m. 296 X68. Jahrgang Der toicbtuer A»zet-er erscheint täglich, auher Sonnlaar. — Beilagen: Stehener^amiUcnblatter; U,e-rU«.ll für den Kreis Sieben. Vezrqrprelr: monatl.Äik.1.35, viertel- jährlich Mk. 4.05-, durch Stbhole- u. Zweigstellen monatl. Alk. 1.25: durch die Post Pik. 4.05 viertel» jahrl. ausschl. Bestellg. Fernsprech - Anschliisse: sürdieLchr'itleitui,q112 Verlag,GefchättHslellebl Auschriit für Drahtnachrichten: Anzeiger Sieben. Dienstag, 17. Dezember 1918 . . nnll Mnififl#! Postscheckkonto: Zrankfutt a.M. 11686 ZwiNingsrunddruck Die Parteibiidungen in Deutschland.. Mit der (Siirigimg der bürgerlich-liberalen Gruppen unter einer Partei ist es nun doch nichts geworden. Im Reiche sowohl wie in Hessen bleiben die Nationalliberalen selbständig in ihrer Organisation, die künftig den Namen „Deutsche Volks Partei" trä gt. Es scheint sich doch nicht so sehr um Personen fragen, teindrnckerei N. Lanae. Lckriftleituna. Gefckaftzttelle u. Dru teilte er Mit, daß er im Rate der Dolksboauftragteu die Hinausschiebung der Wahlen bis zum April im Interesse einer besseren Aufklärung verlaust habe. Schließlich hat er aber auch dem Termin vom 16. Februar zugestimmt. Die Forderungen der Berliner Jugendlichen. Auf dem Tempelhofer Felde versammelten sich ctwa^l000 Jugendliche von 15 bis 17 Jahren, außerdem auch viele -Lchul- knabeu und Mädck-en. die in einem Temonstratwuszug> zum.Abgeordnetenhaus marschierten. Ein Mitgli^ des Vollzugsrates nahm die Wünsck-e der Jugendlichen, u. a. Wahlrecht nut dem 18. Lebensjahr, Sechsstundeutag für Arbeiter unter 18 Jahren, Mitbestimmuugsreckst bei her Stcmtsverwalllritig, Abschaffung, der Wehrpflicht entgegen. Einzelne der Jahrgänge drohten mit dem Generalstreik der Jugendlichen, falls es zur Natwnal- versanrmlung kommen sollte. Die Keichskonfereuz der Arbeiter- und Soldatenrate. Berlin, 16. Dez. Die Reichskonserenz der Arbeiter- und Soldatenräte trat heute morgen un^Lxialc des alten preußischen LlbgeordnetculMiies zu ihrer ersten Atzung zusamnum. Mau sah unter den Delegierten sehr viele SKdattm und ün Gegen saß zu den erstem Tagungen des Berliner .Arveiwr und Sold a ten ratos im Reichstage trugen die Soldaten nueder Ab- zeichm ihrer Formationm und die'im Felde erworbenen Anszetck-- nungen. 9Ran sah viele Eiserne Kreuze erster Klasse, und unter den Soldadendelegievten waren auch eine ganze Reihe Oistziere. Auch General stabshauplleude waren delegiert Manclie frühereil sied als Arbeiteroele- vesch! 8 sse der nationalliberalen Partei. Berlin, 15. Dez. (WTB.) Wie die Nationalliberale Korre- svo-ndeitz meldet, trat der Zentralvorstaud der Nackto- >nalliberalen Partei am Somttagvormtttag m Benm zu einer Sitzung zusammen. Die Verhandlungen wurden vom Staats- Münster Tr. Friedberg geleitet. Ter Zentral v-wstaird be,chlotz nach längerer Debatte aase lehnte die NationalversMmnliuig Picht ab, Sbenirt Ke sei au sich nicht antirevolutiMäv, wohl abL» berg gehört zu den Delegierten. Am Regieruugstrsch nahmen autzer Tittnrann sämtliche VolkslEslrvyte Platz. ^ Eröffnet wutde die Sitzung durch eine Mrsprache do- Vorsitzenden des Berliner Soldatenrate s Richard Müller, der ungefähr aussülwte: Es toird harte rcnb schoere Känipse der Geister geben, aber ivenn sich jeder von dem Gedanken leiten läßt, d« Errmrgenschasten der Revolution zu sichern, dann wnveii wrr fruchtbare Llrbeit leisten. Arbeiter und Soldaten mü',en harte da siir sorgen, daß ste die politische Macht in den vmiden bcl-altm Wenige Tage nach der Revolution hat die bürgerliche Presie mit Angriffen aus die Arbeiter- und Soldstepräte eingesetzt und zwar in Formen, die aicks schärfste znrüchzewiesen werden mußten, weil über das Persönlickir lstnaus mich saclstiche Verleumdungen gegen uns geschleudert winden. Das zeist. mit welchen Augen man unsere heutigen Verhandlungen draußen verfolgen wick^ Lassen Sie sich nicht dadurch beeimTussen. Sie sollen jetzt die Tri'iinmer des zu- smnm-engestürzten Systems wegraunte-.r und ein Fundmnent bauen, ans devi neues Leben erblüheii ka?m. Ihre dzabe ist es, drv Grundlagen für die deutsche sozialistische Republik zu legen, nir ein SttiatSweselr, das trüber L^rrsllMide noch Bel-errscste, das veme Ausbeiitung noch Ausgebeutete kennt, nur freie gleiä>e Brüder in einer Klasse. ^ Tie Ausführungen des Vorsitzenden Müller wurden mst Schweigen angehört. Tann gedachte Müller der während des lKrieges und der Revolution Gefallenen. Ihr Andenken wurde durch Erbeben von den Plätzen geehrt. _ .. m Im Namen der Vvlisb-ecmftrag^en begrüßte E b e r t die Ber sammlung, indem er mit lauter, fester Stimme, häufig von Mir- mischem Beifall unterbrochen, aussührte: Das siegende Prole tariat richtet keine Klassenherrschaft auf. Es überwindet politisch . . . - ^ + c • v. fU/ -ry_ Y _r jT. .Ti. - ^ a * mW wirtschaftlich die alte Klasseul-errschast und setzt an die Stelle die Gleichheit alles dessen, was Menschenautlitz träst. (Beifall.) Das ist der große ideste GÄanke der Denrokratie. Demokratie uiid Natrmialversammlung bieten für endgültige lieberiinndung der Willkürschaft danernde Garantie. Das muß jetzt unsere Haupt- sorge sein. Tie Demokratie ist allein der Fels, auf den allem die Arbeitermasse das Haus der deutschen Zukunft stellen kann. Errichten Sie, Arbeiter und Soldaten, hier eür großes Werk der Freiheit und der Denrokratie und die deutsche Volksrepublik wird allein der (tzefahren^ Herr weichen und einer stücklichcn Zukunft entgegengehen. (Beifall, .Härchellatschm.) Darauf wftch das Bureau gebildet. Zu Vorsitzenden werden gewählt: Oberbürgermeister Leinert (Hannover), Mehrheitssozialilt. Seeger lLeiwig), Unabhängig, und Gromolka, Vertreter der Soldaten der Westfront. Zu Schriftführern werden gewählt drei Mehrheitssozialdemokratcii, drei Unabbängige und je ein Vertreter der Ost- tund Westfront und der Maririe. Eine nemtgliedrige MardatspriifungskomMission wird nach den gleichen Gesichtspunkten eingesetzt. Ein Antrag, Liebknecht und Rosa Luxemburg als Gäste zum Kongreß zuzulassen, wird abgelehnt. (Großer Lärnr bei einem Test der Versammlung.) Es folgen die Berichte des BollzugSrates. Während Richard Müller sprichst, trägt ein Vertreter einer vor dem Hause demonstrierenden Volksmenge dem Kongreß die Forderrrngen. der Menge vor Miadesleus 250 (XX) Arbeüer iUirruhe) fordern die cinheitliä-e sozialistische Republik, die ganze Viachst den Arbeiter- nnd Soldatenräten. der Vollzugsrat des .^eirwalvates soll das höchste Organ der Gesetzgebung und der Exekutive sein, das die Reichsbelwrden ernennen und entsetzen darf. Tie Masse fordert Beseitigung der Volksbeauftragten Ebert und baase (Großer Lärm, .Pfuirufe, Rufe: Das nennen sie Freiheit!) Sofortige cnergisck-e Tnrrchsührung aller Einrichtungen zum Schatz der 3cevvlution, Bildung eirrer stboten Garde (Großer Lärin), Aufforderung an das Weltprvle- tariat zur Schaffung einer svzraliiiiscklien Weltrepirbtck (Ruse: Berlin ist nicht Deutschland, große Ihmrfr, Rufe: Die anwesenden Offiziere protestieren: Raus mit len Offizieren.) Borsitzenlvr Leinert: Ter Kongreß hat die Forderungen zur Kenntnis gmonnnen und wird in seinen Verhandlungen darüber entscheiden. Richard Müller fortfahvcnd Die t^leschstchte von den 800 Millionen oder 1800 Millionen i't Schwindel, aufgebracht von denen, die uns mißkreditieren und beseitigen wollen. Es handelt sich im: 500 Millionen Mark. Das Verhalten des Rats der Volks- beauftragten zum Vollzugsrat, wie es sich jetzt gestaltet hat, ist unerträglich. Es scheint, als ob er sich nicht länger unter unsere Kontrolle stellen will. Ter Vollzugsrat ist die oberste Instanz. Er ernanwe die Minister, ohire drß Widerspruch laut wiirde. Tie Beseitigung Solfs im LlllÄvartiseir Aint tmißte von uns gefordert werden. Dr. David durfte richt mit der Kontrolle der Geheimdokumente betraut werden. -Sols wie David sind noch im Amte. Ter größte Teil dieser Akten ist verbratmt. (Hört, fyört!) Tie Beamten — zum Teil recht ffaglmirdigc Herren — sind noch in Anrt stmd Würden. Bei altert die'en Fragen sind wir immer rvicder aus SckstvierigkeitOt gestvßert. (Eb-ert ruft: Nicht wltbr!) In der Frage der Beseitigung der Rangabzeichen für Offiziere ist man uns auch nicht cirtg-rgengekomnen. Mayuz erstattet den Kassenbericst: Nicht wahr ist es, daß MMer die Mittel für sich in Ausprug getrommen hat. Die Entnahmen, zum Teil auA Besästagnahmer bei Eolliu-Äiuß und Walz stlünnten!>, betrugen 650291.35 Mmk die Ausgäb^ gegen deren Höhe vielfach Eiiffpruch erhoben, wurde, 414 878,82 Atark. Mi hohen Ausgaben sirrd zum größten Tnl den wldatl,chi-n Mll gliedern des Vollzugsrats Collin Ruß und Walz und Bergmann zuzuschreiben. ^ Es folgt der Bericht des Rats der Volksbeauftragtm. T i 1 t m a n n: Nach keine deutsche Regierung tst tm Volk so fest verankert gewesen wie die jetzige. Das Enllassungsgeiuch Lols genehmigt. Er bleibt im Amte, bis die Verhandlungen mit 1 einem Rcachfolger abgeschlossen sind. Mit der rü,ung txr llkten^ des Auswärtigen Amtes sind K-autsky und Quark beauftragt woti^u. Tie Akten sind nickst verbrannt. Kautsky hat mehr gesunden, alS. er selbst erwartet hatte. Die Regierung hat erne Lozaalliierungs- kommission eingesetzt und arbeitet Steuervockagen aus, um die Kriegsgewinne restlos wegzusteuern /nnd^das Steuersystem ni zialistischem Sinne zu reformieren. IM der^ jetzigen schweren ^-eat können wir aber keine Experimente machen. Erst wem: die Uedergangszeit überwunden ist, !nstrd sich der Loztallsnrus voll entfallen können. Wir wünschen dte Wahlen so schnell .ote möglich. Schwierigkeiten ergeben 'sich nur daraus datz die Kraegs-' gefangenen und die Bevölkerung im besetztest Gebaetc auch an der Wahl tcilnehmen sollen. Wir sind überzeugt, das; die Wahlen mit sozialdemokratische Mehrhnt ergeben Zechen nach den Bcckmeleu die wir in Anhalt und Mecklenburg erlebt haben. Der Wahlkampf wird unter den Zeichen stehen: Hie Sozialismus, htc Kaptmlunus! (Beifall) Tie ArbeitersckMst darf kein Atom ihrer Mast tm Bruderkampf vergeudeu. (Lebhafter Beifall.) Klaus (Offenbach): Eine Iievolntron laßt sich mcht machen, sie muß reif sciit. Wir sind jetzt erst in der Uebergangszett zum ivirfticheu Sozialismus. ^ ^^ ^ ^ Gerber (Berlin) bemängelt dte Zusammensetzung des Voll- zuqsrates tmter besonderein .Hinweis auf die Vorgai^e M Neu- ^ Kölln und verlangt, daß in den Vollzugsrat wireliche Köpft, hineinkommen, die ihrer Ausgabe geivachsen smd. Vorsitzender Leinert tollt mit daß etn Antrag emgegangeU ist, der eine erneute Einladung russischer Delegierter zum Kongreß ^^bert (Essen): Der Berliner Vollzugsrat steht den Sozias demo traten in der Provinz bis an den Hals. (Lehr wahr.) Wir weisen entrüstet die ZwNutung des Vollzugsrats zurück, daß wir hier bis zum 25. Dez. sitzen und täglich 50 Mark Maaten erw- stecken sollen. , . _ u Becker (Rosenheim): Wrr tu Bayern bllckn beiorgi muh Berlin weil wir fürchten, es wird so wie m Rußland, llns^s Bauern wollen keine Lebensmittel mehr liefern, iveun mcht ball, die Ordnung hevgestellt wird. Die Regierung muß dafür sorg daß die Verbrecher Ludendorff und Tirpitz vor ern Ltarrdgerrchk gestellt 1 verden. Sie sollen nicht erhängt oder erschossen ii’eM- fbndern in einen Zwinger gesperrt und wer Jahre lang mtt Kvhb» rüden gefüttert werden, wie es unser Volk auch erdulden nni^ Um 6 Uhr wird die' Weiterberatung ans Dienstag 9 Uhr vertagt. SpartakuS-Kundgebungen i« Berlin. Berlin. 16. Dez. (WTB.) Der „Vorwärts" schreibt Wer die heutigen Spartakus-Demonstrationen: Kvme Berliner ArbeitetDvganisation, weder die Mehrheitspcrrtei, dte Rim- derbcitsPartei oder ldie GcwerkschcrstkN sind mit dem Stretch einverstanden : keiner hat, so glauben wir, von ihm auch nur g^vußt. Der größte Teil der Arbeiter in den großen Betriebest sieht dre SchädlickMt der Arbeitsniederlegungen zugicnsten wertloser, unsinniger Demonstrationen ein. So wird uns aus dem Schwarz- kopsffchen Betriebe in der Zinnonutzer Straße berichtet, daß dte lieute früh erfolge Aufforderung zur Arbeitsniederlegung diirch die Vertrauensmänn>er unter den Arbeitern lebha'te Unzufrieden, heit hervorrief. Die Arbeiter erheben den Eiwoand, daß ntan ste doch erst ftageln im'lsse. ob sie mit der ArbeitsniÄrerlegung einverstanden seien. Bon 2090 Arbeitern folgten nur ellva 600 zögernd und unwillig der Parole. — In den Deutschen Wa fen- mtd Mn- icitionsbetriebeit folgteir von 5000 Arbeitern 150 der Parole. Die Spartakus-Agenten schlugen hier ei' " n Parteigenosse, bei auf den Unsinn der forlloährendeu Arbeitsniederlegungen hinwies, tns Gesickst. In einzelnen Abteilungen wurden die Arbeiter mit vor- gehaltenem Revolver /ms dem Betrieb herausgeholt. Wilson in Paris. Paris. 15. Dez. (WB.) Havas. Präsident Wilson und seine Frau legten am Grabe Lafayettes einen Kranz weder. Tann statteten sie Poincarö im Wsse-Palaft einen Besuch ab. Eine holländische Kundgebung an Wilson. $J r Q Ü il t 1 ü 11 Oll e tx tu am iitiwuui uu wwiv« uuu» Paris folgende Willkommen-Depesche gesandt: Die Unterzeichneten, die eine grtsszc Zahl von Bürgern Hollands vertreten, begrüßen Sie bei Ihrer Ankimft in Europa als einen derjenigen, die der Welt Frieden urrd Glück bringen. — Tie holländischen Freimaurer sprack-cu in einer Willkommen-Depesche an Wilson die Hofftmng aus, daß es ihm vergömtt sein möge, einen Frieden zustande zu bringen, der auf den hochstehenden Grundsätzen auf- gebaut sei, denen der Präsideitt bei verschiedenen Gelegenl>eitent Ausdruck gegeben habe. Der schwedische Reichstag an Wilson. Stockholm. 15. Dez. (WB.) Die beiden Kammern des schwedischen Reichstages sandten gestern an den Präsidenten Wilson folgende Depesck^: Die beiden Kammern des sckiivcdiscken Reichstages, die ein Volk vertreten, von mcldvm so viele Heim und Tätigkeit in Ihrem großen Lande fanden, lreißen Sie in Europa willkommen in der lebl)aften Hoffnung, daß die edlen Grundsätze, die Sie für das Zustandekommen eines dauernden und auf Gerechtigkeit ftlßenden Weltfriedens ausgesprvckjcn liaben aus dem bevorstel)enden Friedenskongreß venvirklickt nvr- ^ den Auch die liberale, die sozialdemokrattsche uitd die konservative Partei sandten Begrüßungstelegranmte ab. Aur dem Reiche. Das Ergebnis der Wahlen zur Landesversammlnng in Anhalt. Berlin, 16. Dez. (WTB.) Ter „Vorwärts" meldet aus Ticssau: Tie Wahlen zur konstituierenden L an des- versammlung für Anl-alt hatten folgendes Ergebnis: Stimmen wurden abgegeben für die Sozialdemokratie 92 229. bürgerliche Temokratte 54 447, Bolkspartei (Kons.) 9255, Mittelstand 3249, insgesamt 159180. Getvählt sind 22 Mehrheit 'ozialisten, 12 bürgerliche Demokraten, 2 Bolkspartei (Konie.vatiiw Die Mittel st ändler erhieltet! im Hinblick ans die geringe Stimmenzadl keinen Vertreter. Tie Unabhängigen konnten eine eigene Liste nickü aufstellen, da sie die erforderliche Zahl der Uuterschriitcrt nicht zw, stände brachten. Die «riegserlebnisse des Infanterie-Regiments i,6. 'Gießen, den 17. Dezember 1918. Tie Geschichte imseres Infanterie-Regiments für den Ab- fdfnitt des Weltkrieges zu schreiben, ist eine besmidere Arbeit, die ^iel Mül»e, Nachforschung Lmd Zeit, für die Veröffentlichung auch *men breiten Raum in Anspruch nehmen würde, der uns gegeii- wSrtig zwangslveise überaus knapp bemessen ist. Wir wollen jedoch die Haupterlebnisse kurz zusammenstellen aus Grund der Angaben, die ims der Regimentsadjutant, Herr Leuttvant Zschvrlich gemackst bat. Oberst Schimmclsennig, der die Abschieds- warte an die Gießener Bürgerschaft richtete, führte das Regiment beim Vormarsch in Frankreich. Zum ersten Mal wurde es am 22. Augitst bei Anloy in eine größere Schlacht verwickelt. Es folgt.au die Tage des Vormarsches von der Maas zur Marne imd im Anschluß daran die bekannte Marneschlacht, lvobei das Regiment zur Deckung des Rückzuges mitverwendet wurde und mehrere Gefechte, auch Smrmangriffe, auszuführen batte. Oberst Schimmelfennig trat krankheitshalber am 11. Oktober 1914 von der Front zurück: Major Schwierz wurde vertretungs- tocifc Regimentsführer: es entwickelten sich damals Kämpfe bei Ro ve. und das Gefecht ber Le Quesnoy vom 31- Oktober bis 2. November kostete unserem heimischen Truppenteil'enorme Verluste. Vom 28. November an führte Oberstlelstnant Röthardt das Regiment. Die Stellungskämpfe bei Roye dauerten weiter an, und sodann begann eine längere Vorbereitungszeit für die Schlacht hei Verdun, wo die 116er im Februar 1916 bei der Erstürmung von Beaumont der Lonvemontstellung und des Pstfferrückens sich hervortaten. Oberstleutnant Rothardt wurde am 27. Februar 1916 leicht verwundet, nachdem der Angriff auf Verdun beträchtlich vorgetragen war. Unter Oberst Hasse, der ihm am 29. Februar in der Füst- nmg stlgte, trat für das Regiment eine 14tagige Ruhezeit ein, Zn diese fiel ein Besuch des Kaisers bei der 25. Division, Danach wurde das Regiment z-um zweitemnal vor Verdun eingesetzt Und es hatte im April schwere Kampftage bei Fort D o n a u m o n t. Ter Schmsplatz wechselte und die 116er wurden zu den Kämpfen an der Aisne hervngezvgen. Sie standen dort vom 17. Mai bis 10. September 1916. In dieser Zeit hörten sie schon den Kanonendonner der Somme schlecht, in die sie dann auch hrneingeuwrsen wurden. Am 17. September wurde Oberst Haffe leicht verwundet. Md 'Major Thilo v. Western Hagen (vorher im Reginvent 115) übernastn die Führung. In einem dev Hoiiptbrennpnnkte der ^Sonttneschlacht vor Bouchavesnes, hatten die 116er einen harten Dag, fo daß sie aufatmeten, älss s« vom 7. Oktober an bis 15. November in eine rujliiigeve. 'Stellung nöEch von St. Mistiel kamen. Oberst Hasse, von feiner Verwundung genesen, führte sodann das Regiment wieder bis 28. Februar 1917, in Stellimgs- käinpfen südlich der (Somme, vor Presstire. Bei der Rückzugs-- bewegung aus die Siegfriedstellung stand das^ Regiment 116 westlich von St. Quentin. IN diesen Käntpfen in der Siegfriedstellimg. 'besonders um St. Quentin, wurde vom 1. März bis 8. Juli Äas Regiment von ObersÜeutant Jung 6 geführt. Oberst Heinrich von 'Westernhagen, ein Betttr des gleichnamigen früheren Kommandeurs, hatte sodann bei weiteren Kämpfen in der Siegfriedstellung die Führung. Tie hartnäckigen Angriffe der Engländer auf die U-Boot- basis in Flandern setzten ein, und die 116er »vechselten >oen Schauplatz dorthin. .Vom 21. September bis 12 Oktober standen sie m Kämpfen bei Zandvoorde imd Gheluvelt. Ju Ruhestellung zurückgezogen übernahmen sie sodann Grenzschutz an der belgisch-stoll ändischen Greirze nördlich von Gent. ST™ 7- ybotemfac 1917 begann für das Regiment die zweite ^.^»ocht in Flandern: bei Passchendaele stand es im 'heißesten Feuer. Major Mansfeld hatte am 10. November die ffifrnntg überno mmen, die er bis 27. August 1918 behielt. Als T«e Grvßkckmpfe etwas abgeflawt hatten, kam es im Winter zu .E-telliMgskämpfen in Flandern. Zu Wnhnach'en erschien der Kai'er M Truppenschau über sämtliche Divisionen, die an der /Flandernschlackft teilgenommen hatten. Bei dieser Truppenschau war l«uch das RegMMrt Kaiser Wilhelm mit einer Abordnung vertreten. Im Februar und Marz 1918 wurden die Vorbereitungen für We große Schlacht in Frankreich getroffen, an der die 116er großen Anteil batten. Sie machten am 21. und 22. März den Durchbruch Zwischen Gouzeaucourt und Verwand mit und itraten vom 23. 26 März in Bersvlgungs kämpfe im Sommegebiet em: bei Bouchavesnes, der Erstürmung des Marrieres-Waldes und ^ gftrg es heiß her. Tie große Schlacht setzte sich bis 6. April 1918 fort. Dann kam am 17 April das Rvgnnent aus dem Kampfgebiet der ersten Offensive bei Amiens heraus und wurde ohne Ruhepause in das Kampfgebiet der Ar, übergeführt, wo es alsbald in Stel- lungskainpfen rn Französisch-Flandnm verwandt wurde, und zwar - 11 den Schlachten sprach der Kaiser in emem Dorschen südlich von Lille sein Regiment. Vom 17 Mai ** ^ment im Gebiet zwischen Douai - JtISL c fec ^ Wochen lang Ruhe gegönnt, die es auch sehr notwendig brauckOe. Vom 5. bis 17 Juli erfolgte erneuter kurzer Einsatz des Regiments bei Merville. Aus der darauf Wlgenden Weit-rführung der bereits früher begonnenen Ausbil- ^rde das Regiment 116 dirrck, plötzlichen Abtransport zur Abwehrschlacht zwischen Somme und §^/.?^crusgerlssen. Tort stand es vom 13. bis 20. August m heißen Kämpfen, die in ihrem weiteren Verlauf zwischen Scarpe und Somme ftch abspielten. Es waren dieselben Gegen- äL Offensive im Mttz und teilweise aus den ^meschlacht ,chon kcmnte Mawr Zickeudrath, Kvmman deur des 1. Bataillons, nberirahm am 28. August die Füb- nmg des ^grwents bis Oberstleutnant Tietze am 6. September emtraf. Vom 3 bis 7. September starrdeir die 116er in Kämpm vor der Siegfried front. Sie wikkden dann heraus- gezogen und nach Lothringen abtvanswrttert, wo sie bei 'Saarburg und Dusz etwa 14 Tage lagen. Erneut in die alte Flandern- Mllrng verhetzt stand das Regiment südlich von Bn'igge, bei Thor- hout rn Bereitschaft Tann wurde es unmittelbar südlich von So - lesmes ernge,etzt, wo die letzten schweren Rückzugskämpfe begannen. In deren Verlauf wurde Oberstleutnant Tietze am 23. Okwber verwirrtet, und Major Zickendraht übernahm Meder ^ }** ^/uents brs zu feinem Einung in Gießen ^?gehen und Abmarsch in die Antwerpm-Maas-Sttlümg. Nach der Rückkehr in die Heimat btt Maior Pflugradt, bisher Komrnandeur des R^'erve-Jäaer- Bataillons 1, die Führung des Regiments übernommen. ^ ^ Liebesgaben des Roren Kreuzes. Bei dem Ernzug des Landwehr- wie auch des aktiven Regiments 116 wurde von ;ungen Damen als Liebesgabe des Roten Kreuzes samttichen Mannschaften ein Tannenzweig mit Will- wmmgruß und eine Schachtel Zigaretten überreicht. Auch zu dem Empfang des Res.-Jnf.-Regiments 254 htt das Rote Kreuz Zigarren als Liebesgabe rur Verfügung gestellt. Aus der Rede oes Landtagsabg. Grünewald, dre er am Freitag in der hiesigen Wählerversammlung hiell ist noch eme stelle erwähnenswert, wo er folgendes sagte: Er glaube Nicht, daß unsere Fernde abrüsten werden: tun sie es nicht, dann ■■ ^ vicht tun. Wir können unser Vaterland nicht wehrlos las,Qi, müssen ein Bolksheer, frei von den Schäden des .^Lilttansmus, haben. In unseren Wäldern wachst Holz, in un- wir Erz genug, auch ohne das Becken von Longwh-BiTie, imd der Gott, der Eisen wachsen ließ, ver wollte keine Knechte. D eutsch - na 1 ionale Volkspartei. In der heu ttgen Nummer ist ern Auszug aus Richtlinien für das zu bearbeitende Programm der Deutsch-nationalen Volkspartei der zukunfttgen Rechderr in der versassungsgebenden National ^ Versammlung, enthalten. ' . * Reserve-Jnfanterie-Regt. 37, wel- ayesom 13. Dezember in unserer Stadt einruckte und am 15. Dezember das GrenadieEegt. 89 ablöste, gehört zur io. Reserve-Division, einer der bewährtesten Großkampf DlviiswTten des Westens. Seit Begirrn des Krieges im ftxrr Regiment, wie man uns schreibt, an allen Een Kampfhandlungen eingesetzt. Verdun-Schlacht (1916), Somme-Sch.-acht (1916), Doppelschlacht Aisne-Cham pagne Mnnl 1917), Kämvfe auf Höhe 304 (Junf/Juli A. Quentrn-Offensive (März 1918), Chemin des Dames-Offensrve (Mai 1918), Mawie-Schlacht (Juli 1918). Besonders ruhmreichen Anteil hat das Regiment an der I Aisne-Champagne-Schlachl, smo es trotz 10 tägiger ArtMerie- Borbereitung gegen mehrfache feindliche Massenangriffe die Hohe 100 verteidigte und behauptete, an der Marne-Sch>tacht, wo es an der Spitze seiner Division den Marne-llebergana erkämpfte und trotz hartnäckigster Gegenwehr im Marnetm, achten Nachbardivision weit voraus, bis t>or dre Dore von Epernay vordrang, ferner mr den letzten Abwehrschlachten und Rückzugsgefechten, wo es bei Autvemenoourt und Doulis am Souckfiez-Kanal, sowie bei ^anogne gegen mehrfache erbitterte feindliche Angriffe seine Stellung restlos hielt. Für letztere Kämpfe wurde das Reqi ment^im Heeresbericht erwähnt. ^ ~ Df- R-simentsmusik des aktiven Jnian- terie--Regimeirt s Nr. 116 spielt Dienstag und Mtttwock» nachmittag von V/ 2 bis 3V 2 Uhr in der SÄ^LlE ^Hwarz-We^ß-Lichtspiele, Ätersweg 81. „Wenn der Wolf kommtt^, betitÄt sich der Detektiv- ^ ^ Auszeichnung Story m wer spannenden Wen für den Film boarbeittt. Hauptdarsteller sind Bruno Eichgrün Lia Lev Kühne. Außerdem wird der dreiattige Lust- Fr s°N jD-in Harr sein" mü &%£ Kauptrolle, gegeben. Spielzeft von Dienstag 17 bis inkl. Freitag 20. Dezember. hieß Forstmeisti Tr. Schüz von hier rm Namen der Stadt und des Kriegervereins mit echt deulsck-en^ kernigen, ergreifenden» Worten die zurückkel/renden Krieger herzlich willkommen und schloß mit einein Hoch -auf das geliebte deutsche Vaterland. Major v Sclfweidnitz dankte für den überaus fteirndlichen Empfang seines Regimients das heute nach 4^/r Jal/ren zum ersten Male wieder in der heisisckien Heimat Quartier beziehen könnte, gab der Hoff- lwtes Einvernehmen zloischm Bürgern und Soldaten Ausdruck lind brachte ein Hoch aus die Stadt Nidda aus. Viele Zuscl-auer verteilten Liebesgaben und Mumen an die Trupven. Hessen-Nassau. F- Frankfurt a. M., 16. Dez. Im Stadttell Bockenheim wurden Somitagiiacht zwei Einbrechevbaiiden von je 3 Marm aus irischer Tat ertappt und verhaftet. In einem Fall wollten orei Stallschweizer zur Finanzierung ihrer 5xünreise im Hatth- schen Baugeschäft den Geldschrank auftnacken, im zweiten Fall wurden drei Diebe bei einem Wohnungseinbruch überrasckst und spixingen vom ersten .Stockwerk auf die Straße wobei sich ein Einbrecher den Arm brach. X Hanau, 15. Dez. Das Hanauer Stadttheatec kann m diesen Tagen mrs ein 150jähriges Bestrhei: zurückblicken. Um das Zubttaum würdig zu begehen, hat die Bühnenleitung für den ~P-'. Dezember _ Festvorstellungen vorgesehen. Am Freitag, 20. ^Dezember, soll ein großes Sinfoniekonzert mit auserlesenen Kräften vor sich gehen, die Darbietung ftir Samstag, 21. Dezember, steht noch nicht fest, für Sonntag, 22. Dezember den eigentlichen Jubiläums-Gedenktagen, .ist Schillers .Milhelm Dell" vorgesehen. Literatur- Ifbsterwegs Pädagogik", bearbeitet von «JL ^^Erer m Offmbach a. M„ erscheint in neuer, Eg neubearberteter Auflage wn Ghr.il Roth in Gießen (etwa das Erscheinen eines Buches zeitgemäß gewesen ist so ist es dieses: denn A. Tiesterweq ist der Prophet dre jetzt rm neuen Deutschen Reich verwirNtcht WEN soll. FM sre hat er sein ganzes Leben gelitten uiid ge- ^ Surtretens für sie als demokratischer Volksen wurde er von dein absoluttstischeii Staat aus dem Amte vertrat dre nationale Einheitsschule mit einem kon- ^ f0Ti>crt eine erhöhte Lehrer- bick>ung und Fachaufsicht Wenn nwn Tiesterwegs Pädagogik tiirfJr € ÖU bcn Tiesterwegs Schriften in svstema- 2*? 5.N engem Anschluß an Tiestnnvegs Dar- M^O^arbeitet hat, liest, so hat man das Gefühl, sie sei für tmfere Zeit geschrieben: darum heißt auf Tiesterweg zirrückaebeir dln Tietzr^g muß sich Ä Ire Richtlinien für die Gestaltung des SckMl- bWut und Zukunft gewinnen will. Scherer hat d!r SffÄ « e P S^löst: Tie Grundlagen ^rll^^^dabagogck, die Entwicklung der deutsck-en Pädagogik. Würdigung und Ausgestaltung der dcMfchen "och einen Wegweiser zur Ein- Mhrung ru die wisfenschaftliche und praktische Pädagogik Letzte Nachrichten. Au» Stavt sw© Cnnft. Gießen, den 17. Dezember 1918 «» Ernennung. Ter Lehramtsreserendar Rudolf M».. belssotzn-BarthnIdy zu Äietzen wurde zum asfessor eruarmt. ^cyramts- Ti« Festvorstellung für unsere 116er vnh™ «it Samstag rm «tÄüthe-ter einen ül-n^rden Verlauf Nack ^m, Prolog Herrn Hofrats Steiugoetter. der mit S« Z Bettall aufgewommen wurde, grug de Älufführuno des l ™ w°ldmSdl-" twr sich. WTÄ1Ä; lKxrn bis 5um letzten Platz gefüllt, de mit regsler Teilnodm- ^r.Donüheuns teilnahmen. Wie 5er RenimeittssonÄndur ilch Herrn Horrat ^temgoetter gegenüber anSspruch. übertrnf de L>D- cbtwartunf;. Auch bie SäkM iw Schwar-waldmädels" wnrÄe als besonders glücklich emM nivn Bei deier Gelegenlwit dark wohl ernnral festgcste lt werdnt ^ das StadtIheater .oahrend des .Krieges melw 20.600 'foJ Zwvntzigtausend Mid sechshundert) Freikarten füf Milttarperionen ausgcgeben hat. ^ . ** G« s am tau s schuß der Gießener Studenten sch alt nasm m seiner Sitzimg mn Sermstag Stell ma »ur augwblicklichni Loge, und sandte solgrndes Tckgramm an de promhtvriK Regierungt Tre Gietzener Stndentenl^ift sord^ eine^möglichst beschleunigte Einberufung der N atif- L?liI t J!L!ir ,rt - I -L n S, unterstützt bis dahin de jetzt stehende provllorriche Regleruntz. i Gültige Lebensmittelmarken für die 51. Woche vom 16—22. Dez. 1918. ^ rDt .** § u !l ex *' i Der bei den KleinhSndlern bellellw Zucker kms Dezember 1918 kann van Mittwoch d«1 18 d M ab ^ Bestellansweises grr Zuckerkarte und Äblieferuna der Zuckermatke 12 m Empfang gmmnmen werden. Einreli^aE Zuckcrmarken ohne den Bestell-usweis sind ungüttch imd berechtigen nuht zum Empfaug von Zucker Es entfalle?, 7k ine Znckermark 12 (Lezember 1918, 2 Psmch Zucke? ft fe? 1918 taIkrt bie , ** ^"^"^kauf Der »erkauf wn Wirrst aus unter- werttMn Rindern findet während ber üblichen GcschäftsAmden^am Mrttwoch den 18. d. M. statt. (S. An'zeig^, am ** Pferdefleisch Nach rns gavordener Mittelluno hrirh das zum Vevkanf Mfftellte Pferdefleisch im städtischen auch an dre Landbevölkerung, abgegeben. ^ Schlacht ho st Landkreis Gießen. >** Holz he im, 16. T^z Für die überaus herzliche Aust nähme rn der Gemeinde Holzstim iprach der ersten Abteilung Res.-FeIdart.Kgt. Nr 14 rmmenS Mannschaften dem (istmeindevinstaiid semen tiesgesühft^ten aus. — Ter Mus-ketrer Heinrih Rei tz erhielt das Eis^ire - Lang-Göns 16 ^ S» ÄS aw^ Wt-n L , hier emguarlrerten 1. .Kolorme 2 P serde, welche in dem des Gast!wirts Hebbel eingosteltt waren. Sofort migestE^ ! Forschungen ergaben, daß die sZstrde sich im Besitze nneibJf^ EÄ nMfr l b-s°udmr EiuPfard hatte Llbe Hvltz'yeim gebracht. Em Angchjrlger ber bestohlenen tappte den Viehhändler, welcher anga» die Pferde zum Pr^se dem Gasjwitt «Lust zu haben. kTlirrtim bet Allgemerrchnt, wenn hier mit aller Schärfe jw Gesetzes vorgegangen wird. f ]C 1X3 Kreis Vüdingen. ^ id da, 15. .Dez. freute nackffnittag um 4 Ubr ro» w> Artillerie-Regiment Nr. 25 unter den Klängen der Realm»«?/ kapelle und Glockengeläute dierlich in unstre^Stadt ein 'um sür längere Zeit stier und m den Eegendeii Gemeinder! ^"ier zu lensten. Aft Kriegerdeüftnal hatte der Stadst mirl'und und der Kriegervmnn zur Begrüßung der Krieger Ans- vitütma Mlivv flicUmig: geiivnnnen. jli)cheii Militärischen Autorität unbedingt untersttllei? Diele ^ Mainz General Ma n Fi n. der Obwliesck>szdaL« der 10. Armee, verkarpern. — Rach dieser Ansprache «,& (ikrorof M i> n 9i n Bersicherumi ab. daß das w-irtsckMftlichv Lehm sich auch unter den neuen Verhältnissen frei entwickeln könne. Schwere Erkrankung Adolf Hoffmanns De,. Wie vom preußischen Kultusministerium mngetmlt wird ist Adolf Hoffmann seit einigen Tagen an met Rippenfell- und Lungenentzündung ertrankt. Es ist nickt daran zu denken daß er m abselcharer Zeit seine Tättg^eit im Mrnrstenum wieder aufnrmmt. ^ Wilson am Grabe Lafayettes. ^ l 5 ^ d - .lbavas. )Herr und Frau Wilson legren vm Grabe LawMtes einen Kranz nieder. Dann statteten fte Porruar6 rm Elysöe-Palast ernen Besuch ab Ter berühmte Führer der großen ftanzöstschen RevolutÄm der Amerikaner. Der Marguis von Lasüyette^der aus der Auvergne stammte, ging 1776 auf eurem von ihm ausgerüsttten Schiff nach Nordamencka uw als Freiwilliger ^gendre .Unabhängigkeit dieser damals englische Kolonien zu kampftm. Ms General hat er sich die FreundW Washingtons wvorben und in vielen Gefechten Sacte bei gedient. Er hat dann a,ich in Frankr^ch weiter für Amerika gewirkt. In der ftanzöfischen Revolution war er dolitiker der Mitte beiden Staaten verhaßt. Er floh wÜÜ E büchtet^ über Flandern lvieder nacü Atneiika Während der napvleonischen Zeit verhielt er sich still Erst nach Napoleons.Rückkehr von Elba trat er wieder in dm Vordergrund. Er hat später die Bolurbonen bekämpft und bat t>0U ^ rIoan ^ 1830 nach der JulwepMtion den W iniRfnt NeiittStt hi ßkm 8«lW Faes. Noman von A. H. AdamS. (33 ^ (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Ein jüngerer Beamter ersckxreckte galahad durch die Meldung, daß ein Mann ihn zu sprwheu wünsche. „Was für ein Mann'?" fragte Gala!)»ad, nach Wem ringend, und all seine Zuversicht schwand dahin. „Er hat seinen Namen nicht gesagt. Es ist ein großer Mann und sieht aus wie ein Arbeiter oder ein Polizist in Zivilkleidern. Er sagte, daß er Sie sprechet: müsse." „Ein Polizist!" Galahad umklammerte die Tischkante. „O, wahrscheinlich wegen der Wahlliste," brachte er hervor. „Ja, deswegen lrst es natürlich. Sagen Sie ihm-, er soll hereinkommen." Ein großer, wohlgebauter Mann mit wohlgeöltem glatten schwcrrz-eu. Haar und gleickMmaßen glattem schwarzen Schnurrbart stano unbeholfen in der Tür. ,fynx Jones — Herr Galahao Jones?" fragte er unsicher. „Das ist mein Name. Sie wünschen mich zu sprechen?" Der Fremde sah sich Galahad an, ohne seiner Sache gewiß -u sein. „Fürchte, Sie sind's nicht, den ich zu sprechen wünsche, sondertt Ihr Sohn," murmelte er. „Der Name meines Sohnes ist nicht Galabckd. Uh bin der einzige Galahad auf der Bank — oder auf der Welt, sagte Galahad kläglich. Mit einem solchen Namen gab es kern Entkomnren. _ .. . r c . Der Mann schaute Galahad nnt einem bedeutung^ vollen Lächeln an. „Na, wenn Sie es sind, so sollten Sie sich schämen. Ein Mann in Ihrem Alter Geschichten ansangen mit einem so jungen Ding! Ein verheirateter Mann noch dazu, will ich weiten!" f _ „Nun — was — was ist denn eigentlich los?" „Das hier ist los." . ^ Galahads Besucher zog einen Briefumschlag hervor. Galahad nahm ihn mit kraftlosen Fingern in Empfang. Er war nicht blau, Gott sei Dank, er war nicht blau! Es war ein viereckiger Umschlag aus dickem Papier, dessen Reinheit durch fettige Fingerspuren ein wenig getrübt war. „Es ist von ihr," sagte der Mann. „Bon wem?" . . „ . _ _ „Bon dem ,Täubchen', das mit der Hand aus dem Fen- Mit jähem Schreck erkannte Galahad die Handschrift. Aber diesmal war der Brief anstatt mit dem verhängnisvollen „An Sie" ganz einfach an Herrn Galahad Jones überschrieben. Er öffnete ihn eilig und las: „Mein Ritter! Ich muß Ihren Dienst noch einmal svrdern, denn Hcwace ist krank. Ich habe seit jener schrecklichen Nacht tretet etwas von ihm gehört, noch habe ich ihn gesehen, obgleich ich alle Tage auf dem Balkon zugebracht habe und reden Abend in der Laube gewesen bin. Es muß ihm irgend etwas Schreckliches gesä-ehen sein. Ich muß ihn sprechen oder erfahren, wie es ihnl geht. Ich orn in der Zeit, da er nicht gekommen ist, fast vor Angst gestorben Sie müssen zu chm gehn:, micki wissen lassen, was geschehen ist, und mrr eine Nachricht von iljm bringen. Er hat sonst niemand, den er senden kann. Gehen Sie sofort. Ich gebe diesen Brief einem Freunde, dem ich, wie ich glaube, vertrauen kann. Ich erwarte Sie heute abend um neun Uhr m der Laube. Ihre Dame in Not Sibyl. P.'S. — Ich wußte nicht, daß Sie ein ebenso gw^r Meister im Boxeii als ein edler Ritter smd. Sie haben Vater das Auge so hübsch blau geschlagen." Galahad schaute bestürzt empor. So war es denn doch nicht zu Ende. Es war also nicht so leicht, davonzukommen. Noch einmal sollte er in all die Unruhe hineingezerrl werden. Nun ja, warum hatte er auch geniest! „Wer sind Sie?" fragte er endlich. „Ich bin der Fleischer," erklätte der Mann grrnsend. „Nicht ihr Fleischer: wir liefern an die Beachs. Die hängen an ihrer alten^ Firma, obgleich wir sonst jedermann m der Ltraße^habeNje ^ ^ cm Brief gekommen?" unter> brach ihn Galahad. _ (Fortsetzung folgt.) Geffentliche Zrauenversammlung am Donnerstag den 19. Dez. 1918 abends 8 Uhr, im Stadttheater jfjCTt Dr. jQOtneffer wird sprechen über: „Die Revolutton und die deutsche Frau." Me wahlberechtigten Frauen und Mädchen werden hierzu eingeladen. vnsv vie vereinigten Gießener Grauen-Vereine. Geffrntliche wahlerversammlung Mittwoch den 18. Dezember 8^ Uhr im Stadttheater Redner: Yen Pros. vr. Gmelin. grau Landgerichtsrat Schudt. Herr Pros. Dr.Roloff, Herr Regierungsassessor vlngeldeq Deutsche DolKspartei für Hessen. ^ Ausrus der deuisch-nationakn Volkpartei Grttgruppe Gietzen. Bezugnehmend auf unsere demnächstige Versammlung, veröffentlichen wir im folgenden Auszüge aus Richtlinien für unser zu schaffendes Parteiprogramm: Eintreten sür ein starkes deutsches VolkSrum. für Hütung deutscher Sitte, für Pflege der Religion in Schule und HauS — Ersetzung der gegenwärtigen Diktatur durch eine aus dem gleichen Wahlrecht beruhende parlamentarische Regierungsforin — Verfassungsmäßige Festlegung der Freiheit der Person und des Gewissens, der freien Meinungsäußerung in Wort und Schrift und der Freiheit der Wissenschaft. Schutz des Privateigentums — Feilbalten an der Privatwirtschaft unter vorsichtigster Vergesellschaftung geeigneter Betriebe — Durchgreifende Abhilfe der Wohnungsnot. Schaffung von Heimstätten, umfassende ländliche Stedelungsvoluik durch Zerteilung von Grog- grundbesitz gegen En fchädigung — Wiederaufrichtung und Fürsorge für den Mittelstand — AllSb.au der Sozwipolltik. Sicherstellung des Koaliuonsrechtes und Erleichterung deS sozialen Aufstieges — Sicherung der rechtlichen und wirt- schädlichen Stellung der Beamten. Angestellten und Pensionäre — Fürsorge für die zrrtegsbeschädiglen und die Hinterbliebenen der Gefallenen — Vereinfachung und Sozialisierung der Verwaltung — Gerechter sozialer Aufbau des Steuersystems. — Schärfste Erfassung der Kriegs- gewinne — Förderung der Mitarbeit der Frau tm * öffentlichen Leben VikhlMdstl-Vkrsaillinliiiis. Donnerstag dev 19. Dezember, nachmittag; 2 Uhr. in der Wirtschaft „8um Postteller" (Wagengasse). Tagesordnung: Stellungnahme zu der neuesten Ein- und Der- kaufsverordnung für Zuchtvieh. m«? Zu dies« Versammlung laden wir alle Viehhändler, insbesondere auch die aus dem Felde heimgekehrten Händler, sowie die Landwirte aus Gießen und Umgegend Höst ein und bitten bei der dis fernere Existenz betreffenden Wich, tigkeit der Tagesordnung um zahlreiches Erscheinen._ Der Einberuser. Bekanntmachung Die Wahlen zur verfafsunagebeuden Volkskammer der Republik Hessen betr. Die Wählerliste für die zu der Wahl zur verfaffung- gebenden Volkskammer der Republik Hessen in der Stadt Gietzen mit der Gemurkung Schiffenberg und .Herrenwaid stimmberechtigten Personen liegt von ^ _ Samstag den 21, Dezember bis Samstag de« 28. De- zember 191& _ ^ , beide Tage einschlietzlich, auch an Sonn' und Feiertagen, und zwar an Werktagen von vormittags 8—12 Uhr uno nachmittags von 2-6 Uhr, an Sonn- und Feiertagen nur vormittags von 8—12 Uhr auf dem Stadthaus Zimmer Nr. 8, zu jedermanns Einsicht offen. Innerhalb des angegebenen Zeitraums von 8 Tagen können daselbst Einwendungen gegen die Richtigkeit und Vollstand gkeit der Wählerliste schriftlich oder mündlich zu Protokoll erhoben Berechtigt zur Erhebung von Einwendungen find alle Personen, männlichen und weiblichen Geschlechts, die zur Heit der Wahl das 20. Lebensjahr zurückgelegt haben, und zwar bezüglich aller Eintragungen in die Wählerliste. Wer die Eintragung eines Wählers verlangt, mutz für diesen die in Artikel 3 der Wahlverordnung*) für die Slimmberechligung angesührten Ersordernisie Nachweisen. Werden diese Nachweise bis zum Ablause der Einspruchsfrist nicht oder nicht vollständig vorgelegt, so bleibt dir Anmeldung unberücksichtigt. Personen des Soldaten,tandes sowie auS dem Militärdienst entlassene Personen, die in der Zeit von der Mobil- machung bis zur Demobilmachung zum Heeresdienst ein- gezogen waren, sind an die Einspruchsfrist nicht gebunden Sie und auf ihren Antrag auch nach Ablauf dieser Frist bis zum Tag vor der Wahl nachträglich in die Wählerliste aufzunehmen, sofern sie die in Art. 3 für die Stimmberech- tigung angeführten Ersordernisie Nachweisen. Gietzen. den 17. Dezember 1918. Ter Oberbürgermeister: Keller, Schriftliche Beitrittserklärungen an Herrn Obervost- fekretär Koblbafe, Bücktngstratze 2. Einmalige Beitrage an unser Guthaben bet der Bank für Handel und Jnduitrte. Niederlassung Gietzen. I9620D Deutsche demokratische Partei. Von heute ab befindet sich unser —»d Partei-Büro Zchanzenfiratze 6 Telephon 2(60 Malschule Carl Fries. Anmeldungen nimmt entgegen Herr XUebel, Konst-Verein oder schriftlich an meine Adresse z. Z. Ortenberc (Hessen). 3 m« Pferdegeschirre und Geschirrteile sür kleint und große Pferde, eigener Anfertigung, empfiehlt sehr preiswert »719 Arrg. Ailbinger, Seltersweg 79. Zpiklrvarev Pferde, Puppen usw. sehr vroNse Auswahl, Wiederverkäufer Rabatt. 1 Carl Schunck. DerEinwohnerschaft Krofdorfs sagen wir für Ihre werte Gastfreundlichkeit nochmals unseren herzlichen Dank. osi?? 2. Batterie Fuß-Art.-Bataillon 144. •) Art. 3 der Wahlverordnung lautet: Stimmberechtigt bet den Wahlen sind alle deutschen Männer und Frauen einschließlich der Vertonen deS Soldatenstandes, welche zur Zeit der Wahl das 20. Lebensjahr zurückgelegt haben und in Hesien wohnen. 88188 Zucker-Ausgabe. irr- Für Bäcker! Habe das Vackosenbaugeschäft Martiny übernommen und empfehle mich den Herren Bäckern für Neubau von Backöfen aller Art sowie Reparaturen 08476 Valentin Schlich, vackosenbaugeschäft Schillerstraffe II Gieftrn Schillerstraffe I I Freiwillige Versteigerung! Freitag, den 20. Dezember 1918, vorm. 10 Ubr beginnend, werden in der Ho,reite deö K. Schultheiß Erben zu Weitersbaiu nachstehende Gegenstände gegen Barzahlung versteigert: ^ . ... ». r , „ 3 Fahrkühe. 1 Rind IträchtilF ein Stamm Hühner mit Hahn. 2 Wagen. Pflug. Egge, Grupver. Kartoffe'.pflüg, Mähmaschine. Häckselmaschine, Rnbenmühle. Psuh atz, 2 Psnblvnmven. 2 Kessel. Kuhgeschlrre. Keuen, Näh- Maschine. Sosa, Herd. Ofen und noch sonstlge landwirt- fchastliche und häusliche Gerät'chasten. Wetterslraln. den 15. Dezember 1018.. _ 000, Der Vormund: Jobs. RtcklaS V. Herren* Kragen alle Formen alle Weiten Ohne Bezaischeln Ab best* tlgl. erstklass. Ktlnstlerkonaert, Ans unserer Nick-Cartei^DetektiTserie: Wenn der Wolf kommt Ans den Aufzeichnungen de« Detektivs Story in 4 spannenden Akten. Personen: Story, Detektiv, Bruno Eichgrün, v.kl.Th. Berlin Lolot'e, Komtesse v. Helfenstein, Lla Ley Karl Heinz. Graf v. Rotenburg. Erwin Fichtner Lazarillo Mensoza, Hausmeister de»Grafen, Friedrich Kühne v. Deutsch.Theater Berlin. Er soll Dein Herr sein! Der bei den Kleinhändlern der Stadt Gießen brftrthe Zucker für Dezember 1918 kann von Mittwoch de« 18. dS. Mts. ab gegen Vorlage des BestellauSwetseS zur Zuckerkarte und Ablieferung der Zaekermarke 12 tn Empfang genommen werden. Einzelne adgetrennre Zucker» marken ohne den BestellauSweiS stnd ungültig und berechtigen nicht zum Empfang von Zucker. ES entfallen auf die Zuckermarke 12 (Dezember 1918) 2 Pfund Zucker. Mit dem 31. Dezember 1918 verliert die Zuckermarke 12 ihre Gültigkeit. Wer bis zu diesem Zeitpunkt den Zucker nicht abgeholt bat. hat keinen Anspruch mehr darauf. Die KleinhandelSgeschäste haben die vereinnahmten Zuckermarken Nr. 12 tDezember 1918) zu sammeln und zu je 100 gebündelt bis läugsteus 2. Januar 1919 an das Städt. LebenSmittelamt. Zimmer Nr. 11. unier Beifügung einer fchrifllichen Dlitreilung über die Anzabl der abge- lieferten Marken etnzufenden: die nickt abgeholcen oder mehr überwiesenen Zuckeruiengen stnd nach vorgeschrte- benem Muster dem Dtädt. Lebensmittelamt zu melden. Nichteinhaltung dieser Frist sowie unrichtige Angaben über den Zuckerbestand und Unregelmäßigkeiten bet der Abgabe des Zuckers haben den Ausschluß von der Zucker- Verteilung zur Folge. Der KleinverkausshSchstpreiS für das Pfund Zucker beträgt: 1. Kristallzucker und gemahlener Zucker a> nicht raffiniert iKonsurnzucker) . 80 Pfennig b) raffiniert.82 „ 2. Hutzucker. Plattenzucker a) im ganzen Hut oder Platten ... 80 » b) lote ausgewogen.82 „ 3. Würfelzucker.54 „ 4. Kandiszucker a) braun b) schwarz. Gießen, den 16. Dezember 1918. 82 66 Der Oberbürgermeister (LebenSmittelamI). 8834B Pikanter Lnalspielschlager in 3 Akten mit Hans Bech.ersachs. 9822a Puvvenperiickcn, Puppen- köpfe,Puppenbälge.Zöpse, Haarschmnck, Parfüm usw. Karnbach, Kaplans^a«8e 27. nöpfe K 1 | ^ werden a. znge geben en Stoffen angefertigt im ?odchaus \iIomort, Photo-Apparate sowie sämtliches Zubehör als praktische Geschenke empfiehlt Central - Drogerie, Schnlstr, Emil Karn. J Vom Felde zurückgekehrt, unserer werten Kundschaft zur Kenntnis, dass wir unsere Masch.-Schreinerei u.Glaserei sowie Sarglager wieder eröffnet haben. Emil Beil Wwe. CÄÄ) Hammstrasso Nr. 8. J Wurftverkanf. Der Verkauf von Wurst aus unrerwerrtgen Rindern findet tn folgender Weise während der üblichen Geschäfts» stunden Mittwoch de« 18. dS. MtS. statt: S823B für die Nrn. 26, 27. 2^ 29 n. 30 Ftl. Schreiner. Ludw.-Pl. 14, „ „ 3t, 32. 33 u. 34 Konf.-Ver., Fil. Bleichstraße. „ „ „ 38, 36, 37, 38 u. 39 Lkonf.-Ver., Sckanzenstr. 16, „ „ r 40, 41 u 42 Städt.Butterwage. Brandvl.3, „ „ n 43, 44, 45 u. 46 Kons-B . Filiale Neuen Bäue 1h „ „ n 47, 48, 49 u. 50 Kons.-Ler.,FilialeAilerwegL Beliefert werden die Abschnitte C der vorgenannten Nummern. Abgestempelte Abschntite G der Wurstmarken können Mittwoch den 18. d. MtS. tn der Städtischen Butlerwage. Brandplatz 3, eingelöst werden. Gietzen, den 16. Dezember 1918. Der Oberbürgermeister lLebensmittelamt). Z>zhn-Kte\i£r J. Becker Lollar Sprechstunden t Werktags von 9 —\ tt*2—5 Uhr, Sonntags von 9—J UW. Leichtes Pferd, 1 Breakchen (Einspänner), komplette« Zag- a. Reitgesehirr umständehalber zn ^erkaufen. fiUelnitraße 40. * Heiite früh entschlief sanft nach Gottes Ratschluss nach langem, mit grosser Geduld ertragenem schweren Leiden unsere innigstgeliebte, unvergessliche treue Mutter, Grossmutter und Schwiegermutter Frau Dorothea Fendt geb. Philipp! im 73. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Julius Fendt, Bürgermeister. Julius Waldeck. Lina Fendt. Hartha u. Hildegard Waldeck. Hungen und Alsfeld, 15. Dezember 1918. ssrio Die Beerdigung findet Mittwoch, 18. Dezember, nachm. 3V 4 Uhr statt. Kranzspenden sind nicht im Sinne der Verstorbenen. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen. Tüchtige Agenten u. Bezirksvertrete aeo. nute — evtL feste — Bezüge vor leistungsfähig. Feuer. ^kanSvort-, Unfall-, Haftpflicht-, Einbrnchsdiebstabl- u. BSafferleitungsschSdcn-Bcrfichernngs-Bauk gejucht. Auch stille Geschäftsfreunde unter Diskretion nur zur Empfehlung gegen Vertrauensspesen. Offerte erbitte unt. Nr. 1151 durch Haasc»tteinLVoalerA.-<ü.,Eaffel Bei der Nachr.-Ers.-Abt. 18 (Realschule, BiSmarckstraße) werden Lagerarbeiter zu ortsüblichem Tagelohn eingestellt. Zur Einstellung gelangen nur Leute über 21 Jahre. Nachrichten - Ersatz -Abteilung 18 ttebuugs- und Feldgerätekommission. [ 97 T ödes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, dass heute morgen um 5 l / 3 Uhr unser unvergessliches Söhnchen, unser lieber Bruder Es 1 * i cüi im 10. Lebensjahre nach schwerem Leiden sanft schieden ist. Mainzlar, den 16. Dezember 1918. In tiefem Schmerz: Familie Wilhelm Ph. Schlapp. Erna Lemmer, Cousine. Die Beerdigung findet Mittwoch den 18. Dezember nachmittags l 1 /, Uhr vom Trauerhanse aus statt. Suche zum 1. Januar durch auS tüchtigen Kaufmann mögt Eisenhändler. SchriftL Augeb. m. GehaltSanspr. u. 08 459 an den Giest. Anz. Suche sofort oder per 1. März tüchtigen, soliden KleRMergkhilseil der auch in Reparaturen und Neuanlagen von Gas- u. Wasserleitungen erfahren ist, zur selbständigen Weiter- führung eines Klempner» geschüstS. Sckristl. Angeb. unter 08537 an den Giest. Anz. Friseurgehilse gesucht 08531 Melior, Löbersiraste 3, II. ver- 98520 Ein Heizer für dauernde Stellung ges. Bafaltwcrk Caasen 08421 W. 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