m. 258 D« »ietzeuer erscheint täglich, außer Sonntags. — Beilagen: Gietzever Ko mklienblStter; Kreisb4c.lt ft? tzea Kreis Sietzes. dezngrpreis: monatl. Mk.1.35, viertel- jährlich Akt. 4.05: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. Alk. 1.25: durch die Post Mk. 4.05 viertel- jährl. ausschll Bestellst. Jcrnsprech - Anschlüsse: iürdieSchristlellunq 112 Verlaa.GeschäitHstellebl AnschrillllirDrahlnach- richlen: Anzeiger Sietzen. Erstes Blatt *68. Jahrgang Samstag. 2. November M8 Gietzener i Annahme von Anzeigen s. die 'Lagesnununer vis zum Ncichminag vorher ohnejedeVcrdindllchkeit Seilenpreise: für örtliche Anzeigen 25 lif. ,für aus wo rlige 30 Vi., für Neklan'.e» Mk.l.-nebsl 20" oTeue- runqszus ! ing-.Plcuzvor- schrlsl 29 % -Au'jchlag. Hauvtzchri llteter: ^lug. Goeg. Verailtivortlich Vankvettrhr: lür Politll: Auq. Goetz; Eewcrbedank Sietzen L Zwittingsrunddruck u.Verlag: Brirhl'sche Umv.-Vuch- u.ZtemdruÄerei R.Lange.Zchriftleittmg, Geschäftsstelle ».Druckerei: Zchnlstr. 7 . sä'nnuch^,u Gießen. Postscheckkonto: Zranksnrt a.M. U586 General-Anzeiger für Oberhessen EeZMiges Ringen im Westen. wochenrvckbllS. In dein Wasten des Schicksals verlieren wir die altert 3Bege imi) Methoden bec Politik mehr und mehr. Die schn-achen Minrnrck>en dor Stantskünste hatten unter den Retorten weltpolitisckter Versuche keine Wirkung mehr; da kam der große Krieg und setzte die verzehrende Hitze und Glut hinzu, die wahre Wundertverke der Umwandlung vollbringt. Die Revolutionen im östlichen Europa sind nicht Menschetrwerk. Kein Menschengeist hat ersonnen, was jetzt im Osten, eine alte Welt voll Schiwierigkeiten und Hem- rmrngen sinnvoll läuternd, geschieht. Die'alten Zusammen- hanae sind ganz und gar auseinandergerissen. Was war uns Deut schen im Grun.de die HaLslnrraer Doppelntonarchie noch wert, als der russische Imperialusmus zusammen gebrochen war? Bismarck hatte, als das Zarentum in der Blüte seiner Macht war, unsere Verleidigungspolitik begründet. Ml sein Denken und Erinnern war darauf gerichtet^ nickst lvie Vute Eroberungen zu vollbringe:t, sondern wie wir das Reich zusannnenzuhalten, vor Gefahren aller Art zü schützen hätterr. Auf dieser Wage hatten wir auch dev Wert der ö sterrei chisch-rrngarischen Monarchie und ihres Bündrrisses nrit uns abzmvägen. Bor dem Landhunger der russisck)en Ervbererdhn-astie mußte der Säiutzroall eines künstlichen und gekünstelten Staatsgebildes errichtet und erhalten werden; es nxrr eine schwere Selbsttäuschung des Grafen Burian, als er noch vor einigen Wochen von de? unveränderten Kraft des österreichiscki-nngarischen Staats- d>odairkeite sprach. Der deutschen Reichspolitik gibt der Zerfall des verbündeten Mlckiibarreiches im Grunde gar keinen Stoß. Ja, wenn Rikolajewitsch Sieger geblieben wäre, wenn Rußlarü) ein gewaltiges Erbe an Macht und Besitz ange- tveten hatte! Dann würde für das Deutsche Iierch die schwerste Stunde geschlagen haben. Es bleibt das Verdienst Hindenburgs, daß wir im Osten, wie immer die Dinge neu gestaltet werden mögen, den Sieg uns gesichert haben. Es wäre falsch, anzunehmen, daß die opferreichen deutschen FeÜ^üge in Galizien, in den Karpathen, vergeblich gewesen wären, da Oesterreich-Ungarn nun doch zu Fall gekommen sei Aus dem Zusarnnvenbruch des ehemaligen Bundesgenossen eröffnen sich politische Perspektiven, die nicht unerfreulich sind, wenn unsere Volksregierung sick) ziewewußt und nnarnhaft zeigt, wenn sie nicht zu läßt, daß von außen her alte Zwietracht ins Reich getragen wird. Der alte Gegensatz der Wiener und Berliner Höfe kann nicht wiederkehren, da das zum Leben erivackche Völk-erseibstbestim- nrungsrecht die dynastischem Ansprüche und Gepflogenheiten endgültig beseitigt hat. Die deutsch^österreickstsck)en Stamines- genoss-en verlassen endlich die alte Tradition die durch Jahrhirnderte hindurch ja, seit der Name „Oesterreichs in einer Urkunde Otto III. im Jahre 996 zum ersten Male genannt wurde, ein ewiger Wechsel von Erb- und Lehnsstreitigkeiten und von rivalisierenden Mackstgelnften fürstlicher Geschlechter gewesen ist. Deutsch-Oesterreich wird hoffentlich endlich ans den Platz gestellt tverden, der chm a:t der Seite der übrigen deutschen Stämme frommt! Der Reichsgedanke soll auch aus dieser Quelle gespeist und ge- krästigt werden. Die denkwürdigen Wiener Umsturztage mit ihrer Ent- slamnruug deutscher Entrüstung und Erhebung haben aber tri Verbirrdung mit der Sprengung des alten Staatsgefüges nnd der WaffenstiffstandsVorhandlang des an der Süd front kämpfenden Heeres Konsequenzen, die uns schwer zu schaffen und zu denken geben. Das Ende Oesterreich-Ungarns schasst unseren Feinden im Westen ein neues Uebergewicht. Wir werden wünschen müssen, bad znm Frieden zu kommen, und nrüssen uns zu Bedingungen bereithalten, die mehr von der Vereinbarung der Gegner als von unserer eignen Wahl abhängen. Wir kämpfen nur noch um einen Rechts- und ViUigkeitsfrieoeir im Sinne der von Wilson ausgestellten Theorien. Unsere Heere an der Westfront leisten noch immer Herrliches; die feindlichen Angriffs wo gen brechen sich cm trotzigem, felsigem Wioerstaud. Auch nach Ludendorsss Otück- tritt zeigen sich keine Spuren oes Zerfalls. Schon um der unversehrten Ehre unseres Heeres willen müssen wir in diesen Tagen der Erwartung in der Heimat alles zur Ausrechterhaltung der Ordnung und des inneren Widerstandes zusammenraffen. Die Einheitlichkeit nnd Stetigkeit unserer Reichspolitik muß uns höher stehen als das Aufgebot grundsätzlicher Bed-enken. Wer wollte von den Fehlern des alten Systems, die der Krieg rücksichtslos bloßgelegt hat, heute nicht überzeugt sein! Wer fühlt nicht im innersten Herzen die dringende Notwendigkeit der Beseitigung des persönlichen Regimentes, der Säuberung des diplomatischen Reichsdienstes von unfruchtbaren mti> schädlichen Kräften, wer sollte dem im Feuer geprüften und gereiften Volke die Möglichkeit vorenthalten, den Staat neu zu durchdringen, ihn ganz mit dem Geiste zu erfüllen, den die Zeit geboren hat! Es soll doch nicht etwa der Geist Wilsons sein, sondern der Geist freien und freiheitlichen Ringens aller in dieser Umstürzung des Bestehenden lebendig geborenen Kräfte des deutschen Volkes. Sorgen wir, daß sich blckrde Zerstörungswut von iou sb auendem Reform ei fer wohl untersche idet! Sach- liche Kritik muß die neue Aeca geleiten und auf den rechten Weg bringen. Wir dürfen in weiterem Rahmen das neulich vom „Vorwärts" den Unabhängigen Sozialisten zugerufene Wort zitieren, daß man dem Reiche dre Neuordnung der Dinge nicht wie einen Sack Überwerfen darf. So sollte man es sich aup1!ast des Mmpfts und wehrten, von chter Artillerie wirksam unterstützt, die feindliche Angriffe restlos ab. Das Garde-Küra s er-Regiminlt und die Husaretr- Rcgimenter Nr. 8 und 11 haben sich in den letzten Tagen wiederum besonders bewährt. Heeresgruppe Gallwitz. Auf dem Ostufer der Maas tagsüber lebhafte Artib- lertetätigkeit. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Die deutschen Tnrppen wurden auf das nördliche Donau-Ufer, beiderseits von Belgrad urd Semendria, zurückgenommen. Der Uebergang über die Donau ging ohne Störung durch den Gegner vonstatten. Der Erste Generalauartiermejster G r o e n e r. ^'eSchrcksalsstunde unseres Vaterlandes ist auch die Stunde äußerster Pflichterfüllung! Zeichnet die Lriegsanleihe! Ter «benbverrcht. Berlin, 1. Nov., abends. (WTB. Amtlich.) An der L ysf ro n t. nördlich Deinze. ist die Lage unverändert. Südlich Deinze haben wir uns Nteiteren Angriffen durch Ausweichen auf die Schelde entzogen. Südlich Valenciennes kamen englische Angriffe an erfolgreichen Gegenangriffen zum Stehen. Gewaltiges Ringen an der Aisnefront und Mischen Argon nen und Maas. Die Angriffe der Franzosen auf den Aisne-Hohen nordwestlich Chateau Porrien und beiderseits Vouziers sind bis auf örtliche Einbruchstellen ge- scheitert. Die Angriffe der Arnerilaner wurden in Lutte Ehamp^giteulle—Bayonville—Aincreville Mlfgefangen. * Ter Wiener Heeresbericht. Wien, 1. Nov. (WTB.) Amtlich wird verlautbart: In Venetien wird die Räumungsbewegung fortgesetzt. Im Südostm haben unsere Hauptkrüfte nördliche Donau-Ufer erreicht. Der Chef des Generalstabs. das Wlisom Ziele. Berlin. 1. Nov. (WTB. Nich^mrtlick>.) Am 28, 9. hat bo Vannllich bcr über die Gedankengän^ im „Weißen Hause" sehr gat informierte Washinakonier Korrespondent der „Neuport Even arg Post", Tcvvid Lawrence, die Friedensrebe Wllson.s vom Axicf. vorher besprochen und dabei u. a., etwa folgendes gesagt: Wer fragt, wie lange der Krieg vauern werde, öamr Antwort m dieser Rede finden; wer fragt, ob der Präside,rt seine seit der Kriegserklärung Amerikas verkündeten demokratischen Ideale in die Tat umzusetzen beabsichtigt, kann daraus ersehen., wie ernst es Wilson damit ist An Teutsck/laud uud Oelterreich, an ihre Führer von heute, an ihre unausbleiblichen ^ Sprecher von iwovgierr, an die Staatsmämrer Englands, Frankreichs nnd Italiens, die bis jeüt den Idealismus Amerikas nur widerwillig geduldet haben, an die fortschrittlichen und Arbeitermassen in England und Frankreich und an dre txnno- kratisch gerichteten Patt eien Italiens, wendet sich Wilson, um die Sacke der Entente von allem zu r>em.ig>en,-was an Imperialismus, territorialer Vergrößerung uäb selbstsüchtigen Nationalisimis er- in nett. Zu Teutschtand nnd Oesterreich und M rl/ren Vasall err- staaten spricht Wilson, die Sprache eines Friedens durch Anuahine der Grundsätze, die Amerika wiederholt als maßgebend erllätt hat, rmd er hat seine Wotte sorgfältig abgewogen, gerade angesichts der Opfer Amerikas an Blut imb Geld, — jetzt wieder sechs Milliarden Dollars Schuldverschreibungen und acht Millürrdeir Dollars Steuern, zum Teil zu Darlehen an die Alliietten — erinnert der Präsident die ganze Welt daran, daß Amerika es ernst meint, daß cs in diesem Kriege nichts sirr sich halien, sonder:^ seinen Einfluß rrur gebrauchien tvill, daniit kein anderes, Volk — auch kein alliiertes — aus dem Siege Vorteile ziehe, die die Saat neuer Kriege säen würde. Er.verkündet den Ententeländern die Losung Amerikas und fragt sie, ob sie .sie annehmen, er sagt Deutschland nnd Oesterreich, wie sie sich durch Lllcsschaltung ihres (im Septenrber rwch be- slehendeni Regierungssystems und durch Annalßne der Grundsätze des Völßerbmides einen dauerhaften Frieden erhalten können. Ter Korrespondent kommt dann auf Wilsons krirze, wenn auch bestirmnte Antwort vom September an Oesterreich, die als Ab- lehnnng von Friedensbemühungen gedeutet wurde. Er weist auf allerlei hin, was der Präsident in dieser Antwort nicht -wsagt habe: Er sagt nicht, daß der Friede auf deutschem Gebiet dikti.'tt werden solle, er sagt auch nicht, daß der Kantpf tveitergehen müsse bis D>eutschland als Volk vernichtet sei. Er sagt das alles nickst, wcß ' ldie Extremisten '.rnter den amerikanischen, englischen und französischen Rednern sagten, — wie: Daß nach 'dem Kriege allgemeine Handesbescklränkungicn gegen das deutsche Volk einletzen, wett'en, daß T-eutschlond völlig von der ^Erde vertilg^ werden müsse, daß es keinen Frieden geben könne, bis das deutsche Volk selbst den siegreichen Alliietten zu Füßen liege. Tie Moral Deuts.h- lcnrds kann durch solche Taktik nickst geschwächt werden: Das deutsche Volk wird sich niemals ergeben, wenn es glaubt, daß es auf irgend eine Att mtb Weise vernichtet werden soll. Es^ wird ^den Ki:ieg !noch viele Jahre fortsetzen, ehe es i nachgibt. ^ Ter llare Simr von Wilsons Rede ist, daß, werrn cs durch schlichte nnd offen ausgesprock-enc Grundsätze der künftigen Politik zrrm^ Nachgeben gebracht rverderr kann und die ganze Welt dabei das- jerriae gewinnen wird, was sie jetzt durch mitleidlose Gewalt zu errerckad strebt, daß ihr so die ^<^imieruug der lveißerr Rasse von selbst erspart bleib-m wird. Als Bürgschaft, sagt der Mrre-- spondent, dafür, daß Amerika die Annahme senrer Politik mit Selbsttvsigkeit und urrparteinckrer Gerechtigkeit bei den Ententemächten durchzusctzen beabsichttgk, fordert der Präsident die Staatsmänner Großbritanniens, Frankreichs und Italiens aus, zu seiner Rede Stellung zu nehmen und ihn p. berichtigen, falls er sich geftrt haben sollte. Zweifellos versuchte er durch die üblichen Kanäle in privaten Besprechungen die Einigkeit in der gemeinsanren Politik l-erzustellen; jetzt aber appelliett er über die >tvpse der Regierun'-sen wcd Staatsmmmcr hinweg unmittelbar an die Völker der ganzen Welt. Ter Präsident fähtt mit denr Hinweis daraus fort, :vas die Einheit des Oberbefehls aus dem Schlachtselde zMvcge gebracht hat, u,rd betont, da,; die Einheit der Ziele und in Gedanken iir dielten Kriege ebenso unbedingt notweni'ig sind, lvie die Kömmandveinheft auf den: SchiackU- felde. Mft der vollkomnrenen Einheit der Ziele und Ged-.rnken werde auch der vollständige Sieg gesichert sein. Tiefe Wotte des Präsidenten verraten den; .Wrrespvndentekr gewisse Uneinigkeiten zwisck-en den Vereinigter Staaten und ihren Kriegsverbirudet-en. Ter ttrssische Zusammenbttlch, sagt er, ivrrd von vielen als Folge auseinMtdcrgelxvwcr Bestrebungen Ungesehen. Vergeblich beiiirwottete Kerenski die Erklätturg von Krregszielen, die der verschlagenen deutschen Propaganda unter den' ent-auzipietten russischen Massen hatten entgegcnarbeiten^sollen.' Jetzt ist der Sieg nche, da 'wollen einige von alliietten Staatsmännern dabei Tinge heraus schlagen, die sich mit der Ansfassung des Präsidenten von „mstxrtteiischer Geveckuigkeit" nicht decken. Ter Präsident sagt unzweideutig, daß „kein besonderes, abgesvndetteD Interesse der einzeliwr dbation oder einer Gruppe von s-iationttr üux { «"? DeSes des Abkommens gvmwyk werden «^ich men Volker glauben.^re Bespreclmng schließt. Dies Jahr oder nächstes ^yr kann es Frieden geben, wenn das deutsche Volk bereit ist den Zvns dafür zu bezahlen, und gerade weil Präsident Wilson glaubt, dah das deutsche mrd österreichische Voll heute aufrichtig Jt” 1 , n - rferT ' ' T *y n auch ihre Staatsmänner noch in Listen um) Jtatwen belangen sind, spricht er über die Köpfe aller Staats- sw den einfiachSt Leuten der ganzen Welt, den ge- »vobnltchen Leut», die freute die Leiden des Krieges ertragen mipsen und die allein bestimmen können, wie sie sich m Zukunft vegieven lassen wollen und wie die Demokratie aus immer befestigt wenden soll. * * . Nach.einer Meldung der „Mornrng Post" aus Ncupork begründet eure Botschaft Wilsons an den Senat die Notwendigkeit der Herstellung gerechter Beziehungen zwischen den Völkern durch die njmapme eines Friedens ohne Annexion und ohne iLnrschadrgungen. Di Auricher Morgenztg." erfährt von besonderer Seite aus ^ag, daß sich nach zuverlässigen Informationen wegen der Festsetzung der zu ftclfenben Friedensbedingimgen große Schwre der Hand des QifiMm tw§ NaponakvaS. des Grafen Mchmk J“, E ungarische Nationalrat begrüft anläßlich dieser Sv-ge das DolkUngarns. Die ungarische Demokratie bittet im heiligen 2BeI tTriebo 1 # das Voll des Landes, wieder zu seiner Arbeit zuruckzsrkehrm. Der große Streik hat in sehr kurzer Zeit W errncw Zu einer nieitercn ArbeitScinstellung liegt kein Grund vor., ^stdaten! Kehrt in Eure Kaserne zurück und wartet j yt , W^uungen der ungarischen Volksregierung ab, ivLlche Euch wfif ii™** ^J rniL ^ at nncd. Ter Nationalrat eavarret vom Volk Ungarns Wurde mxb Ruhe " prrin? U «Wtif C Wp ; «'£?• C«WU Xer ungarische Nationalrat mtSL 1 demzufolge die Theater der .Hariplstadt b d?vEbe-r. Festvor ltellu ngen abhalten sollen .^^struid die dvovrnzitadte haben Flaggenschmuck anzulegen ^ Tieg des Volkes ausz-.ldrückm. Wie ^' 6 «nsche Nationalrat heute 4 Uhr nachmittags SÄtaÄT Pa^mmtsprchioium dar B^rtmn«us. vrr waffenftivftandsvertrag ^er Türkei. Q Jvi 31 *. Okt. (WTB.) Nach einer Havas-Meldung er Narte Marinemiuip!er Leygues, daß der Waffenstill- stands vertrag mit der Türkei vor allem freie^ Durch- §!?^bn zninSt^oarzen Meere, die Be IfhtZt und derjenigen am Bosporus be- siimmt, )onrve dre Ruck Erdung der alliiell^m .Kriegsgefangenen Knsi/ Dkr Waffenstillstand trat am Donnerstag, mittag in Englischer Bericht aus Mesopotanien. . vom 31. Oktober. 30 mJ t,frf s 1 r pl a m Tigris .der vom 24. bis zum ?drte zirr G-fangennahme der m- ^[ Ie fetentoen türkl'ch.m Slr-Ü!macht Dir Zahl ÄÄ“' 7000 Es ME z°h.ceÄL I srerung vorgelegten Gesetzentwurf betreffend die verändert» . Zulammenfetzung des Gesamtminifterinms. Nach kurzer Aus- spräche wurde die Vorlage mit 75 gegen die 3 Stimmen der unaolMigigen So 5 ia ldemofraton aiigettommen. Auch die Erste Kammer verhandelte heute über denselben Gesetzenb- wun. Der Sitzung wohnten auch der Kronprinz Georg und Johann Georg bei. Das Haus beschloß einstimmig ohne "lusiprache mit allen anwesenden 28 Stimmen die un- j veränderte Annahme des Gesetzentwurfes. Aus Stadt und LanO. G i e ß e n, den 2 . November 1918. Lebensmittel. 2 pü fA? * e ?'? f t c J ? tt \ 1 ? n9 ^ in der letzten 3ett sehr zu wünschen übrrg, so daß eine große Anzahl von o-amilken ihre Wochenratwn nicht erhalten konnte. Für eine de sere Anlieferung ist Sorge getragen. Die bisher noch un- belreferten Marken dieser und der vvrl)ergehenden Woche behalten auch ohrre Umtausch ihre Gültigkeit. "Lehrer Ludwig Becker f. Gesirrn nackrniSoy trug in«, unter großer Boteiligimg auf dem Neuen Friedhof den Lehrer an der Inefinen ... ca . r . . mtcim ÄÄlÄte iS; S Si s «SS'.r dor Stoortatie cbxnaw WÄS ^ 1 Ä mit ÄStÄÄl ^.M-wL-tig. T-äg-r der Die tage in Wien. Der Kaiser und da» neue Deutschland. Tie .Germania'- schreibt unter der Ueberschrkft. „Der Kaiser und das neue Deutschland"- In einem Aussatz sprickp ..Daily Chronirle" von ^rqlisck^ ivfwTäl?-!' bl denamenkamschen Kampf gegen dos deut- äß ^befürchtet m E^cgland mit Recht, ein "Eueres Stück Autorität ^t^rLrhlSL^Z t ^ r nj ,e ^ n bm andrängenben europäi- Sr verloren ginge. Völker ^ 3*^* werden von Ideen zusammengehalten. f£tk urr ^ vor Augen halten, damit wir jen- Klls von den Gefühlen der Zu- imd Abneigung nicht vergessen ,wrt der Mdankung des Kaisers das (Gefüge des Deutsches Reiches sich verk)angnisvo!l lockern und daß vor allem auch eirß ZML ^S 1 -£ u Gefahren der Pluwkratie abgetragen würde ?rreuim. eins IN nn-tmimSirt- W ei__ a-_"_V . C.. .A a " . r , r-/ T - j±,Lu.yKi ixt uacier- bewunt und vorbehaltlos zu der neuen inneren, hSÄ C9 Deutschlands bekennen. 9hm lassen aber Zei ^/^chvichten erkcmneir, daß das bereits in icberzeiLgender Än- b J .geschehen ist. Trifft das zu, so ist IM -masM, mb Wf. ixm? der einsichtigen ,ind Änratit M “ 11 " 11 « 01 »“"ßBflnmg mrfjt nnc »tirnbt su jogtm. .der Bevölkerung aufrecht erhalten geblieben. Abgesehen ^ lt Srtzungcn des KriegSkabiuettS. Zvüschensällen, die sicherlich nicht im Sinne dev Berlin, 1. Nov. (WTB) Die Norddenllll^ All Lmenfälln'cr'Lw^fäZt^w MrtfÄ fÄifaW ^ 3u ÄÄ Mj 400 Soldaten mtä dem K-t-iegsspitch Gdn,iw Inm Larla in de., letzt«" Tagen wiedcr!)vlt zu ment, wo eine Abordnung von ilpum, geführt von den 9 ll>- s^^^^^tretcn sei, weisen wir daraus u cn m ^ cr irr ^ Teufel, ihre Wünsche und Be- -„T b 9 ? m tt ? h ^ c ber Reichsregierung sich täglich zu schnöden dem Präsidenten des Staatsrates Sei k hmho.ih 25schämen Belprechunqen versammeln, teils lUL ? wre Wünsche und Be- Z 'Z^Sc cU r V" c,ieiu^regierung ncy taglut) zu &J? eil + b€m Drasidewen des StaatSrates Seid hmdgab. Dom ,?5^Ensamnr Bejprechungen versammeln, teils im engen ^ ^Fen dre SoLaüm zmn Kriegsmmistcrium, wo sie I Er^'gskabinetts, teils unter Hinzuziehung sämti- ^arlamenr zogen die Soldaten zum .Kriegsmmisterinm, wo sie ^aymen des Zthregskal von ver, Wache zerstreut wurden. Ein gwßer Teil der Soldaten l^r Staatssekretäre. iPKiP V**iru*tt VV ^ ? ttf S fcf S. rl F .der MarUhilferskraßc foTt. D« Menge wollte rn d^ Kaserne erndringen, wurde aber« cr\ - KSjeAmi» ftÄS «ässssss ä rl&J 0 * ^^'^hen foö, wird von den nationalen RegierungenI Eine Kundgebung HindenburgS. muß sich aber in Ruhe und Berlin, 1. Nov. (WTB Amtlich) In ftnamhr Q«yfir ö , c rIeflu US aller Truppen sehen mir in diesen Tagen von Mcw-hck-gsten? Vereinen. Ber! rnifirnlrfnmft ^ berects begonnen, kann aber wegen Be- sa mm langen und einzelnen Personen Kundgebung^! des langsam.erfolgen. Alle Komman- Vertrauens und der Ergeben hei tzuGS mrr fdurften ^ und Mann- möglich, sie einzeln zu beantworten. Wie ich es mcch gerne^täte ClTl Ä. ^ever«mgszell Ruhe und Ordnung muh rch mich darauf beschränken, den Eii,'andern biermit hen^ Lshecigen Vorgesetzten gehorsgm zu to « 1« tenltit Wien t^Twe « ÄÄ DrszMm M kmoahrcn Mitgl^der der deutsch-öster- deutsches V-rtrrl Zuspruch bet mir suchen olm n»**.™ Sr^ii? l T'r,r 1 nil 9 ar fIrf e l mch tschec^slon«rychen Regierung ,ocr- ordern Deutschen rufe ichzu: Es geht jetzt um unsere Ebrc lrrrilreit ^^rd Sinne sprachen I und Zukunft! Unüblrrwüchlich sinch 'n^"n wir^ng Äch ' M SS 5 ™fel?S'S®» 1; Ä |ÄWÄ'S“ÄS 5 ä‘S sfbi RWMMM N £ää s ÄS&’Bwsrw'ire resjj ÄSS “Ä^'S , Ä ea TÄf l ^ ne “ t 'l Da» «cheldetal ..n.-r Wasser gesetzt. Wien, I.Nvv. ( 8 sEÄ.) Laut einer Blättermeldung, werden!. Amsterdam, 1. Nov. (WTB.) Nach einem h'-esiaen Blatte mos,an rn der nächsten Sitzung, der - ^-^vn^^vreivvndent der ,,Times" bei dcr ' " m . - . / cuict 401 cmermeiouna. werben wSSHfrSlcJSSS? m ^ > . in der nächsten Sitzung der I °™* ^.^^«egoiibenl bet „Simcä" bei }kt cn .lifcgen är'ma Hfleijei; & nt tag stellen: Ter btm bem mtt> Teich chm durch die Herstörung der Schersen das t&ZSilSZ Kaiser Kar! toii>en-e*lJ 9 a n J> e ®# et be f 01 »-m Volanwnnes bis 6 Meilen rchrdlich Monster Graf An dra ss y ist wegen .Eor^c un ter Wa sse rgZrtz! mtb in einen ®ec t>on 4 aSlor 1 ^ sofort als lästiger Aul- Bneite vertoand-tl haben. Vmi ValLciennes bis zum stdnat ist daS Wie n auszioocism. ' das Wasser ist noch immer im Steigen ^vrencr KvrresponveilL-sBuvsau. volwrslen, so daß die Stadt von Norden und Süden aus nur sehr Heute hat^ sech> um 40 Uhr 15 abends in dem AgnnMaale des ]imt ^ erreichen ist. Die Italiener in Fiume. ' £*♦> Blätter melden aus Fiume- t X l italienische Flotte ist am Mittwoch aberrd auf Er- -h? Ualremschen Einwohnerschaft, wrld-e die Herrschaft tex SudslEn rn Frume nicht anerkennen will, eingelautm g-hd^' SW i-nltechschr'nnd ÄS Die tage in Ungarn. «. d?bapest 3D O». (WTB., Ungarisches Korrespandenz- Dur.au. ^zm Laue d.s Vormittags veröfentlichte der Nationalrat eme Reche^ Versugungen zncr A u f r e cht e r ha! t u n g d? r O r d- nurtg xte Gasthäuser dürfen nur Speisen, aber keine geistigen , verabreiclZen, die Bra-rntwemichenken sollen geschlossen blorbcn. Eine wertere Verordnung besagt, daß die österreichisch- ungcm,che Bank dre elektrische Straßenbahnen, die Drucken E Lebensmrttelgeschäfte und Smritätsanstaltea ihren Betrieb smt- setzen sollet. Unter unbeschveibltd-em Jubel der Menge erscheint ^ d^l Sitz des Natsimglrats^ der Nattonalnrt reginmurstperse den Eid abnimmt. Tie y. ?v.vv ^ d.-ton-rtoren-Flottille erklärte, daß sie als mi- lttaristden Zlommandmsien das Exefuttv-Komitee des Nati'.mr.1rats . bobe Militärs suchen in immer größerer Zahl den Mttonalrat ans, um ihm den Treueid zu leisten und sich zur Ber- sugung^ ftellet^Jm Lause des Vormittags erschien der Sektsims- rat res .RrwßerprLsrdünns Birv beim Nationalrat und erklärte er im . vom Erzherzog Iofef hecru(tragt worden, mitzuteilei, daß der svomi ben Omaren Michael Ka roly i zum Minifterprä identen rrnaimt habe Ferner enchren der Vizebürgermeister Tr. Harrer b^m Nattonalrat und erÄarte, die .Hauptstadt unterwerfe sich den Liesch.n,,en d».^ Nationalruts. Der Nationalrat beauflraat^ Harrer ^/'mg der städtische,, Angelegenleiterr. Mittags erließ der Net.ona rat einen A u f r u ) a n d a s V o l k. in dem es heißt: - - ieT G-chrngenschaft in England oder Ruß- >>anr> mrt schon seit mehreren Jahren vermißten Oberhessen Mammen ^gewesen sein uno Auftrag haben, von diesen ch emig-e ,,Brldhauerarbeiten "Um unserem einheimischen snttililet I. Ködding neu ausgestellt. Die graph Aus stellt? verbleibt mrr noch 8 Tag« bis einschließlich ^Nontag. den 11 0 . M. ausgestellt. Im Übrigen uerrmfen wir noch auf die BespreckMig rn der vorliegenden Nummer. r~L dl n unsere Frauen. In der gegerrwärtigen ernsten Stunde rn der es darauf ankommt, die Kräfte einmütig gen, standhaften Vertrauens in unserem Volke zu erhalten, tonnen und müssen auch die Frauen dazu beitragen, die innere Fwnt zu festigen. Eine einmütige, kraftvolle Erklärung des Vertrauens und der Dankbarkeit zu unserem Heer und ern Gelöbnis der Treue zu ihrer Pflicht werdeir thren Eindruck nach außen und innen nicht verfehlen. Wir verrveisen auf den Aufruf in unserem heutigen Blatte. . -mLkH^nommen. In der- Nacht zum 1. d. M. bemerkte ern Wächter des Wach- und Schließ-Jristituts bei seiner Re- vrswn m erriet Fabrik einen Einbruch, diachdem er festgestellt l-atte, daß dre Drebe nvck) in einem Raume weilten, holte er einen Schutzmann zu föilfe, und die drei Einbrecher fminlen ab- geführt werden. . ''LE'n Promcnadenroiizert gibt am Sonntag A N°»nnb«r. 11 Uhr morgens, die Garnisonkapelle in der Süd-Anlage. Ukechttehe Nachrkchte«. Gottesdienst mn Svmrtaa 3. Nov. (23. n Trin.) Reformallvnsfest. Evangelische Gemeinde. * ? 1/s: Mahr; Kinderk. fällt arls; 5: Pft.-Asi. Lrz. Reunrng, Beichte 'u. hl. Abdm. f. Matth - u. Mark - ^ nL T c ^ 4ho: ^ungtr.-Kongr.; 6: Christenl., darauf 2lnd. Drenslag und ^ertag abds. 8: Kftiegsbittand. Samstag 9. nachm. 5 ÄauM> % &£' 9 v S3eiC ^ t - ~ Diaspora-Gottesdienst am 3. Nov.; StaWnifoe MWt Silin. IStaattt» anerkannte Unterricht-anstalt). Wir machen hierdurch bekannt, daß der Unterricht '» »«lerer Anstalt Montag den 4. Rov. wieder beginnt. Gtesten. den 1. November 1918 . &HJ9D _Tie Schulkommission. Laidgraf - Lodvlis - ßjmnasini, Realgpoasium, i. fl. Erweiterte Mädcbenscliuls Der Unterricht beginnt wieder fflontac den 4. Severn feer. mm P_ Die Großta. Direktionen. Erhöhung des Einkommens durch Versicherung von Leibrente bei der Preufiischen Renten-Versicherungs-Anstalt Sofort beginnende gleichbleibende Rente f.Männer b.Kiutrittsalt.(Jahre): 50 I 55 [ CIO | 65 I 70 1 7T> jährlich °/.a Einlage: 7.,^,^>.».^1 4,n^l8 v ito Hei längerem AaUabnli der Rentenzahlung wesentlich höhere Sfttze. [435id Für Frauen gellen besondere Tarife. Varmösrcnsworte Ende 1917:123 Jlllllon.SIk. Tarife und nflher« Auskunft durch: W. Burndt ln Frankfurt ». DI., Bleichste. 52. F rau für einige Stunden t -»über gesucht. 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Geldlotterie kn Gunsten des Verein- für vaSDeutschnim tmAu6.nnd Ziehung am 7. u. «. November 101M W>M*8sfe laut7 Gewinne iw »ciumtftetiagr von Mark 400000 ‘ 10000 © I 50000 1 30000 osw. osw. fcot Ohne Absag sablbar. Lose Mark 3.10 Posts^ühr und »sie 45 Pfennig «Vera« erbSitiich. H. C. Kröger Bsnkseschäst Berlin W 8. ^riedriihsirak-e 102. ISS. haben bet den KSalgl. k»ttsrls-LlaNsk»sro. 7^D Bekanntmachung. Betr.: Die Offenlegung de» «rundbuch» uud der Parzelleukarten der «emartung Lollar. ES wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß das auf Grund der Feldbereinigung neu errichtete Grundbuch der Gemarkung Lollar nebst den dazu gehörigen Parzellenkarten in dem Amtszimmer des Großh. OrtSgerichtsvorstehers und Bürgermeisters von Lollar offengelegl worden ist. Die Beteiligten sind befugt, das Grundbuch während der Zeit der Offenlegung in diesem Lokal einzu- sehen, auch gegen die Gebühr von dem Großh. Bürgermeister und Ortsgerichtsvorsteher zu Lollar Grundbuchsauszüge (Geschosse) zu verlangen. Auch werden sie durch den Genannten auf die von den Feldgeschworenen entdeckt werdenden, sie betreffenden Fehler aufmerksam gemacht werden. Allen denjenigen, die sich bei den Angaben des Grundbuchs rücksichtlich des Besitzstandes und der Größenangaben für beschwert erachten, steht es frei, binnen einer uner- strecklichen Frist von sechs Monaten ihre Anstände entweder auf gütlichem Wege bei dem Großh. Bürgermeister und Ortsgerichtsvorsteher zu Lollar, vor dem sie ihre etwaige Gegner vorladen lassen können, zu beseitigen, und insofern dieses nicht von Erfolg ist, ihre Ansprüche bei dem für Besitzstreitigkeiten zuständigen Gericht geltend zu machen. Ist dieses Gericht ein anderes als das Unterzeichnete, so haben sie davon, daß letzteres geschehen, binnen eben dieser Frist die Anzeige zu machen. Die Anzeige liegt ihnen binnen derselben Frist alsdann ob, wenn sie vor Offenlegung des Grundbuchs gegen den daselbst eingetragenen Besitzer eine Besitzklage angestellt hatten. Nach Ablauf dieser Frist wird der Besitz, wie ihn das Grundbuch angibt, in bezug auf die Person der Besitzer und die Grvßenangaben in allen den Fällen für richtig angenommen, in welchen weder eine gütliche Beseitigung bet dem Bürgermeister und OrtsgerichtSvorsteher zu Protokoll gegeben, noch eine gerichtliche Klage deshalb erhoben und erfvrderlichensalls bei dein Unterzeichneten Gerichte zur Anzeige gebracht worden ist. Zugleich werden alle diejenigen, welche die in Gemäßheit des Artikels 30 des Gesetzes vom ^1. Februar 1852 betreffend die Erwerbung des Grundeigentums usw. beigefügten Erwerbstitel be- richtigt zu sehen wünschen, ausgesordert, die erforderlichen Anträge binnen der festgesetzten Frist von sechs Monaten bei dem zuständigen Gericht zu stellen, und wenn dieses ein anderes als das Unterzeichnete ist, bei diesem Anzeige zu machen. Die unerstreckliche Frist von sechs Monaten geht mit dem 30. April 1919 zu Ende. Gießen, den 12. Oktober 1918. SW B Großh. Amtsgericht. Nr. 258 Zweites Blatt Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) Samstag, 2. RovemverlM Aus Stadt und Land. G ie h-e n, den 2. November 1918. ^ic Kartoffclvcrsuch-stellc Siegelt. . ^ 003 Mä laudwirtj ckMftlicl-e 'Studium in Metzen mit . ft,, b ft" '. neu ern^rüiftel wurde, loar es notwendig, hierzu 1 ait 'rrscl)eiü>'m ^orteilt>n.rchemanbers ein geachtet. "Jftt Jtamtd.4 auf den ftjcrrfeu Kartoffelbau Hessens imirde sofort erne Hrs, ische Ka rtvsfe l kul turstu t i o n begründet, welche n dr.' corteirprilfung.. b> die Sorte nzüchtrurg, e) die Be- raniprun g der Müclofjclsckrvtzbieberan durch Gcetzcn energisch gefördert. Wenn de,' l-essische .iüartosfelbau ü> der KriegsZeic unsere Vvkkseruälwung sicherstellte, lxrtte dre hessische Kartosselkulturstation Metzen davttr ihrvr redlichen Anteil Eine erwünschte Erweiternng. ersulw diese Gietzarer Ernrul). tung, als für Deutschland die Gesell schastzur Förderung ves Baues und der wirtschaftlich zweckmäßigen V e r w e n d u n g der Ka r t o f s e l n becpnmbet nmrde, die späterden einfacheren Namen Kartoffel bange sellsckxrst annahm. Diese Gesellschaft will einerseits die Technik des .Kartoffelbaus, andererseits die wirtsckiastliche Verwertung^ der Kartoffeln fördern. De Förderung der Technik des Kartoffclbans berrrht natnrgemätz aus der Wissenschaftlichen Bearbeitung einer Reihe von Fragen, z. B. der Sortensrage. der Frage der Methodik der Sortenzüchtung, sowie anderer „Kultursragen". NackHem die Zahl studierender Landwirte in Gießen von 4 ans fetzt über 150 gestiegen war. entstwach es der Bebeuttrirg des Metzener landwirtschaftlichen Umversitätsinstituts, ivenn es dem Wunsche der Gesellschaft nach Errichtung dentstber Kardosselverfuchsstellen Folge gab. Es ttat mit seiner inzwischen weiter ausgebauten Akademischen Dersuchsnnrtschaft der Kartoffel- baugesellschast bei und stellte ihr seine Kartoffeltulturstation als Kartoffclversuckrs stelle zur Verfügung. Damit wurde die als solche selbstverstäm lick l dfftehen bleibende le fische Ka.tofelku'turs ation zu einer Ka r to f f el vc r s u chs ft e l t e der deutschen Karts s f e l b a u g e s e l l s cha f t erweitert. Die Erweiterung lxffttfst zrrnächst darin, daß mehrere Bersuchsstellen in ganz Deutschland geineinsani größere Arbeiten in Angriff nehmen, wie sie txm einer einzelne allein nicht ausgerührt weffoen könnetn. Ferner ist die Vcr- fuck^stellc Metzen für das Gebiet ihrer weiteren Umgebung zu einer Zentralstelle geworden, au welckZe sich weitere Zweigvcrsnchsftetlen angliedern. Das landwirtschaftliche Universitätsinstitut Gießen erweitert damit auck auf dein nnchttgen Gebiete des Hackst nchtbaus seinen Einfluß auf die praktische Laich,oirffchaft. Die ftül-eren Arbeiten des Instituts kommen der neuelA Dcrsnckrsstelle tabei zugute. So lomrte 1917 ein größerer Ver- suchsbericht durch die Klar los felbau gesel ls ck-as t veröfsentlickst werten. Fenier wurde 1917 eine schon loeitverbreitete Sortenliste herausgegcben. die genaue Angaben über mehr als! 1000 Kckr- tossclsorteil enthält. Rach wie vor arbeitet das Institut Gießen mich aus diesem Gebiete in enger Fühlmrg mit der geschlichen Vertretung der Praxis Wie es sich mit seinen Arbeiten in derer: Dienst stellt, so empfängt es von der Praxis immer neue dlirregung für seine eigene loissenschaftliche Tätigkeit und gewinnt das Vertrauen drr praktischen Landtoirte, wie die steigende Frequeirz es deutlich aäfft. Letztc Haci}rict?tcn* Bcr neueste Bericht der Heeveslertnng. (WTB.) Großes Hauptquartier, 2. November. (Amtlich.) W e ft l i ch e r K r i e g s s ch a u p l a h. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. An der LySfront ist, die .Lage unverändert. Bei den letzten Kärnpsen zeichnete sich lster das bayeriickre Jnsanterie-Regimant Nr. 11 und das Reserve-Fnsanterie-^Mmen t sttt. 13 besonders aus. Südlich von Deinze lachen ivir uns werterer feindlichen Angriffen durch Answeiclien hinter die Schelde entzogen. Diese Befoegungen wurden während der Nacht vorn Gegner unbemerkt dnrckigesührt. Nach stärkstem Feuer gegen die geräumten Liinen folgte der Feind nrid stand am 2lbend östlich von Teinze und ivestlich der Sck^lde in Gefechtsfühlung mit unsren Vorposten. Stärkste Angriffe der Engländer südlich von Valenciennes. bei Aulnoy drang der Feind in unsere Linien ein und stieß bis an den Südrand von Valenciennes bei Saultain wrd Preseau hinaus vor. Die von eigenen Panzerwagen und Batterien des Artillerie-Regiments Nr. 71 besonders lmrksarn nnterstützten Gegenangriffe badischer Regimenter im Verein mit örtlichen Kainpsttlippen brachten ilns toieder in den Besitz der .Höhen südwestlich von Saultain und tes Ortes Preseau. Versuche des Feindes am Nachmittage in unr- sassendenl Ansttirni von Westen über die Schelde und von ^üden her Valenciennes zu nehmen, scheiterten. In der Nacht l-aben wir die Stadt ungestört vom Gegner geräumt. Heeresgruppen Deutscher Kronprinz und Heeresgruppe Gollwitz Mwalnge Artilberlefchilacht leitle A-kgriffe .ein, die der Franzose und Anierikaner zur Oeffmurg der Aisuefront und zwischen t>eu Argomven nird der Maas führte. Aus den Höheor tvestlich der Aisne zwtsckLn La Selve und Hecpy such die Angriffe des Feindes gc'sck.eitert. Unsere Triwv^n haben hier wiederum in schwerem Kampfe einen vollen Erfolg über die Franzosen errungen. Oestlich von La Selve konnte der Gegeier irr dem wirlscnnen ^euer bayerischer TrM'e«r nirgends unsere Linien erreichen. Auch brandm- burgisckv Regimenter bei uird westlich von Klein-Quentin schugeir den Feind vor ihren Lürien ab. Bei Banvgne trug das Reserve- Insairlerie-Regiment Nr. 93 die Hauptlast das Karnpfes. In hartem Kwnpfe warf es auch gestern ivicher den Feiich zurück. Oestlich von Rianvranee schlugen pommersche. posenschc und schlesische Regiment er den Feind vor ihren Linien ab. Auf txr.i Höion nordtvestlichl von Cl-ateau-Porcien haben die bewährten Regunenttr der 17. Infanterie rind 50. Reserve-^Ti- vision auch gestern ihre Stellungen gegcu schwere Angriffe beliauvtet. Tatkräftiges 5)andeln des Oberleutnants v. Below vorn Grenaoier- Regirnent ^9 war für Iden Ausgang des Kampfes von entscheidendem Einfluß. Tic Höhen südwestlich von Fergeur lvechselten melw- fach den Besitzer. Nach erfolgreichen Gegenangriffen blieben sie in infferer .Hand. Beiderseits von Rethel stieß der Feind bei Nan- tenil und Aniblv vorübergehend auf das stLorduser der Aisne vor. Gegenstöße n»arsen ihn aus das südliche Flutzufer zurück. Mit starten Kräften griff der Franzofe in breiter Front beiderseits von Bouzicrs sowie zwischen der Aisne und »vestlich^ von Grairdprc an. Bei Rilly nahnren wir unsere Vorposten curf das Nordufer der Aisne zurück. Bei Voneg stieß der Feind über die Aisne auf die Höhen des östlichen Flnßnfers vor. Versuche des Gegners, den Turchbrrrch aus Le Chesne zu erzwingen, scheiterten. Wir brachten ihn bei Neuville et Day und Terron an der Atsne zum Stehen. . . , _ r Die beiderseits von Vouziers wvchielnd wiederl-olten^ Anstürme des (tzegners scheiterten meist sckwu vor unseren Oestlich von Varldv wurde der Feirrd iin Gegenstoß wieder zurück- geworseu. In Falaise an der Aisne faßte er Fuß. Zwi eu der Aisne und Grandpoe w-iesen wir die^ feindlichen Angrige vor unseren Linien ab. Der Franzose hat somit a^f dieser Angrrffs- front unter stärkstem Kräfteeinsatz nur bei Voneg und Falaffe unbedeutend Geländegivitm erzwingen können. Auf dec 10 Kilometer breiten Angriffsfront zwischeic Peronw and ^Falaise warei! am Abend unsere Linien wieder voll in unserer Han>. An oer erfolgreick^cn Alnvehr des Feindes l-aben Württemb^rger uiid Bat>crn, RegirneiUer der Garde, aus Hannover und Westfalen, thüringische und lothringische Regimenter, sowie ^Masck-ineu- g.wchr -Scharff chützen - Abt ei l ungen gleickzen Altteil Tos Fnfan terie-Regirnent 9dr 127 unter Oberleutnaiit Sck-ivab zeichnetr sich bei»nser. Preis K. 4,50, halbe Flasche H. 2,75. Dichte Augenbrauen und lange seidige Wimn^rn erhalt.Sie durch meinen langjährigen u bewährten Augenbrauenstärker. Eine deuOi^he Wirkung wird bald erkennbar. Preis D. 4,54, halbe Flasche CT. 3,03. Augenbrauenstiite Strahlende Augen. mein venezianisch s Aucenwasser. Preis CT. 4.50, halbe Flasche 3.08. PrQrhtbaar von üppiger Schönheit, der Stolz rialsiliaaai j e( j er jr rau> V on wunderbarem Glanz und schöner Gleichheit, v< rleiht Ihne meine kalifornischeHaarwnchs-Knoll ,,I\fi‘. 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Hausbursche, 1 fchnlpUichtiger Junge für Botengänge, einige jugendliche wtnnrklonsarbeiterinnen, 1 Schuhmacher-, 1 Wasner- 1 Schrerner-, 1 Bäcker-, 2 Schlosser-, 1 Sch,reider-, 1 Stukkateur-Lehrling; b> bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 Viech üttcrer, 2 landw. Arbtüter 10 Stein chruch- arberter, 30 Schlosser, 20 Trel>er, 15 Fräser, 1 tlhr- m«rck)er, 5 Schreiner, 1 jüng. Schneider mit Beköstigung, 2 Schuhmacher, 100 Viaurcr, 50 Bauarbeiter nach El- kast» 3 Wcn'Binder oder Stukkateure, 2 Hochbautechniker, 1 Buchdrucker oder Schmeizerdegen, 80 gesunde Arbiter 10 Arbeiter sür Bahnbau, 15 Streckenarbeiter, 50 Bau- Hillsarbeiter, für Gcsckiotzfabrik ctne Anzahl Arbeiter, 1 Hilssausieher, 1 Haus vermalter lMcck?aniker oder Installateur), 1 Bäckerlehrling. « suchen Arbe it: 1 älterer Landmirt zur Leitnng eines grötz. Gutes, 1 Arbeiter, 1 kriegsbeschädigter einarmiger Schreiner, 1 Mann zur Bedienimg einer Zentral l)eiz.uug, 1 kriegsbeschädigter Schreibgelchlfe, 1 Kauf- mmru, 2 jngeridl. SchreibM'hilfen, ernige jngendl. Arbeiter. . .Weibliche Abteilung: Der hiesigen Arbeitgebern können eingestellt werden: 1 funges Mädchen, das schneidern kann, einige Mu- mtronsarbeiterinnan. 9 Dienstmädchen, 8 Lanffrauen., 2 Äausmadchen tagsüber, 10 Mädchen für Bal/ndienst (Zng^ dienst), einige Baulnlssarbeiterünnen. Bet auswärligei» Arbeitgebern: 2 lcrndw. Mädchen, 1 ältere Hmishätte rin in frauenlosem Haushalt, 5 Dienstmädchen, für Geschostfabrik und Pulverfabrrk werden Frauen und Mädchen gesucht. ^ Es suchen Arbeit: 1 Frau übernimmt Strickarbeit, 1 Fräulein für Geschäft und Hauslxüt, Mädchen, die Maschincnsckneiben u Stenographie erlernt haben, suchen Ansangsstellung 1 Schrei bgehil sin, 1 Lazarettköchin, 1 Waschfrau, 1 Kan übernimmt einen Laden zu putzen. Für die Weihnachtsspende 101^ gingen vom 25. Oktober bis 1. November weiter ein: a) An der Kasse des Roten Kreuzes- V E U «. 4, SB. Mk. 6, Frl Sine Möser'Mk 12, Eichenmier Mk. 10, Frau Friedr. Salx-nictp R! FE Direktor Bansa Mk. 12, Ghrt. Gebhardt Mk, 20, ti-rau Helme Onckm Mk. 6, L. u. E. W. MI. 20, ssd, filfcrttfot Mk. 50, Fimmzamtsass. Sc!» Mk. 12, B, M. Mk. 6, Schiieidermsri. Hch Stumpf Mk. 5 Spenglermstr. Lich Mk. 10, V. Mk 6 . ^ dem Postscheckkonto: Rechtsanw. El- soffer Mk. 6, B Mk. 6, A. Mk. 6, Prof Watzmger, Tübingen, Mk. 6 Tr. Scribcl Mk. 12, Frau Lehrer ML 6, Knst Arbeit Mk. 12, Frau A. Zimmer- detrr Mk. 6, Himrnrich Mk. 6, Direktor 0 Frl. Martl-a Feder Mk. 6, W. Han- stem Mk^lO Pwt Tr. Stein Mk. 6, Postsekr. Liebcrich Mk. 6 M. Gerhard Mk. 10, I. Hammermairn Mk. 12. ^rad Bender Mk. 12, Feldbrreiuigungs-Geom. Lichwig Mk. 5, Hch. Schneider Mk. 10, Gcheimrat Behaghel Mk. 6, Frau K. Reiber Mk. 6, Ludwig Tüll II. Mk. 12. o o) Bei der M ittel deutschen C redi 1 ba n k: Frau Plr Schaub Mk. 6, Ludw. Geismar Mk. 6, Frl Vmisa Mk. 10, Ga. Hch. Schirmer Mk. 500, Hch. A. I. ?'oH?- 30 ' ?• Berliner Mk. 20, Dr. Alles ML 12 Tr L. Möser M'k. 6, E. Sellheim Mk. 6, Dr. Ebel ML 18 Dar. Albert Heickwlheim Mk. 200, Wilh. Meyer Mk. 200, Marie irnd Emmi Mades Mk. 10, Gg K^ben Mk 15, Frau Ghrt. Laspeyres Mk. 10, Franz Bette Mk. 12, Dr. Erb Mk. 12. Math. Dingeldein Mb 6. A - d) der Bank für Handel und Industrie: K. H. Mk. 5, Aenne Dietz Mk. 5, Gertrud Dtetz Mk. 5, Oberamtsrichter Dr. Britt-Sckwtterr Mk 2o, Gustav fNüller Mk. 20, Rektor Jann M 12, Tr Clemens Frank Mk. 10. -rr^^dei der Bezirkssparkasse: Kaufmairn Wlll^Tamel Mk. 5, Direktor Zacheis Mk. 6, Pros. W. WM!k!l!WMlk!s!llK8A!k!?!k!!KWlWMKk!!?lklk88!HÜsk! KM! Prival-Handglsschale R C, Benne . Gießen, BahnliofstraiSe 60. Der Unterricht beginnt wieder Montag den 4. November 1918. Wlü-WlNM ist das beste, schäumende, noch seisendalnae Haarwaschmittel i. Pack, zu haben. Zeoiral-E(rogerie, 7718 Holzschuhe und Pantinen i. gröstter Auswahl empfiehlt Ludwig Kohlermann Bleichstrahe 12. 7 «78 Waagen aller Ärt werden etchfähig vergehellt. 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November 1918. 06568 W Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste sagen wir auf diesem Wege unsern tiefgefühltesten Dank. Im Namen der Hinterbliebenen: Käthe Seibert Giessen, den i. November 1918. * »V, f: Danksagung. Für die uns in so reichem Maße erwiesene Teilnahme bei dem schweren Verluste meines lieben unvergeßlichen Mannes, unsere treusorgenden Vaters, Sohnes, Bruders, Schwagers und Onkels Philipp Dechert sowie für die vielen Kranzspenden und Beileidsbezeugungen sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten herzlichen Dank. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Philipp Bechert Witwe. Heuchelheim, den 2. November 1918. 06538 Bet ©htito Th. Oeifhmann Vol -Krim -Beami. a. D., ?r«BkI,rl«. BL, Beraerltr. 10. Sämr. Beobackitirnaen und Ermittlnngcn Heira!s> Auskünfte gewifienbnft und diskret. Tel. Römer?«S 7 . Statt Karten. rür die vielen Leweise der teilnahme beim Heimgange unserer geliebten Mutter sagen wir nur auf diesem Wege herzlichen Dank. Familie W. Hahn Paul Susat und Frau Friedei Schlörb. Oießen, 2. November 1918. 8393 0M Für die uns in so hohem Maße erwiesene Teilnahme bei unserem schweren Verluste sagt innigsten Dank im Namen der Hinterbliebenen: Hermine Schott geb. Wenzel. Oießen, den I. November 1918. 06524 Hout© nachmittag vorschied sanft nach kurzem Krankenlager unser geliebter Vater, Schwiegervater und Bruder Prof. Dr. Theodor W immenauer. Bertha Wimmenauer Dr Karl Wimmenauer Elisabeth Wimmenauer geh. Neuenhaus Anna Wimmenauer geb. Rotzer Dr. Karl Wimmenauer, Geh. Forstrat. Giessen, Leverkusen, München, am 31. Oktober 1918. Die Beerdigung findet Sonntag den 3. November nachmittags ß'/g Uhr auf dem neuen Friedhof statt. Von Beileidsbezeugungen bitten wir abzusehen. #JßJ O Vaterland, du forderst viel. Anstatt ihn in Urlaub zu empfangen, erhielten wir plötzlich und unerwartet an seinem Geburtstag die traurige Nachricht, daß unser heißgeliebter, hoffnungsvoller, treuer Sohn, unser lieber, unvergeßlicher Bruder, Schwager und Onkel Karl Görlach Fahrer im Feld-Artillerie-Regiment 25, Inhaber des Eisernen Kreuzes nach 46 Monaten treuer Pflichterfüllung infolge schwerer Verwundung am 24. Oktober im Alter von nahezu 30 Jahren sein Leben fürs Vaterland opfern mußte. In tiefem Schmerz: Heinrich Görlach V. und Frau Juliana geb. Alles Heinrich Görlach Sergeant Heinrich Bender und Frau Anna geb. Görlach nedst Kindern Auguste und Frieda ^ ^ ' und alle Verwandten. O Vaterland, du forderst viel! Still und einfach -war dein Leben, Wie hast du wohl in letzter Stunde Treu und fleißig deine Hand, Gesehnt dich nach d. Elternhelm WW Wollst nach d. Kriege weiterstreben, Nun ruhe sanft, du lieber, guter, Mußt nun ruh’n in Feindesland. 0 braver Sohn, geliebter Bruder, Wie wird der Tod gewesen sein? Sollst nie von uns vergessen sein. Wie schwer u. tief die Wunde dein? Können wir dein Grab nicht schmücken, Trauernd an der Gruft nicht stehn, Auf zum Himmel woll’n wir blicken. Denn dort gibt’s ein Wiedersehn! Teurer Wilhelm, schlafe wohl! Plötzlich und unerwartet erhielten wir am 20. Oktober durch Drahtmeldung die schmerzliche Nachricht, daß unser lieber, treuer, unvergeßlicher Sohn, Bruder und Schwager Kanonier V^ilheBen üfeber Fnß-Ar i Todes-Anzeige. Nach Gottes Willen entschlief sanft Donnerstag abend im 53. Lebensjahre nach langem, schwere, Leiden mein lieber, guter Mann, unser trensorgender Vater, Schwiegervater, Bruder, .Schwager, Schwiegersohn, Onkel und Pate Heinrich Volzel IV., Bahnarbeiter was wir hiermit allen Verwandten,Freunden und Bekannten mittellen. In tiefer Trauer: Ldna Völzel geb. Kling Karl VOlzel Adolf Völzel Heinrich Völsel Lina Lotz nebst allen Angehörigen. Wieseck, den 1. November 1918. 8382 Die Beerdigung findet Sonntag den 3. November nachmittags 4 Uhr vom Trauerhause Ludwigstraße 22 aus statt. Eberstadt (bei Lieh), den 31. Oktober 1918. 8852 k ■ Todes-Anzeige! Verwandten, Freunden u. Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß mein innigstgeliebter, unvergeßlicher Gatte, unsef treusorgender, herzensguter Vater, Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager u. Onkel Hermann Sch erb Gastwirt nach kurzem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden heute vormittag 3% Uhr im 48. Lebensjahre sanft entschlafen ist Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Lollar, l. November 1918. Familie Scherb. Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 4 Uhr statt. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß unser einziger innigstgeliebter Sohn und Bruder Christian im Alter von 19 Jahren nach längerem Kranksein heute nachmittag 4 Uhr sanft entschlafen ist In tiefem Schmerz: Karl Ludw. Aibach II. und Frau nebst allen Angehörigen. Lieh, den 1. November 1918. 8M1 Die Beerdigung findet Montag nachm. 3 Uhr statt. Heute morgen 5 Uhr verschied nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden meine liebe, unvergeßliche Tochter, unsere liebe, |§ gute Schwester, Schwägerin und Tante Fräulein Luise Will im Alter von 24 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Kath. Will Witwe nebst Geschwistern Otto Grün, z. Z. in russischer Gefangenschaft, n. Familie Familie Heinrich Will Witwe. Gießen (Seltersweg 52), den 1. November 1918. Die Beerdigung ist Montag mittag 3 Uhr auf dem neuen Friedhof. 00558 m i m i fyi W & Am 1. November nachmittags 2 Uhr entschlief sanft meine liebe Frau, unsere treue Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante Emilie Geist geb. Bruchhäuser Im Namen aller Angehörigen: Hans Geist. Giemen (Wolfstraese 8), den 2. November 1918. Die Beerdigung findet Montag den 4. November nachmittags 2 ühr auf dem neuen Friedhofe statt. 8375D Donnerstag abend 9 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden meine liebe, herzensgute Frau, die treubesorgte Mutter ihres lieben Kindes, unsere gute Tochter, Schwiegertochter, Schwester und Schwägerin lohannette Emmerich geb. Mandler im Alter von 24 Jahren. In tiefem Schmerz; Adolf Emmerich and Bähnchen Karl Händler Katharina Emmerich $d lachen Händler Familie Karl Emmerich nebst allen Verwandten. Krofdorf, Vetzberg, Gießen, Klein-Linden, Mainz, 2. November 1918 Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 3 Uhr statt > Tieferschüttert und unerwartet erhielten wir die traurige Nachricht, daß unser lieber, unvergeßlicher Sohn, Bruder, Schwager, Neffe, Vetter und Onkel Hermann Klinke! Gefreiter d. R.-Feldartillerie-Regiments 205, Stab der 1. Abteilung Inh. des Eisernen Kreuzes II. Kl. und der Hess. Tapferkeits-Med. im Alter von 28 Jahren nach 50 monatiger, treuer Pflichterfüllung in einem Feldlazarett nach kurzem Kranksein am 19.0ktober gestorben ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Ed. Klinkel. Gießen, den 31. Oktober 1918. 8389 D -- Heute früh 3 Uhr nahm Gott der Herr nach kurzem, schwerem Kranksein meine liebe Frau, unsere geliebte Mutter Frau Sophie CSemm geb. Zimmer nach vollendetem 41. Lebensjahre zu sich. Winnerod, 2. November 1918. Offenb. 14,13. Ludwig Clemm und Kinder. 8401 Begräbnis findet in der Stille statt - Beileidsbesuche dankend verbeten. Tieferschüttert erhielten wir die traurige Nachricht, daß unser lieber, guter, unvergeßlicher Sohn, treuer Bruder und Pate Kanonier Carl Göbel Fdd-Artillerie-Regiment Nr. 43, 2. Batterie nach treuer Pflichterfüllung im blühenden Alter von 23 Jahren durch Granatschuß am 2. Oktober sein junges, hoffnungsvolles Leben lassen mußte. SS74 In tiefem Schmerz: Carl Göbel Elisabeth Göbel Marie Göbel geb. Oppertsheuser Fritz Göbel Willi. Göbel, z. Z. im Felde Heinrich und Ernst Göbel. Gießen (Kaiser-Allee 3a), den 2. November 1918. Wiedersehn war seine und unsere Hoffnung. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme und Kranzspendung beim Hinscheiden meines lieben Gatten und Vaters Mob Peppler II. sagen herzlichen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Zrau Elisabeth« Peppler geb. Schleenbecker. Rodheim a. d. Bieber, 1. Nov. 1918. Danksagung. 6für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Htnschetden unseres inntgstgeliebten Entschlafenen, sowie für die zahlreichen Kranzspenden und für die liebevolle Pflege der katholischen Schwestern sagen wir auf diesem Wege unfern tiefgefühltesten Dank. Fra« Anna Kreilirrg Familie Johann Kreiling Familie Adam Hartmaun. Gtehen sMegelpsad 22). den 2. November 1918. Für die Beweise herzlicher Teilnahme bet oem Verluste unseres lieben Kindes und die trostreichen Worte am Grabe des Herrn Pfarrers Gro th sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank. Wilh. Ra«, z. Z. vermißt, und Frau. — Gestern nachmittag 6 Uhr entschlief unerwartet nach || kurzer, schwerer Krankheit unser lieber braver Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Otto Koilolfj Schneidermeister im Alter von 38 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Margaretha Belloff Witwe. Beuern, Kreis Giessen, den 1. November 1918. Die Beerdigung findet Sonntag nachm. 2 Uhr statt. „35 m W Danksagung. Men denen, die uns an unserem schmerzlichen Verluste ihre herzliche Teilnahme bezeugt haben, sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank. Familie PH. Gernandt. Heuchelheim, den 2. November 1918. .V : ■ Kr. 258 Drittes Blatt Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)_Samstag, 2. November M8 A«» Stadt und Land. Gießen, den 2. November 1918, Das Uutbewahre» des Bucheckernöle». Das Oel der Buickjeckern hält, war Güte anbetrifft, etwa die mittlerenr und gutein Leinöl ES wird sehr schwer »wm tmt eä Wau® tote Fettsäuren entWt und gilt raffiniert IM Geschmack stck-er mib beäändig. Ä r Nnseve Mütter, bie aUc noch biet Bucheckernbl verbrauchten, uttbcu es in fauberen ilni&st, Krücken, rjiirt verkorkt, im dunklen -Veiler anflrcwahrt, wo es seüve Qualität sick-er gehalten hat. Daraus folgt, daß mxnt Heb nicht übermäßig jjim das Nachlassen der QualUat betni .' rnbr>al)-ven. auch des nicht raffnrierten Oeles, innerhalb des WirOchaftsiahros %u sorgen hat. Sipeisoöl soll unter möglichstem Licht- mtd Luftabschluß aufbewahrt werden, weil sowohl Lickst wie Luft zersetzend auf die Glytzerrne des Oeles einwirken. Geschieht das, so ist ein Verderben nur oann zu fürclittn, 'wenn das Oel Unreinigkeiten enthält, die bei ihrem längeren Mrsbeuxrhren durch ihre Zersetzungsprodukte aus das Oel Gräflich nehmen. * ** Perfonaluachrichion. Ter Gwßherzog hat am SO. Oktober i>. I. den Hauptsteueramtsassistertten Conrad Müller, fcirr Zeit iut Homberg a d. Ohm, zum Bezirkskassierer der Bezirkslasse Homberg ernmrnt. — Ter Grob Herzog l>at am. 30. Oktober d. I. die Finanzaspiranten Jakob Frieausf aus Pseddersheirn uno Eberhard Schmitt aus Tarmüadt zu Haupt- sieueranttsassistenten ernannt. — Ter Großherzog hat am 25. d. M. dein Bezirkskasfi-erer Reck-nungsrat Friedrich Kröll zu Worms aus 'Anlaß.seines 50jährigen Tienstilubiläunts das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens .Philipps des Großmütigen verlielien. ** Das Verordnungsblatt fürdie evangelische Landeskirche des Grvßherzogtums Hessen Nr. 16, ausgegeben den 12. Oktolrer 1918, enthalt: 1. Msschreiben Nr. 26 vom 12. Oktober 1918, Land-esbattag am 20. Oktober bettessend. 2. Ausschneiden Nr. 27 vom 8. Oktober 1918, Religiöse Vorträge des Tirektors des Predigersemrnars im Winter 1918/19 bettefseno. 3. Aufforderung zur Bewerbung. Zur Wiederbesehung ioird aus- geschrieben: die zweite evangelische Pfarrstelle zu Langen. Nr. 17, ausgegeben den 24. Oktober 1918, enthält: 1. Ausschireiben Nr. 17, vom 11. Oktober 1918, Feier zuin Gedächtnis an die Gefallenen betreffend. 2. Aussckureil^n Nr. 28 vom 11. Oktober 1918, die Erhebung einer Kirchenkollekte zugunsten der Natron alstiftuug für die Hinterbliebenen der jim iKriege Gefallenen betteffend. 3. Bekannt- machung vom 21. Oktober 1918: In den nächsten Tagen iverden an die evangelischen Geistlichen sowie an diejenigen pensionierten! Geistlichen und Pscrrrivitwen, tvelche solche angefordert haben, .ms dem evangelischen Zeuttalkirrhensortds Teuernngsbechilseu zur Auszahlung kommen, welche sch für das Rechnungsjahr 1918 in ihrer Hohe an die vom Staat für dieses Jahr bereits bewilligten Beihilfen auschtteßen, Hiernach erl-alten bei ixm Geistlichen die Empfänger von bKher 600 Mk. seht,1000 Mk., von 300 Mk. jetzt 500 Mk., von 150 Mk. setzt 250 Mk., bei den Pensionären 'von 300 Mk. setzt 500 Akk., bei den Pfarrwftwm von 200 Mk. jetzt!360 Mark. Außerdem erhöht sch die Kinderzulage von 125 Mk. auf 250 Mk. Äon den nach Vorstehemdenr verwrttigten Mehrbeträgen ioird die Rate stur *U Jühre sogleich in einem Posten zur Llus- Zahlung kommen Tie AjuszaMung der Mehrbettäge erfolgt in der Voraussetzung nachträglicher Zustimmung der Landes synode, Eine eidgültige Festsetzung der für 1918 zu gewährenden Teuerungs- beilfilfen ist in gegenwärtiger Maßmahnre nicht zn ffnQOr. 4. Aufforderung zur Bewerbung. Zur Wiederbesetzung Ioird aus-ge- schrieben: die evaugeLche Psarrstelle zu Arheilgen. ** Beschlagnahme und Bestmndserhebun g von Cocoblättern und Cocain. Am 2. November 1918 ist eine Bekanntmachung (Nr. IM. 18. 8. 2), betreffend Beschlagnahme unb Bestandserhebmig von Eooablättern und Cocain, ersästenen, vurch welche Coeablätter (Fiolra Cocae), Cocain und seine Salze als Roh-, HalbsertiU und Fertigware beschagnähwt werden, iofrot die Vorräte ein^ Eigentümers nicht weniger als 500 Gramw tttvgen Trotz der Beftybagnahme bkeibt die Verarbeitung von . > -eablättern zu Cocain hrchrochL. Und Cocain nitt. allgemein Ustattet. Im übrigen ist die Verarbeitung nur mit vorheriger Afflicher Einwilligung des Sanitäts-Departements des Königen KriegSministeriums in Berlin erlaubt. Die Beränßm.ing und Li-ttrnng der beschlagnahmten Gegenstände ist mir gestattet .in oie .Haupt-Saniläts-Depots und die Samtäts-Depots des leeres und der 5/öarine, sowie mit vorheriger schriftlicher Einwilligung des Smritäts-Departements des Königlichen Kriegsministeriums. Die beschlagnahmten Gegenstände unterliegen auch einer einmaligen Meldepflicht. Tie Meldungen sind über die am 2. Noveinlur 1918 vorhandenen Mengen bis zum 15. November 1918 an das Sani- täts-Tepartement des Königlichen KriegsministerinUrs $ai erstttten. Gleichzeitig ist eine Bekanntmachung (Nr. 2/11. 18. 8. 2), betteffend Beschlagnahme und Bestandsechebmig von Ptcffcrminz- koaut., -tee, -blättern erschienen. Durch sic werden Pftfftrmrnzkraut Pfefferminztee, Psefferminzblätter (Fol. Menth, pipl ganz und 'geschnitten beschlagnahmt, sofern nicht die Vorräte eines Eigentümers weniger als 25 Kilogramm bettagen. Tas Ernten, Trocknen, Sortieren und Schneiden des Krautes ,bleibt erlaubt. Ver- äußett und geliefert werden dürfen die beschlagnahmten Gegenstände nur an d-Sanitäts-Depot des Gardekorps in Berlin. Im übrigen ist eine Veräußerung, Lieferung,md Berarbeitimg nur mit vorheriger schriftlicher Einwilligung des Sanitäts-Departements des Königlichen Kriegsministeriums zulässig. Tie beslchlagnahmten ^Gegenstände imlerliegen ebenfalls einer Meldepflicht. Die Meldungen siiid über die am 2. November 1918 vorhandenen Mengen bis zuin 15. November 1918 an das Sanitäts-Departeinen t des Königlichen Kriegsministeriums zu .erstatten. Ter Wortlaut der beiden Bekanntmachungen ist in der heutigen Nummer unseres Blattes cinzusehen. ** Ungültigkeit der 500-Gramm-Rei seb rot- ni a r k e n. Wie soebm bekannt toird, sollen die über 500 Olramm (1 Pfimd) lautenden Neichs-Reisebrotmarspr Wegfällen. Sie haben Wider Erwarten lvenig Eingang iir den Verbrauck-erkreisen gefunden, auch liegen sonstige Grürlde gegeir ihre Weiterverwendiurg vor. Die ^500-GrammMeistbxotinarken werden mit dem dlblaiif des 15. Tezember ungültig und sind alsdcuiu zu verniäMi. Die Verbraucher dürfen bis zunr 15. Dezeniber die 500-(ittamm-Marken in 50-Gramm-Markeii mntauschen. Nach dein 15. Tezember ist ein Umtausch nicht nvalu zulässig, es siatz denir, daß der Verbraucher eiueir LebensmittelkartenabineldesckLiir oder sonstigen Ausweis vorlegt, wonach er über den 15. Tezember hinaüs mit Reisebrotmarken, anstatt mit ärtlicfien Brotmarken zu seiner Brotversorgimg versehen ist. Ten KommuiralverbcvndM. -wird die für die unverwendet gebliebenen 500-Grai,luc-Niatken verfügbare Mehl- oder Getr^ae- nren.g 2 an gerechnet. ** Zahlt mit Kriegsanleihe zinsscheinen. Seit 23. Oktober sind die am 2. Januar 1919 sättig rverdendeit Zins- scheüie der fünfprozentigen Reichskriegsa!n1eil>eu zu ihrenr Nennwert gesetzliches Zahlinigsmittel. Uin der in Erscheinung gettevmen Geldnot zu steuern, werdm hie Besitzer solck>er Zinsscheine aiif- gefordert, sie sofort in Umlauf zu bringen bezw. als Zahlungsmittel zu vettvenden. ** Allgemeine Volkszählung am 4. Dezember 1918. Für die praktische Turchfülirung der Versorgimgsregelunl ist eine regelmäßige einwandfreie Feststettung der Bevölkerungs- zahl des Reick-s, der Bundesstaaten, der kleinen Verwaltungsbezirke imd der (Gemeinden unerläßlich. Es sind für diesen Zweck bereits am 1. Dezember 1916 irnd ain 5. Dezember 1917 attgo- meine Volkszählungen vorgmommerr worden. Tie iin Laufe eines Jahres eintretenderi Berschiebuntien und Veränderimgen im Be- völkei'lmgsstand der einzelneii Gebietsteile sind aber so erheblich, daß die im Dezember 1917 crmtttelten <'^ahlen nicht mehr als zuverlässige Unterlage!: für die Vetteittingsmaßnahmen des nächsten Jahres angesehen iverden können. Daher ist auch in diesem Jalwe d:e Vornahme einer Volkszählung wieder notioendig. Ter Bmrdcs- rat hat demen1spreck)end angeordnet, daß am Mitttooch den 4. Tezember 1918 eine solche Zählung vorgeiwmlneu iverden sott. Tie Zähluirg sott in gleicher Weise wie im vorigen Jahre dnrchgefflhrt werden. Sie dient nur statistischen und wirtsck-astlichen^ Zwecken. Für die Turchffihrung der Zählung wird wieder aus die freiwillige Beteiligung geeigneter Perioneu äls Zähler zurückgegriffen werden n^ilssen. Bei. der hohen Bedeutung der Zählung liegt es im Interesse jedes einzelnen, daß die Zählung ein möglichst zuverlässiges Ergebnis liefert, so daß wohl erivalrtet werden darf, daß alle Bevölkerungskreise bemüht sein werden, die Durchführung dev Zählung nach Krusten zu inckerstz'itzen und zu erleichtern. (RGBl. Nr. 143.) Landkreis Gießen. ga. Lumda, 1. Nov. Untenoffizier Rudolf Keller, Sohn des hiesigen Lehrers, der seit 7. September d. I. vermißt war, befindet sich verwundet »in französischer .Gefangenschaft. — Au der Grippe liegen hier ganze Familien ttank. ^ ** S1 c i n b a ch, 2. Nov. Vizewachtmeister Jakob S e r 15, Inhaber des Eisernen Kreuzes erster Und zweiter Klasse, der Hessischen TapferkeitsMedaille und des Kriegsehresrzeichens in Eisen, wurde zum Offiziersstettvertteter befördert. Kreis Alsfeld o*. Storu dvrf, 1. Nov. Dem Musketier Albert Jäger, S>olsti des Landwirts Karl Jäger, wurde das Eiserne Kreuz verliehen. Er ist im Besitze der Hessischen Tapferkeitsmedaitte — Vorige Woche wurden dem Schuhirvachernwisber David Karl vier feiste Kaninchen aus dem Statte geshoUen. Bon dem Tater fehlt j ede Spur. Kreis Friedberg. oa. Fried borg, 31 .Okt. Ter „Oberst. Anz." veröffentlicht folgende bclurzigensloerte Warnung: Tic Diebstähle, namentlich iir Hotels hinsichtlich der Hotelwäsche und des lebenden Viehs der Viehhalter aller Art haben in letzter Zeit in ganz erschreckender Weise zugenommen. Irr der Regel erhält die Polizei von solck>err Tiebstählen erst nach Ablauf einiger Zeit Kennttris, und es gelingt dadurch den Dieben, die sich arrs allerlei Sttaßerrgesrndel, insbesondere auch Frauenspersonen mrd Männern in Militärrurisorm' zusammensetzen, mrerkannt zu cittkommierr nnd der Strafe zu errtgehen. Ten Vichhaltern aller Tiergatturrgen, denerr wohl die fortgesetzterr Tiebereren bekannt sind, ist zu enrpfehlen, daß sie dcrN Treiben des Tiebsgesindels irrehr Aufmerksamkeit schenken wie bisher und ihre Tiere so ausbewahrM, daß sie nicht ifcn Treben direkt ohne jedes Zutun irr die Härrde fallen können. Tie Polizei ist beim besterr Witterr nicht atterrr in der Lgge, den TreberereN Einhalt gebieten zu können. Sic bedars der Hilfe der gesamten Einwohnerschaft. Es ergeht daher an die gesamte Bürgerschaft bre dringende Mahnung, hinsichtlich der nun einmal durch Die Zen- umstände bedingter! Lage selbst derartigen Gesetzwrdrrgkerten mehr Boachttmg zu schenken wie bisher, nnd die Polizei, die allem zur Verhütung solcher Vergel)en und Verbreclien machtlos ist, zu unter- stützeu. Es eurpsrehlt sich auch, nachts sämtliche Eingänge zu den Hofreiten abzuschließen, um nicht der: Treben ihr Handwerk aucy iwch dadurch zu erleichtern. . ^ „ nt. Friedberg. 2. Nov. Wegen Erttmrkungen bei beni Personal der lftesigerr Fernsprechvermittlungsstelle rverden vom 1. No- vnnber ab die Tienststnnden für Orts- und Fernverkchr werktaglml bis mlf werteres auf 8—12 Uhr vormittags und 2—6 Uhr nau>- mittags festgesetzt. Während der Tienstbereiffchast von 7—8 Uljr vormittags und von 12—2 Uhr und 6—9 Uhr nachmittags werden nur Militär-Ticnstgestnäckie entgegcngerwmnreu und ansgefiihrt. Ter Telegrapstcndierrst wird von dieser Einschränkung nicht berührt. Q. B a d - N a u h ei rn , 1. Nov. Am kommenden Dienstag - dem 5. ds. Mts., fann das Ehepaar Heinrich Bernhard das seltene Fest der Goldenen 5^)ochzeit feiern. Tie Ehegatten stehen fast in gleichern Alter —, 75 bezw. 76 Jahr — und erfreuen sich des besten Wohlbefindens. Ter Jubelgatte steht seit 37 Jahren ununterbrochen als Arbeiter in städtischen Diensten. Kreis Wetzlar. wa. Wetzlar, 1. Nov. Mit dem Eisernen Kreitz zweiter Klasse ivurderr nusgezerämet: Muskefier Heinrich Daniel mrs Wetzlar: Fahrer Heinrich Jun g aus Aßlar: Schütze August Fischer aus Drskircheu. -Mtt der Hessischen Tapferkettsmedartte wtrrde ausgezeichnet: Leutnartt d. Res. Paul Dörr aus Wetzlär. Hessen-Nassau. Frankfurt a. M., 31. Okt. In der Person des fahnen> flüchtigen Wilhelm Mülleuhoff verhaftete die Kriminalpolizei den Einbrecher-, der seit langem mit großen! Erfolge lfiesige Leder-, Pelzwaren-, Schneider- Manufaktur» und Stickerer- jGeschäfte ansgeraubt hatte. Ms Hehler, die sofort für den Weiterverkauf des umfangreichen Tiebsgntes Sorge trugen, nahm man die Ehefrau Josefine H a r 1 m a n n und den >Metzgermeister Mfons L ippnrann fest. — Ter erheblich vorbestrafte .Schneider Max ,'Grajkowski wurde bei einem Einbruch in ein Tuchgeschäft auf der Kaiscrsttaße überrascht und festgenvmmen. Gicßener Straskammer. ^ Gießen, den 30. Oktober 1918. Ter 18 Jahre alte Bahnarberter Johannes D. von Niederjossa hat dem Landwirt iBaleittru T. in Hutzdorf, bei dem er 1917 als Knecht bedienstet war. am 24. August l. I. 200 Mavk in bar und 7 ZinSscheinbogen der deutschen Reiä>san leihe nebst Erneuerungs- scheinen entwendet und begab sich von hier aus über Schlitz, Fulda nach, Kassel, wo er die 200 Mark mrd 75 Marck von denZrns- scheinen verausgabte. Ter geständige Angeklagte erhielt 3 Monate Gefängnis. Ter wegen Trebstcchls mehrfach, n. a. nnt 3 Jahren Zuchthaus vorbestrafte Schlosser Emtt I. zu Honrburg v. d. H. ist angeklagt, zu Nfeder-Eschbach irnd ttmgiebuug in der Zeit vom 18. bis 23. Aug-nst 1918 fortgesetzt große Mengen Aepfel entwendet zu haben. Trotz Leugncns wurde ec aus Grund der Zeugenaus-- sage für überftihrt erachtet und zu einem Jahre und 6 Monaten Zuchthaus verurteilt. Auch wurden ihm die bürgerlichen Ehrenrechte^ für die Tauer von 5 Jahren aberkannt. .Der 16 Jahre alte Fürsorgezögling Franz Josef M. von Weitmar ist seinem früheren Lehrherrn in Lübbecke erttlanfen und kam aus seinen Wanderungen nach, Gießen. Hier trat er als Lehrling bei dem Schuhmacher R. ein, eutserrtte sich aber nach 8 Tagen heimlich nachdem -er ans einer verschlossenen Holzkassette, die er Zerbrach, 120 ?Nark sich angeeignet hatte. Er erhielt wegen Diebstahls eine Gefängnisstrafe von 3 Nlorrattn. . Die bereits wvc,en Diebstahls vorbestraften Karl W. von Gießen (und &eutrtd;i R. von Anröneburg bei 9N«rnz haben gemeinschaftlich am 9. September l. I. zn Hoch-Weisel^ dem LaMvirt D. aus einem Gebäude 3 Würste 1 Pfimd Speck, 10 Eier und 1 Paar Schaftensfiefel im Gesamtwert von ca. 60 Mark entwendet. Ferner Tjat der Angeklagte W. noch^ in Klein-Linden und Heuchelheim je einen Trebstahl begangen, bei denen er sich ebenfalls Lebensmittel aneiginete. Tie beiden Angeklagten sind geständig und erhielt W. eine CKsamtgesängnisstrafe von einem Jahr und 8 Däonaten, 'R. 2 Monate Gefängnis SM^ Sä r rrwurr, »nn -ff nrn 9 Das altbe"vt ährte Nervenpul ver RF®^I»1P¥©5 \rrvinnm l>r. Weil der Schwarten • A potlicke ln Frankfurt, Main Off“ wird ärztlich gerne verordnet bei Krämpfen Preis Mk. 5.—, zu haben durch die I743 hv. Privileg. Schwanen-Apotheka in Frankiert, üffain 61. Best. 10°/nHaefnoglob, 84% Eisenbrom u.6°/oEnzianbiUerst- Das deutsche Volk hat sein Schicksal in der Hand! Noch nie ist unser Dvik vor folgenschwerere Entschlüsse und Entscheidungen gestellt worden als in diesen lagen. Noch nie hat dem Daterlande die Hilfe jedes einrelnen mit allem, was er ist und hat, so bitter not getan. Die Macht über unser aller wohl und wehe ist in Wahrheit jedem einzelnen von uns anvettraut. Nacht verpflichtet - letzt ist die Zeit de,- osterländischen ist! vie Y. ^l-ieg5snleihe mutz eine voiks- gnieihe im m;>r\Hn Sinne des Wortes weiten. Sonntag, der 3. Nouemder, sei der Dolksreichnungstag. Nile Zeichnungsstellen werden nach der Kirdjzeit geöffnet fein, wer fein Vaterland und sich feldst erhalten rvill, der reichne fo viel er irgend kann. wer schon gezeichnet hat, der reichne mehr. ^ k 4 GderhWlcher Kunftoereln. Gießen, dm 2. November 1918. , Der OberheZnsck«e Kmrswevein hat ferne diesjährige An^stel- llmgsrerhe mit qvatchjLch«7r Kunst eröffnet und in fernen beschränkten U ' Ü ? C wertvoller Kunstsck>öpfunsen geborgen, wwrog-lrch ist, mich nirr ammhernd der Fülle des Gebote!,en wertvollsten Beitrag stellt Altmeister VMlS Thvma, der Mit erner großen Ausivahl bekannter und Bsätter vertretcrr ist. Seine manchmal etwvs yecve nnnsr, dn in o«lan Blattern erner gewissen Sprödigkeit wie sw sonst prvnttiven Volkskünstlern eigen ist, niffaS ist im f. gerade deshalb besonders lieb und schätzenswert geworden Kunstvollen darin steckt ^ könnte, ohne als enw grenzenlose Hochachtung auszuvrürken, Kunstlwidioerkettmn zu absoluter hat, dre Wurzel ferner .Kraft aber in keinem ^w chst.^ Er Imrd dann eine einmalige Erscheinwig .tzer. f»nem Wege folgen wollte, von dev <*£&* .Er'chemimg überschattet, ein Mani- blnben Mußte, Ste crnzelnen Blätter erner Betrachtung, fü*, gesmttet per Raum nicht. Jedes einzelne hat fjuüS ursprunglrchen Reiz, dadurch erhöht, daß der wcht imr^ mrt cnrrrrc Malerauge, sondern auck) mit einem dre ^-mronlwett erfaßt und gestaltet. In seiner fern* jft br N^alerrmd Sinnierer zugleich, ivas ihn viel- fach Mllll>gic>rr,en oder pchtto sophischen Betrachtungen auf den Blättern veranlaßt, wie ,,Heilige: Familie! — Nicht die allein, eine Jede muh uns heilig fern!' Bon volksmäßiger Kunst geht ferner aus W. ^ ^ ^ ^ ch- Frankfurt, ein unverkennbarer -Schüler Boeh- ! *5* r ^ S^cm^LSF Motive und die Raumgestaltung -> ^ Wr^ersehen) aügeläuscht hat. Monuumeuta- ^ BrnLergrund be^rtschende Gestalten erreicht. Äl.' werterer FrauGurter rst Wilhelm Steinhaufen vertreten des sen yromnunentrale BWwirkung aus ähnlichen Mitteln beruht' der ab^ Nichten der Bslkskunst seinen Anschluß findet, smrdern eher, wie in. ,,-Lvvget nicht", an die Art Puvis de Ehavannes. Ein Radierer ist der Leipziger Benno Heroux, lecher nur faa S?? ec ?“* ^j 01 feQ ^ Äckus ,ßsae 52*1 bertretai. Sem« Mogone truT das .Hers rft aedanQich groß imo oarcti m der Technik des Striches hervorragend. Weniger glücklich, such d«.EFen mtt Tieren, während die übrigen Ar- ^^N' ^^Erlckris für Wster irrtb Herfurth, in jeder Eiuzelleit eMuckem Ebenbürtig neben ihm sieht G. Jahn, der es versteht, nneit ITt als organische Einheit der umgebende.l Natur einzu- verleiben und ihm eine keusche Herbheit zu erhalten. Ganz her- vorrageick ist auch seine Whlezeichmung „Schäfer". Mir sehr fernen Radierungen rst ferner H. Haberl-München vertreten, der m^r den «timmimg-gehaLt des landschaftlichen Motiv es hervorhebt. Auch, ferne Radierloerse ist selten klare Strickstechntt. son- dern Nwhr eln Malen mit der Ittckiernadel. In noch. gesteigettem Mähe trifft dies sitt Elisabeth Bon ins „Gleiberg" und „Gleiberg und Betzberg" zu. (San* euchers dagegen H. v. Volk mann, zuntal m dein uuendlick, feinen .Blatt „Garben", das den Tust c^.^wmtners in sich getrunken hat, der „Kleinen Landsck>asi"" voll schwingender Werte, oder den „Tannen auf dem Bergrücken", tnalerrscke. Element betont auch L. Kapser- Wiesbaden, - Ä!" Ehrung der bedeutsamen Einzelstricksühnrna. Das rlem« Blatt „ftotber am Backs" ist dafür bezeichnend. Wieder fein und klar rm eigenbedeutsamen -Strich sind H. Danr, besonders im ^Drcktem am Rhern" und „Ernte"", sowie Kamvmann rn rern graphstch empfundenen Blatt „Frischer Wind"". Bon den übrigen Radierern ist besonders E. Eimer beachtenswert, der stch gern auf grosse Linienführung beschrttrkt, ohne wie'Fahrenbruch ^ÄEltmanrer anzustreben. Man betrachte hieraufhin den „hflug-er . Bei F. vsteininger tritt das meist arckitektonische Motiv s zu sehr als Selbstzweck in den Vordergrund. Eine rein blldhafte Wirkung wird doch in der „500jährigen Eiche"" erzielt. M. Frahm hat sehr ansprechende Radierimgen. Noch reizvoller ist der oersteckte Humor in der Pinselzeichnung „Stiefel"", oder das unbekiimmerte Hinsehan in „Fernsnreck^drähte. Bon R Baß ist am vielversprechendsden „Schloß Lich"", während „Brüssel" trotz fauberer Arbeit keine künU-erische Eigenart verrät. Reine Zeichner sind Karl Doerbecker mit zwei flotten Blättern, R. Koch mit iäuberlichen Bleistiftskizzen und Karl Röhn mit mmutioslnr Federzeichnungen vvni Kriegsschauplatz. Llauarelle vom Kr^ssck-aüplatz stellt E. Eber. Er beherrscht eine zarSmfü» rMrdgevung, die bei der „Patrouille im Nckbel"" besonders vov^ teilhan wirkt. Ein gesättigtes Grün bevorzugen die ^lguarell^ von K. Bronncr. Besonders beachtensnxnt sind die Lith^. graphien und Holzsckmitte von E. Consentius. Es ist ihnen nn vlvchologisch scharfe Beobachttmg der Tierpsyckie, ein befora- nö hock'K wlrrnngsvoller Bildaufbau und eine sparsame, aber sehr rerzvolle Verwendung dufttger Farben eigen, die diese Blätter zur ichmuckvollen ^Belebung einer Wandfläche eigens geschaffen er>ckeinen lauen. Einen besonders breiten Ztauni der Ausstellu.ca Nimmt L«lla Has i e !)r .»rderteuden Meirichen entMgcnllmq^ In rreserr RhdihmAr? hrrrern ruurngt sie die ^chrsderrrng chrieler su- ' pmrde wmnrt ,re sich ^ Kollwrtz nähert Ät I ober durch bte Anlage ihrer Blirller vollkomnreu geschieden ist. >E^L.un,t '.t noch «wASgoglichsi und überstürzend. ES gcijnqei» MltMr, obsie sich lediglich dein gingen. .«Ausdruck des Erlebnifies hingibt oder die!es Misttsch >n meistern sucht, MS Beisvicl für die erste Art dreneri ^e ZcrÄ ! SS nagst r, „ lind zwei S chwarzkünstler: F. M a d. ^ ;? ,t "Eerit lebendigen Tuichesilsiouetten, dir einem sch^j ch-Eerisierenden, Sumor^ zu seinem Rechte verhelirn und D JCudi einige M-rsWen vom F. Ködding sind vertredm deneii nurn ern sUrrkeS Talent »ugettrhen mutz, das zumal in der tntt. ®tc @ruwe .JSntama So®«*® bäflS 9cflrm 0TOttÄ F-lchner Kmdeichvrlrätz aus- ll Amtlicher Teil. Nr. 1/11. 18. 8. 2, betreffend Beschlagnahme und Beffandr- erhebung von Locabiattern und Cocain. Vom 2. November J9J(8. .'Tie nachstchimbe BeLurntniachung foird auf Ersuchm des «MÄl. Krregsministekmms aus Grund dar Bekanntmachung über rn der Fassung vom 26. Aprll l (Roickk^^efeM. ^ 376) und vom 17. Januar 1918 (Reichs- mmi. vs«. 37) sowie der Bekanntmachungen über Auskuufts- iflLyio o -iWlJ?. 1 ? (Reichs-Gesetzbl. S. 604) und vom H A-bwst1918 (Kierchs-^eietzbt. 187) mit dein Bemerken zur allgemeinen Kenntrrrs gÄwacht, daß ZuwÜ^erhandlimgen gegen a)die B^chLagnaHmÄestimmimgen gemäß der Bekannt- waMmg über die Sicherstellung von Kriegsbedarf ui der > 917 (Reichs-LeKu. S. 376); ^ ^niäß den Bekanntmachungen über Mskmrftspflicht vom 12. Juli 1917 pReichs-Gesetzbl. S. 604) und vom 11. April 1918 (ReicAGei^bl. S. 187) ^nf^i ^^Mchvkt^ssi^ TCai ^ allgemeinen Strafgesetzen höhere Auch kann der Betrieb des Hande-l^werbes gemäß der Be- kannttnachung zur p^nchaltung unzuverlässiger Personen vom .vMchel pom 23. ^ehbemLer 1915 (Reichß-Gesetzbt. S. 603) unte^ fagt werdsr. §1- Von der Bekanntmachung betroffne Gegenstände. Bon dieser Bekairntmachung werden betroffen: 1. Eoeablätter (Folia Coca«), 2 taSS™ ^ ^ Salze als Roh-, Halbferttg- und FertiO- § 2 . Beschlagnahme. dm Lsi M^mnochuug b^vfsimeu G-gEnd- UEr- MsgMmUuen voii der BeschluOirryme bleiben Vorräte eines Eigentümers, die weniger als 500 g betragen.' § 3. Wirkung der Beschlagnahme. lgsr^ ^ Wege der Zwa^svoltstreckimg oder Arrestvollziehung 8 4. § 9. Inkrafttreten. Ties« Bekanntmachung tritt am 2. Noveinber 1918 in Kraft. Fronkfurt (Main), den 2.Noventber 1918. Der stellv. Kommandierend« General: Riedel, General der Infanterie. Mainz, den 2. November 1918. Der Gouvemeur der Festung Mainz. Bausch, Generalleutnant. Nr.2/11. 18. 8. 2, betreffend Beschlagnahme und Beffands- erhebung von pfefferminzkraut, -tee. -blättern. vom 2. November ^8. Tie nachftehende BeLvrnLmochung wirb auf Ersuchen des Konlgl Kriegsministeriums auf Grund der Bekannttnachkirng über ^ Lickerstellung von Kriegsbedarf in der Fassung vom 26. Slpril W7 (Rerchs-Gesetzbl, S. 376) und vom 17. Januar 1918 (Reichs- Gefetzbl. £\ 37) sowie der Bekanntmachungen über Austunfts- pftickt vom 12. Juli 1917 (Reichs-^esetzbl. S. 604) und vom 11. Llchril 1918 (Reichs-Gefetzbl. 187) mit dem Beiwerken zur allgemeinen Kenntnis gebrachit, daß Zuwiderhandlungen, gegen a) die Beschlagnahmebestinnnungen gemäß der Bekannt- macktung über die Sicherstellung von Kriegsbedarf in der Krssimg vom 26. Aprll 1917 (Reichts-Gesetzbl. S. 376); b) die vluskunftspflichL gemäß den Bekannttnachungen über Auskunftspflicht vom 12. Juli 1917 (Reichs-Gesetzbl S 604) und vom 11. April 1918 (jN-eichs-Gesetzbl. S. 187) bestraft iverden, soweit nicht nach allgemeinen Strafgesetzen höhere Strafen verwirkt sind. Auch kann der Betrieb des.Handelsg^nerbes gemäß der Be- rannttnacklung zur Fernhaltung unzuverlässiger Personeil vom Handel vom 23. Septeniber 1915 (ReichS-Gesetzbl. S. 603) untersagt roerden. 8 1 . Von der Bekanntmachung betroffene Gegenstände. Von dieser Bekanntmachung werden betroffen; 1. Pfefferminzkraut, 2. Pfefferminztee, 3. Pfefferminzblätter (Fvl. Menth, pep.), ganz mid geschnitten. 8 2. Vcräutzerungserlau-nis. 6« a^s^s b ; c f «ssr fe “ n9 *■* «*“-« ''S ** ^ 2. mit vorhemger schriftlicher Einwilligung .des Königlichen KrregsmiNifdeniums, ^onitätsdepartement, in Berlin 8 5. Vemrbcitungserlaubnis. Trotz der Beschlagn-cchE ist die Verarbeitung von Eocablättern pr Eonrm MwE und Eocain. nitt. allgemein, gestattet. Im übrigen i,k die BerarbeckUM nur mtt vorheriger schriftlicher Einwilligung des Königlicher Kriegs Ministeriums San i täts-T epartc- ment, rn Berlin, erlaubt. 8 6. Meldepflicht. ' / Tie _ von der Bekanntnrachung betroffenen Gegenstände unter- uegen erner ernmalig-n Meldepflicht, soweit der Vorrat eines Eigentümers mindestens 500 g beträgt. § 7. Meldepflichtige Personen. Zur Anmeldung verpflichtet sind; alle natürlichen ^und juristischen Personen, welche die im $ 1 bNMckflcten Gegenstücke im Gewahrsam haben, insbesondere auch landwirtsck-astliche und gerverbliche llnternehnrer, öffentlich-rechtlich' Körperschaften rmd Verbände. 8 8. Meldestelle, Stichtag, Meldefrist. Die Meldungen find über die am 2. Nowmrber 1918 (Stichtag) vorhandenen Mengen bis zmn 15. November 1918 (Meldefrist) an das SMitÄs-T<^itement des Königlichen .^iegsministeriums rn Berlin W 66, Wllhetmstraße 94/96, zu erstatten. Beschlagnahme. Die von dieser Bekanntmachung bettoffenen Gegenstände werden hierinft beschlagnahmt. Angenommen von der Beschlagnahme bleiben Vorräte eines Elgentt'imers, die weniger als 25 kg betragen. 8 3. Wirkung der Beschlagnahme. Tie Beschlagnahme hat die Wirkung, daß die Vornahme von Veränderungen an den von ihr berührten Gegenständen verboten ist und rechtsgeschäftlich Verftl.rnngen über sie nickftig sind, sowett > uickt eme Ausnahme auf Grund der folgend-eu Anordnungen er> laubt ist. Ten rechtsgeschäftlichen Verfügungen stehen Verfügungen er^lgen "" ^ Zwangsvollstreckung oder Arrestvollziehutny Trvtz^der Beschlagnahme bleibt das Ernten, Trocknen, Sortieren und Lch.nxcken des Krautes erlaubt. 8 4. VeräutzerungserlaubniS. Trotz der Beschlagnahme ist die Veräußerung und Lieferung der beschlagnahmten Gegenstände gestattet: 1. an das Sanitäts-Depot des Gardekorps in Berlins 39 Scharnhoritittaße 14 : 2. mit vorheriger schsriftlicher Einwilligung des .Königlichen Kriegsmrnisterrmns, Sanitätsdepartement, m Berlin. 8 5. Verardeitungserlaubnis. Twtz der Beschlagnahnie ist die Verurbeitung der beschlaanahm- ttn Gegenstände mtt vorheriger schriftlicher Eiuwiltigimg des Königlichen Kttegsministeriums, Sanitäts-Depvttement, in Berlin, gestattet. 8 6 . Meldepflicht. Tie von der Beftrnntmachiung betroffenen Gegenstände unterliegen einer einmaligen Meldepflicht, sowett du- Vorrat eines Eigentümers mindestens 25 kg beträgt. 8 7. Meldepflichtigc Personen. Zur Anmeldung verpflichtet sind: alle natürlichen und juristischen Personen, welche die im §1 bezeich.ntteii Gegeirsläude inr siiewahrsam haben, insbesondere auch! landNürtschaftlich>e ilnd gewerbliche Unternehmer, öffent- lich-archtliche Körperschaften und Verbände. 8 8 . Meldestelle, Stichtag, Mekrefrift. sind über die am 2. November 1918 (Stichtag) vorhandenen^ Mengen bis zum Io. November 1918 >Melderrist)Mr Königlichen Krttgsmttästerlums in Berlin VV 66, Wllhelmftratze 94/96, zu erstatten. 1 § 9. Inkrafttreten. ^iese Bekanntmachung tritt am 2. dchvember 1918 in Kraft. Fran kfurt lMain), den 2. November 1918. stellv. Kommandiererrde General: Rredel, General der Infanterie. Mainz, den 2. November 1918. Der Gouverneur der Festung Mainz. __ Bausch, Generalleutnant. den Oberbürgermeister zu Gießen, das Großh. Polizei amt Gießen rmd dre Großh. Bürgermeistereien der Land- gemeinden des Kreises. . täv auf vorftehende Bekanntmachungen des slellvertttteu» ^ ^^Eommandos von heute verweisen, beauftragen wtt Sie Jnt-r-stEn alsbL ItaSSrtfS ÄST " ^ Dntsrnmn« mr L Gießen, den 2. November 1918. Großherzogliä-es Krersamt Gießen, vr. Ustnger. vaterländischer yilfzdienft. 3-iTii;.? fisrtsrussawä Hilfsdienst. Reifet für Me (Etappe! 2" dem gewaltigen, von unserem Heere besetzten seinblichen Gebiet werden zur Verwendung bei Militärbeh-rden in erhöhte« Maße Zahlreiche hiisskraste benöttgt. Das Interesse des Vaterlandes verlangt, daß taugliche und entbehrliche Kräfte der Heimat sich zu diesem Stappeu- dienst zur Verfügung stellen Zahlreiche kriegSverweudunaS. ahige Militärpersonen müssen im besetzten Gebiet noch für den Dienst au der Front frei gemacht werden. Die LcbensbedtnguNgen im besetzten feindlichen Gebiet stud durchaus günstig. Neben reichlicher freier Berpfteguna und freier Unterkunft wird gute Entlohnung gewährt. Auch rst Gelegenheit zur Beschaffung billiger Kleidung gegeben. Und was bedeutet die Notweudiqkeit, sich in fremde Ver. hältnisse einzugewöhnen, gegenüber dem Maß von Opfern und Entbehrungen, das unsere Krieger seit Jahren freudig ertragen? * Männliche Hilfskräfte jeden Alters, besonders auch Jugendliche können, wenn sic geeignet befunden werden, Beschäsigung im besehben Gebiet im We,ten ftnden, und zwar für Arbeusüienst jeglicher Art, Boten- und Ordomianzdienst. sowie als Schreiber Buchhalter, Kaufleute, Verkäufer, Lagerverwalter, Aufsichtsleute, Handwerker jeder Art. Personen mtt französischen ,md flämischen Sprachkenntnissen werden besonders berücksichttgt. Wehrpflichtige können nicht angenommen werden, mit Ausnahme der 50o/o oder mehr erwerbsbeschränkten Kriegsbeschädigten und der Jugendlichen bis zum Beginn der Einberufung ihres Jahrgangs in der Heimat. Als Entgelt wird gewährt: Freie Verpflegung oder Geldentschädiaung für Selbstverpfle» gung, freie Unterkunft freie Eisenbahnfahrt zum Bestimmungsort und zurück, freie Benutzung der Feldpost, freie ärztliche und Lazarettbehandlung. sowie angemessene Barentlohnung. Bis zur endgülttgen Uebenveisung an eine bestimmte Bedarf- stelle wird ein „vorläufiger Dienstvertrag" geschlossen Die errö- gültige Höhe des Lohnes oder tz)ehaltes kann erst im Anstellnnqs- verttag selbst festgesttzt lverden. Sie richtet sich nach Art und Dauer' der Arbeit sowie der Leistungsfähigkeit des Betreffenden Eine auskömmliche Bezahlung wird zugesichert. Falls Bedürftigkeit vorliegt, werden außerdenl Zulagen für die in der Heimat \u versorgenden Familienangehörigen gewährt. Tie Versorgirng derjenigen, die eine Kriegsdienstbeschädigiina erleiden, ist beZonders geregelt. Meldungen nehmen entgegen für Kreis Gießen Als- seid, Lauterbach und Schotten: Bezir ks komm and a und Hilfsdienst melde stelle Gießen; dabei sind vorzulegen: Etwaige Mllitärpapiere. Beschäfttgungsausweis oder Arbeitspapiere, erforderlichenfalls Abkehrschein. Es ist anzugeben wanii der Bewerber die Beschäfttgung antreten kann Eine vor- Urufige ärztliche Nntersuchnng erfolgt kostenlos bei d