Kr. 261 Der te.< l )cr.oll«n nur hoffen, daß der Kampf gegen diese Ge- stchren gründlich und energisch meitergeführt werde. Es wird sich in den nächsten Tagen vielleicht 'schon zeigen, wie wett die sozialdemokratische Partei geneigt ist, diese Art von revolutionärer Agitation, nnter der sich alle Bande frommer SclZeu lösen im'rrden, unschädlich' zu machen. Es gibt dafür zwei Wege: entschieden davon abzurücken und sie offen zu bekämpfen, und zweitens, den Versuch zu machen., durch ein gewisses Entgegenkoni men der Unabhängigen Sozial- denrofeatre den Boden zu entziehen, sich also friedlich mit ihr ausettranderzufetzen, eine Einigmrg anzuüahnen. Dieser letzte Versuch ist nach einer Meldung der „Franks. Ztg." in Minrch«! bereits gerecht rvocden, wo angeblich beide sozia llenvokrattsche Richtungen sich auf folgender Basis geeinigt haben: Rüütrrtt des Kaisers, Vereidigung der Armee «us die Verfassung, Ablehnung der nattonalen Verteidigung rmd Ausschaltung der reaktionären Elemente bei der Ver- w-rltung. Man muß sich dabei jedoch sagen, daß damtt noch keine Einigung der auseinarrderstteberiden Elemente vollzogen ist, denn die nächste Zukunft wird vermutlich noch viele Zankäpfel wachsen lassen. Aller Voraussicht nach streben die Führer der sozia demokrattschen Partei danach, teils in Entgegenkommen, teils auf dem Wege der Agttatton die Gefahr der „unabhängigen" Rivalität in feste Grenzen zu bannen. Schwere Prüfungen des 'Zusammenhalts haben die Kieler Vorgänge geliefert, über die wir nachstehend berichten. Aber auch in den bürgerlichen Parteien wächst die Mül-e uns Sorge, die volle Einigkeit aufrechitzuerHaltern Ob die „Kaiserfrage" nickst noch ein Anlaß zu Differenzen gibt? Man weiß noch nicht bestimmt, ob die sozialdenwkratischen Regierungsmilglieder darauf bestehen wollen, daß der Kaiser aüdanke. Blätter wie die „Germania" und die „Köln. Ztg." treten lebhaft dafür ein, daß der Kaiser vorläufig bleibe. So schreibt das Kölner Blatt: „Wir fürchten, daß die Sozialisten es jetzt sind, die die Zeichen der Zeit verkennen, es sei denn, daß sie sich noch jetzt entschlössen, gegen die größte, jetzt dem deutschen Volke drohende Gefahr, gegeM das Bolschewlkentum, endlich unzweideutig Stellung zu nehmen. Noch kürzlich hat der Vorwärts an der Hand einer Schrift Kautskys aufs entschiedenste gegen den Mißbrauch Stellung genommen, den auch bei uns die bolschewikifch gefärbten Parteigänger der Unabhängigen mit der Marxschen Formel von der „Diktatur des Proletariats" tteiben nnd sich Kautskvs Meinutkg zu eigen gemacht, daß cs für den Aufbau der sozialistischen Gesellschaft kein größeres Hindernis gäbe ats den innern Krieg. Die Sozialdemokraten haben sich nrit Recht gegen das Bestreben aufgelehnt, ihnen die Sckstlld an der unglücklichen Liaui'Xttion des Ktneges aufzubm?den, weil sie zur Erhaltung des Vaterlandes und zum Sckmtze des Volkeä im letzten Augenblick in die Bresche getreten seien. Kein verslMidiger Aäensch könnte einen solchen Vorwurf begründen. Dagegen tragen sie zweifellos sin groß Teil der Verantwortung für den Verlauf, den die deutsche Revolution von jetzt an nehnren loird, und da die Beseitigung der Monarchie uns nach menschlich«:! Ernressen aufs schnellste und wirksanrste bol- schewikisch«! Zuständen und der auch von der SozialdcTnokratic verabscheut«! Diktatur des Proletariats zutreiben würde, so scheint uns ihre Stellungnahme zu der Frage, ob Monarchie oder Republik der Prüfstein zu sein, au dem die Geschichte diese ihre Verantwortung erkennen und beurteilen loird." Wir fürchten, die Sozialdemokratie wird sich in der „Kaiserfrage" nicht mehr bekehren lassen! Dcrmr aber steht unsere Volksregiernng wieoer vor'schveren Eirtschlüssen — es sei denn, daß der Kaiser selbst die Konsequenzen ans der Lage zieht . . . In Deutschland erngeschmnggclte bolschewistische Flugblätter ans Rußland. Berlin, 5. dtod. (WTB. Amtlich.) Am auf ariderem Wege von dem Inhalt dieser Bedingungen Kenntnis erhalten. Haag, 5. Nov. Das Hvllarrdsche NieuNsbureau meldet aus London: Im lluterhause teilte hmte Lloyd George mit, daß die Alliiertein den Präsidenten Wilson erfuckst haben, er möge Deutschland mrtteilen, daß es sich, falls es die Waffen- stillstarrdsbedingungeil, iiber die sich die Alliierten geeinigt l:a- bm, hören wolle, in üblicher Weise an den Marfchall F o ch wenden müsse. Lugano, ,5. Nov. Nach einer Meldung der Londvrrer „Times" aus Ncupovk hat Wilson besck)boffen, persönlich auf der Friedenskonferenz zu ersck-eiriLN. vie Lage an -er Westfront. Stockholm, 4. Nov. (WTB.) Ein schwedischer General schreibt in der „Nya PagiligW Allü-arÄ«^^ zur Kriegslage: „Bei dein unerhörten Svurmmbgriff schei^cen besonders die Amerikaner erugesehen zrc lZaben, daß es umstöglich ist, den Gegner zu r>erörängeri. Betrachten Nur die Lage, so ist offenbar, daß Marickall Fock) seit Ancfan> OÄober v 1 ' einem grnhart:gen Plan arbeitet, nämlich durch kräftige Angr fs? gegen beide Endpunkte die deutsche Stellung einzuschnürmr, dar Dmtschen, wenn möglich, ge- fangenzunehrn-m, ilZren also oiu Stt^an im großen^Stile zcu bereiten. Gleich-zeitig war er bestrebt, vre deutschen Stellungen an ihr-enr schnäckxslen Punkt zu durchbrechen, um durch Aufwllung voic beiden Seiten die Vernickä-mg, zic besehteirnigen. Keircer dieser Pläne ist ihm geglückt, oder besser gesagt, beide Pläne nriftglückteit ihm völlig. Tie DeiUschi«c wichen vor allem im Norden aus, sowett die Sichsert-eit es erforderlich machte, aber sie hielt«c zusammen und entblößten ihre Flügel nicht. Ihre Gegner ranirten sich ilne Köpfe an der neuen Stauer blutig und werben dies auch in Zukunft turi. Das Kräsceverltältnis scheint nahezu ausgeglick>en zu sein. Es kann, je weiter es zum Winter geht, sogar unrschlageu. Allem schein imck ist die Stellmrg TeutsckLands an der Westfront nickst mehr gefährdet, vielleicht sogar gimstig." C li r i st i a n i a , 5. Novenrber. (WTB. Nichtmntlich.) Die hiesigen M i l it är kri t i ker, die hijsher die Lage der deutsches Heere an der Weftfvmrt im imgirnstigften Lichle gesehen haben, 'ben rter'le^r jetzt die Lage ivesentli ch besser. So schreibt „Tidenstegn" in ihrer militärischen UeErsicht u. a.: Während die Auslösung der Donaumonarchie sich infolge des geiualligen inner«! und äußeren Druckes vollziehe, stehe Deutschland jetzt allein auf der Schanze, aber immer noch auftecht. Me deutschen Heere kämpfen unter den denDar schwierigsten Verhältnissen in: Zeichen bes Rückzuges. Twtzdem -eige sich in ihren Iteihen keine .Auflösung oder Demoralisation. Auch im INnqrn sei angckstän-end, obwohl die Wogen deS Streites hoch gingen, eine neue Front zuirege gebracht, dae fundamentale. Umwälzungen, sdandzuhalten scheine. Bolschewistische Tendenz«! fänden offenbar keinen günstigen Boden in Deutsckstand. Ebenso betont toer Militärkrrtiker vom Werdensgang, daß die iDeulschen wohl zurückgehen, aber ihre Linien seien noch unge- brockicn. Man merke nichts von der Anfköfimg, die bei Den übrigen Mittelmächten die völlige Anftöfung beschleunigt habe. Englischer Bericht Am Morgen des 4. November griffen die Truppen der vierten und drttten Armee zwischen dem Sambre-Kanal und Oisy und den: Scheldeftuß nördlich Valencienues an. Au dieser ganzes Front von 50 Meilen sind Truppen des Vereinigten Königsreichs und Neuseelands tief in die feindlichen Stellungen eingedrungen! und brachten nach vorliegenden Meldamgen bereits über 10 000 Gefangene und 200 Kanonen ein. Am rechten Flügel des Angriffs gingen die 1. und 32. Division in Verbiudmrc; mit den Franzosen, die südlich von ihnen operierten, zum Älngriff vor. Mit großem Mut erstürmten diese beiden Divisionen das furchtbare Hindernis, das ihnen die Linie des Sambre-Kanals bot. Trotz des starken Widerstandes des Feindes drangen sie über drei Meilen tief in östlicher gttchtung darüber hinaus vor. Bei dies«! Operationen nahni die Division unter General Sttickland die Stadt Catillon und Re zwei Meilen südlich davon gelegene Schleuse. Bei letzterem Punkt setzt«! .Hochländer, rmterstützt vM Pionieren, den Uebergang über d«! Kanal ftr seckis Minuten durch. Im Verlaufe des Vormarsches nahmen diese Divisionen Fesmy, Hant- reve, La Groise und !nachten 1500 Gescucgene. Llm link«! Flügel überschritt die 32. Division den Kanal bei Ors und nahm nach schwerem Kamps Rue de Haut (?). Nachdem sie die Linie des Kanals im Süden und Nord«! dieses Torfes gesäubert hatten, setzten sie ihren Vormarsch sott und vertrieb«! den Feind aus den Dörfenl Mexisros uiü) La Folie unb Sambrvton. Im Zentrum griff das 15. (General Morland), das 5. nnd 4. Korps (Herger) die Westseite des Waldes von Wermal au. Nach schwerem Kampf Vertriebe!! die Infanterie und die Tanks den Feind aus seinen Stellungen am Westrande des Waldes und nahmen die Dörfer Soveres (?), Preur aux Bvis, Heeg, Futoy (?) und Louvignics. Danach setzte unsere ^Infanterie d«i Vormarsch fort und überwand die groß«! imtürlichen Schwierigkeiten des stark betvaldeten Geländes^ und d«r Widerstand des Feindes. Die 25. Division erztvang den Uebergang Über d«! Sambre-Kanal bei Landrecies und nahm diese Stadt. Weiter nördlich drangen die 18. und 15. Mvision tief in den Wald selbst mw seLtcn ihr«! Vormanch noch jvtt. Me 32. DMwlk erreichte Les Graudespartures, und die 13. Division nahm Loe^ guiuol im Mittelpunkt des Waldes. Sck^vere Kämpfe fmcden anr Morgen in der Gegend von Le Ouesnoy statt. )ov der «Feind starke Gegenangriffe unternahm, die von neuseeländischen^ Truppen mit großen Verlusten mr Toten und Gesang«!«! abgeschlagen wurden. Unsere Truppen ging«! im Nord«! und Süden über diese befestigte Stadt hinaus. Sie befinden sich jetzt einige Meilen östlich davon. Auf dem liuken Flügel folgten die englischen Truppe:! dem Feinde währ«rd seines Rückzuges am 3. November dicht auf. Sie griffen am Morgen des 4. November an und rrikb«! ihn ans seinen neuen Stellnngen am Aunelleflust. Oestlich dieses Flusses nahmen Gardedivisioneu Pven und^ Ansart. Die 24. Division nahm Wargnies le Petit und Wargnies le Grand. Tie 19. Mvision überschritt den Aunelle östlich Jenlain. Weiler nördlich halten unsere Truppen Sebourg und Sebauyg Tiaux(?). Am äußersten linken Flügel machten kanadische Truppen längs des rechten Scheldeufers Fortschritte und gingen über Etroux und Onnaing hin vor. Unser Vormarsch dauert auf der ganzen Schlacht- front an. Die Rückkehr der Armee Mackensen. B e r l i n , 5. Nov. Wie die „Post" hört, schweben gegenwärtig Verhandlungen zwischen der deutschen, rumänischen und ungarischen Regierung über den Abzug und Durchzug der Ä r nr e e Mackensen. Es besteht aller Grund zu der Annahnre, daß die Armee bald die Heimat erreichen wird. Der deutsche Durchmarsch durch Ungarn. Budapest, 4. Nov. (WTB. Nichtamllüh.) Ter Kviegs^ minister ordnet an, daß die durch Ungarn durch zieh enden de urschen Truppen nicht zu entwaffnen, sondern mit voller Ausrüstung und Bewaffnung migestött weiterzubefördern sind. Die Lüge in Wien. Wien, 4. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Der heutige Tag verlief in ^ Wien im allgemein«! rulstg. Der Eiscnda^verkehr steht ganz im Zeickz«! des Rücktransportes der nationalen Truppen- teile und der aus den KriecOgesangenenlagern abgeleiteten. Transporte. Dies hat aus den Bahnhöfen große Ansammlung«! von Mannschaststrupps zur Folge, was heute auf dem Nordbahnhofe zu einen! bedauerlichen Zwischenfall führte. Ucker ihn nreldet die Korrespondenz Wilhelm: Wie bekamtt, werden russische Kriegsgefangene zur Rückbeförderung in ilwe Heimat an die Grenze des tschecho-stowakrschen Staates gebracht. Ter sltordbcchnhof ist tagsüber von Russen umlagert. Heute gegen 12 Uhr mittags wurde ein Trupp von etwa 1000 ruffrsthen Kriegsgefangenen zum Nordbahnhof eskortiert. Eine Sicherheitswache begleitete dre Russen, und sie gingen ganz ruhig und in Ordnung zum Bahnhof.. Als die beiden Absperrposten eines Schütz«rregiinents die Russen heranziehen sah«!, bemerkten sie nicht, daß die Kricgsgcfangen«! eskortiert war«!, und glaubten, daß sie auch eine solche Horde vor sich hätten, die, wie ander- wärts, vielleicht einen Ncbersall auf den Balxrhvf plante. Angesichts der erdrückenden Uebermacht gaben die beiden Posten Alarmschüsse in die Luft ab. Tie militärische Bahnhofswache, die die Schüsse hörte, glaubte nun, daß es sich um einen Ueberfall meuternd«: Rufs«! hcri-dele und gab einige Schüsse gegen die Kriegsgesangen«! ab. Man hörte alsibald Hilferufe, und erst jetzt klärte sich der beklagenswerte Irrtum auf. Vom Bahnhof kam alsbald Hilfe. Die verwundet«! Russen wurd«! lvrbunden und ins AgornoHospital gebracht. Fünf Ruff«! erlitten schuiere Sckmß- nunchen. Zwei Rufs«! nmrden getötet. Ein Gerücht b«agt, daß vier Russen ums Leben gekonim«! sind. Eine strenge Untersuchung d-es Tatbestandes wurde eingeleitet. Unter den anderen Kriegsgefangenen verursachte der Vorfall große Aufregung. Doch gelang es bald, die erregten Gemüter zu beschtoichttgcn. Die deutsch-österreichische VokkSwehr. Wien, 4. Nov. (WTB.) Die Blätt«: mckden: Tie Anwer» Hungen zur neu errichteten Volks wehr nehmen ein«! guteni Verlauf. Es soll bereits die Aufstellung mehrerer Bataillone zu je 4.50 Manu gesichert sein. Auch die vom Unterstaatssekretär des Heerwes«ls Tr. Deutsch neben der Volkswehr zu ge lass «re Anwerbung für die Rote Garde findet, wie der „Abend" berichtet, lebhasten Zuspruch. Tie Bezeichnung des Kriegsministeriums am Sttcbenring ist, wie große Plakate beim Eingang des Gebäudes zeigen, in Staatsamt für Heerwesen umgeandert worden. Ci»r jüdischer NaLronalrat sür Deutsch-Oesterreich. Wien, 4. Nov. (WTB.) Meldung des Wiener Telegrapheu- Kvrrespoud«!zbureaus. .Heute bildet sich in Wien «n 50glicwriger jüdischer Nationalrat für T«itsch-Oestt'rrc'ich. Ans Ungarn. Budapest, 4. Nov. (WTB.) Meldung des Wiener Tele- grap'hen-Korrespondenzbureaus. Karolyi begibt sich mit mehreren Mttgliedern des Nationalrates, Llrbettsrates und Soldaten^- rates nach Padua, um mit (General Diaz die Friedensver- hcmdlungen zu beginn«!. Budapest, 4. Nov. (WTB.) Meldung des Wiener Tele- graphen-Korrespondenzburcaus. D«: Ackmbauminister Barna- des Bu za erllätte, der Ha u Ptg rund s a tz der Besitz- refo r m werde darin bestehen, daß der Boden dcmjenigevj gehören solle, der ihn behaut. Ter Staat wird denj größten Teil des Grundbesitzes, welcher im Besitz der Kirche, Gemeinden und Finanzinstitute ist, geg«! einen entsvreck)endefi Kaufpreis ablöseu und daraus Bauern stell«! bilden. Die Fideikommisse werden aufgehoben. Ter Umfang der Bauernhöfe wird zehn Joch betragen. Eine Eisenbahn- Nationalgarde in Ungarn. Budapest, 4. 9Wv. (WTB.) Die Regierung beschloß behufs LhufrechterHaltung frer Ordnung und Sicherheit des Eifnibahn- und Schiffahrtsbetriebes die Errichtung einer Eisenbahn- Nativ n a l ga r de. Jeder Soldat dieser Garde erhält cinenj täglichen Solo von 25 Kronen und volle Verpflegung. Diefenigen, welck>e diesen Dienst g!!t verseh«! poerden überdies im Verhältnis zu ihrer Dienstzeit und ihren Verdienst«! Grund und Boden, eine staatliche oder eine sonstige Anstellung erhallen. Die Vorgänge in lkiel. Kiel, 5. Nov. 5fri Kiel haben am Svmrtng erheblich? IIrtrufen stattgiefrmden, iiber der«: Verlauf die „Sckstesw.-Holst. Volkbbg " folgendes fein ästet: Aus dein groß«! Exerzierplätze sind gcsttrrr afend 3000^ Person«!, vortviegend?Ratroseu, versanünelt ge,ocsen. Von vmckcksteden«! Rednern wntt>? dazu aufgefordert, die g« fLn^MW toväaifeu KU bcftLM. LiuLwivl damgen m t« KaiLlM roi unb ermSglichtm eS bcn zlurückgebaltenen Matrose, ihnen zu wwi. vfl'j der Zug tu bi« KaE-voße tarn, turf er auf eine SEvapenabsperramg, bic Don einem Leutnant befeWirrt nrntbe. Auf ben des iieirtmint‘5 tmrdxm Salven cpe'iriii>elc, fartaortet .Ander unb Frauen. Tie Zeusurst-.'lle ®ibt ent, oa[j der Offizier dreimal an die Menye dre Ausforderunig M^cte. auseulonderzugel-en, und daß dmm erst der Befehl zum solide. Tie Unrulvn sind aus das Gerücht zurückzufübren. t*e vsccoffijiete seren mit der Friedenspolitik Mr Regierun« iricht euwer winden und beabsichtigten, ihnen zuwiderzuhandeln, lvas Don ünitlicU’r stelle auf das allerentschvedenste bestritten wird. Tie "Ael. .’ff>." mdbcj: tlAmdgebeßbe bescträdigten das Innere dar Kaserne erlebt ich und xmlpnm aus ihr eine Anzahl Waffen weg.. . m der ctadt schilossen sict» dem. Zipfe viele Personen cm, unter ihnen zahlrnc1.e Mntrofen. Tenr L^rmchinen nack> sollen ans der Menge, wahrend sic fluchtete, SckMse fallen sein. Das „Hamburger Fremdeichlatt" meldet ,ru6 .Kiel: Die am —lenstag alumd Dom Generalgouvecneur im Beisein des sozial- demokratiiclxm Abgeordneten Nos ko und des Staatssekretärs Hau s; in an n befchlossenen Punkte lauten folgendermaßen: 1. Haußmann nimmt die Forderung^ der Matrosen an und vor sprich! schleunige Durchsetzung tvi der Regieimng, 2. sofortige Ab- aufnahmeder Arbeit bei Daimler Und in den anderen Wer- 3m angekundigt worden. i Aus dem Reiche. Neichstagsubgeorwr-ete an der Front. Einladung der Obersten H-errsleitung begaben sich gestern adeiw meinere Abgvoldnete der Mehrhc-itsparteien auf vier Tage andre Front, enc sollen die Hage an der Front aus eigen.r An- ÄSÄ 1 t ^ ncn . ft'ld. soweit es angängig ist, die Trupven durch Ansprachen über die Lcige in der Heimat auf klären. Die ddeubildimg in Sachsen. /WTB.Mchtomklich.) In der Zweiten tmarnmer Myrte cher Vorsrtz-mde rm Staatsrniirisduium, Ätaats- iininster Tr. Hetnze aus, die Staatsregierung stimme den Berfa,sungsanderrmgeir im Reicks durclpveg zu. Durch die ge- lamNetre lce^rordmmg in Sachßm stehen die Minister nunmehr in engster Fuhlimg mit der VolkSvertnlung. Kein Minister kann gegen deri Willen des Parlaments dauernd im Amte bleiben, demnächst komntt die Bildung eines neuen VerkehrSmiui- 11 ‘an inu> bw Trenn i! u g de s K u l t u § - u n d U n t e r - r ich t s - . 1c i n inert u m s in Frage. Tie Rcgienmg tvird binnen inr>em Laiidtagc' eine Vorlage über das allgemeine, gleiche. brechung sämtlicher gegen die Beweg,eng gerichteten mMtärischeul geheime und direkte Wahlrecht für die ZioeiteKammer^bne MÜnodmen. 6. vm.mrkm,g z„m. Ei.üaufen d« 4. imtcr fcfe EinschrSnLm». mö bem sTf^^r ÄfmiÄl vTTIvm I Jinit v^inntbs> Xr»-r -_ i _r._ >. . ^ ~ ' Mitwirkung des Arbeitervats rverden dem Soldatenrat die Akten I zum Sclmtze obr . iur Hvft l>cfi^chfichen Personen vorgelegt, um über deren.'i Kammer l'öu Gemeindesteuern in den Gemeinden des Kreises Bensheim lS' 176s. — 4. liebersickn über die in den Gemeinden des st'oeifes^Diebura rn erhebenden (denieiirdesleueim für das Rrchnungsjahr 1015 lS- 1o0). — 5. NaÄgvchs der Besechigimg ^ur Uebernahme eines Kirä>enamts (S. 183). — d. Ordensverleihungen (S. 183). 7. Cliarakterert?ilungcn (ö. 184). ** Anzüge und M ä n t e l für bedürftige entlass lene Krieger. Die Neiüxsl»ekleid,m6Sstette l-cu einen Bersm- gungsvlan bekamrt gegeben, wonach 750 000 Anzüge und 250 000 yjiäntel aus grjtraffencu Militär suchen unb 500 000 neue Anzüge für bedürftige entlassene L(rieger besrimml sind. 200 00!) Anzüge und . 000 Mäntel werden an die ärmsten der Entlassenen inrentirell« [ich abgegeben. Bei den übrigen Kleid,mgsstuc!en geivalmt aas Reich einen Zuschust von 10' bis .14 Mark zur Verbilligung. Mit der Abgabe der Kleiduustsstücke sind die Kvmmunal d ciIküi« beanfrragl Es tverden nur solck>e bedürftüve Unterofsi-iere mia Mann,äfften des Heeres und der Marine versorgt, die roähcc id des Krieges aus alleu militüriscl)rni Verhältnissen oder mich dcm Stncß»: rufolge der Abrüstung entlassen werden. Freilassimg mit AuÄtalnne der lvegeu unchreichaster Handlungen Verurteilten zu entscheiden. ?uf^dem Limenscliiff „Kaiser" verteidigten die Offiziere mit der Prstole in der Hand die deutsche skriegsslagge. Sie wurden ober durch die Mamischasten bezwungen, die K^iegsslagge wurde hermrtergeholt und die rote Flagge gehisst. Bon den Offizieren, find zwei tot, darurrtrr der.stchmniandant, der die Mannschaften nicht anhand gelien lassen wollte; mehrere sind ver,mmdet. Bon vier Iin santeru-kompagnien, die heute nacht in Zttel aukamcu, haben sich so- fort drei der Bewegung euraeschlossen, die Dielte wurde entwasft»et. dvn der Bewegung angeschlossen, die vierte umtöe entwaschet. In den flacht stunden kamen mich von Wemdsbcck Husaren ange- ritten, sie wurden aber eine Stunde vor Kiel von Marinemann- f<1 >aftsnt einpfangen und zum Rlückzug gezwungen. Ter Soldatenrat l,ot bestlüvssen, datz alle Offiziere in ihren bisherigen Stellungen verstteideti sollen, sich aber den Lhwrduuugen des Soldatenrats bodttn. Ter Befehl, den Ofiizievm die MKarden abzu- nahmen. Nmrde am Vormittag auf ?lnregirug des Arbeitcrrats rückgmigig siemaäst und ausdrücklich betont, mcm iMse unter ollen Umftäudeu den Offizieren eine menschenrvürdige Belxmdluug zu UU werden lassen. *ax Gouverneur wurde am Äüoutag abend nach dem Bahnhif gelwlt und dort noechrre Stunden festgehalten, weil unvermutete, datz noch mehr Truppen von auswärts kommen 'würden. Domr wurde er wieder in seine Wohnung geleitet. Auf dem Turm des kbniglichen Schlosses mustte die Standarte des Prnuen Heinrich med-rgeholt .verden. An verschiedenen Stellen der -vtccht smd Mosästnengetvehre aufgestellt wordett. so vor dem Bahiilwf, vor deni 0>,Derks(ttaftSlwus und au anderen Stellen. Tle Bürger können vollständig frei perkehvni. Nirgends sind Ad- Iperrungen vorgenommen wvidert. der Minderheiten, unterbreiten. Auch der Ersten tonnen Ministi-r entnmnnren iverden. Tie Erste Kammer mutz sich aber gleichsulls organisch dem Wafatnt einsüg-en, ihre giurrdfatzliche Neusvrnmng »vird imvernieidlich sein mio must über me gegenwartlgc Iiegie-inrgSvvrlage hinauSgel)en. Zur Durch- der Dc-mobillfteiung im Lande sei die Gründung eines « - ^Elt. Wuch-r und gewerbsmästiger Schleichhandel wurden mdjt Schvicuug noch Duldung finden. Der Abbau der Ä w { 5 n, " 4 W i * «fo-'W. Für die'Ä>:ämtpolitir oes ^andes ,verde künftig der Stuatsinrnister. der den Vorsitz im führe, in erhöhtem Maste verantwortlich sein Dadurch nvrde die Beranm^ortlichkeit der übrgfen Minister für ihre Departements ' * r «^tcwmIS nicht berützrt. Dic erhöhte TüliMl des Vor fitzend, n m-s MftnsterrumS bedinge störe Enrchfimg einer Staats- k a 7l z l e r deren CH-f auch die Beziehungen z it Reich« zu bearbeiten l-aben wird. Tie Ziehungen zum Reiche gedenke Flk'fiVttKtvi-rvrri CJrrrAy' i n tu Aweil^rklmdstebungicn in Stuttgart. ^^tnttgart, 4 . Nvo. ^WTB.) Zur ^Berichtigung der unzu- tteffcuden ^Estelttmg in eins.7en M«ndblättern erfahren wir tooti zuständiger StÄle über die heuli.wn Vorgänge Stuttgart solgeudieS.- der Arbeiterschaft der Daimlerwerke ... Itordftmjntn und einiger audewr Merke, die h-ute feierten- Jogvn einige Taufend Personen, daruicver viele Frauen Md- chcm mch jiuinM Maschan. m,f dar Schtostplatz. wo der Füh. ver der nnabhLn.ng.en Sozialdeuwkvatte eine Mrfpmche hielt Bon der MDung edws ArbeitetTrates, 'woiwn Ln den Abcmd- blcttdern dre stdede ist, fit nichts bekannt geworden. Der Zug de- u^gtc sich vor dos Ministerium des Innern Eine Ah- mrmung der ^heberder bot um (%frör, das Dom Minister oe s In nern aus freien Stücken gewährt wurde. Dieser ervärbe, die Verrnutung der Arbeiterschaft, dast die Waffenstilb' stnudsbedingtmgen unserer Feinde, obgleich an DeutsMand mit- Ä E? Bevölkerung vorenthatten laötbcn, für grundlos unb bclnelt fich gegenüber dem von den Erschienenen vorgetragenen prvisramm, das neben bolscl/ewistischeu Id,rn wirtschgstliclie Fvr- d^nungeti enthielt, seine Entschlliestuicg über die Erteilung eim-r Antwort Vvr^ Die Menge zerstreute sich darauf. Es wurden, jedock> v.mgeblich,^Versuche unternvinmen, die Arbeiterselwst der Bvscip Söeiü- m Stuttgart ünd Feuerbach zum Aürschflust an die Bewegung zu veranla>, v.ichuug des austntig angestrebten Friedens lfinwi.-s. Naä> ^Kknnnt- gove dieser Antwort giiig die Menge anseinander. Im Verlaus der g.mzen Kundgebungen sind keine g,-wvltsmnen Stöniu 1 " Ordnung vvrgekmüm-en Die gen der üsfcnt- mZ» der UnabhLnglqrn sozialdcmokrä $}/ff 2^e Polizei war nrrgands zum Einschrm'eu mit der .vafte getwttgt. Für nwrgen —' Dienstag — ist die Wieder- dre Regierung mit besonderem Eifer und besondere Hmgebuna zu pflegen An dem ÄuMxru des stieiches, der die Selbständigkeil Mi Einzelftaaten tu tmtuberbam Weise mit der Neicl-semheii cwr^*' festhalten. Ter Minister schlost mit dem pinbltck auf tue gewaltrgen Kämpfe im We,tm, die Deutschland letzt allt-in durchzutälupsen habe, und sagte: Imierlich morsch ist Ifnnri n 0 * £ uf t>crT F-ricden. der uns EnNmckluü^mögliäMben last! .' Dieser Krieg must der letzte sein l [\ r lX m0[lh r§ nvmr Detttschland im Frieder, einen platz an der Sonne erhalt, auf d f™ rt ' ur^ Swcrr bis auf wc-ileres,' zu schliefren Geg^en das zwecklose und gemeingefährliche Geld ha mstern veröffentlicht der Vc-rbccnd der hessischen Spar- Betannttnachung, die wir unsere Leser zu beherzigen Die Arbeitsvermittlung in der bürger- ltchen Kriegsbesch ädigtenfürsorge. Bei der Arbci.s- geht die bürgerliche Kriegsbeschädigtensürsvrge von. dem 0>iuudsatz auS, dahin zu wirken, dast möglichst jeder Zbrica-.- bi'ichadigte bei stineni gewohnten Berufe bleibt mW möglichst lmeder her seinenr früheren Arbeitgeber nnterkvimnt. Der Arbchls. vernnl lnngÄneust selbst ist Sari>c der örtlichen Ausschüsse für che Ltric'gobeschadigtenfürsorge, die den Arbeilsmarkt ihres Bezirks am besten übersehen und auch persönliche Beziehungen und Erfoh- ruugen für die Unterbringung .Kriegsbeschädigter nutzbar maären konuen. ^*i--f— — • . ■ Mjt .den einen Hieben Arbeitsnack-iveisstellen des Bezirks halten dabn die örtlichen Ausschüsse enge Fühlung und Arbeiten mit iiyiteu Hand m Hand. Auch ist ihre Tätigkeit nicht damit beeuM, u J in -a stFbeitSstelle gefunden und dem Kriegsbeschädigten ver- nirttclt ift, uc sollen auch noch weiterhin mit dent .^iegsbeschädigten tu ^ibmdung bleilx'n und sich durch gele-genttiä^ Nachfrage üd-w zieugeu, ob che Arbeitsstelle für den Kinegsbeschädigten dauernd !fe, igiret ist. Der Landesausschust für die Kriegsbeschädigtenfürfc)ra< bemut sich mtt oer Arbeitsvermittlung nicht, er nintmt aber Stellen- grwiäie >me Lleileuangebote gerne cntcp'geu und gibt sie einem o>* trongien Abkommen gemäst an die Ost-schäftsstelle des Mittel- veuOwen Ar be c l s nach, ve i s ve r b andes in Faanffurc a. M. "weiter der -» wöst-entlich erscheinenden Bakanzenliste Der- r°-7Ä- ?'. LC J e ^^tt' geht den örtlichen ArE>üssen für die Kriegs- be,chachgtrnsursorae. sowie den hessischen Arbeitsnachweisstellen reget in a,pg zu. Bec der gegenwärtigen Lage des Arbeilsmarktes kommen ch'e leichter Beschichigten in den meisten Fällen ohne viele Bcuhe wieder in geeigneten Ärbeitöst " , • c , ^aeeigneten Arbeitsstellen unter. Immer schwieriger )mrd cs, für foe schwerbeschädigten VCrbcit^ und Berdienst- urüssen vor allem die sogenannten ävu '^V^' Vsörtner und dc-rgl. frei gehalten und dürfen nicht durch Geiunde oder Leichtbeschädigte besetzt werden.^ ** J C v Ür 0 etmfi.tm Um schlämm cruck> dann zu, wenn die erste Aufschrift auf- f Tie z.-oeite ?lufichrift must aber dann so , dlft l nu ' kßfi l«ä>er Ungenststheit vor gebeugt, und die Stempel- Ä firmiert. Wir die »weite Ausschnft kann mich tue Rückseite der Umschläge benutzt .verden Ferner kann ine Ausfchriftseite der Umschläge vor der ersten Vor- aenLumg durch einen senkrecht zur Längsrickstung verlaufendeni rwe: AbstlmEe erlegt wewen. Die erste Aufschrift bleibt dann auf die rechte Hälfte der Aufschriftseite beschränkt, so dast die linke Hälfte für eine ^ ur.ixLr ’nsL.Jry* bitten ♦* ,, rr ^. 11 ^ glischer Gefangenschaft aeschriebiM l>at L'-I'.r'-rErmrt Dr. Ml. Sans Rvloss'.mrl. cIkt seit dem 18. Septinnber vermisst ist. <*. Großh Hess. Regierungsblatt, Beilage Nr. 18, ausgegeben cm 1. ^^mtber 1918, hat fvlgrirdcn Inhalt- h Be^nttnmchung, tue Breimholztape für die Grofih. Dvnwnial- ^Wirlschastsicchr 1919 betreffend lS 177' — «i Stenevausschlag zur Bestreitung der 8* bnsS RaKstnat Larrn- J^^ronrflötabr 1918 betreffend (@.177). — ■>. uebersicht über die für daS Rechmrngsjohr 1918 zu erhebendeit . . -»Ebe Auffchrift'frei bleibt. Die Deutlick)- kett der Mfschürten darf hierunter aber nicht leiden. LllS weiteres wkineii Umfchiage mit ^derselben Adresse wiederholt verwendet wcwen. Tie Latü>esbehorden haben die nachgoordneten Stetten ^lchläge eingehender Briefe fachgemäß zu öffnm und Möglichst mehrmals zu vettDenden. ^^^lpielhauS. Bahnhofstmaße 34. Bom 9. Noventber ab treten Gunnar Toluass uno LMi Iaoobfen in t>rm fnftv, aiiigen Zukunftsroman „Das HimkmelSsckZiffth einem Film mit Gc'sangseinlagcn, mif. Verschiedene Szenen aus dem fernen Weltene korpcr find rnit efreibm befördert worden. Degen ist in am 24. Oktober Hie^cner Stadtthearee. Ein Fn'chlinstÄipfrr. Sckiauspiel von E. von Keyserling. Gießen, 5. November 1918. vor wenigen Wochen als Sechzigjähriger verstorbene UAsche Graf E. von Zkeyserlmg tm Jal/re 1899 mit dem Sck>au fticl „Frühlingsopfer zum erflen Male als Dramatiker bemor- tial, war Oie Welle des natnrnlistischm stünchc^fims im Ver- e.ü'en. gerade der Mmm, der den Einbruch dieser Welle , mit Ein-noilfgang" verursacht liatte. hatte 1893 Mit „tzan- ueles Hcmnn'lsahrt der fiterarisckfen Strömung eine neue Nich tnug gegeben und, sie zum Mystizismus und Symbolismus hin- gelentt. s u „Hmmeles Himmelfahrt" standen die beidcm Gemm- fatze noch schroff rnid unvermittelt ttebm.einander. Mrr die fiebern- den wtmie bivti ^oeic tn ourcynchttger Klarheit die bis zmn )lugenbltck Ü'iue Trübung erlitt. Äescnchere Höhepunkte ecndruckSvvller Darstellung N>ar>en das Sichdurch-'"— -. inngcit zum Opfer ^'Fzuge. d,is Au flx-gehren des Leihensnnlltnrs im letzten .ltte und dtis L pper selbst. Die Erfordernisse der Milienschildermur verlangte,i eme ^nze Anzahl von Mitwirkenden. Bon diesen W ^ 1 ö e ^ kraftstrotzenden Naturmenschen dazustellen ^ unbekümmerten Naturhastigkeit zum Halbgott der Torfschönen wird. Die Rolle ist mehr ans körperliche Erscheinung, Leistnng eingestellt, und man kann dabe? tbrem Tarstvl^r keinen Borwurs nmck-en.^daß er in dieser Be- zrehimg sie nicht ganz ansft'illen konnte. Äiise Del o s 6 a lag es ob, bie glaubensstarre, aber nicht glorchensverhartete Gwßmutter ch ^ ^ körperlich anstrengende Ausgabe m höchst mtervennenswerter Weise. Adolf Telecky, dessen Sviel^ leittmg sich bisher immer bewährt hat, traf gestern abend das Müim der Häuslerwvhmmg mch des WallKhrtsortes soweit bi? ÄhÄÄkÄ ^d.tetta auch Aufführung selbst straff m der Hand. Sech'HätMer 'war "in ausgezeiclmet und auch im Spiele von treffender "Elm- vikteristck. Ae^nderü enoähnt seien außerdem iwch Elsa All ner, Frtdel Dprr. Studolf Goll, jtzarl Bolck. zs. Kreis Kriedberg. oa Friedberg 5. Nov. Zum heutigen 50jährigen Bestehen de« hiesigen Musitvereins lief schon'am borgen des 3. 9covembiws vom Grvßherzog nachstehendes Telegramm ein: „Dein Musikverein Friedberg sende ich zur Iyentttaeu W**. llnncs öOiüIyriticu Bestehens meine herzlichsten Wünsche Wie der Verein setther durch seine vvrtvefflichen Leistungen her- vorgei-agt l)at so möge ihm auch in Zukunft vergönnt sein, durch di-e Pflege edler Musik seinen Mitgliedern und Zuhörern Er- Hebung und Fanude zu gelvähren. Ernst Ludwig." — Am Nachmittag überreichte in seinem Namen Kceisdrrekwr Geh Reg-Rat ^rlir S «cn ck dem DereinSvorstande eine Fahnenschleife mit dar Zahl 50 mtd den lieiden Vereinsdirigenten Orden^ruszcich. mm gen. Der , lang jährige erste Dirigent. Musikdirektor Fr. Schmidt, erhielt die silberne Medaille für lllunst und Wissen- Dirigent. Reattehrer U sing er, das Ritterkreuz 3. M. des Ordens Stern von Br^rbmtt. In feiner Ansprache würdigte Gehermerot Frhr. «chmck die Bervienste. die sich der Mnfirverein un. Friedberg erworben, und betonte, daß die vovl Lcmdcxlnrrn verliehenen ^lns?eichnungen zugleich eine Ehrung hälttiifte fairen Mitbürgern unb insbesondere seinen Freunden darlneten wollte. In t»c'r vollständig besetzten Stadtkirck)c betonte "Ift ^ver S&mtaten Doit Z. S. Bach und einer Ehoral' runtate die Ziele, denen er in fünfzig 'Jahren nachgestrebt, und 7 f T*> f s W>V* .at. Drei Ehrenmitglreder hcs Vereins bestritten ivn soliftischen Teil des Programms.- Kammersängerin Anna Kaempfert cuis Frankiurt, Herr Adolf, Müller, der seit 25 Sollten al« (£• Ö-Pennutff!teb» eng mrt dem Vereine verbunden isfi und fffi 11 ®ftfF Hock- Faxurffurt bei denjenigen Arien, die eine obligate Vrolme erforderten. ..** d Nauheim, 6. Nov. Tie hiefigen Aerzte protestie- Verfügung derLandes--Mil.ch.nud ÄSÄJÄÄ'tttS 1 Bekan n t m achung Eierausaabe. vom 7. bis 13. November 1918 werden an die Bezugs berechtigten auf die Etermarke 20 Eier ausgegeben. Die Abnabe erfolgt: Für die Bezirke 4, v, 6, 8, 9 und 10 in den Verkaufsstellen der Molkerei Grieb an den üblichen Tagen. Für die Bezirke: 7 Donnerstag Bekanntmachung. Die von der gestrigen Mitgliederversammlung bewilligten Belohnungen können von den angemeldeten und hierzu berechtigten Dienstboten bei unserer Kaffe in den nächsten Tagen in Empfang genommen werden. Giesten, den 5. ilkouernber 1918. BezirkSsparkaffe Kietzen. _ Zache 1 ö. _ 8486V 11 Freitag 18 Gar Verhandlung Steinreich. 41 4 mvtag 1 Montag 2 DienStag 3 Mittwoch entfallen auf die Versen 2 Eier zum Preise von für das Stück. fe«t, den 4. November 1918. Ter CftttfotTflcrateifter (Lebensmittelamt>. 840213 Petrolenrnverforgnng. Di^ ®^ ar ^ n iür Petroleum zur Versorgung bis znm Io. Dezember 1918 werden Freitag vormittag in den zuiiandigen Bezirken nuSgegebcn. Anspruch aus Marken haben Familien, die Beleuchtung 1. weder in den Wohnräumen, noch in der Küche ^Marken», 2. in den Wohnräumen, nicht aber in der Küche <1 Marke), 3. »n der Küche, nicht aber in den Wohnräumen ll Marke, haben, sowie 4. aüeiustchende Personen, deaen Beleuchtung nicht zur Verfügung steht l2 Marken». Der Verkauf deS Petroleums beginnt am Montag den 11. d. M. durch die bekannten Verkaufsstellen. Der Verkaufspreis beträgt 45 Pf. für daö Liter, auf jede Marke entfällt V* Liter. Gietzen, den b. November 1918. 8491B _Ter Oberbürgern,elfter (Lebensmittelamt). Frachtstückgüter werden am 8, 7. und 8. November zur Beförderung nicht angenommen. Frankfurt (Mains, den 4. November 1918. 8505id Königliche MienLabrrdircktion. Bekannmmchnng. ES wird darauf smerkiam gemacht, dag die Grotzb. Nnterrrlibstelle in EttingSbauieu und die Grotzb. Untererbebestelle in Ober-Bessingen bei der Bezirks- sparkassc in Grttnberg UeberweisungSkonten unterhalten. Den Einwohnern von Ettingsbauken nnd Ober - Bessingen und der in Betracht kommenden Nachbarorte wird zur Verminderung!des Bargeldumlatrss dringend empfohlen, künftig ihre Steuern nnd sonstigen Schuldigkeiten an diese Nntererhebstelle durch Ueber- Weisung zu entrichten. 8408V Grotzb. Hessische Bezirkskaffe Lich. Ltübtisäre ForibildnngssÄnlk Gietzen. Wir bringen hierdurch zur allgemeinen Kenntnis, dah die Fortbildungsschule für daö Winterhalbjahr 1918/10 Montag den 11. November VS. FS. nachmittags 4 Ubr im «Lchulbauie, West Anlage 43, beginnt. An vorge- nannrentTaae haben alle Knaben zn erscheinen, die während der zwei letztenJahre aus derBoikSschnle entlasten wurden, sowie die während derselben Zeit nach ZnrÜcklegung ihres achten Schuljahres aus den höheren Schulen ausgetretenen Schüler, die nicht mindestens 1 Jahr der Obertertia angehört haben. Die Anmeldungen zur Fortbildungsschule haben unbedingt am 7, 8 oder 9. November VS. IS. von 11 bis 12 Vt Uhr im Schul ause West-Anlage 43 zu erfolgen. Gesuche um Befreiung sind bei Herrn Hauptlehrer Knaust einzureichen. UnentschuldigteS Fernbleiben wird vom ersten Tage an unnachstchtlich bestraft. Gtetzcn, den 2. November 1918. Der Schulvorstand: Keller. 8411V Statt jeder besonderen Anzeige. Am 25. Oktober entschlief sanft in einem Lazarett mein geliebter Mann, unser guter Vater, Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Neffe und Onkel Hans Deggau ev. Pfarrer in Beerfelden nachdem er nahezu 2 Jahre als Feldgeistlicher tätig gewesen. In tiefer Trauer: Marie Deggau geb. Strack und drei Kinder. Johannes Deggau, Pfarrer, und Familie. Karl Strack, Kirchenrat, und Familie. Beerfelden i. O., Beedenkirchen i. O. und Oießen, 4. November 1918. Fischerei Verpachtung. Montag den 18. Noveucher l. Js., vormittags 10 Uhr, sollen im Kaiserbof, Sonnensiraste 8 dahier, nachstehende Fischereien ab 1. Januar 1919 auf weitere 12 Jahre verpachtet werden: 1. OderfSrsterei Gietzeu: a) die Lmnda in den Gemarkungen Lollar. Daubrtngen und Mainzlar — 8702 m, b) die Wieselt in den Gemarkungen» Alten-Buseck, Trohe. Rödgen, Wieseck und Giesten — 6088 m, c) die Wieselt in der Gemarkung Gipsten biß zum Ergust in die Lahn ---- 3360 m, di die Labn in den Gemarkungen Lollar. Ruttershausen und Staufenberg — 3500 m, e) die Lahn in den Gemarkungen Lollar und Wistmar — 2637 m Koppelfischerei mit Preutzen, fl die Labn in den Gemarkungen Lollar, Wieseck und Wistmar ■=■ 21^ m Koppelfischerei mit Preusten, g) die Labn in den Gemarkungen Giesten, LaunSbach und Wistmar — 2228 m .Koppelfischerei mit Preuhen, h) die Labn in der Gemarkung Giesten einschliestlich Lochmühlenbach biS zum Wehr an, Elektrizitätswerk — 3130 m, !) die Labu in der Gemarkung Giesten von, Wehr des Elektrizitätswerks bis zur GemarkungSgrenze = 2313 m; 2. Oberkörsterci Schiffeubcrg: a) der Grundelbach. das tiefe Bacdleirr, der grobe Woog und der Kleelach in den Gemarkungen Garbenteich. Hausen, ScM'enberg mit Herrnwald, Watzenborn—Steinberg, Leihgestern nnd Gr.-Linden, Länge im ganzen ca. 9555 m, b) der Biberbach in der Gemarkung Henchclheim, Länge ca. 3750 m. c) die Labn in den Gemarkungen Herrchelheim, Gresten und AUendors, Länge ca. 2475 m; 3. TreiS a« der Lumda: Der Luwdabach in der Gemarkung Treis --- 3697 m Kovvelnscherei mtt den Freiherrn von Schützbar, gen. Milchling, sowie der Graben an der Obermühle — 717 m, allein fiskalisch, und der Graben an der Untermühle — 317 m AUeinfischerei der Freih. von Schützbar, gen. Milchling. Nähere Auskunft erteilen die betreffenden Ober- sörftereien. Ausgeschlossen von der Pachtung find geschäftsunfähige und wegen Jagd oder Fifchereifreoel be- strafte Personen. Unbekannte haben vor der Verpachtung einen schriftlichen Ausweis vorzulegen. Giesten, 4. November 1918. Im Auftrag: . Grotzberzogliche Ob-rförsterei Gietzen. 8476V Koehler. Trinken Sie um sich vor Krankheit zu schützen Meriiz-Ti. Gute Ware von letzter Ernte zu haben im Rcfornihana, Kreuzpi. 5. MkN-KHMM ist daß beste, schäumende, noch setfeuLalttge Haarwaschmittel i. Pack, zu haben. ZentroHSrogcrk. Schulstrntze. 7718 grofer Posten St. Mk. 2.20. fcTt9 a Qft fafehmrsQabmon. Handwagen Kastenwagen grobe Sendung eingetrosfcn. empfiehlt billigst 8134 Klifcrel Horaracrkom, Bleichsirahe 1(X Brennholz. Tr. Buchen. Eichen- und Tannenholz, geschnitten, empfiehlt ab Lager nnd waggonweise 3772 3, Kappel Holz- und Kohlenbandiung Rttlvlstratze 18. 8480 Am 30. Oktober starb nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 28 Jahren unser lieber A. H. Dr. Adolf Wh Oberlehrer am Gymnasium in Gotha. Ehre seinem Andenken! In tiefer Trauer: Die WlolsM-Historische $eriift)ug. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste unseres lieben unvergestltchen Kinde» mi für die Aufmerksamkeit deS Herrn Lehrers Euler nnd der Freundinnen sagen herzlichen Dank. Heinrich Momberger z. Zt. in Url. u. FamUte. Giesten, Bruchstr. 12, 1, den 4. November 1918. 06614 Gestern abend 8V 2 Uhr entschlief nach schwerem Leiden im Alter von 62 Jahren mein lieber Mann, unser guter Vater, Oroßvater, Schwiegervater und Onkel Helinr» Fisik» In tiefer Trauer: Frau Kath. Fink geb. Weiß Farn. Heinr. Fink Watzenborn-Steinberg,Großen- Farn. Georg Bruckel Linden, den 5. Nov. 1918. Farn. Ludw. Fink Farn. Karl Klaum Gg. Fink und Sophie Fink. Die Beerdigung findet Donnerstag den 7. November nachm. 3 Uhr vom Trauerhause aus statt. 0ft699 Danksagung Gießen, den 5. November 1913. 8493V Die Beerdigung des Herrn Geh. Baurats Ludwig Roth findet nicht Mittwoch nachm. %4 Uhr, sondern Freitag den 8.d. M. nachm. 4 Uhr auf dem neuen Friedhofe statt. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste, der unS betroffen hat, sagen wir auf diesem Wege unseren tiefgefühlten Dank, insbesondere danken wir Herrn Pfarrer Schulte für die trostreichen Worte am Grabe, der Krankenschwester für die liebevolle Pflege, für die vielen Kranz- und Blumenspenden sowie dem Turnverein und allen denen, die ihm die letzte Ehre erwiesen haben. Im Namen der tranernden Hinterbliebenen: Marie Stroh und Kind nebst allen Angehörigen. Grotzen-Linden, den 5. November 1918. ^ Gütern morgen 7 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden unsere liebe, gute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Elise Weipal gab. Zink Im Alter von 09 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen. Kfttehen Weisel Marie Bukovse geb. Weigel Philipp Weisel nnd Familie Wilhelm Weigel! nnd Familie Hermann Weisel, z, Z. ia englischer Gefangenschaft. Gießen, Garbenteich, Augsburg, den 6. November 1918. Die Beerdigung findet Freitag nachm. V*3 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. Ü Danksagung Blfl MWLÄW Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bet dem Heimgange unseres lieben Sohnes Hermann Danksagung. 8494 «M8 Für die vielen Beweise herzlichem Teil, nähme an dem so schweren Verluste, der uns betroffen, sagen wir unseren tiesgesühltcn Dank. Ganz besonders danken wir den kath. Schwestern in Gießen für ihre liebevolle Pflege, Herrn Kirchcnrat Hainer in Hungen für die trostreichen Worte am Grabe, Herrn Bahnmeister Jost in Hungen und den Der. pundeten.des BereinSlazaretts in Gießen sür den ehrenden Nachruf, für die vielen Kranz- und Blumenspendcn, sowie allen denen, die unserem lieben Entschlafenen die letzte Ehre erwiesen haben. Im Namen aller Trauernden 849« in tiefem Schmerz: Frau Lina Merkel geb. Hofmann. Hungen, Nonnenroth, 4. November 1918. sowie für die überaus zahlreichen Kranzspenden und insbesondere für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Dr. Brenschen und allen denen, die ihm die letzte Ehre erwiesen haben, sagen wir auf diesem Wege unseren tiefgefühlten Dank. Die tranernden Hinterbliebenen: Familie Wilhelm Gorr, Eisenbahngehilse. Garbenteich, den 6. November 1918. Für die vielen Beweise Inniger Teilnahme beim Heimgange unseres teuren Entschlafenen, für die vielen Kranzspenden, Herrn Pfarrer Marguth für die trostreiche Grabrede, der Firma Schaffstaedt für die Niederlegung der Kränze sagt vielen herzlichen Dank im Namen aller Trauernden: Minchen Peter geb. Stumpf. Für die wohltuenden Beweise herzlicher Teilnahme beim Heim gange meiner lieben Frau, unserer treuen Mutter, Schwester,' Schwägerin und Tante sagen wir tiefgefühltesten Dank. Im Namen der trauernd Hinterbliebenen. H. Geist. Gießen, den 0. November 1918 mm Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste, der uns betroffen hat, sagen wir auf diesem Wege unseren tiefgefühlten Dank, ebenso Hrn. Pfarrer Öhly für die trostreichen Worte am Grabe, für die vielen Kran und Blumenspenden der Verwandten, Freunde und Bekannten, sowie den Kameraden und allen denen, die unserer lieben Entschlafenen die letzte Ehre erwiesen haben. Im Namen der tieftrauemden Hinterbliebenen: Familie Ludwig Schlierbach, Gastwirt. Bieber, den 6. November 1918. ReiSkirchen, den 4. November 1918. 06619 Unerwartet und tieferschüttert traf uns heute die schmerzliche Nachricht, daß am 28. Oktober mein braver, hoffnungsvoller, strebsamer Sohn, unser herzensguter, unvergeßlicher Bruder, Schwager, Onkel, Vetter und Neffe Lehrer Heinrich Rinker Offizier-Stellvertreter in der 3. Masch.-G.-Komp., Infanterie-Regiment 08 Inhaber des Eis. Kreuzes II. und I. Klasse und der Hess. Tapferkeitsmedaille im Alter von fast 25 Jahren für sein liebes Vaterland, das er 4 Jahre lang treu und tapfer verteidigen half, in einem Feldlazarett an seinen Wunden verschieden ist. In größtem Schmerz im Namen aller Tieftrauemden: Johannes Rinker, Gememderechner. N Nonnenroth, den 2. November J9I8. 8-170 Fürs Vatenand starb am 15. Oktober d. j. nach vierjähriger treuer Pflichterfüllung an seiner schweren Verwundung durch Granatsplitter unser guter, hoffnungsvoller Sohn, mein heißgeliebter Bräutigam, mein treuer Bruder, Enkel und Schwager Feldhilfsarzt Albert Fink Pionier Komp. 112, Inhaber des E. K. II. KI. und des Hess. Sanitätskrenzes. In tiefem Schmerz: Heinrich Fink, Lehrer Frieda Weber geb. Fink Auguste Fink geb. Stein August Stein, Aitbürgermeister Emmy Krau De Richard Weber, Pfarrassistent. Wölfersheim, Gießen, Neustadt i. O., Beienheim, 4. November 1918. Es wird gebeten, von Beileidsbesuchen absehen zu wollen. 8482 In Frankreichs Erde, ruht nun unser Glück, Unserguter, braver Sohnu. Bruder kehrt niemals mehr zu uns zurück. Tieferschüttert und unerwartet erhielten wir die traurige, schmerzliche Nachricht, daß unser innigstgeliebter, herzensguter Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Pate Gefreiter Heinrich Ott Garde-Grenad.-Regt Nr. 5, 12. Kompagnie, Nachrichten-Abteilung Inh. des Eisernen Kreuzes II. Kl., der Hessischen Tapferkeitsmedaiüe, des Hessisch. Kriegsehrenzeichens in Eisen u. d. Vervundeten-Auszeiedn. im blühenden Alter von 23 Jahren nach 40monatigcr, treuer Pflichterfüllung an seiner am 22. Sept erhaltenen schweren Verwundung am 24. Sept. uns durch diesen grausamen Krieg entrissen wurde. In tiefem Schmerz: Johannes Ott und Frau Minna Ott, Eltern Familie Kar! Olt, Bruder Familie Ludwig Schneider, Schwager Familie Friedrich Zoller, Schwager Familie Heinrich Seel, Schwager Familie Wilhelm Fink, Schwager, z. Z. im Felde Grenadier Wilhelm Ott, Bruder, z. Z. in Garnison. Leihgestern, Klein-Linden, Berlin u. im Felde, den ö.Nov. 1918. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. 00684 Statt jeder besonderen Anzeige! nnsere^ute| ! treube«n'Kte^Mutte 1 r, 8 SchweBufri t Schwa^e'riu <, uiid Ä Frau Karoline Diefz geb. Raab im Alter von 56 Jahren. Lieh, den 6. November 1918. Die Beerdigung findet Freitag den 8. November 1918 nachmittags 3'/, Uhr statt, Im Namen der trauernden Hinterbliebenen! Christian Diefz Br. Carl Dietz, z. Zt. im Felde Jakob Dietz nebst allen Angehörigen. Unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, ifH daß mein lieber, unvergeßlicher Gatte, unser herzensguter jby wJ Sohn, Bruder und Neffe, der Ep p| Ers.-Res. Heinr. Marstellef | ßü !H| nach fast 4 jähriger, treuer Pflichterfüllung; im blühenden PSI m Alter von 30 Jahren am 13. Oktober sein hoffnungsvolles 1 i n Leben fürs Vaterland lassen mußte. WM In tiefem Schmerz: Anna Marsteller geb. Hammel Familie Jak. Christian Marsteller | i und alle Angehörigen. |fj n Grüningen, Heuchelheim, Langsdorf, 5. November 1918. ___ _ 00090 | Anverwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß meine liebe Frau, unsere gute, treubesorgte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester und Tante Dorothea Röhrsheim geb. Vogel Dienstag vormittag 1 Uhr nach kurzem Krankenlager sanft verschieden ist 8808 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Eadwie BOhrsheira nebst Kindern und allen Angehörigen. Mainzlar, Ruttershausen, Treis a. d. Lumda, Daubringen, Staufenberg, Bellnhausen, Odeahausen und Wißmar, den 6. November 1918. Die Beerdigung findet Donnerstag den 7. November nachmittags 4 Uhr in Mainzlar statt. Für die vielen Beweife herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verlüde unseres lieben unvergesslichen Sohnes und Bruders sagen wir hiermit unseren tiefgefühlten Dank. Insbesondere danken wir Herrn Pfarrer Groth für die troflreichen Worte am Grabe und für die liebevolle Pflege der Schwefter Philippine, den Arbeitskollegen und der Firma Heinrich Schaffdaedt sowie den Schulkameraden für das Grabgeleite und für die vielen Kranzspenden, und allen denen, die dem Verdorbenen die letzte Ehre erwiesen haben. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Familie Ludwig Launfpach III. Nonnenroth, den 5. November 1918. 06695 kr. 26H Zweites VlM Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) Mittwoch, 6, Vlmmn 118 Ans Stadt nnd Land. Gießen, den 6. November 1918. Mehr Nährmittel verteilen. Tie Reichs stelle für Nährmittel gibt ihren Verteilungsplan ukaimt, nach dem rn der Zeit vom 16. Oktober bis 15. Dezember lmr ein Viertel des Nahrmittelsolls an die Kornm^inalverbände erteilt werve u wird, nnd zwar sind die Zitweisnngen in erster Linie ftir Kranke und Kinder bestimmt. Ter Kriegs«nsschuß für Konsumenteninteressen bemerkt hierzu mit Reckst, daß an sich gegm: die sparsame Ausgabe mm Nichr- nntteln bis zum Ende des Jahres nichts einzuwenden ist, da in dieser Zeit vermutlich die Kvrtosselzufuhren ausreichend sein werden und außerdem Wintergemüse alter Art zur Verfügung steht. Aber drc Reichsitclle für Nährmittel iiberfieht bei dieser Verfügung Leider ganz, daß der Gesundheitszustand .eines grossen Teiles.in der Bevölkerung nicht ein derartiger ist, das; man sie aus schließlich, ans 5üohl und Kartoffeln verweisen konnte. Ter Twst, das; für Drai'ke Nährmittel angewiesen werden, besagt gar nichts, denn jedermann toeift, wie langsam die Bewilligung erfolgt und mit wie zahlreichen Schwierigkeiten sie verknüpft ztt sein Pflegt. Teslialb nruß der Plan geändert werden und einje etwas reichlichere allgemeine Verteilung erfolgen, damit für Fälle der Not in jedem Hausl-alt ern gewisser Vorrat an Nährmitteln vorhcnrden ist. * ** Amtliche Per s onalnachrichten. Ter Großherzog liat mn 28. September dem Lehrer Julius öartmann .zu Gießen anläßlich seiner Vorsehung in den Ruhestand das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen mit der Krone verliehen. — Ter Großherzog ’i>at am 4. September dern Kirchendiener Philipp Kammer I. zu Ober-Widderst?eim das AN gemeine Mjrenzeickilen mit der Inschrift „Für treue Dienste" verlies^. — Bestätigt wurde: am 30. Oktober der vom Fürsten und Grafen zu Erbach-Schönberp' als Vormund des Grafen Eras- nrus zu Erbach-Erbach curf die erledigte zweite Lehrerstelle an der evangelischen Volksschule zu Erbach r. O. präsentierte Lehrer Otto Schwa m b zN Reichelslrim i. O. für dies? Stelle. —^Ueber- tragen wuroe mn 28. Oktober dem Lehrer August Heß zu Steinau eine Lehrerstelle ^ (S. 168.) — 10. Tienslnachrachten. (B. 168.) w ** Auszeichnung Der Sohn des Balmnreisters 1. Klaffe, Hild Gie^r», Ltn. d. Res., Fritz Hild, in einem Fußart.-Batl. im Westen, erhielt das Eiserne Kreuz 1. Klasse. ** U eber „Aufgaben der gebildeten weiblichen Jugend in der gegenwärtigen Lage" sprach gestern abend vor einer zahlreich besuchten Versammlung in der llniversitätsaula Frl. Guida Tiehl. Die Vortragende, Begründern nnd Führerin der „Neulandbewegung", einer Berernrgung der gebildeten weiblichen Jugend, legte in längerer Rede die Ziele dreser neuen Bewegung dar, die kurz znsammengesaßt dabin gehmr. die werbliche Jugend der gebildeten Stände aus der vielfach,herrschenden Glerch- gülttakeit und Verflachung mrfzurütteln nnd sie zu bewegen, auch ihrerseits Stellung zu nehmen zu der großen Not, dre über unser Volk hereingebrochen ist. Wie die männliche, so ist auch die werbliche Jugend dazu berufen, in treuer Pflichterfüllrmg das schwere Los mittragen zu helfen. Gerade sie kann es bewirken, oaß wieder zuversichtliche Stimmung sich zeigt, daß der Geist vmi^lOI^ nneder erwacht urid mrch festgehälten wird. Es gilt zunachit uav zu blicken, den Kopf nicht zu verlieren rrnd vor allem den Glauben an die Gerechtigkeit unserer Sache zu beiwahren. Tann heißt es' werter: Kampf gegen die schändlichen Lügeir und Verleumdungen, die durch di? ft>krdlichen Agenten im Lande verbreitet werden; nnd dm diese schreckliche Lähmung verursachen, von der p^tzlrch unser ganzes Volk befallen worden ist. Vor allem aber will du Neulandbeweguiig eine innere Erneuerung der Geister! Hervorrufen. Intensives Erleben der gegenwärtigen Zert rege Beschästigung mit den Ereignissen, enger Zusammenschluß und gegenseitiges Stärken ist dringend nötig. Eine Erneuerung rm Glauben soll es sein, d« das Neuland fordert, und eme solche Wandlung in schwerster Not wird durch Opferfreudigkert dazu fül-ren, daß wir nicht entehrt — wenn wir ohne letzten Versuch einer nationalen Erhebung Uns selbst aufgeben — und nicht verachtet — wenn wir unseren Kaiser amgeben — urtter- Uegen, sondern daß wir „aufrecht in die Niederlage gehen kon neu" Tie Vortragende schloß ihre mit Bepall am genommenen Arssührrmgen mit einem Aufruf an die werblrcye Jugend, dieje Ziele u'.rd Bestrebungen zu unterstützen und mrtzuarbeiten zum Heile unseres Vol^s. 0 . . ** Aus dem Stadttheaterbureau. Ter Lubwrg- Thoma-Abend am Freitag bringt in „Waldfrieden" und .Gelähmte Schwingen" zwei ireue Einakter des Münchener Meisters, die ihre Uraufführung am 25. Ottober am Münchener Hoftheater mit starkem ^Erfolg ^erlebt ^cn November zur Beför^rung nicht angenommen. , <<. re.- ** Geld kann man aufleien. Sammelt Eicheln. Tas Sammeln von Eicheln bringt bei dem hohen Sammellohn, der eben bezahlt tvird, guten ^rdicnst. Ter ^lttnerwrrd mit Mk. 6,50 bezahlt. Ta die Eicheln sehr Mt geraten such, ist das Lesen gewiß keine beschwerliche Arbeit. Mzullesern sind die Eicheln in Oberhessen und den benachbarte Bezirken von Hessen-Nassau !m bieVou ber LandesproduSten-Bertrieb G m. b. H. errichtet^ Sammetstellen: für Gießen an sämtliche Schule und an die Geschäftsstelle des Rote Krezes (Alte Kllnik), für die ländliche Bezirke des Kreises Gießen ebenurlls dre -schulen, torner fur Kesselbach, Londorf, Climbach. Aller töh au 1 e, £ den lwnsen, Gells- hausen, Rüddingshausen, Weitershain bei W^elm Meivrnger II in Kesselbach, für Villingeii und Umgebung bei Wilhelm Gral V in Villiuge, für Staufenberg und Umgebung bei Wilhelm Hei- bertshausen in Staufenberg, pär Hungen und Ümgebung bei ^ Sulzbach & Sohn. Ebenso sind bekanntlich Kaltanie be,chlag- nahmt und werde von deselberr Sammslstellen zum Zetnerprels von Mk. 5 eingekaust. ^ ^ r- H ** Ta geslänge im November. Die sonne imtt rm Westen mit jodem Tage frirher in ^ ^nkelh«it he^. sw erbebt sich ansrngs des Monats um 7 Uhr inorges vnd^ gegen, crÄ um r 4 mn, wÄhwerid sie«ns-Mgs um 47 2 lU;r unb_mrttod)T)i| um Wl A Uhr urctcrgdjlt. Die sich m:> 1-/, SüniLen, umniuch twm »/- mif 8 aswmronnsckx- Tämmeruna tritt zu Begmn des Mvnats um t' U und gegen Ende schon um 57* U^r ern. . . ** 'TSchne-egänsen rlt der Winter auf dem Fuß gefolgt Ungeheure Kranichzüge der jümffdm Tage geltzn alt- sichere Vorboten des fterannal-enden Widers. Wie UM Wre- derk.-hr im Früchahw allgenrein als ern Zeichen tum Eintritt, warnier Witterung begrüßt wird,, so ift unmrwhrt ihr Ziig naibi Südeii als sich«eres Keimzeichieir von Frost mizuiehen. Landkreis Gietzcn. , *» Climbach, 4. N»v. Dem MEti« Wühew« Ster« S-Hn .-er Ba'l'»,sar ötci:i, Inhaber des Eiserum Kreuzes 2. Masse und der Hefslsck-cn Tarfferftütsinedalllc, nnirde lär l>en>vrragc iii>e Tapferkeit bei den letzten schweren Kämpfen im Westen das Effernc Kreuz 1. klaffe überreicht mit gleichzeiüger Beförderung zum Gefteiten. ' ** Gro ßen-Buseck, 5. Nov. Der seit dem 23. August vcrniißte Gefreite Ludwig B u ch t a l e ck vom Juf.-Regt. 116 Ter „Vorwärts" schreibt: Schon lange ist behauptet lnorden, daß sich die russisck)? Botschaft in bi: inneren Verhältniffc des Deutschen Reiches einheimisch: und ein? in Deutsch!rud nur spor«^ disch vertretene Richun.g begünstigl, die ihrer Partei poliftiÄ 4. Kompagnie, hat seinen Angehörigen mitgeteilt, daß er sich in am nächsten steht. Wir I-abcu diese Behaupt:uig im guten Glauben eiiglischer Gefangenschaft befindet. bestritten auf Erklärung?.: gestützt, d.-- von der russischen Botzchrft e. Stei nhcim b Hungcm, 4. Nov. Heute traf von dem selbst gegeben worden sind. Tie,e -prllmungm aber haoen Nch seit 24. Augeest vermisst genreldeben Sergeanten Wilhelm Kop f. I Uider als nnwahrhaslig herausgei >!, io dal; tur; v.' n "ctcni 7. Kamp., Inf.-Regt. 116, die Nachflückil ein, daß er unverw'lmdet Bedauern gezwungen sind, von der rus,r,cgen -bot, chafL in «engliscke Gefangenschaft geraten listz. >rir jeder Beziehung Abschi cd zu n e h m e n. wer holt r'Aof*-« wurde von uns vor geheimnisvollen Flugolattern gewarnt, dre .NUU 'Slyonen- den Zlveck verfolgen, Uneinigkeit nnd splitteruüa E. Laub ach, 5. November. Die Grippe, welche gegenwär- in die Reihe:: der Arbeiters ch a f t z n t ra g c n undt tig eine große Lsusdehnung angerwmme^r hat, tritt hier und in sie zu einer Politik zu ermuntern, die russischen V»erhätt-:'H:n ent- der UmgcuHid nicht so heftig auf. Sie nimmt einen gelinderenl sprecheii mag, den dcuffcheu aber nicht entspricht. Unsere. Arbeiter Verlauf, hat aber trotz, em schon einige Opfer, nanunr^ich bei werden jetzt gegen Flugblätter nur um so vorsichtiger sein. Wir Versonen in jüngeren Jahren uw) im mittleren Alter, gefordert, wollen, keine russischen Zustände, denn wir wisseir, daß das russi- während ältere Personen fast ganz davon verschont bleiben. > sche Voll unter der bolschewistischen Herrschaft Hungers jtirbt, ob- E. Ilsdorf, 5. däov. In der Nacht vom 2. auf den 3. wohl Rußland ein vorwiegend Ackerbau treibendes Land ijt. ^.n Növember d. I. starb der allgemeii: beliebte Betriebssührer des Deutschland müßte die 7lniv:mduug gleicher Methoden, zu noch viel BergbauMtriebs zu Stockhausen, Johann Zeile r hier. eistsetzlicheren ZusiändrM ftihren. Tic deutsche Arbeiter,ck)aft ist sozialistisch durch und durch, aber den Sozialismus aftattcus, der , qT p StNtkcnbtua 11110^^1110090«. . sich Bolschewismus nennt, lehnt sie ab. Diese Ablehnung ist ber c- cl -lus Rheinhesj en, 4. Nov. Ergebnis dreses ^^r alte:: Anhängern der alter: Sozialdemokvatie vollständig; sre Herbstes war rm Allgemeinen ernem Mrttelertrag gleich. Da^i ^ aber auch von dem weitaus größten Teil der Un ab hängi4 gab es freilich auch Gemarkungen und Lagen mft darüber Humus- geteilt. Mit dem Bolschewismus einversmndn: ist nur ein steigen den Ertragen brs zu eurem vollen HE Tw Grfte stehe ' ffeiner Kreis, die Spartakus-Gruppe. Wahrnrd die Unab. coonmlls aus der Mittelstufe und uoerstergt diese bn den belferen Zugigen wie wir Sozialdemokraten der: Frieden wollen, bekän:pfeii besten GÄvachsen wie auch den Austesew Berkmttt wurden der^ Spartakusleute den Frieden. Sie sehen in Wilsons Friedens- emzelt: 1918er zu 2?00-3E—3500 Mavk das Lffich. Man kcuu: p^gramn: nur ein Mittel, die soziale Revolution Deutschlands den 1918er hms:ck.tlrch der Gute als über dem 1916er stel^rd^be- \ }U ^stickcu und möchten am liebsten den Krieg bis zur völlig^ zeichnen, dabei steht er aber wert Hutter dem 19x7er zurück, ^er Auflösung weiterführen. Tie deuffche Arbeiterklasse lehnt es ab, Most wurde zum großen Teile emgekellert, denn es feistte an russischerr Zwecken dienstbar zu machen. Sie hat fürwahr der Nachfrage. ^ , befferes verdient, als das russische Hungerel-end,-das noch,hundert- Hessen-Nassau. nml ärger ist als in Deutschland. Sie will den Frieden, die Demo- = Frankfurt a. M., 5. Nov. Zur Turchführrmg der kratie und den Sozialismus und lehnt unerbetene Belehrung ab. vielleicht in allerkürzester Frist eintretenden Abrüstung lagen fl*» «Vr,rtVff tos Mterwtätehett haä der heutigen Stadtverordnetensitzung znoei dringliche Anfragen an Plv.eft se§ öfterem-rMen ^NNecVverwNNNa.t0SS. den Ä'agistrat vor. Tie erste forderte die Erweiterung des bereits Wien, 5. Nov. Amtlich wird verlautbart: In Prmrt 1 drr gebildeten Abrüstungsausschiusses durch Vertreter der Stadt, dcs zwischen dem Armeeob-erkommando uwd der italienisck-en Heeres- Kriegsamtes, der Arbeitgeber und der Arbeiterschaft, der- zweite! lertung abgefchlossenen Waffenslillsmistsbedrugungen wurde,die so- die Verstärkung des Magistrats durch zwei besoldete und zwei sortige Einstellung der Feindseligkeiten zu ßanbe, zu Wasser und rmbesoldett Stadträte. Beide Anträge fanden einstimmige An- in der Luft vorgesehen. Am 3. November um 3 llhr früh wurde nalm'.e bei der Versanrmlung. die den Magistvat beauftragte, I ail ^ 5(rnice ker Befrist zur Eiustelluirg der Feinst,':licheiteni entsprecherrde Vorlagen in aller Kürze der Sitzung vorzulogen. Mgeben. Acht Stunden später erfuhr das Oberkommando, daß im Gesamt-verte von 15 Millionen Mark. Für Weihnachtslrebes- I xxtts unterzeichueten Bedingungen Vettvahrung ein, wies auf die traben an Angehörige des 18. Armeekorps stellte die Versammlung techlirische Unmöglichkeit hin, dm an die eigenen Heere bereits 50000 Mark zur Verfügung. | erteiita: WaffeirsM standsbesehl zurückzunehmen, und ^ vettangte neuerdings sofortige Einstellurrg der Feindsellgketten. Die italienr- u , i säe Heeresleitung zeigte sich aber nicht geneigt, den durchaus be- rechttgten Wünschen des Armceobetkommandos zu willfahren. Tie Elscnbahnnnsall. italienischen Truppen nutzten vielmehr die Unklarheit gocabe aus, * 1 .— — x, ... —engen! Kilometer 14,8 6urch Ziehen der Nolbrem.se zum &tcfyen g.brach, j zoivisionen, als Gefangene. Auf Widerstand waren sie nickst ge- doch war ein Löschen des Wagens nicht mehr möglich^^ w oaf; s^ßen, da unsere Lewe die Feindseligkeiteir bereits eingestellt harten, der ganze Oberwagenkasten ausbvawtte. irerber verungtuäten Armeeoberkommando hat gegen dieses Vorgehen nochmals 14 Reisende tödlich, während elloa 13 ^ er, o n e n 45 e r- 1 ^btestiert rmd die .FreilaN'UNg aller auf fo gewaltsame Weise le tzun gen erlitten. kVermutlich rst Benzrn oder ein unvererl g^^ngen genommenen Lnfte gefordert. Die Antwort ist noch-» nicht fenergefährlicber Stoff heimlich am Wagen ntttgefuhrt worden, eiirgetroffcrr. Die weitere Urttersuck-ung ist noch im Gange. Amtlicher Teil. neuere ^crid^t der ^eereLleitrrn^ (WTB.) Großes Haupt guartier, 6. November. lBetr.: Schließung der Schulen wegeir Grippe. (Amtlich.) . An die Schulvorstände des Kreises. Westlicher Kriegsschauplatz. ^ . Auf Veranlassung Großh. Kreisgesurchheitsamts Gießen sind Jnfanteriekämpfe an der Scheldeniederung. Auf den: die Schulen erneut, und zwar bis auf weiteres zu schließen. Schlachtfelde zwischen der Schelde und der Oise haben wir > 1010 uns vom Gegner abgesetzt. Der Feind, der gestern nach starkem Artilleriefeuer seine Angriffe wieder aufnehmen wollte, ließ au^ geräumte Stellungen.^ Bei seinem weiteren Vorgehen wurde er durch unsere Nachhuten in Einzelkämpfe verwickelt, die im Wolde von Murmal und südöstlich von Landre- ries größeren Umfang annabmen. Der Feind stand am Gießen, den 5. November 1918. Großherzoglickre Kreisschulkommission Gießen. I. V.: L an g er ma nn. Bekanntmachung. Das 1. Ersatz-Bataillon Jnf.-Regts. Nr. 116 beabsichttgt am Freitag den 8. November 2 Krlomerer östlich Mainzlar in der ---- - ---„.v • k , Richtung auf Beuern Maschinengewehr-Gefechtschiießen mit scharfer Abend westlich von Vavai, am Ostrande oev Waldes von! Munition abzuhalten. Das gefährdete Gelände darf von vorm. 8 Murmal, östlich von Landreries und östlich von Gur>e. Auch nachm. 4 Uhr nicht betreten werden. Als Gesahrzoue kommt zwischen der Oise und der Maas haben wir größere Bewe- in Betracht: Das Gelände südlich des Verbindungswegs Mainzlar, qunaen durchgeführt. Der Gegner ist im Laufe des Tages Treis (Lumda), Climbach und der Waldkomplex zwischen Clnn- qefolgt und hat westlich der Aisne die allgemeine Linie tz-ch. ^n-rn. Mlm-BA-ck, DmSring»-. Für Abiperning d« Marle—Dizy-le-Gtos—Ecly erreicht, Oestlich der Aisne Verehr aut den Chan.s«n hen wir nnt ihm nördlich von Le Chesne und westlich von Beaumont in Gefechtsfühlung. Stärkere Angriffe des Feindes bei Beaumont und Letanne wurden abgewiesen. Südlich von Dun stieß der Amerikaner unter heftigem Feuerschutz über die Maas und drang in die Waldungen auf Bckanntmacynng. den östlichen Maashöhen zwischen Milly und Vilosnes ein. Betr.: Rechtsmittel gegen die GenwuwesteuervevaNlaglung für Das sächsische Jägerreginnmt Nr. 7 warf den in der Mitte 1918. der Kampffront auf Fontaines vordringenden Feind zurück Auf Grund der Art. 46 und 50 d. G. U. G. v. 8. 7.11^hctt und nahm den Epinoy-Wald wieder. Die Kämpfe fanden auf Großh. Mrnrstenum der FmmMn Wt. ftrr steuerwE die mrltt dem Kamm der östlicheil Maashöhen ihren Abschluß. Auf I mmrhalb derm Rechtsmittel gegen dre Gememdei.euerverankgung wird durch das Schießm nicht gestört. Gießen, den 5. November 1918. Grvßherzogtiches Kreisamt Gießen. I. V.: Langermann. Höhen östlich von Sivry Uiid in dem Walde von Etraye ab. ^ckun^ sind diejenigen Rechtsmittel, die das für die staatliche Veranlagung bereits rechtskräftig festgestellte Einkommen zum Wr schossen am 4. November 45 feindliche Flugzeuge ab. I^sNrnd haben. Di^ wird hiermit zur öffentttchen Kenntnis Oberleutttant Bolle utw Leutnant Koennecke errangen thron ^ GVünber g. den 5 November 1918. 85040 35. Lustneg. „ Der Erste Generalquarttermeifter Gr o e n e r. Großh. Finanzamt Grünberg. Wenzel. Eine neue Kriegskreditvorlage. Letzter Tag der Frist im November. Londorf und R:iskirchnr7., Bersrod und Winnerod 9., Großen^ Buseck 10., Climlach 1l., Saasen 12., Rüdoingöhausen 15., Go- «r ImIoA, OTerba*, Smtter, Lindenstruth 20., Wettershain 25. 1 1 n 5 Nov (WTB. Nrchltamtllch.) Ww dre AbQldülatter _1__—--—-—— . , ■.»....- - — — “ ' Gegen 5as zwecklose und gemeingefährliche Geldtzamstern. melden, ging dem Reichstag weben eme abermallge Kredrt Vorlage von fünfzehn Milliarden Mark zu. Em vierter Nachtrag zum lausenden Reichsetat -ordert zur Destrettuug einmaliger auswrordcnttlicher Ausgaben 100 Millionen Mark :m Wmar? des Kredits Sie sollen zur Getoährung von Baukosten- Nach einem Beschluß, den der Verband der hessischen öffent- hält sich . ... v I gegen c»as — für nmere «Ulgememe vx-urwnr schaff und Ein neuer F«ll amllnl^er bollchewrfp.scher Propaganda. unser Ansehen im Ausland außerordentlich schädlid e — Berlin 5 Nov (WTB. Nichtamtlich.) Gesten: wurde amtluh Zurück halten von Banknoten r d Dar- mitgeteilt datz -der Kurier der Berliner diplonvattsäe:: Vertretmrg lehnskassenscheinen der Sowietregierung in deutscher Sprache gedruckte Flugblätter cmfzurilseu Ekerreckstsündrigcpweise^nach Berirn gebracht hat. ^[ c (§Z D hekanitt, warum vorübergehend im öffentlichen. Zah- deutsclMi Arbeiter uiü> Soldaten zum. buftrg.'N llrm kurz, ttieua?ei- I XuiioöIkttToIit ein Mangel an Banknoten und Kassen sche ::en ein- mord und zim: Terror^ auffordern und imhcre Amvnfmrgm W.erM! Preten ist. Gegen diese vorübergeheirde Erschein:!ng Ci mittler«* geben. Heute liegt ein werterer Fall derarti-gm agtratiorftckLU \ der Reichsfinanzverwattung das Erforderliche vor- Treibens vor, der bewcast, daß von amtlicher lwllchennittlcher I . ^ E s ist unnötig, das; sich der einzelne Seite revolutionäre Pvchtagm:Da^-uch unter ^ unseren ^ Truppen .^leinen Vorrat an Scheinen zu Hause hink egt. Die Osten getrieben tvird. Die offizielle Zerrung der kulwchpn L-owiet-1 Easseu häufen das bei ihnen eingelegte Geld auch nicht ;, >; aß regiermig „Jswestija" «tthätt in chvw Nmmner 227 icitter vex s^eim legen es so cm, daß sie sich jederzeit vueser ft-:b U-eberschriff „Der role Soldat folgende vom 17. 10. lungsnnttel darauf verschaffen kömum. Das Dienstgeheinm::- lvivd Nachricht aus SmoLmSk: Ht«r traf heute dre erste Nummer der «^ gewahrt. Ter rote Soldat , die vom KrregsvevolutVnsrat der 2, ' muw.ioiq S*m CftatmAta wirb, ein. Die «otbaten werbett, ®«* ", stabt, bat M. Oftote 1918. barin zur sozialen Revolution und zur Bildung einer kommmnstt- \ Vorsitzende^ bc^ Verbands s^LN Partei an Stelle der überlebten Sozialdemokvatte aufgesordert. 8496V Geheimer Justiz rat lMlyer Sparkassen ickel. yeWchervKMereirr, Me«gese»schast vahnhssstratze 5» Filiale Gießen Mlseler Slr. Sckr Sizmarckftr. DepoßteNküM Vutzhgch Zernfprecher 55 Fernsprecher 284 verweisen auf ihre nerierrichtete Abteilung für Hypothekenverwaltung Dieselbe umsatzt im besonderen: Aufbewahrung -er hypotheken-Urkun-en; Beobachtung -er für -a§ hypotheken-ttapital ver- Ueberwachung -er Zinssälligkeiten un- -er verein- einbarten Bün-igungrsriAen; barten Aapitalrückzahlungen; Führung -er Verhandlungen beim Erwerb neuer Entgegennahme un- -en evtl. Einzug -er fälligen Hypotheken un- bei hypothekenprolongationen; Betrüge' Nachweis für Neuanlagen in Hypotheken; Anmahnung von Zins- un- Napital-NückfLän-en,' Beschaffung von hypothekengel-ern Forttaufen-e Nontrelle -er vermögensocrhältniffe un- erledigt alle übrigen Geschäfte. die sich aus -er hypothekenschul-ner -urch perio-rsches Lin- -em verwahr un- -er Verwaltung von hypo- holen von Auskünften; theken ergeben, viesbeziigl. Beratung kostenlos. Osffentiiche Vorträge über Physiologie (Lehre vom Lehen) In diesem Wintersemester findet eine Reihe von Experimentalvorträgen über I.ebensvorgänge am menschlichen Körper statt. - Erster Vortrag: lieber unsere Sinnesempfindungen am Sonntag den 10. November, nachmittags 5 1 / i Uhr, im Hörsaal des Physiologischen Instituts, Senckenberg- straße 15. DieVorträgesind unentgeltlich PROFESSOR DR. BÜRKER [8294 D GGGÄG«O«ISIGNSOG»OG ILichtspleltiausi ■jj| Bahnhofstraße 34 . ! i BtksEicötllk MsöelWe und HMMullMEü | billig zu verkaufen. 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