Nr. 23* r,r «t.K L u:er Anzeiger erscheint täglich, auiser Sonntags. - Beilagen: Hiche»"?^...».. ~*'i***iv Kic nun für den Kreis Siehe«. Bcjiinsprcis: monntl. 'Di f. 1*35, viertel- jährlich 'Dck. 4.05. durch Ablwle- il Zivergstellen monatl Mk. 1.25 durch die Bost Bit. 4.O5 Vierteljahrs ausjchl. Beitellg. fterusprech - )lnschl»isse: surdieLchriltleiltlugllL Berlaa.chejchä'tdslellebl Anschrift für Draht,, ach- rlchleu: Anzeiger Siehe«. Erstes vlatt *68. Jahrgang Samstag. 5. Oktober *y*8 Postscheckkonto: Frankfurt a.M. N686 General-Anzerget sür Oderhessen Vankverlehr: Gewerdebanf Siehen Swillingsrunddriick ».Verlag: vriihl'sche Univ.-Vuch- u.Steindruckerei K. Lange.Schriftleitung. Gefchäftgtelle ».Druckerei- Schulftr. 7. ovu unz«t^c.t s. dre Lngesuunuuer dls zmn Nvchmitiag vorher ohne jedeBtU hiud> lchteit SeUen eise: für örtliu)c .'uizcigen 25 Bf..sür ausivä rlige 30 B«., sür Reklainen Mk.l. - nebst 20" „Teue- runaszns > lagiBiagvor- schri'i 20 % Au'schlag. Hauvl djet tlcitcr: 2lug. Goeg. Verantwortlich für Politik: Aug. t^oetz: für den übrigen Teil: l>r. Reiuhold Zen.;; für den Anze,gente,l: v. Beck; säintllch in sieben. Die Bildung der neuen volkrregierung. wochenrkckbllck Die im Interesse des Reiches liegenden großen Richtgedanken haben nach mehr als vierjähriger Dauer nunmehr einen Punkt erreicht, wo mancherlei Ausblicke neue Entschlüsse und Ziele nahelegen. Wir haben so oft auf den Ernst der augenblicklichen Lage gedeutet, und dabei stellt man sich in erster Linie das furchtbare Aufeinanderprallen der Schlachtfroirten vor, die Bedrängnis, in die wir durch das bulgarische Ereignis, durch die Gefährdung mancher Bnndesverhältnisse, gekommen sind. Aber die Dinge zeigen noch eine Kehrseite. Auch politisch, nicht nur militärisch, sind sie gereift. Die Feinde haben unter d-er Führung Amerikas wahre Verzweiflungsanstreugungen gemacht, um ^u den Toren unseres Reiches vor^udringen und dieses in Trümmer zu schlagen. Wir sind Zeugen gewesen eines wahnsinnigen Bernühtungskampfes, oer dennoch unentschieden blieb und die Aussicht eröffnet, daß er auch noch lange unentschieden bleiben wird Gegen den amerikanischen Krieasverlängerer müssen politische Maßnahmen ins Auge gefaßt werden. Im vorigen Jahre konnten wir der Entente ruhig urrd sicher entgegeuhalten, daß wir im Osten den Rücken frei bekommen hätten und alle Kräfte gegen Westen zusammenfassen würden. Wir mußten uns davor hüien, durch übereifrige Friedensangebote und Kundgebungen diese wuchtige Sprache der Tatsachen abzuschwächen. Indessen, der A ni e r i k a n e r sprang auf und belebte den Mut seiner anderen Kampfgenossen durch weitgehende Zusagen und Rüstungen. Die Friedenskundgebung des Reichstags, die wachsende innere Zerklüftung im deutschen Volke, waren dt^r Feinden ein weiterer Ansporn zur Fortführung des Krieges, für die in der Tat die reichen Mittel per neuen Welt mobil gemacht wurden. Dennoch hegen wir die Zuversicht, daß sie „nicht durchkommen". Roch eine Reihe solcher Großkampftage, wie wir sie zuletzt erlebt haben — und auch unseren nächsten Gegnern, den Franzosen und Engländern, muß es klar werden, daß des Kampfes Preis ihnen auf alle Fälle zu teuer zu stehen kommt. Vor allem muß es dem Vetter über dem Kanal dämmern, wie er tiefer und tiefer in die Abhängigkeit Amerikas gerät, wie er die eigene Macht untergräbt und schließlich an der Zerrüttung und Verarmung Europas zu seinem Schaden teilnimmt. In solcher Lage ist eine politische Tat Deutschlands zur Ermöglichung eines baldigen Friedens nicht mehr so von der Hand zu weisen wie vor Jahresfrist. Die wachsende Mißstimmung unseres Volkes, deren Nährboden Graf Hert- ltng in seiner letzten Rede nicht in allen seinen Teilen aufdeckte, hatte leider ebenfalls Tatsuchen geschaffen, die eine Wendung der alten Richtgedcrnken erforderten. Das Schauspiel darf der Feind unter keinen Umständen erleben, daß vor seinem triumphierenden Auge in der Zeit der nahenden Entscheidung die Deutschen sich seljb'ft zerfleischen! Der furchtbare Verteidigungskampf an der Westfront erfordert, was Hrndenburg uns oft zugerufen hat, die Sammlung und Einigung der Geister. Demgemäß erfolgte, zur Schließung der eigenen Reihen, zur Löschung des gefährlich glimmenden Zündstoffes im eigenen Hause, der „Ruck nach Links", die Demokratisierung und Parlameirtarisierung. Die Propaganda für Annexionen, die wir nie mitgemacht haben, hat jetzt in unserem Lande keine Aussichten mehr. Der Kaiser und die Oberste Heeresleitung haben in dieser Beziehung deutlich gesprochen. Weite Kreise des Volkes, die mit uns ebenso gegen vorzeitige Verzicht erklärungen, wie gegen vorgefaßte Programme waren, Kreise, dre die Meinung vertraten, unsere Kriegsziele müßten dem Verlauf und dem Ergebnis des Krieges entsprecherr, brauchen sich heute nicht Gewalt artzutun., wenn sie der neuen Regierung des Prinzen Max von Baden auf dem Wege zur Anbahnung eines Verständigungsftiedens Glück und Erfolg wünschen. Voraussetzung ist natürlich, daß kein „fauler" Friede geschlossen wird, wie die bekannten Be- dsirgungen Wilsons ihn bedeuten würden. In dieser Beziehung wird der neue Reichskanzler am heutigen Samstag dem Reichstage Aufklärung geben. Wer wollte verkennen, daß uns noch tausend Gefahren umlauern? Unsere Staatsmänner meinen es mit der „Freiheit, dem „Selbstbestimmnngsrecht" der Völker, mit dem Völkerbund und der Sicherung des Weltfriedens ehrlich, das ist gewiß. Die sernbliche Lügenpropaganda wird es fortan nicht mehr so leicht haben, und sie wird es wohl nicht wagen, den Prinzen Max von Baden als einen verkappten Vertreter des preußischen Militarismus hinzustellen. Der Umschwung unseres polnischen Lebens muß auch einen Umsturz der feindlichen Methoden zur Folge haben. Wir fürchten, hinter den Larven der Menschheitsfreunde werden Scheidemann und Gröber bald die steinernen Götzen des „Imperialismus" entdecken! Gleichviel, wir können mit diesen Götzen verhandeln im Vertraue^ und. Hinblick auf die un- erschütterte Stellung unserer Fronten, und wir sind nicht auf die Gnade unserer Gegner angewiesen. Wir erscheinen wahrlich nicht als Besiegte, und das treue Ausharren im harten Kampf des letzten Jahres hat dem Osten Europas unvergängliche Züge ausgeprägt. Wie man auch^uber die Frredensschlüsse von Brest denkt, soviel sieht fest: die Entente kann das alte, zaristische Rußland nie wieder auf die Beine stellen; unser Kampf und Sieg hat dort die Völker befreit uüd neue Staatengebilde geschaffen, mit denen wir rn Frieden werden leben können. Keine verbesserte Methode der Völkersetbftbestimmung wird im Osten die groben Grundsteine verschieben können, die der Abschluß des Krieges dort gelegt hat. Darum und weil das Britenreich nichts zu gewinnen und viel zu verlieren hat, ist jetzt die Welt reis für den Frieden. Als wahren und verheißungsvollen Fortschritt begrüßen wir die mit der neuen Regierung wohl einziehende Festigung und Stärkung unserer rnneren und äußeren Fronten! Hat doch jetzt auch der ..Vorwärts" den Lauen und Entmutigten einmal in eindringlichen Sätzen ausgemalt, welches furchtbare Unheil für unser Land und Volk, und nicht zuletzt für die Arbeiterklasse, entstehen würde, wenn die Westftout zusammensänke, der Strom der Flüchtlinge und Soldaten unsere Städte und Dörfer überflutet.', und wenn der Feind uns den Gewaltfrieden diktierte, der uns ftnanziell bis zur trostlosen Armut auspressen würde! Wir wollen uns keinen verfrühten Hoffnungen hingeben. Die Entente wird wohl auch die radikale Umformung unserer Regierung und Staatseinrichtung auf ein Schwächegefühl zurückführen, auf die Besorgnis, daß wir den Krieg verlieren könnten. Wir müssen uns jedoch damit abfinden, daß dieser Versuch, den Hauptgeguern die Argumente wegzunehmen, mit denen sie immer den Kampf bis zur Vernichtung begründet haben, einmal gemack)t werden mußte, daß er nicht zu umgehen war. Vorläufig sind ja noch keine Reichs- ll.teressen aus der Hand gegeben worden. Die Furcht, daß es einmal geschehen könne und unsere neue Negierung dem Druck feindlick)er Lifte und Kniffe bereitwilliger nachgeben könnte als unsere Fronten dem Anstürme Fochs, will uns nicht ganz verlassen. Wilsons neue Rede, die wir heule den Lesern ausführlich vorlegen, ist dem Sinne nach ziemlich dunkel und unklar. Er spricht wie ein sehr umständlicher Philosoph, der in seines Denkens Mühe den eigenen Weg verliert. Wir werden eine klarere und unzweideutige Sprache verlangen müssen. Möge das Kabinett des Prinzen Max mindestens so viel bewirken, daß die Masken fallen! (WTB.) Großes Hauptquartier, 4. Oktober. (Amtlich- Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. In Flandern griff der Feind mit starken Kräften zwischen Hooglede und Roselaere an. Beiderseits der Straße Staden—Roselaere drang er in unsere Linien ein. Bayerische und rheinische Truppen warfen ihn im schneidigen Gegenstoß wieder zurück. Wir machten hierbei etwa 100 Gefangene. Bor Cambrai nich.ts Neues. Tcilkämpft südlich von Auben- cheul und bei Proville, in denen 70 Gefangene eingebracht wurden. Heeresgruppe Boehn. Auf breiter Front zwischen Le Catelet und nördlich von St. Quentin setzte der Engländer erneut zu einheitlichem Durchbruchsversuch an. Beim ersten Ansturm gelang es dem Gegner Le Eatelet zu nehmen, bis Beaurevoir und Montbrehain vorzustoßen und in Sepuehart eirzudringen. Beiderseits von Le Eatelet warfen wir den Feind wieder in und über seine Ausgangsstellungen zurück. Teile der Reserve- Jnfanterie-Regimcnter 90 und 27 unter Major Goder. Rittmeister Freih rr von Wagenheym und Oberleutnant Sleuner. sowie Batterien des 2. Gardc-Feidariillerie-Rcgiments und des Fetdartillerie-Regiments 208 zeichneten sich hierbei besonders aus. Beaurevoir wurde wieder genommen. Umfassend angesetzte Angriffe sächsischer, rheinischer und lothringischer Bataillone brachten uns wieder in den Besitz von Montbrehain. Segueharl blieb nach wechselvollem Kampfe in der Hand des Feindes. Am Abend folgten starkem Feuer südlich St. Quentin feindliche Angriffe, die vor unseren Linien scheiterten. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Auf dem Rücken und an den Hängen des Chemin des Dames dauerten die heftigen Vorposteukämpfe auch gestern an. Stärkere Angriffe der Italiener wurden abgewiesen. An der neuen Aisne und an der Kanalsront nordwestlich von Reims stehen wir überall in Gcfechtsbcrührnng mit dem Feinde. In der Champagne griff der Franzose mit teilweise frisch eingesetzten französischen und amerikanischen Divisionen an breiter Front zwischen der Suippe und der Aisne an. Seit Beginn der Schlacht östlich der Suippe nnd bei St. Marie' a-Py im Kampfe stehende westsälische und Jägerregimenter schlugen auch gestern wieder alle Angriffe des Feindes ab und machten hierbei mehr als 100 Gefangene. Nördlich von Somme-Bp gelang cs dem Gegner auf dem Höhrnznge zwischen St. Eticnne und Sommc-Py, den weißen Berge nnd der Medeah Höhe Fuß zu fassen. Im Gcgenongrif warfen wir den Feind über die Höhen zurück. Kleine Franzosennester sind zurückgeblieben. Auf der Front zwischen Orfeuil und der Aisne sind die Angriffe des Feindes vor unseren Linien geschci ert. Südlich von Liry und südwest.ich von Mon h'is kam es hierbei zu besonders hfftiaen Kämp'en. Regimenter der Garde und aus Pommern, Rheinländer und Bayrn warfen den Feind hier völlig zurück. Im Verein mit bayerischen Pionieren wurde dem in Challerange eingedrungenen Gegner der Ort wieder entri sen. Auch am Abend wiederholte Angriffe scheiterten. Heftige Teilangriffe des Feindes zwischen der Aisne und dem Argonnerwacde wurden abgewiesen. * Wir schössen gestern 25 feindliche Flugzeuge nnd 7 Fesselballone ab. Leutnant Jacobs errang seinen 35., Vizesclo- webet Dorr jciucii 30. Luftsieg. Ter Erste Generalguarliermeister Ludendorik- eder Italer ist ein Nefrut. Die Rcichobank lehrt ihn gegen den Feind marschieren. Darum zeichnet! Der Abendbericht. B e r l i n, 4. Ott., abends. (WTB. Amtlich.) Heftige Angriffe des Feindes beiderseits von Roese- lare, nördlich von St. Quentin, am C hem in des Dames und in der Champa gne wurd nab gewl t\ en. Zwischen den Argonnen und der Maas sind erneute Durchbruchsversuche der Amerikaner gescheitert. Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 4. Oktober. (WTB.) Amtlich wird verlautbart: Italienischer Kriegsschauplatz. Ein durch Artillerie unterstützter Angriff italienischer Sturmtrupps auf Stellungsteile in Judicarien scheiterte im Handgvanatenfeuer unserer Besatzungen. Albanischer Kriegsschauplatz. Die R ü ckve r legung unserer Gesechtsftvnt vollzieht sich planmäßig oh e Störung durch den nachrückenden Feind. Am 2. 10. bombardierten zirka 30 Einheiten feindlicher See- streitkräfte und eine größere Anzahl feindlicher Flieger durch zwei Stunden die Stadt und den Hafen Durazzo. Der Sachschaden ist unbedeutend .Der Versuch des Gegners, mit Torpedo sahrzeugen und Gleitbooten in den Hafen einzudringen, scheiterte an der Abwehr der Landvcrtcwigung und eigener Sefftreitkräfte, wobei ein feindliches Gleitboot in Grund geschossen wurde. , , Der Chef des Generalftabs. Die erfolgrei^en AbwehrschlaZ)ten im Westen. Berlin, 4.Okt. Zur Vorbereitung der Angriffe in Flan^ dern begann um 6.10 Uhr morgens des 3. Oktober starkes Feuer aus der Front von Staden bis östlich« Moorsleve. Tie Städte Roselaere und Jngelmünster wurden gleichfalls schwer beschossen. Von den die Angriffe begleitenden Tanks wurden zwölf vernichtet. . Die Angriffe auf der Front von le Catelet bis Lesdins erfolgten nach anderthalbstüudigem 6 Uhr morgens ein sehendem Trommelfeuer. Außer teilweisen frischm Kräften setzte der Engländer starke Panf.erwagmgeschwader und Fliegerverbände ein. Am Nachmittag zwischen Ramieourt und Montbrehain angreifende englisch' Kavallerie wurde völlig zusanrmengeschossen. Tie durch unsere Gegenangriffe erreichte Linie westlich Beaurevoir — westlich Montbrehain wurde gegen alle wefteren bis in die Mendstundew hinein geführten feindlichen Angriffe gehalten^ Zwischen Seque- l>art uiä Lesdins brachen die Bormfttagsangrifse bereits in un« sereni zusammeng,ffaßten Feuer zusamnren. Den Angriffen in der Champagne ginT zweistündiges stärkstes Trommelfeuer voraus. Beiderseits der von Somme-Py nach Norden fülwenteu Straße ivurden die am Üiachmittage nach wieder- lwl er Feuervorbereftmrg dreimal vvrbrechmdcn Tankanstürme zum Scheitern gebracht, der Weiße Berg und die Medeah-Höhe in zweimaligen Gegenangriffen wieder genommen. Hier sowie bei ihren vergebtich,en Angriffen gegen die Höhe südlich Liry und südwestlich Monthois erlftten Franzosen und Amerikaner, besonders auch durch Artillericfeuer, beträchtlickxe Verluste. In erbitterten Teil kämpfen beidci seits der Aisne wurden 100 Gefangene gemacht. Zwischen Argonnen und Maas lebte in den Nachmittags- stunden das Artilleriefeuer zeitweilig auf. Abdankung de» Königs Ferdinand- Sofia. 4. Ott. (Nickrtamtlich.) König Ferdinand hat gestern zugunstendesKronprinzenBorisab- ged a n kll König Boris trat die Regierung an. * Die Bulgarien auserlegten Bedingungen? Berlin, 4. Okt. (WDB.) Der Trausozoan-Gesellschaft geht aus Sofia unterm 2. Oktober folgende Meldung zu: Bulgariens Waffenstillstand ist l-eute unter« zeichnet worden. Die offtzielle Veröffentlichung dieses Schrfttes und der Bedingungen erfolgt am 4. Oktober in der Sobranje. Ueber dic Friedensbedingungen verlautet folgendes: 1. Demobilisierung -des bulgariftlZm Heeres bis aut eine, nach anderen Mitteilungen zwei Moisionen. Die westlich des Meridians von Skopie befindlichm bulgarischen Truppen werden in Kriegsgefangenschaft überführll 2. Räumung aller seit 1915 besetzten fremden Gelnete, doch erhält Bulgarien Voraussicht lick) die Tobrudscha bis K^rbaniw Tie mazedonische Frage bleibt offen bis zu dem allgemeinen Friedenskongreß 3. Mzug aller Teutscken und Oesterreicher binnen vier Wochen. 4. Tie Unverletzlichjöeit Altbulgariens wird gavanttert, ebenso seine Souverämtät. {hibT'ber*! b * -^^san. ] gleiche Rech« für die OfrfrWfÖrntn in Betracht lümmenven Anderes 06er abgetrenntes Interesse irgend^ emzelnen N<üion oder einer Grupve wn Nationen, das mit b'm gemeinsamen Ingresse aller unve-^ä^ich ^t. kann zü'- (^'unb- [* ö f lt “J? ^^rl s bei VIKo mens gemacht tue b n Tri tnti # ouiiiuij bej Völker- ÄS ® crbflRbe t®% 1 ^ v->er besondere Abmachungen «leitend es kann, und bas geht mehr i »n'/. £* , be Jonder en roirtf d) ATUi eben tfom- • 1 ” ^wrhalb des Bundes geben und Leine Anwendung Wirtschaftlichen Boykotts oder Völkerbund selbst als Stras- Aus,ch,n^lng von Weltmärkten, die als glittet der L.,szirÄm und der Kontrolle dienen, fünftens alle mternatronalen Abmadnmgn und Verträge jeder Art müssen der g inziN ub rg n W lt , ckaiiitg g be t werden Sonder ft ibn’f e unö llNN,cha,Md)e Rivalitäten und Jrinpschasten sind in ber *ä z> LiL frinz Nax von Baden Die neue Negierung. rtt r zllr * RP‘ ETB.) Tie RrichStagsobg-eo rdneten Grober Scheidemann mw Erzberaer sind iu mrlen VH VJ ö r l”-°^ nr r te f eu i A e ernannt $2™ n - v“* 1 ™ * angrkundtgke Ernennung des Reichstaas- rum Staatssekretär des ncu zn en ratenden Reulisarbertsamtes ist heute erfolgt Der unn Staats- !°k"-Lr ^ Aus^nig-n M Sn®Ä ^r. ®oif wird such, une mir h)ren. auch in seiner neuen i* r DEi des Kriegs von seinem bisheei trennen, denen Geschäfte von dem Unter staatsjekrctar Dr. Gleim g^ftchrrt weiten sollen. pmz^AixieanJn^r Scte/J&nmr Zum Rücktritt Hertkings. „Reichsanzeiger" zufolgg ^ Kll a? 1 , be " bisherigen Reichskanzler Gras e n| ^ Cr e nachgesucht^ EnlloNung au* Ihren Ämtern < 3 \™r »„r i>r< S 9t Mlch, ^jhnen nochmals meinen wärmsten. %?mlhr^nL n r^ fmi . er politischen Vergangenlicit sich nicht mehr m der Lage sieht, werter an der Spitze der Neichsreaie- amiach? hlÄ"' t üu * f^ len Ueberzeuaungen me ein Hehl er mcht mehr aus das vertrauensvolle ^Moments weuerhrn zählen zu fömiem Ich habe des^Amb.^ nicht verschließen können und ihm die Bürde N "benommen. Er wrrd aber noch die Geschäfte führen brs rch ernen Nachwlger für rl>n gesunden habe. Es drängt mich aussprock ^lcg^rt^rr den Dank zu wiederholen, den ich Dir Rküch bewahrten Ministerpräsidenten dem Ich tr^mi^b'^Sein Opfer war nicht'veLNLP ^A lrenne mich »ehr lchweren Oerzens von dem von mrr so hoch echten deutschen Edelmarrn. der ein Ä m Eingabe an das Vaterland im k^ms Kaijers darsteklt. Gott mit uns. Will>elm König Ludwig Mitivortete: Für Deine freundliche Denbt mrtterlung über den Rücktritt des Reccki,i ka^ «1 dMlich« 2f^™- S -rf n -' Sirfamrrü an der m banoni fd>m Mmiflcnums tdj vor Iah.eskri,t im Interesse des V*& W*. fi* nuSTt iS-Ä? &ÄÄ SÄJÄ 2 s« ofSf £ÄZ ' r 4 R moeTä m dieser saueren Zeit nicht fehlen ' ^ 3tad «« NÄ r der Kaiser hat mir unter Worten hoher Am- Yd tÄÄ 55 Är* 5 ssrS?Sfö Mnitan XMf »u faflrn WdS? aS"®?,«™'“ Ä ® St.Xf™ ** für _________ Ludwig. Die neue Neüe Wilsons. MZMMZMß (XSrnmt im «oÄwZwÄ «0^3 tmmer noch einige UnOarfetot auteift S^lg v^ch, bin ge kam men, um Gckogenheit zn suchen, einige ^deen vvrzubringen, die, urie ich vertraue, ^>azu dienen werden vie.l-rcht .^^E?^oll>t äiidigeren Maße als vvrl-er. ein lebendiges Bild von r M^n.^ugen zu geberi, um die es gel-t, damit Ihr mit noch ÄÄT 9 "e ernste Pslickp. die Regung wit El^ /villch^i! ^ ^ bum Gersten Punkte der Op'ec- >iEgkeituAd^^chstverl«UMMNg zu unterstützen, nmrbig aus Guck * nb ^ die wirklich ^ aßt kt.^rsÄ zögern, alles bis zur äußersten Grrmze dar- zztbrmg«r. Es ist heute abend hier meine Ausgabe zu versuchen nvcki euunal an die P,licht -u erinnern und sie Na^uLich^ ' des Krieges wird es uns von neuein be- Wußt, was wir zn erreichen beabsichtigen. Wenn inu ,ereund Erwartungen am meisten gespannt sind dann deu^n nur bestimmter als vorher an die Folgen, die vorn Kriegs de?'h^ Ün ^ b^ verwirklicht werden rmiß,' demi . positive, woftl definierte Ziele. die wrr mcht cnrdern können. Kein Staatsmann und keine Reprä- .entation hat sie gesckxrtien. und k^in L-taatsmann und keine Reprä- !>.mtatron kann an ihnen evvas äirdern. Sie ergaben sich aus der Natur imd den nalseren Umständen des Krieges von selbst. Tos ernzrge. »vas che Staatsmänner och-r Repräsekitationen tun könneri, Ä'.^^Z^uhren oder ihien untreu zu werden. Sie n*imt am des Krieges vrelleickü Nicht klar, aber jetzt sind k i e 11 r • • ^h* 59 dauerte über vier Jahre, und die ganze Welt «LVWT Der.penleinfame Wille der Meiischh it wurde an che stelle des Huzelwillens gesetzt. Tie Ziele einzelner Staa- den und einzelner staatsmäiiner haben vielleicht den Kviislikt be. rwnnen. aber weder sre noch ihre Gogner können ihm nach ihrem Z^eben M Gide setzen. Ter .Krieg ist ein Völker kriegt .^rten von Rassen und die verschiedenste ^ü-und Verniogensverhaltnisse sind in che Verwicklungen, die ?^pdevuin^m und in die Beilegung des .Krieges verwickelt Wrr sind m den Krieg gekommen, als sein Charakter i^ltönbig klar, und es allen deutlich mar. daß keine Nation ab»en Völkern Unn-cht z-uzusugm und sie if/nm ZivecLen und tlrren untere)sen zu unterwerfen? sollen die Völker ßckbst in ilnen - 0 ? 'Erlich, ää • ]_*? vkivalt boherrich und regiert werden oder nach der Dabl n ® { e ." s? Soll es einen gemeinsamen Maßstab für che Rechte ^und Vnoilegien aller Völker u,id Natione-i gehen fpte die^Dtaaten tun. was sie wollen und die Schwichn u-i^ des Rechts und der WilUür L ^^d^m'sen überlassen werden, oder soll eine gemechiam^ D.- •xmwi i^iXTbeutioer AirnalnTie _ des Grundsatzes, daß die Interessen sten lrXh9 n,i> ' )m£ bie Interessen des St.sckk- ^ m rjcam wrr von einem dauerhiften lurechm. wem. nnr aujnchtig. mit Vers'dändnis und nrck vollevi Venm^ern von der Sa.ch sureck^i. um die es sich l^.d^ Wir fmd alle darüber en^. daß ft*tn Friede durch tc^SemeHrt wn fKnltei oder durck» erneu Vergleich mit den 9».itel. n,a»ch:«n erlm.gt Iverden form, wr-il unr sck»m mit chim ver'ha.E L^ b ,ie T wit aivdecen Legierungen imd Teilnehmern an verhaiedeln jehen, in Brestr-Liwivsk und in Buckirest. ^ie haben uns überzeugt, d a ß s i e v h n e E h r e s i n d daß sie keine Verträge halten und keine Grund- sa.tze a n n ehm en,als den der Maich. und des eigenen Su können mcht mit Auen zu Bediugu.rgeii komm^ | e [ln es unmoglich gemach. Tas deutsch Volk muß sich e^t Ä bouber fein, daß nnr das W»»n der.- di-. ,,^cr ?' av v?ST 1 ' oEhmerl können. Wir denken ^rn^dke- Ieiben Gedaicken .md wir spr^chn nich dieselbe Sprach der Verständigung. Es rit von höv^ter Wichigkert dast JLnr! drück,ick, einig fcariito siA. baä Vm fftSe ?us- birrtfj itgmbont %n tnm Jfyniv.x.mih oi>CT euic^ t^r Grrmds^ d« mir als Ä^Ä* ÄÄ? ^ben. Tarü^r darf ,uA Ä KLM mtää';*k M ää L ääEä tM&B gi.-nmgen und der Völck-r die sie remenm Ir Ätir* Simms*m e uns- U mm ? r ‘t l Ü m, nrnS; 7^^' K&ö'isSViriS ,T. .,. Völkerbund MMMWWD bürgt werden must ist der dnst '^chn, warum er der- wird, berrn »rrfwrtftfnm^ n* Woben gebat fdMfton f nmrben bie ,um ff ITnÄ unausncht!ger und un,lcherer Friede, der das nicht durch bestimmte ^ Betrauen, mit'dem ich über diese ixm lwrTt " ,0rF m bcn - ? n demselben ©hm, in dem ich ae^'uw? Staaten m keine besonderen Abmachui^ i ch c^i ck .emzclnen Nationen ein treten, darf 9/nfer ' ^ W ie Vereinigten Staaten bereit sind, ihr«, bullen Antnl an der VcrmwvortlichLit für die Au frech terbaltuna bor^mnnfam«, Abmachungen unb Eine Rede der italienischei Ministerpräsidenten. hielt^M !"ni st Eröffnung des Parlaments iTieu vJc ln i ste r p r a s i d e n t Orlando eine Rede in b- 1 - r% Sjniärijft die Taten des italierrischen Heeres pries das durch bie ^et^h^^ Vla^osfensive die neue Wendung des tfriege^rät. le-S die internationale Lage sprach Or- zunächst von der Nationalitätenfrage. In Italien das für hmischn^^w^^ler Oesterreich-Ungarn unterwon'enen ih£ ISl 1 !®” 1 '^ bcr kamptte. betrachte nicht nur mit Svmpotbie Ld-n mit nnem GeNchl engster Solidarität das Strebt d^ wüll Unabhängigkeit. Schon seit dem 21. April 1918 hat einen ^ Tsdiech-Slotvaken-Natümalausschub einen Vertrag abgeschlossen, um eine Legion auszustellen. Das st gleichl^dcutend mit der Aiierkennung einer tatsächlichen Regierung. Aus demselben Grunde ist Jtchien den^ aleich^Rich^ Vvlk^der fe?, e h ^al hinsichtlich der Bew?gun^di^d^ LDlt der Sudslaven dazu trieb, für seine UnabbänaiafeitI» iert^^che^ Politik entspi-icht vollständig derjenigen der al/i- Orlando erklärte weiter, daß man auch ohnä e^gni fbeTAT?, n e T at o! 9en ^i ne ' daß die großen Er? i g n i i i e oer letzten Tage uns einem gerechten ft-i-i«»* ^ e n r*^ C11 "- >ert ^ a ^ n - Jkh mutz indessen hinzufüaen dost ich der "Ssä^r A- sw *® 1 SäISj .S s L. 7 SL>LS L 'S t^-ren Zweck seiner Handkungsweise andeuten wollen Bn G^-gerUnut eines amrlicksen Interviews hat verklärt r^st säcktkich^^lalopgkeit seines Schrittes voranssete. Er rechne IjcruvE bie günstig«! Erörterungen, die durch die Note in den «nckn-don«, pazifistisch.-,, Krisen unb^ wSta Uaabm limnxgeruim merbon iofltn. Tio Er.-iEk (mW bk SBibotfwrüifc cm^rTKrha ?, bV« di-ionigon f in b, bi« ft* «J* ; 5 “ijftrengung und entschlossen ster Tatkr» st bereits a?s erstes 9el ea t ha be n_ Der Mililärijche Faktor bat äTtSIä- y :| 7 can .^um Frieden kommen, a»nrn unsere Fsnve rin*>x Sdnntt tun m der Erkenntnis, daß das Mut von Millionen Dien. Kj™ n j0. r t** Ra ch c fordert, sondern die Verwirclichuna der Ideale, für die es heLdemnüüg vergossen worden ist. 9 Der Seekrieg. Nerre U-Boot-Erfolgr. r ^ 4 ' Amtlich. Im Sperrgebiet um England dan!pfe^ ^dvote 23 000 BRT., darunter zwei Tan^ Ter Chef^des Admiralstabes der Marine. : ^^bandes an Schiffsraum im August 1918 ssr ÄÖ * * *sä «t "&S 5 “feÄS Schutze der Meerengen eine recht erbeblick« » «-SLLVN'S lliP'ÄrgSs 2 lu» Stabt ttttb fattb. WMMWHM -MMMM Äfft «-MSM 4 . “ rtrünftfjcri (M muß fino efcre%HB*cit fc£ bS ^nf lc,n teinl uni feine secfdiiebenai iD?aftflto"'lXnt SJcsimfh0lm ‘ I .. „ _ ©legen, den 5. Oktober 1918. Infolge her imnrer noch UN«, d^N^^dM^moeisunc! kömio, in her tomrmen*»,, fflw« ^ SerfaufbltetlCT ,'ind Janen rn Zuteilung beliefert. ^ ™ SÄ MJSS$% Ä ssjswss I !&as* gs Lu!go n g Ludwigstraße, statt unter Mitwirkung der verstärkten Garnisonkapclle unter Leitung des Musikleit^s Brrnrn und eines Knaben-Massenchores unter Lei- E^E-MSWS &v,;Ä‘.r;U“Ä'rÄS'Ä gOttoWL M MLck Tjat flurfe SWEnentofrfimg, ober _ Zeitalters der Handlung/ gekleideten Lrpirrche machen das Werk zu einetn der wertvollslen Unserer modernen Bü^h-nenliteratur. — Nochmals sei darauf aufmerksam gemacht, das; vvrbestellte Karten von 10—1 Uhr nur an der Masse in der Eingangschalle des Tl^aters (Abendkasse) ausge- gebon werden, um die bischerige Kasse zu entlasten. ** Besitzwechsel. Tie Firma Jochs. Nukel zu Giesien fauste das Basaltwerk Reuter u. Eo. in Ober-Mutt erschein!, welches neben ihrem Werk liegt für 150 000 Mark. Kreis Büdingen. 4 ^ iddü, 4. Oft. Heute nachvnittag 3 Uhr fand in Krafts Eaalbau dahier die Versammlung der Vertrauensmänner des Kreises Büdingen für die 9. Kriegsanleihe statt. Sie wurde von Kversbireklor Geh. Regiernngsrat Boeckmann mit einer Ansprache eröffnet und geleitet Und war gut besucht. Für das Gr. Ministerium des Innern war Geh. Obersuj.il rat Tr. Lucius erschienen und nahm das Wort. Ten Hanptvortrag hielt Finanzrat Loch-Darm- sladt. der in begeisternden Worten zur eifrigen Werbearbeit, be- smü>ers vmr Haus zu Haus, von Mund zu Mund aufforderte. LämttülW Redner, die sich an der Ansspruck-e beteiligten. scl-lugeii tenst-sben Ton an und versprachm auch diesmal in voller Zuver- '^cht für den endgültigen Siog unserer deutschen Sache für den .^äen Erfolg der 9. Kriegsanleihe ihre ganze Kraft und Leü c inzu setzen. Kreis Alsfeld. X Mücke, 3. Oft Die letzte Laub heu Verladung für dieses Jahr aus unserem Bezirk fand jetzt hier statt. Die Schule zu Ruppertenrod lieferte in 163 Säcken 38 Zentner, im ganzen jetzt 46 Zentner Dörrlaub, die Schule zu Ilsdorf 114 Säcke. Kreis Friedberg. = T.liedberg 4. Oft. Die hiesige Zuckerfabrik „Wettrnrn" eröffnet ihre dresiahrrge Betriebszent am 14. Oktober Driedbrr», 5. Oft. das Kriegselxrenzeicheu in Eisen. — Dem Sergeanten K. Suhmann ans Vilbel wurde das allgeineine >Ihreuzeick>en verliehen. — Das Eiserne Kreuz, früher die Hessische Tapferveitsmedaille. erhielt Gefreiter Lehrer Breidenb^ch aus Vilbel. — Ter Telefonist, Adolf The is aus Friedberg Lrchelt das Eiserne Kreuz. Hessm Nassau. mr. Frankfurt »t M., 4. Oft. In der nächsten Woche wird eine städtische SauerftMMabrik und Marmel adekocherei, die unter Aufsicht der ReickMelle für Gemüse und Obst stel-en, in der neuen Zentralinarkthalle in der Obermainstrafte eröffnet. Die Markthalle wurde für diese Zwecke Provisorisch fertiggestellt. Hochschulnachrlchten. Auslandsstudium au der Universität Gietzen. Wie an anderen Universitäten sind an der Landesuniversität Bestrebungen ini Gange, das Auslandsstudium, für dessen Be- deutnng uns der Krieg so recht die Augen geöffnet hat. zu vertiefen. Neben die von der Hochschulgesellschast veranstalteten Einzel- Vorträge sollen Universitätsvorlesungen treten, die ganze Kultur- kreise im Zusammenhang behandeln. Der Anfang soll mit dem englischen Kulturkreis gemacht wevden. Für dieses Semester haben sich mehrere Dozenten zusammen getan, um die lvichtigsten Seiten der Eittwicklung Englands und seiner Kultur darzustellen Die Vorlesung findet jeden Freüag von 6—8 Uhr im Hörsaal 44 des Vorlesungsgebäudes statt und beginnt am 14. Oktober. Sie ist für Hörer aller Fakultäten berecl-net; außer immatrikulierten Dörern haben Nichtstudlerende Zutritt die sich für den Gegenstand interessieren (Vorlesungsgebühr 10 Mark, zahlbar bei der Quäftur, Bis marckstr affe 22.). Tie Borlesimg behandelt folgende Gegenstände in kurzer Uebersicht: 1. Geographie Großbritanniens, Professor Tr Sievers. 2. Gesclnchte des englischen Weltreichs, Professor Tr. Roloff. 3. Tie Verfassung Gvoßbritanniens und des englischen Weltreichs, Professor Tr. Gmelin. 4. Ter Imperialismus in der englisstfen Literatur, Professor Tr. Horn. 5. Tie englische Philosophie Pros. Tr. Messer. 6. Das englische Kirchenwesen. Professor Dr. Krüger. 7. Das englische Bildungsroesen, Tireftor Dr. Roller, früher Privatdozent der Pädagogik an der Technischen Hochschule in T arm stabt. 8. Englische Wirtschaftsgeschichte und Wirtschaftspsli-- tik, Professor Dr. Skalweit. Jedem der acht Gegenstände werdest 3—5 Stunden gewidmet. Zeichnet 9.Kriegsanleihe der Bank für Handel und Industrie Niederlassung Gießen ln Gießen, Johannesstr*. 1 - Ecke Neuenweg •**- - • ■"* "mW—'ffri'iV-*'--'* 1 -*'■ 'if-a '.-•.*»*£>-••• . Amtlicher Teil. Bckanntmachunft. Be Ir.: Räude der Pferde. Bei einem Pferde des Milchihändlers N. Charak dahier ist Räude festgestellt iverden. Greffen, den 4. Oktober 1918. Groffherzogliches Polizeiamt Gießen. Hemmerde. Reisende die Privatkundschaft In der Stadt und aus dem Lande besuchen, zum Verkauf gang- barer Waren 71U21it sofort gesucht. Herren und Damen mit nachweisbaren Erfolgen wollen sich meldend August Rettig Dessau 506. Angehender Kommli (auch Dame) sür hiesige- Kontor sofort gesucht. Schristl Angebote mit GehaitSansorüchcn um. 7-189 an denGteff. Anz. erbeten. £(|loiier, Dreher nnb HiWreher gesucht. 7334 Heinrich Schön & Co. viebtastrahe. Mehrere Nerkstätten-Schreiber gesucht. „„ Schunk & Lbe, Windhof. Tüchtige schlosset und vreher (auch angelernte Leute u. geeignete Kriegsbeschädigte) finden dauernde Beschäftigung bei 75^0 Hcyligerrftaedt L Comp., Werkzeugmaschineufabrik und Eisengießerei, Attieugesellschaft, Gienen. Tüchtige Dreher u. Schlaffer sofort gesucht. Göbel & Appel Aliceftratze. 7178 Schmiede u. Schlosser gesucht. 7446 a tie. Schieferstein Lich. sRaschinrnsabrik. Tel. 17. Urlauber Schreiner. Maler. Küfer, und Arbeiter finden Beschäftigung. 7402 Emil H. Müller. Tinizcr §8n§bur)die gcs. 07,642 Schulstraße 6 . Innq. Hausbursche od. Mädchen, evtl, vnabb. Kran, vor- und nachnitttagS einige Stunden sosort gesucht. Privat 'Handelsschule He-rmeS, 7416 Bahnhosstraffe 60. Nr.!s. HllllsbllMe gesucht Marktplatz 17. Zuverlässiger JTuIjrmonn gesucht. nia Sier, Damu.str. 80.1. Leute zum Kartoffel- auömachen geluch, 00732 _ Wo lfstraße 14. Jung. Arbeiter ». Arbeiterinnen für leichte Beschäftigung ge- sticht. I. Barnair, Zigavtentisleusabrik. 7466 Schillerstraße lL_ ver sofort gesucht. Gefl. Offerten mit GehaltSon- sprüchen usw. an 0ö677 Carl Schunck. Xfiifitijc Wnsuliüicm esucht. Frau 2l. Sauer, Reustadt 58.1. Einrichter, Dreher kriegsbeschädig.Kontrollcur Maschinen-Arbeiterinnen für sofort gejucht. Jndustriewcrke Stockheim G. m. b. H., Abt. Munition. 7 «„r> Für kriegswichtige Arbeiten werden sür Gießen und auswärts gesucht: 7483 H. W. Rinn, Ost-Anlage 12. Arbeiter ».Arbeiterinnen sür Granaten stellen ein C. u. G. Panse, Wetzlar Fabrik für Städtebedarf. 745nD Werns'sciJB Eisenwerke, Lollar bei nieiisn suchen für sofortige dauernde Beschäftigung kräftige Arbeiter n. Arbeiterinnen (auch jugendliche). Meldungen im Lohnbureau. 7247 V 2 Stenotypistinnen werden zu möglichst sofortigem Eintritt gesucht. Angebote mit Zeugnissen und Angabe der Ansprüche sind zu richten an die GeschästSstclle der Handelskammer und des Berg- und hüttenmännischen Vereins in Wetzlar, Butlermarkt 8 , I. 7 ^^ PT Perfekte ^ Masehinenschreiberlo für Torpedo - Schreibmaschine sofort gesucht. Bürgermeisteramt Rechtenbach, _ Kreis Wetzlar. .... O Pflegerin die auch etwas Hausarbeit übernimm,, f. leichte Pflege nach auswärts geslicht. Rah. Nord-Anlage 13, il. ’*» Schneiderin gesucht 05476 Connenstrahe 7 . Tncht. Wcißuäherin, die etwas schneidern kann, sosort gesucht. 05620 Prof, ziaiier. Gartensir. 28. Bereiferinncn für dauernde Beschäftigung gesucht. I. Barnah. 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November, evtl, früher, tüchtiges Allein- Mädchen od. einfache Stütze. Wasch- und Putzfrau wird gehalten. 05483 Frau Geheimral Krüger, Gietten. Löverstr. 22. Für ältere Dame wird ein zustrl., bcjstttS MSMtii gefacht. Zu erfr. in der Geschäftsstelle d. Gieff. Anz. BttzkrtS MiuniMcu welche- kochen kann und Liebe zu 1'/,jähr. Jungen hat, in kleinen Haushalt ver 1. Nov. sucht EraaF. Schlüter, Moltkestraffe 25. 055.54 Ä)iädchen für kleinen Haushalt sucht nt» Schmidt, Goethestr. 23. EbrllcheS. fieittiaeSDientt- mädchen in kinderlosen Herrschaft lichen Haushalt gesucht. Adressen zu erfragen in der Geschst. d. Gieff. Anz. 05614 3»nüts bttzknS MäÜltzku tagsüber zu zwei Kindern sofort gesucht 7038 Plockstr. 14, IIL FlcitzizkS MniliuWtn od.Lauffran alsbald gesucht. Frau Mar Weittbäcker, 05578 Süd-Anl. B, v. Ein sauberes, anständiges Mäblljtll ltejllU. 05624 Marktplatz 11 . Gesucht etn tüchtiges CUT llädehen “98 für Küche u. HauS zur Aushilfe od. dauernd für sofort oder später. 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TapserkeitSmedaille nach zweijähriger treuer Pflichterfüllung infolge seiner schweren Verwundung durch Artilleriegeschoß am 28 . September in einem Kriegslazarett den Heldentod gestorben ist. In tiefer Trauer: Max Bähr und Familie. Gießen, Hinter der West-Anlage 5. 0572s l Johannes Weller VIII. Schönes DoMl-3'ZiillMtl-Halu und Hinlerbau 3 inil Weit' irn Aller von nahezu 77 Jahren plötzlich und unerwartet infolge eines Schlaganfalles sanft entschlief. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Frau Katharine Weller geb. S^mmerlad Familie Werner Familie Seibert Familie Weigel Wieseck, den 5. Oktober 1918. uaft.&tnUu n u. (Danen um. fjumt. Bedingung. zu wert Vli'flpbo e unter Nr. 7284 an de n OJicfeener Anze iger Haus mit 2 Läd>n innuter Geschäf-Sigge z. ue» f -Uni). Görbcitr. 07 I. i ,,S7uo OwAÄ'Yü.'SSS! S ° nn,ag naChm - 2 Uhr V ° m »IN Wegen ^lufgabe des Hotels sind einige Schlafttiiimerein- ueb,iittnen, (Stffüino. runde u. Innnc Tische. Garderov >iäi». der. VorhaiigSeinricki »m »en. f ül ' 'Ciinn, Siibergegeuu., vicrumcrfäuc u. dal., sowie n von er Herd. Ei>- u. Kuchen Jrfminf, Kücheugerüle. Hotel fnrnn zu verkamen. groiifliirtcr Stragc 3G p. Todes-A,»zeige. Gott dem Allmächtigen bat es gefallen, meinen lieben, braven Sohn, unseren guten Bruder Kurl Sinn, schttibgeljilse S ocitern abend 0 Uhr, nach langem, schweren, in grober Geduld ertragenem Leiden, im Alter von 19 Jahren zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. Dies zeigt allen Verwandten, Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Teilnahme an In tiefem Schmerz: Frau Linn Ww. Gieben iGrabenstraste 12 ), den 5. Oktober 1918. Die Beerdigung findet Dienstag den 8 . Oktober 1918, nachmittags 3^Uhr statt. Hj Sch On e» (05690 Herrenzimmer out erhalten, z. verk. Z. et fr. l. d. Geschänsst. d. Gien. Anz. Statt jeder besonderen Anzeige. neute mittag entschlief sanft nach schwerem Leiden mein lieber Mann, unsor guter Vater, Schwieger- vater, Grossvater, Schwager und Onkel .5000 qjH Land lEcke Pkar burger Ltraste — Friedhof), weg» zu vet'a»»sen. OiabereS Wieieck, Giest. Str. Ul. wv , 2 Dtuierbraiiüösen Simon Schönfeld 1 im Alter von 68 Jahren. Jm Namen aller Trauernden: Emilie Schönfeld geb. WaUenstein und Kinder. au verkaufen. 74G2 Wttbelmstraste 9. (Sin verzinkter Steffel, ,!r orn inctt..>4, rn lief, u. 2Morn.ser Cct'ctt zu verkaufen Bäcker HlI.,iLe!bdtrer. Asterweg 26 : Hochstämmige ,05729 Fticlifde z. verkaufen Liebigstr. 841. 1 Standuhr. 2 elekt. Steh» u. Hängelamven. 2eis. Oienich. l Tourist.- u. 1 kl Handtasche, neue Gamaschen f. Nads. und I Kvrdelnicksack z. verk. M :u Nr. Kübn. Seltersiveg 3 -. Heute abend entschlief sanft nach langem, mit Ge- m duld ertragenem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutier, Tochter, Schwiegertochter und Tante Kesselbach, den 3, Oktober 1918. Die Beerdigung findet Sonntag mittag statt. - rct getragene Winter hüte *u ocrrnitfen. Angebote uni. 0ij7l4 an den Gtest. Anzeiger. Verschiedene gebrauchte Möbel zu verkaufen Bahaholslr. 26. 4. St. Holzschuhe !inü Pantine,, 7518 t. gröstter Auswahl emvfiehlt l-uclv,!g Kohlötmkmn _BI .ichstrastc 12 . Zirka i05734 150 Flaschen zu oerkausen. ._Ludwigstraste 10L Grain,nophon neu UrichterioSi m. Bl., weg. Erlerm,^,g u.Juurmuent ab» ^ llkl'- ^ dir. An geb. u. 7T»1 1 a d. Geichäft sst. d. Giest. Anz. Mnsikwerk.'lttat eugr.46c»n, 9teauiaror,Tiich,kl Bücher- geit.z.ve, k. Landt»rasen,lr. 5 »n. Zigaretten l" 0 <) Siück 175 n. 180 Mk. zu dptC. Schriftl Anfragen um. au den wies,. A nz. erb. NZeistbinverslangen, D'eieu. Leitern u. dergl. zu verkaufen durch JI« hol«, Babubosstr. 26. 1Q.~>7 1 7 la. Düngekalk | E. Nübkamen. hei usvr. 259. Erkerschelbe 1 Jahr tu Gebrauch geivesen, fertig vervackl, an Terkaxlen. 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Nr. 234 Zweites Blatt ' Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhesieiü Samstag. 5. Oktober (y(8 Asrs $ta$t tmO Cnnft. Gießen, bcrt 5. Oktober 1918. ** Keine Drotftrecknn g Der Lebensmillelausschuß der £u>-t Gießen hat in seiner S»tzimg mnri 3 .P. M. be.chloffen, die vom Reich vorgffehnie Streckung des Brotes durch Zlisatz von 10 Prozent Ftt,chrai löffeln il chk pi'rzunehmen, son,.>ern die Kartoffeln der Beoöltz-rung in nerinra zuzusühren. ^Der Ausschuß chug dabei oon dem Srcmdp.l.rkte ans, daß die Streckung durch Frischkai löffeln nachleilig aus die Güte des Brotes wirkt und paß es entschieden mehr im Jitteressc des Pliblittims liegt, einwandfreies Brot zu erhalten. Mit der vorgesehenen Streckung von 17s Pfund Kartoffeln wöck>enllich lväre cs möglich gewesen, tie Brotration um 150 Gramm wöchentlich zu erhöhen. Wenn, die Ausgabe der Krrtosstln erfolgt, wird durch besondere Bekanntmachung veröffentlicht werden. ** Freibank. Montag den 7. Oktober 1918. von 2- 4 Uhr nachmittags werden die Nummern 1381—l49o belteiert. ** Greben er Konzertverein. Für das erste Konzert des Konzertvereins, welches am 27. Okober 1918 stattfindet, ist IProf. Conrad Au sorge (Klavier) gewonnen worden. Auf die Umtige Anzeige, betreffend Anmeldung von Stammplätzen, wird hiermit noch besonders Ihn gewiesen. ** Ocffentliche BüchcrhaNe. Im September wurden 07 Sn ua ihn a o we a - Er äh! d Li a u 1184. Zeitschriften 310, Jug'ndschriften 226, Literaturgc,chrch^e 12 Gedrchce uno Dramen 32. Länder- und Völkerkunde 0/. .Kut- turg.'schichte 16, Geschichte u-rd Biographien 93. Kunstgesclnichte 20. NalunrSenschaft und Tcch.rolog'.e 106, Heer- und Seewesen 6, fraud* und Landwirtschaft 6, Gffunoheitslehre 13, Religion und Philosophie 46. Stnatswissenschaft 14. Sprachwissenichaft 9. Fremdsprachliches 19 Bände. Nach auswärts kamen 57 Bände ** P r o in en a de n ko n z er t findet Sonn'ag den 6. Oktober, vormittags 11 Uhr, in der Nord-Anlage mit folgender Spiel,olge statt: Ouvertüre aus der Oper „Martha" von Flotow. Fanta>re aus Flotows Oper „Strudella" von Schreiner; „Rose vom ^rnd- Soe", Piston Solo, von Schmidt: Potpourri über Motive aus der Operette „Der Obersteiger" von Zecker; Vereinte Fahren, Marsch, von Latann. , ** Beschlagnahme von Objektiven. Am 5. Oktober 1918 tritt eine Bekanntmachung, betreffend Beschlagnah ine von Ferngläsern sowie von Objektiven für Photographie und Projektion Nr. ö5t. 200/10. 18. K. R. A. in Kraft. Es werden Pusmen- sernrohre, Ziel- und terrestrische Ferngläser aller Art, aalrleischs Gläser mit einer Vergrößerung von 4 mal und darüber sowie die optischen Teile aller vorgenannten Gläser, ferner anastrgmatvcye Objecklive für Photograph^ und Projektion, deren vordere Lrnier^ Öffnung 55 Millimeter übersteigt, sofern ihre Lichtstarke gleich oder größer ist als 1:6,0 ist, beschlagnahmt, ine Gegenstände dürfen zu iurem bisherigen Zwc'ck weiterverwendet werben, ^hre Veräußerung und Lieferung ist jedoch nur belchrantt zulasjrg. Dae Vercrußermrasgenehmigung wird, soweft sie krforderkrm Ütt iur anestigrnatische Objektive für PhotvgraAste und Pwlettmn durch die Inspektion des Lichtbildwesens Berlin W 35, .Genthrncr Straße 34. im übrigen durch das Mafien- und Munr rons-Be- schaffungsantt, Berlin W 15, fcurfürfknblamm 193/194, erteilt. Wer gQverbe mäßig derartige Gegenstände feilhalt, hat em ->ager- buch zu führen. Das von den Militärbefehlshabern im Jahre 191b erlassene Verbot des Verkaufs von Ferngläsern und Objektiven für Photographie und Projektion wird durch die neue Bekanntmachung aufgehoben Der Wortlaut der Bekanntmachung ist ui btt heutigen Nummer des Gießener Anzeigers einzusehcn. , ** Sammlung grüner Ka stanren schalen. Tie Sammlung wm Eicheln und Kästanien, auf deren außer- ardentli-l- lobnx krrcgs.virtsclMftlichm Wert hier hmgewiefen wurde, ist in Giessen und auswärts in sehr erfteulichen,Gang gekommen. K ine Eiste!, leine Roßkastanie darf ja auch in diesem entscheidungsvollen Augenblicke für die Volksernährung, die Viehhaltung und die Munitwiiserzeugung verloren gehen. Tie Eittlohnung für dre Sammler ist ja auch eine recht bedeutende. Aber auch die grünen Kastanie ns cha l e n, die bisher liegen blieben und verdarben, müssen, namentlich für die Lwecke der Sei fege rotn.nung, restlos gesammelt werden. Sie werden in den wiederholt be^anntgegcbenen Sammelstellen, in Gießen in den Schulen und in der Geschäftsstelle des Roten Kreuzes in der alten Klinik (hier nur Mittwochs und Samstags von 4—6 Uhr) enlg.angenommen und mft dem hohen Preise von 3,50 Mk. für den Zentner bezahlt. ** Verbotene Ansichtskarten. Ansichtskarten werden täglich in großen Mengen nach dem verbündeten und neutralen Ausland sowie nach den besetzten Gebieten der Polt übergeben. obgleich deren Beförderung verboten ist. Auch die Postämter achten nicht mehr darauf. Das Rachspostamt war deshalb von neuem genötigt, dafür zu sorgen, daß solche Postkarten schon bei den Ausgade-Postanstaltcn von der Beförderung ausgeschlossen werden. „ _ . ** D ie Gießener Lazarett-Zeitung Nr. 22 bringt in ihrem Hauplieil folgende Beiträge: Zur neunten Kriegsanleihe: Eine Katastrosthe, aus dem Leben eines alten Eisenbahnbetriebs- vrannes. von Max Maria von Weber; Der Kampf geht nicht um geographische Namen; Der Kampf gegen den deutschen Geist; Kriegs- besckädigt als .Hausierer; Tic Kriegsöcschädig.enfürsvrge^Lazarett- veratung Tie Beilage enthält: Kameraden, von W. Stammer; Schlagworte, von G. Traub,' Das Interesse der Arbeiter am Siege; Verwundeteupntcrricht usw.' ** Schlvarz-Weiß-Lichtspiele (Selttrsweg 81). Ab heute bis einschließlich Mvutag wirkt der beliebte Detekttvdarstellcr Idols Leo in seinem neuesten De teil: iv-Schau spiel „Die Glochn >der Katharinenkirche" in vier Akten. Außerdem wird der drei- at'tige Lnstspielschlager „S in Freund Herr Lebet" gegeben. Mit einigen Sondereint a gen schließt der Spielplan. Llrnor> en. Gienen. ** G a r b e n t e i ch, 4. Okt>tejn G. freiten Heinrich S a m e s, Inhaber der Hestich-n Tapfttkeitsmedaill-e, wurde das Eiserne Kieuz 2. Klasse verliel?en. ** Lollar, 5. Ott. Vizefeldwebel und Offiziersaspirant Gg>. Schädel. Jnl^aber des Eisernen Kreuzes, wurde zum Leutnant der Reserve befördert. HcsstN-Nnssnu. = Frankfurt a. M., 4. Oktober. Am Dienstag mittag zwischen 12—1 Uhr brachen T eie in ein Zigarrengeschäft ein: ihnen sielen für 8000 Ma ck Zigaiwen und Zigaretten in die Hände. --- Frankfurt a. M., 4. Ockt. In der Nacht zum Donnerstag wurde hier in ein Geschäft eingebroch.m, lvobei die Diebe Scidenstosfe in verschiedenen Farben und Längen im Gesamtwerte von 80 000 Mark erbeuteten. Uirchirche Nachrichten^ Evangelische Gemeinde. Gottesdienst am Sonntag den 6. Oktober (19. nach Trinitatis). In der Stadtkirche. 9^: Pfr. Mahr; 11. Kinderk. f. d. Mattb.-Gem. Pfr. Mahr. Dienstag 8. Ott., abds. 8: Gottesd. anläßl. d. J-ahresvers. d. Oberhess. Vweins f. Fnnere Miss. Pfr. D. Preusstjen (Hansen). — Kriegsb'tstunde fällt in dieser Wockje aus. — In der Johanneskirche. 9'/r: Pfr. Bechtolshnmcr; 11: Kinderk. f. d. Luk.-Geen. Pfr. Bechtolsheimer. — Kirchberg. Vorm. 10; 11: Christenl. f. d. männl. Jug — Lollar. Vorm.: 10. — Mainzlar. Abds. 8: Kriegsbetstunde. Katholische Gemeinde. Rvsenkranzfest. 61/2: Gel. z. Ist. Beicht: 7: Hl. Messe, gem. Komm. d. Jungfr.; 8: Aust. d. hl. Komm.; 9: Hochamt m. Pved.; 11: Hl. Messe m. Pred.; 4Vst Jungfr.-Kougr.; 6: Pred., darauf Rosenlckanzand. m. Segen. Dienstag u. Freitag, abds. 8: Rosenkranzand. m. Segen. An den übrigen Tagen ist die Rosen krau zand. in der hl. Messe um 6'-/s>. Samstag 12 Okt., nachm. 5 u. abds. 8: Gel. hl Beicht. — Diaspora-Gottesdienst am 6. Ott.: Laubach 10, Lich 9V2. Letztc 2inchrichten. J>:r nenestr Nericht der Lieeresleltnng. (WTV.) Grotzes Hauptquartier, 5. Oklober. (Amtlich.) Westlich-er Kriegsschauplatz. HeeresgruppeKronprinzRupprecht. In Flandern umrden erneut Angriffe des Feindes gegen Haoglede und Roselaere abgewiesen. Gegen unsere neuen Linien östlich von Armenlieres ist der Feind übe'r Bois Grenier—Fournes—Winglcs und über die Bchn öst- li-5) von Lens gefolgt. Vor Cavlbrai zeitweilig auflebeude Artillerietätigkeit. Heeresgruppe Boehn. Der Engländer fetzte beiderseits von Le Eatelet feine starken Angriffe fort. Er nahm Le Eatelet. Die Höhen nördlich und östlich von der Stadt wurden gechrlten. Der in Ranarekvir eingednrngene Feind wurde im Gegenstoß wieder geworfen. Nürdlb^i, von St. Quentin griff der Franzose zwischen Sequehart ur.d Morcourt an. In Lesdins und Mor- cvurt faßte er Fuß. Lecdins nahmm wir wieder. An der übrigen Front und füdlvch von St. Quentin scheiterten die feindlickien Angriffe vor unseren Linien. Heeresgruppen Deutscher Kronprinz und G a l l w i tz. Frankoftn und Italiener griffen erneut in Teilvvr- stößrn und in einh itlich geführten Angriffen u ftere Stek- lungen auf dem Rücken und. an d?n Hängen des Ch.'mln des Domes zwischen Aifttte und Aisne an. Schleswig holstei- ni'che und württenibergische Regimenter brachten die Anl- griffc zum Scheitern. An der Aisne- und Kanalftont schr rege Erkundungstätigkeit. Qestlick von Reims haben wir in vorletzter Nacht unsere vordersten Slellungen zwifstien Pnlnay und St. Marie-5-Py vom Feinde unbemerkt geräumt und ruckwarlige Linien bezogen. Der Feind ist gestern über Prunay—Dontrie—St. Souplet gefolgt. Aus dem Schlachtsclde in der Champagne nahmen wir im Gegenangriff die noch im Besitz des Feindes verbliebenen Teile des Höhenznges nordwestlich von Somme Py wieder. Rach stärkster Feucrvorbcreitung griff der Feind beiderseits dir von Somnic-Py nach Norden führenden Straße in breiter Front an. Unter schweren Bcrlnst.n jiir den Feind sind seine Angriffe gescheitert. Brandenburger und schlcswig holsteinische Gardcsnsiliere, pommcische, badische uno rheinische Regimenter zeichneten sich bei der Abwehr des Feindes beso ver- ans. Beiderseits der Aisne Artillcriekamps ohne Jnsanterie- tätigkcit. Zwischen den Argonncn und der Maas Hit der Amerikaner g.stern erfolglos a;:gegriffen. In den Argonmm und am Osbande des Wades schlug württembergische Laußwehr seine m.h fachen Anstürme ab. Oestlich der Aire stieß er bis in H>he von Viermont vor. Der Ort selbst, der vov- überg.h'nu verlöre' war. narrde wied.r genommen. Beiderseits von Gesres wi f n basische, elsaß lo Hein gische und wcst- fälische Regimienter jeioen Ansttirm vor ih en Stelluichen ab.' Besonders \l\uzx waren die amerikanischen Angriffe, die fick), b-ciderf.its der Straße Montfaucon—Bau h.viller gegen das Waldgelä'de südlich von Gubenel richteten. Wo der Feind vorüberg.heitd in unsere Linien eindrang, warf ih l sofortiger Gegenstoß wieder ^zurück. Das Infanterie-Regiment 458 zeichnet' sich hierbei besonders ans. Auf dem äuße sten linken Flügel des Angriffsfeldes haben bayerischie Mferve-Regimenter ihre Stellungen voll behauptet. Der Kräsleeinsatz des Amerikaners b- i seinen glstri- gen Angriffen an Panzenvagen. Infanterie und Artillerie war außerordentli'h stark, seine blutigen Verluste waren außergetvvhalich hoch. Bet Abwehr seindlicher Panzerwagen zeichneten sich besonders aus: In Flandern: Leutnant Eckert vom Feldartillcrie-Regimetv Nr. 16, tue 3. Batterie vom sächs Fußartillerie-Regimcnt 19 unter Leutnant Postrenecky, Bizeseldwebcl Witt der 2. Batt. vrm Fnstartilleric-Bataillon 12 i, Oberleutnant von Eilas und Leutnant Cnckcr der 9. Batterie, baycrijchcs Fcldartillcrie- Rcgimcnt Nr. 8. In der Champagne nnd an der Maas: Leutnant Nik- laffer und Stehlin vom 4. Garde-Feldartillerie-Regimcnt, Leutnant Schäfer vom Feldarllllerie-Regiment Nr. 4 und llnterosfizier Rackowsky von der Minenwerjer-^ompagnie 173, Leutnant Groihe vom Feldartillerie-Rcgimcnt Nr. 229. * Wir schossen in den beiden letzten Tagen 65 feindliche Flugzeuge ab. Leutnant Bäumer errang seinen 40. und 41 Luftsieg. Der Erste Generalquartiermeister Ludendorff. Holland als Friedensvermittlcr? Amsterdam, 4. Ott. Tie Blätter melden, patz die entscheidende BarbereitunA zn einem Friedensschritt der Niederlande in der Sitzung des niederländischm Staatsminifteri- ums am letzten Montag! stattgeffmden habe. Der Schritt der niederländischen Regierung bestehe in der Einladung an die Kriegführenden, ihre Bedingungen zu einem gegenseitigen Meinungsaustausch bekannt zugeben. Tie „Times" schreibt, tmß der holländische Gesandte am Freitag mittag von Llopd George empfangen wurde. Unmittelbar darauf wurde ein Ministerrat einberufew Die „Daily News" sagt: Treff große Friedensmonrente werden die englische Note an Oesterreichs-Ungarn, die Note der Niederländer an die Kriegführenden und hoffentlich die bevorstehende Rede des neuen deutschm Reichsckanzlers im RÄchstage sein. Zum D'hromr^^ 'el in Softa. Berlin, 5. Ott. Laut „Bwliner Lokal-Anzeiger" hat, nachdem die Llddanckung König Fecdinands in der Sobranje mitge!dlt worden war, Ministerpräsident M a l i n 0 w sein Rücktritts p c i u ch> ein gereicht. Dieses Gesuch, das als rein formell anzu- sehen war, wurde angnrommen und Malinow vom König Boris aufs neue mit der Kabinettsbildung betraut. Aia- linwv hat diesen Auftrag angenommen. Die Nationallibemlen und die neue Regierung. Berlin, 4. Ott. (WTB. Nichtamtlich.^ Wie wir hören> haben die Verhandlungen zwisck>m den Nationalliberal e il und den Mdhrhritspar:eien zu einem Erfolge geführt. Die Nation'-'-ckevalen locr.en sich danach an der neu zu bilde ioen Regierung beteiligen. Es ist jedoch nock> mientschieden, wer von den Naticmalliberalen in die Regierung entsandt wird. Vermählung des bayerischen Kronprinzen. München, 4. Ott. Laut „Münchiei'ec Niesten Nachrichten" wird die Vermählung des Kronprinzen Nuvprecht mit der Prinzessin Antonie von Luxemburg Mitte November statt! inden. ei verkaufen und Versteigerungen aus Beständen der checrcs- und Nkarinc-- vcrwaltung, die fürBriegszwcckc nicht mehr gebraucht werden^ kann die Zahlung an Geldes Statt durch Eingabe von Briegsanleihe geleistet werden. Diese Vorschrift erstreckt sich auf alles, was zur 7lbgabe an die Bevölkerung frei wird, also insbesondere auf Pferde^ Fahrzeuge und Geschirre; Feldbahngerät, Motorlokomotiven und Rraftfahrzeuge nebst Zubehör; Futtermittel und sonstige Vorräte; landwirtschaftliche Maschinen und Geräte sowie Werkzeug; Fabrikeinrichtungen mit den zugehörigen Maschinen und Geräten; Eisen, Stahl und andere Metalle; ^rolz und son»'tiges Baumaterial; webstoffe und Rohstoffe aller Art. Däuser, welche die Bezahlung in Driegsanleihe lc.stcn, werden bei sonst gleichen Geboten bevorzugt. Die Dricgs- anlcihe wird zum vollen Nennbeträge angerechnet und bis zur ^öhe des Daus- oder Zuschlagprciscs in Zahlung genommen. — 7lls Driegsauleihe in diesem Ginne gelten sämtliche zeigen Schuldverschreibungen des Reichs ohne Unterschied sowie die seit der 6 . Anleihe ausgegebenen 4'/r igcn auslösbaren Schatzanweisungen. 7llso: Nur die Driegsanleihe, nicht der Besitz baren Geldes, bietet Sicherheit dafür, daß der llandwirt und der Gewerbetreibende das, was er braucht, aus dem stenverdeuden Driegsgerät erwerben kann. Amtlicher Teil. MsMchm Nr. Lst. 200/10. 18. K. R. L. betreffend Beschlagnahme von .^ern gläsern sowie von Objektiven für Photo graphie und Projektion. Vom 5. Oktober Ptz8. T« narfijtebertbe 33efarrrU irui ^ Urirb aus Ersuchen des König! rchen Kriegs ministen ums auf Grmrd der Betan.nl machuug über dv LichTrslrtlu-ns von Äricgsbebarf in der Fassung vom 26. Zwnl 1917 (Rcicl^-Gesetzbl S. 376) und 17. Januar 1918 (Reichs-Gesetztst. L. 37) sowie der Bekanntmachungen über Aus- kunffspfttcht vom 12. Juli 1917 ( Reichst setzbl. S. 604) und vmn 11. April 1918 (Re-chs-Gosetzbl. 8. 187) mit dem Be- merfeu zur allgemeinou Kermrnis gebracht, daß Zuwiderh.rnb- langen ^egen / a)bie BeschlagnalTmeüesttmmnngen gemäß der Bekanntmachung über die Sickersdellung van Kriegsbedarf in der Fassung vom 26. April 1917 (Retektivsch «uspiel in 4 Akten. In der Hauptro.le wirkt RoirLcor als Detektiv Phantomas. Sein Freund Herr Lcbel Lustspielschla^er in 3 Akten. Außerdem Kxfra-Einlajcii. “Ca rW« a Ab Dienstag das sensationelle romantische Schauspiel Der seltsame Gast mit Paul llarlmann vom Deutschen Theater Berlin. 05672 Cafe Ernst Ludwig Inhaber: Aug Rath Samstag und Sonntag: KONZERT Eigene Konditorei. 7474 ZEICBHUNaSN 9. __ nehme ich bis Mittwoch den 23. Oktober, mittag» 1 Uhr, entgegen Philipp «lörkei. Bankgeschäft,4»rünl>erg(H. Giessener Konzert-Verein. Für das Konzertjahr 1918/19 sind vorläufig 6 Konzerte mit folgenden Künstlern vorgesehen: Prof. Ansorge, Schnabel u. Flesch, das Wendling- Quartett, Prof. Friedberg, Frau Erler-Schnaudt Max Krauß u. a. Gleichwie seither werden auf Wunsch Stammplätze für die 6 Konzerte im voraus ausgegeben. Den bisherigen Inhabern von Stammplätzen bleiben die innegehabten Plätze bis zum 15 Oktober Vorbehalten. Wir bitten sie, bis dahin ausdrücklicn zu bestellen. Mitgliedern des Konzert - Vereins, Saalbau-Vereins und Akadem. Gesangvereins werden bei Entnahme von Karten für alle 6 Konzerte die Mitgliedsbeiträge, wie seither, in Abzug gebracht. Eintrittskarten für jedes Konzert: I. Platz M. 4.-r, 2. Platz M. 3. — , 3. Platz M. 2. —, 4. Platz M 1.— sind in der Musikalienhandlung von Ernst Challier, Neuenweg Nr. Q (Telefon 671) zu haben. 7472c 5495 Cafö Astoria Jeden Sonntag: Künstler-Konzert Empfehle vorzägliche Getränke, Torten und Eis. P Cafe Aniend Samstag und Sonntag [6303 Künstler - Konzert Wei**NPM iSrmilmiiN (üim«n Welrsteinsirahe (Hinter der Stadtkirche) Ifiesitzer: 111 ans Kirzinger. Empfehle mein »<« — ff. Weizen hier. — ZW Jeden Samstag und Sonntag "MR Ausschank von Ztammbier—voübier solanqe noh Vorrat reicht. Verkauf über die Straße. Vollbier wird nur auf Verlangen abgegeben. Sonntag: UrlideleR Itlerkonzert. Anfang 4 Ubr. Die karsorgeoemMunasstelle für erwerbstätige Frauen undNMchen tPeft=Tlnlage 31 bietet Frauen und Mädchen unentgeltlich Nuskunst und Beiftanb in häuslichen und persönlichen tingeleoen- heilen, sowie Beratung bei der Mali! der Beschäftigung, nissv ffluttel-- und Säuglingsschuh. Kinderfürsorge Sprechstunden: Montag und von nerstag, abends von 5 bis 7 Uhr iirlHiiiiiiiiimiliimiliiiiiitiHiiiiiiiHliiiniiiiiiiiiiiiiiiHiiinin iimiiuuiiiimii i M iiiiii SflllllÜflt piinf Küßaniklischilll'!!! Neben Eicheln und Kastanien müssen auch Kastanienschalen der Kriegswirtschaft nutzbar gemacht werden. 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Ausgabe von Dutzendkarten. 7522 | Sanatorijm Stolzenberg ♦ I ♦ i.Soden-Salmiittster,LtnkeFrankf./M..Bebra. Nalnr- peilanitalt n.Erholnnashelm f. d. aeb.Mittelst. Bekannt sorgfalk. indtvid.Behandl.u.Vervsleguna. Diäst.Preise Beschränk e Palien: nzahl. Prost ekl frei. n . e Anerkennungen. Preis Mk. 3.0° Nachnahme 3.3°. \ erlag Otto Lorena, Charlottonburs 5, Ausführl. Prosp. umsonst 7145D Die neunte Kriegsanleihe Vaterländische Kundgebung am Mittwoch, dem 9. Oktober 1918, abends 8 Uhr pünktlich in der neuen Universitätsaula, Eingang Ludwigstraße unter Mitwirkung der verstärkten Darnisonkapelle unter Leitung des Musikleiters Bruno Herrmann und eines Knaben-Massenchores unter Leitung des Lehrers Otto Görlach. Dortrag mit Lichtbildern von Leutnant Kobe von der Inspektion der Fliegertruppen. Redner: 1. Oberbürgermeister Keller, 2. Professor Dr. Schian. Die Bürgerschaft wird hierdurch freundlichst eingeladen Dev Oberbürgermeister Meine Wohnung unU mein öureau veflnUcn Ach nunmehr l.anügrafcnftr. 8 , Ccfee Oft,Anlage (gegenüber dem öcrtchlzgebüuüc). ClfOffCr, Kedtjtsanujalt. Habe meine Praxis wiederaufgenommen Zahnarzt Reinewald Sprechzeit: 9-12 und 3-5 Uhr. Samstags keine Sprechstunde. Ferber’fcbe tlnio.-Luchhondlung Inhaber C. koch, öroftljerzogl. fjofbuctibänbler Teleptpn 657 Seltersroeg 87 empfiehlt ihren reichhaltigen Zeitschriften- und Sücherlesezirkel Prospekte evtl, auch Probemappen stehen zw Verfügung 7510 Halte bis auf weiteres meine Sprechsttinden jede 11 ^uniNtug Sonntag u. Hon tag ab. idoifllochNteU^r, Dentist, GroQcn*ßnseck. 0 Darinstndfer Pädagogium (W. Elia«) Privatschule mit den Klassen Sexta bis Oberprima Vorbereitung zur Einjährigen-, Primaner*, Fähirieiis- nud aeüepra'snj ‘auch für Damen). Vorzüglich geleitetes Internat. Seit Kriegibenina bestanden 187 Schüler ihre Prüfungen, darunter wiederholt ehemalige Volkss« hüler die Einjähr.-Prü urig nach fünfmonatiger Vorbereitung, sitzengeb iebeneObertertian r nach vier Monaten. * 7,7 hv Großherzogüchs 8 Ml, Beginn de» Wintcrscmestersam 17. Okt. in allen Klassen. Programme durch die Direktion, _ Neckarstrasse S. 57wD Ulinna Körners 7913 Sciinle für höhere^ Klaviersp;e l o. Yorschnle West-Anlose 48 Lehrfächer: Gehörbildn-g, Musikdiktat, Analyse, Primaviata-Singen, Theorie d. Musik, Harinonielvhi e.EUmentar-Klaviersplel, Höheres klaviersplal (Solo, Ensemblespiel, Uebungen im Begleiten). Anfang des Winter-SemesUrs 191S/19 Mon ag den 14. Oktober. Festsetzung dcsNtundenplanes Donnerstag, 10. Okt..nachm.2Uhr. Aalionalcr FrauenditN|t Allgem. Deutscher Frauenverein Ortsgruppe (Hießen. Auskunft und Hilfe für Angehörige von Kriegsteilnehmern bereitmillinst und unentgeltlich: Montan, Mittwoch und Freitag von 10 bis IS Uhr vormittags: H32D Süd-Anlage 4», Frau Professor Kalbfleisch. Apparaturen sämtlicher Sorten zkttisstucr Strümpsc und Socken Neuanfertigung aus dehnbarem Stoff. Otto Munch, Erstes Gießener SpczialhauS, 89 Seltersweg 89 05706 Wer liefert Eichen rund und geschnitten, insbesondere auch trockene Schnittware? Wir kaufen außerdem große Quantitäten runde ^.-Stämme meist 40 cm Durchm. auswärts von letzijähriger und auch von zukünftiger frischer Fällung. Angebote erbeten an 7512 ^ Rffl, & H« UGSf hof ff| Holzgroßhandiung Telephon 851 u.8587 Düsseldorf Hohenzollernhaus Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma Gießener Gummisabrik Poppe L Comp., Gießen eingetragen: Das Geschäft ist mit Aktiven und Passiven aus a) Conrad Wilhelm Poppe Witwe. Emma geb. Luft in Gießen, b) Willi Poppe daselbst und 0 ) Ria Poppe daselbst übergegangen, die eS unter der seitherigen Firma weiterbetreiben. Gießen, den 28. September 1918. Großh. Amtsgericht. 74808 AniWc Mitteilung örr HinWlaiiüilN ßiejjtn. Die von dem Grotzh. Mnaiizamt Gietzen arlsaeftellken Hebregriter für die Beirräge au den Kosten der Handels- kammer nir 1918 liegen 10 Tage lang, und zwar vorn 7. bis einichttetzlich 16. Ökiober ds. Js.. vormittags von 10 -12 und nachuntags v. 3—5 Uhr Im Bureau der Handelskammer («legen, ^ounstratze 7, zur Einsicht offen. Eiilwendungen gegen den Juhatt der Hebregister sind Innerhalb dieser zehutägigen r>rist bet der Handelskammer schrrltltch vor^ubringen. Aach Ablauf dreier «Vrist wird die )?andelskamurerüber die r orgebrachien Einwendungen entscheiden und die Hebregister nach Mntzgabe dieser Enk- scherdungen, soiveik nötig, berichligen lassen. Gegen diese En i scher düng 1,'t innerhalb zweier Wochen Beschwerde an das Grogh. Dttniiterirnn des Innern zulässig. Gienen, den 2. Oktober 1918. Profit,erzogl. Handelskammer Giefteu: ^L>. Heichelheim, Geheimer Koriin,erzterrrat.7469D Große freiwillige Mobiliarversteigerung in Nidda. Dienstag den 8. nnd Mittwoch den 9. Oktober 1918, vormrttagS 11 llbr anfangend, verweigere ich in gef Anfirage in Nidda, in Krafls Saalbau, öffentlich meist, bietend gegen Barzahlung: 1 Schlaszini'nereinrichtung ffast neu!, bestehend in 7 R 5 "? 1 bllen mir Svrungsedermalratzen und Keilen, 1 Waschlisch und 2 Nachtschränkchen mil Marmor- platten und 1 zweikürigeu Klciderschrank, ca. s.) Bellstellen mit Sprungfedermatratzen und Kettew darunter 10 Kinderbettsrellew ca. 15 Wafch- ttsdie und ca. 20 Waschgarnituren. 8 Nachtschränke. v grone Spiegel, 38 Stühle. 11 Kommoden tpoliert und lackiert», 6 LNeiderschränke, 4 BeriikoS. 2 Schreibtrsche. 5 ovale und 3 Ausziehtische, kleine Tische. Polnermöbel, wie DirvauS. Chaiselongues. Politergaruiiur mir Sessel. 1 Nähmaschine. 1 Kon- trollkaffe, verschi dene eiekirische BeleuchttinaS- körver, 1 Küchenschrank, Kirchentische, Küchen- A5^at^ aller Art, 1 groire Partie Porzellan, wie Schuffeln, Plarten, Teller, Kaffee reschirr, 1 Partie Glaser, darunter ca. 12> Bierkelche, geeicht 0,3, 1 Ladeneinrichtung mit 54 Schubladen, l Wage mit Gewicht'ieiuen, 1 Waschfeffel, 1 fliegen schrank, 2 Badeivannen, Gartenmöbet und HauShaltunaS- gegeuirände aller Art. Die Sachen sind sehr gut erhalten und können am Montag den 7. Oktober 1918, von 11 Ubr an. sowie 2 Stunden vor der Versteigerung besichtigt werden. Nidda, den 1. Oktober 1918. 7373D Reuter, Grotzh. Gerichtsvollzieher. Zopfe Haarnnterlag.,Locken, Dreher sowie alle sonstigen Haar- arbeiien werden schön und dauerhaft augeferligi in dem Spezial Damen frisier- u. Haarge«cdäft Hermann plant Wwe. _Sclteröweg 8 . 72M Holzschuhe nnd Pantinen i. größter Auswahl empfiehlt buck« g Kodlermann 7331 Bleichstrahe 12. TlhniMlMtt! 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Berlotoitz 18— Mk 1000,— ML.. Frau Tr. Ploch 20- ML, Landa-> rlchtsrat Hirsch 5.— Mk.. Frau E. Schütz-Londorf ML, Obertclegr.-Sckr. Espenschied 6,— Mk.. Jn- g-emeur Schaefer 12 — ML. Carl Horn 1 Dutzend Hosen- ttaser. Th dhuicf 20 - ML. L. Rosenbaum u. Jakob 10,— Mk Wttb. Kilbinger 18.— Mk., Beigeordn Krenzren 12 — Mk^ Prof. Dr. Wimmenauer 6 — ML, Karl Kerl 12,— ML.. Eduard Fiege 30.— ml, Ludiv. ~;, V >9T U % 12,— ML. Pros. Schaumann 12.— ML. Frau ^rrchid'^t' fi aork r&.-f cm , . L. Mark. 23we. MmVÄdvss fflrin"'l2% ii.. Jvghmdt 15 - m, R. 2, — - Mk.. W > 30 - Mk ^trcTtor Wagenschein 18,— ML, Frau G. 6 — Ml Fri Math. Enge^ 6,— ML, Oberaktuar Mann 6 — 'Mk IL e ^k- w m - uni> ®- * 6 '- 75 ^ Bei der Mitteldeutschen Creditbank: o. cP* ^rp- W. B. 2000 ML. Ghrt ^mus 100, — ML, E. Wasser schieben 200.— ML Zeichnet II ihe bei MiileEdeutsche Creditbank Fitiaäe Giessen iohannesstr. (7, gegenüber der Johanneskirche 0 H]lS][ä][l[ä]g[D]g[l][S]il[ 5 ][l[ä][ 5 ][ 5][5 Zur 9. Kriegsanleihe nimmt Bar-Zeichnungen sowie Abschlüsse aus Volks- wie Lebensversicherungen mit Kriegsanleihe . ... ... «"geqen oM« Rap| Walthor, General-Agentur d.Viktoria-Vers. A.-G., Berlin, GIESSEN, Hofmannstr.G Dtitwerber erhalten entsprechende Veraütuna. Verfteigermig. . Montag den 7. Oktober 1. I., vorm. kV Uhr, rer Iteioere ich vor dem Gemeindehaus zu Heuchelheim gegen Barzahlung. 1 Kuh Born. Gerichtsvollzieher in Gießern 7501 LLs.118 & r o n d stiiek e iu jeder Größe können Kaufliebhnbem stets nacliuew iesen werden. liaiisbrsilzer.Verein ©. V., Bahnhofntr. 46. 0713 lyienjiisil® (rurale Ernst Chailj°er,Neuenweg 9 . Q. ffermes G faßen j Bekaaale erstklassig« , Unlerrichtsaastalt 1 Handels wisse n chaften. Das Winterschuljahr be (jinnt am 15. Okibr. 1918. Zur Aufnahme in Kl. A IJahresklasse und KJ. B tilalbjahresklassei £ p »0« Volks- u. Mi tel- sehuiliildunpr. Für Kl. H (llön. 11a ndelsfaclik lasse) ist bessere Schulbildung Vorbediiitfunsr Anmeldung n täglich. 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