßra&e, Jungferftraße, Obergarten und Stftuflergaffc in IDiefecfe wird für die gastfreundliche Aufnahme fnermtt Herr- Uchst gedankt. 1. Homp. Hcf.dnf.,Ncgt. Z7. Liebigshöhe. Am Mittwoch, 1. Januar (Nenjahrstag) Grosses Militär- StreiGhkQsizert ausgeführt von der gesamten Garnisoukapelle unter persönlicher Leitung des Kapellmeisters Herrn Hermann. Anfang 4*/, Uhr. 0glB0 Anfang 4V, Uhr Möhrs Tanzschule! Der verehrl. Einwohnerschaft von Giessen und Umgegend zur Kenntnis, dass wir die Tanzschule unseres verstorbenen Vaters welterführen und bitten um geneigten Zuspruch. Hochachtungsvoll Frau Louise Deuster geb. Möhl Karl Möhl 0 OMN Marktplatz 23 IH. Stock. NB. An einem Privat-Tanzkursus können noch einige Damen u. Herren teilnehmen und nehmen wir Meldungen bis spätestens J5. Januar entgegen. Preußisch-Süddeutsche Mossen-Lotterie. a Wir begannen im Januar | Sonderkurse iOr Erwach’ene,. besondere Buchführung, Handelskunde, Sprachen, Rechnen, Stenographie, Maschinenschreiben usw. Obige Fächer werden auch in Privatunterricht erteilt. Nähere Auskunft mündlich od schriftlich durch Vogtsche ===== Privathande'sschule ßoelhestr.32. Tolepb. SS24 Schmierseife weist, Ersatz, aber fettig und tadellos wirkend, markenfrei, in Kübeln von erwa 60 kg, habe zu M. 45 per Kübel av hier, Stachn^ tteluen Posten, abzugeben. 10166 L. Schwenk, Sisemrolh tDtllkretSs, tULLcblneri- 8 c!imier- 0 e!e Ireidriemen lidt Fraoklur! & wmD Die Ziehung 7. Januar. £ofe^ ber 1, Klasse beginnt wieder am Allen Gästen, Fieunden und Bekannten 'Es * ein gAilches neues W! | Ernst Dunkel nnd Frau ^ Univerfität». Äaffer und Konditorei. 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