168. Jahrgang Nr. 276 Tex GUfeencr Anzeiger erscheiru täglich, außer Eonntaas. - Beilagen: ^trtzener Z«rLilk«USi;er. Are *H«tt ftr den Kreis Gießen. 8eu!$5s>rcis: monatl. v JNf.l.35, viertel« jährlich Mt. 4.05; durch ßlbhole- u. Zweigstellen monatl. B!k. 1.25: durch die Post Mt. 4.05 viertel- jährl. auSjcht. Besteckg. Verirjprech - Anschlüffe: lürdieSchrUtleitunal l2 Berlaa.DejchäitSstelleSI AnschrütsürDraktnach- richten: Anzeiger Oietzen. Erft« Bloft Samstag, 23. Novrmber MS peffscheäfente: Franksntt a.M.U686 SwIlliAgsrunddruck u.vrrlag: vrühk'sche Unlo.-Vuch- «, Annahme von Lrrzetgen f. die Tagesnunnner bis jum Nnchminao vorher ohnejedeBerdmdiichkeit Seilenpreise: für örtliche Anzeigen ^ 25Pf..für ausivartig« 30 Pf., für R e kl amen Mk.1.-nebst 20',Teue- runqs-uschlag; Plagvor- schrift 20 % Aufschlag, Hauptschri-lleiler: Aug. Goeg. Bcrautivortlich^ Vanlverkehn l"r Politik: Aug. Goey; «-wrrb-dan, «i-hkN «Lr den übr.aen Teil: 0r. Rernholo Zenz; fiir den Stiiftdrftckrrei 8 .Lauze.Schristleitilikg. KrschLstrstellt ».Druckerei: Schulltt. 7 . ,^nuuch°ni G-eft-»: General-Anzeiger für Oberhessen Totensonntag. , ' Der Flaggenfchmuck, der durch die Straßen der Städte wogt, will unserem bedrückten und geschurchenen Deutschland -licht reaft anstehen. Wir werten nicht froh, und ein Festesjubel ist es nrcht, mit dem wir unsere heimkehrenden Krieger empfangen. Aber es ist wohlgetan, daß wir aus dem uns -umgebenden grauen Schleier des Schicksals uns loslösen und aufschauen zu der stolzen Löhe unserer Volkskraft, die sich im Kriege herrlich offenbart hat und die noch nicht gebrochen ist, wenn auch die bunt zusammengewürfelten Völkerscharen der Gegner sich zu „Siegern" aufblähen! Diese Frernten wollen uns jetzt auf alle Weise demütigen. Foch weist alle Vorstellungen um Milderung der Wafsenskillstairdsbedingungen schroff und gehässig zurück, und der englische Admiral, dein unsere U-Boote ausgeliefert wurden, erklärte, unsere Abordnung müsse mit der ihr gebührenden Mißachtung behandelt werden. Wie sie es auch anstellen — eines können sie uns nicht rauben: die stolze Freude über unsere tapferen Soldaten, die über vier Jahre die ganze Welt erfüllt haben mit ihren Schlägen und Taten, mit chrem unbeugsamen Willen, . standzuhalten und die Oberhand zu bewahren! Dieser Ruhm unseres Volkes wird nicht untergehen, _ wenn auch die Last der feindlichen Uebermacht die Wände unseres Reiches uns verbogen hat. Mögen die Amerikaner, vielleicht auch die Engländer, materiellen 'Gewinn davontragen — wir Deutsch wollen aus der augenblick- lidjen Unordnung und der regellosen Zusammenfassung des uns Gebliebenen neuen moralischen Gewinn emportreiben, nicht indem wir um Gunst und Gnade bei anderen Völkern buhlen, sondern indem wir auf die Klänge lauschen, die aus uns selbst und unserem Schicksal kommen. Wie Jean Paul im Staatstraueriahre 1809 dürfen wir wieder die Frage erheben, ob wir denn so kindisch und eitel sind, uns mehr der Geschichte zu schämen als die Römer? „Wie wird, da schon ein einzelner im Unglück groß erscheint, ein ganzes Volk in Trauer um eine große Vergangenheit hoch aufftehen, welcte eben dadurch eine Gegenwart ist und eine Zukunft wird!" An einem solchen Gedenken sollen heute auch unsere Toten des Weltkrieges teilnehmen. Wie wir die lebenden Zeugen der großen Schlachten mit fliegenden Fahnen grüßen, so wollen wir an den Gräbern der weit in Europa verstreuten Toten das Vermächtnis der Vergangenheit emporhalten und geloben, daß es uns heilig sein foIL Jean Paul meint mit Recht, politische Freudenfeste würden uns den Staat und das Große in gemeinem Lusttaumel versenken urrd gerade tiefer in jene Genuß- und Eigensucht eintauck-en, wogegen die Festlichkeit arbeiten soll. Dagegen würde ein Trauerseft eines Staates mehr als ein Bußtag, gleich- fam der Allerseelentag eines Volkes, höher auf den Flügeln und Flammen der Vaterlandsliebe schwingen; „die Gemeinschaft der Wunden würde zugleich sich heilen und sich zu rüsten anfeuern". Wir wollen und dürfen nicht sagen, daß unsere Toten in den Jahren des Weltkrieges umsonst dahingesunken seien. Sie sind der beste Teil der Vergangenheit, die uns Gegenwart und Zukunft werden soll! Auf dem Wege zur konstituierenden Nationalversammlung dürfen wir ihrer nicht vergessen. Draußen auf den blutigen Feldern Flanderns, Frankreichs und des weiten Ostens war bereits Demokratie; alle Volksklassen und alle Stämme haben sich zur Verteidigung des Vaterlandes eingesetzt. Welch ein Widersinn wäre es, wenn jetzt die Machtfuchtel einer Berliner Gruppe über uns käme, die im Lande nur spärliche Anhänger besitzt! Und noch eine Mahnung schallt aus den Gräbern heraus: neben den wirtschaftlichen und materiellen Neuregelungen gibt es Noch höher stehende Güter, die man nicht verteilen kann, sondern die man pftcgen und hegen muß, wo man sie findet. Wir sind gewiß, daß der deutsche Geist nach so gewaltigem Erleben neue Bahnen einschlagen wird. Nur darf er nicht in „gemeinen Lusttaumel" sich versenken oder in Genuß- und Eigensucht eintauchen. Wohl mag er sich abwenden von den Tänzeleien und Tändeleien dessen, was sich bisher „modern" nannte, und elementare Kräfte werden ihn neu beschwingen. Eine deutsche Renaissance wird uns gut tun. Die Gräber der besten Toten aus der deutschen Geschichte sollen sich öffnen; Altes und Neues werden sich suchend und forschend zusammenfinden. Schon der nahe Friedenskongreß wird uns eine hohe Schule der Politik und des deutschen Geistes sein. Die Vertreter Deutschlands werden in Versailles nicht erscheinen als eingebildete und anmaßende Besitzer der höchsten Menschheitskultur, aber sie werden sich auch nicht demütig zu verstecken brauchen vor den hochmütigen und unedlen Geistesrichtern, die schon beim Abschluß des Waffenstillstandes kundgetan haben, daß sie nicht von der Blüte wahrer Menschlichkeit Herkommen. Die Deutschen werden sammeln, was ihnen bisher fehlte: weltpolitische Erfahrung, sie werden sich wappnen gegen „Gvoß Macht und viel List", und aus der alten Parole der großen französischen Revolution werden wir das Wort Gleichheit herausnehmen, das nicht göttlichen Ursprungs ist, und dafür „Freiheit, Einigkeit und Brüderlichkeit" zum Wahlspruch des neu erstandenen Reiches machen. Das neue Programm der Nationalliberalen. Berlin. 22. Nov. Die Vorsitzenden des Zentral Vorstandes dev Nationallibevalen Partei, Tr. Friedberg. Dr. Stresemann. Tr. SSoflrt, erlassen folgenden Aufruf: Die terrch den geurallfamen Umsturz veränderten Verhältnisse sprengen tec alte Partei form mrd zwingen zu eirrem Zusammenschluß tes deutschen Volkes auf neuer Grundlage Tie bisherige National liberale Partei ist sich darüber klar, daß ihre alten lieber* liefern»gen und ihr Programm nicht mehr Richtschnur für die herrtige Zeit bleiben können. Sie hat die Absicht, allen Schichten des Volk-'s. die nach politischer Betätigung streben, ihre Tore zu öffnen auf ter Gcuridlage der Anerkennung der durch die Demokratie räfteftläi jto&toär. twi aut den Loden der durch die Tatsache der Umwälzung aeschaffenen demokratischen StaatSform, die sich aus das allgemeine, gleiche, geheime Wahlrecht für beide Geschlechter stützt. Wir wünschen die Wahrung der Reich-ein heit gegenüber Adlösungs- bestvebungen und begrüßen mit voller Zustiinmung die von der: deittschen Landen Oesterreichs geromffchte Bereinigung mit tem Reiche. Lebensunfähige StaatSgetelte in Deutschland wünschen wir pi beseitigen. 2SÜr treten ein für unbeschränkte Selbstverwaltung m städtischen wrd ländliche,: Körperschaften auf demokratischer Grrrndlaae. Wir fordern die Herstellung der Freiheit für Wort und Schrift. Verein und Versammlung, einen neuen Aufbau des Aus- rvärtigen Amts und der auÄvättigeu Vertretung. Wir bekennen uns zum Getencken des Völkerbundes, und in ihm zu eine, gleich-erechftgten Stellung des Deutschen Reiches, dem sein Anspruch auf koloniale Betätigung erhalte,: bleiben muß. Wir wünschen ei*e kulturelle Verbindung mit den Deutsche,: im Auslände und di» vollle «Ächersdellung ihrer Erlverbstätigkeit in allen Ländern: wir wünschen erchlich die Schaffung eures Volks- Heeres nach den Erfahrung«: dieses Krieges, die zu einer grundlegschen Aenderung der Anschauungen aller auf diesem Gebiete --führt baden. Im Sinne der bisherigen Bestrebungen der uns angeschllvsse- nen Fvauekborganisatioiion wünschen wir der Frau im öffentlichen Leben woitesV.'henten Spielraum zu geben und die von ihr an- gestrebte Gleichteoechtigung zu ertteiTar. Aus wirtscha ft lichenr Gebiete werden wir :ms dafür einsttzen. daß Deutschland nicht in Verhältnisse übergfführt ivird. welche lediglich staatliche private Riesenorgauisativuen auf der.einen unb abhängige Existenzen .ruf der anderen Seite übrig lass«:. Die wirtschaftliche Selbsdä^d'gkeck und Betätigung des einzelnen wollen wir auch iw neuen Deulschbrrrd erhalten. Wir treten damit in beSvußten.Gegensatz zu denjenigen, welche in einer Vergesellschaftung aller Pvoduktamsmittel und in der Mfhebung des Privateigentums ihr politisches Ziel sehen. Wir verladen ius- bckmd.re die Sick^efftplllmg der Staats- und Kriogsailleihen, der Sparckasseneiulagci: imD der gewähren'ixten Pen.'ions- und Renten- tetzüge. Wir treten ein für die Erhaltung des freien Bauers aus eigener Scholle, fiir die Kräftigung des Bauernstantes durch großzügige Schaffung neuer ausreichender Siedl,mgen. ivie wir die Schäftung von Kveditorganisatvonen zur Wiederau frickstung urrd Stärlsuug des durch den Krcksa zerrütteten Mittelstandes fordern. Eine Vereniheitlickftmrg des Verkehrswesens durch Reichscisen- bchnen und Reichswffserstvaßm soll den Wiederaufbau unterer Wirtschaft fördern. Die energische UntersÄtzung des Kleinwohnung- baues und der Heimstätten, «ckbchondcre für unsere Krieger, er- ttrebn: tvir ebenso wie die Beseitigung der Auswüchse für Speku- latwnen aus dem Gebiete des Grundes und Bodens. Eirw Besserung und Dereinsackwng tos Strafrechts im Senne nwderuer Anforderungen und die Bereinsaä^nvf des gerrchtkichdn Vermhven? sind »rotwen- dig. CS,e gründliche Umge^ivl ung d^s A b-ter-, Beamten, u stelltenrechts hat unter voller Koalitionsfreiheit zu erfolgen. Der Ausbau der Sozialpolitik hat neue Rech^vrmen für das ^rhältnis der Angestellten und Arbeiter zu den Unternehmungen zu schaffen. De internationale Reglung der sozial- politischn Gesetzgebung ist zu erwirken. Den gvc'ßen finanziellen ^Anforderungen. die an den Staat lierwitreten, ist durch ansreichmde Reichs- Einkommen- und Erbschaftssteuer, durch schärfere Erfassung der Kriegsgewinne und durch eine Vermögensabgabe zu genügen, die jedoch in Firmen erfolgen nruß. welche die nnrtschaftliche Tätigkeit nicht unterbinden. - Allen dielen Forderungen voran aber stellen wir für die Gegenwart das Gebot, für RnheundOrdnungim Innern m sorgen. Wir werden deshalb alle Bestrebungen der tatsäck^ichen Regwrung untersti'itzen, die auf dieses Ziel gerichtet sind Wir verlangen vor allen Dngen die schleunigste Einberufung einer Verfassung- und gesetzgebenden Körperschaft ohne deren Zustimmung stde C^Ttzg-bung der reck^lichm Grundlage entbehrt. Notwendig ist endlich die schlounige Lerbeiführung des Friedens, damit der neue A:pbau des deutschen Staates und der deutschen Wirtschaft sofort in Angriff genommen werden kann. Alle diejenigen, tvelche bereit sind, ans diesem Boden mitzuarbeiten. und sich mit uns zu einer deutschen B o l kS pa r t e:' auf nationaldemokratischer Grundlage zu verein,- gen fordern wir zur Mitarbeit auf. Insbesondere ergeht dieser Ru,.an die deutschen Frauen imd die deutsche Jugend die nt den Kreis der politisch GleickZlvrechtigten eintreten. 2 er Rat der Bolköbeanftra ten an die heimtchrende» Truppen. Berlin, 21. Nvv. (WTB. Amtlich.) An die heimkehrenden Soldaten! Kameraden? Dir deutsche Republik heißt Euch von Verzen wulkommen in Eurer §>eimat! Ihr seid für ein Vaterland ausgerückt, :n dem Ihr nichts zu sage,: hattet, und in dem ein« Vandvoll von Gewaltl-adern Macht und Besitz unter sich ver- ttill hatten^ Ihr durftet nur schwergen und kämpfen, während vunderttLm;eiche neben Euch schweigen und sterben mußten. Heut kommt Ihr ins eigene Land zurück, in dem künftighin nienrand etwaS zu sagen und zu bestimmen hat als das Volk selbst, in das Ihr Euch nun wieder eingliedert. Tie Revolution t>at den Bann gebrochen: ^hr und wir und Deutschlmch sind frei. Unsere sozia- lllttiche Republik soll als die freieste in den Bund der Völker treten, Ihr fiitbrt aber nicht nur alle po!itisck>en Rechte, die G"ch bisher rorenthalten waren; die Heimat soll auch w:rtsck>aft- llch Euer Besitz mch Erbe werden, in dem Eirch rwch unserem Willen kerner mehr mMxut«: und knechten soll. Die Reichsregierung, die das Vertrauen Eurer Kameraden :md der Arbeiter berufen hat und trägt,'will Euch Arbeit schaffen, Sckwtz de, der Arbeit mch erhöhtes Einkommen aus der Arbeit. Achtstundentag, Erwerbsloserruntersttltzung, Arbeitsbeschaffung, Aus- behmmg der Kraukenversicherimg, Steuenmrg der Wolmungsnot, Lokalisierung der dazu reifgn Betriebe: Alles ist im Werden und ist zum Tell sckwn gesetzt! Kommt und seid willkommen als die Männer, welche die Träger der neuen Relmblik irnd ihrer Zukunft sein sollen. Gewiß, Ihr ftndet bei uns Knappheit an Nahrungsmitteln und an allen wirtschaftlick)en Gütern. Im Lande herrschen Not u,ch Entbehrung. Helfen kann uns nur die gemein- same Arbeit und soldatisches Handell:. Nur ein Deutschland, das eure geiicherte, in ten Arbeitern mtb Soldaten verankerte Regierung besitzt, kam, von unserem bisherigen Gegiwrn das erreichen. was Ihr seit vier Jahren crkänchft und ersehnt habt: ten Frieden! Der Rat der Volksbeauftragten. C9*rt Haasc. Scheidemani,. Dttmann. Landsberg. Ein in Gcsauge'-fchast geratene- deutsches Ansantcrie- Regiment. Haag, 22. Nvv. Hollandsch Ni«lws-Bunnm vkröffenMcht folgende drahtlose Mitteilung vci: MarsckLÜl Foch: Das fran- zvfische Komnrando sbelll fest, daß fmn^öftsck-e Kavallerie am 21 November in Gvvsbois m LnLcmburg, 1,4 Kckomelar tuciUwb von TiErch, ein deutsches Infanterie-Regiment gefunden hat. Ta dieser Ort zwischen ten Linien 1 uich 2 liegt und» dieses Estbiet bereits am 21. November geräumt sein mußte/ so mußten die dort vvrgüftmten«: teutschm Truppen interniert tverden. . , . _ i Mackensen in Vien. Wien, 20. Nov. Im Laufe tes Mtttw)chs hat der Stab bet Generalfeldmarschalls v. Mackensen auf %et Heimreise Wien passiert. Die Truppen tes General feldmarschalls waren vor einigen Tagen bei Sillein in leinen Kampf mit tsckiechoslotvakischem Militär geraten und konnten ihren Zug gegen Oderberg nicht fortsetzen, da dieses in den Händen der Tschechostowaken ist. Sie setzten die Weiterreise über Wien fort, von wo sie über Passau nach Deutschland zurückkehren. > Branting über die Waffeustillftand-hedingunge». Stockholm, 21. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Laut „Sozialdemokraten" smidte Branting gestern im Anschluß an die De- pffche, die der Bund „Neires Vatcrlaiü)" an ihn gerichtet hat, und veranlaßt durch andere Mitteilungen aus Deutschland ein Telegramm an Albert T h o ma s, in dem er ausführt, DeuffchlandS Stellung werte verzweifelt und eine Hungersnot unvermeidlich werden, falls die Entente an gewissen Bedingungen festl-alte. Dieselbe müsse daher eine längere Zeit für die Räumung und Aus- liefermrg tes Wagenparks gewähren, denn sonst riefen die regierenden Kieise Frankreichs in ten Großstädten Deutschlands ein bolschewistisches Chaos bei ten hungernden Massen hervor, das die Befestigung der demokratischen Repicblrk perhinden: »verte. Im Anschluß hieran bemerkt „Sozialdemokraten" .die Erttente könne eine Katastrophe in Deutschland nicht wünschen, weil dadurch der Bolschewisnuis hervorgerufen werte. Auch wenn man in französischen Nationalistenkreisen noch die Illusion hege, daß die Siegesstimmung das eigene Volk unempfänglich für den Bolschewismus mache, so könne es doch unmöglich im Interesse des Siegers liegen, die Besiegte:: in ein Chaos zu treiben und Revanchegesühle tervorzurufen, die jetzt, nach der Vernichtung tes preußisch^ Militarismus, vollkommen ausgeschlossen sein sollten. Die Vermittlenätigkeit des Papstes. i. Köln, 23. Nov. (Drahtn.) Laut „Köln. Volksztg." Hai nach eurer Meldung tes Kardinal-Staatssekretärs der P a p st auj die Bitte des Kardinals v. Hartman» vom 14. November d. I. wegen Versorgung tes Rheinlandes mit Lebensmitteln bei dem amerikanischen und frar^ösischen Episkopat wie auch bei der englischer: Regiermrg sogleich entspreck-ente Schritte getan. Auch schon vorher hat silch ter Papst bei Präsident Wilsm: um Milterung der Waffenstillstandsbedingungen imd um Beschaffung ft» Nahrungsmitteln für Deutschland bemüht. Ein amerikanische» Friedensangebot? München, 21. Nov. Prof. Tr. Ja ff 6, Finanzminister de- Dolksstaates Bayern, erläßt folgende Erklärung: Durch die Zeitungen geht nachsteliente Notiz: „In den Berliner Kasernen werten Gerüchte verbreitet, daß die deutsche Regierung im Herbst 1916 ein Friedensangebot Frankreichs abgelehnt hcibe. Demgegenüber kaim nur wieterlwlt werten, was schon früher mehrmals amtlich erklärt wurde, daß keiner der Feinde Teuffchlands im Weltkrieg jemals ein Friedensangebot gemacht l>at." Um keine Verdrcnk-?lun^ der Taffachen aufkommen zu lassen, erkläre ich hierdurch, daß :ch persönlich im Spätherbst 1917 ein mir durch den Genfer Vertrmlei'.smarm des Präsidenten Wilson übergebenes Friedensangebot der Regierimg der Vereinigten Staaten in die Hände tes Unterstaatssekretärs von dem Buss che übermittelt habe. Dieser übernahm mir gegenüber die Verpflichtung, das Friedensangebot dem Staatssekretär tes Auswärtigen Amtes, Herrn v. Kül-ln:ann, ovrzulegen. Einige Wochen später wurde ein den: obigen cattsprechendes Friedensangebot der Regierung der Vereinigten Staaten für Oe?terreich-llugarn dem Grafen Czernin übemnittelt. Von beÄen Stellen ist trotz mehrfacher Anftagen der mit der Uebermitttung beauftragten Peffönlichkeiten eine Annvort nicht erfolgt. Die deutschen^Generalkonsulate in Petersburg und Moskau. Berlin, 20. Nov. (WTB. Nichitamtlich) Nach Meldungen die tells direll aus Petersburg und Moskau, teils auf Umwegen zu uns gelar^o::, sind die deutschen General-« konsulate in Petersburg und Moskau abgesetzt und die dort; tätig genesenen Beamten, insbesondere die Generalkonsuln und das andere Personal interniert »oorten. dluf wessen Veranlassung und in tvelcher Weise diese Vorgä;hge fick- abgespielt teben, ist noch nicht klargestellt. Es sind sowohl von der russischen Regierung als auch von tem Mosstmer deutschen Arbeiter- :md Sol- datcnvat mehrere Telegramme eingegangen, die besagen, es hätten sich in Moskau und Petersburg deutsche Arbeiter- und Soldatenräte ans Kriegsgefangenen gelnldet, die beite Generulkonfulatt abgesetzt, das Personal unter voller Sicherheit der Personen inte» niert und die konsnlarisck-en Geschäfte in die Ha:ü> genommal hätte::. > Die r u s s: s ch e Regierung, von dev derttichen Vol^« regierm^ darauf lstugewiesen, daß sich alle deutschen Behörden der neuen Regierung zur Verfügung gestellt lstitten m:d daher m:ch die ^>enerälkümsnlate in Moskau und Petersburg:veiter als ordrnrngsmäßige deutsche Vertretungen zu gelten hätten, ant- lvortcte, sie weigere sich, mit Vertretern des Hoben zoll er:: schon Rcgiines als nrit solchen des fteien TeuffAands zu verkehren. Die Angelegenheit bedarf dringend der Aufklärung. Die Regierung veriairgte daher von der russischen Regierung, daß zunächst die beiten Generalkonsulate, die sck)vn seit einiger Zeit Rußland ver- lasse:: sollten, jedoch von der So^ojetregierung zurückgehalten worden waren, alsbald ihre Ausreise antveten und hierher Omntcn Aus dem Heiöje. Dir Wirterau ft lnhink der Friedensarbeit. i. Köln, 23. Nov. Die „Köln. Ztg." meldet cn:s Berlin; Wie ich erfahre, beabsichtigt die Reick^rohstosf:nrsorg:lng die Rohstoffversorgung der Industrie zunächst so in die Wege zu leiten, daß tem Gemeinten mch Weiterverarbeitern Gelegen^ heit gegeben nnrd, die großen Lager, die z:rr Versorgung dev Kriegsindustrie angelegt wurden, zu besichtigen imd Bestellungen darauf zu machen. Infolge der schrvierigen Beförderung muß die Industrie ten Trmrsport selbst übernehmen. Man hofft vor allen alle:: Dingen, die heimischen Webstofslverke soweit mit Rohstoffen verseifen könne::, daß eine Wiederauftnchme tes Friederrstettirbe- an vieler: Steller: möglich sein rvird. ^ . 0 it [ b-r RcftchStagSal^l^'Ä Trrck ber I im ci( ?? tcn ^ aTten : «uf eigcnrm Wnrnb und te t linfl bTTflrflebrtt iwtbnt . ™ IStZJ ® wr^allgemeinen obn Häuft man düs Shaut ~ k , N3ilV | a t ^ m it, gljenmi» tun | ! ot« an Storno, an ber Xe* Wnaenb, foulen tric S Qi **urr me Iulammensetzimg eures L«rn.des-^lrbeil«-rra 1 ies zioiscl-en I bald, loeil die Temperatur »— ^ ^ —»- o.. ß ,. u0 , - , . ---• - --- mich nur vorübergelZend, aufM. n optk I nehmen und zu verpftogen haben werden. Mszerdem führt bk >1 irll I SVim* Itr Miiirfntn »_ ^ M^Th Kr e.'iev ^uu»eo vrrveilermres tioifdrn I "HO' mni me Lencperatur im «Teller zu boh mtb die Luft w i^r ^ V”" v« 1*0» en«™ HTmu er nt Jt’onftilt, in heffcn "Öerfau'fbie I M W wir nuf»t'bODÄfrt“«m“"wSafÄ“ ffoM^ I ftarfcn ©ennefauno bet Beoöl. ÄtÄ' taftVk S*»< Dtriii.' in WÄfaLM ®* j&iobiVrcifibaiten, Grippe und die abrücken-1 ÜttadntM. aNiLhi^l von dem de» dess«tdÄck enmtrtet weit>?n. dvst^es KriegsgesansteiKen verzögert »vurde ui Uiunbnlüfv I in*tnt i$\ ist, c-^ !vir^,n grölte eiis I m 28ürdiAnn>fl der nun einmal geliebanen trusievocdeu.rli.^en 9k*r «T'. m« »,»ä«, >£a. meA'üst aasröfc»'» r «sRausaaa skSi«: Au» Hessen. fflcoc,*™. „0 nom »Ä" rt S SÄ“'' ^ Ä»ÄS gXrbcto,, tarn UTnffi K S*J£ ieM ,mn l SgW* 4 *«** Ul bet s^imng out bolinge öefieomfl mü W OAeriiirmerfioIt nwHuntbif, broncht i^c siehen aber auch mich $or- Mfp» 1 *» ErdLchllrabon, ßäuPemibeiT und Gelberüben im Felde: — Lanierbach, 22. %oto umde S sckwer besorgten Bürgern .... .. . lA 12 1 *Ä. tEbert. hmrse. Scl^ideniannl wie I man auch noch m, ^l^' ürch'^na^'s^m. K*L® # Äf ^«L « 1 ! Wh. TorMrManla« im'urniv ^ h, * v w einine 3«tt «JSfSihXo** r® 0 (-‘Jl 9 ^ ■^ rn ‘ ProscfKns ’ in. SmeHa I tafKre * . aöttt « Wr bic &uAu«%Moft m wünschet ’te lM I fmbet nicht stach Dr« Bea m ten und die Not der Zeit. NnS geht tollende Zusämft zn: Ich glaube, der Beamteirschaft urrd der §§. an ben Bollz>rat.i>-r Arbeiter- und Soldateirritte von Gavst- berlm -l'l^-nde xwffocb: Das MiftlnruenSüct> utschlands wächst avsn-undNet, lmm die sBOflwlbcniofratic in der Frage dm National- f^uv mit './.Mill^t be.Ui^&üto, * ÄÄrÄÄ Äfe Die «-,'u,a„-.. bcr Haudwerier! I «hei. ei,o°n Di»^ z„ ertueisen. n^m ich bie folgend Man sckreibt uns: Bereits dor dem Kriege wurde in Hand-1 Aeicherungen des GroßherzogS, die ich um ans« dculschland! .Mainz, 21 Nvv. Die liü-ftge alte F'rtsclzriltNche «oM, vlrcb-s und die nmc Fort sä,ri t t l i che Dolkspartei haben ; t( fr CT f , iJ r r ki>"jlgen Partei für die Provinz Nhnnhessen zu- zaiinua»gescht^sen imd einen gemeinsamen Aufruf erlassen. nvhvi», , 1 ^i*"rau, wq ucKfiirm ron fouinnrn nessieirnmtiaru- I hrrrt/^nrh j'„ rc7 c. il? m , ^ iwirai, iram rirvr Die toi, die Schuld an diesen Midsbinden sehr oft aml) bei den Hand- Ecnfnhr an NahrirngSmltteln und Rohstoffen wc&m selbst zu juchen ist. erlangen »rnd erlschließlich der Frachtr.a!rn bezahlen W«^n ein Kaufmaun am Ende des Jahres fernen Abschluß I wV^feJJ^SL ol Lmuptsachc durch Ausfuhr gesä-elxm mutz, v 1 % eiuii|MWJui Ulli »Ar ^)Hl/rvv |\ lIT-CII ”w|ujlll!h I .,„f mi O r • . 9 . . / . yt|U/ci/i.ll IT "Mcht und dabei findet, das, er mit Perlust! ^rrr^-itet \yat, da Ml jMP^ U ^ «« nn: Arbeit. Arbeiten DcvfucU er br llrn Arbeiten «Nflebote nmch-n. die jede Erisdenzmöfllich. \ ^ a^%nV b S-V' Mv-ntag. 25. November 1918 von 1—4 MV keil aut die Dane. anSs^ies^-n. tzandivrichne. die UMtficb aus Am-1 ^ ^ Wl—9iO. v fimmneü» das Besdrben halx-n. mAVirf»! viele Arbeiten an sich , ** AnS dem Stadttheaterbureau Mit McMckit ---^.W .. Pi JR Wn Ob sv etwas veAne«n oder Geld zichgen. aus die Kohlen knapp heit werden auch in diesem SÄ so recht ,vu der trüben und tr-mrigen Stimm lnvg. I , vn'Hlch n'cht VKt t ,, baft man [itb mit ifcwji besänftigt, me Borsbrllurvflen zusammengelcgt werden und z»var derart breit die Nadrr um diese Zeit ersLllt. Dieser I ^ \ ^s^^^bah-en führt I daß btc TnenslaflS-Bvrsvchwigen auf den Montag m\b bie &r5 riß sich der ^Mensch nicht zu erwehren^ sie gebt | oft Jfyfajb ans I ^uf ^den Ärmstag gelegt werden. Die nächst Au» Stcidt und (nnd. x. __ ^ Gießen, den 28. November 1918. Zum Totenfest. Ein Toten fest gibt es ba allen Konfessionen. Man begeht es überall zu einer Zeit, »w auch die Natur ihr „großes Sterben" beginnt. TaS Fest, da- die Ddenschen zur Erftrnonmg cnr ihre Toten begehen, paßt Gttm*** mii> gleichsam auf ihn über: die Natur mührtt uns davan^k auch nur I Unkerr^ii- dernnEch--»l ^Eldnsie zu n«Äg' käl-1 Dienst^^^lbvimcmentS-Vorsvl'lima^ jbleibt tvemm"' der^nbti^aeU einst vergeh. Tie kahken Bäume sagen uns alle Pracht und kulieren^rönnen sich imb chren Ber-uss^LK>Zen frfjiuerm schaden zu- 'wch mrs rhrem richtiaen Süochent«»», also dem 26 Novem. Herrlichkeit, alles, alles verss-ht. l^-nrde in diesem Jahre und vor-l ^^ nvist nufit haft der (Lischtftserfoig im de- der ftrben, bajrwrn wird die 7. Yrntgas^Aboni«mingt. torerts ans Samstag den 30. 3d)vember verlegt. ^ ^ ... I vrf»ii^r Kn* ninik.i« in. f*..l . < _... am „.v I ** rr. • m g»" ^J^ferlnitaar, die Prvtes!müen ihr Totlnifesk".' ürtte I ^ "gemn ^ 6t ““ t 28ebN 01 jctnan " * ümxchl !äs^^es^^am"^^ ^ib^l W * WEmge'.^- ^et'" ^ wind lern. In die Hundert- .. Gradh,1lT l77V ftwbani «uh Stet m «&2 d«1>r Fall WÄ- ^'"nron Ln bflrftion, flrtmt», fnmW , tl ,o _ m, g I »* unb Mer Er^n nnlffen. I 5'^' WtÄÄSÄ £ niri ^ «WJfl Jdpn ungezäUde Mole und trotzdem fällt noch so ** A n d i e Heimat? Fn weniivm Tagen werden dre vorder- Encree Geschäftsmann auf die verlockenden Llngebote fremder uTm.... v iyvt „.i '»f. r j 'L- . ' 1 Htrmrtt 1 iitm ''k/••'»tt * »>rc 2 za, _'n *w < _ dürftigen Lebenden spendete, ims mmi oft den Toten nn Uel»erftusse angedeihen läßt. Und gerade jetzt in unseren Tagen »st tedem Wvhlkmbeiiden, der ein Herz für das Elend und geboten^ bmr<^Do2^^M'^t"Äe!^M!tle»d«t^^d^T»bo^in I ft*«^^^*** unserer Vlmteen den Rhein äberschveiden" U I N^nen nnd Agmten herei'n. Es ist gewch' zu"veruvwilm"ruck dlalx'flfr Weise hi ehren um so in t^rnÄrziae^sÄ^d^ ^ Hcrmat zurücktzukehren Mit klingendem Spiel werden sie durch den schärfften (^Gegenmaßnahmen heraus. tv«m sich mm \ ^ ** W InUrni ^chem Waiilrniunb Li et* zu ihrem deut chen Va'erlaube getragen, ÄLYZskn» rühmliches Zetchen der Zeit, wenn auch unsere solide!, zu lroanen. dre unerhörtesten Slroi'njen ertrogen. die herrlichlen Heldentaten «schäft stzule. lediglich von t^mnTrsuchl getrieben, iln gutes Geld Da» Herbstgemüse. verrichtet haben, um die Schrechei» des Säiilacht selbes von dem Kirr: ^ l rt en anvertvauen und hierbei jegliä« Borsiäü mißer n _ hei etlichen ©oben fernzuhalt«,. Dafür sei ein jeder ihnen jetzt .'*?*«£»''«*, ?f!5? , y e 5 versäumen, sich bei einer guten Auskunft Ss^n 001 )Ül- fb ^ 1^2? SörttfT Nmftflr! Ein irher fnnn jrftt btifm! «Helft intnf) bic liber bei Stuf ber ©Motfeite »u crfunbiqoi ^t^IAirhf^n b*T ÄwftfAobm on «VJxirbmbif TOltortm on! Steift Euch an die Me-7«.beln, «eist ©ieven i-'t zur AuSÜnft ™iS rt !LK b -n T ? 5r lb f». Mi ™* bem «uftauen Me OktiU tränen, fcKt in ben «Vr^ai m bie Speichen, wem, t« P bau«, .fhrd,ftr, 16», bernt, fflTrfinoh frrb< mlU)f filtb! ®» mlt. eine unermüdlichen Toa unb 9?a<(J Mehr SRiicf fid,tnafjme. In diesen Zeiten durch, schos he nadln nge,. .m8'»n»'^ko^ MZ7Ll!L MSES I fff** ** bte .non Shmb p ÄtÄTÄKÜ "" b Fort Mit glücklich vorübergmg, eine Warnung und Mahnung, alles mm rasch vor vielleicht bald urietXT eüürett-ndcn» I-roste zu ernte,r und su bergen. Wie kommt es nun. daß bk Pflanzen gefrieren' Armen ohne zu erfrinntV Melone und Tabak erfrieren schon,' wf..v O m„w j . .'’ I,IHbl,rf1) ' "lcr Temperatur von! ** Der Einzug der 11t'. er nnich. wie wir von der I 85^^ Fern sprecher bsdinsen eine faMic Störung und 1 UVlafboia daß andere wrcl/ige Tlrbeiten nvtlpendigerwctse dar- in Ordinmg nach Hause Ivirrmen soll. Ein jeder halte ß-lbst Orb- Mund toachsen iru3> sich ändern. Der eine hat dies der and« mmg und Srfbfoudrt! Fo r t mit gedrückter und trüber gehört. Nicket lvenige glauben dann, sich Informatio- Stimmung! Unser deutsches Vaterland geht nicht unter! Ein uen holen zu müssen und ftichsr sie bei den Redastionen bei vlus 2 Grad auSgesetzt sind. Das ist aber kein eiaentlick^s L»' - . D er Einzug der 116 er wird, ,vi Mern». sondern, vielmehr rtn Vertrocknen her Blätter msolae er muß daS 'Gefrier"-»,! der Dstanzi-n ruckiit iretli^idig auch das Erfrienm zur Zwlge 1-alx-n' 5 Tk Imine nicht so bf- N,s^, b ',.,°" s ?!'" ">>» «ttneubhrf irfn-iut Sfmn«roM und RofniroliI ertronen M»n nrow jj-JIte ,„,d blechen hen nonjen 2^'" . a . l,f d<" Bitten und Feldem sdehe». um noch und Ä ** Ein großer T verwundeten und krön Kn ssrie ger abgeerntot zu werde»». .?kber«iilter!iinn von Weihkrant „n «»rslna mit dem Strunk eignet sich eine trockne Stelle ü Man läßt die Wpse bis zun» Eintritt des erste nn zu erwarten. \« 1c len » n Drucks a chen sendun gen bildet fortgesetzt die ran Sport Rotwein für unsere M!?. Mk??!? Beiefverschleppunaim und Bncsverluste. Un- . - ---- . .Krieger. In diesen stürmischen Tagxn Ivnrch die Presse mrd trotz des BerkebrS ans den Eisenbahnten tHTbintt eine Tat des Wehr. n /* f a der an Seite twilwndene Klappe nach innen einschlrgen In den im I Räumung der belgischen (>rr»ptstadt stehi-n bleiben und ...... ......... vn |UI)UI Ull'tuen UUU IN lin- > W A II -X .. .fi r w /- ,1 T, uui|u/ui|Cii. V»" ^T^V: auf iWVÄ*r'\h^'imTiu,7~ w r. u . l ’ J ■ >,,,,l . v ’ 11,111,1 erften red)tc Hände kommen nWlrbe. Wehrmann Stern, ein geborenen WM^5"^hcnchen Spalt verschieben sich unbemerkt Briese, ew Ä V t nm -- n o ? Ä ’, ntb "V 1 ?!* u°dannon ^isiener unternahm 1 - 1 , b«m Wein noch Mesi.-n »„ frfwfFcn: c# M ' drnm m der Trucksochc oft eitere Irrsobrken euunn rtoiTnen ^oije mit Strunf ,md Wurzeln m.« der E rde Nm, \ i|t jn 2 g Dagen . Wgtrenb bmm er T Ütncht seinm nur«. - ‘ . 2*1?!!»? l V f L bc[fcr lü es. die Klappe über die Rückseite lose Überhängen zu lassen. Als recht zweck- mäßig halben sich Umschläge bewährt, die an der Berschlus/iappe einen znugluiartigen Ansatz haben, der in cftren äilßeren Schlitz bro Umschlags gesteckt tinrb. Sie fiebern den Inhalt vor dein »nrthn, «ff»* iJ 1# , -”rr‘" V'-' dvo. ytun i tu m us Mp, maorrnn Venen er Lag »MV '.'üacdk leuien wert- I ^^msten Inh'resse des Publikums muß emdringlich mnarnt lvnden. die Kiaxpe solcher Umschläge nach innen S,rn?lr^n 2L h auf den vorher vier gelmidet, hat wich Ankunft sich bei der Bahnhofskvmmandan- - u.^. 5 ^ugte'i Platz gelegt, daß sämtlillze Strünke ti.r gemeldet Mid seinen I-all vorgetragen. Der Arbeiter- m.d naä> oIdmi Su .,1 ? .. 1 ^ öimntc hu pmuwi uhü ,eiitm ,saii vvrgerragen. 'vtv Vlrbeiter- Mid hfinh-rri fn ^lll man ^rraße Mengen von Kohl über. I Soldaten rat belegte den großiNi Wein traiis von ftlr die Lazarette J"oiw tSm, "S, Ä -bunnnrntherlcn,.. Xn« bet «otrtfjnt 1 OHefcn mit DeW«. E» fofl sich nach einer «e.^ mit • . D^^^len mit grlrockneler Erde, tnlnng des Tropfens durch einen Strchverstäirdigen um ein sein,. ^ ^ ^ ,.... vv . €trü«b- mxf» bnoii Tebi-u ^ Gedeckt ^ ^ ^ick. daß die I edles srairzösischeS Genulchs handeln, das mm unseren Lazaosleu, ^'^rikSsallen und verbind«'rn das Einschieben anderer Sendungen. r££ u A l r Tmmt »st der Kohl gegen den .Vrvst iMgute kommt. Möar der Soldatenvü dafür sortwn. daß dieses '^^ÜÄ^^st mrSTedelmte ^-nrnmdmig ist im all.temeiueu Iuteresie tilA bZ 5E}Ä TÄ"Ä W,, nr Ä tmrch die auch wirklich geschieht. ^ ^ «-,«» « wümtzm BerhültuiSmüßighäufig verschiebt sich .mL Briese ^ ~ 10 leicln loiti Man Der fertigt sich des. *♦ Ufbrr die Pinlett «hi ar> i uftv m Zeitungen, die unter Stvifbmrd verschickt wer^e?» ES ist bald ans lernen - a..g.. ^ , u ,, .tah-nen Ne fM. „„b b? ft, M^e^?^l!^b^e?^L ^ Streif foR ein Regekidach bild n. Obenauf ftxnntt wuix-Mich.es ^zeng i»der Dack»pappe, ober li Tjalln» darüber Gcwähnlich sucht man langen von Weißvohl und Lftrsing umge5 mit hm 2 t ru nk na d, un tenH'E^ I Lkc.§2' «eftnnrd Darm stabt - Pfungstadt cm»- W dt» P&, w«» Re (4n« laten faOattarti^idUen, nÄllwöi 0 ^yir^ e,m """'l t^ich Die o^tn-e >,< nnitrnlm veiler imb ^ voh vo» Ai hwfitieieni Wetter aber evuogtichen To» Eiunl-la ^lttmgm vu legen, nachdem diese umschnürt worden sind. Keine Beschlagnahme von Bank- und Spar- kalten gu t haben. Immer wieder verlaulc-t. dem Drange dcS Publikums zu Abhebungen bei Bankhäusern und Sparkassen liege ," il die ^Befürchtung zuanmde, Künftig das Berfü- Regienmg lerffs mgen mit loird din Devote irgendwelcher Art daadfichtigt oder M'ch imr envogeu. » Ureis Wetter t . __j *- 22 Ww). ©eit fleftent poattgk Butzbach in Wxtu ,uoOg«D- UNO Grrlmitxtl) ck)7Mtck zur Begrüßung unserer ^^tzreitoim LNttHeu. B^ffonrpers tragen d. Häuser der Haupl- »»'n. Nne sich das gcchorl, lißSenIvsar ^lÜM^uschmuch An den WiHKi» Wifcrcr icAabt nnrfbeu Eftrercpfmcken errichtet. > Ctarkcnburg und Rheinhessen. - Da rm stadt, 20. Nov. Der Verstand der LmdnnrtschaflK- tamtnrr m Heften tagte in heuti«rer Sitzung unter dem Präsidium Drt crjrai wrjttjniiwi. Geh. Oekoreonreuats Walter, um über ^ auS^chnidsxnl-rücksichtzm »-stellte Gesuch des Generalsekretärs I« r^uimmrtschaftFäim7ner, Oek^monrierats Leül-i^er, um Besetzung m den Ruheitaud zu beraten. Dem gestellten Gesuch wurde mit aJT’WJ' Dezember d. I. ftatticgeven. Der Varsta^ch der ^^ d)a mrT bef^loß. an seine Stelle den biÄ-erigen Mlv Gerleralh-fretär Oebcntomieral Tr. H a m an n-T.irmftadt der Landwirtschastskammcr für Hessen zu Gingen. 21. Nov. Nrrter dem Vorsitz deS Bürgermeisters ^ ^ete WvhlfahrtsawFschuß hier eine Sitzung. Zunächst derrch'.ete Slaokbaurat Koch über die Einquartierung in Wrn»-n und dre Maßregeln, die zu ihrer Unterbringung i-fetn^sen wurderu ^vür die Einanartierung wurden leerstel)ende 0)ebäude, damr die Kreiden,chule, die Mädchenschule, die hSl^re Töchtenchule, - Hrsthalle hergerichtet und venoemdet. So ist es mogcktch. dne Mannschaften unterzubrmgen. Tie Offiziere werden m Mr»-rHausern und Gasthäusern untergebracht. — Ter Oler- befehlöl-ader der fütfflen Armee Qfrniecal der Kavallerie v d Mar- tmtz, hat durch Telegramm dringend ersucht, durch die OttS- behörden die Ermuohrrer der Orte des Kreises Bingen crnzuweisen, den Truppen Wern oder sonstigen Alkohol nicht in —™ - -u veradfoliperr, da durch unmäßigen Ällvholgenuß di Für die Besl w vuiu/ uumuDi bedenktichen»ise gcfdctxrt wird. r Mengen tue Jndis-ivlin '-rdcrunq der Main», 20. Nov. Ein inter nier t er ' Frmrzose im Pro- vinzialorresthariS ließ sich die Idee nicht auSreden. daß vor dem Einzarg der Franzosen in dem zu besetzenden Gebiet sämtliche interniertet! Franzosen ermordet würden. In einem undeodachteten Äugenblick stieß sich der Verzweifelnde ein Messer tief in die Brust. Ter Verletzte wurde sofort inS KvanLnhcms gebracht und einer Operation unterzogen. Hi ssen Nassau. ** Biebrich, 21. Nov. Soldaten und Zivilisten plündertet aus dem Bahnhof Oft Eiserrbahnwagen aus und raubten aus ihnen große Bestände von Bekleidungsstücken und Decken. Ter Arbeiterund Soldatenvat setzte sie fest wrd Üeß sie erschießen. ^ Uirchllche Nachrichten. Gottesdienst am Sonntag den 24. November (Totensonntag). Evangelische Gemeinde. In der Stadtkirche. 9 1 /*: Pfr.-Ass. Liz. Reuning: 11: Kinderk. s. d. Mork.-Gem. Psr.-Afs. Liz. Reuning; 5: Pfr. Mahr. Mittwoch 27. Nov., abds. 8: Kriegsbetsbunde. Pfr. Mahr. — der Johanneskirche. 9 1 /?: Psr. Ausfeld: 11: Ändert. d. Jvh.-Gem. Psr Ausseid: 5: Pfr. Bechtolsheimer. — In der Kapelle des alten Friedhofs. Nachm. 2: Pfr. AuSfeld. — In der Kapelle des nxuen Friedho fs, nachm 3: Pfr. Adolph. — Kirchberg. Vorm. 10: Hl. Abenüm. f. Tau- bringcn. — Mainzlar. Nachm. 17*. Uatholische Gemeinde. 6^/,: Gel. z. hl. Beicht: 7: Hl. Messe, gemetnsch. Komm. deS Mfabethenvereins: 8: Aust. d. hl. Komm ; 9: Hochamt m. Pred.: 11: Hl. Messe nt. Pred.: 4: Jüngl.-Kvnar. : 5V,: Christen!^ darauf And. Dienstag u. Freitag, abds. 8: Lmd. z. Erstehung bald. Friedens. Samstaa 30. Nov., nachm. 5 u. abds. 8: Gel. z. hl. Modistin tüchtig und selbstündtg, für j sofort gesucht. 07173 Matbilde Nack,manu, 97173 6 Bahnbofstr. 6 Zuverlässige Frau oder Mädchen täglich zwei bis drei Stunden gesucht 07345 Tiezstratze 7,L &F“ Pntzfran "Ml * für halben Tag t. d. Woche v. kleinem Hansh. gesucht «,» (Soetbettr. 34, p. Nanbere Patxrrau zweimal wöchentlich zum 9,'einigeti des Treppenhauses gesucht. 8981 Verwaltung der Meoizturschen Klinik. Znsttliiis. 6tandrnfrfln täglich 2—3 Stunden gesucht 07250 Kaiser-Allee 7 . IL M. P-rson s. HtsSsilt gesucht. Zweitmädchen vor- ! Händen. *** R. Hirschhäuser Nachf., Weilburg a. d. Labn. Für ein hiel. Teiikateffen- geschält wird zum Eintritt per L Dez. 1918 ein lnpnliipflrl «ttHltltt mit guten UmgangSiormen gesucht. Schrtftl Angebote unter Beifügung von Zeug- nisten unter SVH an den Gteßener Anzeiger. Für sofort z verlässiges, sauberes Mädchen, gut emviohlen. gesucht, od. zwei Stunden vormittag- tücht. Lauffrau oder -mädchen zur Aushilfe. t^J97 Frau EmmeliuS, Neuen Baue 26,1. Suche zum 1. Tezeniber oder später tÄ06 flinfrö, jntitrl. SRälKhen. Frau Dr. Karl Nordmauu, Lollar. Gin fand. Jlftdchen vom Lande, welch sclbständ. ist, die Landwirtichaft versteht, gesucht. Näheres in der Ge- schäftsst. des Gieß. Anz. 88Ü3 Tnchtiqes Mädchcn für Küchen-, HauS- u. Gartenarbeit gesucht. 8K87 Scan Apotheker Schlich, (Sroßen-Ltuden. ZlltitrlüingtS MnSÄkii für Küche und erwaS Hausarbeit. auch vom Lande, zu alsbald tn Dauerstellung gesucht. 8245 Frita Baehdraekaralbestttar Laag», Nahrungoberg 8 . Tüchtiges, erfahrenes •*«* Dienstmädchen i das auch eine Kuh melken kann, gesucht. Näheres durch J-rau Koch. Wetdengaste 9. ZsvttläsfiiicS Mädihe». über 16 Jahre, für 15. 12. tn die Kochküche gesucht. 880711 Direktion der Heil- und Psiegeanstalt Gießen. Gesucht für 1. Dezember oder svärer ein 8!»ü3 tücht. Mädchen für .Küche und HauS. Zu erfragen in der Geschäftsstelle deS Gieß. Anzeigers. Deicht. — Diaspvra-GvttrSd ieirft am S4. Nvv: Grünberg 97i Hungen #/>, • vücherlilch. 1. Wilhelm Flegier. Das Gießer Kontnlersbnch und die hessisckrc Erste Kammer der Stände. Ern Kleinbild aus der vvr- märzlichen Zeit. 2. durchgesehener Abdruck. Gießen, v. Münchow 1918. 28 Seiten. ' 2. Willem Flegler, Wt^ießer Allerlei. Erlesenes und Erlebte. Ebenda. 1918. 56 Seiten. In diesen Tagen dos plötzlichen Umsturzes aller bestehenden mancher gerne nach den vorstehend angezeig- des gründlichen Kenners der Geschachte Professor Wilhelm Flegler in Bensheim, greisen, die uns das Stilleben und Kleinbetriebe Alt-Gießens im 19. Jahrhundert in anziel-ender Weise schildern. Aus dem „Alt- Gießer Allerlei" verdient besonders die Plauderei über eine Mensur Karl Vogts von: Jahre 1833 Envähnung, die ein ungemein farbenreiches Bild des Gießener Studenrenlebens und der Tema- gogenhetze jener Zeit entrollt. Im Anschlüsse an eine Besprechung des jüngst abgeschlossenen ersten Bandes der „Hessischen Biographien" steuert Flegler ferner aus dem Schatze seiner Erinnerungen lehrreiche Beiträge zur Charakterisierung einer Reihe von Giefrener Universitätslehrern (Hermann Hoiftnann, Knobel, Clebsch Ritgen, Credner, Buff, Lbhr usw.) bei, ebenso eine Studie über die bekannte Gescküchte vom Kirchenrat Engel und vom Heß, der sich nid# köpfen lassen wollte, wop^r jene Anekdote als eine wunder liche Mischung von Wahrheit und Dichtung nachgewiesen wird. Die Scknldernng endlich, die wir pon den Verhandlungen der hessischen E sten Kammer vom Ja'/re 1839 über eia angeblich de.nagogi- schös KXnnmersbuch der Gießener Studenteirsck-ast erhalten, sind so recht dazu angetan, uns die unheilvollen Wirkungen des rückschrittlichen Regiments vor Augen zu führen, das leider nur allzu lang in der vormärzlichen Zeit einer freieren Geiftesentwicklung an unserer Lirdoviciaua den Wog verlegt hat. Hermann Haupt. Bcrstkillcrnnqsanztjqe. Der unkerzetchnele Meneralbevollmächttgte der Erben der 2»dw« Jung VIII. Ww. läßt durch Ortsgerictu Slein-^tnden ,-ächslen Tonnerstag den S 8 . November abeudp h 1 i % tldr irn Saale der neuen Schule die zu« Nachlaß gehörigen Grundstücken. Fl. I Nr. 72%, Hofrette im Ort 372 qm. » { f 73'/», GraSganen daselbst 599 „ m l H 233 GraSgartenam Platz 256 * ^ h I n ^>9 Llcker auf dem 9tndeuacker 5l4 „ »VI » 173 Acker auf der klein. Halb 1175 „ „II „ 137 Erlenhochwald i d. r'lfven 138 „ ^ » II . 137»/,, Erlenhochwald daselbst 138 „ SsteutUch melstbietend verüetgern. Tie Bedingungen werren vor der Herüeigerung bekanntgegeben. Sleta-Ltnden den 22 . November 1918. 07360 ) Kafp. Jung Tin. Transport-Versicherung S eaen Diebstabl und Yeranbnng von Postvakcten. teiieaevack. (?il- nnd Frachtgut, Land-, Flnß- und Seetransport. Auch Teilschäden werden vergütet. , 7 wbv Genoralagsntur Kugelmann, Gießen. Es ist zu verkaufen s 5 Neuenwcg 80. Großer Ecklade» in bester Geschäftslage, mit 8 Schausenst, Zentrnlhetz.. elektr. Llchk, von März 1919 ab zu vermieten. 7503 Cbr. Reiber, Sel erSweg 38. II. 3-4 • äitttmer • Sofinn-rg ab April oder Juli 1919 von älk. Herrn m. 2 erwachs. Kindern gesucht. Angeb. unter 0)802 an den Gieß Anz. Suche *ttm 1. Avril 1919 Wut 4=3tintnec*So5it!i. Angebote unter 07214 an den Gießener Anzeiger._ rr—3-Zimmer-Wohnung zum 1. 3. 1919 von fl tner Familie gesucht. Angebote unter 0(5995 an den Gieß. Anz. Student sticht in der Nähe des Bahnliofs für sofort anaen. möbl. Zimmer. Angcb. mit PrctS unter 07 >04 an den Gießener Anzeiger. in ei«!, mohücrljs Zimmer efucht In ruhigem Hause. :ctirisl. Angebo e unter 9011 n den Gieß. Anzeiger. tauch Kriegsbeschädigter» kann fofort elnrrcten. Meldung lägt. 10-1 Uhr Frank- für>er Straße 29. iXWU Uulturtnipcktiou Gießen. Baurai Stetabach. Tüchtiger Vezirks.Vcrtrcker bet Industrie und BebSrde gut eingeiührk, von Fabrik chem. - techn. Produkte und Maschinenbedarfdartikel bei guten Bezügen für sofort ae- einen ausgedehnten Kunden- VraLäON, einfenden. Friseurgehilfs Gießen. Neustadl 6 . Zwei tüchtige Schuhncacher sucht per sofort 0731» Franz Nenmeler. Sonnenstr. 20. 2—3 tüchtige Schuhmacher (einer zur Leitung der Werk statt) sofort gesucht. 0706! Carl Waldschmidt. Jriedrichitr. 3. krütiitl. Frau I. Kngelmann. „ Steohannr. 43, II. St. Wegen Erkrankung metne- heuS suche f ir sofort brave SlnSbilse für :re Stunden des Tages. LndwiaSvlatz k». >. erhalten stets gute S eilen für gleich S-ellenverinitilung, Suche zum 1 . Dezember Frau Prof. Soetbecr, Frankfurter Str. 49. lidt., pul. Mchk» che u.HauS zum I.Jan. . Frau Tlender, LudivtgSvlatz 10. p. Zum t Dez. sucht Dame ein tMrlajs. bcjs. MsSskn. NäbereS zu erst, in der Ge» schäftSft. d. Gieß. Anz. 07348 BkßereS Miidlk» Gin tüchtiges Mädchen ►er Frau vormittag- für auSarbett gesucht 07257 Weularer Weg 17, p. Mädchen, liebsten v. Lande, gesucht Frau Heinrich Hahn, ij Woltengasse 37. Lehrmädchen te soso fort. Ber- 07153 SchndbanS W. Benuer. Reisender Kaufmann Zwei tüchtige sucht SelterSweg 57. Friseurgehilfe kann sofort eintreten bei Albert Scitt W twe, 9016 Jrtscurgeschaft, Alsfeld (Hessen». Oberg. 17. Postillion sofort gesucht 8995 Pottbalteret Hnbn. Tüldtig. Wrkiltv gesucht. Straf k. Rübsrntiktl aße nach Wißmar. Hausburschcn sucht 89798 Nniv.-Austenklintk. B.'svrr, kläftiß« Juiigr kann gegen Vergütung da- Sleinhauerhandwerk erl. m, L. ttliug, Wieicck. Stein- und Bildhauerei. Dienstmädchen für sofort gesucht 07271 Bayerischer Hoi Bahnhosstr. 43. Suche für meinen Haushalt zu Weihnachten ein blltuS. tihiit. MälSkit. Frau S. Hevuemanu, «o Laubach «Oberh». Gesucht zum baldigen Eintritt mit guten Zeugnissen. Frau Gebeimral Svengel 8078 Gartenitr. 17. krs. JiriiÜBuiiftfii trf 0?309 Hnb n, Ritt e rgatse. M ä d ch e tt das kochen kann, au einzelner Dame gesucht. Näheres 07314 Altcettrade 18, DL rtet vom He sucht Pone eresdst. cntl. ÄÄ 3->-ll!-BuLk sieht zu verkaufen bei W. Hammel II., 078411 Berörod bei Gießen. Zuchteber | (3 Str.), wegen Nachzucht zu verkaufen. Brülman»». Neubof (Post Leihgestern'. Wegen SterbesallS zu verkaufen: 2 vrima FahrkÜbe, l Rind, Heu, Stroh und Dickwurz. 9012 Näbere AuSkunst erteilt Kurl Lndw. Albach II., Lich, Hintergafsc 47._ Hühner zu verkaufen 07885 Schloßgaffe 9. v. Einige junge Hübner z. vrk. Stcinstraße71. 0 7322 Junge Hübner zu verkauf Hessenstrahe 8 . 07353 Einige junge reinraistge Jagdhunde (Kurzhaar» zn verkauiew 19023 Schneider, Franks. Str. 29. Hausverkauf. Kleines Wobn- nnd Geschäftshaus. Mitte d. Stadt, um. günnigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei (Seißle r, B ahnbo fstr. 60t Rentable Hofreite mit genügenden Hintergebäuden u. r. Hostaum. f. Handw od. kl. adrtkbetrieb geelg.. zu verk. ng. unt. 07294 a. d. G. Anz. Einen neuen noch ungebr. LlleedorApparRt, einige gut erhaltene Welt:Ifts»*r und 4 Hfthner wegen SterbesallS zu verkaufen. Mitwe Zimmer, «ml (ÜroßenBujeck. Wenig gebrauchtes, noch gut erhaltenes FUIlöfchen für 30 Mt. zu verk. Zu erst. t. d. G efchst. d. Gie ß. A nz. 07227 2 große, fast neue, klrolrsstr» u. ein r-rLd. K»rre» zu ©er» kaufen. St>fai»lr.43. 1»«, Moderner, gut erb. Kinderwagen zu verk. Anzusehen Marburger Str. 7611 o. 1—3 u. nach 6 Uhr nachln. «na Photographische Apparate gebrauchte.gut erhalten, kaust Heinrich Holl, _Mäusburg 7. M Die bisher gesammelten und getrockneten lil* b. Oirnensciialefl iE sc Kinderlieaewageu, aut erb., naturfarbenes Rohr- gertecht. Helles Verdeck, zu verkausew Zu erfr. in der Geschäfisstd. Gieß. Anz. (an** Gut erh.Kinderwagen m. neu. Gummir. z.v. kr.Stsinvegrll. Für Weihnachten! Dtverie Svieliachen und Modelle, wie: Elektr.Eifen- bahn Sour I) mit Zubehör, gr. Damvfmafchinenmodell mit Dynamo 14 Bolt» u. Be» triebSmodelle, kl. Kinemato- graoh. Fuukenlnduktor und aymnasnfche Gerate zu verkaufen. 9001 Srtedrichstraße 10 IL Neues Wohnhaus zu verkaufen. Näheres 07340 Wevtteiugaffe 10. Winilifiito ht ruhiger Lage, 7 Zimmer, Küche, 3 Mansarden, Bad, elektr. Licht, zu verkaufen. Ltebhaber wenden sich unter 9022 an den Gieß. Anzeiger. Fßmn bestehend anS Sofa mit Umbau. 2 Klubsesseln mit Moauettebezua, ovalem Tisch mit 2 Stühlen, Trn- mcaux m. Svieaclausiatz sowie Teppich, ist zusammen für Mk. 1800 zu verkaufe». Die Möbel sind echt Mahagoni u. nur lebr wenig gebraucht. Vlkmi Jtkuitutr, 11p. Ja Stell, als Lasm 1 - niffe flehen zu Diensten. Gehalt nach Uebereink. Schrift!. Ang. unt. 07357 an d. G. Ä. Für meinen Sohn, d. Ottern die Berechtigung zum Einjährigen erbält, Lohrttelle In Fabrik ob. Großhandlung, gleichviel welcher Branche, gesucht. Angeb. unter 07071 an den Gieß. Anz. erbeleti. Suche für gebildete Dame, schreib'nascbinenknndtg. irgendwelche Tä igkeit. Angebote unter 07298 an den Gieß. Anzeiger erbeten. Terklnferln die längere Hahre in einem I.DamenmodeivarenhanS tätig war, gew. i. Verkehr m. d. Kundfch^ verf. i. Ab>,ecken il. kl Aenderungcn selbst auSf., sucht »ich bald, zu verändern. Ang. u. 07320 a.d.«. Anz. erd. Zn verkaufen: Eich. Speise- zunmer, große- Büfett, Kredenz, Sofa-Umbau, Tisch, viermal auSzieübar, sechs Stühle, Standliyr. Näheres tn der Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers. <„** Konzertflügel « Mt Wetzsteins. 10 . lahrrnd 1 Friedensware» fast neu, mit guter Guunnibereifung zu verkaufen. Zu erfr. bei der GefchästS std. Gieß. Anz. (« »m E in schöner, großem elegant überzogener Keloekorb mit eleganter Schutzhülle. Ecken ledereingeiaßt, Größe 55ein breit, 55em hoch u. im lang, zu verk. Wo? sagt die GescbästSst. d. Gieß. Anz. 07 «.. Zn vrk. 1HaGhdrOttia.48a«b> «a»« 6 ra, 1 WarBtftUmtsch., 1 Slriohb «Slapptlseh, IViaLh - Klndarhitl ai Bla!., 1 Haatal* FtUlOfohaa. Alleoatr. 181. 9 r V1 Naaar S dl sützard z. verk. Hinter der West-2lnlage 911. l eii. Kinderbettst., 1 iffuS ziebttich, l ttiichcntiich ad »»geben Ma rktftr. Ä9 p . 1 gr. Koster. 2 Handk, Kisten. Noteno.. B'olink.,etc. bist.z.v. 10,-4 Uhr, Alice ttr. 20 v- *** Schöne, astonierte [07307 Papier-Lampions vrrkünü. MHhOa«« 10 , L BaUlsaag, Bbükaataa n. Papp.- v tags z^ verk. Kaaaa B Iaa S p. Zu verk.: 1 Eladarklapp- ■tftklekaa, 1 So aafca.pt or4, 1 PappaasportwaBia, 1 Kaah laiaa. Gut erh^ pretSw. Ludwigttr. 23, VL Briefmarkensammlung zu verkaufen. Zuschriften unr. 07280 a. d. Gießener Anzeiger. Verkaufe r-Sol zu den billigsten Preisen. M. Ruß, Marktpl. 17 III. KurzgeschnitteneS trockneS ♦ Srtnafiolä ♦ (Taynen) tn kleinen und großen Mengen gibt ab Slgeroerf 64 ukiftr Erdkauterweg £0. U« Brennholz (alle Sorten) frei HauS lief. Phil. Jacobi, Hinter der Stadtkirche. owie Krrnqrhäuse bittet sofort zwecks Versand zum Preise von M. 1.- pro Kilo bet meiner Eammelstelle für Gieße» u. Umgeb.: Reformhaus Gieren, Kreuzplatz 5. Abzultefern 90S4s8 Mar Stamm. Dresden. Ankauf? von Alteisen, Lumve», Papier, Flaschen« Louis Rothrnbtrüer, Teleph. 176. Neuenweg 28. Verschieitenes* Junger Herr sucht Qattrriiljt in KMlikn. Angebote unter 8993 an den Gießener Anzeiger._ gtuDfntin sucht SäftS der im Alter v. 6—10 Jahren einzeln o. mehrere zusammen zu unterrichten. Schr. Ang. unter 07306 a. d. Gieß. Anz. Ltatenlla beschäftigt u. unterrichtet vormitt. Kinder jedes Alters höherer Lehranstalten einz. od. zu mehreren währd. der schulsreien Zeit. Angeb unt. 07305 a.d. Gieß. Anzeiger Beabsichtige, meinem Sohne [Untersekundaner» während der schulfreien Zeit Stunden geben zu laffen. Schriltl. Meldungen erbeten unt.07293a. d. Gieg. Anzeiger. Während der jetzigen Ferien werden Nachb.' u. Wieder- bol-Kurse in allen Gymn.- u. Reals, v. erf. Pädag. erteilt. Angebote unt. 88 Ä a. d. Geschäftsstelle d. Gieß. An», erb. Realeyninaftlsat fllr tägliche Nachhilseftimden während der ietztgen Ferien gesucht. Angeb. unt.Nr. 07290 an den Gießener Sinniger. 2scharscHunde zu kaufen gesucht. Osterten an Gk. Strack, Großer Steinweg 16._ 07320 Glattb. schw. Dackclrüde von jagdlichen Eltern tm Alter von a / 4 —2 Jahren zu kaufen gesucht. Angebote mit Preisangabe unt. Nr. 07313 an den Gießener Anzeiger. Wer verkanft fein HauS, auch mit Bäckerei, Konditorei. Metzgerei, Wirtschaft od. sonst. Geschäft hier od. Umgegend? Selbstver- täufer schreib, an den Verlag deS „ Verkaufs - Markt Frankfurt a. M., Habs- burger-Allee 28. (8M7sl umiiiimmmiiiiiiiiüimnniimniiiiiu! Suche Gut (1511-30# Sliornni) am liebsten tn Hellen, bei Mk. 150000 Anzahlung für Landwirt. J. Apblanalp, Güleragentur, Vrledbers (Hessen). BWMNMwlMIMUIMlllüMWM, Im Frisieren u. Onduliere« in und außer dem Hause nehme ich noch einige Damen an EmmaSehaellar, Wilsonstr.4. Legeuten tausche ein gegen reine rebhnhnfarb. Hübner. Fnd. Laufenten bevorzugt. Stell, Ricdmüble, _Post Hungen. s 86 ,o SffiSner Thtüfknsttz II. Sperrsitz, l. Reibe, füi Freit, abzug. Näh.: Meuter Nordanlage 1. _ <9011 1 Krube Ascbe tt. 1 fflrube halb Mist, bald Asche un- entgeltlich abzusahren Kaiier-Allee I. ln- li Mail von Anllgnttäien. Möbel.», ganzen Einrichtungen. Alt- eisen, sowie allen von mir gesührten Artikeln. 4955 Louis Rothenbergor. INir°»--Mch? fcpc|tifl' tzehrb. d.drurs>D. Lvrach» L »«dncs fc LN>»m»ctrrr't'r» A lhinf»ffenfl fc •tcfw*6c»'Mvj«-PitrlfUl 10 SirttilrtirriO IrorrU ^mpftrdTtribucfe 1£ (rupfctS «tcht.0naUlch(L Wirri'« JVtunu ftKt Ifc J>*t Gut, Irn li r-tz-fc. k W «Mlm ua Du wirst uns unvergeblich fei«, Herz war liebreich, treu und rein, Falschheit unbekannt, -"un ruhst du auv tu Feindesland. .»^^?Älbüttertundgan.unerwartet erhielten ^schmerzliche Nachricht, daß mein lieber der stet» treusorgende Barer seines Gefreite Karl Kumpf im Sa»-Art.-BatL «8 na» ^Omonatiger treuer PNichierfüllung am b. September tni 36. Lebensjahre uns durch den grausamen Krieg entrissen wurde. ^ 0en In tiefem Schmerz: rrngnste Kumpf geb. Velloff »,d sind aebtt allen Angebörige«. Beuern, den 22. November 1918. 07278 Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. Statt besonderer Anzeige. dertvandten, Freunden und Bekannten die !,§"'E^»ltche MitteilunL daß mein treuer, lieber ,^ann, unser herzensguter Barer, Schwieger- vater. Schwager und Onkel Komi Tietz, LiWummlll! im 46. Lebensjahre nach kurzem, schwerem Leiden Fn tiefem Schmerz: Frau Luise Dietz geb. Schmidt und Kinder Wilhelm Schmidt »ud Frau. Heuchelheim, Kcsselbach. den 22. November 1918. S? BwMfiwng findet Sonntag den 24. Novbr. 12 /»UhrvomSlerbehause aus tnHeuchelheim statt. Am 21. verschied nach kurzer, schwerer Krankheit meine hebe Schwester Jda Uhlendorf im 22. Lebensjahr. In tiefem Schmerz: Else Uhlendorf. Gießen, 22. November 1918. ® irmc Verstorbenen findet dre Einäscherung und Beisetzung in aller Stille statt. Heute abend 7 Uhr entschlief kauft nach kurzem, schwerem Le.den meme liebe Gattin, unsere treu- eÄÄäÄyfi'® to6,n "'' ei ’ Elisabethe Lindenstruth geb. Horn im Alter von 66 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen Heinr. Livdenstrntb I.. Wieseck §u«i1?e Ludwig Lindeustrutb.Heuchelheim F-«. ;e Karl Lindenstrutb. Wieseck FamU,e Heinrich Lindenstrutb, Goddelau xlm Ä&"J! ?"tb Wwe.. Wieseck Wildelm Liudenstrutb, z. Z.tmFelde Familre Johannes Aff. Wieseck ^ Cbrtst,an Linker Wwe.. Grüningen nebst allen Verwandten. «»4 Wieseck, den 23. November 1918. Die Beerdigung findet Montag nachmittaa anstatt""* ^^rbehause Giehener Straße 48 Allen Verwandten, Freunden u. Bekannten d'e schmerzliche Mitteilung, daß unsre innigst- geliebte Tochter, meine einzige Schwester und Nichte Gretchen Becker im blühenden Alter von 17 Jahren nach kurzem, aber schwerem Leiden Donnerstag abend 6>/ 2 Uhr sanft dem Herrn entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Secker, Maurer und Zrau Katharine geb. Benner LIisabeihe vecker Ludwig Senner nebst allen Angehörigen. Alten-Buseck, den 23. November 1918. Die Beerdigung findet Sonntag den 24. Nov. nachmittags 2 Uhr statt. Todes-Anzeige. jÄÄ ÄÄS ?-'nt K* U%e gute Katharine Schneider geb. Hormann schwerer Krankheit t« Alter von 39 Jahren sann entschlafen ist. n Die trauernden Hinterbliebenen: Karl Schneider, Schaffner «ebst Kinder» und Angehdrigen. WteseL Bürgel b. Offenbach, Lollars 21. Nov. 1918 Beerdigung findet Sonntag den 24. Nov. aus statt. U * C DOm ^^rbehauS Brunnengasfc 12 07818 Statt Karten! Herzlichen Dank allen, welche unserem lieben, teuren Entschlafenen Wilhelm Flett Schloffermeister so viel Liebe und Hochachtung entgegen brachten, bewiesen durch die reichen Blumen- spenden und die zahlreiche Begleitung zur letzten Ruhestätte. Innigen Dank allen, die uns bei dem schweren Verluste Liebe und Teilnahme in so reichem Maße bc zeugten. Die tmerilökil ßistei'blikbcnkn. Gießen, den 23. November 1918. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachrtchi, das, es Gott gefallen bm stss«s'sr- i; Elisabeth im Alter von AJahren nach 9 tägigem schwerem mit grober Geduld ertragenem Leiden beut? morgen 9 Uhr als drittes Ovser unser Jamil e zu nch zu rufen. Sie folgte idrem lieben Bräu l- gam welcher vor 3 Wochen und ibrem Zchw «er S°Lu^e'n."^°°^ 'urch benXob e°n7 F" tiefem Schmerz: Familie Johanne» Lenz X. Frau Lina Klo» Ww. u. Kind nebst allen Verwandten. Klein-Linden, den 22. November 1918. Die Beerdigung findet Sonntag den 24 Non nachmittags l IA Ubr vom SterbehauS Lubel- lindeirer Straße aus statt. ^ 8olI loh nicht den Frieden E sehen, Nicht mein Ziel erreichen. Denkt, es wftr’ vom Herrn geschehen. Er wird alles gleichen. _ Ans einem Briefe des Gefallenen. Wisse, wenn mein Auge bricht. Meine Arm’ erlahmen, Leise noch die Lippe , spricht: Jesus — Alle — Amen! Psalm 119, 9. Oottes unerforschlichem Ratschluß erhielten wir tieferschüttert und ganz unerwartet die schmerzliche Nachricht, daß Oukef Ää?,*” Blinker Heinrich Steinei Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse ^ Oktober nach 19monatiger treuer Pflichterfüllung Im blühen- den Alter von 20 Jahren den Heldentod für sein geliebtes Vater- land erlitten hat. Lr ist unser zweites Kriegsopfer/ In tiefem Schmers: B. Steinei and Fran geb. Post Familie Willy Steinei Eli*e und Paal Steinei nebst allen Angehörigen. Großen-Linden, 22. November 1918. Wiedersehen war seine und unsere größte Hoffnung. : : : ~-A. H 1 •' i - B : ■ ? Statt besonderer Anzeige. Verwandten und Bekannten die sohmerzliche Mitteilung, dass mein lieber, guter Mann, der treusorgende Vater seines Sohnes, unser lieber Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Onkel und Pate Heinrich Oompf, Lehrer nach kurzem, schwerem Leiden sanft dem Herrn entschlafen ist. In tiefer Trauer: Bertha Gompf geb. Lissberger und Sohn Hch. Gompf, Vizefeldwebel, im Felde nebst allen Verwandten. Geilshausen, den 21. November 1918. Die Beerdigung findet Sonntag 3*/, Uhr nachmittags in Geilshausen statt. Hierdurch die traurige Mitteilung, daß meine liebe Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Johannatte Fischer Ww. geb. Bingmann im Alter von 65 Jahren heute sanft entschlafen ist. In tiefer Trauer: ° Frau Anna Fischer Ww. und Kind nebst Angehörigen. Lieh, den 22. November 1918. Die Beerdigung findet Montag nachmittag 3 Uhr statt. 07844 Danksagung Für die vielen Beweise Herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste unseres lieben Kindes, sowie für die vielen Kranzspenden sagen wir hiermit unseren tiefgefühlten Dank. Insbesondere danken wir Herrn Pfarrer Schulte für die trostreichen Worte am Grabe und allen denen, die unserer lieben Heimgegangenen die letzte Ehre er- wiefin haben. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Otto Hahn Familie Marie Hahn Witwe Familie Joh». Luh VI. Großen Linden, den 22. Nov. 1918. ftar die vielen Beweise aufrichtiger Teil- nähme bet dSm schweren Verluste, der uns be> troffen hat, sowie für die vielen Kranz- und Blumen spenden sagen wir aus diesem Wege unfern herzlichsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Elschen Fischer Familie Karl Pauli. Gießen, den 22. November 1918. 07300 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bet dem uns so schwer betroffenen Verluste meines innigstgeliebten unvergeßlichen Mannes, sowie meiner beiden lieben unvergeßlichen Kinder sagen wir allen denen, die unseren lieben Heimgegangenen die letzte Ehre erwiesen habest, hiermit unseren tiesgefühttev Dank. erm Elisabeth Stork Wwe. und Kinder. Gießen (Kornblumengaffe 8), 22. November 1918. ’ $ ^ . I - v V -j Danksagung. Särge fertig lackiert und beschlagen, sowie hi einzelnen Teilen fe.tig zum Zusammenbau liefert ab Lager Emil H. Müller < Ubl»vgro»k,l»rik.M,Ü0!» __ J Holzschuhe und Pantinen i- gröstterAuswahl empfiehlt Ludwig Kohlermann Blerchstralre 12. «Mir Me vielen Beweise wohltuender Teilnahme nn dem uns betroffenen schmerzlichen Verluste danken"wir"L^"Dank, ^besondere trostreichen^ K* ^ ötit Namen der trauernden Hinterbliebenen: Fra« Christine Reuter aeb Gräs und Tochter Erua. ' Wtesech den 23. November 1918. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme ** bet dem schweren Verluste, der uns betroffen hat, sagen wir unseren innigsten Dan5 Besonderen Dank dem Eisenbahner-Verein, seinen Dittarbei:ern io der Betrieböwerkstätte Gießen für die ehrenvolle Nachrufe, ferner für die vielen Kranzspenden, sowie allen, die dem teuren Eutschlaseneu die letzte Ehre erwiesen haben. I« Namen der trauernden Hinterbliebenen: Marie Hardt Witwe. Gießen, den 23. November 1918. \r*>*J*i %i'v,Wlr' Zopfe Haarunterlag., Locken,Dreher sowie alle sonstigen Haar» arbeiten werden schön und dauerhaft angesertigl in dem Spezial Damen-^rister» u. Haaraeirbäst Hermann plant Vwe. CelterSiveg 8. rm ^leischliütten Waschbiitteu Krautfässer Jauchefässer empfiehlt Äöftrri Soanurrftri Bleich Pr. 10. Kr. 276 Zweites Blatt Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) Samstag. 23. November $18 Aus Stadt ernd Gießen, den 23. November 1918. Wenn sie Heimkehrer,. Wenn sie heimtehren: Nicht mit Jubel lvvllen mir sie ehren. Nicht mit Jauchzen ihnen böch, um die sich Tcnmenzweigc ranken, Ein freies Äuge, das nicht lauge sucht und fragt. Ein stummer HLiidedruck, der alles sagt: So wollen nur empfang«: sie und ehren, Wemr sic hei Ehren. Sic sollen unter Kranz und Blumenwinden Dic deutsche Heimat treu und stolz rroch finden, Und jeder Wimpel, jede Fahne soll es ihnen sagen: „Ihr braucht, ihr sollt den Blick nicht Niederschlagen!" Wer so wie ihr der Heimat Herd Mhütet, ' Wer jo wie ihr gestmrden hat, loo Not und Tod gewütet Und cnrsr, findet im Sitzungssaal des Kveisamtsgc- bäudes eine Sitzung des Kreistags des Kreise Gießen statt. Auf d.w Tag^sortnnng stellen: Unter.mtzung von Familien in den Dienst eingttretc-ner Nicmnsckaftcn, Erlaß einer Satzung über die Erhebung von Gebühren bei der Bvmnstoffversorgung, Belämo- fung der Diph:h?rio-Epödemie im Kreise Gießen, Gehalt des Kreis- feuerwcchinspettors Dickore zu Gieß«:. Gehalt des Kreisobst bautechnikers Heberer, Geivalxung einmaliger Kriegsteuerungs- zulagen an die Kreisbcamten und -bediechteten, Wahl von Sack-ver- ständigm für im Kri-gssnll vorz^rnehmende Abschätzungen: Er- tveiterimg der bestelenden Kommission. ** Handelsschule. Tie Vogt'sche Privathandelsschule in Gicß-n, Goethestraße 32, ist im Frühj.rhr 1918 nach den Vor schriften der Bui-desvrlsvewrdnung vom 2. August 1917 um gestaltet worden. Sie bietet zunächst für Zöglinge mit Volksschul bildung die Möglichst, sich für den kaufmännischen Beruf ent weder in einem halbjährigen oder mit Erlernung einer Fvemd- sprackc in einem ganzjährigen Kursus vorzubereiten. Eine höhere Hw-d-lsAche (mit 2 Fremdsprachen) ist für Schüler mit Oberer LllchnnenchHavig bestimmt. Diese kommt auch den Bedürfnissen derchmigen jungen Leute beiderlei Geschlechts entgegen, die, ohne sich dem Konsrnannsbenlne widmen zu ivollen, gerne einen gründ lichen Einblick in das Wsen und die Gesetze des Handels und der Wirtschaft gLvbmen möchten. Näheres ist aus dem Inserat im Anzeigenteil zu ersehen. ** Stadt-Mädchenschule. Der Haushaltungsünterricht wird vom Mowag den 25. d. M. ab in der geioohnten Weis^ weitergeführt. Die Schülerinnen haben sich um 9 Uhr vormittags pünkilich im Schulhause Neustadt einzufinden. ** Verordnung über Arbeitsnachweise. Die Ar- beitsnackweise sollen neu geordnet werden. Es ist dafür bereits eine besondere Verordnung in Vorbereitung. Tie neuen Bestim mungen beabsichtigen insbesondere der herrsck>enden Zersplitterung zu steuern. Man will an das Bcstcl>ende anrnüp'en und die cin- zeliren Nachweise immer mehr zusammerfassen. Im ern^lnen soll dies in den Gemeinden örtlich durchgeführt weiden. Die Nachloerie einer Stadt oder cttves rusammei'chängendcn Wirtschaftsgebiete ollen so einheitlich dieser Ausgabe dienen. Es soll möglichst vermieden werden, daß für dieselben Zwecke verschiedene Nachwech nebeneinander arbeiten. ^ ** Der Oberhessische Kunstverein eröffnet am Sonntag eine Ausstellung von Werk«:, deren Motive meist aus Oierhessen und dem Vogelsbcrg entnommen sind. Die sehr reick> haltige Lljusstellung ist nicht nur von einheimischen, solidem auch voi Bowler, Berliner, Tarmstädter, Haniburger, Kaffeler, Karlsruher Frankfurter, Mainzer und Stuttgarter Künstlern beschickt. AuD sind die für die Gießener Kunstsammlung angekausteu Gemälde „TaviV von E. Erler-München, „Aus der Schlvalm" von W. Tbielmann und „Aus der Cliampagne" von W. Breetorius- München auf kurze Zeit der Ausstellung^ einverleibt. Tie Aus- stellung ist geöffnet Sonntags von 11—3 Uhr, Dienstags und Freitags von 11—1 Uhr. Ter Eintritt beträgt für Nichtmitglieder 50 Pfennig. . . **OeffentlicheVorträgeüberPhhsiologie. Wr: machen nock>mals auf den morgen, Sonntag, nachm. 5Vi Uhr im Hörsaal des Physiologiscki«i Instituts, Se.ickenbergst-wße 15, ltatt findenden uneutgeltlichm Vortrag von Prof. Dr. B ü r k ne r über „Ha u 1 sinn esempfindungen, Geruch und Ge- ' ch m a ck 4 aufmerksam. Vüchrrlisch. Infolge des Papier- rmd Platzmangels können vorläufig die Büchern gän ge Nlrr verzeichnet werden. Eine Besprechung ist nur in deii allerseltensten Fällen möglich. — Hessische Re so rma t i on s ge schi cht e in Einzel- darstellungm. a Zur Reformationsgesck^ickste Fritzlars. 1. Heft: Jost Runcke, von' Friedrich Hoffniann, Pfarrer zu Obermöllrich und Frcmniünster. Preis 2 Mk. M. Augustin, Berlagsbuch Handlung. Kassel. — Tie Atomtheorie in ihr^r neuesten Entwicklung. Sechs Borträge von Tr. Leo Goaetz, Prof, an der Universücht München. Mit 30 Abbildungen. Preis 2,50 Mk. Verlag von I. Engelhorns Nachlf. in Stuttgart. — Die Judasglocke. Schauspiel in vier Akten von Hans Knoblock... Verlag der I. G. Cotta'schen Buchhandlung, Nackfolger, Stuttgart rurd Berlin. Geheftet 2,50 Mk., gebunden 4,50 Mk. — Das Zimmer des Wartens. Roman von Thaddäus Rittner. Berlin, Verlag UÜstein u. Co. Preis 4,50 Mk. Beschlüsse des hessischen Arbei er-, Buuern- und Soldatrn- rats. Darm stobt, 22. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Der hessische Arbeiter-, Bauerii- und Svldate-rvat faßte in seiner heutig Vollversammlung den Beschuß, nachstehenden Funkspruch an alle süddeutschen und gleichgesinnten nvrddeittschcn Arbeiter-, Bauern-( und Soldatenräte zu senden: Der hessische Arbeiter-, Bauern- und Soldalenrat verlangt im Einveritändnis mit der hesnicheir Regierung von der Neic^regierung die umgehendste Einberufung der Nationalversammlung, die die alleist wirkliche Vertretung des deutschen Volkes dcrrstellt. Er lehnt einif Diktatur irgendwelcher Kaisen ab. Ter hessische Arbeiter-, Bauern- und Soldatenrat bittet die süddeutschen Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte und die iwrddeutschen Arbeiter-,, Bauern- und Soldaten rate, die gleicher Gesinnung sind, gemeinsam mit dem hessischen Arbeiter-, Bauern- und Solüatenrat von der Reichsregiernng obiges zu verlangen. Der heffischc Arbeiter-, Bauern- und Soldatenrat ist der Aniicht, daß im Falle, wo die Reichsregietung die NatiorcalVersammlung nich baldiast eitibe-, rufen kaim und eine DikLrtur in Berlin aufkommen sollte, die! süddeutschen und Gie gleichgesinnten norddeutschen Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte gemeinsam mit den Regierungen die Einberufung der Nationalversammlung in einer süddeutschen HaKptstadt veranlassen sollen. fxfcvd mW SchießeTri in Berlin. Berlin, 22. Nov. (WTB.) Am Donnerstag fand in der Müllenttaße eine stark befuck^ Versammlung statt, in oer Karl Liebknecht über dic Ausgaben der Itevolutton sprach, sich u. a. gegen die Einberufung der Nattonalversammlung wandte und für die Uebernahme der gesamten öfsaillichen Geivalt durch die Arbiter- und Sollateuräte einttnt. Nach dem Vortrag erzählte ein Soldat^ es seien noch mehrere Kameraden, die mit ihm hätten das Schloß stürmen helfen, später ebenso wie er verhaftet worden und seien im Polizeipräsidium noch in Haft. Ecki anderer Teilnehmer der Versamnitting forderte auf, nach dem Alexan- derplatz zu ziehen uno diese politiscl-en ^Gefangenen zu befreien. Dieser Aufforderung folgten mehrere hundert Personen. Währeiid eine Akbordnmtg im Polizeipräsidium mit dem dieiisttuenden Beamten verlMidelten, gab ein junger Mail einen Pistolenschuß ab. lvvdurch ein Soldat der Sicherheitswache getötet wurde. Darauf eröfincte die Wackle -ein heftiges Ge,vehrfeuer, und die Menge ergrifs die Flucht. Der garrze Vorfall ist unr so bebauerlick-er, als nicht nur ein Mann der Sicherhcits- wack)e sein Leben einbüßte. Er hätte auch vermieden iverd«ü köwvn, wenn man zunächst beim Polizeipräsidenten sich darüber l)l>uskunft geholt hätte, ob v-olrttsckie Gefangene sich überhaupt in dem Polizeigesängnis befänden: und das lvar nickst der Fall. Es wurden im Gegenteil nur solche Gefangenen gewaltsam befreit, .die wegen Diebstahls und Leberismittelschiebungen cingc- liefert waren. Die Freilassung solckxn Leute diertt aber nicht dazu, die Sicherheit in Berlin zu erhöhen. Eine Lünde^versammlung der Ardcis-er- mw Soldatenräte Badens. Mannheim. 22. Nov. (W'TB.) Donnerstag rmd Freitag waren hier auf Einladung des Vollzugscrusschusses des Arbciter- sund Soldatenralcs Morrnheim die Delogierten der Arbei'ter- und Soldatenrätc ganz Badens zu einer Landesversammlung beisammen. Nach längerer Debatte wurde einstimmig eine Resolution angom'mmen, in der es heißt: Die am 21. mchi 22. November im Bürgerausschußsual der Stadt Ntannh.'inl ta;7ende Versammlung der badisckstn Arbeiter- und Soldatenräte erllärl ich als Vorparlament der freien Volksrepublik. Dieses Vorparlament hat mindestens alle vier Wvckxm zu einer Vollutzung zu- sammenzutreten. Tie vorläufige badische Regierung i>t dem Vorparlament gegenüber für ihre .Handlungen verantwortlich. Die Wahlen zur badischen Nationalversanrmlmlg sollen an b;m von ver vorläufigen Regierung festgesetzten Termin (5. Januar 1919) stattfinden, sofern die ^Legierung ein geordnetes und wirklich demokratisches Wohlverfähren garantieren kann. Ferner i^itrbe folgende Resolution angenommen: Der Landesaiisschuß der Arbeiter- und Soldatenrätc Badens beschließt, bei der vorläufigen Regierung Badens tsahin zu ivirken, daß die deutsche versus- slunggebende Versammlung so bald wie möglich^ spätestens aber anfangs März, zusammenberufeii Ivird. Das Schicksal der denlsck«en Kriegsgepingenen. Berlin, 22. Nov. (WTB.) In weiten Bolkskrei,en werden Gerüchte verbreitet, ivonach. deutsche Kriegsgefangene ikmck Friodensschluß zum Wiederaufbau der durch den Kttieg zerstörten Gebiete Belgiens und Frankreichs verwendet werden sollen. Diese Gerüchte stützen sich auf dem _ Umstand, öaß Deutschland bereits beini Abschluß des Waffenstillstandes die feindlichen Kriegsgefangenen zurückgegeben hat, seine eigenen abev nicht erhält. Mle diese und ähnliche Mieldungen sind vollkommen f.mbogründet. Die deutsckM Waffenstillsdandskommission! hat vielmehr vor Unterzeichnung des Waffenstillsümidsabkommens gegenüber den ursprünglichen Vorschlägen Fochs zugunsten unseres Kriegsgefangenen folgendes erreicht: 1. Tie Heimbeförderung der deutschen Kriegsgefangenen, die in Holland uiid der Schweiz interniert sind, wird nste bisher tveücr^ gehen. 2. Alle zugunsten der Kriegsgefangenen während der Tauer des Krieges geschlossenen Verträge bezüglich Behaiidlung, Beköstigung, Beschäftigung der Kriegsgefangen«:, Sonntagsruhe usw. bleiben für die deutschen Kriegsgefangenen lutverändert in Kraft. 3. T-ie Znrückführung der deutschen Kriegsgefangenen in die Heimat wftd bei Abschluß des Präliminarfriedens geregelt. Deutsche Waffenstillstands kommisffon: Staatssekretär Erzberger, Vorsitzender. Dos Programm Lloyd Georges. Londoti, 21. Nov. (WTB.) Reuter. Lloyd George und Bonar Law erließm ein Manifest mit ihrem Wahlprogramm, das mit ihren letzten Reden übereinstimmt. Es wird darin zur weiteren Einigung aufgefordert. Ferner sprechen Lloyd Georgs und Bonar Law die Erwartung aus, daß der entscheidende Sieg, der Alliierten es möglich machen wird, die Rüstungen allmählich zu vermindern und die Arbeitskräfte rmd das Material für die Friedensarbeiten freiznmachen. Die Koalitions- regierung wird sich evnsthast bemichen, eineii Völkerbwid zui schaffen, der nicht nur die Gesellschaft vor den verhängnisvolles Folgen des Militarismus schützen, sondern auchdas Einvernehmen der assoziierten Völker fördern soll. Es wird nicht nöittg sein, dic/ Preise der Lebensmittel und des Rohmaterials durch neue Lasten! zu erhöhen. Den Kolonien werden Vorzugszölle gewährt werden. Soweit nötig, wird die Regierung die Jndültrien imterH stützen und sie vor unlauterem Wettbewerb durch den Verkauf ausländischer Waren unter dem Fabrikpreis schützen. Die wcitevey Ziele der Regierung werden sein: Sck)ttffung eines Unterhauses- das in direkter Fügung mit dem Volke steht, allmähliche Entlvick- lnng einer verantworttichen Regierung für Indien und dick Lösung der irischen Frage auf der Grundlage der_Selbst- regierung, wobei aber zwei Wege von vornherein ausgeschlossen^ sinh, nämlich die vollständige Abtrennung Jrlarids von der briti- scheii Rogierimg unter das Homerule Parlament. Die K'rietzskosten Amerikas. Washington, 21. Nov. (WTB.) Drahtlos^Tie gesam- ^ ten Kriegs kostepi der Vereinigten Staaten bisl zur Unterzeichnung des Wasfenstillstandes betragen Dollar 22 083 660 722. Amtlicher Teil. Bekanntmachung. Entlassungsanzüge. 1. Entlassung der Unterosfiftere urrd Marrnschaften mit mllitärischen Bekleidungsstücken. a) Sämtliche zur Entlassung kommeriden Mannschaften sind in dem in ihrem Besitz befindliche nTien st anzug zu entlassen, da die rechtzeitige Beschaffung der Zivi-kleider unter den derzeittgen Verhältnissen unmöglich sein dürste. Tie Leute sind zu beldjrat, daß die Rücklieferung des Entlassmigs-- anzuges an das Bezirkskommando baldigst zu erfolgen hat. Bedürftige haben Gesuch? iim unentgettliche Belassung an das Beziicksd>mmando zu richten. d) Für dic den Mannsck>aften mitgegebenen Bekleidungsstücke sind vom Ersa^-TrupPenteii NachSoeiswrgen in drei'ack>.w Aus- fertig mg mittels Turckffchlags auszuslellen . Die erste Ausfertigung verbleibt beim Truptenleil, die zweite wird in die Entlassungs- Papiere eing'heftet, während die dritte demjenigen Bezickskom- mando, zu,dem der Mann entlassen wird, unmittelbar zu übersenden ist. o) Wegeii Rückgabe oder Belassimg des Entlassungsanzugesi haben die Bezirkskommandos das Erforderliche zu veranlasseii. 2. Beschaffmrg von Zivilanzügen. Gesuche um Uebcrlassung von Zivilk.eiöern — unentgeltlich oder gegen Bezahlung — aus den von der Reichsbelleidii.ngsstelle überwiesenen Beständen sind ausschließlich an diejenigen Stellen zu richten, die von den einzelnen Kvmmunalverbänden (Landrats- ämtern iffw.) als zirr Empfangnahme solcher Anttägc berechtigt öffentlich bekannt gegeben loerden. Tie zu Entlassenden sind zu belehren, daß die Versorgimg mik Zivilkleidern nur durch die örtlick)en Zivilbehörden crfo'gt und daß der Heeresverwaltung Zivilklcider nicht zur Verfügung steheii. Im Auftrag? des Arbeiter- und Soldatcnratcs: Tas stellv. General-Kommando. §liS VüLLtlsüüie AtztütM Lcs ßmn ka.'ühü!» Jeitts. Roman von A. H. Adams. (Nachdruck verboten.) (13 (Fortsetzung.) Gialahad ging auf Pantoffeln geräuschl-os den Gang hinab, sah das Schloß der hintenn Tür nach lind rüttelte cm ben Küchen fenstern; dann drehte er das Gas im Eßzimmer aus und stellte den Gasmesser ab; und auf seinem Weg zum Bett stand er besorgt einen Augenblick still, um an den' Türeu der zwei winzigen Zimmer, in denen die vier Mädchen schliefen, zu lauschen. Die beiden älteren, Käthie und Ruth, schliefen in dein einen, die beiden Jüngsten, Lizzie und Gracie, in dem andern. Aber-es war alles zufriedeu- stellend ruhig. Mit der 5)aud auf der Klinke setties eigenen Schlafzimmers blieb er jedoch wieder stehen. Durch das stille Haus war ein Laut^ fru ihm gadrmrgen — ein Schl"chzen. Wer weirrte da in der Nacht? Auf den Zehen ging er wieder hinab urid horchte angstvoll vor dem Zimmer der älteren Mädchen. Deutlich kam von dort drinnen ein abgerissenes, schmerzerfülltes Schluchten. Eines seiner Mädck>en weinte vor sick) hin in der Einsamkeit der Nacht. Was mochte gesch?heu sein? Das 5perz des Bat.ers schmolz in einem machtvollen Strom des Mitleidens für sein armes Kind. Welche ,var es? Sick)erlich nicht Ruth, die immer so leichtherzig und fröhM war. Es mußte 5tüthie, die Aelteste, seiu. Sie war Verkäufern! ttt Snaiths großem Schpiittwarengejchüft in Ktt Street Solch ein hübsck>es Mädchen war sie, erst nerrnzehn, die Zierde der Familie, und hatte ihr ganzes Lebensglück noch vor sich Und nun weinte sie brtterlich in der Muht. Der Vater stand zaudenid da. Sollte er miklopfen mrd fragen, was ihr fehle? Aber das ^oürde nur Ruth rmd vielleicht auch Enr aufwecken. Nein, er hatte keine Lust, seine Frau so spät aufzuwecken. Sie könnte wissen wollen, weshalb Galah^id selber jo spät noch auf sei. — Außerdem — so ging er mit sich selber zu Rate — Käthie bemühte sich, ihr SchluckMn zu unterdrücken. Ihr Kummer war ihr eigenes Geheimnis, oas nicht verletzt werden durfte, selbst nicht ourch ihren Vater. Er wollte am Morgen mtt Em reden, vielleicht würde das Mädchen seiner Mutter Vertrauen schenken. So überlegend, ftaitb der Vater vor der Tür, und nach und nach hörte das Schluchzen auf. Käthie, seine hübsche, unschuldige Käthie, hatte sich in den Schlaf geweint. Wieder beruhigt, öffnete er leise seine eigene Schlaf- zimmertür. Seine Frau schlief. Er zündete ein Licht an uiid besck)attete es, um sie nicht aufzmoecken, putzte sich die Zähile und zog sich schiiell aus. Dairn ließ er seinen Blick in dem kleinen Zimmer umherschveifen; Kleidungsstücke lagen umhergestrcut, im Bette lag die plumpe Gestalt seiner Frau. Sie lag wie eine ungeschlachte Masse unter dem Deckbett und l>atte den Mund offen; ihr ergraneiides, dünn werdendes .Haar hing unordentlich umher, chr gefurckftes, müdes Antlitz ruhte in friedevollem Schlummer. Eure Hand lag auf der Decke. Er beruerkte zum ersten Male — denn letzt Mauen Alle leine. Siuue wach und gejchäi'ft. zu sein —, wie hart ihre Finger rvaren, hart von endloser tzmusarbeit. Und plötzlich wurde es ihm klar, daß er, der Em aus Liebe geheiratet, sie zu nichts als seiner Haushälterin gemacht hatte. Das also lvar das Eiide all seiner Liebesschwüre: sie mußte sein Haus sauber halten und ihm sein Mittagessen kochen. Uiid es kam Galahad vor, als ob er Eni schüoeres! Unrecht getan hätte; er hatte jene einst so lveiche Hand hart uiid schuftelig loerden lassen und vielleicht auch ihre Seele verhärtet. Aber war er es denn, der diese schlimmen Dinge getan hatte? War es nicht das Leben v Aber er hatte dabei geholfen, er hatte dabei gel-olferi! Das sah er in sein Gelvisseii ein gegraben, deutlich lvie die Furck>en auf dieser Haich. Darm bemerkte er mtt jener seltsamen Schärfe des Wahriiehmens, die ihm heute nacht eigen lvar. daß die Halid ferner Frau nicht offen dalag tote' die eiiies Kindes, sondern halb zusanimengekrampft, als ob sie im Traume noch immer den Besen hielte. Sachte an das Bett treteiid, zog er mtt halbverschäm- tern Gesicht diese ermüdete Hxrno cm seine Lippen uiid küßte sie. Durch die gairze plumpe Körpernrasse ging ein Sich- regen. „Du, Gally!" sagte sie schläfrig. „Du kommst sehr spät." „Ich bin auf der Bank Ml f ge halten worden," flüsterte er uiid löschte die Kerze mrs. Es lvar die erste wirkliche Lüge, die er seiner Frau jemals gesagt hatte. äFvrttctzuug folflQ ^ * i . Altlen?opltal undkeser- vrn >92 Millionen Mark Mtderlastmigtnanetwa 75 Plätzen veutschlandr atze Nr. > • Lcke Nruenweg-Ncuendäue Gegründet im Jahre >855 An- und Verlauf von Wertpapieren, Geldsotten nsw. Eröffnung von Scheck- und laufenden Rechnungen. Aufbewahrung und vollständige Verwaltung von Wertpapieren und Wertgegenständen jeder Art fauch für Mündelvermögen). Vermietung von eisernen Schrankfächern in dlebes- und feuerstcherem unterirdischen Gewölbe unter eigenem Verschluß der Mieters. Annahme von vardepofiten gegen Ausstellung von Linlagebüchern. hinlerlegUMftelle für Mündelgelder (Bekanntmachung der Sr. Hess. Reg. vom fr. Aug. 1900) Halte von Montag den 25. d. M. bis auf weiteres feine Sprechstunden ab Zahnarzt Zischer. Zellersweg 77. Ich habe meine Tätigkeit in Oießen wieder begonnen. Sprechstunden 11 bis 1 Uhr. PROFESSOR SOETDEER Aas dem Heeresdienst entlassen, werde ich von heute an meine Anwalt Stätigkeit wieder persönlich in vollem Umfange ausüben. Rechtsanwalt Dr. Spohr , Neuen-Bäue Nr. 25. Rechtsanwalt Mendelsohn zurückgekehrt Sprechstunden von 3-6 Uhr nachm. 07177 Habe meine Praxis wieder aufgenommen Rechtsanwalt Hornberger -------------- Plockstraße 9,11 ===== Sprechstunden: 2-5 Uhr nachmittags. Glücklich auS dem Kriege heimgekehrr, kann ich meiner werten Kundschaft mltieilen, da» ich meine Geschäftstätigkeit wieder ausgenommen habe und bringe meine h'lne llerrensichnt-lflt-rei tn empfehlende Erinnerung. Gleichzeitig empfehle ich mich im Wenden, Aeuderu usw. bet solider Arbeit und btütguen Preisen. Hochachtungsvoll Wilhelm Baiser, Herrenschneider, 07120 Bahndosüraue 31, II. Stock. Aus dem Heeresdienst entlassen, habe ich meine Geschäfktätigkeit wieder ausgenommen. I. I. Krauskopf, Dachdeckermeister, Bruchstraße 11. 07824 Aus dem Felde zurück, habe ich mein Geschäft wieder aufgenommen. Valentin Röhrig, Schuhmachermeister Auf der Bach 8. 072 SS Nach Beendigung des Hilfsdienstes habe ich mein Maler- und weitzbindergeschaft wieder eröffnet und sehe geschätzten Aufträgen gerne entgegen. , 7 ,^ Hochachtend! Gießen, tiebigstr. 83. A. ve!itz. Willkommen- Plaknte, Papiergirlanden and F&hnchen zun» Schmücken der Hauser tn groner Auswahl. Wlederverkäuier erbalten Rabatt. an» J. Weinert. Ncukiily-g 9 . Nur für Verbraucher! Rotklee, Schwedenklee echte inländische, «eidefreie Saat, sowie Italienisches ltajgras offeriert zu Ntchlpreisen Heirir. Hahn, Gießen, Telephon 403. Samenhandlung BahnhofwtraBe, Gichener Haussrauen-Verew Die Materialausgabe ist von nächster Woche an: Mon ag und Donnerstag abends von .'/» bis 9 Uhr. fötstrtrttsrt auch für die Teilnehmerinnen Qn de.» Kursus: Bismarck,trage. Die Geschäftsstelle ,Ptockur. t>t während der t*_ A S^mtcrmouatc nur eiumal, DicnSlagS von 93 ^ geöffnet. _ Für die Weihnachtsspende 1948 gingen vom 15.-22. Noo. weiter felgende Spenden ein: Lj an der Kasse des Roten Kreuzes: Lvenderllae des Beretnslaza^e lS vsych. Klinik: Geheimrai Pros. Dr. Sommer Mk. 18.—, Frau Emmy Sommer, HilsSichivesier Mk. 12.—, Bros. Dr. Kurt Berliner Mt. 12.-, Dr. Aleseld Mk. 12.-, Ass -Arzt Simon Mk. Kliniksverrvalter tVreunblicb Mk. 12.—, Anna Allgater Mk. 0-. L tObervfleger.l, Pfleger. Her ne Heil. D.'k. 1.—, Pflei er. Hedw Thomas Mk.1.-.Bsleaer W lh.HeunMk.1.—, S'.eriaBöcherMk. 1.—, Pslegr. Vina Dängc>>Mk.L—, Pslegr. Anna Becker Mk. L-, Gertrud WiSker Mk 1.-, Anna Hen.lig Mk. 1.—, Rosa Farrenbrach Mk. 1.-, Elise Nord Lik. 2.—, Alina Schneider 2)-L 2.—, Frieda Setbel Mk. I.—. Susanne Arndt Mk. 1.—, Martha Pläwa Dik. 1.—, M. K. W. Bick Mk. 6.—, Pfleger, Frieda Keibar Mk. 5.—, Karl Glitsch Mk. 2.—, H. Grefe Mk. 2.—, Angerstein Mk. 2.—, F nkon Mk. I.—. P. Schiller Mk-0.50. Anna ^vianS Pik. 3.—, Elise Havvel Mk. 2.—, Pi. K. W. Schullbeih Dik. 3.—, Lina Schneider 3Nf. 2.—, Adolob Mk. 2.—, M. Voeh Mk 2.—, Fr. B rg Pik. l.—, Adelheid Schäfer Pik. 2.—, Veutnan: G .kermulh ML 12.-, Zink. A- ArU Mk 10.- Bteaener Mk. 6.—, Frau Ana Pfeiffer Mk. M—, Ernst Bingel m. L-. E. Wachenield Vit. 10.-, A. Loeh 8Wt L-, A. Habermebl Mk. 1—. b) bet dem PoiUcheckkonto: Anna und Elise Ä-iiiller ML 0.—. ei bei der Milteldeullchen Ereditbank: Pros. Dr. Weber ML 20.-. 8991v Mostextrakt mit „ „ c Sühttoff! Ertte deutsche Marke zur Herstellung eines w«ft,U,k,a Unustraikas wie Apielwein' Nr. 7 für 150 Vfiter Dik. 20.- n 8 „ 100 h „ 14.— . , 50 w „ 7.- ohae KnckerstoST: Nr. 4 für löOtfter ML 14.- n 5 n 100 0 ^ 10.— . 6 „ k»0 . „ 6.— ab bter, Beroacknng erlra u. Nachn., lieferb. solange Vorrat, Vers, nur an Selb,rverbr. unss C. Fr. Korbe e, Lsagsurisn a. B. 251 . Vost-u. Bahnst, genau angeb.! f Löpte: Br«b,r. Eaar-übr« ksttsa, Tompot*, Bohtitml ud Psrüeken werden billig ungefertigt. Zflpls werden gefärbt. Spezialität In grauen und weißen Haaren. Damen- Lopfn aoch -n mit Frisur. H. Tichy, Seltersweg 43 •an Ecke d. Goethestraöe. Patent- HolzNehuhe in grüüter Auswahl eingetr. Wilb. Koblermauu, 8463! Neustadt 12. H mnt r, Wttklmänae. Unschädlich ffir Menschen, Haustiere und Wild. Terror-Pulver te§en Schwaben, KeHerassel«, Amelsen. Wanzen und Fleh«. Wirkt unter Garantie Ungiftig. CkcH'M'fpharaastmt. Äährmilial-S. bl b. EL C’assel Möncheber^straße 10. Tsrtrtt*r v**rnsbtl M94 hv Neu! D. R.-G.-M. Reu! Umentbehrlich für jedes Haus ist die Land- Käluhle „Sierjeria“ mit versenkter Fadenspule, die vollkommenste der Gegenwart. Näht Stevvnich wie die Näh»,aschine. Für sämtliche AuSbesse- rilnqen von Schuii- u.^ederzeua,Decken, Zelten, Fellen »sw. Preis m. 3 verschied. Nadeln und Garn 1 Sti.ck M. 4.-. Zu beziehen durch Otto Fron». StmttfartiS. Tornr. 17. Vers, nach au^w. pr. Nachw oder Voreinsendung Poit- Scheck-Konto Nr. 7288. Wrederverkauser gesucht! L!»daoa gar* 2 t. L2. Nor. (Grosse Geldlotterie 1. Treffer im ffünst. Fal e Mk. 1. Hauptirewfnn 15000 41k. zu». 3264 Gew. u. 1 Prflmie « 7 ooo mk. Lot« 1*!B.Port.n.U»t* 55 Pt. euipf* l.otter-Unternohin. J. mtilrmer Strafibmrfl I.P., Lasgstr. 107. la Qlefito: 8(163D Dl« BaLLotlar*«-Elnn«hmer a. all« Loavtrkaalaatalloa. Herren- und Knabenbekleidung - ^ hervorragender Auswahl Herrcn-Anzügc Herrcn-Palctots Hcrrcn-Hosen Jünglings-Anzüge Jünglings-Ulster Jünglings-Hosen Knaben-Anzüge Knaben-Pyjacks Knaben-Hosen Ferner führe: Sportpelze in grosser Auswahl Ersatz-Bekleidung in Cellusose - Geweben Stoffe ttsm Anfertigen bester Mas*arbeit. Das Wenden und Verindem von getragenen Kleidungsstücken hilft vielfach über die jetzige Stoffnot hinweg. Dieses wird ebenfalls in meinen Werkstätten zu fest gelegten Tarifpreisen tadellos ausgeführt Carl Frensdorf ■ Giessen Telephon 2060 Ecke Neustadt-Bahnhofstrasse Telephon 2060 Größte Auswahl» in Herren- und Knabenbekleidung Oberhessens Mein Geschäft ist geöffnet* Werktags von 8 —\ und 3—7 Uhr, Sonntags von 11—2 Uhr 8767c Instandsetzung von Maschinen (auch Lokomobilen und ExplosionS-Motoren), sowie von maschinellen Anlagen jeder Art, bei Wellen- bearbeitung b. 7000m/m Länge, übernimmt (ftrorg .dort Koiikiirrerifnloat In» l*reiae! Rechnet, überlegt denkt! ■ und dann werdet Ihr eure Hand-Näh- Ahle am Platze kaufen. Ihr spart Zelt, Geld und Verdruß, denn einmal ■eht ihr die Ware, die ihr am Platze ö kauft, und ein andermal ist sie auch hedenfen«! MHiger nnd «(ein O beuger. I)io Ahle in Stuttgart kostet ^ ohne Schusterpoch und Scbusterwachi • M. 4—, unsere dacejren mit allem 3 Znbehttr,w. Schustergam. Scliusfur- 3 pech, besonder« S,^husterwachs usw. " sinr M. 3.60. Diese« sajft mehr wie Worte, wo man kaufen soll wenn man zufrieden sein will. Außerdem bei uns bei Nlclitfrefallen Umtausch bereitwilligst gestattet 11 Dnlnbnra. Kasino«tr 16, Mülheim, Kurze- Btraße 3, WcUrnklrchon, Bochu'ner Str. 45, Kleben, Bahnhofair. 14. Reeklinirhaoiten, Kunibertis r. 25 nnd Gießen, mtnnbnrc 1, wo sflm*liebes Hand-Nah-Ahlen-Zubehör, besonder» Schusterparn — Pech — Wachs nsw. immer wieder nachbczoffen werden kann. Die Arbeit der Ahle kann in rors'ehenden Niederlassungen kostenlos heniclitlfft werden, wo auch fortwährend Vorführungen: *.IMe Ahle bei der Arbeit“ stattrinden. Neu ausgenommen: l.etdraht zum Selbst- reparieren leck gewordener Kochgeschirre, gleich, ob aus Emaille, Blech, Eisen oder dergleichen (Preis für einen laufenden Meter, reicht für ca 25 Reparaturen, M. 1-ßOl, sowie Ia. garantiert echte Kemleder-Schuhriemr*n (Preis je nach 1 Ingel (8053c Answftrtlgen prompteste Zusendung nebst Anleitung «ugesichert durch den Inhaber A. iluengsberg, Duisburg 17, Postfach 810. iionkurrrnnlot Im <*ehr»uch! Für ben Winter Reform-BeinWeiber für Damen und Kinber in Baumwolle, Wollstoffen und Seidentrikot in allen Srvffen. Ittkot-- Rindel-anrüge, gestrickte Rinderhosen, gestrickte öamafchen in allen örösten. öcoste üuswshl in Winter-Xinderitrümpfell und Füßlingen. 871 t* Fritz Jloroack. in allen Größen ab Lager lieferbar Gg. Schicfersteln, Lieb, HsHchlnenfabrlb, Telephon Nr. 17. w, e Dauerwäsche Ttttck Kein Ersatn, Kalt nhwasflibiir. 36—42 llaUwelte. Kaufhaus Katz. Baüahofstraße 14 . 88 ^ 1 a Die Verlobung unserer Tochter Hildegard mit dem Studienreferendar Herrn Dr. han§ wysf, Leutnant d Reserve im Infanterie-Regiment 116, beehren wir uns hiermit anzuzeigen. Veilburg, den 18. November 1918. Amtsgerichtsrat Dr. V. Lohmann | und Krau Marie geborene Afchoff. I 9020 g iaiiaimmBHBBg ll Llclilspietes ■ ßaHsitt 341 iirii>i, l ii'n.,iiniiiriiiMiuniiii, jiiiiiiiiiiiiimiiiiiniiiiMiuiiMirniim Iflf Ueate das crroüe Doppel - Programm. * WES FERN ANDRA ia „FniMingsstürme im Herbste des Lebens“ Der Koman einer großen Liebe in 5 Akten. Ausserdem: STUART WEBBS in seinem verblüffenden Detektivsehlager ln 4 Akten „Der Tenfels-Walzer“ Voranzeige vom 27. bis inkl. 29. November: 6astiplsl der Saddcaiubea Liefelsplel*Openi« B«z«!ls&haft IHfiacksi-Bsrlin in der schönsten Lichtspiel-Oper „Der Waffenschmied“ Uebertrifft bei weitem die hier aufgeführte Lichtspiel-Oper „Martha“. 9004a Gieyener hochschulgeseNfchaft. Der für Montag angekündigte Dortrag des Herrn Professors Dr. Gmelin über Verhältniswahl findet nicht statt. Geschäfts - Eröffnung. Einer werten Kundschaft der verstorbenen Frau Fritz Schlörb Ww. sowie der verehrten Einwohnerschaß von Gießen die ergebene Mitteilung, daß ich die seither von der Frau Fritz Schlörb Ww. betriebene ‘ftletjgerei übernommen habe. - Ich werde bemüht sein, meine werten Kunden in jeder Beziehung bestens zu bedienen und bitte mein Unternehmen gütigst unterstützen zu wollen. Von Samstag den 23. d. M. ab werden die Fleischmarken in meinem Laden, Marktplatz 23, entgegengenommen. Gießen, 18. November 1918. Hochachtungsvoll Marktplatz 23 . Rarl Krug, Metzger. iliillflESIBlllllllllllä Um der starken Nachfrage nach möblierten Zimmern f.die Folge gerecht zu werden, haben wir einen Nachweis für HÖBLIERTE ZIBMFR 9007 cmcTcri* t e I; Anmeld. werden tägl. von 9—1 Ubr in uns. ^ eicgafteitlBahnhofs fr.46 emaegengenommen. Hansbesltzsr- Yorein E. v., SleBta. Anmelo. haben per fönt. zu erfolgen. Caelhestrafle 32. Giessen Gesclilossen dnrc^eiDbrteJatires-uJa[t)ja!iFe 3 knr 8 e. Gründliche Ausbildung in einf. u. dopp. Buchführung, Handelskunde mit Schriftverkehr, kaufm. Rechnen, Wechsel- u. Schecklehre, Stenographie, Maschinenschreiben. Bürgerkunde u. Wirtschaftsgeographie, Lnglisch und Französisch durch staatlich geprüfte Lehrkräfte. 9990 D Bepn der Mfshr» hrll dar. Oktober, der Haibjabreskorss ipril, Jnli, Oktober, Janair. Anmeldungen Jwerden täglich lentgegengenommen. Weitere Auskunft wird mündL u.schrif tigern erteilt AuS dem Kriege zurückgekehrt, eröffne meine MstbsKsrOi wreder, und bitte die werte Kundschaft, sich bei mir wieder einfchretben zu wollen. Marken nehme am Montag den 25. November wieder an. Hochachtungsvoll Hermann SeSbgmann. 0<323 Bahnhofstraße 27. r — r "~'~" - C Aus dem Heeresdienste entlassen, halte ich meine Herren- u. Damenschneiderei wieder bestens empfohlen. S. Oppenheim, Schneidermeister, BahnhofstraQe 33,11. 07337 Pelze! in vielerlei Arten zu mäßigen Preisen im fT ficdehaus Qafomm. 8999a MtN-WlMS ist das beste, schäumende, noch seisenhalttge Haarwasch mittel i. Pack, zu haben. Zentral-Drogerie, _Schulstrabe. 7718 Keffel« 8813 Empfehle mein grobes Lager i« Dezimalwagen :: Smaillewaren : Herden :: Sefen sowie alle Haus- und landwirtschaftl. Artikel Wiilceim Dürbeck, Kaohf., Ti ezstraste 6, _Le levhon 283. Mäuöburg 5. Sijftfm LttikAsrni llohlensparer D. H. B. H. von der hiesigen Kohlenstelle zur Ersparung von FeuerungSmaterial dringend empfohlen 1^“ glänzeml bewährt *^|[ ^ ver Stück 15 bis 20 M. einschl. Einbau. «« Alleinvertrieb: Han« Bann, Kord-Anlage 29. Bestellungen nimmt auch Alb. Hö». MäuSbura 5. entgegen. Militär-, u. Privat- Stempsl- farben Behördenstempel Stempelkissen £ lcer fertigt sofort L GießenerSiempal- u.Farben-Fabrik Joseph Kreuter • Gießen Achtung! Achtung! Kraftfutter Jilstlg's iitoslplirafr Erprobt. Bewährt! Lei der jetzt herrschenden Knappheit von Zkrastsuner um die Tiere zur höchs^n Leistungsfähigkeit wieder zu bringen, als Beifutter lmentbehrlich. Die gefürchteten Krankbetten wie Knochenweiche, Knochenbrüchigkeit, Fohlenlähme usw. Frehunlust und sonstige Beschwerden hören schon nach kurzer Beifütterung mit Knochenkraft auf. Bon Tierärzten allgemein empfohlen. Ein Versuch führt zu dauernder Abnahme. Knochenkraft wird in verschiedenen Marken hergestellt. Nr. 1 für Schweine. Nr. 2 für Rindvieh, Schafe und Ziegen. Nr. 3 für Geflügel und Kaninchen. Nr. 4 für Pferde und Nr. 5 für Hunde. Bei Bestellungen ist genau die Tlergaitung anzuaeben. Zit bezteben in jedem gewünschten Quantum, Preis per Do e Mt. 2.50, bei W. Cb.ist, Giesten. Buddestr. 6, R. Zwetschkenstiel, Giestew Aste weg 48, Richard Ranft, Marburg, Kasernenliraste L Robert Schmidt, Butzbach, Weiselerftraste 40. Karl Hock. Klei,,Minden, Ernst Mörschel, Friedberg, an der Stadtkirche, E. W. Armbrust, Bit bei, z,un Schützenhof. 858 :; I) 8ei!m!llkck.:WikslcrL8estkrhgS^mkf!iktii.N. Fernruf H an ia 4715. _ttronprinzenstrafre 41. KaRilikil- Ksiljttappmte unbJ^r. Dbomer Raucher- Masse liefert 9021 H. Schön, R'°A-"ad Elektr. Anlagen werden ausgeführt von »mm ^ Ph. Volkmann, Schloff, u. elektrotechmGesch Heuchelbeim, Wilhelmstr.34. Material f. elektrische Installationen in allerbeuer Qualität bei Carl Schunck Babnbofstr. 54. » 7 , Krautfässer Krautständer Fleisch- und Waschbütten in allen Grützen empffehlt Willi. Xoblermann «8«Süferei. Neustadt 12. Uarbid- Larnven empfiehlt 0,864 Carl Schunck. Snüfrfi versteigert Donnerstag bew 28. November 1918, um 1 Ubr: 40 Slefe u. 30 Linum, 1 rkinrtsßtt» Bilk. iraao Schäfereigefellschalt. Für Matur um und sämtl. Klassen der höh. Schulen bereitet im Einzelunterricht wie in kleinen Zirkeln vor; Dr. Chr. Roese Gymnas.-OberL i. P. Goethestr. 34. Weihnachtsbeschernng der Kleinkinderbewahranftalt. Auch in bieiem Jahre soll unseren Kindern eine Weih- nachtssreude bereitet werden. Wir bitten deshalb die freunde unserer Anstalt um freundliche Gaben an Geld, Kleidungsstücken und Spielfachen. Die Unterzeichneten . . v*. Vorstandsmliglieder, sowie die Lehrerinnen der höheren „_ und erweiterten Mädchenschule und die Anstaltsschwestern ZKoevaar wünscht sind bereit, solche Gaben enigeaenzunebmerr. Sonst ist A. ubertte&m,. Äaumrn niemand berechtigt, Gaben für unsere Anstalt zu ~ nu ^stellt werden. Schr. sammeln, auch wird keine besondere Sammlerin beauftragt. 8673D Der Vorstand der Kleinkinderbewabranstalt: .vrau Anna (^eorgi, Welerstr.2j ,>ran Proieffor Grahmann, »vrankmrierSix. 3.Frau Iustizrat Grllnewald. Liebi.,str.2l; ivratt Johanna Haas, Ost-Anlage 31; Urau Rechn'ingsral Kalbfleisch, Ludwigstr. 7; Krau Geheimrat Martin, Kevier- straste 5: Krau Marie Schwan. SelierSweg 64: Frau' Apotheker Schwieder, Schulstr. 1; Frau Karvla Walther.! Neuen Baue 29,- Schwester beuchen Welsch, Diezstr. 15;' Plurrer Ausfeld. RektorZann, Medtzinalrat Or. Walger, > Kaufmann Louis Wolff, Pfarrer Schwabe, 4 01 fitzender. ü -ri - urr-'ny.In» Filialleitnnq. Augebote unter 07254 an den Gieuener Anzeiger erbeten. Vr »e 1 Ln stiii tiztiikk Damen-, Mädchen- und Kinderkonfektion in prima Friedensware gebe ich für die weniger bemittelte Bevölkerung in Stadt tmd Land 8g46 zu billigen Preisen ab. I. Pfeffer, Giessen m dir sclbji! wichtige wründe für jede» Hansbalt! Zeit «nd Geld sparen Tie, wenn Sie heute Ihr eigener Schuhmacher find. — Hilf dir selbst! — Diese Hand-Näh-Ahle Marke .Selbsthilfe^ näht alles Z-rriffene an Schnbe«. Pantoffel »fw. fp,elend leicht, schnell nnb dauerhaft. Sie erspart da» Warten beim Sd»«k«acher und Geld, denn iie kostet mit kompl. Zubehör wie Garn. Schuster- vech usw. nur Mart &60 auch heute noch trotz gewaltiger MaterialoreiSstetgernag. Zweiggeschäft der veretaigte« Hand-Nah-Ahle-S^rle» (Kietzen, Mänsburg (am Denkmal.- iAugwürtigen prompteste Zusendung nebst Anleitung zugesichert durch d-Jnhaber A HuengK. v. O. Horms«. MsSsR, L»d,!iHkRtr»So H Fernsprecher 1097. Gewissenh. Ausbildung in allen HsaialtlSobsra. NAchm.- u Abendkurse. mm! Anmeld, täglich. Hausierer erhalten lohnende, leicht verkäufliche Artikel in Gtesten. Näheres durch die Geschäfts- stelle d. Giest. Anzeigers. *** 50 Mark wer jungem Ehepaar 2-3- Ziinmerwohnung bald, verschafft. Schriftl. Anged. unt. Nr. 07331 an den Gieh. Anz. mm uno rm werden hierdurch zur Erörterung der unter den gegenwärtigen Verhältniffen zweckmäßig erscheinenden Fragen auf Montag den 25 . November 1918 abends 8 Uhr in den oberen Saal deshotelr Großherzog freundlichst eingeladen. 9025 _ Die GinberHifer. Oberrealschnle Gießen Auster den in der gestrigen Anzeige aufgesord^rten Schülern haben am Lllomaa den 25. November zum Unter- richt zu erscheinen die Schüler der Borkl. 1 a und 1b loberste Vorkl.) um 8»/. Uhr 80080 ; la ; 3b : J Klaffe 6 b . S Z __ Der Direktor. ^chafversteigerung. Freitag den 29. d. M., vorm. 11 Uhr au- fangend, kommen dahier aus dem Kneiben etwa IA Mlk ZchtHgse uni) Staau zur Versteigerung. Gambach, den 22. November 1918. poo» _ I. A.: Reuhl, Bürgermeister. Frankfurter IVürsLcsten % r . a ; Kaninchenfleisch tägl. frisch, nicht unt. 50 Paar. § Streichwurst in Dosen >/*, -/, und V» Pfund nicht unt - 2o Stuck, laufend ab Fabrik gegen Nachnahme. Jakob Schütz, Abteilung Wurstjabrik, Frankfurt a. M., Neebstr. 3. Betr. Versteigerung arbeitsfäbiger Milltarvferde. ^.Le Antragsformulare auf Zulassung der Landwirtschaft, der Industrie und beS kverbes können auf dem Geschäftszimmer Nr. 15 im Stadthaus abgcholt werden. Nach Ausfüllung durch den Antragsteller sind die Angaben aus dem Bureau des OrtSgericbts, Garten-« stvatze 2, Nebengebäude, in der Zeü von 10—12 Uhr vormittags durch den Vorsitzenden des städtischen WirtA schaftsaus schusses beglaubigen zu lassen. Danach ist der Antrag dem Kreisamt ©te&ot emo zureichen. Gießen, den 22. November 1918. 90028 Der Oberbürgermeister. I. B.: Kvenzien, Beigeordneter. Submissionsvkrkauf v. Fichten-Terbstangen bei der Stadt Gießen. AuS den Waldungen der Stadt Gießen im Bezirk de« Forstwarts Geisel-Giesten in Abteilung 107, Birkenganen. und 109, Stockschlag, sollen die,nachstehend verzeichnten eg verkauft werden: Dchm. — 13^S ^stm. ^ --18.78 ^ . --2Ü04 „ “ 19,69 «r “ 1190 „ e --- H,01 „ ^ --1138 „ ^ —17,59 „ w -12,W „ « -20.73 -23,68 „ ^ ---11.29 „ * -15,38 w „ “11,31 „ Das Gebot geht aus den stestmeter und ist für jede- Los besonders anzngeben. Gegen ausreichende Sicherheit wird Zahlungsfrist bis 1 . Avril 1919 gewährk. Angebote find verschlossen und mit der Aufschrift ESubmiffionsholzverfaus der Stadt Giesten" bis spätestens 3. Dezember 1918, vormittags 11 Ubr, an den Oberbürgermeister der Stadt Giesten einzureichen, woselbst um die angegebene Zeit die Eröffnung der Angebote i» Anwesenheit etwa erschienener Bieter erfolgt Wegen vorheriger Besichtigung des Holze- wende mau sich an den .Zoritwart Geisel in Giesten. Giesten. den 22. November 19 18 . 808V8 Ter Oberbürgermeister. I. V.: G r ü n e w a l d. LoS 1 126 Derbstangen von 10-12 * 2 172 „ 10-12 * 3 175 n n 10-12 * 4 152 n 10-12 - 5 98 „ n 10-12 * o 213 „ 8-9 * 7 245 n K 8-9 » 8 275 n n 8-9 * 9 192 n n 8-9 » 10 299 n H 8-9 * 11 343 „ n 89 * 12 315 n N 6-7 „ 13 486 n n 6-7 „ 14 327 „ „ 6-7 Stadt. Wohnunqsnachweis Gießen, Westunlage 31. Es sind zu vermieten: 1 Wohnung von 7 Zimmern, 1 größerer aebäude, 1 Lagergebäude mit Bureauraumen, mehveog Laden, Lagerräume, Stalstrng mit Heuboden, 4 mbblicrtei Zimmer, 1 leeres Zimmer. Zu mieten gesucht: 15 Wolmungen von 1 —6 Zimmern. _ 9008B Aus d. Wege v. d.Kltniken über Dutenhos.. Garbenh. n. Wetzl. Eaisl von Ltlshsavafsa verl. Abz. V siLlar. Fuhrk. Sargt». jcr«, Duisburg. Postfach 310g. k'oiikRrr« itxio<> iui 1J h anrht Entlaufe« ' Ranbhaarige FlnvektrhAailln [ lHansal. Wiederbring. Bel. Ferdinand Schmidt, 1 Wetzsteingaffe. (arm tfiädt. jGrbeüsnacfnieis giessen. West.Anlage 31, Teleph. 2054. MS Es können eingestellt werden: 2 ) bei hiesigen Arbeitgebern? 1 Herrschaftsgärtner, 23 Schuhmacher, 1 MehfMerer, 8 Gerber, 5 Maurer, 1 Sirindrw'ker. 2 Uhrmacher, 4 Gera bereiarbeiter, 1 ftrngerer Hausbursche, 2 Schuhmacher«, 1 Wagner-, 1 Schreiner-, 2 Bäcker-, 1 Buchlnndeo-. 2 Schlosser-, 2 Scht7^^der-, 1 Stukkateur-Lehrlrng. 2 Schlosser-, 2 Schilder-, 1 Stukkateur-Lehrling: dl bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 Viehfütterer, 4 landw. Arbeiter, 1 KÄfer, zwei Schuhmacher, 260 Arbeiter, 3 Fuhrleute, 1 Schlossern lehrlina. ES suchen Arbeit: 1 Hetzer, 3 Schlosser, 1 Former, 1 Wagner, eilt Küfer 2 Schreiner, 2 Metzger, 1 Bäcker, 1 Anstreicher und Lackierer, 2 Techniker, 10 Kaufteute und Schreiber, 1 Kassierer, 1 Sattler und Polsterer, 2 kriegsbeschädigt^ Schreibgehilfen. 2 Packer und Ausläufer, 5 Arbeiter! 1 Nachtwächter, 3 Kaufmannslehrlinge. «.• . Weibliche Abteilung: Bet hiesigen Arbeitgebern könne« ef«« gestellt werden: 1 Köchin, 20 Dienstmädchen, 10 Laufkranen, zwei Laufmädchen tagsüber, 1 Waschfrau. bei auswärtigen Arbeitgebernr 1 Zimmermädchen. Es suchen Arbeit: Frau Übernimmt Strickarbeit, 3 Dolmetscherin«^ 7 Bureaugehilsinnen, 1 Studentin für halbtägige B« schäftigung in einein Bankgeschäft, 1 Waschfrau, 1 Fra« übernimmt einen Laden oder Kontor zu putzen.