Nr 285 Erstes Blatt 168. Jahrgang Mittwoch. 4. Dezember W8 Der tzie^euer Anzeiger erscheint täglich, ander Sonntags. - Beilagen: Oittze>rerFami!iendlütter; Areirdlütt fSr den Nreis Gießen. vezugspreir: monatl. Mk. 1.85, vierteljährlich Ast. 4.05. durch Abhole- m Zweigstellen monatl. Mk. t.25: durch diePost Mk. 4.05 viertel- jcihrl. ausschl. Bestellq. Fernsprech - Anschlüsse: lür die Schrll1leitung112 Verlag, Geschastostellebl Anschriit für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Postscheckkonto: Zrankfntt a.M. U686 Zwüttngrrunddruck Annahme von Anzeigen s. die Laqesnrlmnrer bis rinn Ocachmittag vorher ohnejedeBerbindlichkert Zeilenprelje: lnr örtliche 'Anzeigen 25Pt,für auswärtige 30 'V>1, für Reklamen Mk.1.-nebst 20°/„Teue- riNigszuschlagi Platzvor- schrill 20 % Auischlag. Hauptschri'tleiler: Aug. Goeg. Verantwortlich für Politik: Mg. Goetz: «ieken Uir den übrigen Teil: l)r. Sewerbedank Sietzen ^ ctut)olö Zenz; sur den msr Anzeigenteil: H. Beck; u.vrrlag: SrM'sch« Unw.-Vuch- u.Stkindruckerei rr.Lange.Schriftleitung. Si-!chSft-st-l>- «.Druckerei: Schufftr.r. ,i°mu.ch Gt,ß°n. eneral-Anzeiger für Oberhessen Einigkeit vor dem äußeren Semd! Unsere Feinde, besonders der General Foch, lieben es, den TEschen allerlei Bestürzungen einzujagen. Nun scheint jedoch das französische Ultimatum wegen der Lieferung großer Lokomotiven keine andere Folge gehabt zu haben, als daß Versprechungen Erzbergers angenommen worden sind, die dahin gehen, die gegnerischen Wünsche später, nachträglich zu erfüllen. Außerdem hat unsere Wcksfenstillstandsd-ele- gation eine weitere Räumungsfrist von zwei Tagen herausgcschlagen, da über die Armee Mackensen noch keine ZuverlässigLtl Nachrichten und Entscheidungen eingegangcn Jedenfalls bringen uns die Ereignisse jeden Tag aufs neue zur Besinnung, daß wir als Deutsche einig zusammeir- stehen müssen. Auch der „Vorwärts" erklärt: „Es gibt keinen Zweifel, daß die Gegner entschloß en stnd, uns aufs tiefste zu demütigen und zu verletzen, jet^n Funken von Würde bei mrs zu zertreten. Der ungestüme Krtegshatz mul feinen Triunlph voll auskosden. Und da gibt es noch Lewe, die durch Tonnentreiberei die Gefahr eines Einmarsches rn Deuts cy- land vergrößern helfen." ^ r rt* Die Einigung und Verschmelzung der Deutschen Votts- partei und der Deutschen demokratischen Partei ist inzwlschen zur Tatsache geworden, und der „Vorwärts" spottet, weil die Sozialdemokratie aus dieser Einigung natürlich ftnre Früchte zieht. Aus welcher Grundlage die genannten Parteien sich zusammengefunden haben, ist noch nicht bekannt. Der Zwang der außenpolitischen Lage wird das meiste dazu getan haben. Lin Ultimatum 8och§. Berlin 2 Dez. Das bekannte Verlangen der Franzos«: nach Auslieferung ' sämtlicher stärksten und besten Lokomotiven bat zu einer akuten Zuspitzung geführt. Gestern ließ General lsstn^is Foch rer deutschen Waffenjtillstandswmmission ein UltimatttAn mit 24stündig-er Befristung iiberreichen, rn welchen! dre sranzvMche Forderung erneut ausgestellt wird. Ter Vorsitzende der deutschen Waffensstllstandsl-omnstssion ^taarchekretar Erz bergen ha sofort nachdrücklich Einspruch erhob«: und erklärt, d:e Grsullimg ^ Forderung ,väre selbst dann unmöglich, wem: man das ganze deutsche Wirtschaftsleben zum Heraussuchen der stärksten mckbestm Lokomotiven rn Unordnung brachte. Er lM den. ^Eungs^ wrschlag gemacht, daß Deutschland alle gegewvartig nr Reparadlr Kindlichen Lowmottven nach Fertigstellung abl,eiern toerde. Als Beginn der AuÄieftrung ist der 1. Februar 1919 m Borsckckig gv- brach: Ter Vermirrlungsvorschlag ist an ine Bcdmgung geknupit, v»ß die Franzosen die in Belgien und Nordfrankrerch beMugnahm- 'en^Lskomotwen in Anrechnung bringen :md ihre Zahl^naml)ast ma&tn. Die französischen Forderungen gingen über den m und Bartlaut des Wasfenstlllstandsvertrags wett hr, ans, da über ,m e Qualität der abzuliefernden Maschinen keine Bestimmung getrosten sei Tie Frist des Ultimatums ist heute vormittag 10 Uhr abge- laufen. Welche Entscheidung gefallen rst, isturoch Nicht bekannt. Die weiteren Verhandlungen. Berlin 3. ^ez. lPrivatelt.) Marschall Foch hat. den olitisch-arlamenvarischen Nachrichten" zufolge ersucht, daß ihm nchrgen mittag dar Direktor des BerkchrÄdrenstes m.Köln — ge- weil:: i stnatürlich der Essen bah,rprä, ident rn erner Sitzung genaue Auskunft über das' gesamte Verkehrswesen und den Verkehrsdienst in den von den Alliierten -besetzten Gebieten gibt. Er wünscht Aufschluß über die Lage der Bahnen..den Ertrag. Zdie Versorgung mit Schienen und Wagen, d:e Arbec^verhaltnisse tzmd den Materialbezug. Als Vertreter der britischen Armee nnnmt Mi der Sitzung Major Pressey teil. ^ ^ , . Da über das Schicksal der Armee Mackensen noch immer feine Störung geschaffen ist, hat StaatssÄoetSr Erzberger darmn ersucht, fee am Wmrdag 12 Uhr abgelantene Raumungs- srist bis Mtwaach 12 Uhr zu verlängern. D^ser Vorschlag ist angenommen worden, womit freilich noch reine Entscheidung über die sachliche Behandlung dieser Frage erreicht ick In Aachen ha ein belgischer Ozftzier sämtliche Tickephon- lertungeii abgesbcklt und nur die Verlandungen mst Bttgum bestehn lassen. Die deutsche Wasfenstülstands'bommisswn m Spaa hat dagegen sofort Einspruch erhoben und um bat Erlaß einer Vewrd- lantg gebeten, durch die ein derartiges Vorgehen^r ^lNzwie der lalnerten Mächte verboten wrtt). um Leben und Verkehrs- t^sen der besetzten deutschen Großstädte nicht zu «schweren Die deutsche Waffenstillstandskommisswn hat gegen die Verwendung schwarzer Truppen zur Besetzung deutschen Gebiets energisch protestiert. Nachdem dte FMnzosen durch die Heranziehung von schwarzenMamrschaftcn die Solidarität deü weißen Msse bereits.ties erschüttert haben, ftonan fte diese Krugs- poliftk durch die Entsendung schwarzer gruppen zur Besetzung schwer ©tobte. Schon ickst hst sich gezeigt, bah biz ihre schwarzen Freunde sticht fest rn der Hmrd hnom. Dte Verbrechen gegen Frauen und Mädchen haben sich namentlich den Amerikanern zu denken ge^n, die mrs ngmeü Erfahrung wissen, daß die Schwaben zügellos ftnd, wenn ,:e fteiq gestern von der dcntschcn Woffe-cstiMmdsk°mmissi°n relbkeitiq überreichten Vermittlungsvori chlag »nr Ab» ^^nnq her Lokomotiven war bis benfe mittag 1 Uhr bei. teTtortfcbm WaffenstilM-ndsfemmiffwi, in Sv°a mm Antivo^ ^cht^chm^nsen. Mc ondermr Meldungen sind immchtig. Es ÄSÄ Äcnmtlissimus Aoch ieine hmtschndimg ul«r den ^rElLMwrschlag noch in der heute noclMNtag .tattftndenden Sitzung der Vcrfehrstommission nberrettinkn lassen wird. Eine Grenzsperre pegen Elsatz-Lothrin^en. Mari^ll ssvch hat eine Grenzsperre ztvisilien Elsa^ votlrn^g n^nnd den mxaienifenhzn Ländern ungeordnet. Er hat ^§i d^s Gebiet um Ä-rrbrücken und Saarlouis rn fee rtiafr WftnugWjC Grenze mit eindezogen. Todurchwerden grämte Stffe der prei!stisch«n MMnpwvu« ohne wmtcrrs M M-Ut-Lv- fhrrn^ L-gm. Ae JZ läufiat Kontribution von 40Millionen Mark. Hiervon sind vo? der Stadt Düren 10 Millionen Mark bis MinfeDe;.. von der Stadt Köln 30 Millioneit .Mark fe? »um 12. Dezember zu entrichten. Die Amerikaner verlangen emsvo-nlen ^Mülwnen Mark. Ort und Zeit der an Amerrkaner. Belgier und Jwanzosen! abzuliesennden Beträge werden noch beSansttgegeben. Eindrücke aus 5paa. Ter holländische Journalist Max Blb^ijl, , der vor einigen Tagen fidf in Spaa, Sem Sitz der aufhielt, stellt dem „Bert. Tagebl/Drachwlgende Eindrücke zur Verfügung. Im l^and HotA "Vritminu m Spaa wo vor kurzem noch Hindestbuw und ^udmdorff über Küste i gebeugt saßen, finden letzt dre Sitzmig«: der WaffenstUlstands. Kmmrission statt. Tie deutschen Vertreter, teilweise rn Uniform, wohnen im Hotel selbst oder in der Dependence F'gestuber^ . 5 ungc deutsche Schildwachen öffnen die Türen. 'Lwe smd die cMstgemübrig- gebliebenen Vertreter der großen deutschen -V",, Gebiet General v. Winterfeldt und die übrigen Mitglieder der Kommission haben ihre Arbeckszimmer rn der zwstten Etage des Hotels. Zweimal täglich finden sie sich rm Eßsaal wc»auch.du. Vollsitzungen stattsinden, zu erium emfachen Mahl Mittags wird Mineralivasser getrunken, well dre Herren taglicy nur aus eine halbe Flasche Wstn Anspruch haben und es- vorzu!)en diese bis zum Abend aufzuheben. Die Sitzungen begrnnen morgen^ 10 Uhr und dauern ungefähr bis 1 Uhr. G»ag«i! 4 Ulw kommen dann im Kommissionsmitglieder zur Bciprechimg der vetschiedenen spezial fragen zusamnien. Die meiste,: Ententeversteter tommen zu tZsttz, nur eiirzelne im Kraftwagen. AuNlend lcyön ftmd die Kraslwagen der amerikanischen Delegierten. Du Derren der Entente sind fast alle rn Uniform. Ter französisch- General Nu da nt leitet du Sitzung ein echter Soldat. Alle seine Bewsgimgen srnd kurz imd von einer brüsken Unfreundlich-keit. Er kommt rmt dem Käppi auf dem Kopf l>erem, tmrft es mll schneller Bewegung me: ne Ecke, zieht den Stuhl kurz zu sW heran wü) begmnt svsost zu lesen. Rechts ,reden ihm sitzt der englische General Haftng unv danebeir der amerikanische General Rhc^es, links der belgrsche General Telopve Und weiter nach beiden Seiten die StabsosMrerc und Adjutanten. Hinter ihn«: stehen die Tolmetschjer und Lekrstare. ^ede'r Satz wird sofort in drei Sprach,en pvoteftlftert. Deutsch, Französisch und Englisch sind die zur Konferenz zugelasseneii! Sprachen. Jckxr Vertreter spricht in seiner Muttersprache. Das hat zwar den Nacksidell, daß die Verhandlungen ziemlich lange dauern, aber amh den Vostell, daß man sich in seiner eigenen Sprache besser ausdrücken 'kann und daß man wahrend der Ueber- sctzung }Cük Worte nochmals überlegen darf. Gerade gegenüber dem General Nudant sitzt General von Winterfeldt, rafep neben ihm der Gesandte v. Hantel und die dtpLomattschen S^rtreter, lirtfe die Stabsoffiziere und Adjutanten, Bei den St-chsofftzreren fällt besonders Major Vrrntnvcmst auf, dessen man sich aus den Tagen von Brest-Litowss noch erinnest. Tie Verhandlungen sind gewissermaßen Dialoge zwischen den Generalen dftidant und von Winterfeldt. Ter Ton ist kühl, aber korrekt. Ernzelne „Entgleisungen" der Ententeherren werden von General v. Winterseldt sofost cichti^estellt. Aber die allgemeine Jnteressestlosigkeit ist die Ursache, daß auch diese Entgleisungen sehr selten Vorkommen. Tie Heroen Tjüjren zu und langweilen sich, und 'diese Langeweile äußest sich in der gleichen Weise wie auf der Schulbank. ^i£ unterl-andelnden Generale und Stabsoffiziere der Entente zeichnest Kastkaturen des Generals v. Winterfeldt und lassen diese als Erinnerung für die Deutschen zurück. Man gstvinnt de,: Eindruck, daß die Herren der Enteiste nach Spaa gekonimen smd, ohne das geringste Interesse für das Volk, mit dem sie zu verhandeln haben. General 'Nudant hat sein«ßräunwm aller Häuser L ichts brew«u Personen, dre diese Vcrordrrungen übertreten, werden ohne torna® erschossen werden. Ter Stadt sorw wwtt erm Buße auiett^. Zehn Geiseln müssen sich fortwährend auf dem Msthaus m- h alten Sie tragen alle 24 Stunden durch Sckhnm^eve Gesseln abgelöst. Diese Mnueranschläge sind von dem bauten Graeia unterzeichnet. ^>m Hotel des Berichterstatters vr Aack?n kamen heute früh ein belgischer Geistlicher und zwn belgische Mllllärpersonen an. Ter belgische Geistliche^ trat gegenuberemem deutscher: Priester, der früher behauptet haben soll, daß BelgiLN deutsch bleiben Irmrde, sehr wh auf. Ausfuhrverbot Hottand». Amsterdam. 2. Dez. Den: „Tttegaaaf" znfvltze terll ^ Niederländische Zufuhr-GesellsckMt mll daß vom Samstag ab m aus welleres keine Ausfuhr-Erlaubnis fur Waren andieMittelmächte erteilt werden wcrd Beschlußst eht wahrscheinlich im Zusammenhang niit^ der Ltiüegung deutscher Kvhlencrusfuhr nach 5)olland. Unsere in Finnland befindlichen Trnppen. >oerlitt 2 Dez. Tie deutsche Wassenstlllstandskommisschn mttdet aus Spaa: Die Entente hat unseren rn Finnland befindlichen Truppen freies Geleit nach Deutschland Mgesichett. 8§rff^!n^Widmpruch^'u den^ftarm''Abmacchrngen'des 'Waffen- mllsstrndsVertrages wonach, Essaß-Lothttngen als Bestandtell Teussckm Rellhes 'anerkannt wird Die Oftenzsperre hat unaüseh- b^chFolgerl au? politischem, wirtschaftlichem und gmsftgem Gebiet. Die verlangten Kontributionen. Köln, 3. Dez. Wie die „Wln. Ztg."vonwol-luMerrichttt«! Seite ersähtt, l^t der Vott'itzende der srcm.zoftsckKM Mfenstll^ standskommissiorl in einer der letzten Sitzungen erw Note uber^ reicht, in der die Bedürfnisse ver Besatzungstruppen für dw nächste Zeit Lusenteldet wurden. ^ Engländer verlangen, eme vvr j Wilson. Washington, 2. Dez. (WTB.) Reutermeldrmg. In emer gemeinsamen Sitzung des .Kongresses trat Wüson für das neue, auf drei Jahre berechnete Flotten Programm «n. da er es für einen tmverständigen Vettu chhalte, das Flottenpwgvamm der künftigen Weltpolitik anzupassen die noch ganz unbestimmt sei. Er betrachte es als' seine oberste Pflicht, vollen Anterl an der Friedenskonferenz zu nehmen um das Ziel zu erwlchm, für «- die amerikanischen Soldaten Leben und Blut geopfert babvi. ®ci Besprechung der innerpolitischen Probleme erklärte der Präsident, er sei bereit, aus die Verwaltung der EiseNoahnen zu verzichten, sobald eine andere befriedigende Lösung ausgearbtttet woroen sei Als der Präsident seine Absicht mckteilte perswilich zur FrredenM konferenz zu gehen, erhoben sich die demokratischen Senattren mid apvlandierten stürmisch. Die Republikaner verhielten ftch ichwn- gend Die Verlesung der Botsäiaft dauette naliezu eme 5 U Stimdc. woraus Wllstw unter lebhaften: Beifall der Temvftcsten den >L>aal verließ. Nach Verlesung der Botschaft wurden zn^ Resolutronen eingebracht. In eiirer derselben schlug der Iftpublckaner Rodenberg vor, der Kongreß solle erklären, daß Wsssons Reife es chm unmöglich mache, seinen Pflichten als Prafiderst nachzukommen. Diese Resolutioii wurde einer Kommission übettmeseii. Die Abfichten der Entente. Haag 2. Dez Aus London meldet der „Telegttmf": Der parlamentarische Korrespondent der „Times" schreibt: Ter (lHesckluß, Maßregett: gegen den deutichen Karfer zu ergrei.vn, ist augenscheinlick) eine Losung der Wahlftage. Ter Krregsmiuister kam m folgenden Schlüssen: 1. Es liegt in der Mackt der alliierten ReMerungen, die Lluslieftrung des Kttssers zu verlangen. 2 Tie brllisckM Regierung wird alle nötigen schritte tun, rm: die Auslieferung dmckWssetzent 3. Wenn die Auslieferung gesichett fft, ttruß der.Kaiser zum Tode verurteilt werden. Es wird mllgetellt, daß das Mttiisteriwn keinettei Aktiviren beginnen wird, bevor die alliietten Rsgierungeit ihre Zustünmung gegeben haben. Man zweifelt jedoch nicht daran, daß die französische und italienssche Regierung Mt der bellischen übeveinstim- Ein AbschiedSerlaß des früheren Kronprinzen. Berlin 3. Dez Unter den: 11. November hat der bisherige Kronprinz sich mll einem Erlaß von seiner Heeresgruppe verabschiedet, in dem es heißt,: __ ^ ^iachdem S. M. der Kaper den Oberbefehl niedergeelgt hat. bin auch ich durch die Derhältnssse gezwungen, nun da dre Waffen ruhen, von der Führung meiner Heeresgruppe zurückzuttettn. Wte immer bisher, so kann auch heute ich meinen tapferen ArmeOt. jeden: einzelnen Mann nur aus ti-effbem Hetzen danken für ihren Heldenmut, für die Opserfreudigkell und Enltsagung, .mst der sre allen Gefah'reii llls Auge gesehen und alle Eistbehruugen willig ft'rr das Vaterland ertragei: haben, in guten mrd in bösen ^agen. Eine Erklärung des Prinzen Heinrich. Berlin, 3. Dez. In der .IreuMg." ettäßt PrinzHein- rich von Preußen, der Bruder Wilhelms II., folgendeKuiü>- gabe an alle Familienmitglieder des könitztich v-renßischen Hauses: Als Set stör der zur Zeit in Preußen und dem Dents ckien Reiche wohnhaften Mitglieder des preußischen Königshauses erkläre ick hiermit, daß ^twtz der yreuordirung im Reiche und in Preußen, rvelckre ick unter dem Druck der Verhältnisse crnzuerkenn«: gezwungen bin. ich bestrebt sein werde, einer geordneten gesetz- und vcr asrungs' mäßigen Regierung zur Erlangung erträglicher Verhältnisse zu helfen, daß ich aber anderseits mich persönlich bis an mein Lebensende an die Person unseres Königs als gebunden eraäste und allos tun 'werde, was in menren Kräfte,: steht, um Schaden von ihm abzuwenden, ihn als mein alleiniges Familienoberhrustst restst>:> anerkenne Indem ich diese,: meinen Standpunkt allen Mitgliedern des königlich preußischen Hauses hiermit zur Kenntnis bringe, er hoffe ich von diesen eine gleiche Gesinnung. Line Wendung in der bayerischen polittt. München, 2. Dez. In der heutigen NachmittadHsitzimg des Landes-Zentral-SoldatenrateS gab Drinisterpräsident Eisner im Namen des Ministerrates des Dolksstaales Bayern eine einstimmig gefaßte Erklärung ab, in der es borgt: Die Regienmg dos VoMstaales Bayern verbürgt sich dem ArManb? gegenüber, daß das neue StaatÄvesen in ruhiger Weise sich entwickelt und in dem Vettrauen irnd der Mitarbeit der breitesten Ddassen des Volkes verankert ist. Von den Mächtm der Entente erwarten wir. daß fte, um die Bevöllvmng Tcntschlan>s zu lnwubigen u,st> seine völistsche Kraft Mlfzuttckten. iVu tzurüchten entgegen treten, deren f>ortdmwr ^fttslünde wilder Verz-veisUnpg H« bsabsrchkiserl, Deutschland anfzulösefn, merteve «ntscpe^ Gebiete zu besetzen un>) Sie Feindseligkeiten wieder & Junten. ^Ifdrcgicnmg Bayerns bekämpft einmütig bic ^ratMX’n des Terrors und der privaten Erprovriittion. Die Volks- B^ems ift zu der Ueberzeugung gekommen, daß in ^u- runft die Volker durch» die gänzliche Wschaffurvg der stehenden: ber allgemeinen Wehrpflicht für alle Jett von dem Druc! ^ Edwsrnus imd der Kriegsbesvranis erlöst werden und alle Vurger hmchrt für die schaffende Arbeit bereitgestellt werden rannen. Dre BokksveAerung Bayerns wird ihr Versprechen eine .*£/£? f £ m m iS n 9 rasch wie möglich einznberufen. erfüllen. Der Mmrstcrprasident des vollSitaatts Bayern ist durchs ormr^nr von der Nottoeirdig^nt, daß sich alle deutschen Regierungen ^w^zugStch aus tot festes Programm der äußeren und inneren Volttrk veremcgen. (Stürmischer Beifall.) 'A ü n ch e n. 2. Dez-. (Amtlich.) Es' gixrg heute sÄgendes! Tele- grormn , in der eine programmatische Kund^ Seomrg^der äußeren unb inneren Politik zu vereinbaren ist. Zn den «nerläßluhen Progrummpirnkten gehören bk Jrage der National- der Beietzung des Auswärtigen Amts in Berlin mxd dre Artenveroffenllrchungen. Tie Konferenz soll je nach der Größe der Bundesstaaten Mxs l—3 Mitgliedern zusammengesetzt werden Der Ministerpräsident des VxEaates Bayeb (geF.) Kurt Eisner. Da- Einverständnis Bayerns mit dem Bottzngsrat Groß - Berlins. Amtlich.) Der Vvllzugsrat Unverständnis mit dem bayerischen Vollzug^AuOchuß-beschlossen. z>u fordern: 1. daß die vom Voll- gestellte Forderung des sofortigen Rücktrittes von ^olf schlennigrt erfüllt wird, 2. daß an Stelle von Sols ein Mann tnt£ ' » cm ^Mer des alten Systems und der K'riegspolitik E ttilnimntt"^' ^ Erzberger an den FriedensverHandlungen Aus dem Reiche. Firmn;b«ratunge» drr süddriitschrn Bundedstaatrn. , Stuttgart, 3. Dez. (WTB.) Gestern abend sind die Finanzminister der süddeutschen Bundcs- ttaaten Bayern. Sachsen Württemberg. Baden und messen hier zusaimnengekonkmrn, um die vor einigen Taqcn gemeinsame Finanzfragcn. ^ u * S.-Räte, den Druck eigr^ ™ ^lrn. wten, die Rückzahlung der Untcrstützungsbeiträge A? ^^uptgegenstand der Beratungen wird sedoch dre orage bilden, auf rvclche W^ise neue Steuern aus- zutreiben und. Eine Derständigirng zwischen der Deutschen demokratischen 'Partel und der Deutschen Volkspartej. V k- Dim beteiligter Seite erfahren, her Deutschen demokrati LK" Zart er und der Deutschen Volkspartei ge- den dmnck lietranien Persönlichkeücn Mafi 1 arundsätzli chen Verständigung ,ci)aft mll rn liriksrhernischen Betrieben erzeugten Dünigemittelll) und der Industrie mit Saareisen und chemischen Rohstoffen zur rcolge haben könne. Die hessisck)e Gesandtschaft in Berlin hat dazu Erzberger, Vorsitzenden der deutschen Wafseu- stulstandskommission, gehört, der mitteilte, der Verkehr zwischen c!?!.?/^mischem uud rechtsrheinischem Gebiet sei durch die Waffen itillitandswmmiinon gewährleistet. Tritt eure Behinderung in ein ö^ueu Stellen ein, so würde sofort Protest erhoben werden. Qu- < Beschr änkungen im Postpaketpe r kehr usw. ZÜr den Postverkehr vor Weihnachten sind in diesem Jahre besorr- dere Beschrmckmrgen vorgesehm. Vom 12. bis zum 24. Dezember werdm Wertpakete von Privatpersonen nur angenommen, wenn den Mitteilungen über den Inhalt, ausscAieß-i lrch bares Geld oder Wertpapiere, Urkunden, Gold, Sllber, Edel- stelne oder daraus gefertigte Gegenstände enthalte. Es gilt dies für erne Wertangabe bis 100 Mk. wie darüber. Aicch Eilbeftellurlgi ftt Äicnsowenig zulässig wie eine Beförderung als Dringend" Vorher aufgelreserte Pakete werden jedoch wie bisher bestellt. Die Beichrankungen gelten nicht für Pakets von Behörden. — Die Arbeitsnachweise hoben während der Abrüstung Portosreiheit für ihre Sendungen zur Unterbringung von Heeresangehörigen, bisherigen^ Hllssdienstpflcchttgen und. auch von weiblichen Arbeitskräften oder andere Angrlegrnl-eiten der Mrüstung. Meldunqien der Angs- 9 m* Stadt Mit» CnnA. Gießen, den 4. Dezember 1918. Lebensmittel. V“5-i b ^"^ u ^A übe - Vom 6. bis 10. d. Mts -micklrestlich wrrd täglich von 9—12 Uhr vorm, und 2-4 Nbr C or? a ^GenEverkaussstelle (MaE.iul^i) Mgabe der Obstmarken 74B bis 65B ver- ^ uT le ^ ^wmer entfallen 50 Gramm zum Preise von Am Freitag den 6. und aPiZiwV m - Klangt in den Meinhandetstw,chäften, bei Vorbestellung erfolgt rst gegen Vorlage der Le^iis,nittel- nud Avlleferung des Bezuasabschnittes Nr. 9 Margarine zur Ewllen 150 Ä &MÄ WWtamM mÜ Wm,m StriÄ 1-140 S * Siebftcbf $n ber Nacht vom 2. zürn 3. b. M wurden ^ ernem Haiche rn der Franksmner- Straße zwei frivollTbln^ fPjSiS? tm Werte von 80—100 Mk gestohlen. Vor An^rus wird gewarnt. Sack)dieilliche Mitteiln-n^n nimmt dre Ätnrnmalabteilung des PolizeiamtS entgegen Alks Äagllttwaltzs sowie Reinigungsmittel für Linoleum BimtglüSPiiler Arstoiltt Zll«!listllbstli'kher Pllpptiijsilbkiitneleil empfiehlt n Tapeten haus Hochstätter Brandplatz 1. Fritz Nowack Für Weihnachts- Geschenke bes. Reeign. reinseiiL Binsen M. 40.— il M. 45.- in reicher Musteraus w. SSL K nöpfe werden a. znj?e «ebenen Stoffen anffefertifft im ( m9 & fjTTbdchnus Qrrfnmon r; .— —.uauinuiy,. -ui t iLximuicu uer ANgo-k bongen des Heeres und der Adarme, der Reservisten, der Landwehr- und Wehrmänner sonne der sonstigen Ätilitärpersonen des Beurlaubteusdcmdes bei den milttärischen Kontrollstellen sind für >tc Dauer der Mrüstung auch dann portofrei, iwenn sie in ge- chlossenem Umschlag kein amtliches Siegel oder Stempel tragen ** Die Sicherheit der Kriegsanleihen. Ter Frna nzausschu ß des(H essischenArbeiter- Bauern- und S o l d a t e n r a t s bat folgende GntsMießung gefaßt: „Wir halten es für eine Selbstverständlichkeit, daß an ocr Kriegsanleihe rxcht germtelt wird. Wie die amllichen Statistiken erkennen lassen md die Kriegsanleihen in die Hände von Millionen kleiner Leute gelangt, ^n zahlreickMl Fällen haben diese ihr ganzes Vermögen m Krxogsanlexde angelegt. Sie wurden wirtschxftsunsähig fern Mer doch — wie Hie ,Ll)r!beiterschaft — um ihre Ersparnisse kommen, wenn die Kriegsanleihe augetastet werden würde Ge- schaftsleute habeir für den,Erlös aus ihrem Betriebslager .Ktiegs- anlexhe gezeichnet: unsere ganze Mittelschicht ist stark mit Kriegsanleihe vergehen. Man lvürde die ohrxehrn schon oorhandenenj großen Schwierigkeiten.der wirtiÄmftlichen.Erholung bis zur Katastrophe steigern durch eine ^Gefährdung der Kriegsanleihe. Wollte man etwa lvstimmte Betrage,für den enrzelnen Besitzer in Gültig- rert lchsen, aber den.Ueberschuß annullieren, so wäre das keine Entlastung des Reichs weil seine solche Regelung leicht umgangen! kann Auch könnten die Sparkassen und KrÄ>itgeuossen- schaften, welche zunr Teil große Beträge gezeichnet haben, zu schaden kommen, dm erttweder Pie Mgemeinhett oder die beschrankte Zahl,von Einlegern tragen müßte. Wir weisen errdlich ^5^" Rütteln an der Kriegsanleihe als Wort- und ■ kß*.- ^Teutschlmrds verhängnisvoll untergraben - ^^krzung der.Zinsen wäre zudon weiter nichts als mne Schonung txw tragfähigen ^Schultern, die ja doch für die Deckung der Zmseulast aufkonmren anüssen." -rv: für kranke Kriegsbeschädigte. ^ lie gt, solange sie dem veeresverbanö angeboren, der Mllttärvcrwalitmrg ob und wich von ihr in den Lazaretten, Heilanstalten, Otenefuugsheimen, Kur- r.'fiwJ' iS 1 ' ^ Krmikhcltzfälle-i heerrse-tt. las senei ^Krlcgsveschädrgter. deren Erknurkung auf die Kriegs-^ dreitstbeschadmung zurückzuführen ist, kann die Militärverwaltung ?ul Antr^ dre entstehenden Kurkosten übernehmen. Lehnt sie je- doch dre Kostenubernahme ab, so stehen andere Rtittel und Wege ^ ^.Berfümorg. Gehört der Kriegs de schädigte z. B., der Rei chsinvalrdcuversü^rung an, so kann die zuständige Versicherungsanstalt um Uebernabme der Kosten eines der .Kriegsbeschädigte nicht v">'cherß so koiinim Mittkl des Rollen .KrenzeS sonne des Landes- w ^ ^ ^ U r Krreqsbeschädrgtenfürsorge heran gezogen wer-t allem aber s^hen xn solchen Fällen in Hyssen für die Krre^beschadrgten du Mittel der Ernst-Ludwig-Jubiläumsstistuna für Augenmerk hat der Landesausschutz, der Fürsorge für lungenkranke Kriegsbeschädigte zugewandt. Hier macht der ansteckende Charakter der Zkrankhext eme be,andere Fürsorge, die sich auch auf die Mn^ J* r Strecken muß. notwendig. Auf Anregung» des Lau^ausschusses wird daher die Fürsorge lfür die lun^n- ch?^qten von den ötÜidKix Ausschüssen für die ^meinsam mit der Tuberkulose-Für^ E bes Bezrr« durchgeführt, und zwar fällt den Tuberku- hsse-FursorgestAen die Ausübung der Wohnungs- und Famllien- uoch nicht be- ^ndesausschuß im Zusammemtnrfen mit der uni dxe Neugründung solckier bemüht, ^ EahPOS. .^tgegenbnnmen der Kreisämler erwatt^ m allen Kreisen Hessens Tuberkulose-Für- sorgeitellen xn Tätigkeit treten. Nähere Auskünfte in allen Fvag^ che du Versorgung kranker Kriegsbeschädigter betreffen, weä»en von den örtlichen Ausschüssen bereitwilligst erteitt. Kreis Friedberg. ~ Vilbel 3. Dez. Beim Spielen mit Handgranaten «nrr oanJw-wervtat* 'tPiobicrte rin Geschoß töte* e iSt 13 iafetgen Jimgr-n von Ipa. Die Kinder hatten schon fritS migctabert Antritt W dem AnfbavahrmigSraun, ^r GroE^ d<> lrch Z«t rneimmd mehr irm di- BeivnchEk^i ^ Ereiche der gefährlichen Geschoss- Hessen-Nassau. = Franfksuvt a. M., 3. De^. Einer ministeriellen An- regung zufolge ist hier eine Neuorganisation in der Lottenpoli-er emgesührt. Bei der Sitte^olizei w!lLe ^ aus warnen uixd Herren bestehender Beirat gebildet, der gemeinsam ?urt i —2 Polizciassisteittinm, die liouptsrriitlicl. angesteltt sind, die Fürsorge für gesährizete Frauen und Mädch-eix besonders bearbeite!, ^re Mlmalig aus falsckjein Woge betrofferien Frauen werden nicht mehr dem Vvlizeigesängnis zu geführt, sondern einem vom städtischen Wohlsahrtsamt gegründeten Heim, wo sie bis zur Erllniguug einer lösten L-telse verbleiben. Frauen, die längere Zeit der Venvahrung bedurfeii, sollen in Zükmrst den .bestehenden konfessionellen Für. sorgeanstalten überwiesen werden. .,„ZF Frankfurt a. M., 3. Dez. Aus einem hiesigen Ge- sa.aftshause wurden durcks näckstlichen Einbruch für 35 000 Mark große Posten handgedruckte Küustlerseide gestohlen. -- Frankfurt a. M., 3. D^. Die Stadtverord^ netenver s am mlung bewilligte für 800 Kriegs Veteranen eine Ehrengabe wm 24 000 Ml. und zur Herausgabe eines Sammelwerkes über dre Geschichte Frauksurts während der Kriegszeck einen Kredit von vorläuftg 50 000 Mk. Unter gespanntester Auftnerck- smnfett wurde sodann ein dringlicher Antrag des Magistrats ver- lesen der rm Aufträge des hiesigen A- und S.-Rates svlgends verlangt: x 5 ur dxc Ausübung des Sicherheitsdienstes durch 1 UX) Rl.rtglleder der Arbeiterwehr nlonatlich154000Mark ^ 7 rrfÄ.. Schutzmannschaft, zusammen ^k.. und für den Arbeiter- und Soldatenrach .1,00 000,Mk rirsgesamt 86 7 96 0 Mk. Die Vorlage er- USJ ]d>er t Wachmann der Arbeiterwehr täglich 14 Mk. erhalt (Hott:, hott? aus allor Leiten). Die Stadt soll die Kreiüte vvrbchaltlrch gefahren,, da eüi Teil der SumrM vom Staate zuiuck^zaW wurde Erne entsprechende Anfrage an das Ministe-^ 'Z n ™S lft ‘? c ^ der Mitte der Versammlung mit- Stunde jedoch noch nicht beantwortet. Aus lr^ a >LPf^ ®Vru.ck wurde dre Vorlage dem Rechtsausschuß! vorgesehen war, überwiesen, da dre xSrHtWf ^ rechtlich zur -Deckung dieser hohen Summen noch sehr der Klärung bedürfe. Ern Antrag deS 2^-^??o^nann, dre^tadt möge Schritte ernleiten zur Wahrung ^ Kn^ssen^ber Bevölkerung des Rhein-Main^ Hesjen-Rassau und Kreis' Wetzlar) bei der Neu- b^st^^n^d^Ä^^gegenüber den republikanischen Sonden- W» Rachbarprovrnzen, wurde dem Magistrat alS Materral überwiesen, ^n der Aussprache wurde einhellig gesvrdett daß Frankfurt mehr denn je der Mittelpmrkt des (^ebieti^w^^ ^"rungssitze von Kassel (Oberpräsidrum)^^ ^^nuwsi nach^yvaEutt verlegt werden müßten. — ,E. neuen -Lürdträten mußte vertagt iverdeu da SÄtSe mÜ bem A -und S.-Rat einkHnigr^n^ ^Zur Aufrechterhaltung des Milch- und Arbntervcwtehrs ist nn KtastwagenverLhr eingerichtet. mw+J? 3. Tezr. Wie im Biebricher A.- und S -Rat mrtgeterlt wurde, ist Rerchstagsabg. Tr. Quauck aus der M^si^ und folgt einem Ruf nach MniS ö 6en l Regierungspräsidenten ^ Ä Hermburg ein Ultimatum geltem. Larrdral v. Hemrb urg hat eu ren Urlaub angttreten. Gerichrs-aal, I Darmstadt, 3. De;. Das Schwurgericht vvn ^neir Foll^^ r r 1-^ - v^kn diesjährigen Tagung nS *3?f*®?* t £t Fhrm.w'löfchütz Wrvhaur Schmidt3 temh^^r^lo cke n ba ch hatte an einem Sonntag im Sep- Obstdiebstahl erwischt und wollte^ der zustmrdrgen Mlrgermertterer zur Feststellung vorführen borHGe L^brutrtJ^nfynb Anthes, damals vom Milttär der rmt Schmitt persönlich nicht gut stand, kam mtt mehre- Es kam zu einem fc Antjes, der angeblich einen Re. semer Schrvtslinte einen Schuß Ober,chenkel verwundete. Linzutretendor Gas- bmich führte in der Heidelberger Klinik den Tod des^tth^herbei ^r ^rr^n Sterbebette jede Bedrohung des Schmitt bestritt ilein^rf öaÖ hd} W ' bem Widex-spruch der Spielplan der vereinigten frankfurter Staütcheattt, J ^ • Opernhaus. lÄV. SssslS^J^p&S& *A”'rv 'w?* beschlossen. crn :iix _r . ^ „ Schausplelhavr. hft p 4 - ' 7 '. Marguis von Keith". Donners- • 7 - Dvlkst. Vorst, r.erm Pr ,, Alt-Heidelberg . 7: „Eselei". Montag 9., 7: Heinrick ber Re. 10 ' 7; mb^uTutJto' ^ v Ä Eingesandt. übernich^u ^ ?nter dieser Rubttk stehenden «rtiketz uoernrmmt dre Siedaktlon dem Publikum gegenüber keinerlei Veranuvortpag.) An allen Otten tmseres Kreises sind b^iu^'a nt rn?n ith Arbeiter r ate gÄvahll 'worden, will unser lleines Dörfckien da deshalb zu den von uns getroffenen Maßnahmen befugt uick halten sie wlfrecht. Ebert. Hanse. Finanzbesprechungen der Einzelftaaten. Stuttgart 4. Dez. Tie Beratungen der Vorstände der Finanz-Ministerien von Bayern, Baden, Hessen, Sachsen und Württemberg, die am Mcirag und Dienstag im Finanzmnlisterrum in Stuttgart statttaiwen. nahmen einen durchaus befriedigenden Verlaus. Dre Zusammenkunft sollte hauptsächlich eine 9 'geirsecttge Ausiprache der Finanz- minister über die verschiedene?? schwebnckei? .Fragen bilden. Der Zweck war nicht eine Stellungnahme gegen das Reich oder gegen Preußen. Es sollte nur angesichts der geringeren Fühlungnahme dieser Ministerien mit Berlrn die Besprechung sämtlicher Fuianz- minister mtt der Rerchshauptstadt vorbereitet und gefördert werden. Russische Waffen für Berlin. Berlin >3. Tez. Wie sich weiter herausstellt, ließ sich d« öühere russische Botschaft hier nicht nur die Verbreitung von bolschewistischen Propagandaschrrften. sondern auch die Beschav fung von Waffen angelegen sein. In dem Zuge,, der die Botschaft an die Grenze brachte, ließ ein Mitglied der Mission ein Päckchen mit Papieren liegen. Darin befanden sich 21 Rechnungen über Ankäufe kleiner Atengen Waffen und Adunitron. Sie erstrecken sich aus die Zeit vom 21.9. bis 31.10. 1918 und lauten auf insgesamt 159 Mauserpsttr-lcn, 28 Brownings, 23 Parabelllrnr- Pistole?? nebst etwa 27 000 Patronen für insgesamt 105 000 Mark. Tie Erklärung Radess. Artikel 2 des' Friedensvertrages habe die russische Regierung nicht gehindert, in Deutschland revolutionäre Propaganda zu treiben, erhielt damft noch toectere Unterlagen. Die Deutschen Siebenbürgens. Wien, 3. Dez. Die „Deutschen Nachrichten" melden aus Oedenburg, daß die Sonntagsversammlungen deutscher Gcmcrlwen in den west«ungarisckien Komitaten Preßburg, Wiesetburg und Isenburg in einer Erttschiließung einstimmig wn der uw gariscben Regierung volle Autonomie aus ihrem -L>?edeluugsgeb?cte und einen deutschen Volkskommissar zu seiner Leitung geordert, sowie die Einberufung einer deutschen Nationalvers am ?n- l u n g für die W e st u n g a r n zur Beratung über die Einrichtung einer Selbstverwaltung beschlossen haben. Dir Tscheä-cn in Böhmen. Linz 4 Dez. Aus Freistadt (Ober-Oesterreich) wird der Linzer Tagespost' unter dem 3. Dezember berichtet: Heute nachmittag sind die ersten Flüchtlinge, zumeist Bolkswchrmämrer aus Südbölflnen, hier eingetroffen. Sie erzählen, datzdie Ti che che n Kaplitz mit 13 - Zentimeter-Kanonen beshieyeu. desgl die Gemeinde Mein et schlag. Tie Bolkswehrmaimer mußen die Fluckft ergreifen, da die Tschecho-Slowaken in der Uebcrmackt svck. Die Tschechen befinden sich unwert der Obcc- Oeßerreichischen La,ckesgre:ize. Andere Flüchtlinge erzählen, datz in Tudweis ein Panzerzug aufgefahren ist und Kaplrz m Flamm.n steht. In Freijückt selber wurde heute früp Kanonen- dönid-a gehört. ^ ^ ^ Brünn, 3. Dez. Die tschechischen Truppeii und am 29. November aus dem Stadtplatz an gekommen und haben von den Gebäuden des Soldatenrates und der Bezirkshauptmannschatt gewaltsam die deutsch-österreichischen Fahnen entfernt. Als die Volksmenge hierbei in Pfuirufe ausmach, eröffneten die tschccho-stowatt- schen Truppen das Feuer aus die wehrlose Bevölkerung, dem wer Tote, zwei Frauen und zwei Kinder, und zehn Der- NTmckete, darunter vier Schwerverletzte, zum Op^er ftelen. Die Neutralen beim Friedenssch'uß. Kopenhagen. 3. Dez. Die dänischen Blätter veröffentlichten am Dienstag morgen eine dicrch das Ritzaubureau verbreitete amtlich Note, worin ausgeführt wird: In Uebereinstimmung mit den aus oen nordischen Minifterzusammenkünf- ten gefaßten Beschlüssen ernannten die Regierungen der drei Länder Ausschüsse zur Bearbeitung des vorliegeirden Materials zur Wahrung der gemeinsamen Interessen der neutralen?. Staaten während nnd nach dem Friedensschluß In mehreren gem^insanren Sitzungen einigte sich der Ausschuß aus einen im einzelnen aus- gearbeiteten Vorschlag für die möglick-e Organisation eines Bundes der Völker. Der Vorschlag umfaßt die allgemeine Verpflichtung, Streitigkeiten zwischen den Staaten einem Schlicks- gericht oder einer Vermittlung zu mrter.oerseu, ferner die Erricht nmg eines internationalen Rates, eines ständigen mtcrnatü/nolerr Genchtshoses, internationaler Unterftbckpmgs- und Vernnttlangs- behörden sowie einer ständigen Organisation von Friedens- lcker Völkerrechtskonserenzen im Haag. Tie Stellung der nocdrschcn Staaten zu dein von oersckstedenen Seiten aus»iesprochenen Gedanken einer internationalen Einsck/ränkung der Rüstungen und za der Frage betreffend internattonale Mackstmittel zur Geltendmachung der Organisationen sowie der daraus sich ergebenden Folgen waren Gegenstand der vorläniigen Erwägung iimerl-alb der Ausschüsse und werden bei der fortgesetzten Zusammenarbeit der drei Länoer weiter besprochen? werden. In den dämschen Ausschuß ist aus diesem Anlaß der Verteidigungsmftii?.er Munck: und in den schwedisck-en Ausschuß der ReichStagsabge-ordnete Branting einge- xeten. Die zukünftige Zui'ammensetzung des norivegischen chusses ist noch nicht entschieden. Ein jiwischer Kongreß in Amerika. _ Berlin, 3. Dez. Laut hier ein getroffenen? Nachrichten' beschloß das Verwaltungskomitee für dm Kongreß der amer?kant- chen Juden, den? Kongreß am 15.12. nach Philadel pH?« einznrbernsen. der namens der amerikanischen Judenheit die Forderung nach ei??er jüdischen Heimstätte in Palästina und der Sicherstellung der jüdischen Gleichberechtianng in allen Län-, dern für die Friedenstonrferenz ansstellen soll. Vertreter von mehr als 200 ameritzanrischen Städten? und aller jüdisch-nationalen Organisationen des Landes tverden am Kongreß teilnehmen. Amtlicher Teil. Bekanntmachung über den Berkehr mit Saat- und Steckzwiebeln zu Saatzwecken uud deren Höchstpreise. Auf Grund der §§ 4, 11 und 12 der Bevochirung, über Gemüse, Obst und Südfrüchte vom 3. April 1917 (Reichs-Gesetzbl. S. 307) wird unter Aufhebung der Bekanmttnachung gleick>en Inhalts vom 15. M)ve?nber 1917 (Reichsanzeiger 273) bestimnrt: 8 1. Im Gebiet des Deutschen Reiches dürfen Saat- und Steck- zwiebckn zu SaatMerben nur gegen Saackkarte und mit Genehmigung der zustimrdigen Landes stellen für Gemüse u??d Obst (m Preußen und Elsaß-Lothringen der Provinzial- u?ck Bezirksstellen für Genruse rock Obst) abg'setzt toerdn?. Die^genannten Stellen erlassen die näheren Bestimnrmrgen über die Saatkarte und über die Voraussetzung^?, unter denen die Genehmigung zu erteilen ist. 8 2. Soweit inländische Saat- mck SteH-wiebeln nach § 1 dieser B>ckannttnachiung zu Saatzwecken gegen Saatkarte und mtt. .Genehmigung der zuständigen Stellen abgesetzt werden, dürfen beim Verkauf durch den Erzeuger die nachstehenden Sätze je Zentner nicht überschritten werden: Für Saatzwiebeln bis 31. Dezember 1918 21 Mk. vom 1. Januar 1919 ab je Monat und Zentner 1.— Mk. meht, für Stecktzwiebeln: 1. längliche und ovale: Größe I ?rnter 17a cm Durchmesser 100 Ml. Größe II 17, bis 2 om Durchmesser 80 Mk. Größe III 2 bis 27r cm Durchmesser 60 M 2. plattrunde: Größe I unter 2 om DuvckMesser 120 Mk. Größe II 2 bis 27» cm Durck)imesse« 100 Mk. Größe III 27, bis 3 em Durchmesser 80 ML 8 3. Diese BeLrnntmackmng tritt mit dem Tage itzver Verkündung in Kraft. Berlin, den 28. November 1918. 9358c Reichs stelle für Gemüse mck Obst. Der Vorsitzende: von Tilly. Letzte Nachrichten. Ein neuer Protest des Reichstagspräsidrnttn Fehrenbach. Freiburg i. Br., 4. Dez. Auf das Telegramm der ReichS- tertmrg hat der Präsident des Reichstags Fehrenbach folgendes Telegramm an diese gerichtet: ^ Aus Grund der Revolution können Su sich für ermächtigt halten, den Reichstag auszulösen. Ich würde dagegen protestieren, aber mich fügen. Solange Sie aber nicht auflösen, sind L>ie trotz Evolution am die für ihn geltenden gesetzlichen Bestimmungen gebuicken. Nach Jhver Rechtsauffassung könnten Sie sich ebenso gut ül»er politische Besttmmungm des Bürgerlichen (Gesetzbuches oder PrlMß-Rechtes hinwegsetzen. Ihr Vorgehen bedeutet d?e ge- nutzlose Willkurherrschaft. DE gen protrsttere ich. , ^ , Berlin, 3. Dez. Die Reichsregrerung hatte folgendes Telegramm an den Präsidenten Fehrenbach auf dessen Protest gerichtet: Ihre staatsrechtliche Auffassung ist unbegründet. Alle Zivil- und Militärbehörden erkennen mit Recht an, daß die gesetzgebende Gnvält beim Rate der Vokksbeaustragten ruht. Wir waren M «»abttsime AbritkSkr des fwrn 8a!ahsd Jölles. Rourcor von Ä. H. Adams. (Nachdruck verboten.) (23 (Fortsetzung.) „Dies tft der Weg," sagte Galahad, als sie am Rande des Wassers stillstanden. Es war eher eine noch schwierigere Kletterei als von der Gartenseite. „Ich will vorangehen." „Aber hören Sie," sagte Horace, indem er zweifelnd nach der Mauer schaute, „gibt es keinen andern Weg?" „Es gibt keinen andern Weg, wenn Sie Fräulein Sibyl sehen wollen," erwiderte Galahad kurz. .Horace war in der Tat ein enttäuschender Held der Romantik. Immerhin konnte unter seiner glattrasierten Außenseite eine heiße Glut verborgen sein. Außerdem rief Galahad es sich mit gewissenhafter Aufrichtigkeit ins Gedächtnis zurück, daß die Wahl dieses jungen Helden nicht seine Sache gewesen war. Wenn Sibyl ihn zu ihrem Gefährten gekrönt hatte, so sollte das genügen. Die Königin konnte nichts Unrichtiges tun. Er kletterte um die Mauer herum; Horace folgte vorsichtig, und die beiden Verschwörer duckten sich im Schatten der Mauer nieder. _ ' „Wir sind zu spät gekommen," sagte Galahad aufgeregt. Htocace rückte seine Krawatte zurecht und staubte sich die Hände mit zierlich hin und her geschwenktem Taschentuch ad. Voller Ungeduld führte Galahad den Jüngling die Stufen der Terrasse hinaus nach der Laube. ,Lch werde hineingehen und Nachsehen, ob sie da ist," flüsterte er und trat ein unter dem Glorienschein der heraß- hängenden Glyzinien. Niemand war drinnen; kein sanftes Wesen bewegte sich auf ihm zu, als er erwartungsvoll hinein-- guckbe, keine leichte H^nd berührte seinen tastenden Arm. Und in diesem Augenblick der Enttäuschurug wurde Gol^hav seine -eigene ^Arglist völlig klar. Er war zuerst gegangen in der tölÜen Hoffnung eines nochm-ctligen Zusammentresfens mit Sibyl, in der Hoffnung, noch einen Augenblick allein mit ihr verleben zu körrnen, ehe sie sich in Ho rares Arme werfen würde. Eine Berührung ihrer Hand, obwohl sie einem andern zugedacht war, würde ihn entschädigt haben, während die noch tollere Möglichkeit vorlag, daß Sibyl in ihrem heftigen Verlangen vielleicht ihren Irrtum wiederholen könnte... Er zog Horace herein und sie warteten zusammen. Ein Schalten verdunkelte den Eingang. „Horace!" hauchte das Mädchen und war im nächsten Augenblick in die Arme ihres Geliebten gesunken. In diesem leisen Ruf des Entzückens lag ein Glück, ein süßer Laut der Leidenschaft, der Galahads Alltagsdasein mit Schauern durchrieselte. Es war der Ruf des Weibes nach seinem Gefährten, das Herrscherwort der Natur, der eine deutlich vernehmliche Ton^ der aus dem menschlichen Herzen klingt. Em hatte niemals in diesem leidenschaftlichen Triumph ihm entgegengejauchzt. Schweigend verharrten die Verliebten in der langen Umarmung. Galahad hustete ungeschickt, setzte sch in Bewegung und suchte seinen Weg hinaus in das blendende Mondlicht. ,Lch werde den Weg bewachen," sagte er, „falls jemand kommt!" Während jerres langen Wartens unter den Bäumen lbstete Galahad den bitteren Trank der Ueberflüssigkeit. Er wurde nicht gebraucht, er war vergessen, in dieser gewaltigen Flut selbstsüchtiger Liebe in Nichts versunken. Er sank und sank hinab zu den Tiefen der Hölle. Sein Hirn war erhitzt von wildem, aber nutzlosem 'Groll. Er war von dem Engel des Paradieses ausgeswßen worden, und sein Augenlicht war geblendet vom Glanze seines nackten Schwertes. Und da:m — es mochten Stunden darüber verflossen sein — kam die linde Erlösung durch den gesunden Menschenverstand. Er war dem Mädchen weiter nichts als ein gewöhnlicher Bote. Ihre Liebe, ihr ^^<^1 selbst konnte niemals ihm zugewandt sein. Er erkannte den großen Dünkel seiner Vernarrtheit uttd fühlte die schweren Schläge, mit denen er bestraft wurde. Er erkannte, daß er ein Wesen sei, das noch unter der Verachtung stand. Wie konnte er es wagen, seine Augen zu einem solchen Geschöpf zu erheben! (Fortsetzmrg folgt.) Zur endlichen Heimkehr unserer tapferen Truppen empfehle ich als schöne Flaschenwein^ Rodensteiner Willekumm sowie Ausschankweine, v/eiß u. rot, abgefüllt in Literfl. oder im Faß zum bill. Tagespreise. Bestellung und Anfrage erbeten an Joh. Schlitz, Weingroßhandlg., Mainz 15, Tel. Nr. 357.Platzvertreter gesackt! 9858 _> Gesangbücher, Geschenk-Literatur (Romane, Zugendschr'rstin usw.), Bilderbücher, Photo gr.- Poftkarml-Album und -Rahmen, ör'respapier- Rahetten. Spiele, Ansichtzartilel und Ratender. Wilhelm D-eiz, Lich, Buch- und Papierhandlung. 9305D Westdeutsche Vodenireditanftalt Kola o. Nh. Die Ausgabe der neuen ZinSscheinbogen für weitere zehn Jahre zu 935988 mnsevesr 4 0 / 0 Pfandbriefen Serie V erfolgt von jetzt ab an unserer Kasse u. bei unseren PsaudbrieivertriebSslelle». Die Direktion. mgell i lösilip. Täglich kommen neue Studierende. Anmeldungen dringend erbeten _ P1 w , beim Städtischen Wohnung?Nachweis, West-Anlage 31, „ Haukbesttzerveretn. Bahnbosstrasse 16. „ Universitäts-Sekretariat, Bismarckstrasse 22. Es soll versucht werden, nötigenfalls für Bedienung der Studentenwohnungen zu sorgen. ® m c Versteigerung. 3> varter^' oder 1. Stock, von kleiner Familie ohne Kinder gesucht. Angebote an ms t » S. Stern borg. Marb. Str. »0 Mark zahle demjenigen, der mir eine 3-S-2im»vr'^slms. per 1. Jan. oder später verschafft. Angeb. u.07802 a. d.Giess.Anz. Zimmer nnd Küche zu mieten gesucht. Näheres in der Geschäftsstelle des Giessener Anzeigers. 07791 Gand. med. vet. vom Lande. sucht 1 od. 2 sehr gut möblierte Zimmer m. oder ohne Pension in ruhiger Lage, am liebsten Nähe der Klinik, geg. guteBezahlung. Schr.Angeb. unt. 7803 a. d. Giess. Anzeiger. Student sucht Wodnnng, mögl. mit Pension, in gutem Hause. Angeb. unter 07773 an den Giess. Anzeiger. Möbl. Zimmer mit 1 oder 2 Betten sofort gesucht. Schrrstl. Angebote unter 07742 an den Giess. Anz. Schön möbl. Zimmer ung-, von Dame ans einige Tage gesucht, evtl. 2 Zimmer Schriftl. Angeb. unter 07788 an den Giess. Anzeiger. Möblierte» Zimmer mögl. mit Pension, gesucht. Schriftl. Angeb. mit Preis unter 07792 an den Giess. Anz. Junger Mann sucht Mbl.äiIlIIIIttI!!.PcilfiW Angeb. unter 07804 an den Giessener Anzeiger. Fräulein sucht kleincö möbliertes Zimmer. Schr. Angebote unter 07816 an den Giessener Anzeiger. Ladenlokal mit 1 od. 2 Zimmern, geeig. f. Schuhmacherei niikMassarbeit, zu mieten gesucht. Angeb. unter 07781 an den Giess. Anzeiger. Suche per 1. Avril zum Re- staurattonsbetrieb geeignetes Lokal Gastwirtschaft od. Laden mft Wohnung. Zu ersr. in der Geschst. d. Giess. Anz. 07799 Suche auf sofort einen tro^ncn, derschliessbaren Raum zum Unterstellen von Aiöbeln. Zu erfr. in der Ge- schnsksst. d. Giess. Anz. 07801 WßF L jsat eta^cfUhrie "W Stadtreisende der Kolonialwarenbranche sofort gesucht. 9353hv. Gefl. Angebote unter Z. A. 4189 an Haasensteln & Vogler A. G. Frankfarta.il. 1 eis. KUderbttUU u. 1 tlscfe abzug . Markt ttr. 29p. Uvn 2 vU 2 ll»,»rvppS«»L,».fast neu, abzugeben BltthUtr. 14 L 0T7at Schulranzeu.Puppenküche und Sportwagen zu ver taufen. Näheres in der Ge- fchäitsst. des Giess. Anz. «M Burg zu verkaufen. Näheres Bruckstraste 7 LI. 07821 Kaufmännisch gebildete 92801) Bnchha] tex i WeihnaWgcsltzksk! Wetsse Pelzgarnilur tKanin» f. 60 Mk. zu verk. Wo? sagt die Geschäfts st. d. Giess. Anz. F'" Gut erhalt. Puppenwagen und Puppcubett zu verkaufen. Wo? sagt die Ge sck ästsst. des Giess. Anz. «w?» vom Militär-LebenSmittelamt Mainz ab 7. Dezember 1918 in Giessen ver sofort bei guter Bezahlung gesucht. Angebote mit Angabe der früheren Tätigkeit, des Mtlitnr- verhäitnisses und der Gehaltsansprüche an Militär» Lebonsniltteiamt 1A1\Z. Mombacher Str. 17/19. BekanntmachrMg Wir suchen zum sofortigen Antritt für Dauerstellung tüchtige Refselheizer Angebote mit Angabe derLohnansvrüche sind zu richten a ♦ _ . an die Direktion der Elektrizitätswerke u. Strastenbabn der Stadt Giessen. 9337c Mehrere selbständige Mouteure für elektr. Licht- und Kraft- Anlage sowie per sofort gesucht. Max Wcistbäcker, 9261 Süd-Anlage 23. Wagnergeselle und Lehrling gesucht. O. Faber, Wagnermeister, 07636 Bahnhositr. 31. Haus sofort gesucht. otsh S. Oppenheim. Schneider^ Tüchtiger Rockarbeiter per sofort gesucht 07 Carl Frensdorf, Neustadt 1. 3Ä. AmW 9301 Göde! L Appel KAlicestrasse. Braver Junge als Schlossrrlehrlinsi gesucht. 078! Noll, Westanlage 9. Zwei AloMlehrliligk sofort gesircht. Willi. Zlesenhaln 9362 Frankfurter Str. 72. Unabhängige, zuverlässtge Frau Hl o d e s. Tüchtige Zuarbeiteriu füi sofort gesucht. 0777( Ge sch w. Holbera Rachs., Plockitr. 5, II. Schneiderin tüchtig in Damen- u. Kindergarderobe. auf sofort 11 nach Wetzlar gesucht. Zuverlässtge Fahrerinnen (Exprestboten) aesucht. Pfcifferst'che Buch- Handlung, Giesten,Walltor- strasse 21. ^ Kelle WerWte für kleinen Nase'immbeirred sofort gesucht. Off. erbeten E. Seibertz Steinstr. 37», 1 . Knchentvirtichafterin Küchenbelriebe tatkräft. vor- zuüehen geeignet u.in d. sein, einfachen u. Diätküche völli, bewand, sind, wollen ihre Be- werbun ien m^LebenSll Zeugn. aiSbäld hierher einreichen. FahreSverg! 900 Mark. ! Direktion der Hebammen- lebranttalt Mainz. tziire #ao@I)äürnit aber ein DienSniMeii. das einen frauenlosen H hall führen kann, wird sc gesucht (Kriegs witwe , ausgeschlossen». Lviiivrr, ghui «uci ojwy mit 2 Kindern, sucht ' tüchtige HanSdälterin. Gefl. Angebote unter 07784 an den Giess. Anz. erbeten. Haushälterin oder Mädchen gesucht. Zu ersr. i. d. Ge- schäfrsstelle d. Giess. Anz. 9377 Bergleute § u. Steinbrucharbeiter finden lohnende und dauernde Beschäftigung auf unseren Gruben: „Maria" bei Leun, „Philippswonne" bei Wetz ar, „Morgenstern" bei Waldgirmes, „Kriedberg" bei Rodheim und in unseren Kalkbrüchen: Burgsolms. Valheim und Niedergirmes. Meldungen bei den Betriebsführern. Vuderus'fche LiienVerie, Wetzlar. Selbständige 07886 erste Muhestem (flotte Garniereritt) qes, Mafie Beitz Ww., MMi 5. Zmrl. chMe Fm für einige Stunden vormitt, sofort gesucht. Tdenter-Cass Ernst Ludwig. 9374 Bntzftau o. Mädchen für einige Stunden täglich gesucht. FrauS.Ovpenbcim otsisI Bahnhofstrasse 3311. Ziiverlttsvjlges ,13i Mis «leben für sofort oder bald gesucht. Scbraidt, Woetbestr. Ü3. Dienstmädchen sofort gesucht. 93458 tturv.-Kinderkksnik Wegen Verheiratung meines jetzigen Mädchens suche ztlm 1. Januar tüchtiges, erfahrenes Mädchen. Frau Zahnarzt Wertbeim ot 7 « Seltersweg 70,1. groaiJnlcitu. fallen gesucht. Frau Seliamann 07794 Bahnhositr. 271. PMrsggö.Mrhcnzes. 07775 Friedrich str. 8, v. Waschfrau gesucht. 07787 Südaulage 1911. Jueiiüs Mi Mein für Konditorei und Tages- casL gesucht. 9312 A. Ge ist ne r, Plpckstr. 9. Maxell liesnA 9104 Babnbosstr. 62. Staues SifnfmiüKSf» für Hausarbeit sofort gesucht. Georg Todt, 9289 GeseUschaftSvereln. Mklitl. ImßKghlhkll gesucht Ludwigöplatz 3. »7«. Braves jüngeres Mädchen für Hausarbeit per gleich oder später gestlcht. 9265 , Frau Kuno Borst, Johannesstr. 11. Da mein Alleinmädchen erkrankte, suche Aushilfe, vielleicht Dauerstellung. Frau Br. Kocblcr-Kaek, - Frankfurter Str. 44. ; Tüchrigeö, erfahrenes 8848 Dienstmädchen r das auch eine Kuh melken ^ kann, gesucht. Näheres durch z Frau Koch, Wetdengaffe 9. FlüWts. fsilb. MSlsthev auch vom Lande, für Küche und Haus gesucht 07692 Stcpbanstraste 7. Ehrliches, ordentliche- Dienstmädchen per sofort gesucht. 07822 Carl Schiweit. Dienstmädchen sofort gefucht. 93158 Ordentliches Mädchen zur Aushilfe bis Weihnachten tagsüber sofort gesucht. Bäckerei Rübl. 07701 Marktplatz 13. WWM Vom Heeresdieust ent- lasseuer junger Kaufmann sucht Stellnng. Angebote unter 07723 an d en Giessener An zeig er erb. Junger Kaufmann.24Jahre alr, vom Heeresdienst ent lassen, sucht Stellung, am liebsten als Korrespondent. Expedient oder Lagerist. An> geböte m.GehaltSangabe unt. 9307 an den Giess. Anz. erb. 2£?.a£m&na d. Kolonialm.-Br., ges. Alters, v. Heereöd. entl.. sucht pr. iof. Posten f. Bureau, Lagerod.Reise. Angeb. unter 07809 a. d. Giess. Anz. erbeten. Vorleserin tauch in engl. u. sranh.), sow.schreibmaschinen- kundig,sucht Beschäftig, evenl. auch als GaaeüBsbaftana o3. Stätsa. Angebote unL 07796 an den Giess. Anz. erbeten. Suche Stellung als selbst. tu Privathauöh. oder kleinemBe trieb zum 15.12. Gefl. Ang u. L. L.. 783 an Haaienstein & VoglcrSL. lg.,Hamba.^tzv 23 ^Fahre alt, O^ulklll, sucht Stellung in gutem Hause als Stütze oder Kiudersräulein. Angebote unter 9300 an den Gretzener Anzeiger erbeten. IVräbrigcS Mädchen sucht Stelle bei guter Behandlung zum 15. Dezember. Angebote u. 07752 a. d. Giess. Anzeiger. Zu verkaufen Lnute, erstklassiges Fabrikat. Nab. z. erfr. in der GeschästSst. b. Giess. Anz._ 07790 Ein starker Mctzgerbuud zu taufen gesucht. Alter u. Preis an Wild. Föckel, Metzgerei, Büdinge». Im, Mandoline, Oüsrre gesucht. Angeb. unt. 07824 an deu Giessener Anzeiger. Gebrauchte Packpappen noch vcrwcndnngSsabig, zum Verpacken von Postpaketen kauft jederzeit Emil Roth* Marburger Strasse 20. •Mo, üebr, Uegale Schränke u.Bretter zu k.ges. ü7OT3 Carl Sclinncb^_ <Äer Schreibtisch in Elchen od. Nussbaum, zn kauf. ges. Schriitl. Angeb. unt. 07636 o. d. Giess. Anz. Ankauf von Alteisen, Lumpen. Papier, Flaschen. Louis Nothenberfier, Tele ph. 176. Neuenw e g 22 . vsdr. F8Ü3chaai«lji er» und grsSs Poppe zu kauf, gef Schriftl. Angeb. unt. 07779 an den Giessener Anzeiger. Weiße, glatt und mit Z gestickten Ecken in % reicher Auswahl! s GllSlMjlkl! empfiehlt in grosser Auswahl «g. Thörner, Ludwiattr. 40. lv7«, Mes-CljWPii ist das beste, schäumende, noch seisenhalttge Haarwaschmittel i. Pack, zu haben. Zenlral-Orogerie, Schnlstrasse. 7718 Vorzügliche 1915 ct und I9!7er Weiß- und Rotweine preiswürdig bei 85Qr August Wallenfels Marktplatz 17. Tel. 262. Patent* Holzschnhe in grösster Auswahl eingerr. Wilb. Koblermann» 8468> Neustadt 12. 2 lollZv. Lebvsrs, lrSehiigs LiMmool. Pahrkitbs im S. Leid u. 1 Slmmsiil Bind (Gelbsch.1, ge Verk. bei Paul Kächler, 19198 sämtl. zugfest aesahren. stehen z. Verk. bei r' Lich tOberh.) 1 ante Mlodrleg«, Irächt., u. 3 2ülmsr zu verk. Zu erfr. in d. Geschäftsst. d. Giess. Anz. Hahn |n c:T{ü!ifen. Zu erfragen in d. GeschästSst. deS Giessener Anzeig. Halbjähriger starker Jagdhund zu verkaufen. Karl Schäfer, Wiefeck Giessener Strasse 138 iE Rentable Hofreite mit genügenden Hintergebäuden u. gr. Hosraunr, f.Handw. od. kl. Fabrikberr. geeignet, zu verk. Ang. nnt. 07806a. d. Giess. Anz. Msamiliellhlllls in ruhiger Lage, 7 Zimmer, Küche, 3 Lllansarden, Bad. elektr. Licht, au verkaufen, Liebhaber wenden sich schriitl. unter 9022 an den (9iess. Anz. arge fertig lackiert und beschlagen, sowie in einzelnen Teilen fertig zum Zusammenbau liefert ab Lager- Emil H. Müller H6!zv»r»af»ferUk,&!88e3 8615 Fritz Nowack Schwere Wintei^Strümpfa für Kinder in all. Größ. rorrfttiff. Ferner ohne Bezugsschein; ßamasclisii obiI Fössirap. Holzschnhe und Pantinen t. grösster Auswahl --^npstehU Ludwig Kohlermann Bleichstratze 1». Statt besonderer Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gesallen, meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwester und Schwägerin Lhristina Wallenfels nach kurzem schweren, mit großer Geduld getragenem Leiden im Alter von 36*/, Jahren zu sich in die Ewigkeit abzurufen. In tiefem Schmerz: 1.6. Wallenfels und Kinder- Gießen, den 4. Dezember 1918. 9375 Die Beerdigung findet statt Donnerstag, den 5. Dez-, */,4 Uhr, auf dem neuen Friedhof. Danksagung. Allen denen, die bei dem Heimgange unserer lieben Tochter an unserem Schmerze teil- nahmen, sagen wir unseren innigsten Dank. rvtth. Ludwig Dänin, «. Frau Elisabeth geb. Debu». Bersrod, 2. Dezember 1918. 9 *43 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teil- nähme bei dem Heimgange unserer teuren Entschlafenen, für die zahlreichen Blumen« spenden und allen denen, die unserer Lieben die letze Ehre erwiesen haben, sprechen wir hiermit unseren tiefgefühlten Dank aus. An Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Wetzbecher Familie Schwarz. Gießen, den 3. Dezember 1918. o???. Statt Karl«.' Marie Rosenbecker Willi Brodhagen Verlobte Gießen, z. I. Ribnitz (Mecklenburg). Aus dem Heeresdienst entlasten, habe ich meine Praxis wied. ausgenommen. Mein Snreau befindet fich jetzt vahnhofftratze 48 50 (dde West- Unlage. gegenüber Hotel Schütz). Rechtsanwalt Dr. Leopold Ratz. Habe meine Praxis wieder aufgenommen. Oscar Oraef, Dentist Bahnhofstrasse 38 Sprechstunden vorm. 9-12, nachm. 2-5 Uhr. Aus dem Heeresdienst entlassen, habe ich mein Geschäft wieder eröffnet. Lhr. Noll, Inh. Aug. Noll vauschlofierei West-Anlage 9. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, dass es Gott gefallen hat, meine liebe, gute Frau, unsere herzensgute Mutter und Tochter Maria Volk geb. Reinstädtler naoh kurzem schweren Leiden im Alter von 48 Jahren in ein besseres Jenseits abzurufen. In tiefer Trauer: Familie Jakob Volk Vil. nebst allen Angehörigen. Allendorf a. d. Lahn, den 3. Dezember 1918. Die Beerdigung findet Donnerstag nachmittag 2 Uhr statt- ZuiMeesetzls Preise Habe meine Praxis wieder auf genommen San.-Rat Dr. Klingelhöfer Rodheim a. d. Bieber 07789 Seidene Blusen ^ 29 — 32 neueFormen,schwarz^farb.MevrefÄeux Crepe de chine-Blusen M 38 schwarz, weiß und farbig Matrosenkragen. Japan-Blusen, M 48 weiße Waschseide Hoeheleg. Crep de chine- RiiiCPn mit Handhohl- po 70 DIUÖCII saum _y tickereiM - (O BfftQtiimP Sran mel. Stoff IMJMUme j acke auf M. 95 Kostüme &ÄM 125 Kostüme m. 125 Kostüme M .140 Kostüme 165 tfnQtiimP reinwollen IVUMUme Kammgarn 100_9fiK bl au 11 . schwarz M. ^00 Kostüme VÄ ar IÄ ».265 Wintermäntel, 120cralang , M .90 in warmen, weichen Wollstoffen. Wintermäntel 120cmlanK M .110 in farbigen Diagonalstoffen, solide Ware. Wintermäntel 125cmlanK M .125 in schwarz Diagonal m. gr. Kragen. Mantelkleider M 125—165 135 cm lang, in Blau, Grün, Lila und Braun, prima Cheviot. RnolfP graumelierte Stoffe 00 rUJüIlC mit Taschen M. *-<* PnpJ/Q dunkelblaue Kunstseide CO Qhaö Beugsehela M. ^ RÖCke ^ Odeviot, blan und 4 g Rnpko reiner Wolle blau- CG RUUKC xriin kariert M. RÖCkß |ji au Kammgarn M. ^8 Seidene Unterröcke M 48 prima Taffet, keine Bandröcke. lodewarenhaus <ß47a CARL NOWACK Konkurrenzlos Im Prelwe! HAND -NXH-A H L E «31 * Dureff besonderefinrichlung können Schuhe in den äußersten ^ Spitj&i'gen&ht werden * Schuhe, Segeltuch, Felle u.s. w; wie den Steppstich einer. Nähmaschine Jede Hausfrau, selbst Kinder.von 8 Jahre ah sindM Stande, ihre Schuhe. selbst^u repMierer^ BTor zu haben nebst allem Zubehör in ließen, Milnabcirg 1 . Auswärtigen prompteste Zusendung nebst Anleitung zugesichert durch den Inhaber A. Huengsberg, Duisburg, Postfach 310 g 9364c mHI B KoAkurrenalon Im ftebi-anch! §srtschrittl. Volkspartei Gießen. Mitglieder-Versammlung Donnerstag den 5. Dezember abends 8 ‘/ 2 Uhr im Saale des Gasthauses „Hindenburg". Tagesordnung : Anschluß an die deutsche demokratischepartel. Um allseitiges Erscheinen wird dringend gebeten. Mso Gäste sind willkommen. Der Vorstand. Aus dem Felde zurück, bringe ich mein Tapezier-, Polster.-u.Dekorationsgeschäft in empfehlende Erinnerung. Hochachtend Lhr. Arnold. Bahnhofstr. 31. Au, dem Hecresdietut entlaasen, habeich mein« Praxi» wieder aufgenommen Tierarzt Frölich, Hungen Telephon 2L Aus dem Heeresdienst entlassen, habe ich mein Geschäft wieder eröffnet. Ich halte mich meiner werten Kundschaft empfohlen. Elektrische Licht-, Kraft-, Telephon- und Telegraphenanlagen werdensachgemäß ausgeführt. In lilkiir, ä-Sniif a ln von Antiquitäten. Möbeln. gan?.en Einrichtungen. Alt- eisen, sowie allen von mir gejührten Artikeln. 4955 Louis Rothenberger. Leitung Hermann Steingoetter. Samstag d. 7. Dezember, abends 7*/* Ubr: Autzer Abonnement! Tanz-Gastspie! Meisterwerke der Klavierliteratur, getanzt von Kelly Knapp«. Dazu: 9389c Eine Partie Piquet Lustspiel in einem Akte von Kounrter mid Meyer. 0^1^ Amend Heute Mittwoch, 8 Uhr: Familien-Konzert Damen-, Mädchen- und Kinderkonfektion in prima Friedensware gebe ich füf die weniger bemittelte Bevölkerung in Stadt und Land zu billigen Preisen ^s. I. Pfeffer, Giessen iiiriiiiiiiiiimiiiiiii minmmunmimi üogtfcße TPvivatßandelsfcftule ßoetfjeftr. 32. fließen. Tel 2064. ^Beginn des SffalCjafiresCurfus 7. fjanuav. Sßeginn der ßößeren SfCandelsklaffe und des fjaßres&urfus im Tkpvil. Anmeldung en tag ließ. in allen Größen ab Lager lieferbar CJg. Schieferstefn, Lieb, maschinell fabrlk, Telephon Nr. 17. "**c Bieckum« Uohlenfparer S. H. y. »l. von der hiesigen Kohlenstelle zur Ersparung von Feuerungsmatertal drinsend empfohlen §►“ glänzend bewährt per Stück 15 bis 20 M. einschl. Einbau. »»» Alleinvertrieb: »Sans mann. - Anlage 2V. Bestellungen nimmt auch Alb. Höst, MäuSburg 5, entgegen. ii — - - . . i aus elegantem Astrachan od Plüsch verfertigt finden Sie in großer Auswahl. (Kragen n. Mult) Preislagen: Garnitur 75°°, - 60*°, 40°° Mk. Q149 a Besichtigen Sie unser Pelzfenster! CJT ladehaus Cröjgflg 1 r~dseä>szn^/ örhtit\ins£» Wilhelm - Busch-Album «>>» Neues Wilhelm-Busch-Album Großqnart - Format. In 2 PrachtbLuden je Mk. 37,40 einschlleßlich Teuerungszuschlag. Jeder Baud etwa 500 Seiten Text mtt etwa 1500 Abbildungen. Gegen Monats- A für jeden Zahlungen von “ iUaiA Band. Karl Block, 58; Berlin SW68, Unterschrift gilt als Besaitung des nicht Durchstrichenen. Detrsr, folgt gleichzeitig — ist durch Nachnahme zu erheben — wird durch Monotzalilungrn von 4 Mart für jeden Band beglichen. (Sttdtf- gewünschtes streichen.) ErsMungsart DuUn. Ort (Post) u. Datum: -——— r .. . . . _ Name, Stund und Adresse: Trftchtige Stuten und Kühe cinschlicklich Leibesfrucht versichere man sofort gegen alle Geburtsverluste (auch Kolik) bei der Ge$)r. 1888 j,K4alensia c< Gegr. 1888 Tielwarfilehsrnnggßesellselian > S. sa Hall» a. S. Billige Prämien: Keine NachLablnttaen'. Lol Mehttrtiohttgkaii roll« ?rLml«arstvku»hluug. Hobe Cntfchädiaung: HO°l n für Muttertiere. HO“ n für Noblen. Bisher gezahlte Buis^hSdlsauusu über B SUU. lBk. — Zahlreiche Empfehlungen von allen Seiten.--- Auch Pferde-, Äinder-, Schweine- sonne Hengst- und andere Viehversicherungen, ferner Ergan« zungSversicherungen unzureichender r^rtskassen werden übernommen. Annktinftc timl llcsiich kosfenlon. Mas wende sich an die Dlroktien ln Halle a. 5.. WlttehlndstraOe 23 8712 „s oder au die Beechältsstelle Fraa'ilart am EZaln, Jahnstrahe 37 Tel. Eaasa 3Q72 ober Ver'roter J. Kno"!mann, Cloßen, öersoa Hatz, Gießei. Weil. Varlreier o. Rel^ebeauile überall geanchl.