Nr. 228 Der Stehener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. — Beilagen: 6ietzener§amilienb1Stter; Nreirblott für den Kreis Giehen. Bezugspreis: monatl. ÜJl t > .20, viertel« jährlich Mt. 3.60; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. Dik. 1.10; durch die Post Pik. 3.60 viertel« jährl. ausschl. Bestellg. flernjprech - Anschlüsse: sürdieSchristleitung!13 Verlaa.Geschäitsstelleol Anschrist sürDrabtnach« richten: Anzeiger Giehen. Erstes Blatt 168. Jahrgang Samstag, 28. September W8 Postscheckkonto: Frankfurt a.M. 1X686 Anzeige? ftir Oberyeffen Vankverkehr: Gewerbedank Giehen SwMmgrrllnLdruck ».Verlag: Brühl'sche Unio.-Vuch- u.Stcinörudcrci R.Lange.Schriftleitung. SeschSstrstelle ».Druckerei: Schulstr.7. Annahme von Anzeigen s. die Lagesnilinmer vis zum Nachinitiag vorher ohnejedePerbuidlichteit Seilrnpreise: für örtliche Anzeigen 25 lif. ,für auswärtige 30 Pi., für öieklamen Pik. 1.-nebst 20 °/, Teu« erungszusilag. tzauot- schriitleiter: Auq.Goetz. Verautlvortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Reuihold Zenz; An- zelgenteü: v. Beck; sämtlich in Gießen. Q Noch ungeklärte Lage in Bulgarien. Neue schwere Angriffe her Kinde. wochenrilckdlick. Das Sehim, des deutschen Volkes ist es zweifellos, aus den Nöten des Weltkrieges baldigst herauszukommen, sich selbst zu behaupten und die Ankündigung der Feinde, uns erst zu besiegen und uns dann den Frieden zu diktieren, ziv- nichte zu machen. Sind nun diese Wünsche und Ziele des deutschen Volkes in den letzten Tagen gefördert worden oder nicht? Es will uns scheinen, als seien unsere Heere an der Westfront es allein gewesen, die alle Kraft an diese hohe Aufgabe gesetzt haben. Sie haben ihre Stellungen vor der Siegsriedfront im wesentlichen behauptet und immer wieder neue starke Durrlchruchsversuche der Gegner vereitelt. Von den Schlachten des Reichstages, oder vielmehr seines Hauptausschusses, kairn man nicht sagen, daß viel Nützliches dabei herausgekvnnnen sei. Wir haben keine starke Regierung, so viel steht fest. Aber hat sich denn bei den Verhandlungen irgendwie ergeben, daß unter den Parteien ein Mann auf- betreten wäre, der uns als der geborene politische Führer in diesem großen Kampfe erscheinen könnte? Wir glauben nicht. Die Rede Hertlings hat manche enttäuscht; auch wir haben nicht viel Neues herausgehöjrt und nicht gefunden, daß er die Kräfte der drohenden Zersetzung' mit sicherer Hand zu bannen gewußt hätte. Aber haben denn nicht alle Reden der Krisenmacher, der Kritiker und Besserwisser, der einseitigen Partellämpen, noch grimmiger enttäuscht? Wo war denn unter diesen Männern der Volksvertretung einer, der ein wahrhaft erhebendes Wort gefunden hätte in dieser traurigen Zeit, wo war der sichere Bahnbrecher durch, die Gefahren ringsum? Wenn aus der „Klärung" nicht viel herausgekonrmen ist, so ist wahrhaftig der Kanzler und seine Negierung nicht allem schuld. Wo sind denn bei den Sprechern der Reichstagsmehrheit irgendwelche neue, große Gedanken aufgetaucht, die in der augenblicklichen Lage wur- rfiltcn und den Stempel eines staaLsmplvnischan Genies trügen? Noch bevor der Hauptausschuß zusannnentrat, wußten wir aus der Rede des Vizekanzlers v. Payer, daß in der Frage der großen Kriegsziele, der der Entwicklung folgend, nach vielen verfrühten und darum unnützen und schädlichen Kundgebungen, eine große, allgemeine Richtschnur gefunden worden war, bei welcher sich die bisher noch getrennt marschierenden politischen Grrtppen im Reiche zu sammeln hatten. Es war, wie der Zentrumssprecher, der Abg. Gröber, bemerkte, das Verdient des Grasen Hertling, daß eine solche Einigung zustande gekommen war. Eine große Volksmehrheit, darmiter auch die Nationalliberalen, hat sich diesen ^Festlegungen angeschlossen. Hat nun die Kritik des Haupv- ausschusses an diesem von Payer dargelegten Programm irgend etwas hervorgebracht, was schon wieder einen Wechsel des Systenls und des Kanzlers erheischen könnte? Einige Redner haben an der östlichen Regelung, die nach Payer . auch über den endgültigen, großen Frieden hinaus im allgemeinen Bestand haben soll, kritisch gezupft, haben Vorbehalte gemacht. die bevorstehende finnische Köniaswahl getadelt, und Herr Scheidemann hat die Friedensschlüsse als ein Hindernis für den Weltfrieden bezeichnet. Allein die neuen Entgegnungen des Vizekanzlers im Harrptausschuß haben doch durchschlagend gewirkt. Herr v. Payer hat nachdrücklich und treffend bewiesen, daß es das Vaterland in Gefahr bringen heißt, wenn man unseren Feinden die Freude macht, an diesen Regelungen, denen übrigens Bundesrat und Reichstag zu- geftimmt haben, zu rütteln. Was die Volksvertretung sonst noch an Kritik u:id B< schwerden vorbrachte, war zum Teil, wie der Reichskanzle m seiner Schlußrede zugab, berechtigt, betraf aber doch nick Vorkommnisse und Dinge, die den Friedensschluß erschwere: Die militärische Zensur ist zu hart, so sagte man, und de Kriegsminister hat eigenmächtig in die Rede- und Versamw mngsfrciheit einbegriffen. Gewiß, es war unrecht, pazifistisch Propaganda, die audy wir freilich für verkehrt halten, wei jie bt£ durchweg anders gerichteten Feinde gerade in den gc geuwärtigen Zeitläuften nicht bekehren wird, durc Zwangsmittel zu unterdrücken. Es war das gute Recht de Volksvertretung, hier Abhilfe zu fordern, und der Reichskanz ter yat sie auch zugesagt und die Berechtigung der Beschwer . bedeuteten diese kritischen Ausstellungen pw.o SS un ? Hoher diplomatischer oder ftaatsmännische ^.ei.heu? Man blicke bei dieser Frage nur einmal hinübe naQ) Frankreuh, nach England oder Amerika! Wir dürfe; un. erinnern, daß wir, der verschrieene Militärstaat, di m p k " e ^wur haben, daß die gelobten Demokratien uv uns dagegen mit Diktatur und Zuchthaus arbeiten. Da! Amerika des Herrn..Wilson, der zuerst so viel von Mensch heit, Freiheit und Volkerbund redete, steckt nicht nur die Sol j v-S??? 1 au *s ) ' ^ IC Meinungen in ein und denselbe: rmperralMschen Zwangskittel. Wir aber haben wir! «lh nrchts davon zu hoffen, wenn wir Wege; der ^schweruna her Tätigkeit einiger Theoretiker b ; l L bas (Mot des Augenblicks nickst recht ins Aug w. sen, den Rachegeist alle sonstige politische Arbeit zertrete. . Der Gedanke, bei langer Dauer eines so schwierige Krieges rm Volke nach Kräften Umschau zu halten, die ai ^itenden Posten Nützliches leisten und das Vertrauen weitt nebms,^u beleben konnten ist su-eclich einleuchtend und a, 1°ltte ruahdie grundsätzliche" Parlamentär ST v^rs l r d) - * U J eI)r 4 n b . en Vordergrund schieben, denn di mu wird kerne Gewahr einer geschickteren und feiner arbe renoen rrrregführung geboten. In der gegenwärtigen Lar wäre es diskutabel, auch einem Vertreter der Sozialdemokratie einen Posten in der Regierung einzuräumen. Der Gedanke hatte denn auch Raum gewonnen, indessen, die sozialdemokratische Partei stellte Bedingungen und Forderungen auf, die nicht erfüllt wurden^ de,rn sie bedeuteten parteipolitische Meinherrschaft. Der „Vorwärts" veröffentlichte die „Punkte", von denen die Annahme eines Regierungsposteiis abhängig gemacht wurde. Zunächst sollte alles noch einmal auf die alte Friedensentschließung vom 19. Juli v. I. schwören. Nicht nur der Verzicht auf Belgien sollte „einwandfrei" ausgesprochen werden, sondern wir sollten auch eine Verständigung über die Entschädigung Belgiens nachsuchen! Kurz zusammeugefaßt lauten die übrigen „Punkte": Bereitwilligkeit zum Aufgeben unserer Friedensschlüsse im Osten, Autonomie Elsaß-Lothringens, allgemeines gleiches Wahlrecht für alle Bmrdesstaaten, völlige Parlamentarisierung und Unterordnung der Militärgcwalt unter die dem Volke verantwortliche Zivilgewalt. Dannt würde auch der bekannte Cohnsche Ueberwachungsausschuß wieder kommen, der Hin- denburg und Ludendorff bei der Kriegführung auf die Finger gucken soll. Was würde für unseren Friedensschluß woh hcrauskommen? Bis jetzt hat die Sozialdemokratie einem Frieden um jeden Preis noch nicht zugestimmt; daß wir unter ihrer Führung in absehbarer Zeit mit heiler H aut zum Frieden kommen könnten, ist schwer anzunehmew Neue politische Erfordernisse ergeben sich auch aus den Ereignissen in Bulgarien. Noch wissen wir nicht, ob der fatale Schritt des Ministerpräsidenten Malinow mit allen maßgebenden und einflußreichen Stellen Bulgariens verabredet war. Vielleicht lagen hier unter dem Eindruck der allerdings sehr traurigen Frontnachrichten übereilte Entschlüsse vor. Es wird uns gemeldet, der bulgarische Oberkommandierende handle noch im Einvernehmen mit der deutschen Heeresleitung, und die Hilfe der Verbündeten könne vielleicht Bulgarien wieder auf die Beine ftellen. Das alles wird uns die nächsten Tage in große Spannung setzen. Der Ruf nach einer Eiirigung der Geister ist jetzt dringlicher geworden, und er muß ssch durchsetzen. Wir sehen dre Regierung in enger Zusamckenarbeit mit dem Hauptausschuß des Reichstags stehen, und es heißt, die Not der Zeit werde zu einem neuen Programm der nationalen Einigung führen. Es wäre zu wünschen, daß die neue parlamentarische Mehrheit, unter Zurückstellung aller Parteisonderwünsche, eine noch breitere Basis im Volke gewinnt als der bisherige Block. Jetzt ist wieder die Stiinde gekommen, wo es nur noch Deutsche bei uns geben darf Das Vertrauen in unsere Volkskraft, in die Fähigkeit unserer erprobten Heeressüh- rung darf nicht Nachlassen und muß andere Mittel finden als etwa die Methoden eines Erzberger, der mit einer Zusammenstellung von Paragraphen ftir die künftige Völlcrgesell- schaft sich wohl auch außerhalb unserer Grenzen genehm und beliebt zu machen suchte Unser Weg geht nicht mit der Schlauheit unserer Feinde zusammen, sondern mit der Würde und dem Mut des deutschen Volles, das nach Hertlings Worten in der Zukunft eine noch größere Mission zu erfiillen haben wird, als in der Vergangenheit /cw MTB.) Großes Hauptquartier. 27. Septtmb. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. _ . In der Champagne zwischen den Höhen westlich der ZUlppe und der Aisne sowie nordwestlich von Verdun, zwi- chen den Argonnen und der Maas hwen Franzosen und Amerikaner gestern mit starken Angriffen begonnen. Der Artilleriekampf dehnte sich über die Höhen westlich der Smppc nach Westen bis Reims über die Maas, nach Dften bis zur Mosel ans. Dort folgten nur Teilangriffe-, :e wurden nach heftigen Kämpfen abgewicsen. Bei ihrer Abwehr östlich der Maas zeichneten sich auch östcrreichisch^ ungansche Truppen aus. An den Hauptangriffsfronten leitete gewaltiges Ar- t,ller,eftuer die Jnfanterieschlacht ein. Westlich der Aisne der Franzose. östlich von den Argonnen der Amerikaner unter Einsatz zahlreicher Panzerwagen gegen unsere Stellungen vor. Befehlsgemäß wichen unsere Vorposten kamp- end auf die ihren zugewiesenen Verteidigungslinien aus. Be: Tahure und Ripont gelang es dem Gegner in seinen bis zum Abend fortgesetzten Angriffen über unsere vordere Kampfun,e hinaus bis auf die Höhen nordwestlich von Ta- Uure und bis Fontaine-en-Dormois vorzudringen. Hier riefelten Reserven den örtlickien Einbruch des Feindes ab. Mit besonderer Stärke führte er seine Angriffe gegen unsere Stellungen zwischen Aubcrive und südöstlich von Somme-Py ^,e brachen vor unfern, Kampflinien und unter schweren Verlusten für den Feind zusammen. Auch nördlich von Cerlay scheuerten die bis zum Abelch mehrfach wiederholten ftnrdUchen Angriffe. In den ArMnnen schlugen wir Tcil- angrfffe des Gegners ab. Zwischen den Argonnen und der Maas stieß der Feind aber unsere vorderen Kampflinien hinaus bis Montblain- mlle—Montfaueon und bis an den Maasbogen nordöstlich von Montfaucon vor. Hier brachten ihn unsere Reserven zum Stehen. Der Feind konnte somit an einzelnen Stellen unsere Infanterie- und vorderen Artillerie-Limen erreichen. Der nnt weltgesteckten Zielen unternommene große französisch amcruanliche Durchbrilchsvcrsuch ist am ersten Schlachttoge an der Zähigkeit unserer Truppen gescheitert. Reue Kämpft stehen bevor. Der Erste Generalquartiermeifftr Ludendorsf. esinnungen sind wohlfeil — Morte erschüttern nur die Luft; Erft die T a t zeigt den Mert! Deine Tat sei die „Neunte"! Der -lbendbericht. B e r l i n, 27. Sept., abends. (WTB. Amtlich.) Zwischen den von ArraS und Peronue auf Cambrai führenden Straßen und gegen die S ie g fr i cd - Fro n t westlich Le Chatelet haben Angrifft der Engländer und Amerikaner unter gewaltigem Einsatz an Truppen und Mater,al beMnnen. Der Angriff in Richtung auf Ealnbra, gewann Gelände. In der Champagne sowie Wischen Argonnen und Maas sind erneute schvere Angrifft der Fmn- zosen und Amerikaner gescheitert. Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 27. Sept. (WTB.) Amtlich wird vrrlautbartt An der Tiwler mtö venetianifchen Gebirgsfrvnt Artiv- terrekampft und Pattouillengeftchte. dem westlichen Kriegsschauplatz uahmm öster- rerchijch-ungarische Truppen an den Kämpftn östlich der Maas rühmenÄverten Anteil. Der Chef des Generalstabs. nt Bulgarien. Var bulgarische waffenstivftandrangebol. Sofia 26. Sept. (WB.) Meldung der Bulgarischen TÄs- grapyenagerrtur In Enoägung des Zusammentreffens der iüngft ein getretenen Umstände und nachdem dre Lage gemeinsam st allen zuständigen Stellen erörtert worden ist, ym dre bulgarrsche Regierung in dem Wunsche, dem Blutver- gletzen cm Ende zu setzen, den Generalissimus des Feldheeres er- machttgt dem Oberbefehlshaber, Ententeheere in Saloniki die ^t!,****^ Feindseligkeiten vorzu schlagen, um Verhandlungen mrt dein Ziele des Wschlusses eines Waffen- strlljtandcs uird des Friedens einzuleiten. Die Mitglieder der bulgarrschen Abordnung fiitb gestern abend abgereist, um sich mrt den Bevollmächtigten der kriegführenden Ententestaaten in Verbindung zv setzen. Das WTB. bemerkt dazu: Die Nachricht von der Abreise der ^LeUgatron für derr Wassenstrllstarch erwerst sich nach neuerer, Nachrrchten als unrichtig. Kundgebung des bulgarischen Regierungsblocks. Sofia, 26. Sept. (WTB.) Meldung der Bulgarischen Tel'- graphcnagentur. Parteien des Reglernngs bil o ck si veröffentlichen folgende Note: In lieberemstimmung mit den Parteien des Blocks hat die Regierung gestern, am 25. September, nachinittags 5 Uhr dem Gegner em amtliches Waffenstillstandsangebot gemacht. Parteien des Blocks richten an Heer und Bevöllerung dia Mahnung, die militärische und öffentliche Disziplin zu wahren, die so nottg ist für die glückliche Durchführung imserer Absichten! m d^sen Zeiten, die für das soeben^ingeleitete Friedenswerc enycherdend sind. Die Nationalversammlung ist auf den 50. September einberufen. Der bulgarische Oberbeseblshaber rm Einvernehmen mit der obersten Heeresleitung der Verbündeten. Köln, 27. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Ein Berliner Telegramm der „Köln. Ztg." meldet: Die Festigung der militärischen und politischen Lage Bulgariens macht Fort- chritte. Der bulgarische Oberbefehlshaber General T o d o - r o w handelt in UebereinstimmungmitderOber- ten Heeresleitung der Verbündeten, von der er Weisungen erbeten hat. Die Beratungen im hauptanrschutz. hintze über die Lage in Bulgarien. , Berlin, 27. Sept. (WTB.) Im Hau v tausschuß des Reichstags führte Staatssekretär v. Hintze über die Lage in Bulgarien folgendes aus: Aus deu militarisclien Nachrichten der letzten Tage ist Ihnen bekannt, daß die Bulgaren znüschen Wardar und Cer na in erliste Schw'iermkeiten geraten sind. Im wetteren Verlauf der Ereignisse sind auch die bulgarischen Nachbararmeen in Mitteidenschast ge- z!)geu werden. Tie Meldungen von der Front sind von der lnck- Mrisck-eu Regienmg imb den: Ministerfwäsideitten Malinow oifenbar zu imgünstig mrsgeletst worden. Gestern vormittag ist in Sos:a eine Pressenotiz erschienen, wonach Birlaarieu dem Ober- kommaudierenden der Ententekräfte in Salo-nik die sofortige Einstellung der Feindseligkeiten mtb die Aufnahme von Friedensverhandlungen vorschlägt. Eine bulgar:sck)e Delegation, besteheird aus dem Fimmnninister Liaptschew, dem Geiieralmaior Lukow :md dem Gsaudlcn R a de w, sollte mißlich bereits Mittwoch abeird nach S a I o - n,i k abgcreist sein. Aus dm bisl>er vorliegenden unvollstMi- dtgen Nachnästen läßt sich noch mäst mit Siä^lxnt erkmnm. ob dre bulgarische Regierung tatsäckstich, wie sie zu behaavte-r schstnt. im Eiu Verständnis mit der bulgarischm Heeresleitimg, dem bulgarischai Parlament und dem Könige gehandelt btt oder ob sie wehr oder weniger auf eigene Faust vorgegaugeu ist. Die Sobranie soll erst an: 30. Selstember zusanimerclrcteii, Per. gj*”«”» *»" W foi die TWMchl-rt offen, daß SRafüum» bon Oct njcuenai Entwicklung der Truge desavmriett werden könnte j jjg ff PcjF 1 *- Fracht sich eilte ftarfe Strömung gegen ben Parteien des Parlaments ? ra| ' c ^ Dockes wollen von einem Sonder-. LLL^r?° N^nsUtt- nicht« wisse». Ms -Tb—-. * . * '-i*«*- oirewriiDiHue uuoi5 rot neu. yn.g Symptomist es bezeichne^). daß die bulgarische Friedensdelegairon, d«. ^ Pressenotiz angeblich Mittwoch abend ab^ die nach der erwähnten ^u^.vvu, aoeno ao- gestern. Donnerst^, mittag Sofia noch nicht verlassen hatte Eure Gegenaktron der bu untreuen Elemente schein tbevorzustel>en Aus die ersten beunruhigenden Nachrichten vmr der mazeüom,chen Front hat die deutsche Oberst« peeresleitung sofort aus den verfügbaren Reserven starke J* L.ndesgenossen nach Bulgarien ^ /uch diese Verstärkungen bereits eingettofscn, Mm Lett werden sie rn den nachten Tagen zur Stelle sein Auch rische Heeresleitung bat sehr ?r? Kräfte rn Marsch gesetzt. Tie deutscher! und die .Im man an der >^>eoschasbahir ,md verfolgte die ^suppen che iich in der RiäMcng nach YLmDcn dl? Eisen bahnnrne «Mang zan-ückziehen. Tie Zahl der Verllrste, die Kan^seir seil Anjang der Unternehuurngen vom 18. September erlitten, erreicht nicht den zehnten Teil der Gefangenen, btc nur bisher machten. Vn ?l ; uk, “.' iv ocuqajcn uno oic garuchen Verbände würden nach dem Urteil von nnlttärrscheu Lxrchoetttändigen durchaus genügen, um die m i l i - £“ r iLS, e S £? c wrederherzusteNen. Trotz mancher hosf- vungsvoller Momente^rst die Lage aber freute noch zweifellos als ernst zu bezeichnen Lchon m Wenigen Tagen wird man indessen klarer sehen Ern cknlckß, das Spiel Bulgariens heute schon ver-. roven zu geben, liegt weder für Bulgarien rawfr für uns vor. Tie TirkITrtfmf» M-Mfim/* tnrn-S CAcmt nicht angezeigt. Der körperliche Zustand der jungen Leute itt nach den vorliegenden Berich en im allgemeinen ein guter. Daß die Truppe nbesonders Rücksicht nehmen auf die lungen Leute, i£ diesen anempfohlen worden. Die Kommandeure sollen sich auch um die Verpflegung küntmern. Generalarzt von Schulzen teilte mit. daß die Militärärzte Angewiesen sind, den jungen Leuten ihr besonderes Augenmerk Mzuwenden und sie auch ohne Krankmeldung auf ihren Gesund- heitstzustvnd zu beobachten. Ein Vertuschungssystem soll in keiner Werse betrieben werden. Mg. Hoch (So$.) äußerte sich namentlich über die Zucker Versorgung der Militär- und Zivilbevölkerung. ... 2lbg. Gvthein (Fortschr. V.) wünscht eine technische Kom tnrnron zur Prüfung von Erfindungen. Er erklärte weiter: Tie Emahrung der Soldaten wird besser, wenn die Offiziere aus der- sell^r Küche ihre Kost erhalten. Was für die Fvont bestimmt w, « rrs von den OffMersburschen nicht in die Heimat zurück- gebracht werden. Hrerouf wurde die Weiberbewttmg aus Montag vertagt. Erfolgloser Luftangriff aus daS HeimatSgebiet. V’ Seht. (WTB. Nichtamtlich.) Ein eng- lrsches Geschwader von sieben Flugzeugen versuchte die o.sene Stadt Kaiserslautern anzugreisen. Gleich- zetttg griffen zehn eriglische Flugzeuge Frankfurt a. M an. Lurch früher^ Erfahrungen belehrt, suchte der Gegner diesmal große Höhen von 5000 und noch mehr Metern ' ^?^otzdem wurden beide Geschwader rechtzeitig von den Flugwachen gemeldet, von den Flngabwehrtaiwnen erwartet uitd so frühzeitig unter Feuer genommen, daß es ihnen nicht gelang, über das Weichbild der Städte zu kom- UTff b - er 6Uten Flaksperre mußten sie ihre Bomben wahllos abwersen, oft aus freies Feld. In Kaiserslautern wurde nur geringer Häuserschaden außerhalb der Stadt verursacht, Perjonenschaden überhaupt nicht. In Frank- surt-Nlederradwurde u. a. das Städtische Kran- k e n Y a u s sbeschädigt. Einige Bomb'ett fielen in die unmittelbare Nahe des Reserve-Lazaretts Friedrichs- heim^ El.n Toter und fünf Verletzte fielen den Bomben zum Opfer. ^ a g b ft r e i t f r ä f t e unseres Heimat- ^bbletes starteten sofort, als die seindlick)en Geschwader die Front uberllogen hatten und verwickelten sie in großen Hohen m zahlreiche Lu ft kämpfe. Sie brachten vier frLJi&Z ? Hl 11 "I ^^lturz. Die zersprengten Reste der serndltchen Geschwader wurden von an der Frontsperre llie- genden ^agdkraften abgefairgen. In neuen erbittertst Kanrpsen wurden drei weitere Flugzeuge von fiJAvr Ö or Ö C f ° f f e ^ ^auzen büßte der Gegner bei diesem Anariff von 17 Flugzeugen also sieben Flugzeuge über deutschem Gebiel ein. Damit verloren unsere Feilide bei ihren Angriffen auf das deutsche Heimatgebiet un September bisher 30 Flugzeuge. Die Königswahl in Finnland. Veksingfors, 27. Sept. sWTB. Nichtamll.) Tie Tagung o^ung der Königs frage einberufenon außer- ordenUichen Lavd.ages hat heute begonnen. Ter morgige Tag ist wlich Eiofnrungsiormalitäten und Fraktionsberatungen angefüllt. (V c U Lc ^^l^riammlung dürfte frühestens Samstag zu erwarten fr** Anblick aut die Tagimg des Landtags aügelxrltens ^Äossen, daß die Landtagsabgeord- ^5?" ^ Partei sich der Teilnahme cm der Königs wähl enthalten! bat ferner jede Verhandiuna mft den Mo- na ^son Über em Versa,sungs kompromiß an, monarchischer Grundlage abgelehnt. Tie Partei müsse sich dre Freil>eit vorbei «ul ' n 1 aUen parlamentarischen Mitteln für ihre republikanischen Prinzipien zu wirken. » Die Thronentcrbung des Prinzen Carol von Rumänien. Bi-rvre^ 27 Lq-t. (WTB., Ter Känig bcric» in den einen Rat aller runürmscheu Generäle, deren Mehrheit , ttch dahm aus,prach, daß Prinz Carol infolge festem ^ii^ wät einer RumLnm gesetzlich, emgvqangenei, Thronerbe bleiben könne. Prinz ^,l Bistnzza, m der Nähe dar kömglick'Ln Sommerreside»>< Eriih. J7 *> Kirt - ^ s«h sehr entschlossen und erklärt allen, «Ä am seine Rechte als Erl*e des rumämsä-en Thrones verzichte. Achnlich berichtet a: »h die Zeitung' „Lumüra" AuS Ocfterrcich-Nugarn. Wien, 26. Sept. MTB.) Die .LZieirer Mg. Z-tg" meldet' Ta' - ^Präsident des W>rc.»rdiwwnhmiscS -nm .Berwner ^ TschräMiklubs in Wien 8L?"''^!^°irde,uen o. Öussarek bern(cn. wo eine länaerc Scratuiig "^er sehr Mrgelegenheitcn derauswärtigeir Eärt. ^It f‘ 4nbi «' er Dtflöürng zurÄgelA. Neue Enthüllungen über die Polllik der Entente in Nuhland. ^ 2« verSflnttlicht einen ^ Sta a Isa ngkhörige n M a r. ch a n d vom 9 Sepiembcr an den P r ä s i d e n r e n P o i n c a r ö der bei einer Haussuchung anläßlich des .Komplotts der Entenie- ist- Marchcrud entwickelt txmn di, r7S f rf b ÄA\ C b! 5 von der Entente gegenüber der Räte- falsch sei und bewußtermaßen nun pr Vernichtung des rusuichcn Volkes sülne. Ter Schreiber bekemtt sich zwar ars ein Aulwnger der Einmischung in Rußland, aber nur zu dem Zweck, um gegen Teutschland dort zu kämpfen. ^ Wiedergabe einer Unterredung mit dem Patriarchen Tichon, dem Haupte der orthodoxen Kirche, der ans ^ nC r UjrterlLu^mg für den Fall einer der Verbündeten erstatte, die Entente müßte zimächst fe^rlich sich verpflichten nichts zu unternehmen, was den Bestand ^ r fflL^ < § en Staates bedrohen könnte, energisch gegen die beut- !,^^nde vorzugehen und Maßnahmen zur'BileittLng namcnt- Hungersnot zu ergreifen Marchand bettchtet weiter über ^^ralkonsulat der Vereinigten Staaten Ende ö Spesen erfahre ich, daß ein btC ^'ckärung bei' Eisenbahnbrücken über das Flußchm dRolchow unwett von Swenka vorberefteic. Tie 3erftöruna btefer Brücken wäre gleichbedeutend mit einer Preisgabe Peters- (7i Ö L Q:n b ? t ^ diesem Fall wäre die Stadt tatjäch- Osten abgeichnttten worden, von wo allein alles Getrnde komme. Diesbezüglich fügte ein sranzösischcn Agent hin-u, datz er bereits versucht habe, die Tsck>evepvwevr Dchlarrd «lallen sei. In söiner Darstellung weichet ber Räteregierung. von der er nicht glaubt, daß fte Teistschlaich zur Hilft gegen die Entente rufen werde. Die Kämpfe an den rusfischen Fronten. M o s f a u, 26. Sept. Nach dem am 25. ausacaebenen SV™*, Nordsront be f ti ^ atetruppen ungunstig m verlaufen scheinen JilRichtung ans Lchnicknrsk smd jic kämpsimd zurückg^ngenimd ^den mit Rncksuist auf die Gefahr eines Ueberfalles mit der SS Kvtlas haben sich die Msti ckMmslcn ÄenMllr acmah DHU »uitchgezogen. An der Ost. front gehen d« Tschecho-att)c beretts über seinen Urlaub verfügt ^ den Sitzungen des Hauptausschffcs erfolgte. Er unterbrach seinen Urlaub nicht und blieb den Be- sn^wett ferne Awoesenheit von zuständiger Stelle mr erforderlich gehalten wurde, da in der Hauptsache pol ttsche Fragen zur ^iprechung standen. Aus Gnmd der mmmehr ^ ÖULSanm ^ KriegsmttttstL Tit Kmstr uni Hinöenburg an den LutiisabttNd w 27 -®*W- '«B.) Auf di- s-itrns des P-äsiimuns der Veriammlung des Dansabundcs und weiterer 94 Wirt, schaftlicher Verbände und KorporaNv^en im ÄT trage der Verunnmlung abgegangenrn Depeichm sind nachsolaeude Autworttelegromme zu Händen des Gehelmvats Dr^ R ich er mugegwigen: Sem« Moieftät haben di- KundgebMg Hansabund und von izahlreicheii gewerblichen^^m^nifHWr ^ lanvnnr>,chastlichm und Ang-s^llt-n-Verb^n vcr^nswttmm V^. .^L'^7r Muer Eristen». Ehre und sw.-ih«ELh^Ä^uü Lich •^sM ss« FÄinÄ äs*' ^?^^^Erhöchsten Befehl: Geh. Kabinettsrat v. Bern ^ lxHindenburg antwortete: Ich bitte L.AZL'L, % lÄ» ’t\Ss a s wS&SSm'kS; SÄSyttf £ „”ä K lt «" (««ms Den «schient, must sich hum" vor Nu^n' halten, daß cs der stündliche Bernichtungswille ist der uns Fortsctzuiignnsrres Daseinshimufes zwinq? Diese E^n,r^i?^ Herr und mi die toaft zum siegreichn, D^ch^^LLT^ GenevÄseldmarschaÜ v. Lindenbura Ares Stadt rrnd Land. Gießen, den 28. Seplenrße-r 1918. SpfnÖft fir die Säugling mbH ÄinÜcrifirjorgf! ** Personlalnachrichten. Der Grvßher z og Ixit am 25 September den Oberlehrer aupttno 7 M a. D., zuletzt .Kvmplrniocües im Jnf.-Negt 117, der Charakter als Major verliel-en: zum Oberst.: der Lt. d. Res. Locher (Gießen), i. Inf. -Reg- 1 . 116: zirin Lt d. Ldw.-Inf. 1 . Aufg.: der Vizefeldw. Knckel (Gießen): zum Lt. d. Res. der Feldart: der V'zewachtmeisber Trehl (Mainz): zum Ob.-Veter.: der Beter. Dr. '(timnrel (Gießen). " K^ä se- Berteilu n g. (Apsgabc Nr. 6 .) V-mi Montag Neu 30. September bis einsck^ließlich Freitag den 4. Oktober 1918 gelangt Käse zur Derteilimg. Ter Verkauf des Käses erfolgt nur gegen Vorlage des Bestellausioeises der Lebensmittelkarte und Abgabe des Bezmrsabs'chntts Rr. 6 . Aut jeden Abschiritt entsälÜ ein l?alber Käse zum Preise von 40 Pfemrig. Siehe Anzeigenteil. ** Zucker-Ausgabe. Der bei den Kleinhändlern der S:adt Gießen bestellte Zucker für Oftobcr 1918 kann von Montag, den 30. d. M. ab gegen Vorlage des Befiellausw.-ises zur Zucker- lac'.e und Miefenrng der Zuckermarke 9ftr. 10 in Empßrng genommen werden. Einzelne abgetrennte Zuckermarken ohne den Be- ftellausweis sind ungültig und berockiligen nicht zum Enrpfang vo>s Zucker. Es entfallen auf die Zuckermarke 10 (Oktober 1918) 750 Gramm Zucker. Mit dem 31. Oktober 1918 verliert die Zucker- marke 10 ihre Gültigkeit. Siehe Bekcrmittnachmrg. ** Ob Übelieferung. Vom Leben snrittelamt wird uns mitgeteilt, daß bei der ltzntgegennahnre des vom Kreisamt zugeteilten Obstes die Obstmorke 8 abgeliefert werden muß. ** Die Auszahlung der ^FamilienUnterstützungen an die Angehörigen der zum Heeresdienst Einberufenen für 1.—15. Oktober 1918 bezw. für September 1918 findet nächste Woche statt. Näheres siehe Bekanntmachung. ** Hol zver steigerun g in den städtiscchn Walnmgen findet am 7. Oktober statt (siehe BeKannttnachung). Es kommen dabei auch die unterhalb der ö eil- und Pftegranstalt lagernden Fichten- Terbstangen zinn Ausgedot, woraus Lübl)aber besonders ausnl.erk- sam gemacht werden. ** ©in Gänsemarder Dem Landwirt Hch. Sehrt in Neinhardsyain wurden rn der vergangenen Nacht 13 Gänse abqeschlachtet und entwendet Sachdienliche Mitteilungen nimmt die Kriminalpolizei entgegen. ** Ter Lan des per ban d der Beamten-und Lehrervere inei m Großherzogtu mH essen ha lt am Sonrv- tag m tarmstadt eine Versanrmkuna ab. in der der Erste Staatsanwalt A. Leiter aus Aveibrücken über das Tlxnna „Bcamten- sckmft und Volk" sprechen wird. Zu dieser Versammlung sind alle Beamten und Lehrer, sowie aflfc, die der über den Rahmen des Beamten- und Lehrerstandes lwiausg-elien.ben Frage Interesse entgegenbringen, heimlichst eingeladerr. Näheres sieh« in der heutigen Anzeige. \ ** Vom Kindergarten-Verein. Zu dem Bericht --Wom Kimdergarten-Verein" sei hier noch erwähnt, daß es Hessen soll: ..in einem wirklichen Bol kskinder gart eit". Tie hiesigen Priv .tk ndereättin. wi' Seminar- und Bürger Kindergarten, such daniit nicht gemeint. Kreis Sckwtten. # Schotten, 26. Sept. Die Rotv-Kreuz^MedaLlle 2 Kl erhielt ^er OberrechumgS-Srevrwr Karl M e i s i n q 11 früler Rote- Kveuz-Niedaille Z. Klasse und Hessisches Sanitätskreuz — Eichclsachsen. Fürs Vaterland starb der Musketier Rudolf Pfeffer. B. Burkhards, 28. Sept Das Eiserne Kreuz erhielt der Gefreite Heinrich Bick, in einem Feld-Ar.illerie-Regt. Sohn von Schmied Johannes Bick. Er besitzt schon dir Hessische Tapserkeits- meLaaille. 8 Ruppertenrod, 27. Seht. Der Landwehrmann August Bu r g von lßer wurde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet § Von der Ohm 27. Sept. In vollem Gange steht' eben dir Obsternte. Tie Befürchtung, daß die Zwetschm durch das einige Riegenwetter aufplatzen würden, wie früher der Fall, lydt sich glücklicherweise nicht erfüllt. Durch die vorhergehende lange Trocknung waren die schalen der Zwetschm so zähe geworden, daß sie der Näs,e widerstanden. Die Zwetschm sind aber plotzlch überreif geworden: sie werden runzelig. Ta in diesem Jahre die Bienen ganz sich fehlen, so wird fleißig Zloetschenhonüf gekocht Ter Znelschenkucken fehlt nicht. Uebrtgens ist die Znxchchenernre auch hier nur mäßig. § Aus dem Vogelsberg, 27. Sepc. J'n diesem Herbste sind die Pilze sehr gut geraden. Nasses und feuchtes Wetter Nt Pilzwetter. Bedeckten variier die Triften und Bergwiesen die Champignons in selten voickonriliender 2lnzahl, so ist es jetzt einer der allerbesten SckMänmve, der Steinpilz, der häufig im Walde anz-utteffen ist. Daneben steht der gleichfalls leicht zu erkennende Pfifferling in nicht geringer Zahl. Schade mir. daß die besten Pilze aus dem Lande so gänzlich im'.ekannt sirid, wie überhaupt Inoch alle L-chwamankwidc im Dunklen hier liegt. Gewiß gibt es noch mehr eßbare Pilze, aber diese drei genannten sollte jedermann kennen lernen, zunial sie in einer Zeit des Flei schm angelst einen trefflichen Ersatz bieten. Von einer Bewegung für die Pilz- kunoe, wie sie im vorigen Jahr anhob, hört mwi in diesem Jalne nichts. , Kreis Friedbrrg. Bad.Nauheim, 28. CeN. Tie Bad-Naich Ztg. schreibt: lieber die in der vorigen Woche bei uns entdeckte G-heimichlächeiei sind schon »nschiedene kleine Artikel voll sittlickior Enuwrung über dieses Vorkommnis in Mlswürtilfen Mäitern erschienen, und jetzt chat ein findiger Berichterstatter entdeckt, daß ein Hotelbesitzer in Haft genommen sei. der 50 000 Mark.Kaution geboten habe, um aus der Haft eittlassen m werden. Wir stellen fest, daß ein Hotelbesitzer überhaupt nicht verhaftet ist und die Er- hohen Kaution eben eine ^Erzählung ist. die ' ist,_daß das WWW Nachruf. Den Heldentod starb am 16. August 1918 unser lieber Sangesbruder Philipp Haas (befreiter im Infanterie Regt. l29, 1. Komv. Inb. de- Eif. Kreu». 2. Kl. u.d.Hest.Tavf.Med. Wir verlieren in dem Gefallenen einen lieben treuen Sangesfreund und werden fein Andenken in Ehren halten. Gesangverein „Eintracht" Steinbach. Steinbach, den 29. September 1918. 05474 ] A«ddf.Lallg'rLk20.Maibrutl8, aus d. Zuchtnarion d. Land wirrfchastökammer. gebe al verSt. 10—12Dtk. Bet Anlr. Nückvorroerb. Lnriv. veedlor, Schneidermstr., Se doN «,. Uli Z&~~ lEofhan«! "V* Deutsch. Lchäierbund, pieiS« tuen au verkanten. Gärtnerei LouiS Becker, zu Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme Im dem Heimgange unserer lieben Mutter und meines unvergeßlichen Gattensagen wir herzlichen Dank. Minna Fuchs geb. Dieterich nebst Geschwistern. Gießen, den 28. September 1918. Crednerstr. 50 05470 «AM 3ur heimholung gefallener Urieger D habe ich vorschriftSmätzige Särge mit Zinkfärgen fteis am Lager in jeder Preislage. 05382 BeststtMgSttsiliD s. krli'll. Fkserbestiittlillg Trän kner, Maiggffe 4 (am Selterrweg). Wkihkrsilt-, Rotk-Röbcil- Hiiii Kürbls-Vttküüs Mo«tag morgen ab 8 Uhr am Felsrnkeller. __ Fran Frosch. Ureneliols Laubholz, vorwiegend Buchen, ab Station bet Franken' berg lH.-N.) abzosoben. 7281D Schnepper & Jsphording, Klamm i. OT * Heile Dich selbst! Das neue Buch: „Die neue Hauskur aller akuten und chroniachei« Krankheiteo . Vollständig neue Methode, ohn Medikamente, ohne sonstige Ausgaben. Ein natur- &l W qm r ?ä e h We f Z «-!iT ei v he , Anerkennungen. Preis Mk. 3.00, Nachnahme 3.30. Verlag Otto Loren % Charlottenhnrff 5, Ausführl. Prosp. umsonst. 7145D Ein 20 'Monat''aller "" SujelllffjftMe Hcrdbuchtier. sprunafähig, heh zum Verkauf bei Karl tehapp Bo! morltsbnrg, »r. viedentopf. 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Georg Simmel war am 1. März 1858 zu Berlin geboren und vor seiner Berufung nach Straßburg außerordentlicher - Professor der Philosophie an der Universität Berlin Seine Hauptbedeutung lag ans dem Gebiete der Sozialethik. Hauptwerke von ihm sind: Soziale Tisferenzierung, Probleme der Ge- schichtsphilosoplne, Philosophie des Geldes, Schopenl-auer und Goethe, Soziologie, Hauptprobleme der Philosophie und Ethik. Sein bekanntestes Wink ist sein Buch über Goethe, das 1912 erschien und weiteste Verbreitung gefunden hat NiechNche Nachrichte«. Gottesdienst am Sonntag den 29. September (18. nach Trinitatis). Evangelische Gemeinde. In der Stadtkirche. 8: Zugl. ChristenL f. d. NeuLmftrm aus d. Matth.-Gem. Pfr. Mahr; 9y*: Pfr. Schwabe: 11: Milit - Gottesd. Pfr. Schwabe: 2: .Kinderk. f. d. Mark.-Gem. Pfr. Schwabe. — Fn der Johanneskirche. 8: Zual. Cchristenl. f. d. Neukon- ftrm aus d. Luk.-Gem. Pfr. Bechtolshelmer: 9 -/ 2 : Pfr. AuSfcld: 11: Kinderk. f. d. Joh.-Gem. Pfr. Ausfeld; 2: Taubstummengottcs- dumst tm Konfirmandensaal (Liebigstr.) Pfr. Bechtolsheimer: 8- Bibelbespr. im Johamfessaal. Mittwoch 2. Okt., abds. 8: Kriegsbetstunde. — Kirchberg. Bonn. 10: 11: Christenl f. d weibl ^^^Ma inzlar. Nachm. U/ 2 . — Lollar. Abds. 8: Kriegs. Katholische Gemeinde. 6 V 2 : Gel. z. hl. Beicht; 7; Hl. Messe: 8 : Aust. d. hl. Komm ; 9: Hochamt m. Pred.; 11: Hl. Messe m. Pred.: 2: And. m. Segen Dienstag u. Freitag, abds. 8 : Rosenkranzand. m. Segen. Frettag 7V*: Leaensmesse. Samstag 5. Oft. nachm. 5 u. abds. 8 : Gel. z hl. Beicht. — Tiaspora-Gvttesdienst am 29. September: Hun- sen 9Vr. Seide. za kaufen gesucht. Telefon A 4868. 7223ss Ziegenmilch !—3 mal wöchentlich gesucht Lichtspielhaus, Bahnhosstraße 34. m Täglich 1-2 «her Bingcl, Lindenvlatz 5 vt. Jebraoehtes Fahrrad u kaufen gesucht. 05494 Fritz Euler, Hammstr. 5 Ein gut erhaltenes Fabr- ad zu kaufen gesucht. Zu c'ragen ^öweugaffe bei lastwirt Haas. 05456 Suche eine gut erhaltene lettntelle,foru. 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Vor» fitzenden,HerrnA,Karnbach. Kaatlich gevr. Lehrer der Stenographie, einen Arlsllilger-LehWllil in der GabelSbergerichen Knrzichrift für Damen und Herren. UnierrtchtSgeld^.ll: Anmeldungen an denOben- g enannten, Landgrafen- raße 5. oder zu Begtmi des Unterrichts erbeten. ^7l7Sr Der Borttaud und Onkel ferSClliittert UnerWartet erhielten ^ die schmerzliche Nachricht, dass unser lieber, guter Gatte, Bruder, Schwager Ludwig Römheld Rechtsanwalt und Notar in Giessen Hauptmann d. L. Inhaber des Eisernen Kreuzes I. u. II. Klasse und der Hessischen Verdienstmedaille in einem französischen Lazarett am 26. Juli den Tod fürs Vaterland erlitten hat. Frankfurt a. M., Waldmichelbach i. ©., Höchst i. 0., Stuttgart, den 28. September 1918, In tiefster Trauer: Resi Römheld geb. Herzberg Familie Forstmeister Strack Familie Oberamtsrichter Vetzberger Familie Wittko. Plötzlich und unerwartet erhielten wir die tiefschmerzliche Nachricht dass mein lieber, guter, hoffnungsvoller Sohn, unser lieber, unvergesslicher Bruder, mein mnigstgeliebter, treuer Bräutigam, unser lieber Schwager Unkel und .Nene e ' Musk. Ernst Albrecht Sommer Infanterie-Regiment Graf Tauentzien 20, Minenwerfer-Kompagnie Inhaber des Eisernen Kreuzes II, Klasse Tieferschüttert erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß am 14. September mein lieber, stets treusorgender Mann, unser guter Vater, Schwager, Pate und Onkel Landsturmmann Karl Schneider nach 14monatiger treuer Pflichterfüllung am 8. September im 22. Lebens janre sein blühendes, hoffnungsvolles Leben lassen musste. In tiefem Schmerz: Frau Katharine Sommer Witwe Familie Ludwig Sommer Anna Sommer Familie Heinrich Stuckart Familie Heinrich Fach Familie Heinrich Will Anny Müller im Alter von 37 Jahren einer feindlichen Oranate zum Opfer gefallen ist. In tiefem Schmerz: Frau Luise Schneider geb. Deibel und Kinder nebst allen Angehörigen. Wieseck, den 28. September 1918. 7291 Grofien-Linden, Leihgestern, Bonn a. Bh. und im Felde, den 28. Sept. 1918, Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. Können wir uns nicht mehr wieder- So ruhe gut, du Bruder mein, . . , . tj, sehen, Die Erde mag dir leicht in Feinde*- Auch keinen Blumensamen auf iand auch »ein. dein Grab säen. Droben in den lichten Höh’n, Werden wir uns vriederseh’n. „ . Tiefbetröbt erliiAlteci wir die schmerzlich« Nachricht, daß mein lieber Bruder, Schwager, Onkel. Pate und Neffe tan» Unseren vielen Freunden und Bekannten in der Nähe und Feme die schmerzerfüllte Nachricht, daß unser heißgeliebter Sohn, Bruder, Schwaeer Enkel, Pate und Neffe s ’ Musketier Ludwig Philipp 9. Komp. Infant.-Regiment 254, Inhaber der Hess. Tapferkeitsmedailli Wehrmann Heinr. Sommer Infanterie-Regiment Nr. 81, 7. Kompagnie Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse nach fast 49monatteer treuer Pflichterfüllung im vollendeten 3/. Lebensjahre am 23. August 1918 den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist. In tiefer 'Lauer: Familie Ludwig; Sommer IL, Watzenbora Familie Anton Damm, Hörnsheim. Watzenborn* den 28. September 1918. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. 054TS am 14. September als zweites Opfer für unser geliebtes Vaterland im 20. Lebensjahre gefallen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Balthaser Philipp VUI., Wagner Watzenborn,! Lützellinden, den 28. September 1918. Wiedersehen bleibt unsere Hoffnung. Es kann uns ja nichts geschehen, als was Gott ausersehen und was uns heilsam ist 7309 4 Todes-Anzeige. Sonntag den 8. September entschlief sanft nach längerem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter Frau Anna Seibert Ww. ”^ ra ^reltas nacht verschied sanft nach kurzem, schwerem Leiden mein innigstgeliebter Gatte, unser lieber Bruder, Schwager Onkel und Pate ' garantiert ■OHofrej] Letzte große 4 . Friedf ichshafensr -Lotterie Heinrich Kreiling ... .. _ . Krlesslnvalide im Alter von 44 Jahren. In tiefer Trauer: Juliane Kreiling geb. Vogel nebst allen Angehörigen. Wiebeck, Lollar. Daubringen, den 28. September 1918. Die Beerdigung findet Montag den 30. September, nachmittags 2 Uhr, vom Trauerhause (Grabenstraße 11) aus statt. 7305 Nur Geldgewinne zusammen Mark Haupttreffer Maflu Zielinntcftin IG.Okt.IUIA. Lok k « ML, 11 Lose 2« ML, 6 Lose II Mk. Porto a. Liste 35 Ff. extra. Zu haben in allen durch Plakate kenntlich. Verkaufst dlcaltoatralveitrleb f ttr Qesean L P. Ohnacker, Dannstadt. geb. Rothermel im Alter von 64 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: I. d. N. : «»iS Hermann Seibert. Frankfurt a. M., Schwalbacherstr. 32, 28. Septbr. 1918 Die Beerdigung fand in Frankfurt a. M. statt. 1 TV • Holzschuhe und Paniiuen t. größter Auswahl empfiehlt Ludwig Kohlermann 701 Bleichstratze 12 . GM 1.1V Esäß sv GrotzeS Vaner in Dezimal- wagen und Herden. eW5 W. Türbeck Nachf., Dtezftr.6, Mäusb.5. Tel.283. 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Unsere Feldgrauen bilden euren Wall, der täglich unser Land vor dem Eindringen der Feinde schützt, und jedem einzelnen von ihnen schulden wir dafür heiligen Tank. Bei der gegenwärtig herrschenden Teuerung mid allgenreinen Warenknappheit wird es denr einzelnen schwer, einen Weihnachtsgruß hinaus zu senden. Wie in früheren Jahren, haben sich daher nach Vorschlag und unter Mitwirkung der Generalkommandos besondere Ausschüsse für die Weihnachlts speu.de gebildet, die Liebesgaben zu Weihnach'en hinaus schicken, so daß alle Truppenteile gemeinsam und gleichartig nach einem ausgestellten Verteilungsplan versorgt iverden. Nur für die so hinausgehenden Liebesgaben haben die Militärpaketämter wiederum die Gewähr übernonrmen. daß sie rechtzeitig zum Weihnachtsfest ankonimen. Dem Gießarer Ausschuß für.die Weich: achtsspende 1918 ist nach diesem Verteilungsplan die Versorgung von rund 3600 Soldaten im Felde übertragen, d. h. 29 Kisten für je 125 Mann, dazu konrmen noch etwa 1400 Verwundete in den Gießener Lazaretteii mrd deutsch? Kriegsgefangene. Als Gaben sind vorgesehen inbcsondere Pfeifen. Hosenträger, Taschenmesser oder Dolche. Zigarren oder Zigaretten, Päckchen Tabak, Bücher, Hefte und dergl. Ta nun der Geldaufwand für jeden Mann auf 6 Mark festgesetzt ist. kann jedermann durch eine Spende von einmal oder nielsrnurls 6 Mark einen oder mehrere imserer Feldgrauen mit Wftchmchtsgaben erfreuen. Die Beträgt sind durchs Zahlkarte oder an der Kasseches Roten Kreuzes mite Klinik) einzirzahlrn. Tie Gaben werden auf dem vorgeslMiebe- neu Wege gekauft und abgesandt. wobei der Spender in jedem Falle namhaft gemach,t wird. Um gleichzeitig ein kleines Zeichen der Eriimerung dafür zu stiften, das; auch im 5. Krieasjahr der Opfer- geist unserer Gießener Mitbürger, wenn es ftir unsere Feldgrauen einzutreten galt, noch nick' erlah:nt war, wird jedem Spender ein Kunstblatt als Dank sofort nach Ein ging des Geldes zu gestellt. Ter bekannte Hesssich' Maler Prof. Wilkelm Thielmann hat uns M diesem Zwei ein besonders wertvolles, hervor- rvgendes Schwarz-Weiß-KunsMatt geschaffen, das nur einmalig zur Dei sin aftfts spende 1918 mit einer persönlicher Widmung jedem, der Weihnachtsgaben für Feldgraue übernimmt, übermittelt wird. Weiblicher Hilfsdienst. Solange der Feind den ehrlichen Friedenswillen Deutschlands dicht anerknmen will, sondern sein gairzcs Rüstzeug an Menschen und Material dem Zwecke unserer VerniMung dienstbar macht, gilt es auck- bei uns in der Heinrat, alle Kräfte anzuspannen. Noch immer verfügt unser Land über zahlreiche Arbeitskräfte. die der Kriegswirtschaft zugeführt werden können. Wehr Pflicht und Hilfsdienstpflickft unterwerfen die männliche Bevölkerung dem Zwang der Kriogsnotwendigkeiten. für die weiblich Bevölkerung gilt kein Zwang, ivohl aber ein sittliches Gebot, freiwillig ihre vaterländische Pflicht zu erfüllen. Viele Fraueir und Mädchen habeii schon dazu beigetragen durch rastlose Arbeit, Heer und Rüstungsindustrie zu stärken. Ihnen, die in Stadt und Land ungewohnte Mänuerarbeit verrichten, gebührt ein großer Anteil an dem Tank, den Heranwachsende und kommende Geschlechter einst den Kämpfern des Weltkrieges zollen loerden. Rockt tobt der Kampf in großer Heftigkeit und drängt imnrer stärker der Ents'ck^eidung zu. Desto notwendiger bedarf die Heeresleitung tapferer Männer an der Front in großer Zahl, u.naus gesetzten Nachschubs an ONuirition und Kriegsgerät. Für unsere Feinde arbeitet die Kriegsindustrie der ganzen Welt! Wie sind nur auf uns und unsere Verbündeten angewiesen. Erneitt und verstärkt crgcht daher der Ruf an die noch nicht kriegstätige weibliche Bevölkerung. kriegswichtige Arbeit zu suchen und dadurch an dem großen Ziele, uns allen und unseren Nachkommen einen ehrenvollen und segensreicher Frieden zu erringen, mitzuarbeiten. Auch solche Frauen, deren Zeit durch Haushalt, Pflege und Erziehung ihver Kinder in Anspruch genommen ist, finden in den Betrieben der Rüstungsindustrie Gelegenheit, in Halbtagsschichten dem Vaterlande nützliche Arbeit zu leisten und dadurch zum Lebensunterhalt beizntragen. Wer nicht an die Heimat gebunden ist, dem bietet sich Gelegenheit, in der Etappe Hausarbeit oder Bureaudienst zu übern el/meir. Dort erhalten die Frauen, die als „Helserinneii" der Heeresverwaltung ihre Dienste zur Ber füg,mg stellen, nicht nur gute Bezahlung, sondern auch eine gute auskömmliche Verpflegung: die durch die Rationierung im Heimats- -gebiet b&mqten Schwierigkeiten der Beschaffung fallen weg. Gut Entrichtete Heime, wohlwollende Fürsorge in geistiger und leib- Icktw Hinsicht dienen dazu, diesen Helferiinren die Heimat zu ersetzen. M5§e jede, noch nicht im Dienste des Vaterlandes stehende Frau sich prüfen, ob sie sich nicht auch zur Erweichung des gemeinsamen großen Zieles und zum Gelingen des großen Ganzen beizutragen verpflichtet suhlt. Meldungen für die Etappe werden: von der Frauenarbeitv- meldestelle beim Städtischen Arbeitsnachweis. West-Anlage, entgegengenommen. Ueber Meldungen für die Industrie wird in den Zeitungen der örtlichen Bedarfsstelle weiteres bekannt gegeben. * ** Aus dem Militärwochenblatt. Befördert: fti Oblts. die Lts. d. Res.: Psotta i. Feldart.-Regt. 27 (St. Wendel), Eckerich i. J.-R. 87 (I Frankfurt a. M.): zu Lts. d. Res. dke Vizefeldwebel: Loos (Worms) i. J.-R. 42, Schmidt (Theodor), Vsiewachlm. (I Tarmstadt) i. Feldart.-R. 61. Spengler (Erbach) Kr-ebs ^Worms), Wenzel (Gießen), Egelhof (Worms) d. Fusiart : Geil, Vizewackitmstr. (Worms), zum Lt. d. Ldw.-Fcldart. 1. Ausg'' zum Lt. d. Ldw.-J. 2. Aufg. Mayer, Georg (Gießen): zu Lts.^ ^»rl. ohne Pateift, die Fähnr.: Frhr. v. Düngern i. Garde-Drag.- A. 23 Krause i. Feldart.-R. 63: Winkler (Friedrich) i. J.-R. 87 (Wiesbaden), jetzt b. I. Ers.-Bataillon dies. R., Krimmel \ l-Ers.-Btl. d J.-R. 118, Dersch (I Kassel), fetzt b Ers.Btl d^ Fußart.-R. 3, diesen 3 m. d. Erlaubu. z. Tr d- Unif. d. Rej.-Onzeiire d. gen. Regtr.: d. Absch. m. d. gefetzt Pension oewilllgt: Brechenbach. Oblt. i. Fußart.-R. 3, j"'^ beim strs.-Btl.; zu Feldwlts.: die Off.-Stellv.: OILaiwald, W^.Fmy, i. J.-R. 118. p, . ** e Aachen. Nach den Bestimmungen des darf an der Woche vom 30. 9 —6 10 1918 Fleisch nicht abgegeben werden. Au seiner Stelle gelangen 'nach Mitteilung des Kommunalverbandes 185 Gramm Mehl aus den Kort zur «uSgabe. Tre Ausgabe von Wurst aus unterwertigeu Rrn^rn ist in dieser Woch,? nach^ den Bestimmungen des Kriegs- ernabrunosamts verboten. vor^verzinkten Kesseln bei Mar- Ü , Vf™ 1 /*? Untersucknrngsamt für die F romn * schreibt: In letzter Zeit ioi-ederholt vorge- kommene Falte veranlassen uns aufs neue vor der Benutzung von verzinkten Kesseln zum Einkrchm von Marmeladen. Mulen usw zu warnen. Zur Untersuch mg übeffandte Proben wiesen starken Zink- Storni &etm Marmeladen schoere Gesundhnts- ^D^?ftnfen halxm wurde Da Zink und seine Ber- blndung.n giltig sind und sich lcickst in den im Obst' befindlichen tojj?!* aufIÖ ‘I at ' dürfen ^Speisen und Getränke in zink- haltrgi.ii G'jätzen weder bereitet noch aufbewahrt loerden, wenn nicht tue Gefahr einer Zinkvergrftuny enttreten soll. Ganz ab- gc eheu davon, daß die durch Kochen m verzinkten Kesseln herge- ilellten Lpeisen ungenießbar werden, gehen aber auch der All- gcmnnlMl hierdurch; Fvoße Nährwerte verloren, was in der Kncgsznt doppelt schnver enipfunden wird. > S t a d t t h e a t e r. Die diesjährige Wiuterjpieizeit wird cröstnet am Dienstag den 8. Oktober mit dem Schau sprct Das Nürnbcrgisch Ei" von Walter §«r- lait. ®aä interessante Werk gibt einer Reihe von neuen iRitglledern Gelegenheit, sich ,n größeren Aufgaben vor. zujtellen. Die Aufführung ist die erste Dienstag-Abonnc- meiltsvorsteltuiig. — Annahme weiterer Abonnements Nndet bis zur Eröffnung der Theaterkasse in der Musikalicn- Handlung von Ernst Challier statt. ** Fahrpreisermäßigung zum Sammeln von Bucheckern wird für Falnten der Schuljugend und nir die nöti. g. n Beg. xt vc mim au den f re cu der preußisch hcsji'ch n Staats- eii^lbahnen gewahrt. Die Ermamgung gilt auch für Sonn- und Festtage sowie dann, wenn btc Teilnehmers weniger als 10 Pcr- wnen betragt, Einer besonderen Genehniignng der Vorgesetzten Mnbahndlrektwn bedarf es an Sonn- und Festtagen nicht, ^cynetlzuge dunen auch gegen Zahlung von Zuschlag oder Ergänzungsgebuhr nicht benutzt werden. Zu den Anträgen sind die Vordrucke für Schulfahrten zu verwenden ** ia^konzert findet Somrtag den 29. September, morgens UV 2 Uhr, bei günstiger Witterung in der Ostanlage statt. Borgeiehen^lst: Ouvertüre zur Ofier „Zar und Zimmermann" von rLwtzmg: Lteuermaunslred und Matrosenchor aus der Oper „Der lÄ** von R. Wagner: Fmrtasie über „Tiefland" von Eugen D'Albert: Im schmeu Elbflovenz, Mazurka-Caprice, ^ Schröder: Prmz-Eitel-Frwdrrch-Marsch von Blankenburg. ' tenographie. Die Stenographen-Gesellschaft Gabels- verger und ^amenabteilung (e. V.) eröffnet am 1. Oktobec in ihrem Unterrichtslokale dFustadt 61 wieder einen Aufäugerlehrgaug in der Gabelsbergerschm Kurzschrift, worauf wir au dieser Stelle hin weisen. Lache Anzeige. ** Schwarz - Wei ß - Li ch t s p j e le (Seltersweg). Heute wird der 0 . Film der Pl-antomas-Detektiv-^Serie gegeben, betitelt: „Das nächtliche Ereignis". Die Hauptrolle spielt der Delektiv- darsteNer Rolf Loer. Außerdem steht der dreiakrige Lnstspielschlager Schok-oladenbräute" mit Rita Elermout in der Hauptrolle ans dem Spielplan. Landkreis Gießen. . . ** Londorf. 26 Sept. Unteroffizier Heinrich Bott, Sohn des Ltemhauers Joh. Bott, wurde znm Vizefeldlvcbel befördert Starkcnbnrg und Rheinhesfen. in gen 26 Sept., In der letzten Zeit ist der Wasserstand des Rheines wieder,ge,liegen. Der Oberrhem ist neuerdings ganz erheb lick- gestiegen, ,0 betrug die Steigerung an den ober- rheimschrn Pegeln zum Teil einen Vteter und darüber. Für die Lchisfahrt such diese Wasserstände äußer ,t günstig, ermöglichen sie doch eine gesteigerte Zuftlhr mit vollen Belastungen der Kähne. Hier stellte sich der Wasserstand heute auf 2,14 Meter. Auf dem Ober- rhnn, und zwar der Strecke bis Basel herrscht nur geringer Betrieb. Im allgemeinen sind die Zufuhren au Kohlen, Briketts Koks usw. recht ansehnlich und ebenso bedeutend ist auch die Talabfubr die irck. auf Bretter, Erze und ähnliche Frachten erstreckt. Auch der Verkehr von Gilterbooten ist wieder stärker geworden rv-A H* V- fr*#- die Förderung der Gute der Trauben urrd ihres Reifezustandes war die Wftteimng der letzten Wockieu wenig angetan. Tie Weinberge sind alsenthalben geschlossen und rarr an wenigen Tagen in der Wocke ist dw Zutritt gesfttttet. Zufriedenstellend war die Frühburgunderlese, die Mengeertrag und Güte ^rnes mittleren Herbstes darstellt deren Preis aber weit über einen vollen Ertrag hircausgcht. Tie Portu gieserlese steht entweder vor der Türe oder sie hat schon einae'etzt von den Wespen. t.ie Trauben hätten nmh viel Sonne nötig? damft wird es für diesmal kaum noch Äwas werden. Geschäftlich herrscht ^ ^vereinzelten Mschlüssen kostete das Stück 191?7r 11 000 — 13 000 — 15 000 Mark und mehr. ^KreiS Wetzlar. ra. Wetzlar, 26. Sept. Dein Kveisdeputierten und bisheria-en Beigeordneten der Ltadt Wetzlar. Fabrikbesitzer Coers, M der Rote-Adlerorden 4. Klasse verliel-en worden chtenbach (Kreis Wetzlar), 26. Sept. Scr- ^-ant Wilhelm Müller, in einem Fußart.-Batl., Inhaber des Efferiien Kreuzes starb infolge semer schweren Verwundung im Nt er von 41 Zähren den Ehrentod. * ro Soiiitäbarf', ,'ffmä 2G. Lehrer Dit- tert, früher hier m Launsbach tätig, wurde mit dem Verdienste kreuz ausgezeichnet. ^ ' 1 Hessen-Nassau. -.^dad-Homburg v. b H., 27. September. Regierungspräsident Dr. von Meister-Wiesbadeu schenkte seine hiesige m der Kaiser-Friedrich-Promenade belegene Villa der Stadt Oomburg ^unter der Bedingung, daß sie denr jeweiligen Ober- burg-rmcifter als ^iensttwhrmng zur Verfügung gestellt wird. Die < 2 >taidtvevyrdnetenverianrmtung nabnr das wertvolle Geschenk anund bewilligte die zu einigen baulichen Veränderungen not; wendigen Mittel. R uZ " rt tt. 9R„ 27 ©ept Am Mittwoch afoii. gegen 8 Uhr ümrde hier em burdjrnfettbct Mmben Volltreffer wertvolles Material vermutet. Wo zahlreiche Lichter in Ortsunterkünften^ Ä SJ e& aft ! n ^kehr erkennen ließen, wurden sie mit M.-G.-Wurfgranaten und Bmnben angeqriffeii m den dichtbeleg^r veickehrsreichen Talmud um Somons richtet^ unsere Bomben furchtbare Benmrrung an Erne dott mitten aus eine verkehrsreiche Straße geworfene 100^ Kilogramm-Bombe verursachte mehrere Explosionen in einer Munitionskolonne Feuernde Batterien, Flugabwehrkwianen und ^^r-r^rfer wuichen wiederholt unter gut gezieltes Maschrnen- gewehrfmer genommen, mit Bomsben belegt und auf längere Zeit l iedergebalten. Tw Lentungen unserer Bombeiigesckivader sind umso hoher zu beerten, als die feindliche Flackabwehr und Schein- werfersperre sehr stark war und durch das tageshelte Wetter die meisten Nachte begünstigt ivurden. Tie feindlichen Jagdflieger wrren EtzE rege E verwickelten unsere Geschroader in zablreiche auf Zmes in der Nacht vvni 21. z.^ 2u. SegtenibCT erhielt eines Geschwaderkommandeurs ernen Flaktreffer m den Motor. Kurz darauf wurde das Flugzeug von dvn ftmdlrchm Einsitzern angegriffen und nach heftigem Lustkanrpf der Führer getötet, der Fliegerschütze schwer verwundet Trotzr-em gelang es denr Beobachter, das Flugzeug glücklich über unere Front zu brisngen und notzulanden. J?r einer aicheren Nackft nmrde em Bombenflugzeug infolge Maschiuengewehrtrcffers int Motor zur Nollandung hinter den feiiidlichen Linien gezwungen Die Besatzung verbrannte das Flugzeug und kehrte in der folqeicher Nacht unversehrt durch die feindliche Linie zurück. Deutsche Trllppen in den Käuipstn in Palästina. -^^brlin, 27. Sept (MTB. Nichtamtlich.) In Palästina ziehen sich die türkischen Truppen westlich des Jordans nviter ainriidT. Xic türkische Armee im Ost-Jordanland hält sich lisl/er EN überlegene Kräfte ist jedoch durch die Aufitandsbeweguug der Araber, die sich aus das Hauraii-Gebiet ausdehw. bedroht Bei den Ruckzugsgesechten zeichneten sich das deutsche I n s a n t e r i e - Regiment 146 sowie andere deutsch? Truvven ^ «« M u t her bffoichers aus. Erfolg reich schlugen sw sich durch die Umzingelung durch und chngm in guter Ordnung von Aufnahmestettung -u Aufnahmestttlu^ Zeichi\st*nriegiäti\e\tfe , bei der Bank für Handel und Industrie Niederlassung Gießen in Gießen, JoHannessir. 1 - Ecke Neuenweg Gießen Liefe! Mank Carl I. Wolf Verlobte Seligenstadt (Hessen) 29. September 1918. 05466 Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen Hermann Stickel und Frau Lina geb. Magnus Gießen, den 18. September 1918. Die glückliche Geburt eines Jungen zeigen hocherfreut an Theodor Nierbauer und Frau Julie geb. Kammer Giehen (Kath. Schwesternhaus), den 27. Sept. 1918 Notel ^ürzteudok. Msntag Stil 30 . A-tcmber 1918 , «bends Vk Uhr Großes Täglich EiQnsUer-Uonzcrte. Von Samstag bis inkl. Montag: V. Film unserer Phantomas*Serie. Sensationeller Detektivschlager in 4 Akten. 7275a Ro 5 f Loer als Detektiv Phantomas. b 3 „Die Schokoiadenbräute!“ Pikanter Lastspielschlager in 4 Akten mit Ella Clsrtaont. Bon den vielen Juxplätzen in allen Städten Deutschlands bietet keiner mehr wie der Zuxplatz an der Lahn. Mer sich in dieser schweren Zeit ein paar frohe Siunhen bereiten will, komme auf den Juxplatz ; für wenig Geld kann man sich ein paar Stunden auf das angenehmste unterhalten. 06477 Samstag und Sonntag geöffnet. Wattdorf. ülilifärkonzerf ausgeführt von der gesamten Kapelle des Reserve Jägerbataillons Nr. 24 im Felde, unter Leitung ihre» Musikleiters Herrn Ernst Lange. Eintritt: Saal 1 M., Balkon 30 Pf., Familienkarten 4 Stück 3 M., Militär 50 Pf. Vorverkauf von Saal und Balkon in der Musikalienhandlung bei Ernst Cbattier, Neuenweg 9. 7274D 5583 6495 C af 6 Astoria Jeden Sonntag Künstler-Konzert Empfehle vorzügliche Getränke, Torten und Eis. Zopfs •frnnrumer Jan.,Porten,Treber sowie alle fonitißen Haar- nrbeiicn werden schön und dauerhaft angeserüg, in dem Soezial-Danicn Nrisier» u. Saargcictiäit Hermann plant Wwe. Scltcrsweg 8. 1W iiiiiriiiiiiHniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiiniiiiifiiiiiiiiiiiiiiiiH Wehs©« Kr&uhaus Giessen Wetzstein ftratze (Hinter der Stadtkirche) Besitzer: Han« Klrzinger. Empfehle mein ff. Weizenbier. — VT- Jeden SamStag and Sonntag ~VB Ausschank von Stammbier-vollbier folanae noch Borrat reicht. Verkauf über die Straße. Vollbier wird nur auf Verlangen abgegeben. Sonntag: Crfldele« Blerkonzeri. Anfang 4 Uhr. iiniiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiuiuuiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Caf6 Ernst Ludwig Inhaber: Aug Rath Samstag und Sonntag: KONZERT Eigene Konditorei. / Cafe Amend Samatag »d Soantag [8305 Künstler - Konzert Mostextrakt ^ ü f? ft o f n Er ne deutsche Marie ^ur Herstellung eines roraSgllebsa Uaoslruakaa wie Apfelwein' Nr. 7 für 150 2uer Mk. 20.- h 8 n 100 „ n 14 .— . 50 „ . 7.- ohne Zuckerntoff: Nr. 4 für 150 Leiter Mk. 14.— n 5 „ 100 n „ 10.— " 6 ff 1)0 n n 5.— ab hier, Verpackung ortra u. 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Landgericht Gießen erhalten und mich zur gemeinsamen Ausübung der Rechtsanwalts-Praxis mit dem Rechtsanwalt u. Notar Geh. Justizrat August Metz in Gießen verbunden. Unser gemeinsames Bureau befindet sich wie seither Liebigstraße 15. Robert Schiink, 7238 Rechtsanwalt Dringende Bitte! ■BHHHnanBBBnBHOBBnH Gedenket der öießener Kmderfütforgel veitrage nehmen an: 33520 Mitteldeutsche Creditbank öcuncr rt Krumm, Babnbofltraßc 40 Leopold Mäher, öabnbofftraße sz ]. tt. fuhr, Sonnenftraßc 25 Schwester finita fccrtnannp, frankfurter Str. 72 In unser Handelsregister wurde heute folgender Eintrag vollzogen: Wilhelm Jung II.in Bittingeu betreibt unter der Firma seines Namens in Villingen ein Zimmergeschäft, Holzhandlung mit Sägewer laubach, den 14. September 1918. _Grotzh. Amtsgericht. 7299D ES wird hierdurch bekannt gegeben, daß am Montag den 30. d. M. und Dienstag den 1. Oktober Obst und Gemüse wegen lieber süllung nicht inehr angenommen wird. 7310 W- uni) Ecniiist-TMnaülW Der Stabt Kietzen Der Handarbeitsunterricht beginnt Donnerstag den ll.Oktober 1918. 2Inmel*um«en zu den Tages- und Abendkursen von Montag den 30. September ab erberen. W. Bräuning - Plockstraffe 2 BarniMtädier Pädago^iuiti (Sä. Ella») Privatschule mit den Klassen Sexta bis Oberprima. Vorbereitung zur Einjähriges-, Primaaar-, Fähariehs- ond Setfeprfifug 'auch für Damen). Vorzüglich geleitetes Internat. Seil Kriegsbeglan bestanden 187 Schüler ihre Prüfungen, darunter wiederholt ehemalige Volksschüler die Einjähr.-Prü'ung nach fünfmonatiger Vorbereitung s itzcngeb,iebeneObertertianeruach vier Monaten. ,,7,7 hv SammeltEichelnund Kastanien! Eicheln und Kastanien, die der gesetzlichen Be schlagnahme unterliegen, sollen für die Zwecke der BolkScrnährung und Kriegswirtsä)ast in möglichst weitem Umfange nutzbar gemacht werden. Für gesunde, waldsrische, aber schalentrockene Früchte wird bezahlt sür Eicheln . . . M. 6.50 die 100 Pfund für Kastanien . M. 5.— die 100 Pfund frei Sammelstelle. Im Stadtbezirk (Kicffen können die Früchte, soweit sie nicht in den Schulen ausgesammel: werden, ans der Geschäftsstelle des Noten Kreuzes (Alte ftltutf) abge geben werden. In den ländlichen Bezirken des Krei eS Gieffen sind ote Schrrlen die zuständigen Sammelstellen. Ferner werden Früchte angenommen in Kcfsclboch, Londorf, Climbach, 2lllertSbanfen. Odenbauien, («cilsbauson, Rüddingsbaufen und WeitcrSbain, ber Willieln, Mcrs- singer II. in Kcsselbach. in Arnsburg ber Lich ber Schwester Wilhelmlne Malkenins, rn Billingen bei Wrlhelin Gras V., in Staufenberg bei Wilhelm Hetberts- hausen. in Hungen bei L. Sulzbach L Sohn. 72031) Reisegepäck-Versicherung Land’. Floß- and Seetransport, Einbruchs-Diebstahl-, Wasserleitungs- Schäden-, Unfall-, Haftpflicht-, Fliegerschäden-, Feuer-Versicherung ln mäßigen Prämien. Policen sofort erhältL beider Subdirektion Gringel, Cassel Telephon 4071. (6T>06hv) Rönchhergstraße 10 ^ ertreter und Vertreterinnen gesucht. beste Saatbeize (nur für Wied er Verkäufer) bei Be^nep & Krumm, Oregon. Haterlal- n.Farkwaren’Ore0handlg., Gießen. . .. . 6534 D Gewerbeschule Gießen Bau- und kunstgewerbliche Fachschule Abschlichprüfunq vor staatlich. Prüfrmqskommissioi, Beginn 4. Noo. 1918, Anmeldung bis 19. Okt. 1918 Anmeldescheine können bei der Schuldiencrin (Kirchstratze 16) abgeholt oder von der Schulleitung bezogen werden,- sie müssen bis 19. Oktober eingereicht sein Für den Aufsichtsrat: Die Schulleitung: Prof. Dr. Krausmüller Reallehrer Haggenmüller ___Vorsitzender. 6?«D stelloertr. Hauptlehrer. Olmep-Pl lüge s mithlen, Kellern, Hfftrk>elnia*c ItübenAclineid'-r, Streu^trohach Krnatzteile. Reparaturen. K, J. TRÖSTER* BUTZE Telefon Nr. 7. 1. Avril 1919 Peueioa Branöl, Nonen 83ns 22 Zimmer, Mittags-a.Äbentl tUc h Grosses gat möbl. 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Als Leiter be« bei dem Groffh. »reisamt Sieben neu errichteten Kreisarbeitsamts, dessen Tätigkeit neben der eigentlichen Arbeitervermittelung für die Landgemeinden sich auf die verschiedensten Gebiete der Kriegs, und Volkswirtschaft erstrecken soll, wird eine geeignete Persönlichkeit, zunächst auf drei Jahre, gesucht. Bevorzugt werden Bewerber, die seither aus ähnlichem Gebiet tätig waren, mit den Bedürfnissen der landwirtschaftlichen Bevölkerung vertraut und durch den Bezug von Pension, Rente und dergl. nicht allein aus die ihnen zu gewährende Vergütung angewiesen sind; dieselbe würde etwa 3000 M. jährlich betragen. Den schriftlichen Gesuchen ist eine kurze Uebersicht über die seitherige Tätigkeit beizusügen. Meldeftist bis zum 15. Oktober 1918. Persönliche Vorstellung vor erst nicht erwünscht. Weiter wird sür das KreiSarbeitSamt ein Bureaugehilfe od. 1 Bureaugehrlsm gesucht; erforderlich gute Schrift, Maschinenschreiben und Kurzschrift. Gewandtheit im Telephonverkehr: bevorzugt werden Bewerber mit seitheriger ähm licher Tätigkeit. Gesuche mit Zeugnissen nebst Ge- haltssorderung bi» zum IS. Oktober 1S18. Gießen, den 26. 7296V September 1918. Großherzogl. Kreisamt Gießen. Stadtrechnerstelle zu Schotten ist alsbald neu zu besetzen. Bewerber, die im Gemeinderechnungswesen aus- gebildet sind und genügende Erfahrungen der Verwaltung einer größeren öffentlichen Kaffe besitzen, werden aufgefordert, Meldungen unter Angabe der Gehaltssorderungen und Beischluß von Lebenslauf und beglaubigten Zeugnisabschriften bis längsten« 6. Oktober l. I. bei der Unterzeichneten Stelle einzureichen. An Dienstsicherheit sind etwa 4000 Mk. zu leisten. Schotten, den 23. September 1918. Großh. Bürgermeisterei Schotten. I. V.: Zinser. 7199D aIIc Kon- torarbeiteu auch kriegs- v V V beschädigt od. befähigt, von hies. Kolonialwaren-Grotzhandlurrg zu baldigem Eintritt gesucht. Angeb. mit Angabe der bisherigen Tätigkeit und der Gehaltsansprüche unt. 05491 an den Gießener Anzeiger erbeten. Aelt. Mädchen od. alleinsteh. Witwe zur.selbständigen Führung eines kl. Haushalts <2 Personen) gesucht. Schristl. Angebote unter 05416 an den Gießener Anzeiger erbeten. M-ttscheiitsMijic» sucht sür Küche und Haus Fr. M. Täubert, 05346 Seiierkweg 8L Küchenmädchen für 1. Oktober 1918 lucht 71818 Univ -Augenklinik Änfangsstellung. •Junges Mädchen mit guter Handschrift, nicht unter 15 Jahren, mit leichter Auffassungsgabe. aus guter Fa- ntilie, für ein kaufmännisches Bureau sofort gesucht. Selbstgeschriebene Zlngebote unter 7243 an den Gieh. Anz. Zlllliiks bkjscreS Mttihttt tagsüber zu zwei Kindern zum 1. Oktober gesucht 7038_Plockltr. 14, IU. Tüchtiges Mädchen vom Lande gesucht. 7207 Spediteur Lbncker. Wegen Erkrankung meines jetzigen HauSrnädchens suche »um 1. oder 15. Okt. tüchtiges erstes und gleichzeitig ein 7219 zweites Hausmädchen. Nur solche mit guten Zeug- niffen wollen sich melden. Frau Dr. Leitz jr., Weblar, HauS Friedwart. Suche zum 15. Oktober oder später tüchtiges Mädchen, das etwas nähen kann. Lanf- srau wird gehalten. „ ^ Frau Direktor Schnett, 7100 Goethestraffe 63 Tücht. Mädchen in gute Stelle gesiicht. L. Schmabl, Schästefabrik. . a. M3« aldttr. 153. Mädchen mit guten Zeugniffen, oder Aushilfe gesucht 05350 Frankfurter Straffe 33, 1 . Ein tüchtiges Dienstmädchen gesucht Bleichste. 13. üilllliiiSilllllllilHiliHüniiiüB sofort gesucht. 7 SM Chirurgische Klinik. (Illlllllllll!l!l!!l!lllllllllll!lllllllll!lllll!l! Wegen Verheiratung meines jetzigen Mädchens <55öchin>, das 10 Jahre im Hau''e rvar, suche imm Massit!! für Küche od. HauS aus bald oder später. (6503 kra, PrortnstalilirtktQr Dsineer, GieSos, Ost-Anlage 33. zum 15. Oktober od. später. Frau Direktor Banr, 05434 Walltorstr. 48, v. Zsi?erl. EitiMriiiim »nd AuSbilse für sos. gesucht " Babnbofstr. 44, IL Ehrliches, steiniges Mädchen aS melken kann, sofort für nuernd od. als Aushilfe ges. Frau Dallwein, Ltch, M Södelhosgaffe 5. Nord-Anlage 11,1. Dicnsttnädchen od. 1. Nov. gesin Schubbaus L für sofort )t 05500 k Benuer.' Unbescholtene, gesunde Mädchen ber 17 Jahre als Pflegerinnen zum 1.10. gesucht. 66148 Direktion der Heil- und Pflegeanftalt Hießen. zu Kindern und etwas Haus» arbeit gesucht. 7277 Frau Heinrich Hahn, Samenhandlung. ^Braves jüngeres ^ Dienstmädcheu gesucht. 7A7j Friedrich Georcr, _Seltersweg 41. U für leichte Hausarbeit tags, über gesucht 05409 Ludwig straffe 27/1. Stock. Mädchen für kleinen Haushalt sucht 7 «, Schmidt, Goethestr. 23. Wegen Erkrankung meines jetzigen jung. will. Mädchen m CU bürgert. HauSH. sogl. ges. Goetdestr. 31,1. ^ IÜÜSS M 5 r«i 4 ft Beruf od. irgendwelcher Ar. Schr.Angeb. u.05484 a. d. G.« GOOGOOOGOG»OOOG,G © Landes-Verband der . J J| Beamten-u.Lehrervereine ® im Grossherzogtum Hessen | Versammlung f wirf! 11 ö f cr b l r *• Staatsanwalt Zeiler-jlroci- W drücken sprechen wird über das Thema: G „ösaratsnschaft u. Volk“ (Was fix trennt und eint). vankfürhandelMMMie (Varmsiäüter Bank) ? i m G Bei der Wichtigkeit dieser Frage für die ae- samte Oeneuilichkeit ist jedermann zu dieser Ber fammlnng freundiichst eingeladen. ^ ) 7283D ^Der Vorstand. ^ G GGSG«K GO ©m mm rloichimvereinGietzeini. Um. e. (B, m. b. H. Ordentliche Generalversammlung Tagesordnung: " d°r'°-b°n 4. Ergauzungswabl des Borstandes L ®l?QScr!mc" a6 ' 063 ^'Mch-Srnk-s und Wahl der Anträge. Der Au!n»ts>at: “ «* T - Vetters, Vorsitzender. 3 Aktienkapital und Refcr- ven l92 Millionen Marl Rie-erlaffung Gießen Johapsierstratze Nr. k - Ecke Neuenweg-Neuenbäue Gegründet im Jahre 1853 Niederlassungen an etwa 75 Plätzen Deutschlandr 6 ¥ÄIS“»«b «®«w. der !CU8 m fcte^ a«fpru* ° C n u C f%Äv a fiUt H5j* fi* das Geschäftsjahr 1917/18. •«ucfuer- ^'eben, 28 . September 1918 . --i«- --- - - Der Vorstand. Zur 9. Kriegsanleihe " l “ lnt Bar-Zeichnungen sowie I Abschlüsse auf Volks- wie Lebensversicherungen mit Kriegsanleihe Jv 8 k| ,, 'T a, * il, p er , General-Age n tu r d.yiklona-Vora.A.-G., Berlin, GIESSEN, Hofmannstr 6 ^'twerber erhalten entsprechende Vergütung. , '° w°,ch-pi„«n.»j„. Ll«st„mg °°i, 5 ch-» g.ch»mg ». Au,bcwahmng m« v-w°„Mg do» »crtpaplmn «Ni. Wert. «.«.»»md» xta Art t«ch fit !M»«-,°.mSge°,. DnraWiras «n Sinanf. fadicrn in tat«. «ad stunllchmui uut-rtrdi,ch-» Sewälb, unt-r ( st „ e m 5 e r ten Standuhren Wanduhren Schreibtischnhren Küchenuhren Wecker i QiV y^aautu oi9 längstens 2. November Lebensmrttelamt. Zimmer Nr 11 schriftlichen Mitteilung über die der abgelieferten Marken einzusenden- die nickt oder mehr überwiesenen Zuckermengen sind am't zu mL ^ ***** bm Stäbt LebensmittL N gaben ^i der ut» ouaers . Zuckerverteckung zur Folge. ' 1 ^^^'^^ckstpreiS für das Mund Zucker betrag t: 1. Knftallzucker und gemäkener Zucker ^ ß! ?affimer?^^ (Konsumzucker) 2. Hutzucker, Plattenzncker 3) un ganzen Hut oder Platten tr L"/? ausgewogen o. Wurfelzucker 4. Kandiszucker ben 27. September 1918. - Oberbürgermeister (Lebensmittclamt) 42 Pfennig 44 Bekanntmachung. l'iPü’SS «•““ä: l. 1a. Oktober 1918 bzw. für September 1918 findet statt: a) Neichsunterstützung: ?ln diejenigen, deren Namen beginnen mit: Montag den 30. September 1918 D-Enstaa den 1. Oktober 1918 S—Z Mittwoch den 2. Oktober 1918. d) Weitere Untcrstützuna (MietSLnschuß): dln diejenigen, deren Namen beginnen mit' A-H Donnerstag den 3. Oktober 1918 J-R Freitag den 4. Oktober 1918. b—Z Samstag den 5. Oktober 1918. 0 An Vermieter, die Mietbeträae abboleu: Montag den 7. Oktober 1918. t.« »»“TLf,“" " »>-'» e«it -S.‘Äa:WÄ" "■ “■ ----- ©leben, den 20. September 1918. 7208B Der Oberbürgermeister: Keller. 42 44 46 55 7287B Trotz Warenknappheit grosse Auswahl Uhren-u.GoIdwarenhaus EMIL OTTO . ___ GIESSE« Tei.^T BAHNHOFSTRASSE 49 ochenab- e von L»»g Aintliiht VkkMlltmaihllüzkil der LtaSt kießeii. Käse-Verteilung. (Ausgabe Nr. 6.) l&u°Än£% ttt9 ^ tn 3 , a S-Pt.mb-r bis-in. l wlretzllch rz rertag den 4 D ftn?r i q i ö fmuTt m nachü-henden 0ieschäftcn Käsr zur BcrwUun,;- 9 Nord-Anlage 2. Schulhofs, 3. m„ Marktstraße a &■' Seltersweg 4. Stuhl, Robert, Weuftabt a L^mann, E., Mäusburg 6. Drechsler, Hch., Steinstraße / k wi$f‘ r r^S 1 Sckützenstraße I 2- Wen e -, August, Marktplatz 15 / Marktplatz 11 .^^av, Mäusburg 7tr ^udgras-Philipp-Pkah J» rt ' rs-el-oüswetses unb *m tt Z Br-.uqrabschnitt?"Nr^6 bj"° st„ z"M^deneni den 7 Oktober 1 st 18^bem^Stäbt “i 1 Z-wwer Nr 12, abzuliefcrn. ^bensmittelamt, 6Hc§en, den 27. September 1918. 7288B 2fr Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). _ .. Fleischlose Wochen. imri in des KriegsernährnngÄnnts S v 1 i°- ®°® e lvom 30. 9. bis 6. 10 181 Fleisch Nach Mitteilung beS feommu? wird als Ersatz Mehl geliefert E-> wrrd daher solgendeS bestimmt- ^ z 1 M -? uf , die Fleischkarte für die 40. Woche N^sch /ia ^Ljlen) werdet, % r £ 6 t ®r r a m m Mehl ausgcgcben 9 0 ©Ta m rn“ nMfMtCn (fÜ " f Vl ° ^«le> entfaltnu t a lie 40. Woche sind am Mon- sf IM ä andre f Kleinhandelsgeschäst'hat die BeftellanSweise zu benSmitttlam auszukleben und dem Städt. Le- üKSMMMD erfol^d^Zuteilung^ von" Mehl!" ^^n"Lw^ M-hPrBL To i?fa» We^r SiÖ 8 "»schließlich WoLWL^m^n^t at n b t f rfäfr* SimmexVc ^ täbt Lebenömi telamtf tfi ferK ln? 18 ? 9 ,'!?" schriftlichen MiE rinÄ* a&0e& ° ,ten ^^ÄsSSfÄ Hohverslrigkrung der Stadt Eirßen. SHontegJxu 7. Oktober 1918 werden in den düngen der Stadt Gießen verneigerr: des Korttwartö Arft, in Abt. 82 und 8V, »aus H-chw«? b°°'»"end. Zusammenkunft am Forst. Ä ^llen Eicken-Reifig ,60, Wellen FichtewReisig . . 18,2 Rm. Elchen-Stockbolz. im Bezirk des Forstwarts Geisel in d-^ Heib und Dflegeanitalt, vormirtaaS io*/» Ubr be- l 0t fÄ 3Ufammenfunft öm Qltcn Steinbache? Weg, mit ** mal 5 ^ Erlen- „ o „ Kiefern-Zknüppel 23 „ dichten- „ 73 „ Erlen- „ 280 Wellen Erlen-Retüg 16 Rm. Fichten-Stockliolz. Gießen, den 26. September 1918. 7272B Der Oberbürgermeister. I. V.: Grünewald. Q.ffermes %V Gießen Bekannte erstklassige ünterrichisanstalt f-Handelswissenschaften. Das Winterschuljahr beginnt am!5.0ktbr.l9l3. Zur Aufnahrae in Kl. A (Jahresklasse' und KJ. L (Halbjah resklasse) Kenüflt- Volks- u. Mittelschulbildung. Für KL E (Höh.Handelsfachklasse) ist bessere Schulbildung V orbedinffungr. ^ Anmeldungen täglich. Prospekte frei. Mn! r*«pnlnn wirksames Saatbels9 Otto Schuaf, Gießen Ino Seltorsveg 39. Drogen und Chemikalien. £gpps#g“ 2 «ita SSäSJAt^Ä«* 40. S 5 Är ^bern h>nnni in der r« O^rMg^mE^^nsmiUebMt). ?2m tflädt. 'tfrbeitsnachuteis giessen. Wcft-Aulage 31, Teileph. 2054. Es können eingestellt werden: bei hiesigen Arbeitgebern' KMWM 2 Schlosser-, 1 Schneider-, I Stukka?eur Lchrling; iäacfer '' b) bei auswärtigen Arbeitgebern MWWLtZM Arbeiter 19 oder Sckweizerdeaen. 80 gesunde S S lJhi ?srI b ' ,er % Bahnbau. 15 Streckenarbeiter R(S®S^«SRS.ftrf GS suchen Arbeit: gSpsSSS Was anziehen ? Jede Frau, besonders jede Mutter, wird bei der Dring- {■chkeit dieser Frage die ■Hilfe zu schätzen wisseu, die das neue Favorit-M den- Album (Preis Mk. 1.-) und die Favorit-Schnitte für preiswerte Beschaffung vou allerlei Kleidung bieten. Erhältlich im 8609a ßjJ wc/ebausQalornon, * ** öjessen fZs Schuhiraß* 2&öptel Dreher, Haar-Okr ketten, Toapets, Scheitel oad Peräcksa werdet billig angefertigt Zöple werden gefärbt. Spezialität in grauen und weißen Haaren. Damen- kopfwaschi'u mit Frisur. H. Tichy, Seltersweg 43 Ecke d. Goothestraße. Brennholz % x * ducken», Eicken» un ^ a n n c u b o I ^ # geschniltei emvnehlt ab Lager un waggonweise 377 J. 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