N? 2Z9 *68. Jahrgang Der fcictitBtr Anzei-rr erscheint täglich, außer bonntagS. — Beilaaen: Gtehener.«kamitte, ibiötter; KteiSi loü fSr den Kreis Gießen, vrzngrpreis: monatl.'J)?f.l.35,oicrtel* jfibriirt) Mk. 4.05; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. Mk. 1.25; durch die Post Mt. 4.05 viertel- fahrt. ausschl. Bestellst. Fernivrech - Anschlüsse: tür die Schr>cklk,tung112 4»ertaa,Geschä»te'steNe51 Anschrift »ürDrablnach- richten: Anzeiger Gießen. Postscheckkonto: 5ranksurt a.M. N68b General-Anzeiger für Oberhessen v ^ ~ . 4 ,«... - Anzeigenteil: P. Beck; Zwittingsrunddruck u. Verlag: vrühl'sche Umo.-Vuch- u. 5teindru aus der Krim aus dem Seewege Sebastopol—dllkolajew erbeten, .da eisenbahntechnische Schwierigkeiten einem Abtransport zu Lande im Wege stehen. Den Vertretern ist weiter mitgeteilt worden, daß man versucht, jetzt ihren Wünschen entsprechend, in Deutschland das Bahupe rsonal für den Betrieb der den Alliierten aus gelieferten Linien zusammenzuziehen. Die 3000 Lokomottven, die sich »noch im Osten und auf dem Balkan befinden und von uns in Erfüllung der Wassenstillstandsbedingungen angeüoten worden sind, sind nicht Beute-Lokomotiven, sondern sind durchweg deutscher Dcrkimft. i. Der englische Vertreter übergab im Aufträge der englischen Regierung eine sehr scharf gehaltene Erklärung iwer schlechte Behandlung der britischen Gefangenen. Die verantwortlichen Personen würden gegebenenfalls zur Verantwortung gezogerü werden, ferner voller Ersatz verlangt und die Bedingungen des> Waffenftlllstairdes evtl, mit Gewalt durchgesetzt werden. Der deutsche Vertreter protestiert sodann gegen die vorzeitige Bes'etzung von Ortschaften in der Pfalz und gegen die^vor- 'zeitige sGeftrngennahme deutscher Soldaten aul llnksrHernie chem Gebiete. Ein srauz"stscher Aufruf an das Elsaß. Spaa, 24. Nov. (WTB.) Heute ist General Nudant folgende Note überreickrt worden: Pari s, 25. Nov. An alle! Aufruf an das Elsaß? Was für Wimder l)abt Ihr Straßburger nnd Elsässer vollbracht, indem Ihr trotz aller Bckcückungei!, trotz des verhaßten Joches, Eure treue, heilige Liebe zum Vaterland büvahrt l)gbt! Die Geschichte kennt Kocftcklos kein bereites Beispiel einer so bewundernswürdigen Treue. Ihr Soldaten 'habt helderunütig in den längsten Schlachten, die es jemals gab, gekämpft. Ihr seid ruhmbedeckt daraus heroor- gogangen. Die ftirckMrre Scknanke ist gefallen, der Adler der Grenzpfahle niedergÄnorfen. Wie einst kommt Frankreich zu Euch, Straßburger', wie eine Mutter zu ihrem lieben Kinde das es verloren und wiedergefunden Ijlat. Es wird nicht nur Eure Gewohnheiten, Eure lokalen lleberlieferungen, Euren religiösen Glauben, Eure wirtsck?aftlichen NotwendigiVeiten achten, sondern auch Eure Wunden verbinden tmb in _ diesen schweren Tagen J£ure Ernährung sicherstellen. In Vieser feierlichen, herrlichen Stunde, die der Triumph des Rechtes, der Gerechtigstleit und Freiheit über die brutale Gewalt brß!gt, wollen wir uns, Ihr befreiten Elsässer und befreienden Soldaten in der gleül»en Liebe vereinigen. Es lebe Frankreül,' ! Es lebe die Armee! Es lebe die Republik! Nord schlcswig. Kopenhagen, 26. Nov. (WTB.) Ritzan. Der Außen minister hat namens der Regierung am 25. November dem Reickstagsabgeordneten H. P. Haussen aus sein SckTreibcn bezüglich Nords chl es wi gs eine Antwort gesandt, in der es herßt: Die dänische Regierung, die mit tiefer Beftiedigrmg erfahren hat, daß sich die politische Organisation der dänischen Nord- schleswiger Wählervereüre in ihrer Resolution vom 17. November für eine Lösung der .Frage ausgesprochen hat, roelckie mit dem von den Mitgliedern des dänischen Reichstages in der Geheim sttzung vom 23. Oktober answ'prochm-'n Wunsch und mit dein fühl # und dem Interesse des Volkes übereinstinrint, wird jetzt an die lRegitwung der assoziierten Mächte sich wenden, um bei den Verhandlungen über den Weltfrieden für das Recht der dänischen Nordscküeswiger Ancrbmiung zu erlangen. Tie dänische Regierung drückt, ihr sicheres Vertvawm auS, daß damit der brcnucmdc Wunsch TaS Auswärtige Amt # gegen die Münchener Veröffentlichungen. Berlin, 26. Nov. Das Auswärtige Amthal gegen die Veröffentlichung der bayerischen Regierung über die Vorgänge kurz vor Kriegsausbruch Einspruch eingelegt. Die Veröffent lichung muß gerade jetzt, wo uns von den Feinden auf dem Weg znm Frieden die größten Schwierigkeiten bereitet werden, wie ein schwerer Schlag für unsere politische Arbeit wirken. Unsere Feinde und Vertragsgegner werden sich dieses Material für ihre Zwecke sicher zu Nutzen machen. Die Veröffentliäiung durch die bayerisck>e Regierung ist darauf zurückzuführen, daß der jetzige Vertreter Bayerns in Bern, Professor Wilhelm Foerster, seiner Regierung auf Veranlassung einer Mittelsperson des ftanzösischen Ministerpräsidenten Clemencocrn geraten hat, Mitteilungen übeü die Vorgeschichte des Krieges zu verösfentlichen, weil ein Bekennt nis Deutschlands zur Schuld am Kriege dazu dienen würde, die Entente friedensgeneigter zu machen. Nach der Auffassung, de-: Auswärtigen Amtes unterliegt es aber keinen. Zweifel, daß Clemencem! nur darauf angekommen ist, uns ins Unrecht slchen. Es ist ein schwerer Irrtum, zu glauben, daß Clemencoan! ein Mam! iväre, der sich zur Milde stimmen ließ, wenn Deutsch land jetzt vor aller Welt sein Schuldbekenntnis ablcgt. Ein Polc tiker kann nach diesem Rezept nur verfahren, wenn er sich von dem El-arckkter Clemencxau ein, vollständig falsches Bild macht. Auf Anordnung des Staatssekretärs des Auswärtigen Amtes Tr. Solf, werden im Arrgenblick die Akten des Auswärtigen Amtes, soroeit sie sick) auf die Vorgänge vor und tei Kriegsausbruch beziehen, von dem Unterstoatssekvetär D. David einer Nachprüfung unterzogen. Die Korrespondenz Hofsmann meldet: Im Ministerrat de Volksstaates Bayern lag heute folgerrde mündliche Erklärung der Herren Staatsminister v. Theleman n, v. Brenn in Nnd v. Knill in g vor: Wir erklären hiermit, daß wir von dem g-eftern durch die Presse bekanntgegebcnen Berichte des bayerischen Gesandten in Berlin mrd den darin behandelten Tatsachen bisher; weder amtlich raxi* privat die geringste Ztzenittnis erhielten ooer hatten. Dieser Erklärung der drei Herren sckÄvß sich auch frühere Verkehrsnrrnifter v. Seid lein an. Der Ministierrat schloß, von sich aus diese Erklärung zu veröffentlichen. verschiedenen Orten ftan^öfisch gesinnte Bürgcrnwrster, dre bd Klnegsbeginn ans ihren Aenrtern schieden, »nieder ein. Ludwigshafen, 25. Nov. Französische gruppen besetzten bereits mehrere Grenzorte am Südrand der Pfalz. An den tiefsten Stellen drangen sie 7 Kilometer meü m die Pfalz ein. Wie wir hören, ist gegen dieses vorzerttge EchrrWm m drst Pfalz durch die deutsche WasfensttNstandskommpnon Verwahrung eingelegt worden, dtach einer Meldung der Pfalz!, chen Ittmdschau aus Zweibrücken übcrlchritten Sonntag vormfttag t?tbt) cpc mu> frikanische Trllppen englischer und franzoMcher Ratto- nalität die lothringische Grenze und besetzten verjchredene Ort- ck)aftei! und Höhen der Westpfalz. , _ . , , f _. Spaa, 24. Nov. (WTB.) Heute x)t General Nudant folgende N o t e überreicht'worden: ^ Hierher gelangten Nachrichten zufolge ist seit der Besetzung Elsaß-Lothringens durch die Msiierttn der Verkehr zwüchen diesen Gebieten und dem übrigen Deutschland gänzlich untcrbrvch^r. Ti"s erstreckt sich nicht nur auf den Personen- und Güterverkehr, sondern auch den Telephon-, Telegramm!- und PoiLverkehr. Hwr- durch, ist auch der Zahlnugsverkelw zwischen Elsaß-Lothringen irnp dem übrigen Deutschland zum Stilssürnd gekommen. Wie ohne werteres ersichtlich, iverden hierdurch Folgen hervorgerufen, dre das Wirtschaftsleben in den elsaß-lothringischen Gebieten aufs schwerstr bedrohen. Die Lohngelder können an vielen Stellen nuht rechtzeitig beschafft werden. Ferner gehen die Gelder für aus geführte Lieferungen nicht an die EkTrpiangsberechti^ten ein &at bvet ' Tagen sind ähnliche Zustände auch kn den besetzten linksrhermichen Gebieten eingetreten, besonders in Saarbrücken. Es ward gebeten, diese unhaltbaren Zustände, namentlich auch^im Interesse der linksrheinischen Arbeiterschaft, die an erster Stelle hiervon betroffen wird, sofort abznstellen. gez. o. Haniol. Slraßburg, 25. 0Lov. (WTB.) Nach einer M^mng der Agsnoe Havas hielt Marschall P z t a i n, von GeneralsCastelnau be-- gleitet, heute seinen feierlichen Einzug in Straßburp an der Spitze der Armee Gouraüd. Die englische Flotte nach Kiel unterwegs. London, 25. Nov. (Reuter.) Heute um 9 Uhr fuhren Vorposteneinheiten der englischen Flotte nach Kiel ab, darunter eine Flolille von Minensuchern, die nach Kopenhagen fah-i ren, um die Dunddurch'sahrt von Helsingfors nach Kiel für gröbere Schiffe, die folgen werden, fteizumachen. Fronttruppen und Arbeiter- rknd Soldatenräte. i. Köln. 27.Nov. (Drahtn.) Die „Köln. Ztg." meldet mrs Lennep: Die durch den wechs^elvollen Kampf um das Be- zirkskvmmando hervvrgerusene Spannung ist durch das Eingreifen, des Oberbürgermeisters und das Kommando der durchziehenden Truppen gelöst worden, noch ehe von Remscheid herbeigerufene, dem Arbeiter- und Soldatenrat ergebene Truppen eingetroffen waren, die die Absicht hatten, gefangen gesetzte Arbeiter und . Matrosen zu befreien. Uni die Bürgerschaft zu beruhigen, wurde gestern abend vom Bürgermeister ein Flugblatt ausgegeben, in dem versichert »vird, daß die Fwnttruppen nicht die Absicht gehabt hätten, die Arbeiter- und Soldatenräte zu beseitigen. 9kur nw der '-oldatenrat, toie hier, aus ungesetzlichem Wege zustande gekommen ,ei nnd unV'ehllche Handllrngen, wie beim Landsturmbataillon Lennep, Waffenabnahmc der Fronttrnvpen. Verschleuderung von H eros ignttnm u. a. m. begange t worden seien, ha c d r Solda errat ausgehoben iverden müssen. Dir bei dem Gegenangriff in Sicherheitshaft genommenen Personen wurden heute früh wieder in Freiheit gesetzt. Unter diesen befindet sich auch ciner^der Hauptführer der Unabhängigen in Remscheid, Otto Braß Schriftleiter der „Remscheider Arveiterstimme". Wie wir höreck, hat sich der Arbeiter - und Soldatenrat in Lennep frei)vill,ic aufgelöst. so daß also für ihn eine Neubildung erfolgen dürfte. i. Köln, 27. Nov. (Drahtn.) Der „Köln. Volksztg." zufolge haben Truppenteile der 6. Armee, die durch den Kreis o l i n g e n zogen, den örtlichen Arbeiter- und Soldatenrat abgesetzt, ebenso in W i er b o r f. Während der Sitzung des Demobilmachungsausschusses erschien ein Vertreter des Arbeiter- und Soldatenrates nnd erklärte, dir 9. Reserve. Division der 6. Armee habe die Truppen angewiesen, die rote Fahne von Len öffentlichen Gebäuden und Reg'.erungstafeln her- unterzuholen. Wenn txn: Befehl nicht zu rück genommen J^rde, »verde der Arbeiter- und Soldatenrat Alarni läuten und die Sicher- heitslvachen zu Gegeumaßnahmeir aus rufen. Tann werde es zu ftnen Bürgerkrieg kommen, für bei! sie die Verantwortung ab- Lehnen müßten. Ter Oberbürgermeister vertagte hierauf die Sitzmrg, um vermittelnd einzugreifen. Die deiit?chnationale vollrpartei. Mit der deutschnationalen Volkspartei, die sich mit erneut längeren Aufruf an die Oefsentlichkeit wendet, tritt in kurzer Zeit die dritte neue Partei vor das Volk. Sie umfaßt, wie die Liste der derbe A»§ dem lleichr Aus dem vom arlsruhe, 26. Nov. Die Rheinbrücke Feinde besetzten Gebiet. konservativen v. Seemitz, Graf Moltke. v. Hahlem und Bvedt, bte Antisemiten Werner (Hersseld) und Schiele (Ncmmburgtz den christlichen Arbeiterführer Behrens, den Staalsminifter v. Delbrück und zuletzt den Ctief des früheren Zivilkabinetts des Kaisers u. a m. Das Programm der Partei iritt für ein starkes deutsches BolksmnA eil!, fordert die Rückkehr von der Diktatur einer einzelnen Klasse zu der nach den letzten Ereignissen allein möglichen parlamentarischen Regierungssvrm, verlangt Freiheit in Wort und Schrift, Aufrechterhaltung des Grundsatzes der Privatwirtschcht, gesündere Bevölkernngs- und Siedelungspolitik, Ausbau dec Sozialpolitik. Boamtenfürsorge, Mittelstandsschutzverei nigung. die Verbesserung und freiheitliche Ausgestaltung der Gemeindeverfassung und toeiteste Mitarbeit der Frau im öffentlichen Leben. Mit dieser neuen Gründung erhält das deutsche Parteilebenin Zukimst folgendes Bild: Ganz links stehen die Sozialisten, deren zwei größte Teile, die Unabhängigen und die Mchrl)eils'o ialisten, sich zusammentun werden. Tann folgt die Deutsche demokratische Partei, die aus dem Gros' der Fortschrittler und den linksgerichteten Nationalliberalen besteht. Es folgt die Deutsche Volkspartei, die sich aus der Mehrheit der Nationalliberalen und den rechtsgerichteten Fovtschrittlern zusammeirsctzt. Das Zentrum bleibt wie seither die Verttetung der katholischen Volks teile. Die Rechte, also die bisherigen Konservativen, Freikonservativen und Antisemiten, gehen in der neuen Deutschnationalen Vosksparwi an». * Berlin, 26. sttov. Wie dem „Ta^wl»latt" gemeldet wird, »vill der Kultusininistrr Adolf H o f f m a n n ein Monopol r ü r sämtliche Schulbücher lierstellen. Sie sollen unter Aus- s'chaltimg des privaten Verlagsbuchhandels und der privaten Buchhandlungen vo»l Staats wogen verlegt und gedruckt »verden. — , Ferner wird eine Verordnung vorbereitet, die den Frauen bis mit dem Vatikan bilden. In den südelsässi-i zur lltogelung der gesamten Kvmmunaltx-rf'assun^ die MögUckvkeit und Dörfern sind auch schwarze Kolonial- bieten soll, mit gleickMm Recht »aic die Männer in die städttscheu bei Weiß weil ist auf der badischen Seite seit dem 21. November von den Franzosen ^besetzt. Als von deutsck-cr Seite gegen dieses un gereckftserttgte Vorgehen protestimck »vurde, gab d^r ftanzösisch» Offizier die Antnwrt, er habe Befehl hierzu. Die Franzosen fcir*f Soldaten der großen Nation nnd von Disziplin. Wenn er Sozialdemokraten vor sich hatte, dann stwäche er überhaupt nicht mit ihnen. Außerdem ließen die Franzosen am andern Tage verkünden, daß sie auf jeden deutsckfen Soldaten schießen »würben, der sich mit roter Schleife oder Fahne sehen ließe. Vor', der ellässrschen Grenze wird berichtet: In Elsaß- Lothringen richten die Franzosen bis ^ur Wiederherstellung- der früheren Departements provisorische Zivilverwalttmgen eilt. Die Frage der Kirchen würden träger wird den Gegenstand einer Vereinbarung scl^i» Städten truppen zlur Besetzung LLngcttVikeu. Die Franzose« setzen chlDeputationen gervätzü: zu werden. A«K Stadt «nd Land. .Gießen, den 27. November 1918. Lebensmittel. ** Freibank. Ttonnerstag den 28. dLovemder werden von «—4 Uhr die Nummern 1051—1240 beliefert. * Kartoffelversorgung. Tie Marten, die in der vorigen Woche nicht beliefert UHNDen komtten, belialten ihv: Gültigkeit. Kartoffeln sind heute zu haben bei R n m p f und Drechsler. ** A rbei ts j ub il äum. Ter Schreiner Georg Schneider aus Gießen konnte gestern auf eine 25jährige Tätigkeit bei der Firma Emil H. Müller zurückblicken. Durch Fleiß und treue Pflichterfüllung hat er sich die volle Zufriedenheit seiner Arbeit- (jefor erworben, die ihn aus diesem Airlaß im Beisein aller Mitarbeiter herzlichst beglückwünschten. ** Beförderung. Ter Gefreite Ludwig Schmitt, Sohn des 'Kaufmanns Ludwig Schmitt dahier, wurde zum Unteroffizier befördert und zum Offiziers-Aspiranten ernannt. ** Landwirtschafts-Pferde. Freitag den 29. d. M.. 9 Uhr vormittags, werden in Wetzlar, Faarplatz, zirka 160 schwere, mrttelschiwere und leichte Wirtschafts-Pferde mit Ge- sckärren mrd zircka 60 Wagen des A. O. K. 3 öffentlick) meistbietend gegen Barzahlung ohne Haftung für Fehler usw. versteigert. Siehe Anzeige. ** Kraftstrombeschrä nkung. In Ergänzung der Be- kanntmackmng vom 20. d. M. werden die .Krafffstromverbrmicher dringend ersucht, ihre Kraftentnahme auf den Zeitraum von vorm. 8 Uhr bis nachm. 4 Uhr zu beschränken, anderrrfalls gänzliche Abschaltung erfolgen muß. Des Ferneren werden die Lichtver- braucker infolge der Kohlenlage dringend ersucht, größte Sparsamkeit zu üben. ' ** Zur Ersparung von Heizung und Beleuchtung werden die Dienststunden der städtischen Dienststellen vom 28. ds. Mts. ab bis aus weiteres von 87* Uhr vormittags bis 37r Uhr nachmittags festgesetzt. Das De mobilmach nngs-- bureau bleibt von 8 Uhr vormittags bis 7 Uhr nachmittags ^öffnet. ** Verhaftung eines Pvstwagenräubers. Am 26. d. M. gegen 5 Uhr nachmittags wurde am hiesigen Bahnhof ein Mensch betroffen, der einen Postwagen beraubte, worauf seine Fest- nahmie durch die Bahnhofskmrmandantur erfolgte. Auf den: Wege zum Arresthaus unternahm er in der Bahnbofftraße einen Fluchtversuch. Als er aus dreimaliges Anrufen nicht stehen blieb, machte der ihn begleitende Soldat von seiner Waffe Gebrauch mch verletzte rhu unbedeutend am Bein. Es kommt hier ein unbekannter Mensch in Frage, der sich schon längere Zeit in verdächtiger Weise am Bahnhof umhergetrieben, dessen Personalien noch nicht festgestellt werden konnten, weil er sich in Widersprüche verwickelt hat und der offenbar diese Ticbstähle gewerbsmäßig betreibt. — Bedauerlich war ber dem Vorfall, daß das Publikum ParteisürdenDieb ergriff und den begleitenden Soldat und Schutzmann belästigten, und bedrohten. ** Gefährliche Mil chkanne n. Verlinkte Kannen zur Beförderung von Milch sind in erheblichem Umfange zum Verkauf angeboren worden. Solche Kannen gefährden die Gesundheit, insbesondere der Säuglinge. Ter Minister des Innern hat deshalb die Beamten und Sachverständigen für den Lebensmittelverkchr hieraus Hinweisen lassen. Die Erzeuger und Verkäufer von Milch sollen in geeigneter Weise gewarnt werden. ** Li cht spielhaus . .Bahnhofstraße 34. Wie bereits mehrfach angekündigt, wird von heute ab die Lichffpiel-Oper „Ter, Wafftnsckxmied" aufgeführt. Die Vorstellungen finden bis einschließlich Freitag täglich um 3.30, 6.00 und 8.30 Uhr statt. Näheres siehe im Anzeigenteil. » Landkreis Gießen. K. G r v ßen - B u semd bei vielen Leuten so entwickelt baß man rt,fT bi- rWf/wmrPin ffKinimm» (Zi 5' bahnzüge Umgegend Soldalcnc Dabei bes -ei'ühtt tw ■■■ ?. r i o bt r o, 25. Nov. Ein Posten stehender Soldat wollte einem katnetaoen me Einrichtung eine? Armeerevolvers crllären. I^lhuß losging und den Kanter ao-en tvr zu Boden streckte.'— I Die Kinder der Stadtschule erhalten in zwei Sälen sogenanntes Notunterricbt. — Do rhe im. Nach schwerer Verwundung starb in einem Reservelazarett der Leutnant d. R. Ernst Papst In Haber des Eisernen Kreuzes. r s ^ 0 ? sta d t, 25. Nov. Nach 40monatiger treuer Pflichterfüllung starb fürs Vaterland der Schütze Karl Kull- m an n Inhaber des Eisernen Kreuzes und der Hessisck-en Tapfrr- keitsmedackle. — Fauerbach. Nach kurzer Krankheit starb nach 50monatig^r treiier Pflichterfüllung der Landsturmmann Friedrich Karl B e ch t o l d. — Wennings. Ten Heldentod starb der Pwmer §ß-org Groth. — Borsdorf. In einem Kriegslazarett starb nach dveiiährtger treuer Pflich erfüllung der Landsturmmann ?ours Weide. — Nidda. Aus amerikanischer Gefangenschaft jchneb der Musketier Theodor H e i n e ck. ^ Kreis Wetzlar. m .We tzlar, 26. Nov. Bei Tießmbach wurden drei auf dem Bahngbns stehende Eisenbahmvaggvns beraubt. Der eine Wagen barg Wein für die Mirigsdergcr Lazarette, der zweite Feldpvst- pakete, der drrttc die Möbel einer Flüchtlingsfamilre. Hessen-Nassau. ö * ^ Nov. Der Magistrat cnvarb vor- icAr/1 1 ^ Genehmigung der Sodtverordn-^ensitzimg den .0 b00^.u d at re ec g ojt t St i .brü h der M Ueldeut chnn Har> ! ^"dpuilrie bei Dietesheim zwisck-en Hanau uuo Mülheim am Main, ^/as Steirimaterial ist für die städtischen Straßen- bauzwecke gitt braucHar und deckt für 3^-40 Jahre den städtischen ^dedarf. Es ,oll ans Kraftwagen nach dem nur 15 Kilometer entfern-, ten Frankfurt befördert iverden. Ten Berechrungen zufolge erspart 5 l r C n™5 Q ™ ön . Gestücksteinen in jedem der ersten drei Jahve schon J'J 000 Mark gegenüber den Syndikatspreis-en. Die Gesamtkosten für den Erwerb des Steinbruchs stellen ,ich auf 170 000 Mark - Frankfurt a. M., 26. Nov. Der Einzug, von mT o/ ll ? l, cl I i n Frarrffutt erfolgt erst anfangs nächster ^ Dezember trifft die 213. Division, etwa 20 000 Mann, mit General p. d. Marwitz an der Spitze und dem Ltabe des Armemberkomni-andos 5 hier ein. Ten Truppen me am Tage vor dem Eimnarsch in den Tärfevn westlich vor Frank- rsind, wird von der Stadt bei Bocken heim ein Mülcker Emvfan g geboten, an den sich eine Parade sck>ließen wrrd. Tre 213. Drvision setzt sich aus mitteldeutschen Truppen zu- lamnren. ckußcr dic)em Durchzug sind für Frankfurt keine arößeren > gigcklostenen Truppenkörper zu erwarten. !. u ' 23. Nov. Am lstengen Nordbahnhyse wurde heute M/h der Babnarbeiter- O e st r i ck aus Ostl-eim bei Ausübung seines Tienstt^. aus unaufgeklärte Weise erschossen. Es kvnnte noch nicht festgestellt werden, wer den Schulz abgegeben hat, doch wird allgemein angeiwmmen, daß am Balmb/e sich herum treiben des E^rndel d»Oi Tod des Mannes aus ixnn Ge'mssen hat. Ein anderer Arberter wurde ebenfalls am Nordbahnhofe durch einen Schuß schwer verletzt. ~ . , = ö a n a u. 26. Nov. Ans dem Modewarenhaus von Karl ^ ohne, Nürnberger Straße 35. ^wurden durch nächt- Einbruch Herren- und Tamcnklmder, Seidenstoffe und Pelze im Werte von annähernd 110 009 M gcktoblen Außerdem röubten dre Einbreck^ den Kassensckwank samt Inhalt und sämtliche Geschäftsbücher. 1500 Mark Belohnuiig setzte die bestohlene Firma auf die WndererlanguiTig des Tiebsgutes aus. ■ut-l ^ Nov. Der Arbeiter- und Soldalennat dahier gibt folgendes bekannt: Leit einigen Tagen besteht in Idstein eine AA^s^^^khe' ber es in den letzrten Damm gelungen ist, Schleichhändler und Hamsterer, die von der Westfront uad) der Heimat initern>eg3, in Idstein abzufangen. Gestern abend wurden hier zwei Wagen angehalten, die größere Bestände Lebensmittel hierberbttngen wollten. Der Fühttc war Tr. Spengler von der Nachrichtenabteiluiw, Armee Antwerpen. Spengler wollte die Sachen bei seinem Schwiegervater, Sanitätsrat Dr. Klein, abladen Der Wert der Lebensmittel bettägt ungefähr 20 000 Mk., außer« den zwei Gespannen. Lebensmittel und Gespanne wurden vorläufig zur Berfügirng des Stellv. Generalkommmidos gestellt. — Gestern früh wurde ein Wagen bayerischer Soldaten mit zwei Pferden an geilten der ebenfalls Bestände an Lebensmitteln mit sich fühtte. die hier beschlagnahmt wurden. — Zwei Autos, die gestern mittag beladen hier dnrchkamen, wurden nach telephonischer Be?rachrichti gung des Generalkommandos in Frankfutt dotthin übersühtt. I - lWTB.) Bereits vor einigen Tagen hatte ein Offizier mit zwei UTttervffizieven eine der von dem Triumph- > bogen vor dem Bahnhof wehenden roten Fahnen herab- zu r eisen versucht. Heute Mh 57r llhr erschienen Leutnant Kttig-r. Rittmeister Kvoska und ein dritter Offizier, dessen Nrmen rnckt seitgeitellt werden konnte, und rissen beide rote Folwen herab um sie zri zerreißen. Auf die von dem Posten alarmierte Wacht- inannschaft schoß Leuttrant Krüger mit dem Gewehr. Er Mirde dar auf von der Wack»e tödlich verletzt. Der Rittmeister tvurde gestellt und a b ge^fü hr t, der dritte Offizier ebenfalls. Ter Zentral- Arbetter- urrd Soldalennat tvarnt in einem Aufruf vor Beleidigungen der roten Fahne, die unnach'ichllich geahndet werden müßten und verweist auf das Beispiel der Sozialdemokratie, die trotz ihrer Ansichten die schwarz-weiße und schwarzMeiß-wte Fahne unbeanstandet lasse. = Löhnberg, 26. Nov. Ter 14jährige Sohn dos Lehrers Gath nahm von einem hier einguattietten Militärautv einen Armeerevolvcr. Er hielt im Scherz die Waffe gegen sich, drückte i ab und sank ins Herz getroffen t o t zu Boden. ch. St. Goar, 25. Nov. Eine Schiffsbrücke beftndet ftch Zwischen hier und St. Goarshmcken im Bau. Die Brücke wird fünf Divisionen der Armee von Gallwitz, die vom Hunsrück kom men, zur Ueberschreitung des Rheines dienen. Fc. W i e s ba den , 25. Nov. Der Arbeiter- und Soldatcnrrt dahier hat beschlossen, von heute ab alle in Privathanshaltungerz des Stadtkreises Wiesbaden beftndlichen Vorräte an Getteidemehl, Fleisch, Fleischdauerwaren und Wurst, Fett, Zucker. Eiern als be^ schlagnahmt zu erklären und bis zum 20 November zur Ablieferimg zu bririyen. Für jeden Haushaltungsangehörigen dürfen zurückbehalten werden: drei Pfimd Getreidemehl, drei Pfnnd Fleisch, ein Pfund Fett, vier Pfund Zucker und 30 Eier. f fc. Wiesbaden, 26. Nov. Die rote Flagge wurde nunmehr hier aus dem Schlosse gehißt. fc. Worms. 26. Nov. In nichtöffentlicher Stadtverordneten sitznng wurde beschlossen, gegen zwei Stimmen, dem Rückttitts- gesuch des Oberbürgermeisters Köhler nicht stattzugeben, zumal in dieser schwierigen Zeit jede verfügbare Arbeitskraft in Anspruch genommen werden müsse. Gustav ^chro er, Ter Herland vom Binsenhvfe. Ein Roman. (Grote,che Sammlung von Werken zeitgenüssisther Schttit- fteller Band 132.) Berlin G. Grote. ^ Die Lerche. Auswahl schwäbischer Tichttmg von den Wnsangen bis aus die Gegenwart. Von Luüloig Finckh. Gebunden 6 Mark. (Stuttgart. Deutsche Verlags-Anstalt). von Glcichen-Rußwurm: Der Qk)d,zAyte der vornehmen Welt im romanischan Mittelalter. Preis 11 Mk., gebunden 15 Mk Verlag Julius Hamann. Stuttgart. " re t. Ziß a ^ 0 n vo r dent Feinde. Bon Leutnant Max Erhardt Führer cmen Ballonzugs. Mit 16 vorzüglichen Aufnahmen. Preis 3 Mark. Verlag Julius Hoffmann, Stuttgart Hochland. Divnatsschrift für alle Gebiete des Wissens, der Erattr unb Kumt. Heransgegeben von Professor Karl Muth. ^hrl'ch 6 M duhandlung. Kempten und München. Viertel- Letzte Nachrichten. Airche «nv Schule. -- F r a n k f u rt a. M., 25. Nov. In der heuttgen Magisttats- sitzimg wurde für Frankfurt als erste Sladt Preusrens die Einführung der Einheitsschule zum 1. April 1919 beschlossen vermischtes. * Der ehemalige „Oberbefehlshaber" Kaiser Karl. Der „Abend" bringt heute die auffehenerregende Ent- bülluna, daß Kaiser Karl sich für das Oberkommando über seine Armee nicht weiriger als 17s Millionen Kronen jährlich habe zahlen lassen. Interessant ist, daß der Kaiser auch für den Monat November die ganze Rctte ausbezahlt erhalten hat, oknvohl er bereits am 2. November das Ofrerfbmnuntbo nieder gelegt hat Die Nationalliberalm uns die Deutsche Dcmokratischk Partei. 26. Nov. Gestern abend fand in Berlin eine Bttfammlung des nationalliberalen Haupl.vereins mtt dem Thema Die Rcvollttion und ihre Folgen" Mtt. Dabei tant es zu lebhafteit Auseinandersetzungen über die neugegründet» deutsche Demokratische Parier und Deutsche Volks- Partei. Der Vorntzeirde Justizrat Marwitz führte aus, daß die GepnmrngZfrage, ob rnan den monarck>ischen Gedanken verlassen und pch zur Republik bekennen dürfe, keinetr praktischen Sinn mehr Umonarchischen Gedanken der Kristallisationspunkt fehle. Die alten Pnogmamme gelten nicht wehr, es gebe heute keine uatronalltbewrle chattet. Die Versuckiie zur Bereirrigurtg der beiden liberalen Richtungen, dre schon vor derMevolütton im Gange waren fereil vorläufig mtßlut^en. Der Vortragende warnte vor einer Mitch-maickchattec von Weßarp bis ^tegettvald und bat, diejenigen Lttmmeii zu imterstützen, die eine Vereinigung der demvkratisck-en Pattet mtt der Deutschen Bolkspartei anstweben. Dr. Strese- e r werde sich der Verernigvmg nicht widersetzen, Wfern E Grrmrtieir gege^ würden. Es könnten Zeiten kommen - ©JL2 lrr9er dre Hand ernvs anderen Bürgers ab.oeisen dürft tm Kampfe um Ruh- und Freiheit. Minister Dr. Friedberg erwartet, datz dte alten geistigen Traditionen in höherem Maße erhalten bletber», als es jetzt den Anschein habe, und empfiehlt . betten bürgerlichen Gruppen, gettennt zu rnarschieren. aber tm Wahlkampf veremt zu schlagen. übrig-m TisLissionsrednern wurde die unbedingte ^wtwer-Digbett der Bereinigung und ihre MöglickKeit immer Tr. -ckiacht als Mitglied des vorboreitenden Aus- Temvkoatrschen Partei erklärte, daß das nationale ^chius vorhanden sei und in ausführlichem Äkttonspnogramm deutlich hervortteten »verde. r.r*: 1 ? Bttsammlung erklärte in einer Resolution, daß die Zer- ^ Büvgettums in ztoei selbständige Umstanden vermieden weiden müsse, und ersuchte bat Vors band, entschieden auf den Zusammenschluß zu emer guoßeii bürgerlichen demokratischen Pattei hinzuwirken. Eine Rede Lord Robert Cecils. L o n d o n, 26. Nov. (WTB.) Reittermeldnng. LordRvberl Cectl hat gestern in Hitchin (Grafschaft Hettford) über die F r i c o c ns de d i In g u n gen gesprochen und betont, daß bie= r • ^VN deü im Kriege begangenen „Weltverbrechen" schuldig seien, bestraft werden müßten; keine Aussicht sei im ^mde weiter verbreitet und tiefer eingewurzelt als die, daß iebQe Jtepi€rm i fl bu m finem demokratischen Lande zur Macht gelange, dieser Ansicht Rcchiiung tragen müsse. Besonders diejenigen, die an den Mißhandlungen und Grausamkeiten gegen hilfllise Kriegs^ settm. müßten die schwere Hand der international len Rechtspflege zu suhlen bekommen. Die Bcstrafung inter- na tio nal e r Verbrechen sei die Grundlage des gonzen Be- grlffv emes Völkerbundes. Ein Völkerbund, der sein Dasein nicht mit dem Drangen auf Bestrafung derjenigen, die internationalev verbrechen schuldig seien, begänne, würde ein übler Scherz sein (Langanhaltender Beifall.) Dem Gegensatz zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer müsse ein Ende gemacht werden: die Arbeiter wMmi enae Fühlimg mit dem Unternehmen haben, in dem sie beschäftigt seßm. Auf Fragen wegen der B l o ck a d e gab Cecil zu, txbei gehler gemacht worden seien, aber im allgemeinen sei dies Verfahren richtig gewesen. Keine Blockade der Weltaeschichtt sn wirksamer gewesen als diese. Holland und die Entente. r ? 8CT - ) Davas. Die französische PnLsk be- spricht lebhaft die Haltung Hollands und die Handlungen des Haager Käbinetts. Der „Mattn" bezeichnet diese Handlungen als Niangel an Folgertchttgkert und fügt hinzu: Der Aufenthalt „s.Krisersu des Krönprinz.e^ er7 A ah he tätigsten Patteigänger in Holland verpflichte die Regierung der Niederlande zu gewissenhafterer Neuttalttät und zu größerer Besonnenheit als irgend eure andere. Die %?te der französischen Re- gr^ung fti dw erste Warnung. Das „Journal" spricht sein- Ulb^aschung darüber aus, daß die Haager Regierung ihre Ge- sMigveltsarte gegen Deutschland vervielfache, welche die Achtung sur die Besiegten mcht allein erkläreu könn-e. Die Regierungen SÄ Paris und Brüssel sähen sich gezwungen durch wieder- holte Einsprüche, eine Reihe bedauerlicher Tatsachen zu kennzeichnen. Petit Parrsien" erklärt, daß die Einsprüche der Ver- tteter der Alliierten sich wiederholt gerichtet hätten: 1. Gegen die Tuldung des Durchmarsches deutscher Truppen durch Limburg; £' d-re dem ehemaligen Kaiser Wilhelm geivähtte Gastfreundschaft; 3. gegen die Internierung von deutschen Torpedo- brwteil imd Mmensuchern in Holland, welche von Antwerpen auS- g'fahren seun, eine Handlung, die den Bedingungen des Waffenstillstandes zuwiderlaufe. Haag, Z6. Nov. (WTB.) Korrespondenz-Bureau Anläßlich der m de Zneitungnr veröffentlichten Berichte von Pariser Blättern, wonach die holländische Regierung bei den Bereinigten Staateil als Vermittler auf getreten sei, um im Jitteresse Deutschlands für eine Milderung der Waffenstillstands- b e d i n g u n g e n zu wirken, erklärt das Ministerium des^ Aeußern. das; diese Berichte und infolgedessen auch die voii ihnen aus^ gehenden Betrachtmigen einer tatsächlichen Grundlage entbehren. Getreu den Richlliuien, die sie während des ganzen Kneges einhielt, jede Vermittlung, die nicht aus beiderseitigem Verlangen beruhte, zu vermeiden, enthiell sich auch die RSgierun» m der erwähnten Frage jeder Vermittlung. Ungarn und die Kirche. Budavrst, 25 Nov. (WDB.) Ter ungirrsche tithvlische Eplskovat mck dem ,Mrsdprimas Csemoch an inn spitze richtete an den Minrstervräsidemten Krvolyi ein Schreiben, worin er «Mt befe bte Kirche zur VernnrNirlmn» der demokratischen Bes ihre form chren hnntzu goei 4 neten Grundbesitz der Re- giertmg zur Verfügung stelle. Amtlicher Teil. etr.: aus che Allgemeinheit keinerlei Rücksicht nimmt. Eisew- wurden — wie bereits gemeldet — mehrfach in der Friedbergs beraubt. Es will) daher vom Arbeiter- und at olles geschehen, um dergleichen Fälle zu vermeiden, kblagnahmte Lebensmittel weichen der Allgemeinheit zu- vüchettlsch. Infolge des Papier- und Platzmangels können vottäufig die Bucheingänge nur verzeichnet werden. Eine Besprechung ist nur in den allerseltensten Fällen möglichi. wrunn — Amsel Ga besä m, der Narr vom Kahlenberg. Roman I nuna" vo,i Joseph dlug. Lwr. 381 Seiten 8 °. Eirrschließlich Kriegs zu- lirbrr scklag geh. 6,50 Mk., «eb. 9,10 Mk. Verlag von Grethlein u.' Eo. G. m. b H. in Leipzig ^ — DiehäuslicheKrankenpflege und das Verhalten bei ansteckenden Kvankhtt en, von Hofrat Dr. K. Doll-Karlsruhe. 114 S. 21 Abbildimgm. Max Hesse's Verlag, Berlin W15 Preis gebunden 2 ML. Bekanntmachung. Volkszählung, Viehzählung, Fortschreibung der ver- sorMmgsberechligten Bevölkerung. Tie geplmlte Volkszählung am 4. Tezember kommt noch Mitteilung des Kriegserltährungsamts in Fvttfall, ebenso die Neuord^ der Fortschreibung der versorgimgsberechtigten Bevölfiw'rn^ die Viehzählung ist iwch kein Entsckwid gttroffeii, doch ist bereit Fortfall vom Kriegsernährungsamt ebenfalls beantragt. Ob auch die bisherige Fortschreibmtg der Zivilbevölkeruiig wegfallen kann, ist noch ungewiß. Gießen, den 25. November 1918. .^eisantt Gießen.. J.L.: Lau flauia ns. j. /> Metzener Stadtthearer. Gießen., den ^26. November 1918. Der Kaufmann von Beruvig. Dir Direktion des SbadltticttterS Mt, was sie versprach. Nach «Hkiglichen Bedeu-trrrvgslo sigleiten, zu denen die Umstände zwangen, wies der Syi lplan in letzter Zeit sehr achtbare Stücke aus, und auch die nächsten Ankündiginigeit sind verheißungsvoll. Shakespeare mit kc-iegsbehelssrnäsrigen Mitteln zu geben, ist ein Wagnis, das nur durch Gelingen gerechtfertigt werden kann. Und es gelang. Ueber manchen nicht gerade^ illusionssördernden Notbehelf kann hintoeggesel)en werden. Mit starken Strichen, die obre dem Aufbau des Stückes keine Gewalt antaten, hatte der Bühnenleiter lvn Umfang auf die übliche Spieldauer, die Szenerie aus die Möglichkeiten unserer Bühne zirrechtgeschnitten. So 'Knute man denn dies seltsame Kind des britischen Genius Shakespeare in einem würdigen Gewände begrüßen, wenn es auch nicht immer gelang, die merkwürdige Mischung von Tragödie, Lustspiel, Berkleidungsstück und lyrischer Dichtung, deren Elemente lose durch einander fremde Motive verbunden sind, zu eurem harmonischen Ganzen zn verschmelzen. Eine der wertvollsten Kräfte der Spielzeit, Adolf Tcleky. wurde als Shylock abermals überragend herausgestellt. Sein Zude war durchdacht und durchgAirbeitet. Es fehlte ihm nur an der letzten Größe, dem verbissenen Fanatismus, der ihn zum Symbol erhebt, znm Typus einer ausgcswßenen und gehetzüen Raffe, zu einem Wucherer, der für eiu Prinzip des Rechtes kämpft und der zum Schlüsse voller Verachtung mat über den Ehrenmännern steht, die, von dem Witz einer Frau gerettet, ihm Schlimmeres erpressen/ als ein Stück Fleisch, den Verrat ferner Religion, vevn Opfer Antonio, der aus Gnade diese Erpressung verübt, fte war wohl im Zeitgeschmack begrübt, wurde durch Karl Volck dargestellt, der den sonst ehrbaren und sympathrsä-ea Kaufmann ebenso sympa- tisch nnÄxngab. Os?arFeigel gab denBassanw. derrm Grunde eui vielleicht noch größerer Windbeutel ist, als es bei ihm zum AusdrE kam Rudolf Jelikofs war Lorenzo zugcteilt, dem er im lyrr- scheu Schlnßbild lvnrme Jmrtgteit verl«h.^Arvrr Reppert durfte als Lanzelot Gobbo quecksilberiger fern. es Bemühen und vielfachLickes Gelingen; als Nerissa stand ihr vermine Wossidlo zur "Leite, .die lnaiufriuil einen leicht possenhaften Zug hrnerntrug, der ÄleÄüngs t« kleidungsrollc nicht sehr fern steht. Als IessKa zeigte F^ede! Dverr mehr orientalinhes Phlegma, als Rassigst Hofrat Hermann Steingoetter führte eine ve^iensckich. Spielleitung und hatte ansehnliche Bühnenbilder geschaneu. Man konnte sich vorstellen, was unter anderen Berchallnisten aus der Statisterie geworden wäre. Immerhin ist der Versu chs w ie schon anfangs gesagt, dem Erfolge nach durchaus anzuerkennen and dichf zu weiteren Versuchen aniegen. ^ Das siilnfiir Slürntrarr &c 3 Hcrr» ^alahad FM. Roman von A. H. Adams (16 (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) „Ich wage nicht, ohne Sie wiederzstvommen und sie zu enttäuschen," erwiderte Gcttahad. den diese Halsstarrigkeit ärgerte. Wenn ein so wundervolles Wesen wie Sibyl ihn zu sprechen gewüirscht hätte, lvürde er sich irgend etivas haben im Wege sein lassen? Er verspürte einen tollen, unver- nünfttgen Zornr gegen diesen makellosen, standhaften jungen Manu.' Auch fühlte er den Gegensatz der Kleidung — den bittersten und unversöhnlichsten aller Gegensätze. Zwischen einem Anzug zu sechs Guineen und einem solchen, der in den. Zeitungen angeboten wurde, gibt es keinen Waffen- sttllstand; ewige Feindschaft herrscht zwischen Bügelfalten und anderen Falten an den Hosen. „Sicherlich Wunen Sie doch einen Brief von nnr an sie mitnehmen^ sagte Hvrace , ^ c . Das war die Versuchung, und Galahad stell Einen Brief für sie mitnehmen? Warum sollte er das nicht? Er wollte sie nnr wieder allein sehen, noch einmal sehen, zum letzten Male sehen Denn wenn sie erst einmal mit ihrem Geliebten zusammen war, würde sie ihres Boten nicht weiter bedürfen Nock) keinen wundervollen Abend würde es geben, noch eine Stunde der Veezauberung und Romantik, ehe er für den Rest seines Lebens zu den Kindern und zu Em zurückkehrte. c m J _ _ „Ja, natürlich könnte ich das," sagte er, das Entzücken seiner Seele sorgfältig zurückdämmend. Der junge Mann war sichtlich erfreut über den zw friedenstell enden Abschluß einer unbequemen Angelegenhut. „Warten Sie, es dauert nur eine Minute, bis ich ein paar Zeilen an sie gekritzelt habe," sagte er hastig und verschwand hinter einer Querwano. Galahad wartete, während H-orace seinen Liebesbrief schrieb. Und er fühlte kaum irgendwelche Eifersuchtsregung gegen den Schreiber. Seine Sache würde es sein, den Brief ihren Händen zu übergeben, in ihr Antlitz zu schauen während des Lesens, ihre Stimme zu hören und — vielleicht nneder jene weiche Schneeflocke von einer Hand küssen. Die Götter fvaren gütig und voller Großmut. Die Tore des Paradieses würden sich Wieder öffnen für eine weitere Stunde. . . „ . „ „ _ Ein Adreßbuch auf dem Ladentisch zog fernen Blick jon; er griff danach und schliig die Straße auf. Ja — das war es, das mußte das Haus sein. Weston war der Name. Galahad entsann sich des Namens einer sehr bekannten An- waltsftrma — Weslvn, Wesüon & Skivp. Ihr Vater mußte dieser Färma angehören. Sie hieß also Weston . . . Sibyl Weston. . . Der Jüngling erschien wieder, seinen Brief sorgfältig versteckt haltend. „Das wird alles erklären," sagte er eilfertig. Galahad nahm das Schreiben ehrerbietig entgegen und blieb wartend stehen. „Nun?" sagte Harare unaxduüfty ^ ^ w „Mein Brief?" sagte Galahad, indem er die Hand aus streckte. „Sie haben ihn doch beveits!" „Ihren, ja. Ich wünsche meinen." „Ach so !" sagte der Jüngling gleichgültig. Tr hatte ihn in die Dasck^ gestopft und zog ihn ziemlich zerknüllt wieder heraus. Galahad griff begierig danach, strich ihn andächttg glatt inti> legte ihn sorgfältig in seine Brieftasche zurück Dann ging er. ^ Als seine kleine Gestalt hinter den auf- und zufliegenden Türen verschwunden war, seußtte Honace Lothian in äugen jcheinlicher Erleichterung auf. „Jones!" murmelte er. „Komisch, daß er JoneS heißt Aber Jones ist so ein gewöhnlicher Name. Es muß Hundert* von Jones in Stchney geben. War wohl nur ein zufälliges Zusammentreffen." Und mit beruhigtem Gemüt kehrte er zu seinem Wntor schemei und seiner langweiligen Rechenarbeit zurück (Fortsetzung folgt.) Der Plan über die Herstellung einer oberirdischen Telegraohenliute an der Ziegelgaffe in Lich liegt bei dem Postamt daselbst von heute ab 4 Wochen aus. Darmstabt» den 27 November 1918. Obrr-Bottdirektiou. 9133D VERMIETUNGE FtssUn Sraidl, Siaoa BlasS2 »ha« tr. alltags-». Abeadtlsch VTl\ Eine Frau g i«*2 zum Kartoffelichiilen Herrschaft Wobnung im 1. S>., 8—10 Zim., grobe Diele. Badez^ Zentr »Heiz., GuS, el. Ltch'. or. 1. April 191» *. verm. Ohr. P.fitbe r, Lelkersw. 38, ll. KIM. Zimmer evtl, mit Pens., am liebsten an Dame 9164 Bleichstraße 32, 8. St. 1” M t E T G E S U C H E S'böue L-^-Zimmer- Wohnung für 15. Dez- ge- sucvt. Angeb. unier 9063 a» den Gieß. Anzeiger._ 59 MI. Stlolmj demjenigen, der einem tun«. Ebevaar etneL- eventU aach 3 Zimmerwob», verschaffe Schrifll. Angebote unt. 9122 an d. Gtenener Anzeig, erb. Zwei Damen suchen für sofort 1-2 Eüiilictlf Zisiwkr. Schriftl. Angeb. unter 07479 an den Gießener Anzeiger. gesucht Hotel Schütz. 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Wenn er in- Elternhaus eintehrr Aach schweren KriegeStagen. verwandten, Freunden und Bekannten die Ileftchmerzliche Nachricht, dast eS Gott dem All° > mächtigen gefallen har. am 26.November, mittags 12 Uhr, meinen lieben, herzensguten Mann, den treusorgenden Baker seiner beiden, lieben Kinder, meinen lieben Sohn, unseren guten Bruder, Schwager, Paten und Onkel Um Seinriih BergM im Alter von 62 Jahren sanft in die Ewigkelt zu sich zu ruien. In tiefem Schmerz: Frau Elisabethe Berghöfer geb. Rühl Georg Berghöfer z. Z. auf der Heimkehr Margarethe Verghöser Heinrich Berghöfer III., als Vater nebst all. Geschwistern «. Angehörigen. Trettz a. d. Lumda, Herbstein, den 27. Nov. 1918- JDie Beerdigung findet Donnersrag nach- nachmtktag 3 Uhr starr. Statt jeder besonderen Anzeige. Heute nachm. */i2 Uhr entschlief sanft nach kurzem, aber schwerem .Leiden unser innigstgeliebter, hoffnungsvoller, braver Sohn, Bruder und Enkel, der Kriegsfreiwillige von 1914 Heinrich Rust stnd. jur., Leutnant der Reserve im Jäger-Bataillon 10, Inh. des Eis. Kreuzes II. u. I. Kl. u. der Hess. Tapferkeitsmedaille im 23. Lebensjahre. Die tieftrauernden Hinterbliebenen.. Gießen, den 26. Nov. 1918. Familie Rast. Die Beerdigung findet Freitag den 29. November Va3 Uhr auf dem neuen Friedhof statt. 07480 Statt Karten! Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem schweren Verluste, der uns betroffen hat, sowie für die vielen Kranzspenden sagen wir aus diesem Wege unseren herzlichsten Dank Die trauernden Hinterbliebenen. Wilhelm Hest und Familie Carl Heb Marie Heb. . ^ erwandten. Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß Dienstag morgen um 2 Uhr meine liebe, unvergeßliche I'rnu, unsere treusorgende Mutter, Großmutter, Schwester, Schwiegermutter, Schwägerin und Tante Frau Aaua Kessler geb. Hoth 11 .k nr . zer Krankheit im Alter von 58 Jahren sanft dem Herrn ent- sc a en ist. Die tra ernden Hinterbliebenen: J. Karl Keßler 91^6 Jak. kleiner u. Fran geb. Keßler . . _ ne«st 2 Kindern Steinbach, d. 26. Nov. 1918. Karl Keßler nebst allen Verwandten. Die Beerdigung findet Donnerstag den 28. November um 3 Uhr statt Bekanntmachung 3u r Grrfpnrnnn von Heizung und Beleuchtung wer» den die Dienststunden der städ ischen Dienststellen v. 28. h. M. ab bis auf weiteres von H l / 3 Uhr vormittags bis 3'/r Uhr nachmittags festgesetzt. Das Demobilmachungs- bureau bleibt von 8 Uhr vormittags bis 7 Uhr abends geöffnet. Giesten, den 26. November 1918. ,,-L Der Oberbürgermeister: Keller. Bekanntmachung Die Rechnungen der Armenkasse für 1915 und 1916 Rj. liegen vom I. Dezember 1918 ab 1 Woche lang zur Ein- sicht der Interessenten auf dem städtischen Armenamt Asterweg 9, offen. Gienen, den 23. November 1918. #1#0 B Der Oberbürgermeister tArmenverwallungl: Keller. Bekanntmachung Das am 15. November d. I. fällig gewesene Holzgeld aus den Waldungen der Stadt Gienen kann in den nächsten 8 Tagen noch ohne Kosten an die Stndtkasse bezahlt werden. Giesten, den 27. Novenrber 1918. Der Stadtrechner: Maser. ~ Danksagung. tfür die vielen Beweise herzlicher Teil, nähme bei unserem schweren Verluste sagen wir allen unseren innigsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Philipp Klinket, Schrankenwärter. Giehen, den 27. November 1918. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgange meines lieben Gatten, unseres guten BaterS, sagen wir unfern innigsten Dank. Insbesondere für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Preuschen am Grabe, für die vielen Kranzspenden und allen denen, die unserm teuren Entschlafenen die letzte Ehre erwiesen haben. Fm 8m RB »ilh Wer. Giehen und Umgegend! Durch die behördliche Neuordnung, die Geschäftsräume um 5 Uhr nachmittags zu schließen, sehen wir uns veranlaßt, die seitherige Mittagspause wegfallen zu lassen und unsere Verkaufsräume den ganzen Tag über osfenzuhalten. Es dürfte dadurch auch unter den veränderten Verhältnissen der hiesigen sowie auswärtigen Kundschaft genügend Gelegenheit gegeben sein, ihre Einkäufe besorgen zu können. Zranz Bette will?. Horn, Raes Nachf. Carl Frensdorf Carl Horn Rodert Haas Nachf. E. w. Schneider Nachf. Ranfhaus Ratz wich. wirsig Richard Loewrnthal & Co. Alexander Salomon !c Co. Jacob heildronner Friedrich Tripel. 9117 Bekanntmachung. In Ergänzung der Bekanntmachung vom 20. d. M. werden die Krafistroniverbrancner dringend er» lucht, ihre Kraf-entnähme aus den Zeitraum von vorm. nntfim. 4 Uhr zu beschränken, andernfalls gänzliche Abschaltung erfolgen must. Des ferneren werden die Isichtverbraucher infolge der Kohlenlage dringend ersuch:, gröstte Svarsamkett zu üben. 9129 «. Direktion d. Elektrizitätswerke und der Strastenbabn. Stol 1 e. Am Freitag den 2». d. M., 9 Uhr vormittag«, werden i» Wetzlar, Faarplatz, zirka 160 schwere, mittelschwere u. leichte Wirtschafts- Pferde mit Geschirren und zirka 60 Wagen des A.O.K. 3 öffentlich meistbietend gegen Barzahlung ohne Haftung für Fehler usw. versteigert. 9125 d DkrlsMirtMlichcLchvtOMgc b. 31. S. fl. 3. „Baugenoffenschaft 1804" zu Gießen . Eingetr. Genoffenschast mit beschränkter HastoStchU . D.eiemgen Mitglieder unserer Genoffenschaft, die auf ein eigenes Heim restektieren, werden gebeten, stch bis längstens 1. Dezember U I. bei unserem BorstandSmtt' glted, verrn Architekt Hamann, Bergstratze 11, in den Bormittagsstunden zu melden. Giesten, am 25. November 1918. Hausen, den 25. November 1918. 123 Der Vorstand der „Baugenossenschaft 1804". Wolfs. HaaS. 9092D Rechtsanwalt Mendelsohn zurückgekehrt Sprechstunden von 3-6 Uhr nachm. _07177 --—- Aus dem Heeresdienste entlassen, halte ich meine Herren- u. Damenschneiderei wieder bestens empfohlen. S. Oppenheim, Schneidermeister, ßahnhofatraße 33,11. 073B7 Pferdefleisch diese Woche täglich zu haben. 9099 M. Keßler Pferdemetzger. Cafe Amend Heute Mittwoch. 8 Uhr: Familien-Konzert dann sich kaufen Sie sofort Kmier Pastillen oder Sodener „ Ho mb arger Pastillen Baden-Badener „ 81 ran-Pastillen Salmiak- ,, W y her t- Tabletten Blngol* „ Aatol- div. llnstens&fte in der 8879a Medizinal-Drogerie „Zum Kreuzplatz“ Krenzplats 9. Meiner werten Kundschaft zur Kenntnis, daß ich, aus dem Felde zurückgekehrt, mein Geschäft wieder ausgenommen habe. Carl Rau. Maler-u. Weißbindermeister, Gleisen, Walltorstraße 67.. I___ Bersteigerung. Am Srcitag. 29. November 191#, vorm 10 Nbr beginnend, findet vor dem .Hessischen Hast' in Butzbach Bertteigernng von 17 ü ü (jcsi! Oriiiiter 37 hchtücht., 4frii4*flf.), LLchWrinen. I Zentrifuge, 1 Butterfaß Händler wertkii nicht »uaelasjen Erüeig-rrr haben ourch behord'.ch bealandtgte» Ausweg nach.uweilcw dah >ie das Bieb >,Iw. sur «genen Bedarf erwerben wollen und nicht Händler find. .J®£ AVwreiS ist foiort »u rrlenen. KrtcgSanIeihc wird in Zahlung genommen. Nähere Bedingungen werden vor der Versteigerung bekanntgegeben. iVKön Butzbach, den 25. November 1918. Der Arbeiter, und Loldatenrat. Wtttlg. Kling. Vom Heeresdienst Entlassene finden große Answahl ® Herren-Kragen gs © Vorhemden ÄÄkt ! O Selbstbinder. Ä ä T ar ^ & Kravatten farbiSl G H träger SÄn m HandseSsuhe “Ä ©Hemden u. Unterhosen ohne Bezugschein ©bocken ubbcS Strümpfe grau, schwarz, Wolle. Baumwolle. KAUFHAUS KÄTZ Mlu-WniM ist das beste, schätrmende, noch seisenhaltige Haarwaichmittel i. Pack, zu haben. Zentral-Drocerle, Schulstrahe. 7718 14 MAKNHOF.VritAKME 11 WI4® llohIensparerL. D. R. 0. 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