Nr. 255 Ter Anzeiger erscheint '.glich, außer Sonntags. - Beilagen: riehenerFamilienblatter; Nrcisdlall * für den Kreis Kietzen. vezngspreis: monatl. Di k. 1.35, vierteljährlich Dtk. 4.05: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. Mk. 1.25, durch die Post Mk. 4.05 Vierteljahr!. ausschl. Bestellg. Fernsprech - Anschlüsse: sürdieSchristleitluiqN2 Verlag,Geschäitsstelle51 ^lnschriit für Draht Nachrichten: Anzeiger «letzen. Erstes Blatt 168. Jahrgang enerAm General-Anzeiger für Oberhessen Montag. 7. Gttober ;y^3 >.°.uaqme von Anzct^e.« s. die Tagesininnner dis zum Rochinillag vorher ohnejedeVerbiudllchtelt Seilenpreise: für örtliche Anzeigen 25Pi..für auswärtige 30 Pi., für Re klauben Mk.l.-nebsl 20°/oTeue- rungszusPlag: Plcu;vor» schriir 20 % Anschlag. Hauvtichriilleiter: Aug. SSL» Venerm-Ameiaer nie mnernenen —«*= sä: Gewerdeban? Siehen inr den übrigen Lerl: vr. D«lgg: MW» .. 8t.Mn.tol «. c«„. ,. UMK (WM.) Trotzes Hauptquartier, 5. Okwber. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. lJn Flandern wardcn erneute Angriffe des Feindes »Hegen Hoog lese und Rofelaere abgeiviesen. Gegen unsere tz^ren Lmien östlich von Armentiaves ist der Feind über Bars Grenier—Fournes—Wingles und über die Bahn öst- Artitterietätigkeit^^ ^ amöro * zeitweilig auflebende ^ ^ „Heeresgruppe Boehn. .. .DeT Engländer setzte beiderseits von Le Catelet seine starken Angriffe fort. Er nahm Le Catelet. Die Höhen nördlich und östlich von der Stadt wurden gehalten. Der in Ranarevmr eingedrungene Feind wurde im Gegenstotz wie- der geworfen. Nördlich von St. Quentin griff der Franzose zwischen Seguchart und Morcourt an. In Lesdins und Mor- rourt faßte er Futz. Lesdins nahmen wir wieder. An der übrigen Front und südlich von St. Quentin scheiterten die feindlichen Angriffe vor unseren Linien. Heeresgruppen Deutscher Kronprinz und G a l l w i tz. Franzosen und Italiener griffen erneut in Teilvor- stotzen und in einheitlich geführten Angriffen untere Stellungen auf dem Rücken und an den Hängen des Chemin des Dames zwischen Ailette und Aisne an. Schleswig Hilsteinische und württembergische Regimenter brachten die Angriffe zum Scheitern. An der Aisne- und Kanalfront sehr rege Erkundungstätigkeit. Qestlick von Reims haben wir in vorletzter Nacht unsere vordersten Stellungen zwischen Prunay und St. Marie-ä-Py vom Feinde unbemerkt geräumt und rückwärtige Linien bezogen Der Feind ist gestern über Prunay—Dontrie—St. Souplet gefolgt^ Aus dem Schlachtselde in der Champagne nahmen wir rm Gegenangriff die noch im Besitz des Feindes verbliebenen Teile des Höhenzuges nordwestlich von Somme-Py wieder. Nach stärkster Feuervorbereitung griff der Feind beiderseits d r von Somme-Py nach Norden führenden Straße in breiter Front an. Unter schweren Verlusten für den Feind find seine Angriffe gescheitert. Brandenburger und schleswig holsteinische Gardesüsiliere, pommersche, badische und rheinische Regimenter zeichneten sich bei der Abwehr des Feindes besonders ans. „ Beiderseits der AiSne Artilleriekamps ohne Jnsanterie- tatlgkeit. Zwischen den Argonnen und der Maas hat der «meri- raner gestern erfolglos angegriffen. In den Argonnen und am Ostrande des Waldes schlug württembergische Landwehr seine mehrfachen Anstürme ab. Oestlich der Aire stieß er vls in H-. h? von Biermont vor. Der Ort selbst, der vor^ üvergeh.'nd verloren war. wurde wieder genommen. Beider- Ms von Gesnes wiffm badische, elsatz-lo hringische und westfalische Regimenter jeden Ansturm vor ihren Stellungen ab Besonders ßftwer waren die amerikanischen Angriffe, vie srch beiderseits der Straße Montfaueon—Baulh.'viller gegen das Walbgelände südlich von Gubenel richteten. Wo der Feind vorübergehend in unsere Linien eindrang, war ihr sofortiger Gegenstoß wieder zurück. Das Jnfanterie-Re- grment 458 zeichnete sich hierbei besonders aus. Auf dem äußersten linken Flügel des Angriffsftldes haben bayerische Reserve-Regirnenter ihre Stellungen voll l>e ymrptet. Der Kräfteeinsatz des Amerikaners bei seinen gestrigen Angriffen an Panzerwagen. Infanterie und Artillerie war außerordentlich! stark, seine blutigen Verluste waren außergewöhnlich! l)och. Bei Abwehr scindlicher Panzerwagen zeichneten sich besonders ans: In Flandern: Leutnant Eckert vom Feldartillerie-Regiment Nr. 16, die 3. Batterie vom sächs Fußartillerie-Regiment 19 unter Leutnant Postrcnecky, Vizcfcldwebel Witt der 2. Batt. vom Fußartillerie-Bataillon 12 , Oberleutnant von Glas und Leutnant Encker der 9. Batterie, bayerisches Feldartillerie- Regiment Nr. 8. In der Champagne und an der Maas: Leutnant Nik- lasscr und Stthlin vom 4. Garde-Feldarlillerie-Regiment, Leutnant Schäfer vom Feldartillerie-Regiment Nr. 4 und Untero fizier Rackowsky von der Mincnwcrser-Kompagnie 173, Leutnant Grolhe vom Feldartillerie-Regiment Nr. 229. o n ben beiden letzten Tagen 65 feindliche Luftsieg^ ob- ^kutnant Bäumer errang seinen 40. und 41. Der Erste Generalguartiermeister (WTB^) Grobes tzauptq'uar'nrr!' 6. Okwber. Wrstlicher Krlegsschauplatz. Heeresgruppe Kr»»prinz Rupprecht. ^ Flandern und wr Camdrai ruhiger Tag. Rege Er- kmidrmgstatigkeit an vrelen Stetten der Fwnt " Heeresgruppe Dvehn. ^ Wir gaben in vordrer SdE dm znsichen Crevceoeur and Beaurrvoir an dem Kanal in Linie Dnn'enr—Le Catelet springenden Stettungsbogcn mif »nd nahmen die dort Truppen ,n nicklvarNgi^ Linien zurück. Engländer letzten >t^ic Angriffe zwichen Le Catelet und norülus, von St. Quentin fort. Beaurevoir und M brrhaiir- bl eben ,n ihrer Harch. An der übrigen Front sind chre An ^^e twr unseren Linien gescheitert. In den Kämpfen bei ^usnicte sich das Resrrvr-Jnfanteric-Reg^ Inders m^^r ^niem .Kommandeur Major v. Lübbecke be Wilson vor die Entscheidung gestellt. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. ^as halten wir uns lebhaft vor Augen, daß alles unsruchtbare Kritisieren jetzt unterbleiben muß. Es steht vor Ulis als die Rechthaberei. Wir wollen das Wort des neuen Reichskanzlers unterstützen, womit er der politisch Andersdenkenden im Reicks gedacht hat die er auf^rdert, sich nicht trotzig und feindlick> beiseite zu stellen, sondern in der Stunde höchster Not des Vaterlandes das Gemeinsame aller Deuffchen voranzustellen. Das Friedensangebot ist gemacht, nun muß es unterstützt und für unjere deutsche Sache verwertet werden, denn es gibt auf dem Wege, der jetzt beschritten worben ist, kein Zurücks 9^ ^^^ous Gntjcheidung oder die Haltung seiner Verbündeten ausfallen mag — wir erhalten neue Einblicke in die Weltlage, werden neue Wegweiser erblicken und auf dem Wege zu dem ersehnten Frieden die innere Einheit gewinnen, solange mt3 noch die Gefahren des Krieaes umgeben. a Die Rede des neuen Kanzlers, des Prinzen Mar von Baden, -war rm übrigen von dem Geiste erfüttt,' dessen Ditzen wir voransgespürt haben und dessen Richtung uns bekannt war Wenn Präsident Wilson sich bererl erklärt zu verhandettt und den Waffmstittstand abzuschlietzen, so hat die deutsche Regierung nicht die Ha-iü zu einem „saulen" Frieden ansge,treckt. Die 14 Punkte Wilsons und die Grund- er daran anschließend eittwickelt hat, forbem schmerzlichen und unmöglichen Verzicht. Wrlsons Ziele waren uns in seineü ander n cednerischen Ausführungen, in denen er z. B. in Bezug auf Eftaß-Lothringen unerhörte Forderungen gestellt hat, unannehmbar. Aus der Grundlage der 14 Punkte will Prinz Max und ferne Regierung verhandeln. Es sind darin die idealen Theorien niedergelegt, die jetzt von beiden Seiten verwirklicht werden sollen. Jetzt werden wir Wilson, soweit ftinF Lkns LÄsL!^ ^ im mten ^--de Erfolgreiche Lufttätigkeit in Flandern. . Berlin, 6. Okt (WTB.) Tie günstige WetterläFe gib ftwerm LAftstreitkraften tett ftnsere Jagbkraste dre Luft voMommen, drängtior den Feind ivert über die Linien Mrrück und errangen in erbitterten Lnftsäck'ch- ^Eme J^^PR vernnchtete allein ohne eigene Berlnste 12 ftmblrche Flugzeuge und einen Fesselballon. LeMn-aut \ ^ 0 11. Luftsieg drei feiitMidje Flugzeugs wÄ Ä 6 - ^ 37 -' Leutnant Degelow L 22 Nach Erledigung ihrer eilientlichen Aufgaben grrsten unsere leger nneder1Z>lt zur Entlastnng der ' In-. fanterre wirksam m den Erdkamps ein. Unter ilirem Sckmtz? ^kampften dre Jagdjbasfcln in zahlreickien Aunstügen feindlick« und n-ahmen starke feindliche Kolmrnen vor der Angrifssfront von Staden nach Oostnieuwekerke unter Mascki- «S'aMSg?«? Z und 12 durch dic U°5z zum MftZ pS' Kutnmrt Säumer «rang Jemen 38., Leutnant VelhenS s-jnm, 33., OssrzlerssteNvertteter Torr fernen 30., Leutnant v. ©eauliaw Mdarwnna, fernat 23., Leutnant Becker feinen 49. Luftsieg Wir verloren nur 5 FlNMenge. Der Reichskanzler an den Grafen Burian. Wien, 6. Okt. (WTB.) Meldung des Wiener Telegraphar- Korvejpondenzbureaus. Der ReichEnzler Prinz Max von Baden hat an den Minister des Aeußern Grafen Burian folgende Depesche gerichtet: In der veranttvortungsvoft«! Stunde, in der ich das mir über- wagene Amt als Reichs Kanzler übernehme, drängt es mich Eure Exzellenz in bundestreuer Gesinnung zu begrüßen. In uiiersichrtterlulM Wasfenbrüderichast haben durch vier Kriegs jahre dre verbündeten Heere dem Airsturm unserer Feinde widcrnanten. Ruhmestaten der Leere, der Verteidigungswille der Völker um. dre treue Zusammenarbeit unserer Regierungen werden uns mit Gottes Lutte zu einem ehrenvollen Frieden führen. Zn dresem L^inne darf ich Eure Exzellenz bitten, auch mir Ihre in ernsler Zeit erprobte Mitarbeit sichern zu wollen. Graf Burian antwortete: Für die frewrdlickJm, vom Geiste der großen und.schweren Sbt.r 5 ^n Worte, mit welchem Eure Groscherzogliche Hoheit mrch anläßlich Ihres Amtsantrittes zu begrü^n die Güte hatterr nt ^ nc ? tiefempfundenen Dank entgegen zurre hmen. Ich brtte Euere Gwfcherzoglich Hoheit, versichert zu sein, daß all mein binnen und Trachten daraus gerichtet sein wird, in b u n d e s treuem Einvernehmen und zielbewußter Zusammenarbeit mrt der väterlich deutschen Regierung unsere bewunderungswürdi- gen Heere und Völker so bald als möglich der Segmmgen eines ehrenvollen und gerechten Friedens teilhaftig werden zu lassen. Die neuen Exzellenzen. B erlin, 5. Ott. (WTB.) Ter Kaiser richtete, wie der „Reichs- anzeiger meldet, folgeriden Erlaß an den Reichskanzler: . , ,> 5 N Erweiterung meines Erlasses vom 27. 4. 1889 bestimme ich, daß l amtliche Staatssekretäre für die Dauer ihres Amtes das Prädikat Exzellenz führen sollen. Großes Hauptquartier, den 4. Oktober 1918. Wilhelm I. R. v. Payer. Der Eindruck in Frankreich. Bern, 6. Ott. (WDB.) Tie Erörterungen der französi scheu Presse besagen sch heute sehr eingehend mit der neuen deutscl^n Rtzuerung des Prinzen Mar von Baden Tie Kommentare sind im allgemeinen in sachlichem Lone gehalten lmd es fehlt ihnen die früher üblich ausfällige Tonart. Die all- k^merne Schlußfolgerung der Presse lautet dahin, daß man das neue Kabinett er,t nach feinem Programm werde beurteilen können Tie Pvesio hebt allerdings durchvoeg hervor, daß eine wirkliche Par lamentarrsierung Teutschaichs erst nach Streichung urrd einsctpkev Eider DMöiNF-erung des berüchtigten Paragraphen 9 möglich sei. n> gch n^ 0cr ^ lic ^ die Presse gegen den Prinzen Stimmung zu Die Neuyorker Börse. Rotterdam, 5. Okt. (WTBö Nach dem- ..Nieuwe Rotter- vamscben Gtmrmtt" erfährt „Daily Telegraph" aus Neu York daß rn der Hoffnung auf einen baldigen Frieden die F r i e d e n § Rainere rasch steigen und die Kriegswerte allgemein sinken. An ^r Neuyorker Börse werden Wetten darüber abgeschlossen, daß der Krieg vor Weihnachten zu Ende sein ,oird Ter Wäshingtroner Berichterstat-er der „Neuyork World" hätt essür ratsam, einen Ausruf zu erlassen,'. i,n dem die Bevölkerung ">advr gewarnt wird, sich aus ein rasches Ende des Krieges verlassen. * Lloyd Eduard Grey übrr ^ie Völkerbundpolitik. ^ W®.) Lord Grey wird am Donnerstag, £?• 7 eit ^ v VersanrMlüng in London eine Ansprache über « /E?b"LbVolitik Wilsons halten. Es ist dies das eE Mal daß Gvey fett seiner Entlassung 191? in der Oeffent- irchkert auftrrtt. Schlagansall Lloyd der Infanterie hielten sie dauernd aufmcht und brachten der Führung wertvolle Meldungen über die Lage des eigenen und, feindlichen Feuers und den Verlauf unserer vordersten Linie ^ie Flugzeugbesatzung Leutnant Loch ne r und Vizefeldwebel Heck, die si,ch bereits zwei Tage vorher besonders hervorgetan! hatte, beschoß aus 20 Meter Höhe ein vor marschierendes feindliches Bataillon mit Maschinengewehrfeuer und Wurfgranaten und ver- u^ochte eine heillose Verwirrung. Von fünf ansahrenden Tanks ichoß die Besatzung einen in Brand, ein anderer blieb bewegungs los liegen. Mehrere feindliche Jagdflugzeuge stürzten sich auf ein; Infanterieflugzeug, um es unschädlich zu machen. Im Verlaufs des heftigen Kampfes erhielt das Flugzeug zwei Treffer im Motor und landete kurz hinter unseren Limen. Von einer in der Nähe liegenden Batterie forderte die* Besatzung sofort Feuer an gegen die erkannten Ziele. Tie Meldungen über die Beobachtungen beim Auge wurden einem Infanterieregiment übermittelt. Die erfolgreiche Tätigkeit unserer Infanterieflieger war nur möglich unter dem Schutze der Jagdflieger, die während des ganzen Tages ihre Luftüberlegenheit behaupteten und den zahlenmäßig stärkeren Gegner hinter seinen Linien zurück hielten. 7 feindliche Flugzeuge brachten sie in Luftkämpfen zum Absturz. An der ge samten Westfront verlor der Gegner nach den bisherigen Feststes langen an diesem Tage 19 Flugzeuge, und zwar 14 im Luftkamps und 5 durch Flak. Leuttiant Bäumer errang seinen 40. und 41 Leutnant Veltjens seinen 34., Leutnant Becker seinen 28. Luft sieg. Unsere Verluste betrugen 4 Flugzeuge. Die Helden von Ba quois. ' 6. Ott. (WDB.) Ein bezechfrefides m Georges? 6- Okt.. Nach einer Meldung der ..Reichspost" hat Lloyd George erneu Schlaganfall erlitten. Sein Beenden soll ernst fern. Die bulgarische Sobranje billigt den Waffenstillstand. Sofia . 5. Ott. (WTB.) Meldung der Bulgarischen Tele ASwen-Agentur. DregehermeSitzung der Sobranse lttelchß nicht weniger als fünf Stunden dauerte, und in welcher E Kreter aller parlamentarischen Parteien der Reihe nach um !v£r über ihre Auffassungen auszusprechen, ichloß Mrt folgender er n st r m mrgangenommenerTages- die Nationalversammlung eine Erklärung nnftPrmubeirten über die Gründe, welche zum Abschluß des Waftensttllitairdes mrt den Ententestaaten gerührt haben, gel-ört hat. Ta^d^ der Regierung und geht zur Die Thronbesteigung des Zaren Boris. Sofia, 4 Okt. (WTB.) Heitte fand die feierliche Thron- ?bsterguna des Zaren Boris statt. Dem Festgvttesdienst ^u.oer Kathedrale wohnten ber: sämtliche Minister, die früheren! Mrnrster RadMawow, ^ontschew, Geschow, die Generalität, der deutsche und der österreichisch-ungarische Gesandte, der deutsche! Mrlitärbevollmachtiate Oberst von Massow, deutsche und öster- ^ichisch-ungarische Offiziere sowie zahlreiche Beamte. Nach der! Eidesleistung des neuen Könrgs erfolgten Huldigungen der Volks- menge rm Schloßhos, wobei der Zar eine Ansprache hielt, in der er die Hoffnung ausdrückte, daß Bulgarien seine Einigung er-I reichen werde Die Stimmung in Softa ist wieder sehr gehoben. in der Stadt angeschlagenes ..canifest zeigt die Äbdanmng König Ferdinands an, der sich nach arisicmt begrben habe, und die Regicriingsübernahine des Zaren en Presse sichern. Im Anschluß hieran wurde in einer zweiten Enttckchießung das Verlangen ausgesprochen, daß im Falle der Einricküung eines Reichspresseamtes der Reichsverba 2 rd gehört werde, rmd der Vorstand mit der Verfolgung der Angelegenheft beauftragt. Ten größten Rarnn in den Verhandlungen nahm die Erörterung eines Gesetzentwurfes über die Rechtsverhältnisse der Redakteure ein. Bundes der Landwirte. der Landwirte hat folgende Ent- Eine Kundgebung des Ter Ausschuß des Bundes fckSeßung. gefaßt: „Wir stehen in ernstestem Kampfe um Deutschlands Zuttmft England hat den Vernick^nngskamps gegen DeutsäZlano herauf- bcschftVven, rveil deutsck-e Kraft und Tüchtigifoft seinen aus Beherrschung und Ansbentung her Wett gerichteten Plänen im Wege standen. Wir müssen in diesem Kriege alles einsetzen, um zn^einem Frieden zu gelarrgen, der unsere wirtschrftliche und volitrschte Freiheit und Sicherheit und damit die Freiheit der Welt verbürgt. „Statthaftes daran zu setzen, um die gesamten Kräfte, das Tun und Sinnen des dentsck)tm Volkes allein diesem Ziele zuzu- ttft^ren und eS so stark zu machen, nm diesen Kamps um Sein oder Nlchffern zu bestehen, hat die Demokratie die Zeit dieser «nstrsten Not des Vaterlmrdes borutzt, um ihre eigennützigen Ziele zu verfolgen, und hat dadurch zur Sclmiächung unserer innerer^ und äußeren Front bcigettagen. AuS dem Werdegang Deutschlands ergibt sich, daß die jetzt ge- biDete Parka men ta risch eRegierungssorm Deutschland nrckü zum Heile gereichen kann. Tetutschland und Preußen sind groß geworden durch die gemeinsame Arbeit ihrer Fürsten und Völker. Rftr in .einer kraftvollen verfassungsmäßigen Monarchie ist die Starke unseres Vaterlandes für alle Zeiten gesichert. Dre sozialdenwkratische Zwangswirt schaftin unserer Er- ^^wungspolitik wirft hemmend ans die Arbeit der Landwirte und aller schaffenden Stände, verteuert ünd vermindert die Versorgung der Verbraucher. Deshalb fordern wir im wohlverstandenen Interesse unseres gesamten Volkes ihren allmählichm Abbau, mit dem dfort zu beginnen ist. Der Antrag Roes icke weift die Wege hierfür. Es ist widersinnig, auf der einen Sette dein Volke ioett° gel-ende polttische Rechte zu «Kchen und gl ächzeitig diejenigen Stände, aus welchen sein Dasein und seine Kraft zum Durchhatten beruht, rn unerträgliche Fesseln zu schlagen. Mehr denn je erwächst den schaffenden Ständen in Stadt und Ärnd dre Pflicht, den engsten Zusammenschluß zu suchen, um die Gruirdlagen zu verteidigen, ans denen des Vaterlandes Kraft nach innen und außen beruht." Arsr ** Stadt And Crtwft. Gießen, den 7. Oktober 1918. u s Zeichnung. Otto Bücher, Sohn des Schreiners . Böcher, erhielt das Eiserne .Kreuz 2. Klasse. _ **^.Krieasanl«ihe. Wir wnsen nochmals ausdrücklich auf me Werbeversammlung hin, die Mtttwoch aberrd im Universi- tatsgebäude ftattfindet. Ein reger Besuch ist dringend zu wünschen. ** S1 ä d t i s ch e r O b st v e r k a u f. In der Turnhalle der Stadtmädchenschule in der West-Anlage gelangt gegen Ablieferiing des Abschnittes 6 Obst zum Verkauf. Am Dienstag, den 8. d. M. haben die Nummern 181. 120 und 119, am Mittwoch den 9. d. M. die yftimmern 118. 117 und 116 Güttigkdt. Tie Abholung hat vormittags von 8—12 Uhr und nachmittags von 2—5 Uhr zu erfolgen. Siehe Bekanntmachung. * Die Städtische Kriegs fürsorge kann die Kosten ärztlicher Behandlung für unterstützte Kriegerfamilien nur dann übernehmen, wenn vor Inanspruchnahme des Arztes (in dringenden Fällen spätestens am nächstfolgenden Tage) ein Gutschein dafür abgeholt worden ist. ** V o r s i ch t v o r G e s ch ä f t s d i c b e n. In der ver- lossenen Woche wurden aus einem Geschäft in der Plockftraße 15 Meter schwarzer Tuchswff von bedeutendem Werte entwendet. Als Dieb kommt offenbar eine Person in Frage, die als Kunde den Laden betreten und als niclft gleich jemand zur Bedienung erschiest, sich den Stoff aus dem hinter dem Laden gelegenen Raum angeeignet hat. — Bei dieser Gelegenheit werden die Geschäftsleute nachdrücklichst davor gewarnt, ihre Geschäfte in dieser Weise bei der heutigen Zeit unbeaufsichtigt zu lassen, da es vielfach vorkommt, daß die Kundschaft beim Betreten der Läden längere Zeit warten muß, bis jemand zur Bedienung erscheint, was geradezu )ie Gelegenheit zum Stehlen fördert. — Sachdienliche Mitz^ Leitungen nimmt die hiesige Kriminalzolizei entgegen. ** Grummetdiebstahl. Vor einigen Tagen wurde von einer Wiese hinter dem Arresthaus das Grummet entwendet. Als Diebe kommen zwei Männer und eine Frau in Frage, die es auf zwei^ Handwa^n wegholten. Sactrdienliche Mitteilungen nimmt die hiesige Kriminalpolizei entgegen. ** I m Lichtspielhaus. Bahnhofstraße. wild heute zunr letzten Male das Dreimäderlhaus gegeben. Der Film lehnt sich en-c-er als die Operette an den ^Schubert-Rvman „Schwammerl" von Rud. Hans Bartsch an und gibt daher ein von der Operetty vielfach beträchtlich abweichendes Bild, das für jeden Besucher doppelt reizvoll sein mnß. Die Ausnahmen des Films sind aus- rezeichnd und vo-n hervorragenden Kräften dargestellt. Unter- kützt wird die Vorführung durch dn verstärktes Orchester, und Gesangseinlagen von Frau M. Ro ttmann, Konzert und Operir- ängerin vom Stadttheater Mainz, die gefühlvoll imd mit Ge- chmack in den Pausen des Films Schubertsche Lieder grüß teil teils! ikt der Kompositionsanordnnng des Dre im äderl Hauses zum Vortrag bringt. Hessen-Nassau. jl M a r b u r g, 5. Ott. Im Alter von 85 Jahren starb hier ein Mitglied des althessischen Adels, Tr. Phil. Ernst Frdherr Schen ck z u S ch w e i n s b e r g, Erbschcnk in Hessen. Seine Gatttn ist erst kürzlich gestorben. Die Beisetzung der Leiche findet am nächsten Hschschulnachrichte«. mr. Frankfnrta. M.. 6. Ott. 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Donnen mit hochexplosiven Ätosf-en wurden in aller Eile ein-e^ graben. 60 000 Einwohner flüchteten aus dem Bezirk. Die Straften fntf> mit Flüchtlingen und Wagen, die Verwundete führen, übe»- süM-. Die Explosion, die in Neuyork vernehmbar war, hörte sich an wie der Lärm einer Artitterieschlacht. Die neunte Kriegsanleihe Vaterländische Kundgebung am Mittwoch, dem 9. Oktober 1918, abends 8 Uhr pünktlich in der neuen Universitätsaula, Eingang Ludwigstraße unter Mitwirkung der verstärkten Garnisonkapelle unter Leitung des Musikleiters Bruno Herrmann und eines Knaben-Massenchores unter Leitung des Lehrers Otto Görlach. Dortrag mit Lichtbildern von Leutnant Kobe von der Inspektion der Fliegertruppen. Redner: 1. Oberbürgermeister Keller, 2. Professor Dr. Schian. Die Bürgerschaft wird hierdurch fteundlichst eingeladen Der Oberbürgermeister 7302D FertMzr'fdje Umu.-Luchhandlung Inhaber C. koch, örofiherzogl. hofbucbbänbler Telepljon 657 - Seltersroeg 87 empfiehlt ihren reichhaltigen Zeitschriften- und Sücherieferirkel Prospekte evtl, auch Prodemappen stehen rur Verfügung Monatsfrau vorm, gesucht 05750 Noonstraße 18. Ersabrenes Hausmädchen sucht 7525 Frau Iusiizrat Grüuewald. Pntzfrnu gesucht 05761 Jricdrichstr. 8, v. Zum 15. Oktober wird eine in Küche und Haushalt erfahrene 754388 Stütze gesucht. Rhein, Salierstr. 19. Düsseldorf - Obercassel. Wegen Verheiratung meines Mädchens suche ich ver 1. Okt. oder später ein flciß., brav. üädclivn für Küche und Hausarbeit. Frau Augult Kilbinger, 7203 Seltersweg 79. grau jwm RnrtoUcIfdiälcn uni) KWnisWkN gesucht. 7439 _ Wegen Krankheit des Mäd- chens AuSbilfe für einige Wochen gesucht. Zu melden abends. 7447 Frau 61ustav Roseutbal, Wilhelmstraße 8,1. 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Bahn- steig Ledertasche mit Inhalt verloren. Abzugeb. geg. gute Belohn, auf dem Polizeiamt. Am Montag den 30. 9., nach mittags zwischen '/,6 u. 6Uhr auf dern WegeFriedrichstr.— Bahnhof, »vahrscheinltch aus der Eisenbahnbrücke, Uhrarmband aus Dnlasilber verloren. Abzug, geg. hohe Bel. Frankfurt«? Str. 36. 7 ^< Dlau-rot-golduer BirrziM verloren. Gegen Belohnung aus det Polizei abzugeben. 05754 Die Dame, d. d. Sekirw i.Licht' spielb.TamSlagziv.4-6Uhrv 1.Bl. an sich nabln, w. ers.,dens sofort a. d. Kasse zuriickzua. nnSsrnt. Lnn.er^da selb, erk 2 Stenotypistinnen werden zu möglichst sofortigem Eintritt gesucht. An geböte mit Zeugnissen und Angabe der Ansprüche sind zu richten an die Geschäftsstelle der Handelskammer und des Berg- und hüttenmännischen Vereins in Wetzlar, Buttermartt 8, I. 74910 Lichtspielhaus, Bahnhofstr. 34. Heute letzter Tag » f Das Dreimäderlhaus“, mit grossem Orchester und Gesangs-Einlagen. — Ab morgen Dienstag wieder ein grosses Doppel-Programm. Theodor Loos in seinem neuesten Gesellschaftsdrama in 4 Akten ARwin Neuss 7537 der geniale Künstler, in seinem grossen Wild-West-Schauspiel in 4 Akten mwmmw 0 iiiiiiiliüfetl Die Reichhaltigkeit dieses Spielplanes stellt selbst den verwöhntesten Besucher zufrieden! Allen Verwandten und Bekannten die schmerzliche Nachricht, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unseren inhigstgeliebten Sohn, meinen herzensguten Bräutigam, unsern lieber, treuen Bruder, Schwiegersohn, Enkel, Schwager, Onkel und Neffen Jakob Schmidt nach kurzem, schwerem Leiden im 30. Lebensjahre zu sich in die Ewigkeit abzurufen In tiefem Schmerz: Jakob Schmidt II., Eltern Familie Heinrich Ruhl !.. Anna Ruhl, Braut Schwiegereltern Adolf Schmidt und Familie Heinrich Ruhl III., z . Z. in Jost Schmidt, z . Z. im Felde, und Frau Garnison, und Frau Familie Jakob Lang II. Garbenteich, Holzhausen (Kr. Biedenkopf), Locherhof (Kr. Altenkirchen), Krombach, den 7. Oktober 1218. Die Beerdigung findet Mittwoch den 9. d. M., nachm. 3 Uhr, in Garbenteich statt. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass mein innigstgeliebter Mann, der treubesorgte Vater seiner beiden Kinder, mein lieber Sohn, unser guter Bruder, Schwager und Onkel, der Oberheizer Ludwig Sehrt nach 51 monatiger treuer Pflichterfüllung auf einem Minensuchboot den Heldentod fürs Vaterland in den Wellen gefunden hat. Die trauernden Hinterbliebenen: Pauliue Sehrt und Kinder Elisabeth Sehrt Ww. Familie J. Friedrich Familie E. Karl Familie H. Sehrt Familie L. Binz Familie W. Sehrt, z. Z. im Felde Familie K. Sehrt, z. Zt. im Felde Familie 0. Sehrt, z. Z. im Felde Auguste Sehrt. \ Köln, Giessen, Lollar, d. 7. Okt. 1918. 7542 Danksagung. W Mr freundliche Teilnahme anläßlich unseres W schmerzlichen Verlustes allen herzlichster Dank. W 05757 Familie H. A. Bohne. Danksagung. Für die vielen Beweise herzl. Teilnahme bei dem Heimgänge unserer lieben Entschlafenen ♦ §rau Elisabeths Becker ged. Wallenfels sagen allen innigen Dank die trauern-en Hinterbliebenen. Kesselbach, den 5. Oktober 1918. Meine Wohnung unü mein vureau veflnam fl® nunmehr ianügrafenftr. 8 , Cflte Ofbflnlage' (gegenüber dein ßeridnsgebäude). eifOffet, Kedtjtsanujalt. hm Rr M 7545 Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Gewerkschaft Gietzener Brannftein- bergwerke, vormals Fernie in Gießen eingetragen: Die Satzung ist dahin geändert, daß statt des Gruben- vorstandeS für die Folge ein Repräsentant und ein Stellvertreter desselben bestellt und nach Maßgabe der Satzung mit der Vertretung und Verwaltung der Gewerkschaft betraut sein soll. Bergassessor a. D. Bergwerksdirektor Gustav Brockhoff in Betzdorf ist zum Repräsentanten, Bergassessor a. D. Bergwerks- direktor Dr. Maximilian Wemmer in Gießen zum stellvertretenden Repräsentanten bestellt. Gießen, den 3. Oktober 1918. Großh. Amtsgericht. 7530B Bekanntmachung. Das Sammeln von Bucheckern in den Domanial« und Gemeindewaldungen ist sreigegeben, i. s. iv. es in -erhalt, des letzteren nicht auf die Orksangehörigen beschränkt bleibt. Die mit Hegwischen und dergl. Warnungszeicheu versehenen Distrikte sind von der Nutzung ausgeschlossen Das Besteigen und Anprellen der Bäume, sowie das Schlagen mit Stangen ist verhören. Weitere Auskunft erteilen die Forstwarte, deren Weisungen Folge zu leisten ist. Gießen. den 4. Oktober 1918. Großberzogliche Qberförsterei TreiS. _ i B.. Trautwein. 75338 Bekanntmachung. DaS Sammeln von Bucheckern in den Fretherrlichen Waldungen ist gestattet. Die mit Hegwtschen und dergl WarnungSzetchen versehenen Distrikte stnd von der Nutzung ausgeschlossen. Das Besteigen und Anvrelleu der Baume, sowie das Schlagen mit Stangen ist verboten. Weitere Auskunft erteilen die Forstwarte, deren Weisungen Folge zu leisten ist. Gießen, den 4. Oktober 1918. Freiberrlicke Oberförsterei Rabenau. _ i B. : Trautwein. 75348 Bekanntmachung Das Sammeln von Bucheckern in den Domanial- und Gemeindewaldungen ist sreigegeben, i. s. w. es innerhalb der ersteren nicht auf die Nutzungsberechtigten und innerhalb der letzteren aus die Ortsangehörigen beschränkt bleibt. Die mit -pegwischen u. dgl. Waruungszeichen versehenen Distrikte und von der Nutzung ausgeschlossen. Das Be. uelgeil und Anprellen der Bäume, sowie das Schlagen mit Stangen ist verboten. Weitere Auskunft erteilen die Forstwarte, deren Weisungen Folge zu leisten ist. Gießen, den 4. Oktober 1918. Größt». Oberförtterei Schiffeuberg. Trautwetn. 75358 Nach längerem bangen Warten wurde uns nunmehr die schmerzliche Gewißheit, daß unser innigstgeliebter, herzensguter Sohn, Bruder, Schwager und Pate San.-Gefr. Wilh. Schnepp M.-W.«Kompaernle Garde-Greoadler-Reglinent Kr. 5 Inhaber des Eisernen Krenzes 11. Klasse im blühenden Alter von 22 Jahren nach Sjähriger treuer Pflichterfüllung sein junges Leben dem Vaterlande geopfert hat. Er wurde am 14. September durch schweren Kopfschuß verwundet, welchem er am 15. September erlag. In tiefem Schmerz: Familie Georg Schnepp nebst allen Angehörigen. Krofdorf, den 7. Oktober 1918. Ruhe sanft, du treues Herz, Du hast den Frieden, wir den Schmerz. AkiWt Mlkilinig Der Handclsksnillitt Sitfifn. St ändi ges Musterlager in Warschau. Seitens der amtlichen andelsstelle deutscher Haiidels- 'kammern besteht bekanntlich die Absicht durch Einrichtung einer Musterausstellung in Warschau bei Ltussuhr deutscher Waren nach dem besetzten Ostgebiete zu säuern und insbesondere für die Friedenszeit den Wettl>ewerb mit den Erzeugnissen anderer Länder zu erleichtern. Die beteiligten Behörden haben dieser Absicht ein bereitwilliges Entgegenkommen bewiesen, so daß nunmehr an ihre Ausführung gegangen werden kann. Zu diesem Zweck errichtet die Amtliche HandelSstelle im Tienstgebäude der L>andelÄammer zu Berlin. Uniocrsitätsstratze 3d, ein Verkehrsbureau. Diesem Verkehrsburvau ha^n die Firmen die für die Musterausstellung bestimmter.' Waren unter genauer Beschreibung auf besonderem Vordruck anzumelden und nach 2lufsorderung seitens des Verkehrsbureaus an die besonders bezeichneten Mustersammel stellen einzusenden, damit sie von dort zu größeren Stückgut^ sendungm oder Wagenladungen vereinigt an die Amtliche Handels stelle in Warschau abgehen können. Zur Beschickung des Musterlagers sind alle Firmen berechtigt, welche der Amtlichen Handelsstelle angeschlossen sind. Es steht zu erwarten, daß zahlreiche deutsche Q>k* wcrbetreibende die sich chnen hier bietende günstige Gelegenheit zur Sicherung und Erwerbung von Absatzgebieten benützen werden. Das Verkehrsbureau wird auch im übrigen den der Amtlichen Handelsstellc an geschlossenen Firmen bei der Erledigung aller die Ausfuhr nach dem besetzten Ostgebiete betreffenden Angelegenheiten jed- mögliche Unterstützung gewähren. 7539 V rum Aussticken mit den dazn passenden guten Filzsohlen in großer Auswahl. SOM a M ^fdehausQahmi latent Hol/Ndiulie in grösster Auswahl eingetr. Wilb. Koblermaun, 7518 Neustadt 12. l-sllung : 7540c Hofrat Hermann Stelngoetter DicnStaa, d. 8. Okt. 1018. abends 7'/, Uhr: Im Dienstag* Abonnements* Voratellnng. Das NSrnliergisaii Ei Schauspiel in 4 Akten von W. Harlan.