Kr. 260 Der Gtetzrner Änzetqe, erscheint täglich, außer bonntngg. — Beilagen: SiehenerKamiUenblLtter; Kteisklcitl fir öen Kreis Sietzen. Bcjugsjireis: monatl. R/k.l.35, mertel- jährlich Mk. 4.0^ durch ALl)ole- u. ZweiglteAeu monatl. DU. 1.25; diirch die Post DK. 4L5 uicrttl- jähri. ausschl. Beftellq. Fenisprech - Anschlüsse: sürdteSchr>Kleittmg 112 Lerlag.Geschästtstelteöl AnschriÜfnrDratztnach- richren: Anzeiger Kietzen. Erstes Blatt 168. Jahrgang Dienstag. 5. November 1918 Postscheckkonto: Frankfurt a.M.U686 ZVillingsrunddruck u. Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch- u. Zteindruckerei N. Lange vankoerkehr: Gcwerbebant Sietzen Annahme von Anzeigen s. die Tagesnmnmer vis zum Nachmittag vorher ohttejedeVerbuidl:ä)keck Zeilenprcise: für örtliche 'Anzeigen 25 Li., für auswärtige 30 Bi., für Reklamen icbst 20°' o lcnc- rungsznsttilag-.Platzvor- schrisk 20 % 'Auijchlag. Haupttckiriilleilcr: ^lug. Goetz. Verantwortlich kur Politik: Slug. Goetz: für beit übriflCiiXcil: I)r. Remhold Zeuz; siu den Anzeigenteil: -v. Beck: Die l>o!!$r Lin Aufruf der Reichsregierung an das Volk. Berlin, 4. Nov. (WTB. Amtlich.) AndasdeutscheVolk! Dke Not der Zeit lastet mrf der Welt und auf dem deutschen Volt. Wir müssen diese schweren Tage und ihre Folgen überwinden. Heute schon müssen wir arbeiten für die glücklicheren Zeiten, auf die das deutÄre Volk ein Anrecht hat. Die neue Regiening ist am Werke, diese Arbeit zu leisten. Wichtiges ist erreicht: Das gleiche Wahlrecht m Preuhen ist gesichert. Eine neue Regierung hat sich aus den Vertretern der Mchrheitsparteien gebildet. Der Reichskanzler und seine Mitarbeiter bedürfen zu ihrer Amtsführung das Vertuen des Reichstags und damit des Voltes. Grundlegende Rechte sirL von der Person des Kaisers auf die Volksvertretung üi»ertragen nwrden. Kriegse-ctlanrng und Friedensschlust imterliegen der Genehmigung des Micksstages. Die Unlevstellung der MilitärvenvalMng unter den verantwortlichen Reichskanzler ist durchMihrt. Eure wei:geltende Amnestie wurde erlassen. Pre sefreil)eit und Versanrmlungsrecht sind gewährlei- z stet. Doch vieles bleibt noch zu tun. Die Umwandlung Deutschlands in einen Volksftaat, der an politischer Freiheit und sozialer Für- : sorge Muter keinem Staat der Welt zurückstchen soll, wird entschlossen weitergeführl. Die Neugestalttrirg kann ihre befreiende und heilende ! Wirkung nur auöüben, wenn sie einen Geist in den Ser- | waltungs- und Militärbehö rden findet, der ihren Zweck erkennt und fördert. Wir erwarten von unseren Valks- ! genossen, die in amtlicher Stellung dem Gemeinwesen zu dienen berufen sind, daß sie unsere willigen Mitarbeiter sein werden. ; Wir brauchen in allen Teilen des Staates und des Reiches die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit durch das Volk selbst. Wir haben Vertrauen zu dem deutschen Volke. Es hat sich in vier furchtbaren Kriegsjalwen glanzend bewährt. Es wird sich nicht von Phantasten sinnlos und nutzlos in neues Elend und Verderben hiMürrt reiben lassen. Selbstzucht und Ordnung tun not. Jede Disziplinlosigkeit wird den Abschluß eines baldigen Friedens auf das schwerste gefährden. Die Regierung und mit ihr die Leitung von Heer und Flotte wollen den Freden. Sie wollen einen ehrlichen und sie wollen ihn bald. Bis dahin müssen wir die Grenzen vor dem Einbruch des Feindes schützen. Den seit Wochen in harten Kämpfen stehenden Truppen mutz dmech Ablösung Ruhe geschaffen werden. Rur zu diesem Zwecke, aus keinem anderen Grunde, sind die Einberufungen der letzten Zeit durchgeführt worden. Den Mannschaften des Landlreeres und der Flotte wie ihren Führern gebührt unser besonderer Dank: durch ihren Todesmut und ihre Manneszucht haben sie das Vaterland Zu den wichtigsten Aufgaben gehört der W l e d c r a n f - bau unserer Volkswirtschaft, damit die von der Front in die Heimat zu rückkehrenden Sowaten und Mal- trvsen in geordneten Verhältnis en die Möglichkeit vorfinden, ihre und ihrer Familie Existenz wieder zu sichern. Alle großen Arbeitgeberverbände haben sich bereit erklärt, ihre frittieren, jetzt eingezogenen Angestellten und Arbeiter sofort wieder einzustellen. Arbeitsbeschaffung, Enoerbslosenunter- stützung. Wohnungsfürsorge und andere MatznaLwren auf Diesem Gebiete sind teils in Vorbereitung, teils schon aus- uv I U4V i l* Mit dem Frilvensschtutz wich sich bald eine Besserung der Ernälxrung sowie aller Lebensverhältnisse einstrllen. Deutsche Männer und Frauen! Kampf und Friede sind unsere gemeinsame Aufgabe, Staat und Reich sind unsere gemeinsame Zukunft. Euer Vertrauen, das uns unerläßlich ist. in der Stunde der Gefahr ist in Wahrheit nichts anderes als das Vertrauen des deutschen Volkes zu sich selbst und zu seiner Zukunst. Die gesicherte Zukunft Deutschlands ist unser Leitsatz. Berlin, den 4. November 1918. Der Reichskanzler Max, Prinz von Baden, der Stellvertreter des Reichskanzlers v. Payer, der Vizepräsident des preußisch^ Staatsministeriums Dr. Friedberg, die Staatssekretäre: Dr. Solf. Graf v. Rödern, Dr. v. .Krause, Rudlm, v. Waldow. Frhr. v. Stein, Sch ndemann. Gröber, Erzberger. Hautzmann. Bauer, Trimborn, der Staatssekretär des Reichsmarineamts Ritter v. Mann, der Kriegsnnmfter Scheuch. Wir stehen unmittelbar vor der Bekanntgabe der Waffenstillstandsbedingungen für das Deutsche Reich. Heute, am 5. November, finden in Amerika die Senatswayien statt, die entscheiden werden, ob Wilsons Politik von der Mehrheit gebilligt wird oder ob ihin der Anhang Roosevelts und Tafts das Wasser abgegraben haben. Wtr haben Herrn Wilson im Verlauf des Krieges mehr als ein Mißtrauensvotum Misstellen müssen und sind heute doch in einer Lage, die danach ruft, daß es ihm gelingen möge seine Ziele durchzusetzen. Deutschland hat den Geisteskainpf um Freiheit und Völkerfrieden mit dem so voll Eniphase redeiwen Staatsmann ausgenommen und es möchte nun auch erkennen. ob es ihui Ernst mit seinen Idealen gewesen ist oder ob Graf Hertling recht gehabt hat, als er von ihm sagte, ras; ihm die .Heuchelei zur zweiten Natur geworden sei. stellt sich die Mehrheit des Senates auf Wilsons Seite, so wird er bald weiter von sich hören lassem Dann ist er uiis die Fort- ierung an das den setzung unserer Aussprache schuldig und dann werden wir von ihm hören, wie cs mit dem zu erstrebenden Waffenstill- stand aussieht. Seit dem letzten Notenwechsel sind neue, wichtige Ereignisse ins Nöllen gekommen. Oesterreich-Ungarn hat sich den Bedingungen einer Waffenruhe gefügt, die nicht nur auf ihm selber, sondern auch auf uns, auf dem deutschen Reiche, schwer lasten. Allein diese traurige Entwicklung war uns keine Ueberraschung mehr, sie war vorauszusehen und hat den Parag'raphenverfassern in Versailles schon im voraus zur Unterlage für das Sch lustwerk gedient. Auch in Berlin ist man durch dieses Ende eines Bündnisses nicht ins Gedränge gekommen. Wohl überschauen aller Augen, die Augen der ganzen Welt, unserer spärlichen Frerrnde und unserer Ueberz/rhl von Feinden, jetzt lauf das Verhalten "des deutschen Voltes. Was wird es jetzt tun? Wird es Ruhe und Kaltblütigkeit beweisen in diesen Tagen härtester Prüfung, wird es nach langen Jahren ruhmvoller Standhaftigkeit jetzt, wo die Entscheidung ganz nahe vor der Tür steht, die Besinnung verlieren und sich selber ein Chaos schassen? Gewiß, die Deutschen sind jetzt politisch mündig geworden, und wir leben nicht mehr im früheren deutschen Traumlande, sondern in einer rauhen Wirklichkeit, wo jede Stunde ein kalter Hauch den Schritt beflügelt. Es ist ganz klar und richtig, daß man sich-nicht einschläfern lassen kann mit dem alten Bureankratenwort: Ruhe ist jetzt die erste Bürgerpflicht. Nein, Ueb erleg nng, Mitdenken und Mit fühlen ist jetzt das Gebot der Stund-e! Die letzten schweren Entscheidungen sind zu fällen — da ist es kern Wunder, wenn es im Volke sich regt. Und doch — frühere Gepflogenheiten unreifer Politik umlauern und umtoben uns jetzt als schwere Gefahren. Und zwar von rechts sowohl wie von links. Wir haben es wiederholt betont: unzeitgemäße Aufrufe zur nationalen Verteidigung sind ebenso abzulehnen wie die demagogische Bolksauftührung, die von der äußersten Linken kommt. Wir haben eine V o lks reg ierung , der wir vertrauen, die tzoir stützet: müssen, wenn nicht die gefährlichste Zerfahrenheit über uns kommen sott. Das ist der Sinn eines Aufrufes, den heute in unserem Blatte die Hochschulen des Hessenlandes an unser Volk richten. Einheit und Einigkeit, Vertrauen zur Volksregierung, Festhalten am Glauben an Deutschlands Zukunft — das alles bedeutet die Wahrung der deutschen Würde und Stärke vor dem Auslande. Lausen jetzt die Gruppen und Parteien auseinander, so geben wir die Volkskraft preis, so arbeiten wir den Gegnern in die Hände. Als denkwürdigste Kundgebung halten wir heute einen Aufrufder gesamten deutschen Volksregierung an alle mündigen Deutschen in den Händen. Wir unterbreiten diese inhaltsschweren, wohl abgewogenen Sätze mrd ihre Mahnungen unseren Lesern mit der Bitte, danach zu denken und zu handeln ! Wir haben eine Revolution, aber eine friedliche! Viel ist bisher geschehen, das alte System ist gestürzt, eine umwälzende Neugestaltung der Dinge haben wir erlebt. Die Lehren der Geschichte sind jedoch glücklicherweise bei dieser „Revolution" berücksichtigt worden. Montaigne, der große Franzose, hat einmal geschrieben: Diejenigen, die einen Staat aus den Fugen heben, siird gewöhnlich die ersten, denen er auf den Kopf fällt." Er meinte damit das gewaltsame Vorgehen von Revolutionären. Schrittweise werden wir einer besseren Zukunft Deutschlands entgegengehen. Die Vorbedingungen sind von der Regierung, aber auch, wie ihr Ausruf hervorhebt, auch von den führenden Kräften unserer Volkswirtschaft, schon erfüllt. Darum: Keine einseitigen Kundgebungen, keine Sonderbestrebungcn, keine Schlagworte, keine Aufreizung und Verhetzung! Der Aberrdbericht. Berlin, 4. Nov.. abends. (WTB. Amtlich.) Gewaltiges Ringen zwischen Schelde und Oise. Der von Engländern und Franzosen auf mehr als 60 Kilometer breiter Front erneut erstrebte Durchbruch wurde vereitelt. Zwischen Le Quesnoy urd Land recies fingen Reserven den Stoß des Feindes auf. Auf der übrigen Fwnt brache ten unsere vorderen Kampftruppen seine t Ansturm zum Stehen. Westlich der Maas hüben sich am Walde von Dieuelt Kümpfe entwickelt. Tank de» 5iaisers an das Weftheer. Berlin, 4. Nov. (WTB. Amtlich.) An Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Bei meinem Wiedereintreffen im Großen Haupt^mrtier hat mir der General feldmarschall v. Hindenburg erneut über die außerordentlichen Leistungen des Weftheeres in den letzten Monaten Vortrag gehalten. Allen Führern und Truppen spreche ich meine warme An erkennung aus. Ich gedenke vor allem der Truppen an dey Oise und ?lisne, deren Tapferkeit die großen Pläne des Gegners, bisher zunichte machte. ^ t _ .. _ Ich hege die feste Zuverpcht, daß dre Heeresgruppe auch fernerhin ihre Pflicht tun wird. Wilhelm I. R. An die anderen Heeresgruppen des Westens I>at der Kaiser ähnlich lanterrde Telegramme gerichtet. v. Bttlow zur Kaiscrsrage. Berlin, 4. ?rvv. Tie „Nordd. Mlg. Ztg." bringt an leitender Stelle einen Aussatz des Fürsten Bülow über die Kaiserftage, in dem es heißt: . ^ , ... , ^ - Tie Demokratisierung und Parlamentaristerung unseres staatlichen Lebens sind eine staatliche Notwmdigkeit für uns geworden. Ter Kaiser bat sich dieser Einsicht iricht verschlossen. Niemand im dentschm Volke wird ilpn das Zeugnis versagen, daß er den Forderungen der neuer: Zeit keine Schioiorrglkerten bereitet lyat ^er itfcikr bat seinen Entschluß, dem Volke zu geben, was des Volkes ist, in feierlichster Weise bekräftigt. Er hat mit seinem Schreiben an derr Kanzler gezeigt, daß er gewillt ist, aus her von ihm :m Einvernehmen mit der neuen Regierimg geschaffenen Grimdlagö loyal fortznarbeiten. Sein Wott muß so viel gelten ivie das icdes anderen deutschen Mannes. Ich spreche nicht vorr den Empfindungen, die mich als langjährigen und tteuen Diener des Monar- chen erfüllen. Ich denke in diesem Augenblick nur au die Nation, an die Gesamtl-eit des deutschen Volkes, an seine höchsten! Lebensinteressen. Tie Nation l-at in den letzten Wochen, in denen sie sich einen _ neuen trag fähigen Rahmen für ihr staatliches Leben schuf, entert hohen Grad von politischer Reife gezeigt. In diesem neuen Rahmen muß sich Deutschland ram einleben können. Ein demokrati- siertcs Kaisettum, wie es jetzt vor uns stelst, bietet für die Ungestörtheit dieses Werdep^esses eine sichere Gewähr. Ich 'habe einen großen, den größten Teil meines Lebens, im Auslände znge- brackt. Ich glaube, daß eine derart stürmische EritwickllMg, wie sie durch eine Abdatikung des .Kaisers eingeleitet würde, rwch vieles andere mit sich fortreißen würde. Ter Fahneneid ist jedem deutschen Soldaten vom MuAketiier bis zum Feldmarsckcll die unverrückbare Grundlage seines Treuverhältnisses zum Kaiser. Wir sind in voller Tiszipliri in den Krieg gezogen. Auch die Demobilisternng) muß sich im Geiste der gleichen unbedingten Disziplin vollziehen, ivenri nicht unabsehbare Wirkungen eintrcten sollet:, die^ reden detitscheu Staatsbürger, er :nag sich für oder gegen den Kaiser gehellt haben, glück- sckstoer treffet: würde. Die Hingabe, mit der die Sozialdemokratie sich« während dieses Krieges in den Dienst des S-taatoganzen gestellt hat, diese Tat bietet dafür sicher» Gewähr, daß sie, sobald sie erkennt, daß _ nicht ganz Deutschland ff: ihrem Lager ist, daraiif verzichtet, mit der Erzwingung der Llbdartkung des Kaisers den Kein: zu spateren unheilvollen Verwirrunget: in das de.itw>e Volk zu tragen. Deutschland gleicht einer Insel, die höher und höher steigende Wogen umbranden. Da gllt es alle Energien und alles Wollen einig :md geschlossen zu halten. Halten^ wir uns vertrauensvoll an das bedeutungsschwere Wort des Kaisers: Kaiseramt ist Dienst am Volke. Ich habe dem! Kaiser neun Jahre als Berater zur Seite gestanden. Ich glaube ihn^ genau zu kennen. Ich bin überzeugt, daß er es mit seinen Zusichernngen ehrlich meint, und daß er mit ganzer -Hingabe bestockt sein wird, gemein- sam mit dem deuffchen Volk am Worden einer neuen Zeck zu arbeiten und gemeinsam irtit ihm die schwere Last zu tragen, die die Vorsehung unseren Schultern cruferlegt hat. Ich kann diese meine Ueberzeugung um so fteudiger aussprechen, als ich den .Kaiser seit Meinem Rücktritt nur zwei -oder dreimal stüchttg, zuletzt vor z.oei Jahren gesehen habe. Mein Urteil ist also in keiner Weste beeinflußt. Es ist lediglich bestimmt durch den aufrichtigen Wunsch, unserm Baterlande zu dienen. Militärische Vorkehrungen in Bayern. Berlin, 4. Nov. (Priv-Tel.) Ter bayerische Ministerpräsident v. Dandl ist in Berlin eingetroffen, um mtt det: hiesigen maßgebenden Stetten der Reichsregierung über die Folgen zu beraten, die sich aus den Oesterreich-Ungarn miserlegten Wafsenstillstandsbedingungen namenllich für Süddeutschland ergeben können. Militärische Vorkehrungen unsererseits sind bereits getroffen Die Vorgänge in Wien. Wien, 3. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Bormittags versammelten sich etwa 500 Studenten in der Aula der Wiener Universität, um die Mitteilungen des Staatsrates wegen Bildung eines studentischen freiwilligen Ordnungsdienstes in den Wiener Bahnhöfen entgegenzimehmen. In der Versammlung "sprachen erst einige Studenten, die darauf hin'.oieien, daß im Interesse sowohl der Aufrechterhaltung des Verkehrs tind der Hintan Haltung von Ruhestörungen als auch wegen der Sickertrng der Lebensmittelversorgung der Ordnungsdienst :n den Bahnhöfen organisiert werden müsse. Staatsrat ^Dr. Waber begrüßte die Opfersrendigkcit der Studentenschaft. Tr. Becke ermahnte sic, unverzüglich mit ^e^^ Ordnungsdienst zu beginnen. Für die Zeit des Hilfsdienstes könne indes die Universität ntcfrt geschlossen toevden. Es mürbe beschlossen, den Hilfsdienst im Zeichen des Roten Kreuzes zu versehen. , _ ^ r r Am Vormittag fand unter Führung des Majors Kolbe eme Versammlung von Offizieren und Mannschaften statt zwecks Bildung eines deuts ch- österreichischen Vvlkshceres, das für die Aufrechterhaltung der Ordnung sorget: soll. Kaiser Karls Verzicht aus das Oberkommando. Wien 4. Nov. (WTB.) Meldung des Wiener K. K. Korrespondenz bureans. Kaiser Karl übergab am 2. November das Armeeoberft>mniando an FeldmarschaU Freiherrn Koeveß. Die Reichsdeutschen in Budapest. Budapest, 3. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Utrgarisck?es Korre- spondenzbuwau. Ter deutsche Geuevalkonsul in Budapest, Graf Fürstenberg-S-tamnrheim, erschien vorntittags beim Na- tionalrat, um 'den Schutz des Rates für die Reichsdeutschen in Budapest zu erbitten. Gras Füttleuberg.- Stammbeim betonte, er wolle alle erforderlichen Maßregeln zur Aufrechterhaltung der Verbnidung zwischen Detckschlaud und Ungarn ergreifen damit auch! der HandelsverkAu im-gestvrt vonstatten geben und Ungarn alle jene Artikel, die auch lns jetzt aus Deutschland ein- güübtt' wurden, erhalten könne. Ter Nationalrat zog nch zur kurzen Beratung zurück und bettaute sodann Tr. Julius Kaldor ^amit den Mitgliedern der reichsdeutstheu Kolonie mitzuteckm, di'ß der Nationalrat, gttretl der ttadittonellen.Gastfreundschaft der ungarischen Nattoii, die Deutschen, die ja alle seit längerer Zeit iu ihrem Kreise lebten, gerade so schützen wolle, wie die Untertatren der anderen fremden Staaten. Der Nationalrat beträfe sich nicht als im feindlichen Zustand mit T>euffchlatch beffndlich und hoste, daß die Völker imd Nationen nunmehr gegenseitig den Weg zu ihren Herzen findet! werden. Was jetzt in Ungarn gc'ckehe, sei nickcks anderes als Krieg gegen den Krieg. Die deutsck^e Kolonie versammelte sick' am Nachmittag im Lokal des Vereins der Reiche deutsck-en und nahm die von Tr. Kaldor überbmchte Bvffchfft des Nationalrates mit großer Freude entgeget:. Der Vorsitzende des Vereins, Lehrer Schmidt, bat Tr. Kaldor, dem Nationalrat den Dank her Btidapester Reichsdetitschetr überbringen zu wollen. Tie. Reichsdeutschen lm'ttden auch weiterhin der ungarischen Nation vertrauen. Nationale Bolkswehr sür Deutsch-Böhmen Reichenberg, 4. Nov. (WTB.) Die deutsch-böhi.liscke Landesregierung boaufttagte de,: Regierutigsrat Härtl als B'ttitor- konrmaudatiten von Lcillneritz, eine nationale Volkswehr für DcuLs.ch-^Bü hm.cn m schaffW. Die Lage in Prag. ?'m 4 - Xie „Sonn- und VLonta^sz-eftuny'' tzrcld-t aus V rag.Prag bietet em Bild der Ru he und Ord- t^ÄJTS, 7 5^" Frieden Tein tt'ck^echo-ftowakischen Na- ttonaleat ift es gelungen. reden Veriuch, nach bolscl-eioistischer Art Unruhen zu stiften, bereits im Keime zu ersticken. Auch die deutschen Burger der Stadt liaben l-eute bereits. ,vas offen annLmnZ hZa mi ' ä§L*S O^ühl absoluter Sicherheit des Lebens und Ei gen- ÄE' ^ ^mährimg der bohmpa-en Hauptstadt ist in geordnete Eikenbahmvesen hmftwniercn ute GnvarM gut Auch der Abtransport der Gefangenen geht SoCo'SIStSS^SLJ 11 ^ 1 ® mg Heute sind aus Bmex Gefangene emgett&ftm, bic sofort nach der Ukraine politische Demonstration auf deni Weißen Ber^ ging ohne Zwisck^enpall vor firf> Nur auf dem befindliche Mariei/sciule, ^ ? ^vmbol der Unterwerfung der Hussiten den 'Praipttn itets em Torn im Auge war. von der Volksmenge umgeworfen. Aus Galizien. ®' r ^^ 3 / t ■’?*»• Di« UeBcntaljmc der Re- ?n^ e r? nö L? en,?It Ui Galizien durch die Polen voll- J5? Eiint^ebungen. So wurden, wie Extvablätter meldeten, in .Krakau SSL*!? 1 ^ Tt ^° a ^S r österreichischen Flaggen unb Einbleme entfernt und dafür PolnisckZe angebracht. Die österreichischen mLrtrritf” C U7Tfc unterschrieben die von der ^^^f^ÄÄ^Emmissioii gestellten 2stdmgnngeri. Die o^erlaichischQi Offdeve wurden interniert, polnische Sowatenab- evnm Rundgcrng durch die Kasernen und wiesen im ^ &°Qxticn an. die Kokarden zu entfernen irnd dafür ^ Truppenteilen wurdeii die pol- MrSgesrmdert und aus ihnen polnische Kaders ^ VJUl d Galizien gingen in die über. Vom öfter-. MlZ^^swnrrstei^mr lief du- tele.Tvaphische Bitte ein um ^SS^mK. TrmkMhrnng der militärischen Verhandlungen. Brigadier M a d z i a r a wurde von der - Liani- zÄis emanm. ^ militärischen KomnrwDanten ganz Gali- /Beschwerde geführt, daß in der letzten Zeit ^.^bvlt auf Betreiben der Reichs-?etreidestelle in Berlin Beaus- tragten, deren P«Non, Herkunft und Zuverlässigkeit nicht kon- ^ b€n - ob^rhessischen Mühlen erscheinen, bbhem Matze selbst liewußt und jcharf auftteten, irgendwelche bre gelteiwen Bestimmungen feststellen, mit dem Erfolge, das; fte nach Berlin berichten und die Reiä)s getreidestelle an die zuständigen Kreisämter das Ersuchen um Schließung der JSüfä* suchen Mird meist entsprochen. Dgs könnte vollständig sttllgeiegt oder nnt dem in Nidda ein.^richtet« sehr au^gebehnten^ Werte der gleisten Firma ganz nach dort ver- legt lwtöm, ist glücklicherweise nicht in Erfüllung gegangen. Die meiige Schneider^ ist nicht nur ivieder vollauf im 5$etrieb, fmwern! Ue oll war noch eine Erwrnteruiig erfahren. Es ist bereits ein« grotze Ncange von Stammen ungefähren, die der Bearbrr-tung har. R«ttel t«r VJlüjlct gegen SÄS SK acrinner V%rr m atL ?«", Schliodmg der OTü^Hme fo fSc Mayregel, dre nicht nur die M ühlenbefitzer auch du landwirtschaftlichen Kreise schädig ^uuwenergifch Einspruch erhoben toerden. Solctie Maßregeln wirken mckenor^ntlrch erbitternd mW der Umstand, daß fremde Serwlinge, S-ffiSS?r^ erItlT - md)ft plm 'weiteres als Empfehlung K JW { 5lCD ^ T ? f,l ^ t ausgenommen weide, zudem sie rlle Der- r» «SASÄ sfgss ä SÄrt ÖÄ 6 " ““ "^Erlgssige Person-n" unrfc tri r Kamnver möge die Regierung um eine Aeußerung ersuchen ^lMtnisse bekannt sind und welche Schritte fte boabsichngt, um fte zu verbessern. ren. Der nach Verdienst geheiiden Bevölkeruirg von him und der Umgegend ii dahkw auch nach dem Kriege m dem Himmelsbach sch«, Sagetoerk lohneude Arbeitsmüolichfeit geboten ' ! HZ C ?° ü - mn 3l - Oktober mittags 1 Uhr lernte die sterbliä>e Hülle der allseits beliebten Frau Pfarrer €^£01^ auf hiesigem Friedhofe zu Grabe gebettet. ™ L£ 9 ®°^rc tf[t, verstarb ne am 29. Okwber. morgens 8'4 Uhr kurMn. schurren Lewen. Jedermann nimmt herzlichen Anteü ^I^nF^Uierz. der den: von hier gebürtigen Pfarrer Weidner durch den Verlu,t,cmer guten, liebevoUen Gattin geworden ist. denn gut und liebevoll n«r fte gegen jedermann. # Rudingshain, 4. Nov. Hier brannte das Anwesen ^ S 1 Menden Landwirtes Georg Straub sastvott- «1«- .E," Lnl der Eritte ist durch ^ 5mnte gerettet roerben. Durch tatkräftige Mithilfe der ^bulU'gend konnte das Feuer aus seiivm Einartshausen. Auf dem Feld« Aus dem Reiche. ct Aus Elfatz-Lothrmgrn. fez Eme ans allen Teilen Versammlung von Alt-Elsässerni ^schüwen^ Parterrichttrngen und Bcrufsstände in Straßburg L^^Uar^ab. I^Sie spricht ilw Bedauern a^s^k ^ der Ztverten Kammer, rn dem fetzigen Auaenblick «"fcÄ Schicksch ber feriraot entfleiSil sich ch/rch WWSMIL»^«r8LSK "SS srnffs»*— ,ts » Saar s ssrL--S.LL«« % ^st entschieden wird. Ein im Sinne des zwei- Wil^esL'^ an St ratz bürg, 4. Nov. (WTD. Amtlich ) Trr Vc£n wiwer LDSL'MGE'LM f |TÄ Ü8&Ä ®eST «i gÄwÄ ÄftÄ ÄSÄ "ÄÄ 55 Au» Stadt «nv San». drr Ehre ftart, der Eiche Otto St äbs ^ eneroett Kreuzes Md der Seinschän Terbemttt^lte Bevölkermrg Bnennhvlz zirm Preise von > mm 31 sind biS u2m ZL7L"LT°n«r -m-gokmE. Bis d°hm wmt«. 4t Aus der Wctterau. 4 Nov pin+m .-n-sr 1 ..,u r«u fvarzgeschla chtet werden ^ an der Arbeit waren, wurde die Siche ^er die Polizei sofort ve«^ Metzger verließen eilig den L>chruplatz ihrer Tätigkeit und vergaßen durch die Ucbervmnpelung auch ihr Fuhrwerk^mit zwe, Pferden be,pamtt. mitzunehmen. rruaawerr mir zwe, Vcssen-Nnssau. -v ew ^J c ^/ 3 - Nov. Zwischen dem hiesigen Ort und ^am Freitag nack>mittoN durch Schüsse aus l lt< ^ lt '^ ,C7D ^ r zalstreicke Hochspannungs isolato ren zer- swrt wodurch «ne grosie Betriebsstörung im aSöTK Ü!l!L lier * ^E»md. Auf die Ermittlung der Täter setzten die Vttliu- kraftwerke eme Belohnuitg von 500 Markm^ ^ - Fran kfurt «a. M., 1. Nov. Ter Magistrat fordert von . vom !ferkeits- fkwfS e mrVf il JT Der Präsidmk d«S MmMbnetm-, haufes, Gras Schwerin-Löwitz ist beute nawnii'iiv,^ a itt«- in ferner AmIÄrvhmmg in Berlin Ä aSt eSS. ^ Au» peften. Gegen die Schließung der Müßlen. »» ÄS«™ Gietzener «onzertvere!«. Echuabel-Flesch-Konzcrt. ^ ^ , Gießen, den 4. November 1918. « &‘M LML^'LML . w& fische tegeglietoWt' Wf Ä 2 TIu^ 5 SS 2 TS ^Ü^ls, dre, rmr ganz auf ihre Kunst gerichtete innere Sammlünoi ^ Z^%Z^ UffÖrern * W« Maße Konzentrat ™ &5ÄÄaÄSSt{t5Ä SSSS LL.LL"""" “ »»KW «fSÄ Sonate von Mozart und A-Dur-So na te'v^m fiSftowa ^ftenemander ab',vagen. Eine besondere Fveude des Ge- ss» sr *<«!**?*-'&& SfSKi «J-'Ä £*«S SStmt» 8#S «, 8 #s»*a£ •«»." sä« MEidaÄe mW des Eisernen Kw^5^ ;r. . * n ^ a r ^ i ün g. Zur IlTtterbringung von Ossizienen sü aiw: Anzahl gut möblierter Zimmer erforderlich SVritFf»»™,-»™ Jft wcht n stellen. Die Vergütung beL^fatts ^ bmchtimg geffellt wirb, für das Winterhalbjahr 60—80 Mk nuymt ^ WeVSaZ; W r-Hh J-f ^en gelberg, dre bekannte Borriagsfünstterin m J* r r UnrvarsitätSaula einen Vortragsabend ^ ZL. ^ WerhiEsspende 1918 für die Jetdgr^h^ Ä^^>ch^b über Lr Auftreten im vergangenen Jahre Nora DdengÄberig. hat mit ihrem gestrigen Vortravsabeiw in ^em Maße'erfüllt. Ihre Voi-ttagE V weiches, dunkles Organ, v^r- row ausgjebildet, ist ichlechhin vollendet, und es T E“ pc *J™*5 l ^ Ä wenn man die Künstlerin schon beute fÄ ^^“5S£S- ebcnibcn Rezitatorrmren stellt. Wenn mmr LrrtckTe^T^' rTT L.tT^N'Lrl>mp. und ” f J T ? r ^wmlnng mrSteuernn 'der.f, lei n. W o h u U N g s n o t einen Kredit von einer j l bre eure Hälfte zum Umbau von leerstehenden gewerb^. I ^^kllvvhnungen und die andere Häl'te mv Beschaffung von Baustoffen Verwerwung finden. Einer Pelireiverord 'u Zukunft auch Zwischen- und Dachgeschosse ~ Um imSiS fiTirSt aus dem Wege derMagrsw^. den städtischen Arbeitern die bewttligche einmalige Teuerungstzulage in Höbe der d^i städtischen Beamten gezahlten ?u nSiTW H mr. Jrantfurt . IM neuafemte, »°ever Betroimt^ BüdTaert |«9e«,*en befb*er_tjn l ri> e der Untooffisfer «Start* X« Hessische Tlchserkeitsniedaille erhielt der Schütze Hein-riw S^s&ss-'as ^ ^ r r Kreis Lauterbach. E5? feÄAte SS2? liLTnLLhÄ re . , Y . f Kreis Schotten. «ÄSÄ5; fiSg» X"SÄ »eiefete hiesige großec-a^eitierE twnI. Himmelsbach, Jreihursl^^ Dlttttnufe über i>en Witin in ben tonS^TtS ^etaa, b« fle in SK'ÄS ™r r täJäs üE^r ^Iogertt io daß die Notbrücke nunmehr schoft ZZ nLdZLTrdm L.^E und auch in abse^rr«. X Hanau 3. Nov. Mit der Verwaltung des LandratsomivU Hanau ist, nachdem der bisherige gy tzchr- Laur von Münchhofen eine Versetzunadkä .stiegierimgvral an die Kgl. Regierung in Hildesl-eim erhalten lxrt R^ungsrat Schmitt im MmisterL^s ^ r. . IT Kassel, 4. Nov. D^e Kohlen«ufnbr nack, s,:«,- .des L£ geringste , _ wiesenen Gas- bzw geld belegt. Wiesbaden, 4. Nov -. ' ^ wwvv (u/i t LU4J Ltj UCö p».| | flf J twmgmmtmns wird mit erheblichem Auf- S=l|p!?Ä*S RVMSLLWLZ mr BersolMnz beorderten Rads-hrer nicht '55 Sf», Spiclplan der vereinigten §rankfutter Stadttheater. Opernhaus. LMkM^KSSSL ism -TT«, 6 - ' . 7: "Sappho". TmrnerSiag 7 . 7%- Nolls' &mäL a '9® T 7-"%T S m- 8 ^ 7 .:.„ 9hir sechs Schüsschr". 'tTSt!;’ 9Ärr- wechmRößl .7: Stvnwberg-Mend. „Mutterliebe" ' Hiei> mft. s^Dand^^m- Schluß: Mit dem Feuer spielen" 1 'n • "^cachtasyl". 'Dienstag 12., 7: „ALv.Heidelbera" ,D^Räi.b^^' ^E fn Rrdaktion bereit» LIHI # S ÄÄEäSÄ d^r für unsere Leser von Wirzen Auszug der „Nordd Allgem. Ztg." wieder btimwerem Interesse sein wird. btt ubrr bcn Plan der KurShaltung »klarte Lcker.^'rräch dem &^ V e l. e .^ Febung (Steuergesetze, heit in der ge»-tze. wlttsckmstLtmlittsche Gesetze usw.) und in der Gelegen Versicheruugs- WLlt-ng lÄntage "der" «ch^'^^eu'"usm7 Oltbeten sTrt'aö"!.Kriegsanleihen einen Borzug der möglichst ÄS"" * u l * affal und Mrsschwankungen Finanzmrnrster folgende Uebe-csicht- ySm Großherzog-tum betrug ^Auszeichnung. Der Gvoßh. Kreis-Veterinärarzt Prof, ncll aus Gießen wurde mit dem Eisernen Kweuz 1. Klasse haben, gab der für das Steuer- jahr das gesamte steuerpflichtige Einkommen j Vermögen 1 JC der Solleingang an j an lkmkommen-IVermögens- ! zusammen steuer steuer > Jt '• J! i H 1916 .1914 1 082 8H7 000 683 318 000 5 710 732 000 5 1»6 874 000 33 452 5331 5 710 732 15 769 977| 4 851 530 39 163 265 20 621 507 Steigerung: 399 569 000 603 858 000 1 17 682 556, 859 202 18 541 758 d-aß sich das gesamte steuerlich veranlagte Einkommen rn den vier Jahren von 1914 v. fr. des Frredensstandes vermehrt hat ertraa um 96 v. fr. gestiegen ist. $ - J > ?,5l a S ! l. Tl rc ( ^ ^ er ditalbildung während des bis 1918 um nahezu und daß der Steuer- ^)^Ä?^^^^..?^;ungdergrößerenundklei rcren Vermögen führte Exzellenz Dr. Becker im wesentlichen folgendes Aus aus ™ „ r „ ™ 4 ^ vorerwähnten Ueberficht ergibt sich, daß sich das i gi^^^^?vgen rn fressen nmerhalb 4 Jahren (von frerbst 1913 bas frerbst 191/) um rund 604 Millionen erhöht hat. Das •* fr-injogcn (Wertpavrere, Kapitalforderungen, Guthaben i&ll/ 3 Ä (von frerbst 1913 bis frerbst 1916) um,rund ^? lI ! lon t n . Mar? = 11V 3 v. fr. gestiegen. Für die beiden letzten . rneg-tahrc tonnen aus den Steuerübersichten zahlenmäßige Angaben über dir .Dapitalbildung noch nicht gegeben lverden. Die' Erfahrungen aus einzelnen Finanzamtsoezirken lassen aber erkennen, oatz erne starke Vermehrung der größeren Vectnögen nur in den ^znoustnestadtcn und größeren frcrnde.spätzen eingetreten ist, und 7*2.dir kleineren Vermögen eine verhältnismäßig betracytlrcye Steigerung erfahren haben. .den hessischen Sparlassen betrug der Einlagen-Zu- w a chs rn 191 < rund 9372 Millionen, außerdem wurden von den Einlegern der Spartaßeu aus ihrem Guthaben bei diesen Klassen an Kriegsanleihe 51 Millionen, gezeichnet. Das gibt eine Gesamt- erfparnrs allein bei den hessischen Sparkasse-Einlegern, die sich im wr,..mt rchen aus Arbeitern, frandwertsgchilsen, Angestellten und -rrcnstboten, sowie klernen und mittleren Landwirten und Gewerbe- zusammensetzen, von 1447z Millionei', gegenüber nur 237* Million, n im Durchschnitt der letzter: drei Friedensjahre, also E^ne Steigerung auf das Sechsfache. Diese Erhöhung verteüt sich ziemlich gleichmäßig auf die städtischen und'ländlichen i Zahl t ~ ~ - Dr. _ _ _ __ w __ ausgezeichnet. Er ist seit September verwundet rmd befindet'sich hier. ** Von der Sanitätswache am Bahnhof wurden im Monat Oktober 1918 1270 durchreisende Soldeterr mit Kaffee erfrischt: die Sanitätswache hat 1229 Transporte ausgeführt und m 377 sonstigen Fällen Hilfe geleistet. ** Schwarz-Weiß-Lichtspiele. Seltersweg. 81. Ab heute bis Freitag wird das füll faltige Kriminaldrama „Verworrene Wege" gegeben. Für den heiteren Teil ist das 3aktige Original- lustspiel „Tie wilde Lilly" vorgesehen. Landkreis Gießen. . ** S1 einba ch, 5. Nov Sergeant fr ernrich Eberhard fr a a s, Landwehr-Jnsanteric-Regimeirt 116, Sohn des früheren Ziegelei besitzers fr aas III, Hierselbst, der seit 26. September ds. Js. als verrnrßt galt, hat jetzt aus ,ranzösisch?r Gefangenschaft geschrieben. m * Wieseck, 4. Nov. Unterosfizier Adolf Schäfer, Inf.- Regt. 1/ 1. Komp., Sohn des Maurermeisters Karl Schäfer II. welcher seit dem 26. September verrnißt war, hat seinen Ange hörigen aus französischer Gefangenschaft geschrieben. Kreis >VrtrDöcra r- rr-?V Fr ied bergl, 4. Nov. Das Eiserne Kreuz, früher die fresfrsche Tapferkeitsmedaille, erhell der Gefreite Friedrich fr ö ck. ** Butzbach, 4. Nov. Die Großh. Bürgermeisterei ver- osientlicht folgende Bekanntmachung: Ta der ganze Bezirk des 18. Armeekorps in den Gefahrenbereich für Flieger eingetreten ist, imw hiermit angeordnet, daß sämtliche Lampen, welche von außen reicht sichtbar, mit dunlem Stoff abzublenden sind. Ebenso lind sämtliche öffentliche Lampen auf Straßen und fröfen abzublenden. Kreis Wetzlar . ra Wetzlar, 5. Nov. Durch Beschluß des .Kreisausschusses wird das von der Stadt' Wetzlar gegebene N o t sta n d s g e l d, das in Gestalt von bis zum 1. Februar 1919 laufenden Papier- Noten zu 50 Pf., zu 5, 10 Und 20 Mk. in Umlauf gesetzt ist rm ganzen Kveife Wetzlar als Zahlungsmittel anerkannt. Maas; vvrstreßen, aus den plu); >irückge morsen Aus den Hohen östlich der Maas scheiterten starke Angriffe, östlich der Mosel Teilvorstöße der Alnerikaner. Der Erste Geireratqnartiermeisrer G r o e n e r. Hochschul,rachrrchten. Fr ankfu r t a. M., 3. Nov. Durch Ministeriallrlaß ist retzt an der Frankfurter Universität die Möglichkeit geboten, eine Diplomprüfung für Verwaltungs- und ^ozialbeamte abzickegen, die ein Gegenistück zu den Diplomprüfungen für Kausleute, Bcrsicherimgsbeamte und frandelslehrer bildet. Letzte Acrchrichten. Dev neueste X*crid>t der (WTB.) Grv ße s Hauptquartier, 5. Mvember. (Amtlich.) Zwischen der Schelde und Oise haben Engländer und Westlicher Kriegsschauplatz. Franz,osen ihre gvoßen fAngriffe wieder.ausgenommen. Durch gewaltigen Einsatz an Artillerie und Panf-erwageii st Sparkassen. Tie der Sparbücher ist von Ende 1914 bis Ende - 91/ um mehr als Vs gestiegen, obwohl die Bevölkerungstzunahmc rm dieser Zett nur gering war. — Im Jahre 1918 sind schätznngs- bis jetzt die Sparkasse-Einlagen weiter um etwa das Doppelte des Vorjahres gestiegen. «US ** Stabt und Land. Gießen, den 5. November 1918. Person akna chri chten. Der Groß Amtliche PeriouaLnacyricyten. 'L-er d e r zog hat am 16. Oktober dem Lehrer Georg B e ck e r zu Dorn- Ass-mheim anläßlich seines 50jährigeri Tienstjubiläums das Ritter- trr'uz 2 nt—.c .- i_- ... . Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen per- liehen. — Der qs^oßherzog hat am 30. Oktober den Lehramtsassessor Dr. Ludwig Gvmbert aus Zniingenberg a d B zum Oberlehrer ernannt. — Der Großh e r z o g hat am-11 Septenr- bec dem Polizeidiener Johannes Ost he im zu Gettenau das M- gememe Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Dienste" verliehen. ** Aus de m Militärwvchenblatt. Befördert' Lyncker Hauptmann in ver Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika, scheidet aus dieser an: 27. Oktober aus und wird mit dem 28. Oktober Üm I. R. 87 angestellt; zu frauMeuten: die Oblts. der Res.: Hahn (frugo) des I. R. 116 (Gießen), jetzt beim 1. Ers. B. d R., Wagner des I. R. 174 (FriÄtberg); zu Lts. der Res. der Feldart: die Vize.vachtni.: Loesser (Darmstadt), Weinert (Liegnitz) im Feldart. R. 61: zum Lt. der Ldw. I. 1. Aufg.: der Vizewachtm. frernmann rWtorrus) im Felüart. R. 61; Roedler (Mainz), Clotz (Friedberg) zu LtS. der Res. der Fußart.: zu Lts .der Ldw. der Fußact 1 'Ausg.: Ensgraber (Mainz), Vizeseldw. Stander (Mainz): Guntrum Dizewachtm. (I Darmstadt), zum Lt. der Ms. der Traiu-Abt. 17: Meixuer, Vizeivacklur. (I Darmstadt^, zum Lt. d. Ldw. Trains 1. Aufg.: UllmMui, Osann, Uffzre. im Leibgarde I. R 115 zu .Fähnr.: Güngerick, Bizet^achtm. .Gießen) im Feldart. R. 25, zum Lt. der Res: Stallntann, Vizeivachtm^. (Worms), zum Lt.' d. Ldw. Trains 1. Aufg.: zu Feldwlts.: die Off. Stellv.: .Kreisch-' mer, Jäger, Winkelmann, Bollwaun, letzter, i. Frieden i. I A. 117. sie den Einbruch .auf der mehr «als 60 Kilometer breibeu Front zu erzwingen. In schwerem, bis in die Dunkelheit wähvenidenr Ringen gel-crng es rrnseren, an Zahl weit unterlegenem Truppen, den feindlichen Angriff aufzuhalten und den Durchbruch Mberhind-ern. Südlich der 'twn Valenciennes nach Nord-osben führenden Straße wiesen wir den Feind vor unseren Linien ad. Die gegen unsere neue Front ^bourg— Wargnies le Grand gerichteien Angriffe wurden durch erfolgreiche Gegenstöße auf die Höhen östlich dieser Orte zum Scheitern gebracht. Wargnies le Petit, das vorübergehend in Feindes Hand fiel, nahmen wir wieder. Den beiderseits von Le Qnesnop vorbrech-enden Angriff brachten wir südlich von Wargnies le Petit und bei Jvlimetz zum Stehen. Le Quesmoy, durch beiderseitige Umfassung bedroht, wurde befehlsmäßig geräumt. Der gegen den Walt) von Mormal gerichtete Anstoß des Gegners kam in dem .restlichen Teil des Waldes zum Stehen. Auch> südlich des Waldes wurde der Feind am Bormittage bis hinter unseren vordersten Linien auf die Höhen westlich des Sambre—Oise-Kanals abgewiesen. Am Nachmittag setzte der Feind seine Angriffe fort. Ihr Schwerpunkt lag nördlich und südlich des Waldes. Nördlich des Waldes fingen wir den Stoß östlich von Jvlimetz, südlich des Waldes am Sambre—Oise-Kanal auf. Der Kanalabschnitt östlich von Ors und Catillon wurde gegen alle ferndlichen Anstürme behauptet. Südlich von Catillon streß der Fernd etwa in 1—2 Kilometer Tiefe über den Kanal Nwr. Wir brachten ihn an der Straße La Groise—Oisy nörd- luh der Kampftruppen zum Stehen. Bor der Kanalftont zwi- schen Fesny und nordöstlich von Etreux brachen alle Angriff des Feindes zusammen. Zwischen Etreur und der Oise konnte er an einzelnen Stellen das östliche Ufer gewinnen. Auch hrer gelang es ihm nicht, über unsere vorderste Stellung hinaus vvrzudringen. Südlich der Oise sind dem stärkeren Ar- trllerrefeuer, das sich am frühen Morgen bis zur Serre aus- dehnte, heftige Angriffe südlich von Euisge bei La 5)erie und geger« Bois Le Pargny gefolgt. Der Feind wurde überall, verlwerse im Gegenstoß, adgewiesen. An d-er Aisnefvont keiue Kampfhandlungen. Zwischen Le Chesne und Sommauthe scheiterten Deilvorstöße des Gegners. Auf den Höhen südlich von Beaumont wiesen wir heftige Angriffe der Llmerikaner ab. Im Walde von Dieulet wichen unsere Truppen ftär^ven Angriffen befehlsmäßig auf das östliche Maasufer nördlich von Stenny aus. Südlich von Dun wurdeii feindliche Abteilungen, die über die Miiiwoch i Uhr ist Schluß der Zeichr.ungsfrist für die 9te Kriegsanleihe! Darum zeichne unverzüglich, wer noch nicht gezeichnet hat! Eine woviprische Landesregierung für Ober-Österreich. Wien, 4. Nov. Gestern konstituierte sich die pwviiocische Landesregirerurrg für Ober-Oestrerreichc In die Leitung der Landes-, regwerung wurde:: als Landess-anptmann-^tellv-ertreter je ein Angehöriger der Tentschinatioiralen, der Ehristlichsozialen und de:' iozraldemorratisch'en Partei berufen. Berlin, 5. Nov. Aus Innsbruck wird dem L.-A. berichtet, ^^.^tivnatvat das militärische Kommando dem einheimische Oberst Ec che r übertragen hat. Tie Kriegsgefangenen irurden gestern entlaßen. , Northcliffs Programm der Friedensvedingungen. Amsterdam, 4. Nov. Allgem. frarrdelsbl. schreibt zu dem Programm der Friedensbedingungen, die Mrthcliff ausgestellt ■ * ch^vßer Teil dieses Programms rennt nur offene Türen ein. Verschiedene von ihm gmannte Ziele sind durch den Zusammenbruch von Deutschlands Bundesgenossen bereits erreicht oder können durch ein Machtwort der Sieger verwirllicht werden. An- bere Punkte hat Deutschland in seinen Note:: an Wilson bereits bollig zu^stlmmt, z. B. Wiederherstellung Belgiens und Noch 'vantreichs, oder es ist nach Aeußerungen von Zeitungen, die mit Mitgliedern der Volksregierung in Verbindung stehen, zur den Einwlllrgung bereit. Daß die Frage von Elsaß-Lothringen noch ein frindernis für den Fftedcu: sein würde, ist gewiß nicht mehr anznnehmen. Es bleibt also noch die Frage der .Dotonien, gegenüber der Northcliff „eine Ansicht vertritt, die .unzweifelhaft in Engmnd und bei dessen bedeutendjten Alliierten auch in verantwortlichen Kreisen vielfach geteilt wird. Aber sein Standpunkt wird doch pcherlich nicht auf alle die bei der Aufstellung der Friedens'^ bedrngunaen mirzusprechen haben, ungeteilte Zustimmung finden. Es mutz pch noch Herausstellen, ob das Northcliff-Prvgramm wirk lich das Programm der Konferenz von Versailles oder nur einer en Partei in England ist. In jedem Falle ist es von Be- bestimmten H L|L. O* 1 icjjcui y auc i|L e» mm HX' dentung _ daß auch die Gruppe, deren Whrer Northcliff ist, die Notwend:gkeit eines Völkerbundes anerkennt. Zum angeblichen Friedensangebot Englands im Jahre 1916. \ Köln, 5. Nvv. Drahnurchr.) Zu dem im Volke und ar der^Front rmidschendeu Gerede, Deutschland iei.1916 von Eng. laud em giünsllgres Friedensangebot gemacht, von unseren maß. gebenden stellen aber unterschlagen worden, mÄdet der Berlins Korrelpondent der „Köln. Volks-Ztg." von einer u>:bedingt maßgebenden Regierungsstelle: Das Gerücht v'on einem englischen Friedensangebot im Jahre 1916, das von Deutschland abaelebu.l worden sei, verneine ich^ entschieden. Auf Gru:w meiner nahen Be- zrehungm zum früheren Reichsöanzler von Bethnrami-frollwey hatte mir em solches Angebot nicht verborgen bleiben können. Es ist nicht nur kein Friedensangebot, sondern nicht einnrat der entfernteste Lchritt dazu gemacht worden. Llmtlicher Teil. Betr.: KrregSmaßnahmen für Beamte ufw. An die Schulvorstände der Landgemeinden des .Kreises. Das Ihne:: nftt näch'tzer Post zugehende Ausschreiöen Gr , taatsmmisterrums vom 30. Oktober 1918 übersenden wir Ihnen mit der Z^isung, es bei den Lehrern und Lehrerinnen Ihrer Ge- mewdc sofort in Umlauf zu setzen. Gießen, den 2. November 1918. Großherzogliche Kreisschulkommission Gießen. Dr. U s i n g e r. 2n schwerer Zeit bitten die Landesuniversität und die Technische Hochschule um Eeyör beim hesiischen auf unserem geliebten Vaterland, wir aber wollen Zuversicht und vertrauen erstarken lasten in uns. Bei Grippe haben sich ebenso wie bei Katarrhen der Luft, röhre und des Rachens Inhalationen mit Eucalypti,s-Oel stets gu bewährt. Ein handlicher, durch seine eigenar-tige Konstruktion hier, für besonders geeigneter Apvarat rst der Saug°Jnhalator.Taunus^ der Pharwakon-Gesetlschaft in Frankfurt a. Main. Derselbe er- möglicht wegen seines geringen Gewichts - Westentaschenformat - und billigen Anschaffungspreises (Mk. 4.50 einschließl. eines Flasch chens Ia Encalyvtus-Oel) jedermann die regelmäßige Anwendung ohne Berussstörnng. namentlich auch als Vorbeugungs,nittel. — Erhältlich in Apotheken und Drogerieti. 820311-* Volk in Stadt und Land, hart liegt das Schicksal Festhalten Wollen wir an deutscher Einheit und Einigkeit. «E M'd. steine Endliche wtt^oll sie uns rauben. Aller Streit der Stände und Parteien trete zurück hinter dieser Zorderung der Stunde: Einheit Zesthalten Vollen Wir am Vertrauen zu den Männern, die Deutschlands Geschicke auf freiheitlicher und volkstümlicher Grundlage leiten in dieser Seit. Schwerste Verantwortung nach innen und ausien baden Sie aui sich genommen, wir wollen die Last ihnen tragen Helsen in festem vertrauen, dah deutscher Gedanke und deutscher Wille sie leiten wird in folgenreichsten Lntschlüsten. Ksthalten Vollen wir am Glauben an veutschlandz Zukunft. Venn deutsche Ehre statt des ersehnten Friedens uns weiteren hatten Uampf auszwingen sollte, vertrauen wir. dast letzte «rast sich sammeln wird ™ »urchtloser Gegenwehr, und die Uinder der Gegenwart sich nicht unwert erweisen werden ihrer Väter und Ahnen. ' Rektor und Zeaat der Ludwigs-Universität Sichen Strahl. Rettor und Senat der Technischen Hochschule Varmsiadl Putzer. &U4q n ZumVeften-erVeihnechtssyen-elM für die gelögratten! Mittwoch, den 6. November 1918, abends 8 Uhr, in der Neuen Aula Dortrags-Abend Nora Mengelberg (Berlin) Andersen, C. F. Meyer, Liliencron, Mörike, Bauinbach. Karten zu Mk. 3. —, 2. — und 1. —, sämtlich numeriert, sind in der Musikalienhandlung von ErnstChallier, Telephon Nr. 671, und an der Wendkasse zu haben. Oefsnung des Saales 7 1 /, Uhr. R120v Sehwarz-Weiss-Lichtspieie, Seltersweg Nr. 81 r " ,n ™ 11 1 1 T&sllch Künfetlerkonzert Ab heule bis einschl, Freitag, 8. November rawrai igp Gewaltiges Kriminal- und Gesellschaftsdrama in fünf Akten. In den Hauptrollen wirken: Fräulein Saci v. Blondei:: Herr Ziener :: Herr Auen :: Herr Scblettov « Die »Ilde KW Original-Lustspiel in 3 Akten mit Lene Voss, Lili Strantz, Bruno Eichgriin, Willy Schmelter, Franz Schmelter ::: ___ 8441 a Kaffee Fürstenhof Heute, Dienstag: Opemabend Verstärktes Orchester. 84«4 Kinderwiseiie für den Winter, 8347 a Hldddieiifiemden, ßoien, Röchchen, Knabenhemden, ln allen Größen aus prima weitem l'rLotltokk, Grlatz für Flokköper. 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I., 2 Rm. 4 Mir. I.); Stöcke Rm.: 22 Kiefer. 8 Fichte. Zusammenkunft im Distrikt Niederseilbach an der Grenze des Daubringen—Treiser Gemeindewaldes vormittags 9Va Uhr, vorbehaltlich etwaiger Zugverspütung, bei Brennholz-Nr. L Fortsetzung der Versteigerung in Distrikt Himberg, Zivienwald, Buchwald, etwa V/° Uhr am Pflanzgarten im Distrikt Himberg: Kniivve! Rm.: 21 Buche, 12 Eiche, 19 Kiefer, 10 Fichte: Reisig Nm.: 36 Buche, 25 Kiefer, 406 Fichte (hierunter Gerüststangcn usw. in Schichkhausen: 55 Rm.: 10 Mtr. L 12 Rm.: 8 Mir. L, 23 Rm.: 6 Mtr. 1-1; Stöcke Rm.: 10 Mefer, 14 Fichte. Nähere Auskunft erteilt Großh. Forsrwart Räuber zu Treis a. d. Lumda. Gießen, den 4. November 1918. Großh. Oberförsterei Treis a. d. Lumda. I. B.: Trautwein. 8453B Wurst-Verkauf. Ter Verkauf von Wurst er-forderlich. Verpflegung ist nickt AN fbdizn, Tie Vergütung beträgt, falls Heizung und Seiend f mcj gest 'llt nürd, für oa* Winterlialbjahr 60 bis 80 Mark monatlich je nach Größe des Zimmers. Kündigung halbmonatlich. Angebote sind Mittwoch, den 6. November 1918. vormittags von 8—12 Uhr, im Stabt* Haus, Zimmer Nr. 2, abzugeben. Gießen den 4. November 1918. 8455B Ter Oberbürgermeister. I. V.: lbnmzien, Beigeordneter. VekanntMachnng. Es wird darauf aufmerksam gemacht, das; die Großh. Untcrerbebstelle in Langsdorf ein Postscheckkonto bei dem Postscheckamt Frankfurt a. M. tNr. 15473) unterhält. Den Einwohnern von Langsdorf und Bettenhäuser, wird zurBernunderung desBargeldumlanss dringend empfohlen, künftig ihre Stenern und sonstigen Schuldigkeiten an die Unlererhebstelle durch Ueberweisung zu entrichten. Großberrogl. Hessische Bezirkskasse Lich. »<«I) Empfehle mein großes Lager in: ReWn 8813 vezimalwagen :: LmaUtewaren Herden :: Gesen sowie alle Haus- und landwirtschastl. Artikel. WIii*©Sm llürbeck, Saefef., Diezftraße 6. Telephon 283. 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Pi ürelavo abanaaken. c&as Witwe verlor am Sonntag vorm, auf dem Zuge tz?10 Uhr von Lich bis Garbentcich ein Haudtäfchchen mit Porte- monnaio. Inh. über 100 Mk-, Zinsscherne u. Schlüsielbund Der ehrl. Finder wird geb.^ das Bdrlvrene geg. gut. Bel Schillerstr. 28 in Gießen ab- zug. od. Nachr. dahin zu geben. Leitung: 8471c Hofrat Hermann Steingoetter. DievStag d. 5. Nov. 1918, abends 7 J / a Ubrr 6. Dlos£far,*Abonnements* Vorstellung. Zwei Barterrcvlätze Nr. 110 und 111 im Freitags* Abonnement abzugeben. Hetnpel Dammstraße 36. 8448 von Aniiauitäten. Möbeln, ganzen Einrichtungen, Alt« eisen, sowie allen von mir geführten Artikeln. 4955 Louis Rothenberger. Ganz unerwartet erhielten wir die traurige Nachricht, daß unser einziger, hoffnungsvoller Sohn und Bruder, Pate und Enkel _» Pionier August Ufer Reserve-Pionier-Kompagnie Nr* 48 Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Kl* nach 24 monatiger treuer Pflichterfüllung im blühenden Alter von 20 */* Jahren durch einen Granatvolltreffer am 9. Oktober sein junges Leben lassen mußte. In tiefem Schmerz: Familie Heinrich Ufer Kaspar Klein, Großvater sowie alle Angehörigen. Klein-Linden, den 4. November 1918. «wt Tieferschüttert und ganz unerwartet erhielten wir die schmerzliche, traurige Nachircht, daß unser lieber, braver, unvergeßlicher, hoffnungsvoller Sohn, Bruder, Enkel, Pate, Cousin, Onkel und Neffe Unteroffizier Ludwig Münch Reg.-Inf.-Regt. Nr. 87,3. Komp., Inhaber der Hess. Tapferkeitsmedaille, des Eis. Kreuzes II. Kl. und des Hess. Kriegsehrenzeichens in Eisen nach 49monatiger treuer Pflichterfüllung bei den letzten schweren Kämpfen am 30. September im Alter von 28 Jahren durch eine Granate, infolge Bauchschusses sein junges, hoffnungsvolles Lieben dem Vaterlande opfern mußte. In tiefem Schmerz: Heinrich HUnch V. n. Fran geb. Schmitt Karl fl «in oh, z. Z. im Lazarett Lina HUnch Heinrich HUnch, z. Z. im Felde 06638 nebst allen Angehörigen. Harbach, Frankfurt a. M., Gießen, Bürgel, Mainz, 5, November 1918. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. Hi AI . 4 — A ÜÜ Tieferschüttert teilen wir allen Verwandten und Bekannten mit, daß nach Gottes unerforschlichem Ratschluss© unser liebes, gutes, braves Töchterchen und Schwesterchen Dorchen nach kureem, schwerem Leiden im Alter von 8 Jahren am Sonntag abend 7 Uhr in ein besseres Jenseits abberufen wurde. In tiefem Schmerz: Familie Heinrich Schomber, Bäckermeister Familie Philipp Schmitt V. nebst allen Angehörigen. Lollar, Odenhausen a. d. Lumda, Göbelnrod, Staufenberg, 3. November 1918. Die Beerdigung findet Mittwoch den 6. November nachmittags 2 Uhr statt. Todes-Anzeige. Gestern morgen 8 Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden unsere innigstgeliebte Tochter, Schwester, Schwägerin, Tante und Enkelin Marie Freitag im J5. Lebensjahre. Im Namen aller Trauernden: Jakob Freitag III Schaffner, Heuchelheim, den 5. November 1918. Die Beerdigung findet Mittwoch den 6. ds* Ms. nachmittags 2 Uhr vom Trauerhause Bachstr 18 aus statt. 8469 rmmet einfach war sein Leben, 'reu und fiettztg seine Hand, Und so wollt er weiterstrcben. Muh nun ruhn in Feindesland. Nun ruhe sanft, du gutes Herz, Du hast den Frieden, wir den Schmerz Tieferschüttert erhielten wir die schmerz liche Nachricht, daß mein lieber Sohn, unser lieber Bruder Füsilier Karl May Füsilier-Regt. Nr. 80, 6. Komp Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Kl. und der Hessischen Tapferkeitsmcdaille nach fast 3 jähriger treuer Pflichterfüllung im Alter von 29 Jahren sein junges Leben am 30. September lassen mußte. In tiefem Schmerz: Familie Anton May nebst allen Verwandten* Lang-Göns, 3. November 19 1 8. 8440 Gott dem Allmächtigen hat es gefallen heule morgen meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Elisabeth Schimmel gek Sdfc nach kurzer schwerer Krankheit im Aller von 68 Jahren zu sich zu rufen. In tiefer Trauer. Georg Schimmel nebst allen Angehörigen. lH Giehen, Frankfurt und Berlin, den 4. 11. 1918. Die Beerdigung ist Mittwoch mittag 2 Uhr auf dem neuen Friedhof. 06653 Freunden, Verwandten und Bekannten die traurige Nachricht, daß meine liebe Frau, unsere gute, treubesorgte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester und Tante Henriette Leidich ged. Fay heute nach einem kurzen Krankenlager sanft verschieden ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Bäckermeister Karl Friedrich Leidich nebst Kindern und allen Angehörigen. Grünmgen, den 4. November 1918. Die Beerdigung findet Donnerstag den 7. November nachmittags 2 Uhr in Grüningen statt. 066<55 Gestern nachmittag 5 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden mein lieber Sohn, mein gutes Brüderchen, Enkel und Neffe Heinz m im Alter von 7 Jahren. In tiefer Trauer: Berta Böcher und Kind Familie Heinrich Böcher Lina Böcher Witwe. Gießen (Sonnenstr. 3), 4. November 1918. Die Beerdigung findet Donnerstag ^4 Uhr auf dem neuen Friedhof statt. 06649 Danksagnng Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bet dem Ableben unserer lieben Entschlafenen Frau Llrse Radrnarr # sowie für die vielen Kranz- lind Blumenspenden sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Rabenau. Gietzen, den 4. November 1918. 'Heute morgen 2 Uhr entschlief nach kurzer, aber schwerer Krankheit unsere liebe Tochter, Schwester und Enkelin Mariechen Kröck im Alter von 13 Jahren. In tiefem Schmerz: Philipp Kröck X. und Familie Jacob Kröck X. n* Frau \ Groß- Phil. Schleenbecker II. u* Frau/ eitern Heuchelheim, den 4. November 1918. Die Beerdigung findet Mittwoch den 6. Nov. mittags 1 Uhr statt. 8460 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unserer lieben Entschlafenen sagi allen innigen m Dank im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Friedrich Euler. Gießen, den 4. November 1918. 06654 Sonntag abend 9 3 /i Uhr entschlief sanft naih kurzem schwerem Leiden meine liebe, herzensgute Frau,'die treubesorgte Mutter ihrer lieben Kinder, unsere gute Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin, Tante und Gothe Margarete Sommerlad geb. Rau im Alter von 33 Jahren. In tiefem Schmerz: Peter Sommerlad und Kinder Familie Kaspar Rau Familie Philipp Sommerlad nebst allen Verwandten. Alten-Buseck, Bersrod, den 4. November 1918 Die Beerdigung findet Mittwoch den 6 . Novemb. nachm. 2 Uhr in Alten-Buseck statt. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme aus nah und fern, und allen denen, welche dem Verstorbenen die letzte Ehre erwiesen haben, sagen wir aus diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Familie W. Stein. Climbach, den 1. November 1918. 06639 Pur die vielen Beweise herzlicher lUlnahme bei unserem schweren Verluste sagen wir auf diesem Wege unseren tiefgefühltesten Dank. Im Namen der Hinterbliebenen: Heinrich Schneider, Lokomotivführer. Giessen, 4 . November 1918 . 84ß0 -V '' Am 3. November verschied nach kurzem, schwerem Leiden im Alter von^38 Jahren unser Betriebsführer Herr Johann Zeiler Inhaber des Hessischen Kriegsehrenzeichens ZvSi rf ’ tT V ° n Jug T d f au£ ,, hat d , er Entschlafen ® seine S anze Arbeitskraft in nie rastender.Tätigkeit unserer Gesellschaft gewidmet. Bis in seine letzten läge hat er unter den gegenwärtigen schweren Zeitumständen unermüdlich für das Gedeihen plötzlichen vTw "7 Ve f. teidl 'g un S unseres Vaterlandes beigetragen. Wir betrauern tief den p otz ichen \ erlust und werden das Andenken dieses hervorragenden Beamten und Menschen stets hoch in Ehren halten. Gewerkschaft „Luse und Ilsdorf“, Brauneisenstein-Bergwerke. Die Direktion: E. Münker. 8449 D I Unser lieber Sohn, Bruder und Enkel §tud. jur. Karl Wiener Leutnant d. R. und Kompagnieführcr in einem Infanterie-Regiment Inhaber des E. K. II. und I Kl. und der HessischenTapferkeitsmedaille ist, während er hier auf Urlaub weilte, nach kurzem Krankenlager heute sanft verschieden. Namens der trauernden Familie: Landgerichtsrat Wiener und Frau Clara geb.Heß Elisabeth Wiener. Gießen, am 3. November 1918. Die Beisetzung auf dem neuen Friedhof erfolgt Donnerstag den 7. November nachmittags 3 Uhr. - Von Blumenspenden und Beileidsbezeugungen bitten wir absehen zu wollen. 8439D Todesanzeige. Unerwartet erhielten wir heute die schmerz! Nachricht, daß unser herzensguter, hoffnungsvoller Sohn, unser unvergeßlicher treuer Bruder, Enkel, Neffe und Vetter Lehramtsreferendar Emst Bohn Leutnant d. R. und Komp.-Führer im Inf.-Regt. Nr. 442 Inhaber des Eis. Kreuzes l. u. II. Kl. undderlless.Tapferkeitsmed. an den Folgen seiner zweiten schweren Verwundung nach 47 4 jähriger treuer Pflichterfüllung in einem Kriegslazarett für sein geliebtes Vaterland gestorben ist. In tiefer Trauer: Rentamtmann Bohn und Frau Leutnant d. R. K. Bohn, z. Z. im Felde Leutnant d. R. L. Bohn, z Z. in Hadersleben Hermann Bohn. Laubach, am 3. November 1918. Die Beerdigung findet demnächst nach Ueberführung hier statt. 8454 .J&tw Ach. es ist ja kaum zu fassend Daß du nicht mehr kehrst zurück, So jung mußt du dein Leben lassen Zerstört ist unser ganzes Glück. »So leb denn wohl, du treues Herz, Du hast den Frieden, wir den Schmerz , Psalm 21, 1. u. 2. Vers. £llzu früh bist du von uns geschieden, | Und umsonst war unser Fleh’n. £uhe sanft, du Lieber, Guter, n Du braver »Sohn, du lieber Bruder. ‘ Bis wir uns einst Wiedersehn. vr . ™ en >chüttert und unerwartet erhielten wir die traurige, schmerzliche trwer n Bruder ß gUtCr ' unvergeßlicher Sohn, mein herzensguter Unteroffizier Wilhelm Marbach II. Maschinengewehr-Kompagnie Inf.-Regt. Nr. 448 Inhaber des Eisernen Kreuzes und der Hessischen Tapferkeitsmedaille nach 45 monatiger, treuer Pflichterfüllung im blühenden Alter von 24 fahren durch Herzschuß am 16. Oktober sein junges, hoffnungsvolles Leben fürs Vaterland lassen mußte. ln tiefem Schmerz: Balthaser Harbach und Frau Katharine geb Keil Katharine Harbach 5 nebst allen trauernden Angehörigen. Großen-Buseck, den 4. November 1918. Sollte sich die Ueberführung nach der Heimat ermöglichen lassen so wird der Tag der Beisetzung noch bekanntgegeben werden. ' Es ist bestimmt in Gottes Rat, Daß man vom Liebsten, was man hat, muß scheiden. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. ISIS »M 0 €fM Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch die schmerzliche Mitteilung, dass unser lieber, unvergesslicher, treusorgender Vater, Schwiegervater, G-rossvater, Bruder, Schwager und Onkel Schuhmacher Christian Kraft im Alter von 65 Jahren Samstag abend 11*/, Uhr nach kurzem Leiden sanft entschlafen ist. In tiefem Schmerz: Karoline Kraft Willi. Kraft, z.Z. vermißt Farn. Hermann Kraft Heinr. Becker u. Frau Familie Emil Richter Wilhelmine geb. Kraft* Johannette Kraft Anna Kraft Familie Karl Kraft nebst all. Angehörigen. Krofdorf, Vetzberg, Kinzenbach, Salzböden, 4. Nov. 1918, Die Beerdigung findet Mittwoch den 6. November nachmittags 3 Uhr vom Sterbehause aus statt. 8461 Statt besonderer Anzeige. Heute an meinem Geburtstage verschied nach kurzer, schwerer Krankheit meine liebe Frau Jula Kalbfleisch geb. Benas Dr. phil. im Alter von 50 Jahren. Eine treuere und opferfreudigere Seele hat nie gelebt. Bros. Dr. Karl Kalbfleisch. Gießen, den 3. November 1918. Die Beerdigung findet Donnerstag den 7. November 4 1 /. Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. M i Von Beileidsbesuchen wolle man absehen. 8488 Gestern verschied nach langem, schwerem Leiden im Alter von 54 Jahren Fräulein Marie Dambier. Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, den 5. November 1918. 8445 Die Beerdigöng findet Donnerstag vormittag 11 Uhr auf dem neuen Friedhof statt.