Hr. 2«.Ge,chä'l-stette5I S ranl ' ut ‘ «•«“» Erster Statt (68. Zahrgang \ Diemtag, 22. Gkisder Mi» Postscheckkonto: 0 FA- -, - 1 § IM 1 ■ A ■ m* ' • ■ -1 m? Ww\ wlk.i. - i’cbfi 20 1 V V v-j 4(r V tunu^Hi i-ladi'lU || Aff I ^ kv GewerbebanlGießen *jj v ^ l! ; ,L ’ r J ncnjL . cll: , l>1 V jf Rein hold Zenz; Im, de> „ ~ „ ... tr , _ Anzeigenteil: p. Beck Vankverkehr: 11 je iüer , AnschristfürDrahtnnch- - .... XK . - t ^ - * richten: Anzeiger Liehen. SwUttngsrunodruck u. Verlag: Vruhl'sche Univ.-Vttch- u. $tciu6ruM 11 - f’rxxir - r _. . , -- n ,# , iTBSTT t Die deutsche hme von Anzeige.» -snnii.iner vis nittag vorher st'rdlnvllchkeit -npreise: ch e zeigen artige ln inen .Teue* ilzvor- frhrii! 20 % Anstchlag. Hcnlvt chri tleiter: Aug. Ooe>i> Beranlwortlich für Polit k: r'lug. Goetz; den übrigen Teil: l>r. en izeigenleil sninllich in 6',ieften. (WTB.) Grobes Hauptquartier, 21. Oktober. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. H e e r e s g r u p p e K r o n p r i n z R u p p r c dj t. In Flandern wurde vor und um den Ly§-Ab schnitt Mischen Ursel und Kvrtrik heftig gekämpft. In Lomergen vorübergehend eingkdmngenen Feittd warfen wir im Grgmstoß wieder zurück. Beiderseits von Beynzc setzte sich der Gegner ,guf dem Westufer der Lhs fest. Teile, die östlich der Scarpe Wer den Fluß vordrangeu. wurden zum groben Teil gefangen genommen: ein Franzosennest blieb auf dem westlichen Ufer zurück. Örtlich von Kvrtrik stieb der Feind über Teer äjk rmd Zwevegenr vor. Auf den Höhen westlich und südwestlich von Dichte brachten wir seine Angriffe zum Stehen. Nördlich der Schklde wiesen wir den Feind vor unseren Linien eb. Nördlich von Tournai hat der Gegner di. Schelde erreicht, südlich von Tournai standen '.vir mit ihm in der Linie St.-Am-and—östlich von Denain und auf den Höhen östlich und nordöstlich von Maspres in Gesechäsfützlung. Beiderseirs von Solesmes und Le Cateau griff der Engländer gestern in Ausdehnung feiner am 17. und 18. Oktober zwischen Le Eateau urrd Oise geführten Angriffe init starten Kräften an. Zwischen Sommaing und Vertat i blieben seine Angriffe auf den Höhen westlich der LarpieS-Niederung in unserer Wwelwwirkrrng liegen. Beiderseits von Solesmes brachten wir den über unsere vorderen Linien hinaus vordringenden Feind auf den Höhen östlich und südöstlich der Stadt zum Stehen. Romeries und Amerval gingen verloren und wurden im Gegen stob wieder genommen. Beiderseits von L-e Eavemi haben wir unsere Stellungen nach hartem, wechsel- vollem Kampfe im allgemeinen behauptet. Die branden- burgische 44. Reserve-Division unter Führung des Generalmajors Haas hat sich hier besonders bewährt. Der mit groben Mitteln unternommene Angriff des Feindes ist somit auf der 20 Kilometer breiten Front bis auf örtlich beschränkten Dvdengewinn des Gegners an der Zähigkeit unserer durch Artillerie wirksam unterstützten Infanterie gescheitert. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Nördlich der Serie wurden erneute Angriffe des Feindes abgevreseu. Beiderseits der Straße Laon—Marle säuberten wir im Gegenangriff Teile unserer noch in Feiudeshand verbliebenen Linien und wiesen starke Gegenangriffe ab. Westlich der AiSne nahmen ostpreiißische Batülllos.e und das in den letzten Tagen besonders bewährte Jnsantcrie-Negiment Nr. 231 im Gegenangriff ihre Stellung wieder und schlugen feindliche Angriffe ab. Oestlich von Vouzicres suchte der Feind seine am 19. Oktober errungenen örtlichen Erfolge zur Fortsetzung seiner Angriffe zu erweitern, vornehmlich sind sie im Gegenangriff des Infanterie-Negimeutö 411 und an der zähen Abwehr der 7. Kompagnie bayrischen Zusanteric-Neg. Nr. 24 gescheitert. Heeresgruppe Gallwitz. Südlich von Bantheville wurden Teiiangriffe der Amerikaner abgewiesen. Im übrigen blieb die GefcchtStätigkcit beiderseits der Maas in mäßigen Grenzen. Südöstlicher Kriegsschauplatz. An der Morava schlugen wir erneute Teilangriffe der Serben ab. Der Erste Gcneralguartiermeisler Ludendorsf. Staatssekretär Scheide mann über die Rriegsanleihe: Seid pflichtbewußt! ^elft unserem Lande I Gedenket der Soldaten und ihrer Familien! Wer Geld hat, der zeichne! Es ist kein Mpfer, sein Geld mündel- sicher zu fünf Prozent anzulegen. Der 'Abendbcricht. Berlin. 21. Oft., al^nds. (WTB. Amtlich.) Der Feind beschränkte sich an den Kampffronten auf Teilangriffe, die von uns avgewiesen wurden. Unser Gegenangriff gegen die vom Feinde besetzten Höhen auf dem östlicheil A i s n e - U fe r beiderseits Louziers ist in gutem Forlschreiben. Der österreichisch.uttgarische Tagesbericht. W i e n. 21. Oftober. (WTB.) Amtlich wird verlautbart: Auf dem italienischen Kriegsschauplatz keine gröberen Kampfhandlungen. Beiderseits der südlichen Morawa umi> den serbische Teilangriffe abgfwiesen. Im Gebirge westlich Zajecar macht sich serbischer Druck stärker fühlbar. Der Chef des Generalstabs. euistze ©egeiiastpffe. Die Antwvrtrwte dep deutschen Regierung ap. Wilson hat keine Ueberraschung hervörgerusen. Am spannendsten war es, wie man sich mit dem Wilsonschen Einwand in der Waffenstillstandsfrage ab finden würde. Der Präsident hatte sich selber bekanntlich aus dieser heiklen Frage beinahe gänzlich ausgeschieden und uns an die militärischen Befehlshaber im Westen verwiesen, die daran festhalten würden, daß das militärische Uebergewicht der Entente auch bei einem etwaigen Waffenstillstand gewahrt bliebe. Das klang im Zusammenhang mit den bekannten, im Tone der Mißachtung vorgebrachten Anwürsen auf den reinen Schild unterer deutschen Kriegführung recl-t abweisend und unfreundlich. Die deutsche Antwort befleißigt sich dagegen einer nüchternen Sachlichkeit, einer Kühlen Zurückhaltung aller Emp- pfindlichkcit, die das Friedenswerk nur stören könnte. Es wird nicht polemisiert, kein Stinrmungshebel angesetzt. Was der Präsident in der Wafsenstillftandsfrage vorgebracht bat, wird auf das rein sachliche Adoment untersucht und sehr kurz und kühl beantwortet. Ruhig lvird zunächst festgestellt, daß die letzte deutsche Rote ja auch von der Voraussetzung ausgegangen war, daß die militärischen Sachverständigen heran- gezogen werden müßten. Auch würde selbstverständlich der gegenwärtigen Kriegslage Rechnung getragen werden. Nur wird an Wilson eben der Wunsch gerichtet, er möge die Gelegenheit zu einer solchen Waffenstillstandsverhandlung anbahnen. Allerdings werde dabei auf seinen gerechten Sinn gebaut und erwartet, daß er keine Deutschlands Ehre und Würde verletzenden Vorschläge gutheißen werde. Mit anderen Worten: unsere Negierung hat die Drohungen, die aus Wilsons Note herausgehört werden konnten, absichtlich überhört und 'sich nicht zu sonderlichen Verwahrungen fortreisten lassen. Darin liegt mehr Würde und Festigkeit als in temperamentvollen, polemischen Entgegnungen. Wo Wilson direkte, verletzende Vorhaltungen machte, erfolgte Verwahrung und Zurückweisung. Auch hier aber waltete strenge Sack-lichkeit, und der Gegner wird das Angebot einer Untersuchung der fraglichen Fälle durch neutrale Beurteiler nicht ausschlagen können. Allgemeine Anschuldigungen sind hinfällig; Beweise sind erforderlich. Als > .> e.i -maen!-.»il.i:e -er 1 Gesinnung und des Strebens, alle dem Frieden schädlichen Strö- nrungen zurückzuhalten, wird dann iwch die Einschränkung des U-Boor-öt.riog'es angevs ai. Pn,.agwrda:up,er {ollen fortan nicht mehr versenkt werden. Die übrigen Einwendungen in der letzten Mlson'schen Note werden mit der . gleichen friedlichen Gesinnung beantwortet, ivobei wiederum die Sorgfalt zu bemerken ist, kein Wort zu viel zu sagen, was nach einem unwürdigen Fug fall vor dem Präsidenten anssehen würde. Wir haben unsere staatsrechtlichen Einrichtungen in der von Wilson berührten Hinsicht aus eigenem Entschluß geändert. Den.ts '/and besitzt eine neue Negierung, die Aneiserungen irgendtvelcher Art nicht bedarf. Eine Besorgnis, daß unverantwortliche Stellen ohne die Zustimmung des Volkes kriegerische Berivicklungen herbeiführen könnten, kann künftig nicht mehr bestehen. Es ist keine Frage, wir Hütten noch nrehr auf dem .Herzen, was dem Präsidenten Wilson gesagt werden könnte. Aber vielleicht entspricht diese gemessene Kürze, diese peinliche Vorsicht, weitere Unsachlichkeiten herauszufordecn, doch am besten Deutschlands Würde und Interesse. Da alle möglichen beteiligten amtlichen Stetten gehört wurden, hat sich die Absendung der Note etwas verzögert. Auch kein Fehler. Dieses bedächtige, gewichtige Zögern, das jedes einzelne Wort wägt, mag Wilson bodenton, daß ex den Bogen nicht überspannen •zx Kriegs min ist er emp-> ‘X „Norddeutschen Allgemeinen T* darf. Mach den kehten Beweisen seiner Gesinnung dürfen wir in dem Anerbieten des Friedens mchjt mehr eine schiröde Hast, heraus kehren. Wilson mag sich nicht nur, wie er das! in wichtigen Stunden des ^Nachdenkens zu tun pflegt, in sein Arüeltszjimmer einschließen — er mag auch einmal eine Selbstreinigung von falschen Illusionen, eine strenge Prüfung des eigenen Gewissens, vornehmen. Diesen Rat an ihn geben alle Deutschen der Note unserer Regierung mit auf den Weg. Nicht mit ängstlicher Ungeduld, aber in einer lautlosen Stille, wie sie der Bedeutung des Augenblicks entspricht, werden wir Wilson ins Auge blicken, wenn er sich wieder zeigt, oder wenn er seine Maske ablegt. Mit deutscher Sachlichkeit und Knappheit ist er gehalten worden, zu handeln, zu entscheiden, nicht wieder mit falschem Pathos zu reden unv zu predigen. Nun werden wieder einige Tage der Spannung verstreichen, die wir umso ruhiger ab- würten' können, als die Lage im Westen verhältnismäßig günstig steht und sogar ein größerer deutscher Gegenangriff emzefetzt hat. ' Der Nriegsminister über die militärisSie Lage und die Anschuldigungen der Gegner. Berlin. 21. Oft. (WDB,) 3 fing heute Direktor Stollderg von d Zeitung". Im Verlaus der Unterredung kam das Gespräch ans die neuerlichen Behcrupturrgen der Auslandspresse, Deutschland sei aus Mangel an Kriegsmaterial znm Frieden gezwungen. Der Kriegs'.ninister erlviderte: Ich kenne die Presse uit* sc rer Gegner zu gut, um nicht zu wissen, bat, sie mit solchen falschen Behauptungen die Frre« 2 lssehnsuchk der feindliä>cn Völker — denn in jedein Volk brennt ja die Hoffnung aus Frieden —' ab schwäch«^ wollen. Trotz des gegnerischen Änsturins könntet alle Anforderungen der Front an Munition, Geschützen und Kriegsmaterial ohne Unterbrechung voll erfüllt werden. Unsere Materialreserven, unsere Munition serzeuguna und die Fertigung von Geioehren, Geschützen und Kriegsgeräte sind für die Deckung der Ausfälle der letzten Wochen mehr als ausreichnid. Was also die Ententsartikel tagLl, sind loiederimr benutzte, falsche Behauptmrgen unserer Gegner. Deutschland wird nie aus.Mangel an Kriegsmaterial Frieden zu schließen brauchen. Tie augenblickliche UeVerlegenheit der Gegner liegt besonders im Gebrauch der Tanks. Es wird bereits seit längerer Zeit tatkräftig gearbeitet, um diese als wichtig erkannte Waise in genügender Zahl herzustellen, so daß wir hin- rllchend .Hilfsmi tll sur erfotgrei. en Durchführung des Krieges haben werden, falls ivir gezwungen sein sollten, ihn fortzusetzen. Als der Vertreter der „Nordd. Allgem. Ztg." bann auf die in der Note Wilsons gegen das deutsche Militär erhobenen Anschul d i g un g e n^ zu sprechen kam, äußerte der Kiäegsminislrr hierzu u. a.: Präsident Wilson hat in der letzten Note schwere Vorwürfe gegen die deutsche Armee erhoben. Er verwirft nrch- tose Verheerungen, unnlenschliche Handlungen, Rallb und Verwüstungen. Ich muß gestehen, daß diese Vorwürfe mich sehr be- srenGeteu. Ich kann nur cmnechnen, ck>aß Wilson einer! Täuschung Mm Opfer ^ gefalle?! ist. Wie inhaltlos derartige Verleumdmrgen sind, will ich Ihnen an dem Beispiel Cambrai auseiuairdxrsetzen. Wiederholt haben die Engländer behauptet, bas; iricht eine einzige Granate das Innere Cambrais getroffen habe, sondern daß die Deutschen die Stadt in Brand gesteckt hätten. So zu lesen in den Fimsiprüchen Canwvon und Lyon vom 2. Oktober. Auch Lloyd George scheint das Opfer dieses chumpen Täuschung geworden zu sein. Nach dem Funkspruch Horsea vom 10. Oktober, 5 Uhr nachmittags, sagt er: „Die Alliierten habeir keine einzige Granate auf Cambrai abg-eschossen." Dein gegenüber will ich Ihnen aus ein waudfreixm auttlicheu Material nur folgende Angaben herausgreifen: Am 17. abends erhielt Cambrai 16 Schuß niittleren Kalibers, am 18. morgens 40 Schuß mittleren Kalibers, am 10. morgens 60 Schuß, am 20. Fernfeuer und am Abend 33 Schuß mittleren Kalibers, am 21. morgen» 44 Schuß mittleren Kalibers imb am Mend 41 Schuß mittleren! Kalibers, am 22. 65 Schuß, am 23. 61 Schuß, am 24. 57 Schuß und ani 4. Oktober tvuck)s sich das Feuer zum Dauerfeuer aus, wel ü der Marktplatz mit Brandbomben beschossen wurde und die Stadt in Brand geriet. In den Tagen des 7. und 8. erhielt der Turm der Kathedrale Volltreffer, ebenso das Reuaissance-Rathaus. Ich gfcmbc wohl, diese Angaben dürsten genügen. Wie im Falle Cambrai, so könnte ick Ihnen genaue Tabellen geben über Douai, Rvulers, Laon, Bouziers usw., die keinen Zweifel darüber bestehen lassen, daß diese Städte von den Alliierten beschossen wurden. Präsident Wilson behauptet auch, daß wir die Einwohners verschleppt hätten. DaS ist nicht der Falt!. Sie lausen oon selbst davon, vertrieben durch die Mtilleriegef-chosse und Flieger- bombeil ihrer La bleute und ihrer Verbündeten. Hundcrttausendö sind in diesem Augenblick ans den Landstraßm Belgiens und Fvomkreichs mtterwegs. Wir versuchen das Menschenmögliche, nnt üaS Säsictsal dieser Unglücklichen zu erleichtern. Mehr können wir nicht tim. Wo aber dicht hinter der vorderster Feuerlinie enr OoaugSroeiser Abschub der Zivilbevölkerung erfolgte, mar es mit aus Gründen der Menschlichkeit gelwten. Man Lonu-e die unglück- licl,ie Bevölkerung nicht einfach ihrem Schicksal überlassivr Man mußte sie vor blutigen Verlusten durch die feindliche Beschießimg. durch Regelmig de-5 Mtransportcs und der Verpflegung atnrgstens vor den;' bittersten Flückülingsclend bcwahnvn. Ich hoffe, daß unsere Feinde in gleicher Lage genau so gehandelt hätten. Da vorauszusehen war, daß 'das actmühliche Zurüchweichen der dmit- schen Heere im Kamch bxc Lage der Grmoohuer außerordentlich unglücklich gestalten mußte, hat die Regierung bereits eine Milderung dieserLage a u f d i p l o m a t i s ch e m Wege angc- strebt. Solange aber ein Zurüchreilen im Kampf erfolgt, kann eine 'ivesentliche Besserung nicht ein treten. Das Elend wird mit der 'wachsenden Zahl der Bevölkerung zunehmen, da die Ursackren der Zerstörungen uick der Massenflucht, uämlüb das ieindlick>e Artilleriefeuer und die seindliclZen Fliegerangriffe, bestehen bleiben. Daß bei einer so langen Dauer des Sieges und bei derrrttgent fe ln ä Rah^mekzelner Vorkommen, I Boot schwang, lietz der Mann d-S Ruder sinken. Die englischen I«gi aus der Lxn» Wo sie Mir Kenntnis der Borgcsetzten kommen, Matrosen «rsuchien die noch Ueberlebenden des U-Bootez in der UV ; M " f w" rücksichtsloser Weise gealmdct Unsere Gegner ,»erden Weise zum Bruch ihrer Dienstvcrschwiegeuheit zu veranlassen, daß sich von derartigen Vorkommnissen, über die mir eine Menge amt licken Materials vorlieat, aewiß nicht freisprechen wollen, um so weniger, als sie wilde Völkerstämme in den, Reichen tljrer Kämpfer )vrlHPtTäVtl SS iprhpi f r'tftt' Kot* TOiirrtftwr eiti j Qftriisrfof KW«, sie die zn Tobe Ermatteten mehrfach nnter Wasser tauchten, sie wieder hoch zogen und ihnen dann Fragen stellten. Mt dieser unmenschlichen Folter wollte man venoeuden. Hierbei .'egte der Minister eine Anzahl photographischer I offenbar erreichen, daß die Leute in ihrer Todesangst militärisch Abi».dungen vor, dre u.a. offenbare Gräberschändungen :urd syste-! wichtige Angaben machten. An Bord des Zerstörers leugnete dessen matrltt'e feindliche Beschießungen von Dörfern und Städten zn Kvmmarrdant, die Schiffbrüchigen im Wasser gesehen zu haben. Trünrmerhaustir erkennen ließen, und erinnerte dabei an WinstopI Ein Mann der Besatzung sagte jedoch aus, er habe sie sehr lvvhl Ehurchells Rede in Glasgow, in der ft rühmt, daß mehr als 10 000! gesehen, aber der Kommandant fcibe erst die Anklärrings fahrt be- Tmmen Granaten täglich von der englischen Artillerie auf den I enben wollen. Der U-BootS-Kommandant wurde darauf Femd geschleudert tvüroen. I an Bord eines englischen Kreuzers gebracht, dessen Kommandant Wrr können also ruhig das Urteil der Welt abloarten, schloß ihm sagte: „Sie wissen, ich bin berechtigt. Sie zu erschießen, zu der Minister, müssen aber die Bedingung genauer, unpartei-l erhängen r^er sonstwie ums Leber: zu brintien. Das werde ich auch ischcr Untersuchung stellen und Gerechtigkeit fordern für! tun; aber L>ie können Ihr Geschick dadurch abwenden, daß Sie uns die dentsck-en Kämpfer, die über vier Jahre an der Front tapfer ! Anssagen nwchen. Wenn Sie —- und aufopfernd ihre Pflicht erfüllt haben, geloiß nicht schlechter! sind wir auch lxweit, Sie eveittuell als ihre Gegner. ^ n c ‘ Urteile englischer Militärkreise. uns wichtige Aussagen nrack>en, ll zn ewt,chiädigen." Daran sckstoß er die Frage nach mehreren dienstlich wichtigen Gegenstände::. Als der U-BMts-Kommandanrt erwiderte, es sei doch wohl nicht üblich, m .. K on m'j-, ,, _ r 0 o c , einen O, fr zier zum Verrat zn veranlassen, wurde er in einen Raum Rotterdam, 20. Mt. (WTB. Nrchtamtlrch.) Aus London neben der Maschine erngesperrt, der keinerlei Ventilation batte fo werter geht, die Versorgung der städtischen Bevölkeruno ernstlich geiährdet ist. Die Behörde hat die schärfsten nahmen hiergegen getroffen. Dies.ist aber nicht ausr-ichend. ^eder muß an seinem Teil Mitwirken, daß diese gefährliche Beeinträchtigung der Versorgungseinrichtungen, di? sich in der Kartoffelversorgung im letzten Jahre durchaus ben-ährt haben, unterbleibt. Insbesondere wird von allen Landwirten, die :n ihrer Gemeinde Einfluß haben, erwartet, daß sie bei rhren Standesgenoistn dem unerlaubten Kartofselhandel entgegenwirken- Zur Eierablieferung 1918. Rach den Feststellungen der hesspchen Landesererstelle haben die Geflügel l-alter in dreien Jahre b:s auf vereinzelte Ausnahmen ihre Eikrablieferungs^ gW# ÄAlll, so daß ihnen die in Aussig ge. ten. kwahttt der Berichterstatter des „Nieuwe Rotterdam scheu Courant folgende Mermrng englischer Militärkreise: Tie augenblickliche Lage an der Westfront berechtigt nicht zu der Annahme, daß die deutschen Heeve am Rande des allgemeinen Zusammen- bruchs stehen. Tie deutsche Frvntlinie ist noch nicht gebrochen, die deutsck^en Heere sind mxch unversehrt, und eine allgemein»Venvirrung ist bisher 'keineswegs eingetreten. Außerdem In diesem Loch wurde er tagelang gefangen gehalten.' Aus dem Reiche. i Der Kmfer und di-e neuen Staatssekretäre. erlin ,21. Oft. (WTB.) Der Kaiser empfing heute haben die deutschen Truppen die Sicherheit, etwas Erholung zu, , . . - „-,----- bekommen, wenn das Wetter schleckst wird, was jeden Augenblick! nachmittag in Gegenwart des Reichskanzlers die neu ernannt enoartet werden kann. Ter Feind wird tatsächlich in keiner Weise I ten Staatssekretäre Scheidemanu, Groeber Erz hundert, ^ sich unter Vermeidung jedes unangenehmen, j be r ge r, Haußmann, Trimborn, Bauer'u^d die Zwischenfalls zurnckzu-iehen Ein neutraler Ausschuß an der Front. Berlin, 21. Oft. (WTB.) Zur Untersuchung der Be schuldigungen über angeblich zwecklose Verwüstungen und Zerstörungen bei dem Rückzug der deutschen Truppen begab sich eine neutrale Kommission, bestehend aus in Brüssel wohnhaften Vertretern neutraler Staaten, an die Front. Der Chef der politischen Abteilung in Brüssel, Ge sandter Freiherr von der Langen, übernahm die Führung der Kommission. Straferlaß in Belgien. Robert Unterstaatssekretäre David, Gi e sberts, Schmidt und Dr. August Müller. Die poli ifche Neuordnung in Bayern. „ München 21. Oft. (WTB.) Die „Münch. Neuest. Nachr" schreiben über bte politische Neuordnung in Bayern: ,^n den letzten -t-agen fanden im bayerischen Landtag zwischen den Parteien Verl-andlungen statt, die ,ich mit der Nerrordnnng der Verfassung und Verwalttmg des Landes befaßten, hauptsächlich ubcx - Art der Beteiligung der Volksvertretung an den Regie- rungsgeschasten, und die das Landtagswahlgesetz und die Umgestaltung der Nerck-sratskammer nach den Bedürfnissen der Neuzeit betrafen. Diese Verhandlungen wurden in dem erweiterten. Brüssel, 12. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Der Gene-* I ÄtnanzaiMchußdurch Mitwirkung der Regüwung unterstützt und ralgvuverueur Freiherr von Falkenhausen erließ un- S 00 ! 1 • bisher keine endgültige Vereinbarung mtter den term 18. Oktober allen Belgiern und Angehörigen der neu- f 0€fiommen ist, hauptsäch l ich des halb, weil Zentralen Staaten, die von deutschen Militärgerichten oder Milil- SLiJInff i 1 ■ o ^ errgere Fühlung mit ihren, 9 5 lÄÄÄ Mrurtetlt nmrben und ihre Strafe zur Zett über Einzelheiten der noch schwebenden Verhaudlrmgen zu sprechen' m Belgien verbüßen, den Rest ihrer Strafe im Gnadenwege. | Am..Mittwoch eklva dürste das Ergebnis der bisherigen Arb^ten- zu erwarten^ sein. Es scheint, daß eine Bereii:barung zustande Die Absendung der Antwortnote. , . Derlin, 21. Oft. (WTB.) Tie Note an Wilson ging ^ *** M der vergangenen Nacht nach der Schweiz zur Weitergabe > ' ' nach Washington ab. kommt, die den hauptsächlichen Forderungen aller Parteien ent- Verftändigung über die bisl-erigen Schwierigkeiten England und der Friede. ? Okt (WTB.) Wie hie „Daily News" melden,'IPveußeiis nahm hmlte'unter "zahlreicher" Beteiligung ‘ ^ich von ™eme stark besuchte Ver- MgwiÄneöm «ms allen Teilen der Mimarchie im Lehrerv?reins- Besserstellung der preußißhrn Polizcibeanrlen. Berlin 2(X Okt. (WlTB.) Ter außerordentliche Ver bandstag der Polizei -und Kriminalwachtmeifter n'pr ri,nM Y ni i 4 *iry _.. ... der siammlung statt, die das Lansdowne-Ko hatte.Tie Versammlung, nahm einstimmig eina Entschließung! Erste Vorsitz-nde,' PÄizel-O^^gierunÄ'^t^Re' bll n a mi? bnft dre besagt^ fein« JnleMe Engbrnds, einen ehrenvollen, der Minister des Jitmern dafZ S KÜb ‘ & ^ ® nm ” der von Wckson vorgeschlagenen und von Wachtmeister mittlere Beamte toerden und' daß" am"tmvA bu ^ck^leßen. Es sei die Zeitverhältmsse und die Dienststellung begründete, :m Rahmm Waffensti llstand , der «igo nesiene Bürgschaften der geplanten B^Lnngsneuordmmg angemesseire Erhöhung der bct C^uÄTuxlÄ 1 ^ Handlungen. Ern Frieden auf Grund von Verhandlungen sei ^as, was sre immer erftrebt hätten. George Lansbury führste I Berlin Okt \ ^„ auä er habe Vart-vanen zum guten Glaube:: Wilsons, aber mät w? lWTBZ Der „Staatsanzerg-er" ver- m den Leuten, dre England lasten. Das Parlament sHeine außer IVerleihung des Ordens vom Schwarzen Ad- stande zu sein, die Münster zu einer deutlickeir 6rrktmi.n^ den Statthalter von Elsaß-Lothringen, v. Dallwitz. M Röttgen. Ehe has seihen sei, wisse man rückst, was '---—- Wrlscms Allnerte g-lanotcn oder wünschen. Hätte England Füh- rer gehabt, dre ihre Ziele und Bedingrmigen ime^Mlson klar for- ?M«rt hatten, so wäre der Krieg längst beendet. Neel Bnxtvn iwnmbc.ftwCÜa« Wilsons Politik und nichts als diese Jft«“ Ermedrrgung der militärischen Führer Deutschlands fei nrchts ^nzmvenden, wenn aber dem derttsck-en Volk eine Erniedri- Sung zugefügt werde, gehe man einem neuen Krieg entgegen. daß sämtliche den Engpaß drohte. oor.cyrrirsmamg erfuttl, \v> dag rhnen die in Aussicht stellten 15 Prozent der Pjlichtlieserung erlassen werden kM ** Amtliche Personalnachrichten. Ter Gwßherzog hat denr Ltabsquartrer:ne:ster.Philipp Landzettel im Großher- »P Gendarmerie-^orps tn Anerkennung seiner 50jährigen in ver t crstedenen L taatsstellen bewährten treuen und vortreiil:che:r ärmste den Charakter als Rochnmrgsvat verliehen. ** V om Hofe. Der Gvoßherzog und die Großherzogitk nebst Gefolgt' wohnte:: am 2i). Ott-ober abends um 6 Uhr der Bater- tandstchen G^eindeversammlung in der Stadtkirche bei. ^ ** Die Kaiserin vollendet heute ihr 60. Lebensjahr. Tie LttMloen lugen noch nicht laarge zurück, da die edle Frau in Ausübung treue,ler Pflichterfüllung unter der Last ihrer unermMich gelersleten Kriegsarbeit ans das Krankenlager gesunken war Was S-fS r £ ^rserin als Trägerin des hoher: Gedankens christlicher Nachstenlrebe sowohl im Frieden als auch- in diesem Kriege getan, r c !: !t glänzendes Matt in der Geschichte werktätiger und bahnbrechercher L:ebestätigtest. Vom 6. August 1914, an dem Tage, an den: s:ch d:e Kaiserin an die Spitze der Liebesarbest in der Vermaß gellte :md in einem warmherzigen Aufruf an die deutschen Frauen und Jnngftcruen, ^Förderinnen und Helferinnen warb für dw schweren Aufgaben der Fvaueichstfe und Kriegsivolstfahrt, hat ,:ch dre Kaiserin als bewahrte und nimmermüde Führerin des hemurtttchen ^ Frauenheeves gezeigt, Mreiferiw als leuckstendes Beisprel gewirkt. Vs höchstes Ziel ihrer Liebesarbest im Kriege ,ulst dre Karserrn die Möglichkeit, Leid zu lindern und Freude zu verbreiten. Von früh bis spät widmet sie sich so ratend, helfend WD tröstend der Fürsorge für Bertvundete, für die Hinterbliebenen' Gefallener, für verlassene .Kinder im Felde stehender Krieger und Mr sonst vom Kriege Herrngesuchte. Zur mittelbaren, mehr sozialen Krregsarbert der Landesmutter gehört aber auch ihre häufige Antoesenheü in den Werkstätten der Großindustrie. Nickst das renndlrche Wort allein nrackst es rvohl, auch nickst die kaiserlick^e Mmroe, was fyic Herzen der Tausende von arbeitenden Frauen, dre ^durch den Kneg in das Getöse der Maschinenhallen geführt wurr-en und dort in treuer Airbest Seite an Seite mit den Männern Freu Dienst tun, der »hohen Frau entgegenschlagen läßt, es ist die Kraft ihrer mütterlichen großen Liebe, die sie als Li-ckststtahl wie mr dre Betten der für das Vaterland blutenden Helden, in .die Haus er Bedurfttger oder in die Pflegeanstalten einsamer Kinder, so auch m diese, in gleichförmigem Alltagsgrcm liegenden Arbcstsstatten arberlender Frauen und Mädchen bringt. ** riegsehren- zerchen verstehen. ** K. Tnefer. Heute vormittag wurde der ui Gießen infolge seiner beruflichen Tätigkeit allgemein be- vannte uaid besonders beliebte Stadtsekretär .Karl Treser irnter zahlreicher Beteiligung seürer Vorgesetzten, Kollegen und sonstigen LeMvagenderi zur letzten Ruhe gebracht. Mt chm ist eiue Pier-« sönlichkeil von seltener Herzensgute, vereinigt mir ausgeprägt ttm sozialen Empfinden und Gevechtigikestssm n. dahingegangen Tlurch dre v^or vielen Jahren erfolgte Ueberttagung der Geschäfte des Versrcberungsamts, des Gewerbe- und Kaufmannsgerichts (spä- ttr auch des .Mieteiuigungsamtes) an Stadtsekretär Treser war der richtige Düanu an den rechten Platz gestellt worLen. Beftm^ ders die Minderbemittelten, ebenen er meit über seine amtlichen. Pflichten hinaus bei der Durchführung ihrer Ansprüche auf sozialem Gebiete mit Rat und Tat zur Seite stand, haben durch seinen Tod außerordentlich viel verloren. Desgleichen hat er den Kriegs- beschadigt-en, Hand in Hand mit den bestehenden geinestmützigeNj' Organisationen arbeitend, besorrders auf dem Gebiet der fOttxrfi* den Versicherung ivesenttiche Dienste geleistet. Auch sonst Pat er sein reiches Wis^u und seine langjährigen praktischen Erfahrungen bereitwilligst in den Dienst Anderer gestellt. Das Andenken des leider so früh Dahingeschiedenen wird von allen, bis dienstlich oder außedienstlich mit ihm in Berührung standen, in Ehren gehalten Iverden. ** Neues Kriegs-Notgeld. Die Stadtver» o r d u e t e n v e r s a m m l u n g hat beschlossen, Stadtscheine als Kriegsnvtgeld in Höhe von 800000 Mk. in Scheinen zu 20, 10 und 5 Mark auszugeben. ** Hessischer Abend der Deutschen Dichter-Ge» dächtnis-Stiftung, Hamburg-Großborstel, in der großen Anla^der Ilnivei'sität am 24. Oktober. Tie Deutsche Dichiter-Gärächt-- nis-Stiftnng ist ein gemeinnütziges Untecnehnren, bei dem alle lstrwerbszrrccke ausgeschlossen sind. Um sich einen Begriff von der Großzügigkeit dieses Urtternehmens zu machen, sei esoäbnt, daß die Stiftung seit ihrem verhältnismäßig kurzen Bestellen für mehr als^ eine Mlllimr Atark gute Bücher in Dörfern und Städten k o st e n l v s an Volksbiblö^thelen. Krankenlstiuser und Mittellose verteilen ließ. Tie Zahl der Büchpr, die die Stiftimg ohne jedes Entgelt an die Fr-mrten geschickt hat, hat bis jetzt sckpn 800000 überschritten. Ein solch segmSreiches U:tternehmeu zu unter-ftützen, ist Pffich eines jeden Deutschen. Um so eher darf ein zahlreicher Vcsuck- des deklamatorischk-miusikalischeu Abends am 24. Oktober in der Aula erwartet wechen. Ter Llbend verspricht einen doppelt hohen künstlerischen Genuß, weit er eine wertvolle mnsikalische Umrahmung erhält. Ter junge Violinvirtuose, Konzertmeister Hugo Kramm, Mitglied des bekannten Marteau-Quartetts, wird Stücke von Tartiui, Ehopiu, Savasate und Kreisler vorttagerr. Die Begleitung hat Herr 5)ans Göbel freundlichst übernommen. ** Fra chtt stückgü te r rverden an: 23., 24. mrd 25. Oktober von den Stationen .des Ticektions-bezirks Frankfurt a. M. zur Beförderwrg nicktt cmgarrommen. ** Friedeushvffnuug und Wucherpreise. Unter Biezngnahnre auf unseren gleichnamigen Artikel in Nr. 244 unse-' res Blattes macht die Ortsgruppe Gießen des Verbandes Deutscher Textilgeschäfte darauf anfmerksanr, daß die Preise des reellen Handels infolge der F-rilast rmt genommen werden. Gegenstände, die infolge chres Umßrng"'s, iTywS Geloichtes oder ihrer Anzahl eine einzelne Person nicht zn tragen vermag, dürfen auch dann wicht als Traglasten zng?laf,en werde,:, werrn mehrere FahäLrrlen oorgezcigl Norden. Das Belegen von unbesetzten Sitzplätzen mit Gepäck, das Unterbringen in arideren Abteilen oder in den Gärrgen der Durch- aongswag-en. daS Versperren der Türen, ist unbedingt verböte:: In der viert'en Klasse dürfen Sitzplätze überharrpt nicht belegt ,verden __ .. _DerneLnvu Schon, bnm Einsteigen sollen die Blchnbeamten darauf achten, xu >n Ruder (rntnt ihn uni) hat das Hamstern von Kariofkln and ber ST?,; a ha l.^L 8lnf 2*“ mcht M mnstmiArelches umb unniläffim-z stkPvck t) rf»Ia (jen. » er stch wst.de.» m o°slh°ndel1«it d.esen de7°^7LommL L SfcÄÄ A *" ta Wekerle in Wien. Aus Ktadt uns Gießen, Hen 22 Oktober 1918. Die (Grippe. ToS WTB. verbreitet folgende Zusammenfassung: er &*}#!>*'Jxt Werft im Juli d. I. in Preußen und Deuftchland in größerer Ausdehnung aufgetreten ist und dann vorübergehend nachgelassen hat, ist sett etwa 14 Tagen in erheblich Ücnckever Verbreittmg wieder ersckyenen. Nicht nur die Zahl der Okt. lWTB.) Die „Ungarische Post^' mrl- Fälle, sondern auch deren Schwere hat in letzter Zeit merklich oer. Ministerpräsident We ke r le traf gestern abend in Wien ^^^^^^En. wre ^es auch in früheren EpiÄmi«»:, narnenttich em. Er konferierte längere Zeit mit dem Minister des Aeu- U! 1 ^ ^ 9ew n el1 ^ .^lm»ere Lungen^mtzüTv. düngen, welche vielfach tödlich endigen, und ruhrarttge Erkrankun- gen sind im Verlaufe der Grippe beobachtet worden. Besorrders Nblveich sind jugendliche Personen, namentlich Frau«:, erkrank. An Maßvegebi wird empfohlen, daß sich die Msonen in der Umgebung der Kranken davor hüten, daß sie von den Kranken an- gehustet werden. Mm: hat sich ferner, sobald man Kranklieitser- Aemungen spürt, möglichst der Bettrul^c zu befleißigen und vor vom 18. Okt. Am 17. und 18 OLober miifton Stp «m I -fi [tmt . 9eI l llt «RJ» nehmen. Auch sollen Personerr aus Fa- Truppen rreue Fortschritte nach Nor^n Au? dem^recktm^-lü^f rnllren, rn denen Falle von Grippe Vorkommen, sich berm^ Berühr besetzten ftanzöfisch-serbische Stteitkräfte KUuriawatz und mtt gesun^ Mgonen möglichst vorsehen, danrit sie die Krankheit Wcven auf Zoitschar. I Ä “» ütotragat. wird em^&fen, Nase utti> . *nt S” rmt l-bn«chenLösung-» »°nW-s f« r stoffsuper °x y d | e ,yL-w" r ’ Sr n - öfute vormittag begab" sich ' WekeH nnttTl' 9e 'S®.««« ff^emfame Ministerkonfcrenz Mitglieder der gemeinsamen Regierung und die buchen Mrnrsterpräsid«ntrn leiinahmen. ^ ® Franzöfischer Orientbericht SVujrtr.’.t; erreichten ihre twrgeschabmen ^rupom mii K A 9 8 (iiL Ä" "««« ®eru£&tm, welche un demSA-user der westlichen Mmawa. Nördlich Publiimn UerhvE jmd. dal. m Berlin oder in De,Uschland bte - - - ' J ® ötöaMr Lnu.genpest ob« Hnna«rchphus ausgebrochen wären, «einen: Mauben ,ck)enken. Davon kann überhaupt kei ne Rede sein Die Wahrscheinlichkeit spricht dafür, daß die Krankhett in einigen Wochen Mrückgehen wird Tie von den Behörden empfohlenen, der Feind, »«solch von unseren Tvüppen, aus ßiae Niederlage des Bolschewiki im Ural. Schanghai, 20. Okt. (WTB.) Reutkr wurden 8000 Bolschewiki, welche auf Skater nendnra SAüschsteßmlg«! werde: unSSSSSgfS!^B. 4 s^f&St BfS lsm% 1 ten [cftTDec geschlagen und zurückgetrieben. 1000 Bol- L"° Fliegerangriff aus Konstantinopel. H777 17 r n f I iwiw wn ucu ic I Schulschlveßungen werden sicherlich dazu beitragen. Ursache zu einer wie sie vielfach in der Bevölkerung vorhan- jedenfalls nicht vorhanden. Leben-mittel. «v, ./I^ilchversorg-ung. Tie seit lange::: angeküwdigie Milchprerserhöhungi ist Tttrwmahr durch AwordTrung dar ver Seekrieg. recken lasst M_ , _ . _ . _ I ouiwuiiuul uci uufi dot: j-epr tu x-W. Md°n »Elchpveis soll dl» MilchMnsesthrilMna' vh^c Einfluß blelben. Hrrr rst nur eine Erhöhung um l Pf. vorgesehen . SSccfceiln: die geringen Mengen für den Betrag von 6 Pf nicht mehr zustelle:: können. Im übrigen roirv die Preisarlwhuna von d^r Lan^s^rlck^ und Fettshette vergütet, die dafür einen sorrdeven Auffck/ag von 1 Mk vom Pfund F>ett imh U ' begt nachstehender ^dienßlicher' Beftc^^n I Drais Butter sich auch schm: durch die beredt^ Zcngnrz ab: ^ Elast ein MrlchprerserMstm« um 1 m. für das Pstmd Mm bat fo hc» Sinken des U-Bovtes damlstten mehrere enalisckr M der Butter ab Molli-rei ü.l» Mt statt Bewachung alr^r.me imh Aerslörer ans die Unfalls^le Ä- r?*, V ( ° Är bie üblütx Koltfvatwn von 40 Gramm be- ZLVaesEhEN. da», d--> U-Boot gesunken CLften fte ^ ^ ICW ^ *"* ailf 44 « m , v' U h^JSL ?ba§«r mit dem Tode ringende Be - * Aeerenberteiluna. An dieIamiken. die Nur in der !,;• • W« in «Wer ^ 2So &- mrd Schlafzimmern Gas ad^ v!t>al,f T •/,-*r'<7 Ertrinkenden ,u kümmern Das P^ktrisches Licht haben, sowie mi Familien, deren Dienstavte,^ n , . . cCLq UM V»12 Uhr nachts näherte sich ohne Belcuchdrng ist, werden in dieser Woche SGenm zur und sttzte ein Rett:rngsb^t aus I verterlung^bracht. Person, denen für den Mowtt Oll^ t, 11^2^8 Zweites Blatt Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) vienstag. 22. Oktober *9*8 Aus Stadt und Land. Gießen, den 22. Oktober 1918. * Ans dem M ilit ärWochenblatt. Befördert' gim Smigtmaim: d. ObU. d Res. Sck^inberg (I Darmstabt) im KldQrt R.:i. zu Lts. d. Res - die BizefelLw.: Boos (Worms), ^bert. Malt» (ll ^armsüadt). Brüning (I Darnrsladt); zu Lts. d. Lbw-J. .1 Autg - die Dlzcselbw.: Weitzel (II Larmftadt)! Gnvtrum (I ^armstnbt) : Dünner. Beter, d. Lbw. 1. Ausg. (MainF) Absch. blnvis) '.^. für die weitere Tauer des Krieges zum Kriegs^ aiusbenzarzt aus Widerruf ernannt: der brndsturMpfliÄtige, ntil emer Kriegsstelle aut Widerruf beliehene Arzt Dr. Geyer, ^rarrz (Gießen). ^zeichnunq Dem Fahrer. Mlly Kern, in einem Fuß-Art.-Regt. im Westen. Sohn des Oberpostschaffners Wilhelm Kern, wurde das Eiserne Kreuz 2 Klasse verliehen. .. ^ " f i r * n ä ö Ii f cf) e r Gefangenschaft hat Grena- E Adolf Schmitt von hier. Mittelweg 18, geschrieben, der rn der 2 Kvn,*xrgnre Jns.^Regts 408 war, und feit 20. August 1918 vermißt ist. Landkreis Gießen. ** Leihgestern, 19. Okt Dem Geometer Otto Schäfer, als Unteroffizier im Felde, wurde das Eiserne Kreuz 1. Klasse per- liehen. ** Nonnenrot den 20. Oft. Ter Gefreite Wilhelm F.r i tz. Inhaber der Hessischen Tapiferteitswedaille. wurde mit dem Eisernen Kreuz aus gezeichnet. Heffm-Nassau. -- Limburg, 20. Oft. Die auf der Lahndrücke stehende wrnden. Gießen, den 18. Oktober 1918. 799lc Gberhessischer Viehhandelsverband. Ter Vorsitzende: Pros. Rosen der g. Ueberficht der Abfahrtszeiten der Personen- und Schnellzüge aus vahnhof Gießen. Gültig vom l. Oktober 1918 ab. Obne Gewähr: Richtung nach Abfahrt Borm Cajsel Nachm. DIL« 158 53? 820 D i01ö n. tzowek b Marbura b Mardurq W 1239 318 D 330 539 640 D 758 nut s. Mil. 2 -3 91 . b. Marburg f Mil W83f> D1042 Dil® D11M Dorm. Franlsurt a. M. Nachm. W407 W5Q5 0 602 6 42 D758 D810 \\7 Kowel Or's-Verkehr Bad- ” Frondsurl Noucheim-Friedberg ausgeschlossen 1213 W 1222 218 W228 452 580 2.-3. Hl. Samstag hält nichti Srrch- W7« 8in 8R D10® So u. Sa. Dortelweil Dorm Cobleuz Nachm. 536 543 T624 fällt ob 1 4 ,0 hält nicht in bis Wetzlar, vorübergehend aus Dutenhofen XV Anfchluh bis Limburg 0 728 TW 810 W1012 f. MN. W 1232 TI 21 D 102 0232 331 ßftö n-)p; Weilburg. f. Mil f Mil ob Wetzlar Ln. 0™ UL? Wb. ffle^lar fchluhn.Limbg Dorm Cölv Nachm. 530 T624 D1006 bis Betzdorf bis Dillenlmrg V W1240 T224 331 54Ö b.Dillenburg, 2.-3. ftL ab Wetzlar nur W f ab 14 10. vorüb erg aus 631 W 757 W1048 ab Betzdorf nur W bis Dillenburg, bis tzaiaer ab Wetzlar T 3.-4. ÄL Dorm. Flllda Nachm. W 3 ^ bi» Alsfeld 810 W1232 W 223 700 W1000 hält nicht bis Laulerbach bis Grünbera, in Göbelnrod hält nicht in Gbbe»rod Gcln- * tm " Hause» ,-chm. W 540 820 hält nicht in S chiffenberg 5 nur bis Mbda. hält nicht i.Schrffenbg 118 W 615 657 W 855 h. nicht i. Schiffenberg bis jungen bis Nidda, hält nicht i. Schiffenbg Londors Ueberficht der Sch, Dorm. W 54Q 557 Nachm. W 250 ß5t bis Grünberg Ankunftszeiten der Perionen, und lellzüge auf öahnhof Sietzen. Richtung von Ankunft Dorm. Cassel Nach« 0516 0557 634 W731 0753 0808 WY46 von von Marburg Treysa 1207 l)10S O2« 1V2I8 514 SW 812 D9-S 1 nur für Militär Marburg Dorm Franksntt a. M. «»chm. 01« 147 5 25 w 619 800 0100t v Butzbach von Friedberg w 122 ? 200 302 312 535 6 ^ v. Friedberg Samstag» W 826 920 D1036 Olli« Dorm. Coblenz Nachm 617 805 952 TW 1144 v. Limburg v. Limburg 428 TW 651 0748 8'§ D8§5 nur f.Milit v Limburg nur f.Milit 940 O 11 23 >ällt ab 14. Oktober — -- vorübergehend aus Dorm. Cöln Nachm 552 720 805 W 933 o. Dillenburg v. Wetzlar v. Betzdorf v. Dillenburg 1200 1227 TW211 W523 6if* 3W 0 95<- 2.-3. Kl. v. Herborn vo^ fällt ab 14.10. Wetzlar vorüb erg. aus Dorm Fulda Nachm. 609 W 753 1157 v. Grünberg 748 Gcln- Hause» N.chm 618 W740 948 v. Hungen 311 W 752 Dorm. s!°»dars 530 W 731 W 237 61? vo.i Grünberg von Grünberg Die Zeiten von 6V Uhr abends bis 559 Hhx nwrqcns sin! in den Minutenziffern unterstrichen. — W bedeutet Werktags. S bedeutet Sonntags. — O bedeutet Schnellzüge. — T bedeutet Triebwagen. — TW bedeutet Triebwagen Werktags. Jeder &]ektpo-Inftaliäteui* fuhrt ße. Kerzeuverteilttng. - 8«ml«n, bw rnrc nt brr Küche, nicht aber m den Wohn- und Shlaszimmern Gas oder clektrischcS Licht haben, sonne an die Familien, deren Dienstboten- Mnrmer ohne Belcuchtmrg ist, werden in dieser Woche Kerzen zur Bertk-ilrcng grlannen. Personen, denen für den Vdonat Oktober bereits Petroleum z-u gestellt wurde, können hierbei nicht berücksichtigt werden. Tie Kerzemnarken werden an die Bezugs- bevechttgbnr am Mit twoch den 2 3. d. M., vorm 8—12 U hr, durch die zuständigen Bezirke ausgegeben Die Abgabe der Kerzen erfolgt ab Donnerstag den 24. d. M. in den hiesigen Kleiuhandelsgeschäften. Verkaufspreis der Kerze 23 Pf. pro Stück. Gießen, den 21. Oktober 1916. 8006B Der Oberüürgcrmerster (Lcbensmitdel-amt). Mg. Deutscher Zrauenverein(Grt5grvppe sichen). An die Mitglieder und Freunde unseres Vereins richten wir die dringende Bitte Ariegranleihe zu zeichnen und zu werben, daß Anleihe gezeichnet wird. Dies ist zunächst unsere wichtigste vaterländische Pflicht, ^ p Cf Vorstand. Bekanntmachung. Tie Zinsen der Friede.- tzeyer-von-Rosen- fel dschenStiftung wit 67,20 MH. sind am 21. Dezember 1918 an solche evangelische würdige Stadtarmen All verteilen, die selbst und deren Ellern und Großeltern rn Gießen geboren sind und das Bürgerrecht besitzen oder besaßen. Meldungen nimmt das Armenmwt, Asterweg 9, bis 10. November 1918 entgegen. Gießen, den 19. Oktober 1918. 80078 Ter Oberbürgermeister (Armenverwaltung): Keller. Sflädt. J$r6eifsnacfiu)eis giessen. West-Anlage 31, Teleph. 2054. &MB Es können eingestellt werden: -UCDI 8V* Täglich Kttnstler-Konaert» Ab heute bl« Inkl. IVeitag den 25. Oktober Sensation «-Doppel Programm: Au« unserer William-Kahn-Detektiv-Serie 1918 m S chatten der üaeht Oer Fall Duif . . . . mpfziegelci, 6 Eisen- . Arbeiter, a) bei hiesigen Arbeitgebern: Formier und 6 Brenner für Tam 3 Werk- Wasser, 1 Elek- Weinküfer, 7Shremer, 1 MulLr, 1 Frisierer, 3 Zimmerer, 10 Bauarbeiter, 3 Weißbinder, 10 Mauver, 1 Buchdrucker, 20 Personen für Eisenbalm (Zürnst), 2 Lxüzer, 5 Arbeiter, 3 Wiesenarbeit-.-r, 1 Packer, 1 schulpslicht. Junge für Botengänge, 1 Schuhmacher-, 1 Wagner-, 1 Schreiner-, 1 Bäcker-, 2 Schlosser-, 1 Schneider-, 1 Stukkateur-Lehrling; b) bei auswärtigen Arbeitgeber: 1 Wehrütterer, Llondw. Arbeiter, 10 Steinbrucharbeiter, 30 Schlosser, 20 Dreher, 15 Fraser, 1 Uhrmacher. 5 Sclnemer, 1 jüng. Stpreider mit Beköstigung, 1 Schuhmacher. 100 Maurer, 1 Buchdrucker oder Skiwetzerdegen, 80 gesunde Arbeiter, 15 Streckenarbeiter, 50 Bmchtlssarbeider, für Geschoßfabrik eine Anzahl Arbeiter, 1 Hausverwalter (Mecharriker oder Jnstallawur), ein Bäckerlehrling. ES suchen Arbeit: 1 älterer Landwirt zur Leitung eines größeren Gutes, 1 lantüv. Vlrbeiter, 1 kriegsbeschadigLr ShrcibgehÜpe, 2 jugendl. Schreibgehilsen. Weibliche Abteilung: Bet hiesigen Arbeitgebern können gestellt werden: 1 NLHerin, 1 jung. Mädchen, das schneidern kann, 7 Dienstmädchen, 6Lauffrauen, 3Laufmadchen tagsüber, 10 Mädckxm für Bahndienst (Zugdienst), einige Ball- Msarlxrterinncn. Bet auswärtigen Arbeitgebern: 2 landw. MädckZen!, 1 ältere Haushälterin in frttnen- losem HMislZalt, 5 Dienstmädchen, für Geschoßfabrik und Pulverfabrik werden Frauen und Mädchen gesucht. ES suchen Arbe tt: I Fräul. für Geschäft und vaushalt, Mädchen, die Maschinenschreiben und Stenographie erlernt haben suchen Aittangsstellun^, 1 Sä-reibgehilfin, 1 Waschfrau, 1 Fvau übernimmt einen Laden zu putzen. Achte» Detektiv-Abenteuer de» berühmten Lat An haim in 4 spannenden Akten. Hauptdarsteller Karl Auen als Detektiv Anheim. Ein unfreiwilliger Verbrecher mit Feinpikantes Lustspiel in 4 Akten Mannj Zlencr, Senta Söncland und Oskar hinke in den Hauptrollen. 7554 Kaffee Ernst Ludwig Inh.: Aug. Rath Heute -HSF Konzert Eigene Konditorei. •t cm- Zreiwillige Versteigerung. Donnerstag den 24. und Freitag den 25. i>. M «Mittags von 1 Uhr ad, versteigere ich Ernst-Ludwig Ring 21 hier, für Rechnung, den es angeht, gegen Barzahlung: Ca. 200 Stühle, viele Tische, Sessel, Spiegel, Handtuchhalter, Chaiselongues, Waschkommoden mit Spiegel, mehrere Vertikos. Trumeaux, Rollschutzwände, Polstertüren, Markisen, eine große Partie Gartenmübel, Porzellan, sowie Hau», u. Küchengeräte u. v. a. Versteigerung bestimmt. vad-Nauheim, den 19. Oktober 1918. I. B.: Steul, Gr. Gerichtsvollzieher. 7949 Holzschuhe solide Arbeit, hohe Form, zu günstigen Preisen tteserl ständig ab Lager 8000 Albrecht .ludt, Salchendorf, Post 97eun- Archen, Bezirk ArnSberg. wo Postkarten *■ i. 8 ffi. Blum.-, Kopf-, Landsch.-, Kunst-, Liebesk. usw. 5 AL, Prnchtsortim.7.50M. Weihn.- u. Neujahrskarten 3,4,5,6 M. P. Wagenknecht Verlas:, Leipzig. 800lss M für 3359 D ßWuWdM Schmidt & WiecfuoaiiD, FranW a. I -) Universitäts-Profefsor Dr. Walter Kinkel Helene Kinkel geb. Greeven Vermählte Gießen, im Oktober 1918. ^Dichter-Abend i der Deutschen Dichter - Gedächtnis - Stiftung (Sitz Hamburg-Grotzborstel). Neue Aula der Universität, pünktlich 8 Uhr 24. Okt.: Hessischer Abend. Sprecher: Regisseur Karl Volck, Diesten u. Schauspieler Willy Um» minger. Frankfurt a. M. Preise: Nn,elkarten 0,75 M., 1,50 M.. 2,50 M., Gruppenkarten (alle Abende zusammen) mit 20°/' Rabatt, also 2,40 M.. 4,80 M.. 8,00 M. ‘ 1 Mitglieder der Stiftung (Jahresbeitrag 2,00 Ermäßigung. Näheres durch die Stiftung. Hamburg.Grohbsrstel. Berka»f durch Ernst EhaMer. Musikalienhandlung. 7998V füßlinge rum finfetren an Kind erftrümpfe, ffrauenftrümpfe und bocken in allen brüsten und Preislagen in schweren winter-Qualitäien. fritz llowack 7994a Lttst»-8kttis Gießcii ».llmgeg. XVeikkraut ist wieder eingetroffen, der Zentner zu 10 Mark. Verkauf auf dem Lager Schanzenttrabe 10. _Der Vorstand. Arisch gewässerte Stockfische empfiehlt 6313 C. <4. Kleinhenn Babnhofstrahe 69. Xti 68. 87 Geeichte Dezimalwaage», „ Kettcnwaagea. „ „ Guß. und Por- zellaugevichtc empfiehlt Karl Schmidt, 06169 Neuen weg 4L. Neiserbesen 7833 »re» und en detail ^»dw. SToblcrmauo. Bietcdstr. 12. ** Der Oberhe ssisch e Kunstverein erAffneke am Evmttcrg den Reisen seiner winterlichen Bernnsto. tmrgm mit einer graplstsckien Attssiolkung von Werken vekurnter Meister. Tie aus- ,'lILen Werke fanden von den zahlreick>en Besuchern der Aus- lllnrg abseitiges Interesse. (Lin grober Teil der ausgestellten: lder wurde bereits verkauft. Am kommenden Freitag wird wieder eine durchgreifende Aenderung der Ausstellung vorgenommen. Die Ausstellung ist täglich von 11— 1 , auch morgen Mittwoch nachmitdag von 3—5 Uhr geöffnet. ** Aus dem S tadtt hea terbureau. Aus die heutige BorsteNimg, wrlckiie als dritte Dienstag-Abonnements-Vorstellung zählt, sei auch an dieser Stelle ganz hesorcders hingem-iesen. Zur Ausführung gelangt die dreiattige Nenheit „Das Kirrd" von Otto- mar Enking. ** Zurückziehnngvion s >chm ntzigew Pa pirrgeld. Papiergeld läuft vielfach in schmuchgem Zustande unr. Der F-imrnz- nnnister hat deshalb die Kaffen angewiesen, beschädigte und unbrauchbar gewordene Banknoten. NeichskasstMcheine und Dar- lelienslassensck/eine zwar anzimehmcn, aber nicht ivieder auszugeben. Sie sollen bei der Reickisfclnild'eNv'erivalttmg oder der Re.chs- bank gegen umlauffähiges Papiergeld rungetnuschl werden. Dies gilt anch für gellchte und beschnurrte Scheine. ** Deutsche .Hausfrau, gib acht! Dem Schwindel mit Ersatzlebensgmiitechr ist nunmehr ein Riegel rwrgesckivb-en worden. Ein neues Gesetz bietet dir die Handl^abe, dich und die Deinen vor Gesimdheitsschädigicng und Ausbeutung zu schützen. Vom 1. Oktober 1918 ab dürfen mir noch amtlich, von besonderen Ersatz- n'.ittelstellen genelmiigte Ersatzlebensmittel vertrieben werden. Soweit nickst die Ersatzlebensmittel in Packungen oder Behältnissen einen Vermerk über die erfolgte Gmelunigung seitens der zuständigen Ersatzmittel stelle tragen, mutz der Händler durch eine besondere Desck-ernignng oder durch eine Angabe ans der Rechnung den Nack>- w.-is der erfolgten Gervc-hnngung jederzeit erbringen können. Hausfrau, kaufe nur rroch amtlich genehmigte Ersatzlebensmittel! Laß dir beim Einkauf die amtliche Genehmigung nachloeisen. Glaubst du, daß etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, iverrde dich an die Polizei! Belehre solche, die loeniger gewandt sind als du! Hausfrau, werde ebenso rücksichtslos gegen Ersatzmitteffchwindler, wie diese zuvor gegen dich waren! ** Schwarz-Weiß-Lichtspiele (Seltersweg 81). Ab hcute bis einschließlich Freitag wird ein Doppel Programm gegeben. „Schotten der Nacht, in Sachen der.Fall Duff" betitelt sich das echte Detektiv-Abenteuer des Rat Anheim von William Kahn mit Earl Llncn als .Hauptdarsteller. Anßerdein wirke.! Mannp Wiener, Senta Soneland und Osürr Linke in dem vieoakttg^n Films piek „Ein unfreiwilliger Verbrecher". Landkreis Gießen. ** Lich, 21. Ott. Im Anschlnffe an den Abendgottesdi-'nst fand gestern im hiesigen Stift'scheu Grmleindesaake eine gutbesuchde vaterländische Versammlung statt. Oberamtsrichter Rausch sprach gegen den itm sich greifenden Kleinmut und empfahl dringend die Zeichnung zsur 9. Kriegsanleihe. Stiftlehrer Schneider hielt einen Lichtbildervortrag ül^er Misere gegenwärtige Lase. In einem Schlußwort forderte Pfarrer Lenz dazu auf, neuen Ädu .1 M faffen und einmütig zusamintenzustehen. Die Erträge wurden mit sichtlichem. Interesse entgegengenommm. 5kreis Büdingen. # B üdivgen, 21. pft. Fürs Vaterland starb nach 49- Monntiser treuer Pfl«chtersMung Friedrich Maser. — Aulen- Diebach. Das Eiserne Kreuz erhielt Musketier Ludwig» Heck. — Nidda. Zum Scrgmtixsi befördert wnrd -2 der Unteroffizier Otto Jost. y. Nid da, 21. Oft. Heute fand hier im Sparkassen gebäude die MiLglieder-VerßNNMÄrng der ,Bez-irkssparkasse Mvda statt. Der Direktor der Kaffe^GH. Justizrat R ö m he l ^vnr lster, ibegrüßte die erschienenen Mitglieder des Vorstandes un^luf- sich-tsrats sowie die Vertreter der Bezirksgemeinden und schilderte in eindrucksvoller Weife die gegenwärtige schwere Zeit unseres Prüfftein des deutschen das alte Gott- Bolke wohne, damit Deutschland beim Friedensschttrß mit unbeflecktem Schild, unangetasteter Ehre und unversehrten Grenzen aus dem Weltkriege bnworgehe. Hierauf wurde der Rechenschaftsbericht für 1917 erstattet. Die Einnahmen betrugen 7 861388 Mk., die Ausgaben 7 724 975,88 Mk. Dem Kapitalvermögen von 8 113 558,31 Mk. stehen 7 940 930,87 Mk. Schulden gegenüber, so daß einschließlich des Rechnungsveste- ein Reservefonds von 309 039,56 Mk. verbleibt. Der Reingewinn betrug 36 815,75 Mk. Die Zahl der Spar- kassebücher hat um rund 400 Stück zugenommen. Nachdem der Boransckftag für 1919 von der Versammlung genehmigt war, bewilligte dieselbe wieder für gemeinnützige Anstalten, für Schulen und Vereine sowie Sammlungen und Spenden über 10000 Mk., für Ur kranker Kinder in HeUonftaLen und ZLachläffe von Schuldbeträgen bedürftiger Kriegsteilnehmer 31 Mark. Dem Reservefonds «konnten noch 23 583,75 Mk. überwiesen werden. An 33 Dienstboten des Bezirks, die über 5 Jahre bei derselben Herrschaft treu gedient haben, wurden 694 Mt. Prämien verteilt. Zum Sckstusse wurden noch die wenigen und seltenen Fälle erörtert, in denen bic Beamten der Kasse zur Aurskunftserterlungj verpflichtet sind. A Nidda, 21. Okt. Bierbranereibesitzer Ihring in Lich, der vor kurzem die hiesige Bierbrauerei „Büvgerbräu" gekauft hat, rerkaufte die Gebäude wieder an Metzgermeister und Gastwirt Rudolf Ringshausen hier für 75000 Mk. Nur die Keller pachtete der Verkäufer auf eine längere Zeit vom neuen Besitzer, um eine Bierniederlage hier zu bettciben. »I« fDtddigta lebte, fiegte aad fiel ab le wfrtemte» Oorbild «Orr U Boots tafjrrr Pflidjnrew and nfüafr Opfwfrmdtgketl gevaaaea ch« die Beten ndem ng and dt« fery* aller, di« ch, kannte«- Nach fenem &triTfrr»l ftrrrtm wir (weiter and find gewiß, an Küchen gerecht dnrch aaser, ftandtzaft onsharrand» and aas out allea Mitteln Unterstützend« Bevtfkertrag « de» hermal. di« sichere Grundlage 30 erbämpfea fir Ventsch- laads (atwtchloag and SakaafL für sewi Vaterteoo gefoCev* 1915 Kreis Lautertzach. w. Schlitz, 20. Okt. Am 14. Oktober starb der älteste Sohn des früher in Schlitz stationierten Gendarmen Meibtveu an Malaria in Bosantt in Palästina. Mn't* Schotten. O Ge de r n, 21. Okt. Gestern abend fand hier in der Kirche eine gut besuchte Vaterländische Versammlung statt. ?ln Stelle des in letzter Stunde am Erscheinen verhinderten. Reichs- und Larrdtagsabgeordnieten Professor Tr. Werner hielt der Ortsgeistliche Hosprckiger Widmann den angekündigten Vortrag über „Deutschlands Schicksccksstunde^d Unter Hinweis auf die gegenwärtige Lage, die durch die Wilsoiffchen Friedens bedvw gungen in der Tat eine Entslcheidungsstunde für das Vaterland geworden sei, legte der Redner an Hand eines reichen gffchichtticheinl Materials und unter Herbeiziehung einer Reihe von Ans sprächen ftanzvsischer, englisckier urrd amerikanischer Staatsmänner überzeugend dar. daß die Feinde irchks anderes wollten, als Deutschlands Vernichtung. Demgegenüber gelte es, fest zu bleiben, deltt- chen Willen und deutsche ^draft zu beLrnden. das Vertrauen gerade in ernster Stunde nick/ zu verlieren; Notzeiten seien, wie die (schickte lehre, imTner Zeiten der Kraft und des Lieges gewesen, wie dies im Zeitaller Friedriche des Großen und während der Freiheitskriege der Fall gewesen sei. Nun heiße es, die Folgerimgen für die Gegenwart zu ziehen.^ nich' zu oerzweifeln und nimmermchr ziu wqnÄm. Wenn Deutschland diese seftch Sck.'IickffalS- stunde erkenne und darnach fyxttMe, dann sei es imüberwindlich Zum Schluß lvies der Vortragende noch auf die 9. Kriegsanleihe hin und bat die Anwesenden, an ihrem Teile mit dazu beizutragen. daß sie werde, was sie sein solle: eine Tat der Treue und Liebe zum Vaterland. — Wie heiliges Geloben erklang daraus das Lnttzerlicd: „Ern feste Burg ist unser Gott." Nicht unerwähnt bleibe auch, daß von Schulkindern einige vaterländische Gedichte vorgettageir wurden. Gesang und Wort trugen dazu bei, den Abend zu eiper überaus eindrucksvollen Feier zu gestalten und die ?lnwesenden zu bestärken im festen Vertrauen aus eavt gute deutsche Zukunft. # Rubin gs Hain, 21. Okt. Das Eisen« Kreuz 1. Klasse erhielt der Brzefeldivebel Karl Frank, Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse, des Hessischer KriegsehoeuzeichenS und der Tapferkeitsmedaille. — Gon ters ki rchen. Nach vierjähriger ti^eiiesttr Pftick^erfiMiMg starb der Gefreite Heinrich Reichhardt. Kreis Friedberg. Bad Nauheim, 21. Okt. In einer mn Samstag abend ab- gehaldeireiL Versammlung im „Spräidel-Hotel" wurde beschlossen, folgendes Telegramm an den Rcichskarrzler zu senden: An Se. Kgl. Hoheit den Prinzen Max von Baden, Reichskanzler, Berlin. Baders G vo ßhvq v g b o grütztr am 18. Januar 1871 um 1. Nov. eins. Zimmer mit Vensivn in aukem Hause. Angebote nach BtSmarckstr. 4V, p. «i« “Qkfbgvtia?? sucht einfach möbt. Zimmer. Angebote unter 06192 an den Gten.Anz. chloffer und Hilfsschlosser gesucht. 7871 Göbel & Appel. Konkarrenrlo« im Prelwe ! 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Oktober in Berlin der unerbittliche Tod mitten aus rastloser T ätigkeit heraus in seinem 45. Lebensjahre unseren innigstgeliebten, teueren Bruder, Schwager und Onkel Professor Diplom-Ingenieur Georg Schultheis Privatdozent an der Technischen Hochschule zu Charlottenburg z. Z. Hiifsreferent im Kriegsamt Berlin Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse am weiß-schwarzen Bande und des König-Ludwig-Kreuzes. In tiefer Trauer: Lina Ranft geh. Schultheis nebst Kindern Heinrich Schultheis Emilie Schultheis Karl Ranft, Ober- Postinspektor. Giessen (Marktstrasse 3), Darmstadt, den 22. Oktober 1918. Die Beerdigung findet am Mittwoch, nachmittags 2 1 /, Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. Beileidsbesuche und Blumenspenden dankend verbeten. JiL. im Alter von 43 Jahren. Die tieftranernde Gattin nebst Kindern. Rodheim a. d. Bieber, 23. Oktober 1918. Die Beerdigung findet Mittwoch den 23. Oktober, nachmittags 3 Uhr, in Rodheim a. d. Bieber statt! Gestern nachmittag entschlief sanft nach $ kurzem, schwerem Leiden unsere liebe Mutter, • Grogmuner, Schwiegermutter und Schwester Man Statt jeder besonderen Anzeige. Heute nacht 1 V 2 Uhr entschlief sanft nach schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden unsere innigst- geliebte Mutter, herzensgute Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Marie Frebel geb. Birkenstock im Alter von 40 Jahren. In tiefer Trauer: Olga und Lieschen Frebel Heinrich und Arthur Frebel nebst Angehörigen. Gießen (Krofdorfer Straße 10), den 21. Oktober 1918. Di^ Beerdigung findet Mittwoch den 23. Oktober, nachmittags 3 V 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhofe statt. ■' MH.WsMHMiWßllttWiv. Hebamme ? im Alter von 70 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Steinmütter nebst allen Angehörigen. Allendorf, den 22. Oktober 1918. Trauerfalls halber bleibt das Pelzwarenhaus Eg. Schultheis Mittwoch den 23. Oktober von II bis 5 Uhr geschlossen. 8NA Die Beerdigung findet Mittwoch nachmittag itm 3 Uhr Dom Sterbehause aus statt. ' 061^-A V£ R EMnger idüsrritcr Wallach ist für 6800 L^tark nach erfolgter Operation in der Veterinär - Klinik Gieke« verkäufUrb. 7995 Einfamilirn-Hans 7—8 Zimmer mit Bad und Garten zum 1. Avril zu kaufen gesucht. Schriftliche Angebote unter 06160 an den Giehener Anzeiger erbeten. (5in Gespann Vogclsderacr Fahrkutze eine srischnlelkend. 2. und Kalb, zu verkaufen in Rodbeim a. d. Bieber, 06182 Haus 21. Danksagung. Für die wohltuenden Beweise herz- £ licher Teilnahme, die zahlreichen Kranzspen- ^ den, sowie die trostreichen Worte des Herrn ~ 3 Dekans Gnßmann bei dem Hinscheiden un- 'j serer lieben Elisabeth * sagen wir ans diesem Weg allen unseren g tiefgefübltestcn Dank. Lollar, den 21. Oktober 1918. Familie Koob. Ein älterer, sprungfähiger Eber lreinrassigi steht zu verk. bei fiSeinräch Nichcl VI., 8011 Treis a. d. Lda. 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Oktober 1918. 06161 «• iiofgut Utphe, den 22, Oktober 1918. 8015 D Frachtstückgüter werden am J3., 24. und 25- Oktober von Stanonen des DirekUonsbezirks Frankfurt (M.) zur Beförderung nicht angenonuuen. Frankfurt iM.j, den 21. Oktober 1918. Königliche Eisenbabndircktion. 8018id Frischen ISetts?eile zu verkaufen. oeiTT_West-Anlage 10. Kücheuschrank z. verkaufen. 06, 76 Ba i ser -Allee 3 6. Mehrere alte Möbelstücke, fast noch neuer Ofen und GaSlüster zu verkaufen. W19 ° Ebc llfm rc 11 nl I. 2t. Zu verkaufen: Lilb. IZerrsn- nh? Lrr! Ket’e, 2 Eerren-Fils- hüte, 1 Zyilatferhat, 1 Paar EerrenacltlHt^cIiaha.naatela, BelSzang. Nah. t. d. Gescbätts- stelle d. Giest. Anzeigers. IBebrers gute Bilderrahmen mit Glas zu verkaufen 7967 Löbcrstraire 5, p. Brennholz verkauft II. Grabenstr. 8. Arnold, 06181 in Waggonladungen liefert: .Kriegswirtschaft^stelle des Kreises Mettmann, Bohwinteb 80041 ) Klein. Bauerngut von 100—150 Morgen, bei gröberer Anzahlung z. kauf, n luctjt. Schriftl. 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Abzug. geg.gute Bel.LUeeetr.23 p.""» Sdjirm vertassA mit Sonntag abend im Theater a. Garderobe-dkr. 95, mit Miauten gezeichnet. Austausch Qst-Einlage 36. p. e rbeten. _ Wer ein HanS [ 7 »»D verkaufen oder kaufen will, schreibe an den KeauMIlz-UM-Mii Prankka r» ». BL, SehillerhoL Wer beabsichtigt, fein "Y ] Angebote zu richten an Laä- wig Kieln, Brandgasse 2. 8 ! Leitung: S003c Hofraf Hermann Sieingoetter. Diensta» d. 22 . Okt. 1918 abends 7V, Uhr: 3. Dienstag-Abonnements- Vorstellung. Das Siini). Komödie in drei Akten von Oltomar Enking.