Hr. 282 Der fcicfctncr Anzeiger erscheint täglich, ander Sonntags. — Betiaaen: Hiebencr.^amilkndlaller; IKxcTSblctt für den Kreis Gießen. bez,'«?preir: monatl.'J3(*f.l.35 f oictlel- jädrl'ch Mk. 4.05. durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. Mk. 1.25: durch die Post Alk. 4.05 uiertel- jährt. ausjchll Beitrttq. ffernsprech - Anschlüsse: sürdieSchristteilung112 Verlag,Geschäiv;stelle51 AnschrillfürDrahtnach- richten: Anzeiger Gießen. 168. Jahrgang §amrtag. 30. November W8 Annahme von Anzeigen s. die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohne jedeVerbn'.dlrchtett Zeilenpleije: für örtliche 'Anzeigen 25 Ui., für auswärtige IO Pi., sür 5tef leimen Aik.1.-nebst 20° „Icuc- rungszuschlag.Plaizvor- schrift 20 % Aichchlae Hauptschrnlleiter: Aug. Goeg. Verantwortlich sür Politik: Aug. Goetz: _ inr den übrigen Teil: vr. Gewerbedan! Gießen ^„hold Zenz. sur den iag!; *** Postscheckkonto: Svanljurt a.M. U086 General-Anzeiger für Oberhessen . ... _u. Dru Wochenrückblick. benfen e§ begänne jetzt füt Deutschland eine Seit fieberhafter politischer Aufklärung. Noch wenige Wochen ^ dann sotten viel^ Millionen deutsclM Männerrnnd Frauen rnit ilrrem Stimmzettel einen neuen Staat aufbauen Diefe Volkswahl ist ohne Beispiel in der Geschicht-e; s^würdeeme Evolution krönen und vollenden wie ne me em Volk der frnV so aewaltia und tiefgreifend erschüttert bat. Wrr wollen nicht wie es so oft in geschmackloser und unverstandr- Weiselcsch-hen ist. billigen W-ihrauch ricitionalen Eigem um mrs der verbreiten — aber das sollte ange,lts unftrer z^ckk^enden Soldaten kein Deutscher leugnen Mollen- iiaft trok des Zusammenbruches unter einer Ueber macht vieler Völker, trotz der Entäußerung von Mafchrnen, Watten Wagen und Schiffen noch ein Kapital von Kraft und Mackrt bei uns -bleibt, das in der Welt noch etwas gelten mutz. Äc Sl b« deutschen technischen Ä'stungen m dieiem Kriege rechneri wir Nicht mrt, aber es ist auch erwas inert, denn es gibt unseren Feinden und den tTaten eine Vorstellung, was unter Abzug der pottmcyen Täuschungen und Enttäuschungen in Deutschland ned) güt UTT s bleibt Nur eine letzte Kraftprobe müssen wir imRmgen & sä-ä«-!* Fs Melinit uns dies nicht, so werden uns umere Gegner bis auks Letzte ausbeuten, so werden sie unsere Ärastguellen mit ihwn eigenen Eimern auffangen. ui.sere Einheit zerichla- gen uiä) teilend über uns herrschen. vj; c ( cn Tniiü der erste und obersteGeoanreoer vicieu Millionen deutscher Wähler und Wählerinnen fern. Es br aucht^ke iner^ zettrauberche n Vorbereitung, unt^n^ 4 »St- Es bleibt uns bei dem so nahe 'N Aus- stehenden Termin keine Zeit zu aufgeregter Pvttttscher “Äte, einschließlich des Zentrums. v>er Gruppen MKs°v°litische Denken und Trachten ift weitet links aeruhttt Wir wissen, datz der neue Staat aus §ruhen soll und auf einer gerechteren Ordnung der^Vesitz^ und Einkommensverhältnisse Dre ^al^mokraten um Scheidenrann wollen die sozialifttsche Republik, ne wun cpen BrHSffH ^ Stu^e zu SMfe gehen. Sie sind sich ernig darüber datz der Zukunstsstaat" nicht in ein paar Wochen, fa, nicht em- LSWMM WWSM 8LNMMW Dci der Dahl *ut Nationalversammlung mvcb man, ^^l,^-mWuchch nach «rtem einheittrch geordneten sg£ KÄftÄK ES «SÄÄr«”- »®S“^. s ÄKSh 8 S /YÄmTt Sie bat mit uns allen, noch Max piceornmi ^ ^Lort,' ,-des schönen Lebens öde Kaste mx tm tmub Wiibervolk bestchren". Und mm sollen wrr dafür soraeii, doch sie nicht neuen Enttäuschungen entgegengetrie- \en wird daß sie nicht Utopien nachgeht, die n^ht^erstittt werden Ein friedlich sich neu entwickelndes Deutschland soN uns den wtten Segen einer festgesicherwn Krltur tmeder erschließen. Unsere schwer geprüfte Generation Hut Kwar iv-n wob berechtigten Drang nach Freiheit lind ^ortschrrtt, 'i^ch svAalm, Berhältnisse, Wschüttelung der atten überspaiarten Machtfaktoren, aber sie wünscht in w^'Gwamt^it dock> woht nicht, das Reick, MM D'mmel- und Laboratorium wilder Umsturzgeister zu machen Zn^der Ziitunst,^die uns die abgerisseneii BerbindNdi mit den arotzen Kultursbaaten wieder anMkiNipfen l>eisit, wollen wir das „Allgemein-Menschliche" wieder zu so Mü Älhen bringen, me es öweche rnsmnem Brwf- tnetäel mit Earlvle vor schwebte, als er dem Schotten schrieb. dl^ar die dniticbe Sprackie perstelsit mid studiert, befindet iichlnch^Lkwl wo' alle Nationen ihre Waren an- httten, spielt ben Dolmetscher, mdem er sich selb! be- «iche^t" Es müßte nröglick) sein das deutsche po Ursche Darwileben zu vereinfachen, naUsdem ^^Anlasse^ZP alteni Streit fortgosallen sind. Die bürgerlichen Parten n müssen sich vor den Wah cii zur 5 Latwnalversammlnng die tzcwd zur .lÄnigung' reichan, dü: chncnr geuunnjannn I Grundsätze klar znsominensossen, die sie von der Sozial- I derno kratte trennen, der es nnederrun enw eigene geschlossene Linie crufzusdelleir. So voll diese Volkswahlen für unsere 9 ^ 3 ^^ ^n wer ben — sie können sich in einem friedlick-en Geistesramp ^aziÄ^i, dran alle Verhetzung fewible^t, dre UN- so o,t das politische Zusammenleben verbittert hat. Wilson. Keine Aufhebung der Blockade. London 28 Nvv (WTB.) Reuter-Meldung. Die „Times schreib:: Die ,'mdersinniae GeMte, w^che d^^tschm h°rb- amtlich verbreitet haben wllbn^datz.^rielven werde ist SÄS L Ä ÄS Öfi LrL^n. Ärt“ ch^.ischeu VEtnissen w DeMch^d ftch^ Sfer5»£{SEÄSHE bundcs, seine Entscheidungen durchzusetzen, verfügbar Für Bolschewisten kein Brot. Bern 29 Nov. (WTB.) Das „Journal de ^nwe^gibt eine Meldung amerikanischer Blätter wieder wonach ^ckMeritwi- üSflSi^ £S5HlÄS,'srgÄ n 's« bem Prinzip verfahren werden: Für Bol,chennjten rein Vr . Englische Kriegsentschädigungsforderung. tz-SLEGWWPZ sänne nicht dadirrch geschehen, das; Tonne für ^.onne des ^xh ttt DelchsckKmd, .w^es^mmgenn^de, Ir“ Cmatönb Schiffe *u bauen, zu erner sch'.ffbnienden Aanvn ^öimte. Tic EnMiidar mätztm dic gangen genau erwägen und zusehen, wie sre chr _ ' imrd bekommen könnten, ohne sich lelbst, zu ühaden. englischen Gewässern eingetwsten ier. 5)oover kommt nicht nach Deutschland. BÜd«i mÄbe^m^l« M schlägt dafür eine Kommip-iivii mit dem L-itz m Brugel vor. Die Ostfront gegen die Versammlung der Arbeiter- und Soldatenräte. Berlin .28. Nvv. (WTB.) In. der heute im R e ich st a 9 tagenden Versammlung der ^ldmenrÄ.e BQ:lms treter der Ostiront folgende Erklärung ab. ?errr^umr £ ttLmm Kameraden ^Olirrmt «Haren WttaSta SuirlSmcSirifö nicht nur «ufS R?isg'aär«s|S9s gsö s&‘r»35.rÄ; Ä S und Ruhe mch Ordmmg a^recht zu erhalten. Tie Delegation der Ostswiit. -Oehme, Bergmann. Die Lage der Ost- und Mackensen-Armee. N^i-iin 29 Nov (WTB.) Die Delegation der Ostfront sichtlich veranlaßt, bezugnehmend auf die Etkl^rngeu ^Vorsitzenden des Vollzugsrates Molkenbuhr über dre ^.age oer LOstfront folgendes mitzulerlcn: Tie Lage ^ - mh Mackens^-Armee ist keine sweiHte, sE ttc OrbirE,^dwL«m^>E«^ten,blE Die Schuldfrage. ^^-riin 29 Nov (WTB) Tie deutsche Negierung übermittelte durch Vermittlung der Schweizerl Note an die englische, sranzösckche, belgische, lt SSÄS.iÄs.s'ÄTSr.sÄ..; SSi gcboien, di« V°-rg Sn ge. teiu« Kriege Eim-lswattn^itä"?n. tr ®S l6 »ÄÄ, MZMWWM csi i-derrnreißen die während des langen AriegE. Z . r. Vött^ dichtet worden such. Eine gerechte Wirrdigung der ainae bei Freund und Feind iü die Dorbedürgung dir die k KfSfÄ ist bic einzig Eiche »tage für einen dauernden Frieden und für ernen Bund der Volker. Die deittsche Rogierung schlagt daher vor, daß eine n t r a ’ä* Ä U *3> HW.'MLL Wi>n rvhrmftcc und fvlitische Erfahrimg einen gerechten Urten,- svruch gewährleisten. Die Regierungen lamU^ ^fü^en^ iMächte müßten sw, bemt«w- /Ti’mrrrtTS llrfimbcnrnatcnnt zur Verstlgung zu Irenen. - M £fu gelten Crzberger und Sols Berlin. 28. R»v (WTB., Die enMche FunMatunEami. vvn !c!-t silh in einem tangeren Funkspruck, Mit den Berichten C-e f™ 1 ErtüeMbarwtnng brr engst ck»en Arregsgesan^nen! S?S2tWlSl>*58ri«2SB mw sagt: Wie mm, txri einem Mann in -^SwSlvuwir Vergnngeül-eit cmxrrtnt kann, macht er ^ ÄN.Ä bii StäriiU Derrscher Tcuischlaiws SKÄ Stc^rtsmftmn der Verbündeten Mutt Erchngers Wort Die Verbündeten können die es Merbie^en lauf Unlermchung, 9^tsrmsmsvsaSL& 8Ä'JSi*Ä»tSÄ (5& au*. Soli, her jetzt täglich über d,c ShcnaTber WftnstMswndsbedmMiigen immnert. erHarte. Gegen England fechten wir. mn Beate zu mache»^ Amerikanische Strömung gegen ven Völkerbund. Amsterdam R. Nov. 'WTB., Dem „Mlg>emeen -tzondels- tzwd" Äae mk-ttvet der Wasiwigtoiier £totnqwnbciü der „Times . d-nD^Mblrltrneni and Kvw'ewattvmlm Amerika eine lmrer ckrucy* Plan eines Bolbn'bundes besblst. ^-äat ukde^ P^i^Möllkerwmdes von den Repnblch-mern t«- »MM freien Handel fÄwmi wurde und em 'SÄ^ÄT«iyoftrin zur Mge haben HwMr:^ßerdml beföidere er dm Jriternatio-nasrsMUs mid würde m die ^rsaf simg Mttüaü .VmÄndeoorgor bcivgm. C&ÄtaSÄ»ftÄ'®ieS8«4 9 « ^n toS Schieb Wesentliche Mem'chenverlust« durften mcht k^ar^n W-E,npsr mit der emhermischen Bevötkermig fdi§^m^in ac^ng»u Matzc statt und bieten bei der Mangel, haften Bewaffnung der Bandan und der Organisation unserer Truppen keine öcsorg.iiserregeude Gefahr. ^^Engerilt nur o Lage der Kiero-Anuce in ürer Ukraine, deren Abtransport Mtt dem LLASckLwmoege längere Zeit in Anspruch nehmen durste. Lebensmitttl sind dort in genügendem Matze vorhanden ^re in Berlin nwilenden Vertreter der Kiew-Armee versi chern, daß^ertth- MHoffnungen besahen, daß ur v« Harmonie mit der Bevölknung vor sich gehen wrd. Armee mnß wegm der völlig ungereä)^en Auslegung der WaNar- Mlstandsbedingunaen durch m J KL werden Solange Ordnung und Disziplm m d« Armee l^errschem wird sic ungestört bis zum nahen in Ungarn weilen können. Dann wrrd auch sie bis zum Um .N«m i'k die Heimat ttanspvrttert werden. Wenn also auch die La^oer Armee rricht völlig ungefährlich ist, so.besteht doch die mfcre öomnmg daß bis auf einzelne unvermecdlickfe Verlune auch der letzte ME von Osten und Südosten a nbte Heimat zuruck- kehren wird. Voraus etzung daz!u i Ualürd-nrgs. datz d.e Dtt.anr sation die das Kriegsminiiterrum zum Abtransport der Ostarmee vorbereitet uichk durch Unruhen und Aufloiung der -^rdnung m der veiinat gestört wird. Aufvechterhalttmg der Ordnung ist dae erste rmd letzt Beedingung für ^ glücklicheDennkehr von sM einer Million Eamer>ade,r aus dem Osten und Sudolten Auflolung oer Ordnung in der Primat bedeutet Erhebung der Letten, Fimmr, Polen Russen Ukrainer und Rumänen gegen die un Osten stehenden deutschen Truppen, val^l Odihe und Ordmmg. ^ewaM die Einigkeit des Deutlchen Rnches. Alle eure Bruder iveroeu zurüäkehren! Die Dclegation der Ostfront: Oehme, Bergmaim. Internierung der Armee Mackensen? Berlin 30. Nov. Nach einer Meldung des „Beil. Lok.- ‘ T l I lt ÖU. VÜUU. ’JIUU/ x.uu.1. ^‘‘“3.“’'/'. : . , Anz." aus Budapest wird die Armee Mackensen, br^h n. mu- 170 000 Mann und zahlreichem Kriegsmaterial m Ungarn r-ter- liiert Xtqer Veicpcug fuuuic uu »mm«..*« ^ - - f ■ 9^7 AMen Reniemmg gefaßt. In Anke rächt der Zwangslage !*U Mackensen seine Einwilligung dazu gegeben. Die Kranken und Verwundeten. Berlin 29. Nov. (WTB.) Nach weiteren Vereinbarung der Waffen still ftands kom mi ss rcm mit dev: Mlaerten wer^- alle kransportiö lügen Kranken und Verwundeten au* den /.eut.cdOi linksrheinischen Gebi-eten und den EÄneten. der, Bruckenw^e ab- cusübrt Tie deutsche Wafsenltillltandskommmlonr m ^ Staatssekretär Erzberger, Vor,itzcndcr. Die vslnische Frage. Berlin 29. Nov. lPriv.-Tel.) Wie wir soffen, fand heute vormittag eiw wichtige Kabinettssitzung statt, rn. der unter An- UtiWen Vertretern besonders Mckmche p-ra^' znr Beratung standen. Die Deutschen der Türkei. London 29 Nov. (WTB.) Wie Reuter erfährt, .löstet die Frage der WasßmstiNstandsbedingamgen rn der -Uitfot einige frrffS »ST«’ s SfS^SüÄ gestellte. Mehr als 15 000 feindliche Untertanen mÄsstn abbefördert werden. __ . Eine Rechtfertigung deä Ex-Kaisers. i K öln 30 Nov. (TrahtnochirO Der frühere Krie^berichb erstatte? der '„Köln. BoMztg.", Prof, .Wcgenrr, hatte am Tage wir der Kieler Revolution eine s/istltdndise Unterhalttmg NN dem Zik? in erklärte: Die Mnze P-Mck der le .uen Woch« vor dem Kriegsausbruch haben Bethmann voll weg mck> KS allein gemacht. Ich wußte überhaupt nubi^rv da- haben mich durchaus gegen meinen Willen nach Nonve^ ^äiwoltte die Reise nicht »nachm, da die ©efurnit.^nt der SÄ Ää«<) des österreichischen Thron'-..lgms auf q-nMi'en erklärte der Reichskanzler: Mave.-ut müssen ^ Ne zu wih-n. Wenn MaieM hier bleiben, dam. gibt c* ,üd.-r »'r.eg und d,e Welt w,. Eure» Mai«?M di- Schuld damn «tschieb.-». Tarauwn, bin- mt mb Tmbf tnötnnib der nähten Zeit wn meiner Re^eneni Mn« Ä,5 mein über die Vorgüngc ^Halden. Dur an.- d>'n„uor- Zeitungen erfuhr ich van den, »»rtga«« ,n..n.»nr m)e»r»inmckiirna sowie von dem AuÄrnsen der englv- '' - <^>.tli. linau\ Bin ich auf eigene Faust zurückgOvehrt- Beinah hattm src mich abgefangen. _ Aus dem Reiche. Wechsel in der preußischen Regierung. f r 2 ?1 ^bTB.) Bon der preußischen Regierrrng kMDe^an Ltl'lle des bishercgm Justizminilders Dr. Spahn Recht s- anwalt Dr. Kurt Rosmfeld und Rechtsanwalt Wolfgang Heine urU der Leitung des Justizministeriums beauftragt. Heine ist durch mcherweilvge Verpflichtungen, die er in Anhalt übernommen hit, vorläufig an der Uebernahme verhindert. Der Parteiausschuß der Sozialdemokratie ^ gestern^ m Berlin zusammeittrat, fasste einstimmig folgenden AaMirtz: Für die kommende Gleick)bereck>tigung aller VW^mrsskm So'.ialb TTVjfra v seit einem hilber Jalnchlndert ^tamftll. L-re erblickt in dnn gleiä-en Wahlrecht aller erwachsenen RLanner und Frauen die wichtigste politische Errungenschaft der Revolution und zugleich das Mittel, die kapitalistische Gesellschafts- orÄnung nach dem Willen des Volkes in planmäßiger Arbeit zur st^alistlschen ummwandeln. Indem die Partei ihre Entschlossenheit ausspr-cht, die Errungenschaften der Revolution gegen alle gegeilt.evolutionären Beitrebun-gm auis äußerste zu verteidigen, wendet sie sich aber zugleich mit Entschiedenheit gegen alle, die dem deupchen Volke das Tel bst de > timmungsrecht vorenthalten wollen Es wrro im übrigen die schleunigste Einberufung der Nationalver sammlung verlangt. Berlin, 29. Nov. (VT^ft^Zie wir aus dem Reichsftrbeits-- antt erfahren, haben die Vorsitzenden des Rades der Bolksbeauf- tvagten sich damit einverstanden erklärt, daß zur Wiederbele t sowie zur Errichtung von Not uiiü Behelfsbauten nach Maßgabe der vom Bundesrat in seiner Sitzung vom 31. Oktober 1918 beschlossenen Bestimmungen Bau ^ostenzuschüsse aus Reichsmitteln bis zum Betrage von IM Millionen Mar? gezahlt weichen können. In Erwartung der englischen Flotte. .Kiel, 2a Nov. (WTB.) Das englische Geschwader paifterte am 28. Nov. morgens 6 1 /, Uhr Skagen und wird heute machmittag iu Kopenhagen er wa r t et. Wie vertäutet, trifft das «Geschwader am Lwimabend vormittag in Kiel ein. ^ Goiwerneur Nvske teilte in einer Versammlung mit, daß der Führer der zu erwartenden Entontekornmission, der englische Ad- ^nnvrl Browning es ablehne, mit dem Kieler Ar beiter- und Soldatenral zu verhandeln. GesckMAunden (9 Uhr vormittag bis 3 Uhr nachmittags) auf dem Stadt. L^ensmittelamt, Zimmer Nr. 10. unter Angabe der gewunsctten Mengen zum Eintrag in eine Liste melden. Siehe Bekanntmacr ung. T ** ?. r Eiban!. Montag 2 Dezember, 2 —i Uhr nachmittags, werden die 9dnnmern 1391—1550 beliefert. a . ,_?5 } 0 t F u i Am Montag komrnen nochmals Kcmmchenselle durch die Stadt in den Marktlauben in der Zeit von 9 bis 12 und von 2 bis 4 Uhr zum Verkauf. Attr Hessen. Hessen gegen das Borgehen Ei-ners. Darm stadt. 29. Nov. (WTB.) Das Vorgaben des bayrischen Minrsterprasrdenteu Eisncr gegen dir ReichÄeitung hat das Msilche Staatsminifterium veranlaßt, heute folgendes Telegramm an die Reichsregierung in Berlin und an das Staats- mrnrsterium in München zu richten: Das Staatsminifterium der Republik Hessen protestiert ^gen den vom bayerischen Ministerpräsidenten und Minister des Aeutzern für Bayern au geordneten Abbruch der Beziehungen zum Auswärtigen Amte in Berlin. Es sieht darin eine Gefahr für die Ernhett des Deutschen Reiches und befürchtet, daß dadurch der Sepevattsmus gefordert werden könnte. Es erwartet vom Gesamt- mrrnsterium Bayerns, daß cs seinen Ministerpräsidenten veranlaßt, den verhängnisvollen Schrrtt rückgängig zu machen Eumale Interesse aller Deutschen erfordert dringend! d«klarste ErnhettlrchLnt aller.deutschen Stämme bei ben Friedens- verhandlungcn Llfrechtzuerhalten. 6 ^ dersonalnachri chten. Durch Gntschlie- tzuTtg des Minisrermms für das Bilbungswesen wurde der Letw- amtsretereudac Friedrich Hagen zu Alzey mit Wirkung vom 16. Iwvmrber 1918 ab zum Lehvamtsassessvr ernannt. Tie Familienunterstützungen für Kriegs- t e 1 1 ne hm er fvllen, wie das Wolffftch? Bureau erfäl-rt, allgemein ms »um 31. ^zemb. 1918 weiter gewährt werden. Darüber hinaus sollen den mich dem 30. November 1918 zur Entlassung kommeu- den Mannschaften noch zwei Halbmonatsrcrtm an Familienunter- stützungen ohne Prüfung der Bedürftigkeit ausgezahlt werden. büch- sck^n in den „Üchsüm Tag°t Entlassungsanzügen an Milttarvuowm. Jedem am 9. November 1918 oder später aus dem Äoeresdi-enst ottnrmvgsmäßig ausschndcnden Unteroffizier und durchden Ersatztruppenteil, der die Entlassung vor- mmmt, unentgeltlich ein EntlassungSanZug verabfolgt werden. Tie Snt^ssungsan^ügen erfolgt daher nicht mehr Re^l-sbeVeidungLjoclle und die bisher von ihr hiermit trik ^^^^Enalverbände, sondern durch die Ersatztruppen- ** Vom 29. d. M. ab muß auf den , nihrim-— Nidda und Grünberg—Londorf der Eisen bahnverkehraus milttärischen Gründen für kurze Zeft eingestellt NiL"un?LmL^ zwisLi^VE Jctöoa und Grünberg—Londorf; die Kraft»vagen dienen in erster uyd dringendsten Arbeiderverkehr, andere Rei- "uwwett zur Mitfahrt zug^assen, als darü^ V b - U ^ er bk ^hrzeiten des ih-aft wagcnVerkehrs geben dve Stationen der gesperrten Strecken Aus . ** hessischer Kunstvereiir. Tie seit am Sonn- Werken oberhessischer und Vogelsberaer Mfotrve hatte schon am Eröffnungstage einen durchgreifenden Er- 350 ^W onat besuchten am Erüff- und auch manck>es ausgestellte Kanst- ü 1 Dnoatbesitz über. Der Gedanke, daß das ^ W 1 *™ leweren Zeit vor den großen x ^helmrNen zurücktveten würde, ist erfrvrllicherwnse dm^^ÜÄ Obe^hes'/chen Kunst-Verein nicht der Fall dmn gerade letzt wird der Ktmswerern sich bemühen, das Jntereile halten und dieMenschm von dem Nicderdrückenden etwas ^ große und dankbare Aufgaben be- nh»£?*m^ C Ausstellung m geöffnet morgen. Svrrntag von .^ aI n ra ? afa >. 29 - WTB., Der frühen fortschrittliche heMche Landtagsab ge ord iieb e Piarrer Korell hat nach Blätter- Edimgcn rn eurer Versammlung in Bad Kreuznach ausgeführt. daß chr u die Stelle dcS hessrfchen Kultusm ini sters angcboteu wvtt«r ser. Er hade,«cker abgelchnt, well er sich nicht inrscin »Ee,,W-r smd zu der E-VLrung ermäch- reiner Z e i t ein solches Amt «r neuen Heimchen Mrncsterrum vo nrrgendwelcher zuständiger ^«Lle an ge boten worden ist. 3™ heutigen Minister. rn dor.'ivtaatsrrchtslehver an der Universität Gießen, Pro- mct ut, mioi Vortrag über das Verhältniswahlsystem -mryaiw des Entwurfes des ^ Staatsministeriums über ein neues ^ah^esetz gmg a : auf dre einzelnen Bestimmungen ein. Die an- weitgehende Uedereinstimmung. Slm dürfte dre Lesung des Entwurfs beeut>et sein. des neuen hessischen Wahl, gesedes für die kmrstituleiiend-Aolkskmumer im Lauf der nächsten .Xoocae zu rechnen rst. ft a V ' ^Nov/WTB.) Der Dorsitz-nde der Wa'stn- M^K^Erfföon, Lt^ssekretar Erzberger, hat cm den heisi- X * ya Brentano folgendes Telegramm geriästet: Ordnungsmäßig de mobrlrsierte Wehrmänner -?L?hrndert rm linksrheinischen Gebiet ver- Lleiben, ^ede gcgenteürge Mrttellung ßt unrntresfend. fand im Kaiser- 1 a a l dre stark besuchte Gründungsversammlung einer deutschen ^ T^bishernge mttionallibevale Bereftr hatte mH tagsvorher misgeloft und tmt ftrr einen geschlossenen Uebertritt em Boden des demokmtisckZen Freistaates stehe ^'^5" dartri sei dvlitisch »w-u^m der demo- -IÄ.^ 1 ^Eig«eu ©osialbemotratie tarn ver .lw^st^battlrch »cheide sie sich scharf von den Vera^s^-ss der Sozialdemokratie, da sie für die Echaltung des Eantag-u Mittelstandes eintrete. Sach,lich sei kernUnt^ickü2 E^sben ihrem Parteiprogvanrm rmd dem der demokratischen R.-irts-i tevne - ^urgung int Reich, und in Hessen erzr..t tvurde und hofften wenig-terrs aus ein gernornsames Vorqelxm b« -In der Aussprache, die sich hmZWch .um dre Unackan, aus denen m Tarmstadt eine zielt werden Lnntte. drehte, kam es zu 52Ä 901. bewahrheitete sich sofort die Befürchtung daß^n^Ä^ wirklcel-er Eicher Gegensätze ^liche^^'s^ dnxund treten würden. Diese Entwicklung der Dchge ist im W^rm ' dr-rgertums wie des ganzen Volkes ^ Ma in z .29 Nov. (WTB.) Ter Vollzugsausschuß des Mai^ Arbeiter- nnd^Kdatenrats wendet sich einmütig mit Ent- rüstung gegen das Telegramm des Münchener Vollzugsausschusses bet u. a die bewährten Volksvertreter Tr. David unb? ^brretwlunonäres Element bezeichnet und d-nen Enternuna ^ ^^uzer Vollzugsausschuß be- .^aftigt ^chemmal, daß er sich voll und ganz hinter die derzeitiaS Regierung der Volksbeaustragten stellt oerzecngi Arbeiter- und Soldaten rat Mainz: ge^. Jbing, fuÄÄmg ® tt6Ht ^ ben b-kmEn Söebmgun^n aen^^sp^^^^rtes Heeresgut wird eingezo- ^K^u^ahlreiche Bewohner des Torfes ffil Ä' ^^der Friedberger Arbeiter- und Soldatenrat K ben von durchziehenden Triippen eine und Gerätschaften zu Schleuderpreisen verkauft für* läSTwCrf F e slr?V 3 4 }itryci wertvolle Milchkühe Sack Weizenmehl wurden umsonst ab- -T TeIe gute Dinge wurden den Käufern angenommen und ihnen eure strenge Verwarnuna rririlt fFa Mahnahme des Fiüedberger m der, weitesten Kreisen beünint, s^öiK^W^e^-L^^ ^ m ' ble ^ s^SMysyust* Vorhandensein von £ 7 ; 512 übertragbaren Krankbnten zu unterziehen ^u- ^Vv^nf^ls mufe Öothnig erfolgen. Besteht Gewähr für die dm» Steffi 19 “ Vorsrchtsmaßregeln gegen bit Verbreidmg ?uer L.»«ettüberweisung abgeseh^ ^ £2^ (SntlaffirrDQ einer Untersuchung nicht unter- ^säÄ.^^ 2 ^vzüglich bei der nächsten erreichbaren efarö* oder der Ortsl»ehörde des Auferttlmltsorts zur Untersuchung zu melden. Die Behandlung und Vervileäunä ^Lazarett Ntuuentgeltlich. Die Unte^ch^ Stm L? StÄSärstt“'»" äs“ s ** vre, ^ . LanvkrkiS Gleben. ^ - der seit dem 3. Oktober als vermißt Nchrilbcrl ' ^ ^ Sö ' ^Ember -ms englisch Gefangenschaft versamnftul^^m fl T'i" toTfi*^r'S , > ien Dlttger^ Mi? ^ ^ Vorstand !«steht Mitglieder mtt Landtvrct Philipp Sommerlad VI. als VarsiNenden B^nnd W sich bem^SÄSÄ Großen-Linden .90 Nov. die 10 12 Aus Stadt und Land. Gießen, den 29. Novenrber 1918. Lebensmittel. ** Lebensmittelmarken. Vom 1 Dezember ^ ^ ttS&^'ÄT'Ä.'sS S » 8 ^S sAm’&Si S 9 % s SSÄ'?’uÄJ: Das Backen von Krankenbrot für den Monat D- &£? SSrt i sÄ ffitt “ W ' "Em. Be-chmfs. **' *>ß ferdefleisch-Verkauf. Die Stadt Gi«»ß«*n ift PÄst ^70^M ^kleiEu billig Z .4 ft i 'w - • r Pfund' ak^ugcben Tie ?lboabe v^-flmsch ^WeSS Gießen zu beziehen beabfichtist. wolle sich wEiiend ^-'7'"""""^^ '^la^-mvrrart,cyen nrroms wurde folgende Ent- ^ iwuc lW) wagend der üblichen schließmig ansttmmrg MigenommLn: ^Ter iväialdemorrMche 2kZ fcSÄKÄF”’■ 1 » 2 S„®SS ÄÄ ÄSÄ&Äf -• --W£ . - Ä Kreis Büdingen. • y5 n&erö ' 30, ^vv .Am nächsten Dienstag findet der ^K^Schwcrnemar kt statt. - Ms oordentlicher G^§ kommende Jahr wurde vom hiesigen Mntsgericbt der E regelmäßiger Amtstag der Freitag Woche festgesetzt. Vom 5wmmunalverbänd wurde im Gaschaus yax Post S n£ 4 ^ C ci. U€ ?V n ^ ftcHe Nr entlassene uZ^^E Soldaten ein gerichtet, deren Betrieb der Frauen vermn rn Verbmdmrg mit dem Roten ^mrz übernahm. ^ m . Kreis Schotten. _ O Gebern, 27. Nov. Die 6. Gedächtnisfeier und ßlr 8 Kri^r cncS derhsti'lSen Gemeinde, scnvd am Totc-i- ^ntag-ULend statt. Der Onsgei,lliche hielt die Gedächtnisrede ^S>en sind: Hermann Mehring W^-lm Ho f. Inhaber» des Erlernen Kreuzes 2. Klasse 'eimr- xE zur Ulrichen Än^.-ftsmedaille, Willem Gerlach l^Z^^ mren 2 - Klasse und der Hessischen T Frau f«ern mvrgen ,hre nlberue Hochzeit. In der Zeit seines 25ialmam, rtii. gesegnetem Wirkens au wrsemn Orte hrü sich Judftar nicht nur als vorbildlicher LclTrer und Erzieheft betStiÄ «wch namentlich aus dem Gebiet sozialer Fürsorge und, der Krlegswohlsahrt^jlege Er gehört daher zu den beliebteslrn Dmönlichkcitrn des Vogrlsbergs, ferne Verdienste sind durch Ans^nchnungen eutsvrecheich gewürdigt worden. „ „ t „ Kreis Fricdberst. Ye , m, 88 Nov. In einer heute -bgekvltenen fe« .^de folgende Eut. ern Bad-9tauh?im -tellt sich rückhaltlos auf den Boderc des Programms der irtzigen Rriä-sregierung und weist die zersetzende Wir- vrng der ^^partakusgruppe mit Entrüstung zurück. Tesgleichen ver- wecterr aus Zertrümmerung der Reichseinh.nt ge- rrchtete Bestrebung. Emgedenk der überaus schvierigen Lage des Reccbes ftt er sich der 9^otwendigkeit einer alsbaldigen Änberumna ter Natronalver-ammlung benmßt und erblickt in der Wiederver. svivie im Zusammenwirken mir cf,xei>CTtcit xeinafratm zwecks Festtmug und weiteren ziel. ^ ^es der demschnc Republik aus breiter Grundlage das emzcgste und -'esteste Bolltverk gegen w^che die lunge deutsche Fr-eiheit, vm melen Seiten aft-i'n !^.aus Ztveckmägzigiftülsgrüuden der ^ Vorstand, cim baldige Ver- ernigung der beiden Wahlkreisorganisationen herbeizusühren." ^. Kreis Wetzlar. 29 J ,feö - Eine EisenLahnkompanie ist in ?i?0 Mann am Donnerstag hier eingetrvffen. Es gilt Die aus Ra,npen zu schaffen. Ü :{ ^ nbc ^ Armee wird größtenteils beförbert ^ 1T3 ' CTl&a ^ ^ Lollar verladen und nach dem Osten . ^, . Dessen-Nassau. Gestern wurden mehrere Ab- r^ldartillen.e-.Regcments Nr. 76 ^Fr-.-iburg' in unter« isteme etaPFtnXnnÄtolS ^pflecftmg der durchziehenden Truppen obliegt. Moittag wird myere Stadt mit dem gesamten Armee- O^ummcho der i8^ «rm« lGeneral Huts-r, sü^inL 2 M dlrmcL-Obelckommando gehören ca. 70 Offiziere. Ee Sturmkompagrne. Tie Demobilisierung der 18. Armee soll von hier aus erfolgen. nrr- Frankfurt a. M., 29. Nov. Am Montag dm 2 zember wrrd die 213. Infanterie-Division, an der Spitze Gmeral der^r^nterre p. d. Marwitz^in Frankfurt einziehm. Die Division ^öe Stadt und wird vom Magistrat der Stadtverordnetmversammlung und dem Arbeiter- und So^^i begrüßt Es, scnd rund 20000 ME vor! ^ obzwcigm. Tr- übrigen 15 000 Meto vnjj f&Ä SÄ'sÄfS.Ä cjibcwr Provinzen und RegicrungS- ^ ei ner E dlungsgesellschaft mft besch^^ cM^^P-stücks-A„. mtb »SSet> Auskünfte in Gütervermittlnngs. mchGrnA reftntoch^l^. y 1 s-llm sonstigen die Aemsi-dlung be. rreftenden Fragen den Interessenten zur Hand gehen Die Stadt- beschlossen den Beitritt der Stadt Hanau ZLTm Wrnfr h-b-n tnsh^ch Tmnoo Obervra-rdmrm: die Stadt Kassel Landkrcrs Kassel 25 000 Mk, der Kreis Zieam- 15 000 M?' & Kcö^ge i5m ^ ^tadt Esch- Mk., der Krers Homberg 15 000 Mk, der Kreis fhliha Mtz'rEM.'MK-^ÄSTL bssää: ässäs?“ " s “ *- rtrtTmrin-tr» ^ ^ Mitteilung von der Beschlaa- ™le nT 1 biSh^ bm dem Smntatsrat Ä. ler ^ hlesrgen A.» und ^.-Rat teilt Tr. Spena- ^^^bgmommen wuckdm, mit, daß der A.- und n , , . ^j c . .Vorräte zu Ürrrecht beschlaarmhutt habe Lebensmittel seren rechtmäßig in Belgim erworben und solltm deni 7 b Mamtschch°t to K%' rfj ^ pmgiler angeh>rt, zum Gebrauch dienen um die ^^lasten- warm vom A.- und S -Rat in und solltm nach ssnrrnkfurt a M. verbracty werdm Z&Z Wen * ^ "-um Sig i« Nochrscht-mbetle zug-füha . Aus dem Dillkreis, 28. Nov. Oberhalb von Men- dors verlor der Führer eines mit Soldaten und einigen Arbeite- Ippendorf besetzten Lastautos die Gelbst An eurer Kurve stürzte der Mowrwagm hfrr hi ^ U f m ^ nmhfolgmdes Personmawv rubc m bat Trummerhaufm hinein. Ern Feldgrauer und eine «rbntrrm waren sofort tot, ein weiterer Feldgrm^mrd eir^ berterrn starben auf dem Transport nach dem K'rankmhause wäb- rmd zehn ^dgraue nnd Arbeirerinnm mehr oder weniger schwer LLSiL - ,lmm “ - “Ä B ä «inst «nd wiffenfchafL a J , m ^ b), 28. Nov. Gestern abend wurde in einer i'" Natbaus unter dem Vorsitz ^s Bürgermeisters Mueller die Billdung enes Rates rur P I l ege d e r K u n ft befchlossm. Tie t.ieugrüudung sei durch die verlaßt; es sollen dem^Rat mle Künste mrd alle Rrchtmrgm angehoren, u. a. soll er sich der ^ Verfügung ftellm. In einer meh^ ^ ^ etlW!r regten Auseinandersetzung ^ *** ?0 e 7 n ^ der jüngeren Achtungen ^ Lrte-vatur, welch letztere bereits von sich aus die Blldung ernes Krmsttates mit sehr radikalen Tendmzen in Aus- batten Schließlich einigte man sich auf eine pantattich^ ZusamTnenjetzung per verschiedenen Ausschüs e die ^«bÄ^uL^^-u. Em Organisationsstimt c. °J* V 2 S Die Vorlesungen und Heb IM-MN an r*Dechnuchen Hockstckmle Darm stadt wer dm auch im lausenden Wintersemester abgehalten werden. Das Seme'ler bat anr30. Leptember d. I. begonnen, es schließt mn 1. Februar 1919 Nachdem dre zum Heere cinberusmen Tozmlen und Assistenten vom Heeresdrenst entweder bereits entlassen sind o^er in den näcksstcn Lagen zur Entlassung kommm, können nmnnehr auch dicjmiaen V-wlcsuug-n und Uebuugeu, die lusder gekürzt wurden S &^ am-macn ^mußtm, m vollem Unrange ausgenommen werden' Edierende, dre her der Demobilisierung aus d mr Heere entlassen werdm, können sich bis mif rveiteres noch für das lausmde Sc-mester emickwcibm laftm und ihre Studien soort wieder aufnehmm In dm Vorlesungm und Uebimgen wird auf ihrm versvätetm' Ein- Ü^^it es irgmd möglich ist, Rüchicht Wtederholungshirse für Krtegstoilnehmer ftnden zur Zeft sAlms schlLl^ ISlE^r ftatt ’ W ^baues die,« &4e ^Ätschen Reiche I>at auch in der Marburger Stndmtmschafl leohcntm Widerhall gMinl>m.^ J-n den Arbeiter und Soldatenrat wuiche auch ein Studmt entiandt und diesem auf Grund allge- direkter und geheimer Wahl ein Ausschuß von fclc gestellt — ein Ereignis, nste csj der neuen deutschen Universitätm bisher wohl g *!2^r ( 5 lt ? T rst- Nebm dringenden Notstandsarbeiteu Ausschuß vor allem in die Haich gmommm in reim Vorträgen und, Missprachm zwischm den Hochschullehrern und den Studmtm über die dringend notn^nidigc Neugestaltung unserev Bisdungslpesens. besonders der Hockfschule selbst,' Aarhei't liir r °S r TI öu Leitsätzen zu gelangen, die w^den könnten ^ ^^rchfuchnmg der Neuordnung bestimmend Hernrisehtes. Eisenbahnunglück. Bkrlin, 29. Nov. (WTB.) Hinter der T«ftLower Brücke fa* ein Zug ut arte Rotte Arbeiter und tötete acht. Reparaturen atz sämtliche« Bnreaumaschfnen, vir Schreibmaschinen aller Systeme, Rechenmaschinen, Kootermaschinen,Diktieravvaraten.Ber- oielialktgungSapvaraien, Rotary usw., sowie Ueberuavme von JabresadounemeutS für Schreibmaschinen Reparativen an stationären Ervlosivmvioren. Reparaturen und Instandhaltung von elektro med. 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Dezember ab sind dio 9230B HS((tvantpot , t derTkriegshuntze. affi-Sf 5™;".äv.«a, % er Rückführung können nähere Angaben nicht oemncht unter Berücksichtigung der Transportschwieriqkeiten dieser oder jener Hund nicht oder erst später ^rücköebrochs ^Ä?i.r aäf «SiÄ «^Är.ffÄ'fSÄTÄ'C “ DMgung stellten, ihren besten Dank aus Die ^undp haben viel Gutes geleistet. ^nde Nachrichten-Mittelprüfunar-ttommifflon auf Bekanntmachung. Anlehen der Vronin» r'herf, 0 r; a „ _ Fritz Nowack Passende WJ5 a Weihnachtsgeschenke M. 35.— H. 40. — B, 45. — Bettbarchent und Bettfedern (Bezugscheinfrei) bieten an ^ L Rosenbaum&Jacobj Mtll-WlNM {ft das beste, schäumende, noch felsenhalttge Haarwaich, mittel t. Back, zu haben. ZentrabDro^erlc, SchulstraKe. 7718 iss des tesdiessl esltes», habe ich mein Geschäft wieder eröffnet. Ich halte mich meiner werten Kundschaft empfohlen. 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November Id 18. 9226B De^berb nrgermeister (Lebeusmittelamt). 1 BekÄNtttmachung »im,,KTÄ !S &Sa*£ SH» S‘Ti“i* fra's «SfiS J^srasfes lwsscheibenben Unteroffi- ■[ ben Evi-atztruppentell der die ^itlailung vornimmt, unentgeltlich ein (smtlaisii> 7 A?i„ zug verabfolgt werden. Die Versorauua «wwitffiat f0nöcat durch die LS 92S7B Holzschuhe und Pautinen t- größter Auswahl empfiehlt Uidwitj Kohlermann 8954 Bleichftraste 12. Ve Ä Verein eiiem. Jäger u.Scfiützen ~---- it- ~ v^wvnjiiimciuiin;. -ubmissioiisverkülif v. Fichlen-Terbstannrn bei der Stadt Gietzen. vorstwaridÄikl'.Alesten^n flbteiluna in 2 su ? CSirt b ‘’ ä >i:d 100 , Stockschlaa, sollen Birkengarten, ^ichten-Derbstangen im Eubm,,sinnen,^ verzeichneien Los 1 126 Derbstangen von ^lZ Zt^^ Erkauft werden ^ i)h -3B; >«>' 115 i sooo Mk. „ B „ 86, 132, 138, 147 „ 4000 « " £ " $ J3, 113, 156 „ 2000 F ” 7 r R m 141 " 800 ” h ” 6, 48 , 200 p Gießen, den 27. November 191« 3uf-: 15 °°° Provinzialdireklion Oberbefsen: — -—- Hn ^ er - -_^44D| lülölll DIlGIil, döycru.obii PfK EkMitkiü MDchkesthlllr Gitßan II. fimgebeng 8a f ISSiSS-ÄÄ ' a SSLrgstK “° rm - ,J Ubr' Mystvi. Jnsiitu,. ",""mwüVnLüdrZi'ra^ «" ^ Än^ " , mTvSZÜa®'*- U ° nn - V * Uhr. Solan. In ” S l'Srla™ a ® Cä ' ° orm - 11 Uhr. Bvian. Institut. " J* mT&e b X& n a $ m - W Ubr. Pb°fi°l.Jn- " J a mrnXZia^ D ° rm - ''-»Ubr. Bvian. In- " Kn??B?andpla^"' " Uhr. Baian. In- " “ MwB?andviai?°'- ’ IS U6r ' ®' 0 «- ^ "; b |m‘“IÄ B 2 ta|' J - DOnn ' 1/29 Ubr. ®eo 8 r. In. ' sSu!™ ^ ® eä - Dorm - 11 Ubr. Gevgr. Jnftitui " H mZ a k b Z!\af>- ^ ,/l3 Uhr. G-vgr. In " 1 fc # S8?J5Sä? e *‘ nat6m - V ’ 3 Ubr. G-vgr. 3m ^—r~i—^-^trefti on: Dr. Roller. _ 9235 B Für d,e Weihnachtsspeude 1018 atugen vom 22.-29. November 1918 weiter folgende ^ ^ ^ . ^veuden ein: ^"^r Kaffe des Noten Kreuzes: 9934^ ßjgSsn _ avMMH3I MsWissttsssrniliing den I.Der.,nachm. Z'hlibv, tni Hotel „Pfälzer H0f„. Hier anwesende ehern. Jäger und ^chüven rverden hösl. ein,ze laden. 9236 Der Vorttan. ». V. Ortsgruppe Gießen. Montag den 2. Dezember abends 9Nbr im 4tereins- beim, Horel tfobd: . Aetzkrsrö. ÜfM'eMiiiliüig D.»O.: Wirtschafiliche Bereinigung der Privat- Angestellten von Gießen u. Umgegend. , Wir bitten um zahlreiches Erscheinen. 0241D Der Vorstand. Montag, 2. Dez. 1918, abds. 8V* Ubr: ysrseniElüng im ofst Seiel Crsäherzag Ter Vorstand. 175 152 08 * 6 213 » 7 245 * 8 275 „ 9 192 „ 10 299 // 11 343 „ 12 315 ff 13 486 14 327 10-12 10-12 10-12 10-12 8-9 8-9 8-9 8-9 8-9 89 6-7 6-7 6-7 )chm. iara Sf,m ' = 20,04 = 19,69 -11,90 = 14,01 = 16,38 = 17,59 = 12,65 = 20,73 = 23,68 = 11,29 •15,38 ff J'» sz( „ 0-7 n " »MSKWSMWs äjdftl'ÖÄSgBHVW"?"* burgermeister der ©tobt V -An,eig-r für Gderhche* Samstag. Lk. Novrmb« M« An» Stadt und Gießen, den 3» November 1918. ** Derha stet wurde gestern nack Mit^lung desNcilttar- auSschusses des Arbeiter- und Soldateniaves der 'SchneidermeistieÄ lecm Eckert. Seine Stellung als Kamme runteroNizier des Land sturmbavacklotrs Gießen hat er anscheinend daM mißbraucht, um- sa^reiche Diebstähle auszuführen. In Ahnung ws^cken 9 schwere Aston Militärgut. wie GE. Hemden, D^en usw erhaltend, beschlagnahmt und durch Lastautonachivem Msernen Hof transportiert, wo sie einstweilen unter ausschusses verbleiben. Das weitere werden du Gerichtsverhandlungen ergeben, die umgehend stattfinden. *♦ ^n der köderen und Erweiterten Mgdchen- sckule hat Klasse Vlla Dienstag den 3. Dezember, vormittags 11 Uhr, zum Unterricht im Botanischen Jnstttut. BrQidPlad.zu erscheinen. Der Unterrichtsbeginn )vx die anderen Maßen tlt aus dem Anzeigenteil zu ersehen. , . ^ . ... „ -lu ** Die erste Garde-Jntanterie- ^ivm ton gibt bekannt: Briese für die 1. Garde-In anterie-^ivnwn sind bio zum 12. Dezember Postlagernd nach Gießen ZU. lenden. ** Die Auszahlung der Familienunterltutzun- «en an te Angehörigen der znm Heeresdienst EmgEcnm s>r 1. bis 15. Dez. findet vom 30. Nov. bis 7. Dez. ltatt. Dieye Sef( ^Ä 1 f u b x I ä u m. In dieser Woche — am 27° Nvv^ -- ivaren es 25 Jahre, daß die K a u t m a n n ils ch e F a ch s ch ule l^er gegründet nmrde. Aus kleinen Anfängen hat die schule, die sich Gersten vier Jahre ihres Bestehms mit genneetm Rwrman bebelfen mußte, sich erttwic^lt. Eine Blute?, .. begann sur sie. aw ^ im Sommer 1897 ihr neues Seim, das Kaumlännrsche Vermns. Haus in der Nordanlage, beziehen konnte. Von >zahr zu wuchs nun die Zahl der Schiller, so das; sie schon mehrere siahre SSr bem Kriege die Zahl 200 überschritten hatte. Dem 3rel, das sich der hiesige Kaufmännische Verein bei der Grimdung oft ija j schule gesteckt hatte, die Handlungslehrlinge und langen Kau l *ute mtt den für ihr Berufsleben nötigen Kenntinnen und Fertt^tm auszurüsten, kam die Anstalt immer näher, als die b^lsmmmec mit dem Jahre 1901 die Oberleitung übernahm und der Unterricm als Tageswlterrickit während des ganzen wahres m drei aus- sdeigenden Massen erteilt wurde. Seit ihremiW« Mt bjc Leitung der Fachschule in den bcwal?rten Händen des Vaupt- Lehrers Kncruß, der — jederzeit em pfenes Auge und Ohrsür die Bedürfnisse von bandel. Verkehr und Industrie — eS verstanDvi hat. die Anstalt den Forderungen der Zeit gemäß auszugestalten. Deshalb ließen es sich die Handelskammer, der Kaufmännische Verein sowie die Lelper der Fachschule nicht nehmen, durch u^re Vertreter ihm an seinem Jubeltage eine kleine Aunnerksamlett zu er- Schwarz-Weiß.Li *t spiele, SelterSweg 81 Ab S-mStag bis Mrmtag gelangt der 1 . Alm der Carola-ToclleTSeric zur Uraufführung, betitelt „Das L i e d d e r o l o m bi , ein Mnstlerrvman in füntsipmnendcu Wen. r^ur den heiteren Dell ist der zweiaLige Lustlpielschlager „Ter Hochzeitssrack vorgesehen. Kreis Büdingen. 4 Orlenberg, 28. Nov. Der seit dem 8 Ott. d. I. vermißte Sohn des hiesigen Bäckermeisters Frech, bermMM Frech Ins.-Regt. 81, 7. Komp., hat aus englischer Gefangenschaft geschrieben. — Im benachbarten B ergh eim ward der sohn des Schmieds Lotz, UMeroff. Aug. Loy. Jnf.-Regt. ^.11. Komp., vermißt; er soll nach Angabe der Kompagnie rn englische Gefangenschaft gevaten sein. . _ ^ Kreis Schotten. E Laubach, 28. November. Seit Anfang dieser Woche lisat eine Ersatz-Eskcchvvn vom 23. Dragoner-Regiment hier, etwa 40 Kann, »velche bis zum FricidenssckLusse hier verbleiben und in Massenquartieren untergeboacht sind. Zwei Tage^haben ine Dragoner von der Rsgimentskammer m Darmswdt Lättel urw andres Lederzeug, Reithosen, Teppiche usiv., welche m mehreren Eisenbahiwagen hierhcrgeLmmen, ausgeladen mtb un hvefigen Anttsgericktsgebäude unter sicheren Verwahr gebracht. ELaubach, 28. Nov. Auf gestern 9lbend hatte der Bund der Landwirte, Ortsgruppe Lau back;., eine Verlammluwi .rm Sckuhenhof einberußen, rn welcher Landwirtschaft^Pvofessor P ie- ver mi« Frankfurt a. M. einen IVsstündigen Vortrag über du fetzige Lage Deutschlands hielt. An der Aussprache beteiligten sich einige Anwesende, namentlich ein Eisenbahnbeamter und ein Gefreiter des gegenwärtig hier liegenden Dragoner^Regunents Nr 23. In der Versammlung, die .gut besucht war, waren zwei Strömungen wahrnehmbar, eine national-demokrattsche und eine sozial-demokratische. _ p r Maler im vorder st en Schützengraben. Erlebnis^ von Ernst Boltbehr. Oldenburg i. Gr. 1918. Druck und V-rla» » Deutsche D.-l; Em Buch «m. Li'bc 7 JB 0 »t bunbcTi I Engcllwrns Nachs. Verlagsbuck>handlung. -Rich°rd§7k. Ti- Grrlof.mg. iS* nranto'.amt eines nrnnberianten I-ensclM aus «Er ^ 8 Mk.^ schön gebunden. I. Engelhorns Nach?., VerlagsducyYM^ limg^Ltutl^art^ weltwirtsch-stli»-n Entwicklun^pr°-.-ss-s «m DUH Mbert » MLuchen l9l8, im Selbstverlag. Schrllmg>tr. 4l. Preis I Mk — Die Weltliteratur. Nr. 44 Richard Wagner, wo- I Dellen Nr 46 Charles de Cvswr: Tie Brüder vom guten We^u- \ aefidyt u. a. Preis 25 Ps. 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Er leh. bald. Friedens. Donnerstag, nachm. 5 u. abds. 8 : Beichtgelegenh. Fror- tag, vorm. 7: Segensmesse. Smnstag, nachm, o u. abds^ Beicht- Agenh. — Tiaspora-Gottesd. am 1. Dez.: Lanbach 10, Lich 9V,. vüchettisch. Infolge des Papier- Mid Platzmangels können vorläufig die Buch« eingänge nur verzeichnet werden. Eine Besprechung ist nur m den allerseltensten Fällen möglich. — Katbrin, Roman von Georg Engel. Gretblein L Lo. G. m. b. D., Leipzig. _ Die Kontrolle der Funkl-nstationen. Berlin 29 Nov (WTB.) Das Berliner Tagebbltt brachte am 29. November abends die Meldung, Mählich sämtliche F^kew ftationen in der Hand von Unabhängigen, die der Spartatusgruvve ^bestehen Minden und daß diese Unabhängigen ihren Mm scheu BteWtM ««breiten. Demgegenüber Wtew M bS fi* sämtliche deutsch- FuukenMtiEN unter der Kon- trolle der Volksbcaujtragtm aller uUeressierrnden; und des Vollzngsrates besmden, so da« >edcr Nirtzbramy aura> irgend chn^^ausgelchloe^ch.^ Leyenburg. Sanptmann^ Ledensmittcl — nach den Wctz en. Motterdam SS. No». Die „Times" mcchen ai^ Neuyl«: Die Rechernnq chattete 32 früh.ne deutsche Hundclsichnsc snr Lbcns^ütZtrmschv t.: noch Tentschland. Die Lei1->chnng beginnt nach einer CErmig Lansings im Senatsaus, chutz Mt nach den Wahlen zur Nationalversammlung. Bund neues Vaterland. B e r l i n' 29. Nov. (WTB.) An die Negierungen und Völker ^W^E^ungensKaft-n der deutschen Revoln- tion lassen sich gegen kon ertöt txon r: Bestreb nge: ttat ■td&em, nlnm di? Er n ä?r ung de- ganzen Lot-es msbesonoere der Großstädte und Jndnstriegeg-enlreu gew a hr leistet ist. jycx Bund „dieues Vaterland" W stchdurch /bnaueEmsichiN^n | Stand der Erna hrungs läge davon überzeugt, daß das deutickkVott ' von dem alten Regime hierüber jpau , o betröge n »ovrdmt^ wie über die Kriegsursack-en ^ die Regierungen der Ententt wiederl)olt erklärt haben, datz sie Kneg nicht g^en das deutiche Volk sondern argen dessen Regierung nilgren, siweäxn wir dw Er- ätung cS, bat fic ttc Leiden mistres Volkes nicht durch Ma^ nalMen er hä Iren, die sie von ihrem ^andp.mtt gmibe.i als ^iche- rungen vornelMen zu müssen, die aber überslustig O^vord^ da sich das beuti'dr Volk ein für a l : Mal von s^ner gew.l.tattgen Asudokratte befreit hat. Tie Welt kann davon überzeugt iein, daß die Fortführung der Revolntion zur sck'Mlung kosiUidirrier Verhältnisse nur möglich ist. rvenn die geringen rulandiichQi Vor- i rate durch sofortige Zufuhren des Ach-slands m fügender Weise ergänzt werden. Bund neues Vaterland. > Die Schiffahrt im Kanal. ' Haag, 29. Nov. (WTV.) Von dem Holland^ Gc^ndbm m London ist ein Gerücht eingevangen, datz dE Schis^achrt dunh den Kanal unter der Bedingung freigegeben ist, da« die .lnw^ sungen des englischen Üstmsuls in Itotterdam ur dm er Beziehung b-solgt werden, F«hs? Berlin, 29. Nov. (WTB.) In Berlin sind Gerüchte vei> bveitet Marschall F-och beahichtigt. den Wal fcn still stand schon m nächsten Zeit zu kündigen. Nach wideren Gerüchten, sollte die Kündigung schon erfolgt seit. Daß erw: fo!ch^..Ce'alst besteht, kann nicht geleugnet werden. Von b.jpmmten Avsichum oder gnr vpn einer bereits erfolgten Kündigung der AbmackMigen ist inbefferJ ^SoUte^o d). wofür nach Mitteilungen von zuständiger Stelle verschiedene Tatsachen mit völler DentlichVnt sprechen, nach Vorwänden suchen, um den Waffen still stand zu künbrgen, l'o kann nur betont werden, daß nicht nur alle amtlichen^ Stellen, sondern auch alle TruppenkommanTos und alle beteiligten Zivill-ehorden das denkbar möglichste getan haben, um alle Anforderungen des Waffenstillstandes zu erfüllen. Serben und Rumänen. Budapest. 29. Nov. (WTB.) Der serbische Kommandant von Orsova entwaffnete die rumänische Na- Itionalgarde in Mehadia und Umgebung und teilte den Führern der rumänischen LlMtationsbewogung mtt, daß ers>ie^rm Wiederholungsfälle chrer den öffentlichm Frieden gnahrdenden Umlriebc als Goi'eln in Bwiwttwur.g 'aft iwpnen wurde. F-rcruen Hessens! Tie Ausgabe, die )iung obigen Betrest's vom 13. <--Wtember laufenden Jahres ausgehoben. GemüsesorlLtz Weißkohl , . , . Retk hl . . « . . Wir ingkoht. , . Erzeuger- Kleinhandelshöchstpreis! Höchstpreis pro Zentner 4,75 Mk 8ch0 pro P'und 11 Pf. 16 „ 17 .. Rote Svei'emöftren u. längl. Karotten Zwiebeln Rote Beete....... * • Spinat . . w ... Gelbe Kohlrüben . Weiße Kohlrüben . . - Weißrüben. . - M airüben.. . 8.00 16 ., , 6,50 ik 15 4,75 ,z 10 „ 12.00 ,r 20 ^ 15,50 32 „ 7,00 Iv tf 25,00 35 2,25 7 .. 1.75 6 „ 1,50 ,i 5 5,00 ii 10 80,00 a 100 „ 40 00 60 „ 30,00 „ 50 „ 40.09 - 60 „ für ihre Gebiete für vor- - sestsetzen. die in einem ent- Amtlicher Teil. §rauen Heßens? Große Gefahr im Verzüge! Heltz mtt. der nächisten dring- lichen Gefahr unseres Vaterlandes, zu begegnen! Auf den Landstrasten w-nden m der allernächsten Zett, vielleicht schon in' den allernächsten Stunden, die heimkehrenden Kne- ger'zü uns zurückfluten Frauen Hessens' An euch, geht dre drrngende Bitte mck Mahnung, mit aller Kraft mitzuarbeiten, daß dieses Zuruckfluten in einer Weise geschieht, daß Zucht, Ordnung und Licherhett herrschen. Sellerie ohne Kraut (Wurzel- u. erdsrei) Sellerie mit Kraut (ivurzel- u. erdsrei) Lauch.- - - - kDie Kvmmunalverbände tonnen spreck>enden Verhältnis zu den Kleinyanoetspreiien >rer«n uim,cu. Hat der Anbauer besondere Aufwendungen an Arbeit oder an Kosten für die Aufbewahrung'gehabt (einmieten, nnkellern sihd dglch so erhält er eine weitere besondere Vergütturg und zwar bei Weiß- kobl, Rotkohl und Wirsingkohl bis zum 31. Dezember 1 . Zs. von 100 Mk. je Zentner, bei roten Speisemöhren und länglichen SU* tatten. lgelben Speisemöhrea, kleinen runden Karotten und der Roten Beeten von 75 Pf. je Zentner. ^ . i Ueberschrettungen vorstehender Höchstpreise werden nach d« Dundesratsverordnung vom 8 . Mai l. Js. gegen (Reicks-Gei'etzbl. S. 395') mit Gefängnis und mtt Geldstrafe vis zu 200 000 Mk. oder nnt einer dieser Strafen bestraft. Mainz den 26. November 1918. Hessische Landes-Gemüsestelle. VerwalttmgSabteilung. r Der Vorsitzende: Werner. Regierungsrat. Wiesbaden , 26. November 1918. . . —. ^ . Bezirksftelle f. Gemüse u. Obst f. d. Reg ermtgSbezirk Wresblwen. Der Vorsitzende: Droege. Geh. RegieriMgSvat. Die^Hcsiifthe LandeS Gemü'eft"lle, DerwültungsabttillM- an die , Bürgermeistereien der Landgemeinden des Landes. ^ Unter Hinweis aus vorstehende Bekanntmachung empfehlen wir Ihnen diese in Ihren Gemeinden ortsüblich zu verö fentlrchewl Zuwnderhcmdlungen sind zur Anzeige zu bringen. Mainz, den 26. November 1918. 9205c Der Vorsitzende: Werner. Regierungsrat._ mickrsm Nhkütkscr i)f§ (>rrrn kslshad Roman von A. H. Adams. (Nachdruck verboten.) (Id (Fortsetzung.) Mit der echt manirlichsn Fähigkeit, mit Datsachen her- MtsMplatzew, erinnerte er sie an den einen Vorfall des Wends, den sie m vergessen entschlossen war. Und wenn ein I Weib sich entschließt, ein unangenehmes Gsiclzehnts zu vergessen, so hat dies Geschehnis sich nie ereignet. L>re errötete und ärgerte sich über ihn, daß er sie zum Erröten gebracht hatte Auf ptuinpe Weise lvar er in das Heiligtum ernbe- drungen und l-atte noch bapi die Gemeinheit, fern Eindringen einzugestehen. . „Wie dünfen Sie es wagen!" hauchte sie und war ver- schwui^en.^ zerknirscht aus dem Garten fort- machte, erkannte er, daß es kein leichtes Stück Arbeit set, einer Dame zu dienen. Aber lvährend des ganzen .Herm- weges erwog er aufs neue in suMldbeladenem EutLÜcken, daß auch gestohlene Süßigkeiten immerhin süß smd. hatte ihn geküßt. ^ „ Und dnrch den Geschniack dieses .Kusies machte er ferne erste Bc^rnnrschaft mrt jener seltsamen Sache, dre man Leidenschaft nennt. Seine Liebe zu Em tvar ern erfreuliches Ding gewesen, aber frei von der göttlichen Narrheit der Verzückung. Aber beim Gedanken an seine Frau suhlte er sich'doch durch das Bewußtsein getröstet, daß Sybi.s Umarmung nicht für ihn bestimmt aeivesen war. Was an chm hätte eine solche unmäßige Liebe cinslößen köimen? Was war an ihnr, um Ems Verzückung zu erregen? Arme Em, mit ilfrem gesurchten Gesicht und ihren harten, werktätigen Händen! Er mußte gut sein ge-gen Em. — Am nächsten Morgen ergriff Galahad nach seinem wie gewöhnlich säMell eingenomnienen Frühstück seinen Hut und seine kleine Handtasck-e und war im Begriff, zur Tür zu gehen. Aber er hielt nnentschwssen iune und blieb unruhig zögernd in der Nähe des Tisck)es stehen. Seine Frau, die in den Gesellschastsklatsch der Zeitung vertieft war, sah nicht auf. Sie hatte „Vater" sein bescheidenes Frühstück vorgesetzt und hatte danach gesehen, daß seine Schuhe bereit sdandeu. Ihre Verpflichtungen gegen ihren Mann waren damit beendet. Er ivar in der Tat nur ein nebensächliches Ereignis in ihrer Tagesarbeit. Die Kinder und das Haus erforderten alle ihre ^lufinerksamkeit. Inmitten all il)rer Zeitttngsgenüsse wurde Frau Jones gewahr, daß ihr Mann iwch nicht gegangen war. ^r stand unsick-er und zö-gernd an der Tür. Was l)a te er vergessen? Er konnte sein Boot verfehlen und zu spät in die Bank kommen! Dies war ihm an einem Morgen im letzten Winter passiert, und der Direktor hatte ihn zur Rede gestellt. „Du wirst dein Boot verfehlen, Vater!" rief sie scharf. „O nein," sagte Galahad nervös. „Ich kann laufen." „Dann wäre es besser, wenn du dich beeiltest." Seine staunenerregende Antwort darauf war, daß er entschlossener Miene zurückvam. und, ehe sie seine fürchterliche ?lbsicht erraten konnte, hatte er sich zu chr hinabgeneigt und sie auf die Wange geküßt. , Im nächsten Augenblick war er nnt einem hastigen „Lebewohl, Mutter!" verschwunden. „Herr dn meine Güte!^ rief Fvau Jones in hilflosem Staunen. Dann wandte sie sich an die beiden jüngeren Mädchen, die iwch mit ihrem Frühstück besck)äftiat waren, und fragte: „Was in aller Welt brachte Vater bloß daraus^ Ich kmrn mir gar nicht vorstellen, was über ihn gekommen sein mag. 9üoch dazu so siüh am ?Rvrgen!" Tie beiden kleinen Mädchen, Lizzie und Gracie, waren zu sehr in Anspruch genommen, mn irgendwie Obacht geben zu können. Sie waren ernstlich beflissen, ihre Brotschnitten ruitbTjerum derart abzubeißen, daß das letzte Kleckschen Mari ne lade ans seinem immer lleiner werdenden Jnsel- chen einen herrlichen Mschluß bildete. Foau Jones legte ihre Zeitung iveg und wunderte sich im stillen. Sie dachte selten, aber sie lvunderte sich oft. (JvNsetzung folgt.) Gießen (Bretel Daum Ludwig Winkenstern Verlobte 30. November ISIS 07887 Alsfeld ötatt Karten. Trals-Horloff Anna Deltzer Richard Köhler Verlobte 1. Dezember 1918 •7551 Langd Cafö Ernst Ludwig Inhaber: Aug. Rath ° Täglich: KONZERT Eigene Konditorei. 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H. zu Wieseck i rc- x 0 Tagesordnung: k ®JuÄncä!“ U i ’ e& ¥or ' ,otlM und Huffi<6t8ral9. SJtefei den 28. November 1918. Für den Aussichtörat: Braune well, Borsitzender. NSA 8767c „Baugenossenschaft 1894 " Zu Gieße« Gingetr. Genoffenschafr mit beschränkter ? Ä?!SSäSs ,i “ st™ isemjus ür sämtliche ÄuSbefse- rungen von Schuh- Nadeln und Garn 1 Stuck M. 4 .—. ■ 8 » beziehen durch Otto l'renc, 8t«ltgart 42. Toritr. 17. - ers. nach ausw. pr. Nachn. oder Boreinsenduna. Posr- Scheck-Konto Nr. 7288. Wtedcrvrrkäuser gesucht! tteoLLL- ^erhennungen fmmi ff -— vemichifn mo L SJfllHC, Ryffp,, ll tunt ■ r, tTUhfnifhine. Unschldllch für Menschen. Haustiere und Wild. Terror-Pulver ra.ff 1 'w*^"’ Ka ’ l ® r *8se!n, Ameisen, Wanzen und Flöh* Wirkt unter Gnrnnllc UngiHig. S^ B! ß e?, -pl»a r inazoaL NfthmiU»1-8. m. I. H. Caaeiel Mönchebergstraße 10 . Vertrttar oosachlf „ M hv