\68. Jahrgang Freitag, 20. Dezember Ms Tci (biefecner rinzei-er erscheint täglich, außer Sonntags. — Beilagen: AicßrnerHamiliev.blStler; Kiei&bluit für den KrtU Stehen. Vezugrpretr: nionatl. Mk.1.35, vierteljährlich Dck. 4.05: durch Abhole- u. Ziveiqstellen monatl. 21lk. 1.25: durch die Post Mt. 4.05 viertel- ;ährl. ausfchl. Bestell-. Jernsprech - Anschlüsse: sür dre Schrift! eitung 112 Verlag,GeschäitssteUebl Anschrift fürDralunach- richten: Anzeiger Stehen. inahme von Anzeigen i. die Lagesnummer vi« zum Nachmittag vorher ohnejedeVerdmd!:chkeit Sellenpreise: sür örtliche Anzeigen 25Ps..sür auswärtige 30 Ps.. für Reklamen Nlk.1.-nebst 20° „Teue- runqszilss.tag;Platzvor- schrüi 20 % Aufschlag. Hauptschrfftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; kieken sür den übrigen Teil: Dt. GeDrrbeban!Glehen V Rei „ öoIb 3cnä; für den Anzeigenteü: v. Beck; Zwillingrrunddruü u.Verlag: vrühl'sche Unio.-Buch. u.§teindru«erei R.Lange.Schriftleitung. Grschästsstelle ».Druckerei- Schulstr.7. jäm-uch postscheSlonte: Frankfurt a.M. Uü8b General-Anzeiger für Oberhessen Yankverkehr: Eine Republik „Grotz-Yeßen". Bon Professor Dr. Sommer- Gießen. Anmerkungder Redaktion: Zn den nächtigenden, uns von .Herrn Geheimnctt Sommer zur - Vervffcnllichnng zugegangenen Ausführungen möchten wir benverLn, daß -vir den darin gegebenen Anregracgan weiteste Verbreitung nnd allgemeine Beachtung wünschen. Auch uns ist, luie vermutlich sehr vielen Hessen, sä>on der Gedanke ^gekommen, daß eine ethnologx,ck>e Zusammenfassung der bislier .staatlich getrennten alt- heisischen Landesteile. in der Hauptsache dre Wreder- gelmnnung des von Preußen 1866 dem Großherzig tum ^ abgenomrnenen Gebietes, zeitgemäß und wünschen^vert wäre. Reichsinter essen 'mürben damit in keiner Weise * bedroht werden. Ter Gedanke fällt in das gegenwärtig allenthalbcrr gebilligte System einer gerechteren und zweckmäßigeren Mgrenzung der Staaten. Ungerechtfertigte Sonderinteressen sind nicht mrt nn Spiele, wohl aber greifbar naheliegende praktische Bedürfnisse und allgemeine Verkehrsinteressen. ^ Bei der geschehenen Revolution war von vornherein eine der Hauptfragen, ob sie sich im Sinne eines reinen Zentralismus, wxe er *. B. in Frankreich besteht, entwickeln würde, oder ob die Bundesstaaten, wenn anch rn mehr oder weniger veränderter Form, erhalten bleiben würden Boraussetzung hierzu war die Durchführung - der repuvlnam- fdrai Sdaatsforin in den Bundesstaaten wie rm Reich. Unterdessen hat sich diese Frage so weit geklärt, daß auch bei dieser Staatsform Bundesstaaten in dem neuen Deutschen Reich sehr wahrsck)einlich bestehen tverden, hoffentlich vermehrt durch yen an das Dentsche Reich an geschlossenen Volksstaat Deutsch-Oesterreich Auch die Separxerungsbe- strebunaen in Bayern werden hoffentlich unter Wahrung von Bayerns Selbständigkeit Mgunsten der RexckOexnhext verschwindet. Ms Voraussetzung Mm werteren Be,lehe:x von Teilrepubliken als Bundesstaaten erscheint eine gründliche staatliche Feldbereinigung, wenn ich diesen Ausdruck von der Zusammenlegung vmr Grundstücken aus die innerdeutschen GrenzveMältni, se über, tragen darf. Der bisherige Zustand die vrelfachenGn- klaven, die größtenteils auf alte, längst überlebte Rechtsverhältnisse 'zurückgehen, muß gründlich beseitigt werden. Wenn r. B. im Gebiet des Mchetals das alte Fürstentum Dirkenfeld M der norddeutschen Republik Oldenburg gebärt so ist dies vom ethnologischen und organisatorischen Standpunkt vollständig sinnlos, und derartige Beispiele lassen sich im bisherigen Deutschlmxd tzn Hunderten ftnden. Dieser Zustand muß, wenn die Revolution nickst bloß eine Veränderung der Machthaber, sondern eine wirkliche Ent tmcftima des deutschen Staates bedeuten soll, gründlich ge ändert werden. Am stärksten ist diese territoriale Zer splitteruna in kleine, durch gesch>ichtliche Zufälle miteinander politisch verbundene Bestairdteile in Thüringen entwickelt, und wenn es richtig ist, daß die sozialdemokratische Partei in Thüringen die Bildung einer Republik „Groß- Thüringen" unter Aufhebung der bisher vorhandenen vielfachen Grenzen von Kleinstaaten und Enklaven beschlossen hat, so wäre dies als außerordentlicher Fortschritt der politischen Organisation von Deutschland zu begrüßen. Zugleich wäre ein ethnologisch zusammengehöriges Bevölkerungsgebiet die Grundlage dieser innerdeutschen Staats bildung. „ „ _ Nun ist in neuerer Zeit in großen Kölner Versarnnt- lungen die Forderung einer Rheinisch-Westfälischen Republik als selbständiger Staat im Rahmen des Deutschen Reiches unter Loslösung von dem bisherigen Königreich Preußen ansgestellt worden, und in der „Kölnischen Volkszeitung" wird das ganze deutsche Reichsgebiet einschließlich des Anschluß suchenden Deutsch-Oesterreichs rn vier .große Republiken eingeteilt, wobei es dem Zweck nach hauptsächlich auf die Schaffung der Rheinisch-Westfäüs djcn Re^mblik ankommt. In diese sind nun in höchst auffallender Meise die b i s heri gen Gro ßh er zog tüm er Hessen nnd Baden mit einbezogen, was nichts cuxderes als eine innerdeutsche An nexi on von bestehenden Staaten durch einen überhaupt noch nicht vorhandenen bedentet. Im persönlichen Verkehr würde man ein solches Verfahren als unverfroren bezeichnen und belächeln. Diese Bestrebungen, die bisher wesentlich von der Zentrumspartei ausgehen, sind jedoch recht ernsthaft zu nehmen, weil sie den Bestrebungen der Entente auf Schaf ftrng eines neuen Rheinbundes seligen Gedenkens durch aus erctgegenkommen. Wenn tncm in besonnener Weise von dem Gegebenen ausgeht, sich dabei fest auf den Bodenj der republikanischen Staatsform fteftt und vom ethnologischen Standpunkt eine Weiterentwicklung der inner politischen Verhältnisse von Deutschland ansftebt, so kommt man. teilweise im Gegensatz zu den RheinländischWest fälischen Bestrebungen, zu der Forderung, daß das bisherige Gvoßherzogtum Hessen als republikanischer Staat durch Zurücknahme des 1866 von Preußen anuek- tierten Hinterlandes bei Biedenkopf, das mit Gießen bxtrcfi das Biebertal zusammenhing, sowie durch Hinzunahme von Hessen-Nassau, von Frankfurt und vom Kinzig tat zu einem geschlossenen Staatsgebilde Groß-Hessen zusammengefaßt werden soll. Bei diesem Vorschlag gehe ich aus 1. von der Notwendigkeit, das bisherige Großherzog tum Hessen als selbständigen Staat zu erhalten, 2. von der Absicht, die bisherige insulare Lage der Proviuz Oberhessen, die rings von preußischem Gebiet umgeben ist, zu beseitigen. 3. von den vielfachen wirtschaftlick-en Beziehungen von Frankfurt zu Oberhessen, besonders der Wetterau 4. von der nahen Beziehung von Hessen-Nassau. und den hessischen Provinzen Starkenburg und Rheinhessen zu Frai'kfurt. Zu 1. Eine Aufhebung des bisherigen hessischen Staa des als solchem würde tatsächlich eine xrnabsehbare Kata strophe für einen großen Teil der Einwohnerschaft be deuten Md sicher zu einer kulturellen MckwMLsexrUvicklung im Gebiet dieses bisherigen Staates führen. Ms Beispiel weise ich nur auf das eventl. Schicksal der Univerfttät Gießen und der staallichen klinischen Institute hin, dre lvert der preußischen Eisenbahnt»irektion in Frankfurt äl unserer Stadt völlig gleichgültig ist, da es sich um einen „fremden Staat" handelt. Eine richtige ^ __ _ ____ luug des elektrischen Bahnnetzes^ z. B. in der geplanten s^^n wir alle bürgerlichen Gegner. ^ . Weise nach Krofdorf, hat sich durch die von dem preußischen marsckstcrt, erlitten wir keine sozialistische Mehrhnt. ^amr — - • ; - - ■- • = ' wir die gemäßigte bürgerliche Demokratre. Vor allen .Trugen müssen nur einen baldigen Vor - und wirklichen ff r: e* nicht einen Zentner Getreide liefern, wenn nicht Ordnung herrscht. Tie Desorganisation muß verschenken Das die Nationalversammlung, geschelien. Xit AA^er- Räte stellen nick>t den Willen des ganzen ^kes dar.^Du mupcn über Hessens Grenzen hinaus kulturell und humanrtar I Mten. die Revolution zu einer großen Lol/nbewegung zu gewirkt haben. , . ! degradieren. Viele Unternehmen stellen ihre Mtnebe ^n^w- Zu 2. Die vollkommen getrennte Lage der Provinz zur VeMgrrng. Tie Arbeiter ,verden aber nichts c«v>on Oberhess^en und die Lage der .Hauptstadt Gießen dickst an l-aban. Sie ^nnan den B^rieb nicht ansrecht ~ f. bcr Peripherie des Gebietes fiihrt zu sehr unmrgeiichinen die BoltS^osser, Oeshnre^ kormm Mr Ms das LcuNche wirtschaftlichen Konsequenzen. Die unleidlichen Ersenkxihw- Rnch mcht mehr vorstellen. In bat ttae verh äl Misse ^°n Gießen beruhen der vrenßiscben Ersenbahlmarektron rn Frcnrkfurt das Schick- ..g*~ emri röt. was zur Zustimmung.) Ter Bolschewismus hat nichts erreicht, was zur '>M8 M' ~ "' MM. Er hat ihn auf Jagr- uns zusannnentuln, dann Wenn die Entente eirr- tL •*> UvTL;^ Förderung des Sozialismus dienen könnte W-ertereniwicc- I ^^te diskreditiert. Wenn wir Sozialisten Ministerium gemachten Sck>wierigkeiten trotz des schon fertig SSm™“”KÜR I SSÄdÄ BÄÄSÄl“» 5 S SÄSS»ÄÄÄiäÄKlR geschalteten Gießener Tallessel vollkommen ausgeschloßaii höchsten Mst.uvn so festzw die Treue halten >vollen, im ist. Dieser eigensinnige und egoistrsche prcu- J^rteressc des derckschen.Volkes und im Füteresse der neu Ezu- ische Partikularisurus hat dem Verkehrswesen in I txtucrtben Aienschl^eitsorgW'äsatwn bitte ich Sie. in Ihrer großen >em Gebiet zwischen Westfalen, Rhein und Lahn außerordent- Mehrheit meinem Antrag znzustinrmen: die Wahlen für dre lich geschadet und ist mit ein Grund für die im Lauf der Jahre deutsche National versgm m lung finden am 13. ^a- 'tax-r augewachsene antipreußische Stimmung bei allen, die nuar statt. (Lebhafter ^^Ua^ hat MgenBr- eiuen Cünblick in die Verhältnisse haben. Di e se r, Z u - stand, ^ rst «n. kerngesundes LM^^M-chm Sre dieses Wort wahr, stand ist im Rahmen des neuenReiches unhatt- (LebMer BnM und sonderlichen.) l s' ^der^ievMü^dn ^^g^ °Z «rffcSÄÄ®"Ä^ÄMetert, Ansehung des Wahl, gehen lasseir, was ber der letzigen politischen^ -uge ern ^^ins auf dm 16. März, Uebc-rtragung der ge.etzgebmdm und wahrer Anachronismus Ware, oder mau muß das bisherige an die Arbeiter- und Soldatenräte, Schaffung eines Großherzogtum Hessen durch Hinzunahme der genannten, ZeMralrates. ebenfalls 1866 von Preußen annektierten Gebiete zu einem Vorsitzender Leinert gcht -ein Schreiben des Vollzugsrates Groß-Hesseu weitereutUnckeln. Letzteres halte ich für bckamtt, in dem mitgeteilt wird, daß die Angelegenheit der be- viel richtiger als eine Fortsetzung der im Jahre 1866 von schlagnahmten und verumtreutm 600000 Franks Gencralstabv- Pveußeu geschehenen Annexion des Hinterlandes. Vor allem gelder der gerichtlichen Untersuchung vorllegt wäre notwendig, das trennende Gebiet des K i n z i g t a l e s D ä u m i g: Der Rausch ber ersten Re^lutrons^ge ist ver- Hesfen^ssauvom Rheingan bis zur Lahn^uzune^nen. ®SSfecSÄ»: Däumig E erst pwa Be- Dadurch wurde ern ethnologisch und volkswirtschaftlich zu- zertrümmern um fcmrnf auftubauen. was er für richtig ämmengehöriges Gebilde unter Erweiternng des bisherigen ^ Wird der Wahllermin weücr hinansgeschoben, so treiben GDdßherzogtUiAs geschaffen. , svir die Arbeiterschafr in das Lager unserer Ferrcke. Zu 3. Für diese staatlick^ Zusammenlegung sprechen die I Heckcrt (Unabhängiger Soz.): Das Räte-soystem mutz rom- Erfahrungen des Krieges über die wirtschaftlichen Verhält- men, auck> wenn Sie die Nationalversanunlung beschließen. T« LSI; Srss«*MMM Si’rs »< " “ Sj> " prrter FMNilien^rus der Mtena . % BDie FanrUieDucken- ** Lo^onberg^v^akirsft^ ^mpfmeüwde des ruffi berg aus Frredberg, die Familie Lrndheimer in der Goethe- f(ßai Bolschewismus kommt für Westmwva nicht in Frage. Die chen Ahnentafel aus Lrndherm m der Wetterau, und dem- Nationalversammlung wird uns ein gutes Stück Sozialismus brin- entsprechend ließen sich Hunderte von Beispielen aus weniger g Cttm Das hätte aber da Rätekongreß noch besser machen können bekannten Familien bilden. Auch kulturell haben sich z. B. Flügel (Demokr. Partei): Wir brauchen die National- an dem Ausbau der Frankfurter Sammlungen Hessen sehr I Versammlung, weil wir Brot, Arbeit, Freiheit und Recht brauchen, zahlreich und lebhaft beteiligt. Auch die Volkssprach!e geht > Wir kämpfen gegen die Reaktion von Rechts und gegen du mit kaum merklichen Untersckstedeu irt die benachbarten Gebiete der Wetler^au über; was ethnologisch gilt, gilt auch volkswirtschaftlich Ober hessen ist für Fr an k f rc r t da außerordentlich wesentliche landwirtschaftliche Hinter land und der Dezxrg von Wasser für Frankfurt aus deni Jnheidener Provinzial-Wafferwerk ist nur eins der volkswirtschaftlichen Symptome von der Zusammengelwrigkeit von Frankfurt nnd der Wettevcnx. Zu 4. Frankfurt bildet in bezug auf Siedlxcngelr uxxd Reaktion von Links. (Beifall und Händeklatschen.) Auf eine Anfrage, wie die parlamentarische Ueberwachung des Rates der Volksbeaustragten gedacht sei. antwortet Volks- boauftragter Haase: Mle Gesetzentwürfe sind dem Zentralrat vorzulcgen, alle nächtigeren^ mit ihm zu beraten. Zu Zerwürfnissen wird diese Methode nicht führen. Ein Vertreter der Unabhängigen erklärt, durch diese Auskunft nickst befriedigt M sein. Er beantragt, die Sitzung zu unterbrechen, um über diese Frage beraten zu körrnen. Der dlu- __^ _| ... trag wird abgelehnt. Der Redner der Unabhängigen erklärt vielfach auch in bttüg'äuf Volkswirts st den Mittelpunkt I darauf, daß seine F^undc den Saal verlassen rttounn von Hessen-Nassau. Oberhessen Starlenburg ^ beraten, ob che an den VerhaEnngen werter teünehrnen nndKh'einhesseT ^ihaben sich schoustrdenst-k/' ^tz.^7LMÄaw-nlun- fährt Haas- -mS: Jahrzehnten vielfach enge Bevbxndxmgen zwischen dresen ge- Entschiedenheit müssen wir einer Beschlcmckgung des Termins nannten Gebraten, besonders mit dem früheren Gvoßherzog- \ widersprechen. Wir wollen aufg-eklärte Wähler zur Urne führen. tum Hessen, langebahnt. Wenn man also überhaxlpt Deutsch- laxrd iiach dev geschehenen Revolution auf ethnologischer Grundlage neu aufbauen ivill, was ich durchaus empfehle, so möge man durch Zusammenleguug der genannten Gebiete unter Weiterführung des hessischen Staates diesen enveibern. Es würde dadicrch eine ethnologisch uird volkswirtschaftlich Kusamrnengehörige und lebenskrästige staatliche Gemeinschaft entsbehex:, welche als V o l k s st a a t die Nachfolgern: dos bisherigen Großherzogtums Hessen sein würde. Besonders bedürfen die Frauen der Aufklärung. Ein Redner aus Baden erllärt: Tie Nationalversammlung kann nicht frühzeitig genug stattfinden. Sa hm (O)tfront): Es handelt sich um Tenrokratie oder Diktatur des Proletariats. Ter Kampftuf darf nicht heißend Hie Mehrheit? Hie Unabhängige?, sondern: Hie Sozialismus! Hie Kapitalismxrs! Loos (Denwkratische Fraktion): Ter Zusammeillruch ist'da. Unter den Trümmern liegen die denffchen Mäxmer. Sie wollen nur herausholen, !um fte in dem Bolksstaat zu sammeln. Haben Sie Vertiaucn zum Volke! arbe (Kiel): Die Produktion muß schlerrxrigst tvieder anh Die Keichskonserenz der Arbeiter- und Lstdc-teurüte. I ^ * 8 ^$%**%*% ** ®° If w» M 4. Sitzuxrg. Berlin, 19. Tcz. (WB.) Vorsitzender Leinert eröffnet die Sitzung um 9,45 Uhr. Zunäck-st wird über die Frage der Aufwands- und Reisecntschädigung für die Tele- gierten berate::. — Severing empfiehlt namens der Fr- gegenirartigen Situation ka:rn uns Karl Marx nichts l>elfen. Wir müssen ans der Sittmtion h naus ent ch iden. Ztve fcllos Haber di? Ar e tcr- und Soldatenräte viel Gutes geschaffen. Sie tvaren eine Notwendigkeit, aber eine vorübergehende. Bleiben sie dauernd, dann! kommen nur notwendigernnstse zum Bolschewismus und zu :u:ab- N»endbarem Elerrd für das gmrze deutsche Volk Bei uns gibt es viel mehr zu zerstören als in Rußland. Mt der Miirderheit Iwbeit nur als strittigen Punkt nur den Termür: im Prinzip stimmen nur überein. Wir sind überzeugt, daß da- Rutsche Volk unsere Politik verstanden hat und ersteht. Techrrische Schnuerigkeiten fiub zu überbrücke::. Für die Heeresang^chörigei'.. die am Wabltage iricht hier kein können, sollen Nachwahlen stattffnden. Bravo N aber auch eff: Interesse daran, daß wir teistungsfähig 1leiben. I treten usteder den S:al.) Wir brauchen Friede:: und Brol Mit Tie verspwck>enen Rohstpfse und Lebensmittel werben uns erst! Spazierfahrten mit Maschinengenchren sichert man di? Errnngen. g'gchen n»nden, -wem: bn. uns Ordnung herrscht. Für die nächste:: I schäften der Revolution :richt. Deshalb stimme:: sie d»'.u^6e.!-! .-?: min, Monade haben wir Rohstoffe und Lebairs>nittel. Die Kohle ftmn I dem 19. Januar, zu. (Lebhafter Beifall. Händekl atschen. Pfuirufe nur gastirdert werden, wem: bei uns Ordnung herrscht. Deutsch-1 auf der Tribüne. Unruhe.) ist eine aavße ÄÜMÄur WyWfttt Die Endsch: tckrd au unä 1 Gs folgt die Abstiunnung. AiVenomurcu wird üu Antrag. «nt der Entente fojvrt zu verhandeln rwgcii Freigabe be? besetzten | Gebietes zu Vorbereitung und den Vorwahlen m den Wablen ' Als Termin für die Wahl wird der 19. Januar ßnit großer Mehrheit beschlossen. (Lebhafter Beifall. Pfuirufe. Erneuter Beifall.) Vorsitzender Leine r t rügt die Pfuirufe als nicht würdig. Ein jeder muß Achtung vor der Gesinnung der anderen haben. (Beifall.) Es folgt die Wahl des Vollzugsrates der Republik ftZentralraff. Er soll aus 24 Mitgliedern bestehen. Volksbeaustragter Ebert: Furchtbare Schwierigkeiten treten stündlich an die Regierung heran. Sie muß dal-in auch entsprechende Bewsgungsfreil-eit haben. Damit von der Regierung keine Willkür geübt loird, soll der Zentralrat das Recht haben, die Bolks- - beauftragten abzuberufen, morn sie nicht mehr das Vertrauen des Zentralrates haben. Damit begnügen Sie sich aber! Nach Möglichkeit werden nur uns bei der Vorbereitung der Gesetze mit dem Zentralrat verständigen. Immer nnrd das aber nicht möglich sein. Lediglich sachliche Gründe führen tms dazu. Sie zu bitten, wefter- gehende Anträge abzulehnen. Wir könnten die Verantwortung nid# tragen, auch sind wir nicht willens, dies zu tun. Habnch (Unabhängiges Vollzugsvatsmitglied): Tie Bvlks- beaustragten beanspruchen für sich allein das Recht der Legislative wnd der Exekutive. Der Zentralrat sitzt in Berlin, in 2t Stunden ist er zusammenberufen. Eine geivisse Selbständigkeit bl'ibt dem Rate der Bolksbeaustvagten doch noch. Lehnen Sie unfern Antrag ab, so schaffen Sie einen sechsköpfigen 9lbsvlutismus. Hinter dem Ultimatum Eberts steckt etwas anderes. Deshalb rufe ich: Proletarier, seid auf der Hut! (Zwischenruf: Wo bleibt das Ber trauen?) Volksbeaustragter Barth: Lassen Sie sich durch Eberls Ausführungen nicht irre machen. Weshalb hat Ebert sich nicht ebeirso erregt gegen die Nationalversammlung gewendet? Mit 27 Mann läßt sich leichtes verharrdeln, als mit einem Parlament. Manchmal wäre es mir lieber gewesen, ich wäre alleiniger Diktator in Deutschland gewesen. (Heiterkeit.) Schnelle Entschlüsse sind gewiß oft nötig. Ader wollen ivir aus unser mehr als trostlosen) Situation herauskommen, so müssen wir das Vertrauen des ganzen Volkes hinter uns haben. Landtag nicht verfassunggebend sein und nicht über die Regierung des Landes bestimmen kann, sondern lediglich ein Organ der bestehenden Landesregierung zur Durchführung der Ziele der Revolution ist. Verhandlungen in §paa. Berlin, .19. D^. (WB.) In der Vollsitzung der Internationalen WaffenstillstandskommLssion in Spaa am 18. Dezember standen eingehende Erörterungen über die Beschränkungen und die .Berkehrssperre zwischen den besetzten Gebieten und dem übrigen .Deutschland zwecks Durchführung der WaUen zur Nationalversammlung statt. Der Vertreter der deutschen Regierung überreichte eine Note, in der schleunige Beseitigung dieser Bestkehrseinschränfirngen erbeten wurde und KTMrgefügt wird, daß es nicht nur im deutschen Interesse liege, wenn baldigst geordnete verfassungsmäßige Zustande in Deutschland hergestellt wüchen. Dies sei die Hmwtaufgabe der Nationalversammlung, in der das gesamte deutsche Volk, also auch die Bevölkerung der linksrheinischen Gebiete vertreten sein müsse. Hei der gegenwärtigen Absperrung dieser Landes teile sei aber eine ordnungsmäßige Vornahme von Wahlen sowie die hierzu erforderlichen Vorbereitungen ausgeschlossen,. In Beantwortung der Note gab General N u d a n t der Befürchtung Llusdruck, -daß diese Frage an hoher Stelle als zu allgemein gehalten betrachtet werden kömtte, weil aus ihr nicht deutlich genug hiervorgehe, was deutscherseits verlangt würde. Die Wichtigkeit der Wahlen sei unbestreitbar und ihre ordnungsgemäße Trrrchführmrg dürfe nicht behindert werden. Es käme jedoch darauf jat zu wissen, was unter freiem Verkehr zwischen den. Gebieten lrnks und rechts dos.Rheins zu verstehen sei. Es sei klar, daß eine gewisse Anzahl Unruhe stiftender Elemente (Elemente .de desordre) nicht hin- und herreffen dürfe. Bei Weitergabe der Note in der vorliegenden Aon» werde ihm wahrscheinlich geantwortet werden: Das ist zu allgemein gehalten und dann könnte nch dw Erlegung der Angelegenheit sehr lange hinziehen. Von deutscher Seite wurden zu dieser Frage nähere Angaben rn Aussicht gestellt. Die deuffche Note, in der Staatssekretär Erzberger namens der deutschen Kommission in Spaa mftteilt. daß wegen der Abgabe des Eisenba hnMaterials alles Notwendige ^veranla ßt sei, gab gleichfalls zu Erörterungen Anlaß. Staatssekretär Erzberger bat darin, möglichst bald Verkehrs- kvmm is sa re der Eiterten nach Berlin zu enffenden, damft fte sch vvn der Durchführung des Vertrages überzeugen könnten. *** .Kommission fügte hinzu, der vorliegende Vorschlag.sei ein neuer Beweis dafür, daß die deutsche Regrerung den Willen habe, ihren Verpflichtungen nachzukommen, ihr Ziel müsse unbedingt die Befriedigung beider Telle sein: von fetten: ber deutschen Kommission würde alles nur mögliche hierzu gefchchen. ^^^General Nudant erwiderte, daß der in der Note gemachte ^wttchlag, Fachleitte nach Deutschland zu enffenden, um die Ueber- U»chung und Nachprüfung der deutschersefts gegebenen Befehle zu übernehmen, als Beweis für den guten Willen anzusehen sei, den DK deutschen Beordert in dieser Angelegenheft zeigen wollen. Er werde detl Vorschlag selbstverständlich Marschall Foch übermitteln. Nach ferner Ansicht lautete aber die Hauptfrage: Wie gestaltet sich SS praktische Seite der Ausführung und Lieferung? Was diese an- frmrzösischerseits alle Maßnahmen getroffen, um du Wiederkehr unangenehmer Zwischenfälle zu vermeiden. Znm Schluffe überreichte General Nudant mehrere Enffcheidungen über ore Regelung desVerkehrs in den besetzten Gebieten, ins- besrmdcre m dem rechtsrheinischen (ssebiet zwischen Koblenz und Mainz und über die Zulaffunq der Rückkel-r rechtsrheinischer Deut- scher: die Erlaubnis zur Heimreiise in die Gchiete, die von deni alliierten Heeren besetzt sind sowie zum Verkehr innerhalb derselben wid zur Ausreise wird von den alliierteii milftärischen Orts- c *&k8jP Mutualen Qtäiet müssen diesbezügliche Gesuche durch den Besehlsh^er des enffprechenden Mschnittes der neu- ^^'tärbchörde ber Alliierte gerichtet werden. Der Vorlitzende der belgischen Kommi„wn bemerkte im gleiche» Zusammenl-ang, daß das Ueberschreiten des Rheins bei Düsseldorf A % suh °» Arbeitsstätten begebe,« mms Ausweises oder eines von den belgischen Militärbehörden abgestempelten Arbeitsbuches gestattet sei J - derliu,'19. Dez . Ter deutsd-en Waffensttllstands- kommisiivn ili Spaa wurde am 18. Dezember von General Nn- dant folgende Note des Marschalls Fach überreicht: Die deutsche Kommission legt hauftg der alliierten Kommission Gesuche um Pa ,ner scher n e vor, um in die van den alliierten !^meen besetzte Zone hmern zu gelangen, dort umher zu reifete oder hettluszukommen In dem von ben alliierten Armeen be- setzten Gebiet sind diese mit der Verkehrspolizei m ihrer Zone beauftragt und erhielten demenffprechende Anweisimgen. Es müssen daher alle drefe Ge,uche bei der Ortsmilitärbehörde eingereicht Zone ftnd die Gesuche mr die alliierte Militärbehörde durch die .Kommandanten des Bezirks der neutralen Baue zu richten. Tie deuffche Kommission wird gebeten in diesem -^hbcslickEN ^röffenllichungen vorzunehmen. — E-rsrbender der Müffchen Aus dem Reiche. Der Radikalismus in Bramischimi« Braun schweig 19, T«. (WB.) Trc vom A,- u S-Rat hkrausKegrbrne „BmunsäZoelgnche sozialistisch- La,ü>es-Korrrl2m: denz schreibt m rl/rar mim Nummar: Die Rsgiaruug bos k^n nmk, dm LandMgswaUm in d.m L änden de s A^u, S-R. d-r b.eser Ausgabe nicht gerecht werben würbe, oer sich mg^n würbe, baruber zu bebatlreren, ob der Sozialismts k-rchl »:?übN wer^ii tolle, wilrbe sich in Widerspruch »i ber Indern der Landtag würve abtreten. Das fi miffartot des Innern steht auf dem Standpunkte, daß affo ber Aus Stabt unb CattO Gießen, den 20. Dezember 1918. Die Revolution und die deutsche Frau. Die vereinigten Gießener Frcruenvereine hatten als Redner für die gestrige offentl. F-rauenversammlung im Stadttheater den Universi- ^tsprostisor Dr. 5?ornefser gewonnen, der vielen Gießenern snpch ffon einem Bvrtrage als glänzender, begeisterter und be- getsternoer Redner toohlbekannl war, den er vor einigen Jahren rn der nnren Aula der Universität gehalten hatte. Frau Oberstleutnant naumamr begrüßte als Bvrsitzeitdc der Frauenvereine dtc zahlreich erschienenen Frauen und forderte sie in eindringlicher Werse auf zur politischen Arbeit. — Herr Prof. Horneffev entwarf in beredten Worten ein klares Blld von der jetzigen r,age Deutschlands. Die Schnldftage am Kriege und am Zusammenbruche des Deutschen Reiches, der größten Tragödie der ss?tnzen Weltgeschichte, liege nicht beim Kaiser, nicht bei der Re gterung^cwer den Heersiihcern, sondern in den Verhältnissen: £aue auch ein schuldloses Leid, iftch! bloß bei den einzelnen, sondern auch ber den Völkerrr. Wie die Masse über die Schuldfrage denkt mw urteüt. stelle sich anders dar vonr nroralphllosophischen und psychologischen Standpunkte. Nach dem Mjahrigerr Kriege war es rn mehr als 200jährigem Stteberr dem deutschen Volke gv- ftrngen, als Großmacht an die Sefte der alten Großmächte Enroprs zu treten: von Frankreich wegen der Erringung seftrer Mnrgung ffes^ gehaßt, von «Englmrd als Konkurrent auf dem Weltmarkt hefttg bekämpft, im Osten nach der Verlassung der Bahnen Brsmarcks von Rußlarrd bä>roht, und rrur im Bunä mit dem morschen, zerbrechlichen Oesteiweich-Ilngarn und der kranken Dürrer, glaubte man in der Schicksalsstunde von Serajewo dem BerbrnwetCil drc Treue halten zu müssen. Voll Begeisterung und rettren Gewrffeus zog das deutsche Volk in den Krieg, unsere Heere errangen große, beispiellose Siege, aber die VerhÄttrrsse wurden durch bi£ Erumrschupg der Alldeutschen, durch die Kampfe um das Wahlrecht rn Preußen, affo durch die alte deuffche Uneinigkeft, derartig. daß nach^ der Ablehnung unseres Friedeirsangebotes im Dezember 1916 keine Wahl blieb als Sieg oder Untergang. Und ■ ^ rn ^ ejl 3eit kam dann die Revolution, die unbedingt hatte vermieden werderr müssen, die auch die Führer der Sozial- i ^tvollt hätten. Nur eine Dcktatur, wie in England Frankreich wrd Amerika hätte uns durch Ausharren noch vor dem ttesen Elend retten können. So seien wir jetzt zum Sklaven- ^uglarrds geworden, und nur in Wilson sei noch ein Funke Es gelte jetzt, den alten Weg Bismarcks M beschreiten, der i^n Beamtenstaat mit der Volksseele durch das all- bilden suchte, vor allein müßte die Herr- Er5.^tmchen ein baldiges Ende haben, im neuen BolksstLate mußten die Beamten dre Diener des Staates sein — An der Wiederauftichtung des deutschen Volkes mftzuwirken, seien in ganz hervorragender Weise die Fraueii befähigt, die durch ein Aufgaben, durch die Pflege des Gerechttgkeitssinnes und der Literlmrdsliebe, durch Verknüpfen des diäten mtt dem Alten viel Gutes in der Polittklefften, J? l* 1 ™ berufen, die verzweifelten Männer aufzu- uvd entrüsteten zu besänftigen: sie dürften sich aber Nicht aus verknöcherte Parte ipwgramme versteifen, sondern mußten sich euren fteien. unbefangenen Blick für die Politik ^wahren. Sehr oft im ^Laufe seiner Darlegungen von lebhafter erntete der Redner zum Schluffe dm Dank der Beffammlung durch lebhaften Beifall Lebensmittel. ** Nährnrittel-Ausaabe. Die boi den Aeinbimds^ bet (&tobt Gießen bestellten Dareri für Tezembor körmeii von rf 1 ' !?' ^s. ab gegen Vorlage des BestellausweHes zur NahrmitEirte und Abgabe der Nahrmitteltnarke für XcmZ bn (12) tn Empfang genommen werden. (Siehe die Beänrnt- machimg rn heuttger Nummer.- bis u^bonig. ^n Samstag dm 21. 27^ Dezember getätigt m den Kleinhandelsgeschälen berd^i dee Vorbestellung erfolgt ist, gegen Vorlage des Bestell" CaTte £* Ablieferung des Bezugs«b schntttes Nr. 12 Kunsthonig zur Ausgabe. Es enffallen aus den Beziügsa^chmtt Nr. 12 l^o Gramni Kunsthonig. (Siehe Anzeige.) (23 die 52. Woche ^E^?ber) ist bei deniemgen Metzgern, von deneii das 27^und (16.—>22^Tazember) bezogen wurde, am » sä 1 iiÄs,r" gj «LL'WSL'L .2 ^b^be der Bestellmarken mit pservesieffch «lrefertt Nachmittags von 2—5 Uhr iverden die nocb i m^ft'7- -umiwa im Pma,r ^anormgtzam mdrt eingelosten Bestellnummern beliefert. Außerdem werden I scheinlich ^ Kreis Büdingen. # Büdingen 1(9. .Dez . Nach treuester Pflichkerfülluug starb der Kaufmann Franz Lehning in Slonim (Rußland). — Leidhecken. Nach 4r/2jähriger treuer Pflichterfüllung starb aus der Heimreise aus Ungarn der Gesrefte Hans Heß. ^ Bad-Salz hausen, 16. Dez. Seit letzterer Zeit hat hier em lebhaftes Bauplatzgeschäft eingesetzt. Kmismamr rftrni aus Dessau und andere erwarben namhaftes Gelände zu Neubauten bzw. Erweiterung, des Geländes. Kreis Fricdbcrg. *"^Trais-Münzenbers, 19. Dez. Der Musketier Hein>. nch Hauser. Infanterie-Regiment Nr. 186, Sohn des Heinrich Hauser, der seit dem 31. Oktober als vermißt gemeldet nmrdels hat aus englischer Gefangenschaft geschrieben. . Hessen-Nassau. ; * ^c att r^J ltrt Personenverkehr aur der ^ssenbnhn nach Darmstadt, Höchst bzw. Wiesbaden, Lim- bürg und Mainz wurde infolge der feindlichen Besatzung des Bruckentopfes Maniz l/eute mittag von hier mis vollständig e x n g c stel l t. Durch die Maßnahme, die völlig unvermutet kam, mußten Tausende von Llngestelllen und Arbeitern, die von ausivärts heute friih nach hier an ihre Arbeitsstätten gekommen waten, kieute abend tells hierbleiben, teils die Wanderung zu Fuß imch dem Heimatsort anlreten, da ihnen jede Bahnbcförderung unterbunden! war. Ebenso ging es den in den besetzte Naächafftädten beschäf- o^nffurler Einüvohnern. Selbstverltwldlich ist damft auch der tzostverkehr lahmgelegt. Tie Maßnahme, deren Milderung ül m Lr!i ^7 T j9 !:n t ^ a ^ en bereits erwartet, schneidet in das wirt- Ichaftltche ^.eben des Frairkfurter Gebiets außerordentlich tief ein und zeitigt heute noch nicht übersehbare Folgen, ^^'^^bsheim a. M., 18. Dez. Das MMtusakturwvreu- Selrgmann rn der Valterstraße nmvde t»n Ein. breclsern vollkommen ausgeplündert. Waren im Werte von 30000 tocark wurden gestohlen. ^ X £' mZv 5^- Et klingendem Spiel und unter Böllerschüssen ist heute mittag das aktive at a rllvn Mr. 11 aus dem Felde hier eingerücktt ^tplatze, wo u. a. auch die Studenten mit ihren iS; u ^fc1 Iu J t ? senonnnen hatten, fand eine Begrüßung statt. Oberbürgernteffter Troje, Soldatenrat Pversch Prof. wofür ^ Ansprachen hielten Stritte ^ des Bataillons Hauptmcmn Balla herzlich Letzte rracheichten. Die «eichrkonferenz der Arbeiter- und Soldatenräte. Hrf» n ? ünmig (Räte-Stzstem) wird in nament- Wsttmmnng mit 344 Stunmen gegen 9ö Stimmen ab gelehnt. Hierauf wird dre Wahl des Zentralrates vor- genommen. Braß erklärt für die U. S. L daß sie sich an ^ beteiligt. (Lebhafter Beifall bei der U SP) 27 äN^^L^.?ert verliest eine ihm überreichte Liste'mit Mehrhellvsozialdenwkratie. (Bei einzelnen Namen ^ ben Mmderhettssozialiften.) Eine weitere Liste wird nicht erngereicht. Die verlesene Liste enthält die Zusammen-. fttzung der großen Muehrheit. (Lachen bei der U. S. P) Die^noch wrlregenden unerledigten Anträge werden dem Zerttralrat und dem der Volksbemlstragten überreicht. Nach langen, stel len weis außerordentlich erregten Debatten über die Frage, ob d<§ THE Überhaupt von der Tagesordnung abgesetzt oder ^, nWT9 ^ t . anzusetzenden Sitzung behandelt werdet soll, uää 6 "' eiBun9 ^ ■** Mr die Loslosung Kurhessens von Preußen. " as sel, 15-T^. Im ehemaligen Kurbessen und lt L ^^ich durchaus mt eme Loslösung von Preußen bezwecken. T-tese Bestrebungen Allüren sich zum T^l aus der ^mung der althessischen Bevölkerung, die ^e gan/a^h^t h^t, dte ^brnerron von 1866 als Lin Unrecht anzuschen. Seit Tagebllttt für den Gedanken eines sclbft- Ä&Ä .^und etrt „He ssischer Bolksbun d" ^"^^attscher Grundlage ist tn der Bildung begriffen. Ms sem Cr Ä Devetnignng der Provinz 5)essen-Nassau, des ^ ^ Grobherzogtums Hessen zu unter Wahrungg der t Tte BeaxMMg gewinnt mrscheinend immer bZVUtte führende Persönlichkeiten wie der der Nahe beobachtet hat wird gebeten MittLuug znEZ"/ &k * m 0iKt ^ nS * ffCn ' G ä n s e di e b st ah l. In der Nacht zum 19. d M wurden MM» a»t*aaaajs s£ »» HläfftSTüS}'*' tn'fk W »Ä. H^lel Gvoßherzog staltiindenden Mitglieder ftaat und Kirche^ Versammlung,' in der Herr Prof." Bousset über ^b^echen wird, sei hiermit aufmerksam gemacht. Verein für Frauenstimmrecht. Da die Frauen z,um erstenmal an die Wahlurne treten, sind ihnen dte Fo^en nicht, bekannt, unter denen sich die Wahl vollziehen muß ^ ^erem weist deshalb daraus hin, daß sich die Frauen davon! Erzeugen müssen ob sie in der Wählerliste stehet ^Srn n^ sÄche hAn bcs Bayeri scheu Felbla"aretts T* ^ ^ Schuld an Zus»mmmbn.ch7L7ös^ 'unserer Gemeinde für fteundliche Aufnahme währeich .^rmacht tm Herbst 1918 prüscch Die Mit- tögtgeu Aufenthalts der Trupfte ihren > kn^hör^ Ersatzmänner dürfen der Nationalv^gmuüLg tu lmhrrslMt Urctrarr M gern 8 ilih,j> Ine». fftoxncm Mm TL H Adam - (Nachdruck verboten.) (Sb (Fortsetzung.) AVer Giakchad fveube sich seiner sichrbaren LeDen. So fvvsste er sich doch, sicher war er besagt! Das war eine grvye Sache, deorn in letzter Zeit hatte Gcklahad mehr als einen schweren Zweifel über Horaoes Liebe gehegt. Das gleichgültige Sichfernhalien des jungen DanmeS, sein ern, den Garten #u betreten, seine sofortige und betschamlose Umht, sein sonderbares Mchterschinen bei »yl >— afl dies deutete auf einen sehr knien Liebhaber hin. Konnte er beim eigentlich Sibyl so lieben, wie sie ihn liebte? Denn Gcckahad ahnde die Scham und den Kummer des Mädchens, wenn sie, nachem sie ihm ihr ganzes Herz aeschenkt Hatto, jemals entdecken mußte, daß er sie nich liebe. Sie hatte ihm ohne Nückhatt ihre leidensckMstliehe Liebe g^eigi, und es müßte ein so stolzes Geschöpf beinal)e töten, wenn es in ihr austxinmierbe, daß sie die Liebende und er nur der Geliebte sei. Wenn Horace der Sach schn überdrüssig geworden wäre! Sibyl mußte mit dieser Erkenn tnrs versckporrt werden, Ivos es auch kosten mochte. Sibyl durfte nicht leiden, und wenn der Fimmel ein stürmte, mrd wenn selbst Em einen Antrag auf Ehescheidung stellen sollte. Wer Nun fühlte sich Galahad unaussprechlich erleichert. Wk tobe slmrst HvraaO H Mdssvet st lche «tchaywm, seine nervöse Angst §u erklären? ^Sie werden also harte «Ve ud Mmatf sagte er glücklich ^Wohin?" Diese Frage gab Aalahad einen sSrmlichn Ruck: verblüfft starrte er empor. „Um sie #u besuche^" brachte er endlich heraus. ,J$n jenem ©artest?" „Natürlich." „Aber ihr Vater weiß eS. Das toftre nach dem letzten Male sehr unsicher." „Unsicher'?" wiederholte! Oalahod stöhnend. Sichrheit, we?nn es sich um Sibyls Glückselig keit handelte! „Unsicher — für sie," erläuterte Horare gewandt. Verblüfft und dennoch gewillt, das Beste von tzorace zu denken, konnte Galahad doch nicht umhin, die Erklärung für ungenügend halten. Auch konnte ihm ein schneller Blick in das Gesicht dieses jungen Herrn keinen weiteren Aufschluß gewähren. „Sie enoartet Sie heute abend," fuhr er fort. „Sie werden doch kommend „ipeute abend ? Nein." „Aber. . . können Sie sich denn gOr nicht vvrsbellen, wie enttäusch sie sein wird?" entfuhr es Galal-ad in grimmiger Erbitterung. „Ich bin aezwungem. Ich habe eine andere Derub- redung, eine, dre ich unmögltch aufscheben kann." „Wn taaur ftd GaUdfith ratt Ser «fix ins Haus. Wer Horace war nun, wie es ihm schien, gleichsam von Kops bis KU Mhen gepanzert. ,^ch kann heute abend nicht kommen," sagte der Jüngling kurK. Wirtlich, er begann sich über diesen ungebildeten, aufdringlichen Menschem allmählich KN ärgern. „Morgen abend —" „fOtoram, uroTfjen!" tüpte Galck verHweiMnysvoN „$ören Sie mal," sagte der JänMig von srn.uer Höhe herab, ,^varum, zum Teufel, sind Sie so interessiert an der ^2*^? Was kümmert es Sie, verfluch noch ern- b ich Ln ihr gehe oder nicht? Es ist eine großartige Unverfwrenheit, sich so einKUmischen," Galahad sah völlig niedergedonnert auS. Dieser Blitz, schlag vernichtete ihn. Wirklich, was ging es ihn eigentlich an? „Wie kann ich wissen, ob es nicht eine FEe ist?" fragte Horace und zermalmte das schon niedergedonnerte und hilflose Menschemoesen vollends gänzlich „Sie sind auf Herrn Beachs Bank, und seit jener Nacht habe ich mir schon immer den Kopf darüber zerbrochen, wie er herausgesunden hat, daß wir in der Laube gewesen sind. Ich glaube beinahe, Sie sind von chrem Vater dafür be^rhtl, mich in Unannehmlichkeiten zu bringen. Das ist meine Meinung über dir Seche, Herr Jones. Es Mt mir gar incht ein, von Ihnen Besehe entgegenMnehmeu Das ist kbar!" (Fortsetzung folgt.) .\nr noch bin Täglich lobt man bei uns unsere einzig dastehende Selbsthilfe.«» K.-A.-6eife 1 K.-A.-6dicnj!iIt)fr la. LchniicrmsiiiMcl schäumend und markenfrei, SufdWilMr. mo £T hat laufend abzugeben: Georg Wallenfels, Nährmittel-Ausgabe. Die bet den Kleinhändlern der Stadt Gietzen bestellten Waren für Dezember 191^ können von SamStng den 21. d. M. ab gegen Borlage des BestellausweifeS zur Nährmil lelkarte und Abgabe der dkährmttlelmarke für Dezember (12) tn Empfang genommen werden. Einzelne abgeirennte Nährmittelmarken ohne den Bestellau-weis sind ungültig und berechtigen nicht zum Bezug von Waren. ES entfallen: 1 . Aus die gelbe« »arte« (A) WekanntMachung. Fast täglich wird die Feuerwache auf OswaldSgarten durch Abziehen von Feuermeldern in böswilliger Weife alarmiert. Fch sichere hierdurch jedem, der einen der Täler so namhaft macht, datz er gerichtlich belangt werden kann, eine Belohnung je nach Lage dcS Falls bis zu 100 Mk. zu. Gtehen. den 19. Dezember 1918. . 9920B Ter Oberbürgermeister. I. B.: Kreuzten. Bergeordneter. rote« Karte« (B) blmren Karte« (€) 250 Gramm Suppen- sabrikaie. 500 Gramm Griest, 250 Gramm Kinder- gerstenmehl. S. „ 0 blauen Karte« (O) 250 Gramm Graupen u. 250 Gramm Suppen« sabrikate. Mtt dem »1. Dezember 1918 verlieren die Nähr- mtttelmarken 12 iDezenrber 1918» ihre Gültigkeit. Wer bis zu dteiem Zeitpunkt ote Waren nicht abgeholt hat, verliert den Anspruch darauf. Die KleinhaadelSgeschätte haben die in Empfang ge- nommenen Näbrmttteimarken 13 (Dezember 19181 zn sammeln und getrennt nach Farben unter Beifügung einer schriftlichen Mitieil«ng über die Anzahl der Marren an das städtische Lebensmittelamt abzuliefern. Die «ach dem 31. Dezember 1918 nicht abgeholten Waren sind dem städtischen LebenSmttielamt bis -um S. Januar ISIS schriftlich anznzeigen. Nichteinhaltung dieser Frist, sowie Unregelmänlgteiren bet der Abgabe haben den AuSschluk von der Nährmittel verteil trug zur Folge. Der Stetnverkauf»dSchstvreiS für daS Mund Grietz beträgt 48 Pfennig, für das Pfrtnd Gerstengrauven 44 Pfennig und für daS Pfund Kindergerstenmeh 180 Pfennig. KletnhandelSge ich aste, die die festgesetzten Höchstpreise überschreiten, haben auher strasrechiltcher Verfolgung den AuSschluh von weiteren Zuleitungen zu gewärtigen. Gtehen, den 19. Dezember 1918. 99218 Ter Oberbürgermeister (LebenSnnttelamt). Nutzholzverkauf. AuS dem Gcmetndewald Krofdorf lKretS Wetzlar) soll nachstehendes Holz aus dem Wirtschaftsjahr 1919 im Wege deS schnitllchen Angebots verkauft werden. Gichea (vor dem Einschläge«: LoS 1 Distr. 11 b, 15 a, 18 a, = 150 Fslm. Stammholz B. Kl. (7 Nm. Mindestzopf). LoS 2 Distr. 4e, 9b 12 c - 250 Rm. Schtchwutzholz 3. Kl. Fichten. m _ „ . _ _ » 1 Stamm 1. Kl. — 2.34 Fstm. LoS 3 Distr. 7c,} 7 stamme 2. Kl. 9,S Fstm. LoS 4 Distr. 7c, 45 * 3. Kl. 32.31 Fstm. LoS 5 Distr. 7c, 75 . 4. Kl. 2L01 Fstm. Kiefern. Un . „ \ 1 Stamm 2. Kl. — IM Fstm. LoS 8 Distr. 7a,} 12 Stämme 3. Kl. -- 6,81 Fstm. LoS 7 Distr. 7a, 41 „ 4. Kl. --13,68 Fstm. LoS 8 Distr. 7a, 6 Nm. Schlchtnutzholz 3. Kl. 2 Mtr. lang. Die Gebote stnd für den Festmeter bzw. Raummeter — nach Losen getrennt — btS zum 31. Dezember 1918 mittags 12 Nnr an den Unterzeichneten abzugeben. Sie müssen den Vermerk enthalten, dast Bieter sich den hier gültigen allgeu-einen HolzverkaufSbedingnngen. welche auf oem Bürgermeisteramt zur Einsicht offen liegen. rückhaltS- los unterwirft. Nähere Auskunft erteilt Herr Förster Möller in 5krosdors. Krofdorf, 5treiS Wetzlar, den 18. Dezember 1918. Der Bürgermeister: Braun. 99110 Deutsche vslkpartei in Hessen (früher: Nationalliberare Partei) Mitgliederversammlung Freitag de« 2V. Dezember 1918 S l / 4 n$t im Saale de- Hotels Schütz. Tagesordnung: 1. Beratung der Vorschläge für die Wahllisten, 2. Aussprache. Wir bitten unsere Mitglieder, Frauen und Männer, um zahlreiches Erscheinen. 99061 ) Der Vorstand. Ausgabe vo« Kunsthonig. (Ausgabe Nr. 12). «ta» SamStag den 21. bis Freitag den 27. Dezember 1918 gelangt tn den KletnhandelSgeschäften, bet denen die Vorbestellung erfolgt ist, gegen 8 orlage deS BestellauSwetseS zur Lebensmittelkarte und Ablieferung deSIBezuaSabschnitteS Nr. 12 Kunsthonig zur Ausgabe. ES cntfatlen auf den Bezugsabschnitt Nr. 12 125 Gramm Kunsthonig. " Der bis zu dem festgesetzten Zeitpunkt den Kunsthonig nicht abgeholt bat, hat keinen Anspruch mehr darauf. Die KleinhandelSgeschäfte haben die BezugSabschnitte Nr. 12 bis längstens 30. Dezember 1918 an das städü LebenSmtttelaml. Zimmer Nr. II, unter Beifügung einer fchrisillchen Mitteilung über die Anzahl der Marken abzuliefern. Der KleinverkanfShöchstpreiS für das Pfund Kunsthonig tn kleinen Packungen (Würfel oder Platten, in Dosen oder Paketen) beträgt 75 Pf., für Kunsthonig tn groben Packungen ün Pavokarton und Holzgesäden) beträgt der Höchst preis 73 Pf. KleinhandelSgeschäfte. die die Höchstpreise überschreiten, haben auner strairechlltcher Verfolgung die Ausschlietzung von weiteren Zuteilungen zu gewärtigen. Gletzen, den 19. Dezember 1918. 9922B Ter Oberbürgermeister iLebensmittelamt)._ NgtSltiilt Ortskrinlktilklllse Gießeil. Die noch rückständigen Beiträge zur Krankenkafie und Fnvaliden-Verftcherung für den Monat Oktober 1918 können noch bis znm 81. 12. 1918 ohne Kosten bezahlt werden. Nach Ablauf dieses Termins stnd der Einzahlung auf tmfer Postscheckkonto auch die Koste» betzusügen. Gtehen, den 17. 12 1918. Allgemeine OrtSkra«kenkaffe vietzeu. _ _ Der Vorstand. F. A.: Alb. Lentz. 9910V Pftldk-Uttjikißknillg. Samstag den 21. Dezember er., vorm. I» Uhr: Versteigerung 1 von Zug-«. Reitpferden des III. Batl. Res.-Jnf.-RegtS. 254 auf dem Trieb. Die des III. Bstailisnö Rcs.-Znfiuttrie-RcgMntS 254. Fleisch-Ausgabe. DaS Flettch für die 62. Woche (23.-29. Dezember 1918) ist bei denjenigen Metzgern, von denen daS Fleisch tn der 81. Woche 116.-22. Dezember 1918« bezogen wurde, am 27. und 28. Dezember l. I. abzuholen: eine Vorbestellung erfolgt für die 52. Woche nicht. Die zur Ausgabe gelangende Fletschmenge wird durch Anschlag tn den Metzgergeschäften bekanntgegeben. Gtehen, den 18. Dezember 1918. 99196 Ter Oberbürgcrnieister (Lebensmittelamt)._ Pferde Vkrstkigkrungkn Am Sonntag den 22. und Montag den 23. Dez. finden in Hungen Versteigerungen von Truppenpferden statt. Inhaber von Kriegsanleihen werden bevorzugt. Beginn jeweils 10 Uhr vormittags. 9917V Pferde-Bersteigerungs-Kommifflon der 2. Ersatz-Tlbteilung Keld-Art.-RegtS. 25. WW W \ur not» bi« Man hüte sich vor stets minderwertigen Nachahmung. unserer Selbsthilfe. «. Skiiiä'äO.Dos. 1 b GisQea Spielwaren Pferde, Puppen usw. wehr srro^se Auswahl, WlederverkÄufer Rabatt. 1 Carl Schunck. Batterien frisch eingetroffen § en gTOs u. en detail s Koch» Bflhlotraaie 2. Pferds - Versteigerung. 50 Pferde schwere, leichte und Panjepserde, sowie 17 Wagen werden am Sonnabend, 21. Dezember 18, vorm. 10 Uhr in Ruppertsburg in der Beergartenstraße öffentlich meistbietend gegen Barzahlung versteigert. Händler sind ausgeschlossen. Et.-Munit.-Kol. 17. 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Dezember 87 4 Uhr: Weihnachfs«Feier auf der Kneipe. Zahlreiches Erscheinen erwünscht. 9925 Bezugftbeinfme dämm- und Mnäcr NonMtton große Busroahl in prima friedensroare gebe ich weniger bemittelten Leuten hu lctzr billigen kreisen ab. Kriegsanleihe wteü )nm 2ci(hnungsfeurs in Zahlung genommen. 3. Pfeffer * Sießen icaer r io größter ioswaM. Julias Schulze Batterien = vom Guten das Beste — für Kantinen — Wiederverkauf 1 CarlSchunck Material für elektrische Installation in allerbester Qualität bei Car? Schunck Baknhotstrsßi 54. Xur noch bi» EBB a Die einzig richtige Selbsthilfe jnurSViäusburgl bis30. ]>ezesiiber zn haben. 38. ÖS*, m Statt besonderer Anzeige. V ■ Heute verschied nach kurzer, schwerer Krankheit meine Hebe ' 3 Frau, unsere gute, treubesorgte Mutter, Großmutter und Schwiegermutter Frau Rebecca Süßkind im 77. Lebensjahre. Krofdorf, den 19. Dezember 1918. In tiefem Schmerz: Familie J. SUßklnd Familie S. Süßkind. Die Beerdigung findet Sonntag den 22, Dezember mittags 12 Uhr statt. 9937 riiFTn F CI !eil f 1 ! oberheff. LandvfarrhauS wird ein kräftiges, sauberes, christliches Dienstmädchen von kleiner Familie l3Pers.j -um 1. April oder später ge- sucht. Angebote unter 08,22 an den Gieh. Anzeiger. 24'Zlntmer-Wohnnng mit Zubeh. svf. od. später von jungent,finderlosem Ehepaar gesucht. Angeb. unter 08519 an den Gieh. Anzeiger. Möbliertes Zimmer sofort zu mieten gesucht, mögl. Nähe Hauvtbahnhof. Angeb. mit Preis unter 08656 an den G i ehener Anzeiger. Slelterer Herr sucht vom 1. 1. 1!) ab möbl. Zimmer. Schrifil. Angeb. unter 08625 an den Gieh. Anzeiger. ] 'stIll e N AN G e b q te für Haus- und Gartenarbeit gesucht. Freundliche Behandlung. Angebote unter 9033 an den Gien. Anz. STELLENGESUCHE Ei» Mchzer gesucht. 9916 KreiSabdeckerei Garbenteich. Metzzergestlle gesucht. »,,4 (5. Pirr, Neuen Baue 12. 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Wieseck, Alien-Buseck, den 20. Dezember 1918. Die Beerdigung findet Samstag den 21. Dez. nachmittags 2 Uhr vom Sterbehause, Rabenauer Strahe 31, aus statt. 9926 Nach Rückkehr aus dem Felde habe ich meine Berufstätigkeit wieder aufgenommen. Friedrich Engisch, Rechtsanwalt. Giessen, 19. Dezember 1918. °* 7 * 8 Städtischer Pferdefleisch-Verkauf. Am 21 . d. M. werden im städtischenSchlachthofdiebcll grünen Bestellnummern 201—240 gegen Abgabe der Bestellmarken mit Pferdefleisch beliefert. Der Verkauf regelt sich wie folgt: von 3—9 Uhr vorm, die Nr. 201—210 „ 9-10 „ „ „ * 211-220 * 10-11 „ „ „ * 221-230 * H-12 „ 231-240. Nachmittags von 2—5 Uhr werden die noch nicht eingelösten Bestellnummern beliefert. Außerdem werden Köpfe, Herz und Leber ohne Bestellmarken abgegeben. Giehen, den 19. Dezember 1918. 9939 B _Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). Bilanz des Spar- u. Vorschußvcreins e. G. m. u. H. Alten-Buseck M30 am 31. Dezember 1917. Aktiva. J6 1. Kafievorrat . 10 925.01 2. AusgeLKapital. 209 726.72 3. Güterkaufgelder 33 261.39 4. Wertpapiere . 51 920 00 5. Mobilien . . 180.00 6. Bankguthaben 10 919.85 7. Rückstände. . 7 759.05 324 692.02 Passiva. ji 1. AusgeLKapital. 294 258.64 2. Stammanteile. 19 910.14 3. Reservefonds . 6 200.00 4. Hilfsreservefonds 2 700 00 5. Rachläfie . . 200.00 6. Depon. Einlage 54.80 7. Reingewinn 1 368.44 324 692.02 Milgliederstand Ende 1916 104 In 1917 zu. 2 106 98 Ende 1917 In 1917 ab . . . . 8 Alten-Buseck, den 18. Dezember 1918. Ferd. Schwalb, Theod. Krämer, Rechner. Direktor. Generalversammlung Freitag den 27 .Dezember 1918 nachmittags 2 Uhr indet die ordentliche Generalversammlung in der Wohnung des Theodor Kramer statt. Tagesordnung: 1. Abhör der Rechnung für 1917. 2. Ergänzungswahl des Aufsichtsrats. 3. Dioidendenverteilung. 4. Verschiedenes. Für den AuffichtSrat: Müller. Mandoline Ä e t n chriftl. Angeb. unter 08711 an den Gieh. Anz. erbeten. Eine gut erhaltene Holz- Kinderbettstcllc zu kaufen gesucht. Schriftl. 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Freitag -fibcnnem@nis* Vorstellcng: 9927c Wenn der MM bit Luttsviel von Björnsou. Zu Weihnachten empfehle mein großes Lager vornehmer u. gediegene^ Lederwaren 9721 in allen Preislagen. 8shr soköne 6s8ohen!Le kür vamen, Herren u. Kinder Aiig. BCübStiage^, Seltersweg 79 . Aus dem Felde zurück, habe ich meine Praxis wieder aufgenommen. P. Walter, Veterinärarzt. 9936 Lieh, Oberhessen, Hungener Str. 9. Gesangbücher, Geschenk-Literatur Romane. )ugendschristenusw.j.8ilderbücher.photogr.- Postkarten-Aibum und -Rahmen, Sr espapier- Rassetten, Spiele, Anfichtrartitel und Ratender. Wilhelm Dietz, Lich, _Buck- undPavierbandlung. 9305D Habe meine Praxis wieder aufgenommen. mi Sprechstunden von 9 —\\ Uhr Dr. med. Nordmann, Lollar. Sattearien vom Goten da» Beste, für Wlederverkänfer. -a?KS:* I Sari Schunde fiidiffpielhaus, SÄ üüglldi KünfHer=Konzerte. Heute letzter Tag: Bella lüoja. Hb morgen bis inkl. Montag: Friedrich Zelnik In feinem gewaltigen Zensafions-Zchlager In 6 Akten: „Ulciximunr Außerdem: Das glänzende Beiprogramm. isi den näolisten Tagen kommt der orössle Kob- und Äufkläniaos-Filin w u in den Schwarz -Weiss - Lschtspie!eu zur Uraufführung. 9923» Die Nachrichten-Ersatz-Adteilung 18 benötigt etwa 9907D 10-30800 W SeOtte Üinaiti (leerstehende Fabriken) zur Lagerung von Fernsvrech* geräten usw. Angebote mit Mietbedingungen sind an die IJebnngs- und Feldffciräte'KoinniisHion der ya chrichren-Eraatz-Abteilnng 18 zu richten . PferVeversteigerung! Am Montag, den 23. Dezember I91i4. vormittag- 10 Ubr, kommen in Usingen, Marktplatz Neustadt, zirka 109 arbeitsfähige Pferde zur Versteigerung. — Stallhalfter sind mitzubringen. — Teilnehmer an der Versteigerung müssen durch behördlichen Ausweis dartun, dah sie die Pferde zu eigenem Betriebe benötigen und nicht Händler sind. Stücke der 5°/« Kriegsanleihe und der 4'/,°/« auslosbaren Schatzanwei- sungen werden in Grenzen des Kaufpreises in Zahlung genommen. Bei gleichen Geboten sind Käufer, die Kriegsanleihe zur Zahlung anbieren, zu bevorzugen. 9935D I. A. d. A>- u. S.-Rales: 1. Ers.-Batl. J.-R. 168, Demob.-Abtlg.