Hf. 502 Der Hi^errcr Anzelxer erfebeini tunlich, Kicher Sonntag-. - Veilaken: Gi«tze».erFamUi«kblStter; Krcts%!ftSt fir den Kreis Sietze«. Vrzvarpreks: monatl. Dt f. 1.35, viertel- M.r!'ch Mk. 4.05^ durch AbKole- ul Zweithstellen monatl Mk. 1.25 durch die Post Mk. 4.05 viertel- jührU au-jchl. Bestell^, fferniprech - Älnsciilüfse: lürd>eSchrcktleitunq1I2 Derlak.G<-schün4ftek!e51 Anschrift furDrabtimch- richken: Anzeiger Sietzen. Erstes via» 168. Jahrgang Postscheckkonto: Sronffurt «.öl. U686 3Will!»g;runödruck u. Verlag: Srühl'sche Univ.-Sirch- ». Steittirudtrei «. Langt. Schriftleltung, SrschMfteüe u.vruckrr«i- Schulstt.7 Dienstag. 2 % Dezember \ ( )\9 annatzme von Anzeige» f. die Lagesnmniner VIS zum Nachmittag vorher ohneiedeBerbiudlichteit Seilenpreise: für örtliche Anzeiyeir 25 M..für auswärtige 30 Pi., für Reklamen Mk.1.-nebst 20 8 0 2ol:en nur folgende von Wirt ch.g'tspolttischcn'Ge.ichls- Punkten ausgelzende, sehr beachtenswerte Zuisckwist: Die in Nr. 299 des „Gießener Anzeigern" wi^>er gegebenen Ausführungen des Hern: Gehckmrats Sommer zu dieser Frm M'itren in seinem Werk ül>er die Landnnrtsck-aft des preußischen Staates hervorgelwbenen Verhältnisse bestätigt zu finden. — In etn-er der letzten Pr^ünziallarrdtiagssitzimgen in Kassel nmvde von einem kurhessischen Mxi^rdneten mit vollem Rechte und großer Bitterkeit erklärt, daß hinsichtlich des Straßen- und .Meinbahiu- bmres die prcvißische Verivaldmg in Kurhesse:: in 50 Jahren niicht sjo ttitel getan hätte, wie die Truppen im besetzten Gebiete in entern Jahre. Die gewaltige Enlwüktnngsfäbigkeit der Leistungen der Kreise Marbiwg, Spmgenberg. Frankelü'erg usw. ergibt sich auch aus Agenden Tatsachen: Als es sich bei der immer mehr steigende?/ Mckchknappheit darum handelte, für die Städte Franksurt, Wiesbaden usw. neue Milchguellen zu erschließen, war der Verfasser bei VerhMwlmrgen zugegen, die mit Vertretern dieses Gebiets geführt wurden^ und bei denen betont wurde, daß dieses Gebiet früher ans den Mrlchalchatz nach Marburg, etwas wach Wetzlar mü) Gießen, be)chvankt gervesen war. Der größte Teil der Müch war als Frischmilch nicht verwertbar, iveil die Transpvrtgelegenhcit fehlte. — Diese Dinge, die sich bis heute nur wenig geändert haben und hinsichtlich der meiste:: la7Ü>wirtschaftlick>cn Produkte ährckich liegen, beweisen unS. daß es mir des verkehrs- techmschen Auftrl-lusses, bedarf, um misere Milch- imb sonstige Knaps,hcit sowohl in Gießen wn u»7h im Geölte bei Großstädte Frcmkfurt, .Ofsenbach usw. lveirigstens teilweise zu beh?beir. — Weiterhin ist nicht zu vergessen, daß Kurhesse:: über beträchtliche Braunkohlen- und Erzlagerstätte:: verfügt, die als Ergänzung »unterer hessiscchm Lager für unser ganzes Wirtschaftsleben omi größter B«L)e:rtimg kverden könnte::. Um aber die vollkommen enrheitliche Entlmcklung dieser Gebiete wirklich zu verbürgen, Ichcmt nicht «(feilt der wirtschaftliche, socrdern auch ihr politischer ckinammenschluß unbedingt nottveitdig. Die politische Grenze ist ar.t für allemal auch für die wirtsck-astliche Enttoicklnng ein« Grenze, dre, wein: ,ie falsch gezogen ist, jede b.'frie-igenbe Weite:'- entirtcklnng mnnöglich macht. Bedenkt mcn: nur, daß die Gebicts- teile wie Gleiberg imb Krofdorf und unmittelbar vor den Tonnv Gießens zum Reg-ierungAbezirk Koblenz (!) gehören, so ist damit «lgentlrch schm ein Büveis für alles Vorige erbracht. We:m aber der politische Anschluß tx-s nördlichen Gebiets »c>n Knrhesten tm Inkecesse seiner kvirckchaftlichen Entwicklimg tmd der Vers-.xrgung des Südens an Groß-Hessen geboten erscheint, >o müssen die östl'.asen Teile dieser Provinz im Interesse ihrer eignen Versorgung auf solche?: Anschluß drängen. — Man denke irur,, daß Fulda fast ganz aus dem Kreise Lauterbach mit Milch ver'orgt wwd und daß Salzschlirf ohne die iveitgeheiwste Rücksicht der hess:sck>eu Behörden währeird des Krieges überhaupt nicht in der ^Lage getoesen wäre, seine Kurgäste zu ernähren. — Auch in den rtbrlgen Tetleu dieses RandArbietes bestehen die engsten wfit- ,a>attl:chcn Beziehrntgen m Hesse?:, bk einen Anschuß derselben auch nt politischer Hinsicht gebieterisch erheischen. Ern Fehlgriff in der Regierung des größten De'sen'urften hat das zu Großem berufene hessische Gebiet einst zur Teilung und Zerreißung verurteilt, möge das freie Selbstbestimmung hs r e ch t d e r V ö l k e r d i e s e n F e h l e r w i e d e r g u t- machen und zu ihrer Wiedervereinigung führen Dr. K. Line neue Rede Wilsons. Par i s 22 Tez. (Havas.) In einer Rede gelegentlich : BeAeshung der Ehreudvktorwürde in der Svrbon erklärte Präsident Wilson, er stimme mit der Aitsich übere daß der Krieg nicht nur ein Krieg zwischn Nationen, soiux ailch ein Krteg zw ischen zwei Ku l t u r svstem e n gewe sei, einem Lystem des Angriffs, das sich aller Geistesfälpgkei bediente, um die Menschheit zu Boden m tversen, und einem < veve:: System, das die Erinnerung an dte höck)ste lvLeiffchheit^üb liefermig und alle Kümpfe der ÄtensckLn von unbezähn:baren M tvadrcuK, die überall rirr das Recht kamtflen und vor allen: n hc:t strebten. Ter Trcnmph der Freil-eit in diesem ftri ,)in cm Zclche'.t dafür, daß diese Geisdeseiirricheung jew die W beherrsche. Es )ei der mächtige Atem der moralisch K r ä f t e. die durch die Welt gehe, und jeder, der dieser Strömt wt vor stehen wolle, werde schmachvoll erliegen Die Aufgabe i ^^enF""terhändler ^ ^ ^rrcch die T lackZe, daß sre n^nmndes Herr::, siondern Diener der Mens heit seren. Wenn man den Geboten der Menschlichkeit kein Gel Ickrenke, werde man den stärk: den uttfc MoUverdimstete:: Banker erleiden, der ie in der Geschickute Vrwgckommen sei. Wilson se darauf )i'xrte Aussassung vom Völkerbund auseirnrnder Tic Bund müsse als eine moralische Kraft wirken, die von lederne orgainnert ,verde. Wo und wann es auch sei, daß Unrecht n Angriffe vorbereitet würdeit, da möge sich dieses durä^ringe, Licht des GennIsens auf die Pläne konzentrieren und überall s< die Menschl-cnt fragen: Welche Absichten l>?gt ihr in eurem Hcr^ g-gen das Geichnck der Wft? Wem: die Mittelmächte geiv litten, mir vierzehn Tage lmrg il-re Ziele erörtern zu lassen, Ware dieser Kr reg nieinals airsgebvock>en, und wenn sie, wie hätte geschahen müssen, gcz-Nmngen worden wären, sie ein J< lM:g zu erörtern, so iväre dieser Krieg etwas Uns»schares aewe^ Wllwn erklärte, er fühle, daß dieser Krieg cny verbwtden sei l dem Gnste der Universität, der allem südlich sei, was der m&i\ Wt Vernunft Zwang nuferIqgje, so2we allan. n«s den Trum des Ideals, den Durchbruch der Wal-rheu und die Läuterung d«B Lebens anfzuhatten suche. Er fül/le, daß der Geist der Wahrheit, dein sich die Universitäten gÄveiht hätten, die Obcrharw gewoimen! und den Sieg erlangt habe. Ler Beginn der Friedenskonferenz. Berlin^ 23. Dez. „Echo de Paris" will melden können, daß die Friedenskonferenz infolge der 8,eise Wih- svns nach England und der- bevorstchenden Aendecung des englischen Kabinetts verlegt Mtd frühestens Anfang Februar begi?men würde. Das Verhalten der Amerikaner im besetzten Gebiet. Berlin >.23. T^z. (WTB.) Geireral Pershing erließ an die dritte Arm.se, die als Besatzimg-struppe in Ausli-cht genommen worden ist, folgenden Befehl: In Anbetracht der au ßer gewöhn listen Umstände, unter denen dicker Teil der Besatzungsnrmee un die auf deutschem Gebiet well enden amcriKanisä^eil Ex>edullm^stveitkräftÄ dienen, wünsckst der Oberstkmnmandierende den O.ftziirer und Mwmflchia>'ten die Erivartungen zur Kennttris z:r bringen, hie er >in beztig auf ihr Verhalteit hegt. Ihr seid n i ch t a! s P l ü nderer oder Bedrücker geiionrmen, soichern nur als der ausübende Ar:n einer starke:: freien Regierung, deren Absitchten dem deutschen Volke gegenüber von Wohlwollen erfüllt sind. Währeird unserer Be'etzmtg steht die Zivilbevölkerung unter dem bckonderen Schutz der Pflichttreue und Ehre der ameri- yanischen s)lrnEee. Tesl)alb ist es der Ztzveck ckeses Beehls, sich direkt an Euren Stoill; zn ickriudeu und an Eure Giert,-Haft als Vertreter einer mächlüren rechtschaffenen Nation. In der festen Ueberzengnng, daß Ihr Euch in Euren Beziehmtgen z^r der deuts? en Bevölkerung so verhalten werdet, daß sie Euch und das Land, das Ihr vertreten die Ogfre habt, achtet, obwchl Ihr zn ihren als erober.tde Armee kommt, werdet Ihr keinerlei Uebelwollep den Bnvohrlern gegenüber an den Tag leg^: mrder.rs its s-id Ihr gegen ein Verhalte:: geivaritt, das sich ntii Eurer Stellung als der vnsi'chende Arm einer Militärherrschcrck nictst vetträgt. Solange der Kriegsznstwü» mrhält, bleibt Tentschland ein feindliches Land und dürft Ihr keine vertraulichen Beziehmr-zen zu seinen Beiv-rhi'em unterhalten. Ein würdiges, zurücklxllteirdes Benehmen muß stets Eurerseits bevlxrchtet werden. Es ist nickst anznnehmm, daß irgend, wre Plündernngen oder Gewaltakte von Tellnehm'.-rn der ameiikarii. schm Streitkräfte l^egangen werden könnten: sollte sich jewch ie- mcrnd Vertranensunivürdig erweise::, so werden dessen Taten nicht nur als Verbrechen gegen die Opfer angesehen, sondern als entehrend für die anrerikonische Armee und als direkte Besckrmrpmn«l des Bmmers der Vereinigten Staaten. Sollten ftlche lleberschrck- ttrngeu Vorkommen, so werden sie mit den härtesten Strafen unser« Mtlttargesctze bestraft. Da- „ritterliche" Frankreich« ,B erlin, 23. Dez. (WTB.1 Nach Mitteilung der deutsche^ s i k n sti 1 l stau d s ko m m i s sio n wird amtlich mrtgeteül, daß in Kehl gestern mehrere Fraum von Swaßburg dtrrchftmer^ dre stch scher Belästigungen an der Rheinbrücke durch ftan^ zostsche Offiziere und Soldaten mit unpaffenden Reden beschu'erten. Im Gcpäckrcvisionsranm mußten die Frauen vor den Sotdatefi und Offizieren ihre Blusen öfftien und wurden von den Soldaten körperlich abgetastet. So erging es unter anderem der Ehefrau des Feldwebels Engel sowie der schvangeren Ehefrau Marie Bernhardt. Berlin, 23. De?z. (WB.) Ueber die giegenwärtige Lage im Baltikum st-ird uns mitgetellt: Die bolickstwiftis^n Truppen drillen in zwn Richtungen vor, und zivar auf Riga vou Novdeii her über Walt und von Süden her vm: Iakob- stadt Auf Ve-nurluisung. des Generall,evvllmächigten fanden cn: beiden Frontm Belprechungei: mll den bolschUnsttsckMii Füch, rern statt. Diese bekincketen dabei deutlich die Absickst, ihre lcttisck-en Truppen in die .Hemrat zjurnckznffrhrcn und nrit ihrer Hilft in Seifiairb die liebertragurig der politischen Mackst an die Arb-ckierrättj zu begründen. Es braucht nnht bckonders danruf hinmivie'«, ya werden, daß das Gelingen ihrer Absickst den Bolschewismus an dte Grenzen Deutschlands tnrgen wi'irde Die deut- ichen Tnippen füllten nrzwischm an der Linie Walt—bis vor Wvlmar die Räunnutg PlMrmäßig durch, ohne vvn ^ol'ckie- wistffckea: Truppen dabck gestört zu werden. Damit sind die in Dorpat besnidlichen deutsckicn Truppen von der direften Eiset: verbtn^ung mtl der 5x-nnat abgeschritten. Sie traten den Fn^ marsch von Dorpat nach Rrgn an, wo sie die Heimreise auf der de,:ticknpnrigen Bahn über Mitau^Sck»ruIen mttretew An der Lückwnt fülsten schövache Kräfte der Bolschuviften am ive ! ichen Ufer der Tirna vor mrd sind bis zu der Mmrdung des Oger rn dre ^üna vorgcki-rmusen. Deutschck,altische Freövillige und Landest wehr lwbm sie m leühlem Geftckst zersvremst mrd beben olm ageite Verluste 20 Gckwigene gnnacht. Trotz dieses Erfolge^ ist dre Lage ^ehr ernst, mrd die Durchffllmnrg der Maßnahmen ist im Jntewsie der nvch rm La^ befindlichen dniNcken Truppen und Bcklwrdan dnirgend erfordockich Die tvittsck«ftlick)e L o s l ö s u n a Lett l a n d s von der brschwchen Derloalttm.: wird noch eine nwnatelantp Tattrke-ll des Gmernllevollmächtigün: des Reicks erfordern. Ter Gedanke, die zaistreick-e:r Beziehirnoen, die zwischm der: . b?ü>ei: Lmchern, angck:rüvft sind, von der Heimat au* zu llgmdieren dürste nrcht dnrckitzuführen sein. Inzrvisck^n vollzieht irch der Abmarich der deichchnr Trupüvn in Ruhe :rnd Ordumrq wnter. Lvwnt er p'lainnäßch :ll. des Schlosses 'vlerbei^ Ans dem Ueiche. ^ ^ ^ Die Erbschaftssteuer. ftfwwihä 1 § u bcn 8-inanzPlänen des Reichst wxrtzamts gehört auch der Ausbau Erbschaftssteuer, S? AW ^?E^vg der Steuersätze soll nicht mrr das Perm5gich ^vch der Besitz des Erblasstws m: Kriegen--! iÄ toucfMhflt twrb™. ertfdwfttn. die bis zu rinrm Wi!,,,,,, | S Cl .beitehen., sollen steuerlich bevorzug: werden! Bomussetzrmg rft allerdirtgs, daß die m Frage kämmenden Krteg-^ bEM Ermd Die Wahlen in Braun schweig. Braun schweig, 23. Tez, (WTB.) Nach den bis zun, Mit' S^l 1 «u>">l>m bei brn Wahlen jirr braun- fe Tlf ^ ,, „? Änbc ^' r am mf«> t fl 39 600 Stimmen auf die bemo- jw22S?«' 1? 6 ?° , a o U iA is Mehrcheitssozialisien, 46 000 auf den LandeSwahlvcrbaird, 43 600 auf die imabhLngigen Sozias, demokraten. TaS Ergebnis von über hundert Orten steht noch aus Ein Protest deutscher Lwchschul«,,. -rl, n. 22. De». Die Hochschulen Erlange», Tübingen Königsberg, Halle, Wittenberg Stuttgart, Hannover, Aachen, Danzig und Tv°r«ndt baben einen von 167 Profesiown unierzeich.- neten, feierlichen, histornch begründeten Protest eingelegt W ^tumcn’mät Unb m6na ^ ncn -um erneuten «rkegrerlebnifsr öes ranöwthr-RegkMitts „6 &i eien, 23. Tez. S niA 16 nnrrde in Gießen (S. u . Z. Batl.) unb in Dann m-teiwn noch so daß. itrir Bcfcmerrt, bei den mum* vctnntar jeden einzelnen ‘ der Zsamrt tmyängen zu können. Die folgenden ttn 5 ^ 6iiuwi *' tam ^ CÜK on betaussrnsix Erscheinungen treten HmrS Thoma L,! l l ^? ,en ^ ^ » Volkmann heroor Vor! blesmul erne .farbige Lithvgrhie „Weihnachten"- vvn ^temhuusen neben gi'oßmigelegten ALndicrungen bibliscl-re St->ffc -von Bvikmann Landschaften Sir qmmgte Farbgebung materialbedingi wir rxm luftigeren Pastrllzeichmvngen abheben. Mit einer ^ibe wartet ^Ad TAT* 1 ? "^krisch interessanter Sanbfrfwftot in iSL r^‘ il , ll&ur9 ,aa ^ mit ch.'m wir uns bereits S ^ ft f e , r / ,lm0 beschäftigt haben. Bon frühere,« Ausstellungen ^her ebenfalls bekannt sind O. Iu n g - Stuttgart mintirrih" ^rnisdadt, E. E o ni n-Wornis. Larchschachsstiin- §^^.^l>zu^rlten bemM .sich mit viel Glück A. Beyern ?Äi,rnr Cr duräHacht erscljeincn die Arbeiten vor, X -Ordner- Obcrursel. Wir erivahnen noch ein dekorativ sebr wirkungsvvllcs Work „Daoid" von E. Erler-Münchrn bal Ärbtönen ^gehaltene „Schloß in Büdingen" von E E ger s doe r fe r- Frank,irrt, ein cliarakteristisches Oelbild Dorf am Ltembruch" von R. Hoe l s cher-Darnistadt. die stimm'ungs- Iinirw ln imeyen iz. n. 3. Batl.) mib in Dann I /V cm n#arauert,ti,a>c£> iUeun 8°^Batl.) -nfammengestellt und rückte am 14 Ang 1914 in- 0 - S P iS£ Urf ( ^ ?' ' cher-Dannstadt die sti W. T7«! Botmllone marschierten g-trennt durch L-u.cmbii'-g de-- „taulgen Morgens" durch Marie Seyd. Mbch-n Teil von Belgien, überschritten bei Sedan und Mv.^n Ä“ c ?^/^itb Fri tzel-Gießen, .me Jidr tne Maas und fotatzen den kämvs^^n ! ir!. Ii;Kri . ^ 0T1 SB- Barthel- Gießen und die lebensvolle Dorträt- Pid,e eiues hessischen Mädckte.is von Olga Hasselmann besonderes Wort verdienen außerdem die etgenwültgen Holzschnitte amd Radierungen von % Wachl - ma y e r-Munchn. in denen r^or Kmrstwille moderner Bestrebungen zu starken Msdruck kommt. £ l £ fer macht weder auf Vollständigkeit noch Wllinuch. Auch unter derr nicht er- beiten finden sich Mete, die anstnerksame Beach- ^rebermnnn ülvrlaffen bleiben, sich Bilder selb,t darüber klar werden, was den Reiz ihrer Wirkung, was ihwön Wert oder Unwert ausmack»t. zz Ans Stadt und Land. Gießen, den 24. Dezember 1918. Gültige Lebeusmittelmarkeu für die 52. Woche vom 23.-29. D^ember 1918. Brot (2250 Gramm Brot oder 1680 Gramm Mehl)' Brot pro Klg.. . . . . 45 me Weizenbrotmehl pro Klg. . . * . * ’ 56 W Krankenbrvt pro Klg. . ' ' 64 " ^{Jft W 6 öcf m : ^Tntmüereht.* ÄbgaVe'steften: Asternxg, B.erchstr0ße 9?eu«m Bane und Sä-anzenstvaste. M a r g a r r n e: 40 Gramin zu 27 Pf. ^ Fler, ch: Wocheilabschmtt 52. -Metzger für Fremde: Schlörb Nachf., MarktchlaL * er f c.^^?^ber: Simon, Walltorstraße. w x^okseln: Mterl 7 Pfund zum Preise vvn 56 Pf. N ä h r m i t t e l: Marke 12. Dezember 1918. 1 Fremde: Triesch. Seld-rsweg. Urlauber: M. Klein. Wst„„q mfifT;* JKtfT iT/oV^ ^tcrrung_ wuckden reichlich iinge- w. tte Inlr 1915 kam das Regiment end-ich zu seineni ^^bwehr-Division, die schon seit Oktober 1914 mn Westrand* der A^onnen stand. Tiefer Mschkitt wurde Tauer tw ' nn^ &*P8S-J** bis zunt Herbst 1918 Vier aiishi-lt. Jü der „Herbstschlacht in der Cbam- dollst änbirr ^ cIt Regiment seine Stellung vollständig Tie Verluste waren allerdings nicht gering In ^r folgenden ruhigen Zeit wiiüde fleißig gebaut. Wälp-md der Verdun sch la cht hwte das .Regiment viel unter Artillerie- leiden. 'Jan September 1916 wurde Oberst Gr.mv al« Major Koettschau. ein ehe ^ libern.ahn das Regiment bis zum Frühsahr 1917 9. ^"uwu w *um r5rui>,ayr iyiv | Urlauber: Rniter. Ludivigsplatz. vorul^rgehend zirfammengestellien ^ L t Z'lgez.vgene: L. Kalk^, W stanlage. Ä'11. Kvmpagnie Landwehr 116. in der Lebensmittel: Auf Absckpntt 12 125 Graanm flWifwn™ Champagne emgesetzt. Wahrend dre,er Zeit wrlrde daS Regiment« Abschnitt 12 Am 97 amrbeltet. Zu imstrem Angriff am 15. Inli 1918 waren Teist Ripont bereitgestellt. bzw eiw ftPp 01 brach'e Verluste. Tie schwer ste n 25 9 ^ ^ fl " nen mit dein französischen Angris itZuf ' i?^m'§^ L^le wich die 9. Landwehr-Division <1 • mnstte die Division, von beiden Seiten lvrrt rn' **!? • 3riä ™' -»rück,en7m- wurde meae» seiner flarfen Berlustc Äme »urucfr^flCrt. Für den vom 8, 10 >,h >Elrlanbtcn V^wr Schnmck Führte jetzt Hanptmann d Res äwv B Va' ro" - 2 ' dasRegiment. Am 12 10, wurden bie ^lO^friib SiTmo 1 "“ abgeholt unb schon an, rr 1U - J ril y ?er Amagne tm Vorfeld an der Aisne einaeletzt p-g unL später tei Athisnv lag das Re/mens bis »m «D m sr «ä % sHÄS ||f,f r Än» ä *0^ bunf) Ciib <öer!i;m kältete -lach. Max es. wirklich irgend, ein Der Abschlitt 12 verliert am 27. Dez. scim'Gültlak^t' -L-erfe: Marken firr dm Monat Dezember 1918 ^amm Ml.-Seismpulvm zum Preise v. 15 Pf Qi--Ser-e zum Preise von 20 Pf. ® ^ ^ mÜ> ^müseverkaufsstelle, Tunnhaus am ^^krmrt, Dohlrabm, Rote und Gelbe Rüben zu dm ^.agespret,en. erbib^o^uV-I e ' wär vom bieftacn Kommunalvevbanb ertabren, ift b,e stockmig in ber Tiermisealv barmif zurückznsübren. der.^des-C-ientelle iu Mai,,, seit ber Be. „Ä 110 b)rrch bte Franzosen völlig unterbunden und es " ?v möglich ist, die ^m besetzten Gebiet lagerrrden Eier heraus- Dnest bedauerlickie Tatsack^e M zur Folge, daß auch gcratm Kindern und Krmiken völlig ins Stocken * Gießen. Am SamStaa abend wurde von dm Srcherhertslvache der Stadt Gießen ein beim P^o- wwitamt bestl,aktiver Arbeiter fe stg e n v m m e n, t°er im Besitz von Flerschkonserpen Militärdecken angetrofstn wurde \ >Xe lnigeblrch von einem .^aftfahrer gekauft haben will. ES bandelt sich um eu t w cn d e t e s H e e r e s g- u t. — Iu ber Rack^ ton Samstag mir Sonntag hob die Ächcrl^eüsivache die M i l i- SkmV^&?ü 3 r 7 ^ Y bn: M-arsarethenhütte ans. Diese fe™ Wa^/Hrbe:che lagen schrver betntnken auf dem Bodeik in dem Wahllokal. Sre hatte erlMick^e Vorräte an M i l i- rgu t am Bahnho s geplündert. Sic ivurde von der rcherstws'ivach m der tateit Mserue abg-eliefert. ^ , _ tsch -nationale Vvlkspartei. Man schr.nbt Lkr' ^ bre Dentsch-Ra-ionalen am 29. mit einer S^n ^^^klichb-it geckretu sind, wurde wn 23 ^ Ter engere Vo'-stand be- lbtzt ^ans^ Ooerpostsekretar KolLlxl.se als 1., Univer-itäts - l 2 Vorsitzenden, Lehrer Kling Vw essor Dr. Heuser als 2 SchriVü^, irS* mtzlaff ist Reckmenn. Bc'isttzer siird: Weichen- teller Bechtold, Frchllein Ida Ding^eldein, Landlvivt 5>wrrrch Grsttmann, Bibl^theks-Drektzvr Rat Tr H.rnpt Frau Unnxns,täts.Prr/es>a Tr. Kal/e. stird jin:. Zimmm' ^oum^weldcrcn^ Vorstand gehören Syndikus Bankert, Gewerkfchastsö lekvetar Büchmschiitz. Eise.ivahnsekretär .Coinptcr, Frl. L.umy Frl. E. Totzonrod, Ovenlehrer Prof. v. 6^all, Frau -^5^' Kaufmann Halls Hickel. Fräulein M. Kaiser. J ur Tisposilimr Klingelhöser, Frau m. ^5.^' Elektvoingelneur Limemanu, Haus- Ob^MckÄ^. Lr^' Hallmnreister Mal^meuns. z.verpl» Nctiawrer Rorth, Laildirnrl Prmln Urnv -Prof Getz 'iln f!- Rat Dr Svv.'.«l. Fr^Pro? stumpf. Geometer 1. KI Weber, KuiS OM*, i ^ ®e,mar und noch rim !5 c andere, Dennmchst fta “' Gi ” e Gelchüsts- ' Mitteln »ub 9 1 Lokomotivm fallt eine writere Reihe von .oü^en aus, die am- Bekanntmachungm des Anzeigenteils ^ nfefax m 'r'IÄ'S ÄÄ SÄfrlk“»«tL»s;?a & AS »ÄX'SAt'Ä CSäT *“•**“ w -i» aMtlmS», S,!» SÄ,f®* «.-sas ««•mm a*{Äas»AÄ%B "?ÄÄT .äSZS-Ü Landkreis Girßcn. ZKIMMMS ilSflrS Ä, 8 fÄ, $r - und S&beiter Hilbert ÄÄKlSStS fbec^m mcrb,m. Cafal tmrd blsannt«^ ^ " " 3V f ?* UUbh rftalijÜ ssssm Ätjaf*^ Kreis Schotten. schiebOF?«'?^ r ' S -« m e n. 24, De^ Nach kurzer Krankt ver- lfE*e*r£I? u d . “*L or voffmann Witwe, welche am 31 Okwb^r die seltene Fe«r des IVO jahrisen Ge^rtstagZ beganMN ha^ Vessen-Nasfau. ifettHRSss im Mainzer Brückenkopf r^jt, «Ä öeic&etnijKfeer rurückgesührt werben mustten — Mu Mrrgm Lxmntag Werlte die svMrzösische und deutickhe Kontrolle Ür naitxak ' 3tmc in Frankfurt uns nalM Be^ichti> 16—LNONO^tcktr^ 23 ■ lrnd täglich etwa 14 2s,o.oO.Gn?"bslo^ ^ an Unterstühung irn Zeitraum von r;i, •Lr? i r flon . ®? or ^ erhalten. Aärdererseits ist die hielte Larrdwirtschaft nnt ihren Arbeiten noch so weit zurück ivii Felder mit mben unb Gemüse harren .roch bn «^c^ngel an Arbcrtskrästm. Bon Vorarbeiten für das ?vm»e kaum die Rede sein. Keinen rJ,-K rcLf ä lL e f landimrstchaftlrche ?lrbeilen zu verrichte, die Enverl»slosen-Unterstützung beträgt 4,50 Mk. pro Tag ^ Frankfurt a. M 23. Dez. Ein Maschinenfabrisant im Vorort Riederzirsel hat sich infolge des wirtschaftlichen Zusammenbruchs mit Leuchtgas vergiftet. S r rr anf lH r i:?' 23, ? es - ^ hei'ige Ersatznnttelstelle Heften-Rastau hat bis letzt rund 140 Ersatzlebenstnittel wegen Mrnderwcrtigkert mW rrveführender Bezeichuungen für bat Verkauf an cte Bevölkerung abgelehnt. Büchertisch. r Mädchen irgend etwas und zog sofort seine Mütze in Galahad, als er vorbeiging das ^^..felcl)en niä-t er tarnen. Nach dem Mädchen ) cT^antc er überhaupt nrckft. Aber er sah neuaieria Llrrück nnd erkannte dou Mann. ^lerrg zurück Es \mt Horace Lot hi an! aeff^mt^ach Wiederertamens starrte er den beiden n t l ^ xt r mm 0 lIt Ö er nur? Aber alte Aw strengung war vergebens, denn der ^zünatina wor nmulick. hinter ^ m>dpn getreten Blick. Einen Augenblick lang dachte Galahad daran, zelrück- zu laufen und sie genauer anz.nsohen, aber er sah sein Boot am Kai, nnd Sibyl wrrrtete nngedutdig ans ihn in der Laube auf der tmbecen Seite des Hafens. Er stürmte weiter. Das war also Horaces wichtige Vorabrednug! Dieses Mädchen war der Grund, warum er Sibyl heitte abend nicht aufsnck>ien konnte. Also liebte Horace Sibyl nicht. Ans Galahads Zweifeln wurde Ueberzeugung. Ein Mann, der srch mit einem andorrn Mädchen abgebeir konnte, w.ährend cm so wunderbares Wesen auf ihn iwrrtete. ivar ein Herz.- wses Geschöpf. Mer Sib-l)l sollte die W«>« Kassenarzt für alle Kassen, ausser Eisenbahn. Ich habe neioe Berufstätigkeit wieder angenommen. 10029 Thurn, Rechtsanwalt in Lauterbach (Hessen). Achiun fl! Zur neuen Weit Achtun n ! Am 2. Feiertag Konzert mit humoristischen Vorträgen. Feiertagsflsisch 10075 in Hülle und Fülle zu haben ohne Flaischmarken. Schlachtete vor den Feiertagen zirka 100 diche fette Pferde. Eretkfaeelye W&re und empfehle solche zur gefl. Abnahme. ICeSSieB*! Pferdemetzger. Pfrrde Versttigtnmgcn Dersteigerungstage dieser Woche: Zreitag den 27. u. §am§iag den 28. in Gictzen (alte Nasen,e). Beginn vorm, y 1 %. _Die Pferdekommission. 100o7D prefüiö den 27. Dezember 19t8, nachmittags S'f ? Uhr. W ien die den Heinrich Winn Eheleuten in Greben zugeichriebeneii nächst., heud ver^etcknelen Grundstücke der Gemarkung Gießen auf unserem Geschäftszimmer nochmals versteinert werden. t Flur 4 9ir.3tÄ) , /ie — 1635 qm Bauvlatz, am untersten « . Riegelpsad auf d. Bruch, 2. . 4 ^ -- 1411 S. , 4 „ 398»/». --- 2332 4 5. 6. 7. & 9. ia 1L ir. 13. 14 15t 16. 17. 5 5 6 12 12 12 13 13 13 13 13 8 5 IM», = 2201 170 = 575 1U3 4 /io - 2092 83 5«J 100 29 30 132 169 172 --- 1234 -- 12429 «= 184') --- 6275 --- 12254 ---- 913 IffiCO 170V, 0 = 2725 170V» -- 186 2242 Bauplatz b^clbfl, * am untersten Riegelpsad, Bauplatz a. d. Wetberde, Acker daselbst, Grabgarten an d.Holler» gasie, Acker auf der Wetherde, 0 am Stetnbo a, n auf der Weiaerde, 0 0 b. 20 Morgen. H 0 0 0 0 0 am Sandkauter- weg, links hinter den Gärten, Acker lSandgrube) zwi- fchen Sandkauter- und Erdkauierweg, Acker ckuf dem Sand- kauterweg, Wiese auf der Wetberde, Hosraum mit Scheuer daselbst ILeihaeu. Weg 31), 2lcker daselbst. r 5 , 171 = D.e näheren Bedingungen können bei uns in den Amts'tiiiiden. 10—12 Uhr vormittags, eingefehen werden. Gtehew den 19. Dezember 1918. 907t D Hessisches Ortsgericht. I. B.: Leo. Verdingung. Mtchsüelxirde Lieferungen, Arbeiten und Fuhvleisiim- tzen für die Wassergenossenschaft „Auf den Rieden" zu Horbach folTeii durch schriftliches Angebot in einzelnen, Losen vergeben »verden. Liefern von Drainröhren vermisch!. zu rd. 2 100 Mk. ^ CteiitzTUriröhren (II. Wahl) „ „ 100 „ * „ Draiuogoausmüirdutrgen „ „ 50 „ Fu hAei sinn gen ^ . ,> „ 240 „ Dtxnnag-arbeiten. „ „ 4 700 „ Die Verdingungsunterlagen liegen auf der Bürgermeisterei Harbach zur Einsicht offen. Angebote, nur in Prozenten des Voranschlags, sind verschlossen mid vostfrei mit entsprechender Aufschrift verleben bei der Bürge rmeffderei Öardach einzureichen, »vo die Eröffnung Montag, den 59. Dezember dr. Zr„ mittaar (2 Uhr, statt- ftudet. Freie Ausi^hl ausdrücklich Vorbehalten.. Zuschlagsfrist 3 Wochen. 1V054V Aieße-r, deti 18. Dezember 1918. Hessische KuHurinspektioar. sh». .Steinbach, Kaurvl. Wegen Mangels an Betriebsmitteln u. Lokomoftven, dle in erlter Linie für die Heimbeförderung der Truppen venöitgt werden, fallen noch folgende Züge bis auf metieres auS: . W6 Cöln ab 12.00 Mitt., Giegen an 5.L! 9t. - 638 Cöln ab 3 00 N., Glesien an 8.23 N. - 1674 Eiiorf ab 6.43 Mdorf an 7 58 B. - 639 Glesien ab 1240 N., Cöln an ZA 91. - 643 wiehen ab 8.57 k, Cöln an 1209 N. - 6o4 Troisdorf ab 6.54 N., Betzdorf an 8.54 N. Eifeubabndircktion Frankfurt (Main). - _ KrauSgrilL 10081 id Wegen Mangels an Betriebsmitteln und Lokomotiven, die in erster Linie für Heimbelörderung der Truppen beiiöiigt werden, fallen noch folgende Züge bis auf loeuereS auö: ^ W Koblenz ab 1227 nachm., Glesien an 4.28 nachm. 410 (W) (Rieften ab 1232 nachm., Codlenz an 4.19 nachm. Eifcndabudirektion Frankfurt (Main). _ KrauSgrill. 10080id ,, Wegen Mangels an Betriebsmitteln und zur Beschaffung der für die Heimbeförderung der Truppen erforderlichen Lokomotiven sind folgende Züge bis auf weiteres ausgefallen: 713 „ida ab O.'^i «., Gienen an 11.57 «. fahrt nnr Sonn- u. Feiertags. 508 Gelnhausen ab 7.28 B., flehen an 9.48B., fährt nur Sonn- u. Feiertags. 5o6 Gieben ab 8.2O B., Gelnhausen an 10.31 B. fährt bis Nidda nur Sonn-u. Feiettaas und fällt von Äidda bis Geltthaufen 1?^? Crbsiadt—Kaictzen ab 4 46 B., Hanau-Oft an 5.26 B. fährt schon von Friedberg ab (Abs. 4.26 33.). (Kiicnbabndireklion Frankfurt (Main). _K rausgrtll. 10082id kftädt. jtfrbeitsnachu)eis giessen. West.Anlage 31 , T-lePh. 2054 . 100828 Es können eingestellt werden: ») bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Bildereinrabmer zur Aushilfe, 2l Schuhmacher. 1 Dlehfütterer, 8 Gerber, 1 landw. Knecht, 1 Uhrmacher. Lcbrlinge: 1 Wagner, 1 Schreiner, 1 Bäcker, 1 Buch- btnder, 1 Schlosser. 1 Schneider, 2 Schmiede, 1 Kaufmann, d) bei auoivärtiaen Arbeitgebern: 4 landw. Arbeiter, 4 landw. vcrh. Knechte, 20 Grubenarbeiter, 3 Schuhmacher, 120 Waldarbeiter, 3 Gerber. 1 Möbelschreiner, 1 Me Oger, 1 Schwetzerdegen zur Aushilfe, 20 Aiaurer, 20 Taglöhner @6 suchen Arbeit: 4 Heizer, 2 Friseure, 4 Schreiner, 2 Meyaer, ~ »WWlWWWW Techniker, 2 Glaser, 4 Schriftsetzer, 2 Steindrucke, 72 12 Bäcker, 2 Anstreicher und Lackierer, drei Kattsleute und Schreiber, 1 Kassierer und Aus eher, 1 Sattler und Poluerer, 2 Köche. 3 Kellner, 2 Vacker und AuSlänser, Taglölmer, 3 Cl^'ktromontettre, 2 Llletall- dreber, 2 Maschinenschlosser, 2 Eisendreher, 4 Bau- schlofler, 2 Akechuniker. 3 Spengler und Installateure, 5 Buchbinder. Weibliche Abteilung. Bei kiesigen Arbeitgebern können eingestellt werden: 1 Köchin, 35 Dienstmädchen, 30 Lausfrauen, 6 Laufmädchen tagsüber, 1 Waschfrau. Bei anSwärtiaeu Arbeitgebern: 2 landw. Dienstmädchen, 1 6t"itnrruiädchen, 14 Dienstmädchen. Es suchen Arbeit: 3Dolmetscheriuneu, 7 Bureaugehtlsin- neu, 1 Frau übernimmt einen Laden oder Kontor zu putzen. Stadt. 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Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme bei dem uns überaus schwer betroffenen Verlust meiner unvergeßlichen lieben Frau, unserer herzensguten Mutter, für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Bechtolsheimer, sowie für die vielen Kranzspenden und allen denen, die die liebe Entschlafene zur leßten Ruhe begleiteten, sagen unseren tiefgefühlten Dank. Ernst pletz und Rinder. Gießen, den 21. Dezember 19 1 8. 10009 Danksagung. Herzlichen, tiefempfundenen Dank für die vielen Zeichen wohltuenderTeilnahme und treuen Gedenkens bei dem Heimgange unserer lieben Entschlafenen. Julius Fendt, Bürgermeister Lina Fendt Julius Waldeck Martha u. Hildegard Waldeck. Hungen und Alsfeld, den 23 . Dezember 1918 . 100 4 id Danksagung Für bte vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verluste sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichen Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Philipp Horn IV. Annerod, den 18. Dezember 1918. °««« Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unsere- lieben, unvergeßlichen Erich sagen wir unseren innigsten Dank. Familie Wilhelm Ph. Schlapp. Mainzlar, den 22. Dezember 1918. 08-47 W i V; Den Einwohnern von Wieseck, Rabenauer. und Schulstraße herzlichen Dank für die freundliche, gastliche Aufnahme während unseres 8 tägigen Standquartiers. 1#ng8 Bayerische Pionierpark - Komp. Nr. 8. Bekanntmachung. In unser Genossenschaftsregister wurde heute bei dem Vorschuß- und Kreditverein, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht in Hungen eingetragen: Die «ertretungSbefugniS de« Liquidators Philipp Seibert II. ist infolge Ableben» beendigt. Hungen. 17. Dezember 1918. 1M87 D Hessische» Amtsgericht Hungen. Wu* beginnen im Januar Sonderkurse !Qr Erwachens, basosdera Nr WIM« BuchfUhrunji:, Handelskunde, Sprachen. Rechnen, Stenographie, Maschinenschreiben US w. Obiffe Fächer werden auch in Privatunterricht erteilt. Nähere Auskunft mündlich od schriftlich durch OTTS I) Vogtsche Privathande’sschule fiotUiMtr. 32. Tale;2334 Nr. 3 2_Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) Dienstag, 24. Dejember \9\S Arss Stadt und Land. Gießen, den 24. Dezember 1918. ** Das Festder silbernen Hochzeit feiern am 2. Feiertage der Schuhmachermeister Lwbwig Wagner und Frau Anna gcb. Heim., ^ ** D i e W ä h l e r l i ft e n liegen bis zum 28. Dezember im Stadthaus, Zimmer Nr. 8, aus. Wir weisen auch an dieser Stelle nochmals darauf hin, wie wichtig es ist, daß jeder Wahlberechtigte in hie Liften Einsicht nimmt. Wer nickst aufgesührt ist, muß an der Wahlurne zurückgewiesen werden. ** Oberhessischer Kunstverein. Die Ausstellung rm am 2. Feiertag von 11 bis 3 Uhr, am Freitag von 11 brs 1 Uhr geöffnet. An diesem Tage findet auch die Verlosung von Anrochtscheinen im Ausstellungssaale statt. Im übrigen verweisen wir auf die heutige Besprechung in dieser Zeitung. ** Krieg sr oh st v ffe. Zu der vom Kriegsamt nach dem Stande vom 1. Januar 1918 neubearbeiteten Zusammenstellung von Gesehen,, Bekanntmachungen und Verfügungen betr. Kriegs- rohstosse nebst deren Nachträgen, Ansführungs'bestimmungeu und Erläuterungen tft das 5. Ergänzungsblatt nach dem Stand c ti’ /November 1918 erschienen. Dieses Ergänzungsblatt lvird den Bezrel-ern der Zusammenstellung ohne Anfordern kostenfrei nachgelrefert. Sollte die Nachlieferung nicht erfolgen, so ist dasselbe ber der Stelle anzufordern, dicrch welche die Zusammenstellung besagest toorden r,t. Neue Bezieher können di" Zusamnrenstellung zum Preist vml 1 Mk. (eirffchl. der Ergänzimgs'blätter) von der zustärr- drgen Krnegsamtsstelle, mit Ausnahme von Metz, Düsseldorf und den Kriegsamtsnebeustellen, erhalten. Glotdesdienst am Dienstag den 24. Dezember (Heiligsabend). Evangelische Gemeinde. Mainzlar. Aids. ^7 Uhr. — L ollar Abds. 7 Uhr. Actthottsche Gemeinde. Nachm. 5 u. abds. 8: Beichlgelegenheit. * Gottesdienst am Mittwoch ben 25. Dezember (1 Weihnachtstag) Evangelische Gemeinde. - Lu der St adt kirche. 9Vs: Pfr. Mahr. Hl. Abendm.: 6: P r.-Ass. Sckzäser. — In der I 0 hannes kirche 91 / 2 : Pfr. Bechtolsheim er: 5: Pfr. Aus feld . — Kirchberg. Vorm. 10. 11: Dl. Abcndm. f. Staufenberg. Nack-m. 4. UathoUsche Gemeinde. 5: BvichtgÄ.; 5: Christmette; 6: .Hl. Messe; 7: Dl. Messe; 8 : "l>ust. d. hl. Kkomm^. 9: Hochamt m. Pred.: 11: Dl. Meise m. Pwd.; 5V->i: V'l'per m. Segen: nachm 5 u. abds. 8: Beichtgel. — Diaspora-Eottesdienft am 25. Dez.: Hungen 91 / 2 . * Gottesdienst aut Donnerstag den 23. De'.ember (2. Weihnachtstagi) Evangelische Gemeinde. In der Stadt kirche. 9Vs: Prof. D. Schi an: 5: Pfr. Mabr. —« In der Johan n es kirche. 9 Vs: Pfr. Ausfeld. Dl' Abendm.: 5: Pfr. Bechtolsheimer. — Kirchberg. Vorm. 10. Nachm. 4: Kindcrgottesdienst. Nathslrsche Gemeinde. 6Vs: Beichtgel.; 7: Dl. Messe: 8: Aust, d hl. Komm.; 9: Hochmut m. Preid.: 11: Dl. Msise m. Pr^,.: 5Vs: Arch. m. Segen. Samstlrg 28. Dez., nackM. 5 n. abds. 8: Beichtgel. — Diaspora- Gotdesdienst am 26. Dez.: Lich 9Vs. Handel und Industrie. ** Der „Deutsche Gruben -und Fabrikbeamten- Verband E. V. Bochum" zahlte in diesem Jahre an Wftwen- nnd Waisen-Weihuachtsunterstützung über 140 000 Mk. aus. In 800 Fällen »varen die Unter stützmigen höher wie 100 Mk. Die Höchstunterstützung betrug 170 Mk. Letzte AcrcL rictitcn. Ein nener pngch in verlin. Berlin, 23. Dez. Durch einen Putsch der sich in Berlin iaufhaltenden Abteilung 3 der Matrosendivision ^sind am Montag abend der Stadtkommandant Wels, sein Adjutant Leutnant Fischer sonne ein Tr. B 0 n g a r d v e r h a f t c t und durch Mfauuscha ten der Marftre alsGeiselnin den Mar st angebracht worden, wo die Marine sich verscknuzt hat. Wie seinerzeit r meldet, sollten Mitglieder der republikanischen Soldatennehr die Berlin sich aushaltnrden Väcvtvosen, die bisher die Be.vachung Stille ttocht, heilige Nach! Eine Weihnackftslieder-Betrachtung zur Hnndertjahrserer unseres schönsten Weihirachtsliedes. Von D r. I. S t a n j e k. An dem Schulhause des Dorfes Oberndorf im Salzburgischen lieft man folgende Inschrift: Stille Nacht, heilige Nacht! Wer hat dich, 0 Lied, gemacht? M 0 h r hat mich so scksin erdacht, ©ruber zu Gehör gebracht: Priester mrd Lehrer vereint! Die in Meran lebenden Nachkommen des Komponisten des Weihnochtsliedes „Stille Nacht, .heilige Nackst", Franz Grnbcr, !ben?akwen eine von diesem herrührende Niederschrift über die Entstehung des Liedes, die folgendermaßen lautet: „Es war am 24. Dezember 1818, als der damalige Hilfspriester, Herr Jos. Mohr, bei der neu er richte ten Pfarre St. Nicola in Obcrn.dorf dem den Organistendienst vertretenden Franz Grnber ein Gedicht überbvachte, mit dem Ansuchen, eine hierauf paffende Melodie für ztvei Solostimmen samt Chor und für eine Gitarrehegleitung schreiben zu wollen. Letztgenannter überbrachte am nämlichen Abend noch diesem musikalischen Geistlichen gemäß Verlangen sinne einfache Komposition, welche sogleich in der heiligen Nacht mit allem Beifall produziert wurde. Herr Jost Mohr, als Verfasser dieses G'diststes und mehrerer geistlicher Lieder, starb am 5. Dezember 1848 als würdiger Vikar zu Wagrain im Pongau. Franz Gruber, Stadtpfarrchorregent." Mit dem Namen „Heilige Nacht" bezeichnet man in vielen Gegenden des katholischen SüLdeutschlcmds und Deutsch-Oesterreichs die in der Wcihnachtsnacht zur Mitternachtszeit gefeierte Weih- Uachtsmesse: die Bezeichnung „.heilige Nacht" in dem Liede hat also, wie man siebt, noch eine besondere Bedeutung. Tas Lred, das zu rmseren erhabensten und ergreifendsten Weihnachtsgesängen gehört und das man mit Recht als unser schönstes Weihnachtslied bczeickmeu kann, darf also am Weihnachtsabend dieses Jahres die Feier seines hundertsten Geburtstages begehen. Es wird heute in evangelischen Kreisen, in der Kirche, bei Weihnachtsfeierui dußerhalb der Kirche und bei Bescherungen mit derselben Andacht und Hingabe gesungen, wie in katholischen Kreisen. In verschiedenen Gegenden unseres Vaterlandes mit gemischt-kousessiorusiler Bevölkerung erfreut es -sich merkwürdigerweise, bei den Protestanten einer größeren Beliebtheit und Popularität als bei den Katholiken, so daß man es sogar schon als ein besonderes evan- gclisclstS Weihnaclstslied bezeichiret hat., Ersreulickierweise verschafft tnan ihnr aber in der Weihnachtsfeier der katholischen Kirche in Deutschland und namentlich auch in der häuslichen Weihnachtsfeier immer mehr Eingang, besonders naäHem es immer mehr bekannt geworden ist. daß das Lied einen katholischen Geistlichen zum Dichter .und einen katholischen Lehrer zum Komponisten hat. des Königlichen SÄc»sses hatten, als Sicherheitstruppen aufgelöst iund in ihre Heimatsgarnison zurückbeördect ivecden. Die Matrosen hielten sich durch diese Maßnahme zurückgesetzt. Sie nahmen an, daß die Regierung ihnen nicht das notwendige Vertrauen entgegenbringe und entsandten am Samstag bereits Vertretungen zu den Volks beauftragten. Tort wurde ihnen der Bescheid, daß ihre^For- derungen rrochnals geprüft und zu den Beratungen der Stadtkommandant Wels als Oberbefehlshaber der Sicher heitstruppeu zugezogen werden sollte. Ten Mfttro-sen, die bisher nicht diecibo Löhnung erhielten wie die Mannschaften der republikanisä>eu Soldatenwehr, sollten die ihnen wxh zustehendeu Beträge in Höhe von etwa 80 000 Mark ausgezahlt werden, sobald sie das Schloß geräumt und sich zu ihrem Ersatztruppenteil in Wilhelmshaven zurückbegeben haben würden. Am Montag vormittag wurde min in den Kreisen der Matrosen bekannt, daß Dtadrkommandant Wels sich angeblich der Einreihung von Ädatrosen in die Soldatenwehr wider- setze. lTjw Straße unter den Linden zeigte gegen 6 Uhr abends das gewöhnliche Bild. Es herrschte, wie stets in den Abendstunden ein reger Verkehr. Pimkt 6 Ul/r kamen aus der Waldshvasst, der Charlottenstraße über bu ^Sck)loßbrücke, Truppen von Matrosen, den Karabiner laus der Schalter und eilten der aus der Schloßbrücke gegenüber dem Zeughaus gelegenen Stadt ko mmar rdin ur zu. So- Drt bildeten sich Ketten von Matrosen., die die Liirden von der Charlotten strafst bis zur Schloßbrücke, den Lutgarten, den Dom 'und die Mnigstriaßc absperrten. Ten Passanten, die völlig überrascht waren erklärten die Mannschaften mit ru.lsi.gem Tone, sie nröchstn möglichst schrell die abgelperrten Bezirke räumnr. da es nicksi unwahrscheinlich sei, daßsichein Gefechtentspinnen würde. Diese Mahnungen genügten und ängstlich slüchtetm Männer, Frauen und Kinder in die nächsten Sraßen. Dann zogen die Matrosen in Stärke von etn>a 600—700 Mann vor die Kom- mandcnrttlr und nahmen dort Ausstellung. Eines der Mitglieder des Soldatenrates der Abteilung 3 hielt erne Ansprach, in .der es betonte, daß man kein Blut vergießen wolle und daß jeder nur dann schießen dürfe, ivenu er angegriffen würde. Inzwischen Tratte man ln der Komman- bantui* Maßnachnen ergriffen, um die demonstrierenden Matrosen zu zersttruen. Aus Veranlnßung des Stadtkommandanten wurde der Soldabenrat der ,im kronpriuzlichen Palais sich auft-alten-< kben republisirnisclstn Soldatenivehr pon den Vorfällen benachrichtigt und die im Zeughaus, in d-er Konrmandantur, in.der Bibliothek und im Palais Friedrich Wilhelm befindlichen Sicherheits- truppen alarnricrt. 'Die Führer dieser Abteilungen rückten mit hen Mannschaften auf die Straßnr mib brachten die Gewehre iir Stellung. Gleichzeitig .wurden die Soldatenräte der Berliner Öbanffsonen telephonisch verständigt, die auf L a st w a g e n je eine .Kompagnie nach der Kommandantur in Marsch setzten. Bevor alle diese Truppen jedoch eintrasen, hatten die Matrosen schon ihr Vorhaben erreicht. Von der Kommandantur ans wurden zwei Panzenvagen mit Maschinengewehren, sowie mehi'ere Personenwagen, auf denen Maschinengewehre gefechtsmäßig ausgebaut waren, hinausgcsandt und nahmen zunächst in der Wallstraßc, ganz in der Nähe der Kommandantur Ausstellung. Plötzlich kam van der Charlottenstvaße her ein Lastwagen, der nicht zur Kommandantur geirrte mtb der auf der rechten Seite der Linden langsam ans die Kommandantur zu fuhr. Tie Postenkette der Matrosen riefen dem Führer zu, er möge halten irnd versperrten ihrn mit vor gehaltenen Gewehren den Weg. Der Fülwer des Ltntos ließ sich jedoch nicht stören und fuhr ruhig weiter. Die Matrosen nahmen an, daß es sich um einen „Gegner" handele rmd eröfsneten mit den Karabinern Sckmicllscuer auf das Auto. Ettva hundert Schuß sielen Tann wurde aus dein Last- wagnr ein Maschnengewehr sichtbar, das nun seinerseits das Fmer auf die Matrosen richete, ohne jedoch jemand zu treffen, Wäl/rend die ersteir Schüsse vor der Kommandantur fielen, bog aus der Charlottenstwße ein Panzerwagen in die Linden ein und eröffnete von der Höhe des Derckmals Friedrich des Großen Schnellfeuer auf die Matvoien. Von den vor der Kdminandantun stehenden Posten wurde ein Matrose getötet und drei »chwer verletzt. Man brachte die Verwundeten in die Kommandantnr, wo sie Notverbände erlffelten. Inzwischen bemächigte sich der Matrosen eine große Ausiegnng. Die Matrosen drangen in die Räumeder Kommandanturein, eilten in das Zimmer des Kommandanten Wels und nahnen denselben, sinnen Msntanten Leittnaut Fischer und Dr. Bvngord gefangen. Ans der Straße dvurden die Verliafteten von den Matrosen in die Mitte gonommm und der ganze Trupp zog nach dem Marstzill, den die Matrosen besetzten. Dort wurden die Verhafteten in sickstveir Gcirahrsam gebrach. BeinerkenÄvert ist, daß ein Teil der republikanischen Soldatenwehr die Binden ab- nahm und sich den aufständischen Matrosen nn- scblvß. ,Von den Mannschafteir der Sicherheitswehr ist bei der Schießerei niemand vorletzt tvorden. Nacktem die Kunde von dev Festnache des Kominaudanten und seiner beiden Begleiter sest- Bei denr ersten Vorträge^ unseres Liedes vor der andächtigen Salzburger Bauerngemeinde in der Torfkirche zu Oberndorf sang der geistliche Dichter, der damalige Dilfspriester Joseph Mohr, die Tcmorstimme und der Komponist die BaßstimM'e. Die Gitarre- begleitnng war des.vcgen vorgesehen, weil die Orgel der Kirch sckiadhaft geworden war. Ter mit der Wiederherstellung der Orgel betraute Orgelbauer, der »aus dem Zillertal stammte und zur Vollendung seiner Arbeit über Weihnachten in Oberndorf geblieben war, hörte das Lied in der Kirch: er erbat sich von dem Komponisten eine Alffchrift des Textes und der Weist, und er brachte das Weilnrachtslied nach seiner Heimat. Durch ihn lernte es eine herumveisende Gesellschaft Zillertaler Sänger, die der Geschwister Straffer, kennen und rnahnr es in ihr Repertoire airf. Die Säugergcsellschast erntete für den Vortrag des Liedes in ganz Deutschland stürmischn Beifall, einen stürmischeren sogar als für das Lied: „Zillertal, du bist mei' Freud'", das ebenfalls durch sie in Deutschland bekannt rmd populär geworderr ist. Der 4Ä?ih- nachsgesang: „Stille Nacht, heilige Nach" hat also auf dem Wege über den Konzcrtsaal Eingang in die istutschn Familien und schließlich auch in die Kirchen gefunden. Aehnlich ist es ja dem bekannten niederländischen Tankgebet „Wir treten znm Beten" ergangen. Ter von dem Wiener Schriftsteller Joseph Weyl ganz frei nach dem niederländischen Original hergestellte deutsche Text ist mit der altniederländischen Vertonung durch das bekannte Wiener Kremser-Quartett erst in den deutschen Konzertsälen zum Bortrag gebracht wordcnr und gelangt jetzt sogar auch bei Gottesdiensten in evangelischn Kirchen.zu Gehör. Vor eimgen Jahren fand ein Reisender in einem amerikanischen Blockhause ein englisches Gesangbuch vor, in dem er beim Herumblättern das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht etc." in englischer Uebcrsetznng mit der Neber- schrift „Choral olf Salzburg" entdeckte. Unser schönstes Weihnachtslied hat also bereits seinen Weg bis in die fernsten amerikanischen Urwälder gefunden. Ebenfalls ein katholischer ^Geistlicher ist der Dichter eines hinderen scl/r bekannten mit» beliebten Weihnachtsliedes: „Ihr Kinderlein kommet, 0 kommet doch all'!" Dieses ist von dein tresflickien Jugendschriftsteller Eltristoffh v.'Schmid gedichtet worden. der im Hauptberuf katholischer Pfarrer gewesen ist. In evangelischen Kreisen kommt sofort nach dem Liede „Stille Nacht, heilige Nacht!" als das beliebteste und beim Gottesdienst bei Weil/nachtsfeiern bevorzugteste Weihnachtslied Luthers herrlicher Gesang in Betracht: „Vom Himmel hoch, da konttn' ich her, Ich bring euch gute neue Mär." Dieses Lied, das für joden einen echt weihtrachtlichen Klang offenbart, ist. wie längst feststeht, die UmdiÄung eines lvelt- lichen Volksliedes des Mittelalters, das folgendermaßen beginnt: „Ich komm' aus fernem Lande her Und bring' euch viel der neuen Mär." Ludwig Uhland hatte in seiner vortrefflichen „Abhandlung über die deutftl^n Volkslieder" den Ben>eis erbracht, daß cs LiÄ hier um ein frattuuiiUed handelt, das junge gsitellt war, traten die Beauftragten des Rates der „5" der repu^ blikmrischen Soldatewwehr zusammen, um über weitere Maßnahnum zu btwateir. Tie anrückenden Jnfanteri'^en der Garnison wuri'en vorläufig in ihre 5t'afernen entlassen. Eine Abordnung der repu^ blikanisck>en Saldatemvchr begab sici' gegen 8 Ul/r zu oem VolksH beauftragten Ebert, um tvei:ere Acaßnalftnen zu erfragen. Tie Erregung unter deu Mannschaften der Berliner Garnison ist sehr groß, urvd es wurde von vielen Seiten der Wunsch geäußert, Wels zu befreien und den M ar sta l l zu st ü rme n. Eine Alwrdrnrng der republikanischeil Soldatenivchw begab sich zu dem Volks beauftragten Ebert und ersuchte ihn, für die Freilassung ihres Führers Wels die nötigen Schritte einzuleiten.. Sie betonte mit großer Enffchiedenheit, daß der weitaus größte Teil der Truppen der Berliner Garnison das Vorgehen ber Matrosen mißbillige und nicht gesonnen sei, die Veranstalter des! Putsckj^s straflos ausgehen zu lassen. Tie republikmlisck-e Soldaten^ wehr würde ohne Zweifel Wels und seine Mitarbeiter noch in der Nacht mit Geivalt besieien. Ebert mahnte zur Rarhe. Er nahm sofort die Verhandlungen! mit bat Matrosen auf, die zu dem Ziele führten, daß so.vohr Wels wie Leutnant Fischer und Tr. Bongard aus der Gefangen^ schaft entlassen wurden. Streit im Berliner Arbeitcrrat. Berlin, 23. Dez .Bei einer Versammlung des Berlinev Llrbeiterrales kam es heute zu Tätlichkeiten. Ri^rd Müller sclLoß seine Rede mit der Dcohiurg, wenn die döationalpcrsamm^ lung den Arbeiterräten .alles aus der Hand nähme, würde Pas Proletariat geeignete Mittel sinden um die Macht wieder an sich zu nelpnen^ Er stellte fest, daß aus dein Reichskongreß auch nickst die geringste revolutionäre Lust geherrscht habe. Hierauf hielt der demokratische Postsekretär Höhn eine kurze Ansprache, die einen gewaltigen Entrüstuirgssturm entfesselte inrd schließlich zur gewaltsamen Entfernung des Redners ai:s dem Saale führte. Infolge der wenig sanften Behandlung mußte sich Höhn zur Unfallstation begeben. Inzwischen herrschte im Saale wüster Lärm. Erst nach 10 Minuten gelang es, die Ruhe loiedcr herzustellen. Hierauf ergriff cher Vorsitzende der dcmokratisck-en Fraktion, Lehrer Flügel, das Wort, und sagte, es widerspreche allen parlamentarischen Gepflogenheiten, ein andersgesinntes Mitglied gewaltsam aus dem Saale zu entfernen. Im iveitern Verlauf der Tinge kam es zu einem förmlichen Sturm auf die Bühne. Als sich die erhitzten Gemüter wieder etwas abgekühlt hatten, faßte man>ines Presse nreau. Beim Enrpsang der Nationalversammlung hiel: Präsident M a s a - r p k eine Anfp»rache, irr der er n. a. sagte: Das vo.r Deutschen bewahrte G.l>iet ist unser Gebiet und bleibt mrser. Sie bauie.r rm- feren Staat aus und wir erreitteu ihn. Wir können uuo wollen auch nicht unseren beträchtlichen tschechischen Minoritäten di? sogenannten deutschen Gebiete opfern. Wir sind über.engt, daß die wirtschaftlichen Vorteile die Deutschen nvtwendigerrv i e zu uns ver- wtsiscn. Es hängt von ihnen ab, sich aus den richtigen San Punkt zu uns zu fbälm. Sie mögen sich Nur erinnern, drß sie 1351 mit uns gemeinsam den tbaiser baten, er solle sich zu Böhmens König krönen lassen!. Ich! wünsche auwi^chsigi, daß sie sich so bald wiÄ möglich nvit uns einigen. Ich versichere, daß die Minoritäten in unserem Staate der vollen ruttionalen Rechte und d r bürgerlichen Eintrackst teilhaftig werden. Durch den Au:bau der wahren d-enro- krattscherr Selbstverwaltung sckxrsfen wir uns ein pass.ndes Mittel siür die Lösung der Nattoualitäteufrage. Eirrer Teilurrg mit Rücksicht auf die große irnd son-derbare Mischung der beiden Nationeir ist Nicht möglich Das Problem ist nicht mehr nationales, sondern! ein ziemlich stark soziales. (Lebhafter Beifall.) Unser Verhätr- n i s zu Deutschland werden wir nach jener Politik regsin, die Deutschlcrnd uns gegenüber anbahrren wird. Wir werden uns lo rekt verl-alten und wir wünschen, daß die Niederlage des preirßisck«r M-tlitarisnrl'ns der Sieg des derrtschen Volkes werbe. Ue er die Magyaren sagte Masaryk: Es ivar widersinnig, daß ein solches Volk wie die Magt-aren vier andere Nationen — Slowaken, Russen, Rumänen und Südslawen — so lange ausbcuten durste. .Heute sind sich die Verbündeten klar, daß die Magyaren nur Recht au ihren eigenen Nationalstaat l)aben. Unser Verhältnis zu den Verbündeten ivird nicht nur ein politisches sein. Ich habe schon wirtschaftliche und finanzielle Beziehrmgen mit ein luFrei 'm Faktoren in Amerika, Cn.gland und Fraukrsich angeknüp t. Wir bcfamert sinanzielle Hilfe in den Vereinigten Staaten zn-gesichert. (Stürmischer Beifall.) Präsident Wilson versprach uns Unterst tz n- für die nöttge B^erpslegung in der Uebergangszeit. (Stürrnische Ovationen für Wilsmr.^) Tie Negierung hat bereits ein Verzsichris vorgelegt über die Artikel, der sie bedarf. Wir haben rrur das nötigste verlangt, derrn auch andere brairchm Hilfe. Die amerikanische Regiening und die dortigere Finanzlreise verschassten uns frernrdlicheriveise eine Anleihe. Burschen vor der Tür der Erwählten ihres Herzens zu singen pflegten, wofür ihueu als Belohnung ein Kranz gespendet iimibe. Diese Feststellung Uhlands h-it der Beliebtheft und der Bedeutung des herrlichen Lutherschen WeihnachÄiedcs, dessen Melodie also einem sehr weltlichen Liede entstammt, mit Recht nicht den geringsten Eintrag getan. Es ist besonders Brauch geworden^ dies Lied von Kirchtürrnen blasen zu lassen. Ludwig Richter zngt in einem seiner schönsten und stimmungsvollsten Biider einen KNaben- chor der in Begleitung von Fanfarenbläsern das Lied ..Vom Himmel hoch" vom Turm einer alten Stadt hwabsingt. So hat das Luthersche Weihnachtslied auch einen bildlichen dlusdrnck ge- sirnden. Cilv awch merknmrdigere VersftmbiMichimg erhielt in siühe-, rerr Zeiten dieses Weihnachtslied in Crimnricschau in Sachsen. Dort.wurde bei der kirchlichen Weihnachtsfeier vom Gewölbe lder Kirche an einem Strick ein Knabe heruntergelaffat ell im Glanz seiner Lickfter erstmhlt. Eine studentische Weilmachtskneipe wäre ohne dieses Lied ganz undenklnir. ttnd dabei ist der darrch dirs Lied gepriesene Baum gewöhnlich kein Tannenbaum, sondern eine Fickftc: er hat auch keine Blätter. sondern Nadeln, und.überhaupt ist ftt dem Liede nicht der gD^ ringste Bezug auf das Weihnackftsfest enthrlteu. Tenn was hat das Mägdeleftr mit dem falschen Gemüte, haben die Nachtigall und der Bach im Tal damit zu schaffen? Aber man soll nicht an einem Liede, das sich daS Herz des Volkes gewonnen hat, kritteln oder deuteln. bDie Hauptsackrc ist. daß es uns in die richtige Weih- nachtsstimmung za versetzen weiß. Der reiche Schatz unserer Weih- nackftslieder ist nut dem genannten noch lange ni bt erschepst. „O du sröhlick.-e, 0 du selige, gnadenbringende Weihnachtözeic . „Es ist ein Ros entsprungen". „Alle Jahre wieder kommt das Cl-ristuS- kind". „Morgen. Kirrdc'r, wird's was geben", „Morgen kommt der Weihnachtsmann, kommt mit seinen Gaben" und viele andere noch leben in unserem dentickien Gemüte. Eines haben sft alle gemeinsam: Frische und UrspLÄtt-glichkeft, urrd dieö 0 -< r cdm sie uns erhalten über allen Mechisel, der jetzt eine ganze Wett uv neue Formen gveßt. Nmtltcher LeU. V«tc.: Die Mahlen für dir vorfassurlggrbenLe VolManmier der Republik Lessen. Wa bnt Oberbürgermeister zu Bietzen und die Bürger meisterrien der Landgemeinden des Kreises. Sie werden arrgewiesen, rrnch dem Erscheinen der bis zum A Jauuirr 1919 von uns zu erlassenden Bekam: ttnachuug über die Namen der Wahlvorsteher urw ihrer Stellvertreter spätestens v m 1 0. Januar 1919 die Namen der Wahlvorsteher und ihrer Stellvertreter, die Abssreuzuiig der Mstimmurrgsbezirke sowie gleich- »nng :n ortsüblicher Weise bekarrntzumarhen, daß die Wahlen zur verfassunggebenden Versammlung der Republik Lessen auf Soru:- tap den 19. Januar 1919 festgesetzt seien und die Abstimmung vor Mittags um 10 Uhr beginne und abends um 8 Uhr geschlossen werde 2. Tie Wahlvorsteher wollen Sie unter Hinweis aus ibre Vcr- Mrtwvrtlichkeit und auf die 9iotWendigkeit der pünktlichen De-, vbachlung der das Wo hl ge schüft betreffenden Vorschriften (Art. 35 und folgende der Wahlverordrmug), mit denen sie sich vor Beging der Wahlhandlung vertraut zu machen haben, anweiscn: > 2 ) aus der Zahl der Wähler ihres Abstiminungsbezirks einen Protokollführer und 3—6 Beisitzer zu ernQrnen und sie späteuerks am 16. Januar 1919 einzuladen, am Wahltage zur Bildung des WahlVorstandes so zeitig im Wahllokale zu erscheinen, daß die Wahlhandlung um 10 Uhr vormittags beginnen kann; b) bei der Wahlhandlung selbst genau nach den Dorschristctt 50 der Wahl Verordnung zu verfahren und über ^ VÄ '* &U VtlCU^lCIl UIU- U0er bt€ Wahll-andlung ein Protokoll nach dem hierfür bestimmten Muster aufzunehmen, das Ihnen nebst dem Rtuster für die Gegenliste in je einem Abdruck für die Orts-WahikomMission zu gehen wird; c) das Wahlprotvkoll mit sämtlichen zugehörigen Schriftstücken, nämlich der Gegenliste, der Wählerliste, welche beide von der gelamten Orts-Wahlkommiffion zu unterschreiben srnd, denjenigen Stimmzetteln und Umschlägen, über welche es emer Beschlußfassung der Orts-Wahlüinuniffion bedurft battt, und dei: nicht zur Verwendung gekommenen Wahl- zett^umlchlä<-en. unverzüglich, ^jedenfalls aber so zeitig, hierher einzusenden, daß die Sendung spätestens im Jv Laufe,des 21.J«rnuar 1 919 hierher gelangt; d) Ä Umschläge, soweit sie nicht dem Probovoll beiMfügt sind, zu veriregeln und so tm:ge rn Verwahrung zu nehmen, bis deren Vernichtung von m:s ungeordnet wird. 8. a) Die für dir Wobt Mrtmmtot Wahl; ettclum schlüge werden Ihnen mit or—--- ^ " «- schlüge zrcge treffen der nu/uge ^mp- fffng umgehend berrchtlich hierher zu bestätigen. Die Bür- «rmnstereien haben die Umschläge bis zur Wahl sorg- fültrg unwr Verschluß zu nehmen. Sie werden aus- drucklrch darauf aufmerksam gemacht^daß dre Wahlzettelumschläge nicht etwa mit dem Stempel der Bürgermeistereien versehen werden dür fen. 1 Sie bereits oben erwähnt, ftnb die bei einer Wahl nicht zur Verwendung gelangten Umschläge dem Protokoll anzu- schließen und durch die Wahltommrssion an das Kreisamt cinzulenden. Die Wahlvorsteher si:rd Mi-rrweisen, bei Ver- abfvlgicng der Umschläge an die Wähler die Bündel, in denen ie 50 Umschläge zusammengevackl sind, nacheinander anzubrechen und - ^n-we-'den. Wird ein Bündel ang?bwchen. so r>t ste^s der Papier trm mytte[ j m den Umf-§a« »cm dritten Personen rr.i>t frvbßt’M t nerben tarnt. J!t ein Neben norm vorhanden der dann ubrmens >orr durch das Wal/Iokfü betretdar sein darf. 'cwü. »tgen buMid? u>n au&en durch die Fenster geschützt sem iMh M-Ä Rmime em Tisch anfenMIen, an welckem um un bev dacht e t den WahlAettel sn den Umsühag legen zu tonnen Das gleicke gilt leim Borlxmien sem mehrercr ssiebeirraume. Sind kerne solche verftWar, so ist ent- 3) mV §! oI ¥T r< ^ ,, L bul ^ .Bers-sstag, durch verstelldarc I unierrch ichtige Vorhänge und derglciche,' vmsechrn'/^ E herzusteilen und nrit einem Trsche ^u b) es sind ein o^r mehrere Nekentische mit Vorrichtungen in m flgiiefiener Dole gefilhrtcn Wahlurnen in Gebrauch geiwnrmen werden. 8. Nachdem die Krauen aktiv und passiv wahib-rechtigt stnd. l d«t Aemterii ,v»d Bev- müssen sie ebenso wie die Männer zu tvauenSposten zirgelassen werden, die das neue Wahlrecht für ):e ^timmberrckstigten Vorsicht. > Sie sind also insbesondere be- fugt als Wahlvorstehw oder als Beisitzer oder Protokollführer -n den Wahlkonnnissionen tätig zu werden. Zur Beseitigmig etwa anftvetearder Zweifel machen wir Sie hieraus besonders aufmerksam. Gießen, den 21. Dezember 1918. Kreisamt Gießen. _ I. V.: Welcker. Bekanntmachung. Be Ir.: Wahlen zur Volks kannner der Republik Hessen. _ Nach Artikel 34 und 35 der Wal)lverord,ucng vom 3. dS Mts ist für leben AbAmmungsbezirk eilte OrtÄvaUkonrmissiork vvrgo^ -eym. Um eine ungel)inder1e Abwicklung des Wahlgesck)äfts in größeren Mstimmungsbeffrken sicherzustellen, wollen wir es für die temperamentvoll© Künstlerin iu ihrem neuesten Filmschauspiel Heim». _ Ausserdem: das glänzende Beiprogramm. Q laglid] Künfllcrkonzert feftprogramm m heute bfs einfdjließl. Freitag Den 27. Dezember ber größte Kultur« u. Rufklärungsfilm d. öegenroart „Keimendes Leben" ln 6 gewaltigen Akten. Sehr dramatische Handlung, von Dr. Paul Meißner, öesamte känsUerische Leitung Ssorg jakodg. Xünstl. fiuZfiatlung: Kurt fiichier. Keftflma: C. Lchr. o. 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Feiertag, nachmittags 3'/, Uhr: bis bessere Hälfte Schwank von Bach u. Arnold. AbcndS 7'/, ttbr: Die Rose von Stambul Operette von ÖaO. IIL Weiertag, nachmittags 3'/, ttbr: Kuidrr-Vosffcllung Der kleine Gernegrofl Abends 7V, Nbr: I. Freitag - ÄbonnameaU- Vor »teil nug : 10048t Schauspiel von iVrant