m. 36^ Erstes vlatt *68. Jahrgang Samstag, 28. Dezember W Ter ttitfttxcr Anzeiger erscheint täglich, außer k-oimtogS. - ^'eiionen: ♦Ic^cn^^aiuilkK&lotter; ftie sfclc» für den Kreit Kietzen. bezugrprert: monnti.'.li(f.l.35,ütertcl- jätnlich N!k. 4.05; durch Abyole- u. Zweigstellen monatl. Pik. 1.25. durch die Post Rlk. 4.05 viertel« jährl. auSschl. Bestellq. pernfprech - Anschlüsse: sürdieSchr>'t!eitung112 Verlag, Gefchäftsstelleöl AnschrlststirDraytuach- richten: Anzeiger Hfesje«. Postscheckkonto: Zrantfurt a.M. Ub86 ZDittsngrrttnddruck u. Verlag: vrühl'sche iiniuii|in< von Anzeigen f. die Laae-nummer MS zmn Nachmittag vorher ohne jedeAerbmd! tchleii Zeilenpreise: für örtliche Anzeigen 25 M..iür ailswä rtlge 30 'Bf., für Reklamen Mk.1.-nebst 20" runaszusvlag; Platzvoc« schrift 20 % Aufschlag, Hauptichri tleiter: Aug. Goeg. Verantwortlich nnnf^rffhr für Politck: Aug. (Noetz: S.w«b-da., ffiie&en L w -mr . - , ... Auzelgenteü: H- Veck; Univ.-Ynch- u. Sttinömämi R. kasge. 8christlelt«i>g. Seschästtft-Ile u.vru<1er«i- Schiilstr. r. umtinti in G,-«-n. -Anzeiger für Aerzllicher Notruf zum Ende des Jahres 1918. Von Pkvoi'. Dr. Sommer, Geh. Medizin alrat in Gießen. SBer als Arzt und Psychologe das Geschehen in der Gegenwart verfolgt, dem drängt sich immer mehr scher'die gegenwärtige Not kst aus die Befürchtung ans, das; das deusick)>e' Volk infolge dar furchtbaren wirtsä>aftlichcn Bedingung«: des Wafsenstillidandes emer schlvenm Erschütterung seines Nervenshstems ausgesetzt ist. Als Nervenarzt habe ich während des Krieges vielfach Scöcimgen qkesehen, die durch Erschöpfung zustande kommen, wozu sich daun bestiintnte Vor stel l nng s ko m p l ex e gesel ten, die mit dein Krieg Zusammenhängen. In der klinischen Sprache kann weit dies als Mischtypus von neurast henis ch e n nach p s Y - >ch o g e n cn Störunge, bezeichnen. Tic allg«neiue Erschöp'nng und Aushungerung, von denen man besonders als Arzt ein«: klaren Begriff bekommt, bilden die Grundlage für pftzchische Ersck«nnngen kranklxi wr Art, und es ist zu fürchten, dag diese Krankheitsformen, die wir bislfer schem in betracht!ichenr Grade beoliachtet iabm. epidemisch werden, wenn nicht unser Politisches und wirtschast'iclies Leben endlich in geordnete Bahnen kommt. Die Waffenstillstands- dediuguugen vcrursackfeu eine Mißerordentlich ti-efgreifende Störung unseres ganzen Wirtschaftslebens. Tie drol.iende vxitere Einschaän- knng oder Aushebung des Personenverkehrs kommt zu der Störung des Warentranspories, besimders der Sohlen. Jnolge der fortschreitenden Demobilisierung iverden andauemd Arbeitskräfte frei, die bei der S"ocknng des Verkehrs nicht verwendet weroeu können tzmd in erlfeblichen: Grade die Zahl der Arbeitslosen vermewen.. Wenn die Entente diese trnrsi Haft sichen Bedingungen des Was en- stillstandes aufrecht hält und, wie es geschieht, den Verkehr zwis- eu Herr links- und reckst srheinischen deutschen^ Gebieten weiter v.r- hindert. wenn sie weiter duldet, daß im Osten und Südo ten das deutsche Volk von Polen und Tscheckrea als recht-und nurchtlos besudelt loird, so daß eine weitere Störung der wirtschaftlichen Ac- beit erfolgt, so ladet sie auch vom ärztlick-en Standpunkt eine furchtbare Verantwortung ans sich. Bei dieser Sachlage fühle ich mich als Arzt verp lichtet, ausznsprechen, das; durch dieses Verfahren ,as ans- igehnngerte deutsche Volk immer mehr in eine n e r v ö s e Ai a i ;en- krankheit lnn ein getrieben ivird, die sich nach meiner Uebe.zeu- yauig in zwei Jormen, nämlich 1. als n e r v ö s e De P r e s s i o n ^ 2. als politischer Wahnsinn von a na r chi st i s che in! Charakter entladen muß. Wenn es der Entente wirklich ernst mit der Bekämpfung des Bolsck>e.vismus ist, so darf sie nicht weiter durchw: rts cha .{ t l i ch e L a h m l e g u n g de s de u t- schcn Volkes eine Massenkrankheit heraufbeschwören »die, wenn sie erst wit in Rußland auch 4 n Deutschland, der Mitte von Europa, ans gebrochen ist >wie dce geistigen Epidemien des Mittelalters sicher auch g a n z Eu r o pa ergreifen wird. Ich weiche mich mit diesen Aeußerungen in erster Stme, falls sie erreichbar sind, an meine früheren und vielleicht noch 3-reirnhe intb Brannten, besonders Aerzte mrd Psychologen im ÄuslaD), u. a. auch in Frankreich, Italien nnd England, sodann aber an alle Amerikaner, welche sich an den europäischen Ursprung ihrer . Kultur erinnern, und an alle diejenigen, die sich trotz der furchtbaren Zerrissenheit in diesem Weltkriege ein europäisches Gewissen bewahrt haben, nnd rufe sie aus, noch Kräften dafür einzutreten, daß dem gequälten Körpm und Geiste des deutschen Volkes endlich Ruhe und Frieden jum Wiederaufbau eines inittelenropäischen deutschen Wirtscl>afts- mrd Kulturlebens gegeben wird. Bleiben die nnrtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland noch 1—2 Monate so, wie sie jetzt sind, so wird sich die von mir prognostizierte Krankheit in furchtbaren Symptoinen entladen. Schon icut sind vereinzelte Selbstmorde von ehrenwerten Männern, welche Mc deutsche Not nicht mehr ertragen koirnten, geschehen, und wir Psyc.üater wissen aus der Geschichte der Krankl)eiten, daß auch der Lebensüberdruß epidemisch werden kamr. Es sind dies iure die ersten Symptome der konlmenden Krankheit, die jetzt noch vernii sen werten karm, wenn Tentschlond bald zum friedlichen! Wiet-eraufban seines vernichteteir Wirtschaftslebens gelangen kann. Bleibt dieses wie jetzt gestört, so hat die kommende Nationalversammlung vom ärztlichen und psychologischen Standpunkt eine schlechte Voraussage, da der Zustand von nervöser Ersä>öpiftlng und Ueberreizung, der jetzt schon den besonders in Berlin hewor- tretenden radikalen nnd gewaltsamen Erplosionen zugrunde liegt, weiter steigern und zu einer allgenlemen Zerstörung MrenMrd. An Stelle des neuen Reiches würde der Kam Pf Zoller gegen alle entstehen, wenn nicht endlich unser Wirtschaftsleben in Gang kommt, und dadurch die Grundlage für cinen fruchtbrin- g e n d c n. Verl auf der Nationalversammlung gegeben wird. Ich rufe daher als Arzt und Psychologe eurerseits alle human denkenden Angehörigen der uns feindlichen Staaten auf, der ihren Regierungen für eine Milderung der Waffenstill- starrbsbedingungen eiirzutreten, andererseits richte ich an alle deutschen Volksgenossen vom gleichen Standpunkt die Mahnung, mit allen Kräften zu dem Neubau des wirtschaftlichen und staatlichen Lebens beizutragen, damit das Schlimmste: eine geistige Mossencrkrankung, vermieden wird, 8. Angesichts der Größe dieser Aufgabe nnd angesichts unserer jetzigen traurigen, geradezu verzweifelten Lage ist es .anderairt- wörtlich, daß immer noch Männer und Frauen mrtatig befteitc steheir. Heute ist es Ausgabe jedes deutschen Mannes mu> jeder deutscl-m Frau, sich einer der staatserhaltenden Parteien anzn- scAießan und sie in ihren Aufgaben zu mrterltützen Ihre Ziele sind .wie ihre Ausrufe zeigen, in den Hauptpunkten dre gleichen^. Daß sie sich bis letzt nicht zu einer große;: blwgerluhcn Parte: lgeeiN'lft haben, ist kein Schade, weil he: der Verhältniswahl ldoch jede Stinune zur Geltung kommen kam:. Es ist auch zu «Kossen und zu wünschm. daß der Wahlkampf unter de.: bürgerlichen Parteien ein sachlichem sein ivird und daß die bürgerlichen b&t* t eien schließlich doch ruxl) durch eine Listenverbuckung vereint schiagen und so die Mehrlseit gegenüber den Umikurz«wippen, me unser Viwrland einfach ruiniere:: würden, erringen werden., fväre geradezu ^Verrat an: Vaterland, weni: es, ^ivre be: der jüngsten Landtagswahlen, iwieder geschähe, datz ettoa 1/4 der Wähler der Walchurne seri: bliebe. _. ^ Mit dem Wähl«: allein ist es aber nicht getan Die Sozialdemokratie ist organisiert und auf den Kamps vorberenet, die bürgerliel>:i: Parteien sind das mcht, sie haben sich den durch die Revolution übcrr-aschcnd geschaffenen Verhältnissen erst, aiipaisew sich neu gruppieren und organisieren müssen. Ihre Arbeit durch daS Früherlegen des Wahltcrnnns verdoppelt loorden. Man sollte es nicht für möglich Hallen, daß es bei dieser Sachlage noch ^.eute gibt, die sich der Mitarbeit in einer Partei enthalten, weil ^hnen der Vorsitzende oder eine sonst maßgebende Persönlichkeit m der Partei nicht genehm ist. oder weil sie aus Geschästsrücksiäften mcht int öffentlicher: Sehen hnvortreten mögen, oder gar, weil ihnen die Mitarbeit einige Unln'quernlichieiten bringt . Auch das mnn mci t -gelten, daß der eine oder andere Punkt des Parteiprogramms eine gelegentliche Bemerkung eines Parteivedners mcht gefallt, oder daß nicht Erfüllung aller Sonderforderungen :n Aussicht gestellt Nnrdi Heute sollte jedem deutschen Mann nnd wdex deutschen Fron das Wohl der Allgemeinhnt, die Existenz des Vaterlandes voranstcben vor eignen Interessen und Wünschen. Die zu leistende dlrbeit kann aber nicht von xinigen wenigen Männern nnd Frauen getan werden, alle Müssen Mitwirken uiid die bürgerlicben Parteien unterrlützen. insoekondere gilt das auch für die Jugend vornehmlich die Studentenschaft. Nötig smd zu dem Wahlkampf veichlick)e Geldmittel und namentlich auch Mäamer nnd Frauen, die im Wahlkampf, in den Wahlversammlungen nnb von Haus zu Haris tätig sind uiid aufklären! ' Also, ihr deutschen Männer und Frauen aus Stadt uiu> Land, schließt euch unverzüglich einer bürgerlichen Partei an, es gilt die Existenz unseres.Dateclaiides! Auf zur Arbeit! Lin Ausrüf an da; Vürgertum. Das Bürgertum hat anscheinend noch nicht erkannt, ,vos bei den.' kommend«: Wahl«: aus dem Spiele steht. Tie Revolution hat statt eines Friede::^ der Verstäirdigung unsere völlige Unterwerfung ge r > ch und den F edm noch in wei.e Ferne gerückt. Trotz alles fvürdetosen Benelns und Bittens der jetzig«: Machthaber sind die Wass'mstillstandsbedingungen unserer rachesüchtige!: Gegner immer drückender nnd erniedrigender geworden, so z:var, daß^ sie den völligen Zusammenbruch unseres Wirtschaftslebens herbcizuführen drohen Tazu daö CH.:os im Innern, Klasiendiktatur und eine nackiAwade mrerträgliche Willkür einer Acanverheitsgrittwe und ldivlunrde Hamgersnot! Man hat der alten Regierung- so oft zum Vorwurf gnnacht, daß es ihr an führenden Männern gefehlt habe. Heute steht es in dieser Hinsicht noch viel schlechter. Ter neuen Viegiernng. in sich gespalten, fehlt jede Initiative und Energie zur 5>erbeiführung von Ruhe und Ordnung und Friede. Der Bürgerkrieg hat — unter Entheiligung des Weihnachtsfestcs — in Berlin 'seinen Anfang geirommen, Staatsvermögen lvird aller- wärts in Millionen verschleudert, die Arbeit vielerorts eingestellt, die Iteichscinheit ist auf's schtverste gefäl/rdet. Not tut heute eisetne Manneszucht, Ruhtz und Ordnung, williges und freudiges Mitarbeiten auf allen Gebieten, wo es :m Interesse unseres Volkes zu arbeiten gibt. Solches selbltloses Mitarbeiten tut jetzt vor allem irot bei der Borbereiturng zu den Wahlen zur Nationalversammlung rrnd zu d«: Landesversamm- Knigen, damit in diese Körperschaft«: Männer eii:ziel>en, die gewillt und befähigt sind, uns geordrretL Verhältnisse und eine starke Regierung zu schiffen. Vom WaffenftikeftandsauSschntz. Berlin. 27. Dez. (MTB In der Sitzung der internationalen Waffensftllstcnidskoiuinisnon vom 25. Tezember wurden eine Iieihe Noten über folgende Gegenstäiche ge>vcchselt: Befehle des Marschalls Fach, das deutsche Eisenbahnpersonal würdig zu behaicheln, werden von den untergeordneten Organen immer noch nicht ^befolgt. Wiederliolt ereigiwten sich Ausschreitung«: entwürdigmdster Art gegen deutsches Ensen- bahnpersonal, so daß trotz der von deutscher Seite bewilligten hohen Zulagen das deutsche Personal sich weigert, nach Frankreich und Belgien zu gehen. Für den Fall, daß infolge Mangels an Lotomotivpersou al die Amir fernng der Lokomotiven und der Abtransport der Eisenbohnwag«: .sich nicht reckftzeitig ermöglichen läßt, lehnt die deutsche Regierung jede Verantwortung ab. Von deutsck>er Seite wird wiederholt gebeten, die Rhein- über gärige freizugeben, und .die Sverkungen :n den Brückenköpfe!: und auf verschiedenen Bahiilini«: und Bahnhöfen zu beseitig«:, um die Abbeförderung des nicht angenommenen Eisen- bahnmarerials und die Zuführung der ar:s Temtschiland anroll«:den Lokomotiven und Wagen zu ermöglichen. Trotz des Ersuchens der deutsch«: Delegierten, die für den Unterhalt der alitierten BesatziUigstrrtppen nötigen Gftdmittel rechtzcrt'g arz if»rd«.n, !m:r ti tä' am 26. De e über m Mainz zur Zahluiig fälligen sechs Millionen Mark erst an: 24. Dezember bei der Waffenstillstandskommission m:gefordert. Infolge der Weih- nachlsseiertage konnte keinerlei Gewähr überrwmm.m werden, daß die Zahlimg in Maftrz rech.>fttig erfolgt. Zahlungen sollten in Zn kunft mriidesteus vierzehn Tage vorher angemeldet und nur an Werktagen durchgcsührt werden. Die bayerische Regierung ersuchte für die Wahlen zur bayerischen Nationalversammlung die gleichen Erlcichtv rungen zu gewähren, wie sie für die Wahlen zur deutschen National Versammlung beantr^^t und i ir'n'schen . genehmigt sind. Ferner wti'i d e lay ri ch Regierun, ctUs di' ernste Lag- der gesg 'ileü bayerische!: ^sitouuric m .. I.rf^^g- K 0 h l c n m a >: g e l s nulßten alle Industriebetriebe des rechtsrh'inischen Bayerms ^vorerst aus zehn Tage stillgelegt werden. Anstatt daß '— in schroffem Widerspruch zu den Bestimmuugen des Waffeisitillstandsvertrages — pfälzische Kohle nach Nordfrankreich verbracht wird, sollte dringend sofort von seiten der alliierten Oberkommmrdos die Freigabe der pf.alzisck)en Kohle und außerdem ein Zuschuß von Saar kohle für die Pfalz imd' das rechtsrheinische Bayern Migeordnet tverden. Tie Turchfnhrung der Wahlen im rechtSrhernifchen Gebiet. Berlin, 27. Dez. (WTB.) Auf die von der deMschen Maffenstillstwidskommiijion dem Oberkommando der Alliierten vor- getragenen Wünsche, daß zur Vorbereitung und D urch- führung der Wahlen .zu der deutschen Nationalversammlung die Absperrungsmaßnahmen in: besetzten Gebiet zu mildern seien, gestand Foch den deutschen Behörden fol gende Erleichterimgen zu: 1. Tie ordiimrgsUiäßigen Vertvaltimgs- behörd«: sind befugt, ohne Einschränkwig Berichte zu versenden, die sich auf Vorbereitung«: für die Wahl oder auf die Wahl selbst beziehen. 2. Presse- und Versammlungsfreiheit wird von den alliierten Armeen gewährt, in dem Maße, daß sie mit der Aust rechiterhaltung der Ordmrng mrd mit einem einwwidfreien Verhalten der.Bevölkerung gegenüber den alliiert«: Arme«: in: Ein Mng steht. 3. Einreise in die besetzten.Gebiete oi>er Ausreise >nach dem Innern Teutschland-s wird Person«: gewährt, welckx' im Besitz eines Passiergechches der ordiiluigsmäßigen Verw.il- jtungsbehörden sind. Diese Llnordnamgen sind«: keine Anwendung auf das Gebiet von Elsaß-Lothringen. Der Zwischenfall in Mannheim. Berlin, 27. Dez. (WB.) Die Waffenstillstands ko mnnssion gibt bekmmt: Anm23. Tcs«!:ber erschi«: überrasch«cd in Mannheim, also in der n«itral«: Zone, ein fourzäsischer Mafo-r als Wgesm:dter des Generals Gerard mtd teilte mit: Am 24. Tezember lverden 5(00 Franz-os«: in Mannhein: emrücbm, um die Ordnung aufrechtzuerhalten. Das deutsck>e Batalllon, das in dNanlllicim liegt, habe bis 2 Uhr nack-nrittags die Stadt zu verlassen. Ein deutscher Pwtest hals nichts. Auf dem Wege über die fli I mrdskommission nn:ri>e daher versucky, Msirarung In führen Hierbei stellte es sich 'l-eraus, daß die Frmpw'ien geglaubt Mn infolge von Beschlüssen des Mam:heimer 'Svlixttenrat^ sei«: Unruhen entstanden. Die Franzv,en wollt«: d:es mcht dulden und glaubt«: daher, schleunimt die Poliz« "r Mannheim übernehmen zu sollen. GlücklickMivepe.konnte von der Ma ww stick st and s ko m m is s io i: den Franz-vsen mUgttetlt werden, .deiy M Mannheim alles in Ordimiig se: und daß das BoN-aiwensem der deutschen Pokizntruppe mich fernerhin die Ordnung verbürge. Immerhin lag dem, tvas die Franzosen gehört hatten, doch ern wirklicher Vorfall zugrunde. Ter Mannheimer Lvoldaten- r at hatte irämlich bm Beschluß gefaßt, das d«ktsche Bataillou in Mannheim zu entwaffnen. Tie Durchführung, des Beschausies wurde jedoch durch das Tazwischentreten der badpchen Regierung Mannheim, 27. Dez-. (WB.) Das für Mannl-eim vor- gcsehure Spm melleg er für feindliche Kriegsgefangene w:rd hier nicht errick^t und damit Vommt mich das für Me ongekündigte französische Bataillon in Stärke von ^liva 10 X) Mam: nicht lnerher. Auch ist von der Unterbringuipi von rund 101,0 kranken und verwundeten Soldaten der Ententemächte abgewl-en worden Ter Plan für die Friedentkonferenz. London. 27. Dez. (WTB. Reuter.) Tie „M'orningpost schreibt: In Dem Plan für die Frieden sk 0 n ferenzi. die wahrscheinlich am 6. Januar beginnen wird, ist eme Aenderung eingetreten. Tie Besprechungen werden nur zivilä>en den vier bsioßmäcksten England,-Frmikoeich, Italien und den Bereinigten Staalen abgehaltc^. L-icraus werdcip die übrigen Bundesg«:osien zu- einO^ Besprechung eingeladen,* die,sie' im besonderm b trftf«t. An der Regelung der Frage .des nahen Ofdens werd«: Grönland, Serbien Sud Rumänien teilnehmend bei den österreickiafch- ämsarisch-en Angel eg«: lwsten pnrH ^Grieck-enlmid".. ausfallen Zu Est wird der allgeckmnne'ZustanLs iü 1§irröpqp Kneifen verlautet, werden die Alliiertclp bei den vorläusigen Vesvreck'ungen Geleg?nbeit haben, mit den Anffas>:mgcn der Neutralen ft: Fühlung zu treien, vor all«n.-mit den Auffassungen der Neutralen, die den Alliierten günchg gesimrt waren. Tie RegierungSkrifi»« (WBtt ^-Mber den Stand der Regierun^- krise meldet die „B.-Z. a. M.^5 Ter Zentralval der A.- S.- Räte, der jüngst auf der Reichs'Volifer«^ gervählt wurde, und aus 27 Mehrheitssozialisten besteht, trat heute vormittag rm Abge^ vrdneteuhause zu einer gemeinsamen Sitzung mit oem Rat der Bolksbeauftragten zusammen. Der Fortbestand RatL der Volks beauftragt«! ft: seiner gegenwärtigen Zumnimensetzung erscheine ausgeschLossen. Entweder werde der neue Rat der Volkse beauftragt«: nur aus Mehrheitssozialister: gewählt oder N!:r aus Unabhängigen, wobei die bisherigen Vertreter düster Grrwpen im Amte bleiben würden, oder Ebert, Sckvide- mann und Landsberg würder: durch drei andere MelTrheitssozialcstrn ersetzt. Tie Krise ^ziel-e sich aus die drei HauptsraiTen: 1. die Durchführung des Besckstüises des Mteckongreffes über vü Kvm- mandogb.valt und die Stellung der Offiziere, 2. m:s die Soziali- sierui:g der Betriebe, zunächst des Bergbaues, und 3. auf die Frage der völligen Temobilisation. Die „B. Z. a. M." will wissen, daß der Zentralcat in diesen drei Punkten die Auffassung der Unabhängig«: teile. , Berlin, 27. TeZ. (WB.) Wie am Abend der „Vorwärts" aus ^er Reichskanzlei erfährt, sind die Gerüchte üb«: den Rücktritt des 9!ates der Volksbeauftragten oder einzelner sein«: Mitglieder unbegründet. Berlin, 27. Dez. (WTB.) Ter ,.Vossischen Zeitung zufolge findet die angekündigte gemeinschaftliche Sitzu!lg> des Zentralrates der Arbeiter- und Soldatenräte und der Volks- l>eauftragten erst morgen vormittag statt. Die Volksbeouf- tvagten werden voraussichtlich ihr Bleiben im Amte von der Er- füllimg der Fordeinng abhängig mack>en, daß ihnen vom Zenttal- rat genügend Machtmittel in die Hand gegeben werden, um ihre Autorität wirffam zur Geltung bringen zu können. Die Verabschiedrnrg des Generals LeqniS. Berlin, 27. Dez. (Priv.-Tel.) Gegenüber der Meldung von der Absttznng des Generals L e q u i s verlautet aus zuv«> lässiger Quelle, daß General Lequis zu den Offizieren von der Armee versetzt ivordcn ist, nachdem sc im Aukg.ibe, die Truppen in Berlin eii^iel-en zu lassen, erledigt ist. Damit ist das ganze G«:erallommando Lequis aufgelöst: ein Pachsolger ist nicht ernannt, vielmehr l>at der älteste hier anwesende 0>eneral Freiherr von Lütttvitz ohne weiteres den Befehl über da.- Gardekorps übenwmmen Die Zurückhaltung der in der Schweiz internierten deutschen tririeksgesattgettcn. Berlin ,25. .. Tie „Deutsche Mkg«nenie Zeitung" mel« det: Durch die Presse ging vor einiger Zeit die Nachricht, die französisch^ Regierung Ijabe im Gegmsatz zu der britischen ibre Zn- sti.uneiz internierten Kriegsgefangene!:, die «ttspreckiend den Waff«ift:tt- standsbedingungen frei gelassen war«:, auch die deutschen in der Schweiz n 0 ch internierten Kriegsgefangenen heimbeförderr würden: die französische Regierung lgrbe sich ihn Ilstirgenteil erboten, die Internierten wieoer nach Franko.i ck in die Kriegsgesangenschaft zu übernehrnen. Es erschien zunächst kaum glnnolick>, daß von französischer Seite ein den Grundsätzen der M«:schlichkeit derart widerspreck!«:der Scanchmnkt «ngenomm«: mvd der Sckyveiz eine Mitrvirkimg dabei zugenrutet worden sein sollte. Leider ist aber die dLackwiclft jetzt durch den Wortlaut d« Note bestätigt motb«:, tvelche die sck)weiz-eristt^ Regierung von d.n Ai^elegenHeit erhallen und der deutsch«: Regierung zur Veriü- Igniig gestellt hat. Diese Note lautet in deutscher Ueber'etzung wie folgt: Tie französische Regierung hat von der Note vom l8. Nv- ventber Ke>mtnis genommen, wousit die schweizwische Regierung unter gleichzeitiger Besürivorttmg einen Antrag der den sichen Ri- gienmg ük>erm ittelt, der dahin lautet, die H«mlresördcr!:ng der.zu st Zeit in der Schweiz internim't«: deutsche Gcfane«wn zu erv'iHn, und ztvar in «yr gleichen Weise, uhe die französischen ll>efnng« n freigelass«: norden. Tie Negierung der französisch«: Republik ka:m dem in oben- erwähnter s!lo:e «ug.-NiMnn«:en Standpunkt, der iu vollem Wi.ec. spruch zu den Bestimmungen des Waffen tt lstandes fleht keines- svegs zu stimmen. In Artikel 10 des W: f«:'illstaichs"«- a-e - ist in der Tat die HeiMbesörderung ohne 0'rgeusft.i e ' für a le SM gs- gefangenen der Alliierten nird der Verftnigteu stauten vorgesehen und dem § 3 noch hinzugefügt: Jmmerhu: syll die HeimbesördermuZ hoteitfdjen ffncffSgefangcncninben Niederlanden lotb her Bdtod* i (hir»rrh„m w . , .. ^ . -T SF* twr sich gehen. Es kann sich also ■* r ? *** im ZtMfvottMge tätigen Be- Me aus Gefundhettsgründen zn beanspruchende Heimbeföroerung werden unter Wahrung des „ <« «tzoriz b-iiEich-n deutsch« Gesang«^ | die t'ÄtÄr Die Stimmung im Elsaß. (WB.) Der Empfang Poincarös 5JJ Libu r s, der bm der kvanzösischen Pres^ als jubelnde £w u^r ' öc5>oI ? cnrn 9 an Frankreich ausgelegt wurde handeln. M. dmüx^reqier aus Bürgerkreisen ^^wdt ^ ^ SS^a“Ä »rr» ^« 6 tsan «*5 m*^Ä'ÄÄÄTe'l » Eenm» »o*. « 7 &OT * ^ ** Ä :ÄÄ ^ ^ * Staats- r^ infK M 4 ti .. _ ö .i v iY*i Ä ä&ää KSfÄiS “? E««H^^^WeN-r°rbe^ »usammenzu halten: vlö Klick» muüke mich > I Q <»; + « ;*V ~..c /u...A'<_ t ‘ * Jr, r , 1 e 1 ^ c .H ^ er ^ Weser mmg zusammenzuljalten: plötzlich nrnßte mich dies Unglück ereilen.'" I Zs itun g ist auf. Grund des Schlußsatzes 'ihre7' LettartikL Die Grenzen Ungarns. heutigen M-ittagsauZgabc vom Mitteilung vom 3. D^ember zur Kemrtnis von denl Kommmrdieieiüten z^r bringen, Cenerol der von dmr daß nach der Oshanii^e ixt Mlnerten erba[teilen Weisungen die V®*. 3 sl^vo kr s che N-Sto'ate gochrderle Grer ^Nche Grmzc des slownNscheit Bodens folgcnd^nckKi, fest gesetzt Nt. 1. die Memvarttge Nordiren'.e Ungarns: 2 dre W.st k.??^^?0arns brs^z.1» Dmrru: 3. Laus der Toiian bis zur Mün Grcszener StaHStheate^ Gießen, 26. Dez. Die Nsse von Stambul. Operette von L e o F a l l. J Ä A ^Mn auch mit einiger Verspätung „Die Rose von ©Xw- ^S P0 " I S ) ^ 4 ' "Lauf" der "Zpel^bis"R?mä-1 fJ^ ü }'' SSS^® 'lach Gießen geßürden. Und sie scheint weniger Mm^zömÄt^b^.^^^SlowaLr:'S/d ^ fur3Cm £>em Oberstleutnant Vyr über-1 ?^ r S vt ^ e r n c T,: .deren geschmeidiges /rr ^~' r -—| '=i v „, e'"*'"“ uMv«/*m-uaijcs ^piel bereits in melire- belE-rte sich auch diesnml bestens. Ihr 25,, % kWTB.) Der Mtmsterr-t beschloß bie f® 0 ®” .'L mÄt allzu Mtsgiebig, abn sehr symmthtsch ^fte iS'saiturr SBa ^ lCn “ r "* Konstituante fftr die zweite j ^E^builg Mibelangt. vor allen übrigen Anwerbung Freiwilliger. mrd gibt stimmen den Vorrang öermine ÄVsUdl"o"wirkt"mehr durch chr ^ I N^^ameitt und ihren etwas der^-drasttstchen Lumor, als durch nZÜrt,BeMwmg >Lae brachte es mit ihren Partner Carl Enrst Schaum, dessen^Fn.dolin in flappfiger Leblxrftigkiüt kmim des ?«^^lhe i m 23 Tez (W^B.) Das Generalkdmmando I ^.^Een war Kl S^ ^n stark^'^E^^r"vöhe- hnnr, o?° r ^,^ rIa J 31 svlgende Bekanntmachung bctr. Anwer- 0 5 Mdoll Gi vl l das Trio veroMständigte. Es M.^iwilliger ftrr beit Grenzjchutz: 1. %f Anordnung des das Publrknm sich vor Lachen ebensogern auf Krregsmimfteriums sind auch im Bereich des 18. Armeekorps ^ gyvalzt hatte, wie es Vater und Sohn als türkische ^Erge ^Verwendung ^im Gebietes Ober-Ost, des Grenz-1 ^Ä^gswi-me^anf iwr Bühne taten. Das musikalische Sch.ver werden ige zur Verwendung im Gebiet des Ober-Osh des öirens* Bogrüßmigsioi-mel auf der Bühne taten. ,, *L U1 cir k Grenzschutzes West anzuwerben. 2. Hierfür laicht auf ihren Rollen, sondern bei der „Rose btim ritiMtichtri: In Brmmfcls ?f?Lü,ntbul mtd tlnem Pm Schauspiel her zur Operette gekommen zu sein Fricdl^rg belm Ers-Batl. A-R U ' brw, Eri.-B J.-R. 116, in Laubach bri der Ers.-,tt- ^det^J ^e.-Es/ 23, in Mddo-OrtEbera ll? M '"Wetzlar beim Eri-B-Ü. J.-R. " lMt die Vrrpfltchtnng für rin Verbleiben im di^g> Kundigim^rrtst bei vierzehntägigcm Probe- immer Tie Spielleitung lxrtte Rudolf Goll, der der leichten Muse er ein .anmntraeS Bühnenkleid zu geben iwifi, die Musikalische i«für die Werbung solche Mannschaften Leitung Ludwig M a rg uth, der auch das verstärkte Orchester waren und aus Mangel mi Arbeits- 5ut im Zug ^atte obwohl man hie und da merkte, daß es sich ^le^enhelt sich sn einem werteren Verbleib im Heere bereit fmbeni im Orctesterraum um eine Neuformation handelte sü r Verml^^b hat durch den Truppenteil zu k ^ wie ,,aix>|-e wnt ©tarmnir* war ein voller Erfolg und TlliaewÜlb^n^n Werbestelle angegliedert ist. 5. J™" kann damit rechnen, daß sie noch oft auf dem Spielplane er- luuh bereits Entlasseneil haben ihrem Truppenteil scheid wird. zz Jedenfalls die „Rose von Stambul" war ein voller Ersvla fAttM -i_ C . f. r* r mt. - . ^ ' y ih^nUtttttch'als FaeiEige ^ V^pfllchtnng zum freuvilligen Verbleiben im Heer du Digen.orlvmm als vorübcrgcl-end znm aktiven Militär- 7 'w. Smne der Militärversorgungsgesetze, dim-n^ °3+ F^wlllenuntersttitznng und Aufwandsentschä- digung lausen weiter und toerden neu begründet. 8. Nach drei-, moimtiger Dienstzeit hat jeder Freiwillige Anspruch auf einen , .. . - - -- — . -... vv ,.v ^v^mwu |PI 0 inueeti!ttl^^gv^^' O^bührnisse Offiziere und Beamten 1 ani Riontag in den Metzgereigesckjäflen abz'lgebeii 38u* Stadt rsnd Catt5. Gießen, den 28. Dezember 1918. Lebensmittel. ** Die Fleis chmarkcn vom 30. Dezember-bis 5. Ja w an: Montag in den MetzgereigesckMf!en abz'tgeben Freibank. Montag 'den 30. Dezember 1918 »oerden innerhalb des Iieichos: Besoldung gemäß A. V Bl. 1918 N 122$, ^ u, WHW4a ^ CMh}urt%:»hi? K J ^ K^östi^mig ohne Brot aus Truppen küchln'. *° n 2 ~‘ 4 Uhr die Nummern von 1151-1250 beliefert M-tveuychiidigung für Selbübekoittgung wird nicht gewäbrt Ge- für Unteroffiziere und Mannschaften: a) mobile Löhnung ) mobile Mk w '£■ ^u.'rolsiziere uno wcannichasten: a) mobile L mich den Dienstgraden, mindestens 30 Mk. monatlich und Verpst^nng. h) Zulagen: In der Heimat im Westen 4 2 ^kadttheater ^u der morgigen AüMhrung der „Rose von Stambul" wird Herr Arthur Reppert. der mit Lerrn Schaum abwechselt, die Nolle des Fridolin geben. — In «*«*&.« ÖM®»* ft» 45 *ÄK ÄÄS Rrich-s 5Mk..täglich, aufin- 9Jloi znm der imb Verfügung des Kriegsministeriums vom 16*. Itt 18 Nr"8lD u. ib L I d, imowert ihm die Abfindung nicht bereits bei einer mchneil Entlassung Meil geworden ist. Wr ^M lt ’?n Cr £ t - 9K<,lt Mil ei^en de^ ^ Tnri \'^ ) ' fr J u ^ven). Nr 7 = 25 Mk. auf Mitglied Nr. 237 Vollzuges. Das Sck^vei^geLt Mr 5k (ÄüIXft n^b mifn!> W Gießen), Nr. 8 -25 Mk. auf Mitglied &fW 53 K 5 ÄS«MB"!' «IWäs S SOf ^räfffe-ÄÄ’r s « Aus dem Reiche. Erleichterung des Straftwll^lgs in Preußen. von, Tageszeitungen olpie Unterschied der Partürichtung m wertem Clans zu Gießen), Nr. 10 = 25 Mk in dault) zn Gießen), Nr. 11 = 25 Mk^ tirischeii DWpiinarstrosen'ist 'tzit Nr.137 (S-flieserarrt Wilh^ Rudolph zn Gwfim,, rur Dan.er v »n sieben *■,«. m l ^ ulJ ’ L ' 1 yoarnen^ vis vre univerittatsanla, vom Militär beleg! rst und geeignete .rnb«n-p »"bangt wert«, | Lokale znrZrit nicht zur Verfügung stechen/Sobald die?L N Dezember ausgefallenen sämttich und in der ursprünglich beabsichtigten Fassung veoanslalret werden. Nähere AnkündiMugen erfolgen zu rechter Zeit im Anzeigenteil dieses Blattes. , ** Be sitzwechsel. Am 24. Tezeml^er wurden vertäust/ 1. Das Dcagnus'fckZe HauS, Alters weg 61, iür 80 000 Mk. an .'ilrufnurim Greb. 2. Das 9tic^laus'sche >xn's Selter-wen 8! für 160000 Mk. an Sckmhmaci-ermeifter Magruv^ 3 Das Lüde ing icie Amveien, Teirelslnstgärtchcn 8. für 21000 Mt ai Sattler mein ei Zi'uhne. 4. Firma Äbbermann L Kling verkaufte ein 8.Zimmer >Haue ui der Keplerstraße nlr 60000 ML an den Kauima:m Aubel in — Srhm.mn.gAoeise sind in diesem Jahre für rund ^—o Millionen Häuser und Bangrnndstücke verkan t nwrden. ^ Stinu n g. Aus Aulatz fernes heuttrien 60. Geburtstages inrtcie ©anfbtreftpr Mbert Heichelheim für die Beamten der .vcttteldeulschon Credittmnk, Filiale Gießen. 10000 Mk für den Unteruützimgsso.ids, außerdem wurden beioe Scho ft rnlchi'er sowie der Verein für Armen- und Krankenmlege mit namhaswn Zuwen- cmngen.bedacht. Bankdirektor Heichelheim hat die Hälfte frhif^ ^Ehens m Gteßen verbracht, so daß ihm unsere Stadt zur zweiten Hermat geworden ist. ** Die Gemeinn ü tzige Baugenossenschaft Gieße, hält am D^mtag den 30. Dezember, abends 8 Uhr. in den G<-ldl)äsl^ raumen der Allgemeinen Ortskrankenkasse eine anshwordemiräie Iaknesverwmmlnng ab. welche sich u. a. mit der Anslösuno de-- Genon'enschaft znm Zwecke des Zusammenschlusses mit der . Bau- genopenschaft 1894" besaßt. Die Mitglit'der werden hieraus ga-t beionders hmgeimesen. orur^* ^^Weiß-Lichtspiele (Seltersweg 81 Ab Samstag 38. T^embcr bis Nüoutaig. 30. Dezember ll'mmr ,.Tas Gürtelickstoß der Seuahfa" ein Künülerroman zur Aufführuno Tie Handlung spielt tollweise in Indien. Kreis Lauterbach. bet \P a J n 'JS 05 -' Fürs Vaterland starb der Lehrer Hans Pstanz, Leuttimrt der Re^rve mrd Komp mnieführer Inhaber des Erlernen Kreuzes und der Hessischen Tar^egckcitsmedaille (h nar bov dem Kriege dienstlich verwendet in Metzlos. Holzherm und an hiesiger Schule. Kreis Friedberg. . < Z^^^berg, 26. Tez. Ein Fahnenjmrver erschoß m der BergtNlerne beim leichlserttgen Umgehen mit seinem Revolver einen Soldaten. ■f a ch, 26. Dez. Nach vierjährig treuer Pflicht- l.fe? 0 It-arb ben Heldentod der Kanonier Gustav Stvll, Inhaber des Eisernen Knurzes und der Hessischen TamEtsmedaille. — Gambach. Ans dem Felde der Ehre starb der Seminarist Karl ^tohr. Schüler des Seminars zu Friedberg. — Friedberg- F-aner b a ch. Fürs Vaterland starb auf einem Nevi,ronS.7ange der Lel-rer Konrad Arnold. Leutnant d. R. mrd Kompaguirsührer Medaille ^ ^fernen Kreuzes urcd der Hessischen TapswlliÄ erste der deut- lchen Stabte ■ W jetzt Tarmfardt em schönes WeÜMrchtsgeschenk betomme-n, .Bank dem ^vannlstwzigeil Entgegenkommen- AmeMrs sind am Vüontag über die Sckjüoerz 15 Eisenbahnwagen Lebens- Sj ! !rlL lfa Darmstaldts Bcivohner hier ein. gttvoffen. Am Belchertage woreii fortwül/rend eine ganze gieckv amerikanischer,, llerne aber »flinke Smrttätsmttos unters trt&r li jo fehr brfehiite Fracht zimächj!: imch den Lagerraunien eines, amerikanischen Untertanen in der Ludtvigistraße brachten^ ^ 0,n i? en . bvlt drei Waggons geleert werveu, die anderen y?*?! 1 & ie bestehen aus Kaseoe. Reis, Sch^ ^nssrven aller Art, amerikairisem Speck ufw. Zunächst soll ein Terl^ denl Roten Krery überwie,'«m .werden, danrit allem die Knegsbeschadrgten. die Loyarette usw. versorgt werden, ^er andere lerere Teil soll dann an die Bevölkerung zu mäßigen Preisen zur Verteilung kommen. u u vesstn Nassau. n U U rl i{ %, W-'Jl D-e Sperre vom be- ,etzkm Gebiet nach Frankfurt rü jetzt für Arbeiter und An- gestellte a u s g e Hobe n. Es gel-en ttiglich mehrere Züge die gegen emen Ausweis von der fraiizösischen Kommmldauttir rn Mamz und Höcpst benutzt toerden können. - ^^rankfurt. n. M. 27. Tez. Die Ehefrau Seeger Straße zielte au den Weihnachtstagen im Sckjerz auf ihren Multi lmt entern Armcerevolver, als die Waffe sich plötzlich £§**« Seeg-w drang das Geschoß in den Uitt^r lerb. Nach emigen Nttnuten trat der Tod infolge Verblutung em «Uttst und Wissenschaft. X Hanau 22. Tez. Am heutigen Tage blickt das Ha- L^uer Stadt thea te r auf ein 150jähriges Bestehen zurück, 'l.s „Komödienhaus im Jahre 1768 von dem damaligen kunstsinnigen Erbprinzen Wilhelm von Hessen erbaut und am 22 Te- zemlier 1768 eröffnet, führte es von 1803 bis 1866 die Bezeich- ^5”^sürslliäjes Sckxiuspielhans", von 1866 bis 1872 wurde e» „Tl-oater in Hammn" genannt und bann von der Stadt Hanau übernommen. L>eit dieser Zeit wird es bis auf den heutigen Tag als „Hanauer St-adttheater" bezeichnet und blickt ans M^/ustLerischen C-rfolgen reiche Be-rgangenhüt znrilck. Von t° 7 ? ^k^^tete das Stadttheater Kommissiousrat Frep. mich des-en Ableben übernahmen die Kasseler Hoffehauspi-.'lcr Övp- mar und ^arrtz die Direktion, später wurde Sldalbett Stefster Direktor wahrend seit zwei Jahren bis auf den heuti.^'n Tag Ludwig Spannüth-Bodenstedt die Direktion fühtt. Tie Jubiläums- scter wurde^erngeleitet durch ein von Fvankfirrter Ki'rnsllern gegebenes großes Sinfoniekouzert. am 21. und 22. Dezember war- den die Schrllerschcn Dramen „Tie Räuber" und „Wilhelm Tell" aufgeführt. Rkrchksche Tlachrkchre«. ^Gottesdienst am 29. Tez em her (Sonntag nach Weihnachten:. Evangelische Gemeinde. 9r/s:Mr N^altt: 5: Pfr.-Ms Schajvr- ^ In der IJohannes kirche fällt der Gvtte;Ä>ienst aus. — katholische Gemeinde. 6Vr: Beichtgel.; 7: Hl. Messe: 8: Aust, d bl Komm : 9- Hocki- amt m. Pred.^ 11: Hl. Messe m. Pred.: 5 Hz: And. ' * Eingesandt. i?? 1 J* 0W ! n 3 h unter dieser Rubrtk stehenden Drtikck üoerniiumt dre Rcdattlon dem Publikum gegenüber keinerlei iveramwortung.) ^ Gießen, 27. Dez. In der Senckenbergstraße kamen am 27 d Mts in der Mittagszeit 3 Herren 1-o,ch zu Roß. Die Angst zweier Hewn, die Pferde könnten mit ihnen auf der etwas gefrorenen Straße Mrzen, ließ sie nicht bewegen, ab^usteigen und die Pferde zu führen, sondern veranlaßte sie, aus den Bürgersteig zu retten, auf dem sich Fußgänger befanden. Ist der Bürgersteig an der betreffenden Stelle an und für sich null etwa einundeinhalb Meter breit, so ist es rmverzeihlich, daß dem .Bnrgicw von fetten der Herren Reiter noch nicht einmal dieler Platz gesichert war. Ein Herr in Offiziers uniform hätte metnc Frau überritten, wäre sie nicht sckstiell zur Seite ge^ sprungen Jeder gebildete Mdensch hätte sich nach einem solchen Vorfall, besonders aber gegenüber einer Fran, entschuldigt, je- >vch nichts dergleichen gesckiah. Vielleicht verhttldert diese Veröf- senllichrmL späterhin ähnliche Mle. | | Nr.3 H Zweites Blatt Samstag, 2 .Dezember *9$ Vählrrversammlung in hruchelheim. Man schreibt uns: , .öeuchesheim, 26. Dez. Unter dem Vorsitz des Kreisobst- «rutechnlkers Hebe rer fand heute hier eine stark besuchte Wäh- rerversammlung statt. Der Kandidat zur dLationalversamm- lnng, Iusttzrat Grünewald aus Gießen, sprach über das Ver- haltmswahlrecm und über die gesamte politische Lage, über bia Ursachen des Z u sam me;rüruck>es der Disziplin in der Armee und über sie Notwendigkeit, daß so rasch als möglich geordnete Zustände rm Deutschen Reiche wiederhcrgestellt ivcrden müßten. Tie Deutsche demokratische Partei habe die Führung der nichtsozia!- simokvahickxm Wählermassen zu übernehmen, sie sei bereit, bei dem Ausbau und der Sicherung der Ergebnisse der Revolution aufs entschiedenste mitzuwirken, sie wolle das Reich als Ganzes erhalten, uirbeschadet der Fortexisbenz der einzelner Bundesstaaten. Mit internationalen Bestrebungen habe sie nichts zu hm', sie stehe vielmehr auf streng nationalem Boden, wro übrigens auch ihre Geschichte beweise. Für die Gleichberechtigung der sozraldemokratischen Partei sei die Fortschrittspartei jeweils eingetreten, sie sei auch bereit, gegenwärtig mjit ihr zusammen- zuarbeiten. Gerade die Ereignisse der neuesten Tage aber zeigten daß die sozialdemokratische Partei nicht imstande sei, die Ordnung herzustellen und das Reich aus den Boden verfassungsmäßiger Zustände zu führen. Die drei Richtungen, Regierungssozcalisten, Unabhängige Sozialdemokraten und Spartaluslcute, bekämpfen einander mit lvüsten Schimpf reden und schießen aufeinander mit Maschinengewehren und Kanonen. Alle drei Gruppen seien Sozialdemokraten, seien in ihren Endzielen einig und müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, daß ihre Unleinigkeit das Volk weiterhin ins Unglück führt und daß die Gefahr einer Besetzung des ganzen Landes durch unsere Fciirde jeden Tag näherrückt. Eine sozialistische Regierung, wenn sie auf Grund einer Mehrheit in der Nationalversammluirg ans Ruder gelangt, werde sich vor dem Ansturm der radikalen Elemente nicht halteii können. Weitere Wirrnisse nick unabsehbares Blutvergießens müsse die Folge sein. Schon jetzt zeige sich, daß die Regierung! Ebert-Haase der Spartakisten sich nicht erwehren könne. Jeder' der die Wiederkehr der Ordnung wünscht und der ciu Interessti hat am Wieberausbau des Reiches, Bürger, Bauer und Arbeiter müsse sich angesichts des Bildes von Zerrissenheit, das die sozialdemokratische Partei ausweffe, von ihr abwenden. Ter Redner erörterte an Hand des sozialdemokratischen Programms und der Protokolle früherer Parteitage der Sozial- pcrraofrotie die Lehre von der Vergesellschaftung und oon'ocr Aufhebung des Privateigentums. Gewiß seien Eisendahn, Post, Telegraph und Telephon verstaatlicht und ebenso gewiß gäbe es auch größere industrielle Betriebe, die ihrer Art und ihrem Umfange nach der Verstaatlichung zugänglich seien. Tie allgemeine Verstaatlichung welche den -Schaffens-trieb und die Eigenverantwortung aufhebe. sei zu verwerfen. In einer Zeit, in der die wirtsäiaitliche Kraft des Volkes aufs äußerste angestrengt -verden Müsse, damit Erträgnisse ffür die Bestreitung der Verüindlick>- keiten des Reiches erzielt werden könnten, seien Experimente, wie die Verstaatlichung großer Industriezweige abzulehnen. Die großen Gewinne, welche die Industrie abwerfe, körmtm in Form der Vermögens- und Einkommensteuer sehr wohll dem Reiche zugänglich gemacht werden. Ter kitzeligste Punkt für die Sozialdemokratie sei die Agrarfrage. Dem Landwirt müsse klar gemacht werden, daß, je rascher und ausschließlicher die Sozialdemokratie zur Herrschaft konlme. um so schleuniger auch er der Enteignung anheimsalle. Die Landwirtschaft aber eigne sich hierzu am allerwenigsten. Der Bauer sei der geborene Eigcnunternehmer. Im Gegenftrtz zur sozioldemvkratischen Lehre sei er der Ansicht, daß der bäuerliche Besitz ge stärkt, die bäuerliche Existeirz gefestigt werden Müsse und daß man den Preis des Grund und Bodens herab-^ mindern müsse namentlich durch Aufteilung des gebundenen und des Großgrundbesitzes. Der Redner bezeichnete es als böse M- sichr. daß man ilnn mttersck>oben habe, er wolle nicht für die Aushclnmg der Fideikommisse eintreten. Er sei ein Gegner der Fideikommisse und sei überzeugt, daß man sich ihrer Erweiterung und Neubildung widersetzen und daß man die Auflösung der Fideikommisse herbei führen Müsse. Letzteres selbstverstündlich auf ge- setzlickrem Wege und unter Aibfinsimg der Anwärter, ivie denn überhaupt derartige Maßregeln nicht als Enteignung ohne lÄrtschä- digrnl-g gedacht werden könnten, sondern unter Gewährung der letzteren, dies zwar ghue Berücksichtigung des Konjunktnrwertes.' Tie Verstaatlichung der Industrie stoße auf das weitere Bedenken, daß gerade für die Entschädigung der Besitzer das Reich gegenwärtig kein Geld habe und daß ferner man mit der Schaffung von weiterem Neichsdermögen unseren Feinden Zngriffsobjekte verschaffe, die sie mit Freuden für ihre Ansprüche ergreifen werden. Ter Redner l>edanert, foafc in einigen Versammlungen der 'rü- heren national liberalen Partei in Gießen Bemerkungen: ge'assen seien, als ob das Volk an dem Zusammenbruch unserer Verhältnisse schuld sei, und daß ein Redner in einer Deutsch-nationalen Versammlung ähnliche Vonvürse gegen das Volk und weitere Aeuste- rungen getan hähe, die dem Ernst der Lage nicht entsprächen und geeignet feien, die bürgerlichm Parteien untereinander zu entzweien. Er schloß mit der Mahnung, alle wirtschaftlichen Maßnahmen imd die Stellung der Parteien zu denselben unter dein Gesichtspunkte zu betrachten, ob sie geeignet seien, die Ehverbs- chancen für die Arbesiermassen zu verbeisern und zur Erhöhung der Versorgung der Gesanrth-eit beizutragen. Von der Tätigkeit des Präsidenten Wilson erwarte er einen günstigen Einfluß aus die Friedensverhcnrdlnngen, von dem Anschluß der österreichisck>en Provinzen eine Stärknirg >des Reiches und eine Bffeitigung der HegemLane Preußens. Er begrüße auch den Gedanken eines Zusammenschlusses der hessischen Landes teile, die früher zusammcngchört lstitten. u'.rd er envarte von einem solchen gerade für Gießen mrd dessen Umgebung große wirtscha tliche Vorteile. Ter Widerstand, den seither Preußen bem wirtschaftlichen Zusammenschluß des hessis dvm Hinterlandes mit der tvestlichm Peripherie der Provinz -Oberhessen und speziell Gießen eirtgegengrsetzt habe, werde verschvinden und die Stadt Gießen sei durch ihre zentrale Lage als Verkehrsftwtenpunkt geradezu be>timmt, ein V e r - DsS raiieriiiitte ü&fgffncr öcs Harn 8s!shül> ZMö. Roman von A. H. Adams. (40 (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) „Bist du's'?" rief sie leise. „Ja, ich bin es." Aber der „Ich' war durchaus nicht der „Du", für den sie ihn genommen hatte. „Sie?" sagte das Mädchen, und ihr Eifer schien, merklich abgekühlt. „Allein? Kommen Sie schnell herein!" befahl sie ungeduldig. „Cs ist ganz sicher. Vater ist heute abend nicht zu Hcmse..." Unendlich verlassen, ein zerbrechliches Wesen, in ein fließendes weißes Gewarrd gekleidet, schvebte sie auf den Stufen bei dem Wassertore. In ihrer Haltung lag der Ausdruck unendlicher Maltiakeit, den er schon so oft an ihr bemerkt hatte. Sie ffcanb da und hielt beide Hände auf ihr Herz gepreßt. Und dieses sanfte, unendlich liebende, imettMich sich selbst betrügende Herz war es, das Galahad brechen sollte! „Ist «er krank, ist er rot?" wisperte sie voll Entsetzen. Galahad, der schwerfällig sein Bvot an die Stufen gerudert hatte, schaute ans. Ach. lvenn Horace nur tot wäre, das wäre unendlich viel besser für sie gewesen als die Wahrheit. Einen Angenblick lang dachte er daran, ihr Ku -erzählen, daß er gefährlich kranp daß er tot sei. Das wäre sogar die Wahrheit gewesen, denn für sie war er für die vereinigt« Lvck, im-7 w 1 ST ZI} n n * u werden , dies selbstverständlich auch zum Vorteü der umlregeirven Ortscl>aflen - Stelle sprach F r a u L e h r e r S ch n e i d e r in emdrmynchw Wern über die Ausgaben vec Frau, lvotci Nv betonte, daß sie deutsche demokratische Partei die einzige von ^..ÄZE'rllchm Parieren gewesen sei, die jeivells schon Ar das inanen,trmmrecht, wenn auch rn beschränktem Um ange. einge.räen 1CI Wesen nach die wahre Demokratiic und sie einzuttetm ^ *** Walst füc die demokratische Liste Nacheinander tmten »odann die unabhängigen Sozialdelnokra- rensi)eckmann und Krel, später darm auch noch sie Mehr- gss Diener und > Mann dem Referenten des * entac ^ fn - betonten,, daß sie mit dein Bolsckftwismus „Mb, zu tun hätten, daß sie aber machtlos seien, die Dorkomm- mge rn Berlrn zu bejeitigen. Dem Wunsche der bürgerlichen Parket r Mbhrecht und Rosa Luxernburg totgeschvssen würden, wnnten fte freurch nicht zustimmQi. Die Verstaatlickmug der Pro- vukhsn werde allerdings von der sozialdemokvatischen Paäei ver- wngt, zunächst aber nur diejenige der großen kapi'alistisch bc- s, Auch dos Banffoesen müsse in erster Linie vees'aat- nant werden. Tie Zerschlagung der Fidei komisch bringe viel Geld S 1, _dem ins Auslan-d geflohenen Kaiser habe man gwßo a_chi.antuaten von Lebensmitteln veree'undeir. Die Ursache des Kriege^ und der Verlängcrrrng desselben falle den vormals lerr- Ichenüen Klassen zur Last. Tie Unabhä:rgige Sozialdemokratie Hobe rrchhg gehandelt, indem sie die Kredite vmveiiert habe. Justiz- ^leivald habe sich früher gegen das allgemeine mrd glückte Wahlrecht geäußert. . Fustizrat Grünewald erwiderte, daß dies nicht zutrcffc mw das; er zeweils, sogar in den letzten Jahren in den Krieg Mitglied der Physikalisch-Teckmischen Neichsanstalt. Seit 1905 gehört Grüneisen dem Lehrkörper der Friedrich-Wil- helms-Universität als Privatdozeirt für Physik an. &crmifd>£C0« • Bussard und Flugzeug. Ueber eine interessante Beobachtung schreibt ein im Felde siebender Emseuder der Deutschen Jäger- Zeitung: „Unsere Schetnweäerstellung wurde eiues Tages von zehu seiudlichen Fliedern in bederiteuder Höbe überflogen, ilnnge verfolgte ich die'e mtt eurem starke» Glaie, als nrrr ein kleines Flugzeug durch seine gewandten Kreise beso wers auistel. Bald flog es an der Spitze, bald um kreiste es das ganze (Geschwader, um sich am Ende wieder auzuschließen. Groß war niein Erstaunen, als es voin l^-eschwader ubflog und ich es nun endlich als ein?n Bussard erkannte. Trotz des Zielieners rurserer ^lbwehrgeschütze scheute der Bussard nicht davor zurück, sich lange Zeit den Fliegern anzu- scbließen." Letzte Uachrichten. Revolten im N?chraebiet. Essen, 26. Dez. In Hamborn halten streikendeBerg- leute das Rathaus und das Postamt besetzt. Das Rathaus tmwde am Weihu.achisabend von einer über tcru-seirdköpsigen Menschenmenge gestürmt, die auf den umlüge:rden Zechen die Bergleute ge- zsmrngen hatte, die, Arbeit einzustellen. Die Polizei twirde errt- wafftret, ein Pvlizeimspekwr schwer verwirndet. — Inzwischen sind folgende Telegrainme ans die Eingabe der Gewerkschaft „Deutscher Kaiser" an die Ne englischen O.fizieren, sowie urrter Teilnahme polnischer Soldaten der Danziger Garnison stathand. Es soll be.chloiben ivorden sein, sin polnisches Expeditionskorps in Danzig zu landen, zu dem sie in ^Danzig liege-aderr polnisch gesinnten Truppen üo^egäer sollen. Danzig solle!ba r .ut besetzt uns dab deutsche Volk une die deutsche Ragierrurg vor eine vollendete Tatsa.be gestellt w rden Eine in dieser gel;eime^i Versammlung gebildete Kounni sion ist ani zweiteil Weihnachts eiertage ll a ch Posen gefahren und hilft Hort nrit siner anderen polnischen Abordnung zusammm. die aus der Sck>n>eiz gekmnmen ist. In Posen soll eine Republik Polen mit Paderewsky rcks Präsident ausgerusen lverden und zwar soll ml deutschen Gebieten Danzig, Westpreußcn. 'Posen, SIFesien Iwnd Pmnmcrn bis zur Stadt Stolp polnisch tverden. Der polnische Geigmkünstler und Politiker Paderewskv ist tat ' sächlich mn Dienstag in Danzig gelandec und wurde von Vertretern der Donziger polnischen Vereinigung emv'mrg.m Die trutsch gesinnten Teile dm Danziger Bevöl!:rung erliegen folgend? Aar. üung Ml die Bevölkcrmig: „Die polnischen Truppen sind da, die Stadt wird besetzt, das deutsche Volk, öie deutsch? Regierung soll vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Tie Beschlüsse der geheimen Ver-samurlung im „Tanziger Ho." sollen in den nächsten Tagen schon aus geführt werden. Seio aus der Hut!" ^ Tatsächlich sind die pvlnis>.'e:: Führer mir T-ouuerstag mittag nach Posen abgereist. Tie deutschem Krei'e vermistalle en am Abeiro eine große deutsche Gegenkundgeoung, in der Pv>sessor Rocthe von der Berliner Universität über „Deutschlands Not" sprach. Tie „Deutsche Allg. Ztg " gibt diese Melvungeei. nur nrit Vorbehalt ueieder und glaubt, daß nach iem Bescheide der Wa senstill- standskomMission eine unmittelbare Ge abc für Danzig kaum l-e- stelst. Es scheint, daß die Teilnahene englisck-er O^ festere an dar fraglichen Geheimsitzung nickt ihren Weisungen entsvri l t, awerer- feits kann sie nicht bestreiten, daß die Polen wie die Tscko >n aus- , sch.veist-.rde Hofftrurigen hegen lind das; geheime Vecschwörerzusam- menkünste polnisck)« Ueberlieserung seien. Danzig, 27. Tez. (WTB.) Der „Danziger Zeitung" geht von führender polnisck)>er Aeite. eine Erklärung zu, in der die Berichte über eine geheime Polenberatung und über gefaßte Beschlüsse am.ersten Feiertag für glatt erfunden bezeichnet werden. Derartige .Beratungen hätten überhaupt nicht siattgefunden, soirderil nur xine öffentliche Begrüßungsfsier für Paderewski. Tie Führer der englisck^-fvawzösischLN Militärmis- sion in Tanzig. Oberstleutnant Grirnwovd^ wld Major. Engel, idrkläven in der „Tanziger Zeitung", daß sie an derartigen Beratungen nicht teilgenomonen hätten. Wilson in England. London, 37. De^. (WB.) Meldun .9 des Reutesichen Du* veaus. In T o v e r tvurde Wilson vom Herzog, von Eonrlaught mrd dem Botsck>after Davis empfangen Aus dein Bahntiofe verlas, der Bürczermerster von Dover eine WiltKmnmenadresse. Darauf anhvortete der Präsident: „Wir haben gieineinsam sehr ericftc Zeiten durchgemackp und könne,c mis desl^ilb als Kanreraden ulst) Buildesgienossen betrachten^ da nichts so sehr die Menschan einander iläher bring>t, ivie gemeffv, sames Verständnis rurd aomeürsame Ziele. Ich glaube., daß ivir trotz aller schreckliche-n Leiden uird Opfer dieses Krieges ernesl Tages, wenn wir auf sie zurückblicken, einsehrn werden, daß sie der Mühe wert waren: nicht nur wegen der Sicherheit, die sie den Welt g.^gerrüber vor einem nugerechden Angriff gäbe".:, sondernj auch wegen des E i n v e r st ä n d n i s s e s, das sie zwischen den moßen Nationen zur dauernden Erhalnnrg des Rechts sä/ufen. Es gewährt mir deshalb eine ganz besondere Befriedignrlg, hieft zu weilerr. es wird mir damit Gelegenheit gegeben, meinen Geist mit denr Geiste derj dem Herzog von Eonnanght in Begleitung des Hofes zum Bnckinglxun-Palast. Nach halbstülckigen Begrüßungsrufen der vor dem Palast versani« melten Menge erschien Wilson auf dem Balkon, umgeben voir bart König, der Königin, Frau Wilson, der Prinzessin Mary und dom Herzog von Eonnaugsi und dankte der Lmw-ener Bevölkerung für den Empfang. London, 26. Dez (MlTB.). Meldung des Reuterschen Bureaus. Viscount Grey wird an der Spitze einer Abordnung dss Vereins für den Völkerbund vom Präsidenten Wilson am Sonntag Vornnttag in der amerikanisckien Botschaft empfaugeir. Zu der Abordnung worden gehören Viscount Brice, Genera^ Smuts und Profeffvr Gilbert Murvay. bereits tot. Sein Herz \mx gestorben und sein Herz war es, ioas sie begehrte. Es komrte jetzt nur rr-och eine kleine Zeit währen, bis sie es einsah. Noch eine Entlänschnng wie diese, und sie mußte es erkennen. Aber ihre seltsam rührende Gebrechlichkeit, die Angst ihres hilfesuchenden Blickes hielt ihn mitleidsvoll zurück. Ihr die brutale Wahrheit zu sagen, hieß sie hier im Dunkeln ermorden. „Nein; aber er ist krank gewesen," mtüviortete er daher, um Zeit zu gewinnen. „Krank? Dann wird er sterben?^' „Nein, nein. Der Doktor wollte ihn heute abend noch nicht ausgehen lassen. Nur ein wenig Fieber. Aber er sagt, er werde imstande sein, morgen abend zu kommair." Der plötzlich ersck-ienene Ausdricck der Erleichterung inr Angesichte des. Mädchens erstarb ebenso plötzlich wieder. „Morgen, immer mieser morgen!" „Aber er wird kommen," sagte Galahad eifrig. In feineni H»erzen beschloß er, daß er Horace zu ihr bringen wolle urrd wenn er ihr: biicden und herschi^ppen mügte. lieber irgerw welche Rücksicht ans die möglichen Gefühle des jungen Mannes war er längst hinaus. „Aber es könnte zu spat sein." Sie schaute ihn lange überlegend an. Ein neuer Entschluß glomm langsam in ihren dunkeln Augen auf. Ihre kleine Faust ballte sich. „strehmen Sie mich in Ihr Boot," sagte sie. „Vater wird erst spät nach Hanse kommen, aber er könnte jemand beoustragt haben, den Garten zu bewachen. Ich war sehr vorsichtig, damit mich niemaird sehen sollte, als ich herabschlüpfte. Es wird sicherer sein — o ja! und einsamer aitf dem Wasser." Galahads Herz hüpfte bei diesen Worten. Allein sein auf dem Wasser während einer solchen Nacht mit ihr! Wahrlich, sein Dienst trug ihm einen hohen Lohn! Kein Gedanke an Em hielt ihn zurück: die Bank hatte er voll- ständib vergsisen. Er band das Boot fest und stand gleich daraus an ihrer Seite. Sorgfältig geleitete er sie die grünschleimigen Stufen hinab icnd streckte, nachdem er ins Boot gestiegen ivar, die Arme rrack, ihr aus. Und beinahe mit dem Vertrauen einer Liebenden gab sie sich — sr» leicht, fb zart wie ein Mondscheinwesen — in Galahads Arme. Jedoch, als er sie in die Gondel hob, schwankte das kleine Boot auf eine gefährliche Weise, und mit einem! kleinen Angstschrei klammerte sie sich an ihn an. Aber er fiel nicht- slondern geleitete sie mit ernsthafter, schützender Zartheit nach dem Sitz im Stern des Bootes. „O, Sie haben mich an der Hand verletzt!" rief sie. „Irgend etwas hat mich geritzt. Sie müssen eine große Stecknadel in Ihrem Rock stecken haben." Ter späte Mond war über die Hügel gestiegen. Sibpl hielt Galahad ihren Finger hin, damit er Nachsehen könne. Er nasin ihre Hand in die seine. „Ich habe imnrer Nadeln in meiner Rockklappe stecken," sagte er eutschnldigend. „Die Kinder fragen immer nach döadeln. Es tut mrr so leid." (Fortsetzung folgt.) <:3 - JsntsehnationalB -3 Nur noch 2 Tage’ Sehr wichtige Küttei’un-S pa5Sos;&3nzIfikdßarZi?6!3-Scaö-K£h-AIi]e-3c!;n!8 lfl v.sSsll. Hausbars 1 («a ßenkaal), mrL aa 3». Dasem&or d. J. uawiSsrrafllch norSnast saln. w p »mplQä^ea »?«Läal'a, sieh uragchanä isciJehsa EsSai-I in SshaclQ.-aara, Sc!ia3t«rp?,cb, Basjrve- raacm verseil. Art, ä>öfedraJ»t zur vollständige'^ un?5r-SJiabriau«2 zu den bülie* Froissa eiaäeck&n zu wollen. Achten Sie beim Unkauf aber ja /renau auf Straße u d Haus n immer, daall anefc S!-j ca :lon Znfrieäonon ff eznhlt werden können, ln unseren Verkauf stellen erhalten die zu den ffekauf en Gebrauchssrcaeu- st nden, außer der loichtveritändliahiii -redr.u-k- fcen f/zbraaG’dsaawo^naa.jaäoaffewünschten Taler- rieal u Au 2 e.:wa:) vcL'stfta^lg kostenlos. 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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns schwer betroffenen Perluste unserer lieben, nuten und unvergetziichen Tochter, für die troitreichen Worte oes -Herrn Pfarrers Hartmnnn, sowie für die vielen Kranzspenden und allen denen, die die liebe Entschlafene zur letzten Ruhe begleiteten, sagen wir unseren tiefgefühlten Dank. 0905; Familie Heinrich Ringel und alle Angehörigen. Allen-Bufeck, den 28. Dezember 1918. Bekanntmachung In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich^ der Firma Ernst Dirr»lage, Zweigniederlassung, G.etzen eingetragen: Kausmany Ernst DinSlage junior in Diez ist in die Gesellschaft als persönlich haftender Gesellschafter eingetreten. 1014ÖB Gießen, den 20. Dezember 1918. _ Hessisches Amtsgericht. Bekanntmachung die Wahlen zu.' verfastunggcbenden Deutschen Nationalversammlung betreffend. Die Wählerliste für die zu der Wahl zur Verfassung gebenden Deutschen Nationalversammlung in der Siadt Gieren mit der Gemarkung Schiffenberg und Hcrrenwald stimmberechtigten Personen liegt von Montag den 30. Dezember 1913 bis Montag den 6. Januar 1919, beide Tage einstlilietzlrch. auch an Sonn- trnd Feiertagen, und zwar an Werktagen vormittags von 8—12 Uhr und nachmittags von 2—6 Uhr, an Sonn- und Feiertagen nur vormittags von 12 Uhr, auf dem Stadthaus, Zimmer Nr. 8, zu jeder« mannS Einsicht offen. Einsprachen gegen die Nichtigkeit und Vollständigkeit diest-r Liste sind bis zum Ablauf der Auslegungsfrist bei Meidung des Ausschlusses bei dem Oberbürgermeister auf dem Stadthaus, Zimmer Nr. 8, schriftlich anzuzeigen oder zu Protokoll zu geben. Gietzen, den 27. Dezember 1918. 10143B Ter Dfre rbürgemt elfter: Keller. Politische BeriltungsiNe siir gnracn. In allen, die bevorstehenden Wahlen betreffenden Fragen wird eingehende Auskunft erteilt Schanzenstratze 6 p. vormittags von 9—12 Uhr, nachmittags von 4—6 Uhr Frauengruppe ioir>tD der deutschen Demokratischen Partei, Gietzen. Wheih-MiskiMiMe, Giesjen. Zwecks Enthebung von NeujabrSglü kwünscken nehmen die Unterzeichneten auch in diesem Jahre Gaben für obige Anualt entgegen. Die Namen der Geber werden rechtzeitig im Giehener Anzeiger veröffentlicht. Frau Fabrikant Bänninger, Ludwigstr. 73: Pfarrer NechtolSheimer, Liebigstr. 56; Frau Weichensteller Bechlold, Buddeftr. 3; Sparkassenkontrolleur Haas, Stephanstr. 17; Frau Kommerzienrat Hevligenstaedt, Liebigstr. 49; Frau SchuhmachermeisterHoh, Hillebrandstr.9; Oberbibliothekar Pr,f. Dr. Heuser, Ost-Anlage 12; Frau Stadtverordneter Winn, Hosmaunstr. 14; Kaufmann Louis Wolff, Schiffen' beiger Weg 21. 10113D Für den Vorstand der Elisabeih-Kleinkinderschule: __ Bechtolsheim er, Vorsitzender. Bekarmtmachrmg. Dte Wassergenonc'.iichafL „Brnckcnseld^ in Qneck- born nt aut Beschluh des Ministeriums des Innern in Darmuadt aufgelöst worden. ^ «& Abrechnern sind Heinrich Scheid und Karl Köhler II. tn Oueckborn bestellt worden. Wer an die Genossenschaft Forderungen zu stellen hat, wolle solche bei emem der Vorgenannien geltend machen. Forderungen, dte nicht innerhalb eines Jahres, vom Tage der Bekannt- «abe „dieses an gerechnet, gestellt werden, bleiben 'un- berucknchngt. Queckborn, den 23. Dezember 1918. 10149V Der Vorstand der Wastergenoffenschaft „Brückensett»" ^ in O^ueckborn. Hefnrich Sche 1 d. K a r 1 K ö h l e r II. _ Heinrich A f f III. _ Bekanntmachnng. . In unser Handelsregister Abr. B wurde heute bezüglich der Firma Hasfia Pneumarikwerke, Gesellschaft mit beschränkter Haftung zu Gießen, eingetragen: Die Firma ist erloschen. Gießen, den 20. Dezember 1918. B _ Hessisches Amtsgericht. pferde-versteigerung am AMiz »e» 3ß. nafl AcM,j, Sen 31. Jezentrec jt v»rmitti,gs 9 Uhr in Gietzcn, alte Kaserne. Die P ferdekommission. ltlM ln jeder Größe können Kaufliebhabem stets lachifewiesen werden. Hausbesitzer-Verein e. V., Uftknhofslr. 46. 6713 ißmeiNii^ge Bg^eiiossMast GießtS E. G. m. b. H. AilMrhkMHe UrMrsukiinlusg Montag den 39. Dezember 1918, abend» 8 Uhr in den Geschäftsräumen der Allgemeinen OrtStrantenkasse (Ludwigstraße 12). Tagesordnung: 1. Geschäfts- und Kassenbericht für 1918. 2. Auflösung der Genossenschaft zum Zwecke des Zusammenschlusses mit der „Baugenossenschaft 1894". 3. Verschiedenes. Um vollzähliges Erscheinen unserer Mitglieder wird gebeten. Der 1. Vorsitzende de» Anfflchtsrate»: Dr. Rosenberg. 97 ^ ZM- m!) MsHnPttm Staufenberg E. G. m. u. H. Sonntag den 5. Januar 1919 nach«. 2 Ubr findet eine chkririnll. 8 ti!cril»crs«»!»l>!z bei Gastwirt L. Geißler statt. Erscheinen aller Mitglieder notwendig. 10127 Tagesordnung: 1. Umwandlung in beschränkte Haftpflicht, 2. Festsetzung der Haftsumme. Der Vorstand. Geißler, Direktor. Kraft III., Rechner. Generalversammlung. Sonntag den 5. Januar 1919 nachmittag» 1 Uhr im Saale des Gastwirt» Bergen hier. Tagesordnung: 1. Wahl von Vorstandsmitgliedern. 2. Wahl von Aussichtsratsmitgliedern. 3. Vereinsangelegenheiten. Für den AnfsichtSrat de» Spar- und Vorschutzverein» Allcndorf a. d. Lnmda e. G. m. u. H. _ Wießner, Vorsitzender. ivise ~ Empfehle mein reichhaltiges Lager in Ueffeln, UeffelgefteSrn, Gefen und Herden aller Zabnlctte, Dezimalmaßen, Smaille-ttoch- gefchirren, Haus- u. Küchengeräten aller Art. Billigste Bezugsquelle. Spezialgeschäft W.Dürbeck Nachf. Mtiysborg 5. (10046) Diezstraße 6. A txs dem Felde zurück, habe Ich meinen Werk»titt;iibetrieb wieder aufgenommen. Annahme aller in meinem Fach vorkommenden Reparaturen und Schleifereien. ■ . ■ Gute und saubere Ausführung. —-■ A. Betz Messerschmiedemeister .. Stahlwaren Neuen Bäue 5. ^^Xer verehrten Einwohnerschaft von Kletn- ß iLinden danken dte Offiziere, Unteroffiziere und ^/Mannschaften der Mun.-Kol. 239 für die überaus herzliche Aufnahme und freundliche Bewirtung, die ihnen während der hier verlebten 16 Tage zuteil geworden ist. Besonders auch gilt unser Dank allen Damen und Herren vom Noten Kreuz und allen, die dazu beigetragen haben, uns einen frohen Heiligen Abend zu bereiten. Klein-Linden werden wir nie vergessen. Die Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften der Mun.-Kol. 239. f j hamilien-Konzert Sonntag von 4 I hr ab Kaffee Asfofia Empfehle eigene Konditorei, vorzügliche Getränke. iRstaodssiz»; von (Minen lauch Lokomobilen und Explosions-Moloren), sowie von maschinellen Anlagen jeder Art, bei Wcllen- bearbeitung b. 7000m/m Länge, übernimmt |m« 6kort] Kn' l Neit,M°'ch n.c..- \um :jii 8 i Ernst ChalIier,Neuenweg 9 . f in allen Größen ab Lager lieferbar Og. Schiefer stein, Lieh, L. Maschinenfabrik, Telephon Nr. 17. 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