nt. 258 Scher Blatt Der feict,«ii«r Anzeiger erscheint täglich, äußrer Sonntags. - Beilagen: SieberrerLomUünblStler; Lreirdlütt für den Ureir Gietzen. verug?prcir: monatl. Dt k. 1.35, viertel- jährlich Mk. 4.05; durch Abhole- u. Zweigstellen inonatl. Dlk. 1.25, durch die Post Mk. 4.05 viertel- fährt. ausjchl. Besteilg. fiernsprech - Anschlüsse: sürdie SchriltleitungllZ Verlag,Gejchästssrelie51 Anschrift für Draluunch- richren: Anzeiger Gießen. 168 . Jahrgang Donnerstag. P. Moder 191.8 Postscheckkonto: 5ran!surt a.M. 11686 General-Anzei Vankverkehr: Sewcrdebank Siegen 3wil!mgzrun)druck u. Verlag: Vrühl'sche llnio.-Such- u. SteindruSerel R. Lange.Schriftleltung, Geschäftsstelle u. Druckerei- Schulftr. 1 . ..n-iahme von a»$cujeii ). die Laaesln.lnm'.er inj zum Nachmittag vorder ohnejedeVerbindltchkert Jeüeapreise: kür örtliche Ät»zeigen 25 l ; r..für aus>na r1 1 fte 30 Vk>, für Ileklniwen Mk.1.-nebst 20 „Teuc- rungszuf 'lag.Plnttvor- schrisl 20 % Äu'schlag. Hauptichri tleiter: Aug. G oeBernnt,v ortli ch für Politik: '2luq. Goetz: für den übrigen Teil: L>r. Rembold Zenz; für den Auzeigeutcil: H. Bec!'. sämcltch in (Rieften. (DTB.) TroheS Hauptquartier, y. Oktober. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Zwischen Canrbrai und St. Quentin ist die Schlacht von neuem entbrannt. Unter Einsatz gewaltiger Artilleriemasscn i und unter Zusammenfassung von Panzerwagen und Flieger- geschwaderu griff der Engländer im Verein mit Franzosen und Amerikanern unsere Front von Cambrai bis St.Quen- ! tin an. Auf dem nördlichen Angrisfsflügel war der Ansturm des Feindes nach hartem Kampfe gegen Mittag westlich der von Cambrai aus Bohain führenden Strafen gebrochen. In den Abendstunden sind stier erneute Angriffe des Feindes gescheitert. Zu beiden Seilen der in der Richtung Le Chateau führenden Römerstratze gelang dem Gegner ein tieferer Einbruch in unsere Linie. Wir fingen seinen Stoß in der Linie ! Walincourt—Elincourt und westlich von Bohain auf. Auf dem Südflügel des Angriffsfildes kannte der Gegner nur wenig Gelände gewinnen. Die südlich von Montbrchain kämpfenden Truppen schlugen alle Angriffe des Feindes in ihrer vorderen Jnfantnifftellung ab. Durch den Einbruch in der Mitte der Schlachtfront in if)t*r Flanke bedroht, mußten sie am Abend xfjvtn Flügel auf dem Westrand von Fres- noy-le-Grand zurücknestmen. In der Champagne nahinen Franzosen und Amerikaner zwischen der Suippe und westlich der Aisne unter grosser Kraftentsaltung ihre Angriffe wieder auf. Auch sie erstrebten nach aufgefundenen Befehlen erneut den Durchbruch durch unsere Front. Nur beiderseits vou SftEtienne brach der Feind in unsere Linien ein. Ein in den Nach Mittagsstunden eingesetzter Gegenangriff warf den Feind stier wieder zurück. An der übrigen Front sind die Angriffe des Feindes völlig gescheitert. Oertliche Einbruchsstelten wurden im Gegenstoß wieder gesäubert. Teilangriffe an der Aisne und sehr heftige Angriffe der Amerikaner am Ostrande des Argonner- waldes und im Aire-Dal wurden abgewiesen. Auf dem Ostufcr der Mcms griff der Feind zwischen Brabant und Ornes nach starker Artilleriewirkung an. Der im Wald von Consenvope eiudringendc Gegner wurde sofort zum Stehen gebracht. An der übrigen Front schlugen wir rhu vor unseren Kampflinien ab. Der Erste Gencralauartiermeister Ludendorsf. Der Avcndbcricht. Berlin, y. Okt.. abends. (WTB. Amtlich.) An der Schlachtfrvnt zwischen Cambrai und St. Quentin haben wir rückwärtige Stellungen bezogen und oamit auch Cambrai geräumt. Teilkämpfe in der Champagne. Auf beiden Maasufern hüben sich erneute Angriffe des Feindes entwickelt. * Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. W i e n. 9. Oktober. (WTB.) Amtlich wird verlautbart: Italienischer Kriegsschauplatz. Das italienische Artilkriefeuer erfuhr an der ganzen Nebirgsfront eine beträchtliche Steigerung. Im Daonetal, an der Etsch und unmittelbar östlich der Brenta kam es zu Jn- brnteriekämpffn, die ftrr uns günstig vertiefen. Balkan-Kriegsschauplatz. In Albanien sind die Franzosen und Serben in das von uns geräumte El-Bassan eiugerückt. Im südlichen Altserbien keine besonderen Ereignisse. Westlicher Kriegsschauplatz. An den gestrigen schweren Abroestrkümpfen bei Derdun «ahmen die österreichisch-ungarischen Truppen des Feldmarschall-Leutnants Metzger richmlickst Anteil. Der Chef des Generalstabs. Wilson hat uns durch seinen Staatssekretär Laniing eine Antwort erteilen lassen, deren Wortlaut wir bis zur Stunde nur nach einer Reuter-Veröffentlichung kennen. Ein amtlicher Text ist in Berlin noch nicht eingetroffen. So viel ltcht fest, und das geben neuerdings auch Pariser Blätter zu, die Besprechungen sind in Flug gekommen. Ob fie zu enteilt Ergebnis führen werden, das den Frieden sichert, bleibt indessen dahingestellt. Präsident Wilson findet die Note unseres Reichskanzlers noch nicht deutlich genug. Dem kann abgeholfen werden. Gleichzeitig finden sich jedoch in der vorläufigen Antwort des Amerikaners einige .Handhaben zu Ge-« genfragen. Auch Wilson hat sich noch 'nicht deutlich genug ousgedrückt. Die.erste Frage der Washingtoner Note könnte wohl bejaht werden. Der Reichskanzler hatte bekanntlich erklärt, die deutsche Regierung nehme „das von dem Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika in der Kongreßbotschaft vom 8. Januar 1918 und in seinen späteren Kundgebungen, namentlich der Rede vom 21 September, ausgestellte Programm als Grundlage für die Friedensverhandlungcn an". Wilson null mm wissen, was mit dem Ausdruck „MrmiH- lage" gemeint war. Mon konnte sich eine Grundlage für Verhandlungen auch so denken, daß man bereit sei, Punkt für Punkt mit dem Gegner durchzugehen, einiges daraus anzunehmen, anderes abzulehnen oder anders zu formulieren. Zweifellos wird Prinz Max antworten können: jawohl, der Präsident könne ruhig seinen Augen und Ohren trauen: wir seien tatsächlich bereit, seine Grundsätze anzunehmen. Seine Frage zeige uns, daß er selber jetzt wohl erkenne, was seinem Programm bisher im einzelnen noch gefehlt habe, um es als wirkliche „Bedingungen" erfassen und würdigen zu können. Ja, über die Anwendung der Grundsätze aus die praktischen Einzelheiten müssen wir uns unterhalten. Und hier könnte nun unsere Regierung gleich noch zu einigen Gegenfragen schreiten, die auch aus der ersten deutschen Note vom 5. d. M. sich rechtfertigen. Will Herr Wilson eine aufrichtige und geradlinige Antwort erteilen, so muß er seine letzte Rede vom 27. September, auf die Prinz Max „namentlich" Bezug genommen hat, noch etwas näher erläutern. In dieser Rede stehen nämlich einige, früher weniger deutlich hervorgetretene Zugeständnisse an den deutschen Standpunkt, der voraussetzt, daß Wilsons Grundsätze in voller Gerechtigkeit und in völlig gleicher Weise aus a l l e am Krieg beteiligten Völker angewen- oet werden sollen. Falls Deutschland in seinen besonderen Fällen zu einer Anwendung des Selbstbestimmungsrechtes der Völker, zur Abrüstung u. dgl. schreitet, muß es die Gewähr haben, daß dem britischen Weltreich für dessen gleichartigen Verhältnisse und Belange dieselben Pflichten auferlegt werden. .Hat Präsident Wilson, so könnte der Reichskanzler fragen, für seine gesamlen Grundsätze und Vorschläge die volle Zustimmung aller seiner Bundesgenossen, insbesondere oiejenrge Eng.auds, hinter fiat)V Erst wenn wir dieses wissen, wenn wir die Gewahr haben, daß an den Verhältnissen und dem Bestand des Deutschen Reiches nicht einseitig mit dem Weltfrreoensmesser operiert werden soll, können wir mit rückhaltloser Zustimmung die neue Ordirung der Dinge begrüßen, die Wilson vorschwebt. Was der Präsident über den Waffenstillstand sagt, ist eine Sache für sich. Gewiß, er wird in diesem PunkteAiich't ohne weiteres für seine Mitkämpfer sprechen und entscheiden können. Abew er kann, auch wenn der Waffenstillstand an der Forderung, daß unsere Heere die besetzten Geb.^e vorzeitig räumen, scheitern muß -- wir können ja auf solche vorzeitige, uns jeglicher Garantie beraubende Räumung sicherlich nicht eingehen — weiter mit uns über den Frieden verhandeln. Wir hoffen dann besonders Klarheit darüber zu bekommen, ob dem Präsidenten von London und Paris aus dasselbe Maß des Vertrauens in seine ehrlichen Welt- fiiedensabsichten entgegengebracht wird, wie es die neue deutsche Regierung erneut bekundet. So ungefähr körmte der Hauptinhalt der deutschen Antwort sein. Wir müßten noch voraussetzen. daß der Satz in Wilsons Antwort: „Der gute Glaube bei jeder Diskussion würde offensichtlich von der Zustimmung dex Mittelmächte abhängen, sofort die Truppen überall aus dem besetzten Gebiet zurückzuziehen" — daß dieser Satz sich nur auf die Diskussion eines allgemeinen Waffenstillstandes beziehen kann. Es ist schwer zu glauben, daß Wilson es übe rhauvt ab lehnen sollte, mit uns weiter zu verhandeln, wenn Deutschland diesem ohire sonstige Sicherungen doch wohl etwas naiven Ansinnen nicht Folge zu leisten gesonnen ist. Die Frage Wilsons, wer hinter dem deutschen Angebot stehe, die Regierung nur, oder das gesamte deutsche Volk, wird leicht erledigt werden durch die Hinweise, die in den: Zusatz des Wolff-Bureaus stehen. Die Antwort witjons. Washington, 8. Okt. (Nichtamtlich.) In einer heute vom Staatssekretär dem schweizeriscklen Geschäftsträger ül^rgebewm Note heißt.es: GJje er ans Pas Ansuchen der kaiserlich deutsche: Regierung antwortet, und damit die Antwort so aufrichtig und gradlinig erteilt wird, wie die unchti-en Interessen, die darin eingeschlosstn sind, erfordern, hält der Prä'i.ld-ent der Vereinigten Staaten es für notwendig, sich des genauen Sinnes der Note des Reichskanzlers zu versichern. Meint der Reichskanzler, daß die kaiserlich deutsche Regierung die Bedingungen, die vom Präsidenten in seiner Botschaft an den Kongreß, der Vereinigten Staaten vom 8. Januar und in den folgenden- Botschaften niedergelegt worden sind, «mummt, und daß der Zweck beim Eintritt in die Diskussion nur der sein würde, sich über die praktischen Einzelheiten ihrer Anwendung zu verständigen? Der/ Präsident der Bereinigten Staaten fühlt sich verpflichtet, zu vem Vvrscl>lag eines W: a s f e n ft i 11 ft a n b c S zu erklären, daß er sich rtüfei berechtigt M'hlen würde, den Regierungen, mit denen die Regierung derVereintgchen. Staaten gegen die Mittelmächte verbunden ist, einen Waffenstillstand vorzu schlagen, solange die Heere dieser Mächte aus ihrem Baden sbeheu Der gute Glaube bei jedn der Zustinrmung der Mittelmächte abhängen, sobald sie ihre Truppen nicht überall mu- den besetzten Gebieten zurückziehen. Der Präsiderrt glaubt auch zu der Frage berechtigt KU sein, ob der Kanzler nur für diejenigen) Gewalten des Reiches sprüht, die bischer den Krieg geführt haben. Er hält die Antwort aus diese Frage von jedem Standpimkt aus für außoroipeirttich wichtig. (Zusatz deS W. T. B.: Tie AnLvort des Präsidenten Wilson liegt hier in einem amtlichen TeN noch nicht vor. Eine genuio Prüstmg des Wortlautes ist vorerst noch nicht möglich. Immerhin ergibt sich aus dem Text, di^ß weitere Erklärungen von seiten der treutschen Regiernng notwendig sein werden. Daz.n sind ftfrgfame Erwägungen der Regierungen erforderlich Die ^lntioort aus die Schlußfvagc des Präsidenten ist durch die Rede des Präsidenten^ Zehreirbach bt der ReichZtagssitzung vom 5. dieses Monats gegeben., fax im Namen des deutschen Volkes und des Reichstages erklärte, daß der Reichstag das ZriedenLarl.gebot billige und sich zu eigen mache.) Washington, 8.Okt. (WTB.) Reutermeldung. Skmtlich chriL bekamrtgegeben, daß eine Antwort aus die öster- * reichlichen Friedens Vorschläge aug en bli ckli cy nicht in Erwägung gezogen 'wird. Washington, 8. Okt. (WTB.) Reutermeldn.ng. W i l^fw n verbrachte den heutigen Vormittag in seinem Arleitsziminer. Spü - ter berief er den Staatssekretär L a n f i n g und Oiefft Hause zu en:er Beratung, mach welchu amtlich angezeigt wuree daß de^r Zeitungen toahrscheinlich um 4 Uhr nachmittags eine ivichtige An- kmrdigung zugehe. Ludcndorf in Berlin. Berlin, 9. Okt. (WTB. Amtlich.) Der erste Generat» girartiermeister General Ludendorsf ist aus den! Großen Hauptquartier zu Besprechungen in Berlin e t n g c t r o f \ e n. * Die Meinung der „Times". Arnfterdam, 8. Okt. (WTB.) Nack einer Rentermeldnng schreibt die „Times": Tie vou Deutschland gemachten Bor- schlage erfordern eine überlegte Antwort. Aber sie s iud viel zu durchsichtig, als daß eine Unsicherheit über die Art dieser Antwort bcstel-en könnte. In allen Ländern wird der entschiedene Wille geäußert, daß die vor uns liegenoeit Aufgaben bis zum letzten Ende dnrchgeft'ihrt werden sollen. Die Demokratisierung De u t s chl a n d s ist eine der elementarsten Si-chräellnngor gegen eine W'iederhol'nng des Krieges, aber wir können kciuenj größeren Irrtum begehen, als wenn wir die Deutschen ainv hnien ließen, daß selbst eine echte innere Revolution erneu Ersatz süc die volle Erfüllung ihrer Verpflichtungen bilden könnte, die sie der außerhalb Deutschlands liegenden Welt gegenülnch übernommen haben. Tie Hauptsache für die Mliierten sink, iveder die häuslichen Experimente des Kanzlers noch seine Ansichten über unsere Regierungsmethoden, sondern ist die Eintreib-ugcher Schuld seines Landes an der freventlich verletzten Zivilisation. Tiefe Zahlung kann nicht in Worten geschehen. Londoner Presseftimmcn. London, 8. Okt. (WTB.) Reuter. Nach den Morgenzeitun-- gen fann die Antwort der Alliierten auf den deutsckiest Vorschlag eines Waffenstillstandes am besten als eine einmütige Ablehnung bezeichTiet werden. „Daily Telegraph" schreibt: Wilson wird wahrscheinlich auf die Friedens- note eine begründete Antwort geben, aber, da die ganze aineri- kmrische Presse einstimmig gegen den Vorschlag spricht, können wir deutlich voraussehen, welche Stellung Washington cinnehmen wird. „Morning Post" legt Nachdruck darauf, daß Tcutschland sich b^ingungslos ergeben muß. „Daily Chronic!^ schreibt: Bis wir unserer Macht ver- sick)ert sind und den Frieden zu urrseren Bedingungen erztoingcst können, müssen wir fort^ähren, diese Macht durch unsere gegen-^ wärtibcn Methoden unter der Leitung von Foch zu steigern. „Darly Mail" schreibt: Die deutsche Forderung nach einem Waffenstillstand hat nur die twllständige Einmütigkeit der freien Welt erloiesen, keine Bedingungen außer einer bedingungslosen Uebergabe cmzurrehmen. „Daily Expreß" schreibt: Ter Friedensvorschlag ist eine Friedcnsintrige. die mißglückt ist, rveil niemand Deutschlands Worten glauben will. Die Stimmung in Italien. Bern. 8. Ort. (WTB. Nichtamtlich.) Ter beste Beweis, ffür den ungeheuren Nachhall, welchen das Angebot eines Waffenstillstandes durch die Zentralmächte bei der italienischen Bevölkerung gefunden hat, ist der gewaltige Propaganda- apparat, der von der Regierung und der Presst dagegen in De« wegung gesetzt wird. Millionenfach wurden Manifeste ver-teilt, die das Volk zum Durchhalten auffordern. Mle volkstümlichen: Redner wurden mobilisiert, um im ganzen Lande, besonders bei der Landbevölkerung, die friedensfreundliche Stimmung zu dämpfen und das Volk auf die Gefahren aufm erbstm zu machen, die Italien aus entern starrköpfigen, übereilten Friedenswillen er- w-ackffe «könnten. An erster S.elle veröffentlichten die italienischen Blätter eine Proklamation des Generals Dia z an das Heer. In geschickt gesetzten Worten wird auf die Möglichkeit hingewiesen, 6c<) Italien sich zu weiteren militärischen Anstrengungen beixnthalten müßte, falls dem feindlichen Angebot nicht die nötigen Garantien folgten. Auch amerikanische Meldungen über die Kriegs'handlungen urtd Truppentransporte werden zur Stimmmtgsmache beimtzt. Der österreichische Ministcrpräfident über die Modifikation der potitischen Auffassung. Wiett. 8. Okt. (WB.) Im Abgeordnetenhaus machte brst Beginn der Sitzung der Ministerpräsident Fahr. v. Hussa re? offizielle Mitteilungen über die von feite:: der österreichisch' ungarischen Regierung an den Präsidenten Wilson am 4. Cr\ tol-er gerichtete Frietxatsnote und knüpfte hieran folgende Ausführungen: Einen analogen Schritt unternahmen das Deutsche und das O s m a n i s ch e Reich. Dieser neue hochbedcutstuve Zlkt stellt die Konsequenz jener ehrlichen und aufrichtigen Friedens- bereitsck>aft dar, von der die Moitarchie, vom Grundgedanken des Verteidigungskrieges! ausgel-end, stets beseelt war und dem sie in Gemeinschaft init ihren treuen Verbündeten wiederhält Ausdruck gegeben hat. Insofern er aber nicht eigene sachliche Vorschläge eitthält, sonderrt die von prominenter gegnerischer Seite gcrem. ■ zeichnete Veryandlungsgrundlage akzeptiert, ist er ein Betveis dafür, daß die verbündeten Mächte jene Wege zu nxrndeln bereit find, die auch nach den BLanifeftattonen der anderen Seite tatsächlich zum Ziele Ul führett vermögen. Ich will nicht verkennen, daß die Annahme jener Berhandluilgen als Grimdlage, obglcim wir uns diese in vielert wesentlichen Punkten läitgst zu eigen gemacht haben und sie vmt vontherein nur wärmstens begrüßen konnten, doch in manchen Eii.zelHerten eine neue Modifikation der politischen Auffassungen bedingt, an denett die öffentliche Orientierung aus unserer Seite bisher fest- gehalten hat. NichtsdestoNvniger rechne ich darauf, daß das Haus den neuerlichen Friede:tsschritt biNiigeit und ihm dadilrch namens der osterreichischeir Völker jetren Nachdruck verleiherr wird, dessen er bedarf, um in der Zeit, in der die mnndigeir Völker der Welt ihre Zukunft selbst bestimmen, erfolgreich zum Durchbruch gelangen. Der Kraft dieser Ide toollen wir ja mich unsere Friedens - gcstaltung anvertrauen, hoffend, daß auch hier aus der freie .1 Sel b stb e st i in m u n g der Völker ihr Zusaulmenwirffn nach gemcinsannnt Zielen hervoNlwlchseit wird. Eine Antwort der Gegner, die in Mißachtung innerer Mi-ni - Willigkeit und unseres Entgegenkommeitsl, den, rücksichtslosen Derinchtunaswillen eiUhüllen würde, Härte ans seiten der m * vündeten Mächte mit einer unbeugsainen Entschlosso w» heit zu rechnen, Ehre und Bestattd gemeinsam bis zum äußerste^ P Verteidiger, In diesem weltgeschichtlichen Augenblick dürfen wir aoer doch der 5)omirrng Anödruck geben, das; der gesamten ^Menschheit eme solche letzte furchtbare Entscheidung erspart bleibe und datz |ic aus der Zeit misäglichen Leidens durch das Tor der Verla bnung das wir weit ausgemacht haben, in eine schönere Zukunft hiiruberschreiten wird. (Beifall.) H 01 *-a '0 v flJr Aii !vaa. + rn — _ r. _ tlt" icr Prandent Gr 0 ß erklärte: Wie auch die Stellung der Parteien zur Friedens trage sein mag, sie werden sich bege.nien in ba £ ub ?' bül3 P r endlich dem Frieden entgegen- neyen ^ah dieser Friede nur ein gerechter und ehrenvoller sein kaiin, dafür bürgen die Heldentaten der verbündeten Heere dafür bürgt auch die all M meine Kriegslage. Tie Behandlung der Frage des Einslusfes des Friedens aus Misere Wirtschaftslage wäre fjeute überlasteten Telephon müht sich der Adjutant, sich Ktla-rheit über die Lage vorn zu verschaffen. Es liegt etwas in ^ ££* ^us begann sodann entsprechend den Vereinbar,in gen der Obmunnerkonferenz die dringlick>en Aufgaben betreffend Erna h r u n g s f r a g c n und innere Politik zu verhandeln. Ter Zu ammenschlttst der Deutschen in Oesterreich. Wien, 8. Okt. (WTV.) Eine von den Teutschen Nachrichten" versendete varteiamtliLse Verlaullxiruug besagt: Ter Verbands- ausschub der de u l schna ti 0 n a l e n Parteien hat in täglich fortgesetzten Sitzungen über die gemeinsame Grundlage für den Z u 1 a nr me n s ch l u ß aller deutschen Abgeordneten zu einer Gesamtversammlung und über eine gemeinsame !n a t i 01 t a l e Kundgebung zu beraten, in welcher die Stellung des deutschen Volkes in Oesterreich neu benimmt in» für eine imoM)dngige Volkspolitik die Zukunftslinie ^z-ogen werden soll, ^.er Vcrbandsausschuß war dabei van dem Beitte^^en geleitet, alles zu vermeiden, was das Zustandekommen tiefer iwtoüQleti Ernheit des ganzen deutschen Volkes in Oesterreich stören konnte. Luft trotz des mäßigen ÄrtilleriefeuerS während der Nacht Es pannt die Nerven aufs äuszerste aii. Es läßt den Kommandeur nicht ruhai, Gewißheit zu haben über jenes dumpf sich Nnberci- ‘ >eni Unterstand auf die Höhe. In breiten - • hfL ? ^ Pi den Hoch lachen. Auf dem Hügel linkv schien Einschläge plötzlich baumhaff empor. MündungS- Aul^h:, die die Mitte hält, zwischen dem ^>imt.-,tand und^dem vom Feind gehaltenen Hügel. Niemand be- greist zuerst den sann die-'er ttübi-n 9N„'tbüss- SV™« f,ä q,™;. Der polnische RegeritschasSSrat an den Reichskanzler. Warschau 9. Okt. (WTB. Nichtamtlich) Warschauer Blätter geben ft-lgendes Telegramm des R e g e n t s cha f t s - ?VJL? Reichskanzler wieder: Ter Regentschgstsrat ^ c^.^bvelchs P-olen strebt iminer danach, das VerhÄtnis des auferstandenen Königreiches Polen zum benachbarten Deutschen Reiche im Gerste der Gerechtigkeit und des gegenseiligcn VerstLid- nrff^z.u gestalte. Er begnigt daher mit Befriedigung die in den i'i • a- rnibcn AbWffe. Tann ist kein Ztvei- bL on! 11 ^ikgeschSH feuert. Wad) allen Richtungen wcn- ^r Nebel gibt die Dicht nur schwer frei. JiÄtnl p-’ Boden gewachsen, fauchen aus der Mulde in ftV äl b, o rf ? r !? Kobosse heran; durch das Glas lassen & 16 ' 19 TankS. Eine unheimliche Auffahrt, Sis beschlägt. Tie Spannung wird in der Ab- bringt daS Blut wieder in Wallimg ^r» fSäLP? besessen; die ersten Schüsse liegen zu aellr £•t Ws&brr Gläser gezogen und in die Augen *tmT^5rfS? C & P* Il A nf5 sboppt. Ein glatter Volltreffer, ^ank sich ft^u E lntb rQU " lt *“?* Schon muß der vierte Eine^ z weite ^ Batterie greift ein. .Tie Stich- Wehm^ St S mt 0>edeckt durch die struppigen SL t Ä kehrt. Das. Tankgespenst, so übern» schnell ist ^ vertrieben. Von 19 siegesgewiß auf- Sturmwagen verrauchen acht «ls "form- m der aufgehenrden Sonne. Ein gutes Omeii für diesen Schlachttag Englischer Bericht an» Palästina. r Reuirr. Am Nachmittag d-4 ?Et°^.wurden Z a hl« «nd Siejak, die 33 fc*ro. 30 Steilen 2*7*7 Soöät enthaltenen ÄnkündiM» der unoglichst ichnellen Beuntigung der übrigen Lastoii der Okkuva- Okkupa- AEerzoglichen Hoheit^eg^'seiw' dem^Tmtsche^Volke einen tion^als bedeiitsamen Schritt aus diesem Wege. Möge es Eurer ^rweiiiden Frieden nach dem Grundsätze der allgemein ünnr&nmtm ^ Q ^ cr Völker auf Satbltbestimniung und freie EmwicLung zu Aus Bulgarien ^TB.) Ter Vertreter der Transvze,rn^Ge- ^ ' ?EutevEttag fand in dem Eisenbahnministeri- um w'tter peilnahnve von Norwtt (Geiieraldiretter der Eisenbahnen und Telegraphen!, ^reval Luckoff, dem flunzff'isch n Oberst Drvils- fat und z-ivei engli chen Offizieren eine gwße Sitzung statt Aus Tagesordnung steht die U ebernahme der bulgari schon L b P? Tt ' . otr ^ f$cn ' basen, Telegraphen und Teleplwne ÄÄ ^ ^.piEnte-KonIrollkvmm i ssiori. sowie die Be vreckiun g ü ber die L.ransvorttnöglickchuten der Ententeliuvpen zu der vertragsmätzig zustehewdeii Besetzung der strategifche-.i Punkte ^P^veftlich von Damaskus liegen, von unserer Kavallerie besetzt. KtÄaaMgRssaÄi ^ Balwsystem von Palästina einmündet. Dieses lick^^p^ ^ ^ daher Volkstmidig in unseren Händen. Betracht- liche Neitgen rollenden Materials, Munition und Pioniervorräte Deuter, ^te Gseubahnstation und das Flicgerlagcr waren bnrch den zurückziehenden Fcnid in Brand ge- Am Kustengebret hat der Feind Beirut gei'äumt Hkruchgezivgen. äoaida wurde am 7. Ok- tover ohne Widerstand von unseren Truppen besetzt. Aus dem Reiche. Die parranirntarischen UnterstaatSsekretäre. in Bulgarien. . Z^lern wurde Guejchow an der altbulgarischen Grenze von de^Entente^besetzt und, heute KuestE. 3n 10 jirm 11. d. M. svll ein französisches Regiment"nach'Sofia kommen, wahrscheinlich über Kueü-endil. Bon den unter Waffen behaltenen 5 JahrgÄrgen der buk- ganstpen gruppen (^afwgmrg 38 bis 42) werden die 4. 8. und 10 Ttvisivn neu autgefrncht. Diese drei Divisionen bilden die den ^ruppemnacht. — Mehr und mehr biS Mm der Bnwlkerung die Erkenntnis Bahn, daß für Bulgarien und ^i^ E Frieden rst, sondern Okkupation durch die Enteitte Als Mrnisterkandidat wurde von den Narodniskett noch der frühere Handelsnrmiswr Büro ff aüfgeswllt. nvp ver Nichtamtl.) Meldung der Bulgarischen der öffentlichen Meinung in Teutimland werfen der bulgarischen Regierung vor, der öffentlicheii Meinung und der Armee das am 23. 9. zu Berlin geschlchs^ T°br?idsch^ N^s^imlicht zu hab^i, lairt dem d^g'/n U «K vulgärun zu stehe Dieser Vorwurf ist unangebracht und ungerecht. Als die Nachricht von diesem Abkom- Sofia.^langte, war an der mazedonischen Front alles zu,Ende, und mchts außer emem Friedensschlnß komtte die Ge- ^ Veröfsentlicbung der Nachricht über die To chru-scha rn dieien schweren Tn.^wLre gleich L bitt^. diesen schiveren Tagaii ruw;c wirreren 6ätte ba§ ® llfc&en des Wndnisscs durchaus Ter KabincttSwech?el in der Türkei. ~ o n Tt o lt t i n o »« I 8. Oft. erreicht' welche ange-. S^SaflW«W 2 - ^Erlrn, 9. Okt. (Priv.-Tel.f Es ist, so schreibt die Franks -ho b die b^absichttgte Erncnnimg k c r )t a a t s ; e k r e t ä r e n rmniuchr von Parlamentär sozialdemokratrsche Abg. Dr "Da v i staatssekretär rn das Au s wä r?j ge^'Am t ÄÄ lebhafteste otoFfe aus der neueren Geschichte. Die Familie Heinrichs P^.^pbrn hatte ihm ihr Archiv für die Bearbeitung eines Le« oensbildes des großen deutschen Staatsmannes zur Verfügung gestellt, die er rn rastloser Arbeit bis in seine letzten Lebenstagen, nahe zur Vollendung gefördert hat. Völlig abgeschlossen hat Vogt jemer einc Biographie seines Großvaters, des mit E-agern in eng« ster Bezuhuna stehenden hessisclscn Politikers Willselm Wernher yinterlassen Eme wertvolle reise Frucht seiner nerrzcillichen Stu- P^.orldet die 1914 erschienene Darstellung der „Hessischen Politik in .. b llß nt Der Reichsgründung (1863—1671)". Neben seiner giunltichen, von der wis>ensl'b.iEs7/-s»^>» — > cr 'r^^ wisienschaftlichen Kritik rückhaltslos' aner- P hat Vogt, der im Juli 1912 zum außerordentlichen Professor ernannt worden war, doch noch Zeit zu PfSrS lte H>r ^^ifchen Tätigkleit gefunden. Er gehörte zu 1- w tC Ä f€n ^Hangern Friedrich Naumanns und nahm als ?pr ß v Führer der fortschrrttlichcn Volkspartei und als hin- Ä'P" unserer engeren Heimat K-nw e l ? ll ^ m P des Weltkrieges N'ar es für ^ mPr 6!Spender Zat^lanoSliebe Erfüllten selbstverständlich twn Weib mrb Kindern fick loszureißen und als Kriegsfreiwill g« in den Kamp! hmauszugchen. ^ -^ vathen ffitermW ÄtfTaÄrilÄÄ: rnatt§ 222 mit durchgefochten. Erkrankt kehrte er auf kurze Z?it 111 - bte Heimat zurück und trat im Oktober 191.5 ®S nt CT t iin 16 fSM r ’r be ? ?t ru"scrn^.Ä^kllt? Ä.ne er wr Horsaale feie Studenten durch ferne herzgeioiunende LL.und bmt'te mdye^ri BielseitigKit ^eflTÄ ©elftes an sich gefesselt hatte, so hat er auch als Offizier in enaster s^nen Mannschaften aestanden und in vorbildlicher Weist auf sie erziehttÄ eiugewirtt. Ä.i der Spitze seiner Kompagnie Fcind^ rh s ^.^^enstoß gegen die Mistürmenden 6^eich dnrchgesuhrt, dabn aber eine schwere Verwundung V m ^ Ovob-r im orett ertafl. Em «°ber BcMbung. von rastlosem Wissens- und Fvr- MSSKSEVNSWL-» - mg.. . Vogt dahingcgangen. H. H. Bekämpfung des Schleichhandels und der Schleichverforgung. Vom Kommunalverband wird uns geschrieben: f ästige § chlei ch Handel sowie die Schleichversor- PP wtt Getreide und Kartoffeln, d h der unbereck,ti^ik> Lichte durch Verbraucher bei den^^eugem hat^in di^em Zahle einen Umfang erreicht, der die Ablieferungsvervfficktti^ ivr-i naiver bandc auf das ernsteste gefährdet Es beste ln die bLl^ nicht nurd^s Wfft l-anixE», sondern auch der Schleich Versorgung die bestehende Mcbl- und Kartosfelration, deren Durchhalte/ im S WK,re Zs trkrd. dn Gcwer^ä-astlkr Rvbrrr Schmidt, ist alr Untkrstaa ^ckrrtLr für das RnKSwirtsch-str-mt in Aussicht f wmwen. TrrsDrtschmttlichs Ab^. Krmrai) Hau st mann bcz M Prinzen Mvx politisch na^stE ^^rzim brrusen iuerdm. In imlcher F^n dai weittten StaatSsefretär o-Ner ab Unter G.wi&ffcmin v°L.af^rtschiÄ>en. - Der Statthalter ton y V- • -^^vrrug^n v. Dallwitz hat nunmehr die cmr-pt? Ainkündigung des ReichZkanziers, daß dw RaichSlomill ^Vvlle Asulvnvmia erhalten'splm( n»r das Aus- sch-id-n des Herrn d. ^ Milderung des BekMmngSzusLauÄsgefttzcS. stand sge se tze z ist auf Grurrd t^r eim^hend^i^Gcspr^'mgeu' ^p-Luen Min ist errat ilÄS bk am Sonntag in baden und am Grwnd ^ Borges, d^i 'SKIS fanilcr am Montag dem Kaiser in Potsdam gehalten Wrt mm diermdrn"^nerÄe^^an'^" iE? IMtpntrrtciiöen Kammon. Diecmöfn ©encmle m P t(cn taäf. wm müit&n'nta. ^bnt fctbcutct, emstlick be- d«A ÄÄÄ«? mwenn-idliche» Folgen. ä = s ” =: bk § ß td) b ^ Reichskartoffelstelle lassen 5 S ute Nicht tnt Unklaren, daß sie Ansprüche an dre Wmmrmalverbände aus Rücksicht auf solche ÄÄ.f Erster Lm.e dar, dtc,Iandwirtschasr!i.h yjaijr jie |eio)t bedroht, wenn eme hie färfaffim/» b^raht. wenn eine dre Erfassung der criorü.-r, .. engcn^ beemtrcichtigenbe Herabminderung der Vorräte d^r^Selbäo^Ä^ Zunächst zu einer Herabsetzüng "der''Kopfquote herA^ampim,a° dieses U™ts‘blT b^nbfK^te^ %‘f ä jFüä^s unverständige und eigennützige LP- 1 militchnfduen Angelegen _ Zeiffur. d.es Dereins- zusbäudigen Oliei-präsibtnten u yuycii' u.mj mit viesem ' “ "icii!! rüi j^P^FPF^intieaT nicht V u cL^iticix m, io nruu in der Heimaff ^ K^e^minisder ist, vorgebcat werden. mrH s,- .nriegsminis^r cnri scheidet, wie die „B. Z E?>- «*&» sonders auf dem Gebiet der Zein'ur! bS‘ jvVrio nmlansts.e>.s mit dem zusdändiffen Sliermräsidenten in Beckndung ru Kbm \mb mit diesem das Einv-rirahmm h^rzu stellen. SL£,S’“W?« ä Ä 5*“;" o • i r» vw . .ui i fpi t LÖ I ;mb kür das Vereins- und Versammlunas- Parlament ^ d°r ’ dem Wahlrrchk^rrstinik'n in dm Blindrsstaatrn Ä lcmd eme Sitzung des G e sa m t m in , stc r i -u m S Stt Lf^Ä 28 CtÄÄ! Ls Äorbnrtlfc °uch die Bm-brauche>r^ mmertram gemacht wer.... __ ngerrnübige Hamstern herbergefühtt ^werden Herbstgemüse. Wenn der Somnrer durch die große Trockenl^i ke,i"i7-aÄ-5chüdl,nn^aller Art die Entwicklung der Krauwslan- Lf^^ünstig beciuslutzt hatte, so war die lange Reaenveriode'deZ »S i^k,gut für nufer HerbstgemF LTnt säfk f ort + Tm 4- r* c r riPf.- lmb l«ben sich gut entwickelt,^die Köp/e^ind'feK ge- flrosten Güter des ^LsesHid eine ganze Reihe von lsuisÜ'sitzerij «L ««l, t„£n - £\C gnnen, sobald Die Kartoffelernte beendigt ist, die sich durch das, ,n , f bKf,M ? nflTC W* in bi! ZinJ mt ik%US* unbll?^ °ir° ^ Y^ at ' ErenBedarf an Weißkraut, Rorkrant ^ dm Winter, oollko'mmen zn decken. Tie Kopse wachsen noch wrd iege» R*'^fefer bflbut* Ä tz^bar«. Tie lose geschlossenen hrt fe «SÄ? ot «"kauft wurden, eignen sich nicht zum lanmi °lr.Sauerkraut ist das H Ein Sieg der Bokschetviste» kur T 7 "bfA K r ÜÄfr®«” fereil tenferett U ^ <^nbS wurde Samara von un- LS ÄÄ B Ss5f ^ Arbecker .gegen di- ffchecho^lowaken er- hoben. Die Sieg>i§-eute, die unseren Truppen ffi^di^Uffide" fiel äSP|Ka,!S wuchtigen Schlagen der roten " Armee gefallen.' rttfvf i»nP CYY\ , • " - Ürfc&ÖÜ« neuen Mut im Kampf Dte neue Lage in Finnland. Hels' dauerte mit Mitternacht fcü mit 74 fl*gm34 SttmmÄ^ÄtDg-di^rLich^ Fünf. hrnröe heute im Plenum in dritt^"Zesung'beVa^l^Tr^^? bflii e späten "äiiidtag" tmntie^buTdj 11 Smf ;|Ä-BÄÄ;£Si ; alten Berufung von 1772 Stellung § 38 ^ Unvergleichliche Erfolge unserer Luftstreitträfte in Flandern. -"W-KWWM^ bere 15 üSL W ZLTi"^ (l nern mit der 2 iuPr?^Z ^lpsetzt und das Ministerium des In- Ausarbeitung einer Gesetzes Vorlage beanftragt. bti ÄTsS/ai5aK«iit!.»lS2=4 JSäWRÄW mp&vsum*. »SÄ« Die K-undgcbmrg der BalerlüktdWnttei. leider ohne Erfolg! J eI>CTt r urt l Schritte gegenüber den wir rrfa NLWsTM P> «HsÄs. L x7 7 r 8 r 7 H uuiiuKKiueii (us L-auerrraut ist das Herbst e7L'^u^Ls Ti-Sladt ist rn dststm Jahre ÄS stalten m'i f’lvtP' r^r Ö ß ^fPlrauen, der Kliniken und der An- u^srüb^»'°Hr Sicherheit, zu befriedigen, nur noch etwas Geduld; Ll™t rmmer der 5>aichtmai-kt für das einzn-. lagernhe Herbstwei st kraut zu Ende des Monat Rüben unh gelbe Erdkohlraben kommen ebenfalls ff'wber. Gelbe h c rwch nidn Vccrntct^XicVciicm^ ber ^kaufsstelle an den Marttlauben hat sich miiYe* nur cmf den Schutz des Publikums wird gerechnet damit d'e Verkcmfstffche nicht mutwillig oder bösartig v^dorben^ wSSSf V*!-. ‘ V M?. r ff" fl X n Ü r i«ten, T«r m-Merm empsing am 9. ^um Vortrag: den Staatsmini Jv'Ä ■.'T'*- r, _ ... r. minister Dr. L «ld. den Mniüer des Innern Dr. p. Homberg t zu Dorltand des Kabinetts. Wirk,. Geh. zfgcordnetöii Herrn oder W. Wallbaum' uvcr TlMtschIa,ck>S Sieg und' Fräib^t > Sa«. Zar Eintritt ,ftunÄ, M . ^-KL'ÜWSW SW»r Umr? und den *LAvank „Tie Onmlreise" für S^>muwi ab!mV 7L -n Borbemck,^ -WLrÄÄ schneller Erledigung au die Kasse und nicht au di.. Direkt ivn des Stadttteoters Lu nichts s.^^lcn.t au di,. UV-l Uhr an der Tageskasse dcS Swdttzcutew °h»cho1c-?s^ Hr. 258 Zweites Blatt _Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Vberheffen) Donnerstag. Oktober $$ vaterländische ttun-gebung. zz Gießen, den 9. Oktober 1918. Nachi trckft vaterländischen Kundgebungen zur reweiligen Kriegsanleihe war es nicht leicht, eine Form zu finden, die dem mi1tie.ii Zwecke gerecht wurde nnd doch wiederum Neues bot. Eine Wiederholung der bisherigen Kundgebungen hätte eher von einem Besuch: abgesckprcckt, fftatt neue Kreise dafür gewonnen. Tie Wahl der Form bot ihre Schwierigkeiten, und so kam cs in einer Vorbesprechung zu lebhaften Aussprache:, und ein Vor- sMag wurde laut, die Mfterländisch: Kundgebung in eine Art politisch Versammlung umzugestalten. Gegen diese Stimme drang der Borsckilag des Oberbürgermeisters durch, der die Form des heutigen Abends empfahl, und der Erfolg gab seinem Vorschläge recht. Noch keine der bischrigeu Kundgebungen war so besucht, wie diese. In der neuen Univerfttätsaafta war kein Stuhl mehr frei, und als erfreuliche Besonderheit muß die rege Beteiligung der Frauen hervorgieihvben werden. Abseits van politischem Meinungsaustausch, der in dieser entschidungsvolleir Stunde die Stimmung eher zerreißen, als einen und kräftigen konnte, nahm die Veranstaltung einen durchaus würdigen Verlaus urrd keiner der An- nresenden wird die Stunden bereut haben, in deiren er ernsten und mahnenden Worten lausche und in deneir ihm nebenbei für Aug und Ohr Wertvolles geboten wurde. Tie Vortragsfolge wurde eröffnet durch die Ouvertüre „Firr- galshöhle" vou Mendelssohn Bartholdy, ausgeführt von der verstärkten Garnisonkapelle u^ter Leitung des Musikleiters Bruno Herrmann. Hierauf ergriff Oberbürgernieister Keller- bas Wort zu folgender Ansprache: Hochverehrte Anwesend:! Als mau kürzlich sich darüber zu Ortschießen hatte, ob auch bei der ltint ausliegenden 9. Kriegsanleihe eüte öffentlich: Werbe lündgebung in unserer Stadt sich einpfehlen möchte, hat man diese Frage unbedingt bejahen nrüssen. Freilich bin ich mir klar darüber gewesen, daß Neues über das Wesen der Kriegsanleihe kaum sich werde Vorbringen lassen. Wer setzt iwch immer nicht weiß, wie und wo man Kriegsanleihe zeichnet, wer jetzt noch immer nicht begriffen hat, daß die.Kriegsanleihe die sicherste Kaplitialanlage ist, die es gibt, weil für sie die ganze Steuer- und Vermögenskraft d:s deutschen Volkes bürgt, — wer dies alles jetzt itocfj nicht versteht, der kann od:r will' cs nicht einsehOr. Auch das , verehrte Anwesende, braucht heute abend Ivo Hb des wleitereu nicht dargelegt zu werden, daß diese 9. Kriegsan- leihe ganz be/sonders zu einem vollen Erfolge führen muß, daß der wal/mritzige Siegesrausch unserer Feinde zum äußersten müßte gesteigert Werdau, wenn in einem ungünstigen Er- gebnis dieser Kriegsanleihe zum Ausdruck käme, daß Mut, Hoffnung, Vertrauen und Zuversicht im deutschen Volke dahinzuschwinden beginnen. Ich erledige dieses Kapitel der Kriegsanleihe mit den drei Worten: „Nur: erst recht!" Mso, liebe Mitbürger, im festen Vertrauen darckus, daß die ks'ießeuer Bürgerschaft den Ernst der Stunde nnd ihre Pflicht ernennt, der 9. Kriegsanleihe einen vollen Er'nlg zu sichern, wollen nur von längeren Werb.weben heute abend Mstand nehnren. Wir wellen uiys vielmehr ans sachverständigem Munde erzählen lassen von den Taten unserer tavereir. todesmutigen., braven Flieger, Svir wollen hören die erhebenden Weisen deutscher.Musik und uns begeistern iyt den Fei:r?l äugen des deutschen Liedes, gepmgen aus frischen Knabenkehlen, vor allem aber wollen wir uns bekennen zur Einigkeit und Geschlossenheit, zu treuem Ansharren in jeder Stunde, auch der schwersten. Blnehrte Anwesende! Man hat in letzter Zeit oft gehört von Niedergeschlagenheit, Zweifelsncht und Kleinmut, die sich hie und da geltend machten. Ich meine aber: Niedergeschlagenheit, Zw:i>al- sucht und Kleinmut srnd Wörter, die wir am besten aus ltnjcran deutschen Sprachschätze gänzlich austilgen sollten. Durch Niedergeschlagenheit und Kleinmut ist noch nie arrf tun Welt etwas besser, wohl aber immer sehr viel schlechter geworden. Ans zähem Willen cmillt die Kraft, nur Zuversicht und Mut vollbringen die Tat. Wie wäre es bestellt um unser deutsches Vaterland, wenn nicht die zuversichtliche Kraft imd der frische Mut unserer kämpfenden Brüder den Krieg stuf feindliche Erde hinausgctragen hätten und in Schlachten von unerhörter Schwere dem Feinde den Eintritt in unsere Heimat wehren würden? Sollen die Millionen unserer Tapferen draußen mehr als vier Jahre mit höchster Kraftanspan- nung gekämpft und unsagbare Leiderr auf sich genommen, sollen Hünderttau sende Leben und Gesundheit für den Bestand des Deutschen Reiches und Volkes geopfert haben, damit- schließlich an Zweifelsncht und .Kleinnrut die heimatliche Front im letzten Augenblicke scheiterte? Gewiß, die Zeiten sind schwer auch für uns in der Heimat, Not und Entbehrung auf vielen Gebieten gehen durch unsere Reihen. Das sind Sorgen, ltroße Sorgen, die uns bedrücken. Wer, verehrte Anwesend-:, diese großen Sorgen sind klein gegenüber der großen Sorge, die uns erfüllt, wie wir unser deutsches Vaterland retten und bewahren vor Elend, .Knechtschaft und Zerstückelung hämischer Feinde, die gerechtem Frieden bis jetzt nur mit soffartiger Miene begegnet sind. Und dieser Sorge können wir niemals Herr werden durch Kleinmut und Niedergeschlagenheit, sondern nur durch Zuversicht, Kraft. Vertrauen und Entschlossenheit. durch Liebe und Treue zum Staat, an dem und für den zu wirken alle Kräfte des Volkes aufgerufen sind. — Friedrich der Große, bet geniale Feldherr, der viele; Schlachten gewonnen, aber auch manche Schlacht verloren und manchen Rückzug gemvcht und sich dennoch gegen übermächtige Feinde behauptet hat, hat einmal gesagt: „Es wird das Jahr stark und scharf hergehen. Aber man muß di: Ohren steif halten, und 'jeder, der Ehre und Liebe fürs Vaterland hat, muß alles daran setzen." I r. lrebe Mitbürger >lasset uns alles setzen an unser herrliches heftiges deutickres Vaterland mit allem, was darin uns wert und teuer ist: lass t uns bewahren die ^deutsche Tw e u ^ die Z u - verficht u.nd Einigkeit, den Mut und die Kraft erneS arbeitsfrohen Volkes, das sein Leben behaupten und dep Glarrben an seine Zukunft niemals verlieren wird. So wollen wir ruhig der Stunde harren, da die Feinde ein- sehen, daß das deutsche Volk, das um seinen Bestand, um Haris und Herd kämpft, das, jeden Muskel gespannt, jede .Kraft gestählt, sein Reich bis zum Mußersten verteidigt, das an dev Hoffnung festhält, daß Einigkeft, Recht und Freiheit seines Glückes Unterpfand sind, — daß em solches Volk sich nimmermehr in Trümmer schlagen läßt! 3frei Knabenchöre schlossen sich an, die irnter Leitung des Lehrers Gör lach mit frischem Eis-er und in sauberer 'Einstudierung dre beiden Chöpe „Deutsches Lied" von A. Mendelsohn und „Ter Soldat" von Fr. 'Silcher zu Gehör brachten. Sodann hielt Leutnant Kobe von der Inspektion der Fliegertruppen in Berlin einen Vortrag mit Lichtbildern über „Die Bedeutung der Luftstreitkräfte". Der Reduer schilderte in ungezwimgeuem Vortrag das langsame Keimen und Werden des Fluggedankens leichter wie Luft und schwerer wie Lust bis zur endlichen Verwirklichung durch Otto Lilienthal: die schwachen Anfänge zu Beginn des Krieges und die unglaubliche Entwicklung der Fliegerwafse im Kriege selbst. Im einzelnen wandte er sich den verschiedenen Flugzeugtypen und derer Verwendung zu, zeigte an Hand von Lichtbildern die Tätigkeit der Infanterieflieger, der Artillerrebeobachtungsflieger. der photogra- phiercirden Aufklärer, .der Bombengeschwader und endlich der 'Kampfslugzeune. Zahlreiche Fliegcraufnahmeir des Geländes gaben einen Erndruck von den furchtbaren Zerstörungen und Verwüstungen, von denen unsere Heimat bewahrt blieb, und untere stützten seine Bitte der Fliegenvasfc die Mittel nicht zu versagen, die allein ihre wirksame Tätigkeit ermöglichen. Die Ausführungen, dre aus dem Schatze der eigenen Erfahrung schöpften, fanden lebhaften Beifall. Nach einem weiteren Musikvorb ag. dem „Chor der Friedensboten" aus der Oper Rienzi von Richard Wagner, hielt Professor v. Dr. Schian eine weitere Ansprache, die wir sinngemäß wie chlgt wiedergeben: Meine Damen und Herren! Noch ein kurzes, ernstes Wort: Achtmal hat das Deutsche Reich sich an seine Bürger gewendet, damit sie ihm die Mittel zur Kriegführung geben sollten. Achtmal. In dieser Zahl steckt eine unendliche Summe von Arbeit und Vaterlandsliebe. Mancher wttv hinzufügen wollen: und Opser- bereitschaft. Ist das richtig? *Jch bestreite nicht, daß zaghafte Gemüter kleinliche Bedenken überwnrden, daß kurzsichtige Menschenkinder anerzogene Vorurteile bezwingen mußten, ehe sie ihr Geld in Kriegsanleihe anlegten. Aber opfern wollte kaum einer. Opfer wurde auch von keinem verlangt. Eine glänzende Käpitalsanlage waren diese Kriegsanleihen, nichts anderes. Dennoch wurde für die acht Anleihen geworben. Schwerfälligkeit und Eigensinn. Nachlässigkeit urrd Gleichgültigkeit nrußten ra besiegt iverden. Aber die Werbung war — aufs Ganze gesehen — ein Kinderspiel. Glanzende Siege errangen unsere Heere: leuchteich sahen ivir in der Ferne Deutschlands Zukunft strahlen. Unser fröhlicher Zukunftsglaube setzte sich wie von selbst in Milliarden um. Wir hatten ein glückhafte, sieghaftes Werbe-Ar- gument: Wer Kriegsanleihe zeichnen kann und tut es nicht, der ist ein Tor! Nun kommt die neunte Kriegsanleihe. Und mft einernmal ***& die Lage sich geändert hat. Amerika schickte irische Trnppenrnassen, Bulgarien ließ uns im Sttch. Furchtbarer denn ie dräuen die Feinde. Deutschland. geliebtes Vaterland, wehre dich deines Lebens! Wie sieht uns rmn die neue Kriegsanleihe an? Hat auch sie ein anderes Gesicht gewonnen? Viele glauben es und sehen sie selber mft anderen Augen an. Mit Augen des Zweifels und der Sorge, der Btzdenklichkeft und des Wider- wlllens. , .vutKTi ne recyr / L-otlcn wir letzt wirklich ^u Opscrn auf gesor^rt werden?^ Sollen die Großen ihre Kapitalien, die Kleinei ihre Hunderlmarkicherne, die Kinder ihre Sparpfennige opfern Sollen wir hingeben, was loir nur haben, wie für Hindenburg spende und Ludendorffspende, auf Nimmerwiedersehen? Nur jetz mehr? Nicht Brocken, sondern-alles? Tann könnte man da Zögern verstehen. Aber so liegÄ, ftne Dinge nicht. Es ist mein feste Ueberz-eugung, daß das Deutsche Reich unter allen Um standen wird halten können, was es verspricht. Auch nicht eil Buchstabe der Zeichnnngsbedingungen wird unerfüllt bleiben. Da Reich wird pünktlich die hohen Zinsen zahlen und pünktlich da? Kapital zum bestimmten Termin zurückerstatten. Auch die neunt Kriegsanleihe ist eine sichere Kapitalsaulage. Auch jetzt soll nie mand etwas schenken. Jnsoferir f>at die neunte Kriegsanleihe keck anderes Gesicht als die anderen acht. Dennoch ist ein Unterschied. Wer er liegt nicht in der An leihe, er liegt in uns. In dem Uirbesftiinmbaren, das inan „Stirn mung" nennt. Es wird.manchem jetzt schwerer als sonst, sein Gel! rn Kriegsanleihe anzulegen. Ganz Törichte gibt's immer noch die glauben, Kriegsanleihe zeichnen verlängere den Krieg Uebervorstchttge unters ckstrtzen Deutschlands Berinögen und Hilfs guellen. Mißtrauisch^ halten es für nröglich, daß das Reich di Zinszahlung einstelle, weil es das Geld nötiger brauch:. Die inner Umgestaltung machit Bedenllickie noch bedenklicher. Ter gegen wärng: Zeftpuntt ist voller Ungewißheit, voll schoerer Spannung UnheUs-v^keii scheinen am Horizont zu stehen. Solche Zell ge brert nicht leicht die Stimnrrmg, in der man Niilliarden it Kriegsanleihe nmsetzt. Nein: die Zeit gebiert nicht von selbst die rechte Stimmung. Aber wir soll«: uns nicht von der Zeit treiben lassen; im Gegen bell: wrr sollen die Zeit meistern. Jetzt ist der Augenblick, da wr zeigeu sollen, ob wir von Stimmungen abhängig sind, oder o! wir emeir refften Willen haben. Den Willen, Deutsche zu sein Der Willen für lmfcr Volk zu leben. Den Willen, unserem Volk, un sevem Vaterland, unserem Deutschen Reich zu helfen. Stimmunge, sollten uns regieren? Ein Schwächling, wer Stimmungen übe sich Herr werde^laßt! Jetzt heißt es wollen. Tann Witt auch dre rechte Ltimmung kommen. . JtK ersten acht Anleihen waren, an der neunten gemessen ern Kinderspiel. Wrr haben, als wir für sie warben, große Worb gebraucht. Z u große vielleicht für jene Zeit. Jetzt ist die wirk Uch große, dre heilige Ltimde. Jetzt geht es nicht mehr um Ltlmmiuig und Neigung; fetzt geht es um Gewissen und Wicht Jetzt heißt s die Treftii imserer Seelen wirksam machen. Jetz hertzt es, di: helltgsten Kräfte nns-erer Herzen lebendig werden lassen ist fern Wort zu groß, zu schwer, um dem deittsckMn Volke zu lagen was es zu tun hat. Jetzt sage ich: unser Geioissen fordert es. es Jalwes auch noch einen Sw^ten Schuhbedarfsschein zu bewilligen, soferii eine Abgabe- bescheamgung über nur ein Paar gettagener Schuhe oder Stiefel Mit Ledersohlc vorgelegt würde. Jetzt hat die RetchZstelle für eine Bekanntmach i m g veröffentlicht, die den Eltern dte Möglichkeit gibt, für ihre Kcktder bis zu 6 Jahren unter den genannten Bringungen jährlich einen zweiten Schuhbedarss- Ichetn zu erhalten. Die Ausfertigungsstelleii sind verpflichtet, deii zweiten Schuhbedarfsschein aiisz-userttgeii ohne Rücksicht darauf, < Baar abgegebener Schuhe Herren-, Damen- oder Kinder- schuhwerf war. Gleichzeittg ist verarrlaßt worden, daß die Er- zetiMng von Kinderschuhlverk erheblich gesteigert wftd. Kann die Produkttonshebung und die bessere Belieferung der Schuhwaren- Händler auch mir nach!und nach vor sich gehen, so wird von der Rcichsstelle für Schuhversorgung doch aNes getan, um dieMagOi über eine mangelhafte Versorgung der Kinder mit Lederschi! hwett verstummen zu lassen. Kreis Lauterbach. r.». Dauterba ch. 9. Okt. Als am Samstag nachmittag der städtische Vorarbeiter Kerl vom J-ienft in seine Wohnung am Rudloserweg heimkehrte, fand er hinter der Haustür das ältere seiner kleinen Kinder verbrannt vor, während das jüngere ur- folge des herrschenden Rauches bewußtlos war. Das Unglück ist jedenfalls dadurch entstanden, daß die Kinder mit dem Feuer gespielt haben. Hessen Nassau. X Schlüchtern, 8.Okt. Im Alter von 77 Jahren ist der hier lebende frühere langjährige Hauptschriftleiter der „Grazer Tagespost", Dr. Wilhelm R u l l rn a n n. gestorben. 1841 in Bieber bei Gelnhausen geboren, widmet: sich Tr. Wilhelm Rullmann der jeurnalistisck>en Laufbahn, war zuerst in der ..FranlnUer Zeitung"' tätig, dann in Wiesbaden und Wieir, und trat 1878 in (Praz in die Redaktion der Tagespost, der er 30 Jahre lang an ge hört lxtt. Im Jahre 1908 nahm er seinen Wölprsitz in Scl>lüchtern. Mft ihm ist ein feinsinniger Lchrisrsfteller und einer unserer bedeutendsten Kenner der klassischen Literaturepockii: urrseres Volkes, nm deren Erforschung und Darstellung er sich große Verdienste erworben hat, dahingeschieden. ^ochschnlnachrtchten. hl. Marburg, 8. Ott. Ernannt wurde der Geheime Medi- ftnalrat Prof. Tr. Fritz König in Marburg vom 1 . Oktober o. I. an zum etatsmäßigen Ordinarius und Vorstände der chirurgischen Klinik der Universität Würzburg als diachfolgrr Enderl ens. Letzte lladiriditctt. Dev neueste Aevicht dev ^eevesleitnng. (WTB.) Großes Hauptquartier, 1v. Okwber. (Amtlich.) W est l iche r Kriegsschauplatz. Auf dem Schlachtfelde zwischen Cambrai und St. Quentin nahnren wir rückwärtige Stellungen ein. Cambrai wurde von uns geräumt. Nach erfolgreichen von Panzerwagen unterstützten Gegenangriffen, die uns am Abend des 8. Oktober südwestlich von Cambrai wieder in den Besitz von Sccanvillers und der Höhen beiderseits von Esnes brachten, haben in erster Linie bayrische und rheinische Regimenter sowie Tnippell der deutschen Jägerdivisionen die Loslösung vom Gegner wesentlich erleichtert. Im Laufe des gestrigen Tages ist der Feind beiderseits der Römerstraße in Richtung Le Chateau mit stärkeren Kräften gefolgt. Unsere Vortruppen wehrten feine hier in Verbindung mit Panzerwagen ciw- geietzte Kavallerie ab. Mit stärkeren Jnsanterreangriffen wichen sie schrittweise kämpfend in neue Stellungen aus. Aw Llbcnd stand der Feind östlich der Linie Bertry—Bnsigny— Bohain. In der Chcnnpagne wurden feindliche Teilangriffe beiderseits von St. Ctienne abgewiesen. Zwischen den Argonnen und dem Rücken von Ornes brach der Amerikaner am östlichen Maas-User in Verbindung mit Franzosen erneut zu einheitlichen Angriffen vor. Am Rande der Argonnen schei- terterr sie unter schweren Verlusten für den Gegner. Cornay, in das der Feind eindrang, wurde wieder genommen. Hauptstoß der Mischen Aire und Maas geführten Angriffe war gegen Svmmerauce und Romagne gerichtet. Beide Orte blieben nach weckftelvollen Kämpfen in unserer Hand. Den über Romagne und östlich davon bis Cunel vordringenden Feind warfen badische Regimenter wieder .zurück. Auf dem östlichen Maasufer schlugen wir den Feind bei und östlich von Sivry ab und nahmen Sivry, das vorübergehend verloren ging, wieder, dtordwestlich und östlich von Beaumont ist der Ansturm des Gegners vor den Linien öster- r-eich - ungarischer Jäger und rheinischer Regimenter gescheitert. Der Erste Generalquartiermeister Ludendorff. preffestimmen über die Zriebensaurfichten. Berlin, 10. Ott. Die „Ger m a n t a" glaubt der Hofftrrmg Raum geben Kn dürfen, daß die Morgenröte des Friedens im An-. Knge ist. Die Tatsache, daß Wilson das deittfche Friedensangebot gcnrz anders behandle als noch vor wenigen Wochen das österreib chisck^-ungarische, gibt ihr zu dieser Ausfassung Berechttanng. Wer aus den amerikanischen Zeitungen die öffentliche Meinung oder Stimmungsmache in der Union sowie in England und Frankreich Venne, werde Wilson seine Unabhängigkeit und Selbständigkeit als hohes Verdienst anrechnen. Natürlich seien wir noch sehr weit voü einer Verständigung. Eins ist sicher, schreibt das Blatt, nämlich^ daß dem Deutschen Reiche sein Besitzstand unter allen Umständen gewährleistet sein muß und daß jetzt das Heer ihm hierin die ein-, zige Sickierheit bietet. Das „Berliner Tageblatt" sagt: Es nrnß so ttar wie möglich werden, daß die alten und die neuen Gewalten bei jedem Schritt völlig einig sind. Mit Genugtuung lasse sich aus Aenhe-. rnngen konservattver Blätter feststellen, daß auch in konservattven Kreisen die Aufgabe der Stunde in ihrer ganzen Bedeutung erkannt wetrde. Danftt erhalte der Friedensschritt der neuen Reg»- rung auch im Wslande ein verstärktes Gmncht. Die Kreuz zeitüng" sagt: Es ist das erste Mal, daß aus ent Friedensangebot der Mittelmächte eine nicht von vorn-. herein ablehnende 'Antwort erfolgt. Deshalb liegt keine Veranlassung vor, nun etwa opttmistisch in die ZuLmft zn schauend W i r müssen unterscheiden zwischenden Antworten aus unser Friedensangebot und auf unfern Waffen- st i l l st a n d s v o r s ch l a g. Man wird abwarten müssen, wie sich die Oberste Heeresleitung stellt. ^ Ter „Vorwärts" spricht von gürrstigen Wssichten für den lvri-eden und hebt gegenüber ungeduldigen Erwarttingen hn:vor, datz von der Antwort aus die drei Rückfragen Wilsons unmittelbar' die weitere Haltung Wilsons selbst abhängen wird, nicht aber die der mit ihm verbündeten Ententemächte. Tie ttanke Wett gleiche in diesem Wgeirbtick einem Genesenden, dem die Hossnungssvnne freundlich durchs Feirster blicke Tie ,,V o s s i s ch e Z e i t u n g schreibt: Mehr war nicht zu erwarten. Auf beiden Seiten ist ein korrekter und sachlicher Ton ge- führt worden, der es ernröglicht, den Uebergang von den rhetorischen Auseinandersetzungen zu prakttschcn Verhandlungen zu rinden. Ein Antrag der .Konservativen. Berlin, 10. Ott. Die konservative Fraktion des Reichstages hat beim Präsidenten beantragt, sofort eine Sitzung d e s R c ick s t a g e s zwecks B e s.p r e ch u n g der Wil- sonsch:n Antwort auf das Friedensangebot einzubringen. In den Wandelgängen der französischen Kammer. Paris, 8. Ott. (Havas.) Tic Kammer tagte heute zum erstenmal seit dem Tage, an dem daS Llngebot der Mittelmächte an .den Präsidenten Wilson verösfcnnicht wurde. Tic ?lo.ieorducten fanden sich zahlreich im Palais Bourbon ein. Tic Unterhaltung wurde weniger über die militärischen Vorgänge gepflogen als über die durck den kürzlichen österreichisch-deutschen Schritt geschafseny Lage. Abgesehen von sehr seltenen Ausnahmen wurde eine und dieselbe, nämlich folgende Meinung zunr Ausdruck gebracht: „Es ist keine Verhant-lung möglich, solange der Feind nicht die unbestreitbaren Bürgschaften für seine Auftichtigkeit gegeben hat und ohne Vorbehalt und Ernschräntting alle Bedingungen Wflsons annimmt." Tie Entschlossenheit der Abge-ordneten ist unbedingt. Sie sind in solchem Maße von der Notwendigkeit einer solchen Haltung überzeugt, daß sie ohne Ungeduld, aber mit Sicherheit nicht enttäuscht zu werden, die Antwort Wilsons erwarten. Ge.irn 5 Uhr nachmittags ging Giemen ceau mit freudigem (Nsicht eftig durch die Wandelhalle. Er wurde über dre Lage desragr „Ich bringe nichts." sagte er, „ich komme aus dem Miiristerium des Aeußern, wo ich an der interalliierten Konferenz teilgenom-. men habe. Sonntag den 13. Oktober. 3 , | 2 Uhr nachmittags. im Saale des ..Fürstenhofes" Oessentliche Versammlung Dortrag des preußischen Landtags-Abgeordneten Herrn W. Wallbaum über: Deutschlands Sieg und Freiheit oder Niederlage und Knechtschaft Eintritt unentgeltlich. - Aussprache findet nicht statt. Die Einladung zu regster Beteiligung richtet an Männer und Frauen aller Kreise der Bevölkerung von Gießen und Umgegend Der Freie Ausschuß Gg. Albrecht. H. Bechtold. Bekanntmachung. Der vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Laug GönS liegt von Samstag den 12. d. M. an eine Woche lang aus dem Amtszimmer de« Bürgermeisters zur Einsicht offen. Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll daselbst vorgebracht werden. Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. Lang-GönS, den 9. Oktober 1918. Großh. Bürgermeisterei Lang-Gön». I. V.: Henrich Bekanntmachung. Betr.: Sperrzeit für Tauben. Die Besitzer von Tauben werden unter Hinweis auf Artikel 39, Absatz L Zister 2 deS JeldstrasgesetzeZ vom 13. Juli 1904 und deS §2 des Reichsgesetzes, betreffend den Schutz der Brieftauben usw. vom 28. Mai 1894, Reichsge- -setzblatt Seile 64, ausgesordert. ihre Tauben während der Saatzeit bis zum 31. Oktober dö. IS. einzuhalten. Diese Sperrzeit findet auf Militärbrieftauben für die ersten 10 Tage der Sperre Anwendung. Gießen, den 9. Oktober 1918. 76208 Der Oberbürgermeister. I. B. : Grünewald. für Volksaufklärung K. Malkomesius. W. Rohleder. 7615V Kukiee ^rnsl Ludwig Inh.: Ang. Rath 7554 Heute Konzert Elsene Konditorei. 18 imnniunmnmimmiRmiiiniminmüiimiimnmfiiiiniR 11 + Verbandwatte Binden Damenbinden Lysoforra, Lysol Gummibett Stoffe empfiehlt inguterQualltAt Md-Oregerie am Irmplatz Krsaipiats 9. m Giessener Konzert-Verein. Für das Konzertjahr 1918/19 sind vorläufig 6 Konzerte mit folgenden Künstlern vorgesehen: Prof. Ansorge, Schnabel u. Flesch, das Wendling* Quartett. Prof. Friedberg, Frau Erler-Schnaudt, Max Krauß u. a. Gleichwie seither werden auf Wunsch Stammplätze für die 6 Konzerte im voraus ausgegeben. Den bisherigen Inhabern von Stammplätzen bleiben die innegehabteo Plätze bis zum 15. Oktober Vorbehalten. Wir bitten sie. bis dahin ausdrücklich za bestellen. Mitgliedern des Konzert - Vereins, Saalbau-Vereins und Akadem. Gesangvereins werden bei Entnahme von Karten für alle 6 Konzerte die Mitgliedsbeiträge, wie seither, in Abzug gebracht Eintrittskarten für jedes Konzert: 1. Platz M. 4.-. 2. Platz M. 3.-, 3. Platz M. 2.-. 4. Platz M. 1.- sind in der Musikalienhandlung von Ernst Challier, Neuenweg Nr. 9 (Telefon 671) zu haben. 7472c f in allen Größen ab Lager lieferbar Gg.Schi«fer§tein,Lich, Maschinenfabrik, Telephon Nr. 17. T478 c Heunte Kriegsanleihe im Betrage von 1000 bis 400000 M. kann ohne besondere Anzahlung gegen mähige, vom 6. Jahre an abnebmeude Jahres- oder VierteljahrSbeiträge mittels der LriOuleife - Kerßchermg ll. 8. erworben werden. Aufnahmefähig find Personen beiderlei Geschlechts vom vollendeten 10. Lebensjahre an. Näheres durch die Vertreter: Gebrüder Jnllrnarrn, Gietze« Grabenstratze 7. ^g( tr 5 t?tttrMn5!bier Man schreibt k«5! DK veqnerisdZe SBtttenma bktct die Gfcfaftr, das; die dies" jahrrrw Kartt'fft lernte nicht nur in in ^Viinin tKTjÖrjt'vt ,fonivrn *tn fich mefcutlid/ ei'fd)itn v rt lverHen u?irb. Verschiröene An-eichen in diatvr deuten darauf chin., das; wir tvahrscl-einlich mit einem frühen Lauter zu rechlwn haben loevcxm. ftod> bei: Mgaben. die bni versdxiedensten Landeslrilrn ^twrftrgen. ersuche int es ftag- ktch>, ob der Ausfall der Kartoffelernte diesmal so günstig sein wird wre in, Bor-jnhre. Mcrdinps ist nach Angabe der Nrick)-Skartoffelsj?lle dre Li artostc l ui i ba u ff äd>e um etma 7 Prozent gegenüber benrr Bor- joIjT tKrnröj^ct Xie Mr ,Verführung stel>?iü>en ?srlxü! skr äste sind aber tvcsenllich verringert morden. ^Es wird dckher einer außer- mÄentliäTen Kraftanstrengung bedürfen, um die Kartoffelernte rccht- «erkig zu berge::, insliesiondere (werden sämtliche zur Verfügung stelxiiden Arbeitskräf e mrs den ^Städten tpercmgezogen werden müssen. Tie Kardoffel^rnqeseblschaft hat Hesftllb an den Staatssekretär des KnegsernälmnngHcrmüS eim Angabe gericküet, in der eine fliehe von Vorschlägen zur Sicherung der Ernteein^ bringimg gemacht Weichen. Ms.dtls beste Mittel zur Geirinnung von städtischen Karlvffelarbeitern lhal sich ,die Erlaubnis zur Mitnahme einer gerin>?en Menge von Kartoffeln van der Arbeitsstelle bewährt. In Posen >lxnspiLlsiweise wurden sächsischen Arbeiterinnen cnißer Barlobn für jeden Scheffel (125 Pfund) der persönlich wrrnteten Kartoffeln ein Pfmrd verabfolgt. Hierin liegt ein sehr 1x>h«er Anreiz für die mindwbemiittelte Llwölkerung, sich an der 'Kartoffelernte selbst rl>er ljat er das Eiserne Kveuz 2. Klasse erhalten. Sein Bruder Karl er- lwÄt das Eiserne Kreuz 2 Klasse. Kreis Schotten. -k-Schotten, 9. Okt. DaS Eiserne Kreuz, früher Hessisches Sanitätskreuz, erbielten der Krmckemvärter Dietrich und der Füsilier Wilhelm Heck. — Kölzenhain. Tie Hessische Tapfer- keitsmetxnllc, früher Eisernes Kreicz. erhielt der Ersatzreservist Heinrich Müller, dessen Bruder Tambour Karl Müller das Eiserne Kreirz. — Ober-Scb mitten. Die hiesige Papierfabrik W und I. Moufang zeidmete für die 9. Kriegsanleihe 300000 Mk.. bis jetzt zeichnete die Firma zusammen 720 000 Mk. §8 Vom Vogelsberg, 9. Okt. In diesem Sommer hat der Bernid/tungskrieg gegen die Kohlweißlinge geruht, wnl sie nur einzeln auftraten. Tie Folgen dieser Schonung zeigen sich rem in den Hausgarten. Die Qberkohlrüben, die Unterkvblrübe!, w'd andere Gemüse sind kahl gefressen. bafc die Hauptrippen der Mättzn wie Besenreiser aussehen. Im Herbste des vorigen Jahres, nach der Ausrottung der Kvhüveistlinge, blieb alles Gemüse wvhl- verschont. Kreis Friedbcrg. ch- Friedberg-Fauerbach. 9. Okt. erhielt der Fahrer Gsorg K ü n ft l e r. Das Eiserne Kreuz lP. R vdherm, ly. Okt. Von Sergeant Hcrwr. Klrpper t, v« m\i den, Eih-rnen Lkreuz 1. und 2. Klasse, der Hessischen Tapnnchntsm^-daille und den: Krieox-Iwenzciien in Eisen and- gezeichnet ist unö seit Kriegsanfmig im Felde stand ist heute d:e Mchri cht ein getroffen, daß er sch gesuno in französischer Ge- sangenschiaft befindet. Starkenburq und Rheinhcssen. —-Frankfurt a. M., 9. Okt. Tie Stadtverordnetenversammlung hat in llwer gestri:wn Sitzung einer dring1id>cn Vorlage des Magi,trats zugestimmt, nach wAchw vom 1. November ab d:e Familienuirterstütznng für Eh-esraucm um 10 Mark, für Kinder und sonstige Auverwxrrcdte um 5 Mark monatlich erhöht wird. ES kommen ru?ch 50 000 El.e rw'-en und 60 0 0 Kinder und sonstige Anverwandte in Betrach., fr»Aal; sich ein monatlicher Mehraufwand von 600000 Mark ergib?, der allerdings zu einem erheblichen Leil vom Reiche ^stattet wird. — Tie Stadtverordneten Btrervse, Harth, Möller, Ranis, Scholz. Weber und TlZninaun, deren Amts- 8eit Ende dieses Jal/ves abläuft, landidieren nicht wieder. mr. Frankfurt a. M., 9. Okt. Die seit zwei Jahren bestehende Frankfurter Volksspende bat biÄ:er über 2 1 /* Millionen Mark für wohltätige Zweckd ausgebradst. Ohne die Volksspendc. die sich aus ganz kleinen wöchentlichen Beträgen zu- sammensttzt, wäre es nicht möglich gewesen, die Einrichtungen des Roten Kreuzes in vollem Umfange aufrecht zu erhalten. Kreis Wetzlar. We tzl a r, 10. Okt. Für das Vaterland ist gestorben: Gefreiter ^Heinrich Ringsdvrf, 5. Garde-Regiment zu Fuß, auS Katzenfurt. Mit dem Eisernen Kveuz 1. Klasse wurde ausgezeichnet: Wehrmanu Heiurich Ulzenheimer aus Burgsolms. Riit der Hessisd«!, Dapftrkeitsmedaille wurde ausgezeichnet: Kanonier Heiurich Bücher aus Aßlar. Das Eiserne Kreuz besitzt ersnwn. Befördert wurde: Derlvalter-Applikant .Karl Schepeler auf S. M. S. „Elsaß", aus Wetzlar, zum Bcr- waiter-Maat. — Dem Kuappschafts?assenrend«u,1'en Wolfs hier- selbst wurde das Verdien sllreuz für Kriegshilfe verliehen. Hessen-Nassau. vir. Bad-Homburg, 9.Okt. Eine glückliche Stadt ist Bad-L)omburg. Ihre Iahresroclnuung schließt trotz der ungeheuren Verteuermig aller Bedarfsartikel, der Reparaturen und Erhöhung der Löhne mit einem Ueberschiß von 160 731 Mark ab, der vor allenl ans der erhöhten Einkommensteuer zu buchen ist. Der Kriegsetctt zeigte emen Ueberi'chiuß von 187 096 Niark. Flörsheim, 9. Okt. Eine 1910 in den hiesigen Tongruben gehrndene neue Seeschildkröte wurde von Bank- direktvr Arthur von Gwinner- Berlin angekauft und dem Senckenberg-Museum in Frankfutt geschenkt. Das Exemplar ist die am besten erhaltene Seeschildkröte, die bisl-er im Tertiär Europas gefunden wurde. Die Schildkröte erhielt den Namen „Chelonia Gwiirneri Weg,rer": sie ist von Prof. Dr. Wegner-Münster i. W. besdirieben worden. Wiesbaden, 9. Okt. Infolge zahlreid)er Erkrankungen des Personals an Grippe kann der Fernsprechvermitteftingsdienst nid)t so wahrgenommen werden, wie unter normalen Verhältnissen. Das Kaiserliche Telegraphenamt ersucht daher die Teilnehmer, hicrcncf Rücksicht zu nehmen lmd sich zu gedulden, meint die Anriffs nicht sogleich beantwortet werden. — Auch in den hiesigen Schulen; war vor dem Beginn der Herbstserien eine große Anzahl .Kinder an der Grippe erkrankt. Kam es doch vor, daß in einzelnen Volksschulklassen von eiuxr 50 Kindern an den letzten acht Schicktagenl nur 11 bis 15 Kinder anwesend waren: alle übrigen wurden Ivegen Erkrankung an der Grippe eittfchuldigt. GevLcS-^KjoLrr. I. Darmstadt, 9. Okt. Tie Strafkammer verurteiktr den 45 Jahre alten Kauftnann Lappaß aus Frmft^surt, früher langjähriger Buchhalter in einem FrmllfurLer Geschäft, seit 1917 selbständiger Jnlmber der Darmstädter Firma Kvrbus, bisher unbestraft, wegen Untreue ru 3 Jahren Gefängnis (ab vier Monate Untersuchungshaft) und 5 Jahren Ehrverlust. Er hatte zum Nachteil seines Gesdiäftsteilhabers. eines Offenbacher Klaus- marines, in kaum einem Jahre 53 000 Mark veruntreut. Er hatte das ganze Geld in sZwarrksurter Spielerkreifen verspielt. Air?chttche Naehrrchten» IsraeUtlsche NeUgionrgemelnde. Gottesdienst in der Stmagoge (Süd-Anlage). Samstag 12. Okt. Vorabd.: 5.30: nrorg : 9.00; abds.: 5.45 u. 6.25. — Israelitische RcligionsgcfcUfdjcft. Sabbat- ftier am 12. Okt. Freitag abd.: 5.10; Samstag vorm.: 8.30; nachm.: 3.30: Sabbatausg.: 6.25. Wod)engottesd.: morg. 7.00, abds. 5.00. —!-i tt ~n n wm m i — i r i m i n m ii T f« Eingesandt. tFür Form vnd Inhalt aller unter dieser Rubrik flehenden Artikel übernimmt die Nedottion dem Publikum gegenüber keiuerle, LeramworU-ns.) Bucheckkrnsammlung. Es kommt jetzt alleS darauf an, möglichst viel Bucheckern zvr Oelgewinnung zu fammelu. Da ist es gan- unbegreiflich, wie dv Sammlung der Eckern durch alle möglichen Bestimmungen erschwert wird. Es sollten seitens der'Forstbehörden (einerlei eij> schränkende Bestimmungen erlassen werden, selbst auf die Gefahr hin, daß hier oder da etwas beschädigt würde! Was lvird e» einer Buche z. B. sckradcn, wenn die Eckern mit einer Stange aber mit Haken lzeruntergffclllagen oder geschüttelt werden? Gar nidstL i Die Eckern fallen, wo sie überhaupt noch an den Bäumen hängen, eben bei der leiseste:: Berührung ab. Das Samnwln von Ecken: hätte schon vor 14 Tagen freigc^ geben lverden sollen, da die meisten Früchte lxneits am Boden liegen. TaS Samnieln sollte jedermann ohne Einschränkung überai: erlaubt sein, damit so wenig lvie möglick) umkommt. Wie zudem jemand behaupten frmn, die Eckern, die eben ab- fielen, seien schleck)t oder taub oder: man könne erst im November sammeln oder gar, es würde genügen, wenn man vor der festen Schneedecke sammele, ist gan^ unverständlich. Wer solches behauptet, der weiß nichts und schädigt mit seine', Weisheiten, die er verzapft, das ganze Volk. Er soll nur im iltovember vor der feste:: Schneedecke einmai sammeln! Tann wird er an seinen Händen spüren, welch' schlechten Rat er seinen Mitnwnschen gab. Es ist schon längst höchste 3*i* zum Sammeln. Die Eckern, die eben unten liegen, sind meistens gut.. Eben gilt's! Also frisch an'S Werk! H- ver»l!nrkehtes. "* Berlin, 9. Okt. (Priv.-Del.) Dem ,^0epftner DoÄ:l-Au^ zeiger" wird aus Brüssel gemeldet: Der frühere Derkführer Wilhelm Woick'e, der in Brüssel hei einer Reichsstelle angestellt tvar, erschwindelte sich bort mit Hilfe eines im gleickien Betrvebe angfflelltn: Kontoristen Weber aus Berlin durch, Fä!-- schung eirus Scheckformulars 287 000 Mark. Mit dem Gelde ve»- schwanden die beiden aus Brüssel. Der Betrug wurde bald wtt- dcckt imd führte Mr Verhaftung des Fälsck)ers u:rd de» Helfers, dre sich) zu einem Geständrris beguemtml. Von dem erschwindelten Betrag wurden bisher nur evoa 1600 Mark bares Geld gefunden. Wo das übrige Geld versteckt ist, wurde noch nicht ermittelt. Festgesdellt :norden ist jedoch, daß Woicke 95 000 Mark erner ftmgen Brüsselerin übergeben hat. ^ Stockholm. 8.Oft. (WTB.) Meldung des Svenska To- legrambyron: Die Zahl der bei dem Eisenbahnunglück der vcrcgen Woche tzsetödeten und Vermißten beträgt nach den bisherigen Feststellungen 38. Amtlicher Teil. An die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Zlreises. Schon seither habnr Gemeinden sich in der Weffe an der Zeichnung der Kriegsanleihen beteiligt, daß sie sich die zu zeichnenden Beträge bei den öffentlichen Sparkassen, GenossenschaftS- und Darlehenskassen sowie der Landeshypothekenbank — jeweils zu dem günstigsten Angebote — verschafften. Bei der schwerwiegenden Bddeutung, die gerade im jetzigen Augenblicke ein günstiger Erfolg der Anleihe haben wird, nehmen wir auf Grund einer Verfügung Gwßh. Ministeriums des Innern vom 2. l. M. zu Nr. M. d. I. 17556 Anlaß, Sie auf diesen Weg der Betätigung füt das Wohl des Vaterlands eindringlich hin- zuweisen. Gießen, den §. Oktober 1918. Grvßherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: H e m m erde. Todeck-Bnzcige. Verwandten. Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachrickit von dem am 8. d. M. nach längerem Leiden erfolgien Ableben unseres lieben Sohnes und Bruders Adolf NeuschUng i tm Alter von 15 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Philipp Reuicdling. Gießen (Krofdorler Straße 21), den 10. Okt. 1918. Tie Beerdigung findet SamStag den 12. Oft., nachm. 3'/» Uhr, vom Neuen Friedhof aus stau. Gcsund werden, sattesten tm (£( n enbeiin. Jeder Familie etnEiaenhei md urck V ere i n „Heimkuirur". Wiesbaden 264. Satzungen und Drucksachen gegen rttückoorlo, Heiilistanen- buch von Dir. Abigt für M. 2.40. 7628-8 Sei.Hv urvi:!. Limmer zu verm. 958 06 2L est Anlag c L8, p. in freier Lage au vermieten. Angeb. unter 05838 an d en Gien . Anz. 2 schCa BiSbl, Vorfli'rsisnmsr m. Liegesosa, Schreibt.. Gack z. verm. Livtedvtr-. 15.1. Danksagung. Für die vieren Beweise berzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer deirostenen Veriuite durch den Heimgang meinet lieben Sohnes unsers ltebeu Bruders Karl rrrn )'> sowie für die zahlreichen ftvatu- und Blumen- svenden. die liebevolle Pflege der Schwestern sagt aus diesein Wege innigsten Dank Im Naulen der trauernden Hinterbliebenen Fra» ttatd. Linn Wtw. Gießen. Grabenstr. 12, den 9. Oktober 1918. 761? ! Binder!, alt. Ehepaar sucht 4—6-Zimmer-Wodng. per > 1. Avril ,919. Schr. Angeb. um e rll^847a n^en6) i e tz. Ä n \. Schöne S-S-Zimr.-Wobng. stir kleinen Haushalt sofort zu mieten gesucht. 05744 _Williclmttr. 51,1 Aelt. ruh. Daure «uedl ebö$j 1. Zimmor m. Pe slou s. längere Zeit. Angeb. über Verpfleg. ! und Preis an Hans Horst, Voppard a. Ab., Hohlstr. 8. € +++* • * ♦•»»*»«»»♦<»♦♦♦• Ohre cm heutigen Tage vollzogene Trauung beehren sick) anzuzeigen: Oberlehrer Dr. Erich Säumer und Frau Elisabeth geb. Schlich Vroßen-Linden Detmold (Mühlenstr. 19) 10. Oktober 1918. 7612 W iftrraut, Nolkraut, Wicsing, Kclbe-N(ll'cn,Rotr-NübelU'..Kürbis eingelrossen. Verkauf: Freitag von H ttbr an. SamStag vvu 2 >l u' n*t t i Hose des Gasthauses „Zum Sck,wanen^. Walstorstruße. Lamotaa von 8 Uür au auf dem Brand- Platt t'van v'i'Ortdi, Neustadt 19. Kaufe jedes Quantum schönen Meerrettich. 79,5 1 oder 2 gut möblierte Zimmer von Herrn zu mieten gesucht. Schrifrl. Angeb. unter 0 5819 an den Gieß. A nz._ Zimmer, auch mit Pension, Nähe Oleiangenenlager. sucht Dölme, scher (Oberlehrer). Schrifil. Angeb. unter 05830 an den Gieß. Anzeiger. Junges Alädcheu auS guter Familie, da die Altcefdiule beii:chen will, sucht in gutcin Ha«,e freundlich möbl. Zimmer mit Frühstück und Abendessen. Angeb. unter 05845 an den Gie ß. A n?.._ Möbl. Zimmer gesucht Nabe Vndlotgsplatz Angeb. um er 05851 au den Gie l:.Anz. L, r b e i t e r auch.Binder, zum Kartoffel' lesen gesucht 05846 Nodbeimer Straße 50. 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September die traurige Nachricht, dass mein lieber, herzensguter Gatte, der liebevolle Vater seiner 2 Kinder, mein lieber Sohn, unser guter Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Onkel und Neffe, der \ Gefreite Albert Reuschling Reserve-Infanterie-Regiment 221, 6. Kompagnie Inhaber des Eisernen Kreuzes, der Hessischen Tapferkeitsmedaille und des Kriegsehrenzeichens in Eisen nach 3 jähriger treuer Pflichterfüllung am 17. Sept. an seiner am 14. Sept. erhaltenen schweren Verwundung im 26. Lebensjahre als 3.Opfer unserer Familie gestorben ist. In tiefem Schmerz: Frau Lina Reuschling und Kinder 7624 Familie Ph. Reuschling Familie Fr. Steinmüller. Heuchelheim, Gießen, Lampertheim, Arnsdorf und im Felde, 10. Okt. 1918. w i m Gott der Herr nahm am 5. Oktober, morgens 4*/ 2 Uhr, meine innigst- geliebte Frau, die treusorgende Mutter ihres einzigen Sohnes, unsere geliebte älteste Tochter, Schwester, Schwägerin, Schwiegertochter und Tante Elisabeth Stühler geb. Göbel im kaum vollendeten 39. Lebensjahre zu sich in die Ewigkeit. In wehem Schmerze: Feldw.-Leutnant Gg. Stühler, z. Z. im Felde und Sohn Ratsdiener Andr. Göbel und Familie Hch. Stühler Witwe und alle Angehörigen. Giessen (Ebelstrasse Ha), den 7. Oktober 1918. Die Beerdigung findet Samstag den 12. Oktober, nachmittags 3 Uhr, auf dem Neuen Friedhofe statt. Todes-Anzeige. Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß meine treue, innigstgeliebte Frau, unsere herzensgute, treusorgende Mutter und Großmutter Frau Katharine Klappert geb. Wenzel infolge eines Schlaganfalls, den sie Sonntag morgen erlitt, Mittwoch abend * 1 / 2 11 Uhr im 60. Lebensjahre sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen: Willi. Klappert Wilh. Hammer und Frau Marie geb. Klappert Frau Ngoso Witwe geb. Klappert Willi. Baum und Frau Helene geb. Klappert Bertha Beimborn Witwe geb. Klappert Anna Klappert Lina Klappert Kätha Klappert Siegfried von der Heyde und 10 Enkelkinder. Gießen, Berlin, Marburg, Clausthal, Pyrmont und im Felde, den 10. Oktober 1918. Die Beerdigung findet Samstag nachmittag um 2 1 /, Uhr, vom Portale des Neuen Friedhofes aus, statt. 7631 761* Dienstag nacht 7*11 Uhr verschied ganz unerwartet infolge eines Schlaganfalles meine liebe, herzensgute Frau, unsere treusorgende, liebe Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante Lina Just geb. Krailing im Alter von 53 Jahren Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Carl Just Karl Leib, Lehramts-Assessor Johanna Leib. Mainzlar, Offenbach a. M., den 10. Oktober 1918. Die Beerdigung findet Freitrfg nachmittag 4 Uhr vom Trauerhause in Mainzlar aus statt. 'A Feinste, gewässerte Stockfische empfiehlt 5313 C. G. Kleinhenn Babnhofstrahe 59. Tel. 66. Patent- IIolKitchuhe in gröfiter Auswahl einaetr. Wilb. Koblermaun, 7518 Neustadt 12. Kordel. 3fr ta 40 Kilo Kordel, NriedenSware, hat abzu- neben Uch. Rallmann, 7633 Nidda. Ztahlspäne u. 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Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Selbert Familie Reuter Familie Benuer. Wieseck, den 9. Oktober 1918. Die Beerdigung findet Freitag den 11. Okt., nachm. 2 Uhr, vom Sterbehause Rabenauer Straße 32 aus statt. 'frA'v'&k ffläli-fihlB Jurasl" D.R.G M Pi ent in Lite, reich U’ipat", Eckiwe z unt- ^pa irr. Das unübertrefflichste Werkzeug für Jedermann! Die grüble Erfindung, um milderöand so ort ielbstLndig,fastmti''eioi flu rrparirr 11 : Schuh-, Geschirre LLtt l, Sc« g-l,Zeltc.Tre,br e>'-e!,. flahrradmLn'i-I usw. Iuroel ncibt Steppstiche wie eine Nähmaschine. (S.ünbtg vte eAnerkenn» >f.en Pret» per Stück m>i 8 verschiedenen Nadeln und Spu.e mit.^aden ^ Mb. 4.20 unter Nachnahme. Port» and Bcr Packung frei. Aan beachte: .Julvel- fl Origi alsabrikat au« Meta'', die Spute tm Heft gibt beim Tlähen dco Zaden ab wie eine 7!äh Maschine. .Iuroel« hat f» viel Darzüg«, bah alle Aachohmuvgen fast wertlos erscheinen! 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