Kr. 2 H Ter «Wjftm täglich, außer bonniaq». - BeUnaen: rictzr«er.?anil:icnblätter; LrrirdlkN fLr tze« Kreis Eietze». Bcjnesprcis: msnatt. Mk.1L5, oiet te(- jLhrllch Mk. 4.05. durch Adhole- u. Zwechstellrir monatl. Mk. 1.25. durch die Dost Mk. 4.Q5 mcrtel« jährt. auSscht. Besteckg. Fernsprech - Anschlüsse: für die Schriyleitunq112 Verlaa.Geschä'ttstellebl Anschrift für Dralunach- richten: Anzeiger Stehen. 168. Jahrgang Montag, 14 - Gttover 1918 paftscheckkonts: Frankfurt a.M. 11686 SGittmgsrunddruck u. Verlag: . .u.uifine von Lnzet^c.» f. Mp’£ anp$mtmmer dis -um Jiochiniltaq vorder ohne jedePerdlndiichkelt Seilenpreise: sür örtliche Anzeigen 25 LV.,sür al« sw artige 20 Pi., sür Reklamen Mk.1. — nebst 2O" o1eue-- runas-us ülag.Platzvor- schrill 20 % Anschlag. Hauvtichrl rleilcr: Au>i. Goelz. Verantwortlich für Politik: 2lng. Goelz: Sewrrdebaii! Sieben >ür denübriacn Teil: Dr. Remhold Zenz; int den vrühl'scht Univ.-Such- u. Stein5ruende Matter., Im übrigen hat der Ernst der Lage das polittsche Leben in einem seit langem nicht bckanmen Gvm Justi-minister bean tragt, sollt» die vom Reichsgericht ober non preußischen Zivil «-nichtcm cut)d>lnrultd> der tUtßcwrdenIlichen Kr^gsgkrichte, wegen poli- 1 l Jt5 c * V? rbrechen und Vergehen zur Strafe verurtellt sind nlsbe»ondere nraen .Straftaten aus Anlaß oder bei Gelegenheit ^r*e2 1 J^^f tr ?J ienbCTIU>Tl ? ram>nCTl ' Lebensmittelunruhen itnb JWjta Ausschreitungen bestraft sind, in weitem Umfange ihm *» r * u i rf rf«0™- Ein gleicher Auftrag ist »on bat r ^ ITli J c ^ ur * te11 und Anraten der freien Stadt- wegen der IN ihvc.Nl Gebiet begangenen gleichartigen Straftaten ergangen. Ltaat-minister Dr. Friedberg über die Bolksrcgierung. 1 ?*' . 12 - && (WB.) Der Vizepräsident des preußischen Sdaarsmim,tertumsTr ^-rredberg erklärte in einer Unter- ^dung ,dem Direktor Hottberg der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung : Sie fwgen mich, warum wrr uns in unserer ersten c f ^'^ 5 u Vcas, d enten Wilson gewandt haben. Tie Anttvort lregt sehr nal>e. Erstens ist der Präsident Wilson der- temge unter imscren Gcmrern, der in seiner Rede vom R Januar j anen 1 pale rem Dord gedungen positive FriedenSzicle auf- Nestcllt hat. wahrend sich alle anderen dazu nicht bereit finden ließen, i andern mir all ge m eine Redewendungen gebrauchten. Hier tvar also ern Anknüpfungspunkt für eine wirkliche Friedensarbeit Mgeben. Zweitens aber kam in Betracht, daß die neue deutsche Regierung sich rn cineMl Punkt, und z'ivar in einem der wichtigsten, ^Ilcr^Ueberetnstnnmung mit dem Präsidenten Wrlson be- ’ V V'V'*-• u* -ouiuu;,i, uutj ulc lU-Ut u\rxir|CI)C Regierung sich rn einem, Punkt, nrld z'lvar in einem der wichtigsten, er Uebereulstimmung mit dem Präsidenten Wilson Sie erstrebt einen rechtlichen Frieden und weist 1 von Gcwaltfrieden von sich, ebenso sehr gegc Gegnern, wrc lie einem dem deutschen Volk aufge ~~ HP Tatsache, daß L-nskn«S Rede Genehmigung borgelegen hatte, be- ^ese AnsM ^Korrespondent der „Central Neros", daß Wilson Eine Rede Balfours. rn Nichtamtlich.) .Auf einem gk-stern h£ft ST?, tou,d7im Jvurrmlisten in London gegebenen, o^uh^ua Mi£aIs011 r eure Rede. Er ging aus von der dra- matiichen Veränderung der Lage imu-rholb der tetzten sechs 9.lkonate vm^te^gec bei der Bercerrkung des irischen Postdanrpsers und ^Eand zwar ferne Verfassung, aber nicht seine Or, rnnung zu andern ver,uche. Er könne nicht glauben, daß diese Monat für Monat wiederholt werten könn. w - M ?Edem Volke entsprachen, daß sie begehe. BaLour J?? * eSlL '^,ben nach einem gerechten Frieden. Aber ein J^ lö)e ft rndft Uddbt zu schassen. Die Derttfa-enj rechnen letzt aus Erperiuckü und Uneinigkeit zwischen ihren Gegnern. .Niemals rst eine Berechnung oberflächlicher ge- wIZen. Ich glaube, daß die Zivilisation svrtschrercen soll. ßW 001 - Nation^ erlaubt, jedes ich besondere Weg zu enrwukeln. Wenn ich die „‘ 5 JjKj; J™*® versuchen, was die Teutsck-en versucht haben, Ö sS3 , !^k. UÄCr J n ? Omrze widerstrebende Menschheit zu ^AnsäMmu^veisen bestanden stets bei den v^^denenZwei^en der englisch sprechenden Völker. Wer dies aues zugegeben, bestand doch so etwas wie eine englische Nietbode M-nschyeil anzuseh^mck diese ^ÄuschauuTigen ist von unendliclZem Wert für die s^e ttrt von Gemaltsneden von sich, ebenso sehr gegenüber den Fortschritt der Wett, und sie kann nur wahr < X'gnern, wie sic einem dem deutschen Volk aufgezwungenen I N" verivirfticht werden, wenn eine r m re« .Harmonie .".wischen a"- GewaMrieden mit Ausbietung der ganzen Volkvkraft Widerstand ^rnnenten der großen englis-äxn Gemeinwesen beslebt Das leiftcit würde. Die jetzige Regierwig weiß andererseits, daß haben könnte, die Frage aufzuwersen, ob der Kanzler nur für vlieiemgein Gewalten des Reiches spricht, die bisk^r den ' ful/rt^ haben. Diese Frage ist bei dem Oberhaupte eures großen I vhXXliix ^ eüai>e 2 e ^ ist Der richtige bcnu>rraii|d)en Läaates mdyi verwunderlich. Ihm liegt nicht nur ZMhovch-n, was Grey der Welt, vor allem aber dauan zu 'ch'fen. ob ^ völkerrechtlich zur Verlsandlung berufene lagm hat. Für einen Staatsmann wie Antorrcar hinter dem Bekenntnis zum Rechtssrieden steht, sondern Girrnde bestehen, um fern langes Schweigen Nb -mch Dir VMtm bet dmtschm ©,rjö ist. RehS SL'Äi-SS SfÄ Präsit^m Iwtte dot emiü? JS ™ Mehrhutsregierung zum Ausdruck kommen kömrtß. Daß diese wltte < SyC *' ofl ^ llTti>e ^prochm. dem auch Deutschland angehören davon gesagt, daß sie und ihre Rogicrung mchrrbeiten tvollten »ur Erinckmug des Wrls-onschen Ziels. Weder Mlsiour noch Cle- bnt i -rr- . -eschicte mrs breit.ster Basis sich?rgestel^' ^ WM . hat und gewillt ist, m l e b e r B ez i e hu n g e i n e volkstüm L l -<5 grerung zu sein. Ich brauch? zum Beweis da ür nur! «W/* or " uui »nu flls die Energie yu verwerfen, die sie in dm Lösung der p r e u ß i - ^Amerika -erimehmau. Zm schm > s.chen Wahlrechtssrage bewi-s-n hat. Sie hat es pmmE atsm anner dies seits und j ense i in kirrzer Zeit die Einsührirng des gleichen Wahlrechts in Preußen,' ?ewi sscr Gegen sa tz. den num ... & ^..kampflos zu sicher. Das ist die erste Frucht ihrer Tätig- $$SL Ä^agworte za, verbergen suchte. .Grey fordert mm ein- Lcnt und ne bat damit den Beweis trlir+r* ^ «a o,„- _" D.u.^ Ziele der STUtir' hJürtet werden konnte, liegt auf der Hand. Tatsächlich haben wir setzt rn Teutschland eine Regierung, die die Einwirkung des Bol-, , ^--- « uu , kcs -ruf die Lmkimg l«Mkr Geschicke aus breitester BaiZ sicher-resE 25ÜW L>°?s derartiges «eäufett Gr«, sicht nun hierin "-nf. :r. .t m . . . ■*> W I eincGefahrfür England. ,mddie MÜ-rv-n Wnnm seines Emckitens "E bei.ein« nah«chen, Entsch-Smng innerlich eine andere Dal- den Zielen der tsde sOzeans duvch ?lmoendung Cr . rY\~ —Ult Ci-ILJU anne'/men ,ou.ren, «SR 1011 EM/ vorübergehende Erscheinung handelt. ^ Sloichen Wahlrechts in dem wichtigsten ^ ll7tbc ^ fLaflt können solche Bedenken ein- für allemal beseitigt getten. ^bg- Gasser erklärte, die Italiener erwarteten die Entscheidung über die Zukunft der italienischen Gebiete, che Teile 823* 1 ä tftatc3 fi b^ctem von dem künftigen, hoffentlich nahen iZ-riedenskongreß. Der deutsch-nattonale Abgeordnete Kraft er- ttarte er tonne sich mcht zirr Verzichtstimmung für Alt-Oester- reich bequemen ^« Deutschen waren die Stütze der Regierung oft gegen den Geäst des eigenen Bottes, weil sie den Staat er- halten wollten. Kernes der Vütter kam hierbei zu kurz Die Deutschen werden sich mmmehr auf keinen Fall das Selbstbe- sttmmungsrecht veriurzen lassen. Das deutsche Volk in den Alpen- lansierii fordert rn seinem weitaus größten Teil den buudcs- ttaatlichen Anschluß an das Deutsche Reich. Der tto trat für eine Verständigung der österreichischen Natumen ent, da er es für undenkbar hält daß der österreichische Völlerverband aufgelöst werde, um einer Reihe sich gegenseitig befehdeiwer Staaten Platz zu machen T« nächste Sitzung wurde mrk Rücksicht aus die Delegationsver- haudlungen aus den 22. Oktober festgesetzt. -Nassenflucht der Bewohner uon LiÜe. ?Erlin 12. Oft (WTB. Amtlich.) Aus Ansuchen der Ober- ^n Heeresleitung hat die deutsche Regierung vorgestern die hie fr^xÄ^fL 9 « 9 - TCrul19 Ödeten ,ie möge sich umgehend an dre sranzomche Regiermig wenden und ihr mitieiteu, daß sich der EiNwobner von Lille und der umliegenden Ar- L fcaöU «8^5 .ungeheure Erregung bemächtigt habt. Tis SÄ?' ^er Deichiegmig dieser Städte durch die Entente mache . Panik wahrscheiiürch. Falls es insolgedeffNt vonvielenTausenden von Menschen komme, w-a * serechnct werden müsse, so werde die näb^ b Heeresleitung mcht imstande sein, für diese Massen an- littn®' fie sei. d-S Los dies« UnMck. ^, 10 Edward GreyS. Mnimsftsc-in, Vertretern: der Mehrheit des deutschen Volkes zu ® ^WTB.) Der „Nieuwe C-ourxrnt" schreibt: fern. Sie fragen m ich ferner, was wohl den Präsidenten veranlaßt • w?L in ^Vv-mrung die neue deutsche Note erwar- -- "- c * ■ Ä ' %'r Tage eine Stimme, die 3Tjge von der jetzigen Regierung mit einem gta'tni Ja beaitt- brr veuarttwortlüchm Staatsmänner hat bisher etwas SrzVerger über die Lage als ^ awrf-tf 1: ^ wcannes von dem , . ___« ’ bra ^eru^Llopd Georges loyal mit unserer Front ist. nicht übernehmen. Mitgeht, dann twiuctn tvt. JLuSim, daß die letzige Friedeiisafti-on liücht fruchtlos Okt- (WTB Nichtamtlich.) Die „Norddeutsche I fische Regierirng würde sich den Dank der ganzen Der Seekrieg. C®^5-) Rmter. Lord Frrn ch triltr mik. Staa»^.«är Er,b«rg«r. Mü-I Zelt wenn 'fö'dirÄ jhn^ResiH, eine nour WÄt.,^» ^ .- -... ----«,«, v „ nalmlxt mu ? n . ,m ' t9 fffllmi iien Diresior der „Nord- lKdnnng mSgsich morstt. Ab« dann müsse die oeicklche Re-1 oo» m ,n r ^ aJI ® ,r i* s>kS Tampiers „Sein ft er" 6efmblidmi V,hn,^3«ümn" und machte ihm folgende Aus- ?>enmg Ihrige tun mit der TrnAsiül^nq dn <90 Personen 133 gerettet wurden." ' ‘»tmMrdw tUhrungen: Cm der dedeutunMollen (Shmhe t~r L» I inneren Reform. Nach allem, wns Mir hören, ^mmt Print Ällr diesen Fvrderun«ten der Zeit mit all'sein« Ein« Rede de» ungarischen Ministerpräsidenten. ^ vor bedeutungsvollen Stunde, in der die deutscl>e -Regiernnq dre Nvte an den Präsidenten Wilson in klaren und, ^ ^ ^ WWW w irru SKÖLSlJfcS 1 ^Ewrlet, muß das deutsche Volk in einmütiger Kraft und mtt Verständnis in jeder Richtung mtgegen. EmsäEmhnt zusammen stehen. Jedermann in Deutschland darf' ^s«e Note nur nach gewissenhafter Prüfung aller Möglichkeiten von ociien aller zuständigen Stellen beschlossen ,Nwrt«i ist. Wer etwa glaubt, daß dic Heeresleitung \ ' '' ‘ gkictKni ausschlaggelx-nden Anteil an der Antwort hätte MttscheLeitung Ixft von der Art der hier zu lösenden .. scyichtlichen dlusgabe nur eine unklare Vorstellung. Der Geist völli ger Ueberernltimmung der die gerne infamen Beratungen der mili S2SS "SSffi SLL'SÄSSÄL ML. ® .*» .S2! der flhffnr>r»IH«mW ^ 6 -LMänS fei der ungarische Standpunkt der aewi-sm bnü mit f ollem, was wir hören, kommt Prinz Mar ^/»n, 12. Oft (WTB.) Nach Mitteilung der Admftatttät mit inner Reg,:erring diesen Q™* »»«♦ «rr —j werden von den amerikanischen Truppen die firf> rm gn rt r t 1 - imtergegangenen Handelskreuzers „O tränt o" befanden. Truppen, bie sich an Bord des Wn-n„ en fartvleteuittS „Otronto" befanden. 33S. «chistk« 11 Öftrere unb 8i> ff « f ^ fugtet, bafs fte «trunken sind. D« Tamps« „lr a > h m i r . d« mit der „Otvauto" »usommenaestvsten ist. er. Ans dem Reiche. U von Standpunkt der gewesen, daß Ungarn nichts gegen ^ Der Amtsantritt Trirnborns it auf ^ derlin 13 Olt. ,AB., D« neue S ter überwältigenden Mehrheit des deutschen Lölkes darsttllt «mrRcMenmg dre- mcht..mir getragen ^t von der Mehrheit des I;m M S.Ä b rrr cSHi 1 /*™nen parre, welche ,a auf! ^ L p- WCL i'WB.) Ter neue Stacrtsfeftetär des L^Lnuwt^fandern d« diese Äehrheft selbst verkörpert, ^'d K 58Ä *Z£* m ™*> >« Herzegowina «bcrRitwri« Trrmborn trat am Freitag sein Amt mit d^ B^ fcta »«schaffen. Trod ^ tz. »r°«üm oder Ungarn ange. faübung iwr Beamtenschaft des Rei-^amts des Jmrms ^ Ententepresse an du sachliche Würdi- der Natvonchitäterifrage werde man bei den ^ UnterstaaEretär Tr. Lewald ft'jhrte den neuen Ebef ^ c,— /ts? ■■■*" - I FinedenSverlw-ndlnnaen b*n ^ mh ' J nt herzlichen Worten ein. Er verhehlte seine Sorge nickt nut RegierungSsystem die Beamtenschaft die ihres neuen Chefs entgegensieht, obwohl Pflichtgefühl um. Gehorsam immer dre Grundeigenschaften des deutschen Be deulfa^en Note .Achtung und Widersttebens. mit dem die E_^WD stnng der Neuordnuny unserer stimtlichen . - ___ 'ÖS Ä st«*w«» Ä ÄS ^sbt ist nicht zu verHennar, daß die Einsrclilt langsam Platz grein im f r j Grundlage des internationalen Rechts festge- Ausland, daß Deutschland ein mrderes/ und daß SfÜL **&?'' Sf Ic& L^ in dm GntentelLudern zur Geltuag is-. Es ist ab«- an J*r TKech«. auf bie stow-Ii,'..«. . . „ ... s .!_... JH 4,-en ^ ^ L ri Ä feta m’ w n an ^r die roxf| im beutfrfjen Volke schlum- ^ug-arns gerichteter Handlungen, welche ^ Lnnern eingeschrieben werde. """'.JE wettne» Lchcittar WrlfanS in lWer Erwartung Ent- ofarreicknfae Regierung einmal versprochen habe, sei heute -Staatssekretär ^rtmborn sagte in seiner Begrüßung-- gegensehen Irrung Ent- ^ Reoe^ Der .Ministerpräsident faß^e sich anges'ichtSder I cr einer hvchbewährten taSSaftKS ff- 1!®^*’ 6«sten die wft uns in vierjährigem I ^1?rn Oesterreich und der naturgenräß auftretenden Be- angesichts der Neuordnung des bisherigen Kamps beptnellosen Heftvrttums behaupteten, darf nicht glauben ln Ungarn, nxW* gewNmlich unter dem Sammelnamen ^ vollkommen zu würdigen wisse. AberO l^r Deutsche scn schwach geworden, weil ec abermalsVdie Hand ^/.o^limron zusam-mengefaßt wurden, dahin zu saminen ^ ^ vaterländischen Erwägungen alle Beden ehrlich zum Frieden bietet. So tvenig wie früher ^' - - - I daß es sick um 4 *v\m* im'i^vma i_ t... * .. > I Überbrucken wnrd^eu itn^» iUm s ».n me.? ^ &cuib Mm Frieden.aus Schwache, sondern rn der . daß weder der euren noch der anderen Mächtegruppe er Bedenken des ®e,jJt«3 möglich fein Um die Fortsetzung des Mordens bitten wft di! * ^ch ?m eine wirksame Geltendmachrmg der ergemm^E-: Überdrücken würden und.daß ihm'die Mitarbeit jedes cinÄnm UelM-zenming UT * Dntleidigungsinteressen der rmgarischen ,^n treuer PflichterfAlung gegenüber Kaiser und Reich lLebhafte Znstimmnng.1 6i«fei dürfr n^ ^ 2^ L - Er übrrnrhnrc s«n Ami in dies« Erwa« in wird. L^..l 5 ^Es- «wtfB 6 «fte mü> be -1 ^«HÄrmS jujc lUtflf jedem «j . w _ . . ._ *» v«m«den. 'das ilCWffc WtewKrÄ Mo« Harm ertimtm« «m drrl'rrcherifch-.« jmonnt tonten mifc* AftMkät «rschrmc «S notwendig, wansiistens bii Jra SS 21 f ££ l *L, l! Lewald dir oberen Br- tom wir aSxzmalb einen Friedensschritt unternommen. Wi bah gememsam« Kraft nnt« Ansschiltnng all« PrrsSnsi^ Dureaudrrektm Geh. Rrchimngsrat Ltrch die Bureau- ^ lDir .^ngt sind, datz -ÄsiK m-Kutreten^ Leid« sei die öffentlick« Mchlnng chZ """ der. t«gr«, enden.»ermcherungen w unserer staatlichen Ordmrng■ dnrckchrungm. Der Diüiistcrpräsident habe dem Zweifel i 1 wir überreuat sind, hfü I ©esettfäfce «ifeutteten. Leider fei die öffentliche Mestmng W beamte» dem neuen Ches vor. ." . 1 Die BaterkaiSspartei an den Reichskanzler An den Reichslanger hat die Deutsche Vater , d« srüsm: shstematisch bestrittenen Verträumt <^LMen Freunden ,md den Parteiführern ebenso wie d«>- r- .^ UK ^eunaie mal Mra ffl (ir kein Raum m--hr ae. i*"* f«, falls seine l B«fon auch nur im Hands-Partei daS nachstehende Telegramm gerichtet^ des **«1« <&jw* Wn Äjutfltf.L„«£ UNS durchms getei llldöge es mutig, stark und ent chloss«: I sutreren und habe die Krone ersucht, BerfucheU änderen'Staats-1 ^ugche. dem furchtbaren Kriege ein ^Eiche^ rn^siÄn ^rus^die dr««!»» mrs^den Schlachlnv^n .W-W-N Ga«,. Fnlius Mm7iä Präsenten Wilch» eine Antwort botl^ewrk^t- Und M Hause am heimatlichen H«d bisher bewährt hot. ' . - or . . - von welch'n Bown J-ukiuS WlassicSI ^E^crge des Präsidenten Wilson eine Antwort" voll aukerordent- ML>lentz erschenen fei. Der Mnist"rpräsident betonte Entgegenkommens ergehen lassen. Damit ist eine Babn LEL ^«tion i-vm politischen Traditionen gemäß betreten ^cdu: deup chc^Ncarernng vor Entschlüsse von mrgeheunr der Kwne nicht nur nicht lockern dürfe, sondern noch Hoheit dürfen überzeugt sein, daß fest« schmieden müsse.... btofe ' ****'"* LifS? 1 fÄ fc'Äf & <»* Wfnn« «f- iS£5“ -™ °"Uo- „Umfange - Laufinq zur Friedensfragc. ^ a V2.€ftt. Der „Nieuwe Rotterdamsche CoNranft" mefbrt Sta-'sbft^- a^ C »f , *® entraI ^lvork meldet, bat I ^nronnnencn Worten 'tvs" MinistewräsLvttkM ^ Lur ,tn <1 öm ch^kiner-iag lheologifthen Se-1 ^ Ansdruck gegeben wurde, daß WekerLe in fr"- Shat I ? 11c ?m V‘ ^ L «‘ zu errr I fern weck« ÄsRegierungSchef -mH watechin m L Bat«lands--Partei hurt« die lichung dieses Programms zu arbeittu. --Moirr-- ^- ^ Ans dem österreichische,, Abgeordnetenhaus im vollen Umfange erkennen und wür- vre große Aärfaabe, dein den t schm Volke in Ehren zu erringen, stellt sich die .. e, r ... . artci huiter die Reichsiegierunq Wir nlrP ^rr erl1 ^ Stunde uicht vorüb«gehen lassen ^genftnmnen der deutschen Regierung durch unsere Feinde 5-rne Wurdigimg sindet nnd Forderungen an uns gestellt SZ S m * Ersichrttn Bestand des Deutsch«,^ Reiches inFra^ ^ Ir l. ' eü u,n -r^llner^ag rm weologischert Se. r n - im ^ flte ^cherk anläßlich des 100 älnägen ™ R^be gehalten, worin er 'erftärtt K^sverhandlimgen dicht in der Näl)c seien, und daß M^^Lulafsen^wurde, daß ein Geist der R ' ^ Ein^rachegierfae' Haltur^^dn Ber- I bannteA bgeordne ten^ha u s der- bürwitten fag> er. werde den aufrichtigen 0strst der Gerechtigkeit lnnerpolftische Fragen. Im Laufe der Debatte d-merh-fwn. Frieden- wesentli/^ !°r -—«äää Srassia -7 fk in seinen Reden nicht «,7 f ^T’ «tat« An.stimn'der Feinde zerren wird. " FriedensL», seren- pochem Sie 'ver-1 Be r l i n, 1 TOIH (WTB.) Generalmajor Ullrich Hofs. m a N N ist zum Chef des Kfticgsmntes ernannt wordcu. Nr. 241 Zweites Blatt Glehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Montag. Oktober J9J8 Aus Stadt und Land. Gießen, den 14. Oktober 1918. Die Gesellschaft zur Errichtung eines deutschen Erfindungtz - Institute» hielt ScrmSLag und Sonntag hier in Gießen ihre Jahresversammlung ab. ^Lach einer Begrüßung der Mitglieder, die Samstag abend 8 Uhr im Fürstenhof stccktsnnd, hielt Geh. Medizinalrat Prof. Tr. Sommer nach einigen Eröffnnngsrvortcn von Prof. Dr. B e ch h 0 l d - Frankfurt einen längeren Vorwag. der die Ab sichten der Gesellschaft und den psychologischen Vorgang des Er rindens klar!egte. Ter Redner ging von der Psychologie aus und '.eigÄe das Entstehen der Erfrnderidee als Reaktion auf Wahrnehmungen eines Mißsllmdes. als Verneinung eines Störenden, als Verbesserungstendenz auf. Von der Wahrnehmung einer gegebenen Erscheinung richtet sich der Blick in die Zukunft. Ein Beroesserungseinfall löst. Assoziationsketten aus und das Wesend- liche des Erfinders besteht in einer freien Weiterbildung des Gedankens unter hartnäckigem Festhalten an der Grundidee. Er- findertalent ist eine elementare Eigenschaft, die selbst bei Primi tiven und geistig minderwertigen Menschen stark hervortritt. Bei einer Erfindung sind drei Punkte besonders zu beachten: 1. die Erftnderidee. 2. dve mechanische Form und technische Lösung. 3. die kaufmännische Verwertung. Es ist eine Seltenheit., daß ein Erfinder über alle drei Eigenschaften verfügt. Viele haben Einfälle ohne Lösungsmöglichveit, vielfach ist auch der Gedanke richtig, die Absicht der technischen Lösung aber undenkbar. Am seltensten verfügt der Erftrrder über kaufmännisches Talent zur Verwertung, wodurch chm viel Aerger entsteht und das typffche Mißtrauen des Erfinders seiner Umgebung gegenüber zu erklären ist. Aus alledem ist ein Studium der Ersnrderanlagen erforderlich. Hierzu gehört auch das Studium der geographischen Verteilung von Erfindern und die Familienfiorschrng, die vielfach wie der Zeppelin und Siemens wertvolle Aufschlüsse geben. Erfindergabe ist erblich und hat entschiedene Belichtungen zur Psychologie: sie ist ein außergewöhnli-cl-er Zustand, der sich auf 5—10 Prozent der Menschheit verteilt. Die Ausgabe einer Organisation des Erfindergeistes sind folgende: 1. Krittk der Erftnderidee, da die Idee oft falsch ist und der Erfinder Zeft, Mühe und Geld vergeblich verschwendet. 2. Technische Durchführung durch Modelle in einem organisierten Institut, Einrichtung von technischen Hilfs Mitteln zur Verfügung der Erfinder. 3. Verwertung der Erfindungen durch Fühlungnahme zur Industrie und Technik, die selbst durch Paterttbureaus oft nicht zustande kommt. 4. Be- urteiln >.g und Verbesserung der Rechtsverhältnisse der Erfinder, Patentschutz und Patentverbesserung. Ein großes Verdienst kann sich das Institut auch erwerben, indem es den Erfindern die Naivität der pekuniären Wirksamkeit ihrer Erfindung nimmt und damit eine Oekonomie der geistigen Kräfte erzielt. Wichtig erscheint ferner die Anlage einer Bibliothek, die Erftnderliteratur sammelt, damit Erkenntnisse über deren Arbeitsweise gewonnen werden können. Die Gesellschaft befaßt sich bereits mit all diesen Ausgaben, um der Errichtung des Erfindungs-Institutes vvrzuarbeiten, das für die Friedenswirtschaft höchste volkswirtschaftliche Bedeutung gewinnen Und das deutsche Volk im friedlichem Wettbewerb mit den anderen Nationen entschieden stärken wird. _ Und hierin liegt eine besondere nationale Aufgabe der Gesellschaft. (Fortsetzung folgt.) Der Wunsch nach wasserdichtem Schuhwerk drängt sich besonders lebhaft in dieser Zeft aus; denn der Sommer verläßt uns und der Herbst mit seiner Feuchtigkeit rückt heran. Mancher Vorsichtige hat darn agedacht, sich ein Paar derbe Stiefel oder ein kerniges Stück Leder zurückzulegen; aber nur die wenigsten haben „Beziehungen" und selbst die Vorausberechnungen der eifrigsten Hamster wirft die Tauer des Krieges über oen Haufen. Lkder gehört in erster Linie den kämpfenden Truppen: für die ZivilbevÄkerung ist jetzt schon eine empfindliche Lederknappheit ein getreten. Diese wird sich ständig verschärfen, und wird nach Friedensschluß noch Jahre hindurch anhalten. Deshalb hat bve Reichsregierung schon seit vielen Monaten eine dem Reichswirtschaftsamt unmittelbar unterstellte Kriegsorganisation eingerichtet, die nichts anderes zu tun hat, als Ersatzstoffe für Sohlen auszuptvben, bevor sie in den Verkehr gebracht werden. Das Wort „Ersatz" hört niemand gern: in diesem Falle darf man aber doch Vertrauen dazu haben. Tie emsige Arbeit der deutschen Technik hat einen Ausweg auch aus der Sohlennot gefunden. Es sind jetzt bereits Ersatzsohlen im Verkehr, die zwar nicht alle bequemen Eigenschaften hes Leders besitzen, aber in dem Wichtigsten, Wärme und Wasserdichtigkeit, den Ledersohlen nichts nachg?ben. Sperrholzsohlen (leichtes Holz und Lederabfälle) und Holz halb sohlen haben sich bereits in Stadt und Land gut bewährt; das heißt, wenn sie sachgemäß verarbeitet worden sind. Dieser Punkt ist so wichtig, daß die erwähnte Kriegsbehörde in Berlin sogar eine eigene Lehrwerkstätte für die Verarbeitungs- weise der Ersatzsohlen errichten mutzte, in der Schuhmacher aus allen Gegenden Deutsckllands. mit der Holzsohlen v erarbeitung vertraut gemacht haben. Sie haben in der Heimat die neuerworbenen Kenntnisse auch, an ihre Fachgenossen weitergvgeben. ,Nur Vertrauen gefaßt zu den Kriegs sohlen! Wer sie trägt, ist vor nassen und kalten Füßen sicher. * ** Amtliche Persvnalnach richten. Der G r 0 ß h e r- zog empfing am 12. Oft. zum Bortrag: den Staatsminister Dr. v. Ewald, den Generaladsutanren General der Kavallerie v. Hahn, den Vorstand des Kabinetts Wirkl. Geh. Rat v. Röm- held; außerdem den Oberstleutnant Joucmne. ** Freibank. Dienstag 15. Oktober werden von 2—4 Uhr die Nummern 1—40 beliefert. ** Butterversorgung. Infolge der immer noch ungenügenden Buttcrzuweisung seitens der Landes-Milch- und -Fctt- stellie ist ies nur möglich, in der laufenden Woche die Hälfte der Bezirke und zwar die Btezirke 1, 2, 3, 4, 5. und 7 zu beliefern. Bei den Firmen Driesch und Arnold kommt diese Woche Butter nicht zum Verkauf. ** Die flei schlosen Wochen. Vom Kriegsernährungsamt wird mit geteilt: Ta das Ergebnis der letzten Viehzählung gezeigt hat, daß bei stärkeren Eingriffen in den Rindviehbestand, der bis aus weiteres die Last der Fleischversorgung nahezu allein zu tragen haben wird, Gefahr für unsere künftige Fleisch-, Milch- und Fettversorgung bestehen würde, bleibt größte Sparsamkeit im Flei,chverbrauch geboten. Die fleischlosen Wochen sollen daher auch für dic Monate November, Dezember und Januar i.cib-halten n>er- den, doch ist nrit Rücksicht auf die Weihnacytsfen rage ihre Zahl auf drei, d. h. aslo je eine im Monat herabgesetzt worden. Sie entfallen auf die Wochen 18. bis 24. November, 16. bis 22. Dezember und 6. bis 12. Januar. Für rechtzeitige Fleischausgabe für dre Weibnachts- feiertage soll gesorgt werden. Tie Zulagen für Kranke und Schioer- vrbeiter tverden auch in den fleischlosen Wochen weiter gewährt. ** Die körperliche Entwicklun g der jüngsten Rekruten. ?luf verschiedene, in letzter Zeit laut gewordene Klagen daß die militärische Ausbildung ungünstig auf das Körpergewicht der im Sommer dieses Jahres eingestellten jungen Mannschaften einwircke, haben wir Erkundigungen bei der maßgebenden Stelle eingeholt. Diese hat uns daS Ergebnis der monatlichen Wiegungen im Korpsbezirk zur Verfügung gestellt. Danach haben an Gewicht zugenommen: im Monat Juli: 57,51 0/0, und zwar durchschnittlich 1,95 Kg., im Monat August: 65,40°/o, und zwar durchschnittlich 2,19 Kg.. Abgenommen haben: im Monat Juli: 26,22o/o, und ztoar durchschnittlich 1.44 Kg. im Monat August: 20.80o/o und zloar durchschnittlich 1.36 Kg. Bei 16,270/0 im Juli uw» 13.30o/o im August war das Körpergewicht das gleiche wie hei der Einstellung geblieben. Besonders bemerkenswert ist. daß im Monat Juli: 1 Mann 10,5 Kg., 2 Mann je 10,00 Kg., 1 Mann 9,5 Kg., im Monat Astgust: I Mann 11,5 Kg., 2 Mann je 11.00 KH.. 1 Mann 10,5 Kg. an Körpergewicht zugenommen haben. Landkreis Gießen. © rÜn , S ^ r ?i 13 - Ctt ^ « SWegSbegutn int Felde ff« I»mann genet im September durch Saks. scAververlomrdet in enMche Gesmigenschast. in cngwchen Lazocett am xö. September gestorben ist. ^rlhelm K reu der ist fürs Vaterland gefallen. 4 - n Pua>5er wurde er durch ernen Granatvolltveffer sofort ge- töLet. Auch er stand seit 1914 im Felde. Starkenburg uno Rheinhessen. .^.DienSheim, 13. Okt. Ein Akt kaum glaublicher Roheit Elmshaustn verübt. Dort hat man einer lebenden Kuh des Mllchhandlers Krndrnger ein großes Stück Fleisch E dem Huttervrertel herausgeschmtten. Das Tier mußte abgeschlachtet werden. .. Edierst a d t, 13. Okt. Zwischen Bierstadt und Igstadt entdeckte man auf einem Bier fuhrwerk unter zahlreichen kleinen fünf mächtige Fässer, die das Fleisch von mehreren geschlachteten Kühen enthielten. Herkunft und Ziel des Fuhrwerks, deften Fahrten schon seit langem ausgefallen waren, konnten noch nicht ermittelt werden. ' cidcnlchafMch« Lieb- mcbnts Sofa« zom Dctcrloruf er- ' sei" ganz« Wesen. Ich dar) stolz sein ans seme raten. Vies« Venmprsein lätzl mich «jen Zchmerz am seinen verlast leichter ertragen, dem ich bade dic seste Lnoerstcht. dofe sein ■»- erschütterlicher öloube an ein siegreiches Deutschland sich erfüllen wird, wenn »ater Dult opserbereit ao»d»rrt. lmmelmsos» kur sein Vaterldnd gefallen 19 Joni 19l6 Hessen Nassau. = kfu r ti ig. M., 13. Okt. Die Grippe tritt in den Post- und Telegraphenämtern so stark auf, daß der Betrieb eingeschränkt werden mußte. ^ochschulucrehrichten. ^..vrburg, 13. Okt. Nachdem der zium Rektor der Uni- verfttät ftir das Amtsjahr 1918/19 gewählte Direktor der chirur- Mschen Klinik, Geh. Rat Prof. Tr. König, dem an ihn ergangenen Ruf an die Universität zu Würzburg Folge geleistet hat, ist jetzt bet Direktor des pharmakologischen Instituts, Professor Dr. med August Gürber, zum Rektor gewählt wotden. — Dam zum Ab- terlunEvorsteher am chemischen Institut ernannterr Privatvozent Tr. W. Lttecker wurve der Titel außerordentlicher Professor verliehen. — Gestern mittag fand in üblicher feierlicher Weise in der Aula der Universität die endgülttge Immatrikulation der im Winterhalbjahr neu hinzu-g>eLonnu.:uen Studierenden statt. Ter seitherige Rektor Prof. Tr. theol. Heitmüller hielt vor der Verpflichtung eine längere Aussprache. — Auch in diesem Winterhalbjahr fällt der angesagte akademische Kursus zur Ausbildung von Duen- lehvern wegen mangelnder Beteiligung weg. splelplan der vereinigten Kranksutter Staüttheater Gyernhaur. Mittwoch 16. Okt., Borspr. v. Fritz Engel, gespr. v. Rob Daube. „Tannhäuser". Donnerstag 17., 61/2: Vvrspr. v. Fritz Engel, gespr. v. Jos. Gareis. „Turandott'. Hieraus: „Arkecchmo" Freitag 18., 7: Borspr. v. Fritz Engel, gespr. v. Carl Ebert. „Ri^ gvlettv . Loamstag 19., 61/2: Borspr. v. Fritz Engel, gespr. v Carl Ebert „Der Prophet". Sonntag 20., 3: „Das Dreimäderlhaus" 6hr: Borspr v. Fritz Engel, gespr. v. Jos. Gareis. „Turandot"' Vierans: „Arlecchino". Montag 21., 7y 2 : Borst, f. d. kriegsbeschäft Arbettersch. (Kein Karteirv-erk.) „Tie Entsnhrnng aus dem Serall" TrenLtag 22., 61/25: Borspr. v. Fritz Engel, gespr. v. Jos. Gareis.' „Aida . Mittwoch 23.: Geschlossen. Lchausplelhall». Mittwoch 16. Okt., 7: Borspr. v. Fritz Engel, gespr. 0. Max schreck. „Zwischenspiel". Donnerstag 17., 61/2: Borspr. v. Fritz Engel, gespr. v. Alfr. Auerbach. „Romoo ünd Julia". Freitag 18 7: Borspr. v. Fritz Engel, gespr. v. Jak. Feldhammer. Neu einstud ^Sappho". Samstag 19., 61/2: Borspr. v. Fritz Engel, gespr. v' Werner Kepich. „Nachtasyl". Sonntag 20., 31/2: „Im weißen Mßl". 7: Borspr. v. Fritz Engel, gespr. v. J^k. F^ldhan^ Zum 1. Mal. „Nur sechs Schüsseln". Montag 21., 7: „Sappho" Dunstag 22^, 7: Borspr. v. Fritz Engel, gespr. v. Werner Kepich „Nur sechs Schüsseln". Mittwoch 23., 7: „Ter G'wissenswurrn". VevrnLschtes. - Aus der Pfalz, 13. Okt. Der Preisrückgang aus dem Weinmostmarkt hält fortgesetzt an. BiÄe Wein Handlungen, die im stillen bereits große Verkäufe abgeschlossen hatten, haben durch den Preissturz, Hunderttausende von Mark verloren, da sie die Käufe wcht mehr rückgängig machen können. Der Preis eines Lägels (50 Liter) Most sank in knapp drei Tagen von 180 auf 90 bis 95 Mark, an einzelnen Stellen auf 60 Mark. * Bukarest, 9. Okt. (WTB. dttchtanttlich.) Heute abend entgleiste sWwesllich Craiova infolge einer Dammunter- spülung durch dnert wolkenbruchartigen Gewitterregen der D-Zug 2 Bukarest—Budapest, nachdem erst eine halbe Stunde vorher -ein anderer Zug die Stelle ungefährdet durchsabren hatte. Einige Wagen singen Feuer. Eine Anzahl Personcn ist üm- gelommen. mehrere wurden mehr oder weniger schwer verletzt. nere nach Abschluß der Kumpfe des 12. Oktober noch vom Feurde besetzt gehaltene Stellungsteile tvieder. Der Erste Gcneralauartiermeister Ludendorff. * * * Zur deutschen Antwortnote. c. r r J 14 ‘ In der „Morgenposv" liest man: Auch vre ^berile Heereslertung hüll unter den gegenndttigen Umständen setzmrg des Kampfes für aussichtslos und hat sich darum nnt .dem _ ersten Friedensschritt des Reichskanzlers, 'ON^rn auch mit unserer Antwortnote an Wilsoii einverstanden errlatt. Ac^r die Umyäude müsjeii nicht so bleiben )vie sie gegeu- wärttg snrd.» Noch stehen mr der Westftont Millionen tapferer, opferbereiter deutschlcr Männer, nochi gibt es im deutschen Vaterland noch inertere Millionen von Männern, die zu jedem Opfer bereit |mo falls der Feind dem Vaterland Unerträgliches und Unwür- mges zumuten würde. Wft wissen, daß wir Opfer bringen rnüssen. Aber ernrg rn dem Eni Muß, nicht solck>e Opfer zu bringen, die ihnr Mr das Leben und dre Ehre gehen würden, nnrd das deutsche Volk es zu verhrndern wissen, daß ihm solche Opfer auferlegt werden. Eine Organisation der nationalen Berteidisung. . . derlin, 13.^Okt. In Danzig, hat sich unter Beteilignna werter Kreise aus L-tadt und Provinz ein Ausschuß zur Orgaui- fatwn der nationalen Verteidigung gebildet. Rücktritt des Herrn von Berg. (WTB.) Ter „Reichsanzeiger/' veröffentlicht die Verleihung des Sterns der Komture des königlichen Hausordens von Hohcnzollern an den Kabinettsrat Wirklichen Geheinrett Rat von Berg und dessen Entbindung von seinem Amte, m das „B. T." erfahrt, ist zum Nachfolger des aus dem Amte geschiedenen Herrn v. Berg der frühere Staatssekretär Tr Clemens Delbrück als Chef des Zivilkabinetts ausersehen Dr Delbrück wurde bekanntlich am 22. Mai 1916 durch Dr. Helfferick von dem Posten eines Staatssekretärs des Innern abgelöst. Englisch-franeite wegen der angeblichen systkmcttischen Verwüstung bei unseren Rückwartsbewegungen in Nordftankreich nnaesetzt. Jede Stadt, die von den englischen und französischen! Geschützen rn einen Trümmerhaufen verwanLett worden ist, wird als von den deutschen Truppen verwüstet, gevlündert und in Brand gesteckt bezeichnet. Bon jedem Torf, das nach erbitterten Kämpfen! von den deutschen Truppen geräumt wird, soll Amerika wie dem ft an zö lisch en und englischen Volke die lleberzeugung beigebracht werden, es sei mutwlllig von den Deutschen verwüstet worden. Bon feindlichen Fliegerbomben gLrvffene Magazine und in Brand gefchol »ene Munftionsdepots bezeichnen in den Augen der itt London und Paris sitzenden „Berichterstatter" mit ihren Rauchsäulen die angeblich von uns in Brand gesteckten Orte. - Tie Verlogenheit, ja die Dummheit der Behauptung, daß unsere Soldaten nun .auf einmal anfangen sollten, ihre eigenen Quartiere in Brmrd zu stecken, kümmert dic Verfasse: wenig. Sie igio- rieren die Tatsache, daß Tausende von Franzosen, die ruhig uitter der deittschen Besetzung gelebt haben, nunmehr verzweiilungsvoll ^or dem Feuer der Geschütz-c ihrer „Besreiett^ aus den Städten Nordftankreichs nach Belgien illicksten. . ^5. muß wissen, daß diese Berichte glatt erfunden sind und, lediglich zu dem Zweck verbreitet werden, die KriegÄeidew, Maften aufs neue zu entfachen und, wemr ftgeud möglich, den Freden den wir anstreben, zu verhindere Tenn es ist wohl wahr, daß Städte wie St. Quentin, Cambrai, Touai und Laon sich in rauchende Trümmerhaufen verwandellen. Tie Verantwortung dafür tZ? kindlichen Flieger und Batterien, die seit Wochen dve,e Ortschaften mtt Granaten und Brandbomben belegen. .. Zn, diesem Gveuelseldzug gehört auä} die Erregung über dre Versenkung eines japanische und eines englischen Passamer- , ^ ^ größter Anstrengung von den serMichen Te- legraphen-Agenturen geschürt wird. So sehr auch der Tod am Kriege nicht beteiligter Zivilisten bedauett werden muß, so muh doch gegenubQ der feindlichen Pressemache betont werden, daß für ein U-Boot ern.Unterschied zwischen einem Passagierdampfer und eineni Transportschiff iinnisögllich i) I. Geiuru so wie es dem englischen Flieger unmöglich ist, zu unterscheiden, ob seine Bomben in Brugg e^peiits^ic Loldaten oder belgische Bürger töten. Nur bei dm rntmer yäuftgTr 'weidenden Bombardierung offener deutsche: Städte so gut wie sicher sein, daß er lediglich die Zrvrlbepollerung tötet und verwi'.ndet. Der Kampf in Sibirien. 13. Okt. (Reuter.) Die von Blago- westjchensk koirnnenden Truppen Semenows haben 'in Knchlewv ihre Verbindung mit den von Chabarowsk heranruckenden i apanischen Truppen hergestellt. Der ae- ^lagene Fernd flieht längs des Zee-Flusses nordwärts. 1500 Magyaren, die versucht hatten, nach der Mandschurei zu entkommen, sind gefangen gerwmmen worden. ™ - bistnbahnkatastrophe in Ungarn. l 3 ' 5I t . 23ie be ™ T. berichtet wird, ist ungarischen Blattern zufolge Freitag nacht der Bukarester Mlzug in der Nähe ^ , (Olt) entgleist, wobei mehrere Wagen inj den Flutz stürzten. ^Ueber 100 Passagiere fanden den Tod, 200 Palsagiere ettttttn schwere Verletzungen., Die Ursache dieser Kata- sttophe i.st offenbar auf starke Regengüsse in Rumänien zuruckzu- hinten, bte ein ftorfeg AnschwÄlen des Oltflnsses Mr Folre Wasieritandes war das Geleise unterwaschen Dm Lokomotivführer Smrnte rn der Dunkelheit die drohende Gefahr nutzt wahrnehweu und fuhr mit Volldampf weiter. Letzte rL^ebrichten. Dev neueste ^cricftt dev Heeresleitung (WTB.) Großes Hauptguartier. 14. Oktober. (Amllich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Vorstöße des Gegners gegen die Kmurlfrvnt be Äen'eits Douai wurden ubgewiesen. Der Feind, der vorübergehend in Aubigny-au-Bac eindrang, wurde im Gegenstoß wieder hinausgeworfen. sttordöstlich von Cambrai find stärkere englische Angriffe zwischen Boucham und Haspres gescheitert. Siwlich von Solesmes säuberten wir rm aus den letzten Kämpfen noch verbliebenes Englätidernest. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Nördlich der Oise wurden erneute Angriffe der Franzosen bei und südlich von Aisonville'abgewiesen. Nördlich von Laon und an der Aisne stehen wir in u nseren neuen Stellungen. Die erfolgreichen Kämpfe der letzten Tage am Chnnin des Dames und in den Stellungen an der Suippes vor denen der Feind in fast täglich wiederholtem, vergeh lichem Ansturm schwere Verluste erlitt, haben hier ebenso wie auf dem Schlachtfelde der Champagne die glatte Durchführung der Bewegungen ermöglicht. Heeresgruppe Gallwitz. Beiderseits der Maas keine größeren Kampfhandlungen. In erfolgreichen Angriffsunternchumngrn nahmen wir Lei- Zeichnet 9. Kriegsanleihe bei der Bank für Handel und Industrie Niederlassung Gießen in GieOen, Jo Hanne s s\r. 1 - Ecke Neuenweg Amtlicher Teil. Bekanntmachung. Betr.: Bewirtschaftung her Runkelrüben. Durch die Verordnung des Herrn Reic^kanzlers vom 9. Mär» l. Js. ist der Erzeuger-Höchstpreis für Runkelrüben (Dickwurz) cmf Mk. 1,50 je Zentner festgesetzt worden. Mit Ermäc^iaung der Reichsstelle für Gemüse und Ob!t haben wir eine Lieferungs- Prämie von 50 Pfennigen je Zentner für alle Runkelrüben willigt, die bis zum 31. Oktober l. Js. an uns geliefert werden Wir bringen dies hiernrit zur Kenrrttris der Beteiligten. M a i n z, den 12. Oktober 1918. 7737c Hessische Landesgemüsestelly. Verwaltungsnbteilrrng. Der Vorsitzende: Werner, Reg.-Rhrt. Buchhold 20.— ML, Frl. Dkk.. Frau Frieda Haverkorn 6.— Mark. Frl. Luise Werner 4,— ML. Pwf. Dr. Trapp ^00.-7- Mk., Karl Oe streich- Reiskirchen 5.— ML. Frau Möhl 6,— ML. Otto Frohnhäuser 12,— Mk., Land- gerichtSdirekwr Koch 10.— ML. Dr. W 6.— ML. Oberbahnass. a. D. Wolf 6.— ML. Postdirektor i. R. Mtsert 12,— Mk , Prof. Dr Wiener-Chicago 100,— Mark K. 100,— ML Gödel und Appel 30.— ML Aua. Schwan 30 — Mk.. Frau Rechtsamv. Engisch 6.— ML. Zwu Obersteuerrat Engisch 6.— ML, Frau Iah. Kurz 100.— ML, Walter Corvrnus 6,— ML, Dr Meyerhaff 12.— ML. Hch. Böller 10.— Mk.. F. Sch. 5— Mk, Fvau S^gel 6.— ML. Ingenieur Koch 100,— Mk.. Bertold Kühne 3 Paar Hosenträger, 3 Portemonnaies, Lidwrg Rasenthal 20.— ML, F. S. 10.— ML, Frau Ghrt. Stvmg 20.— ML. N. N. 250.— ML. Bäcker Peter Pfeiffer 6,— Mk.. Landgerichtsrat Neuenhagen 10.— Mk.. Dr. W. Lejerme und Frau 6,— Mk.. Frau Pvif- Wmkler 10.— ML. Fvau Dr. Hahn 10.— ML. urdgerichrsrat Marx 6.— ML. Frl. Henny Dr-Arür. Jm Liebig 6,— ML. Pros. D. Schm» 8 — Ä'ÄWÄ-'t SK. 12 - TOT. Gg- Giegling 6— Mk. Wilh, ~ M/.. Frvu Dr. Stuhl 12,— Mk.. Familie J?“ W> Dimer 12,- Mark. N. N. 750.— Mk., Carl SchtoMb 18 — Mk ®»f- Stark 18-3Ät #»f. 20- Mk..' Pros, Dr. von Jaschke 100,— Mk. Prof Dr Lorn Mk.. Cerrl 6,- Mk. Larl VtLlrr 6,-Ml! fc, J Wi«m Zimmer 20.- Zteuder 6— Mk., © 8 . Mootz 6-7 E. 5mu Dr. Statt 6,- Mk.. Robert Im- hrns» 30,— Mk., Aug, Kern 6.— Mk.. Lehrer Loseob InUiLr'porP*" fiermine Svamer 200^— Mk. Postsekr. Sehrt 12,— Mk, Dies. t auun ( £? c - Mk. Frm, L. Otto Wwe. Gartnererbesitzer E. Rieder 10.- Mk.. Gebr. Stamm 18.— Mk. JulruL Siesel 10,— ML, Frau Kreisgeometer Dietrich 6.— Mk Pbil Wmrner 6 — M-rk S und «l f 5A ror^IwoSÄ 4« 26,— Mk.. L. Lchüßler 30.— Mk. cwr Karl 6 — mför PZ Pros. Messer 20!- 2£"2> Ff" Bau rat Gerbe! 10,- 8 ? #vsr ä & Prof. W. Mittermcner 6.— Mk. Kübel 12 — Mk Krau M Bruel 6.- ML. Nob^' ~ U m Landgerichtsdireklor Prätorius 12 — n. Kck 50.- Mk.. Frau Job. Weeg 18— S E- Frische Buchhandlung 12,— Mk Kourab ®4mtbt 6^- M? Reichsbankdir. Müller 6,— Mark. Frau Hauptm. Locher 6.— Mk. I W Kurr 10^ Mk ^ XXai G '~ Mk.. Lrisermag^in /y/\/w\/\A/v/\/ b) Bei dem Postscheckkonto: (Korf iPirfthvm TT fi . ... tfI>V ff ffin mnu iilitv XA Jako Prof ,-- --- -, o,- Irof. BerÄuys 18,— Mk.. Jul. Bach 100.— ^arr. Steuerinsp. Pitz 6— ML. Prof. Kalbfleisch 12.- m.. I. £>ai.H 6.- Mk, Prof. Dr. Eck 6.- Mk Hrh. Hochstatter 12.— ML. Fnedr. Bang 6,— ML Verlag Gustao Schmidt 6.— Mk.. £>. Hettler 24,— Ma^ Dr. Phil Krämer 6— Mk.. Prof. Engel 10,— Mark. F^. Kraatz 10 — ML. Frau Johanna Wieder — ML, Frau Dr. Hamru 6,— Mk., Gustav Schmidt ML. Kate Dominik 6,— Mk., Th. Haubach 24 — Mark. Karl Ott 2- Mk.. I. Pfeffer 60 — ML. P^of. c) Bei der Mitteldeutschen Crüxitbank- Kommerr^rrat Roll lOOO.- Ml. Gehcimrvt Stmhl 7V,’ 1000 - ML, Fabrikant 7 3 — Kommerzienrat Heichelheim 1000.— Mk., Prof. Henneberg 30.- Mk Kommerrien- rat Gail 100.— Mk.. Adolf Fischer 100- ML Qtän Naumann 12,— Mk., Robert Mllller iS.— Mk ^- hermrat Sommer 2X— ML., Oscar Lipper 50.- Mk 15,— Mk.. Oberbürgermeister Keller 50 — Mk' grau Kommerzienrat Hetzligenstaedt 200,— Mk Frau Mark Prof. Dr. Weriier-^Butzb '.ch 100.— Mk. 6) Bei der Bank für Handel und Industrie: Fr. Hel. Aßmann 6.— Mk. nncvwT ielhaus - Bahnhofstrasse 34 ~~ 1 ■ = ===^ - g Orchestarleitung: Herr Konzertmeister R. Müller. ^ Heut© Montag das neue Programm: M PORTEN in ilirem neuesten Filmsolaanspiel DleAugenderSchwester und das hervorra gende Beiprogramm. Bereiten Sie sich vor: nur Mittwoch bis in kl. Freitag da8 hervorragende Meisterwerk Das Geschlecht der Schelme (ii. Teil) nach dem weltberühmten Roman von Fedor v. Zobeltitz. zum Aussticken mit den dazu passenden ten Filzsohlen in großer Auswahl niiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiHii] Wer reist in nächster Zeit nach Brüssel und nimmt ein Paket mit? 5T*® Amtsrichter Honroth. Ost'Anlaae 30. 7743 üiHiiiiiiiimiiiiiimiiiiiiHiiiiiiiiiiiiiiini Emus. KichkiigchWklriu! Beginn der Proben am Dienstag den 16. Okkober, abends 8 Uhr, . rm HohanneSsaal. Um -ahlretcheS Erscheiueu bittet dringend 78908 Der Borsta»d. ——— -— _ ippcnmio. ^leßener Haussrauen-Berein b®? bÄ 6 en Weissbrauts 6cain fi n c ‘ 1 j’« a “»* DienMta&r ^ n . 13 ;.Cft„ vorm, «egen 9 Ubr. rci ... .. okr Ranipe der Etlgutabsertiauna s^^* r< !§ e ' klegenüder vom Felsen?eüer^ Sollte das Sfrniit nicht rechtzeitig eintreffen. so wird ^es Montag nachmittag e nen^ S«S& 1 ui bet Geschäftsstelle, Blockstraße 5, bekanmgegebew ° " dreis: 8»50 Mark der Zentner 7712c M'! P^ZTAWüfi."iT R^ortv^HeLS. mm Haben Sie Reparaturen an ■M Scfiufien, Pantoffeln, Pferdegeschirr, Segeltuch usw. dann kaufen Sie sich sofort diese Hand-Näh-Ahle Marke: mit der Sie alles Zerrissene mühelos, schnell und dauerhaft wiederherstellen können Preis mit komplettem Zubehör, wie Schuhnähgarn, Wachs, Pech usw nur Mk T fin c- . . aber, denn das Material wird Immer knapper und dadurch die Preise höher. Noch sind die Vorräm'grot Der Unterricht ist für jedermann kostenlos, der Eintritt frei — Bei Nichtgefallen Umtausch bereitwilligst gestattet. = Die Vorführungen finden statt: Wochentags von 8 bis I und von 2 bis 7 Uhr Sonntags von 11 bis I Uhr. ' Äg'd'it* e U rnzirri h ehÄlVNÄk , h ^ '“i”'?'" 50 —»——*»* «"fachen Hand- emsig richtigen Hand-Näh-Ahle imstande, sich alle Ausbesserungen selbst herausteilen. Gießen, Mäusburg 1. 7494« Hauptgeschäft: Duisburg, Am Buchenbaum 23, Fernsprecher 1465, Inhaber: A. Huengsberg. A«O Statt unt tan 6 . Gießen, den 14.Oktober 1918. Warnung v»r Ankauf und Verwendung gefälschter Schuhbedarfsscheine. Um den Überhauduchnieuden Mischungen von SchuhbedarfK- ichnuen erttgsegeuzuwirfen. plant die Reichsstelle für Schuhver- sorguug die focrau^gabe neuer Sdni bbebürssscheint)o tbm de, die öbnltd) wie Wertpapiere gegen Nachahnruugen gesichert sind, und dre nur Vvu ihr vertrieben tuerben. Ms die Aufgabe dieses <^ch«ne erfolgt, lind Maßnahmen zu einer verschärften Kontrolle SScdylrr befütbltcbett Scbuhbedarfsscbeme getroffen. Tie Behördeil sind angewiesen, darauf zu dringen, dag Schuhhändler und Pvrlzei.vrMne besser als bisher über die Kennzeichen der ge- tälscUen S6)eine unterrichtet, zu genauer Prüfung aller ihnen zu (vcstcht kommenden Scheine ungehalten und verpflichtet werden, m zroerfelhaften Fallen stets Nachfrage bei der Ausftrtig trug s stelle zu halten. damit. diese an Hand der Personakkarten über die ^chihnt des Scheines Austtnrft erteilt. SeliuhivarenHändler, die 'gefäl.chte Scheine annehmen. setzen sich der Gefahr strenger De- stvafnng arfssüiein ist nur für ihren persönlichen Gebrauch Ire stimmt. Eine Ueborlassung von Schuhbedarssscheinen an dritte Personen, dann! diese für sich auf den Schuhbedarfsfchem Schuh- waren erwerben, ist verboten und strafbar. Auch hiervor wird dringerü) gewanrt! * ** Die Aus Zahlung der Fa milienunter ft ützun- gen an die Awuchörigen der zum Heeresdienst Eingernfeuech für 16.—31. Oktober 1918 findet vom 15.—17. Oktober statt. Siehe Anzeige. ** Die Besitzer von Obstbau men der Gemarkung jGiesten werven hiermit /nrfgefordert. zur Bekämpfung der Obst-- bannifchädlrnge sämtlühe Obstbäume ms Mitte Noventber gehörig abkratzen und mit Kalkmilch (gelöschten Kalk, der mit viel Wasser verrülirt ist) bestreichen pi lassen. ** Bon der Großh. Handelskammer in (Resten tcrurde Matthäus S el ze r in Gießen, zur Zeft Abteilungsvorstand bei der stellv. Intendantur 18. A.-K-, als beeidigter Äfentlichell Bücherrevisor angesteM. ** Gieß euer Hausfrauen-Verein. Voraussichtlich kann der Verein Dienstag, vormittags gegen 9 Uhr mit der Abgabe des bestellten Weißkrautes beginnen. Es wird so Mel Kraut eintrcfseu, deß alle Besteller vollauf beliefert werden können. Die Abgabe muß sich über mehrere Auge erstrecken. Näheres wird durch Anschlag in der Geschäftsstelle. Pl-vckstr. 5, bekannt gemackch ** Aus dem Stadttheaterbureau. Wegen erneuter Krankheitsfälle im Personal mußten die Vorstellungen für nächsten Sonntag geändert werden. Es werden an diesem Tage statt der angekündigten Stücke gegeben: abeirds „Auualise", historisches Lustspiel von Hermann Hcrsch, und nachmittags „Das Nürnberaisch Ei". ** Lichtspielhaus, Bahubvfstr. 34. Unter Orchesterbo- gleituug von Konzertmeister R. Müller tritt heute im neuen Programm Rosa Porten in ihrem Filmschnffpiel „Tie Augen der Schwester" auf. Nebenher wird ein autes Beiprogramm gegeben. Von Mittwoch bis Freftag einschließlich wird „Das Geschlecht der Schelme" (2. Teil) nach dem Roman von Feodor v. Zobeltttz auf- zeführt. Landkreis Gießen. D au bringen, 14. Okt. Die Gemeinde bewilligte für die Neunte Kriegsanleihe 150000 Mark. Kreis Büdingen. # Bingenheim, 14. Okt. In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag wirrde bei t>em Metzger .Heinrich Münch ein gebrochen. Tie Diebe stahlen Speck, Wäsche und ein Fahrrad nt. Echzell, 11. Okt. Wegen hervorragender Tapferkeit bei einem erfolgreich durchgeführten Patrouillemnttcrnehmen erhielt Mutttier Hermann Kühler. Sohn der Plnlipp Köhler Witwe, das Eiserne Kreuz zweiter Klasse. # Langenbergheim, 14. Okt. Die Hessische Tapferkeits- Medaille erhiell der Dragoner Peter Qua uz. — Boben- hausen. Nack- 16mvnatig>rr tteuer Michtersüllnng starb den Heldentod der Füsilier Albert Rödlingll., Inhaber des Eisernen Kreuzes irrtb der Hessischm "xipferkeitsnirpaille. — Rodenbach. In einem Lazarett in Bad-^Nauheim starb der Schütze Wilhelm Strebert. Enzheim. Nach vierjähriger treuer Psliichltcrsülluug stmb aus dein Felde der Ehre der ©cfretbc Wilhelm Günther, Inhaber des Eisernen Kreuzes und dar Hessischen Tapfeükeitsniedaille. — Aulen -Die ba ch. Das Eiserne Kreuz erhllll der Landsturmmann Friedrich Heck. — Rohrbach. Das Eiserne Kreuz erhielt der Jäger Siegfried Stern. — Schwickartshausen. Das Eiserne Kreuz erhiell der Mili- tär-KrMtkenwärter.Heinrich Vvnderheidt. — Ortenberg. Tos Eiserne KreiA 1. Klch se erhielt der Oberarzt Werner Pröhl. — Bleichen Vach Ten Heldentod starb der Grenadier Hciirrich Krämer. — Echzell. Das Eiserne Kreuz erhiell der Musketier Hermann Köhler. na. Nidda, 11. Okt. Musketier Karl Hansel von Nidda, kürzlich mit der Hessischen fferttitsmedaille ausgezeichnet, erhielt nun auch am 27. September das Eiserne Kreuz 2. Klasse. — Dem Musketier Rudolf Widdersheim von Borsdvrf, z. Zt. durch seine im Felde erlittene Verwundung im Ersatz-Bataillon, wurde das Eiserne Kreuz 2. Masse verliehen. — Ersatz-Reservist Otto Nühl aus Koht«n erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse, NLchsxuu' er vor kurzer Zeit mit der Hessischen TapferSeitsmedaille aussen zeichnet loorden war. Kreis Lauterbach. # Freiensteinau. 14. Oft. Schul Verwalter Hans Mangold wurde zum Leutnant d. R. befördert. Kreis Schotten. # Ober-Lais, 14. .Oft. Nach fast dreijähriger treuer Pflichte^ullung starb den Ehventod Friedrich Hähmel, Inhaber des Eisernen Kreuzes und der Hessischen Tapferkeitsmedaille. — Sichenhausen. Das (SHf^nie Kreuz ethictt Lehrer Bernhard. Unteroffizier. — Gedern. In englische Gefangenschaft kam Lehrer List. — Wingershausen. Die Hessische Tapferkeitsmedaille erhiell der Ärndsturmmann Theodor Linker. — Schotten. Das Eiserne Kreuz, frülier Badische Tapferkeitsmedaille, erhiel. der Gefreite Ludwig Stern. KrciS Friedberg. oa. Friedberg 11. Oft. Grenadier Hermann Gabler aus Friedberg wurde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Das Hessische Kriegsehrenzeickien besitzt er bereits. — Philipp Fauerbach aus Klein-Karben erhielt das Eiserne Kreuz. # Holzhausen, 14. Okt. In einem Feldlazarett starb Karl Gondols. — Friedberg. Nach tnatefter PftichtersÄ- lung starb den Heldentod der Musfetllr Paul S e l i g m a n n. Ge- ftcnter Heinttch Th vmas und Landsturnrmann Geißler er- tnelten das Eiserne Kreuz. — Groß-Karben. Die Hessische Tapserfntsmedaille erhielt der Landstnrmnrann Lanz. — Njeder-W öllsta dt. Nach fast vierjäl)riger treuer Pflichterfüllung starb den HeldenttH der Feldhllfs-Veterinär Hermann Klein, Inhaber des Eisernen KreuAes und der Hessischen Kriegsverdienstmedaille. — Klein-Karben.' Das Eiserne Kreuz erhielt Philipp F a u e r b a 'ch. Kreis Wetzlar. Wa. Steindvrf, 11. Oft. Durch einen Unfall bei seiner Berufsarbeit geriet der 17jahrige Rangierer Heinrich Heiland von hier am Dienstag vormittag auf dem HüttenbahNhof der Sophienlchtte bei dem Ankuvpeln von Wagen zwischen die Puffer und wurde hierbei rm Becken und Unterleib so schwer gequetscht, daß nach 1h2stündig>em Leiden der Tod eintrat. Veften-Nassau. " Frankfurt a. M., 12. Okt. Inder vergangenen NactL rwachen Diebe in das Opttfck>e Geschäft von Schlesicky-Slröh- l e in am Kaisecplatz ein und erbeuteten Ferngläser, Lorgnetten n. dgl. int Werte von 25—30 000 Mark. Da die Einbrecher di« wertvollsten Sachen unberührt ließen, sondern planlos raubten, konttnen Fachleute vermutlich nicht in Frage. --- Frankfurt a. M., 13. Okt. Die organisierten Bapk- beamten in Hessen-Nassau, Hessen, Württemberg. Baden., Elsaß- Lothringen und der Pfalz haben auf einer hier stattgefnndenett Tagimg bcsäMsen, den Banken, Banksirmen und Kreditgenosien- schaften Südwestdeulsckstands Mindestforderungen zur Verbesserung jhrer wirtschaftlichen Lage zu überreichen Sie forbern Erhöhung der festen Gelstilter, Gewährung von Kind-erzulagen, Erhölyimg der Teuerungszuschüsse, Zahlung einmaliger An schaffungsbeihilfen und Bezahlung der ULberstunden. Die Franl furter Bankbeantten.schaft hat diese Forderungen in einer Samstag abend er-solgten Kundgebung zu den eigenen gemacht und beschlossen, diese Forderungen unter allen Umständen durchz'uDrücken und selbst gegebenenfalls vor dem Mußersten t— passiver Resistenz und Streik — nicht zurückzuschvecken. = Kassel, 13. Ott. 600 Einwohner tourbea in einem Massenprozeß wegen verbotener Hausschlachttm-g von der Strafkammer als BerufungZinstmrz kostenlos freigefpvochen. Tie An geklagten hatten ihre Schweine im Nachbarort Harleshausen schlachten lassen, ohne dazu die Genehmigung! eingeholl zu haben. 'Dafür hatten sie Strafmandate über je 60 bis 1500 Mafk erhalten. Sie machten vor Gericht geltend, sie hätten schlachten .müssen, iun leben zn können. Im städtisch"n Schlachthaus zu Kassel hatten sie aber wegen Ueberfüllung rricht sck-lachttn können. hl Marburg, 13. Ott. Neue Hüchftprrise für Obst sind für den Kreis Marburg festgesetzt worden. Danach darf von jetzt an ein Pfund Tafelobst höchstens 45 Pfg., ein Pfand WirtfchaftSvbsr höchstens 20 Pfa. kosten. ch. Vom Mittelrhein, 13. Ott. Ter Schiffsverkehr ist rege, denn er kann bei günstigem Wasserstand durchgeführt werden, wenn auch auf der oberen Strecke Rücksicht mit der Lade-- fähigstüt erforderlich ist. Tie Fvachtsätze betrugst für die Tonne Ladung von der Ruhr nach dem Mittel- und Oberrhein 2,50 bis 3,50 Mk., vom' M)ein-Herll«k-Kanal xrus 50 Pf. mehr, die Schlepp- löchuk nach Mainz imd Mannl)eim 2,40 bis 2,70 Mf. Ter Tal- Verkehr in Erzen, Schüvergut, Kali. Schnittholz, Zement war rege, auch nach Holland, wobei die Frachtsätze für die Tonne Pom Mittel- und Oberrhein aus nach dem Niederrhem 1,60 bis 4,10 Mk., nach Holland «M>tterL»ams> 1.80 bis 3,60 Gülden betrugen. Ans dem Main wurde Gerste rn ziemlichen Mengen talwärts verfrachtet. vermischte». ch. Aus der Rheilnpfalz, 10. Ott. Ta man in deck letzten Tagen so viel über den Rückgang der Mostpreise in der Rheinpfalz gelesen hat, so wird nran begveistn, daß vor aller die Spekulation sich dieses Falles pi bemächtigen suchte. Aus Baden, Hessen und Preußen haben sich in dem Weinbau gemai'- kungen der Rheinpfalz die Weinkommissionäre eingestellt, die billigen Most aufkaufen wollten um so ein Geschäft zu machen, da sie überzeugt sind, daß fccr Mein binnen kurzem wieder erheblfit>, im Preise in die Höhe gchen wird. Sogar aus Baden wo t«ch Höchstpreise bcstehOi, sind die Kaufliebhaber m der Rheinpfalz crK?icnen. voraussichtlich werden die Weinpreise bei der unter diesen Umständen gesteigerten Nachfrage wieder schneller anziehcn, als die politisch; Lage so well ist, daß diese die Festlegung nach dieser oder jener ©eiie bewirken kann. Auf jeden Fall ist das Verkaufsgesck>äst seltnesl ins Stocken gekommen, der Handel hält zurück, die Winzergenossenschaften legen den Wein ihrer Mitglieder ein und ebenso die Winzer, die eigene Keller besitzen. s )7Uci rechnet eben aus andere Verhälttnsse, sobald sich in politischer Richtung sichere Ausblicke ergeben. Die Winzer, die verkaufen müssen, g'ben die 40 Liter zu 80—100—150 Vllrrf ab, ebenso ist gekelterter Most zu 3000—4000 Mark die 1000 Liter verkauft worden. Damll stehen die Preise für den Wemmost well hinter' denen für RottTwst zurück. Tie alten Weine aber werden zu beit alten Preisen verkauft. So hat die MllllärbeWrde wieder größere Posten abgcrufen. verwandte von Angehörigen d.5. ttompagnie 3n?.4te253. Für die ihnen anläßlich ihrer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten danken herzlich Wachtmeister Paul Tenniger und Frau Luise geb. Welcker. Breitenbach am Herzberg. Sam für handelundJnduskk (varmstadter Bank) Aktienkapital und Reserven \92 Millionen Mark Niederlassung Gießen Johannerstratze Nr. 1 - Lcke Neuenweg-Neuenbäiie Hrgründet im Jahre 1853 Niederlassungen an etwa 75 Plätzen ventschlanär An- und verkauf von Wertpapieren, Seldsorten usw. Eröffnung von Scheck- und laufenden Rechnungen. 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Die Landsmannschaft Darmstadtia. Gießen, den 14. Oktober 1918. 7747 «« A . m ^- September fiel durch Brustschuß an der Spitze seiner Kompagnie W und e Neff n e g gC ICbter ' hoffnun £ svoller ältester Sohn, unser lieber Bruder,^e! Heinrich Fillmann Leutnant der Res. und Kompagnie-Führer in einem bayr. Inf.-Rezt Inhaber d« re^r r 7 eS H' “• K 'T e ’ des M'-'it-verdiL-s,ordens mit Kronc unl Schwertern, des Hessischen Kreuzes in Eisen, des Ritterkreuzes II. Klasse, des Sachsen-Ernest Hausordens, der Hessischen Tapferkeitsmedaille und des Verwundetenabzeichens nacli eben vollendetem 23. Lebensjahre, nachdem er vor mehreren Wochen nach seiner dritten Verwundung mit derselben Begeisterung wieder in’s Feld gezogen Fahnen'eihr ^ 10 ^ Augusttagen 19,4als junger Kriegsfreiwilliger zu den fremd?Erde WUnSChe entsprechend, bestatteten ihn »reue Kameraden in In tiefer Trauer im Namen der Hinterbliebenen: Generaldirektor Fillmann und Frau Marie geb. Junker Albert Fillmann, Unteroffizier und Offz.Aspirant im 1. bayr. Pionier-Batl., z. Z. im Felde. Kahla i. Th., Lieh (Oberhessen), Hofheim (Taunus), Gießen, 14. Oktober 1918. 772671 Gott; dem Allmächtigen hat es gefallen, nach kurzer, schwerer Krankheit unsere innigstgeliebte, herzensgute Schwester, Schwägerin, Tante und Patin Krankenschwester Elisabeth Schäfer im 48. Lebensjahre nach 30 jähriger aufopfernder, treuer Pflichterfüllung den 9. Oktober, nachts 12 Uhr, zu Gross- Umstadt in die Ewigkeit abzurufen. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie W. Schäfer Witwe Familie H. Schäfer Familie L. Schäfer Familie Joh. Schält Familie W. Fink nebst allen Angehörigen. Die Beerdigung findet Dienstag den 15. Oktober, um 3 Uhr, in Alten-Buseck statt. 7741 Bekanntmachung Infolge der immer noch mangelhaften Butterzuweisung kennen nir die Woche vom 4 4. bis 20. d. MS. nur die rllckitandraen Bezirke 4, 2 ,3. 4. 5 und 7 in der bestimmten Welfe die Buuer gegen Abgabe der Butlermarken Nr.44 abholeck. Die AuSweiSkarle ist mttzubrtngen. Die Buttermarken einschlietzlich der auf der Vorderseite gestempelten Marken für die 42. Woche können erst bet weiterer Butterzuweifuna beliefert werden. Gtehen, den 12. Oktober 1918. 77306 Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). Alten-Buseck, 14. Oktober 1918. Bekanntmachung Die Bestver von Ob :bäumen der Gemarkung Gieflen werden hiermit aufgefordert, zur Bekämpfung der Obstbaum,chndlinge sämtliche Obübaume bis Mine November gehörig abfrnuen »nd mit Kalkmilch «gelöschtem Kalk, der mit viel Wasser verrührt ist» bestreichen zu lassen. Gtehen, den 9. Oktober 1918. 77286 Der Oberbürgermeister. I. B.: Grünewald. 8ta.it besonderer Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere innigstgeliebte Tochter und Schwester Mariechen Erb im 26 Lebensjahre zu sich zu rufen. In tiefer Trauer: Familie Erb. Häuser-Hof bei Ober- Widdersheim, 13. Okt. 1918. Die Beerdigung findet statt; Montag den 14. Oktober 1918, nachmittags 3 Uhr. Bekanntmachung Die Auszahlung der Familienunlersttttzungen an die ^Mrigen der -um Heeresdienst Eingerittenen für 16.—3L Oktober 1918 findet statt: An diejenigen, deren Namen beginnen mit: A— H Dienstag den 15. Oktober 1918 J —R Mittwoch den 16. Oktober 1918. S — Z Donnerstag den 17. Oktober 1918. Die Auszahlungen finden von 8—1 Uhr im Stadt- Haus, Zimmer Nr 7, statt. Die Unterstützungen dürfen nur an de« vorgenannten Tagen avgebolt werden. Gtehen. den 10. Oktober 1918. 77896 Der Oberbürgermeister. I. B.: S rettgien. Weisender oder Reisedame 76170 mit sicherem, gewandtem Auftreten z. Besuch von Kolontal- warengeichmleu, Drogerien usw.s. Gebrauchsartikel gesucht. Air. I^ewin, Jabrik chein.-pharm. Präparate, Loedu» 285. Mchtige schlosset und Dreher (auch angelernte Leute u. geeignete Kriegsbeschädigte) siuden dauernde Beschäftigung bei m $ D Heyligenstaedt & Comp., Werkzeugmaschinenfabrik und Eisengiesterei, rNttengesellschaft, Gießen. Holzvtrstkigtrunff der Stadt Kießen. Montag d"ea 2 4. Oktober 4SI«, vormittags v',Nbr beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Gtehen lm Bezirk des i>orstwartS Geisel-Giehen in den Abt. 112s. 111, 107, 109 und 113(4 meistbietend versleiaert: 1148 Stück Stchten^Derbuangen mit 37.97 Fstm. HK m " ^Rethstangen „ 14,47 5o Rm. Kiesern-Scheitholz 1 n Jtchien- „ 2323 „ Kiefern-Knllppel 20,2 „ Fichten- „ Die Zusammenkunft ist aus dem Schtffenberger Weg an der 3. Schneise. Holzhändler find vom Mitbieten ans Brennholz ausgeschlossen. Jeder Steigerer darf nur seinen Eigenbedarf steigern. Gtehen, den 12. Oktober 1918. 77276 Der Oberbürgermeister. I. B.: Grünewald. 7738 Am Samstag morgen. 10'/« Uhr. verschied nach Otdglger, schwerer Krankheit meine liebe, unver- gehllche Frau, unsere gute Schwester, Schwieger- tochter, (Schwägerin und Tante §rau <£mma LUtrcf geb. Pfeiffer im Alter von 30 Jahren. _ In tiefer Trauer rm Namen aller Hinterbliebenen: Georg Burtk. Gtehen, Br^ugafse 2, den 14. Oktober 1918. Dte Beerdi tng findet Dienstag mittag 2 Uhr au» dem Neuen Friedhof statt. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teil- nähme an unserem schweren Verluste, sowie sür die zahlreichen Kranz- und Blumen- spenden, insbesondere auch sür die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Dörr am Grabe, sagen wir auf diesem Wege unseren herz, lichsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ludwig volkmann VIII. LtniirgklWier! Bei der Herstellung bester Sorten 73628» Zriedensware abgefall. Stücke Schmirgel vapier in unregelmähigen Gräben (auch handgrvhe Dreiecke, runde Scheiben. Streifen ufw .1 in allen Körnungen. Ballen mit ea. 35kg nur SU. 30.; Postpaket M. & Paal Bi ppi, Freaflamitalt 79 ßoldperle-Klebstoff bexacacheinfrei das Allerbeste, transparent, dickflüssig,hellbleibend. nicht absetzend und nicht durchschlagend — nicht zu verwechseln mit den meist angeboteneu schwarzen Sorten — hat besonders vorteilhaft abzng. C. Kehröter, T HttWkaaaa. I. Th., Wanfrledstrafte 202/3. Heuchelheim, den 14. Oktober 1918. 778» l. . .. L,ltu »ii 77a)c Hofral Hermann Stelngoetter. Dienstag b. 45. Oft. 1918, . abends 7‘/, Ubrr L Dltastag-AboaooBaalt- ▼•ritallufl. Die Herren 6 ö|n t Lustspiel in 3 Akten von OSk. Walter u. Leo Stein) Vermietungen i'iöbl. minier Steinstrahe 51, p Ulfi UlUltlt Schneider, Jrankf. Str. 29. Ehepaar mit einem 5iinde sucht per I. Nov. 2-Zimmer- Wohnung in mögl. ruhige,n Hause. Anyeb. unter 05944 an den Gien. Anzeiger. (Sut möbl. Zimmer (auch zwei), mögl. mit elektr Licht, zu mieten gesucht. Schrift!. Angeb. unter 05948 an den Gleh. Anzeiger. Junges Mädchen auS guter Jamilte, da.' die Allcefchule besuchen will, sucht in gutem Haute freundlich möbl. Zimmer mit Frühstück und Abendessen. Angeb. unter 05845 an den Gleh. Anz. Wofert cesucht. Für aus Reisen zuverläff. Manu, redegewandt, gut zu Fuh, findet bei sehr gutem Verdienst dauernde Beschäftigung. Offerten einzur. au Said. 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