Ur. 262 Der Gietzrrier Anzeiger erscheirU täglich, außer Sonntags. - Beilagen: -iehever ^arnilievdiStler; Hreisblfilt fflr len Kreis Hießen. Vezngspreis: monatl. '1311.1.35, viertel- jährlich Mk. 4.05; durch Abhole- u. Zweigstellen rnonatl. 21ik. 1.25.- durch die Post Mk. 4.05 viertel- jährl. ausjchl. Bestellg. Fernjprech - Anschlüsse: sürdieSchrckt!eitung112 Berlag.Geschälttfftellebl AnschriitsürDralNirach- richten: Anzeiger Gießen. Erstes Blatt M. Jahrgang Donnerstag, Z. Psstschettlonto: Sronfjnrt a.M. U686 General-Anzeiger für Oberhessen Bankverkehr: Grwerbebank Siegen Zwillingsrunddruck u.Verlag: vrühl'jche Univ.-Buch- u. Steinfcrudem R. Lange.Zchriftleitung, Geschastzstelle ».Druckerei: Zchulstr. 7. November 19$ Annahme von Anzeigen s. die Lagesnmnmer dis zum Nachmittag vorher ohne jedePerbindlichkeit Zeilenpreise: für örtliche Anzeigen 25 Pf., für a ns iv ri r t l g e 30 Pf., für Reklamen Mt.1. —nebst 20°.oTeue- rungs-usckllag.Platjvor- schrifl 20 % Aufschlag. Hauptschrillleiter: Aug. Goeg._.Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teck: ltr. Iieinhold Zenz; sin den Anzeigenteü: ü. Beck; sämtlich in Gießen. WWm neue Wie. Der beginn der wassenftWandsverhsn-lANgen im t Der Abendberichl. Berlin. 6. Nov., abends. (WTB. Amtlich.) Heftige Angriffe nordöstlich von BalencienneS. bei Ba- vai und bei Aulnoy an der Sgrnbre konnten die Durchs fiichrung der zwischen Eolve und Life eingeleiteten Belve- gimgen nicht Andern. Bon der Oise bis zur Maas keine gröberen Kämpfe. Aus dem Ostufer der Maas erneute. Angriffe der Amerikaner. Oestlich Dun konnten sie etwas Boden gewnureri, im übrigen sind die Angriffe.gescheitert. Es ist ein schlimmes Mißgeschick, daß in der stunde, da unsere Unterhändler Wasfenstillstanüsverhandlungen mit dem Feinde beginnen, Teile unserer Marine in den Hafen- ftädten fchiwevs Unruhen ange^ettclt haben. Der Feind, der uns harte Waffenstillstandsbedingungen ausgeschrieben hat d im Begriffe steht, den Frieden so hart und drückend für uns zu hämmern, als es ihm nur irgend möglich ist, konnte sich in diesem Augenblick nichts Besseres wünschen. Unsere Regierung und die zuständigen Behörden in Kiel haben den Aufrührern ein Entgegenkommen bewiesen, das sehr leicht mißverstanden werden kann. In Wahrheit ist es nur ein vorsichtiges Abwarten, die Annahme, daß das revolutionäre Unternehmen an seiner eigenen Unzulänglichkeit und Unreife untergehen werde und daß die zu solchem Verrat am Vaterlande Verführten alsbald die Besinnung wieder erlangen würden. Hoffen wir, daß diese Annahme nicht trügt; jedenfalls wird die Entrüstung, mit der man im Reiche diese Vorgänge betrachtet, der Mangel jeglicher „Sympathie" die Unheilstifter bald von der Aussichtslosigkeit und Berfehlt- heit ihres Streiches überzeugen. Der Reick)skanzler aber wendet sich in einem öffentlichen Aufruf nochmals an alle Denkfähigen nnd Ordnungsliebenden in Deutschland. Die neu« Robe Wilsons hat die Wafsenstillstandsver- handlungen eröffnet. Eine deutsche Abordnung ist bereits nach dem Westen abgereist. Merkwürdigerweise heißt es in der kurzen amtlichen Mitteilung, daß diese Abordnung nicht nur zum Abschluß eines Waffenstillstandes, sondern auch „zur Aufnahme von Friedens- Verhandlungen" unterwegs sei. Hat man irt unseren Re- zierungs'kveisen inzwischen etw« eingesehen, daß man nicht blindlings die Zwangsjäcke des Waffenstillstandes sich anlogen lassen v-crrf, ohne zu wissen, ob der kommende Friede wirklich oen -Oelzjweig oder nicht vielleicht eher eine schwere Ketbe für uns herbeischleppt? Der Wortlaut der neuen Rote ans Washington hat solche Bedenken erneut sehr nahe gelegt. Kehren wir zum Ausgangspunkt der ganzen Verhandlung, zur erstell Aufforderung des Reichskanzlers an den Präsidenten Wilson, zurück. 'Die Rückfrage Wilsons halte ange- nommen, daß es in der Absicht der deutschen Regierung liege, sich Klarheit über die Einzelheiten in der Anwendung der von uns angenommenen allgemeinen Bedingungen zu verschaffen. Leider hat die deutsche Bolks- vegierung sich diese Gegenfrage, aus der eine gewisse Geneigtheit hieraus klang, Zweifel zu zerstreuen, die genannten Einzelheiten aufzuklären, nicht ausreichend zunutze gemacht. Wilson tut in dieser Beziehung aus eignem Antrieb mehr, als unsere amtlichen Roten von ihm gefordert haben. Offenbar hat er selbst das Gefühl, daß es billig sei, dem deutschen Volke wenigstens etwas darüber zu sagen, welchem Friedenskurs entgegengesteuert werde. Er teilt uns in der vorliegenden Note mit, daß seine Verbündeten im allgemeinen mit den bekannten 14 Punkten einverstanden seien; nur nach zwei Richtungen seien Einschränkungen gemacht worden. England wendet sich gegen die Freiheit der Meere. Wilson sagt uns nicht, was er dagegen zu tun gedenke. Es bleibt also Unklarheit, die uns zum Schaden ge- > reicht. Ferner werden in der Schadenersatz frage für die besetzten und von uns zu räumenden Gebiete neue, unklarer » Wendungen eingeschoben. Es müßte ,bevor der Wasfenstül- 2 stand abgeschlossen wird, noch einmal ausgesprochen werden, daß Klarheit bestehen müsse, was mit der neuen For- I mulierung bezweckt werden soll, die da heißt, „daß Deutsch!- l-md für allen durch seine Angriffe zu Lande, zu Was,er! nnd in der Luft der Zivilbevölkerung der Alliierten und ihrem Eigentum zugefügten Schaden Ersatz leisten soll"- Die Annahme, daß damit der Ersatz alles Schadens, der durch unseren U-Boot-Krieg angerichtet worden ist, gemeint sein könnte, sollten wir gar nicht aus- spvechen, denn das wäre ein plumpes, tückisches Vorgehen, das mir „gradsrnnigen Deutlichkeiten", von denen Wilson anfangs gesprochen'hat, lnrchlts mehr zu tun hätte. Der , Passus kann sich nur auf die besetzten Gebiete beziehen. Aber auch da müßte doch wohl in größeren Zügen berechnet werden, welcher Schaden uns zur Last fällt. und welche Verheerungen die feindlichen jGeschütze und die feindliche Kriogsverl'äimcrungspölitit angerichtet haben. Wir rvoÜ'en hoffen, daß die Weisheit unserer Abord- ramft manches rmchholen kann, was bisher von Berlin aus versäumt worden ist! -- ■■hh Hwro . «» Die Note der Vereinigten Staaten. Berlin, 6. Nov. (WTB. Amtlich.) Die durch Funk- spruch hier eingetrofsene Note der Vereinigten Staaten vom 5. November 1918 lautet in der Uebersetzung: In meiner Note vom 23. Oktober 1918,habe ich Ihnen mitgeteilt, daß der Präsident seinen Notenwechsel den mit den Vereinigten Staaten' verbundenen Regierungen übermittelt hat mit dem Anheimsteslen, falls diese Regierungen geneigt sind, den Frieden zu den angegebenen Bedingungen nud Grundsätzen herbeiz »führen, chre militärischen Ratgeber Dikl FRONT IM WESTEN front am ZU. 73 frontam£1. 76 Front am 7. TB.18. und die der Vereinigten Staaten m ersuchen, den gegen Deutschland verbundenen Regierungen die nötigen Bedingungen eines Waffenstillstandes zu unterbreiten, der tue Interessen der beteiligten Völker in vollem Maße wahrt und den verbundenen Regierungen oie unbeschränkte Macht sichert ,die Einzelheiten des von der deutschen Regierung angenommenen Friedens zu gewährleisten und zu erzwingen, wofern sie einen Waffenstillstand vom militärischen Standpunkt für möglich halten. Der Präsident hat jetzt ein Memorandum der allirev- ten Regierungen mit Bemerkungen über diesen Notenwechsel erhalten, der folgendermaßen lautet; Die alliierten Regierungen haben den Notenwechsel zwischen dem Präsidenten der Vereinigten Staaten und der deutschen Regierung sorgfältig in Erwägung gezogen. Mit den folgenden Einschränkungen erklären sie 'ihre Bereitschaft zum Friedensschluß mit der deutschen Regierung auf Grund der Friedensbedingungen, die in der Ansprache des Präsiden ten an den Kongreß vom 8. Januar 1918 sowie der Grund sätze, die in seinen späteren Ansprachen niedergelegt sind. Sie müssen jedoch darauf Hinweisen, daß der gewöhnlich genannte Begriff der Freiheit der Meere verschiedene Aus legungen (Bestimmungen?) einschließt, von denen sie einige nicht annehmen können. Sie müssen sich deshalb über diesen Gegenstand beim Eintritt in die FriedensÄnserenz volle Freiheit Vorbehalten. Ferner hat der Präsident in den in seiner Ansprache an den Kongreß vom 8. Januar 1918 niedergelegten Frie- wnsbedingungen erklärt, daß die besetzten Gebiete nicht nur geräumt und befreit, sondern auch wiederhergestellt werden müssen. Die-alliierten Regierungen sind der Ansicht, daß über den Sinn dieser Bedingung kein Zweifel bestehen darf. Sie verstehen darunter, daß Deutschland für allen durch seine Angriffe zu Lande, zu Wasser imd in der Lust der Zivilbevölkerung der Alliierten und ihrem Eigentum zu- gefügl^n Schaden Ersatz leisten soll. Der Präsident hat mich mit der Mitteilung beauftragt, daß er mit der im letzten Teile des angeführten Memoran- dums enthaltenen Auslegung einverstanden ist. Der Präsident hat mich ferner beauftragt, Sie zu ersuckien, der deutschen Regierung mitzuteilen, daß Marschall Foch von der Regierung der Vereinigten Staaten und den alliierten Regierungen ermächtigt worden ist, gehörig.beglaubigte Vertreter (?) der deutschen Regierung zu empfangen und sie von den Waffenstillstandsbedingungen in Kenntnis zu setzen. Abreise der deutschen Delegation nach dem Westen. Berlin, 6. Nov. (WTB. Amtlich.) Die deutsche Delegation zum Abschluß eines Waffenstillstandes und zur Aufnahme von Friedens Verhandlungen ist heute nachmittag von Berlin nach dem Westen abgereist. Der deutschen Delegation gehören an: Staatssekretär Erzberger, Graf Oberndorfs, der deutsche Gesandte in Kopenhagen Graf Rantzau, General v. Win- terfeldt, General v. Gündell und Kapitän Wanselo e. Ein Ausruf des Reichskanzlers. Berlin, 6. Nov. (WDB. Amtlich.) Der Reichskanzler erläßt folgenden Aufruf an das deutsche Bott: „Präsident Wilson hat heute auf die deutsche Note geantwortet und mitgeteilt, daß seine Verbündeten den 14 Punkten, in denen er seine Friedensbedingungen im Januar d. I. zusammengesaßt hatte, mit Ausnahme der Freiheit der Meere zu ge stimmt haben, und daß die Waspenstillstaudsbedingungen, durch Marschall Foch mitge- teilt werden. Damit ist die Voraussetzung fiir die Friedensund Waffenstillstandsverhaudlungen gleichzeitig geschaffen. Um dem Blutvergießen ein Ende zu machen, ist dre deutsche Abordnung zum Abschluß des Mäsierrstillstjandes und zur Aufnahme der Friedensverhandlnugen heute ernannt worden und nach dein Westen abgereist. . Die Verhandlungen werden durch U n r u h e n und disziplinloses Verhalten in ihrem erfolgrcick)en Verhaus ern stk ich gefährd et. . . Ueber vier Jahre hat das deutsche Volk in Enirgkeit nnd Ruhe die scltzoerften Leiden und Opfer des Krieges getragen. Wenn in der entscheidenden Stunde, in der nur die unbedingte Einigkeit des ganzen deutschen Volkes die großen Gefahren für seine Zukunft ab wenden kann, die inneren Kräfte versagen, so sind die Folgen nickst abzusehen. Tie Au frech t er ha l t un g der bisher bewährten Ordnung in freiwilliger Manneszucht isst in dieser Ent- 'cheidungsstunde die unerläßliche Forderung, die jede Volksregierung stellen muß. Mag jeder Staatsbürger sich, der hohen Verantwortung bewußt' sein, die er in Erfüllung dieser Pjlicht seinem Volke gegenübler trägt. Der Reichskanzler: Max, Prinz von Baden. Die Kongreßwahlen in Amerika. Neu York 6. Nov. (Reuter.) Tic bürokratischen Blätter „Neuyork Times" und „World" geben zu, daß die Republikaner im nächsten Kongreß die Mehrheit haben iverden. „Neuyork Times' behauptet, datz die Republikaner im Senat eine Mehrheit von vier und im Repräsentantenhause eine solche von neunzehn Vertretern haben werden. Siegessiimnmng in dcr französischen Ramrner. Paris, 5. Nov. Kammer. Präsident Deschanel begrüßt« in ausführlicher Rede die siegoeiche Euttvicklung der Sack-e der Alliierten. Pichon schloß sich üym an und erklärte, Italien sehe seinen Eircheitstranm durch die Eroberung- der terra irredenta verwirklickt. (Frankreich werde seine nationale^ Integrität wieder sichern, ebenso wie die Befreiung der unterdrückten Natimurl i tä t e n. Clemenceau verlas die Waffenstillstandsbedingungen mit Oeslerreich. (Aridauernder Beifall). Redner machte Mitteilungen von den Ergebnissen des Jnteralliiertenvates von Versailles und sagte, daß dein Kaiser von Deutschland die ununrgä^lgück-en Stutzen zur Fortsetzung des Krieges fehlten. Der oberst« Rat von Versailles .hat die WaffmsMs1nndsb^)inglM!geir für Deutschland festgestellt. 'Tie Bedingungen dieses Waffenstillsbcnches lind Aioir- tag Mi Mlson abgegcmgen, der sie, falls er sie billigt, der kaiser-, lichen und demokratischen Regierimg zur Kenntnis bringet: wird. (Heit-erleit). Es wird dann genügen, daß Teutschtand fiel) an Marschall Foch wendet. (Beifall). Der Geist, in dem dies letzte Dokunient verfaßt ist, ist derselbe wie jener, dem die dre: andere,: entsprungen siuv. (AnHaltender Beifall). Tie Bedingungen sind uns durch Wilson selbst empfohlen worden. Fair den Fall, daß die Femdseligkeiteil wieder ausgenommen werden sollten, sei der Zweck der Entwaffnung deA Feindes, soweit sie nötig sein würde, im Falle bösen Willens oder des Wortbruches des Feindes eine Wiederaufnahme der Feindseligkeiten zu verhindern. (Beifall.) Clömenoeau fügte hinzu, daß es ihm unmöglich sei, ihm, der als letzter Unterzeichner des Protokolls Don Bordeaux gegen die Ablösung Elsatz-LothringenÄ übriggeblieben sei (die ganze Kammer erhebt sich und bricht v.] Beifall aus), daß es ihm unmöglich sei, in der Stunde, wo der Friede, der vielleicht nicht so nahe sei, wie manck)e unter ihnenj glaubte::, der aber von jetzt an sicher sei, nicht demjenigen zu huldigen, die ihn angeregt hätten. Redner gedachte Gambettas, der deck Verteidiger des französischen Gebietes gewesen und mit^ dem Cle- menceau m Bordeaux für die Fortsetzung des Krieges stimmte, der fünfzig Jahre hindurch nicht aufgehört habe. Clemenceau lud das Parlament ein, ferne Pflichten nach dem Kriege ins Auge zu fassen. Wir sülMn dm Krieg, sagte er, für einen Frieder: der Gerechtigkeit :md des Rechts mit den notwendigen Bürgschaften. Werii: man die Sckmecknssse gesehen hat, die von den Deutschen :n Unfern von ihrem Einfall betroffenen Gebieten begangen wurden, so ist es unmöglich, diese Bürgschaften nicht zu forderr:. Die Menschheit wäre ihnen aus gesetzt, wem: sie solche Greuel nochnrals sehen sollte. Das wollen wir nicht. (Beifall.) ^ Clemenceau ging dann näher ans die Pflichten nach dem Kriege ein. Tie Kamnrer beschloß, die Rede Elenrenceaus öffentlich anzuschlagen. Eine japanische Deptrration in Paris. Paris, 6. Nov. (WTB.) HavaA-Meldung. Prinz I e - rishito von Japan ist, von London kommend, am Dienstag in Paris enigetrofsen In seiner Begleitung ^ befinden sich Marquis Jnoiwe, Geii-eral Shiba und Admiral Oguri. Die Behandlung der Kriegsgefangenen durch die Franzosen. Berlin, 5. Nov. (WTB. Nichtamllich.) Nach zuverlässigen Meldungen wird das Verhalten der Franzosen gegenüber den neugeniachten deutschen Kriegsgefangenen immer bösartiger nnd grausamer, obwohl FrMrkreich sich in den Berner Vereiirbarungen zu inenschlicher Behandlung der Kriegsgefangenen verpflichtete. Noch immer werden die Deutscher: bei ihrer Gefangennahme beraubt, und verbleiben zunächst mehrere Zechen im Etappengebiet, wo sie unter freien: Himmel liegen rrndi keinerlei Fürsorge erfahre,:. Abgerissen, verhungert nnd krank treffen sie in den dauernd überflÄten S:chtur:gslagern von Rouen-Cwisset, Orleans und Fort d'AÄrieres bei Dijon ein. Hier kommt Mff drei Mann ein Strohsack. Trotzdem liegen noch viele Deutsche seit Auaust ohne Decken im Freien Die Nahrung ist so rmgenngend, daß die Kriegsgefangenen sich aus Speisereste, Rübensck>alen und rohe Feldftüchte stürze::. Bekleidung wird ihnen nicht geliefert. Das französische Personal schlägt und te* schimpft sie. Nur schon in den Lagern anwesende Kän^radeii helfen ihnen nacl) ihren schwachen Kräften. Geaen diese nichtswurdigcn Verletzunge:: des Völkerrechtes nmrde sofort energisch protestiert. Ferner ist die schweizerisckie Ge- saudffchaft in Paris ersucht norden, die Verhältnisse in den Sich^ tuugslagern sofort durch Delegierte prüfen zu lassen und bei dev französischen Regierung uachdrücklichst aus Abhilfe zu drn:gen. England und die irische Frage. London, 5. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Reuter. Unterhaus. Die irischen Nationalisten Hab«: einen Antrag ein gebracht, daß England vor Beginn der Friedensverbandlm:ae:: die irische Frage in Uebereinstimmung mit den Grundsätze^ Wilsons lösen soll. Ter Staatssekretär für Jrlm:d, S h o r t t, setzte auseinander, daß. wenn, es sehlgcsckstagen sei, eure Neaetunq lokchem e berertwillra angenommen. Bouar Law SPor^r ÜJ 1 lnner kraftvollen flfcebc, l>rr Antrag schließe f lC ^ n \ tafe btr* eine ftrafle sei, welche bie Fried enS z das Recht haben, würbe zu behandeln. Ich bc- 9^irf>t cm Mann unter Hunderten in Eiiglanb würde den (>banken ertragen, baß die Ordnung dieser Angelegenheit von lemand aiiders außerhalb des Reiches diktiert müTbe. i »r> • rV b o f n5 - ^ (Reuter.) Unterhaus. Der n a ti o null strs che Antrag wnrbe mit 196 gegen 115 Stimmen ab- gelehnl. (5lne Anzahl von Liberalen imd Mitgliedern der Labour-Party sttmmtxni mit den Nationalisten. mann eine Rede hielt. Der Redner mahnte zur Ruhe und Be- sonnenhert und warnte vor nutzlosen Gewalttaten, die die Sache Tenwnstvaatten nur schädigerr fihtnten. Zirr Sick-enmg aus 1cmMünster imd Rendsburg hier eingetroffene Truppen traten! nicht in Aktion. Es verlautet, baß sich Teile ber Truppen den Demonstranten angeschlossen haben sollen. Am Montag nach- ^"?L-^urde die in i\ic[ nicht flntioniertf 1. Kompagnie der 5^5m?c VJ n von Mannschaften der Torpedodivision entwaffnet. Ter Vorfall verlief völlig unblutig. iv* ^’ or ^ eru ' n 9«n des Kieler Soldatenrats, die vmn ^Epemeiir angenonmren Wurden, imrsasfen laut „Kieler Neue- folgernde Pnnkte: 1. Freilassung sämtlicher in. ha! tterlen pol itischen Gegangenen: 2. vollständige Rebe- und Preß- Die Lage in veutsch-Gefterreich. ^ NiLamtliÄ) Die evangelische L. m a!timcj des Landes vereint uiid von dem Landt^hauptinami aefülnN^w^d «LT ^ Landesversammlung geuwhlten Organen Bürgermeister Dr. WeiÄirchner begrüßte namens dm b«E-öst^reichische Nationalversammlnng, de?i Starts rat und die staats,tkretäre und gelobte ihnen Treue ^.-!?^Eatiae Mitarbeit. Bon Schmerz über die Waffenstill- er den Brüdern im Dei,tsck>en Reiche l-erzlick-e Grüße von Volk zu Volk (Lebhafte Lxnlrnie» bemerkte: Unsere Gmße sollen künden Rm,e t£f *8 m te?' Ärr" ®S mri, ’f rf )«tt a,l»r Deutschen. n wir in unserer Mitte. Alle.übri $%} -/n'lNTnch ans Bersorgiing dm Dienst zu gnittii-reu: » ün ® f bes Soldatenrats ist von ieglicliem Dienst ' r lamtlick^ in Zutun st zu treffenden Maßnahmen sind dilrch Msltglieder des Soldatmrats zu treffen. Ausftande in Hamburg und Lübeek lWTB. MchtaEch.) In .Hamburg triebe aus ständig. Es ist P5 Dis«bliu,dsigk-it^ und Mwultmmeu Urbrrgrifiru grkmumcu. Gk-iches wird an-! L ii . I m .'lbgesehen von Aussclweitungen in einigen Werken ' Nicht beschädigt oder angetastet wordeii. Die Bevölkerung ist mcht gefährdet. t i ini? r a J n 5'! r A'^JP oty . Da sich die Straßende Monstra r^r f b i ^ n-hrger Wcnse abspielten, verstärkt ha Sjf .^Eiirger Börse heilte geschlossm. Soldaten und na ^ nnt l ^ rnt Offizieren und den nocl) nicht SMÄft Kommad^- du- Wasicu Ä>. Auf den Wrrftm ruht beit fast gaiizlrch. Die-S-,uqm dir Nachnckä. dal 14Ü» jüdiscku- Soldaten der üh.-rrri^ sckm! Garn'sm von .LM« «in« iüdischeu Lvldati?r«t ^ bi.lvt haben. Tre polmschm Offiziere forderten zilnächst unter An- ProviMiwerwelgeruirg von den Juden den Eid 'für ^LMen Legronen trotz des arisdrültlici-m Befehls! drß nur öum polnlsch^i Heer geriomrnen werden sollten An- ^s^ts verlangten auch die ükiwinischm Offiziere die Ün er^ Ä?, lie. %.«etfammlimft 1 bfe von Hnn^m lb'Nteroffiziere nnt blauwefHen fibfarbcu statt besucht war, bildete einen Soldaten rat Für M S ^hemsch«. Militär n^li Ungarn» Berhandlungen mit der Entente. Budapest 5. Nov. (WTB.) Melduug des Uug A>rr>'svon- beu.!buran,s Heute abend■ reifte die Delegation ab K b^. ^ f 11 nn i - bem Oberbefehlshaber der Ballanstreitkräfte der En- tmte juber bie mit der Einstellung berTS?Tr U-lrvab i^s Fra gm zu verhandeln, nach ^ HmiptgLlartier des Gm^wals FvMrck-et d'Esperev Ter Delegation, gehören an: In Vcrtrellmg M Rmienma Fh- fttsmimte Verinkoy und Unterrichtsminister Lovassy ^ feiten fra?iion^O' Aov. Verteians schuß und Reichstags rw-m s ; 110 k d er So^alde in otratie l>aben barte in mehr svmdrger Beratung die 0>e samt läge durchgesprochm imd emstim- ^lulwn beschlossen, die alle Schritte der Parteileitimqj '^Edere die schm-llstc Zurückzichu'ig älterer deutscher Jahrgänge. er w e ^Jl n >O. Rvb. Wre wir Höven, sind Anordnungm aetroffm sie nicht au KampfhaEm^l W ™ 5 ‘ 1. . tu dn: Hieimat Mrückgezogen werden. ^ Elsak-Loihringe» den Slsah-Lothrinqcru. (WTB.) Tie ..Neuesten Nach. £mS,i Ulzburg werden ;ur Zeit Flugblätter äuge.. lMagm äm d ve rtstlt, m denen dagegen Verwahrung eingelegt wird fit lÄ 3 ^- b-äder, nachbarlichen ne^tr al 7 n Skaä t'"^ b ?L® 9 ! 1 ’ SS^S Statt »i ®i Z‘ QL"^che c-ch.oei^ Das erste Flug. do- Krieg, mmisteriums der VcxZalfamä StaEfeeSs ffi 4 a^LÄs?-J!*sJ«SfcSlÄSÄ SSteS*-ÄK tÄz und von fetten des Sildatenrotes der Hauptmann Eseruvak ricbt'dak^bi^k'- G \ MDB.) „Pestinaplo" bringt die Nach- rccht, daß die Ententetruppen Ungarn nicüt n , 5 ^ ^ ^.5 n werden. 0ie werden sich 16 Kilometer vvn brr Dou-m Dieser Eirtschluß ist bahnst {iS msnl/rm, baß bie Entente ans dem Balkan keine überfTüffin.'-tt ÄSÄ^ E ä “ Achten ift bafe Ä^ Die Lage in Kiel -sä Äff £■ 281 ^*» Ä'itÄKSÄ!?; U LLL,Ä LkLSLZ SSsr« «aass»: ÄÄ-«r 5a ”“" »ff ™s -Wstcmnmng — fererlich kuNdtun und zur Keimt- Lotkwm^^l? l-olleu. baß dann in Zukmst Elsaß- EfJ? s a ^ D l ^ nottralm Staatmlnrndes zwischen dem .Roer nrch den .llpen znm ^lnsgleich der Iuteressmgegensatze der ^lt-en und dmnit zu einem tüchtigen ÄSSS ^ ^lab- Zlchlblatt seien fiolgende Sätze mitqeteilt: nns^ ^rne -schätze gehorm uns. Niemand sM uns nehnrem Tie deutsche und französische Spraclx ülcicl>berechtlgt sein, ulrd die Teutschm imd Fran - kSÄTih^?- ^ tra ^ lvll.m in unferem Lande als uchere Nur 5^ unsere eigenen Herren moften rvir sein weder deutsch noch franzö- l f ) I ?' l^amr ca dauernd Frieden in der Welt geben SlVin Blut L L ^Msieu werden, mbrt % ng mehr n S^ CTl - M ^ rr Freiheit! .Keine FuE' ntÜx • c' Elsaß-Lothringen)" Q tiT /? f 6 t J^r lWTB. Nichtamtlich.) Tie Nordd Allqem na. - Ueberschrist: „Elsaß-Lothringens Wahst' ^ Unlonstaaten hat aus seinem regulativen MLÜ fgSftß? bisher mebt gefolgert baß die Bürg^ des Landes selbst wählen sollen, ob sie lu Deutschlands d^^^^aLdllen. Es mub aber auge^mmm ^erd^ der Wudergutmacknmg des 1871 begmgeu^llü aeaEib^ b B ^ Wstimmnng bmlFt^Tcm- ^'^en sich die Franzosen allem Anschein nach Mks riT* r- ^ ^ etr ber frühere Ministerpräsident Ri bot ^anwsii chm Kammerfitznng vom 31. 7. 1917 einnahm Damals sagte er, daß die beiden P vovin^nr 1700 chrrck ikn-e ' gung an den Föderationsstfl^n ihrm Beitntt ' «Sfes «m »toi. fcSrÄÄÄ Ä ^ Strci.1 bereits 1790 durch das Voll yÄ« Sffs« arÄ S? Vvrgehm ber Zweiten Kammer in ds Frage der Verfasfnngsrefvrm., Es verlautete schon ge?-nn alxnd daß es möglich sein iverde, daß die Sitzung sofort iwch der Eröff^ ^.^5 ?leder vertagt würde, da die Fraktionen nock) mcht mit sich völlig rm Ranen seim. 'Rur über die grurrdsätziicl^ Parlammtari- sterung der l)e,nschcm Regierung tmwde man sich einig. In cmem Fnrrtatrvantrag wurdm die notrvendigm Mändenmgm des?9ahl- gcsetzes und der Verfassnng nacl) dem Vorgang in anderen Bundes» »taatm mTnmltert und sanden einstimmige Annahme. Darüber hinaus ist abcw alles noch in der Sci>'oebe, und was in den Wandel» ÜSTr ^bevorstehende Beränderungm erzählt \ in ^. ^lnd Wün;cl)e. So erzälZlt man sich, baß auch F n» anzmiarrster Dr. Becker znrücktretm werde, es solle nur einen Mlinaster urrd fünf Abtei lim gsvarstände gebm. die anö den fünf DErrmenenÄwmmm werden sollm. Von anderer Seite wird der Rücktritt des^FananzMinisters bestritten. Es gilt abzuwartm, was ^ morgage bringen wird. Tie für heute nachmittag an» gcetztm Fwattionsiitznngen ioerdm wohl die Entfcheidrmg bringen, Sitzungsbericht. I 68. Sitzung vom 6. November. -i^Ä^^deginn der Sitzung find die Tribünm des Hauses ^erfüllt, ^.er Beginn der Sitznng zi>gert sich hinaus, da noch die Vertrauensinnmrer der Pavtelm niiteinander verhandeln ^ 11 Uhr eröffnet Präsident Köhler die Sitzung und' erteilt Ä • Ü ^Wtarter das Wort. Am Reglierungstts ch srnd dre drei R^rmster mcwesend. r sltiLr ^ e ? (Hortschr.): Tie Vertrauensmänner der Mit- glieoerversammlung haben einstimmig den Beschluß gefaßt, die hessischm Regierung ohne Verzug vorzu- nehmen. Zu diesem Zwecke pnd gewisse Abänderungen der Ver- fassnngsntknrche und des! Wahlgesetzes notwendig. Es muß die Be- A^rlehobm tverdeii, daß Mitglieder' des Mmisteriums nicht der Ka mme r angehoren rönnen (§ 15 des Wahlgesetzes ^^nimrrng, d<^ bei Ernenmma zu einem Staatsamt das ^indta^mandat erlischt (Art. 61, Abß 4 Pos. 4 des Wahl^ ^e^) und die bKernge Bestimmung der Dersaffungsurikunde h pk-' immach dre Mitgtt.der des Muritteirums f in Srimiurecht ^«sümg-Eschub rtent i *sw ws^ I. ©efe&entraurf, i>te Slbändnim» des Gesetzes r-tr. die LmEnde Ernst Ludwig usw. , was st'lgt^^ ^ Unserer treuen Stände verordnet -?»- ^ Einziger Artikel. l Dre Artikel 15 und 61 Abs. 4 Pos. 4 des Gtt'etzeA brfe Land- stände hetr. vom 3. Jrmr 1911 werden ausgehoben Urkundlich usw. II. Gesetzentwurf, die ^lbanderung der BersassungÄurkwrde vom ^ - r 17 - Dezember 1820 betr. Ernst Ludwig usw. orrE^Ngt"'^ ^'Ennmmg Unserer gedeihen Stände «n> ^ Einziger Artikel. l Artikel 62 der Versasurngsurkunde vom 17. Dezember 1820 erhalt folgende Fassung: ^ ^ ^ ernannten Landtagskommissave erhalten Zntritt zu beiden Kammern, und in der Kämmer der sie angehoren, auch Stimmrecht. dummer, oer ice Urkundlich usw. > s Tarmstadt, den 6. November 1918. ~ e ^A mmia den Antrag, der nicht auf der Wöberiiümg stellen, deKzleichen die Dring. Antrag wrrd einstimmig Migenommen. m Haus darauf in die Besprechima des einziaent 26^kkoü^ DM^vrdnung Besprechung der Mitteilungen Ä .?^ber, emkreten wollte, bamiixm Adg. Schmitt mx ^ ^ Sitzung auf morgen IO/» Uhr ^-^^brtasimg nnrd ohne Aussprache angenommen. Die Sitzung wird nach kiium 10 Minuten geschlossen. ö a _ CT !. t L! I)Qd?nUrta9 Unb 1Il0T - lcn lrüh sind Fraktionssitzungen. emc ä ?ä ss SSÄÄ’S'USS&XSf'SSISS' j« k« «fa&*is Rtt xs MMZMSÄU '• Äno,at od^Rawlnbwn» unö gg^S** Die Betriebe fnS Äf LLÄSuL!!? >».L 'piaspffixpiaKf ös » lindes b mittags 1 Uhr Äne starik von Matroseii und Arbeitern statin ^nmn ^ Forderungr'n Ausdruck! verlieh die da., ^^^^ch^ und '£ der /ick« Stelle L 3 N^r die Perb^^" ^llden. Kn-ler Fn'tzbetriebe »irscmnmw. ES wurL L für ^.ien»tag mittag bei, Syntpathie-Gcnr ra l ^"^xnosnmen von dem Nlsstand bleiben d!ä t^iTv 1 Lebensmittelversorgun-g befdjlftüttai «$ trri*bc, die Eisenbahnen und Stnaß-ubalnini ^ , lmtmrdmmrvn. Es mrnxV üttw bcSfcn! riÜÄ ÄKÄÄrSÄÄi« STas'-ÄSts |s 5 te"i ElünL%Z r nbT r\ b ib 'AXtl Ä & I cv e ^ m f 1* Er „Revolntton" und die FödevVr stste ^ltmsme^Fner^für die Eri-ungenschaften der Revolution sein - ver mevoi Parwmentarisrermlg in SachsensWeimar. fcÜsSSsSSs g Die Pnrlammtarisienrng in Oldenburg Oldenburg, 5 . %*>. sWTB Nichtamtlich > ^ Ke •"Ä‘SfiS«!?g r-ichligimgE> man ^ ^un Abeiid oder bis in die Nacht rve-ll ieder Arzt gegerrwartig mit Beru.fsgeschäftcu überlastet ist' tue ^Verkehrsmittel chsonders nachts vZa^n. ^ vor Gri'p^pe^^ selbst in vernünftiger Weise des Theaters, der Korzerte ist Seinei 'oK niei ^ ct ^ößcre Däenschmansamnrlunctzm imd fcrucef it gelüftete Raume, auch rn Wirtshäusern 17. ^ nur, loerni es unbedincst vottoendig ist nickck ' '""Ese Rmse. l°A nicht autzusk-n nnd f'L‘ ^°"ken. iuorn ihr nicht mflgt. .... y ttmStet yttfmtti mit Schmtvfm mid öultet alz ariöW&er» hofhtVl, und beachn-t auch laichte KrankheitS- odrr Erfällrur^. M™aiW -IS möalichc Vorläufrr ber Archpr ^^"Utgsar, -lischt «ich regelmäßig ttor dem Wen und auch »m der Zubereitung der Speisen die Hände. Sf| l « » SäffÄÄiRSsSftiSSÄ L - L.LWLÜ'^LÄxVL-L'L'^? Asterweg Nr. 22. Gießener Ctadtthkstkr. Wegen Trauersalls2Abonne- mentS Dienstag u. Freitag. 2. RangDiittelplatz, abzugeb. 06641) Crednerstraüe 48 v. Die Person, die am Dienstag abend am Schalter des '> oit- amts IleinFaüslnnüchnahin. ist erk. u. wird ers., das Paket Lst -Aulaae 19 vart. ab zugeben. in- von Aniianitäten. Möbel t, ganzen Einrichtungen, AI - eisen, sowie allen von mir geführten Artikeln. 493o Louis Rothenberger. □ g.Xl. 8 1 ^: Koni. □ Es ist bestimmt in Gottes Rat, Daß man vom Liebsten, was man hat, Muß scheiden. Todes-Anzeige. Am 6. November nachmittags 6 Uhr verschied sanft nach 8 tägigem schweren Leiden mein einziger, innigstgeliebter, hoffnungsvoller, braver Sohn, unser guter, unvergesslicher Neffe, Pate und Vetter Hugo Dietz im Alter von 19*/, Jahren, In tiefem Schmerz: Lina Dietz Wwe. geb Ruppel Otto Ruppel und Kind Familie Heinrich Ruppe! IX. Familie Karl Reitz Familie Heinrich Willi. Dietz Heinrich Litt Familie Wilhelm Schmidt nebst allen Angehörigen. Obbornhofen, Mönzenberg und Bingenheim, den 6. November 1918. Die Beerdigung findet Freitag den 8. November nachmittags 2 Uhr in Obbornhofen statt. «m» Ganz unerwartet erhielten wir die tieftraurige Nachricht, daß unser herzensguter, lieber Sohn und Bruder Musketier Philipp Kehr Infanterie-Regiment Nr. 118, 10. Kompagnie Inhaber des Eis. Kreuzes II. Kl. seit dem 13. Okt. d. Jahres, durch einen Granatvolltreffer am 24 Oktober sein junges, Hl hoffnungsvolles Leben im blühenden Alter von 19 /* Jahren lassen mußte. In tiefem Schmerz: Heinrich Philipp Kehr, Vater Wilhelm Kehr, Bruder Familie Ludwig Philipp Kehr Philipp Kehr IV., Großvater. Treis a. d. Lumda, den 6. November 1018. Es ist bestimmt in Gottes Rat, Daß man vom Liebten, was man hat. Maß scheiden. 8528 Heute morgen 10 Uhr verschied nach kurzer, schwerer Krankheit, nachdenl seine liebe Frau ihm am 4. d. M. in die Ewigkeit voranging, unser lieber Vater, Großvater, Onkel und Schwager Werkmeister Georg Schimmel im Alter von 67 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Ludwig Schimmel, z. Z. im Felde Karl Schimmel, z. Z. im Felde nebst allen Angehörigen. H Gießen (LSwengaffe 9), 6. November 1918. Die Beerdigung ist Samstagd. 9. November 2 Uhr aus dem neuen Friedhof. | Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange meines lieben Sohnes, unseres treuen Bruders August sowie für die zahlreichen Kranzspenden und insbesondere für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Eidenmüller und allen denen die ihm die letzte Ehre erwiesen haben, sagen wir aus diesem Wege unseren tiesgesühlten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Kamille Peter Honig wwe. Klein-Linden, 7. November 19 1 8. 06738 m Dienstag mittag um 3 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden mein lieber Mann, Vater, Großvater, Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Konrad Hahn im Alter von 60 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Helene Hahn geb. Sehrt. Johanna Köhler geb. Hahn Otto Köhler. Ober-Bessingen, den 7. November 1918. Die Beerdigung findet Freitag den 8. November nachmittags 3 Dhr in Ober-Bessingen statt 8534 06728 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bet der Beerdigung meiner lieben Frau, unserer guten Mutter Margareta Stecker saaen wir allen für die zahlreichen Blumenspenden und die trostreichen Worte: des^ Herrn Pfarrers Hartmann, sowie für b-liebevolle Pflege der hiesigen Krankenschwester unseren innigsten Dank. , r Die trauernden Hinterbliebenen. Alten-Busech den 6. November 1918. 06701 m LJ Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste unserer teueren Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege unseren tiesgesühlten Dank. Insbesondere danken wir Hrn. Pfarrer Gombel sür die trostreichen Worte am Grabe, für die vielen Kranz- und Blumenspenden der Verwandten, Freunde und Bekannten, sowie allen denen, die unserer lieben entschlafenen Tochter die letzte Ehre erwiesen haben. 067 0 2 MMntz.ticfkMrnd.Hiitnblitiem: Fam. Hernr. Albach VII., Polizeidiener. Burkhardsfelden, den b. November 1918. ___ - Danksagung. Mr die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Ableben unserer lieben Mutier sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Familie K. 8- Albach Familie Johann Chr. Albach Familie Karl Wols Sich, den b. November 1918. 8641 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste sagen wir auf diesem Wege unseren tiesgesühl- testen Dank. Familie Karl Ludwig Albach!!. Lich, den 5. November 1918. tut jv • v . Verwandten und Bekannten die traurige Mitteilung, daß meine liebe Frau, die treubesorgte Mutter ihres einzigen Kindes, unsere Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin Marie Drolsbach geb. Kissel im 39. Lebensjahre heute nacht sanft entschlafen ist. In tiefem Schmerz zeigen dies tiefbetrübt an: Karl Drolsbach und Kind Margaretha Kissel, Mutter Sophie Drolsbach Familie Jakob Kissel Familie Georg Kissel Familie Wilhelm Drolsbach. Garbenteich, Klein-Linden, den 6. November 1918. Die Beerdigung findet Freitag nachm, um 3 Uhr statt. ■ Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste sagen wir auf diesem Wege unseren tiefgefühltesten Dank. Im Namen der Hinterbliebenen: Familie Deibel. Lollar, den 7. November 1918. UM Nimm aus heißersehnter Erde, Unsere Tränen mit zur Ruh! Was du uns warst, wir werden'» nie ver- JJ U . wirst uns unvergeßlich sein, hem Hm war liebreicli, treu und rein. Von List und Falschheit unbekannt, -Nun ruht's in Feindes Erde sanu. Wer dich gekannt, wird unseren Schmerz Ruhe sanft, du treues Herz, ermessen. Du hast den Frieden, wir den Schmerz. Am 29. Oktober fand nach kurzer Zeit treuester Pflichterfüllung' den Heldentod unser inniggeliebter Sohn und Bruder, der Tisisrschittttsitt und ganz unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, dass mein unvergesslicher, hoffnungsvoller Sohn, Bruder Schwager, Bräutigam und Onkel, der ' Unteroffizier Otto Reuschling KanonierWilly Heep ■yh; Pionier-Bataillon 27, 5. Kompagnie Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Kl. und der Hess. Tapferkeitsmedaille nach 45monatiger, ununterbrochener, treuer Pflichterfüllung im 25. Lebensjahre am 1. Oktober sein junges Leben durch einen Brustschuss lassen musste. In tiefer Trauer: B«nschling Witwe Karl Reuschling, z. Z. im Felde M Uh. Freitag Witwe vn,I Familie Heinrich Krauskopf und Familie Margarete Jung als Braut 1 1 itz Reuschling, z. Z. im Felde, und Frau Familie Ludwig Jung uud alle Angehörigen. Heuchelheim, den 6. November 1918. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. 8518 im blühenden Alter von 19 Jahren. Seine Tüchtigkeitund Strebsamkeit hat ihn draussen im Feld, wie früher schon in der Schule das besondere Lob seiner Vorgesetzten eingetragen. In tiefer Trauer: Familie Philipp Heep. Giessen (Goethestrasse 48), den 6. November 1918. 08709 aben ? 6V \V hr entschlief sanft in dem Herrn nach kurzem, schwerem Leiden Schwage^nnd^nkel^^ 1111, heber Vater ’ Schwiegervater. Großvater, Bruder, Es ist bestimmt in Gottes Rat, Daß man vom Liebsten, was man hat, muß scheiden. Tieferschüttert erhielten wif die traurige Nachricht, daß unser lieber, braver, hoffnungsvoller Sohn, unser herzensguter, treuer Bruder, Schwager, Onkel, Pate und Neffe Herr Heinrich Schneider I. Gustav Kromp mitSüe I ^ benSiahre ' WaS "’ ir aIIeI1 Vcrwandten ’ Freunden und Bekannten tiefbetrübt Annerod, Steinbach, den 6. November 1918. In tiefer Trauer: Fran Marie Schneider geb. Kinkel Heinrich Roth und Fran Marie geb. Schneider Philipp lUsner und Fran Kath. geb. Schneider Meinrich Schneider und Fra« Marie geb. Mohr und 8 Fnkel nebst allen Angehörigen. Die Beerdigung findet Freitag den 8. November nachmittags 2 Uhr statt Todes-Anzeige. Johannes Weber n l 4 Schnhraa eher meist er im Alter von 24 Jahren nach schwerem, kurzem Leiden im Krankenhaus zu Mühlheim a. d. Ruhr gestorben ist. In tiefem Schmerz: Die trauernden Eltern Bernhard Kromp und Frau Familie Marie Schmidt Witwe geb. Kromp Familie Jakob Zeiß 8520 Bernhard Kromp und Frau Albert Kromp und Frau nebst allen Verwandten. Lang-Göns, Gießen, Offenbach a. M., den 7. Nov. 1918. Nach Geberführung findet die Beerdigung Freitag d. 8. Nov. nachm. 3 1 /* Uhr vom Trauerhause in Lang-Göns aus statt. Gestern abend %7 Uhr verschied naoh kurzem, sohwerem Leiden unsere liebe Tochter, gute Schwester, Schwägerin uud Tante im Alter von 51 Jahren. In wehem Schmerze die tieftrauernden Hinterbliebenen: v » , ß XT ^ Ä 0 Frai1 Emma Weher geb. Rfthl nnd Kinder K es selb ach, 6. November 1918. Margarete Weber, Wilhelm Weber Die Beerdigung findet Freitag den 8. November um 12 Uhr mittags statt 8527 Lisette Meusel im noch nioht vollendeten 24. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Conrad Mensel n. Frau Elisabethe geb. Kuppel Ludwig Meusel, z. Z. im Felde, and Familie Margarethe Meusel August Weitz und Familie Wilhelm Meusel und Familie Conrad Meusel uud Familie Anna Meusel nebst allen Angehörigen. Birklar, Ulpha, Schotten, Muschenheim, Watzenborn, Frankfurt a. M., Lieh, den 6. November 1918. Elisabethe Kehr geb. Wehn Die Beerdigung ist Freitag den 8. November nachmittags 3 Uhr in Birklar. 06723 im Alter von 28 Jahren. 8522 In tiefem Schmerz: Heinrich Kehr und Kinder wu h d .. r ,‘ c . h J v :t!l n " n A£*:“ n ----- vo*ei Wilhelm Wehn und Fran Margarete W ehn und alle Verwandten. Mainzlar und Hainbach, den 6. November 1918. Die Beerdigung findet Freitag den 8. November nachmittags 3 Uhr statt. Heute morgen z Uhr entschlief plötzlich und unerwartet unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Katharina Geissler Ww. Für die bewiesene herzliche Liebe und Teilnahme bei unserem schweren Verluste sagt innigen Dank im Namen der trauernden Hinterbliebenen: jeddi Nathan geh. Kuder. Mörchingcn (Lothr.) und Gießen, den 7. Nov. 1918. 06713 .. Leitung: 8525c Hofrat Hermann Stelngoetter. Freitag den 8. November, abe . -jetib* 7'/, Ubr: 6. Freitag -Abonnement*- Vorstellung : Ludwig LHoma ° Abend. Neuheit! Neubeit.' Waldfrieden Lustspiel in einem Aufzuge m von Ludwig Tboma. Neubeit! Neubeit! Keläkmte Schwingen Lustspiel in einem Aufzuge von Ludwig Thoma. Oie Medaille Komödie in einem Aufzuge von Ludwig Thoma. geh. Schwarz im 76. Lebensjahre. In tiefem Schmerz: Familie Ludwig Geissler, Gastwirt Mathilde Geissler. Ruttershausen, den 6. November 1918. Die Beerdigung findet Freitag den 8. November nachmittag i 1 /* Uhr statt. 08714 Nr. 262 Zweites Blatt Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefien) Donnerstag, 7 . November 19(8 Ans Stndt Und Land. Gießen, den 7. November 1918. ^ ^ n ^ 3r ei ch n üng^ Kanonier Ludwig H o f m a n n, Sohn ^ I' rmetsiers Ludtorg Hofmcrnn, erhielt die Hess. Tapfer^ TaS Eiserne Meuz 2. Kl. besitzt er schon. r 1 onaln achrrchten der Ober-Postdirektion Darm- sto^ Verlrel>en wurde das Eiserne .Kreuz 2. Klasse den Feldpoft- ^rmstndt^ uni Mohr aus Bensheim, Hübner rn Tarmstadt; der Titel Ober-Briefträger denn Brief rräecr ach re r in Friedberg (Hessen-. Ptanmäßig angestellt als ^eUchravtengehllsin: Tie TelegravheNgehllfin Kiefer in Gießen. t uit: , -bchtmeister K raufe von Niarklissa nach Seligenstadt «Heuen ), Postassistent Bo e hmelman n von Kneuttingen nach Mainz.- ?rreiirii[£iq ausgeschieden : Telegr ap hengehilfinnen Port in . Greben und Luise Zachmann in Drmstadt. Befördert zu Osn zieren tes Beurlanbtenstandes: Postassistent Schmitt aus Mam; und Tal egraphengehll fe Russin g aus Darmstadt. ** Der Unterricht in der Gewerblichen Fortbildungsschule fällt bis Montag den 1?. November aus. ,S Anz. in vorl. Nr.) *' o rtr a gsabe nd Nora M e n g e l be rg. Zum Besten d7r Wcthnachtssvende 1918 für die Feldgrauen war dieser Vortragsabend in der neuen Aula der Univen'llät Veranstalter, zu dem man die Dortragskünstlerin Nora Mengelberg aus Berlin, eine Schülerin^ Milans, verpflichtet hatte. Ter Eindruck, den der Vortrag im Vorjahre hinterließ und dessen Würdigung in einer der letzten s )htfitnTfrn unseres Blattes wiederholt wurde, fand sich in allen Einzelheiten bestätigt. Tie Künstlerin trug mit völligem Verzicht auf jed:n Effekt, l diglich mit der schmiegsamen Ansdrucksfähigkeit ihrer weichen. klangvollen Stimme, jedes Wort und jedes Satzgefüge bildhaft belebend. Dichtungen von Andersen. C. F. Meyer, Liliencron, Mörike und Baumbach vor, die schon in der Auswahl einen sicheren künstlerischen Geschmack eriviesen. Besonders fesselte die künstlerisch reife Wiedergabe der „Historie von der schönen Lau" von Mörike und der neckischen Berserzählung „Das Häschen" von Bauntbach. Reicher Beifall vercrnlaßte die Künstlerin, als Zugabe noch eine scherzhafte Dichtung von Eichendorff zum Vor- .trag zu bringen. ** Volksbund für Freiheit und Vaterland, Ortsgruppe Gießen. In ^ der am 5. November abgehaltenen Mitgliederversammlung wurde, im Anschluß an den Bericht des Herrn Professors Michel über die am 26. Oktober in Berlin gepllogenen Verhandlungen des BolWbundes, folgender Beschluß gefaßt: ,^Zm Hinblick auf die Schwierigkeiten, die der treuen Regierung bereitet werden, stellt ftdji die Versammlnng einmütig aus den Boden der Entschließung, die anr 26. Oktober d. I. vom Vorstand, Arbeitsrot itnd Ausschuß des Botksbundes für Freiheit und Vaterland in Berlin gefaßt wurde, und richtet an atle Mitglieder der Ortsgruppe die dringende Aufforderung, im privaten, und öffent- lick^en Leben mit Enttschiedcnrhell dafür einzntae.cn. Tie Einschlie- ßtmg lautet: Ter Vorstand, Arbeitsrat und Ausschuß des Volksbundes für Freiheit und Vaterland, die heute in Berlin aus allen Teilen Teutscklands zu gemeinsamer Tagung versammelt sind, sprechen der tteuen Bokksrvgierung des Reiches ihr volles Mr- trauen aus. Sie erblicken in den getroffenen Maßnahmen auf den Gebieten der äußeren und inneren Politik Notwendigkeiten, die ßwar durch den Ernst der Stunde und die dem Vaterland drohende Gefahr geboten sind, zugleich aber dem Wohl unseres Volkes dienen Ter Volksbund fordert, daß die Reichsleitung alle offenen un> versteckten Widerstände, die sich der Erfüllung ihrer Aufgabe entgegenßellen, bredjeit wird. Bei Aufrichtung des neuen Deutschlands wiro der Volksbund mit allen seinen Kräften die Regierung stützen." ^ . • r ** Vorsicht bei Bestellungen? Jü letzter Zell hausen sich, die Beickyr erden, wonach! Reisende tadellose Muster vorlegen und jo hohe Bestellungen erzielen. Tem,rächst treffen die Sendungen unter Nachnahme ein. Im Vertrauen auf die gegebenen Zusich ermtgen werden die Pakete eingelösd. Es stellt sich-dann heraus, daß die gelieferten Waren nicht im geringsten den vorgezeigten Musern entsprochen, ja, daß ganz andere Waren, als bestellt, g lifiert werden. So ist- es vovge kommen. daß ein Kaufmann für mehrere raufend Mart' Lack besteltt, später aber Salz geliefert erhaltru 1-rt. Tiefen Sck^vindel kann man so zi. mich beim Vertrieb sämtlich r Ware.: fest stellen, z. B. bei Seife uwd Seifen- Ersatz, bet Bob rerwachs, besonders bei Losmerischrn und pharmazeutischen Artimln. In jüngster Zeit wird häufig echtes Kölnisches Wasser an gepriesen. Das Mustier ist reichlich sprithallig. Die ge- lückcrie War: ist ein fast wertloses parfümiertes Wasser ohne jeglichen Sprttgehalt. — Ter Oberleutnant a. D.. Ageirt, Kauf- nreun usw.. Eduard Soenke, geboren am 3. Juli 1877 zu Gluben- ft-ctn, wostnh-ait in Berlin-Schö naberg, Kunsteiner Straße 8, früher in Berlm-Wilmersdorf, Motzstraßc 39, erbie.et sich zur Lieferung von bet. «zu tag: sehr begehrtett Artikeln gegen Duplikat-Frachtbrief. Die Senkungen, die demnächst- eintreffen, enthalten jedvck) nicht die bestellten Waren, vielmehr ganz andere für die Besteller ganz unbrauchbare Produkte. So ist in einem Fall statt Schellack eine An Salz ^liefert worden. ** Tarl e husschw indel. Mit verlockenden Anpreilun- oeii suchen de Agenten der Tarlehnsschuoindelfirmen das kredit- bedürsitg' Volt zu ködern. Bewirbt tnati sich auf ein solches Angebot kiu um'ein Darlehen, so muß man zunächst einen Vorschuß für die an g'blick: lwaltung des Agenten zahlen. Tie ganze Arbeit foeÄ Agenten l steht nun darin, daß er das formularmäßtge Gesuch von dem G:lt!eoürftigen uwtcrschreibeir läßt und an sei'.: „Haus", eine, uri: er ausdrücklich betont, „handAsgchrichtllch eingetragene Firma" in irgendeiner Großstadt, weiter gibt. Dese Firma setzt tum den Beutezug fort. Sie vaclaugt als „Infvrmatronsgebützp oder unter itgettdeiuer anderen Bezeichnung etlten Mlobetrag. der.noch.Der Höhe des gesuchten Darlehens abgeslltft ist und als unangemessen hoch bezeichnet werden kmüß. Ist auch dieser Betrag gezahlt, so wird eine Auskunft über den Tarletzenssucher eingeholt. Tie Aprskuwft wird aber nicht von einer der maßgebenden, an- ges'ckhenen Auskunfteien erbeten, sondern sie wird von einer Winkel- Auskunftet besorgt, die iwil der: Darlehensschsvindelftrmen Hand rn Hand arbeitet. Tie Auskunft fällt natürlich derart aus, daß die an- geblickten Darlehensgeber auf Stellung von Sicherl-eitetr bestehen müssen. Es ist ganz iw ihr Ermesset t gestellt, ivelche Sicherheiten sie als genügend erachten. Jin der überwiegenden Mehrzahl der alle können die verlangten Sick/w hellen nicht gebotett werden, as Verfahren endet dann gAvohnlich damit, daß das Gesuch mangels genügender Sicherheit abgerviesen wird und daß der Tar- lehenssuchew seiner vorausgezahlten Beträge verlustig geht. ** T ie Gieß en er Laza rettzeit u n g Nr. 24 brrngt folgende Beiträge: Hagedeo, von Scheftel. Organisation und Lxtelc von S. Voß. Erwerbslosen - Fürsorge und Kleine Mitteilungen. Tie Beilage enthält: Vertrauen, von R. Strecker. Das Gießener Kriegsmuseum. Kranken- und Invalidenversicherung. Der Kriegsteilnehmer. Landkreis Gießen. -s- Bersrod, 5. Nov. Die Schjulzeichnung zur neunten Kriegsanleihe stieg bis jetzt über 3700 Mark gegen 2650 Mark bei der 8. Tie Gemeinde zeichnete 10 200 Niark. — Ludwig Ranft II., der schon zwei Söhne an der Weßfroitt verlor, erhielt die Nachrickch, daß mrn sein 4. Solyt als vermißt gilt, während der 3. kraul int Lazarett liegt. Der schon längere Zell vermißte Musketier Will). Heister von Winnerod hat sich mut aus der Gefangenschaft, gemeldet. — Die Grippe breitet sich hier und in der Umgegend imnter mehr aus. — Das Sammeln der Bucheckern wurde in der abgelaufenen Woche fleißig betrieben. ga. Rüddin gshau Mn, 4. Nov. Ein übler Etnpfang wurde gestern abend mehreren Mädchen aus RüddingHausen, die sich nach dem Bahnhof Odenhausen begeben wollten, am Wald- eingang zuteil. Dort hatten sich im Walde eine Anzahl Bur scheu versteckt, die die Ueberraschten und Erschreckten mit Stein- und Knüppelwürfen emp singen, so daß sie in der Dunkelheit nicht ein noch aus wußten. Dem mutigen Verhalten einer der Uebcrsallencn ist es zu danken, daß einig: der Täter namhaft gemacht werden konnten, so daß eine „Belohnung^' der Heldentat wicht ausgeschlossen ist. 51reis Friedberg. nt. Dortelweil, 5. Nov. In einer der letzten Nächte wurden hier nicht tveniger wie 50 Hühner, außerdem noch elliche Gänse gestohlen. Unter den Betroffenen befindet sich auch ein Eisenbahner, ellt braver Matm, der sich auch redlich plagen muß und dem seine sämtlichen fünf Gänse gestohlen tvorden sind. Das öftere Borlpmmcn der Geflügeldiebstählc läßt aus das Vor- handenseiu einer organisierten Diebesbande schließen, die in einem benachbarten Dorf ihren Sitz hat. Kreis Wetzlar. ^ wa. Wetzlar, 5. Nov. Für das Vaterland ist gestorben: Schütze Herntann Vetter, Ins.-Regt. Nr. 71, ans Hermannstein Mit dem Eisertren Kreuz 1. Klasse tourden atisgezeichuet: Feldwebel Wilhelm Scheu ck aus Branufels. Unteroffizier Friedrich H itt- d e r.aus Obertrdorf. Mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse wurdet! ausgezeichnet: Musketier Heinrich H o fmait it aus Niederblll. Pionier Will>ejm Trolle r ans Neillirchon. Als verwundet ist weiter gemeldet: Theodor Krauß, Feldwebel-Leutnant und Führer einer Nachlrichten-Abteilung, aus Ehrntgs hausen. Uirchliche Hacbriducn Israelitische Religionrgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Süd^Anlage). Samstag 9. Nov. Vorabd.: 4.45: morg.: 9.00;, abds.: 5.00 u. 5.40. — Israelitische Neligionrgesellfchast. Sabbatfeier am 9. Nov. Freitag abd.: 4.25: Samstag vorm.: 8.30; nachm.: 3.30; Sadbatausg. : 5.40. Wochengottesdienst: morg. 7.00, abds. 4.30. Cctztc rittcyvßcyten. Dev neneste Bevreht dev Seevesleitttng. (WTB.) Großes Hauptquartier, 7. November. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Nordöstlich von Ondenaarde stießen Franzoien über die Schelde. Im Gegenangriff warfen wir sic zurück. Znnschen Schelde und Oise suchte der Feind di: vlanmüßigc For-s- führung unserer am 4. Novencber eingelciw.cn Bewegungen durch heftige Angriffe zu verhindern. Der Schwerpunkt dieser Angriffe lag nordöstlich van Palenciennes, südlich der nach Mons führenden Straße bei Bavai und bei Aulstwye an der Sambre. In schweren wcchselvollen Kämpfen hielten unsere Truppen dein feindlichen Ansturm statrd. Der Feind stand am Abend bei Quievrain, am Wcstrande von Bavai, östlich von Aulnoye, westlich von La Capelle. Zwischen der Oise und der Aisne hat der 'Gegner die Linie Vervins — Rozoy erreicht. Beiderseits von Rethel hat er die Aisne überschritten und stand am Llbend in Linie Wasigny—Novion—Pop- cten und nördlich von Tourteron. Zwischen Aisrre und Maas folgte er bis Bend resse und Mouzon. Auf den: Ostufer der Maas setzte der Amerikaner seine heftiaen Angriffe fort. Es gelang ihm, seine Stelltmg am Brückenkopf östlich von Dun zu erweitern. Wir brachten den Feind an den Waldungen östlich von Murvaux und Fontaine zum Stehen. Oestlich von Sivry hat die bewährte Brandenburgisllc 228. Infanterie-Division ihre Stellung voll behauptet. Der Erste Generalquartiermeister G ro ene r. Prrsseftimmeu zum Beginn der Wafftnstillstandsvcrhand- lim-gen. Berlin, 7. Nov. Tie „Morgenpost" jagt: Unsere Negierung betrackitet die nettste Wils-onsche Note als gecagnere Grundlage für die Turchführung des Was senstill stau des und den Beginn der Friedensverkandlungeu. Was ivir cmpfindeil, das^zu sagen, erlasse man uns. Wir haben den Krieg verloren t.nd müssen stark genug sein, die Folgen zu tragen. Bald werden wir ftar sehen, was verwüstet ist und was es wieder aufzubauen gibt. Tie Kräfte, die uns noch verbleiben, nuissen wir znm Aufbau znsammau-, nelftnen. Tiefe durch.Unrul>:, Putsche und Kümpfe im Inirern zu zersplittern, hieße zum Unglück des Volkös noch das Verbrechen lünzufügen. Die „T äg l iche R u n d sch a u sagt: Jene neue Note Wilsons vernichtet einige der Illusionen, mit denen bei uns sein Friedenswerk begleitet wird. Im „B e r l. T a ge b l a t‘t" lieft matt: Wilson hat durch dte Vermittlung des Obersten House eine Einigung auf der von chm immer Lesorderten Basis errcichit. Die Vertreter der schärferen Richtung in der Etttente haben auf ihre ivellgehenden Ansprüche und Hoffnungen Verzicht leisten müssen. Dteser unbestrellbara Erfolg Wilsons läßt die Mvglichikell zu, daß bei den Friedens- Verhandlungen nicht völlig von b-ent cchgewichen wird, was man einen Rechtsfriedeir nennen kann. In der „K r e u z zeitu n g" heißt es: Es ist theoretisch ntög- lich, daß die Friedensverhandlungen xit Angriff genommen werden, ohne daß es gelingen kömtte, einen Waffenstillstand abzuschließm. Unser Heer und seine Führer stehen vor einem Schrllt, der ihre Ehre ebenso betrifft wie die Zukunft Deutschlanids. Wir sind ohne Hoffnung, daß di: Waffen still standsLebingungen unserer militärischen Lage Rechnung ttagen werden. Die Schadrnersatzfrage. i. Köln, 7. Nov. (Trahtnachr.) Die „Köln. Botks-Ztg." schreibt: Soweit die Schadenersatzfvage in Frage kommt, hat die deutscke Regierung bevells bestimmte Erklärungen abgegeben. Für den Fall, daß auf dem Kongreß, der Waffenstillstand oder Frieden beschließet! soll, wirllich die Schadenersatzsrage jur_ Sprache kommt, müssen die deutschen Unterhändler energisch darauf bestehen, daß seit dem Friedensangebot der deutschen Regierung im Jahre 1916 die Fortsetzung des Krieges der deutschen Regierung nicht mehr allein zugcschoben werden kann. Von jenem Augenblick an traget! unsere Gegner die Verantwortttng für den entstandenen Schaden. Aian darf auch nicht vergessen, daß auch die deutsche Zivilbevölkerung großen Schaden erlitten hat. Die deutsche Re-^ gierung wird vielleicht gut daran tun, bei den Berhandltmgen daraus hinzuweisen, daß sie unter Umständen bereit ist. die Schuldftage de- Krieges durch eine internationale Kommission prüfen zu lasset! Die Frage der deutschen Kolonien. i. Köln, 7. Nov. (Trahtnachr.) Die „Köln. Volks-Ztg.^ meldet aus Gens: Tie letzten Depeschen aus Lyon melden: Tic Ansicht Pariser Kreise betreffs der deutschen Kolonien geht dahllt, daß Wilson vorläufig die englischen Annexionsabsichten bekämpft. Das hiesige Blatt „Feullle" schreibt, England wolle Amerika bestimmet!, einen Teil der Kolonien selbst zu übernehmen, wodurch eine spatere Opposition Amerikas gegen englische Annexionsabsichten mnnöglich werde. Dir böhmische Frage. P r a g , 6. Nov. (WTB. Nichtamtliche Aus tschechischen Kreisen verlautet, daß K'ramarz aus der Schweiz Zusicherungen mit- bvachte. daß Böhmen ungeteilt dem tscheck>o-sl>owakischen Staate zufallen soll. Das Organ der Partei Klosac „Ceske Slvwa" schreibt: Wir haben die Pflicht, mit den, Deutschen in Böhmen und Mähren zu verhandeln. Wir wissen, daß unser Staat nur dann dauernd gesickiert sein kann, wenn sich beide Nattonen in ihm zufrieden fühlen. Brü^n 6. 9dov. (MDB. Nichtamtlich.) Die Mttgltei»er des deutschen Gemeinderates legten gestern ihre Mandate nllder, veil ihnen bei der.Uebergabc der Stadt cai die tschechische Regtecung unerhörte und demütigende Bedingungen gestellt und auch von der Volksmenge offene Gewalt gegen das Rathaus und die bisherigen deutschen Vertreter der Stadtverwaltung geübt wurde. Einspruch französisch-englischer 'Sozialisten gegen zu Harte Waffenstillstandsbcdipgungen. i. Köln. 7. Nov. (Trcchtn.) Die „Köln. Bolksztg." meldet aus Genf: Die Pariser sozialistische Presse plant eine Kundgebung an Wilson, falls die Bedingungen des Waffensttllstandes allzu hart seien. Auch die Lotrdoncr Liga der Eisenbahner droht mit Streik sowie Verhinderung der Abreise der 'Delegierten, falls nicht ein Frieden ohne Annexionen erfolge. Gefangenenaustausch mit Frankreich. Berlin, 6. Nov. (WDB. Nichtanttlich.) Wie vor einiger Zell in der Presse mitgetellt wurde, ist der Austauschl der mehr als 18 Monate in Kriegsgefangenschaft lebenden deutschen und französischen Heeresangehörigen am 16. 10. wieder ausgenommen worden. Zur Beruhigung der Angehörigen, welche die Rückkehr der- Ihrigen mit begveiflich>er Ungeduld erwarten, iei gesagt, daß. der AuLtausch sich regelmäßig vollzieht. In jeder Woche treffen ;;rri Züge mit rund 1500 deutschen kriegsgefangenet! Unkeroffizierem und Mannschaften in .Deutschland ein. Deutscherseits ge'chicht selbstverständlick- alles, um, trotz der Grippe, und m d^n Krixgs- vethcltniffen begründeten Schwierigkeiten, den ruhigen Mlav>dcs Antausches zu sichern. Der nächste Offtzierstranspnü wird etnw Mitte November in der Schweiz eintreffen. ''Die Miegsköstm Amerikas. Washington, 6. Nov. (WTB. Nichtamtlich.' Drahtlos. Tie amerikanischen Kriegskosten beliefen sich Im Oktober auf 1 764 800000 Dollars, einschließlich der Anleihen an die Verbündeten im Betrage von 289100000 Dollars. Tie Gesamt kriegskosten werden aus 2 0 Milliarden 561 Millionen Dollars geschätzt. Amtlicher TeU. 23: t r . Bewrrtschaftmig der Runkelrübe Bekanntmachung. Wir bringen hiermit jur öffentlichen Kenntnis, daß den An bauern für sämtliche Futter- und Wasserrüben sowie für weiße .Kohlrüben dieselbe Vergütung für Aufwendungen an Arbeit oder an Kvstien für die Aufbewahrung gewährt werden darf, also sie bei Kohlrüben im amtlichen Muster der -LieferungSverträge für' gelbe Kohlrüben gewährt wird. Tiefe beträgt: bis zum 30. November 1918 ... 0,30 Mk. je Ztr. später bis zum 31. März 1919 für jeden halben Monat mehr..0,15 Mt. je Ztr. Mainz, den 4. November 1918. 85136 Hessische Landvs-Gcnrüsestrlle, Vcrwaltungsa bteilüng. Ter Vorsitzende: Werner. Rcgierungsrat. Del r.: Wie oben. Die Hessische Lan-es-Gemüsestrlle. Verwaltungsabteilung, an die Gwbh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Landes. Unter Hinweis auf vorstehende Bekanntmachung empfehlen! wir Ihnen, diese in Ihren Gemeinden ortsüblich bekanntzumachen. Döainz, den 4. November 1918. Ter Vorsitzende: Werner, Regievungsrat. SdettJt LieseruTrgsvertrüge für gelbe Kohlrüben. Bekanntmachung. Mit Bezugnahme auf imsere Bekanntmachung vom 28. v. M. weisen wir hiermit nochmals darauf hin, daß nunmehr im ganzen Gekanntmachung. ES wird darauf aufmerksam gemacht, daß die Großb. Uutererhebstelle Eberstadt bet der BezirkSsparkaffe in Butzbach ein Ueberweifungskonto unterhält. Den Ein- wobneru von Eberttadt und der in Betracht kommenden Nachbarorte wird zur Verminderung des Bargeldumlaufs dringend empfohlen, künftig ihre Steuern und sonstigen Schuldigkeiten an die Untererhebstelle durch Ueberwetsuuc zu entrichten. 84O8P Großb. Hessisch« GezirkSkaffe Lick. Deutschen Reiche auch Kohlrüben der Zwangsbewirtschaftung rmtcv- lLegen. LiefcrnntzsvertrLge über gelbe Kohl-rüben dürfen von KomP mnnalverbänden und von Grvßverbnnichern nur noch bis zum 10. November l. I. abgeschlossen werden. Derartige Verträge! müssen vor dem 15. November l. I. der Reichsstelle für Gemüse und Obst in Berlin zur Genehmigung votliogen. Das Recht der Landes-Gemüsestelle, auch weiterhin Lieferungsverträge auf gelbe Kohlrüben abzu schließen bleibt unberührt. Beim Abschluß von Verträgen auf gelbe Kohlrüben mit der LanbeS-Gemüsestelle soll der Anbauer verpflichtet sein, die gelben Kohlrüben nur auf deren Weisung zu liefern. Der Erwerber, d. h. die Landes-Gemüscstelle, hat aber allein den Lieferungste.rinin zu bestimmen. Als Entgelt für diese Verpflichtung wird dem Anbauer zu dem Vertragspreis von Mk. 3,25 für den Zentner eine Lieferungsprämie von 75 Pf. je Zentner gelieferter Ware gewährt. Landwirte, welche Liefernngsverträge abschließen »vollen, werden hiermit aufgefordert, mit unseren Bezirkskommissionären solche mit deren Unter ko m Missionären und Aufkäufern ins Benehmen zu trete»:. Mainz, den 4. dtovember 1918. 85146 Hessische Landesgemüsestette. Berwaltungsabteilung. Ter Vorsitzende: Werner, Rcgierungsrat. Betr.: Wie oben. Die Hessische Lmides-Gemüsestelle. Verwaltungsah teilmig, an die Größt). Bürgermeistereien der Landgemeinden des Landes. Unter Hiniveis auf vorstehende Bekanntmachung empfehlen »vir Ihnen, diese in Ihren Gemeinden ortsüblich bekannte machen. Mainz, den 4. November 1916. Ter Vorsitzende: Werner, Regierungsrat. Betr.': Bewirtschaftung der Kohlrüben. Bekanntmachung. . Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vpm 28. v. M bringen »vir zur öffentlichen Kenntnis, daß die Aeferungsrnämie Ivon^ 75 Pf. je Zentner nur für gelbe Kohüüo-en, aber nicht sich weiße Kohlrüben bewilligt wird. lAuch für pel&e Kohlrüben wird diese Lieserungsprämie aber nur dann bewilligt, werrn der Anbauer einem LieserungsvertraA abgeschlopen und sich in diesem Lieferrmgsvertrag ausdrücklich verpflichtet hat die Kohlrüben zu dem von dem Erwierber bestimmten Termin zu liefern. Mainz, den 4. November 1918. 8515e Hessische Landes-Gemüseftelle. Bernxrltmrgsabteilung. Der Vorsitzende: Werner, Regiermrgsrat. Betr.: Wie oben. Die Hessische Landes-Geinüftfftelle, Verwaltungsa-teikmg. an die Grotzh. Bürgcrmeistncren der Landgemeinden de§ Landes. Unter Hinweis auf die obige Bekanntmachung empfehlen wir r- vorrc gcndste. was bisher auf diesem Gebiete geleistet wurde. Preis 504« ramm 70Pf. Geg. Vorzeigung dies. Anzeige in den einschlägigen Geschäften erhältlich. Wiederverkäufer wollen Angebot verlangen. [ flaoo sl • Guttmaiftlft Berlin 0 27 , Aiexanderstrasse 22 . Stück nur Mk. 18,50, Versand gegen Nachnahme ULEX MARCUS stss Porzellanexport Berlin W57 Kurfürstenstr. 18 In unserer gegenwärtigen Zeit ist es besonders notwendig, gesund zu bleiben und unsere Lebenskraft zu erbalteu und zu erhöhen! Gesundes Blut Mi» flarfc Nerves erhalten wir. wenn unsere gegenwärttge Nahrung durch den Zusatz von Näbrialzen verbeffert und ergänzt wird. Solche Blut und Nerven verbessernde Nahrialze erhalt. Sie lauch Prospekte darüber) im Reformhaus, Kreuzplatz 5. Bttslhikdene Mijbtlsiükkt iini! HlniShsltiiüBsiüiicil billig zu verkaufen. Anzusehen zwischen 2 und 4 Uhr. Näh. in der Geschäftsst. des Gteßener Anzeigers. 18187 Trinken 81« v« sich vor Krankheit zu schützen Pftrinz-Tee. Gute Ware von letzter Ernte zu haben tm Reformhans. Kreuzvl. 5 (Kragen, Vorhemden, Manschetten) ist wieder eingetroffen. QJ Todehaus Qa/ aman* j Ort etosjA// liehJhj/a/i» Zigaretten 100 Stück 19 Mk. per Nachn. n. Väw 63 , SannoTer, iwhv Gbbardtstr. S. Alle Sorten Brennholz stets vorrätig. 06512 Phil. Iakobi. Auf d.Bach 4. Himer der Stadtklrche. Schuhkrem »ox Weltbekannter wie (Mette gebogen und hochfein versilbert, in Etui mit 6 dünnen. doppelschueidigenZenlth-Ertra- Klingen Mk. 14.—. AallS in dortigen Geschäften nicht erhältlich, bestelle man d. Nach», direkt beim Fabrikanten: Engelswerk inFoche b. Solingen Fabrik seiner Stablwareu. 8v32hv Das Beste am Markt. Wird weder Hart noch trocknet ein. In 4Sorten. Nur an ßirossisten. Für Preise etc. Car l Petri. OfTenbash a. 21. Ludwtgstr. 75. (g^ss Alleinvertr. in Heffen. f Zlcbuc Not. IIU^ Große Ueberlinger Gslö-Letterle kA» Geld^ew. Nur Mm ttm, JL 155000 160000 120000 Kmpfchl« nml renend« Emil Stiller, Baokiuws Hambnrgr, Holcdamm 99. Mktxdüt» Eine ca. 100 qm große Helle. Heizbare Werkstatt mit Bodenraum, auch als Lager geeignet, sofort zu vermieten. Auch stehen zum Verkauf eine Anzahl zweizöllige Dielen. 06637 WnlStorsfraße 59 . A»W« Kinderloses Ehepaar sucht zum 1. Avril 1919 3-Zimmer- Wobnung. Angeb. Prim» L» 2 vris»kätmo z. verk. 0i734 Wolkeugaffe 17. 4X5-Zimmer-Haus mit Garten zu verkaufen. Angebote unter Nr. 06712 an den Gteßener Anzeiger. Hansverkauf. 2 Vioi-Limmsr-Sävssr, ä vtar Wobcnngea, 1 Drei-Zimmtr- Hans mit 4 Wohnunyafl, gut im Stande und rentabel vermietet, unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Offerten unter Nr. 8530 au den Gteßener Anzeiger. 06494 an den Gies unter Anz. ut gu nit 4 Wohnzimmer und Küche, eventl. ganzes möbliertes HauS. Offerten an H. 5., Hotel Kühne._ 1 —Z unmöblierte Zimmer in nur gutem Hauke gesucht. Schrift!. Angeb. unter (»6710 an den Gießener Anzeiger. Gnt «isbliei'tes Zinn»» in ruhigem Hause von Herrn sofort zu mieten gesucht. Schrift!. Angeb. unter 06727 an den Gießener Anzeiger. Möbl. Zimmer mit zwei Betten u»id Kochgelegenheit gesucht. Augeb. unter 06679 an den Gieß. Anzeiger. Gesucht größere, mit Anschlußgleis erreichbare, trockene.ttvetter- sichere, verschließbare Lagerräume oder ruhende Fabriken s. kürz. ob. läng. Zeit. Erbeten unbedingt genaue Angaben betr. qm Bodensiäche, Höhe, Auszüge, Pachtvreis und ob Aus- u. Einladen übernom. wird. Angeb. u. N. B. 708 au Ala, Eaaan, Hand eis Hof, »ac Laäes-Itetils-Hial mit festem, sicherem Keller- gemölbe sofort zu mieten gesucht. Schrift!. Angeb. mit Mietpreis unter 8531 an den Gieß. Anzeiger erbeten. Einlkge-Schweine zu verkaufen in 06743 Annerod, Tiefettioeg 44. 067391 Kleine nnd große Derkel zu verkaufen bet AwetukhMiiler Volt Großen-Buieck. Zeilstr. 49. Ziegenbock zur Zucht und junge Hübner z. verk. An de» Babnbösen 20 . Ein wachsamer Pinscher zu verkaufen. 106735 Wieieck, Hauptstraße 47. Schildkröte z. verk. r WftS Bär. Hinter d. West-Aul. 5. Gut erhaltene Möbel wie Sofas, Berten, Tische, Schränke, Stühle ufrv., sowie eine vollständige •»»« Sclilafzimmer- Elnrichtung sofort Preiswert zu ver« kaufend Näheres in der Geschäftsstelle des Gieß. Anz. sut erhalten, steht preiswert zum Verkauf bei Job. Dlehl, LarfleBbacü, Oberh. _ Einäar-SpsrtwageB.gBl erb. Schaukelpferd, 2 Pferde mit Wagon, Pappoaataha, Pappen- waßoa a. BllderbOcber blll. zu verk. Näh. Gieß. Anz. ,006711 067241 Schw. Plüschmantel u. Mütze, für 2—3J. vasiend. zu verkauf. Walltorstr. 75 p. Kleiner schw. Samtbut-da- selbst auch Samtmantel zu verkaufen. Zu er fr. in der Geschäftsst. d. Gieß. Anz. <*no Eadhdtie v. Sasherd zu verk. 2-4 Uhr. WetiUrtr Wegl7,lIL Pferdostall m. Pferdea, 1 gr. Pferd, 1 Pferdm.Way.s. verk. 06721] ffeaeit Bäce 2v Htb. Langer Tisch zu verkaufen «, 72 » Neue« Bäue 5, l. Ein neuer Kartoffeldämpfer mit Feuerung zu verkaufen. Schrift!. Angeb. unter 06718 an den Gießener Anzeiger. Kaufgesiielie Frischmelk. ob. hochtragende Ziege zu faufen geftA. Schriftl. Angeb. unter 06715 an den Gieß. Anzeiger. Bezahl« L Seblachtliaahieben von 4V« Psd. ab 1.40 Mk-, über 6 '/, Psd. ab 1.60 Mk., über 8 V» Psd. 2.00 Mk. pro Pfund Lebendgewicht. Annahme Mittwoch u. Freitags. H. Benner II., 06618) Krofdorfer Str. 9. <»ut erhaltener^ gr Teppich -« zu kaufen gesucht. Schriftliche Angebote unter Nr. 06722 an den Gießener Anz. Gut erb. Akkordzitber od. Schul-Btoliue zu kaufen gesucht. Angeb. m. Preis unter 06708 an den Gieß. Anz. Frnkllhlme kauft als berechtigter Auf- käuicr H. Süskil-d, 8076 _ Neuenweg 29. Brennholz zu verkaufen. 5353, 2, fVeUbeCsr,