Nr. 23, *tet fcuöcncr luypfipef cddteint täglich, anher Sonntags. - Verlasen: Gi«tze» hin überzuziehen. da begann für Rom eine fuväitbare Zeit. Sieg auf Sieg errang der karthagisch- Oberfeldherr^ und in raschem Siegeslauf durchzog er ganz Italien. Am Ticinus, an der Trebia erlitten die Rönier die schwersten Verluste, am trasimenisä-en Sec verloren sie fast ein ganzes Heer. Doch all dieses kam an Furclü- baickcit nvclit jener Niederlage gleich, die sie im Jahre 216 bei Cannä erlitten. Ein Konsul, zwei Prokonsuln, 80 Senatoren, die besten Offiziere lagen auf dem Schlachtfeld. Nach Livius hatten die Römer 40 000 Gefallerw zu beklagen, riailh, Polybius lwch mehr, für die kleinen Heere der früheren Zeit ganz furMbare Zahlen. Wohl wirkte die Kunde von der Niederlage zunächst niederschmetternd, wohl bctveinte fast jedes Haus einen Toten, wohl wähnte man den Feirrd schon rar den Toren, wohl war die Stimmung vieler verzweifelt, doch nur kurze Zeit, und an Stelle von Kleinmut und Verzweiflung trat kalte Entschlossenheit und eherner Siegeswille, und das deutsche Volk kami vom Pattio- tismus dieser Helden unendlich viel lernen. Ein Mann, der zwar als ein erfahrener Feldherr galt, aber »vegen seiner langsamen, berechnenden, voffichtigeir. Verluste scheuenden Art der Kriegführung von den stürmischen Dianfgängeri^ gehaßt und mit dem Sportnamen „der Zaudcrett' ^belegt wurde, zeigte sich in der Stunde der Not in seiner ganzen Swlengröße, Fabius Cunc- t n t o c. Er riß Senat und Volk mit sich sott, und gar bald »var alle Traun und alles G jammer verstummt. Mit Ruhe und Umsicht ttaf nach des Fabius Rat der Senat seine Anstalteri. um den Mut der Bürger zu heben und Stadt und Staat in Vetteidigungszustarrü zu setzen. Zimäch'l bekam der Prätor Marcellus den Befehl, die Trümnrer des Heeres in Llpulien neu zu organisieren. Alle waffenfähigen Bürger rn der Heimat, ja 'elbst kräftige Jünglinge unter 17 Jahren wurden zur Fahne berufen. Sogar 8000 Sklaven reihte man ins Heer ein. Die erbeuteten Waffen aus früheren Siegen »mirden aus den Tcm- p.ln und Hallen g-enommen, und Rom roard eine große Waffenwerkstätte. Der früher so kühl und vorsichtig vorgehende alte Fabius dringt mit seiner ew'rgischen Airsicht durch, man dürfte unter keinen Umständen mit dein Feinde in Verhandlungen eintreten. damit nicht etwa der F-ünd oder die römischen Bundesgenossen meinen könnten. Rom sei mutlos gavorden und verzlveifle am Siege. Da Fabius wußte, ,daß der Sieg, die Erfolge der Front nur gewälirleistet siird durch die Giuigkleit uird Geschlossenheit der nmeren Formt, ging sein ganzes Bcstveben daliin. dem Parteigezänk ein sofortiges Ende zu bereiten, und es gelmrg ihm. eine Versöhnung der Senertspartei mit der von stürmischen Draufgängern aufgepeitschten Vvlkspartei herbei^uführen, ja er brachte es sogar dahin, daß dem geschlagenen Konsul Barro nicht der Prozeß igcmacht^uiid öffenllich die Schuld an der schweren Niederlage beigcincssen wurde, svudern.daß der gesinnte Smat demselben bei dessen Rückkehr in feierlickiem Zuge entgegenging, ihn begrüßte und ihm dmtkte, daß er mch an der Aktüorg des Staates verzweifelt habe. Und diese Entschlossenheit, alteS tttbrre stellen und nur au das bedrängte Baterloud zu denken, trug ihre herrlichsten Früchte. .Die altrömische Zahigkeü ruhte rricK eher, bis Karthagos Macht gebrochen toar." Finden wir in der historischen Pcrrallele heute die Männer wieder, die dort genannt sind? Ach nein, der alte Graf H e r t l i n g war doch wohl nicht der von der Vorsehung uns besttmmte Retter, und er ist irrzwischen ja auch gegangen. Neue Feldherren brauchen wir nicht zu ernennen. Aber der stolze Röinergeist, der aus der Schrecken^eit des alten Weltreiches herausstrahlt — findet er ein Gleiches in unserem heute schwer bt* drohten Lande? Wir wollen und müssen uns ebenso rüsten gegen den Einfall übermächttger Feinde wie das Rom des Fabius. Noch wissen wir nicht, wer, welche Männer die politiscl-en Geschicke des Reiches jetzt in die Hände nehmen werden. Man nennt als derI kommenden Reichskanzler Herrn v. Payer, oder, wenn er sich dazu außerstande erklären sollte, den Prinzen Max von Baden. So verzweifelt ist unsere Aufgabe nicht, nne diejenige der alten Römer. W?r haben unser felsenfestes Heer und seine bewährten Führer. Aber verlösckien muß der innere Hader urch emporflammen muß.der alte Stolz und Mut! Wieder hat ein englischer Minister uns die völlige Niederlage und eine Umformung der Karte Europas angekündigt. Wir dürfen das zerrissene Fell Europas nicht in die Schneiderwerkstatt der Wilson und Lloyd George ttagen lassen. Aber auch Herr Erzberger sollte nicht damit betraut werden, die Navel eiiizufädetn! Uno doch wcrv er von gewissen Zeitungen als Ministerkandidat genarrnt . . . Die Abwehr im Westen. Berlin. I.Ott. (WTB.) Tie Kämpfe im Abschnitt St ^Narie-ß-Py — Som me - P y werden auf beiden Seiten mit einer Hartnäckigkeit ohne gleichen geführt. Tie mü übettegenen Kräften vorgcttag-crcen Stöße des Gegners richteten sich hauptsächlich aus den Pp-Grund und die sr>genannte Helenenhöbe. Nach einer starken Feuervvrbeveittrng, die in der Nacht aus den 28. September begann und um 6.30 Uhr vormittags zu einem Trommelfeuer von größter Heftigkeit anschkvoll, versuchte der Franzose die Py zu überfcl^oeiten. Wiederum dockten zahlreiche Tanks die in mehreren Wellen anstürmenden Jnfanteriemossen. An der Tapferkeit der deutsck>en Verteidiger rersstellten die mehrfach vargetragenen Angriffe des Feindes mtb kosteten ihm schoere Verluste. Wie eisern btc an diesem Aüschritt kämpfenden deutsckien Truoven ihre Nerven zusamTnerrrissen, trotz der aus sie feüens der Gegner losgelnssenen Hölle van Vernick,tungswülen, beiaeist nicht allein die Heldenl)afte Abwehr, an einer Stelle gelmig es in srisch-m Nachstoß. die eigene Linie um 300 Meter vorzuslAeben. Hierbei nahm ein.Dutzend Pioniere im schreidigen Z^wacken zw^n Maschnen- gTwelire und machite' 23 Mann zu Gefangenen. Eine von den Feinden ausgesetzte Tankbesatzung von 12 Mann musste sich drei vorsiürmmden Jäger7l ergeben. Trotz den Mist-rfvlgen am Vormittag wiederholte der Feind am Nach-mttag seine Angriffe mü wilder Hartnäckigküt. Einen Erfolg konnte er auch dieses Mal nicht buchen. Tie mustergültige Zusammenarbeit aller Waffen, unbersdützt von der aufopfernden Hingabe ,edes einzelnen, ließ tot geplanten Durchbruch blutig im zertrichterten Vorgelände zerrinnen. Kleinere Mteilungen. von seindlül)cn Sturm- trupven zeitloeise fast völlig umfaßt, opfetten sch bis zum letzten Mann -oder schlugm sich durch. Baoundernsioett war die Artillerie. Trotzdem sie 12 Stimden ummterbrochen im Massenfeuer der feindlichen Geschütze g'legen lxü. säMtete sie dickte Feuergarbcn, auf die hinter den Tanks anstürmendcn Franzosen und erleickLette der Infanterie ihre hatte Arbeit. Die wahtrechtsvorlage im preußischen Herrenhaus. Berlin, 1. Okt. (WTB.) In der heutigen Sitzung der 17. Kommission des Herrenhauses wurde nach kurzer Aussprache unter Ablehnung der Anträge auf Einführung eines Berufs- oder eines Gruppenwahlrechts dem gleichen, allgemeinen, direkten Wahlrecht nach der Regierungsvorlage unter Hinzufügung einer Z u s a tz st i m m e für ein Alter von 40 Jahren zu- gesttmmt. Die Wetterberatung wurde sodann auf morgen vertagt. Der Waffenstillstand Bulgarien?. Amsterdam, 1. Okt. (WTB.) Wie Reuter erfahtt, ist der Waffenstillstand zwischcnc Bulgatten und der Eittcmte abgeschlossen worden. Amsterdam, 30. Sept. (WTB.) „Allgemein Handelsblad" nveldet aus London: In der Antwort der Alliierten aus das bulgarische Angebot wird nrttgcteilt werden, daß die Feindseligkeiten erst dann eingestellt werden können, n>enn Btll- garien nnt Deutschland, Oesterrcick>-Ungarn und der Türkei bttcht. Die Forderungen, die cnc Bulgatten gestellt werden sollen, werden wahrschnnlich wlgeicde Punkte enthalten: 1. Enncxlssmmg und Demobilisierung der bulgattschen Armee. 2. Ueberga'.'e der Eiseir- bahnen, 3. Räumimg der ganzen sttt Bulgattcns Einttttt in tat Ktttag besetzten Gebiete. 4. Freier Zugcnrg der Entente zn den Wegen, die nach der Türktt, Oesterreich-Ungarn und Runiänicn führen. Die BundcStrcue Oefterreich-llngarns. Budapest, 30. Sept. (WB.) „Nyole Orai Ujszag" meldet: „Gegenüber dem Märchen, als ob die Monarchie einen Sonderfrieden schließen nvllte, erklätte man uns von eingeweibter Stelle, wo man die Auffassung der Regierimg genau kennt, folgendes: Von einem Sonderfrieden der Atanarchie ist weder heute, noch war in der Vergangenheit die Rede, noch wird und kann in der Zuklmft davmr die Rede sein. Weder im Kronrat, noch im ungarisäxm oder im österreichischen Ministerrctt, noch in den g^mttnsmnen Ministcrkcmferenzen tauchte je cmch nur die entfernteste Möglichkeit dieses absurden Gedankens auf. Alle maßgebenden Faktoren der Nionarch-e mrd alle rotftei, Faktoren der ungattschen Politik stimmen dattn überein, daß unsere Fttedens-, bestrrburgen, lvelche mtt uuveränderter )Attftn.chtig!«tt und Eho, fl? r Gemeinschaft mit dem mrS ver- ^ b u k, ch e n Reiche auttreten können. Die alberne Lenoenz von der Nachricht eines Sonderfriedens ist qefäbr- unMrilA^ “sLlfLI "* '£ £" v f,rl ' dx " Darren bei nüchtirnm ungarrichen volles von jeher fremd war." Oesterrcichifch-ungarriche Truppen in Sofia. Wien. 30. Sepi. (WTB.) Die Blätter melden aus Oesterreich! sch-ungarische Truppen srnd hier erngetroffen. Der bulgarische Bericht. Sofia 30. Sept. (WB.) Amtlicher Heeresbericht rt i f A ft m » i a '"£,*•*%***. er.'—.- Of'/r ' . fi, b .»-" D **j*15 MbLiien "bis'rur Bela. NzH-a Nachhutramp^e. An der Belan "jZ wi v V * ’ 7-VT 1 ^ Patron ill< n ge, echre ?5 ™ h U ‘ l * Ausgang. Im dtcumatal versuchten HO) mehrere gricchnche Kompag-men mir Geicimtzen und Ma- ^l'nengemehrvn unseren S'ellnngen zu nahem, wurden aber *nwichten 700 Gefangene und erbeuietcu enoa “/ Kanonen. G)ei rlschafttreibende arrFuspvechen ist. Aus dem Reiche. Pour le merite. Verlin' 30. Sept. (WTB. Nichtamtlich) Der „Reichs- beir aller hoch,ten Ersatz des Kaisers an CC öerUin* ferner bi« Verleihung des ELi mi Ki dour le ftm:e an Oberstleutnant von sbwie dre Ve-rlechung des Ordens Pour le Merite an General der Insarrterre z. D. von Larisch. Obersten Freiherrn van &^ C^^iola-Delbrück. Hauptmann LmÄ ^ StatetWm ' Ln-nram Solle öiitf englische Siegesnachricht aus Palästina. London, 30. Sept. (WTB.) Palästinabericht. Eine e türkische Streitmacht hat bei Z i i a füd- tut) Amman kapituliert. Es wird gemeldet, daß es sich um 10 000 Mann handelt. ^0 Sept. (WTB.) In der heut. Sitzung des V u n -f.™ rb 4\r an0 ™ omTra,n: l. der Errtwun der Bekmmt- des Iahresarbeitsverdienstes in der IIP Unfallversicherung.- 2 der Entwurf der Be Wrrbick?rn 1 ^ B0 "- NTnehmignngspilichiigrn ge. Snfebr mifaute' ^ gnttDurf nner Berordnimg über den ^ lWTB.) Dem Vernehmen nach ist a£JJZ lte J t S lbtt ? nSport °us Nuhland an der Grer?^ emgetroffen und von Beamten der Reichsbank über nommen worden. Essen, 1. Oft (WTB,) Der Reichs- und Landtags. g^st^sr7e n.^ 1 r f ^ " ®ffen (nat!.) ist in der letzten Nacht valfour über die »riegrziele. London. 30^ Scpt. iWBst Renler-Mekdung B-lsonr Eätte rn der Guildhatl m eener P rop a s a n ba r e b e: Ich morfjse s* -il Unsere SriUier jatteüä des At,muj,chen Ozeans haben ihre g oWnigc fma^ielle '•[.ytratgnng al« Rrrt- heuSMÜechc bezeichnet. Gte sind in dem AngeiEit in den ftrien ° ^ ^ üo ^ c aller Strc.tiragcn völlig erkaunst • r f mcmei1 ^ chre große siuarrzielle Anstrengung nach der Salt^ die chnen am Herren lag: denn das war oie Lacö ^Beifall.) Es gibt jedoch noch cnc ^ Bussen-der Amerikaner ebenso wie für Herz, und Germsrcn der Englündcr, Franzo-sen und Itolren^ oder für unsere anderen Verbündeten bedeutsam ist Wir ^ uns in diesem Kriege nicht ge- felF Zrwnmen. sondeni .zu errnchen .daß lolche Knege nicht wuÄEirehreu dur,en, unsere Aufgabe nur halb ^ kvorme Zustimmung zur Rede 7777^ Annchten über den Völkerbund ausge- iprvchen halte^ fuhr Äalsvur fort: Wenn Sie versuchen roollen cikwn internationalen Apparat zur Sicherung des Friedens ins Leben zu rufen, so müssen Sie die Karte Europ a S un d der ??El t so o v baen, datz pjfc Gelegeichei:eit für Kriege sie nicht ltvren kön nen. W enn Sie den jetzt bestehenden Zustand in Mittcl- wenn Sie die Vorherrschaft ^ C ^ ll" ö ^ c n besonders über Westrußland ?L5"£r **”? rJ 5 * den kleinen Bökkerrl O stsee k^ine Hoffnung lassen, wenn Sie sich weigern das Unrecht emes Iahrhunderrs. das Polen angetan^ wu^e' Et ^ Dolen zu einerSchmach bn alle tnese Gcn^atwnen wurde, wenn Sie die unter- L^^Lller. d« sert «GeneMEn in Oesterreich vvn wagvarr^hen M-inoritätan zu Boden getreten ^ geg^rwärtignr Lage lassen Nerven, ac . tfn rmcdermn zunr Sckzauplatz blutiger kür Feindselig- xa ^ en . un . trr . T ^ ren _ dkrchibarn tonten, wenn Sie den Türken über die G-chiede. die ihnen --wenn ,ie auch künftig nach ^wb^psundern ^ n^ körrnen. tvenin Italien nicht die erhal t, d^ es wirklich za einem befreiten Italien Griechenland, wie bisl-er, durch die -bedacht tvird: wenn Serbien Ä fl I ^ ^ K Ulai k^^ren Q^cn wiederl^gestellt wird ZI5 ?kre,.ch .Nicht ferne gebührende Stellung hnfti nS? ^'"^nnt: wenn Belgien nidyt in SHJ2L das wieder echält, was ihm die furchtbarü ; roam alle die Uebel wch? ftd) cn^ kmederholen, dan-L r S!5L ö ?t 1 ' Ü P I ? ir «nrn das mternotumok System tat* (megrmffi Be rstrm tnsmu, und einen alles umiaffenden Frieden 1 ln * d^S fcrar nieinols geschehen ebe 8 ^! U4 ^' r 0 “'- Maubensbeken,tt. ™ fli-J^ q^' sondern erst, wenn alle seine Welthk-rrs.chrftStrLume T ?«v 1 m 7p hö % smt>. und wenn es, atlerdinas rc ^f nicht lmiger nn Tyrann (an kann, der die Natwnilln, aut die es in der ffrr?Pfnf> ^-.u S^ben, seinen eigpwn Träumen von einem Weltreich urrterwerfvn boM: Deutschland hatte nie Au» «»ad» und CnnA, k —, . L>eur,ch,and hotte nie S&* e England stets imchl der ^ TbS*!!?. B Ä t ” ^nfKtuierung Dlsson für da» ^-rauenwahlrecht. , b aaks. 1. Okt. Reuter meldet aus Washington: Wikson Sr C lk V m eine Rede, in der er energisch für die Ausdehnu fr des © ab lrechtS mif die Fra uVn eintr^ Er wies daraus hin, daß Gwßbritannien in dieser Frage ben-its vvr- anaegar^n ser Man könne die Frauen für eine erfolgreiche setzung des Kru-ges mcht entbehren. Ebenso wichtig seien sie für die Lösung vieler Probleme nach dem Kriege. ™ Da» neue japanische Kabinett. hP*- Reuirr meldet aus Tokio: TaS neue iava- Äaöbtnetl wurde wie folgt zusammeugefent - prascheut Ke i «Der Führer der Seijukei-Partei), Aeus^rcs Graf E-nato. 2ü)mual SntotM Elu» Litauen. dr x T t n , 1 Oft. "" «- «.L'L'.'r.'L'LA»^« "" 10 *'■ 100 ?7i U / tf iL? C ^* n ^^l°öwang) bis 50 g 5 Pst, 50 bis r,m g ^ 250 g 15 Pf . über 250 bis oOO g 25 Bf., über 500 bis 1000 g 35 Pf. i\>u til Kopiere (Frankozwang) bis 250 a 15 Pf aber 250 bis 500 g 25 Bf., über 500 bis ioOO x 35 Pf. b?^oühr außer dem Porto für die ae- g?r Sendung 20 Pf. Während des Krieges smd E?n- \h hiT l C n r9 t ?(ulQ ^ 19 - Rückschein gebühr 20 Pf. rst vorausKi«.ahlen. m ^ ür Briefsendungen nach Postorten ^5 Pf., nach anderen Orten 60 Pf. ' Nach nähme n auf Briefsendungen und Paketen außer Vorzeigegebühr. Für Ueberfeirbutu, 9rr!?»? )9 cv5 l r»? etra9C ^ ^mmt die Postamveisungsgebühr in Abzug. Hoä>ftbetrag der Nack)nal/me 800 Mk. °J? Q n c n J? * f u n 9 € n (Frankozwang) bis 5 Mk - Inm Ü f ber "L bl ?>r h DS.' über 100 bis 200 Mk. — über 200 bns 400 Mk. = 50 Pik über 400 Fit* 000 Mr. --- 60 Pf., über 600 bis 800 Mk. 70 Pf. hfirJx * m b X e} € ^ € crt pakete. Versülierungsge- 5 K'ioVf ^ für ie 300 m 5 rn,nbc - Postaufträge (Frankozwang) 35 Pf. vebül5 e £f m Ortsverkehr: Grund- ^bühr 30 Pf dazu für reoes Wort 3 Pf., mindestens zu- sammen 45 Pf. Fernverkehr: Grundgebühr 50 Pf, da- zu für ledes Wort 3 Pf., mindestens zusammen 65 Pf.Hier- KZ borden Fällen im Gesamtbetrag die Endziffern 6 und 7 wie 5 und 8 und 9 wie 10 gezahlt. Für Tele- 80^Pf^erhoben^^rauSbe-ahlter Antwort werden mindestens ™ -JErnsvrechverrehr. Zu der Gesprächsgebühr lwn fimiitut io'Vf” 20 • £, ®" ä - ? f 5 ° s’ 's 1. WIK GO, i. Zone 110, 3. Zone 120 Pst: bis 7 kg 1 Zone 65 2. Zone 12a 3. Zone 140 Pst: bis 8 kg 1. stone 70 ^\n°o e 1*' ^ ^pne lW Pst: bis 9 kg 1. Zone 75 2. Zone 140, 3. ityne 180 Pst: bis 10 kg 1. Zone 80 2 Zone 150 j f' §^ nt q[!°JF' »HesioeidEre kg 1. Z»ne'6,L?Zone 10 3->« 30 Pst mehr. Eilbestcllgebühr nach Postorien 40 Pf' nach Orten ohne Poftanstalt 80 Pf. bei Borausbczahlunm Tai^ngende Pake« kosten 1,40 Mst (dringend und Eilbote) ^-^"l^^^-^lEridungen. Briefe bis 60 g und Post- tarten nach auswärts bis zum Feldwebel cinschlieUich sind vortosrer, im Ortsverkehr vortopsüchtia °-Dake,e 2 iL?j ~ Pohanweisungen bis 15 Wl = K) Pf alle drese Sendung, müssen den Vermerk „Svldatenbricf Eigene Angelegenheit des Empfängers- tragen. Im- Kriege geniesten die Sendungen an alle L^e. res an ge hör ige ohne Unterschied des Grades besetzten Gebieien o^r Deutschlands, die festgesetzien Poriofreiheiteii und ErmShmm^n: ^r«jie b,z 60 g und Postkarten portof«i brs 275 g 10 Pf., bis 550 g 20 Pf. ijofete bis LI12!T Deutschland 20 Pst. Paleie ins Feld 30 Ps Dostaichielsungen be, Beträgen bis 400 Mark 10 M , von 400 bis 600 Mk 50 Pf von 600 bis 800 Mk. 60 Pst, Höchsidetrag 800 Mk. Alle Sen- l* kJ 1 * Militär.Wochenblatt Bcsö.dcrti z» Lts d. Res. mu einem Patent vorn 1. Oft^ver 1918: ou- Oiirzirr- aimr^tlur ^ Beurlaubt rr.ur:ü>^: 1. A. K: Statt. Ono 1 ä urt iMar)iz): zu Lts. der Landw.-Inf. . m ^L5 XI ^ i m ^:cnt vom 1. Oktober 1918: die Offitter- ^ Beurlaubt, nsta-wes: 4 A. K.: Giere Lubwia »rtmmcr. d-inrich Mainz,: 14. A.uTt, Ehnitoph (I AxirmiLODt', Ariidk. Iol«nncS (I Darmilabt 1 ) 18 ^ it: 2 agrr. Hermann ! S C1 o'o'^ a,ul rMeschde). I.-R. 87, Würz, Mar (Striegau), Z -R. «6. Beltz F.ü-di.ch (ff Darmstodt., Vib^ ,oj VA' Schnitts, Kvrl (G'^ßen).Wacker Richard 'Mannheim. Jn }!S' Sffff 61 ' Otw (Fnedberg). feolj, Jakob (Mains), . . ^U'. Lindemann. Paul (DuiSbura) I-R 118 Slrvb 8a^ Sambach. Rudvt, .1 ^rmstadt). I.-R 16^ Zolkrvw, Kurt (Maiirz). Schwvlxl. Georg (Ervach', Mangold ma n Vhilwv <1 Darin>üwt). Zrmmer- mann. Phuipp (Fnedberg», Schädel. Gtwrg (Fried'.'cras Ü>rm- merer. Gwrg Worms , Voel^tt. Theodor ,1 Darmst2t) ^ 5-V a Ü J? ^ ^ be. Das am Donnerstag. Frei tan U77d ^ ^cbe zur Ausgabe gelangerrde Mehl kostet ntttzu^r, ^ oder tzX-fäße find bei der Abholmrg odtis cher Obst verkauf. In der Turnl»lle der f. t L " B " ^ L verordnt»^ jwL" b ® « f f ^ r brcif^&nrt Beschluß der Stadt- A m 11Ql ^- vom 20 v. M. nsird miolgc der nneder- b l -^/'lenprrr,e das Leucht-, Heiz- und .Kochgas auf ™P . i>a§ Floren- nnd Industrie Heizgas aps 16 Pf. erhöht ^ r' für jedes edm beim Wasserverbrauch \r Groß- machung^ lJm lt CI ? fm dl^rig erniedrigt. Siehe Bekamck- tiat*e ^«^kofselabgabe an Unberech- n KartoffelerMiger werden rviederl-olt dringend darauf Abgabe von Kvrtosseln an Un- ^ck)^S-e aesetzl:ch verboteil rst und schwer bestraft wird. Kar> ^ ^lnvlckxn Au sanier oder aus ge- ^hmlE^^u^chmne verkauft werden. Das ErnteergelnttS wird tt,u at i-° ö o d >L neit,'o.ü^s scharf kontrollier? ZtnZl' CT"* daun die abml.esernden K>rrwffel- mengen srffor! nach der Ernte restlos enteignet. "Sammelergebnis im ersten Hakbiabr 191« $0 1 fin ber 3 cit Onm Januar bis ■•50. Juni ds Js. gesammelt: Obstftrne 620v Kilogramm. Brenn- "effeln 8043 Kill . •Znlogr" ®ir 3 ma e und La srgcht-419!, ZiÄirnmm Grmmn.sh ■ p a tea wm Arznff- und Teek-äuter 1N42 .Kilogramm. düngen müssen den Vermerk ..Feldpos?' tragen.'Telegramme ,a!b der Reichsgrenzei, sind der an Heerrsanaehörige außerh^.v ^im »uslänbigcn stellv. 'Generalkommando zur Beftxrderung ern^usenden Gebühren 50 Pf. für die Adresse und 5 Pf. fttr jedes Wort (HöchstHghl M) des ^ Halis. Die Gebühren sind in Fre^'L ^izumL Näheres an den Postjchaltern. ^ , 0CTL PersonalNachrichten der tton F r an? für t a^JU(. Im Nanum der Gwßh HniüüM.""gg Srlberpavier 993 Kilogramm. r Äl b>gtamm, Glüblanwen'ockel 14 987 SS: W* 101 440 Stück, fanftige Flaschen L-^rabsätt/i lÄ 6-245 Srlogrmnm Lumpen 8974 Kilogramm, 119000^ 2fr 1 24 Kiwgramm, 5l)wchen 1760 Kilogramm. 25wavier 142 009 Klogramm. Mtgummi 2637 Kilogram.m Kafd-e'ak 121 Klagrannn, Kastanien 1300 K'lvgramm. Zlienzapfen 700 Klo. Ouecken 8985 .Kilogramm. Tabakreste 4 Älblgrcmrm Weiß, dornrruchte 125 Kilogramm, Eicheln 21 Kloaramnr Platin 0 24 Silberrückftände 5 Kilogramm. Filzhüt- '-'/k.ssin-Elisabeth-Gedächtnis-Spende. h?th Verteilung der Zinsen der ^Trn^ef7^.(5r^^a* dle Kleinkmderschulen zu Birkenau. . ö ' p ‘bnt, Butzliach, K'lern.Stein beim Main»-Momb«kd Rödgen bei Girstcn. Sp^ndlü.vni ^ Stockstadt a. Rh. ZuwendungrnWrhakten. ^ ^ um . Dcnhüse aus der Vnn,Hessin-Ekisabetl>-Y>dächrni-- spätestens 15. Aru^ust an die Großherzog- 1 ^ c ^f^ Ttftt ^bireftion tn Tarmstadt zu richten. ^^s.^f.^V/^^"?L^I^"^ungszulagearsruhe- geh alt ssahrges Einkommen. Rach Beichkuß t^s Gesamt- pcrwalwngsE srnd die Teuerungszulagen, welche die Mitglieder derFil rsorgekas,e bezre him, als ruhege!«ltssähiges Einkommen on- Der Verwalt-nngsrat der Fürsorge kaffe für Beamte und ^Dienjtete der Landgemeinden und Kommunalverbätlde richtet da- Detrarlgt vornmende Ansb llnngskörperschnsien das Er- suchen. spätestens bis zum 15. Oktober l. Js. eine Nackxveisung dar. irber ^ ein z u sei rden, welche Teuerungszulagen ihre Beamten und Be- tmmsteten beziehen und seit wann. Sind mehrmals Teuerungszu- worden, dann sind solche einzeln mit dem jsveiligen Bezugsbeginn anMgebcn. ** T ie neuen Briefmarken werden noch nicht ? ü s-A Z Q ^ Postwertzeichen kommen noch nicht zur Ausgabe. Tie Rlnchldruckerei ist zwar mit der Vorbereitung ^Herstellung von Briefmarken zu 35 und 75 Ps beshäftiat Ferner werden Postkarten mit Antwort zu je 10 Ps. für das !Ä f,, ?P ^5 und 25 Pf. und neue Freimarken Wttbnmg hat aber gezeigt, daß das Publlkum mit Vorliebe die neuen Wertzeulien bezieht, so daß P * ol^T,l^^"^blnben. Zur Ersparnis von Papier und Arbeit 156 fpOchlcht dies mit den Briefmarken, die abaeschasst »perden ^ ünd 60 Pf. Für den 30. September, den letzten Tag t Wf.-2 d w"JE ^ W das ReichApostmnt ehte smq Roü^ss^n^^^ B^des bei allen Ober- ^os'^nenimd Postanstalten angeordnet. 25^ die Zahl der Rollen J“? L^kiermasckiiinm mib Km,trollkassen wird da- ^n l der Aufnalpne imb dem weiteren B Walter«, Wertzeichen wird es abhängen, wenn die nCUe ** hur Ausgabe gelangen können. J, geht aus Die ReickMelle für Ge muse und Obst teilt mit, daß die Restbestünde an inländisckirr Mis der pvciährigen Ernte nun zur Ausgabe gelangt lind, tos werden deshalb ut den nächsten Monaten lffs zum Eintritt m dir neue Ericke mir geringe Zuweisungen an Brotausstrichmit teln, uiid zwar Kunstt-onig, ab und zu erwlgen könuair. cv*J* Dahnhofstraße. Ab Freitag den 4 Oktober wird Mit Musikbegleitung Schuberts Liebesroman Das ^roimaderlhaus" gegeben. ^ Kreis Büdingen. U -J ^.rsljeimkCft »nben Kämvsor im Wdstrn fW ber sangeiistb^ft^ Ptnb ’ &tni>,inrt Dietz vvn hier m englische <9& , .f ^1^6«, 1. Oft Zur Eröffnung der diesmaligen Werbv- findet am nächsten Dow. 2?L n Ä ^° '1 t,r l ,'Gambrnrus" eine V<-rsammIung samtliäter Vertrauensmänner des Knies statt. Acht Tage darauf Lokal m Zroßer öffentlicher VolKverjammlung ^ Strack Dwf. Dr. Werner und Landgerichts- 4 Orten ber fl, 30. Oft Für Deutschlands Spende für ^MigllNbs- mü> Kleinftnderschutz gingen aus unseren, Bezirk Err nn m Selters 44^() 9R7.. in Berglnffm 39.00 Mk.^ g ü n y 07t. Am nächsten Mitttvoch nachmittags ^ U A hjpd ^tnnrtWalther dabür die di.'Sjäbrige Jahre? Versammlung des KreisVerbandes Büdingen des Kkrss^^n" 9 ^?E^lns sbrlt. Außer dem Geschäfts- ,md ^?bmcht Mt ein Vortrag von s^l. Bür-Lindheim über ..Die Gewinnung weiblicher Kräfte für die In- fe r Ta^rdnuna. Die gemimite Rednerin wird den Ertrag abends vorher auch im Gemeindesaal zu Büdingen > Nr. 23* Zweites Blatt Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Vberhessen) Mittwoch. 2. Moder *y*8 -vmumn i '•n« uv* — mwi M r ■ » .. - BÜBMBBP— f.H ’ w nill—MM——— -j Kuf Stadt nnd Land. Gießen, m^2. Oktober 1918. Der deutsche Wald und die Fcttnot. Dieser Herbst bringt uns eine austu rViUlid? graste Menge Von Bucheckern. Tie Buchecker aber ist eine sehr seltrei^ Frucht, «aus der sich ein überaus l)altbares nnd wertvolles Speiseöl gewinnen lässt. Die Buchen strotzm gegeniv-ärtig von Früchten, und bei der ausgesprochenen Fettnot, unter der wir leiden, must alles getan lverden, um möglichst groste Nttngen Bucheckern den Oel> mühlen zuzuführen. Tie Kriegswirtschaftsämter sind beauftragt, mit .Hilfe der Schuten die Sammlung durchzuführen. Es geschieht das genau wie beim Laubheu, uur drängt sich hier die Sammelzeit auf wenige Monate zusammen, 'wodurch €Ö doppelt notwendig wird, sie mit aller Energie auszunühen Wenn man bedenkt, daß in den Wäldern gegenwärtig gar nicht selten Buchen zu finden sind, die mehr als 5 Zentner Eckern tragen, also über einen Zentner gutes Speiseöl liefern können, so wird es klar, daß wir soviel Buchenöl schassen können, um damit eine ganz wesentliche Aufbesserung unserer Fettration tatsächlich zu erzielen. Bei ber Wichtigkeit der Sache ist der Sammellöhn bis zu 1,65 Mk. für das Kilogramm festgesetzt worden. Austerdem aber hat der Sammler noch Anspruch ans einen prozentualen Anteil an Oel. Er kann einen Oelbezugsscheiu bekommen, der ihm für das Kilogramm abgelieserte Eckern 60 Enamin Oel gegen Erstattung der Kosten sichert, oder aber einen Oclschlagschein. Wählt er das letztere, so erhält er diesen. Schlagschein ausgestellt aus die gleiche Menge Eckern, die er ob- geliefert hat und auf eine bestimmte Mühle. Er kann also eine ebenso groste Menge Bucheckern für seinen Bedarf schlagen lassen, und hat das darauf entfallende Oel und die Oelkuchen zu eigener Verwendung frei. Dadurch hofft man und wohl mit Recht auf eine besonders zahlreiche Beteiligung an der Bucheckernsammlung. Wir können auf diese Weise Tauseude von Tonnen eines' guten Speiseöls erzeugen und unseren geringen Fettrationen ganz erhebliche Zuwendungen machen. Tie Fettnot, unter der wir heute leiden, ist ein schweres Unglück für das ganze Volk, weil durch den Fettmangel in der Nahrung einnral erheblich mehr Klaff für die Verdauung erforderlich ist, und zum andern die Ausnützung der Nährstoffe weit unter das Normale hennttergedrängt wird, so dast ein SättigungSgefühl stets nur von Uirzer Tauer ist. Die Fettnot wird so vor allein zu einer gesundheitlichen Frage für das ganze Volk, und es ist daher alles daranzusctzcn, sie zu mildern. Man erwartet also mit Fug und Recht von jedem! einzelnen tatkräftige Beihilfe, denn \rair so können wir der Not allmählich Herr werden. Sammelt Holunderbeeren, Hagebutten, Mehlbeeren , Vogelbeeren und Schlehen! Alle diese uns wohlbekannten Früchte sind wertvolle Nahrungs- tnittet und dürfen der Volksernährung nicht verloren gehen. Tie Holunderbeeren, die auch zur Herstellung eines guten Sirups dienen, geben ebenso wie die Hagebutten und Vogelbeeren mit Zusitz von Zucker ein ausgezeichnetes Konipott. Besonders ausgiebig ist die Hagebutte. Auster zu Kömpottbereitung, zu der auch die getrockneten Früchte (Törrobst) Verwendung finden können, dient sie zur Bereitung eines ausgezeichneten südweinähnlichen Hage-, buttenwems. Tie Korn oder .Hagebutten geben einen äußerst wohlschmeckenden und bekömmlichen Tee und können geröstet zur Bereitung eines schr guten Kaffees Verwendung fmden. Zu 'Kaffeeersatz werden auch die Mehlbeeren (Weißdornfrüchte) von dem Kriegdausschuß für Kaffee und Tee und deren Ersatzmitteln in größten Mengen verarbeitet. Die Schlehen, die erst im November nach dem ersten Frost gesammelt werden können, geben getrocknet einen vorzüglichen Blutreinignngstee, der auch gegen Magenbe- schtwerden mit Vorliebe genommen wird. , Jedermann sollte rm Interesse unserer Kriegswirtschaft letzt diese Früchte sammeln, nach einem ersten Versuch werden viele die Früchte auch später gern im Haushalt verwenden. Die Sammlung dieser Früchte bietet weiten Bolkskreisen auch die 'Möglichkeit, sich einen guten Nebenverdienst zu schaffen. Tie Obstverwcrtungs- genossensck)aft Gießen, Ludwigstraße 36, kauft jede Menge dieser Früchte (mindestens V, Zentner) zu folgenden Preisen an: Holunderbeeren 25 Pf. das Pfund, Hagebutten 30 Pf., Vogelbeeren' 30 Pf., Mehlbeeren 15 Pf. und Schlehen 20 Pf. ** Amtliche Personalnachrichte n. Der Grostherzog hat am 31. Juli 1918 dem Ober- und Geheimen Baurat Jakob Geibel, Mitglied der Eisenbahndirektion zu Mainz, das Elfren- kreuz, dem Geh. Reg.-Rat Tr. Hans Siegfried Schneider, Mitglied ders. Direktion, die Krone zum Ritterkreuz 1. Kl., dem Geh. Baurat Johannes Schnock, Mitglied der Eisenbahndireklion zu Mainz, dem Baurat Dr.-Jng. Karl Kölle, Direktor der Firma Philipp Hölzmann zu Frankfurt a. M. und dem Direktor der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg, Zweiganstalt in Gustavsburg, Hans Herrmann, das Ritterkreuz 1. Klasse, dem Regierungsassessor Tr. jur. Heinrich Schunck, Hilfsarbeiter bei der Eifenbahndirektion zu Mainz, dem Regierungsbaumcister bei der Eisenbahndirektion zu Berlin, Julius B ö t t ch er, dem Rechnungs- dircktor bei dar Eisenahndirektion zu Mainz, Emil Müller, und dem technischen Eisenbahn-Obersekretär bei der Eisenbal-ndirektion zu Mainz, Johann Neidecker, das Ritterkreuz 2. Klasse, dem Orts g e. i'ff 5 vorsteher Johann Baptist Kraus zu Büdesheim das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen, dem Richtmeister bei der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg, Zweigcmstalt in Gustavsburg, Friedrich Eise, das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Jnsckirist „Für treue Arbeit" am Bande des Verdienstordens Philipps des Großmütigen, dem Aufseher bei der Firma Philipp Holzmann zu Frankfurt a. M. Simon Kunkel zu Waldasck>asi (Bayern), dem Bauführer bei der Firma Grün u. Bil- finger zu Mannl)eim Jakob Maute zu Ludwigsha,en a .Rh., dem Borzeichner bei der „Gute-Hoffnungs-Hütte". Mlienverein für Bergbau und Hüttenbetrieb in Oberhausen (Rheiiiland>, Wilhelm Mangelmann zu Sterkcade, dem Borzeichner Jakob K r ö l l zu Ginsheim und dem Zusammenbauer Peter Reinhardt daselbst — beide bei der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg. Zweiganstalt in Gustavsburg — das Allgemeine Ehrenzeicheii mit der Inschrift „Für treue Arbeit", .ferner dem Direktor und Vorstandsmiglied der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg, Zweiganstalt in Gustarsburg, Regierungseaumeister a. D. Dr. Max Earstanjen zu Biebrich, den Charakter als „Geheimer Baurat" und dem Direktor der Firma Grün u. Bilfinger zu Mannheim, Regierungsbcmmeister Emil B ö h m l e r, den Charakter als „Baurattff ferner am 10. August 1918 dem Königlich Preußischen Staatsminister und Mini.ter der öffentlichen Arbeiten in Berlin, Dr. Paul v. B r e i t e n b a ch, Exzellenz, das i Groß kreuz des Lud ewigso r dens, dem Präsidenten der König! Preuß. und Großh. Hess. Eisenbahndivektion zu Mainz. Wirklichen Geheimen Oberregierungsrat Fritz Martini, das Kömturkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. Ter Großherzog hat am 28. September den katholischen Priester Georg Tickenberger aus Ilbenstadt zum Oberlehrer an dem neuen Gymnasium zu, Mainz, und die Lchramtsassessoren Tr. Franz Weber aus Biblis, Philipp Saun aus Ginsheim, Ludwig E m r i ch aus Mainz, Dr. Adolf R u p p e l aus Butzbach zM Oberlehrern, sämtlich mit Wirkung vom 1. Oktober 1918 ab. ernannt. — Ter Großherzog hat am 28. September dem ordentlichen Professor in der juristischen Fakultät der Landesuniversität Gießen Tr. Edwin Mayer-Homberg die erbetene Entlassung aus dem Staatsdienst mit Wirkung vom 1. April 1919 gewährt. — Entlassen wurde am 25. September die Lehrerin an der höheren Bürger-(Mädchen-)Schulc in Alzey Luise Pöp- perling, geb. Lahr, auf ihr Nachsuchen mit Wirkung vom 1. Oktber 1918 ab. ** Beförderung Heinrich Fahrenbach, vor kurzem zum Vizewachtmeister befördert, lvurde nun zum etatsmäßigen Wachtmeister befördert. ** Zur 9. Kriegsanleihe. Tie Gewerkschaft Giestener Braunslcinbergwerke, vormals Ferme, hat 400 000 llNark iür sich und 135 000 Mark sür ihre Angestellten mrd Arbeiter gezeichnet. ** Rücksichtnahme in der Straßenbahn. Das städtische Strayenbal/namt Frankfurt hat das Fahrpcrsonal nnd die Aufsichtsbeamten der Straßenbahn angewiesen, den Kranken, Verwundeten und Kriegsbeschädigten be.onDere Rücksicht und persönliche Hilisoereitschaft entgegenzuoringen und ihnen beim Unterbringen in den Wagen jedwede Unterstützung zuteil werden zu lassen. Und: Jüngere sitzende Fahrgäste sind gegebenenfalls höflich i. im Aufstehen aufzufor- dern. Größere Rücksichtnahme in der Straßenbahn wäre auch in Gießen oft am Platze. Landkreis Gießen. -o- G r o ß e n - L i n b e n, 1. Okt. Am vergangenen Sonntag schloß unser Turnverein seine Sommerarbeit mit einem Abturnen bei Gastwirt Philipp Pirr IV. Der erste Sprecher, Hanpt- lehrer Bach, dankte in seiner Aussprache dem Ehrenturnwart Ga. Älingelhöfer, den Turnwarten L. Klingelhöfer, Wilh. Weiß. Wilh. Sclnnelz und Hch. Weber, die in rastloser Hingabe nach jschwerer Arbeit es immer wieder verstanden, unsere Jugend im «erfolgreichen Turnen ein körperlich und seelisch erhebendes Ziel zu geben. Bei der Preisverteilung wurde vom Ehrenvorsitzenden Jhs. Sternnagel jedem Turner ein nützlicher Gegenstand überreicht, zumal die turnsrendige Jugend auch vom diesjährigen Gauturnen, m Gießen wieder zahlreiche rund ehrenvolle Preise heimgebracht hatte. Kreis Büdingen. Zl Lißberg. 1. Okt. Unser Ortsgeistliicher Pfarrer Lic. Herpel, der bisyer als Garnisonpfarrer in Mietz wirkte, wurde in gleicher Ei-genschast nach Hohenfalza versetzt. 4 Ortenberg, 1. Okt. Wegen zahlreicher Unregelmäßigkeiten wurde die hiesige Stadtmühle (Besitzer Müller MüUer) bis auf weiteres g> e s ch l o s s e n. 4 Aus dem Nidder tal, 1. Okt. In Scharen strömt die Bevölkerung, soweit sie nicht durch andere dringende landwirtschaftliche Arbeiten roodb gebunden ist, in die Wälder, um Bucheckern zu gewinnen. Das küchle Wetter und die heftigen Stürme haben bereits die meisten Früchte hernntergeworsen. Sie liegen ö zahlreich am Boden, datz jeder, seffs durch Lesen, sei's durch Sieben, eine reiche Ernte einbringen chann. Auch die Städter können ruhig noch kommen, ohne daß. die Ernte gefährdet wird. Hoffentlich 'sorgen auch unsere Behörden durch geeignete Maßnahmen dafür, daß alle ihr Oel bald geschlagen bekommen. — Auch sonst ist Arbeit in Hülle und Fülle: die ländliche Bevölkerung hat gar nvijt gmus Hände jmb Kräfte, alles M bewältigen: die Körtoffelernte ist in vollem Gange und verspricht zufriedenstellend zu werden. Die Grummeternte hatte sehr unter der nassen Witterung zu leiden, manches verdarb. Gutes, trockenes Wetter ist dringend zn wünschen. Die Dreschmaschinen ffnd überall im Gang, das Tvuschergebnis hat olle Hoffnungen erfüllt, die Getreideernte hat ein gnites Ergebnis gehabt. Starkenbnrg und Rheinhessen. Darm stadt, 30. «Sept. Eine Belohnung von fünfhundert Mark hat der hiesige Pofthalter ausgeschrieben für den'enigen, der ihm den Dieb ausfindig macht, der ihm in der verfloffeue^ Nackt aus seinem Stelle ein wertvolles Pferd, brauner Wallach im Alter von vier Jahren, etivi 1.82 gvoß. gestoMen hat. Der Tieb hat das Pferd in der Zeit zwischen 12V* und */o6 Uhr nachts wetsgeführt, nach^m er ihn vorher mit Säcken, die er in dem Stalle ebenfalls gestohlen bat, die Hufe umwickelt und hierbei auch Zeitungspavier vei^vendet hat. Man fand in dem S alle auch ein Bündck Zeitungen ans dar Pfalz. Da die Fuhrwerke auch in der Nacht gehen nnd der S all nicht verschlossen ist. was es dem mit den Verhällnissen .anscheinend «vertranten Dieb sehr leicht gemacht, das aus etwa zehntausend Mark geschätzte Tier fortzuführen. Kr-'iS Frirdbera bz. Butzbach, 2. Okt. Einem hiefiaen Einwohtter ivurde gestern nacht eine trächstgc Kuh ans dem Stall gestohilen. Leute, die in ftühester Morgenstunde ihre Nüsse lesen wollten, fanden das Tier an der sogen, kleinen Bach stehend, mit zwei Stichen, die indessen ungefährlicher ^9trt find. An Einend sind die Diebe mit ihrenn Raub und bei Tötung des Tieres überrascht worden., Alle Viehbesitzer können cnicht oft genug zur Vorsicht ermahnt werden. Kreis Wetzlar. — Wetzlar, 1 Okt. Tie Pläne der von den städtischen Körperschaften beschlosseneii K l e i n w v h n u n g s k o l o n i e in der Gemarkung Niedergirmes sind fertiggestellt, so daß mit dem Ban im kommenden ^Frühjahr begomien werden kann. Vom Reich und deni preußischen Staat erwartet man größere finanzielle Beihilfen. Ginge'andt. (Für Form und Inhalt aller unter dreier Rubrik stehenden Artikel übernimmt, die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Veraimvortuna.) Hohe Warte. Ter unweit der Stadt gelegene Aussich'sturm „Hohe Warte" wird fast täglich von vielen Äusflüglern aus Gießen und Umgegend ausgesucht. Vom hohen Tunn ans hat man eine herrliche Aussicht in das lveite Land. Im steten Gleichmaß steigt man achtlos Treppe um Treppe hinauf. Kurz unterhalb der Plattform fehlt eine Stufe: eine ivei'e Oeffnnng an ihrer Stelle. Wie leicht kann hier der ahnungslose Wanderer einbvecheri und in die Tiefe stürzen. Tie Organe, deren Amt die Besorgung derartiger Bauten ist, könnten mit wenig Mühe eine segensreiche Arbeit verrichten? E. B. Ncrilnischtes. * Die wichtig st en Bauernregeln für den Monat Oktober. 1. Je früher das Laub im Oktober fällt, desto fruchtbarer das nächste Jahr sich stellt. 2. Ist im Oktober rauh der Hase, dann frierst du b-ald an der Nase. 3. Wenn der Zugvogel zeitig geht, havtcr Winter vor der Türe steht. 4. Im Oktober Frost und Schnee bringen im Winter vieles Weh. 5. Bringt der Oktober Schnee und Eis, ist schwerlich im Januar kall und weiß. 6. Ist der Weinmonat warm und fein, kommt ein scharfer Winter hinterdrein. 7. Oktober viel Nebel in der Höh, im Dezember großer Schnee. 8. Wariner Oktober, kalter Februar. 9. Oktober viel Morgenrot macht fürs nächste Jahr die Raupen tot. 10. Räume im Oktober den Garten! Denn willst du warten, so kommt die Kälte nnd nimmt die Hälfte. 11. Ist Sankt Gallus (16. Oktober) trocken, so folgt kein Sommer mit prassen Socken. 12. Aus Sankt Gallustag muß jeder Apfel m den Sack. 13 Sankt Galli Wein — Dauern,nein. 14. Am Tage Ursula (21. Oktober) das Kraut herein, sonst schneien Simvn und Judas (28. -Oktober) hinein. 15. Wenn Simon und Judas vorbei, dann rückt der Winter herbei.. 16. Jst^s nach Simon \\ Deutscher GeiM Unbeschreiblich erhaven ist äas, was unser Volk vollbracht hat. Gewaltig war äer Opfermut, beispiellos äer Seist, cler alles beseelte. Sr befähigte unier tapferes Heer zu clen glänzenden wasseniaien gegen äen überlegenen 5e n«l veu sche. Seift >> hrt äeut,ches Schwer, zu rächen- äerrat.wenn ät, Heimat die Kraft äteses Geistes vereint. Seichnet äie Kriegsanleihe! \ I I und Judas noch warm, gibts einen Winter, daß Gott erbarni. 17. Kleide nicht leicht dich am Feste Simvn nnd Inda, sonders hülle dich in den »värmenden Pelz. Merk cs Dir wohl anr Tage der hier genannten Apostel schaut der Winter ge.viß dir znm Fenster hinein Letzte Nachrichten. Herdorragende Leistungen unserer Schiattitflicger. Berlin, I.-Okt. Starker Sturm nnd heftig.' N^genschzauLL machen a>n 29. September ivährcnd der Abivehrja-lacht von Flandern und Berdnn den Aufenthalt in der Luft so luigemütlich, wie nwglich. Trotzdem waren unsere S ch l a ch t st a s f e t n int* unttrbrohien über dem Schllackstfelde tätig und erfüllten alle ihre Llusgaben. Tie starke Feindsperre konnte sie nicht an der Auf- klärnng des rückwärtigen Geländes hindern. Während des ganzen Tages übevioach.en sie die Gefeäftslage und brachten der Führung nichtige Lkl'eldungen. Aus Höhen von nur zehn Metern b.'warsen Mariliejagidslaffeln anfahreude Tanks und feindliche Kolonnen auf der Straße Bp^rn-H'vvge mit Bomben und Wurfgranaten. Unter 1eirtblid;ien Batterien und Berettfiellungen in Gräben und 'Talmulden hielt ihr ivohlgezieltes Maschinengewehrfener surchtbii-e Ernte. .Westlich Cambrai warfen sie eigener Jn- f a n t e r i i; b i e s i ch Vers ch offen hatte, neue Muni- tion zu. Im Neuf-Walde nördlich Marcoing erkannten ^ckchicht- stasftln an Uniformen und dem Winken der Grabeichesatzung vom Feinds umringte eigene Infanterie, übermittelte ihr den Befehl zum DuEchlagen und rettete^sie sv vor der Gefangennahme. In der El-ampagne wurde eine SchilachitflaffelgcuLPc gegen erkannte Ansammlungen amerikanischer Infanterie nrck Tanks im Raulne Apwemont-Baulnp'-.Eglisfontain-el ang-esetzt. Ter Angriff der Sichlachtgruppe traf die Amerikaner in dem Augenblick, als sie ^um Angriff vorbrachm. Beim Herannahen der SMachtfliegec fluteten Infanterie und Tanks in wilder Flwcht zurück nnd suchten in Waldstücken Schutz, die von dem G.'s.ücvader dann ausgiebig mit Wurfminen belegt und unter Mgs d ]\.nengewehrfeuer genommen wurden. Lediglich dem Eingreifen der Schlachtgrupve war es zu verdanken, daß -der bereits durch starkes Arttlleriefeuer vorbereitete Angriff nicht zur Tnrchffihrnng kann Ter moralisck)« Eindruck.der geschlossenen Angriffe unserer Jagdstaffeln auf die tämpsenden Truppen und ihre Fül/rnng war hervorragend. Sie können sich rühmen, zum Erfolg der großen Abwehrschlacht sehr wesentlich beigetragen zu haben. Fliegerangriffe im September auf das deutsche Heimatgebiet. B e r l i m 2. Oft. Ter Feind unternahm in den klaren Nächten des vorigen Moimts mehrere Fliegerangriffe gegen das Heimatgebiet. Wenn er gehofft h-atte, bei 9Iacht leichter und gefahrloser Erfolgx erzielen zu können als bei Tage, so sah er sicht getauscht. Tie Angriffe verursachten nur ganz geringen Schaden. In den meisten Fällen drängten die Flngabwehrgeschütze in wir- lungsvoller Zusamnrenarbeit mit den Sck^einwersern die feindlichen Flugzeuge von ihren Zielen ab, und zwangen sie zu erfolglosen Bombenabwürfen weit vom Ziel entfernt. Sieben feindlickn Großflugzeuge rieten unseren Kampfmitteln zum Opfer, ein überzeugender Beweis für die Wirksamkeit der nächtlichen Abmehrmaßnahmen des Haimatlnftschutzes. FernbeMeßuug mm Dünkirchen. Bern, 1. Okt. Dem „Demps" zufolge wird seit Sonnabend mittag Dünkirchen mit weittragenden Ge sch ü tz e n beschossen. 'Tie Geschosse fallen regelmäßig alle fünf Minuten, ohne jedoch das Leben in der Stadt zu beeinträckstigen. Der bulgarische Waffenstillstand. London, 30. Sept. Wie Reuter erfährt, ist der bulgarisch«! ^Waffenstillstand sofort in ^Kraft getreten und wird bis zum Abschluß des Friedens dauern. Er ist reiiß militärischer Natur und wurde von einem ftanzösischen General und nicht von Diplomaten abgeschlossen. Unter seinen Bestimnnrngen befindet sich.folgende. Soforlige Räumung der besetzten Gebiete Griechenlands .und Serbiens, sofortige Demobilisierung dex Armee und ltebergabe der Transportmittel aller Art von Sckfifsen und Eistenbäh.ie^i an die Alliierten, Die Alliierten! werden auch die Aufsicht über die Waffen ansüben, die gesammelt limd in verschiedenen /Teilen des Landes aufgespeichert werdet (.nüssen. Tie Alliierten erhalien freien Durchzug durch Bulgarien und werden Punkte von straiegiscl^r Bedeutung besetzen. In Bulgarien selbst wird diese Besetzung durch englische, französische innd italienische Truppen durchfesührt werden, während die griechischen. Bezirke von griechifi ^.n, die serbischen von serbi^ckrenl Truppen besetzt merken sollen. Territoriale Aienderungen am Ende des Krieges werden mit keinem Wort erwähnt. Man beschloß, alle diese Fragen bis zu den allgemeinen Friedens- verhandttmgen aufm schieben, denn es wäre sehr verhängnisvoll, Streitfragen Einfluß ans Hie Führung des Krieges ausüben zu lassen. Durch den Abschluß dieser Entscheidung hofft man dem Balkan dauernden Frieden zu sichern. Foch als Aertrümmerer. Rotterdam, 2. Okt. (WTB.) Nach einer Pariser Meldung des Qo.idoncr „Daily Expreß" erklärte General F o ch ans eine mi ihn gerichtete Anfrage über die Friedensmöglichkeit, daß ai« den Frieden mit Teil schland selbst dann noch nicht gedacht loerdeu körme, wenn die alliierten Heere am Rhein stehlen würden. Foch sagte dann, der Friede, den Frankreich brauche, könne erst nach völliger Vernichtung uno Zertrümmerung Teutschlands g s blossen werden. Amtlicher Teil. Betr.: Fesffetzung von Erz^ugerhöchüpreisen. Bekanntmachung. § 1. Mairüben dürfen nur noch zu den in der Bundesratsverordnung über die Preist für Hilsen-, Hack- und Oelsyichte.vom 9. März 1918 (RGBl. S. 327) für Wasser-, Herbst- oder Slohpel- rüben (Turnips) sestgesttzten Preisen gehandelt werden. 8 2 . Diese Bekanntmachung tritt am 20. September 1918 in Kraft. Berlin, den 13. September 1918. Reichsstelle für Gemüse und Obst. Ter Vorsitzende: v. Tilly. Im Anschluß an obige Bekanntmachung bringen wir hiermit die Preise für Rüben nochmals zur allgemeinen Keimtnis: § 4 der Verordnung des Herrn Reichskanzlers vom 9. März 1918: Ter Preis für die Tonne der nachbezeichneten Erzeugnisse aus der Ernte 1918 darf nicht übersteigen bei: Futterrüben (Futterrunkelrüben) Z0.—Mk. Wasser-, Herbst- oder Stoppelrüben (Turnips) 30.— Mk. Kohlrüben (Wrucken, Bodenkohlvabi, Steckrüben) gelbe 45.— Mk. weiße 35.— Mk. Futtermöhren 60.— Mk. Mainz, den 30. September 1918. 7396 Hessische Landes-Gemüsestelle. Verwaltcmgsabteilung. Der Vorsitzende: I. V. Or. H e h e r. Statt Karten! Maria Seih Dipl.-Ing. Rudolf Krause Regierungsbaumeister Verlobte. Offenbach, Gieffen» 2. Oktober 1918. r Ihre am 28. September vollzogene Vermählung beehren sich anzuzeigen Kurt Kienih-Gerloff Hauptmann im Inf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Grosth. Hessisches) Nr 116 und Frau Marie geb. Freiin Röder von Diersburg Gießen, Süd-Anlage 16. Ihre Kriegstrauung zeigen an Dr. Wilhelm Menger Leutnant der Reserve Toni Menger geb. Günther Gießen, 2. Oktober 1918. 7404 ^ Cafe Amend Heute Mittwoch, 8 Uhr: Familien-Konzert Allgemeiner Verein für Armen- und Krankenpflege. Unsere Mitglieder werden zur diesjährigen Generalversammlung auf ahrfitaii den 4. Oktober d. O, nachmittag- 5 Ubr. m das Schwesternhaus etnaeladen. Tagesordnung: 1. Rechnung 1917. 2. Mitteilungen, 3. Volksküche. Giehe», den 26. September 1918. Der VereiuSvorüvender Schwabe, Pfarrer. 7246D Gießener Hausfrauenverein. Zu dem am 7. Okt. beginnenden Kursus für Anfertigung von Schubwerk werden Donnerstag den 3. Okt. in der Geschäfts,teile Plorkstr. 5 nachm, von 4—5 Ubr Anmeldungen entgegengenommen. 7388v 8 smmeItLicbeln und Kastanien! Eicheln und Kastanien, die der gesetzlichen Beschlagnahme unterliegen, sollen für die Zwecke der Dolksernährung und Kriegswirtschaft in möglichst weitem Umsange nutzbar gemacht werden. Für gesunde, waldsrische, aber schalentrockene Früchte wird bezahlt für Eicheln. . . M. 6.50 die 100 Pfund für Kastanien . M. S.— die 100 Pfund frei Sammelstelle. Im Stadtbezirk Gieße» können die Früchte, soweit ne nicht in den Schulen aufgesammelt werden, aus der Geschäftsstelle des Roten Kreuzes (Alte Klinik» abgegeben werden. Ä ländlichen Bezirken deS KreiieS Gießen sind die Schulen die zuständtgen Sammelstellen. Ferner werden Früchte angenon,men in Kesselbach, Londorf. Climbach, AllertSbauien. Odenbauieu. GeilSbausen, Rüddtngsbauie» und Weitersbain. bet Wilhelm Meif- ünger II. in Keffeibach, in Arnsburg bei Lich bei Schweüer Wilhelmine Malkenius. in ViUingen bei Wilhelm Gras V., in Staufenberg bei Wilhelm Heiberts- hausen, in Hungen bei L. Sulzbach L Sohn. 7203V Neunte Kriegsanleihe im Betrage von 1000 bis 400000 M. kann t fyte besondere Anzahlung gegen mäßige, vom 6. Jahre an abnebmende Jahres- oder VierteijahrSbeiträge mittels der KriGliiilcihe-Lcrßchkmg der Ksihatt LkbknSvttfichkrsiiBbaiik g. 8. erworben werden. Aufnabmefäbig find Personen beiderlei Geschlechts vom vollendeten 10. LebeaSjabrean. Näheres durch die Vertreter:- Gebrüder Jullmann, Gießen Grabeustratze 7 . Aufführung am Freitag den 4. Oktober 7374a Verteilung der Einzahlung auf 12 Jahre. Vierteljahrsrate Mk. 10.50 für je 1000 Mk. Anleihezeichnung. ImTodesfallehörtdie Ratenzahlung auf und die Anleihe wird ungekürzt den Hinterbliebenen sofort ausgehändigt. Keine ärztliche Untersuchung. Heeresangehörige zahlen keinen besonderen Zuschlag. — Anmeldescheine kostenfrei durch A. Fröhlich, Gießen Generalagent der .Arminia* in Müncheu. Nordanlage 31 — Telephon 2044 7381 D Reisegepäck-Versicherung Land*, Floß* and Seetransport, Einbruchs-Diebstahl-, Wasserleitungs- Schäden-, Unfall-, Haftpflicht-, Fliegerschäden-, Feuer-Versicherung zu mäßigen Prämien. Policen sofort erhältl. beider Subdirektion Gr ingeH, Cassel Telephon 4071. (65ü6hv) M 8 uehber 0 itraße 16 Vertreter und Vertreterinnen gesucht. Mer tonn KnWuIeihe zeichne», auch wenn er nicht über größere Beträge verfügt, sobald er eine Kriegsanleihe-LerKchernng bei der Tenffchen Lebensversichrrungs-Bank Aktien-Gcsellschaft in Berlin etngeht. 7371 Neuzeitliche Bedingungen. Niedrige Prämien. Kostenlose Berechnungen und Auskunft durch die 1 Subdireklion laß. 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Polstergarnitur mit Sessel, 1 Nähmaschine, 1 Kon- trollkaffe, verschiedene elektrische Beleuchtungskörper. 1 Küchenschrank, Küchentische, Küchengeräte aller Art, 1 große Partie Porzellan, wie Schüsseln. Planen, Teller, Kaffee lefchirr, 1 Partie Glaser, darunter ca 12., Bierleiche, geeicht 0,3, 1 Ladeneinrichtung mit 54 Schubladen, 1 Wage mit Gewichmeinen. 1 Waschresset, 1 Jltegenschrank. 2 Badewannen. Gartenmöbei und Haushaltung-- gegenstände aller Art. Die Sachen sind sehr gut erhalten und können am Montag den 7. Oktober 1918, von I I Ubr an, sowie 2 Stunden vor der Versteigerung besichtigt werden. Nidda, den 1. Oktober 1918. 73731) _Reuter, Grosih. Gerichtsvollzieher. Gaspreise. Laut Beschluß der Stadtverordueten-Versammlung vom 20. v. M. wird infolge der wiederholt erhöhten. Kvhlerrpreise das Leucht-, heiz- und Uochgaz aus 22 Pf. und das Motoren- und Jnduftncheizgas auf 18 Pf. für das cdm vom 1. Oktober 1918 ab erhöht. Gießen, den 1. Oktober 1918. 73876 Stadt. Gas- u. Wasserwerk Gießen: Steding. Wasserpreise. Tie Stadtverordneten-Versammlung hat in der Sitzung vom 20. v. M. beschlossen, den Grundpreis des vom städtischen Wasserwerk bezogenen Wassers trotz der erhöhten Kosten aus 25 Pf. für das cbm zu belassen. Für Großverbraucher betragt die Ermaßigunc von heute ab für jedes cbm bei einem Wasserverbrauch von mehr als 500 bis 1000 cbm nur 2 Pf. mehr als 1000 bis 2500 cbm nur 4 Pf. mehr als 2500 bis 5000 cbm nur 6 Pf. mehr als 5000 bis 10000 cbm nur 8 Pf. mehr als 10000 cbm nur 9 Pf. Tie in der Bekanntmachung vom 28. Dezember 1912 mitgeteilten Mindestsätze und Bedingungen sind unverändert geblieben. Gießen, den 1. Oktober 1918. 73846 Stadt. Gas- u. Wasserwerk Gießen: Steding. Bekanntmachung dieser pro Tas am Donnerstag, Freitag und Samstag d Woche zur Ausgabe gelangende Mehl kostet 28 Pf. Pfund. Tüten oder Gefäße sind bei der Abholung mitzubringen. Gießen, den 2. Oktober 1918. 73856 _ Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). _ Städtischer Obstverkauf. der Stadtmädchenschule in Freitag den 4. d. M Obst In der Turnhalle in der West-Anlage gelaitgi ab Frettag den 4. o. vjc Ub)t zum Verkauf. Tie Abgabe geschieht gegen Ablieferung des Abschnitts „6" der Obstmacken. Aus jeden Abschnitt entfallen zehn Pfund. Am Freitag den 4. d. M. haben die Ohrmmern 127, 126 und 125, am Samstag den 5. d. M. die Nummern 124, 123 und 122 Gültigkeit. Tie Abholung l>at vormittags von 8—12 Uhr und nachmittags von 2—5 Uhr zu erfolgen. Tie Einlösung der Marken muß an den in der Bekanntmachung bestimmten Taget, geschehen, da sonst der Tlnspruch auf Obst verloren geht. Gießen, den 1. Oktober 1918. 73866 _Ter Oberb ürgermeister (Le be nsmittelamt). _ Bekanntmachung Aus der tzensel-Stiitung komnit eine lebenslängliche Pfründe im Jahresbetraa von 175.— Mk. an einen bedürftigen und würdigen hiesigen Bürger, ohno Unterschied der Konfession, zur Vergebung. Meldungen nimmt das Städt. Armenamt, Asterweg 9, bis 15. Oktober 1918 entgegen. Gießen, den 1. Oktober 1918. 73806 Ter Oberbürgermeister (Armenverwaltung): Keller. f -Schleier !■ j -Kränze “ l -Seide — -Handschuhe| Wl^a nj Todebaus C *alomon Das DaiBenIfisisr-Gesellen von Knrnbnch Kaplansgasse 27 empfiehl, Haubennclre, Gr. 10,38, echt Haar, 1,50 Mt. doavel- 2 Ml.; rlöpfc. L»aar- ichmnrk. Kleider-, Kovft und ^abnlüritcn. Kämme, Bariüms, Kopswasser usw. sehr billig. 05168 Haare werden gekauft. Die Btarii Mztbiihnn ab 1 10. 18., ans ft.ut. in handl. Tnsebeniormnl tüO St. 5,50, weniger tl— gegen Nachn. EinzelprS. 10 Pig. 6781 _I . Weinert, Gießen. ill&HVr 05581 | Apparat© Gum mi Carl Steliunck SeiterswegU, Bahabofstr.64. Bohnerwachs L bester Qualität etngetroffeu Ccntral-Drogerie Schulstrage. 73N EinSdioilt, ! ! » 1 arke„Paforir mnfl Immer eSwaa Gates sein! 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Unter sparsamster Wrnsäxrst nrit jder Schirlzeü brachtest dairk der pvr- rveffliärcn Orgmnsatwn des .Tirekwrs Dr. Kammer und der Tätigkeit von Assessor Wiener und Züvallechrrc Decker dre 150 Schüler und Schülerinnen über 50l)ZcntnerFrischlaub zusammen. 205 Zentner Tvockenlaub bi 1187 Papiers äcken gelangten Ablieferung. Das Trocknen. Ein füllen. Awoiegen und Abüesern tnrix ebenfalls von den Kdtdern selbst betveckstrlligt. Ter Erlös für das Trockenlaub wudre und nnrd für Schilz^vecke. für Bückiier ^Uoer U7id Aovavctte Arm Besten der Schüler und zu wohltätigen oTwrcfen verwendet. Hessen-Nassau. = Frankfurt a. M., I.Okt Tie Stüdttdche LLensmittel- t'l-rsorgung während des Krieges wurde heule in der Stadtver- ordnetensitzungan der Hand eines Nhigistralsberiihts eiirer ausgedehnten Befprechuny mtterrogen. Vom sozmldetnokralischen -'>^-ner wurde bemüngelt, daß die Rhein-Mainisü»? Lebens mittel - stelle, der die Berfargung des Gebiets mtt Lebmrsmitteln obliegt., e.llßerordcntlich hohe Gewinne erziele ictö dement spreck-end ^ oßc ' apitalien ansammle. Tie Stelle müsse zur Vorlegung enter Büanz aufgefardert werden. Ter Redner.h-schte auch die Be- s.nigtmg des Unterschiedes zwischeu Sck„verfi- id Sckflo, carbeitern bei der Zuteilung von Lebensmitteln, eine sseve Lkartoffallief-e- r.rng. die Aushebung der fleischlosen Wo^... und Zuchtl^rts- stvrfen für die Schleichlwü>ler. HierM wurde das Rundschreiben ctnes Wirteverbandes vorgelegt. in dem die Mitglieder aufgcsor- dert werden, sämtliche schriftliche Belege und Rechnungen über dir im &tteichcn D»,»u«m«ltatta^ges g«v«l»IL Pw ^ 1 euiftnnmig tmf weitere 12 Jahre itim befu(beten »Jurgmtratenutalicb mtb Sta^wrt Stiebet auf ^2-hre »um unbcjV-Cojtat Masiswatsmitglicde rn-odergewSUt. Eine Borlase. die für bie SJtaariteatÄnntglh’ber £eircnmo*wluen an solckie Pcrfoncn. die srch um die Förderung« der Landwtrtfckmft hervorragende Verdienste ertoorben haben — EinFriedenswerkim Kriege. Einedeut'scke GeskNscha st für Vo I ks h o chs cknl w e sen ist am Sams- tag den 21 September im Berliner Absurdnetenhause von den geladenen Vertretern sämtlicher Volkshvch,ckmsbestrrb,mgen in gan-r Deutschland unter Leitung eines Berliner Ausschusses begründet worden. Aus allen Teilen des Reiches waren sülirende Mäirner des ^^^^^^ch^cktvefanS «schönen. Geherur rat V*ml Na- nndrutgende Thesen ausgoarbeitet, 'bn iebtTatter Aussprache wurde der Zusammerrschluß der 'Persönlich cei^n und ihrer Organijatiouen in der neuen Gesellschaft gn^«- heifieil welche die wissenschaftliche Turcharbeitung und tue einhci. - ttche Zu!ammen,a?,ung aller Zkräfte, dre in der Volkshochschule?- wegung lmrksam sürd. als ihre Ausgabe erkennt. Die bedeutsame -L»er-ammlung wählte in ihren weiteren vorbereitenden Ausschuß dw Herren Gcheimrat Paul Natorp, Dr. F. Borchardt, Tr A \ t ^° n & ä )! ’ y 2 : „Der lebende Lnchnam". ' ” Junger Herr such, per so- ivr ung. möbl. Zimmer. Angeboie mit t*relö unter an den Gieß. An». hübslh möbl. Z inillkk gesucht. Aiiaeb. unter «»5591 j an den Gieß An etg r. .öerr r ° lKf,tritsa ' ^nm^ för aaeJ?on torarbeiten i U'hepaar «Beamierb ktndet- > loS, sucht bis zum 15 Oft bei guter Bezahlung für die , Dai'er des Krieges möbl. Zimmer mit Kochgcleocn- bcit. Geschirr vorhanden. Schrifll. Angeb. mner 05603 a n den Gie r. Anz. _ Bfib.itrte« ZI »mar ml! Kosh- gelegsuheil von gebilde er Dame gesucht. Nähe Mar- garetenh >tte bevor-t. Angeb. uniei 05597 an den Gieß. Anz. ! Zwei Herren suchen je lein möbliertes Zimmer. ^Schrisil. 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September mein lieber Mann, unser guter, treulorgender Vaters Sohn, Schwiegersoha Bruder, Schwager und Onkel Karl Enders Fahrer itt einer Fuhrpark-Kolonne Inhaber der Hefi. rapferleitsmedaille nach 4 jähriger treuer Pflichterfüllung für- Vaterland gefallen ist Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Katharina Kn der» geb. Hosmann und Kinder Gießen (Walltorstraße 34t t Oktober 1918. 05576 Düngerstreuer „T r 1 n m p h“ geeignet fflr alle Dllngerarten, besonders für Kalksiickstoff in kleinsten Mengen, in allen Größen sofort lieferbar. Gg. lächle ferst«! n, lieh, lUa-itchlnenrahrlh Fernsprecher 17. Helle Dich Nelb^f! Da« nenft Büch: ..Die neue Hausknr aller akuten und chronUche., Krankheiten“. VolUtändij? neue Mcthodn Z* n led „ r t’ eu ^°» ohne Bonsti*re Aurjt ih n. Ein natnr* Q E R M! E TUN GE N Pension Brandl, Honen »3as23 Zimmer, KlIlnas-n.AbondtUßk ©nt möbl. 8immer z. oerm. 6 (Soetbtitv. 48, AIII. Marktplatz 18 ist der bnSon von G e b r. R ö v e r vr. 1. 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Den Heldentod fürs Vaterland starb nach Gottes un erforsch lieh em Ratschluss nach mehr als 4jähriger treuester Pflichterfüllung unser einziierer, herzensguter, hoffnungsvoller Sohn, unser lieber Bruder, Schwager, Enkel, Rate, Vetter und Neffe Lehramtsreferendar Ernst Karl Wilhelm Gerhard Leutnant und Kompagnieführer Inhaber des Eis. Kreuzes ILu.I. Klasse, der Hess.Tapferkeitsmedailleu. des Kriegsehrenzeichens in Eisen bei den letzten schweren Kämpfen an der Spitze seiner Kompagnie am 27. September lauf. Jahres. \ In grösstem Schmerz im Namen aller Tief trauernden: Reallehrer L. Gerhard und Frau Raubach, 1 Oktober 1918. Der Tag der Beerdigung wird nach TJeberführung der Leiche bekanntgegeben. Von Beileidsbesuchen bittet man absehen zu wollen. 7391V Gestern nacht entschlief in der hiesigen chirurg. Klinik sanft nach kurzem, schwerem Leiden unser lieber, guter Bruder und Onkel Cornelius Hoos aus Lauterbach. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Julius Hoos und Familie Adolph Hoos Natalie Hoos. Giessen, den i. Oktober 1918 . 7372 SDie Beerdigung findet in Lauterbach statt. Statt jeder besonderen Anzeige. Heute nacht entschlief sanft nach schwerem Leiden mein lieber Mann,-unser fcreusorgender Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel Heinrich Heller III. im Alter von 73 Jahren. »» m Die trauernden Hinterbliebenen. In deren Namen: Philippinc Heller ged. Ran Lieh, den 1. Oktober 1918. und Kinder. 'Die Beerdigung findet Freitag den 4. Oktober, nachm. 3*/z Uhr, statt. m 7382 In ihrer früheren Heimat Elberfeld ist heute nacht nach schwerem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante / Frau Wwe. Dr. Molly verw. Dr. Thümmel, Charitas geb. Grieben im Alter von 62 Jahren sanft entschlafen. In Abwesenheit des leiblichen Sohnes Dr. phil Hermann Thümmel in La Quiaca in Argentinien zeigt dies im Namen aller Hinterbliebenen an 7393d Karl Molly, Oberlehrer. Recklinghausen (Hertener Strasse 41), Wilhelmshaven, Nordhausen a. Harz, den 29. September 1918. Es bat Gott gefallen, meinen Innigstgeliebten, herzensguten Mann, den besten Vater seiner Kinder, unsern guten Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Postschaff n er Qeo r g Rei tz nach kurzem Kranksein Im 41. Lebensjahr zu sich in die Ewigkeit abzurufen, was wir Freunden und Bekannten hierdurch mitteilen. In tiefem Schmerz: Frau Luise Reitz geb. Aumann und Kinder. Gießen (Hammstr. 10), Londorf und Nieder-Ohmen, den 1. Oktober 1918. Beerdigung Freitag nachmittag V*A Uhr. 7399 Billig. Möbelverlaus Nur neue, gutaearb. Möbelst. Bollstand. Schlafzimmer- Einrichtungen. bell Eichen iinit.2Benst., Ankleideschrnk. mit u.obn.Spiegel.Waschkom. m.Marmor n.Spiegeltoilett., 2 Nachi schranke m.Marmor zu M.850.125,».m.Balentmarr. 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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an unserem schweren Verluste sagen wir allen, besonders aber Herrn Pfarrer Plank für seine trostreichen Worte bei der Gedächtnisfeier, unseren innigsten Dank. In tiefer Trauer: Familie Heinr. Velten VII. Göbelnrod, den 2. Oktober 1918. Zwei Freunde geb., Kath., 24 und 27 Jahre» suchen Brief,vechsel bzw. Bekanntschaft m ebensolchen Damen zwecks spät. Heirat. Gefl. Angeb. unter 05602 an den Gien- Anzeiger erbe ten. Alleinslehendc Iran oder kinderloses alleres Ehepaar kann gegen Hausarbeit 2 -Zimmerwolinnna bezieh. Schr. Angeb. m. Referenzen lie f, unt. 7397 die Geschäfts,!. j Spcnjlcrci Hiinemunt Wolkcngasfe 17. Falls die geflickten Sacken Ibis zum Samsiaa nickt ab- aehoil sind, werdet» solche and erweitig verkauft. 0 ~j589 Am 30. September Glichen 5.35 ll»n«2I*o^Vr verwH’hselt Die beiden Damen werden um Angabe ihrer Adresse nebeten. da ihr Koffer hier. Pfarrer Stoubfng, Bromskireben Kreis Biedenkopf. ,«/