Hr. 259 ***<*<' Xv)(4ftr km Idftitdj, Äufet imH- - ntilaam: §H|*tcf|«wilUpbUtitr, »Ttit&Utl B» Na KrtU Gieße». H; »wroiti.iUl.36. wertet- Mellet, i>{(. 4.05 durch KM»’ ul Zr»rigsteUeu mertaa Mk 1.25 durch di» Post ÜU. 4.l>5 me- » ei- (d5tt «uoj.gt. -^e »eüq. rer«itpr** - «nfchll.ste: P#ttÄf«Tont#- «rite t &1 o"»ts«r1«. W. U6Ä6 Erster Blatt \68. Jahrgang Montag. 4. GietzenerAmeiger Montag. 4. November 19$ amiabmc von )tnze,ge> s. die Tage-nummer br< zum Nachmittag vorher ohnejedeBertniidl'chkett ^eilcngreije: für örtliche Anzeigen 25 l>f..für audtoä'rttqc 30 IM., fitr Reklamen fflff.l. — nebft 20° 0 1?ue- runqsztti 1 -InfljSMatjooc- fttteifi 20 % Äustchlag. Haupt chri tleiler: Aug. Goeg. Ptrantivortlich S«-tt,rt,chr: Zur Polit.k .-Äug. Goetz: VerlaaF'ejcki. :Hf,et!edl “""''"“"•“‘•u«”' 'wmw'ww % 5 ^ v | | ^ ▼ Stwerdebank Stehen Remhold Zenz; für den »nschrttl iiir Trahi„ach- - ^ ^ Anzemeiueü: v. Beck; nrd'^n x»,rigee Gieße«. SrvttftrrgLnrnbdriick u. Verlag: Vrühl'sche llnio.'Such' u. Zteiubrnckerei n. ta^ge. 8 chr!st!eittrng, Gesch.istsftelle u. Druckerei: Zchulftr. 7 . sämkl'ch in tt letzen. General-Anzeiger sür Oberhessen Schwere wafferiMstandzbedmgungen sür Oefterreich-Ungan. r Feind und stand am Abend östlich t*Mi Dringe anb westlich ttf r Schelde in Gefechtsfühlung vrir «vieren Dorpostzen. Stärkstc Angriffe der Engländer südlich rvn Vaienriennes. bei Aulnoy drrlng der Feind in unsere Linien ein und stiest bis an den Südrand von Dalen- cier.nes dei Saulvain mü> Preseau hinaus vor. Der von eigenen Vmyerwagr« u:D Do.nerien des Ärßillerie-Regiments Nr. 71 de^NiderS wirksam un^rfttrtztr Gegenangriff badischer Negiunmrer im Verein nnt örtlichen >rcmpftrupven brachte uns wieder in den Besitz der Höhen südrvestlich von Sau!min irnd des Ortes Pvefeau. Versuche d^s Feindes, am Nachmittag in umfassendem Ansturm von Westen über die ScheDc und von Süden her Balencirnnes zu nehmen, scher- ttrvcn. In der Nacht haben wir die Stadt ungestört vom Gegner Geräumt. Heeresgruppe» Deutscher Kronprinz und Heeresgruppe tzallwitz Gewaltig.- ArtiUerierchlaer^ leitet' Angriffe die. die der Frmrzvse und An^eridaner zur Oeffnung der Aisnefwnt und Gvilchen den Aryonnen uick der Maas fghrte. Auf den Hohen westlich der AiSne zmichen La Sei« und Herpy sind die Awänfte des Feindes gescheitert. Unsere Truppen hatten hier wtzche ru m in sch w ere» Kampfe einen vollen Erfolg über die Fnamzoftn errungen. Oestlich «n La Selve konnte der Geiser in dem wirkionr^u Feuer bayerischer Truppen nirgends mierr Linien frmdjrn. Auch brandenbsrgische Regimenter tzei wrd wstlich von Klein-Quentin schlugen den Feind vor ihren Linien Ob. Bei Barx-ftv *jv* das Reserve-Infan. terie-Rogtmeal Nr. 93 die Hmiptwst tzeS «avwfeS. An hartem Kampfe warf es auch gestern wieder den Feind zurück. OaniVver und Westfaleii. thüringische und lothringische Regimenter, sowie diraichinengewettr scharf sckcktzen Abteilungen gKichen Anteil. Das Jnstaniene Regl ment Nr. 127 un?er Oberstteutiiant Schtvab zeichnete lich 1>e sonders mrs. Auch die sei! Wochen angespannt tätigen Kraft fainermippn, trirgen durch rechrzeili«s Heranführen der Reservni zu dem erfolgreicheil Ausgang der gestrigen Schlacht *** Zwischen trr Aire und der Maas gelairg eS den in schmalen AngrifkSstreifen aiigesetzlen amerikanischen Dwls«- ven. in unsere Stellung zimsche-. Chmnpianenlle und Ainere- ville einzudringen und beiderseits von Bayonville über un- strf Artillerie!inien hin»! Boden zu gewinnen, versuche des Gegners, von Bavo:rvilte ans rmstre Front rn Richtung ans Thenorgoue und auf Swnay aufzurollen. wurden vereitelt. Mit Cinbnlch der Dunkelheit ftrm der Kampf ln der Linie Chnmpignntlle Sivry — östlich von Buzanov — sud westlich PjllerSdevauttDun — iwrdlickD Atntreville, zum Stehen. D fcheidung. Die Dinge haben sich so rasch enttvickell. daß wir kaum mit ihrein schleunigen Anschluß an das Deutsche Reich rechnen dürsen. Es heißt, der Versailler Kriegsrat habe sttne Beratungen über die dem Deutschen Reiche » stellenden Bcvt» gungen abgeschlossen, Präsident we beit haben, uns in bai nächsten Mitteilung zugehen zu baffen. Dann uns Deutsche die schwerste Entscheidung, nrüssen über die bitteren Tage durch Bewahrung von Kalt- blütiakeit, Besonnenheit und Ordnung hin w e g b o m n «n. Die Selbstvcrantwortung jeoes Einzel«» ist mit der M,lderu»g der Zensur gestiegen, und das Matz der pottthchen unseres Volkes muß sich jetzt zeigen. Am Mittwoch vm4 Uhr wird die Zeichnung «uf die 9te Kriegsanleihe geschloffen; Littst Om regen», bis es zu spät ist? Tagen lvlgl eure Der Adendtzericht. Berlin, 2. Nvv., <*ku 2§. en Volkes so l>edeutungsvollen Schritt zunr Airsdruck zu bring«!, was Mich l«oegt. Vorbereitet durä) erne Reibe von Regierungsakten, tritt jetzt ei?« neue Ordnung in Kvast, welcl^ grimdlegende Rechte von der Person des Kaisers auf das Volk überträgt. Damit wird eine Periode abgeschlossen, die vor den Augen küntttger Geschlechter in Ehren bestehen wird Trotz aller Kanute ztvisclien überkommenen Gewalten und emporstrebenden Kräften hctt sie unserem Botte jene «nvattige Envmcklnng ermöglicht. die sich in den wunderbaren Leistungen dieses Krieges un- rvergangliä, offenbart. In den furchtbaren Stürnnm der vier Kriegs- jachre aber sind alte Formen zerlnochen. nicht um Trümmer zu hinderlassen. sondern mn neuen L?l'ensgesta1ttmgcn Platz zu machen, sl^ach den? Vollbringen dieser Zeit hat das deutsche Volk Anspruch, daß ihm kein Reckst vorrntthalten wird, das eine fteie und glück, lick» Zukunft verbürgt. Dieser Ueberzengung verdanken die fttz) vom :steil1»taq angenonrmencn und ernx-iterten Vortagen der Bei bünderen Rogrerungcn ihre Entstehung. Ich aber trrtc diesen Be. schlossen der Vollst'erttetung mit Meinen hohen Verbündeten bei, in dein festen Willen, was an Mir liegt, an ihrer- vollen Ausmir. kung nfttznarbeiten. nberzargt. daß Ich damit dem Wöhle des beut, schen Volkes diene. D a s K a i s e r a m t i st D i e n tt a m Volke. So möge die neue Ordwrivg alle guten Kräfte freimachen deren unser Dol» bedarf, um die schoeren Prüfungen zu besteben, die über dm? Reick verhängt sind^und aus dem Dunkel der Gegen, tvart intt festem Schritt eine Helle Zukmist -u gewinnen. Berlin, den 28.Okwber 1918. (gez.): Wilhelm I. R. (goz.): Max. Prinz von Baden. LkLU»«. «-.-«-L7LS-S LÜ aefustt der rrr nicht mrr eüRn Die Waffenstillstandsbedingungen für Defterreich und Ungarn. Wien. 3 Nov., ckbds. (WTB.) Amllich wird verlautkrrt: Die \xm den Italienern gestellten WafftnMstan^.ckrdingu'!^! lautm: ^ ^ Bedingungen zu Lande: 1. Sofortige Einstellung der Feindseliakeiten z.i Lande, zu Wasser und in der Luft. ^ ^_ 2 Gänzliche Demobilisierung Oestrrreick>-Ungarns Md sofortige Zurückziehung aller Einlk-iten. die an der Front don der Nordsor bis zur Sckmviz openeren. Mf demt^lnrr Oesterreich-Ungarns nnro mnerhalb der unten m K 3 «igesühNen Grenzen als österrl-ickü!ck>aingarische Wehrmacht nur ein M a x, tnum von 2 0 Divisionen, aus dem Friedenshand oor d - Krieg hernt>^eietü. aufrechterhalnnr. Die Hälfte der g.-'amdn Division-- und KorpSortilleric-Materrals e die entstnech-nde Ausrüstung von all dem, was sich an, dein von! üs^rreiünsckxm-garisck>en Heere zu.evakuierenden Ge- b i e t defindel. wird mr den von den Wnetten imb dem Berrr r n*tt S taaten zu bestimmenden Punkten an g c samm el t wrrde'n müssen, um ihnen ausgelieserk zu wettvn^ 3 Evakuierung zcdes von Orst^^rch-llngar ^i int vr t i - beginn mit Wajftngeivait l'e'sctzdrii GckiieteS und Zurückzre^ DUtts her österveichffichatngmckfchen Zkräfke trmrr^riB etne§ vom k Ojcrtem TOaniTierrnben der alTücrten Kräfte an den verschiedenen KJnwrlm zu besttmmenben Termiars jenseits einer wie folgt feftge- setzSen Linie: Von der Umbrail-Spitze HA nördlich des Sttlfser Joches weü» diese Linie dem Kamm der rhaettschen Alpen folgend dis MM Tale der Etsch und der Aisack, über den Reschen- und Brenner-Berg und auf den Lohen des Oetz und des Ziller laufen. Die Linie wird sich gegen Süden wenden, ben Xoblcdyet Berg überschreiten und die jetzige Grenz« der kärntischen Alpen erreichen,' sie'wird die Grenze bis zum TarviS-Berg verfolgen 'imd nach dem Tarvis-Berg die Wasscvscheide der juliichen Alpen Oper den Prcdil-Paß, bat Man gart, den Ttteorno (Tttglav) und die Wasserscheide des Poderdo-Passcs von Bo v! attischen utid von Jdria. Bon diesem Punkte ausgchend wird die Linie in südöst licher Richtunggeyeu den Schneeberg verlaufen, das ganze Save Becken mit Zuflüifen ausgenommen. Vom Schneeberg wird die Linie gegen die Küste her um ergehen, so daß Castua, MaMtglie und Volosca in das evakuierte (Gebiet inbegriffen sind. Sie wird desgleichen den jetzigst administrativen Gratzen der jetzigen Provinz .Dalmatien folgen, im Nortxm Lissariea und Trebani, im Süden eine Linie einschließen, tvelche an der Küste von Cap Planca ausgeht und gegat Osten die höchsten Punkte der die Wasfersck-eide bildert dar Lohen verfolgt, so das; in den evakuierten Gebieten alle Täler unö Wasserläufe inbegriffen werden, die gegen Seboniea abfallen, wie die Ctcola. die Kerka. die Butis- nica und ihre Zustüsse. Sie wird auch alle im Norden und Westen Dalmatiens gelegenen Inseln umfassen: PremuL-a, Selve, lllbo. Learda, Moon, Pago und Pmtta Dura in Norden bis zum Süden von Meleda mit Einschluß von ©an Andrea. Busi, Lissa Lama, Toroola, Curzola, Oz-za und Lagesta sowie auch die umliegenden Eilande und Inselchen und Pelagofa mit Aus- nahnte der Inseln Tttrona Grande und Piceola, Bua, Solta und BraMi. All« geräumten Gebiete werden von den Trupoen der Alliierten und der Vereiniget Staaten besetzt werden. Lierbei haben das ganze militärische Material und das Material der Eisenbahnen, die sich auf dem zu evakuierenden Gebia befinden, an Ott und Stelle zzu verbleiben. Auslieferung dieses ganzen Materials (Versorgung und Kohlen inbegriffen) an die Alliierten und Bereinigten Staaten erfolgt nach den von den Obetikomtnandantcn der Kräfte der verbündeten Mächte an den verfchiederten Fronten zu wes senden speziellen Wasungen. Es dürfen keine neue Zerstörung oder Plünderung oder neue Regui uiuntat von den Kindlichen Truppeit ans dan vom Feinde zu räumenden ober von Kräften der verbündeten Mächte zu besetzenden Gebiet «schchen. 4. Die Verbündeten werden das absolute Recht haben: L) einer freien Bewegung ihrer Truppen aus jeder SLvatze, jeder Eisenbahn und jedem Wasserweg des österreichisch-ungarischen Gebiets und des Gebrarr-l^ tzer nötigen österreichisch-ungarischen Transport ntitt e l, d) mit den verbündÄ-eu Kräften alle rare st r a te gi. j che ul Aun kte in Oesterreich. Ungarn für die dat Wierüe»r nötig er- schemende Zeit zu besetzen zu diesem Zwecke dort zu wohnen oder die Ordnung cnckrecht zu erhalten, e) zur Requisition gegen Bezahlung zugtrnsten der verbündeten .Leere, wo immer sie sich befinden. 5. Der vollständige Ab-uyallerdeutschen Truppen innerhalb 15 Tagen, nicht nur von der üalienisck^m imb Balbmsronl, sondern vom ganzen.östtrrttchischun gattsck^n Tertt- üowum Und die Jntemsserung alter deutschest Tamven, welche -Oesterreich-Ungarn an diesem Tage mcht verlasse:! haben 6. Tie Provinzial Verwaltung der ton Oesterreicb- Ukrgarn geräumten Gebiete wird den lokalen Beerben unirr Kvn- tafik her Stativns üommandos der verbündeten O tLupa ritvn stru ppen crnvertr mrt we rden. . 7. Sofortige Heimsendung ohne 6jygersseittgveit aller ^^^gsgefangenen und internierten Untertanen derA filterten, and) der von Lhrm Wohnstätten ent'erntar AmbevölAerimg nach Bedingungar, welche von den verbürtdebai Owetckommmcha;ilen an dar verfchjedenat Fronten festgesetzt sind. 6. D« im evakuierten Gebiet verbliebenen Kranken und Verlort n, de ten müssen von Üsterrrichischzungartschem Personal gepflegt roerden, welches samt dem hierzu nötigen ärztlichen Material an Ort «ud Stelle Aurücktzulassen ist. kand ansnützen könne. Sollte diese Voraussetzung nicht zutveffen, so müßte dagegen Protest eingelegt werden. Eine Erklärung de» deutsch-österreichischen Staat-ratetz. Wien, 3. Nvv. Das Präsidium des deutsch-ö sterreicht- scheu Staatsrates verlautbart: Der Staatsvctt hat in seiner heutigen S-itztrna beschlossen: Der Staatsrat hol die Mitteilungen des Armeeoberkomrnandos entgegengenommen, daß das Armeeoberkommando infolge der vollständigen Lluslösung der Armee sich geUvungan gesehen hat, bat Bedingungen des Ziegers si<^ zuunterwerfen. Deutsck>O esterreich hat keine etgrne Armee. Leine TruppetMupec sind Verbänden zuge teilt, deren slavisch^magtjartsche MehttMt nie!- mehr kämpfen will. Daher ist Deutsch-Oesterreich nicht ünstaitdc, den Kämpf allem Lprtzuseven.. ?lder wenn mm Deutsck--Oes^erreich den Kampf an der Seite des Deutschen Reiches nicht allein fortsetzen Kann, steht es doch nach wievorintreuerFreundschaft.^ um Deuts chen Reiche und will^dw FriedensverhandimiAen in engstem Einvernehmen mit dent Deutschen Rttck-e führen. Es hält an der Hoffnung fest, daß aus dem Zusammenbruch Oesterveickj-Ungams eine staatliche Ordnung hervorgehen wird, die eine lange dauerhafte Gemcitr- sckaft zwischen dem ^Teutschett Reiche und Deutsch Oesterreich be gründet! wird. Ter^Staatsrat erklärt schließlich, daß er die dent I ch e n Ge b i et e S ü d t i r o l s, denen Beictzung, durch Italien es urck.it verhindern Kum, als einen mrabtremtbaren Beshrotteil des dem s d ^öfterr ei dp] dyen _ Staats betraget itr.b daß die vorübergehende Okkupation dieses Gebietes das Selbstzbestimmnngsreckt der Deutschen Lüdtirols nickst aufheben kann. ^ In ihrer letzten Konferenz beschlossen die Staatssekretäre, alle Staatsbeamten nnd StMsbcksteirste'vn deutschem Nationalität bis zur erü>gültigen Nagelun-g der V^whältttisse zum L'taate Deutsche Oeslervetch urtd in Dienst zu nehmen. .Kaiser Karl. Wien, 2. Nov. (WTB.) Kaiser Karl beschied für heule nachmittag die drei Präsidenten derdeutsch-öster- reichischenNationalversammlungzu sich. Wie in parlamentarischen "K-reisen verlautet,, hat der Kaiser den Prüsrdenten die italienischen Waffen still ft andsbe- dingungen mitgereilt. Andrafths Rücktritt. Wien, 2. Nvv. MTV.) Meldung des Wiener KLrre- ^pmrdenzbureaus. Der Minister des Auswärtigen Graf A n- d r a s s y hat heute seinen Rücktritt angebvten. Der Kaiser !-at ihn angenommert. Die Leitung des Ministeriums des AuÄvärtigen überninrmt vorläufig der Sektionschef Freiherr von Flotow. Auch der gemeinsame Fiuanzminifter S p i tz m ü l l e r hat sein Entlassungsgesuch eingereicht. Ttus Nr-garn. B u d a pe st, 2. Nvv. (WTB.) Erzherzog Josef erschien heute vor dem N a t i^o n a l r a l und leistete solgendeu Eid: „Ich, Joses von Habsburg, gelobe bei meiner Ehre, mich den Befehlet! des Nationalrats unbedingt zu unterwer- en und ihn in allen seinen Verfügungen getreu zu untev- tützen." Sein Sohn leistete den gleichen Eid. Budapest, 4. Nov. Ter hiesige deutsche Generalkonsul hat den Nottonalrat um Schutz für die Reichsdeutschen in Budapest g-beten und scinc-rfeitS zng-esach, dahin zu wirken, daß dte Berbrrdmrg zwischen Dentschlmid und Ungarn aufreclster- halttm und der HanLelsvetkehr mrsestört tveitergesührt werde KLatronälrat gab seüte Ztlsage. Budapest, 3. Nov. (Uug. Tel.-Korr.-Brrr.) Die Pro- klamatton, die im Namen des ungarischen Nationalrates durch den P-rSsLenten Hock in Wertrrbmg des rümänischen lttrtrvnal rotes urtd AbgootLmieteln Theodor Mihalt und namens der achpichsn Abgeordneten vom Abgsotch- etm Wilhelm Molozar unter- zetchinet rst, wendet sich an alle Natsr al'tchen und sagt: Jwnitten des blutigen Snrrmes ix-s Wchtffahrt der und Handelsmarine der allrierten und verbündetm Mächte in allen territorialen Gewässern sreige- ge ben wird, ohne daß hierdurch irgendwie Neutralitätsfragerr auf geworfen werden. 2. Ucbergäbe von 1 5 österreichisch-ungarischen Unterseebooten' die sick, in den Sstemeickstschmngarisck>?n Ge- wässenl befmden, oder dorthin gelangen fernen, an die Alliierten ißnb die Perei'ckgten Staaten. VvllstLnd'.ge A b r ü st u n g und D e mobrlisterung aller anderen österreü^sck^m!garÄch«t Un terseebovte, die unter der Bewachung der MiiEn und der Bereorigten Staaten bleiben müssen. Uebergnbe von drei Schlachtschiffen, drei reichten Kreuzern, neun Torpedobootszerstörern,einen Minenleger, sechs Donaumoniwren mit chnn B-- wachung, Ausrüstung tmd Verpflegung an die Miertert und die Bererrtrgten Staaten, die die Schiffe bestimmen werden Me anderen Oberwasserschiffe (die Flußschiffe mit inbegriffen.), müssen rrt o!terretchi!ck>-mnM-rrfthcn Häfen, die die Vereinigten Lta-ctten und die Alliierten bestimmen werden, vereinigt, demobilr srert und vollslchrdig abgerüstet werden. S« werden unter- die Ueberwachung der Miiertor und die Vereinigten Staaten gestellt. <. 4 r JLV { K { * der Schiffahrt aller Schiffe der .Kriegs- wrd Dandelsmarrne der Alliierten rrnd der verbündeten Mächte in der Adria ldie territorialen Gewässer inbegriffen), auf der Do- nau und rhr^ni Nebenflüssen innerhalb d?s Sstee^lch:sch-mr- gartschen Gebrets^ ^ie alliierten imd die verbün'oeben Möchte werden das Reck.it h.rben, alle Miw.?rfeLer ausßnnaumen und die Lperren m zerstören, deren Lage ihnen angegeben toerden muß. .Um,vre Fveiheit der ©Erlm auf der D-ona u zu sickerrr, dürfen du Alliierten nnfc»^ ^rtrlni/nfeit Staaten alle Beftstigmtaen und Berteidig'.mgswerke entweder besetzen oder v erLeidigen ^ Blokade seitens der verbündeten VJeadtf. unter den gegenlvärtchen Be^ngirngen Oester- rcichlrsch-tmgariiche Schiffe, die auf der Fahst angettosfen' werden unterlregen der Kaperung. Unberlil-rt bleiben die Ausnahmen, dre von seiten einer von den Wiierten tvnd dm Bereniigterr Staaten eingesetzten Kommissron werden zugelassen werden 6. Bereinigung und Belaisung aller L u f t st r c {t f r a,f t e ber Marine in einem von den Miierten und den Bereinigten Staaten bestimmten Hasen. 7 Evakuierung der ganzen Küste,md aller Han- del6Hafen dre von Oriterreich-Ungorn außerhalb des nattv- nafen Gelnets besetzt sind und Ueberlasfung des ganzen schwim- meuden und Schissal/rtsMaterials, der VerMgmtgSoorräte und Navtgattonsmrttel jeder Art. 8 . ?^enutz,mg aller Land-und Seebefestigungen und der zur Zerterdi.gn.ng von Polo eingerichtetm Inseln sowie der Wertten und des Arsenals durch die Miiertetr und die Bereinigten Staaten. 9. R ü ck g a b e a'fer von Oesterreich-Ungarn den Alliierten und verblmdeten weggenommenen Handelsschiffe 10. Verbot jedweder Zerstönmg von Anlagen oder Material vor der Räunnmg, Uebergabe od.r Rückgabe - U J RÜ !? ab€ü J kr Gefangene n der verbündatnMöchte nEZn 0Ild > tzer Handelsmarine, die sich in der Gewv t Oesterreich-Ungarns befinden, ohne Berpslichttmg der Ge- genier ttgken. Hierzu wird bernerkt, daß die vorgettonnten Waffenstillstandsbeoringungen ohne Präjudiz für den spä- :L C . 1 ^ b n a v g en o m m e tt itntrbett. Es wurde dabei voran')ge,etzt, har, he Punkte 4 lLand) und 1 iWasser) nicht s« u verstehen sind, daß die feinoliche Armee die rere Bewegung z.u einem Angriff auf Deutsch- ürttigrn Srurmes des Weltkriegs bildet es unser wichtiges Be- unser Volk r»>n UMiberen Leiden und Verheerungen zu verschönert und, wars immer auch irt rtal-er oder ferner Zukunft emtreten mag, das veryelüiche Blutvepffeßen und die vergetckiche Bermögensverhcerung zu verhüten. Wir sorderit daher alle Sö^re der ungrrschen. ruvränischen urck> sächsischem Nattort auf, mit- etn-curder m Berührung zu treten, dett riuEren Frieden durch gegenlettige Berstäntn.Mnq mck) -ngensert4ges Vertrauet! zu ge- wahrlepten und zu diesem Zweck in gemeinsantem Einvernehmert alle Mt^alitäten festzustellen, durch die mmttteit von Ereig- mit'en, die vielleicht eintreten könnten, die Sicherheit der Person und des Vermögens gemeinsam und am besten gewahrt werden kmtnte. Der Wafferrfti 8 stand zwischen Türkei und Entente. London 1. Nwv. lWTA.) Nettter. Ter mit der Türkei abgl-schlvssone Waffenstillstand «tthölt folgende Bedingun gen: 1. Oefftcung der Dardanellen und des Bosporus und freier Zugang zutn Schtvarzetr Droer. Besetzung der Forts in den Dar da-nellen^imd tm Bosporus durch üerMinbete Truppen; 2. Tic Lage aller Minenfelder, To:püdola aziervorfichttmgen und ^ ariderer ^Äperrutittel in dert türkisckzm Gewässer,t wird mil- gzteitt imb bei ihrer Zerstörung oder Besettigung Beistand oeleistel 3. Alle- verfügbaren Jnjvrmlttionen über Minen im Schüoamen Meer smd mitzuleilon; 4. Alle Eiertetl KriegsgeftrngEn und Internierten sowie dir gefangenen Armenier sind in .Kotrstantinopel zu versammeln und bwtngungsloZ den Alliierten zu. übergeben: 5. Sofortige DemLEsierung der türkischen Armee mit Aus- wchme ivicher Trupveit, die ftcr die Bevxuchmg der (tzrense und ^ Auswchchechalttrrry der rnneven Ordnung erforderlich sind Der Efiektivve?Land des Heeres und seine Verteilung werdet! später mm, den TMiiertzm rmch vocheriger Beratung mit der türkischen Regttrung festgesetzt; ru^JL ^Eeferuirg Mer Kriegsschiffe, die sich in den tÄMchm GSvcrsfern ooe^ m ben von der okkupierten Gewässern be- fmden Ttche Lchrffc ,rnd in von der Entente bezeichneten türki- jchen oder m anderen Häfen m intmtienerr, mit Ausnahme solcher uemeren tzahrzeuge .die für den Polizeödieust und ähnliche Zwecke rn den ^tirki schm Hlohsits-Mwässern inottoerrdig finb; rLJS* ^halten das Recht, alle stEegischen Punkte zu besetzen, falls eme Lage entsteht, die die Sicherheit der Mner- ten oedrol-t; JJ*- EiiM SchWn stehen sämtliche Häfen und Anker- Plötze die augenblicklick- m türkischen 5)änden sind, z^ur freien Verfügung. Femdltchen SckMen ist! ein derartiger Gebrauch zu verweigern. Aehnl»cke Bedingungen sind auf die Deinsbilisieruna der Armee anMtoenden: ^ 9 Me Sck,iffsreparattm>cwrlchttmMt m sämtlichen Höfen und Ärs-enalen werden zur Verfügung gestellt; 10 . Die Alliierten besetzen im Taurus die Tunrnelanlagm. . l h ? ac Zurückziehung der türkischen Truppen Mordwes^Persten bis Enter dre vor dem Kriege gültiga Grenze ist beretts bewUen worden urtd Witt) ausgesübtt werden, ^re Rcmnrung ernes Tetles des Kaukasns durch die türkischen Trup- Der Sfcft ist }u ränmcn^veun^s Ä^e^pE 9efürbnt mti> ' ^btm pe zuvor die dortige ■ff Drahtlose Telegramme und die Kabelstattonen komnmn un- telecnamnw^^ E ^ Alliierten außer für türkische Regicmmgs« 13 ■ T^ürkei wird verboten, irgendwelches Marine-, Militär- und Handelsmaterial zu zerstören. ^ ^^eichterungen werden für den Ankauf von Kohle Oel Drmnstoffen und ScknffSmatercal, die türkischer Produktion' sind' gewahrt nachem zuvor die Bedürfnisse des Landes befriedigt sind', Nichts von dem ^wähnten Matettal darf exportiett wcrdem Jlö. Alle Bahnen srnd unter die Kotttrolle alliierter Offittere m ^llm, emschlteßlich der Teile der transkaukasischen EisenbaMien, /?rkttcher Herrschaft sind, und die zur fftteu, und vollstandtgen Versugitug der alltierten Bchördtm zu stellen inb .' c wobei d en Bedürfnissen der Bevölkerung in anEmeffetteä 3>«chmm« öetxaacn wird .Diese Bestimmung ttMeßt die ^,rynng von Jtmnim ourcy ote yurctenm tn pcy. ^re murret wrrv keinen Einspruch gegen die Desetzurtg von Baku durch die Alliierten erheben. 16. Auslieferung aller Garnisonen im Hedschas, Assvttett Bemen, Sytten und Mesopotamien an den nächsten verbündetol Kommandarrten und Zurückzichurrg der Truppen aus Cilitta mit Aitsttahme derjenigen, die notwendig sind, um die Ordnung aufrecht zu erhalten. 17. Auslieferung aller türkischen Offiziere in Düpvlis unh der Cyrettaika an die nächsten italienischen Garnisonen. Tie Türkq verpflichtest sich, die Versorgung dieser Ossitteve und jede Verbum düng mit ihnen ttnzusttllen, sollten sie dem Befehl, sich zu ergeben, nicht Folge lttsten. 18. Alle Häsen in Tttpolis und der Cyrenacka einschsießÜch Misurata müssen der nächsten verbündeten Garnison ausgelirfert werden. 19. Alle deutschen und österreichischen Marine-, Militär- und Zivilpettonen müssen innerhalb eines MmuaS aus den türkischen Gebieten entfetmt werden. Die in entfernteren DisttÄ- ten besindlichnr Pettonen müssen so schnell wir möglich abge< schoben werden. 20 . Tie Türket verpflichtet sich, den Anordnungen nachzu- kommen, die Bcstin'M"ngen über Ausrüstungen, Waffen- und Munitiousror' all betreffe t, ei,sich reiflich des Transportes deS- kenigen Teiles des türkischst Heeres, das nach Punkt 5 zp demobilisieren ist. 21. Ein Vertreter der Verbündeten wird dem türkischen BettorgungSmitnstecium bergegeben, um die Interessen der Ver-- bündeten wahrzunehmen. Diesem Vertreter werden die dazu nötigen Vollmachten geeedn werden. 22. Tie türkischen Ktteasgefarrgerten stchen zur weiteren Ber- fugung dcr verbündeteit Möchte. Die Entlassung der türkisch Zrvügffcmgcnen und solck-er Gefangener, dre das mililöttsch- Alter überschtttten haben, wird in Enoägung gezogen. 23. Die Türkei verpilichtel sich, alle Beziehungen m den Mittelmächten auf^ugebeir. . , 24- Für den Fall, daß sich in den. sechs armenische» Unorbnungen zeigen, beleckten sich die Verbündeten das Recht vor, irvendttneit Teil dieser Vilajets zu besetzen 25. Die Feindseligkeiten zwischen den Berbündete-r and der Türkin hören am Donnerstag den 3t. Oktober um 1 2 Uhr mittags auf. Die freie MeinungsSritzerurrs. t f Iin - 2 Nvv lWTB. Trr DbenrriKtAw dttehlsl-alA-r hat den stttlvertretenden Gcneralkommandos, Gouvernements und Kömmanvanttrom folgenden Erlaß z.'.ne. en lassen^ Dem Grundgedan fern der Neuordnung unseres LtaatswesenS ent,prur-t es, rveim dem deutsckMt Volke in w-tttl-er-igster Wlise öur freien Meinungsäußerung in Wort und ^chrtff gegeben ivitt». Ungchindert soll es sttne Wünsche mid Mscwuck bttugen Können. Beschränkung sollm ohne .Nüchrcht auf dte Patttteir nur nach Maßgabe der ft'l^nden Be- ttmTmmgen erutretm: I. Versammlungen. 1 . Me ösfvtt- llchen und nichtöpentlicktm BerfammlitNgen sind 511 gestatten Ein darf nur eintrden, wenn ihr Zweck den Straf-te'etzen zu- ME^klänft oder, wenn es das Ftvteresfe der Kriegöffi!n-.mg, des oder der Aar rechterhaltrtng der öffentlichen Sülter- ? Me Verjammlungen, in deneti öfsent- llche M.gele^chelwn erörtert werden, sind mnneldep'lichtig und vom Emb'-ru^r mtndesretrs 48 Stundert vor Beginn der Versaiwn- Angabe des Ortes, der Zeit, des Verband tun gsgegew. m ö SfÖ rf ^ sn 5 t W>N« bet i>«Sotijci schrHllichanM. 'Vrl, 1 - Anichlutz an bic Ausführungen t>er vor. sofLN sie sich in dm Grenzen ^5'^^halln. Gfwrffchfftsversammlun2en! mrL ^.Anmeldepflicht befreit, sofern sie sich in dem Rah- -r Bestimmung des Gesetzes vom 26. Juni 1916 bewegen in denen öffentliche Angelegenheiten er- örttrt werden, können überwacht- werden. Sie sind atckzuLösenu ^\2L U T ctt *SFL t T bestehenden Gesetze aur^orbert wtttz ^ w RuhesWruugrm oder Gewalttäri^^t kommt. >;m mwt.gcn bletben dte Besttmmimgen deS $ 14 des Rcjchsver- ™ I9 °^ maßgebend. 4. Vettonm hir wiederholt Anlaß zur Auftösung von Versammlungen aus i%L ] awben haben, können durch Entschttdtmg deZ Odmmckttarbefehlshabers vvm Auftreten als Redner in Beesamm- lungen ausgeschlossen werden. Im Falle de- Zuwiderhandttm, ist die Versammlung attfzulösen. 5. Don den vorstehenden Mchcktttte« darf rmr av-geiv'.chert werden, wenn es sich um eine milder? Hmth- N^Uüdes Berfammltmgsrechtes handelt. Aus außergewöhnlichen! Verhaltntsien sich ergebende außergewöhnliche Maßnahmen dürfet sofortiges Benachri/chtigung des Obermllitärbesehlsg lErs ergriffen werden. 6. Alle bisherigen Mchllimen mtb An- or^Ttgcn auf bem ^ 1(^6 des Bersammlungsrechtes, die zu Vorstehendem rn Widerspruch stehen werden hiermit aufgelwben. 5 cJ 1- Zensurmaßnahmen gegenüber Zeitungen und sonstigen Truckschrlften diirfen tutr erfolgen, wetm es das Jitteressa «r Kriegführung, des Fttedensschlusses oder der AusEerhalttmg der chwttlickien Sicherheit u nbedingt erfowert. Soweit Maßnahmen der Knegfühiung in Betracht kmnmen, ist die Zensur des redakttr^ nellen Testes von Zeitungen und fonsttgen Drckckschttfteu lediglich mr Sanne der Bekanutmach'..ng des Rttrhskanzlers betreffend das ^^bot von Verösfentlickflmg über Truppen- oder Schi.ffsbetvegungen! oder BerbndiMmgSmrttel vom 6. Februar 1918 sReick/oanzttger vom! «. Februar 1918» Mlsznül^n. 2. Tie Vorprüfung für alle Nachttch-. den und Aussätze Militärischen Inhalts bleibt bestehen. Streng muß darauf geachtet werden, daß nur tvegen Verletz'.mtt Zw. der Interessen der Knegfülwimg eingegttffen wird, und daß .fr BerösfenllickMugen, die neben Militärischen auch politische Fragen behandeln, nicht Bermilassung gibt, Streichungen! mtch rn den lediglich polittschen Teilen vorzmiehmen. 3. Dre Verhängung der Vorzensur über Zeilimgen ufw. darf in Zukunft nur noch Mit Gmwtlligmrg des Obermilitärbefehls'habers erfolgen. 4. In Kraft bleiben vorläusig: 3 ) alle die Bestimmungen über Behandlung von Rohstoff- und Ersatzstoffragen, Ausfuhr/ Einfuhr, Durchfuhr von Zeitungen mtd DrucksckiriKen und Bchaudltmg der Anzeigen in Zettmtg^t und Trucffck»ttsi«r, d) die im Interess« , getvoffeiten Bestinrnumgen über fachucksfeu sch tst sich« Veröffentlichungen nnd der Nachdruck mts den Bettiuer itnd Prr>« vinzblctttern. 5. Me anderen bisherigen Zensurbestimmungen treten außer Kraft. (gez.:) S ch e Ü ch, Generalletrtncmt. Aus dem Aeiche. den- Dt, «»rniblLmng der Regrerung in Bayern. 2 - ’.'iot). (®m Nichdmntlich.) ©k StiTTOftwiw. Ä-ffntmtn mefert: Der S0mteie tMf 3 die durch das SBcrtrvrucn ber Kwnc brrtifmeii Staate mfmrter znaleich hntent*) tarn dem Vertrauen des Land- ^?// «ls de r verfass,incismässigen S^rtretun-, des bayrischen NEldmm nach diesen Grmnd- JfL*' 1 l, iu erm ®? ,, * en ' baten sämüiche Minister die ftrme w tot 3Mmifterfter(en. Darauf beauftraqt« to ®mp be« Staalömtmfier v. Dan dl in einem .weite« . 2 (WTB. Nichtainllich.) Die „Karlsruher A/IV .'IT 1|| Karlsruhe, 2. Nvv Zeitung^ zur Frage dev Neuoronung in Ba- d e n ftssgenden l-allxrmtlicLen Artikel: Das Staatsmiuistettum ält bescklossen, sofort Gesetzentwürfe ausarbeiten zu lassen über me Emsulnnmg ber Verhältniswahl für bic SBaMTiir Kammer in* fite die Wschtsstma ber Kassenwahl in mernden. Ferner Mrd die Regienmg die Aufhebung des Vara- 9 rach^n 40 ^ der Verfassimg Vorschlägen. Nach dieser Bestimtmrug T ^ 3^ int Kammer, das ein lvsosix-teS <^taaisamt cirmmml ober tm Staatsdienst in ein Amt ttuttttt. mit wachem frnfcwlmg oder ein höheres Gehalt perhrnbert ift, Lch und Sttmirre in der Kammer und kann reine Stelle in bejr Kammer racr durch Neuivahl toiedererlaugen. Zur Beschluß &K ^ mm 1919 ' ^ auße ooudemlicA »mb tmnb. Gießen, den 4. SmamtS« 1918. j? ^ 8 full Weyen bcr mxh rmm i er besuchenden ern- pKü e*$öutv.* i^Rvtccn der r^triebÄage faßen tx>'n 4 N^xrnvber ab wEchm luxt, nm-lsUchmde Bte Iwrflbergelxv mts: T. 421 (W) ?b 4 00 N., L-mimr«. «n 5 LZ N., T. 1901 (W) Ltnwuvg K 5.28 N., %ftni «i 6.51 N.. T. -4002 (W- (Äetzm »b 8.10 V., Ltmltrrg an 9 29 V.. T. 4902 (W) Limburg ab 9.38 V., Coblcnz •J, W.oO.. T« SBaj>cnyit)ll der raxb verblribsuden Züge mnft in Lowe dem -bcrufä** und banrogarbisen Reiseverkehr dienen. TO< tuitä imlwmgi nötigen Viersen sind M uirterlüssen, da andern- xkUlS emsckm eideildere Dtatztmtzman »irr EmschrLEtma, des Per- somarveich'hrs nicket yu vermeiden sind. Liehe Bekairrrtmachnng. . dl us d e m Stadttheaterbureau. Nochmals sei ans t»e morgige Ausfübrmw des Schauspiels Ein Frühlings^ v P i e von Ä von Myserli.ua yin^ewieseu, die mögen wiederholter KvaulbeitssLlle bisher vtrschoden werden mutzte. Tie sorg- fälLigen Proben flonden unter Äertivra des Herrn Adolf Telecky, und das gesamte verfügbare Personal ist in dem Stücke beschäftigt, das bei dem jüngst erfvlgtckn Tode seines Verfassers Mieder vielfach und sehr anerkennend in der Presse erwähnt morden ist. Bei dev Erstausführrrng des Werkes 1906 noch im alten Hause hatte die eigenartige Dichtung einer! ausgesprochenen Erfolg zu verzeichnen. ** Die ttctf« 9ef6l* «rülLrg Ä Laudach. Dm'Vwvohnern von Birklar wird zur Bermindeonng des Bargeldumlwcss dringend künftia ihre Steuern und sonstigen Schuldigkeiten tat die staatliche J6af)e dimch Ueberweitzorg zu entrichten. Starkenvurg uno Rheinhessen. ** Mainz 2. Mw. Der einzige Sohn des DrovstzkaL- d i rrk tov s von Oberhessen, Leutnant d. R. Wilhelm Usinger, der im ?lüAtst ds. Js. im Westen gefallen ist, wttrde nach UeberfAnsM, der Leiche Montag uachmittoig mit militärischen Ehren im FamLien- grrab des hiesigen Friedhofs beigesetzt. Neben den tzcmeilienanaeyo- rigen wohnten u. a. PrvvinUaloirektor Geheimerat Best unb «rr- gcrmeistcr Dr. KLlb der Tvauerfeier bei. verkmischtes. Ein großes Eisenbahnunglück in Amerika. Nenyorf, 2. Nov. (WTB.) Ruf der Nntergr und vayn in Brooklynistrm Tunnel ernZugentgleist, wobei 8 5 Personen getütet und fast 200 verletzt wurden. Ter Zw, führte 900 Passagiere. Es spielten sich schrecÜiche Svenen ab. Mete Menschen wurden unter den Trümmern, die Fsuer fingen, begrabe». Das Unglück wird der Unerfahrenheit des während des Stneife »er- nxndeten Zugführers ^geschrieben. B ü rg erk i n d ergarten Wlrderb«Ki aB Dienstng 5. NeTember.O M Heut« morgen um 8 Uhr verschied nach kurzem mit Geduld getragenem Leiden mein lieber unvergesslicher Mann, der treusorgende Yater seiner zwei Söhnchen, unser teuerer Sohn und Bruder, unser hoffnungsvoller Schwiegersohn und Schwager Karl Häuser, Postbote im Alter von 28 Jahren. Im Namen der tieftrauemden Hinterbliebenen: Frau Christine Häuser geh. Philipp und Kinder Familie Balth. Häuser XIT. Familie Johannes Philipp I., Wagner ‘ nebst allen Angehörigen. Watzenborn-Steinberg, den 3. November 1918. Die Beerdigung findet am Dienstag nachmittag 3 Uhr vom Trauerhaus in Wataenborn, Unterdorf 9, aus statt. ' 8482 Danksagung W4 m Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste, der unS betroffen bat. sagen wir auf diesem Wege unsern tiesgefühlten Dank. 06Ö97 Im Namen der tiestrcmernden Hinterbliebenen: Emilie Eckhardt geb. Diehlmann. Gteven (Lvdwigftr. 401 den 2. November 1918. Verschittie föttten Mittags- u. Abend- tisch, sowie ein gut mödl. Zimmer von einem Herrn für sofort gesucht. Angebote mit Preis unter 06898 an den Gtehener Anzeiger erbeten. Lad« mied in Gießern Bahnhofstraße 38 als °** IS Heilkundiger niedergelassen. ßfrMkitaaAtn $—11 Ukr. Hermann Jochem. Wi m Nachruf. In einem Feldlazarett starb am 28. 10. 1918 der J ÄttS Nomienrofh Inhaber der Hess. TapferkettSmedaiNe. de- Sti. SreaHe- S. ». 1. Alaile. Voraeichlagen -sr GrekdeNe« Berdteustmedatüe. Im Kampf um Deutschlands Ehre erhielt Heiar. Rtnker am 28. !0. die TodeSwunde. Er war im Re atmen l Prinz Karl wegen seiner erstaunlichen Äalrblüttgkett, seiner nie ermat. lenden Eurrgie und seit ^ treuen Kameradschaft bei Ölff-reren u. Manasthusien bekannt u. beliebt. Se.tlL Untergebenen verlieren in ihm einen Führer, dem sie blindlings vertrauten und den ne verehrten. Ein Kamerad, ein Freund ist unS durch den unerbittlichen Tod entriffen worden. In tiefem Schmer- und treuem Gedenken: Der' Kornpasjni 6 fllhr 0 r, die Unteroffz. u. SchlUzen der 3. Tflasch.-Gew.-Komp. Infanterie-Regiment 118. S 4 i 7 D Allen Kameraden und Bekannten die traurigcNachricht,daßunsertreuerFreund,der Kanonier Wilhelm Weber «i Tnhüder des Eisernen ArenzeS 2. Al. SB I infolge einer erhaltenen schweren Verwu«. düng den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist. Seine Freunde: Ach«. Fviedr. Lndwig, z. Z. in Urlaub Friedr. Grotzhnu-. Lützellinden, den 4. Nov. 1918. OSSI« Sonntag morgens 8 Uhr entschlief sanft nach kurzer, schwerer Krankheit unser lieber Vater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, der Landwirt Johannes Deibel HI. im Alter von 72 Jahren. In tiefer Trauer. Familie Heinrich Deibel Karl Deibel Familie Heinrich Erbe Witwe Wilhelm Deibel Familie Friedrich Deibel Ernst Deibel, z. Z. beurlaubt Familie Ludwig Deibel nebst allen Angehörigen. Lollar, Gießen, Mainz, den 4. November 1918. Die Beerdigung findet Dienstag den 5. November nachmittags l 1 /* Uhr in Lollar statt. 0 ««*2 mm Nach Gotte- unerforschlichem Ratschluß j ist unser innigstgeliebter Sohn, Bruder und Bräutigam Stalefret Zr. Hilf ßsth in Gotha nach kurzer, schwerer Krankheit im 28. Lebensjahre von uns genommen. In tiefem Schmerz Die trauernden Hinterbliebenen: «dslf Httth und Fra« Paula Huth Julie Fuchs, Witwe, als Braut. Friedberg i. H., Darmstadt, 30. Okt. 1918. Die Beerdigung findet statt: Mittwoch den 6. November nachm. 3 Uhr von der Fried- hofskapelle aus. 8419 Freitagabend 12Uhr entschlief nach kurzer schwerer Krankheit meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Pflegemutter Fra« Margarete Stecker geb. Hammel im Mer vo« 52 Jahren. In tiefem Schmerz: Justus Stecker Heinrich Stecker z. Z. im Felde Wilhelm Stecker «. Familie Ludwig Müller Christian Stecker «. alle Angehdrigcn Alten-Buseck, Wieseck und im Felde. Die Beerdigung findet statt: Dienstag nachm. 2 Uhr vom Sterbehause Friedhofstraße. Vf.?;* Todes-Anzeige. Am 31. vorigen Monats nachm. 3 Uhr entschlief nach kurzem, schwerem Leiden in Darmstadt meine liebe, gute Frau, die treusorgende Mutter ihres Söhnchens, meine liebe Tochter, Schwiegertochter, unsere gute Schwester, Schwägerin und Tante Dina Wahl ge b.worch im Alter von 27 Jahren. In tiefem Schmerz: Gustav Wahl u Kind Frau Johanna Worch Wwe. Familie Wahl Familie Arnold Milly Woreh Familie Schaub Familie Heinrich Worch Georg Winkelhaus u. Frau Lotte Worch [geb.Worch nebst allen Angehörigen. Gießen (Frankfurter Str. 93), Leusel, Saarbrücken, Seattle (Amerika), den 4. November 1918. Die Beerdigung findet statt: Dienstag den 5. November nachmittags 3 Uhr auf dem neuen Friedhof. LLinfziger-Vereinigrmg 1862/1912. Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von dem Ableben unseres lieben Freundes und AltsrSgenoflen Zakob hsrn geziemend in Kenntnis zu setzen. — Die Beerdigung sindet Mittwoch nachmtl ag 3 Uhr statt und wir bitten um vollzählige Beteiligung bei t Mbtn - Der Vorstand. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgänge unseres lieben Bruders WUhslnr sowie für die überaus zahlreichen 5krrmzfvenden und insbesondere für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers NteS und allen denen die ihm seine letzte Ehre erwiesen haben, sagen wir auf diesem Wege unseren ttefMühlten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: . Karl Ra« Familie Heinrich Roth Witwe Familie Wilhelm Roth. Hattenrod, den 2. November 1918. 06T>83 Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, gestern nachmittag um 1 Vr Uhr unsere innigstgeliebte, herzensgute Tochter, meine teure, unvergeßliche Braut, unsere liebste Schwester, Schwiegertochter, Nichte und Gote Elisabeth Albach im Alter von 25 Jahren nach kurzer, schwerer, mit großer Geduld ertragener Krankheit durch einen sanften Tod zu erlösen. In tiefer Trauer: PaiBfüe Heiurfch Albach VII., Polizeidtener Heinrich Nebeling, z. Z. in franz. Gefangenschaft Familie lohannes Nebeling Margarethe Modus nebst allen Verwandten. Burkhardsfelden, den 3. November 1918. Die Beerdigung findet Dienstag den 5. November nach mittags 3 Uhr statt Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß entschlief het.f, „„o,* .. , ... . , t-eicten mein treue,-, herzensguter Gatte, der liebvolle, treusomende V fer ^ " \r schweren, mit großer Geduld getragenem Schwiegersohn, Schwager, Onkel und Neffe, der * se, ner mdcr, mein innigstgeliebter Sohn, unser guter Bruder, Betriebsführer Johann Zeiler vor 4 Monaten in Feindesland derselben Krankheit erlegenen Bruder nach kaum vollendetem 38. Lebensjahre. Er folgte somit seinem Heinrich in die Ewigkeit. Im Namen der tieftrauemden Hinterbliebenen: Emma Zeiler geb. Jung und Kinder Curt und Erni. Ilsdorf, den 3. November 1918. Die Beerdigung findet Mittwoch den 6. November nachmittags 37, Uhr in Ilsdorf statt. 8431 KWW VHcdcrschcu war ooswt Hoffnung. »—■:,tr‘ -* ~ w™ Musketier Ludwig Müller 8« EOBSafllifl lBfaKtaris>Rn9lnMl «K« - . ^ 8 * IafaatarU'Roglamt m UHrttr In Elntr». Erwa.s II. D. isd ler^ U i 3 ,b M T.^rktH.arfain, «stÄÄSÄjcÄÄTjÄ sät --- Die tiefgebeugten Hinterbliebenen: Ellswfcethe Heiler als Leb werter LMdstHramann Appel mad Katkariie Apjiel geb. Hüller als Schwester Mu.ketier Heinrich Müller, z. Z. im Feld, als Bruder _ KanonIer •»«‘■«une, Müller, z. Z. im Feld, als Bruder. öeMwi,flJ i ÄÄd Bttdtfingahausen, den 31. Oktober 1918. ■ : W/ ' W, Statt besonderer Mitteilung. Todesanzeige. ,2V- Uhr^ verschied sanft und unerwattet nach kurzer Krankheit mein lieber, guter, treusorgender Vater Geh. Baurat Ludwig Roth im 75. Lebensjahr. In tiefem Schmerz: Carl Roth, Oberleutnant d. R, z. Zt im Felde. Gießen, am 2. November 1918. Die Beerdigung findet Mittwoch den 6. November nachmittags 7,4 Uhr auf dem neuen Friedhof statt 848t mein snn!A/.»Ä.!"nn tmld.n Smmi, lmdÄhw";:,"nd On k 7 0rg " d " V ‘“ r ' “"»l!™«, Jakob Horn, Bäckermeister im Alter von 56 Jahren. In tiefem Schmerz: Fran Anna Horn geb. Hubeier Fr»n Toni WIsseergeb. Hom tunst©! Horn Konrad Wiener, z. Z. im Felde Kar! and Anni Wissner nehst allen Verwandten. Giessen, Steinbaoh, Gross-Umstadt, Gusse], ßijswijk (z. H.) Die Beerdigung findet Mittwoch den 6. November u m. vom neuen Friedhof ans statt. November nachmittags 3 Uhr 801 Tiefbewegt teilen wir Freunden und Bekannten ft^Hehi* 3 M nUr Kr *”t.nla ger mein innigst- End Onk,^°°' nn8ereUterVttter ’ Sohn - Lmd«-, Schwager der Molkereibesitzer Heinrich Grieb Jy Inhaber des Eis. Kreuzes II. KI. n. d. Hess. TapferkeHswedaille in der Nacht vom 1. zum 2. November, 1 Uhr, im Alter von 41 Jahren in die obere Heimat abgerufen wurde? Im Namen der Hinterbliebenen: Christine Grieb geb. Volk. Kirtorf, Dorf Gill (Oberhessen), Giessen, 2. November 1918. Die Beerdigung findet am Montag den 4. November in Kirtorf statt. V» ^ Uhr nachmittags in 8412 Todes-Anzeige. sanit aorseuder Valer seiner 2 Kinder, unser Ueber S^hu und ™h w ™ r I Johannes Oiemotz im Alter von 31 Jahren. Buchhalter Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: ÄST" «eh. WlMkelhan. Familie Peter Oiemotz liebet allen Angehörigen. Londorf, Gießen, den L November 1918. Die Beerdigung findet Montag 8 Uhr statt Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste, der uns betroffen hat, sagen wir auf diesem U+ n?, ™ nseren n tle fe efühl * en Dank, insbesondere danken wir r,r,T P r ^ ° r '- I ? reu ,l chen kür die trostreichen Worte am O^ade, für die vielen Kranz- und Blumenspenden der Ver- Freunde und Bekannten, sowie den Kameraden FU den - n ' dl u unserem lieben Entschlafenen die letzte Ehre erwiesen haben. Im Namen der tieftrauemden Hinterbliebenen: Familie Schmidt Hausen, den 2. November 1918. 06601 Danksagung. m Für die vielen Beweise der Teilnahme an unserem schweren Verluste sagen wir aus diesem Wege herzlichen Dank. Elsbeth Schlicht Anna Albrecht Li klein-Albrecht Fam. Rechnungsrat 4202 (W öicfeen ab 8.10 V., ÖfcnTnno cm 9.29 B., T. 4902 (W) Limburg ab 9.33 B, C^blen- an 10.50. Tie WagMz«hkl der nvch vecbleibaidcn Züge innß in. erftt* Sink dem Berufs- icnd bmtoanbften ReisevcrMlr dienen. Me nicht unbedingt notigen Reisen sind zn unterlassen, da andern-, Hall-S einsck«eidsidere Diatznahmen zur Ern-schnÄnikirny des Per- savenveekehrs rnck.L xu vermeiden sind. Siehe Bekamttmachaurg. ** Aus dem Stadltheaterbureau. Nochmals sei aus dLe morgige Auffübruim des Schauspiels „Ein Frühlings«« opferi" von Ä. von Karserlirig hingewieson, die wegcni wiederholter Krankhekssalle bisher verschoben werden musste. Tie sorg-- fülirgen Proben ftanben unter Leitung des H^rrn Adolf Telecktz, und das gesamte verstkchare Personal ist in dem Stucke beschäftigt, daS bei dem hingst erfvlgtchr Tode seines Verfassers wieder vielfach und sehr anerkennend in der Presse erwähnt nwrden ist. Bei der Erstausführung des Werks 1906 noch im alten Hause hatte die eigenartige Dichtung einen ausgesprochenen Erfolg zu verzeichnen. ** ©te ne«« »eGchDSattfttote »tf 80 3§«rf V «flif " Wasserzeichen «rthLt. Die r. Die B^rde ' Schier he^ftellt, da- den EtticheS Grpße betrüg Ur^ Jtt »enteil lrE. 13 1 /* Zentimeter Die Bcnderseite glteden sich in zwei deutlich geschiedene Teile, einen Hauptteil rechts und eine sllebenteil links. Beide Teile tragen erdbraunen Unt erdrück, der im Hauptteil die ganze F'äck^ «mummt und d«r Reichsadler enthalt. ** T ie St LdLische Fortbildungsschule Gießen für daS Winterhalbiachr 1918/19 beginnt Montag den 11. November ds. Js., nachmittags 4 Uhr, im Schulhcmse West-Anrage 43. Shehe Anzeige. ** Die Zwischenscheine für die Schatzan. Weisungen der 8. Kriegsanleihe wrd für die 4VsSchatzanwci- fungen twii 1918 Folge 8 können vom 4. November ds. Js. ab in die entxMtigvn Stücke mit ZrnSschernen LMgetMtscht werden. £fd?tf pielhaus, Bahnliofftrcche 34. Ab morgen Dienstag wird ein Dewkliv-'SckilEr in 6 Wen: „Der goldene Pol" ein mysteriös^ Tlüenteuer mit Harch Higgs in der Hauptrolle gegeben. Anherdem der Lustspielschlager: „Lnck-en mit b*srf süßen Schuhchen". in der Hauptrolle Emil Sondermann und Richard SeniuS. < nfrno piksten. ** Lich, 4. Nvv. Grvßh. BezirWasse in Lich unterhält ein lPostschecll" t" bei dem . fischeckami Frankfurt a. M. (Nr. 2020) «ch I fcfctM rt Wto te fet in «Gieße». Grürckerg m*> Lmrbach. Den Anwohnern mm Lich und Birllar wird zur Verminderung des Barycldumlanfs drrng er » künftig ihre Steuern und sonstigen Schuldigkeiten an tne swsttttye Kasse düoch Ueberwechrug zu entrichten. Starkenburg u,ro Rheinhessen. ** Mainz 2 Nov. Da einzige Sohn deS PrvvmlzM- direktorS von Obahesson. Leutnmrt d. R. Wilhelm U singer, da im August dö. Js. im Westen gefallen rst, wurde nach Ueberfnhrun« der Leiche Montag nachmittag mit militLnschen Ehren un FamLvn- gral- des hiesigen Friedhofs beigesetzt. Nvben den K^nlrenanaehp- rigen l v v^r to u u. a. Propinzialdirekror GeHeimerat Best un» Bürgermeister Dr. KM» der T ronerfeier b ei. Pemtifd?**** Gin großes Eiseudahnnnglück in Amerika. Neuyvrf, 2. Nov. (WTB.) Auf der Untergrnndvkchn in Brooklyn ist im Tunnel ein Zugentglei ft . wobei 8 5 Personen getötet und fast 200 verletzt wurden. Der Z>W führte 900 Passagiere. Es spielten sich schreckliche ab. B«le Mensck^n wurden unter den Trümmern, die Feuer fingen, begrabe». Das Unglück wird der Unerfahrenheil des während des Stosi» Verwendeten Zugführers Migeschriebcir. _ i Heute morgen nm 8 Uhr verschied nach kurzem mit Geduld getragenem Leiden mein lieber unvergesslicher Mann, der treusorgende Vater seiner zwei Söhnchen, unser teuerer Sohn und Bruder, unser hoffnungsvoller Schwiegersohn nnd Schwager Karl Häuser, Postbote im Alter von 28 Jahren. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Frau Christine H&user geb. Philipp and Kinder Familie Balth. Häeser XIV. Familie Johannes Philipp I., Wagner nebst allen Angehörigen. Watzenborn-Steinberg, den 3. November 1918. Die Beerdignng findot am Dienstag nachmittag 3 Uhr vom Trauerhaus in Watzenborn, Unterdorf 9, ans statt. Bürgerkindergarten Wieder beginn Dienstag 5. November.Ü Danksagung. &Qt die vielen Beweise herzlicher Teil- nähme bei dem schweren Verluste, der unS betroffen hat. sagen wir auf diesem Wege unfern tiefgefühlten Dank. 06507 Im Namen der tiestrauernden Hinterbliebenen: Emilie Eckhardt geb. Diehlmann. Bietzen (Ludwigstr. 401 den 2. November 1918. \C sä Verschiede Muten Mittags» n. Abend- tiich. sowie et» gut modl. Zimmer von einem Herrn für sofort gesucht. Angebote mit Preis miter 06868 an den Gietzener Anzeiger erbeten. Bad« mied in Gießen Bahnhofstraße 38 als Heilkundiger niedergelassen. SfTeflfefltnA» 8—11 Vkr. Hermann Jochem. 8432 Nachruf. In einem Feldlazarett starb am 88. 10. 1918 der Mili aus Nonnenroth 3«jmher her ^ess. TavierkettSmehaille. des Ctt. *. a. 1. Klaffe. Borsrkchlasen *«* «elhmett G-rbieastmedaille. Im Kampf um Deutschlands Ehre erhielt Hetnr. Rtnker am 85. 10. die TodeSwunde. Er war im Regiment Prinz Karl wegen seiner erlmvnilche« Saltbiültgkett, seiner nie ermattenden Energie und selw.r treuen Kameradschaft bet Oiffzleren u. Mannschaften bekannt u. beliebt. Leine Untergebenen verlieren in ihn, einen Führer, dem sie blindlings vertrauten und den sie verehrten. Ein Kamerad, ein Freund ist uns durch den unerbittlichen Tod entriffen worden. In tiefem Schmerz und treuem Gedenken: Dar Kompagnieführer, die Unteroffz. u. Sciiützen der 3. Masch.-Gew.-Komp. Infanterie-Regiment 118. 31170 Allen Kameraden und Bekannten die ttaurigeNachcicht,daßunsertreuerFreund,der Kanonier Wilhelm Weber Juhader pes Eiserne« KrenzeS 2. Kl. infolge einer erhaltenen schweren Verwundung den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist. Seine Freunde: £««. Friedr. Ludwig, z. Z. in Urlaub Friedr. Grotzhaus. Lützellinden, den 4. Nov. 1918. <*« 1 « Sonntag morgens 8 Uhr entschlief sanft nach kurzer, schwerer Krankheit unser lieber Vater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, der Landwirt Johannes Deibel III. im Alter von 72 Jahren. In tiefer Trauer: Familie Heinrich Deibel Karl Deibel Familie Heinrich Erbe Witwe Wilhelm Deibel Familie Friedrich Deibel Ernst Deibel, z. Z. beurlaubt Familie Lndwig Deibel nebst allen Angehörigen. Lollar, Gießen, Mainz, den 4. November 1918. Die Beerdigung findet Dienstag den 5. November nachmittags 1 l / s Dhr in Lollar statt. „ 6m Todes-Anzeige. Nach Gotte- unerforschlichem Ratschluß ist unser innigstgeliebter Sohn, Bruder und Bräutigam Lbeklkhrrr Dr. A^els Hch in Gotha nach kurzer, schwerer Krankheit im 28. Lebensjahre von uns genommen. In tiefem Schmerz Die trauernden Hinterbliebenen: «dttlf Huth und Fra« Paula Huth, Julie Fuchs, Witwe, als Braut. Friedberg i. H., Darmstadt, 30. Oft. 1918. Die Beerdigung findet statt: Mittwoch den 6. November nachm. 3 Uhr von der Fried, hosskapelle aus. Freitag abend 12 Uhr entschlief nach kurzer schwerer Krankheit meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Pflegemutter Iran Margarete Stecker geb. Hammel im Mter von 52 Jahren. In tiefem Schmerz: 00007 Justus Stecker Heinrich Stecker z. Z. im Felde Wilhelm Stecker «. Familie Ludwig Müller Christian Stecker u. aüe «ugeh-rigen Alten-Buseck, Wieseck und im Felde. Die Beerdigung findet statt: Dienstag nachm. 2 Uhr vom Sterbehause Friedhosstraße. Am 31. vorigen Monats nachm. 3 Uhr entschlief nach kurzem, schwerem Leiden in Darmstadt meine liebe, gute Frau, die treusorgende Müder ihres Söhnchens, meine liebe Tochter, Schwiegertochter, unsere gute Schwester, Schwägerin und Tante Dina Wahl geb. Worch im Alter von 27 Jahren. ln tiefem Schmerz: Onstav Wahl 11 Kind Familie Schaub Frau Johanna Worch Wwc. Familie Heinrich Worch Familie Wahl Georg Winkelhaus u. Frau Familie Arnold Lotte Worch [geb. Worch Milly Worch nebst allen Angehörigen. Oießen (Frankfurter Str. 93), Leusel, Saarbrücken, Seattle (Amerika), den 4. November 1918. Die Beerdigung findet statt: Dienstag den 5. November nachmittags 3 Uhr auf dem neuen Friedhof. Msziger-vereinigung 1862 M 2 . Wir erfüllen hiermit die traurige Pfficht, unsere Mitglieder von den» Ableben unseres lieben Freundes und AlterSgenoffen Zakod Horn geziemend in Kenntnis zu setzen. — Die Be- erdtgung findet Mittwoch nachmitiag 3 Uhr statt und rvir bitte» um vollzählige Beteiligung bet Der Vorstand. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teitaahme bei dem Heimgange unseres lieben Bruders Wilhelm sowie für die überaus zahlreichen Krauztveuden und insbesondere für die trostreichen Sorte des Herrn Pfarrer- NteS und allen denen die ihm seine letzte Ehre erwiesen haben, sagen wir aus diesem Wege unseren tiefgefühlten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Karl Rau Familie Heinrich Roth Witwe Familie Wilhelm Roth. Hattenrod, den 2. November 1918. 00583 Todes-Anzeige. Qott dem Allmächtigen hat es gefallen, gestern nachmittag um IV, Ohr unsere innigstgeliebte, herzensgute Tochter, meine teure, unvergeßliche Braut, unsere liebste Schwester, Schwiegertochter, Nichte und Gote Elisabeth Albach im Alter von 25 Jahren nach kurzer, schwerer, mit großer Oeduld ertragener Krankheit durch einen sanften Tod zu erlösen. In tiefer Trauer: Famifle Heinrich Albach VII., Polizeidiener Heinrich Nebeling, z. Z. in franz. Gefangenschaft Familie Johannes Nebeling Margarethe Möhns nebst allen Verwandte«. Burkhardsfelden, den 3. November 1918. Die Beerdigung findet Dienstag den 5. November nach mittags 3 Uhr statt Jakob Horn, Bäckermeister im Alter von 56 Jahren, In tiefem Schmerz: Fran Anna Horn g,b. Hobeler Fran Toni Wissnergeb. Horn ©astel Horn Konrad Wissner, z. Z. im Felde Karl and Anni Wiuner ncbjft allen Verwandten. Cassel, Rijswijk (z. H.). ch den 6. November nachmittags 3 Uhr Nadi Oott es unerforschlichem Ratschluß entschlief heute nacht um 1* Uhr noch u™, Betriebsführer Johann Zeiler SÄ LebenS ' ahrC - & '° ,Ste SOmi ‘ » 4 Feindesland derben Kran«, ebenen Bruder Ilsdorf, den 3. November 19,8. Fmma der • tiritaramfen Hiniert,lieben«„, Emma Zeiler geb. Jung und Kinder Curl und Erni. Die Beerdigung finde, Mittwoch den 6. November „achmiifags 3 V, Uhr In Ilsdorf statt 84S1 Wiedersehen war unsere Hofl&nm*. ...» Musketier Ludwig Müller ----- ^^,rv“.rjÄi?r,r ä si* - - Die tiefgebeugten ffinterbliebenen: Elisabeth« flilEler als 8chweater t.»4.t«n» ra , nn Lndwls Appol K.th.rtp. Appel geb. fflüller als Schwester "r, k „r. ier * I t Snr,Ch MUUer ’ z - Z - im k'-'-i. als Bruder Kenonier J.hanne, Äaller, z . Z . im Feldi als Brnder aad BUdÄngshausen, den St Oktober M8. Statt besonderer Mitteilung. Todesanzeige. kurz^Kr^nkhJt" 111138 1 2 ^ Uhr versdlied sä"« und unerwartet nach Kurzer Krankheit mein lieber, guter, treusorgender Vater Geh. Baurat Ludwig Roth im 75. Lebensjahr. In tiefem Schmerz: Carl Roth, Oberleutnant d. R, z. Zt im Felde. Oießen, am 2. November 1918. Die Beerdigung findet Mittwoch den 6. November nachmittags V.4 Uhr auf dem neuen Friedhof statt BISS Tiefbewegt teilen wir Freunden und Bekannten reUebter ÄmtÄ * i *em Krankenlager mein iuuigst- Cd Onkef ' “ ßUfc ° r Vfttör ’ ^ Bröd ^ Schwager der Molkerdbesltzer Heinrich Orieb Inhaber des Eia. Kreuzes II. KI. u. d. Hesa. Tapferkeifauncd.ille “ d T, ^ a L cht vom «un 2 . Norombsr, 1 Uhr, ^ A u er von 41 Jahren m die obere Heimat abgernfen wurde. Im Namen der Hinterbliebenen: Christine Orieb geb. Volk. Kirtorf, Dorf Gill (Oberhessen), Giessen, 2. November 1918. Di, Beerdigung finde* am Montag den 4. November, V, 4 Uhr nachmittags in Kirtorf statt. 8412 Todes-Anzeige, Johannes Oiemotz im Alter von 31 Jahren. Bucbhalter Im Namen der trauernden Hinterbliebenen. * eb - w,n!40lh -- Familie Peter Olemotz neb«t allen AuffehOrlsen. Londorf, Gießen, den t November 1918. Die BeerdlgroiÄ findet Mcmta* 8 Uhr statt. , r . L Ü 1 w e .^en Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste, der uns betroffen hat, sagen wir auf diesem 22* unseren t,erfühlten Dank, insbesondere danken wi ^er vr.preuschen für die trostreichen Worte Tm SlnHtP hU F dle ,V e en 5 ranz " und Blumenspenden der Ver- wandten, Freunde und Bekannten, sowie den Kameraden letrte Fhre d 't . unserem lieben Entschlafenen die letzte thre erwiesen haben. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Familie Schmidt Hausen, den 2. November 1918. 06601 Danksagung. Für die vielen Beweise der Teilnahme an unserem schweren Verluste sagen wir aus diesem Wege herzlichen Dank. Elsdeth Schlicht Anna Albrecht Li klein-Albrecht Fam. Rechnungsrat G. Schlicht. 84 «! fffoSer Posten e»i St - 2-20. MJ#S »«rä*üTygw Handwagen Kasteri wagen ÄfÄV^tS . 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