Nr. 244 Erstes Blatt 168. Jahrgang &icb«ucr Sitjdftc «rtdxtni täglich. außer Sormtafl«. - Beilagen: Hiche»er5a«iIieichUUttr; XretrUan fSr de, Hrcis Sletze«. Besvatprelt: monati. Nlk. 1.35, oierlrl- jähriich Mt. 4.05. durch Adhole- u. Z»oeiqfteUen monali Mk. 1.25 durch die Post 4.05 otertel* jähtt. auöschü Xtheilq, ^crulprerf) - Anschlüsse: für die bchEe,tungN2 Berlag.Gffchchtssleklebl Anschriü surDralunach- - .... . . , ^ w . . ti4 " n:S " id8 "“^ 3»iIIlng*rnnöörucf u. v.elag: Sröhs-schr Un-v.-Such- u. Stetnöruderci 8. Lange.Schriftleltnng. Geschäfts,!e u.vrucker-i- Schulstr.7. Donnerstag, 17. Oktober |018 Psffscheckfortt»: Sionffsrt e.Ui. 11686 General-Anzeiger für Oberhefsen vonkoettehr: Seurerbebank Siegen ..«nähme von Anzeigen f. die laciesmnninet dis zum Nachmittag vorder ohne jedeBerbmdi tchkett Seilcnpretfe: für örtliche 'Anzeigen 25 sti.sür auswä rtige 30 Pi., für Rekln >ne:r Mk.l.-nebsl 20° 0 leue- runqszus i lug;Pla^vor- fcbrift 20 % Au'fchlag. Hauot'chri-tleiler: A»lg. Goeg. Vera»»tworNich kur Politik: Äug. Goetz: für den übrigen Teil: Dr. Rem hold Zenz; fui den Anzcrgenleü: v- '-öecf; sännllch iri Gießen. GrvheS Haopt »uartfer. 16. Oftober. (Amtlutz.) Westlicher Kriegsschauplatz Heeresgruppe KronprinzSSuvvrrcht. Io Flandern frtjtr &tr 5VfiiD feine angrirft fort. Der Cwiyiiftofe rid>tr» sutz auf loriwuf unö otwn die Bahn ~fo= gm unö .ffojmf. Auch gegen die übrige Kampf ftvn! führte der^FeinV.vielfach durch Ban-enrx'gm unterstützte heftige An- lte. An nirzelnen Stellen haben unere Trusten ihre minien dchlMAtet, an anderen Stellen wichen sie kämpfend '»ehrien den Feind an rückwärtigen Stilbvunktcn MrlfAch durch Gegen ft» he ab. Auf dem nördlicher, AngrUfs- NUgel blieb Torhout in unserer Hand. Perfuch« des Feindes, zwischen Werben rmd Torhsut in nördlickrer Richtung por- vneilren in erster Linie durch Truppen der 38. Land- wehi-Dirn.wn verhindert. Südlich von Torhaut haben wir die Linie Lichterfelde—I'egrn geltalten. Südlich von Iscgcn gelang es lnin Gegner über die Bahn Jsegcn—Kortrik hinaus iwkiudringen. O>st ich der Dahn brachen nnr ihn ;um Stehen. W st ich u d üduresttich v.m Li.le setz en wir unsere L nie etwas vom Feinde ab. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz Zunschen Bah-in und der Oise griff der Feind erneut nach starker Nriillcrie - Wirkung a». Nördlich der Straffe Bohaia—Aisonville hielten wir ihn durch unser Feuer nicdcr. Aijonville wurde nach heftigem Kampfe gegen den bciderseiis des Orte- and gegen den Ort selbst mit starken Kräfte» mehrsach anstürmenden Gegner gehalten. Auch der nördlich der Oise vordrechcudc scindlichc Angriff scheiterte vor unseren Linien. Die seil Wochen fast uinnttcrd rochen im Kampfe stehende 6. bayrische Infanterie-Division zeichnete sich wiederum besonders ans. Kämpfe vor «nserrn neuen Sicklungen nördlich und nordöstlich von Lao« und westlich der Aisne, in denen wlr dem Gegner vielsach schwere Bcelnste ,»sägte«. Der Feind steht hier südlich Segre und etwa ist Linie Licffc-Sissonne-Le- Thonr-Sl. Gcrmainmont. An der Alsne-Fronl Erkundungs- gejechtc. Der zwischrn Olizy und Grandpre aus Monron entlang der Aisne vorspringende kleine StellongSdoaen wurde geranml. Die dort kämpfende Truppe hat den Feind auch gestern wieder zn mchrsachen für ihn verlnstrrichrn Angriffra verenlaßl, damit den mi! dc« vorLdeigchcudcn Hnklen des Bogens deadsichligtrn Zweit »oll erreicht. Heeresgruppe Gollwitz. Zwischen den Argon neu und der Maas fittb erneute hrf fig« Angriffe der Amerikaner tn unserem Feuer und an unseren Gcgenstvdcn gescheitert. Der Feind hat auch gestern trotz weit überlegener Kräfte, starker Artillerie und trotz Unterftutznng durch Pomz-erwagen nur wenig Gelände gewon- new Nördlich von Juvin. im Wald« von Banthevill« und nordöstlich von Cwrel runden di« Kämpfe bei C-inbruch der Dunkelheit ihren Abschluß Auf dem östlichen Maasufer zcr- wlitterten sich die zwischen der Maas und iwrdwestlich von Bammont gerichteten Angriffe in dem unübersichtlichen Waldgelände in sehe heftigen Teilürmpfen. die zu unseren Gunsten endigten. Der Amerikaner erlitt auch gestern wieder um autzervrüenliich schioerr Verluste. Der Erste Generalauartiermeister Ludcnöorf s. Erfolgreiche Abwehr neuer Angriffe. Staatssekretär Gröber über die Kriegsanleihe: Keine Regierung, kein Reichstag wird es jemals rvagen dürfen, die Sicherlzeü der 5rriegsanLeche auzu lösten. Der Abendbericht. Berlin, 16. Ott., abends. (WTB. Amtlich.) NarÄNkrstlich von Nosfetare, am Srlle-Abchnitt bei HlMsty, zwischen Aire und Maas und auf dem Oftnfer der Maas smd feindliche Angriffe gescheitert. Dir twn französischen FlLrchtlingen angeflillte Stadt ZEnain lregt unter dauerndem Feuer schrverer englischer ^rnilerie. Der Feind beschütz gestern die von uns während ^ ^cNeges horgsam geschonte WaLlfaLn-tsstätte von Liesse. * Der Asierreichisch-nttgarrsche Tagesbericht. D r e n. i6^OkÄb7r. (WTB.) Amtlich wird verlautbart: Aur dem savar^ der Erfolg? Kein Durchbruch! Gewiß, unsere Linien Jtrtö zurnckgedrängt worden an vielen Stellen. Aber bedeutet das eine Gefa.hr? Nein! Mit dem alten starren Kiimvfsystem, wie es 1016/17 Anwendung fand, ist es vorbei. Der betoegliche lelenfiotamvs ist t. d. h. er hat etwas mehr Gelände getoinnen können. Aber Vomntt es in crlter Lnrie darauf an? Nein. Wenn dem Feiirde teme größeren Erfolge besck-icden sein werden, dmm werdeti wir drefen Karnpf unbegren^e Zeit werter mrshalden können, sicher so lange, wie der Feind, für den sich die Sckstoierigkeiten (Kohlen- "vt, Schrffsraumnot usw.) auch bedenklich mehren und der vor allem den Winter m Rechnung zu stellen hat. Wir stehen in Feindesland unb ungeheure Strecken liegen noch zwischen der Front und Unserer Grenze. Auch für die ^Nachtnrittel des Feindes ivird es lunmöglich sein, alle diese Gebiete Schritt für Schritt wie bisher zurnckzuevobcrn. Wies Gelände, was er heute unter schweren. Opfern zurlickgewinnt, gehört zu seinem eigenen Land, alle Granaten, die er auf Lille, Cambrai. St. Onentin, Touai ufw. nieder-» Pvasfetn läßt, zerschTnettern seine eigenen Werte." Das amnaßliche Drängen des Presidenten Wilson auf erneuten Umsttrrz des Bestehendeii in Deutschland, wobei er mrt mchestimmten Gebärden dunkle Andeutungen macht, geht selbst dem „Vorwärts gegen den Strich, der nachweift, daß es rn Deutschland ein persönliches Regiment nicht mehr gebe. Inzwischen sind im Reichsanzeiger die kaiserlichen Erlasse über dre Einschränkungen der militärischen Befebls- gewalren und über dre erhölfte Zuständigkeit des Reichskanzlers erschienen. Der „Vorwär.'s" stellt in Aussicht, es werde noch ein weiterer Schritt folgen, wodurch die Erneir- nung der Offtziere einem dem Renl)stag verantwortlichen Krregsmrni ster ander traut würde. Allgemeiner Abweisung begegnet Wilsons Vorhaltung, )aß dre deutsche Kriegführung sich neue Grausairtteiten zu- chulden kommen ließe. Dabei hören wir alte Tage, wie eng- Ufches Feuer französische Städte verwüstet! Die „Kölnische Zeitung gibt einige interessante Tatsachen aus der ameri- ramschen Kriegsgeschichte wieder und zeigt, wie man dort m dem großen Kampf, des Nordens mit dem Süden verfah- ren ist, um den Widerstand der Konföderierten zu brechen, die eine völlig unerwartete Widerstandskraft, höhere kriegerische Rattert Ct * bessere Führung als ihre Gegner gezeigt „1864 war unter diesen Umständen bei d-m Unirarstaaten Neigung varhmrden. sich mit dein Süden durch! DerHleick zu verstän- orgen Temgekpmül>er vettml vor allem General Sl^erman die Ansicht es müfse eine Eirtscheidmrg mit der Waffe gesucht werden, und erbat und erhielt dazu die Erlaubnis, von Attawa einen Zug. Mwct) Georgia zu unternehnren und so den Sichen ins §>erz -u treffen. Er.befahl, daß die sämtlichen Einwobnec von Atlanta d^-ren.Dlkmste dre Militärvevoakkung. nich,t nötig habe, die Stadt verlaßen sollten, und^ blieb trotz aller Einsprüch.' bzt Bevölkerung, De*, ludstaatluhen Befehlslnber und auch mancher Kreise der eigenen Regierung bei seinem Entschluß. Von Atlanta rückte Sherman durch Georgia an die See, besetzte Havanna unv mng gegen Südkavolina vor. Das Laich wurde zur Wutte gemacht, mch als eiunral der südstaakliche General Wheeler an Sherman schrieb, er würde in einem Ott die Baumwollbatlen tnimt verbrennen, falls die llniomjtMi die Häuser verschonten anttvortete Sherman kurzweg: Ich hoffe. Sie werden alle Baum- wotte verbrennen unv ims die Miche sparen. Wir brauchen sie tnmu. Sie tft cm Fluch für unser Land gewesen. ?llles. was Sie nrcht verbrennen, ax'rde ich anzünden lassen. Nach denselben Grmch'ätzen hrndelte 1865 der (^Zeneral Sheri- bstrn beim Zug durch das Shenantwahtal. Zu Tausenden gingen die ^ctzeiuien in Flammeii mff, alles Bich, das nicht 'oerzebrt werden wnnte. wurde getötet, und später hieß es, eine Krähe, die das Tal entlang fliege, ,nusse sich ihr Futter mitbriugeii, denn dott finde Daß General Lee am 9. April mit dem Vauvthcer der tonömraien am Apvomator sich ergeberr mußte, war wesentlich durch den Mangel an Lebens afft !eln hetteiaefühtt." So verftihren twrdamerikanische, von ibren Mitbür- gern auch als Menschen, nicht nur als Soldaten hochverehrte Veersuhrer. Weiter läßt sich die kriegerische Rücksichtslosigr- leit kaum treiben. Die Antwort wttsonr. ■rfiriSjl™ h VJ*ur 16 LJ?P: (VrivE.) In seinem „Nein" über- üttrkel erklärt das „Hamburger Fremden- ;H l t ^l^ens^'tlrches empörtes Nein muß die Antworck iedes Teuffchen aus Wilsons letzte fliote sein, die cm Deutschland BunnMmgm stellt, über dre kein elsrliebendes Volk mit sich reden tagt, Schriftstück verrät nach Forin unö Iichalt eine Gesüc- nung. dw mit den vrogranunatischen Bvtschastm Wil^nö unvereinbar erschentt. Auf Gerade oder Urrgnade sich dem amerikanisckwn brasidenteir zu wttcrwcrfm, ist nickst die Meirmng des deutsckscn gewesen. Wilson man angeöen. tvelche Att Itürgschcfficn er sordett. Vertragen fie sich mtt Deutschlands Ehre und Sicherheit so loerden ste geboten werden, sonst nicht. Wer Deutschlands Heere der Grausamkeit beschuldigt, dein kommt es davauf an. i^iffchlmrds Ehre in den Staub zu ziehen. Der Schluß c>er ^tote bildet eine empörende Einmischung in Deutschlmids innere Angelegercheiten. Bisher ist es nicht Brauch gewesen, daß u« dir DLaEoberhcuuüer drrrL an andere Völker wendeten, um fie zum Kampfe gegen die einheckmischen Gewalten «rnszurufent Mit dem Bruch dieses Brauches wird das deutsche Volk nicht bei sich den Anfang machen wollen. Seine Würde und Ehre zu vetteidigen, ist Dcuffchland stark genug und entschlcrssen." Der „Schwäbische Merkur" schreibt: Die erste Gr- fühlsrcgamg auf solche Zumutungen ist di<^ eines unbcdingters „Niemals". Ob dieser Regung gefolgt imb das „Nienials" chas wir hf^r. gern hören würden, gesprochen werden kann, das ist die Schick) a ls frage, die an uns gerichtet worden fft. Es ist in erster Itnic eine militärische Frage. Die Anttvott daraus muß aus dem Grotzen Hauptquartier kommen." Eine konservative Kundgebung. Der Vorstand per konservativ e n Partei hat urt Einverständnis mit der deuffch-konservativen Frak.ivn des Reichs- tages an die Vertrrtimgen der Partei im Lande eine Mitteilmig, ergehen lassen, worin es heißt: Tie Bedrngitngen, die der Präsident stellt, lasten in Verbindung mit seinem ganzen Verhalten nur folgende Auslegicng zn; Er will seine Forderungen bis zur vollen Kapitulation^, ms zirr Lbusliefernng tmserer U-Boote und imserer Rüstung zu Lande tmd bis zur Vernickxtung der deutschen Kaiserniacht roeiter emporschrauben, um uns dann den Frieden der vollen Unter- werfirng mit Abtren.inng von Elsaß-Lothringen und von Teilen der Ostmark uiid Uebernahme verinchtcider Krieg^entschä?igilngea auf- zuerleg?n. Freiheit wird cs in deutschen Landen nicht mehr geben. Noch aber i>t es nicht an der Zeit, einen solchen Frieden ohng Widerstaird anzuniehiiien. Noch steht unsere Westfront in Feindes- land. noch Leisten unrsere Truppen Tag für Tag Ungeheures. Auch die Krä ' des Feindes sind nicht unbegrenzt. Eine Wahl aber bleibt uns nickst. Der Kamps muß crusgefochten werden^ * Aus dem englischen Unterhaus. London, 15. Okt. (WTB.) Reuter meldtt: Das earglischk Unterhaus ist nach den Ferien wieder zusammen gerrttcn^ Der Besuch war gut und es herrschte allgemein fr. Stimmung. Es nmrdan viele Fragen über schlechte Behandlung der britischen Kriegsgefangenen durch die Deutschen und über Vergtttungsmaßregeln gestellt. Cave erklätte. was die Tüi> m bcl-reffe, so sei die bedingungslose Auslieferung der britisch-» Kriegsgrfangenen .Voraussetzimg für jeden WaffetiMsland. Was Me Niittelniäck)!« betreffe, so sei es nicht erwünscht, di« Bedingungen, unter denen allein einem Waffen^ ftillstand tzugestimmt werden könne, einzeln zur L pro che zu bringen. Man hibe die Angttegenheü windig nn Auge gehabt und werde es mich in Zuktrnft Oci. Bonar ürw faate m Beantworttlng anderer Fragen, es sei nicht ernnpische. im letzig^i^ Augenblick irgendeme Erklärung über dre milttärffcher Operationen oder über Frittxmsmitter!imgen abNirgeberr. ' Eine -leußerung Churchills. London, 15. Okt. ^WTBl Reubermeldung. Fir Man-chürr fagftt Churchill: Wistons fest« und kraftvolle Antwott an L.euti>ckLand wird in den atlivetten Ländern eine ernmüttae und herzliche Zustimnrung finden. Ihr eri'ter und wichtigster" Pirnll i,t daß ims der Feind angemessene Sicherheiten und Ga rannen! geben ^ muß, bevor wir uns daraus einlassen, den Truck unserer stegreichen Armeen einzusbelleii. Wir p.rüssen unbedingt wirksam« Garantten haben, die den Deutschen die Wiederaufnahrne des Kam wes nnniögl ich machm. Ueber die Frage der Garantien die vor Bewilligung des .Waffenstillsbcrndes zu leisten sind, muß an erster Ltelle tfoch^zu Rate gezogen werden. Wir muffen auch Garantien für die -s-ee haben und hierüber wäre das Urteil der britttckien ?ldmirali1ät einzuholen. Ein weiterer Punkt ist der daf; die Deutschmi aufhören müssen, Gransamkeiteii zu begehen! bevor nur mrt ihnen verlstnrdeln können. Wir haben nicht l>en Wunsch, Deutschland zu vernichten, aber die Deutschen müssen ihren Traum cmer Weltherrschaft aufgeben. Es ist möglich, daß wir noch einen schveren, monatelang^ Kanrpf vor utis brben der ri^-sige Mengen Blut und Geld kostet. Sollte dies ver Fall sein so nb es besser, der Konflikt wird ausgetragen, als daß wir einen Kompromiß annelnnen oder uns uni die Fttichte unserer Aw slrmgung brächten. Englische Hetzerei. , Bern, 15. Ott. (WTB.) Sir Auclse genau, waS ern wirkliches Verlieren des 5ltteges bedeuten würde imb versuche daher jetzt, dem Gegner glauben zu machen, daß es den .Krieg verloren habe, da es ihrn lediglich daraus an komme, die Niacht über ferne Fremdvölker zu behauen, die ihm als Soldaten nnb billige ?hrbetter wichtig seien. Ein Teck des deutsck>en Bluffs sei das Er-. rnu Wassenstillüand der neum Regierung des Prinzen Mar von Baden, in die einige zahnt« Sozialisten, sogar mit dem Prado u-t.(ttzelleirz, etngetreten seien. Vielleicht sei Dciitschlands Lag« rrrtffcher als die vorliegenden Beweise erkennen liefzen, mrderer. srnts aber lägen Büveise dafür vor, daß Deutschlaa^ selbst nicht av sffrnen r>-all glaube. Es bereite eine kolossalere Tauchboot-Katw- pagne denn je vor, und seine Arnveen seieit bischer nur atv frenrdem Boden geschlagen. Daran, daß die Deutschst wirklich ihn Gesinmtng geändert hättet, sei nicht zu denken. Sie würden lediglich vftrsmhen, den Frieden zu erhalleit, um einet: neuen .Krieg vvrzubereitett und einen surchtbarett Schlag gegen Englarrd zu führen. (^Ä>des schloß: Lv groß die Erfolge unserer Heere und so vor. zLgltch unsere Ltussichten sind, haben wir doch nickst, VVn könn-en noch durch -lange schwere M-Mate hück?itrck>znglchri haben. Die Stimmung in England. Amsterdam, 15. Okt. ,WDB.) Wie das „Wlgemcen Haw delsblad" aus' London ersähtt. kann setzt bereit-:' gesagt werden, daß die ?(nttwtt d.^ Präsidenten Wilson der allgeineinen Erwartung der engliichen Prx'ste eittspricht rmo der Andruck der vorherrfchenden Aroinmrg aller Stärrde in Großbritannien inti Amerika ist. Wie „Algemeen HaudeiSblad" ans Lmtdon en'ähtt. erhielt der Prenrmrnrinisber gestern Hnndette von Telegrrunme« von Privatleuten, Perernen, Geschäftsleuten und Gastlichen in Men die Rcg:ermlg nachdrücklich .rusgefordert wird, standlmft zu bleibett und auf der Fmdwm'.g bebrnguttgsloser Uebergabe zu verharren. Nach einem hres g i Matt« werden in Ho lland vorläufig 100000 Flüchüinge aus Belgien! crwarE Gegen die Vlnmatzrrng der Voten Posen,15 Ott. (WTB.) Folge.lde Kundgebung ist ixm a > - I ^twhtiNftfa deutschen f&rrteien, von allen wirtschaftlichen >m> )LoiarLiCit deutschpn Organisationen und vielen deutschen ^.ewrnen der Provinz Posen beschlossen und ^er Reichs- lellmrg, sonne den Frrrttionen de- Reichstages telegraphisch über uuitlt worden: . , «3« iftrnn Aufruf verlangen die Polen unter Berufung au da-, Frudeusongebot der deutsche?: Regierung und auf eine un-- JY ) ige und unvollständige Wiedergabe der Wilsonschen Note ^ c ^ cma ^ polnischien Landesteile von Prens^n und Bereinigung mit dem neu KU gründenden polnischen Staate. U>ir ^ut schien in der Prvoirrz Posen wer send lese nnbcrech- r: g 1 e n Ansprüche zurück, die in den Wilsonschen Beding morgen Veinv Stütze suchen. Mehr als 800 000 Deutschs tvohnen rn der Provinz Posen; die meisten Industrien und der größte Teil dks Handels sind ln ihren Händen und unermeßlich surd die ideellen Werte, welche deutsche Arbeit, Kultur und Wissenschaft ge- ftiÄsfen ^t. Fast alle Städte sind Jahrhunderte alte deutsche Gründungen. Wir erwarten mit Bestimmtheit, daß allen Maß^ na.nnen und EntschTidnngcn entgegengetreten wird, die darauf htnzielen, die Provinz Posen vom deutschen Vaterlande loszu- reißen^" s Aus Oesterreich. Wien, 15. Oft. MTB.) In der österreichischen Delegation smd Anfragen der Tschechen an den Krieesrninister be- treffend Entsendung von österreichisch-ungarischen Truppen an die Westfront, des Polen GlabiirM an die geineinsame Regierung n-egen Errichtung von gemeftrsinnen pvlnifch-österreichisch-nngari-' 'scheu und p>b risch-preußischen LiauidationsaussckKssen sonne An- 'tragen betreffs schleuniger Inangrissnahme weiterer, stch au» der Unabhängigb,n'serftäruns der geeinten Polen eignenden Maßnahmen eingebracht. Da» Kabinett Wekerle. Budapest, 16. Okt. (WTB.) Der König empfing gestern mittag den Ministerpräsidenten Wekerle in Audienz und teilte ihm mit, daß er die van ihm überreichte Demission des Kabir«tts nicht annehme, weil dieses sein vollstes Kerlrauen besitze. St« neue» Attentat auf Lenin? Leipzig, 16. Ott. (WTB.) Der Sonderberichterstab- rer der ,Leipziger Abendzeitung" in Kiew drahtet, daß in Kursk ein neues Attentat auf Lenin verübt wurde. Der Täter ist der der Racheliga von Wirebsk angehorige Registrator des Jnsormationsbureaus der Sowjerpresse, Dwa- nitzki, der Lenin durch Revolverschuß an der Schulter verwundete. Er wurde verhaftet. FranzSfische Städte im Feindesfeuer. Berlin, 16. Okt. (WTB.) Die Vorstädte von Lrlle, Lamberfart und Rochin, sowie Douai und Demo in wurden am 15. und teilweise auch in der Nacht zum 16. mit schweren Kalibern beschossen. Das Stadtinnere von Le Qnesnoy war am 14. Oktober das Ziel schwerer englischer Granaten. In der Nacht auf den 15. verursachten 'endliche Bombenwürfe in Le Quesnoy und Jolimetz Verluste muer der Zivilbevölkerung. ver Seekrieg. •et englische Außenhandel. 3wHa 14. Oft. «S.) Ter englische Nutzen. IÄI “ im Senbember rim» von 97 9/5 29 * LÜr.. n»rs «gen bte gleiche Zeit hn Bor- gte « Batate* um 11 7025Äaftc. bS Wte cTOt^Sal J«ro 40 L52 143 Lstc., da- ist «n 3092 061 £ftt wonO» OM G&rmba 1917. H ' Aus dem Reiche. Sine Rede de« dayeeischen MtnisterprSstdenten ^Münch en. IS. Okt. MB.- In der heutigen SröffunngZ. Tngung der bavnuchcn Kammer g^b b o "Dan d l längere Erklärungen über die au^eve und mne« Lage <*. Gr betonte dabei den Charakter des «S 1 dem die Waffenehre 5? ««**<* benwrgegangen erionne das Streben der Völker nach einem Frieden der föhamcg mD an Geiste der Gerechtigkeit. Ein solcher Friede könne ^d^miemtveien. wenn ^uns kerne entehrenden, die Nation verkümmernden Bedingungen zugrmutei SSÄLt® tue Reichstreue Bayerns mwdas cS ■ c^5* 1 2?i. an d« bundesstvatlrchen Verfassung des SS^r der KmiftrwäFtot!« äSI gestaltung der Reichsratskammer ^ Berriamlltgkrit der bayrischen Regierung, mit otn omnfm futratnni, m welcher Weise unser Betticksichrigimg bayrischen Verhältnisse die Mitglieder der ß ksvenretuna Ncgvrungsgtt chäften heranM zogen werben können. Dik christlich-sczitil'e toi über dir Lage Berlin, 16 . Okt. (WTB.) Wie die „Norddeutsche Ml- Eagde der Hauptvvrstand der 'ozralen Parter unter dem Vorsitz des LanLttagsabgcordneten W aUbaumtn Köln und nahm zur gegenwärtige n L age folgendermaßen Stellung- Die christt Ernster Lag!. oegruyr oas Nahen des Friedens mit großer ^reiche er die, Ehre deutschen Namens, d?e Unv^rletzli^ \ 1 } o^deutschen Bodens und unsere koloniale und Wirtschaft- lrche Entwicklung, die der freien Meere bedarf, wahrt. Die Monarch,ich-bundesstaatliche Verfassung, die unser Volk groß L7^ muß in ifyren Grundlagen unettchütterlfth wl t Geistes UN. v;:! q .-f 01 ? der Normend,gkkn der Zufcnnmenfassung aller C : tn ^ tccn . crn ßpn Stunden tief durchdrungen : W^ T lßu'ortfut)t auf Gott den .Herrn unb dieD schichte, ^ gedenken m vollem Vertrauen unseres in un- ^> lüU, ngCcittn aushacrenden, unvergleichlichen •S. l'res und aller Getreuen und Tapferen in der Heimat iw Haupivorstand der chrijtlich- ozialen Partei bält im ^Svr*fif 4 rP aufm bundesst-atl^V-riassüngdieDurchsLunnd^ fl-i mJ r ^' s J nfc ^ n parlamentarischen Svstnns im Teur- tt-r ungangbar. Sr erblickt in der Durchführuna kcü und'tonfS ?' dreuben eine Staatsiwtwendig^ tat unO bea-nt die Bedeutung des Verhältniswahssysierna ^ Au» Stadt und kand. Gießen, den 17.Okwber 1918. WohnunftSsürsorge sür tinderec.chc Familie». ' Ur 17n d?r"r^, chV j e*n X Jt ' r I”«« •Tir Utrrfct yu einet Siyuug zu ammen Der x> „i ö m Held, gab einen Ueberbklik übl die bi ü* -: - t far - tu Hallen Jahr bestehenden V,, **i*be ü3»l18tabÄ ©emernben herrmSgegttffen Mn*> Icwrl VerruWensPcnfoncn genwitnen. Dos Arbeitsgebiet solle allmählich aus wttwre Orte ausgedehnt werden. Dies hchrge aber ins beordere auch lwn den verfügbaren ^eldniittelli ab. Z^oar seei das bisherige Ergebnis nicht ,un icdi- genb. Allen voran hätten GwßheQog und Groß Herzogin ihr hohes Interesse an dein gemchmützigen Werke durch Überweisung einer Spende von 20 000 Mark bekundet. Es sei zu Ijoifen, daß sich die Kreise der Wvl?l haben den, an die man sich alsbald mit einer neuen Werbung wenden wolle, noch lebhasder an dieser s^zialpolirisch h>ch- bi'deu tsa men Ms gäbe beteiligen möchten. In di-r anschließenden Aussjwache gal«r u. a. Pvovinzialdirektor Fey, Arbeicersekretär Knoll, E'cwerkschaftsvvttitzender Thomas und Pfarrer Loos praktische Winke sür Werbung und Orga.msal.ioir Aus Anregungen aus der Mitte der Bersammlnna wurden sofott mehrere weitere große Eemei^ideu in den Tätigkeitsbereich dvs Llusschusses ernbezogen. Tre einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen wurden eingehend be- sprochen und Re ornren in der Handhabung der Wohnnnassürsorge !ür kmderreiche Familien für dringend lp.inschenswei-t erklatt. All- giemx'rn hielr man die Hilft der Presse zur Uirterst'ützlmg und Förderung der Arbeit des Ausschusses sür irmmtbehrlich. Bei Bespw- öIunS der Trn.gttchkert der Hilft führten Frau Geh. Oberfinanzrat Baiser und Herr Stadtsekretär Schraut aus eigener Erfahrnngj drn>tisck)e Beispiele an. Schließlich wurde eine von dem Ge-- ichästttührer des Ausschuss«-, Tr. Brehm. erttwonmre Anleitung sur die Vertrauensperi orren bespvock^en und beschlossen, die Vertrauens Personen aus dem ganz-.-n Lande zu einer Beratung in LEnstadt am 22. Oktober ds. IS. ein zu berufen, ihnen eine fach ma nnrch ' mündliche Anleitung für die ihnen obliegenden Aufgaben Zn» ettrnltt! und sie auch mit den gefttzkicksen und v-erordnuugs- mastigen Handhaben zur Abstellung der Wohnungsnot vertraut zu ^ ^^^^scrnsschiß zur Wohnuugssürsorge für linder ^lche Familien nimmt in seinem Geschäftszinimer — Darinstadt Wtlhttmlnenstraste 3, Fernspr^-ch-r 1777 — alle einschlägimm An- regun.sen gern entgegen und steht für Airftagen und Besuche jeder zeit bermtwillig zur Verfügung. FriedenShoffuung und Wucherpreife. . W« mrf dem Weinmarkt, ft haben die Friedensa-usstchlten auch auf den übrigen „Märkten", soweit man di'fen FttttenSbegttff nock» inü^mden kann, ernüchternd ttngeioirkt. Selbstverständlich wird der rnorft pelle Harchel, der Schleichhaichel, der seit Ja ln und Tag die grotzden Umsätze erzielt, am meisten in Mitlttderrschaft gezogen. Besonders sind es die Preise für Meider. Schuhe, Snft und son- sttge GebrauchSgegenstäirde, die eine „sackende Tendenz^ mr'weisen: das Publikum müßte sich nur seiner Berbraucherp Ächten, die es aus Angst und aus krassem Egoismus immer vernachlässigte, jetzt bewußt ,crn und drrrch Zurückhalttmg ein rasches Sinken der LüAelchhandelspvnft herbeiiülnen. Es sind auch noch große Vor- rate vor.)anden, die um ft rasch,r «ruf den Markt kämmen, je zurück- ‘™ r dre Kau rer mvd .Hat man sich ft lange bc lwlfen. dann lolire man letzt erst recht nichts mehr kaufen, denn man jagt da- durch nur ftm gutes Geld dem Schl rchhandel in den ^stachen mrd ermog rcht diesem einen letzten Wuckterprokit. Es ist lächerlich, den L-tte'elschftichhandlern heute noch 80 Mark für ein Paar Schuhe F Aaybnt' ore man bei vernünftigem V^-rhal^r in vier Wochm für «5? ftüm. Eberrso lächerlich urrd tönchl! ist es, für nlewer oder Wä'che oder für sonstige Yftqcnstände d^s Bedarfs und St? Z'iP 1 *- ^ wahnsinnigen Preise weiter zu zahlen, die von dem Wucher gefvrdett werden. Preiserhöhung der Speisefette. Von i^r LMdeK-Milch- und Jettstelle wird unI geschtteben: . _ 1131 kne hreftür maßgebenden Stellen des Rnches — das Kttegsernährungsamt und die Reichsstelle vi w r fc iry ~ *5L Auffassung Ausdruck verliehen, daß die d^E be^hncken Mllchpreift nicht mehr rm Einklang stehen mit^den PwduLumAbsten der Kuhhalter Tft Anregung zur Milch, tzrodurtton ettchien aber rnsdesoTchere nach Aufftsfung des Kriegs- ernahrungsamteS notwendig, um den weiter immer fühlbarer Fettmangtt möglichst m behefbc n. Die Reichsfetttzelle ^oemrufvlge d« Landc-s- und Bezirkssettstellen ermächtigt, die msyerntzen Lreffe ennpvechend zu erhöhen Von dieser allgemeinen Grmächngung haben u_ a. atgbalb die vezirk-ftttstellen der Re- grerungsbezu^e DZl'S-aden unv Kffftl Gebixruch eeniachr. U 7 Ü> es ergab ftch mso^gedttft'N muh sür dft La,ü>-s Milch- mrd Fettstttft Norwenrngkett. dem Vorgehen der preußischen benachbarten & folgen Wenn man dem Landwrtt die Preift sür seine drvdicklftn erhöhte, so ergab sich aber arrderertttS d« Erwägurrg, m welcher Werft diese Erhöhung die ftbnfumeTtttn am weriigsten empftMich belastet. %a die Vollmilch in erster Linie als notwendigstes Ernährungsmittel für unsere Kinder in Betracht kommt Achten es an gezeigt den V^lmilchbeMgÄ.'erechtigten möffichst nrchl au der hiernach notwendigen Betteuerung der Milch teÜ- ^bmen zu lassen Vielmehr entschloß man sich zu dem Schritt, drese MtlchpreiSwhShung auf brettere Schultern abzuwälzen, mrd es ettÄFte deshalb durch die L-andeS-Milch- un-> Fettftelft die Anordnung. daß die Bollmrlch zum Preffe von 39 Pf für das Liter an die Gemeinden für dre Vrrftrgirrns'berr'ch'-gtvu geliefett werde (zu duffem Pres haben noch dft örtlichen VerteilunAkost«, hinzu- zukommen), während im übttgen aus j iorraftabt. Berliehrn n>webe: Düs ßfena SlW 1. Klass- btm Seuhwnt b. 9t IWtaifiitn-; 911 (»ater müTtan Unferoffijicr d 91, tfffaro-WlKuefljilf™ Spoft aus TorrnFtabt ba« ffiifcnrt «T eu» 2 «affe dem Lampe aus C^eStu. bem (ücfmten b. 91 Jen sch aus Tarmstod! mw den bn bm eVulsfcheu mck> Tclepaopl^uper^ch luna ur -lj . s i,ien beichästigteu Qbe&%el£gttüjfyatai\i$tEiit£ii ^3 f» G^roßh. Heffücksie Krrtt-schcenzlnchetl den Feldpostftkvttäreu. Bovk aus Tarmsttldt und M o h r aus Bensl-eim. Der Rote-iAdler-^rdeu vierte Lttase dcn PoMrektoren Ge v e r in Tarmstuch und T ra i-, l * r Bingen (310081); das Preußische Berdienstkreuz in Gold Postlettetaren Busch in Tarmftadt, Hovs in Wöllstein <3Jw) und Weiß rn Altensbadt (Hessen) sowie dem TelegraphLwi ftttetär Kl ö pp in ger in Darmsvadl; das .Preußische Allgemein« Ohrenzerchen ^ Ober-Brresträgern Eberhardt in Äls!)eim (Rl-emhessen) lmd Erd mann m Grok-Umstadt sowie dem Ober-Po sffchifsuLr ^ V ? LLf T rKL^'ST T ?^ tl ^' T'^uCharakteralsRcchnungs- ^ ^ Dber-Postie-kretären W einer t in Mattrz und Weiß m Gießen sonne dem Ober-Telegraphensekvetär Wunderlich m ,G \ e 6 c TL ©mannt sffch zu Postverwaldern: Dft Obev-Postasffsftntcn L> chr ö de r aus Main^ in Lampertheim und Stütze! aus! Darmstadt in Ronrrvd. Neu angenommen als Postagentz .^vaufmairn Frieoerich in Nvrdl?eLm (Hrsten). Planmäßig angestelltals Postassistent: Die Postassistenten Bang in Mau^ Drackert mcs Heppenheim (Bergstr.) in Worms, Fadenbach aus Mairrz m Gießen, Mcisinger aus Erbach (Odw.) und U r i ch aus König (Odw.) m Tarmstadt. M i e g e l aus Nüssttsheim (Hessen) in Offenbach (Main), a l s Telegraphenassistent: Die Telegraphenassistcmrn Friede Grreb und Meier in Darmstadt, Kroll aus Bad-stdmcherm in Main^, Die hl und Ring aus Mainz in F-rand. furt (Main), als Te l eg raphenge hil fiir: Dft TeleMnph-nx gemlttnnen F-vcm^iska Blum mrd Uhrig in Offenbach (Main) sowft W Kröcker in Mains. Ueberlragen sind: eine Beirrebs-Aufsichtsbeamtenftelle des mittleren treustes: Postmeister Dönning aus Seligenstrdt (Hessen) m rzrr^berg (Hessen); Postsekretärstelcen: Ten Postserre- tären Klinger in Main^ und Schnekl in Worms: eine Bureaubeamtenstelle 2. Klasse bei der Ober^ Postdrrektion: Ober-Poftassisftnt Knöll m Darmstadt. Versetzt sind: Postinspektor Jakobi von Frftdbevg (Heffen) nach Staffel unter Ernennung zum Telegrapheninfpckwr. dft Postverwalter Günther von Laubach (Oberheffen) nach Kelsterbach und H e n n i g e von Romrod nach Lanbach (Oberhesserr), Post- afnftciTt Greb von Offenbach (Main) nach Butzbach. Entlassen: Telegraphengehilfin Anna Hein in Main-. Gestorben: drrektor a. D. Fuldncr in Tarmstadr, Pvstvgent Biebes^ hermer in Nott'heim (Hessen). ** Zwei wichtige MerkblLtter der Post. Zwei wrckjttge Mercklffatter gibt das Reicks-Postamt aus. Das eine enthält dre neuen Gebrrhrenscktze im Post- und TelegrraPhenverSehr vom 1. Oktober mit einer Werbeauffchstffst für dft 9. Kriegsanleihe. Es nard an den Postff'chiltt"rn: und bei allen Verkehrsanstalten bis zinn LckQiß der Krftgsanlelliezeftlriu-ung am 23. Oktober den Po,tsct-rtter^suck>erN unentsrltlich ausgel-ändigt, solange der Vov- rat reM. Em zwettes Merkblatt entspricht einem besonders leb- fasten Bedürfnis. Es gibt Auskunft über den allgemeinen Postz- und ^elegvammDerkehr aus Teutsckslond nach den OUtaalrn und den l>cletzten Gebieten. Das Blatt wird in den Schlllervorraun«n aus^bangl. Zum ersteig Male findet mon ha Angaben über den Postpervehr mit Finnland, der Krim, Rumänftn, mit Bessarabftn, Rußland, Uttarrve, Belgien, dem belgischm und dem fran^ösffchen Etappsngebvet. den balchchen Landen, Litauen. Polen. Monte, no^o mrd Serbven. ES wird angegeben, ob jugclaffen sind: Briefe. Wttarten, Druckftchm, ernyeschrftbsre Sendungen. PakQe, Post- auftr^e. Nachnahmen. Zertunyen. Teftyramme ufw. Ebenso frtic, man die besonderen Bestinmnungsn über diesen Berühr. ... . Brrndenversorgung. ZurBerftwguwa gänzlich Er- blrndeter hat das Krrcgsmmlsterium besondere Bestimmungen ge. ttfrgfeit kft dft wirffchattliche auSm«tzdare Arbeirs- rvchit. ES wrch dabei vorausgesetzt, daß dft Ardeftsttaft auf bau at.g-memen AcbmismarL ausgenutzt werden Iura D« ÄusTrayo« "V * unabhängig von bestimmten zufälligen Auffrrm Umst! rrhen ctxc von dem Wh wo ln des «rbeig-benß ftch Bechc Boeass- tz.ingim treffen für einen völlig Ervliirdeien mch> ul Er wird immer mrr auf ganz bdKmnrtm, enq begrenj^ren Gebftren des allgeinemen Arberdsnmrktes Erwerb finden können und ist dabei VE 5em Wohlwollln siffnes Arbeitgebers abhängig. Völlig erwerbs- iahig ist er somst nicht. Werm bei gam Minden eine Wiederherstellung der Sehjähigkeit ansgeschlv''''en rst. so sind fft ohne Rücksicht Dis ihren Beruf stets als 100 Pcr^ent erwerbsunfähig anzusehen. > 5 yr Bmorgungsanspttch wird nicht nachgeprüst. Kreis Bübingen. ba. Calbach, 16. Okt. Kanonftr Hoch. Glantz, Jnbabet der Heffffck?sn Tapftrkettsmcdaüle. erhielt das Eiserne Kvenz. — r 5 ?ru Lehon Hermann in Bösgesäß wurde mit dem Ehrenzeichen ftir Kriegsfürsorge ausgezeichnet. Kreis Lauttrbach. .jp*. Schlitz, 10. Oft. SammelergebniS rm AmtA- gerrchfsbezirk Schlrtz rm ^eptx-mber. Getrocknetes Laubheu (Ztt.): Volisjcknllttk Fraurombach 4,16, Hemmen 2,66, Hutzdorf 0.49 Pfordt 4.95 Schlitz 15,69, Höhere Bürgenchuft 2,66. Menn- nesseln (Kg.): Bernsl-arrsen 62. Hemmen 24, Nieder-Stoll 14 Schlitz 28A Altpapier (Kff.): Ober-Wcgsurth 42. Schlitz 19, ^ ^ Frauenlxurr (Kg.): Fraurombach 0.735, Hattersl-ausen 1.070, Schlitz 0,325, lletlrishaustn 1,220, Netzhauftn 0.290.^ Krcrs Frftüderg. Friedberg, 16. Ott. Die dftsjährig« Tekanats-Synode fand am 7. Oktober m Bad-Naul-eim stact. Sie wurde nach einer: von Marner Be yer-Osscicheim gehaltenen Andacht durch Kirchen- vat Wahl-Beienheim in der übttihen Form eröffnet. Nach Prüfung der Wahlen der wewick-en Synodalvettreter wurde vom Vorsitzenden^ der Jahresbericht des Dekanatsausschnsses über den relrgiös-srttlrchen Zustand der Dekanatsgemeinden erstattet. Hierauf folgten die notwendig gttvordenen Mahlen. Aendermrgeu in dev Personen frage kamen nicht vor. Kitchenrat Wahl-Beienheim wurde als Dekan tvftdergewählt. ebenso Pfarrer Vogel-Reichelsheim-, Wetterau als Dekanstellvertreker. sowie Rentner Waas-Friedberg Rentner Sttffnhäuser-Butzbach und Pfarrer Lvos-Bußbach als iAusschirßmttg!ieder. Kircksenrat Wissig-Bod-Nauheim mrd Alb- bürgerm^fftr Mes-Nftdev-Florstadt wurden weder Ersatzmänner, lieber „Wohnungs-und Siedlungswescn (Ktti'gerhfftn- statten)' hftlt Pfarrer Loos einen sehr fesselnden Bortrag, wobei er besonders über WohimngSfütt'vrge für kinderreiche Familien p?ach. Er gestalte die gegerriourligen. unhaltbaren Zustände und zergte Wog? zur Ablstlfe. wft gemeimlützige Bauvereine, Wohnungs- konfumvererne, Er^ftlMngsbeihckfen, ein besonderes .KmdeNiersick^ rungsgesetz usw. Im Hinblick auf dft Krftgerhcimstätien wies er auf das Vorbild von Butzbach Ijin, wo von d-r Gememdi- 10 'Bauplätze hierfür zur Verfügung gestellt worden sind, was allenthalben nacksgemacht werden müßle. Nach ergiebiger 9ll:sfprack,e ttat dft Sw rode als Mitglied dem Krftgerheimstältenderein bei Mit i^m Liede „Verleih' uns Frieden gnädiglich" wurdi- die Tacprng geschloffen — Dem FffnanzanrlSgehllfcn Otto Wolfs 'wurde das Hessische Kttegsebwntziffckx-n verliehen. ** Bad-Nauheim, 16. Okt. Dem Gestellen Lamlbrecht wm Lebenmitteb-DesckiafsuirgsLMt Bat^Nnnl-eim wurde das preußische Krregsverdrenstkvcuz verliehen. Hess n Nassau. cs hausen,. 15. Ott. Ter Chef in Finna Kattonmrgen- Induline Fnednch Chrisaan rn Wäckstersbach. G. m. b. H.. hat der bestellenden Arbeiter-Unlerstützungskasse unter dem WaLsvrnctt Treue um Treue'" 25 000 Mark übeavftsen . Airchliche tlacbriAtcii Ifraelltlfche Neligionrgemeinde. C)ottesdienst bi ber Stmam>M (Süh-Anlage). Saiustag 19. Ott. Bvrabd.: 5.15?ckmorg 900 Predi.st: abds.: 5.35 u. 6.15. — Israelitische vellaionrqesellschaft.' Sabbatstier am 19. Ott. F-veitag abd.: 5.M; Samstag wan. - 8 30; nadynu: 3.30; Eubbatausg.: 6.15. WocheugotteSd.: uwra. 7 00.^ abdö. 4 . 90. Statt Karten! Käthe Rödiger Louis Althoff Verlobte Gießen, den 18. Oktober 1918. 7849 7554 Kaffee Ernst Ludwig Inh.: An*. Kaih Heute "dÄ Konzert Eigene Konditorei. jyjCPLUTZ. 3!cu RiesßDluftkaru 8 sel 12 ® !etet getroffen hört). Walldorf. Bekamitmachmsg. Vom 14. d. Nt. ab fallen vorübergehend bu- Schnell- UM und Personenzüge auS, die in den veröffentlichten Fahrplänen mit einem bitten schwarzen Punkt • und dem Vermerk: »Verkehrt bis auf weiteres" gekennzeichnet lind. Gleichzeitig muff auS betrieblichen Rücksichten die Wagenzahl der noch verkehrenden v-Züge herabgesetzt lverden. ES ist deshalb damit zu rechnen, daff die Ausgabe von Fahrkarten beschränkt lverden muff. Der ftnbv kartenverkauf für die einzelnen Züge wird eingestellt, sobald nach der Zahl der verabfolgten Fahrkarten eine betriebögekährliche Ueberlastung zu befürchten ist. Mit Unzuträglichkeiten aller Art, Zurückbleiben beim Reise- amritt oder unterwegs muff gerechnet werden. Die Eisenbahn benutze daher nur. wer notgedrungen reisen muff. Frankfurt , den 14. Oktober 1918. 7858iä Zlönialiche Eiienbabndirektion. Wildverkauf. 9n den städtischen WildverkaufSstellen, bet denen die Vorbestellung erfolgt ist, wird am Samstag den 19. d. M. aus die BestellauSweise \ GO 1—800 Wildffelsch gegen Ablieferung der Fleischmarken der 42. Woche abgegeben. Auf den Wochenabschnitt (zehn x / 10 Anteile» entfallen 500 Gramm. Der Verkauf findet vormittags von 8—12 Uhr und nachmittags von 2—7 Uhr ,'tait. lieber nicht rechtzeitig abgeholte Wildmengen wird anderweit verfügt. Gteffen, den 16. Oktober 1918. 7842B Ter Oberbürgermeister (Leben Km ittelamt). Bekanntmachung Auf die Bekanntmachung Groffh. KrcisamteS betr. Saatgut, abgedruckt im Kreisdlntt 9tr. 117 vom 5. Oktober l. I., wird hingewiefen. Gteffen, den 14. Oktober 1918. 78436 Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). Bekanntmachung. Während der Ieichnungsfrist der Neunten Kriegsanleihe (23. September bis 23. Oktober l. I.) werden bei unserer kaffe wieder die bekannten ab 1. November zu 5*/* verzinslichen Kriegssparkarten zu 1 Mk.. 5 Mk. und 20 Mk. ausgegeben, die außerdem auch bei den nachbenannten Sammel- steüen der Pfennigsparkaffe erhoben werden können: Christoph Bieber, Lebensmittel-, Tabak- und Zigarrenhandlung, Neustadt 55. Peter Bingei, Papier- und Schreibwarenhandlung, Lindenplatz 5. Julius Hoos, Schreibwarenhandlung, Bahnhofstratze 41. Heinrich Kalbfleisch, Lebensmittelgeschäft, Liebigstrasze 71. Wilhelm Klee, Schreibmaterialienhandlung, Marktplatz 2. Jak. Maternus, Kolonialwaren- u. Delikatessengeschäft, Klinikstr.22. Wilhelm Möser, Zigarrenhandlung, Settersweg 63. Auch bei den Sammelftellen auf dem Lande können Bestellungen auf diese Sparkarten aufgegeben werden. Ebenso nehmen diese letzteren Stellen Zeichnungen auf die Kriegsanleihe entgegen. Nähere Auskunft bei den Herrn Verwaltern der Sammelstellen. WD Bietzen, im Oktober 1918. Bezirkssparkasse Gießen. Dr. Gentnerr staubfreie Ofenrvichse gibt im Augenblick auf allen Eisenteilen schönsten und haltbaren Silberglanz. Erstklassige OualitätSmarte. Als Stütze d. Hausfrau findet tiidjtijcö älteres Witzen oder junge Frau erne Lebensstellung. 7*54 Gasthaus z. Krone, Nidda. Moinr. Hollmann. Kinderfräulein oder besseres Mädchen, das schon bei Kindern war, ver sofort oder sväier nesucht. Schristt. Angeb. unter 7860 a n den G ieff ener A n teiger. 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Alle näheren Auskünfte erteilen die Abnahmestellen, für Gießen die Obftverwertungsgenossenfchaft (Christ. Jnghard), Ludwigstraße 36, in den übrigen Orten des Kreises die Leiter der Schulen. 73510 in Seide und Halbseide filr Kissen. Tischdecken u. Beutel in größter Auswahl r805a «jf a u f h a ms g^ats Soeben erschienen Die letzte Zarin Alexandra Feodorowna. Der zettgemäffesie geschichtliche Roman der Gegenwart von Gertrud von Brockdorfs. Im Mittelpunkt die ehern, Hess. Prinzessin, die Gemahlin des aller- mächtigsten russ. Kaisers, deren Leben durch die groffe Katastrophe einen tragischen Abschluff fand. Ter kranke Zar. der Gewaltmensch Plehwe. der Diktator Trevow. die herrschfüchllge Zarin-Mutler, der lüsterne Rasvutin, der grausame Groffsürst Ntkolat Ntkolajewiisch, sie alle ziehen an uns vorbei. Wir erleben den Schluff deS letzten Aktes, den traaischen Ausgang. Unabwendbar muffte auch das persönliche tfoa der letzten Zarin sich erfüllen. 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Oktober 1818 , vormittags 90, Ubr. werden aus dem dies. Gr. Amtsgericht, Zimmer Nr. 14. die der Firma Emil Horst in Gieffen zu- geschriebenen, nachitehend verzeichneten Parzellen versteigert : 1 Flur 5 Nr. 31 — 201 qm Grabgarlen am unterste« Riegelpfad, auf die Wiesen, 2. Flur 5 l'kr. 32 = 530 qm Hosreile daselbst l2llire- straffe Nr. 11!, 3. Flur 3 Nr. 36 — 753 qm Grabgarren am untersten Rtegelpsad. Die aunsgerichtliche Verfügung ist an der hiesigen OrtStasel im Ztinmer deS Groffh. OrtögerichtS öfiem- lich ausaehängt. 42533 Gieffen. den 6. Juni 1918. Groffherzogl. Ortögericht. Q. V.: 2eo. Fg. Handwerker, 23 möchte mit Dienstmädchen v. Lande od. KriegerSmittve bekannt werden zwecks spät. Heirat. Angebote unter 06038 an den Gieffener Anzeiger. Bricstssltzt Fahrschein, a. d. Gesr. Kratz !« lautend, a. Samstag abenl aui dem Wege Queckborn—, Göbelnrod verloren. Gegenj Bel. abzug. Wol^engarso 18. Bernsteinkette Moinagi morgen a. d. WegeNoonstr.— Amtsgericht verloren. Abzugeben Rooustr. 8,1. ovm Em mittelschwerer vollständiger gegen einen leichteren zu tauschen Zu erfr. i. d. schästsst. d. Gieff. Anz. 7 k« M kann Näh- in der Geschäftsstelle d. Gieffener Anzeigers. W04T i:öD3 llaffiW Leitung: 7845a Hofrat Hermann Stelngoetter. Freitag den 18. Okt^ber^ abendö 7»/, Udr: 2. Freitag - /Ibonnomcnts- VorsteUono : te RrckM 1 Schauspiel in 4 "Akten von Harlan. Emi i mm*» Kt. 2 j \ Zweites Blatt S-eßener Anzeiger «Seneral-Anjeigrr für Merhesj-Y Donnerstag. ,1. Moder -M Line Rede vurians. Wien. 15. Oft. (WTB.) Im Ausschuß der ungarischen Te- legation für Aenßeres hielt der Minister des Aeußern Graf Sultan das an (-Kündigte Erpofö, worin er u. a. ausführte: Ter Friedensschritt der Mittelmächte ist eröffnet. wie ich mit aufricktic-er Befriedigung seststelle, und den Bollern die Aussickft g-nvvrden, das; es gelingen werde, in absehbarer Frist an allen Fronten zur Einstellung der Feindseligkeiten zu gelangen und in Verl»ndlungen über den AbsMuß eines allgemeinen, dauernden ^uird gerech, en Friedens einzutreten. Tie Weltlage hat auf allen Seiten der Einsicht die Wege geebnet, daß den, Kriege ein baldiges Ende bereitet werden müsse. Schließlich mutzte sich die Ueberzeuginng verallgemeinern und durchidringen, datz diesen Kamps nich unde^rngt das Schvert zu entschnden habe. Äirf den am 4. Okt. 1918 i>m uns und gleiclitzeftig van Deutschland «und der Türlei an den Präsidenten Wilson gerichteten Antrag! vonnren die jüngsten betrübenden Ereignisse, in Bulgarien kernen bestiMnirn. en Einfluß mein nehmen. Tas von Bulgarien unter dem Teure des ernsten militärischen Mißerfolges und infolge der zersetz-acher Wirkung der seit sechs Jahren ans seinem Volke lastenden Kriegssorgen an die (Sntatte gestellte An such n um Gewährung eines Waffenstillstandes und um Einleitung von Friedensver- landlnngen l/at den beabsichtigten Friedensschritt der Verbündeten) beschleunigt. Tie öffentlichen Aeutzerungen Wilsons sind bei uns nie ohne Eindruck geblieben rmd nie prinzipiell abgelehnt worden. Wir bringen der in der Rede Wilsons vom 27. L>epteinbe': geäußerten Ailffassrmg der g-.-genwartigen Weltlage volles Verständnis entgegen. Auch bei nns zeitigte die Wandlung in der Einsä-ätzung man- t!^r Interessengegensätze das Bedürfnis, den reinen Interessen standpunkl zurück; ndr äugen und bestehende Gegensätze im Sinne einer höheren Misgleiicki-enden Gereckftigkeft zu lösen. Richtig ver- standen und zweckmäßig angeioendet, werden die von Wilson for- mnlierten Grundsätze, die eine unwarteiischie Gerechtigkeft verwirk lichen sollen, auch einen woUtätigen Einfluß aus die im 'Zuge befindliche Regelung der inneren Verhältnisse beider Staaten der Monarchie üben ..Zsi Erörterung darüber einzutrcten, welches die Gründe dafür sind, datz der Präsident der Vereinigten Staaten die Antwort an uns hinmlsgeschoben, sich aber mit dem Deutschen Reiche zur Klärung einiger Vorfragen lx-refts in Vernndung gesetzt bat, sck>eint mir nicht am Platze. Unser Vertrauen in das Wort des Herrn Präsidarten ist so fest, daß wir ein' Kombination mit Ent- ichredenlxüt ablehnen. welche d e em Vo g^hen taktische, der Mvu- arclne fchcDsiche Motive unters ck-ircben will. Es ist eine durchaus richtige, nicht nur in den polnischen, sondern auch in den tatsächlichen militärischen Verhältnissen begründete Auffassung, wenn der Herr Präsident der Vereinigten Staaten in der Antwort an den deutschen Reickskanzler die W a f f e n st i l l st a n dsf ra ge und damit auch jene der Räumung des von den Mittelmächten an den Kamp onten besetzten feindlichen Gebietes als eine für die Mittelmächte einheitliche auffaßt. Schon die politisck-e Solidarität d?r Mittelmächte würde eine abgesonderte Lösung dieser Frage für einen der Verbündeten unmöglich machen. Die Lage an den Fronten würde die Lösung der Wasser,stillstanossrage für eine der -'Mittelmächte allein gleichfalls ausschließen. Es wird sich also nur darum handeln, die technischen Voranssetznngm für die Durchführung der Räumung zu schaffen, für die Vereinbarungen zu treffen sein werden. Es ist wohl lein zu weitgehender Optimismus, wenn ich bei dieser Sachlage annehme, daß loir knapp vor der Einstellungder Feindseligkeiten steh«! und in kurzer Zeit mit den Mächten der Entente in Verhandlungen eintveten werden. XÄraf Burüm sagte weiter: Das zu schaffende Friedenswerk »Ed rächt von einem Tage zum anderu errichtet werden, und die Ausgestaltung der inneren Verhältnisse der Monarchie wird gleich, falls errre geraurne Zeit erfordern. Beides sind Arbeiten, welclie die Zukunft der Monarchie da, roo sie sich als erfolgreich erweist aus neue und drnernoe Gcundla-ren stellen sollen mw eine beharrliche, geduldige Arbeit, patriotische Einsicht, überzeugte Versöhnlich- und QpicUnEgkoft der Völker erfordern werderr. Was die Zusammensetzung der zu den Friedensverhandlungen zu entsenden^ den Delegationen anlangt, so ist Kar, daß sie keinen vein diploma- ttscheu und bnreauttalischen Charakter ttagen kann. Zu allen Fragen. die spezielle Kenntnisse voraus fetzen, werden Fachmänner herangezogen werden. Empfehlen würde ich rveiter die Einsetzung eines aus gesetzlichen Vertretungskörpern gewähltere Beirates zur Ermöglichung eines stärrdigen Kontaktes mit den Volks vert r etungen. Durian fuhr fort: Innig vereint mit unserem treuen deutschen Bundesgenossen und mit der Türkei, die trotz der für sie durch As Ausscheiden Bulgariens geschaffenen schwierigen Lage in der Erfüllung der übernommenen Bundespflichten aus- harrt, werden wir in die Verhandlimgen eintreten. Wir werden bei den bevorstehenden Friedensvcrhandlungen unser Vorgehen rm steten gegenseitigen Einvernehmen nrit unseren Verbündeten regeln. Die Lösung von Mei-nungsverschiedenheiten bei den Verhandlungen wird in einer gerechten Abwägrmg der widerstrebenden Gesichtspunkte und in der kräftigen Verteidigung unserer staatliche Lebensbadingungen zu suchen sein. Ueber das Problem des Völkerbundes und die damit zusammenhängenden Fragen sagte Graf Burian: Die Schaffung der Liga der Nationen bildet die Voraussetzung für daS Zustandekommen eines Friedens der unparteiischen Gevock)'igkeit. Mit ihrer Aufrichtung wird die auf dem Machtprrnziip berrrhende Politik des Gleichgewichts der Mächtegruppen ihr Ende finde,!. Eine einheitliche Orga- Lnsatiou tdler. Staaten wird ihre Sanktion in einer zu schaffenden überstaatlichen Vollzugsgewalt finden. Diese Organisation wird den Angehörigen der Liga ihre polftische Unab- H'nwlrit, ihre territoriale Integrität und ihre Rechtsgleichheft Itchern und einen Schutz g'gen Kvmbi Nationen zu'bilden haben, die ihre wirtss^ftlickDen Jrtteressen schädigen könnten. Tie internationalen Schiedsgerichte werden Streitfragen Zwischen den An- «voiigr-n der Svflo enlschc^cn. Wir sind bereit, rn rinnt volle Gkmlrr für ctneu nnparteuschni Jnteressenschnd bietenden Bölke» bmrd nnMrc1c>u Tre Lcrabi^nng der Rastungen wrd die Frei, hcrt der LÄiiahrt «wc üec grfjorcn feit langem »u unserem fftie- tensprogramm^ Tm snedluhen und frenndsä«stli-l«i Handcls- vcrOehr mit allen Nationen wieder ausMnehmen, ist unser auf- rrchftgstec Wunsch. Von Polen erKärte der Mftrister: Unsere Gesinnlmgen Polen Wrr wollen sie wie hlsher. unter Ber.Mchftgung der Rechte und Interessen der ösbcrreichisch-uw- garrschen Nöonarckfte mrd rm Einvernehmen mit Deutschland, unsere besten Bemühungen daran tz.vnderr. die Auftichtung des pol- urschen Staates zu fördern und die auf das Wohl Polens gerichteten Bestrebungen der polnischen Regierung mit besten Kräften zu unterstützen. Sodaml besprach der Minister die Lage in Rumänien ünd in der Ukraine, um dann wie folgt zu schließen: Schaven wir uns alle in dieser schicksalsschweren Zeit um unseren Monarckk-n. der seit den ersti-n stunden seiner Regierung nur ein Ziel gekannt hat. den mft ihm durch traditionelle Bande der Liebe mch Treue verbundenen Völkern einen die ganze Welt umfasfendeni Frieden der Versöhnung zu geben. Die heldenhafte Weltrinacht der Monarchre die chr Vaterland treu und ruhmreich verteidigt l>at soll ryr kostbares Blut nicht umsonst vergossen und die opferberefte Bevölkerung nicht umsonst gch- Ungarn eine glücklick-e Zukunft beschieden sein. P ersönlicher öchneiä. treuäeutscher Mut sichern clem äeutschen §!ieger äen Lieg. Mttmeister Freiherr Manfred von llichthosen hat unr dies bewiesen. Lein Heldengeist lebt in unr deutschen liampffliegern fort und spornt unr an zu neuen zum Milerringen der 6ndsieger im Vertrauen aus die Hilfe der Heimat. Rütm Manfred frhr. v Rkhttwten für sno gefallen 21 April 191Ö A»,» «tavt unv L«,n». ^ Gießen, drn 17.Oktober 1918. Militär-Wochcnblatt. Besördert »um Simntm : der Obli d .Rei 'Sab «Friedberg,. jetzt in der Ers- M> ^d«rt.-R, 40- zu Lts. d. R.: die Vizeseldw.: Pnbst (Gießen) Klivstem (I Darmsiadt). John (I Tarmsdadt), Büttem- be-ider tTarmttndi), .Enöß ODorms. Siockficker (Worms), Wetz- ler >Munr»), Ihrig (Erbach). Im Sanitätslorps: Zum'etitsm St °Arzt mmmint i der üh-rzühl. St.-Arzt Tr. Staudinger' Lcchg.-J.-R 115; zum St.-Ar»t: d. Ob.-Arzt d. Res Tr Nord- mann (Gteßeu); zu Ob.-Acr^ten: die Ass.-Aerztc d. Res.: Pfaff, Georg (I Dnrmmidt), Schäser, Wilhelm (II Termstudt), Dr Ohn- ^^berg) t zuiu Ass.-Ar^ d. Res. ernannt: Maß. Demrich (Wxrm«): tu M.-Aertziten d Res.: die Unterärzte: Tr' Salvmon, Rutolf (Erbach,, Dr. Wallbruch. Karl (Gießen)^ sür die Tauer ihrer Berwenduug im Kinegssauitätsbienst zu Jeld- hilisarzten ernannt: die nicht avmwluerte-i Unterarme (Felduntrr- ZW- (fflacfitn), Nagel, Karl ( II Darmstadt,. Sntrf.JlktuI (3^1^); ber Stbicf,. m ,b. gab-tzl. Pens, und d. Zrl«ckn. s. ksher^Ums. bew : dem Ob.-St., und Regts- d. Gmch<>Trag.-R, 23: für die weitere Dauer des , -u . Kn.egs-Assistcn»ärzten auf Widerrus ernannt: die landstnrmpslichtigen Mit Kriegs!tc1len ans Widerrus belieheneu Dr Wcckeüing, Georg (Worms), Dr. Meinrich, Joses (Wormsi; für ch« Dauer ihrer Verw-ickung im Kriezssauitäts- dicnlt zu Feldhilisarz'en ernawtt: die nicht approbierten Unterärzte (Feldunlerärzte): Metz, Wilhelm (Friedb^rg), Wirtb Karl (Tarmstadt). Rupp. Wil!)elm (Gießen). 3) ' * Freibank Am Freitag, 18. Oktober 1918, werden twn 2—4 Uhr die Nru. 41-—100 beliefert. Kreis Lauterbach. sb S chli tz 15. Okt. Auf Grund verschiedener Borträge von Oberpfarrer Knodt t)t nunmeli-r auch hier rn Schlitz eine Ortsgruppe des hes,sscl)en Larrdesvereins für Kriegerheimstätten am 1 Oktober rrrs Leben gettelen, die rn enger Fühlmig mft der hiesigen gemeinnützigen Baugenossenschaft steht. D^'er Ortsgcuppe sind sowohl famtlttfje evangelsiche Geistliche des Dekanats nne auch der Bau- Verein öeigetreten, so datz dieselbe mit Cl?renmitgliedern rm ganzen bereits an 100 Mitglieder umfatzt. Zweck der Ortsgruppe ist, durck) Werbearbeit und Aufllärung schvie durch Feststellung der Namen Derjenigen, die eine eigene Heimstätte zu erwerben wünschen 'ien wundervollen Gedanb'n „Jeder Famftie ein billiges und chones eigenes Heim" auckj, in Sckstitz und dem Schlitzerland in Tat umzufetzen. Vorbildlich in diesem Sinne hat mit seinen schmucLn und billigen Häusern bei ims ja im Frieden schon iuuser Bauverem gearbeitet. Was er in der Seelbüde begonnen hat, md mustergülttge Kriegeicheimstätten. Mft Hilfe des stbeickjes und des hessijchen Staates die jetzigen Bauschwierigkeiten baldigst zu überwinden, und unter freiwilliger Beseitigung der zahlreick>en pouzelwtt.rigen Wohnungen auch in Schlitz, rn denen ohne Licht und n -7 * ■ -° ucuvii uyuc UrtO uuu lurt teilte gesunden Menschen gedeK-en können, bald eine neue sind SoeD1DfsKraheshand, auch ans dem Ostnf r der Maas scheiterten erneute Angriffe des Feindes. Bei Abwehr des westlich von Flabas mit Panzerwagen vordringenden Gegners zeichnete sich die erste Landwehr-Division besonders aus. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Vor unserer ueuen Front zwischen Iagodi:-« und Risch hat der Feind die Linie westlich Vtorava—Eru'ovac—Alek- sinac erreicht. Teilangriffe, die er aus dieser Linie heraus führte, wurden ab gewiesen. Der Erste Generalauartiermeister Ludendorff. * * * Die deutschen Beratungen. Berlin, 17. Okt. Gestern abend fand beim Vizekanzler von Paper eine Besprechung der Staatssekretäre statt, dre längere Zeit beanspruchte. Laut Bert. Tageblatt ist man zu einer endgültigen Beschlußfassung bisher noch nicht gekommen, da namentlich die Verhandlungen mit den in Betracht kommenden militärischen Stellen noch nicht beendet Arabische Uultur und Uunft in Spanien. Ueber dieses Them in die heutige Zeit gebliebenen Gdivohnheft, daß von der Kirche zu Lordova ine Zeiten zum Wasserholen abgeläutet werden. In damaliger Zeit rief der Priester von Minaret aus die Arbeiter zu nS r bl L der Felder so wichtigen Arbeit. 2000 Ortsck>aften bevölkerten das Kasisat. und Valencia wetteiferte lmt Cordova um den Stuhm, die größte und lebhafteste Stadt des arabija>en Landes in Spanien zu sein. Unter der Bevölkerung gab cs keine Analphabeten, da es d:e religiöse Pflicht eines jeden Mohammedaners war. den Koi'an lesen zu können. Auch die Juden hatten an der Pflege der Wissenschaft und der Hebung der Kultur des Landes teil, die befruchtend wiickte auf das Aberidland, so daß zu den Fußen der Lehrer der Universitäten die lernbegierigen Jünger entferntcjter Länder saßen. In der bildenden Kunst war es vor allem die Architettur die in hoher Blüte stand, da der Entwicklung der Plastik das Verbot des Korans, den menschllchen Körper als Ebenbild GotteS nachzubilden, vollkommen hindernd im Wege stand. Uind so ist es auch die Architettur, deren wunderbare und un- vcrganglicln Werke sich bis in unsere Zeit hinüber gehalten haben, aller nmtenden Vernichtunaswut eines fanatischen Glanbeushasses zium Trotze. Das gemalttgste Werk ist wohl die fabelhafte Moschee zil Eordova, die rm Grundriß der römischen Idee folgend den Hallenbau der byzantinisäicn Bauperiode entlehnte und alles mit lener Fnarchcnhasten Heiterkeit und Zierlichkeit belebte, die der avaln ck-en Klunst um diese Zeit z-u eigen war. Die Moschee, unter Abdul Ramon llschifftg, wurde ftl der Fvlge-eit 19- ,md 29sckisfig ausgebcrut. wurde gettagen von 800 Säulen aus edÄstem ^lLar- und 280 Kronleuchter ließe:! all das edle Gestein au^ dem auch ieder noch so -.uckchtig erstb inende Teil des prächtigen Baues gebildet war, m bleudendjtem Lichte erscheinen. Es muß ein über- w'Ä'ttgender Eftchruct gewesen sein, der den Gläubigen in die Knie zwang und ihm aus übervollem Herzen sein Bekenntnis erpreßte: „W Mbl imr einen Gott und Mohammed ist sein Prophtt!" Von wunderbarer Sehünheit imd durch Abbildungen in weilen Kreisen bekannt nt ebenfalls die Alhambra zu Granada. 200 Jahre d.ruertc die Blüllzeft arabischen' Geistes und arabischer Volkskraft in Spa. men. Unter Hasdrim dem Zloeiven begann der Verfall, der wohl ^ 3eft hindurch anfgehalten wurde, wie beispielsweise durch die Kaliseil! Iaeub ibn Jfrpftls und Iussus iün Ja-! aber in d-w rzwlge immer reißender zum Abgrund ttieb. Die E -re des Rcicbes ft«en ab und machten sich selbständig, und aK -nssch ^ letztd tarierte des Landes seinen schwarzen Berberh.-ngft beneq und • r-i^ve der Burg von Granada ritt, um die Schlüssel der «Ir o?" ™ Hände Eabellas von Castilien zu legen, deren Ge- mahl rFerdinand von Arragomen 1236 Cordova zu Fass brachte da sank dieses wunderbare Land mit all den herrlichen Schätzen ^^^^wickelten Kuttur eines äußerst befähigten Volkes in Heute versinttfi>er Fuß des Wanderers in ob:rfarbigem Sand ^ der all die große Pracht bedeckt. Eftisam wandert er seine Strass mrd nur die wie Phantome aussteigenden Reste der alten Bauwerke ernrnem ihn an eine der gewalttgsten Kulttivepochen aller Zeiten- '^ )cr 7öv/ liebenswilrdige Wesen der arabischen A.clntettur ^ £ ^ ^ en s2tlI ' 3 ^ ru(f nur noch in dem Be- m . An toand von ausgezeichneten Lickt !-!<^em ^rtc Pawsessdr Tr. Hartmann einein l.nd-er nicht zahlreich er- schumenen .Publittim die hervorragendsten Erscheiuungen a ra ln scher K»ulbuv und buttst vor und aus der aanzen Vetrsönttchllnt und -der vmi rnnerer Beginsterung durchbebten Stimme des Redners ss/rach die ttese Liebe des Künstlers und Gekehrten, der wie um den Verlust deS Liebsten trauernd, schloß: „Der Glanz ist erloschen das Paradies verödet, das Märchen ist ans!" Xmift nnd wisfenschatt. Nicharck Stnmtz für Wien M'rpflichtrk. Wien. 16. Ott. Der Vertrag mit Richard Strauß ist gestettk abgeschlossen winden. Lttauß hat sich nach Berlin zürn vn um mit der dortigen Getevalintendanz die nötigen Med - . > zu vereinbaren. Weitere Presseftimmen ur Wilsonnotr. Am fte r öctit, 16. -Oft. (WTB. „Nreuw txm oem Tag" schreibt yux Antwort Wilsons: dttckZt Wilf-on gibt bic Antwort an Berlin, Foch siöt sie, so wie bereits Element eaus Blatt unumwunden geschrieben .hat. Foch gibt sie ohne Worte, nur durch die Fortsetzung, des Krieges. Nun hat man jedoch das zu fragen: Warum denn all das berede über einen Waffen- slillltw'd und die BediuMNgen dazu.? Darum hat Wilson, als ferne Vermittllmg angerusen wurde niche sofort gesagt, was er letzt srsagt hat? Warum stellt er sich der Beschuldigung bloß, daß den Gegner mit Reden hmHÄt, während Foch weiter darauf losstt^lägt? Man will nicht uttterhanöeln, man ,vill nur die FriedensbÄnngungen diktieren, will Rache urrd Entschädigungen wenn es auch — und das ist das allerschlirmnste — niemals zu einem Völkerbund kommen sollte und bk verhängmisvolle politische Lage von 1914 noch.jahrhunderllang verewigt werden sollte Tas ist das Tragische an der Lage, die die Amwort aus Washing. ton jetzt ins Helle rückte. Wenn die Welt dann wie>er ganz in Ebnd sich befindet und eine düstere Zukunft vor sich hat, dann wird sie vielleicht die Reden des Präsidenten Vifion noch einmal dlnrl'l'sen und mit Schmerz bemerken, daß dieser Idealist, als man .den Frieden nahe wähMe, der von seiner Entscheidung ao- hängen komite, keinen anderen Ton anzuschagen wußte, als den Ton der Ententepresse die ihm nun zujubelt. ,Jm „Berl. Lokalanzeiger^^ wird gesagt, wenn man die neueste Lei sinn g Wilsons gebührend kennzeichnen wolle, könne man auf eine Rede Sckwide manns verweisen, der heute als Staatssekretär bei en Rhein zurückziehen und daß die Alliierten die LÄ>eutendl'ten Brückeir- köpfe am Rhein besetzen. Rotterdam, 16. Oft. Reuter meldet aus Nenyork: Die Mütter besprechen Wilsons Gegenantwort als 2lufforderung, die Hohen zollern-Dynastie abzusetzen und sich bedingungslos zu ergeben. Für den Frieden. Okt., „Proletaire" meldet, daß die französischen Arbeiter verbände große Aundgebungcn dagegen vorbereiten, daß WLlsons FrredenSabsichten durch die Ententeregierungen vereitelt werden. In Lyon, Marseille und anderen Städten Süd Frankreichs fanden ^ letzten Sionnüag Friedenskundgebungen statt. In Lyon forderte der Präsident der Gewerkschaft«! zu einem zwölf ständigen Lympathrestreik für nächsten Samstag auf als Demonstration, für amen Lölkerfrreden. Der „Vorwärts" gegen Bolschewismus. Berlin,.17. (Oft. In einigen Fabrikeir Groß-Berlin, so sts^erbt der „Vorwärts", sprechen manche Leute von einer Rehrerung Haase-Ledebour als von einem kommenden Ereignis HnasEdebour ist für sie ungefähr die deutsche Ucbersetzung von Trotzki-Lenm. Die Regierung Haase-Ledebour soll die Diktatur des PwlLtarurts verkörpern, die aus die Herrschaft der Arbeiterräte gegründet sein soll. Kennten die Phantasten das russische Vorbild so würden ivahrscheinlich auch sie nicht glauben, auf diesem Wege etwas tzr,daS zukünftige Glück des Voltes erreichen zu können. Ob der Bolschewismus jetzt dazu kommen wird, das russische Volk glücklich Aumachen, ist noch sehr die Frage. Wir appellieren an die Einst chtt gen ünd an das Gewissen der Genossen, die in Jahr.zehnten des Klassenkainpses geschult sind. Törichte Streiche machen wir nicht nnt. Kundgebung der unabhängigen Sozialdemokraten. Berlin 16. Oft (WTB. Nichtamllich, Am heutigen nach- nttttag veranstalteten die unabhängigen Sozialdemotraten eine Kundgebung vor den^ Reichstagsgebäude. Zunächst hatten sich unge- nhr ,00 Personen eingefunben, welche von der Polizei ohne Waffengewalt zerstreut wurden. Später gelang es einer größeren Kündgebern, die sich noch durch Zuzug Neugierigen verstärkte, durch das Brandenburger Tor in die Straße Unter den Linden einzudringen. Sie gelangten unter Johlen und Schreien) brs xur Charlotten straße, wo sie von der Schtitzmannschoft mit der blanken Wage zerstreut wurden. Es fanden im ganzer drei Festnahmen statt. Demokratisierung Bayerns. * 16 Oft. (WTB. Nichtamllich.) Tie liberale Land- ragsfrartton hat rn der Kammer folgenden Antrag eingebracht: Tic hcuttge Lage der Umgestaltung des Versa,'sungslebens im Reich erfordern auch tür Bayern ein neues Reg.erungssystem und maß- Danksagung. Allen, die uns bei der Beerdigung unseres lieben Lohnes und Bruders so viel Liebe und Teilnahme erwiesen, sagen wir unseren herzlichen Dank. Familie Jakob Deutsch. Lang-Göns, 16. Oktober 1919. > 06054 Hebenden Einfluß der VoWverWalttrng auf die Zusammeusetzuna der Regierung. Zur ersolgre:.chm Führung der Geichchp- "nd zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung in dieser schweren erregten Zeit ist es notwendig, der Regierung das Vectra,,eu zu sichern. das ein bloßes Beamteumiinsteriurn bs ondcrs unter den lMittgen Verhältnissen uccht besitzt. Alle Partien des Landes müssen unverwellt durch die uotlmmdig-en Reformen in di' Lage verletzt werden, durch Männer ihres Vertrauens die Ver au Wartung tur tne jJtcgicnmß mtt zu übernehmur, und haben. Lndererseils die Verpflichtung, die,er gemeinsamen Verantwortung sich nicht m entziehen. Die französische Zivilbevölkerung und ihr Abtransport. Berlin, 16. Oft. (WTB. ^ Nichtamtlich. > Da sich in der Gegend von Cambrai und Touai schon wochenlang schwere. Kämpfe abipielem sah sich die Heeresleitung verp,lichtet, 'die ZirilbevÄL- nmg rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Cambrai und Touai sind bereits ,ett Anforrg September, als englische ftanmua die Städte bu bescweßen begannen, geräumt worden. Tie Wbeföröeruug war erne sehr schwierige Sache, da vor allen Dingen die Ostaus- gange der Stadt unter Feuer gehalten wurden. Man gab der Bevölkerung durch üffeirtstche Anschläge mehrere Tage zuvor die Ab- bewrderung bekannt. Darauf ersvlgten die Personttcl)e Aufforderung an die Famckren, Be,prechungen mit dem Bürgermeister, die Ausgabe von Einteillirrgsk-arten an die Familien, die Eiureit'wg in Kolonnen imb Verp.legungsw -sga.be für mehrere Tage. Außerhalb des Ortes waren Sammelplätze angelegt. Von der Militärbehörde waren Pferche, Wagen und Eife:wahnzüge Mr Verfügung gestellt, dre ,ür die Zeit und Tauer des Abtransportes der Bevölkerung für Militärzivecke gesperrt waren. Tie Koloimen wurden ^n Beglertmaarnschaften überiwmmen, die sie auf befohlenen. Straße n n ach Orten des Hintergeländes brachten, nach denen O.uarttermacher vorausgeschickt waren. Man trug dafür Sorge, m ...Fa^ürenangehörige beisammen blieben und erlaubte der Mvvlleruug. das Nötigste von ihrem Hab und Gut mitzunehmen. Sre machten davon auch ausgiebig Gebrauch und führten auf Darren, selbstgezimmerten Wägelchen und größeren Wagen alles Mögliche nnt stch. Auf den Wasserstraßen Nordfranftelchs trans- portterte man Greise, kranke und Kinder, die den Anstrengungen des Fahrens auf den Landstraßen nicht gewachsen gewesen wären So wurden sachgemäß auf Kähnen Mas Douai 500 Kranke und Krüppelftnder und 250 kranke Frauen aus Privathäusern und Lo>Eerii unter 2Urfficf>t eines Arztes und mit Unterstützung von Santtatspersonal vor den englischen Granaten in Sicherheit- gebracht. Dampferdienst Reval—Hrlsingfors. o- 0 fWTB. NiclHamtl.) Tie Hamburg-Amerika- Lmre frat heute gemernschaftlich mtt der Finska Augfartyge A-B erneu ttagltthen Tanrp-ferdienst zwischen Reval und Helsmgfors eröffnet. locleZ-^nreiZe. Oott ciem ^I!mäckti§cn hat es gefallen, meine treusorgende, innigst- geliebte Gattin, unsere liebe, gute Mutter und Tochter, Schwiegertochter, Schwägerin und Tante Frau Anna Marx geb. Boß nach kurzem Leiden gestern abend 11 Uhr im Alter von 24 Jahren zu sich zu nehmen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: August Marx, Fuhrunternehmer Familie Georg Boß, Altenburg (Hessen) nebst Kindern und allen Angehörigen. Gießen (Wolkengasse 18), den 16. Oktober 1918. Die Beerdigung findet Freitag den 18. Oktober 1918, nachmittags 2»/. Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass unsere herzensgute Tochter und Schwester In tiefem Schmerz: Familie Koob. Lollar, den 17. Oktober 1918. Die Beerdigung findet Freitag den 18. Oktober, nachmittags 4 Uhr, statt im blühenden Alter von 19 Jahren am 15. Oktober nach kurzem, schwerem Leiden sanft entschlafen ist. Nach Gottes unerforschlichem Ratschluss wurde mir, nachdem mein innigstgeliebter Mann vor vier Jahren sein Leben fürs Vaterland opfern musste, nun auch mein einziges heissgeliebtes Söhnchen, unser Enkel und Neffe P '" Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an dem uns so schwer betroffenen Verluste, sowie für die überaus zahlreichen Blumenspenden, für die liebevolle Pflege der Krankenschwester, auch insbesondere für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Dörr am Grabe sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank, Im Namen der trauernden Hinterbliebenen; Balthasar Keil und Familie. Heuchelheim, den 16 . Oktober 1918 . Neiserbesen ©n «ros und cn «letnSl 2udw. 60 hlermann, /833 Blerchstr. 12. non AntlwElen. Möbeln, ganzen Ennrichllmgen, Alt« eisen, sowie allen von mir gefiihNen Artikeln- 4975 Louis Rothenberger. Wilhelm 06031 plötzlich und unerwartet nach kurzem schweren Leiden im Alter von nahezu 5 Jahren durch den Tod entrissen. Die Beerdigung findet Freitag nachmittags 2 Uhr statt. Ruttershausen, den 16. Oktober 1918. In tiefem Schmerz: Sophie Wicke geb. Spaar nebst allen Angehörigen Elisabethe Koob H />? Seinem schweren Leiden, das er sich in treuester Pflichterfüllung im Felde zugezogen und das er drei Jahre lang klaglos ertrug, erlag heute, 41 Jahre alt, mein lieber Mann, der Regierungsbaumeister a. D. Karl Schön Hauptmann d. L. Inhaber des Eis. Kreuzes und der Hess. Medaille für Kriegsverdienste. Heddy Schön geb. Oörz mit ihren Kindern Lotte, Fritz und Hans. Gießen (Bismarckstraße 43), den 16. Oktober 1918. Die Beerdigung findet in der Stille statt - Besuche dankend verbeten. 7846D Den Heldentod starb Hl Mi Prim zu Solls -Suftisote- Lieh Hauptmann und Bataillons- Kommandeur im Infanterie-Regiment Grostberzog von Sachsen. Mit tiefstem Schmer» hat diese Trauerkunde uns alte 94er erfüllt. Bon jenem trüben Novembermorgen 1914 an, wo der tapfere Adjutant, die rusftschen Massen hoch zu Pferd durchbrechend, beim Stabe erschien, war er der Held des Regiments. Cr, der Löwe von Gorne, der an jenem Julitage 1915 als erster mit dem Degen in der Jaust in die russische Schlüssel- und Haurnstellung unweit Prasjnycz einbrach, der im Vorjahre wiederum im Juli auf flandrischer Ebene zum7.Mal verwundet bis zum äußersten dem überlegenen Jetnde standhielt! Und seht in der höchsten und schwersten Stunde, wie konnte er da fehlen, als die feindlichen Massen mit ihren Kampfwagen die Schar 94er zu erdrücken drohten! Wie der Pelide mit dem Schilde, so deckte er mit seinem edlen Leib die Flanke deS geliebten Regiments. Seinen Heldenleib konnte der Jeind töten, seine Seele und sein Geist aber sind unsterblich und werden unsterblich bleiben nicht nur in der Erinnerung seiner Musketiere, die ihn weinend zurücktrugen, nein! in unser aller Gedenken, die wir in den Reihen deS Regiments „Groscherzog von Sachsen" mit ihm in langen Jahren gejochten und geblutet haben. Im Namen seiner alten Kriegskameraden Taysen 7856D Oberst u. Kommandeur einer Infanterie-Brigade. I \m Er war ao gnl und starb zu früh. Wer ihn gekannt, vergißt ihn nie. Am 18. v. M. erhielten wir, statt ihn in Urlanb zn sehen, die überaus schmerzliche Mitteilung, dass unser braver, hoffnungsvoller Sohn, unser unvergeßlicher Bruder, Pate und Neffe, der Eisenbahn-Pionier Karl Loli Eisenbahn-Betriebs-Kompagnie 28 auf einem Transport am 15. Sept. infolge eines Herzschlages naca last 37* jähr. treuer Pflichterfüllung im 24. Lebensjahre fürs Vaterland gestorben ist. ln tiefer Trauer: Job«. Luh, Schaffner i, P., Anna Pttz und Frau Christine geb. Vftth Familie Karl Luh, Kangiermeister Christine Loh, Schwester Familie Kaspar Vith Wwe. Georg Loh, Bruder, z. Z. im Felde Katharine Schäfer Mariechen Möbus nebst Angehörigen. Leihgestern und im Felde, den 17. Oktober 1918. Wiedenehen war seine und unsere Hoffnung-. Tieferschüttert and unerwartet erhielten wir am 8. Oktober die schmerzliche Nachricht, daß unser lieber, braver Sohn, Bruder, Enkel und Neffe Wilhelm Dern, Techniker Gefreiter bei dem Artillerie-Meßtrupp 99 Inhaber der Hess. Tapferkeitsmedaille und des Ocstcrreichiscben Verdienstkreuzes in Eisen am 5. Oktober infolge einer schweren Krankheit nach 40monatiger treuer Pflichterfüllung im Alter von 24 Jahren als zweites Opfer unserer Familie in einem Feldlazarett gestorben ist Die tieftrauemden Hinterbliebenen: Anton Konr. Dern und Familie Lang-Göns, den 16. Oktober 1918. Johs. Höhn Witwe nebst allen Verwandten. Gestern nachmittag entschlief nachlangem, schwerem Leiden unsere liebe Mutter, Schwester, Großmutter und Schwiegermutter Frau llaspar Sräs Wwe. im Alter von 72 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Zamilie Schäfer. H ReiSlirchen, den 17. Oktober 1918. Die Beerdigung findet Freitag nachmittag um 2 llhr vom Sterbehause aus statt. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten sagen wir für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und für die Blumenspendeu bet dem Hinschetden meiner beibgeliebten, un vergeblichen Frau, unserer lieben Tochter, Schwiegertochter und Schwester, sowie auch .Herrn Pfarrer Bechrolshetmer für die trostreichen Worte am Sarge der teuren Gnischlafenen, da eS uns persönlich nicht möglich ist, allen unfern Dank ab-uftatien, auf diesem Wege unser« tieWWk», hnzliGks Link. Der schwergeprüfte Gatte HanS Ächwervtfeger Familie Conrad Nntb. Kltntkstr. 84 Naunlie Tchwerdtseger, Hannover nebst Verwandten. Sieben, den 17. Oktober 1918. <7859 In fremder Erd© ruht mein Glück, Mein lieber Mann kehrt niemals mehr zurück. Ich steh jetzt einsam und verlassen, Bis wir uns einstens droben Wiedersehen. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung! Tieferschüttert und unerwartet erhielten wir die traurige Nachricht, dass mein innigstgeliebter Gatte, mein lieber Sohn, unser guter Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Gefreiter Friedrich Ludwig Becker il. Landwehr-lufanterie-Regiment 116, 7. Kompagnie Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse und der Hessischen Tapferkeitsmedaille nach 60 monatigar treuer Pflichterfüllung am 6. Oktober durch Grauatschüss im 38. Lebensjahre für« Vaterland gefallen ist. In tiefem Sehmerz: Marie Becker geb. Theiss Elisabeth Becker geb. Vogel Heinrich Becker, z. Z. im Felde, und Tamilie Wilhelm Becker, z. Z. beurlaubt, und Familie K-ith. Becker Georg Becker, z. Z. in franz. Gefangenschaft Karl Becker, z. Z. im Lazarett Otto Theiß III. und Frau Elisabeth Theiß Frieda Theiß. Burgmflhle b. Londorf, Hainer-Hof b. 'Weitershain, Kessel- bach, im Felde und in franz. Gefangenschaft, 17. Okt. 1918. 7890 Infolge schwerer Verwundung starb im Lazarett zu Klettwitz am 13. d. M. mein lieber teurer Sohn, unser unvergeßlicher Bruder, Schwager und Onkel, der Musketier Karl Wagner im Infanterie-Regiment 353, 2. Kompagnie Inhaber der Hessischen Tapferkeitsmedaille nach lömonatiger treuer Pflichterfüllung im Alter von 19 Jahren, Im Namen der tieftrauemden Hinterbliebenen: Elisabethe Wagner Wwe. Saasen, den 17. Oktober 1918. ^ Die Beerdigung findet nach Ueberführung in die Heimat voraussichtlich Sonntag den 20. Oktober statt mm. 1 Statt besonderer Anzeige. Am 14. Oktober entschlief sanft nach schwerer, kurzer Krankheit meine innigstgeliebte Frau, die fürsorgende Mutter ihrer Kinder, meine herzensgute Tochter, Schwiegertochter, Schwägerin, Nichte und Kusine Frau Elfriede Waldschmidt geb. Fuhrmeister. In tiefem Schmerze im Namen aller Angehörigen: Gießen (Ludwigsplatz y>. Hauptmann Richard Waldschmidt, z Z. im Felde den i7. Oktober 1918. F und Kinder. Gisela, Hans-Joachim Ernestine Fuhrmeister geb. Fayet. Die Beerdigung findet Freitag, 18.0kt., vorm. 11 % Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. Es wird gebeten, von Beileidsbesuchen Abstand zu nehmen. FS32D Gestern abend ö 1 ^ Uhr verschied nach kurzem schweren Leiden meine herzensgute Tochter, unsere liebe Schwester und Schwägerin im Alter von 25 Jahren. Qretel Rausch Gießen, Löberstraße 7, den 16. Oktober 1918. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Fi. F. Rausch. Die Beerdigung findet Freitag den 18. Oktober, nachmittags 2 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. ?B0D JSfM Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und die zahlreichen Blumen- und Kranzspenden, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Oroth von Rödgen bei dem Heimgange unserer lieben Entschlafenen sagen wir aufrichtigen Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Wilhelm Haas, Metzgermeister. Wieseck, den 16. Oktober 1918. Danksagung. Für die vielen Beweise Herzlicher Teil- |Jj nähme bei dem Hinscheiden meiner lieben Frau und unserer teueren Mutter sagen wir allen aus diesem Wege unseren tiefgefühltesten Dank. Wilhelm Pfannkuchen nebst Kindern. Gießen, 15. Oktober 1918. 06021 FLr die vielen Beweise herzlicher Teil- nähme bei unser« schweren Verluste sage ich innigsten Dank. Im Namen der Hinterbliebenen: Feldw.-Lentnailt Gg. Stühler. Gießen, den 17. Oktober 1918. Anstatt ihn bald in Urlaub zu sehen, erhielten wir die tieftraurige Nachricht, daß unser guter, hoffnungsvoller, einziger Sohn, unser lieber Bruder und Enkel Musketier Richard Hofmann in einem Feldlazarett infolge von Lungenentzündung im blühenden Alter von 19 Jahren entschlafen ist in tiefem Schmerz: Wilhelm Hofmann * Ottilie Hofmann geb. Walter Auguste Hof mann Elisabeth Hofmann, Großmutter Langd bei Hungen, den 16. Oktober 1918. Nach erfolgter Ueberführung wird der Tag der Beisetzung noch bekanntgegeben. 7855 Danksagung. 7841 0öt die vielen Beweis« Herrlicher Teilnahme sowie für die zahlreichen Kranzspenden inSbe- sonder« auch sllr die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Grol beim Hinlchetden unseres lieben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege herzlichsten Dank. 7814 Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Margarete Kolb geb. Wagenbach. WteseL den 16. Oktober 1918. Slickseide Waschseide Perlgarn in allen Farben vorratt». krär. Teipel Sarlrt II, BaJn'iofstmla 4L, Fron klarier Str. 12. m*