Nr 22 1 Erstes Blatt Ter S letzen« r Anzeiger «erschemt läßlich, ander Sonntags. - Beilagen: rtehenerZamilienbiStter; Xtcisblölt für den Kreis Siesten. Bezugspreis: mottatf. Ä k. 1.20, otertel- iiOrlictj Mk. 3.60; durch Abhole- u. Zweigstellen .monatt. Mt. 1.10; durch die Post Mk/8^60 viertel- zährl. ansfchl. Bestellg. Fernsprech - Anschlüsse: sür die Schristleitung112 Verlag,Geschäitsstelle51 Anschrist fürDrabtnach- nchten: Anzeiger Siesten. 168. Zahrgcmg Gietzener Amei §reitag. 21 . September 1918 Zeilenoreise: für örtliche Anzeigen 25 Bf.,für auswärtige 30 Pi., sür Reklamen Mk.I.- nebst 2u °/ 0 e Zeu* erungszusäilag. Haupt- schri'tleiler: Aug.Eoetz. Verantwortlich für Po-' Sankveriehr: litck: Aug. Goetz; für Gewerbebank Siesten den übrigen Te.l: vr. Renchold Zenz; An- Zwillingsrundüruck u. vrrlag: vrühl'sche Univ.-Such- u. Steindruckerei R. Lange. Schriftleitung. Seschrftrstelle u. Druckerei: Schulstr. 7. Postscheckkonto: Frankfurt a.M. U686 General-Anzeiger sür Oberhessen Annahme von Anzeigen f. die 'Tnqesnummer dis zum Nachmittag vorher ohnejcdeVerbindlichkeit Ein neuer großer Vurchbruchsyersuch der Franzosen und Amerikaner vereiieli. (WTD.) ^rvtzeS Hauplguartirr, 26. Septernb. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. Vorfeldkampft an der Lys-Nredcrnng, nördlich vom La Bassee-Kanal und bei Moeuvres. Heeresgruppe Generaloberst von Dochn. Heftigem Neuer des Feindes südöstlich von Epchy und bei Dellivcvurt folgten Teilvorst-)tze, die abgewiesen wurden. Zwistlien Omignon-Bach uw) Somme setzte der Feind seine Angriffe fort. Der erste Ansturm brach in dem ^l- sammengefatzten Feuer unserer Artillerie und Jnftmterie zusammen. Das Schwergewicht der am Vormittag mehrfach wi^terholten Angriffe richtete sich gegen die Höhe zwischen Pontrmtt und Griconrt. Vorübergehend faßte der Feind auf chr Fuß. Im Gestenstoß nahmen wir sie wieder. Am Nachmittag setzte der Feind zwischen Francilly uwd der Somme erneut zu starken Angriffen an, die bis auf kleine Einbruchs- stellen abgewiesen wurden. Wir machten hier in den beiden letzten Tagen mehr als 300 Gefangene. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Bei örtlicher Angriffsunternehmung nördlich von Alle- mant (zwischen Ailette und Aisne) machten wir Gefangene. Mrdlich von Vailly schlugen wir Deilmrgriffc des Gegners ab. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Ocstlich der Mosel wurde ein Terlaugriff des Feindes abgewiesen. Die dort kampfenden Truppen der 31. Landwehr- Brigade nahmen im Gegenstoß 50 Franzosen und Amerikaner gefangen. Aus feindlichen Geschwadern, die Frankfurt Warn) und Kaiserslautern angriffen, wurden sieden Flugzeuge abgeschoffen. Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff. er Taler spricht: Vin ich ein Wicht, Des Mähens und Scharren- Und Wahrens nicht wcrci! Wer schmiedet aus mir Das deutsche Schwert V Da hat ihn die „Neunte" Schweigend genommen: Er ist in die rechte Schmiede gekommen. Der Abendbericht. Berlin, 26. Sept., abends. (MTB. Amtlich.) tzn der Champagne und zwischen den Argonncn uud der Maas haben auf breiter Front französischamerikanische Angriffe nach elfstündiger Feuervor- bereitung begonnen. Der Durchbruch des Feindes ist vereitelt. Der Kampf um unsere Stellungen dauert an. Der Ssterreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 26. Sept. (WTB.) Amtlich wird verlautbatt: Keine größeren Kampfhandlungen zu melden. Der Chef des Generalstabs. Die Berichte von der Westfront lauten ernst, aber tröstlich- imd zuversichtlich. Franzosen und Amerikaner haben aufs Neue begonnen, und zwar nach llstündiger Artillerievorbereitung, gegen die deutschen Stellungen anzurennen: der Durchbruch wurde vereitelt, und noch stehen unsere Feldgrauen im Kampf um die deutschen Stellungen. Welcher Gedanke könnte jetzt einen Deutschen schwerer drücken alS die Gefahr, die aus den einheitlichen Angriffen der Entente aus allen Kriegsschauplätzen droht! Auck) wenn man jetzt den gewichtigsten Staatsmann auf den Stuhl Hertlings setzen würde, könnte er Hindenburg und Ludendorff nickst besser unterstützen als durch straffe Zusammenfassung aller Kräfte auch im Jnneim. Die s o f o r t i g e Auflösung des preußischen Abgeordnetenhauses wäre wohl kein Mittel, die drohende äußere Gefahr zu mindern, und ein Treppchen aufwärts in der Parlanrentarisierung unserer Reichspolitik könnte auf die Feinde in noch größerem Maße aufmunternd wirken als auf unsere Truppen draußen. Wir wollen damit nicht etwa eine Warnung aufstecken vor dem Eintritt eines Sozialdemokra- tcm in die Regierung, sondern nur betonen, daß dies alles in dieser Stunde keine Wickstigkeit ersten Ranges sind. Wir müssen jetzt im^nnern Festigkeit, Würde und Ruhe zeigen, denn die ganze Welt schaut darauf. Alles, was als Aengsv- lichkeit und Bitte ^nn gut Wetter ausgelegt werden könnte, muß unterbleibend Unser Beispiel muß auch die Widerstandsstärke unserer Bundesgenossen neu beleben. Wir sehen das befreundete Bulgarien in einer ernsten Kriegslage. Daß der bulgarische Ministerpräsident, wie wir heute hören, ohne Wissen der anderen maßgebenden Instanzen^ den Gegnern ein Waffenstillstandsangebot gemacht hat, ist eine sehr bedenkliche Sache. Nach der Berliner Meldung, die uns vorliegt, sind alle Hebel in Bewegung, um diesen fatalen Schritt ungeschehen zu machen. Vielleicht hat Malinow nichts anderes bewirken wol- ^en., als.die Zuteilung. schleuniger Hilfe der verbündeten Mächte. Es wird uns gesagt, daß die erforderlichen Verstärkungen, um die bulgarische Front zu halten, unterwegs stien. In der Mittwoch-Nummer des Berner „Bundes" werden die Vorgänge an der mazedonischen Front wie folgt beurteilt: „In Mazedonien waren offenbar von langer Hand, vermutlich NHch von General Guillaumat, Vorbereitungen zu einer Offensive getroffen^ worden, die nicht in den Begriff eines Entlastungs- oderFesselung sunt er nehmens gepreßt werden kann, sondern offensichtlich eigene Ziele verfolgt. Der Versuch, das bulgarische Zentrum zwischen der Eernaschleift und dem Wardar zu durchbrechen und Vrilep aus der Flanke zu bedrohen, ist als geglückt anzusehen. Tie Bulgaren wurden gezwungen, über die Brlasnica zurückzugehen und werden die Cernaschleise und die Ebene von Monastir räumen müssen, um ihre Front zu verkürzen mid ihren rechten Flügel nicht einer Katastrophe auszusetzen. Ter bei Dviwan angesetzte Nebenangriff brstischer und griechischer Divisionen ist zum Stehen gebracht worden, hat aber sicher ablenkend gewirkt. Die Linie Prilep—Kavadar—Nepotei kann als strategisch bedroht gelten, doch wird die Entwicklung davon abhängen, welcher von beidest Gegnern rascher Verstärkungen zu korrzentriercn vermag, um den Fortgang der Operationen entscheidend zu bestimmen. Bei so dünn! -netzten Gebirgsf wn te n ist ein Durchbruch an sich nicht von Belang. Politisch betrachtet ist der Durchbruch der Mvglenafrmrt gleichbedeutend mit einem Einbruch in das von Bulgaren und Serben in Anspruch genommene Mazedonien." Wenn man die Berichte über die Beratungen des Hauptausschusses unseres Reichstags liest, so kann man nicht sagen, daß der Reichskanzler uns die Sieges- oder Friedensaussichten irgendwie verschüttet habe. Also kann es in dieser Stunde wirklich nicht die Aufgabe des Volkes fein, ihn zu stürzen oder seinen Rücktritt zu wünschen — zumal es außerordentlich schwer wäre, einen geeigneten Kandidaten für den höchsten Posten namhaft zu machen. Hertling hat versprochen, die Mängel der Zensur abzustellen, und die Oberste Heeresleitung stimmt mit ihm, dessen sind wir gewiß, überein, datz fortan die maßgebenden militärischen -Organe mehr als bisher an die Erfordernisse eines. ungefährdeten politischen Lebens im Innern gebunden sind. Der Kluge gibt nach, und schließlich nimmt der große Kampf gegen die Stürme draußen gegenwärtig alle Kräfte des Militärs in Anspruch. Die Verantwortung für die inneren Zustünde müssen Regierung und Volk tragen. Lin waffenstillstanösangebot öes bulgarischen Ministerpräsidenten. Berlin, 26. Sept. ES liegen Nachrichten vor. wonach von dem bulgarischen Ministerpräsidenten Malinow an den Führer der gegen Bulgarien operierenden Ententetruppen das Angebot eines Waffenstillstandes gerichtet worden sei. Wie gemeldet wird, ist Herr Malinow mit diesem Angebot auf eigene Hand, ohne Zustimmung des Königs, des Parlaments und der bulgariA^en Heeresleitung vorgcgungen. In den bundestrerven Kreisen Bulgariens hat dieses Mrgehen Malinows große Erregung hervorgcruftn. Militärische Maß- nahnien zur kraftvollen Unterstützung der bulgarischen Front sind im Gange. Eine Gegenbervegung gegen den Ministerpräsidenten Malinow macht sich, nach den letzten Nachrichten aus Sofia zu urteilen, bereits geltend. Der bulgarische Bericht. Sofia, 26. Sept. (WTB.) Generalstabsbericht vom 24. Sep» tembcr. Mazedonische Front: Westlich des Ochrida-Sees war das beiderseitige Anilleriefeuer zeitweise ziemlich heftig. In der Gegend von Bitolia griffen feindliche Einheiten mehrmals erbittert unsere Stellungen an: sie wurden aber bluttg abgewiesen, zum Teil noch Handgemenge. Mehrere unverwundete französische Gefangene blieben in unserer Hand. Nördlich der Tscherna zogen sich unsere Einheiten ungestört vom Feinde planmäßig auf die Babunaberge z u r ü ck. Bei Kriwolak griff der Gegner mit starken Kräften an. Ter Kampf ist noch im Gange. Englischer Bericht aus Palästina vom 25. September. Oestlich des Jordans näbern sich Misere Truppen Aworan in der Verfolgung des Feindes, der sich in dieser Rickstun g zurückzieht. Nördlich dieser Station wurden durch arabische Streitkrastc bedeutende Zerstörungen an der Eisenbahn ausgeführt. Andere arabische Streitkräfte bedrängen den Feind.der sich nördlich von Wann tzurückzieht. Die Gesamtzahl der Gefangenen erhöhte sich auf über 40 0 00. sticht .veniger dg, 260 Geschütze wurden erbeutet. Eine Kriegsrede PichonD. Varis, 26. Sept. (Havas.) Im Laufe des vom Außenminister zu Ehren Gompers gegebenen Banketts erklärte! P i ch o n u. a.: Genau wie Wilson und wir erblickt auch Gompers nur in dem Triumph der Waffen die Möglichkeit, das Ziel zu erreichen, sür das Millionen von Menschen ihr Leben opfern. EP weilt leden Gedanken der Schwäche oder des Vergleichs mit best auchkratischen Regierungen zurück. Wie Wilson und wie wir, läßt 5 ^9en mit dem Feinde nur zu für den Tag, wo dieser sich als besiegt erklärt. Gompers hat seinen Platz an der Seite der r^uhrer dieser herrlichen Armee, die aus der neuen Welt gekommen ist mid die den Verbündeten Nationen das ausschlaggebeTide Ueoergewicht für de^ Sieg gegen die germanische Barbarei brachte, woran memand mehr zweifelt. Ich verbinde den Namen Gompers mit dem Wilsons, die in unfern wie in den amerikanischen Augen den Kampf bis zum Aeußersten für die Befreiung der Völker verkörpern. Seuchen in Frankreich. Bern, 26. Sept. (WTB.). Ein Abgeordneter befragte in der sranzosischen Devutiertenkammer den Marine- urrm^r über die Seuchen, die in den Marrnedepots von Brest rmd Rock^gort und namentlich in Loriertt ausgebwchen seien. Das letzt genannte Depot sei außerordentlich schmutzig gehalten. Wegen ^ brach e man junge Matrosen auf ein altes Schiff 2'00 Matrosen in zuvor nicht desinfizierte Räume, ^.as Wasser war so schmutzig, datz die Mannschaften vorzogen, sich nicht zu traschen. Tie Seuche in dem zweiten Devot von Brest, E von Lchnmtz starre, dauere seit langem an. In Räumen, < J 1 ^ i? • ^ann bestimmt waren, seien 4000 Mann unterge- vracht. Marineminister Leygues versuckKe die ErrLguna durch einen Hmwecs auf das Auftreten der Seuche in allen europäischen! Landern zu beschwichtigen. Tie Krrogshäfen seien übrigens nicht mehr betwsien als andere Mittelpunkte. Meidengs sei es richtig, daß der Msteckungsherd in Brest sehr bösartig sei. Die Seuche ,ei nnlangst infolge vorbeugender Maßnahmen in Brest zurück- gegangeu, dann aber nach der Einreihung der Jabresklasse IW aufgetreten. Darauf wurde die Einziehung der ^ahresklasse 1920 emgesollt. Er erkenne an. daß das Dep'ol von ^oraent den geftmdheitlichen Ansprüchen nicht genüge, doch könne man es wahrend des Krieges nicht neu bauen. Die Kriegsmüdigkeit in Italien. i. Von der Schweizer Grenze, 27. Sept. Die Genfer Zeitung ,,Feuille" verosgentlicht zwei Briefe aus Italien die sogar die ttaliemsckx Zensur passiert haben. Außerordentiiche ^ ^^ ö .ß UÖ eit gegen die wachsend e Kriegs- Müdigkeit werden demnach Vorgenvnrmen. Wenn sich Heeres- pNichng^ entfernt haben, werden ihre Ehefrauen kurzerhand ins! Gefängnis geNDrfen, bis ihre Männer sich wieder eingestellt haben. Die Benutzung von Schrotftiuten durch amerikanische Soldaten. R e r l i n , 27. Sept. Wie wir erfahren, hat die d e u t s ch e R e g i e r n n g der hiesigen schweizeiwchen Gesandtschaft eine Protestnote zur Uebermittelung an die Regierung der Vereinigten/ Staaten von Amerika überreicht, in der Verwahrung gegen die Benutzung von Schrotflinten durch amerikanische Soldaten eingelegt wird. Der Eindruck von Hertlings Rede in England. London, 25. Sept. (WB.) Reuter. Die Mendblätter besprechen die Reden Hertlings in einein ironischen Ton. Die „Westminster Gazette" sagt: Die deutschs Theorie vom Verteidigungskrieg ist offenbar jetzt wie immer die, daß die Deutschen und Oesterreicher durchaus berechtigt sind, jede beliebige Angriffshandlung gegen ihre NachWrit zu unternehmen, Serbien zu vernichten und in Belgien einzufallen, und daß jeder Dritte, der sich diesen Angriffe ent gegen stellt, sich einer Angriffshandlnng gegen Deutschland ichuldig macht. Hertling niöctze uns glauben machen, daß Deutschland ein aufrichtiger Kandidat für den Völkerbund sei. Wir wünschen nicht den glimmenden Funken auszutreten, aber wir müssen uns Sicherheit ver- schaffeu, daß der Gedanke des Völkerbundes nicht dadurch diskreditiett wird, daß er zu einem Zufluchtsort für in Not b e fin dlich e Militaristen oder zu einenr Vorwand für die Dialektik von verlegenen Politikern wird. „Pall Mall Gazette" schreibt: Hettling versucht, das Zugeständnis seines Vorgängers, daß an Belgien ein Ver-, brechen begangen wurde, dadurch wegzuredem daß er behauptet, man hätte befürchtet, Frankreich könnte Deutschland mit einem derartigen Verbrechen zuvorzukommen. Solche Wendungen können nur dazu dienen, die Alliierten von der völligen Wertlosigkeit jedes Wortes, das aus deutschem Munde kommt, zu überzeugen. Die „Gesellschaft der Rationen". Bern, 26. Sept. (WTB.) Ter „Figaro" warnt vor den Bestrebungen Deutschland-?, bk Grundlage zu der Gesellschaft d e r N a t i v n e n zu legen. Den Rahmen ftlr eine neue Welt dürfe man nicht vorschnell ft stiegen wollen. Die Grundlagen für die Kftftllschaft der ddrtionen ivürden e r st nach einer völligen Niederlage Deutschlands erkennbar sein. Englische Einwendnnaen gegen den deutschen Kolonialbesitz. London, 26. Sept. (W-TB.) Reuter. Tie Erhebungen, die an maßgebenden Stellen vorginromnierl warben sind, Mgen, daß diejenigen, die am ehejbm in der Lage sind, sich eine Meinung zu bilden, nicht im geringsten daran zwftfeln. daß Deutschland, wenn es seine Kolonien zurückbekänw. sie als Unterseebov,t>-Stationen verwenden würde, die eine Be- twolpurg für den Handel aller ^ättrvnen darstellen ivürden. In diesem Zusammenhang Nnrd daran «iimcrr, daß der deutsche.üviür beim Ausbruch de-? Sieges als Preis der englische:! Neutralität g«* SSerftt'nÄüi^L wvgeu bcr Häffm der nördlichen MMrzss-lichen Küsst y^macht hat. Ader er hat nicht gesagt, was den Vva uzö ffschcn Kolonien Eieren würde. Jetzt scheint es klar, daß ernes semer Z'«e war sich in ihren Besitz zu setzen. Jetzt behaupten E Jüpchen, daß/re die Wstderhersteldmg der Kolonien nur )voü len, um Rohsto f f e M bekommen. Diese Behauptung wird als eru o^)en,ich!Inder Tmckchungsvrrsuch angesehen, denn der Wert bcr Lirsfnhr aus ^hveu te-amte überseeischen Besitzungen betrug iwr dein Krrege nur 5 Millionen Pfund. Die Eroberuntg einiger Ko *■ Ostafrika und Südwestateka, war eine außerordent- schwierige Aufgabe. Wenn Deutschland sie zurückteäme, könnte iv zu Lande rcnd zur Sae so befestigen, daß sie nalyc^u imem* rvehmvar waren. Man nruß in diesem Zusamnveuhan ge an die 5"/'Er^roe7it lache Vergrößerung der U-Boote denieu. -ue Unterseeboote vom veränderten Deutschland-Tpp ha- Aktionsradius non ungefähr 30 000 Kilometer und der weitest Kre^rchp sogar einen solchen von 50 000 .Kilometern. Ein , 000 Kilometern aber würde genügen, um ^«rlich aus alle Handelswege der Welt störend einzaiwirken. ^as Wvlsf-Duveair bewerft dazu: Tie Propaganda mit der . ' amn ätschen Fach scheint in England und dem Rest der Welt Seme besonderen Erfolge gehabt zu haben. Nun ^^"c^ 777 englischen Publikum und aUen anderen gläubigen Lesern der Reute-Dertechen mit den deutschen Unterseebooten Ungu gem a cht werter. um sie zu überzeugen, daß die deutscher Kolonien mcht an Deutschland zarrück'aUen dürfen. Englische Unter-. ficeooote gcbt^es bekanntlich nicht, und von einem Flottenstützvrmkt tn den engliichen Kolonien hat die Welt ja auch noch nie gebart s Demnächst werden wir erfahren, daß England die Küsten an allen tteeren irr Ewe geboren müssen damit nur nicht irgendein "L-taa-t etwa sEnglands Handel mittels Unterseebooten bedrohen tonne, wenn soweit^n-eue Informationen reichen, werden Untersee- iw'-tte in rast allen Staaten, die eine Kriegsflotte besitzen, gebaut, S* n England, dessen Flotte noch niemals jemanden bedroht hat. Die russischen Zustande in amerikanischer Beleuchtung. Kopenhagen, 25. Septt lWTB.) ..Natirmaltidende" mel- •rJ?? der Unterdrückung aller nichtbolscbe- nnwichen Blätter herrscht unter den russischen Journa- li iten dst größte Not. In Vtesburg und Moskau sind mehrere tourend ^oinmalisteu ohne Beschästigurcg. Fn Moskau begingen lo ^ournaUiten aus .Verzweiflung Selbstmord. In mehreren Promnzftadten wurden Leute der Bürgerllasse aus ihren Wohnungen verjagt und in kleinen Wohnräumen in den Vorstädten untergebracht. Hiesige Blatter geben eine Schilderung der russischen Zustände mttet, ine ütn ameriteffcher Journalist, der aus Nußsand ge- riohen rst. m den schwedrscheir Zeitungen veröffentlicht hat. Der ^oumallst erzählt, daß dw wirkliche Macht in Rußland nun rn den Händen der Kommission für die Bekämpfung der Gegenrevolution liege, die von einem wahnsinnige Blutdurst erfaßt zil min scheine. Der Vorsitzende der Kvmmüfsion habe an einem ^age das Todesurteil gegen 72 Offiziere imterschrreben. deren Namen er mcht einmal durchgesehen hätte. Die Gefängnisse seien überfüllt von Personen, die ohne jeden Anlaß verhaftet worden dre Namen von 3000 Verhafteten mit- ge ertt, we Äs Geiseln festgenomruen sind und hingerichtet werden ftUen wbald gegen eines der Mitglicder der Sowjetregierung ein ^imchlag verübt werden sollte. Ter Journalist schätzt die Zahl de'- lwcher 0'wgerichteten auf 10000. Die Opposition gegen die jetzigen ruü^chen^MachthakEr mache min 95 Prozenr der Bevölkerung aus beugen aber keme Waffen und feien nrcht organisiert, so daß ste irch ruhkg m dre Bttttherrschaft einer klebten RegstruTwsKiaue Mtüen müßten. Der §eeMrg. Nrue U-Boot-Erfolgr. . Ä e ^ l in , 26. Sept. (Amtlich.) Jur Atlantic versenkten unsere U-Boote 28 000 Br.-R.-T., darunter drei Tank- daurpfer von zusammen 18000 Br.-R.-T., von denen einer als Amerikaner jestgestellt wurde. Der Chef des Admiralstabs der Marine. Aus dem yaoptausschutz des Reichstags. d e r l i n, 26. Sept. Nach Eröfftrung der heutigen Sitzung des HauptausichusfeS. des Reichstags nahm sofort Reichskanzler Graf Hrrtliug zu folgender Erklärung das Wort: ,£^ r Jf n k ^ Sestern von allen RÄ>nern gegen bie Handhabung derZensurund des Vereins - und Versammlungsrechtes geltend gemacht wurden ^ einem erheblichen Umfang als begründet ÄWenn allgemein in Ste 006 in Versammlung«, nicht iroer rne Wahlrechtsvorkage ge,pvochen werden darf, — und zwar ^n Gegnern der Vorlage —. so ist das übrigens inzwischen durch einen £ ^oermrlttarbefehlshabers beseitigt ist Nach der ^aae ihrer Ausführung' -ra^L bre obersten Zivilbehörden der ^ ^ Lage, durch Vorstellungen und rSf Am.la.mngen eine Ernnürkung auf die zur ^T. r ."lilitärifte Stellen wLübe? das Belagerungszustands- &^S,Ä 5Q wÄ t Lsr^.. lann 7“ ■rrfTwü^- c m Etschland ebewowenrg gerüttelt werden rcre oicb tn den arideren kriegführenden Staate ja sogar in S^Hicht. Äfi>rira fitfaS unter dem Ecnd^ck^ffver uns gemachte Vorwurf der Kriegsverlängerung ist unberechtigt. ^Kein Verzicht bringt uns dem Frieden auch nur 2 "«n Schritt naher. Ter Feind muß gezwimgeu werden, unsere Staatenotrvendigkelten anzuerkennen. Die Zeit für neue Friedensangebote ist nicht da. Vielleicht war für die Stuttgarter Rede des te 1 * 1 ! Rücksicht auf innerpolitische Verhältnisse maß- ge^nd. te Wirllichkeit ober hat dst Rede die Situation im Innern lucht gehiwen. ^xigtagl 5H «erleben wir weitere Schritte auf der ch^epen Ebene. Ich meist nur auf das Buch Erzbergers urrd auf ldldeinokrattschHn Bedingungen hin. Es ist sehr bedenklich fetzt die Erttschädigungsfrage für Belgien auMwerfen. Tie Ausführungen des Vizekanzlers über den Ostfrstden fvaren in formaler und mateweller Beziehung diirchschlagend. Finden die Randstaaten kernen - lln, chluß an Deutschland, so gerate sic unter englischen Ernflutz. Ern Schritt auf der schstfen Ebene ist auch dst Forderung ern er ^Au tonomie für Elsaß-Lothringen. Auch das wäre ein Ent- gegeukommen gegen die Wünsche des Austedes. Würde Clsaß- äÄülwmgen Deutschland genommen, so hätte Wilson, was er &e abslchtigt, das deutsche Kalimonopol gebrochen. Ter Gedanke Völkerbundes ist gleichfalls ein Schritt auf de« chrestn Ebene Gewiß ist es ein schöner Gedanke, aber die Erfahrungen des Krieges sollte warnen. Uns wird zugemutet, mit simfeven Feindesk Zusammen zu gehen, die unsere Existenz ver Nichte wollen. Wir müssen kaltblütig und entschlo-te^Msam'm'en- Itehen,. Auf die Einigkeit kommt jetzt alles an. Jetzt geht es liicht mn tezelne Krieaszstle, sondern unt dm Schutz von' Heimat und He rd. Darm aber sind wir alle einig. Dst Durchführrmg des Rück^uge^ war dst gläiizesDfte Probe für die Tüchtigkeit unseres V^res. Auch dle-Ausführungm des Veteüers des Reichsmarineamts vecküferttgen volles Vertrauen. ,Ter Vorsitzende Abg. Ebert verunchrt sich gegen den Vvr- rvm b& Grafen Westarp, daß entgegen der Vereinbarung im ^ nr . Ai^chuß zusammenberufen worden sei, ohne Rurffpruche mtt den Vorsitzenden der Fraktionen. lT, «r.) : Auch wir fitixmem die Ein- fiminmg des Au^ch^Hes, die wrr nicht für nützlich halten. Ter Vor r e dner irrt nrcht dir Gewerychaflen sind schuld an den die bedruckenden ÄwfÜMngen, sondern die Bureau r?, , 11 ^r s^rage der Parlamentarrsstrung hat der Bizepräsi «ntt des preußischen Sbaatsministerrums jongliert. Was will v vurß doch dst Bmsassunq beachten. Ern Weltkrieg ist nicht dst Zeit, um dst Rechte des Parlaments 3* den feindlichen Läuten hat man umgekehrt Diktaturen gn chafsen. Was an Beschwerden rorgebracht Ivo:den ist waren Quisqull^n, Mrt dem größten Teil der Rede des Bize- ^ liegt im deutschen Interesse, oaßRaichstcutten mcht rn schwache Hände geraten. Die Autonomie Elsaß-Lothringens^ würde dst SchwierigLeite noch ver- ,. /ffkn Schaffung eines Völkerbundes würde es schwer sein, unparteiliche Sachverständige für Stteitfülle zu ftnden. Die engste Verbindung der politischen und militärischen Leftirng ist eine- teitteiw Notwendigkeit Hinsichtlich der Wahlrechtssrage haben Ee Milderung erfahren. Jedes Drängen würde die Verständigung erschweren. Dst deutsche Kraft wird uns auch über^bie gegenwärtige Lage hrnweghelfen. &ofamn sprach der Reichs Kommissar für dst besetzte (Sebstte im - Zalkenhausen, -um sich über die VerhäteMe ffu Baltenlande auszusprechen. un Abg. Le de b o u r sllnabh. So*.): Auch wir sind mit der Ein- Wir hätten es lieber ge- Reichstag selbst zusammengetreten wäre. Der Ztel laus der Aussprache -hat unseren Wunsch verstärkt. Tie Parteien sind ln emar Mauserung ihrer Anschauungen begriffen. Auch dst Kon- l^ a S D ^;J ebc f n vE Verteidigungskrieg. Dst Erklärung d^s E einmal dst bescheidenen Wün^? des Zentrum^. Tre anderen Parteien des Mehrheitsblocks sind noch wemger zufrieden. Nur die Parteien der Reckte schnnen den Kanz- ^ Lage ist also völlig ungeklärt deshalb 5^6 dn Reichstag zusaniinenvcmrmen. Mr stellar eineil entstechar- ter Antrags Es ist dst höckLst Jett, an die Barst mmtesst^te heranzugeter. Wenn Goch Hertling seine Pftickft so wenig kennt chaft«n angenommen. Aur Stadt «nd Land. Gießen, den 27. September 1918. Lpcililkt für Sie LSiigliilgs- nnö Ki'nSttsüriorjre? o 1t ^°£!c ^ Erbgro ßhe rzog und der PrinL d- vorgestern ^oormitt-g den Botanischen Gurten SO. den Aeinhoichelsgesästen der Stadt Gießen die Kunstl dvmg gegen Vorlage des Bestellaustveises pn ScfciämtoeK T ^f r V?? Bezugsabschmttes Nr. 2. Gs eirtfallQi aus 2 120 Gmmm Kunsthonig'^ L -o-** scher Obst verkauf. Dst mit A" ^ erwehr vollzählig ausgerufen. Gs ^chst^ter Aruhobst abgagetei^ Zur Jett kommen' dir mtt dem Dbsimarstn zur Belstierung Aus 1.0 Vffmd Obst abgegeben, Ta bei te^Aute te den Marken A mit Nr. 1 begonnen wurde werden di? p m umgekehrter Reihenfolge tm^emfen. Hoffentlich ist w m? Sonroat. ixe Marte such auch bei der vom Gwßh Kreisanck vorg^^n Obs^eteg zur Mieferung zu teng^^ Umgestglll^g X JZm. «Ä«ÄÄ N^m^wtLn^'EN foa'Uen^tÄ ÄgÄStefKe* KunsÜer aus Berlin, Darmstadt Frankftirt. Hamburg, MaiuL Wiesbaden und Gießln die Beschickung Mgesagt. Vor dieser Ausstellung soll im Ok- LL" »--»-il»»- ---»»g»-- ^»'-st7,A Winterkartosfel-VersorLiuna T»«» orgung für den Winter 1918/19 ist m Äeicher^W^stt^el' woite imc im vorigen Jahre, da die damalige Reaeluno Ilch m Winterkarwffeln zu K- ‘älSS'Ä.'S»*' s; st^rnts 'S Ä 0 “?,»™! ed^s .Kartoffe^Bezugs" mitte gültig. Sin ÜBeStfiH ®^ »pWcu «uagÄgt mährend fätÄS! Si^“Jji rm ? I ' aÄ auf Bezirken ausmAllen d^^r Mträge wecken dir BezitgsschLie imk "asgeschriefien. Unbedingt erforderlich genaue Zu- und Bl'rnmn!e^w^ ^/^Vvrt des^ Landwirtes angegeben wecken. Bei imqenaueik B^°a?rmigen in der KÄrtofsellieirrmm tnver- iraetbhef». Ar BchugSscheim; sind bis zum 15. OtckbI sehr kurz ist, ist zu erwarten/ ^ßitNchMe eine N-rlangerung bei BvÄiegen besonderer G^nde kanm Die Bezugsscheine sind von den Landwirten nach erfolgter Lieferung der Kartvffelli mit der Emtpfmigsfiesitieiniauna ir j 9 i. r . Scheck tojefien, mr die Vereinigt Sklleck«^ mr Rt- m r be ^ ^örlvsselwirtschastsfiarte einzitsendeit Bistum, 3 Kartoffelmarken auogelLndjgll L-ur dre Zeit tan 4. Noventber bis mm 20, Zich 1919 entfaLm // Di« glückliche Geburt eines gesunden Jungen zeigen hocherfreut an Karl Droh, Bankbeamter und Frau Frieda geb. Großkopf Dieben, z. I. Aach. Schwesternhaus. 26. 9. 18. 05460 Für die zahlreichen Gratulationen und Blumenspenden anläßlich ihrer Vermählung sagen herzlichen Dank Reinhold Parlow Frieda Parlow geb. Körner Lollar, Stargard i. P., September 1918. \ 0544 « | Ich habe meine Zulassung am Großh. Landgericht Gießen erhalten und mich zur gemeinsamen Ausübung der Rechtsanwalts-Praxis mit dem Rechtsanwalt u. Notar Geh. Justizrat August Metz in Gießen verbunden. Unser gemeinsames Bureau befindet sich wie seither Liebigstraße 15. Robert Schiink, 7238 Rechtsanwalt. Kaffee Fürftenftof 7227 Mur drei Tage Freitag, Sams':ag und Sonntag Gastspiel des bekannten Frankfurter Lieblings Frl. Edith Gürt en-££eidt beste deutsche Meisterin derVortrags knast. Weisse« üraulmu» (tJiessen Wetzsteinstratze (Hinter der Stadtkirche) Besitzer: Hans K 1 r z 1 n s e r. Empfehle mein riebl8pielbÄU8, babnb«k8tr. 34 fägtich erstkS^ssige KSn& 4 lar 8 *onzer 4 e. Heute letzter Tag Bernd Aldor in „Oer>iMts§3iegeS fis . Eine Glanzleistung der Lichtspielkunst bildet das hervorragende Doppel- programm, das leider nur bis inkl. Montag auf dem Spielplan bleibt: Leontine Kühnberg ein neuer hervorragender Kinostem, wird sich zum ersten Mal dem Gießener Theaterpublikum in ihrem ganz hervorragenden Drama in 4 Akten vorstellen. Hella Moja die allseits beliebte und hier bestbekannte jugendliche Künstlerin in ihrem ergreifenden Liebes- und Lebensdrama in 4 Akten n NM" ff. Weizenbier. W0T" Jede« Samstag und Sonntag “fC Ausschank von stammbier—Volibier solange noch Vorrat reicht. «... Verkauf über die Strafte. Vollbier wird nur auf Verlange« abgegeben. Touutag: Vrfldelei Bierkonzert. Anfang 4 Ubr. Wegen des zu erwartenden großen Andrangs zu diesem ganz außergewöhnlich hervorragenden Doppelprogramm zu den Abendvorstellungen, ersuchen wir höfl. das verehr- liehe Publikum nach Möglichkeit die Nachmittagsvorstellungen besuchen zu wollen Ab 4,Okt.: „Das Dreimäderlhaus“. In Vorbereit.: „Das Himmelsschiff“, 7234a Allgemeiner Verein für Armen- und Krankenpflege. Unsere Mitglieder werden zur diesjährigen Generalversammlung auf Freitag den 4. Oktober d. I., nachmittags 5 Ubr. in das Schwesternhaus eingeladen. Tagesordnung: L Rechnung 1617. 2. Mitteilungen, 3. Volksküche. Gießen, den 26. September 1918. Der Vereinsvorsitrende: Schwabe, Pfarrer. 7240D Ausgabe von Kunsthonig. (Ausgabe Nr. 2). Von Montag den 36. September bis Samstag den 5. Oktober 1618 erfolgt in den Kleinhandelsgeschäften der Stadt Gießen die Ausgabe von Kunsthonig gegen Vor- läge des Bestellausweises zur Lebensmittelkarte und Ablieferung des Bezugsabichnittes Nr. 2. Es entfallen aus den Bezugsabschnitt Nr. 2 125 Gramm Kunsthonig. Wer bis zu den: festgesetzten Zeitpunkt den Kunsthonig nicht abgeholt hat, hat keinen Anspruch mehr darauf. Die Kleinhandelsgeschäste haben die Bezugsabschnitte Nr. 2 biß längstens 7. Oktober 1618 an das Stadt. Lebensmittelakut (Zimmer Nr. 11> unter Beifügung einer schriftlichen Mitteilung über die Anzahl der vereinnahmten Bezugsabschnitte abzultefern. Der Kleinbandelühöchstprets für das Pfrmd Kunsthonig in kleinen Packungen iWürsel oder Platten in Dosen oder Paketen» beträgt 75 Pfennig, in großen Packungen (ln Holzkarion und Holzgefäßen» 73 Pfennig. KleinhandelSgeschäfte. die die festgesetzten Höchstpreise überschreiten, haben außer strasrechtiicher Verfolgung die Ausschließung von weiteren Zuteilungen zu gewärtigen. Gießen, den 26. September 1918. 7248B Ter Oberbürgermeister (LebnrSmiwelamt). In das Genossenschaftsregister wurde heute bei dem Vorschuß- und Creditverein, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht zu Langsdorf eingetragen: Die Genossenschaft hat sich meine solche mit beschränkter Haftpflicht umgewandclt. Die Firma lautet jetzt: Vorschuß- und Creditverein eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht zu Langsdorf. Die Haftsumme ist aus 2000 Mark, die höchste Zahl der Geschästsanteile auf 2 festgesetzt. Lich, den 23. September 1918. Großh. Amtsgericht. 7258B Metz« An- iinii MlWmte D. R. G. 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Schulrat Ln eins ans Tarmstadt und Herrn Schu^l- Trtfpeftor Professor Dr. Alles die staatlich? Abschlußprüfung der Kii«^rg ärtnernrnen statt. Alle Prüflinge bestanden das Examen!. Ms Mbngel nmrde es empsmrden, daß die Schülerinnen bis jetzt invch Seine Gelegenheit hatten, in einem wirkliclsen Kindergarteni und in einem vorbildlich geleiteten Hort zu arbeiten. ,I)ic inngen Mädchen sollen meist in staatliche Stellungen gehen. Es muß daher in diesen Anstalten bei ihnen das Interesse für soziale Arbeit g>ewec8 werden, und sie sollten befähigt werden, mit größeren.Kindern umzugehen. Gießen steht mit Kindergärten enftchieden hinter Zauderen Städten zurück. Der .Mndergarteir-Verein, der schon seit fahren bestrebt ist, hier Wandlung zu schassen, konnte bis jetzt fern Vorhaben nicht ausfüchren, weil das notrven.dige Interesse nicht geweckt werden konnte nnd infolgedessen dein Verein die ersorder- üchien Mittel fehlte. Für diese Mittel muß aber dahier gesorgt werden. ein VolksKndergarten muß errichtet und der schm besuchende^ Hort .Txüni garten" muß besser ausgebaut werden. In erster Linie sollte die Gemeindevertretung Fühlung mit dem Kinder- yarten-Vevein nehmen, wie es in anderen Städten auch der Fall tst: aber auch die Wohltätigkeit sollte einspringen. wissen doch alle, daß es im Interesse der Allgemeinheit liegt, Kinder aus Kreisen^ Wo die Mutter auf die Arbeit gehen müssen, zu anständigen tüchtigen Menschen heranzubilden Und zu erziehen. In diesen Wochen wird für die Kinderfürsorge gesammelt, im Anzeiger wurden Stifter .größerer Summen aufgefordert, Wünsche über Verwendung der Gaben zu äußern. Es geht mm an solche Spender die herzliche Bitte, bei ihren Wünschen den Kindergarten-Verein zu erwähnen und ihm auf diese Art helfen, den Volkskindergarten zu torintben und den Hort zu vervollkommnen. Der .Kindergarten^ Verein, der üt absehbarer Zeit das Gießener Fröbel-Seminar überstimmt, hat die Pflicht, die für das S'inüiar zur Ausbildung der 'Schülerinnen notigen Anstalten zu scharfen und Behörde sowohl täte 'alle die, die ein Herz für die Kinder und auch Interesse für fog jun gen Mädchen haben, die sich einen Berus schaffen wollen werden den Derer« nicht im Stiche lassen. * ** Tie Vortragsvereinigung (Kausmänni scherend Ortsqewerbeverein) hielt am Mittwoch im Gewerbebaus ihren 1. diesjährigen Vortragsabend ab, bei welcher Gelegenheit Fabrikant I. Reutlinger-Offenbach über Warenumsatz st e m pel. L uxus st en e r usw. sprach. Ter Redner behandelte zunächst die durch das Umsatzsteuergesetz vom 26. Füll 1918 geschaffenen Neuerungen, um sich dann eingehend mit den allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen zu befassen. Hierbei erläuterte er in erster Linie die Voraussetzungen, unter denen Me! Steuerpflicht eintritt, um sich dann mit dem «Äeuersatz, den Be- frermrgs- und RnckerstattungsMöglichkeiten zu beschäftigen. Beson- -dere Behandlung erfuhren weiter die Bestimmungen über die Lurussteuer, die bekanntlich wesentlich höher ist wie die sonstige Umsatzsteuer. Zum Schlüsse besprach Redner noch die durch das Gesetz notwendige Buchführung, die Berechnung und Anmeldung des Umsatzes. Die Ausführungen des Referenten, die durch eine Menge praktischer Beispiele besonders leicht verständlich waren, fanden reichen Beifall. Nach einer kurzen Aussprache wies Pros. Tr. Krausmüller noch aus die seit 2 Jahren bestehnrde Handwerker-Beratungsstelle, die in. Ziffer stls fragen den gewerbetreibenden Mitgliedern, sowie den Harrdwerkerfrauen kostenlos zur Verfügung steht, hin und machte gleichzeitig darauf »aufmerksam, daß gelegentlich eines im nächsten Monat im Gewerbehaus beginnenden Unterrichtskurs ns eine besonders Behandlung dieser Steuerfragen in Aussicht genommen sei. (Wir lvmmen in Kürze nochmals auf die wichtigsten Neuerungen bei der Umsatzsteuer zurück.) ** Der Landesverband der Beamten- und Lehrer vereine im Groß Herzog tum .Hessen hat für Sonntag den 29. September zu Darmstadt eine Versammlung anberaumt, in der der Erste Staatsanwalt A Z e i l e r, Zweibrücken, über die zukünftige Behandlung der Gehalts frage sprechen wird. Landkreis Gießen, ** S o 1 1 a r, 25. Sept. In der letzten Samstag-Nummer haben bfa -eine Notiz von Laubach über die Beobachtung der Fliegerabwehr- beschießung m Frankfurt a. M. gebracht. Eine ähnliche Beobachtung rst auch auf der Hohe Mischen Staufenberg und Lollar von etwa 10 Personen, barjatter einigen Soldaten, einwandfrei gevracht worden. Es war vor S—4 Wochen in der Nacht von Sonntag auf Mvn-> Lag ungefähr um W-/ 2 Uhr. In kurzem Zeitraum hintereinander erschienen am südlichen Horizont lleine Feuerblitze, welche noch keine' Sekunde richtig am Himmel standen und dann wieder in Dunkelheit verschwanden. Wie in bet Presse in den folgerten Tagen zu lesen war, waren genau zu dieser Zeit feindliche Flieger über Frankfurt. Giehener herbst-pferdemarkt _ r . Gießen, den 25. September 1918 Der Greßener Pferdemarkt, der gestern auf den hinter dem Schlachthaus gelegenen Marktanlagen iwttfond, hatte einen Vorrat von 110 Tieren. Ter Handel war nicht sehr erheblich, da die Preise für gute Tiere sich sehr hoch stellten. Die Handelsleute, weldfe den Markt besuchen, sind der Ansicht, daß der Herbstmarkt ganz gut wahrend des Krieges tn Wegfall kommen könnte, da der Pferde- tzmdel im Herbst so wie so nicht bedeutend sei und in den jetzigen lZerten schon gar nicht im Herbst auf ein befriedigendes Marktgeschäft gerechnet werden kann. . Im Prämiierungsring walteten die Preisrichter ihres schwie- war außergewöhnlich schönes Zuchtmaterial auffälliger wer!? auch in Wagenpferden vorgeführt Ter Prämiierung wohnten bei Landstallmeister Oberstleutnant Schoerkc -Darm- sivdt und als Vertreter des Landes-Psmdeziechtvereins Major von Neu fville--Darmstadt. Die Prrisvertcilung hatte sollendes Ergebnis: Reitpferde unter,-dein Sattel gezeigt: Ph. Schudt- Londocs (8jährige Fuichsstute) 1. Preis. Schwere Arbeitsschläge paarweise: Jak. Grünebau m - Friedberg (6jahr. Rotschrmmel-Stuten) 2. Preis. — Simon Kaufmann-Nieder-Weisel (5- und 4jähr. Rapp -Stute und brauner Wallach, 3. Preis. Leichte Arbeitsschläge, paarweise: S. Kaufmann- Nied^:-Weisel (4jähr. braune Wallache) 1. Preis. ^...Dch'tvere Arbeitsschläge, einzeln: S. Kaufmann- NiÄ>erweisel .<4zäW. brauner Wallach) 1. Preis und (5jähr. Rappstute) 3. Preis. — Jak. Grünebaum- Friedberg (6jähr. Rotschmmel-Ltute) 2. Preis und (6jähr. Fuchs-Wallach) 4. Preis. Le^ich^te Arbeitsschläge, einzeln zu prämiie ^ n - ^ - K a u f m a n n-Nieder-Weisel (4jähr. brauner Wallach) 1. Preis Md (4jahr. Fuchsstute) 4. Preis. — Jak. Grünebaum- Friedberg <4jähr. braune Stute) 2. Preis. — S. M iche l- Greßen (5jähr. Fuichsstute) 3. Preis. 'c'iä) wcre Arbeits « chläge, einzelu: PH. S ch u d t - Lon- f[ (7mhr. braune Stute) 1. Preis. — Joh. Aug. Heinz Nre^r-WnsÄ (6jähr. Fuchsstutch *2. Preis. — Karl KeßlerI. Großen-Lmden (5whr. braune Ltute) 3 Preis. — Aug. Pelry- Hattenrod (9jähr. Fuchsstute) 4. Preis. — Ph. Schudt-Lon- Dtute) 5. Preis. Es erhielten in dieser Klasse noch^Anerkennung für ihre vorgeführten Tiere: Karl Küh n-Ober- Msmgen Konr. Ebel-Larig-Göns, Wilh. Wagnerll.-Kivch- Gvns Hch t r a s he i m - Griedel, Hch. Dreut II. - Griedel, Ph. Luh VIII. -Großen-Lmden, Wilh. Müllerl. -Kirch-Göns, Hc' Langsdorf-Mbach und Ludw. Tasch-Atzbach. Leichte Arheits schlä ge, einzeln: Hch. Graulich Reinhards harn (12)ähr. dmikelbraune Stute) 1. Preis — H. D ^t ra she rm-Griedel (8jah-r. braune Stute) * 2 Preis. —Daniel ^.chae fe r H.-Heskem (6jähr. dunkelbraune Stute) 3. Preis. — UMritz Ben der-Butzbach, (4iähr. braune Stute) 4. Preis. — Dch. r)-rscher-Bettershausen (4jähr. Rappstute) 5. Preis. — Anerkennung erhielten noch in dieser Klasse für ihre vorgeffchrten Jp- K Llrasheim--Griedel, Kanr. Ebel-Lang- dtry-Hattenrod, Ludw. Walb I. - Steinbach und Iah. V o l f 2. - Gwßen-Linden. ^.Drbeitsschläge, p-aarlveise: Ph. ' S chud t-Londor (7jahr. brrnme Stuten) 1. Preis. — Aug. Petry - Hattenrod 4- imd 9iähr. Fuchsstuten) * 2. Preis. — Hch. D r e u t II. - Grie- il (5- imd ?iahr. Fuchsstuten) 3. Preis. — Kvnr. Ebel-Lang- Gons s10- urid 3jähr. Fuchs- und braune Stuten) 4. Preis. Dreijährige Fohlen, geboren 1915, Arbeitsuche st e •" Hch Strasheim- Griedel (3jähr. braune Stute) ^ ^ lorir - Ebel- Lang-Göns (3jäyr. Fuichsstute) 2. Preis ö~ u sgrill VT. - Nieder-Weisel (Rotschimmel-Stute) 3. Preis. .^.dweijährige Fohlen, .geboren 1916, Wagen^ schlage: Herm. K. Strasheim-Griedel (hellbraune Stute 1. Preis. ^.,^^.^lohrige Fohlen, geboren 1916. ArbeitsMage: Wüh MüllerI.-Kirch-Gons (braune Stute) 1. Preis. — Johs Philipp XIII.-Fauerbach v. d. H. (Fuchsstute) 2. Preis. Fuchsstuten mit Saugfvhlen oder mehreren NachVommen. Wagenschläge: Hch. G r a u l i ch - Rainhards- ham (12iahr. dunkelbraune Stute mit 2 Nachkommen) 1. Preis. un m VQ $ty e } m * Qkixbfl. llOjähr. dunkelbraune Stute mit 2 Nachöommen) * 2. Preis. 3 (ln teil mit Saugfvhlen oder mehreren stch E n L m _5F' Arbeitsschlüge: PH. S chud 1 - Londorf (braurre mrt 2 Fohlvi) 1 Preis — J-oh. Philipps XIII. - Fauerbach v.d.H. (7whr. brrnrne Läute mit 2 Fohlen) * 2. Preis — Aug Petry-HcMenrvd (9jLhr. Fuchsstute mit 2 Fohlen) 3. ~ Wilh- Wagnerll.-Kirch-Göns (Rvtschrmniel mit 2 Fohlen) 4. Preis. Zuchtstuten, nachweisbar gedeckt und ervenn- bar tragend, Wagens chläge: H. W. S t ras hei m-Griedel (8- jjfe braune Stute) 1. Preis. - Hch. Fischer-Beltershausen, (4 iüT}x. Räppstube) * 2. Preis. — Ph. L-chu dt- Londorf (Fuchsstute) ^ dreis — Joh. V o l k II. - Gvoßen-Linden (12jähr. bmun« Läute) 4. Paus. Zuchtstuten, nachweisbar gedeckt und erkenn- Aug. Heinz-Nieder-Weisel drus — Aug. Petrh-Hattenrod (9jähr. Preis. - Wrsh. Wagner II.-Kirch-Göns 5jähr. rzuchsstute) 3. Preis. — Karl Keßler!.- Großen-Liriden (5jähr - 5M D r e u t II. - Griedel 7jähr.' Fuchsstute) 5. Preis. - Es erhielten in dieser Klasse für ihre Tiere Anerkennungen: C. Kühn-Oberbessingeii. Konr Ebel- ZstLAbns PH. L u h VIII - Grvßen-Linden,' Wenzel Hasser- Nieder-Weisel und Ludw. WalbI. -Steilrbach. Tie in den einzelnen Klasseir mit eiireni * versehenen 2 Preise ftnd vom Ärndes-Pferdezuchwerein gestiftet, während die übrigen Preise von der L'tadt Gießen gegchen sind Einwohnern 200 000 verhungert. Bei der Hungersnot im nördlichen Indien von 1837 gingen eine Million Menschen zugrunde; die Hiuigersnot von 1860 in derselben Gegend forderte 200 000 Opfer. 1866 wurde ein Drittel der ganzen Bevölkerung von Oriffa, eine Million Menschen, dahin gerafft. 1869 im nördlichen Indien 1 200 000, 1877 in Madras 5 Millionen, 1878 1 250 000. Eine der furchtbarsten war die Hungersnoc von 1887, über die aber genauere Zahlen nicht mitgeteilt toerden. vermischter. * Eine Statistik bet indischen Kntrgersnöte- penn dn Cnzlander heute mit gwW bestrm>miter Absicht einen! lneuen Verleumdungsfeldzug unternehmen, um die deutsche Verwaltung in den Kolonien herabtz,usetzen, so nmß ihnen immer, dneder entgegengehälten werden, was ihre Verwaltung in einem twn der Natur so reichbedacl-ten Lande wie Indien geleistet bat £me etatrjtif der üünschtvn Hungersnöte, wie sie früher von «englischen Blattern selbst gegebeic wurde, bedeutet eine furckstbare Anklage gegen sre. Iw Jahve 1833 lagen gan^e Hausen Toter rn den Straßen von Madras, und schließlich waren von 300 000 Letzte Naebrichten. Dev neueste Bericht dev Keevesleitnng (WTB.) Großes Hauptquartier, 27. Septtmb (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. In der Ehanrpague Mischen den Höheti westlich der suippe und der Aisne sowie nordwestlich von Verdun, zwi- den Argonnen und der Maas haben Franzosen und. Amerikaner gestern mit starken Angriffen begonnen. i Der Artilleriekampf dehnte sich über die Höhen westlich der Suippe nach Westen bis Reims über die Maas, nach Osten bis zur Mosel aus. Dort folgten nur Teilangriffe-, ne wurden nach heftigen Kämpfen abgewicsen. Bei ihrer Abwehr östlich der Maas zeichneten sich auch österreichisch^ ungarlsche Truppen aus. An den Hauplangriffsfwnten leitete gewaltiges Ar- Nlleriefeuer die Jnfanterieschlacht ein. Westlich der Aisne brach der Franzose, östlich von den Argonnen der Amerikaner unter Einsatz zahlreicher Panzerwagen gegen unsere Siedlungen vor. Befehlsgemäß wichen unsere Vorposten kämpfend auf die ihnen .zugewiesenen Verteidigungslinien aus. Bei Tähure und Ripont gelang es dem Gegner in seinen bis zum Abend fortgesetzten Angriffen über unsere vordere Kampflinie hinaus bis auf die Höhen nordwestlich von Ta- hure und bis Fontaine-en-Dormois vorzudringen. Hier riegelten Reserven d^r örtlichen Einbruch des Feindes ab. Mt besonderer Starke ßährte er seine Angriffe gegen unsere Stel- lrmgen zwischen Auberive und südöstlich von Somme-Pp. Sie brachen vor unseren Kampflinien und unter schweren Verlusten für den Feirw zusammen. Auch nördlich von Cernay scheiterten die bis zum Abend mchrfach wiederholten feindlichen Angriffe. In den Argonnen schlugen wir Teil- angrifsc des Gegners ab. Zwischen den Argonnen und der Maas stieß der Feind über unsere vorderen Kampflinien hinaus bis Alontblain- mlle—Alontfaucon und bis an den Maasbogen nordöstlich von Alontfaucon vor. Hier brachten ihn unsere Reserven zum Stcheu. ^ Der Feind konnte somit an einzelnen Stellen unsere Vufanterie- und vorderen Artillerie-Linien erreichen. Der mrt weitgestecktejt Zielen unternommene große französisch^- amerrkanifche Durchbruchsversuch ist am ersten Schlachttage an der Zähigkeit unserer Truppen gescheitert. Reue Kämpfe tchen bevor. Der Erste Generalguartiermeister Ludendorfs. * . * Der Einheitsangriff der Entente . Genf 25. Sept. Der „Matin" spricht von der llnrerstellnng >er strategischen Offensive der Enteilte unter General Jöch. Er chrerbt weiter, daß die Einheitsoffensrve an den alliierten Fronten letzt im Gange sei. Lloyd George. Zürich, 26. Sept. „Seeolo" meldet aus London: Lloyd ^ borge wurde vom Arzte größte Schonung ungeordnet. In- Wlgedessen wurde der Empsaug der Gewerkschaften bei Lloyd George abgejagt. Ter Pramiermmister kann ail den Sitzungen des Ka- benetts nur einig? Stunden am Tage teil nehmen. Hollands Ausfuhr. Amsterdam, 26. Sept. Ein hiesiges Blatt meldet, )atz die holländische Regierung gegenwärtig keine Aus- u ■'< r L a ü ^ n ^ ^ k a n d i n a v ie rr mehr erteile, well die Deutschen keine Geleitscheine mehr bewilligen. Die Ursache dafür soll dem Blatt zufolge in dem Umstairde zu suchen sein, daß einem holländischen Schiff die Bewilligung zur Ausfahrt nach England erteilt wurde. ru r Wl . att zuständiger Stelle erfährt, ist die Geteitschembew ltligung aus dem Grunde verweigert worden, tveil ans deutschem Stahl gebaute Schiffe nach England ge< ahrend sind. Die Verständigung mit Spanien. Bern, 26. Sept. Die „Times" meldet, daß die Berstmwrgmrq znffchen Lpanien und Deutschland dem persönlichen Ein- greisen der Kömginmutter, Maria Ehristina, einer .Habsbnrgerin zu verdanken sei. ^-iSostkCscüuls yRealklaffen, oerbunden mit vorlckule, erteilt Einjährigenzeugnis. eitB 8 —irf den $ Zlenkv« Skrtoffidh. Itedermcmn Samt mit Be- «iürmHeit tuaauif vechns^ ba6 chm t>ie ki hiesigen Kartoffel fcürnöfern bestellten Kartoffeln nedw^eitin geliefert werden. ** Hausschlachtungem Ter Staatssekretär des Kriegs, «mährungs amles bat durch Vewrdnnng vom 20. Sepdeinber 1018 dnit Rücksicht auf die infolge des Rückgangs der Rind Viehbestände notwendig gewordene Herabsetzung der Wochenfleischmenge für die versorguugsberechtigte Zivilbevölleruug auch eine entsprcclxnl-dc Hevabmindermrg der- den Fl eis ckckelbst Vers ärgern zugebilligteu Wvr'.)?nfteiscknnenge für nötig befrrnden nnd diese durch Vevordiruug vom 20. September durchweg für jede Art Schlachtviehsleisch und Wildbret auf 400 Gramm festgesetzt. Im übrigen ist an den zur Zeit geltcndcrr Bestinlnmngen eine Blenderung nicht eingetreten. Da- < 7 Sgen ist drrrch die oben erwächrte Vewrdnung den Landes ^elckrab. beltörd^m noch die Befugnis eingeräumt, Fleisch, das aus einer ohne die erforderliche Genehmigung vorg-enommenen oder nickst vvr- scknistsmätzig an gezeigten Hausschlachtimg geioonnen ist, zugunsten des Kommunal Verbandes, der Gemeinde oder einer anderen Stelle »Iwce Zahlung einer Entschädigsimg für verfallen zu erklären. ** Steuererklärung abgcben! Es wird nochmals darauf hingewiesen, daß bis zum 1. Oktober d. I. die» Steuererklärungen für das Steuerjahr 19i 1 9 eingereicht sein müssen, icnd das; alle diejenigen Steuerpflichtigen der 1. Steuerabteilung (Einkommen von 2600 Mark und mehr), deren Einkommen sich erhöht hat, so daß sie in eine höhere Steuerstufe zu versetzen sind, gesetzlich verpflichtet sind, eine Crnkommenserklä- rung abzugeben. Kriegsteue'rungszulagen u. Kriegs- beibilfen sind steuerpflichtig. Gießen er Hoch schul ge feilsch« ft. Den 7. Bor- :rag der Vortragsreihe über Auslandskunde hielt gestern abend im großen Hörsaale der Universität Geh. Reg.--Rat Dr. Georg Jacob, Professor an der Universität Kiel, der über die Literatur der osmanischen Türken sprach. Der Redner weikdete sich gleich zu An saug gegen die Zurücksetzung, die die osmanffche Kunst gegenüber der arabischen Kunst erfahren hat, der sie völlig gleichwertig ist. Auch für die Wissenschaft wies er nach, daß deren hervorragendste Vertreter Türken waren, obwohl die wissenschaftliche Spvack-c die arabische war. Sodann ging er in tiefschürfenden Darlegungen den ältesten Denllnalen türkischer Literatur nach, die Mrs dem 8. Jahrhundert stammen und in einer Art Runenschrift ausgezeichnet sind, die aber iNit der nordischen keine Verwandtschaft bat. Die ersten Denkmale osm an (scher Literatur hatten schon Lln- schiluß an die abendländische Kultur, wurzelten aber in bcn Ruinen-« städteu Mittelasiens, die Sven Hedin zuerst entdeckt hat. Hiermit wendete er sich den ^Märchenerzählern zu, die eine mimische Vortragskunst ausüben wo) heute rmr urehr selten aufzufinden sind. Drc Märchen selbst sind sehr verbreitet, obre meist Wander- märrfjcu, die nur wenig osmanischen Einschlag haben. Die Märchenerzählung trat mit dem Ueberhandnehmen der schriftlichen Aufzeichnung zurück. Trotzdem ist die Art dieser Erzählungskunst in der modernen osmmrischen Literatur, die andererseits unter französischem Einfluß steht, auch bei den modernsten türkischen Novellisten zu beobachten. Die moderne türkische Novelle ist ein echt Stambuler Produkt, das vor zwei Jahrzehirten in der Türkei selbst noch wenig geschätzt rourde, aber heute bedeutend größere Beackmngt ftndet. Ihre Kunst ist nicht allzu hoch einzuschätzen. Der Äauvtwert beruht meist in einer feinen Detail Malerei, die Vor- ivürfe sind oft verkümmert, doch bricht das eigne Erzählertalent der Orientalen immer, durchs. Kemrzeichnrnd ist iinmer eine trübselige Stimmung und die Hilflosigkeit der Menschen dem auf sie in stürmenden Leben gegenüber, ähnlich wie in der russischen Lwerattrr Tie Novelleu sind aber wichtig als indirekte Quelle 'ür das Leben und Denken des Türken, von dem wir immer noch keine genügende Vorstellung haben. Zum Schlüsse berührte der RÄuer die Lyrik, die vollständig unter dem Einfluß des persischen Dichters Hafts steht. Textproben belebten den Vortrag, der durch einige Lichtbilder abgeschlossen wurde. ml. Volksbund für Freiheit und Vaterland. In der MilgliLderversammbcirg, die am 24. September im Hotel ..löroßherzog von Hessen" stattfand, sprach.Herr Professor Michel ^ver ..NEonalismus und Internationalismus". Anschließend an dm Vortrag, der einen Ausgleich zwischen den: nationalen und ftUenrationalen &ebauCeu forderte, und in diesem Sinne wurde von der Versammlung folgende Entschließung angenommen: „Die Versammlung erblickt im gegenwärtigen stiationalismus eine maßlose Ulcbertreibung des nationalen Gedankens, deren Bekämpfung sie im Interesse des wahrer; Patriotismus, einer gesunden kulturellen Enttvickluikg der Nationen und ihres friedliche Verkehrs untereinander fiir dringend geboten erachtet. Im Gegensatz zu den Bestrebungen dieses Nationalismus ist dem (Mmitfcn freie Bahn zu Machen, daß alle Natiarren eine große Weltkullnrg'emeinsckiast bilden, deren Glieder, alle gleicht wichtig für die Euttvicklung der Äöenschlieil, nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten gegeneinander baden und, in voller Wahrung ihrer nationalen Selbständigkeit und Eigenart, sreuirdschaftlich miteinander und füreiirander arbeiten sollen, damit die Rreirschlstit als (Ganzes gefördert werde. In der Erziehung der Nationen zu gegenseitigem Vertrauen imi> gegen- sscktiger Wertschätzung, statt zu gegenseitigem Haß, erblickt deshalb die Versammlung eine der Hauptaufgaben der Zukunft." ** Preußisch-Süddeutsche Klassenlotterie. Tie Erneuerung der Lose zur 4. Klasse muß imier Vorlegung des Vor- klassenloses bis zum Mitttvock) den 2. Oktober, abends 6 Uhr, geschehen. Auch müssen bis zu diesem Termin die Fvellose gegep Rückgabe der Gewinnlose in Empfang genommen werden. ** Lichtspielhaus, Balprhofskr. 34. Herste spielt Bernd Llldor zum letzten Male in „Der Weltspiegel". Bis inkl. Montag bleibt auf dem Spielplan: Leonture Kühnberg tu il^m Drama in 4 Men „Die goldx'ne Mumie"; Hella Moja, in ikstem Liebesund Lebensdrama in 4 Men „Inge". Wegen des zu erwartendes großen Andrangs zu den Abendvorstellungen ersuchst die Direktion nach MvglichLeit die Nachmittagsvorstellungen besuchen zu wollen. Ab 4. OÄ. tvird das „Treimäderl1>aus" gegeben. kreis Büdingen. 4 Ortenberg, 27. Sept. Am nächsten Sonntag firrdet zur Eröffnung der Werbetätigkit für die 9. .Kriegsanleihe eine V o l ks- versammlung statt, in der als Haupttedner Stadtverordneter Krumm- Gießen den Vortrag übernommen hat. 4 Usen b orn, 27. Sevt. Die Sammlung zum Besten des Säuglings- und Kleinkinderschutzes ergab in hiesiger Gemeinde 53 Mk., im benachbarten Hirzenhain gingen für den gleichest Zweck 121 Mk. ein. Slmkeuburq und Rbeinhessen. I Darmstadt, 26. Sept. Die Ausgrabung von Björn- svns Schauspiel -,Paul Lange und Tora Parsberg" (1898), das gestern seine Erstaufführung im Hoftheater erlebte, war ein verlorener Mnd. Das Stück hat schon vor zwanzig Jahren sich als völlig bühnenunwirksam erwiesen. Hessen-Nassau. = Frankfurt scr. M., 26. Sept. Einer Verordnung des Mtagistrats zufolge darf mit der allgemeinen Zimmerherzimrg in den Häusern der Stadt erst am 17. Oktober begonnen werden. Wenn sich nur das Wettbrr nach dem löblichen Magistrat von Frankfurt richten würde! X Hanau, 26. Sept. Eine Rundfrage der Landwirtschaftskammer Kassel über die Erfalirungen beim Bezüge von Saatkar- tofseln aus dem Osten im Frühjahr 1918 hat ergeben, daß die gelieferten Pflanzkartoffeln vielfach recht minderwertiger Qualität! waren und in nicht wenigen Fällen die Lieferung mst sehr geringer- Sorgfalt ausgeführt war.. Ter Vorstand der Landwirtschaftskammer Kassel hat daher beschlossen, beim Ausschuß für Pflanzkar- tofseln Beschtverde hierüber zu erheben. Ferner wurde beschlossen- sich am Saatkartoffelgeschäft für 1919 nur nach Bedarf zu be- telligen und sich gegebenen 'Falls kur die Abwicklung der Geschäfte der genossenschaftlichen Einrichtungen zu bedienen. Eine kaiserliche Entscheidung. v --- Bad Homburg v. d. H., 25. Sept. Die Bitte des Magistrats an den Kaiser um Erhaltung des für die BescUagnahwung bestimmten Landgrafen- und Kaiser-Wilhelm-Darkmales ist von dem Monarchen dahin beschiedei; worden, daß dieser „bedauert, Schritte znr Aufhebung der Osteignungsverfügung nicht mtternehuren zu können". Tie Denkmäler sind Geschenke des Kaisers an die Stadt Homburg gewesen. haupwersammlnng des Verbandes hessischer Veriehrrvereine. I Darmstadt, 26. Sap-t. Der Verband hessischer Verkehrsvereine huckt heute vormsttag im Fürstensaal seine 12. Hauptversammlung ab. VerbandSvor sitzender Sieben-Auerbach begrüßte die Erschiermnen. Geheim^- rat F e y lversicherte den Bestrebungen pes fl^erbanües die Förderung durch die ProvinzialverUxcktung. Der Präsldent der Zweiten Kam mer, Oberbürgermeister Köhler-WvrmS, überbrachte die Grüße dos Landtags, Bürgermeister Mueller die 6>rüße der Star Tar;nstadt. Im Minen des südwestdeuttchen Ausschusses für Hotel gewerbe und Fremdenverkehr betonte HandelSöarnmerfyndikus T) K r i e n e n - Karlsruhe die Gemeinsam keck des Arbeitsgebietes Geh. RegierungSvat Schmidt von der Eisenbahndircktioil Mainz und Postdirektor Geyer -Tcrrmsladt bezeugten das rege Interesse der Verkehrsmrstalten an der Arbeit der VerEehrsvckveine. Shn dikus Tr. Hu mann begrüßte die Versammlung im Namen der Handelskammer Darmstadt, worauf her Vorsitzende des Danm- städter Verkehrs'vereins allen Rednern den Dank des Verband zum Ausdruck brachte. Die hessischen Behörden haben den Besttr burigen der Verkehrsdweine htets volles Aerständrris erstgegei- gebracht. Verbandsvorsitzender Sieben erstattete den Tätigkeitsbcrich. Seit 1915 (Wonns) hat keine Hauptversammlung stattgeftmden. Rechnungsablage wurde jährlich schriftlich erstattet. Von dar Arbeiten des Verbandes seiar hervorgehoben die Veröffentlichung ferner hessischen Eisenbahnkarle in der Zeitschrift „Deutschland^, ferner in der Verbveiturrg einer Lichtbilderserie des ganzen Landes, die in zwei Teile zerfällt, in Rhein-Oberhessen, bearbeitet von Schriftsteller Linkenbach-Mainz, und Bergstraße uird Odenwald, bearbeitet von Pwf. Henkel mann- Bensheirn. Eine Lichtbilderserie Mamrheim-HeidÄbera-Neckartal-Bc-rgstraße und Odenwald in Naturfarben nach dcrn Uvachronwcrfahren ist ^erch falls in Vorbereitung. Der Mitglirderstand hat sich auf seiner bisherigen Höhe gchÄten. Bedauerlicherweise halten sich noch immer tnele Körperschaften und Vereine ferrr. In Zukunft soll jedes Mitglied des Verbandes das Recht haben, ein Mitglied für den Arbeitsausschuß zu bencnnair. Es erfolgte hierauf die RcchnungSablagv, welche genehmigt wurde. Die VerbandÄeitung nmrde entlastet. Ebenso wurde der Haushalttrngsplan gutgeheißen und eine Satzungsänderung über die Abstimmung im Arbeitsausschuß genehnftgt. Aus der Versmmnlung l-eraus wurde dem ungemein rührig ar Verbands Vorsitzenden Sieben-Auerbach wärmster Dank ausge- spvochen. Der Vorort und der Arbeitsausschuß wurden durch Zuruf beibelMlten. Handelskcmwrersyachikus Stahl- Bad-Nckstheim er st attete hie-, - auf einen eingehenden .Bericht über die Gründung des südrv^t- dcutschen Handelskcmrmerausschussts für Hotelgewerbe und Fremdenverkehr. Hotelbesitzer Höllischer-BadeiEaderr berickKett über die geplartte Schaffung eines FuemdenperichrsvVttes und. Fremdeuverkehrsuates in Badem Daran schlossen sick- kurze TätigSeitsberichte der dem Berbmvd angel)örenden Vereine (Bergstraße, Gießen, Bad-Nauheim, Mainz, Mngen, Oftienbach, Strecke Darmstadt—Frankfurt). Während in den meisten Vereinen die Werbetätigkeit durch de-n Ariog stark eingeschränkt war, an deren Stelle vielfach andere Aufgaben traten, konnte der Verkckhrsverband an der Bergstraße von einem starken Zuzug von mrswärts nach der Bergstraße berichten. Groß ist die Nackffvage nach .Häusern, die das Angebot weit übersteigt. Der Verband hat seit zwei Jahren eine Jmnvobilien-Bermitllun gs- stelle ins Leben gerufen, die fleißig benutzt wird. Nock) Tisch scmd im Neftdenzthoater am weißen Turm die Vorführung von Werbelichtbftdssrn statt. Es wurden sehr naturgetreue Farbenaufnahmen Track, dem UDachvombersalwen. und sodamr Lrndschafts- und Städteftlmä der Deutschen Lichtspiel-Gesellschast gr^eipt. Das Upachvomverfahvai verspricht ein ausgeAeichnetts Werbemittel tztu liefeon. Aber auch dev Film ewWnet gwße ZuLrnfts- mvglichbüten. Den Schluß der Tagung bildete ein gemeinsamer Ausflug nach dem Oberwaldhaus. Zeichnungen nehmen wir an allen Wochentagen und zwar vormittags von 8 bis J Uhr nachmittags von 3 bis 5 Uhr an Samstagen nur bis 1 Uhr entgegen. Schlich der Zeichnung 23. Oktober Bar Alle bei uns stehenden Gelder können ohne -mge kann am 1. Oktober als Lehrling in meine Buchbinderei ein- treten. Emil Roth, 7198a Marburger Str. 20. Einzelne Dame sucht saubere Hausfrau. 05452 Bleichstrafte 11, II. Anfangsstellung. Junges MHdchen mit guter Handschrift, nicht unter 15 Jahren, mit leichter Auffassungsgabe, auö guter Familie, für ein kaufmännisdies Bureau sofort gesucht. Selbstgeschriebene Angebote unter 7243 an den Gieh. Anz. Suche zum 1. Oktober oder 'lllch^Alleinmädch. das schon in Stellung war. fraa Haaptmann f Mel, N Idda, Bahnhofstrahe. 7127 M SimMiiiiii und Ansüilse für sof. gesucht 7257 Babndofslr. 44, H. Wegen Verheiratung meines Mädchens suche ich per 1. 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Wir verlieren in dem leider so früh Dahingegangenen einen Arbeitgeber von grosser Herzensgüte, dessen Wohlwollen uns immer in dankbarer Erinnerung bleiben wird. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Die Angestellten und Arbeiter der Firma Julius Nattmann, Zigarrenfabrik. Giessen, den 26. September 1918. 7239D Ein Fräulein das die Handelsschule besucht hat, sucht baldigst passende Stellung. Schr. Angeb. unter 05444 an den Gieh. Anz. erb. HMMerili, iLÄ sucht Stellung. Geht auä) aufs Land. Näh. bei Frau Herr, Sonnenstrahe 6. 05458 3teil. Hasenstall m. 3 Hasen zu verkaufen. 05451 Wilbelmstrafte 6. Junger Hahn zur Zucht zu verkaufen. 72 *> Uaog, Schiffenberger Weg 16. 0 Monate nltcr) reinrass. dcuWcr Wserhiind zu verkaufen 05399 K. SchieferMcin, LannSbach, LArchstrahe 139. gffT" Slofhnnd "US Deutsch. Schäferhund, preiö- tvert zu verkaufen. Gärtnerei Louis Becker. Kaiser-Allee 13. 04M ÖET 2 Oelstemälde "tsa (Heiligenbilder). Gr. 65x85, nit verkaufen. 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